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Sonntag, 16. Mai 2021

Drei schöne Tage im April - und besondere Neuigkeiten

Servus ihr Lieben!

 

Vielen herzlichen Dank für eure Kommentare bei meinem vorangegangenen Blogbeitrag Erlebte und erzählte Geschichten im Rostrosen-Frühling - und danke auch, dass einige von euch bei meiner Umwelt-Kurzgeschichte "Der Irrtum" vorbeigeschaut und mir dort das eine oder andere "Like" gegeben sowie liebe Kommentare hinterlassen haben!

Wie in meinem vorigen Posting erwähnt, komme ich kaum nach mit meinen Schilderungen, und so habe ich heute noch einiges Schönes und Erfreuliches vom Monat April zu berichten:

Freitag, 9. April 2021:
Die Sonne schien, die Temperaturen waren angenehm und unsere Tochter Jana musste nicht zur Arbeit. Deshalb fragten wir sie, ob sie Lust habe, mit uns ein bis zwei Parks in ihrer Wohnnähe zu besuchen, ein bisschen spazieren zu gehen und ein kleines Park-Picknick zu veranstalten. Jana hatte Lust, also packten wir unseren Picknickkorb und holten sie ab. Unser erstes Ziel war der kleine Ort Maria Ellend (bei Haslau an der Donau). Bevor wir in den Park gingen, sahen wir noch etwas anderes an, nämlich ...

[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]
 
... die Kirche von Maria Ellend:
Direkt an der Bundesstraße B9 befindet sich die auffallend schön gestaltete Kirche „Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz“, die das Wahrzeichen der Gemeinde darstellt. In meinem Blogbeitrag vom Juni 2020 Ein Naturreservat und drei Marchfeldschlösser zeigte ich euch ein paar Fotos der Kirche, die ich aus dem Auto aufgenommen hatte. Ich nahm mir damals vor, sowohl die Kirche als auch den gegenüberliegenden waldartigen Park mit der Lourdesgrotte bei einer anderen Gelegenheit "richtig" zu besichtigen - und nun war es so weit.


Weil ich so oft Kirchen zeige, glauben einige von euch möglicherweise, dass wir sehr christlich sind. Das ist nicht der Fall - vor langer Zeit habe ich HIER mal zu beschreiben versucht, woran ich glaube (siehe unteres Drittel). Aber Kirchen sind für uns aus kultureller / kunsthistorischer Sicht interessant.
 
In unseren Urlauben besichtigen wir häufig religiöse Stätten, unabhängig von der Religion, für die sie stehen, und durch Covid besuchen wir nun somanche Ortschaft in unserer Wohnnähe auf ähnliche Weise. Orte mit Geschichte finden wir faszinierend - und diese Kirche hat allemal eine Geschichte zu erzählen. Durch diese erfuhr ich auch, dass der Ortsname Maria Ellend nichts mit "Elend" zu tun hat:
In der stürmischen Zeit Mitte des 15. Jahrhunderts fanden vier Kinder am Ufer der Donau eine Marienstatue. Da man von zerstörerischen Kriegen im weiteren Verlauf der Donau gehört hatte, wurde der Fund einer Fügung des Himmels zugeschrieben. Es verbreitete sich die Kunde von der Muttergottes, die stromaufwärts vor Gefahr geflohen und hier an Land gekommen war.
Ein kleines Kirchlein mit einem Altar zu Ehren „Unserer Lieben Frau Anlandt“ wurde errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich der Name "Anlandt" zum Ortsnamen "Maria Ellend".
Die jetzige Pfarrkirche wurde 1770 an der damaligen k.u.k.-Reichsstraße zwischen Pressburg (Bratislava) und Wien errichtet; im Jahr 1910 wurde das wunderschöne Mosaikbild „Muttergottes an der Straße“ auf der Portalfassade  angebracht.


Der Park von Maria Ellend:
Die Geschichte von der "Fügung des Himmels" lockte über die Jahrhunderte viele Pilger an. 1909 wurde gegenüber der Kirche ein 4 Hektar großer Wallfahrtspark mit einer Lourdesgrotte errichtet. 
 
Der schöne Park war bei unserem Besuch erfüllt von Vogelgezwitscher und frühlingshaftem Sprießen. Durch die zahlreichen kleineren Kapellen, den  Kreuzweg und den Rosenkranzweg lädt er zur Besinnung, Entspannung und zum Spaziergang in der Natur ein. Für ein Picknick erschien er uns allerdings nicht so gut geeignet, weil er durch all die Statuen und Kreuzwegstationen eine gewisse Friedhofsatmosphäre verströmt. Außerdem hatte ich ja noch einen weiteren Parkbesuch in petto.

Der Harrachpark in Bruck an der Leitha 
ist im Gegensatz zum Wallfahrtspark von Maria Ellend ein weltlicher. Er wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts vom berühmten Barockarchitekten Johann Lukas von Hildebrandt angelegt und Ende des 18. Jahrhunderts vom Barockgarten im Stil eines englischen Landschaftsgartens umgestaltet. 
 
Ich fand heraus, dass der Harrachpark zu den bedeutendsten Parkanlagen und artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas zählt! 🌳🐦🌲🐝 Hier brüten rund 50 Vogelarten regelmäßig, außerdem gibt es einen bemerkenswerten Reichtum an Amphibien und Reptilien sowie eine Vielzahl an Libellenarten. Obwohl Bruck an der Leitha nur etwas mehr als eine halbe Autostunde von unserem Zuhause entfernt liegt, hatte ich noch nie zuvor von diesem Juwel gehört.*)
*) Von der Existenz dieses Parks erfuhr ich durch meine "erweiterte" Internet-Suche nach interessanten Ausflugszielen: Ich suchte nicht nur nach Zielen im Bezirk Baden, sondern ich wählte halbwegs nahe gelegene Orte in anderen Bezirken aus und suchte in deren Umgebung nach Ausflugsmöglichkeiten. Dadurch erhielt ich neue und mir völlig unbekannte Vorschläge. Das ist vielleicht auch ein brauchbarer Tipp für alljene unter euch, die während Covid schon sämtliche naheliegenden Parks und Wanderwege "abgeklappert" haben.

Leider führten die Bäche und Teiche im Park Anfang April nur wenig Wasser - ich hoffe, das hat sich durch die Regenfälle der letzten Zeit wieder gebessert. Es waren auch einige Bereiche des Parks eingezäunt, weil dort offenbar noch revitalisiert wird. 
 
Doch für unser Picknick fanden wir einen gut geeigneten, windgeschützen Platz neben einem abgestorbenen Baum. Wir hatten Weckerl (Brötchen), verschiedene Aufstriche und naturtrüben Apfelsaft in der Mehrwegflasche dabei, und Jana hatte in mundgerechte Streifen geschnittenes Obst und Gemüse mitgebracht. So lässt sich's leben. Ab und zu kamen Spaziergänger vorbei, die uns einen guten Appetit wünschten 😊

Die Parkanlage zeichnet sich auch in botanischer Hinsicht durch die Vielfalt exotischer Bäume aus. Von den ursprünglich etwa 6.000 verschiedenen Arten sind heute noch einige vorhanden, wie z.B. die Sumpfzypresse, die Orientalische Platane oder die Japanische Zelkove. Hier unten habe ich einige Tafeln mit Infos über die Bäume für Artis Schilderwald gesammelt. So früh im Jahr waren die meisten der Laubbäume jedoch noch relativ unscheinbar - wir müssen uns diesen Park unbedingt etwas später im Jahr noch einmal ansehen. (Jetzt wissen wir ja, dass es ihn gibt 😉)

Eines der Info-Schilder bezieht sich nicht auf einen Baum, sondern auf das Schloss Prugg, das sich ebenfalls im Harrachpark befindet. (Das Schloss ist in Privatbesitz und nicht frei zugänglich.) 

Der Tafel ist zu entnehmen, dass die Ursprünge des Schlosses bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen. Damals diente die Burg zur Sicherung der Grenze im Augebiet des Flusses Leitha. Aus dieser Epoche existiert heute noch der romanische Heiden- oder Römerturm. Seit 1564 befanden sich Park und Burg im Besitz der Grafen von Harrach, einem alten österreichisch-böhmischen Adelsgeschlecht. Im späten Mittelalter wurde die Burg zu einer dreiflügeligen Wasserburg umgebaut. Im frühen 18. Jahrhundert erfolgte ein hochbarocker Umbau nach Entwürfen von Lukas von Hildebrandt; nur 150 Jahre später ließen die Besitzer die Fassade im Tudorstil umgestalten.


Sonntag, 18. April 2021:
Das war unser monatlicher computerfreier Tag, und obwohl das Wetter eher durchwachsen war, wollten Edi und ich einen Ausflug unternehmen. Wir beschlossen, abermals nach Loretto zu fahren. (Über einen Besuch der Basilika von Loretto habe ich euch im Februar schon erzählt - klick.) Damals spazierten wir nur ein bisschen rund um die Kirchenanlage herum - diesmal wollten wir uns (auf Empfehlung unserer Nachbarn) die Wanderwege in der Umgebung der Waldrandsiedlung ansehen.

Beim Rundweg über die Dreifaltigkeits-Kapelle in Loretto ...
... handelt es sich um eine etwa einstündige Wanderung. Ja, ihr seht schon, in Österreich kommt man um religiöse Orte und Hlge. (Heilige) kaum herum - selbst wenn man einfach nur wandern will 😉.

Aber die kleine Dreifaltigkeitskapelle, die sich etwa in der Mitte des Rundweges befindet, besitzt eindeutig Charme - und den Altar samt Fresko darin finde ich wunderschön. (Offenbar wurde die Kapelle erst vor zwei Jahren renoviert und dabei die Wandmalerei freigelegt.) Die kleine Andachtsstätte wurde aus Dankbarkeit für die Errettung aus schwerer Not errichtet. (Der Überlieferung nach töteten die Osmanen im Jahr 1683 alle Einwohner des Dorfes - bis auf sieben Familien, die sich im dichten Wald versteckt hielten. Das ist wohl auch der Grund, weshalb die Kapelle sich an einem so abgelegenen Ort befindet.)

Besonders gut gefiel mir auch hier wieder, wie schön alles grünte und blühte. Der Tag war zwar grau und wolkenverhangen, aber umso saftiger wirkte die Natur.

Für Arti habe ich in Loretto wieder ein paar Schilder gesammelt. Mein Lieblingstaferl ist das rostige ganz links:

Der liebe Gott weiß alles - 
die Nachbarschaft noch mehr! 😁

Wenn's einem nach dem Kreuz-&-Quer-Weg mit der Dreifaltigkeitskapelle 😇 nach "unheiligeren" Alternativen gelüstet, kann man sich selbst in einem Wallfahrtsort wie Loretto offensichtlich zu einem "Teufelsloch" 👿 begeben. Und einen "Schönen Jäger" muss es dort auch irgendwo geben - uns ist allerdings keiner begegnet 😉

Sonntag, 25. April 2021:
Unsere jungen Leute hatten uns zum Kartoffelgulasch-Essen in ihre neue Wohnung eingeladen 😋. Dafür warf ich mich mal wieder in ein Gewand, das ich bei Maren verlinken kann - Shirt und Hose passen noch zur aktuellen Monatsfarbe VIOLETT - die Jacke ist dann schon fürs nächste Linkup gedacht, da kommt nämlich BRAUN an die Reihe 😊. 
 
Alle Kleidungsstücke besitze ich schon seit Jahren - die Jacke mit den langen Seitenteilen führte jedoch schon längere Zeit ein eher unbeachtetes Dasein. Ich denke, das wird sich jetzt ändern. Früher habe ich sie zumeist geknotet getragen - aber wenn ich mir so diese Fotos ansehe, finde ich sie offen ziemlich cool.

Edi fühlte sich schon am Vortag nicht wohl - offenbar steckte eine Erkältung in ihm. Er hoffte aber, dass er dabei sein kann. Am Vormittag buk er noch diesen schönen Wolkenzopf als Mitbringsel, aber dann fühlte er sich zu krank für einen Besuch. Ich musste allein zu Jana und Michi fahren - und somit versäumte mein lieber Mann nicht nur ein köstliches Erdäpfelgulasch und einen schönen Spaziergang ...

 

... sondern konnte auch nicht dabei sein, als mir Jana ein liebevoll gestaltetes "Glückslos" zum Freirubbeln überreichte. Fragt mich nicht, wieso - Jana hatte sich durch nichts verraten - aber irgendwie hatte ich schon vorab so eine Ahnung gehabt. Und als ich das Wort "Ihr" freigerubbelt hatte, war ich mir schon ziemlich sicher, das die Fortsetzung so lauten würde, wie sie auch tatsächlich lautete: "Ihr werdet Großeltern!" 👶😍 Ein erstes "Foto" des neuen Familienmitglieds gab es auch noch dazu:
 

 

Der errechnete Geburtstermin ist der 15. November 2021 - das ist zwei Tage nach meinem 60. Geburtstag...  Das wäre doch mal ein besonderes Geburtstasgeschenk! Mal sehen, ob sich das kleinste aller Roströslein daran hält - meine Tochter kam damals (vor etwas mehr als 28 Jahren) zwei Wochen später, als die Ärzte prognostiziert hatten. Sie besaß immer schon ihren eigenen Kopf 😉

Natürlich teilte ich Edi diese aufregende Nachricht gleich per WhatsApp mit. Bei allen anderen musste ich mich noch zurückhalten, denn Jana und Michi hatten uns gebeten, noch zu warten, bis die ersten drei Monate vorüber sind. Am Muttertag bekam ich dann die "Freigabe", die besondere Neuigkeit erzählen zu dürfen. Und meine "Enkel-Katzen" Yommee und Chiller fragen sich nun, ob sie in Zukunft ihre Spielsachen teilen müssen 😁😺:


Ihr seht, bei uns hört das Leben nicht auf, spannend zu sein. Und ich habe nun einen Grund mehr als bisher, mich für eine gesündere Umwelt zu engagieren. Denn auch die nächste Rostrosen-Generation  soll in einer lebenswerten Welt aufwachsen können. 

Was Edis Gesundheitszustand betrifft - ihm ging es am nächsten Tag schon besser, und am übernächsten fühlte er sich wieder ganz gesund.

 

Ich hoffe, ihr habt mich wieder gerne durch meinen April-Rückblick begleitet - sowohl bei unseren Ausflügen, als auch im Zusammenhang mit dem Abenteuer Leben! In meinem nächsten Post kann ich euch dann schon von unseren Unternehmungen im Monat Mai berichten. Bis dahin ...


... alles Liebe und 
herzliche Rostrosen-Grüße,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden, 

PS:
Den Link zu "Einfach. Nachhaltig. Besser. Leben.", bei der auch ich mehrmals Gastgeberin war, habe ich vorerst aus meiner obigen Liste herausgenommen. Denn nach 44 Linkpartys macht diese Linkparade eine Pause. Mehr darüber könnt ihr HIER nachlesen. Sollte sich jemand berufen fühlen, die Linkparty zu übernehmen und wiederzubeleben - schickt eine Nachricht an: einab(at)gmx.at 

PPS: 
Nach meiner Geschichte "Der Irrtum" habe ich eine weitere Kurzgeschichte auf story one veröffentlicht - und damit ein weiteres Bäumchen gepflanzt. Diesmal geht es ums Wäschewaschen mit Efeu - HIER könnt ihr euch diese Geschichte durchlesen.

Montag, 27. Mai 2019

Der München-Krimi - "zwielichtige" Tage mit den ue30-Bloggerinnen ;-)

Warnhinweise:
* Beitrag enthält Werbung!
* Beitrag enthält Nonsense!
* Beitrag enthält gephotoshopte Fotos!
* Beitrag enthält viel Text! 
* Beitrag enthält nicht gekennzeichnete 
Fotos von anderen Bloggerinnen
(weil ich leider den Überblick 
verloren habe)! 


Achtung, Achtung!

Europol und BKA geben bekannt, dass die amtsbekannte österreichische Bloggerin, 
die nach wie vor unter dem Decknamen „Rostrose“ agiert, Anfang des Monats in 
München gesichtet wurde. Zur Erinnerung: Bereits vor fünf Jahren ersuchte die 
Polizeidirektion von Baden bei Wien dringend um Mithilfe der Bevölkerung im 
Zusammenhang mit möglicherweise illegalen costaricanisch-indischen Tausch-
geschäften, die von „Rostrose“ mit einer zweiten in diesen Kreisen verkehrenden 
Person durchgeführt wurden. 

Aufgrund unglücklicher Verkettungen konnte der Verdächtigen seinerzeit keine 
strafbare Handlung nachgewiesen werden und es gelang ihr im Anschluss, sämtliche 
Verfolger abschütteln. Die zweite Person, eine aus Wien stammende Bloggerin mit dem
 Decknamen "Maje", hat sich gänzlich aus der Bloggerwelt zurückgezogen, vermutlich um 
unterzutauchen. Auch das Wiener Lokal, in welchem der Tauschhandel seinerzeit stattfand, 
exisiert nicht mehr! Informationen über die damalige Aktenlage erhalten Sie 
unter diesem Link.  

Es wird davon ausgegangen, dass "Rostrose" fünf Jahre lang im Untergrund gelebt 
hat, ehe sie nun in der Bayerischen Hauptstadt ausfindig gemacht wurde. Sie 
konnte über mehrere Tage beschattet werden; ihr dubioses Treiben wurde von einem 
 Phantombild-Illustrator sowie von einem Fotografen dokumentiert. Wie Sie dem 
vorliegenden Beweismaterial entnehmen können, legte die observierte Person auch 
diesmal wieder ein sehr suspektes Benehmen an den Tag und schien sich auch 
verfolgt zu fühlen (großes Bild Mitte):


Beweisstück 1: Eine Zusammenfassung höchst verdächtigen Benehmens!

 
Die Verdächtige befand sich abermals in Begleitung jenes bärtigen 
Mannes, der im Jahr 2014 als "Herr Rostrose" identifiziert wurde. 
Desweiteren waren an allen drei Tagen verschiedene im weltweiten 
Netz agierende weibliche Personen anwesend, deren befremdliches und 
teilweise sittenloses Betragen den Schluss nahelegt, dass auch 
diese einer weiteren Beobachtung bedürfen.


Beweisstück 2: Bahnhofs-Tohuwabohu, verdächtige Victory-Zeichen, sittenloses Wälzen 
auf runden Sofas, verwirrter Gesichtsausdruck bei "Rostrose"!



Es wird außerdem angenommen, dass es sich bei der offiziell als 
"Bloggertreffen" bezeichneten Zusammenkunft der Frauen in Wahrheit 
um das Treffen einer international agierenden Bande handelt.


Beweisstück 3: Die Bande u.a. im Hofgarten, bei der Theatinerkirche und beim Müller'schen Volksbad
Beweisstück 4: Die professionelle technische Ausrüstung der beschatteten 
Personen lässt auch den Schluss zu, dass es sich um Spion*innen handeln könnte.
Beweisstück 5: Einige der Bandenmitglieder*innen erschienen maskiert, um ihre wahre Identität zu verschleiern.
Beweisstück 6: Auch dunkle oder gar verspiegelte Brillen wurden zur Tarnung
 eingesetzt.
Beweisstück 7 / Ort der Observierung: der Hofgarten. Bei der Amsel könnte es sich 
um einen Lockvogel, eine maskierte Brieftaube oder eine besonders naturgetreu 
einem Singvogel nachgebildete Spionagedrohne handeln.


Da die Maskierung der Verdächtigen eher unzureichend war, konnte dennoch in 
Erfahrung gebracht werden, um welche Personen es sich bei dieser Zusammenkunft 
handelte. Doch vorab sollte auch hier ein weiteres Mal auf das Verhalten der 
gezeigten Personen hingewiesen werden, welches höchst zwielichtig wirkt (siehe 
Beweisstück 8):


Zwei der Beteiligten scheinen etwas in einem der Beete des Hofgartens zu suchen
 - möglicherweise einen zwischen den Violen versteckten geheimen Datenträger! Und bei 
der Gruppen-Aufnahme hüpfen manche der Frauen unkontrolliert herum - allen voran 
die Verdächtige "Rostrose", die hier offensichtlich 5-10 cm über dem Boden schwebt, 
was darauf schließen lässt, dass die Dame u.U. "high" war oder sich verbotener 
magischer Techniken bedient. Bei der unorthodoxen Sprungtechnik könnte es sich 
allerdings - wie die Europol-Experten bekannt gaben - auch um eine codierte Form 
von Nachrichtenübermittlung handeln.

Unter Beweisstück 8 wurden die Decknamen der Personen eingefügt, sofern sie 
von unseren Ermittlern eruiert werden konnten.

 

Beweisstück 8


Ursula (Deckname "Frauenzimmer 50plus"), Sabine G. (Deckname "Bling-Bling"),  
Deckname "Claudia", Deckname "Maren", Deckname "Ela", Sabine (Deckname "Carlinda"), 
 Sonja D.(Deckname "Sunny"), Deckname "Rostrose", Deckname "Tina"



Es folgt ein Blick auf die begleitenden Herren. Im Bild links von 
Herrn "Rostrose" ein Mann, der unter dem Codenamen "Göga" bekannt ist; 
er dürfte Insider-Ermittlungen zufolge mit der Bloggerin "Tina" liiert 
sein. Die beiden hatten nachweislich auch im Sündenpfuhl Bangkok 
Kontakt zu den observierten "Rostrosen" - höchst bedenklich also! Der 
dritte Mann scheint zwar bisher ein unbeschriebenes Blatt zu sein, jedoch 
spricht sein Verkehren in solch illustrer Gesellschaft gegen seine 
Harmlosigkeit. Der im Lokal L'Angolo della Pizza als verdeckter 
Ermittler arbeitende Kellner Giovanni X. konnte belauschen, dass der 
undurchsichtige Mann von den anderen Anwesenden mit dem Namen "Rudi"
 angesprochen wurde. Auch dabei handelt es sich mit großer 
Wahrscheinlichkeit um einen Alias-Namen.


Beweisstück 9 - nur Bodyguards? Oder Komplizen?



Zurück zu den Damen 
und zur Hauptverdächigen "Rostrose": Zwischendurch tarnten sie sich 
zwar als Touristinnen, doch auch auf Beweisstück 10 (vor allem rechts 
unten!) ist deutlich zu erkennen, dass das Verhalten besagter weiblicher 
Personen äußerst fragwürdig ist. Ebenfalls bei den untenstehenden Bildern 
zu erkennen: Dem Alkohol wurde bei dem Treffen reichlich zugesprochen! 
 Weiters fiel auf, dass sich im Hofgarten ein Hund in der Nähe der
Verdächtigen aufhielt. Bei diesem Hund könnte es sich um einen 
Kurier von Drogen oder anderen verbotenen Substanzen handeln. Er tat 
zwar so, als würde er nicht zu der Bande gehören, doch gerade dadurch 
machte er sich besonders verdächtig. Er scheint gut abgerichtet zu sein.



Beweisstück 10


Der Verdacht, dass der Hund in Kontakt zu der verdächtige Truppe steht, 
wird unter anderem auch dadurch erhärtet, dass sich die Bande in der Nähe des 
Müller’schen Volksbads an der Isar herumtrieben. Wer sich mit der Geschichte des 
Volksbades auseinandersetzt (das zu seiner Fertigstellung 1901 übrigens 
das modernste und teuerste Bad der Welt war), wird nämlich unweigerlich 
mit der Tatsache konfrontiert, dass es im Souterrain des Gebäudes 
ein Schwimmbad für Hunde gab! (Informationsquelle: siehe hier
Dieses Hundebecken ist zwar seit 1978 außer Betrieb, aber wir trauen 
diesen Damen alles zu, auch dass sie ihren Hund unerlaubterweise 
schwimmen lassen!       



Beweisstück 11: Scheinbar harmlose Touristenfotos in der Nähe des Volksbades.
 Allein schon die Tatsache, dass "Rostrose" ihre Hand auf das Knie von "Göga" legt, 
spricht ausführlichst für die Unmoral der "Dame"!



 Einmal mehr konnte die Hauptverdächtige und ihre Begleiter*innen
in flagranti bei der Konsumation diverser Genussmittel - teilweise 
von suchterzeugender Natur - ertappt werden.



Beweisstück 12 - diverse Genussmittel!




 Kein Wunder, dass die observierten Personen in der Folge 
in unorthodoxen Verrenkungen vor Kameras posieren oder sich 
anderweitig seltsam verhalten, wie man hier am Beispiel von 
"Rostrose" deutlich erkennen kann:


Beweisstück 13: unkontrollierte Posen!

 

Von der verdächtigen Bloggerin mit dem Decknamen "Bling-Bling" 
hörte man gar, dass sie ihr "Date" mit den anderen Bandenmitgliedern
 verschlafen hat! Man munkelt sogar, dass mehrere Herren versuchten,
in das Zimmer der Dame einzudringen! Nähere Informationen dazu 
finden Sie hier.


Beweisstück 14 - "Bling-Bling" und einer der in die Geschichte verwickelten Mitarbeiter des Hotels!


Und es zeigte sich, dass die Verdächtigen einen starken Hang zu 
Pretiosen haben: Nicht nur, dass sie in der Residenzstraße die 
goldenen Löwen-Schnauzen mit höchstem Interesse abtasteten, wechselten 
später auch noch zahlreiche Schmuckstücke ihre Besitzer*innen. Es 
könnte also zu allem anderen eine Bestechungsaffaire kurz vor der 
Aufdeckung stehen! 

Wir ersuchen dringlichst um verstärkte europaweite Zusammenarbeit
 mit anderen Behörden und um Hinweise aus der Bevölkerung, um im 
 Kampf gegen das organisierte Verbrechen erfolgreich vorgehen zu 
können.


Beweisstück 15


Stop! Stop! Stop!
 ✋✋✋

Ihr Lieben, entschuldigt bitte, dass ich euch
mit diesem unsagbaren Flugblatt von Europol und BKA konfrontiert habe. Aber ich muss meine
Verstimmung über diese abermalige Verleumdung einfach mit euch teilen! Nur ganz wenige von
euch werden sich vermutlich noch an das in dem Polizeischreiben genannte Treffen zwischen mir
und Maje im Jahr 2014 erinnern können. Ich habe euch seinerzeit in diesem Posting darüber erzählt.
Schon damals wurden mein Mann und ich illegaler Handlungen verdächtigt, selbstverständlich zu
Unrecht!

Leider ist es wahr, dass Maje nicht mehr bloggt und dass die schöne Pure Living Bakery, in der
seinerzeit unser Treffen stattgefunden hat, geschlossen wurde. (Die Besitzerin kehrte Österreich - wie
ich diesem Artikel entnehmen konnte - im Jänner 2018 den Rücken, um ein neues Lokal "am Meer"
zu eröffnen.) Aber das sind auch so ziemlich die einzigen Wahrheiten, die ich dem obigen Text
entnehmen konnte.




Alle, die bei unserem Münchner Bloggertreffen dabei gewesen sind, wissen natürlich, dass die
obigen Anschuldigungen aus der Luft gegriffen und die so genannten "Beweisfotos" völlig aus
dem Zusammenhang gerissen sind. Wir waren einfach nur eine tolle Truppe. Oben seht ihr Bilder
von unserem "Begrüßungsabend" am 3. Mai, unten einige Aufnahmen von unseren "Shootings"
im Hofgarten am 4. Mai. Den Hund und die Amsel fanden wir zwar fotogen, aber keiner von
beiden war uns näher bekannt.


Impressionen aus dem Hofgarten



Was das oben erwähnte "verdächtige Verschlafen" der Bloggerin mit dem
"Decknamen Bling-Bling" betrifft, möchte ich hier auch noch einiges richtigstellen. Wie ihr Sabines
Beitrag über das Bloggertreffen entnehmen könnt, hatte sie eine sehr schwierige Anreise, der eine
teilweise schlaflose Nacht folgte, weshalb sie den Wecker überhörte.

Tina, Claudia und ich sowie Edi und Tinas "Göga" Uwe warteten im Foyer, doch Sabine kam nicht.
Und unsere Anrufe drangen leider ebenfalls nicht bis zu ihr durch, weshalb wir uns zunehmend
Sorgen machten. Claudia und ich sekkierten zuerst einen Rezeptionsmitarbeiter und dann auch noch
seinen Vorgesetzten. Denn aus Datenschutzgründen durfte man uns Sabines Zimmernummer nicht
geben, doch wir hatten Sorge, dass sie beispielsweise im Bad ausgerutscht sein könnte.




 Und so wurde Sabine letztendlich unsanft aus dem Bett geklopft, was für ihr Schlaf-Nachholbedüfnis
vermutlich nicht so gut war, aber für alle anderen zu großem Stein-vom-Herzen-fallen führte. Wir
konnten schon mal beruhigt ins Café Mozart vorausgehen und mit dem Bloggerfrühstück beginnen
(ich habe euch in meinem"Einleitungs-Posting" darüber erzählt) und Sabine stieß dann später in
gewohnter Frische dazu. Die obigen Fotos, die ich von Sabine mit ihrer Kamera im Hofgarten 
geknipst habe, beweisen das. Und auch die anderen Fotos von unseren Hofgarten-Shootings 
zeigen hoffenlich zur Genüge, dass wir nix "Verdächtiges" taten, sondern es einfach nur lustig 
hatten.




Nach dem Hofgarten-Besuch ging es zwar zu
"Tauschgeschäften" in unser Quartier im Motel One Deutsches Museum - jedoch waren 
diese keineswegs illegal, sondern umweltfreundlich und nachhaltig, denn hier fanden selten
getragene Kleidungsstücke, Schmuck und Accessoires ein neues Zuhause. 
Ich habe euch
in diesem Beitrag einige der schönen Stücke gezeigt, die durch diesen "Swap" bei mir gelandet 
sind; in der Collage, die behördlicherseits "Beweisstück 15" genannt wurde, könnt ihr außerdem 
rechts oben die Ohrringe sehen, die Dank Claudia zu mir kamen. (Und demnächst zeige ich euch
bei welchem festlichen Anlass ich sie schon ausgeführt habe.)






Nach dem "Schwäppen" wurden noch ein paar lustige Fotos mit Karton-Bilderrahmen, falschen
Brillen und dergleichen gemacht - doch mit Verschleierung unserer wahren Identitäten (wie unter
"Beweisstück 5" behauptet) hatte das nichts zu tun: Es handelte sich dabei um eine der
liebenswerten Ideen, die Ela in das Bloggertreffen eingebracht hat. Auch hier nochmal vielen 
Dank an Ela und Sunny für das Organisieren des tollen Bloggertreffens!

In der oberen Collage noch ein paar Aufnahmen von unserem Abendessen in der 
L'Osteria am Gasteig am 4. Mai - und unten könnt ihr einerseits die netten Gläschen mit 
Herzdeckel sehen, die Ela als Geschenk mitgebracht hat (gefüllt mit leckerem selbst gemachtem 
Capuccino-Schoki-Pulver und leider schon leer) - und andererseits Teile der Truppe beim 
"Abschiedsfrühstück" im Motel One. Über das Frühstück möchte ich hier noch sagen, dass 
ich es toll fand, beim Buffet u.a. Bio-Eier, Bio-Marmeladen und -Aufstriche sowie auch 
vegane Wurst zu sehen. Diese Angebots-Palette spricht meiner Meinung nach sehr für die
Motel-One-Kette.




Zuletzt noch zu dem in der Überschrift verwendeten Begriff "zwielichtig": Das einzige
"Zwielicht" unseres Treffens wurde durch das teilweise durchwachsene Wetter verursacht -
mal war es heller, mal war es dunkler, mal regnete es, mal kam sogar die Sonne raus. Bei unseren
Outdoor-Aktivitäten blieben wir jedenfalls weitgehen trocken 😊👍. Und bei der Heimreise
schneite es zum Teil, aber glücklicherweise kamen alle wieder gut zu Hause an!

Ich hoffe, auch bei alljenen, die nicht in München dabei gewesen sind, konnte ich
hiermit die letzten Zweifel und Verdachtsmomente ausräumen, die durch das irreführende
Flugblatt gestreut worden sind. Wer mir's noch immer nicht glaubt, kann gerne bei folgenden
Bloggerinnen nachlesen, die ebenfalls über das Bloggertreffen berichtet haben:

Tina: https://tinaspinkfriday.blogspot.com/2019/05/beim-bloggertreffen-in-munchen.html
Sabine: https://www.lifestylebybine.de/was-macht-ein-nordlicht-in-muenchen-reloaded
Claudia: https://claudialasetzki.com/buntes-bloggertreffen-in-muenchen/
Maren: https://farbwunder-style.blogspot.com/2019/05/bloggertreffen-in-munchen-am-4-mai.html
Carlinda: http://carlindaunddasnormalechaos.blogspot.com/2019/05/ein-bloggertreffen-in-munchen.html




🍀🍀🍀🌾🌿🌿🌿🌻🌿🌿🌿🌾🍀🍀🍀
Fotocollagen: rostrosig zusammengemixt aus den vielen Fotos 
der verschiedenen Bloggerinnen und begleitenden Männer
Herzliche rostrosige Grüße
von eurer Traude
PS:
Hier geht's zu all meinen Beiträgen mit dem Thema "Bloggertreffen 2019 in München":