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Dienstag, 5. März 2013

USA - 16. Tag: Santa Barbara

Hello, ihr Lieben!
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Welcome zur Fortsetzung meines Reiseberichtes -
Welcome to Santa Barbara, der "Hauptstadt der American Riviera“! :o))

Eigentlich würde unsere Reise an diesem Tag bereits zu Ende gehen - denn die "normale" 
Mietwagen-Rundreise hätte 16 Tage gedauert - Rückflug nach Wien ab Los Angeles

Wir hätten uns also - am Tag nach dem netten & speziellen Mini-Bloggertreffen mit Jule - Hollywood im Nieselregen 
und Beverly Hills bei wolkig-blauem Himmel angesehen, wären abends bei Regen von El Pueblo (dem kleinen 
mexikanischen "Ur-Dorf", das mitten in der Riesenstadt L.A. liegt) zu unserem Hotel gefahren und hätten dort abends 
schon gepackt. Und am 9. November 2012 hätte es "Bye-Bye USA" geheißen...

Aber wer will das schon?!?!?!? :o))
(vor allem, wenn an diesem Tag wieder die Sonne zu scheinen beginnt! ;o))




Zum Glück trafen wir schon bei der Buchung eine andere, viel, viiiiiel bessere Entscheidung! :o))
Denn unter der Rubrik "Wunschleistungen" gab es bei dieser Reise noch ein so genanntes "Coast-
Verlängerungspaket", das je eine Nacht in Santa Barbara, San Simeon und Carmel Valley mit
Rückflug von San Francisco beinhaltet.
Diese drei Küstentage wünschte ich mir von meinem lieben Göttergatten zum 
Geburtstag - und bekam sie auch! JIPPIE! (So macht Älterwerden wenigstens Sinn!!! :o))

Und deshalb machen wir uns am 16. Reisetag nicht zum Flughafen von L.A. auf, sondern fahren in
jene schöne Stadt, bei der es sich um die teuerste Wohngegend in den USA handelt (leider, denn sonst
wäre Santa Barbara durchaus ein Ort, um dort mal den Ruhestand zu verbringen... ;o)): Ein Haus kostet
hier lt. Wikipedia im Schnitt 1,13 Millionen US-$ - und somit doppelt soviel wie im restlichen
Bundesstaat Kalifornien.




Nun, die Stadt, die nur rund anderthalb Stunden von L.A. entfernt liegt, hat aber auch einiges 
zu bieten. Sandstrände, einen Yachthafen, Mittelmeerklima, Berge rundum, Palmen... und die 
teuren Häuser sehen so aus, als wären sie ihr Geld wert - sehr schmuck und stilvoll, ohne zu "protzen":




Unser Hotel - das Inn by the Harbor - wirkt ebenfalls nicht "luxuriös", ist aber sehr hübsch und gepflegt -
und es passt sich stilistisch der Stadt an - überall finden sich hier spanisch-maurische Elemente,
wie ihr sie z.B. an den Verzierungen der Stufen sehen könnt. Murphy ist vor allem
von der Brunnenfigur vor dem Hotel begeistert und freundet sich sofort mit dem Delphin an.
(Vermutlich hofft er, dass er auf dieser Reise auch noch echte, lebendige Meeressäuger zu sehen bekommt... Denn hier 
an der Küste werden in einigen Städten Whale-watching-Fahrten angeboten...)




Die Hauptstraße der Stadt ist die State Street. Auch hier finden sich immer wieder Fliesenmosaike -
und würde in der Straße nicht ab und an eine US-Flagge wehen, könnte man meinen, dass man sich
auf der iberischen Halbinsel befindet. Auch die wuchernden Bougainvilleas erinnern mich an
manch einen Urlaubsort, den ich im Lauf der Jahre besucht habe...

Eine Aktion der Stadt jedoch scheint einzigartig zu sein - jedenfalls ist mir etwas Vergleichbares
 bisher noch nicht untergekommen. Seht ihr die kleine alte Dame in der Mitte der unteren Collage?
Sie spielt auf einem grasgrünen Piano, das hier auf einem der Gehsteige steht. Doch sie ist keine
Straßenkünstlerin, die für Geld spielt, und das Klavier ist längst nicht das einzige in der State Street -
es handelt sich hierbei um ein Experiment namens Pianos on State, das man hier im Jahr 2012
durchgeführt hat (und hoffentlich weiterführen wird!): Insgesamt hat man 10 bunt bemalte Pianos in
der Innenstadt von Santa Barbara aufgestellt - und jeder, der kann und möchte, darf darauf spielen!
Übrigens wird dieses Projekt eifrig angenommen - und sämtliche Klavierspieler, an denen wir
vorbeikommen, spielen prima - so auch die kleine, große alte Dame, die noch ihre Einkaufstasche
um die Schulter gehängt hat und ohne Noten hingebungsvoll einen Mozart in die Tasten schmettert:




Ganz in der Nähe der State Street befindet sich ein besonders sehenswertes Gebäude:
Das Santa Barbara County Courthouse, das nach einem Erdbeben im Jahr 1929 im spanisch-
 maurischen Palaststil errichtet wurde. In diesem Gerichtsgebäude finden nach wie vor
Verhandlungen statt, dennoch kann man es (kostenlos) besichtigen. Und da dieses Haus nicht nur
außen wie innen zahlreiche wundervolle architektonische und künstlerische Details bietet, sondern
auch einen traumhaften Ausblick von der Dachterrasse, lohnt sich ein Besuch von "Amerikas
schönstem Regierungsgebäude" unbedingt!


 

Hier seht ihr euer rostiges Röslein mal wieder mit vollem Körpereinsatz beim
Fotografieren einer Wendeltreppe im Gerichtsgebäude:




Und hier genießen wir den tollen Rundumblick und halten ihn fotografisch fest:






Auf dem Weg nach oben bekommt man übrigens immer wieder faszinierende Wandmalereien zu
sehen, so zum Beispiel in einem der Gerichtssäle - oder in dem Raum, in dem das Uhrwerk der
Turmuhr untergebracht ist.
Und Herr Rostrose beweist mir, dass man sich nicht unbedingt auf den Boden legen muss, um die
Schnecke der Treppe zu fotografieren - die beiden Wendeltreppen-Aufnahmen hier unten stammen
nämlich von ihm (wie übrigens fast alle Fotos auf der unteren Collage, mit Ausnahme von zwei
Bildern aus dem Uhrwerk-Raum...)





Auf der Collage unten grinst der rostrosige GG im traumhaften tropischen Garten des Courthouse
fröhlich in die Kamera und freut sich über die riesigen, glänzenden Blätter des Philodendron, der hier
üppigst wächst:




Meine liebe Reiseschwester Ursula, die vor nicht all zu langer Zeit ihren Blog "Hotel Mama" 
leider geschlossen hat, versorgte uns vor der Abreise in die USA mit einigen Tipps. Einer davon 
lautete:
"am Fisherman's Wharf in Monterey http://www.montereywharf.com/
gibts a total leckere Clam Chowder Suppe...
 https://de.wikipedia.org/wiki/Clam_Chowder"

Zwar befinden wir uns zur Zeit noch nicht in Monterey, doch auch im The Endless Summer bar-cafe
am Hafen von Santa Barbara wird eine Clam Chowder Soup angeboten. Also bestellen wir sie kurzerhand.
Wir haben davor noch nie von dieser speziellen, sahnigen Venusmuschelsuppe mit Kartoffeln und 
Speck gehört und hätten sie daher vermutlich ohne Ursulas Tipp auch nicht versucht. Da wäre uns 
allerdings etwas entgangen!
Diese Suppe ist absolut köstlich und unbedingt einen Versuch wert - ich bin davon überzeugt, 
dass sie auch jenen schmeckt, die normalerweise keine Freunde von Meeresfrüchten sind!
Wir haben sie in Monterey dann übrigens noch ein zweites Mal genossen. Und ich hätte
gute Lust darauf, sie auch jetzt zu löffeln!




Die Zeit wird uns mal wieder viel zu knapp in Santa Barbara - locker könnte man hier (zumindest)
eine Woche lang Urlaub machen, es gäbe genug zu besichtigen und zu unternehmen. Doch wenigstens
eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt wollen wir an diesem Abend noch besuchen:
die Mission Santa Barbara!
Es handelt sich dabei um eine spanische Franziskanermission, die im Jahr 1786 gegründet wurde.
Im Garten der Anlage gibt es unter anderem einen Kreuzweg mit sehr schönen Mosaiken zu sehen;
leider wurde es während unseres Besuches zunehmend dunkler, aber ein paar Aufnahmen von dort
habe ich euch dennoch mitgebracht.
Der obere Link führt zur Homepage der Mission in englischer Sprache - wer gerne in deutscher Sprache mehr darüber 
erfahren möchte, kann hier klicken.




Ich hoffe, ihr habt unseren gemeinsamen Bummel durch Santa Barbara genossen!
Wie gesagt, es hätte hier noch einiges zu sehen gegeben, zum Beispiel die  
oder das nahegelegene dänische Dorf Solvang  an der Route 101. 
Wenn ihr mehr über Santa Barbara & Umgebung wissen wollt, findet ihr hier 
zusätzliche Informationen.
Fortsetzung folgt!


Hier  kommt ihr zu meinem vorangegangenen Kapitel über Los Angeles,
 hier geht's weiter zur nächsten Station unserer Reise - nach San Simeon - und




Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥
*****************************************************

PS: Und weil ihr doch alle immer wieder gern mit mir reist,
habe ich heute noch eine kleine "Weltreise" für euch parat:

Zalando hat nämlich unter dem Titel "Regionen der Welt" zehn witzige,  kurze "Filmchen" mit  verschiedenen Fakten 
aus aller Welt zusammengestellt. Es geht ans Meer und in die Wüste, in die Berge, an den Strand und ins Eis - es ist 
also für jeden etwas dabei! Wenn ihr einmal auf die jeweilige Region klickt, seht ihr den Clip, beim zweiten Mal könnt ihr 
in einer Infografik so interessante Dinge erfahren wie zum Beispiel, in welchem Land die weltgrößte Schneeballschlacht
 stattfand oder wo und auf welche Weise die Frisbeescheibe erfunden wurde...Wollt ihr gern diese kleine Weltreise mit mir 
machen? Hier geht's zum Link:
http://www.zalando.at/regionen-der-welt/

Donnerstag, 28. Februar 2013

USA - 14./15. Tag: Los Angeles - und ein ganz besonderes (Blogger-)Treffen :o))

Hi, meine lieben Reisegefährtinnen
und -gefährten  :o))!


Wie ich euch schon im vorangegangen Kapitel meines USA-Reiseberichtes angekündigt habe, 
 fahren wir an unserem 14. Reisetag - nach dem unvergesslichen Ausflug in den Palm Canyon -
noch weiter nach Los Angeles.
 Vor vielen Jahren schrieb mir ein Freund eine Postkarte aus der "Stadt der Engel"- eine 
Textpassage darauf lautete: 
Ich schick dir eine Karte von L.A. bei Nacht, denn tagsüber ist es hier einfach nur hässlich.

Das kann ich so jedoch nicht bestätigen.
San Francisco hat mir persönlich zwar um einiges besser gefallen, aber:
 L.A. ist (nach New York) die zweitgrößte Stadt der USA, und somit groß genug, 
um sowohl Hässliches als auch Schönes zu bieten. 


Manche Stadtteile und zum "Großraum L.A." zählende Städte sind sogar ausgesprochen reizvoll!

Unser erstes Ziel gehört zu dieser Kategorie:
Santa Monica ist eine an Los Angeles angrenzende, aber im Bereich der Verwaltung und 
Gesetzgebung von L.A. unabhängige Stadt. Direkt an der Pazifikküste gelegen, hat die Stadt
ihren Bewohnern und Besuchern allein schon durch den Santa Monica Beach mit seiner 
Strandpromenade und durch den Santa Monica Pier mit seinem kleinen Vergnügungspark einiges 
zu bieten. 




Am Strand könnte man meinen, einen Sommertag zu erleben - Radfahrer, Rollerskater und Sonnenanbeter genießen 
das sonnig-warme Wetter -  nur an manch einem Laubbaum erkennt man, dass es "herbstelt". Murphy hat dennoch 
nichts gegen eine Erfrischung einzuwenden - und auch die Parkverbotstafel hat sich einen (ungewöhnlichen) 
Sonnenhut aufgesetzt ;o)):




Kurz vor 16 Uhr finden sich Herr und Frau Rostrose dann im Caffe Luxxe ein. 
Dieses erst im Jahr 2006 eröffnete Café hat sich binnen kurzer Zeit vom Geheimtipp
zum In-Treff für Liebhaber guten Kaffees entwickelt. Doch auch Tee, Kuchen, Macarons und 
andere köstliche Kleinigkeiten kann man hier in angenehmer Atmosphäre genießen.
 
Allerdings sind wir nicht "von selbst" auf die Idee gekommen, diesen Ort aufzusuchen. Wie ich ja schon ein 
paarmal habe anklingen lassen, findet bei dieser Etappe unserer Reise eine Zusammenkunft statt - genauer gesagt 
ein kleines "Bloggertreffen" der ungewöhnlichen Art:




Die Bloggerin, mit der ich mich hier treffe, stammt nämlich keineswegs aus Kalifornien, sondern aus 
Nordrhein-Westfalen! Ich weiß nicht, ob ihr Jule und ihren Blog Dekospiel  bereits kennt - wenn nicht, 
solltet ihr sie spätestens am 1. März 2013 besuchen, denn da wird ihr Blog ein Jahr alt und es findet eine große 
Geburtstagsverlosung bei ihr statt! :o)

Ich lernte Dekospiel irgendwann im Sommer 2012 kennen, war dort zunächst allerdings nur "stille Leserin". 
Doch eines Tages las ich, dass Jule "im Herbst" Urlaub in L.A. machen würde. Und weil ich ein neugieriger 
Mensch bin, fragte ich sie, WANN denn ihr herbstlicher Urlaub stattfinden würde.  

Ja, und ihr könnt es euch sicherlich schon denken: Jule und ich stellten fest, dass wir uns genau zur selben Zeit 
in den USA aufhalten würden - und wir fanden beide die Idee lustig, uns dort zu treffen. Auch ein perfekt 
geeigneter Zeitpunkt samt Ort stand bald fest: 
7. November 2012, 16 Uhr im "besten Kaffeehaus der Stadt", dem Caffe Luxxe.




So ereignet es sich schließlich, dass eine sehr nette junge Bloggerin aus Deutschland und eine nicht mehr ganz 
so junge, aber natürlich auch sehr nette Bloggerin aus Österreich mitsamt ihren jeweiligen Lieblingsmännern 
in einem Kaffeehaus am "anderen Ende der Welt" zusammenkommen! :o)))
Und was soll ich sagen? Das Treffen mit Jule und ihrem Freund macht uns richtig Spaß!

Jule entführt mich dann auch noch in einen wunderschönen Edel-Shabby-Einrichtungsladen. Schwelg, schwärm! 
Sooo schön! Aber auch ziemlich teuer... Und leider wollen die Mitarbeiterinnen nicht, dass wir dort fotografieren. 
Doch "ausg'feanzt" (= abgefeimt, schlau und gerissen) wie wir sind, nehmen wir auf einer Bank vor dem Laden 
Platz und lassen uns dort von Herrn Rostrose ablichten - auf diese Weise bekommt ihr wenigstens einen kleinen
"Schaufenster-Einblick" ;o)



Später wandern wir dann nochmals alle miteinander zum Santa Monica Pier, der nun mit bunten, 
blinkenden Lichtern illuminiert ist. Beim "Torbogen" zum Yachthafen nimmt Jule ein Erinnerungsfoto von uns 
auf - und muss lachen, denn eine wildfremde Frau hat sich breit grinsend ins Bild geworfen: Offenbar ist 
es eine neue Art von "Volks-Sport", sich auf Fotos fremder Leute zu schummeln :o)  

Darunter gibt es allerdings auch noch eine Version ohne die "Foto-Invasorin" ;o)  
Wie ihr auf dieser Collage außerdem sehen könnt, endet die Route 66, die wir ab Flagstaff ein Stück 
weit befahren haben, am Pier von Santa Monica. (Der Anfang dieser ersten durchgehenden Straßenverbindung 
zur US-amerikanischen Westküste liegt übrigens in Chicago, und von dort verläuft die Route mehr oder 
weniger diagonal in grob südwestlicher Richtung).


 

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☂.........(_.•´/|\`•._) 

Für den nächsten Tag haben wir eine "Hollywood-Trolley-Tour" gebucht. Dabei handelt es
sich, wie wir erst vor Ort erfahren, um eine Tour mit sogenannten Hop-on-Hop-off-Bussen.
Da wir die einzigen für diese Tour sind, bekommen wir ein kostenloses Upgrade für eine 
Doppeldeckerbus-Fahrt durch Hollywood und Beverly Hills. 

Und darüber bin ich froh, denn um ehrlich zu sein, gefällt mir Beverly Hills um einiges besser
als Hollywood. Die Filmstadt sieht nämlich nicht mehr so malerisch aus wie auf diesem
alten Foto, das ich in den Weiten des Internets gefunden habe:


Fotoquelle: Internet

Leider ist das Wetter an diesem Tag sehr "durchwachsen" - zeitweise nieselt es, der Himmel hüllt sich
abwechselnd in helles und in dunkles Grau - aber man kann wohl nicht IMMER Glück mit dem 
Wetter haben ;o)) Obwohl es im oberen Stockwerk des Doppeldeckers ziemlich kalt und manchmal 
feucht ist, wollen wir nicht ins Wageninnere flüchten, denn von hier oben haben wir eine bessere
Sicht.

"Schön" finde ich an Hollywood 
vor allem das Chinese Theatre aus dem Jahr 1927 (in dessen Eingangsbereich sich zahlreiche 
Filmstars durch Hand- und Schuhabdrücke sowie Widmungen in den Zement-Bodenplatten
 verewigt haben) und den Farmers Market (um den herum sich eine Luxus-Einkaufsstraße 
entwickelt hat). Den Walk of Fame "muss" man wohl auch gesehen haben, aber daran kommt man 
ohnehin nicht vorbei, wenn man in Hollywood ist. Sonst kann ich leider nicht viel Flair entdecken - 
in vielen Winkeln erscheint mir Hollywood ziemlich heruntergekommen.




Wenn ihr in der Gegend seid, euch für das Thema Film interessiert und außerdem noch genug Zeit habt, empfiehlt 
euch Herr Rostrose einen Besuch der Universal Studios
(Er war nämlich schon vor "unserer" Zeit in Los Angeles, hat schon mal eine Universal-Studio-Führung mit-
gemacht und meinte dann nach unserer Hollywood-Tour, ein Studio-Besuch wäre lohnender gewesen... Tja, aber
man kann nicht alles haben, und es muss bei einer Reise ja auch nicht immer alles ungetrübt schön sein. Das Leben
hat viele Facetten - manche davon sind wunderbar, andere eben "nicht so"...)

  ☂.......(¯ `•.(◕)...•´¯)
 ☂.........(_.•´/|\`•._)  

Nur selten blitzt während unserer Trolley-Tour blauer Himmel durch - so auch in  
 Also beschließen wir, diese nur 14,7 km² kleine "Stadt in der Stadt" zu Fuß zu erkunden. 


Das schöne Gebäude, das ihr hier links oben sehen könnt, ist das Rathaus von Beverly Hills
und rechts unten seht ihr ein Stück vom Rodeo Drive (eine der teuersten Einkaufsstraßen der Welt).

Bei den Kleidern, die wir in den Schaufenstern der Luxusboutiquen von Chanel, Lanvin & Co.sehen, steht kein 
Preis dabei. Aber ich gehe davon aus, dass ich mir mit einem dieser Kleider einen Großteil der Traumreisen 
finanzieren könnte, die ich in meinem Leben noch machen will. Und mit dem, was der Bugatti da unten kostet, 
könnte man vermutlich die Bewohner eines Drittweltlandes ein paar Jahre lang satt machen:



Vom Bus aus haben wir auch das Beverly Hills Diner gesehen und erfahren, dass dieses Lokal
ganz im Stile der 50er-Jahre gehalten ist und dass man dort ab und zu Berühmtheiten antreffen 
kann. Also beschließen wir, dort eine kleine Pause einzulegen ...

Fotoquelle: Internet
  Und hej, was soll ich sagen, tatsächlich - links hinten auf einer der schwarz-weißen Bänke
sitzt Mr. Clooney. Er trägt inzwischen wieder einer Vollbart, so wie 2005, als er Syriana drehte,
und außerdem eine Brille, aber ich erkenne ihn dennoch sofort.

Freundlicherweise darf ich ihn fotografieren! George ist in diesen Dingen ja sehr umgänglich.
Wir trinken einen Nespresso miteinander und plaudern ein bisschen.
In der Zwischenzeit hat sich mein Göttergatte auf mysteriöse Weise in Luft aufgelöst, aber
weil George meinem Herrn Rostrose so ähnlich sieht, nehme ich ihn anschließend einfach
mit in mein Hotel... :o)) Niemandem fällt etwas auf - kein Wunder bei dieser verblüffenden 
Ähnlichkeit...




Später am Abend beschließen George (den ich aus Geheimhaltungs-Gründen ab sofort wieder 
"Herr Rostrose" nennen werde) und ich, trotz Regenwetters nach Downtown L.A. zu fahren. Denn 
hier, im geschäftigen Zentrum der Riesenstadt, befindet sich zwischen all den Hochhäusern und 
Glaspalästen El Pueblo de Los Angeles - jener Ort, an dem mit ein paar mexikanischen Siedlern
alles begann: Hier wurde die Stadt der Engel quasi geboren,
und hier befindet sich auch die berühmte Olvera Street, wo wir in einem Lokal namens
"La Golondrina" speisen. Denn Julia vom Blog Vintage with Laces
hatte mich vor der Reise gebeten, für sie "etwas Leckeres beim Mexikaner" zu essen.
Auftrag erfüllt, liebe Julia! :o) Wir waren beim Mexikaner, es war lecker - und ich hoffe, 
es hat dir ebenfalls geschmeckt! Hübsch gestaltet ist das Lokal übrigens auch - es erinnerte mich 
im Inneren ein bisschen an das Haus von Frida Kahlo, das wir vor ein paar Jahren in 
Mexiko City besuchten. Ich habe euch hier ein paar Innenaufnahmen beigefügt.


Zum Schluss will Murphy unbedingt noch eine Münze in einen Brunnen werfen und sich 
dabei etwas wünschen. George Herr Rostrose assistiert ihm dabei! Was die kleine Robbe
sich wohl gewünscht hat? Nun, vielleicht will sie ja noch einmal Artgenossen sehen???

 Von L.A. bei Nacht füge ich euch kein Foto ein - ihr könnt euch beleuchtete Hochhäuser gewiss vorstellen :o) 
Aber wenn ihr davon tolle Aufnahmen sehen wollt, besucht doch mal das Posting, das Jule vom Blog Dekospiel 
gleich nach ihrer Rückkehr ins Netz gestellt hat (klick) - in diesem Post gibt's übrigens auch schöne Eindrücke 
von anderen interessanten Plätzen in den USA zu sehen.


Hier  kommt ihr zu meinem vorangegangenen Kapitel über den
 Palm Canyon.
Hier geht's zu meinem Bericht über Santa Barbara 
        
Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥