Hello, ihr Lieben!
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Welcome zur Fortsetzung meines Reiseberichtes -
Eigentlich
würde unsere Reise an diesem Tag bereits zu Ende gehen - denn die
"normale"
Mietwagen-Rundreise hätte 16 Tage gedauert - Rückflug nach
Wien ab Los Angeles.
Wir hätten uns also - am Tag nach dem netten & speziellen Mini-Bloggertreffen mit Jule - Hollywood im Nieselregen
und Beverly Hills bei wolkig-blauem Himmel angesehen, wären abends bei Regen von El Pueblo (dem kleinen
mexikanischen "Ur-Dorf", das mitten in der Riesenstadt L.A. liegt) zu unserem Hotel gefahren und hätten dort abends
schon gepackt. Und am 9. November 2012 hätte es "Bye-Bye USA" geheißen...
Aber wer will das schon?!?!?!? :o))
(vor allem, wenn an diesem Tag wieder die Sonne zu scheinen beginnt! ;o))
(vor allem, wenn an diesem Tag wieder die Sonne zu scheinen beginnt! ;o))

Zum Glück trafen wir schon bei der Buchung eine andere, viel, viiiiiel bessere Entscheidung! :o))
Denn unter der Rubrik "Wunschleistungen" gab es bei dieser Reise noch ein so genanntes "Coast-
Verlängerungspaket", das je eine Nacht in Santa Barbara, San Simeon und Carmel Valley mit
Rückflug von San Francisco beinhaltet.
Diese drei Küstentage wünschte ich mir von meinem lieben Göttergatten zum
Rückflug von San Francisco beinhaltet.
Diese drei Küstentage wünschte ich mir von meinem lieben Göttergatten zum
Geburtstag - und bekam sie auch! JIPPIE! (So macht Älterwerden wenigstens Sinn!!! :o))
Und deshalb machen wir uns am 16. Reisetag nicht zum Flughafen von L.A. auf, sondern fahren in
jene schöne Stadt, bei der es sich um die teuerste Wohngegend in den USA handelt (leider, denn sonst
wäre Santa Barbara durchaus ein Ort, um dort mal den Ruhestand zu verbringen... ;o)): Ein Haus kostet
hier lt. Wikipedia im Schnitt 1,13 Millionen US-$ - und somit doppelt soviel wie im restlichen
Bundesstaat Kalifornien.
jene schöne Stadt, bei der es sich um die teuerste Wohngegend in den USA handelt (leider, denn sonst
wäre Santa Barbara durchaus ein Ort, um dort mal den Ruhestand zu verbringen... ;o)): Ein Haus kostet
hier lt. Wikipedia im Schnitt 1,13 Millionen US-$ - und somit doppelt soviel wie im restlichen
Bundesstaat Kalifornien.
Nun, die Stadt, die nur rund anderthalb Stunden von L.A. entfernt liegt, hat aber auch einiges
zu bieten. Sandstrände, einen Yachthafen, Mittelmeerklima, Berge rundum, Palmen... und die
teuren Häuser sehen so aus, als wären sie ihr Geld wert - sehr schmuck und stilvoll, ohne zu "protzen":
Unser Hotel - das Inn by the Harbor - wirkt ebenfalls nicht "luxuriös", ist aber sehr hübsch und gepflegt -
und es passt sich stilistisch der Stadt an - überall finden sich hier spanisch-maurische Elemente,
wie ihr sie z.B. an den Verzierungen der Stufen sehen könnt. Murphy ist vor allem
von der Brunnenfigur vor dem Hotel begeistert und freundet sich sofort mit dem Delphin an.
(Vermutlich hofft er, dass er auf dieser Reise auch noch echte, lebendige Meeressäuger zu sehen bekommt... Denn hier
an der Küste werden in einigen Städten Whale-watching-Fahrten angeboten...)
und es passt sich stilistisch der Stadt an - überall finden sich hier spanisch-maurische Elemente,
wie ihr sie z.B. an den Verzierungen der Stufen sehen könnt. Murphy ist vor allem
von der Brunnenfigur vor dem Hotel begeistert und freundet sich sofort mit dem Delphin an.
(Vermutlich hofft er, dass er auf dieser Reise auch noch echte, lebendige Meeressäuger zu sehen bekommt... Denn hier
an der Küste werden in einigen Städten Whale-watching-Fahrten angeboten...)
Die Hauptstraße der Stadt ist die State Street. Auch hier finden sich immer wieder Fliesenmosaike -
und würde in der Straße nicht ab und an eine US-Flagge wehen, könnte man meinen, dass man sich
auf der iberischen Halbinsel befindet. Auch die wuchernden Bougainvilleas erinnern mich an
manch einen Urlaubsort, den ich im Lauf der Jahre besucht habe...
Eine Aktion der Stadt jedoch scheint einzigartig zu sein - jedenfalls ist mir etwas Vergleichbares
bisher noch nicht untergekommen. Seht ihr die kleine alte Dame in der Mitte der unteren Collage?
Sie spielt auf einem grasgrünen Piano, das hier auf einem der Gehsteige steht. Doch sie ist keine
Straßenkünstlerin, die für Geld spielt, und das Klavier ist längst nicht das einzige in der State Street -
es handelt sich hierbei um ein Experiment namens Pianos on State, das man hier im Jahr 2012
durchgeführt hat (und hoffentlich weiterführen wird!): Insgesamt hat man 10 bunt bemalte Pianos in
der Innenstadt von Santa Barbara aufgestellt - und jeder, der kann und möchte, darf darauf spielen!
Übrigens wird dieses Projekt eifrig angenommen - und sämtliche Klavierspieler, an denen wir
vorbeikommen, spielen prima - so auch die kleine, große alte Dame, die noch ihre Einkaufstasche
um die Schulter gehängt hat und ohne Noten hingebungsvoll einen Mozart in die Tasten schmettert:
Ganz in der Nähe der State Street befindet sich ein besonders sehenswertes Gebäude:
Das Santa Barbara County Courthouse, das nach einem Erdbeben im Jahr 1929 im spanisch-
maurischen Palaststil errichtet wurde. In diesem Gerichtsgebäude finden nach wie vor
Verhandlungen statt, dennoch kann man es (kostenlos) besichtigen. Und da dieses Haus nicht nur
außen wie innen zahlreiche wundervolle architektonische und künstlerische Details bietet, sondern
auch einen traumhaften Ausblick von der Dachterrasse, lohnt sich ein Besuch von "Amerikas
schönstem Regierungsgebäude" unbedingt!


Hier seht ihr euer rostiges Röslein mal wieder mit vollem Körpereinsatz beim
Fotografieren einer Wendeltreppe im Gerichtsgebäude:

Und hier genießen wir den tollen Rundumblick und halten ihn fotografisch fest:


Auf dem Weg nach oben bekommt man übrigens immer wieder faszinierende Wandmalereien zu
sehen, so zum Beispiel in einem der Gerichtssäle - oder in dem Raum, in dem das Uhrwerk der
Turmuhr untergebracht ist.
Und Herr Rostrose beweist mir, dass man sich nicht unbedingt auf den Boden legen muss, um die
Schnecke der Treppe zu fotografieren - die beiden Wendeltreppen-Aufnahmen hier unten stammen
nämlich von ihm (wie übrigens fast alle Fotos auf der unteren Collage, mit Ausnahme von zwei
Bildern aus dem Uhrwerk-Raum...)

Auf der Collage unten grinst der rostrosige GG im traumhaften tropischen Garten des Courthouse
fröhlich in die Kamera und freut sich über die riesigen, glänzenden Blätter des Philodendron, der hier
üppigst wächst:
Meine liebe Reiseschwester Ursula, die vor nicht all zu langer Zeit ihren Blog "Hotel Mama"
leider geschlossen hat, versorgte uns vor der Abreise in die USA mit einigen Tipps. Einer davon
lautete:
"am Fisherman's Wharf in Monterey http://www.montereywharf.com/ gibts a total leckere Clam Chowder Suppe... https://de.wikipedia.org/wiki/Clam_Chowder"
Zwar befinden wir uns zur Zeit noch nicht in Monterey, doch auch im The Endless Summer bar-cafe
am Hafen von Santa Barbara wird eine Clam Chowder Soup angeboten. Also bestellen wir sie kurzerhand.
Wir haben davor noch nie von dieser speziellen, sahnigen Venusmuschelsuppe mit Kartoffeln und
Speck gehört und hätten sie daher vermutlich ohne Ursulas Tipp auch nicht versucht. Da wäre uns
allerdings etwas entgangen!
Diese Suppe ist absolut köstlich und unbedingt einen Versuch wert - ich bin davon überzeugt,
dass sie auch jenen schmeckt, die normalerweise keine Freunde von Meeresfrüchten sind!
Wir haben sie in Monterey dann übrigens noch ein zweites Mal genossen. Und ich hätte
gute Lust darauf, sie auch jetzt zu löffeln!

Die Zeit wird uns mal wieder viel zu knapp in Santa Barbara - locker könnte man hier (zumindest)
eine Woche lang Urlaub machen, es gäbe genug zu besichtigen und zu unternehmen. Doch wenigstens
eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt wollen wir an diesem Abend noch besuchen:
die Mission Santa Barbara!
Es handelt sich dabei um eine spanische Franziskanermission, die im Jahr 1786 gegründet wurde.
Im Garten der Anlage gibt es unter anderem einen Kreuzweg mit sehr schönen Mosaiken zu sehen;
leider wurde es während unseres Besuches zunehmend dunkler, aber ein paar Aufnahmen von dort
habe ich euch dennoch mitgebracht.
Der obere Link führt zur Homepage der Mission in englischer Sprache - wer gerne in deutscher Sprache mehr darüber
erfahren möchte, kann hier klicken.

Ich hoffe, ihr habt unseren gemeinsamen Bummel durch Santa Barbara genossen!
Wie gesagt, es hätte hier noch einiges zu sehen gegeben, zum Beispiel die
oder das nahegelegene dänische Dorf Solvang an der Route 101.
Wenn ihr mehr über Santa Barbara & Umgebung wissen wollt, findet ihr hier
zusätzliche Informationen.
Fortsetzung folgt!
PS: Und weil ihr doch alle immer wieder gern mit mir reist,
habe ich heute noch eine kleine "Weltreise" für euch parat:
hier geht's weiter zur nächsten Station unserer Reise - nach San Simeon - und
Herzlichst
und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥
***************************************************** ♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥
PS: Und weil ihr doch alle immer wieder gern mit mir reist,
habe ich heute noch eine kleine "Weltreise" für euch parat:
Zalando hat nämlich unter dem Titel "Regionen der Welt" zehn witzige, kurze "Filmchen" mit verschiedenen Fakten
aus aller Welt zusammengestellt. Es geht ans Meer und in die Wüste, in die Berge, an den Strand und ins Eis - es ist
also für jeden etwas dabei! Wenn ihr einmal auf die jeweilige Region klickt, seht ihr den Clip, beim zweiten Mal könnt ihr
in einer Infografik so interessante Dinge erfahren wie zum Beispiel, in welchem Land die weltgrößte Schneeballschlacht
stattfand oder wo und auf welche Weise die Frisbeescheibe erfunden wurde...Wollt ihr gern diese kleine Weltreise mit mir
machen? Hier geht's zum Link:
http://www.zalando.at/regionen-der-welt/
http://www.zalando.at/regionen-der-welt/












