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Donnerstag, 21. März 2013

USA - 18. - 20. Tag: Monterey / Carmel / Heimflug

Hi & Hello, my dears!

Willkommen zum letzten Teil meines USA-Reiseberichtes!
ღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღ

Der etwa 100 km lange Küstenstreifen zwischen San Simeon im Süden und Carmel im Norden, den
 wir an den letzten Urlaubstagen befahren, trägt den Namen Big Sur

Aufgrund der faszinierenden Landschaft wurden hier einige Filme gedreht (unter anderem der erste Lassie-Film im Jahr 
1943 :o)), und zahlreiche Prominente ließen sich hier nieder (Henry Miller lebte von 1944 bis 1962 in Big Sur, Alan Jardine
 von den "Beach Boys“ lebt hier seit den 1970er-Jahren auf einer Farm) oder verbrachten zumindest ein paar Monate in der 
Gegend, wie Jack Kerouac  der im Sommer 1960 hier seinen Erfolg zu verarbeiten versuchte (was ihm nicht gelang) und 
dann einen Roman darüber schrieb.


Edis fliegender Pelikanschwarm zählt zu meinen Lieblingsaufnahmen...


Ganz in der Nähe von San Simeon (und vom Hearst Castle, zu dem ihr mich neulich begleitet habt)
lebt eine wachsende Anzahl von See-Elefanten - und unsere kleine Robbe Murphy besteht natürlich 
darauf, auch diese entfernten Verwandten zu besuchen. Wir warnen Murphy zwar vor, dass jetzt 
nicht die richtige Jahreszeit ist, um die imposanten Männchen mit ihren rüsselartigen Nasen zu sehen 
- im November trifft man hier vor allem auf Jungtiere - doch diese Aussicht gefällt Murphy sogar 
noch besser. Er stellt sich vor, dass er dann wohl auch mit ein paar Gleichaltrigen spielen könnte.


...ebenso wie meine lächelnden, sich kratzenden, seelig schlafenden ... See-Elefanten ;o))


Umso größer ist Murphys Enttäuschung, als wir zum Strand kommen: "Sind die ohnmächtig oder
tot oder was?" fragt er uns. "Die bewegen sich ja überhaupt nicht!" 
Aber wir können ihn beruhigen: "Schau mal ganz genau hin: Dort drüben winkt dir einer mit seiner
  Schwanzflosse, dort lächeln zwei im Traum und sehen dabei richtig putzig aus, da unten überprüft
einer, ob sein Rüssel schon größer geworden ist, da kratzt sich einer den Kopf - und einer grinst sogar
 müde vor sich hin!"




Eine Weile spielen wir "Ich seh', ich seh' einen See-Elefanten, der sich bewegt", aber dann 
bekommt Murphy Lust auf mehr Action ... und so fahren wir an einen anderen Aussichtspunkt, wo
wir Wellenreitern zusehen können, wo ein keckes Eichhörnchen und ein paar Vögel Touristen um 
Futter anbetteln und manche Möwen sich in fotogene Posen werfen. Auch die Gelegenheit, gleich
mehrere der hübschen typischen US-Briefkästen zu fotografieren, ergibt sich in Big Sur.




Und dann fahren wir weiter nach Monterey, 
jene kleine Stadt am Meer, die von 1777 bis 1849 die Hauptstadt des Staates Kalifornien und zu dieser Zeit außerdem 
ein wichtiger Fischerei- und Walfanghafen war. Auch uns treibt die Aussicht auf Wale hierher - allerdings wollen wir 
natürlich keinen der großen Meeressäuger fangen. Doch wir würden uns sehr freuen, erstmals in unserem Leben einen 
in freier Wildbahn zu Gesicht zu bekommen. 

 Als wir 2002 in Südafrika waren, hätten wir schon einmal fast eine Whale-Watching-Tour unternommen, doch unsere 
Tochter erreichte damals noch nicht das von der Schifffahrtsgesellschaft vorgeschriebene Mindestgewicht, und so mussten 
wir eben zehn Jahre auf die nächste Chance warten.
2002 hat es nicht geklappt, dafür haben wir diesmal richtig großes Glück! Könnt ihr euch noch erinnern, als ich euch in 
meinem "Prolog-Kapitel" Vom Reisen und von der Zeit - Teil 2 erzählt habe, dass wir auf dieser Reise überall zum 
perfekten Zeitpunkt hinkamen. So verhält es sich auch, als wir versuchen, Tickets für eine Tour auf einem Wal-Beobachter 
zu bekommen.




Dabei sieht es zunächst gar nicht danach aus. 
Da werden wir nämlich von der Frau am Kartenschalter im Whale Watch Center auf eine Warteliste gesetzt: Es gibt 
noch fünf reservierte Karten - wenn die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht abgeholt werden, kommen die Leute von  der Warteliste zum Zug. 
Kurz bevor die Frist abläuft, werden drei Karten abgeholt. Dann kommt die Frau, die vor uns
auf der Warteliste steht. Sie bräuchte drei Karten, aber nur zwei sind noch da. Und so sind sie unser, die beiden letzten 
Karten für die letzte Whale-Watching-Tour, die an diesem 11. November 2012 stattfindet! 


Auch hier bekommen wir wieder zahlreiche Robben und einige Pelikane zu Gesicht.
Aber ob wir auch Wale sehen werden?

Jetzt hoffen wir natürlich auch darauf, dass sich die Wale nicht vor uns verstecken. Garantie gibt es
dafür keine, doch mit etwas Glück kann man von Mai bis Januar Blauwale und Buckelwale in der 
Monterey Bay beobachten. 
Ich weiß nicht, wie ich euch die Aufregung bei solch einer Fahrt beschreiben soll... Als wir die Information erhalten, 
dass die Fontäne eines Buckelwals gesichtet wurde, schlägt mir das Herz bis zum Hals! Ich suche die angegebene Richtung 
ab - und tatsächlich - DORT! Ich glaube, ich bin die erste unter den Passagieren, die ruft und mit den Fingern deutet und 
dann die Kamera in Anschlag bringt. Mit dem Teleobjektiv erfüllt sie praktischerweise zugleich die Funktion eines Fernglases.  
Und bei der nächsten Fontäne drücke ich ab - und ab - und ab, weil jedes Mal die Chance besteht, dass auch ein Körperteil
 des Wals aus dem Wasser ragt. Dann taucht der Wal wieder unter, es wird still - wo wird er sich das nächste Mal
zeigen? Ist das dort etwas? Nein. Aber DORT! 
Ich glaube, ich habe 30 "Fontänen ohne Wal" geknipst... :o) doch letztendlich auch einige Bilder vom Rücken des 
Buckelwals. Gesprungen ist er nicht - wenn ich es richtig verstanden habe, springen sie nicht zu jeder Jahreszeit. Doch 
ganz zum Schluss seiner Vorstellung verabschiedet sich der Wal mit dem Winken seiner Schwanzflosse - und da wäre mir 
vor lauter Begeisterung das Herzerl am liebsten rausgehüpft und dem Wal nachgesprungen!!!

 
Der hübsche Labrador, den ihr hier und auf der unteren Collage sehen könnt, 
ist übrigens der "Schiffs-Hund" - ich glaube, er gehört dem Kapitän.


Herr Rostrose freut sich ebenfalls, auch er ist ganz aufgeregt und auch ihm sind ein paar schöne 
Aufnahmen der Walfluke gelungen, ihr seht sie auf der unteren Collage. Und was ihr hier ebenfalls
noch sehen könnt, sind Risso - oder Rundkopf-Delfine! Laut Wikipedia halten sie sich von Küsten
 und Schiffen eher fern und sind deshalb nicht so bekannt wie die Delfinarten mit der langen Schnauze 
- doch diese netten Rissos waren alles andere als scheu und kamen ziemlich nah an unser Boot
heran. Selbst beim Betrachten der Fotos bin ich noch ganz aufgeregt über diesen Anblick!




Bei unserer Rückkehr an Land ist die Sonne bereits am Untergehen und verzaubert den Himmel
mit rosigen und feurigen Tönen. Der seltsam "gekörnte" Effekt auf dem Foto hier rechts ergibt
sich, weil Edis Objektiv von Salzkörnern gesprenkelt ist:



ღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღ

Die Nacht verbringen wir in einer reizenden Lodge in Carmel Valley.
Die Fotos der Blüten und Zitronen, die ihr auf der unteren Collage seht, stammen allesamt
aus dem dortigen Garten, und auch einen kleinen Blick in unser hübsches Hotelzimmer könnt
ihr hier werfen.
Auch zu Abend essen wir in der kleinen Ortschaft Carmel Valley, und zwar in einem shabby-
gemütlichen Lokal namens Corkscrew Cafe.  Ein Handyfoto von dort zeige ich euch in der unteren
Collage - und außerdem ein Bild der innovativen (und leckeren) Zitronen-Rucola-Rohschinken-
Pizza, die ich dort genieße... 




Diese Ortschaft hätte ich mir gern auch noch bei Tageslicht angesehen, aber am Ankunfts-
Abend ist es bereits finster, und am nächsten Tag wollen wir noch ein Stück weiter - nach
Carmel by the Sea.

Den Ausflug in jene Stadt, in der Clint Eastwood einst Bürgermeister war, haben wir nicht bereut: Carmel ist einfach 
wunderhübsch! Seht euch nur den Strand und die dortige Architektur an, dann wisst ihr, was ich meine. Außerdem hat das 
Städtchen noch ein paar zusätzliche Besonderheiten zu bieten. Klickt doch bitte auf den Link, mit dem ich den Ortsnamen 
unterlegt habe, und lest bei Wikipedia unter "Kurioses" nach :o)). Außerdem könnt ihr euch bei diesem Link die schöne 
Missionskirche ansehen, zu deren Besuch unsere Zeit nicht mehr reichte. Wie gerne hätte ich hier noch ein paar weitere 
Urlaubstage angehängt!!!





Schöne Gefährte gibt's hier wieder zu sehen - und auch die Bäume beim Strand lassen sich
 bereitwillig umarmen ;o))


 

Meine Reiseschwester Urschula vom leider aufgelassenen Blog "Hotel Mama" meinte,
wenn wir nach Carmel kommen, muss ich "den Clint" unbedingt in seinem Lokal Mission Ranch
 besuchen und dort ein Steak essen. Das hätten wir auch wirklich gern getan - aber Mr. Eastwood
ist leider nicht "zu Hause"... Genauer gesagt: Das Lokal hat mittags geschlossen - und bis zum
Abend können wir nicht warten - da müssen wir bereits im Flieger Richtung Wien sitzen...


Also begnügen wir uns damit, dort die Schafe zu besuchen. 

Könnt ihr euch noch an mein vorjähriges Oster-Posting erinnern: 
http://rostrose.blogspot.co.at/2012/04/frohe-ostern-happy-easter.html 
 Aufmerksame LeserInnen meines Blogs werden sich vermutlich erinnern: Diese prächtigen Mähs sind die jene Babyschafe, 
die ich euch damals gezeigt habe - und somit die Kinder von meinem Weihnachtsschaf und seiner adeligen Pferdefrau! Nun 
wisst ihr also: Sie dürfen auf Clint's Ranch im schönen Carmel by the Sea leben, und Mr. Eastwood hat versprochen, 
dass keines davon aufgegessen wird! :o))




Zum Abschluss lassen wir uns noch auf den 17-Mile-Drive locken - eine malerische (und
kostenpflichtige) Straße, die man hier in der Gegend angeblich gesehen haben muss. Wir haben
allerdings - nachdem wir ja am traumhaften Highway 1 entlang gefahren sind - schon sooo viel
Schönes gesehen... Deshalb kann uns diese Straße nicht mehr gar so sehr beeindrucken. Die einsame
Zypresse (Lone Cypress), die hier seit etwa 250 Jahren auf einem Felsen wächst (und inzwischen mit
Metall-Seilen vertäut und einem Mäuerchen gestützt wurde, damit sie eine Chance erhält, 300 zu
werden), finden wir allerdings sehenswert. Und das kleine Vögelchen, das sich brav für mich auf
einen Felsen setzt, ebenfalls.




Dann heißt es Abschied nehmen.
Und heimwärts fliegen...

Hier  kommt ihr zu meinem vorangegangenen Kapitel über San Simeon
und



Habt Dank fürs Mitreisen, Ihr Lieben! 
Ich freue mich so so sehr über jeden einzelnen eurer lieben Kommentare,
die ihr mir immer wieder zu meinen Reiseschilderungen hinterlassen habt!
Und herzlich Willkommen auch an meinen neuen Leser!

ღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღ

Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS 
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥

Donnerstag, 14. März 2013

USA - 17. Tag: San Simeon (+Aktualisierung!)


Hello my dears!

 Während der letzten Tage war ganz schön was los in Rostrosenhausen - meine Tochter hatte
ihren 20. Geburtstag, und mit insgesamt vier äußerst netten Blog-Ladies und zwei ganz 
entzückenden Hunden traf ich mich außerdem (mehr darüber demnächst) - da schaffte ich es 
leider kaum, euch auf euren Blogs zu besuchen, und an ein neues Posting war gar nicht zu 
denken. Umso mehr habe ich mich über eure zahlreichen und süßen Kommentare zu meinem
"Betthäschen-Post"
und über die Tatsache gefreut, dass sich wieder zwei neue Leserinnen bei mir eingetragen haben:
Ganz herzlich willkommen, ihr Lieben!

Habt Ihr nun Lust, mit uns in den Wagen zu steigen (ich persönlich wäre für das mintgrüne Modell,
das uns bei einer Starbucks-Pause unterkam - leider habe ich nicht die geringste Ahnung, um welche 
Marke es sich dabei handelt ... oder ob es etwa gar eine Spezialanfertigung sein könnte *) und auf der
 Route 1 - der schönen Kalifornischen Küstenstraße - von Santa Barbara in die kleine Stadt 
San Simeon zu fahren?

*Aktualisierung: Inzwischen habe ich von meinen lieben Automobilspezialisten von der 
Ebreichsdorf Classic (klick) eine Information zu dem Wagen erhalten:  Es handelt sich dabei um 
einen Hod rod - also einen Umbau von einem Ford Tudor Sedan. "Durch den Umbau sind mache Proportionen 
etwas verzerrt, jedoch ist der Ursprung noch gut erkennbar."  Und wieder was dazugelernt! :o))

Dieser Ort ist vor allem durch jenes Gebäude berühmt, das der Zeitungsmagnat 
William Randolph Hearst hier auf dem Gipfel eines Hügels errichten ließ:



Ich will ganz ehrlich zu euch sein: Als ich las, dass dieses Schloss über ein mit Antiquitäten vollgestopftes Haupthaus 
und drei Gästehäuser mit insgesamt 56 Schlafzimmern, 62 Badezimmern, 41 Kaminen und 19 Wohnzimmern verfügt 
und es auf der Anlage außerdem ein Kino, einen Flugplatz, Schwimmbäder innen und außen, 51 Hekar Landschaftsgärten 
undundund gibt, da rümpfte  ich zunächst mein rostrosiges Näschen. 
"Gigantomanie", dachte ich bei mir. 
Und daher war ich gar nicht sooo wild auf den Besuch dieses Gebäudes. Auch Herrn Rostrose zog es nicht gerade 
übermächtig auf den Hügel, der übrigens "the Enchanted Hill" genannt wird.  Doch weil wir schon mal in der Gegend 
waren und uns die nette Kellnerin, mit der wir ein paar Tage zuvor im Cottonwoods Resort in Scottsdale ein Weilchen 
geplaudert hatten, dieses Haus sooo sehr ans Herz gelegt hatte, buchten wir dann eben doch eine Tour....

... und waren dann sehr davon angetan :o))




Allein schon die Busfahrt auf der endlos erscheinenden Serpentinenstraße zum Hearst Castle ist ein Abenteuer für sich: 
Denn mitunter zeigen sich hier tatsächlich noch Tiere an den Hängen, die von Hearsts einstmals größtem Privatzoo 
der Welt übriggeblieben sind: Elefanten trifft man keine mehr an, doch zuweilen kann man tatsächlich noch Zebras und 
Bisons zwischen den Rindern weiden sehen!
An diesem Tag herrscht außerdem ein etwas stümisches Wetter, und minütlich ändert sich die Wolkenkulisse hinter dem
Schloss, das wir auf dem Hügelgipfel sehen: Mal wirkt der Himmel dramatisch und dunkelgrau, als würde bald ein 
Unwetter ausbrechen, dann wabern weiße Schwaden um die Türme des Haupthauses, dann sieht es gar blitzeblau aus, 
bis sich kurz darauf wieder Wolkenbänke oder -knäuel bilden.


Fotoquelle: trip.beastness.net
Fotoquelle: www.cayucosinfo.com

Unsere Führerin (die mich übrigens an die Schauspielerin Kathrin Hepburn in reiferen Jahren
erinnert) schafft es gut, ein Bild des noch ganz jungen William Randolph Hearst entstehen zu
lassen, der mit seiner Mutter nach Europa reiste, sich hier in die Pracht und Geschichte alter Burgen
und Schlösser verliebte und einen Traum zu träumen begann: Eines Tages würde er in seiner Heimat
ein Schloss bauen, das den Vergleich mit Europas Prunkbauten nicht zu scheuen brauchte. 
Und diesen Traum erfüllte er sich schließlich nach dem Tod seiner Mutter, als er dort, wo die Farm
seiner Eltern gestanden war, ab dem Jahr 1919 das Hearst Castle errichten ließ. (Das Schloss wurde
übrigens bis zu Hearsts Tod im Jahr 1951 nie ganz fertig gestellt.)

Zum Zeitpunkt unseres Besuches ist der 10. November 2012 und die Säle des Hearst Castle sind bereits 
weihnachtlich geschmückt.


Innen gibt es zwar viele Antiquitäten zu bestaunen - doch für uns rostige Rosen liegt der
größte Reiz eindeutig in der wundervollen, riesigen Gartenanlage mit dem traumhaften
Ausblick über die Landschaft rundum. Auch Murphy fühlt sich sichtlich wohl zwischen
all den schönen Blüten:





Ganz besonders angetan haben es mir die drei zauberhaften Gästebungalows
- hier würde ich am liebsten sofort einziehen - und auch Gäste wie Charlie Chaplin, 
Rudolph Valentino, Charles Lindbergh, Winston Churchill, Joan Crawford, 
Cary Grant und Clark Gable fühlten sich hier einst sehr wohl:




Selbstverständlich sind auch in diesem Garten wieder manche Verrenkungen nötig,
um gewisse Perspektiven aufs Bild zu bekommen. Hier unten seht ihr mich zum Beispiel
beim Fotografieren der traumhaften überdachten Terrasse, die ich gleich daneben in
die Collage eingefügt habe:



 

Der Neptune Pool ist über 30 Meter lang und sieht sehr einladend aus ....

 


... doch an einem eher kühlen Tag wie diesem würde ich lieber in einem schönen
Indoorpool baden. Ich denke, der hier hätte durchaus das passende Ambiente zu bieten:




Die Tour entdet wieder dort, wo sie begonnen hat - im Besucherzentrum am Fuß des
"verzauberten Hügels". Hier bekommen wir zum Abschluss noch einen Film zu sehen,
der zum Teil aus Privataufnahmen von Hearst und seinen Freunden zusammengestellt wurde
und in dem man einigen der oben genannten Berühmtheiten der damaligen Zeit begegnet.
Ebenfalls im Besucherzentrum gibt es diesen prächtigen Feuerwehr-Dodge zu bewundern:





Feurig endet auch für uns dieser Tag - zum einen mit einem leuchtenden
Sonnenuntergang, den wir direkt von unserem Hotelfenster aus beobachten können -
und weil wir in unserem Zimmer einen kleinen offenen Kamin haben,
gönnen wir uns vor dem Schlafengehen noch etwas knisternde, gemütliche Wärme.




Ich hoffe, auch euch ist nun angenehm warm - unabhängig davon, welche Außentemperaturen
in euren jeweiligen "Real-Umgebungen" gerade herrschen! Die gute Nachricht lautet nämlich:
der Frühling ist unweigerlich auf dem Weg - jedenfalls auf dieser Globushälfte ... Und diese
Behauptung werde ich demnächst mit Fotos untermauern, die bei einem sehr, sehr netten
"Bloggerinnen-Spaziergang" entstanden sind... auch sonst habe ich euch noch einiges Hübsches
zu zeigen - ich hoffe also, ihr seid beim nächsten Posting wieder dabei!

Auch vom Reisebericht folgt bald wieder eine Fortsetzung - aller Voraussicht nach wird es die
letzte sein, denn ich glaube, den vorletzten und den Abreise-Tag werde ich zusammenfassen können...


Hier  kommt ihr zu meinem vorangegangenen Kapitel über Santa Barbara,
Hier  kommt ihr zu meinem folgenden Beitrag über Monterey und Carmel


Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥

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Dienstag, 5. März 2013

USA - 16. Tag: Santa Barbara

Hello, ihr Lieben!
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Welcome zur Fortsetzung meines Reiseberichtes -
Welcome to Santa Barbara, der "Hauptstadt der American Riviera“! :o))

Eigentlich würde unsere Reise an diesem Tag bereits zu Ende gehen - denn die "normale" 
Mietwagen-Rundreise hätte 16 Tage gedauert - Rückflug nach Wien ab Los Angeles

Wir hätten uns also - am Tag nach dem netten & speziellen Mini-Bloggertreffen mit Jule - Hollywood im Nieselregen 
und Beverly Hills bei wolkig-blauem Himmel angesehen, wären abends bei Regen von El Pueblo (dem kleinen 
mexikanischen "Ur-Dorf", das mitten in der Riesenstadt L.A. liegt) zu unserem Hotel gefahren und hätten dort abends 
schon gepackt. Und am 9. November 2012 hätte es "Bye-Bye USA" geheißen...

Aber wer will das schon?!?!?!? :o))
(vor allem, wenn an diesem Tag wieder die Sonne zu scheinen beginnt! ;o))




Zum Glück trafen wir schon bei der Buchung eine andere, viel, viiiiiel bessere Entscheidung! :o))
Denn unter der Rubrik "Wunschleistungen" gab es bei dieser Reise noch ein so genanntes "Coast-
Verlängerungspaket", das je eine Nacht in Santa Barbara, San Simeon und Carmel Valley mit
Rückflug von San Francisco beinhaltet.
Diese drei Küstentage wünschte ich mir von meinem lieben Göttergatten zum 
Geburtstag - und bekam sie auch! JIPPIE! (So macht Älterwerden wenigstens Sinn!!! :o))

Und deshalb machen wir uns am 16. Reisetag nicht zum Flughafen von L.A. auf, sondern fahren in
jene schöne Stadt, bei der es sich um die teuerste Wohngegend in den USA handelt (leider, denn sonst
wäre Santa Barbara durchaus ein Ort, um dort mal den Ruhestand zu verbringen... ;o)): Ein Haus kostet
hier lt. Wikipedia im Schnitt 1,13 Millionen US-$ - und somit doppelt soviel wie im restlichen
Bundesstaat Kalifornien.




Nun, die Stadt, die nur rund anderthalb Stunden von L.A. entfernt liegt, hat aber auch einiges 
zu bieten. Sandstrände, einen Yachthafen, Mittelmeerklima, Berge rundum, Palmen... und die 
teuren Häuser sehen so aus, als wären sie ihr Geld wert - sehr schmuck und stilvoll, ohne zu "protzen":




Unser Hotel - das Inn by the Harbor - wirkt ebenfalls nicht "luxuriös", ist aber sehr hübsch und gepflegt -
und es passt sich stilistisch der Stadt an - überall finden sich hier spanisch-maurische Elemente,
wie ihr sie z.B. an den Verzierungen der Stufen sehen könnt. Murphy ist vor allem
von der Brunnenfigur vor dem Hotel begeistert und freundet sich sofort mit dem Delphin an.
(Vermutlich hofft er, dass er auf dieser Reise auch noch echte, lebendige Meeressäuger zu sehen bekommt... Denn hier 
an der Küste werden in einigen Städten Whale-watching-Fahrten angeboten...)




Die Hauptstraße der Stadt ist die State Street. Auch hier finden sich immer wieder Fliesenmosaike -
und würde in der Straße nicht ab und an eine US-Flagge wehen, könnte man meinen, dass man sich
auf der iberischen Halbinsel befindet. Auch die wuchernden Bougainvilleas erinnern mich an
manch einen Urlaubsort, den ich im Lauf der Jahre besucht habe...

Eine Aktion der Stadt jedoch scheint einzigartig zu sein - jedenfalls ist mir etwas Vergleichbares
 bisher noch nicht untergekommen. Seht ihr die kleine alte Dame in der Mitte der unteren Collage?
Sie spielt auf einem grasgrünen Piano, das hier auf einem der Gehsteige steht. Doch sie ist keine
Straßenkünstlerin, die für Geld spielt, und das Klavier ist längst nicht das einzige in der State Street -
es handelt sich hierbei um ein Experiment namens Pianos on State, das man hier im Jahr 2012
durchgeführt hat (und hoffentlich weiterführen wird!): Insgesamt hat man 10 bunt bemalte Pianos in
der Innenstadt von Santa Barbara aufgestellt - und jeder, der kann und möchte, darf darauf spielen!
Übrigens wird dieses Projekt eifrig angenommen - und sämtliche Klavierspieler, an denen wir
vorbeikommen, spielen prima - so auch die kleine, große alte Dame, die noch ihre Einkaufstasche
um die Schulter gehängt hat und ohne Noten hingebungsvoll einen Mozart in die Tasten schmettert:




Ganz in der Nähe der State Street befindet sich ein besonders sehenswertes Gebäude:
Das Santa Barbara County Courthouse, das nach einem Erdbeben im Jahr 1929 im spanisch-
 maurischen Palaststil errichtet wurde. In diesem Gerichtsgebäude finden nach wie vor
Verhandlungen statt, dennoch kann man es (kostenlos) besichtigen. Und da dieses Haus nicht nur
außen wie innen zahlreiche wundervolle architektonische und künstlerische Details bietet, sondern
auch einen traumhaften Ausblick von der Dachterrasse, lohnt sich ein Besuch von "Amerikas
schönstem Regierungsgebäude" unbedingt!


 

Hier seht ihr euer rostiges Röslein mal wieder mit vollem Körpereinsatz beim
Fotografieren einer Wendeltreppe im Gerichtsgebäude:




Und hier genießen wir den tollen Rundumblick und halten ihn fotografisch fest:






Auf dem Weg nach oben bekommt man übrigens immer wieder faszinierende Wandmalereien zu
sehen, so zum Beispiel in einem der Gerichtssäle - oder in dem Raum, in dem das Uhrwerk der
Turmuhr untergebracht ist.
Und Herr Rostrose beweist mir, dass man sich nicht unbedingt auf den Boden legen muss, um die
Schnecke der Treppe zu fotografieren - die beiden Wendeltreppen-Aufnahmen hier unten stammen
nämlich von ihm (wie übrigens fast alle Fotos auf der unteren Collage, mit Ausnahme von zwei
Bildern aus dem Uhrwerk-Raum...)





Auf der Collage unten grinst der rostrosige GG im traumhaften tropischen Garten des Courthouse
fröhlich in die Kamera und freut sich über die riesigen, glänzenden Blätter des Philodendron, der hier
üppigst wächst:




Meine liebe Reiseschwester Ursula, die vor nicht all zu langer Zeit ihren Blog "Hotel Mama" 
leider geschlossen hat, versorgte uns vor der Abreise in die USA mit einigen Tipps. Einer davon 
lautete:
"am Fisherman's Wharf in Monterey http://www.montereywharf.com/
gibts a total leckere Clam Chowder Suppe...
 https://de.wikipedia.org/wiki/Clam_Chowder"

Zwar befinden wir uns zur Zeit noch nicht in Monterey, doch auch im The Endless Summer bar-cafe
am Hafen von Santa Barbara wird eine Clam Chowder Soup angeboten. Also bestellen wir sie kurzerhand.
Wir haben davor noch nie von dieser speziellen, sahnigen Venusmuschelsuppe mit Kartoffeln und 
Speck gehört und hätten sie daher vermutlich ohne Ursulas Tipp auch nicht versucht. Da wäre uns 
allerdings etwas entgangen!
Diese Suppe ist absolut köstlich und unbedingt einen Versuch wert - ich bin davon überzeugt, 
dass sie auch jenen schmeckt, die normalerweise keine Freunde von Meeresfrüchten sind!
Wir haben sie in Monterey dann übrigens noch ein zweites Mal genossen. Und ich hätte
gute Lust darauf, sie auch jetzt zu löffeln!




Die Zeit wird uns mal wieder viel zu knapp in Santa Barbara - locker könnte man hier (zumindest)
eine Woche lang Urlaub machen, es gäbe genug zu besichtigen und zu unternehmen. Doch wenigstens
eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt wollen wir an diesem Abend noch besuchen:
die Mission Santa Barbara!
Es handelt sich dabei um eine spanische Franziskanermission, die im Jahr 1786 gegründet wurde.
Im Garten der Anlage gibt es unter anderem einen Kreuzweg mit sehr schönen Mosaiken zu sehen;
leider wurde es während unseres Besuches zunehmend dunkler, aber ein paar Aufnahmen von dort
habe ich euch dennoch mitgebracht.
Der obere Link führt zur Homepage der Mission in englischer Sprache - wer gerne in deutscher Sprache mehr darüber 
erfahren möchte, kann hier klicken.




Ich hoffe, ihr habt unseren gemeinsamen Bummel durch Santa Barbara genossen!
Wie gesagt, es hätte hier noch einiges zu sehen gegeben, zum Beispiel die  
oder das nahegelegene dänische Dorf Solvang  an der Route 101. 
Wenn ihr mehr über Santa Barbara & Umgebung wissen wollt, findet ihr hier 
zusätzliche Informationen.
Fortsetzung folgt!


Hier  kommt ihr zu meinem vorangegangenen Kapitel über Los Angeles,
 hier geht's weiter zur nächsten Station unserer Reise - nach San Simeon - und




Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥
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PS: Und weil ihr doch alle immer wieder gern mit mir reist,
habe ich heute noch eine kleine "Weltreise" für euch parat:

Zalando hat nämlich unter dem Titel "Regionen der Welt" zehn witzige,  kurze "Filmchen" mit  verschiedenen Fakten 
aus aller Welt zusammengestellt. Es geht ans Meer und in die Wüste, in die Berge, an den Strand und ins Eis - es ist 
also für jeden etwas dabei! Wenn ihr einmal auf die jeweilige Region klickt, seht ihr den Clip, beim zweiten Mal könnt ihr 
in einer Infografik so interessante Dinge erfahren wie zum Beispiel, in welchem Land die weltgrößte Schneeballschlacht
 stattfand oder wo und auf welche Weise die Frisbeescheibe erfunden wurde...Wollt ihr gern diese kleine Weltreise mit mir 
machen? Hier geht's zum Link:
http://www.zalando.at/regionen-der-welt/

Donnerstag, 28. Februar 2013

USA - 14./15. Tag: Los Angeles - und ein ganz besonderes (Blogger-)Treffen :o))

Hi, meine lieben Reisegefährtinnen
und -gefährten  :o))!


Wie ich euch schon im vorangegangen Kapitel meines USA-Reiseberichtes angekündigt habe, 
 fahren wir an unserem 14. Reisetag - nach dem unvergesslichen Ausflug in den Palm Canyon -
noch weiter nach Los Angeles.
 Vor vielen Jahren schrieb mir ein Freund eine Postkarte aus der "Stadt der Engel"- eine 
Textpassage darauf lautete: 
Ich schick dir eine Karte von L.A. bei Nacht, denn tagsüber ist es hier einfach nur hässlich.

Das kann ich so jedoch nicht bestätigen.
San Francisco hat mir persönlich zwar um einiges besser gefallen, aber:
 L.A. ist (nach New York) die zweitgrößte Stadt der USA, und somit groß genug, 
um sowohl Hässliches als auch Schönes zu bieten. 


Manche Stadtteile und zum "Großraum L.A." zählende Städte sind sogar ausgesprochen reizvoll!

Unser erstes Ziel gehört zu dieser Kategorie:
Santa Monica ist eine an Los Angeles angrenzende, aber im Bereich der Verwaltung und 
Gesetzgebung von L.A. unabhängige Stadt. Direkt an der Pazifikküste gelegen, hat die Stadt
ihren Bewohnern und Besuchern allein schon durch den Santa Monica Beach mit seiner 
Strandpromenade und durch den Santa Monica Pier mit seinem kleinen Vergnügungspark einiges 
zu bieten. 




Am Strand könnte man meinen, einen Sommertag zu erleben - Radfahrer, Rollerskater und Sonnenanbeter genießen 
das sonnig-warme Wetter -  nur an manch einem Laubbaum erkennt man, dass es "herbstelt". Murphy hat dennoch 
nichts gegen eine Erfrischung einzuwenden - und auch die Parkverbotstafel hat sich einen (ungewöhnlichen) 
Sonnenhut aufgesetzt ;o)):




Kurz vor 16 Uhr finden sich Herr und Frau Rostrose dann im Caffe Luxxe ein. 
Dieses erst im Jahr 2006 eröffnete Café hat sich binnen kurzer Zeit vom Geheimtipp
zum In-Treff für Liebhaber guten Kaffees entwickelt. Doch auch Tee, Kuchen, Macarons und 
andere köstliche Kleinigkeiten kann man hier in angenehmer Atmosphäre genießen.
 
Allerdings sind wir nicht "von selbst" auf die Idee gekommen, diesen Ort aufzusuchen. Wie ich ja schon ein 
paarmal habe anklingen lassen, findet bei dieser Etappe unserer Reise eine Zusammenkunft statt - genauer gesagt 
ein kleines "Bloggertreffen" der ungewöhnlichen Art:




Die Bloggerin, mit der ich mich hier treffe, stammt nämlich keineswegs aus Kalifornien, sondern aus 
Nordrhein-Westfalen! Ich weiß nicht, ob ihr Jule und ihren Blog Dekospiel  bereits kennt - wenn nicht, 
solltet ihr sie spätestens am 1. März 2013 besuchen, denn da wird ihr Blog ein Jahr alt und es findet eine große 
Geburtstagsverlosung bei ihr statt! :o)

Ich lernte Dekospiel irgendwann im Sommer 2012 kennen, war dort zunächst allerdings nur "stille Leserin". 
Doch eines Tages las ich, dass Jule "im Herbst" Urlaub in L.A. machen würde. Und weil ich ein neugieriger 
Mensch bin, fragte ich sie, WANN denn ihr herbstlicher Urlaub stattfinden würde.  

Ja, und ihr könnt es euch sicherlich schon denken: Jule und ich stellten fest, dass wir uns genau zur selben Zeit 
in den USA aufhalten würden - und wir fanden beide die Idee lustig, uns dort zu treffen. Auch ein perfekt 
geeigneter Zeitpunkt samt Ort stand bald fest: 
7. November 2012, 16 Uhr im "besten Kaffeehaus der Stadt", dem Caffe Luxxe.




So ereignet es sich schließlich, dass eine sehr nette junge Bloggerin aus Deutschland und eine nicht mehr ganz 
so junge, aber natürlich auch sehr nette Bloggerin aus Österreich mitsamt ihren jeweiligen Lieblingsmännern 
in einem Kaffeehaus am "anderen Ende der Welt" zusammenkommen! :o)))
Und was soll ich sagen? Das Treffen mit Jule und ihrem Freund macht uns richtig Spaß!

Jule entführt mich dann auch noch in einen wunderschönen Edel-Shabby-Einrichtungsladen. Schwelg, schwärm! 
Sooo schön! Aber auch ziemlich teuer... Und leider wollen die Mitarbeiterinnen nicht, dass wir dort fotografieren. 
Doch "ausg'feanzt" (= abgefeimt, schlau und gerissen) wie wir sind, nehmen wir auf einer Bank vor dem Laden 
Platz und lassen uns dort von Herrn Rostrose ablichten - auf diese Weise bekommt ihr wenigstens einen kleinen
"Schaufenster-Einblick" ;o)



Später wandern wir dann nochmals alle miteinander zum Santa Monica Pier, der nun mit bunten, 
blinkenden Lichtern illuminiert ist. Beim "Torbogen" zum Yachthafen nimmt Jule ein Erinnerungsfoto von uns 
auf - und muss lachen, denn eine wildfremde Frau hat sich breit grinsend ins Bild geworfen: Offenbar ist 
es eine neue Art von "Volks-Sport", sich auf Fotos fremder Leute zu schummeln :o)  

Darunter gibt es allerdings auch noch eine Version ohne die "Foto-Invasorin" ;o)  
Wie ihr auf dieser Collage außerdem sehen könnt, endet die Route 66, die wir ab Flagstaff ein Stück 
weit befahren haben, am Pier von Santa Monica. (Der Anfang dieser ersten durchgehenden Straßenverbindung 
zur US-amerikanischen Westküste liegt übrigens in Chicago, und von dort verläuft die Route mehr oder 
weniger diagonal in grob südwestlicher Richtung).


 

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Für den nächsten Tag haben wir eine "Hollywood-Trolley-Tour" gebucht. Dabei handelt es
sich, wie wir erst vor Ort erfahren, um eine Tour mit sogenannten Hop-on-Hop-off-Bussen.
Da wir die einzigen für diese Tour sind, bekommen wir ein kostenloses Upgrade für eine 
Doppeldeckerbus-Fahrt durch Hollywood und Beverly Hills. 

Und darüber bin ich froh, denn um ehrlich zu sein, gefällt mir Beverly Hills um einiges besser
als Hollywood. Die Filmstadt sieht nämlich nicht mehr so malerisch aus wie auf diesem
alten Foto, das ich in den Weiten des Internets gefunden habe:


Fotoquelle: Internet

Leider ist das Wetter an diesem Tag sehr "durchwachsen" - zeitweise nieselt es, der Himmel hüllt sich
abwechselnd in helles und in dunkles Grau - aber man kann wohl nicht IMMER Glück mit dem 
Wetter haben ;o)) Obwohl es im oberen Stockwerk des Doppeldeckers ziemlich kalt und manchmal 
feucht ist, wollen wir nicht ins Wageninnere flüchten, denn von hier oben haben wir eine bessere
Sicht.

"Schön" finde ich an Hollywood 
vor allem das Chinese Theatre aus dem Jahr 1927 (in dessen Eingangsbereich sich zahlreiche 
Filmstars durch Hand- und Schuhabdrücke sowie Widmungen in den Zement-Bodenplatten
 verewigt haben) und den Farmers Market (um den herum sich eine Luxus-Einkaufsstraße 
entwickelt hat). Den Walk of Fame "muss" man wohl auch gesehen haben, aber daran kommt man 
ohnehin nicht vorbei, wenn man in Hollywood ist. Sonst kann ich leider nicht viel Flair entdecken - 
in vielen Winkeln erscheint mir Hollywood ziemlich heruntergekommen.




Wenn ihr in der Gegend seid, euch für das Thema Film interessiert und außerdem noch genug Zeit habt, empfiehlt 
euch Herr Rostrose einen Besuch der Universal Studios
(Er war nämlich schon vor "unserer" Zeit in Los Angeles, hat schon mal eine Universal-Studio-Führung mit-
gemacht und meinte dann nach unserer Hollywood-Tour, ein Studio-Besuch wäre lohnender gewesen... Tja, aber
man kann nicht alles haben, und es muss bei einer Reise ja auch nicht immer alles ungetrübt schön sein. Das Leben
hat viele Facetten - manche davon sind wunderbar, andere eben "nicht so"...)

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Nur selten blitzt während unserer Trolley-Tour blauer Himmel durch - so auch in  
 Also beschließen wir, diese nur 14,7 km² kleine "Stadt in der Stadt" zu Fuß zu erkunden. 


Das schöne Gebäude, das ihr hier links oben sehen könnt, ist das Rathaus von Beverly Hills
und rechts unten seht ihr ein Stück vom Rodeo Drive (eine der teuersten Einkaufsstraßen der Welt).

Bei den Kleidern, die wir in den Schaufenstern der Luxusboutiquen von Chanel, Lanvin & Co.sehen, steht kein 
Preis dabei. Aber ich gehe davon aus, dass ich mir mit einem dieser Kleider einen Großteil der Traumreisen 
finanzieren könnte, die ich in meinem Leben noch machen will. Und mit dem, was der Bugatti da unten kostet, 
könnte man vermutlich die Bewohner eines Drittweltlandes ein paar Jahre lang satt machen:



Vom Bus aus haben wir auch das Beverly Hills Diner gesehen und erfahren, dass dieses Lokal
ganz im Stile der 50er-Jahre gehalten ist und dass man dort ab und zu Berühmtheiten antreffen 
kann. Also beschließen wir, dort eine kleine Pause einzulegen ...

Fotoquelle: Internet
  Und hej, was soll ich sagen, tatsächlich - links hinten auf einer der schwarz-weißen Bänke
sitzt Mr. Clooney. Er trägt inzwischen wieder einer Vollbart, so wie 2005, als er Syriana drehte,
und außerdem eine Brille, aber ich erkenne ihn dennoch sofort.

Freundlicherweise darf ich ihn fotografieren! George ist in diesen Dingen ja sehr umgänglich.
Wir trinken einen Nespresso miteinander und plaudern ein bisschen.
In der Zwischenzeit hat sich mein Göttergatte auf mysteriöse Weise in Luft aufgelöst, aber
weil George meinem Herrn Rostrose so ähnlich sieht, nehme ich ihn anschließend einfach
mit in mein Hotel... :o)) Niemandem fällt etwas auf - kein Wunder bei dieser verblüffenden 
Ähnlichkeit...




Später am Abend beschließen George (den ich aus Geheimhaltungs-Gründen ab sofort wieder 
"Herr Rostrose" nennen werde) und ich, trotz Regenwetters nach Downtown L.A. zu fahren. Denn 
hier, im geschäftigen Zentrum der Riesenstadt, befindet sich zwischen all den Hochhäusern und 
Glaspalästen El Pueblo de Los Angeles - jener Ort, an dem mit ein paar mexikanischen Siedlern
alles begann: Hier wurde die Stadt der Engel quasi geboren,
und hier befindet sich auch die berühmte Olvera Street, wo wir in einem Lokal namens
"La Golondrina" speisen. Denn Julia vom Blog Vintage with Laces
hatte mich vor der Reise gebeten, für sie "etwas Leckeres beim Mexikaner" zu essen.
Auftrag erfüllt, liebe Julia! :o) Wir waren beim Mexikaner, es war lecker - und ich hoffe, 
es hat dir ebenfalls geschmeckt! Hübsch gestaltet ist das Lokal übrigens auch - es erinnerte mich 
im Inneren ein bisschen an das Haus von Frida Kahlo, das wir vor ein paar Jahren in 
Mexiko City besuchten. Ich habe euch hier ein paar Innenaufnahmen beigefügt.


Zum Schluss will Murphy unbedingt noch eine Münze in einen Brunnen werfen und sich 
dabei etwas wünschen. George Herr Rostrose assistiert ihm dabei! Was die kleine Robbe
sich wohl gewünscht hat? Nun, vielleicht will sie ja noch einmal Artgenossen sehen???

 Von L.A. bei Nacht füge ich euch kein Foto ein - ihr könnt euch beleuchtete Hochhäuser gewiss vorstellen :o) 
Aber wenn ihr davon tolle Aufnahmen sehen wollt, besucht doch mal das Posting, das Jule vom Blog Dekospiel 
gleich nach ihrer Rückkehr ins Netz gestellt hat (klick) - in diesem Post gibt's übrigens auch schöne Eindrücke 
von anderen interessanten Plätzen in den USA zu sehen.


Hier  kommt ihr zu meinem vorangegangenen Kapitel über den
 Palm Canyon.
Hier geht's zu meinem Bericht über Santa Barbara 
        
Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥