Howdy, my dears!
Bereit für eine weitere USA-Etappe? :o) Eigentlich sollte ich mich hier und jetzt um die Wortkargheit
echter Cowboys bemühen, denn wir kommen in den Bundesstaat Utah, wo der Westen noch wild
ist. Aber ob mir das gelingt? Wohl kaum!
Die Gegend, die wir heute kennenlernen, ist jedenfalls wieder ein extremer Kontrast zur Glitzerstadt Las Vegas.
Heute besuchen wir ein Stück Land, in dem pure Natur herrscht. Und hier sieht man endlich so richtig,dass während unserer Reise Herbst ist:

Nicht nur die Pflanzen strahlen in herbstlichen Farben, auch die Berge bemühen sich um
Farbharmonie.
Farbharmonie.
Und der Himmel bewegt sich irgendwo zwischen durchzogenem Blau und hellem Grau.
Aber es ist warm - und es ist atemberaubend schön im

Wer an Geologie interessiert ist, kann sich hier ein paar Informationen zu diesem Areal holen,
außerdem könnt ihr unter diesem Link Wissenswertes zur Tier- und Pflanzenwelt und über die Geschichte
des Gebietes nachlesen.
Die meisten von euch wollen vermutlich nur schauen und genießen :o) Und genau das wollten wir auch.
Deshalb weiß ich von den meisten Bergen nicht, wie sie heißen. Diese drei hier kenne ich aber beim Namen -
denn sie wurden nach den Patriarchen des Alten Testaments benannt: Abraham, Isaak und Jakob:
des Gebietes nachlesen.
Die meisten von euch wollen vermutlich nur schauen und genießen :o) Und genau das wollten wir auch.
Deshalb weiß ich von den meisten Bergen nicht, wie sie heißen. Diese drei hier kenne ich aber beim Namen -
denn sie wurden nach den Patriarchen des Alten Testaments benannt: Abraham, Isaak und Jakob:
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| Die biblischen Namen haben die Berge und das gesamte Gebiet natürlich den mormonischen Siedlern Utahs zu verdanken. |
Im Gegensatz zum trockenen Death Valley wird der Zion Nationalpark von einigen Gewässern
durchflossen. Hier sehen wir sogar - endlich - einen (Mini-)Wasserfall! Um ihn zu fotografieren, muss
ich mich nicht nur abermals verrenken, sondern davor auch noch einen wilden Felsenpfad
abwärts klettern - um unten dann nach drei Fotos festzustellen, dass meine erste Speicherkarte voll ist...
Die andere Karte liegt natürlich im Auto.
Und Herr Rostrose hält freundlicherweise meinen verdatterten Blick aufs Display für euch fest...
Zum Ausgleich biete ich euch ein Paparazzo-Foto von Herrn Rostrose, auf dem er ebenfalls -
malerisch zwischen Auwaldbäumen und hohem Ufergras stehend - desorientiert seine Kamera anstarrt.
Tja...That's life ;o))
durchflossen. Hier sehen wir sogar - endlich - einen (Mini-)Wasserfall! Um ihn zu fotografieren, muss
ich mich nicht nur abermals verrenken, sondern davor auch noch einen wilden Felsenpfad
abwärts klettern - um unten dann nach drei Fotos festzustellen, dass meine erste Speicherkarte voll ist...
Die andere Karte liegt natürlich im Auto.
Und Herr Rostrose hält freundlicherweise meinen verdatterten Blick aufs Display für euch fest...
Zum Ausgleich biete ich euch ein Paparazzo-Foto von Herrn Rostrose, auf dem er ebenfalls -
malerisch zwischen Auwaldbäumen und hohem Ufergras stehend - desorientiert seine Kamera anstarrt.
Tja...That's life ;o))

Auch der kleine Ausflug, den wir innerhalb des Nationalparks unternehmen, hat mit Wasser zu tun:
Wir besuchen den "Weeping Rock": Dieser Felsen scheint ständig zu weinen, denn durch den
porösen Navajo-Sandstein dringt Wasser, bis es auf undurchlässige Schichten trifft; es sucht dann so
lange horizontal einen Weg durch den Fels, bis es in Form 1000jähriger "Tränen" durch die Klippen tropft.
Auch wunderschöne "hängende Gärten" gibt es hier zu bewundern:

Selbst jetzt im Herbst wird uns die große botanische Vielfalt bewusst, die der Zion-Park zu bieten hat
- von durstigen Uferpflänzchen bis hin zu trockenheitsliebenden Kakteen. Und endlich begegnen uns auch wieder
"Kuschelbäume" ;o))! Diesmal ist es eine alte Linde in der Nähe des Besucherzentrums, die sich
duldsam von mir herzen lässt:
Der Zion Nationalpark ist ein El Dorado für Kletterer und Wanderer. Wer sich dafür näher
interessiert, kann z.B. bei diesem Link fündig werden. Doch Herr und Frau Rostrose haben sich hier
leider nur mit ganz kurzen Ausflügen zu begnügen. Dann müssen wir Zion wieder verlassen, denn
unser nächstes Tagesziel liegt etwa zwei Stunden entfernt.
Erst dort werden wir am nächsten Tag eine "Hiking Tour" unternehmen können :o)

![]() |
| Wenn ich mir hier alles richtig gemerkt habe, heißen diese drei Berge Cathedral Mountain, The Organ und The Great White Throne |
Deshalb lenken wir
in Richtung Bryce Canyon - und erleben unterwegs diesen überwältigenden Anblick: Unweit der
Fahrbahn weidet eine Herde wilder Bisons (zumindest behauptet das Hinweisschild auf dem Zaun,
der die Graslandschaft von der Straße trennt, dass diese Büffel wild sind und man ihnen nicht zu nahe
kommen soll).

Ganz in der Nähe weiden auch weitaus weniger wild wirkende Wesen - doch auch sie erhärten
auf ihre Weise den Eindruck, dass wir uns nun im wilden, wilden Westen befinden. Ich habe ständig
das Bedürfnis "YEEEHAAA!!!" zu rufen und wünschte, die sattelfeste Frau Hummel oder unsere
(ebenfalls Pferde besitzenden und western-reitenden) Freunde Maria und Edwin wären in der Nähe und könnten
all das mit uns zusammen genießen. Die kleinen Exemplare dieser Hottis lassen sich sogar ein paar Streicheleinheiten
von mir gefallen. Sie gehören übrigens zur "Zion Mountain Ranch", wo wir eine kleine Spät-Nachmittags-Rast
einlegen und uns Spaghetti à laBüffel-Bolognese gönnen.
auf ihre Weise den Eindruck, dass wir uns nun im wilden, wilden Westen befinden. Ich habe ständig
das Bedürfnis "YEEEHAAA!!!" zu rufen und wünschte, die sattelfeste Frau Hummel oder unsere
(ebenfalls Pferde besitzenden und western-reitenden) Freunde Maria und Edwin wären in der Nähe und könnten
all das mit uns zusammen genießen. Die kleinen Exemplare dieser Hottis lassen sich sogar ein paar Streicheleinheiten
von mir gefallen. Sie gehören übrigens zur "Zion Mountain Ranch", wo wir eine kleine Spät-Nachmittags-Rast
einlegen und uns Spaghetti à la

Solcherart gestärkt klettern wir wieder in unseren
nächsten Abenteuer entgegen. Wollt ihr uns wieder begleiten?
Darüber würde ich mich sehr freuen!
Hier geht's zum vorigen Kapitel, dem zweiten Teil des Las-Vegas-Reiseberichtes.
Hier kommt ihr zum nächsten Kapitel, meinem Bericht über den Bryce Canyon Nationalpark, und

Herzlichst
und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥
(die hiermit auch gleich herzhaftest ihre neuen LeserInnen begrüßt:
WELCOME!!! Schön, dass ihr hier seid!!! :o)))

