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Sonntag, 3. November 2013

Familienmuseum und Oldie Point Jüly

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Servus, Ihr Lieben!

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Vielen Dank für eure netten Kommentare zu und euer Interesse an meinen "Herbstgesichter"-
Collagen - und wie schön, dass ihr mich auch heute wieder besuchen kommt! Ich hoffe, ihr 
schreckt euch nicht, wenn ihr meinen nächsten Satz lest: Hier wird es nämlich in nächster Zeit 
etwas stiller zugehen...

Ich glaube, ich habe zuletzt nicht "trotz" der anhaltenden Sorgen um meine Mutter so fleißig 
gepostet, sondern WEGEN. Es lenkt mich ab und gibt mir Energie, mich zwischendurch mit 
Schönem, Fröhlichem zu beschäftigen. Aber jetzt spüre ich allmählich, wie ich erschöpft werde. 
Daher wird es hier bald eine Blogpause geben.
  (Mehr darüber in meinem nächsten Post!)

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Vor dieser Pause bin ich euch allerdings noch ein bisserl was "schuldig". In meinem letzten
Beitrag über die Oldtimer-Rallye von Ebreichsdorf habe ich euch ja versprochen, euch eine
weitere nostalgische Sammlung zu zeigen, weil vielen von euch offenbar die virtuelle "Reise
in die Vergangenheit" gut gefallen hat, zu der ich euch in meinen beiden Dorfmuseums-Posts
eingeladen habe. (Für alle, die diese Beiträge gern nachlesen wollen: 
Hier geht es zu Teil I und hier zu Teil II.) 




Eine der Rallye-Stationen der EC 2013 war der Oldie Point Jüly in Bruck an der Leitha - ein
Familienunternehmen, das einerseits mit klassischen Automobilen handelt und andererseits
über eine umfangreiche Oldtimer-Sammlung und über ein eigenes Familienmuseum verfügt!

Die zurückverfolgbare Geschichte der Familie Jüly ist lang -  in der Mitte des 14. Jahr-
hunderts wurde den Jülys in der Schweiz das Familienwappen von der Stadt Zürich verliehen 
und seit 1650 ist sie in der niederösterreichischen Stadt Bruck an der Leitha ansässig. Offenbar
steckt in den Genen dieses alten Bauerngeschlechts nicht nur ein ausgeprägtes unternehmerisches 
Talent, sondern auch eine große Sammelleidenschaft, weshalb es zahlreiche Ausstellungsobjekte - 
von der Waschküchen-Einrichtung bis zum Stock-Traktor aus dem Jahr 1940 - gibt, die
größtenteils aus dem eigenen Betrieb stammen.




Die hübsche junge Dame mit dem langen Blondhaar, die ihr auf einigen meiner heutigen Collagen 
sehen könnt, ist eines der jüngsten Mitglieder des Jüly-Clans und bot uns eine äußerst kompetente 
und nette Führung durch die Schatzsammlung ihrer Ahnen. Wirklich schön, dass hier trotz
zahlreicher Modernisierungsmaßnahmen so vieles aufbewahrt wurde und in Ehren gehalten wird!
Wer weiß, welche Schätze wir alle noch zu Hause hätten, wäre Omas erste Wäscherumpel 
(Waschbrett) aufgehoben worden, Muttis Kinderrodel oder Opas hölzerne Skier! 




Hier könnt ihr einen Blick auf den prächtigen Stammbaum werfen, und außerdem zeige ich euch
 in dieser und der nächsten Collage den vorhin schön erwähnten Stock-Traktor sowie ein 
historisches Foto davon, auf dem man eine der Jüly-Frauen am Steuer sieht.
Das Kennzeichen des Traktors beginnt mit den Buchstaben "Nd", die für "Niederdonau" stehen.
(So lautete in der Zeit des Nationalsozialismus der Name des Bundeslandes Niederösterreich, denn
damals musste jeder Bezug zum österreichischen Namen verschwinden.) Auch andere Traktoren
gehören zur Jüly-Sammlung - und außerdem könnt ihr unten auch das Familienwappen
bewundern:




Hier unten seht ihr unter anderem eine etwa mannshohe hölzerne Mühle, die zum Reinigen
von Getreide benützt wurde, sowie viele andere landwirtschaftliche Arbeitsgeräte - und außerdem
ein Foto mit den drei jüngsten Jüly-Sprösslingen: Eines der Kinder ist inzwischen zu der jungen
 Dame herangereift, die uns durch das Museum geführt hat! 




Zuletzt ein Blick in einen meiner Lieblingsräume des Museums - die hübsche und behagliche
Küche:

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Nun zeige ich euch noch ein paar besonders hübsche Exemplare der Automobilsammlung,
die es im Oldie-Point zu bewundern gibt. Hier konnte ich erstmals in meinem Leben "in natura"
ein (schokoladenbraunes :o)) Goggomobil und einen Tatra wie das weiße Cabrio hier unten
bewundern! Und eine BMW Isetta wie die entzückende weiß-blaue habe ich in meiner
Kindheit tatsächlich noch auf Österreichs Straßen gesehen - und VW-Busse natürlich auch!


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Und zum Schluss kommt nun der Beweis, dass ich bereits in frühester Jugend ein großer
Oldtimer-Fan war: Denn bereits in den frühen1960er-Jahren präsentierte ich mich mit meinen
Eltern stolz vor diesem klassischen Borgward Isabella Kombi:


Da wir in jenen Jahren immer Wohnwagen-Urlaube machten, brauchten meine Eltern immer ein großes, starkes Auto.
Das Foto sieht übrigens so "shabby" aus, weil es mein Vater jahrelang in seiner Brieftasche umherschleppte :o) 
Nun klebt es in meinem Erinnerungsalbum.


Na gut, na gut, ich gebe es zu, ich habe geflunkert - unsere Isabella war seinerzeit natürlich
noch kein Oldtimer, sondern höchstens ein paar Jährchen alt :o)). Ich nehme an, mein Vater
hat sie damals (etwa 1963 oder '64) günstig erstanden, denn in meinem Geburtsjahr - 1961 -
war die Borgward-Gruppe insolvent geworden... (Was aus dem Wagen wurde, weiß ich nicht,
ich fürchte allerdings, dass er inzwischen nicht mehr existiert...)

Sodala, ihr Lieben, das war's für heute - ein allerletztes Posting wird es vor meiner längeren
Pause aber noch geben - darin lade ich euch unter anderem noch zu einem Blogpausen-
Giveaway ein, aber natürlich "nicht nur das"...

Bis bald also!!! Und ...

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... alles Liebe, Eure Traude

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