Es sind die Begegnungen mit Menschen,
die das Leben lebenswert machen.
Guy de Maupassant (1850 - 1893)
französischer Erzähler und Novellist
die das Leben lebenswert machen.
Guy de Maupassant (1850 - 1893)
französischer Erzähler und Novellist
Servus ihr Lieben,
nach einem recht kontaktarmen März und April begann die kleine Welt um mich herum sich im Mai langsam aber stetig wieder zu öffnen. Und auch, wenn ich gut allein sein kann und gern mit meinem Mann zu zweit bin, habe ich die ersten Treffen mit Freunden und Familienmitgliedern nach der Corona-bedingten Pause sehr genossen. Ich möchte euch heute über einige dieser Begegnungen erzählen und euch außerdem auf weitere Spaziergänge und Gartenrunden mitnehmen.
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Bereits in meinem Beitrag Durch Wald und Flur erzählte ich euch, dass ich mit unserer (eben erst von Covid-19 genesenen) Nachbarin Renate am 1. Mai einen Spaziergang unternommen habe. Am 2. Mai war ich mit meinem Mann durch unsere schöne Landschaft unterwegs, tags darauf arbeiteten wir in unserem Gemüsegarten - und am 4. Mai trafen wir abermals mit unseren Vis-a-Vis-Nachbarn zusammen. Diesmal hatten uns Renate und Peter zu einem gemütlichen Plausch bei einem (oder mehreren 😋) Gläschen Wein in ihren Garten eingeladen.
Anfang Mai sah der Himmel bei uns übrigens noch überwiegend so aus wie in der folgenden Collage gezeigt, obwohl es auch da schon feuchter war als im April. Wir freuten uns über den Regen, denn man hörte die Natur direkt erleichtert aufseufzen. Und auf den Regen folgte schließlich immer wieder Sonnenschein 😎🌞, sodass wir auch mit unseren Gartenprojekten weiterkamen und die Pflanzen brav durchstarteten.

Hier ein paar Impressionen von unserem Vorgarten, fotografiert am 5. Mai. Die Clematis befand sich in voller Blüte, der Thymian ebenfalls, Lavendel, Malve und Rosen standen noch in den Startlöchern. In der vorletzten Collage des heutigen Beitrags könnt ihr euch ansehen, wie sich der Vorgarten innerhalb eines Monats weiter entwickelt hat.

Der Alltag fühlte sich ab Mai schon fast wieder normal an, wenn auch mit Maske, teilweise mit Draußen-warten und teilweise mit gewisser Verspätung: Wir ließen in der Autowerkstatt unsere Winter- gegen Sommerreifen austauschen, machten einen Großeinkauf, gingen in die Apotheke und gönnten uns ein Eis, um den örtlichen Eissalon zu unterstützen. Man musste vor dem Lokal eine Bestellung aufgeben und das Eis wurde einem gebracht.
(Der Eissalonbesitzer erzählte uns allerdings, dass er 1.500 Euro (!) Strafe bezahlen musste, weil ein Gast - mit Mundschutz, nebenbei bemerkt - seinen Laden betreten und ein Polizist das beobachtet hatte. Ich habe vor, mich demnächst mit dem Mann noch einmal genauer zu unterhalten und ihn unter Umständen dabei zu unterstützen, beim Volksanwalt eine Eingabe zu machen. Denn diese Art von Machtausübung ist mir zutiefst zuwider. Man kann meinetwegen verwarnen - aber den Besitzer eines kleinen Ladens, der wegen Corona ohnehin Einbußen hat, auf diese Weise zu bestrafen, empfinde ich als schlimme Schikane.)
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Mutterbesuchs-Outfit vom 12. Mai - eine andere Kombination des Kleides, das ich euch u.a. auch in diesem Post zeigte. |
Am 7. Mai holte ich den ursprünglich für März geplanten Friseurbesuch bei unserer Nachbarin Jasmine nach, am 9. Mai besuchten uns unsere Freunde Brigitte und Peter - ich habe euch in meinem Beitrag Ein Ausflug im März und ein Treffen im Mai darüber berichtet. In einer Welt ohne Corona hätten wir uns in diesem Zeitraum gar nicht zu Hause, sondern in den Wildalpen befunden. (Dieser mehrtägige Ausflug wurde vorerst mal auf Mai 2021 verschoben.)
Am 12. Mai konnte ich erstmals seit acht Wochen meine Mutter wieder besuchen, denn rund um den Muttertag wurde das strikte Besuchsverbot in Pflegeheimen endlich beendet - natürlich mit Voranmeldung und mit zahlreichen Auflagen.*) Mein Bruder, der ganz in der Nähe des Heims wohnt, hatte sie in der Woche davor besucht, für ihn war das allerdings enttäuschend und ein wenig mühsam ausgefallen, weil die Securityleute beim Eingang noch nicht gut instruiert waren, ihn in der Anmeldungsliste nicht fanden und unsere Mutter dann auch noch sofort einschlief. Bei meinem Besuch war zum Glück alles schon etwas besser, allerdings auch nicht übertrieben praktisch, da wir beide Mundmasken trugen. (Meine Mutter fühlte sich dadurch eingeschränkt und sich riss sich ihre bald herunter.) Ich zeigte ihr ein Video, das mir Jana für sie mitgeschickt hatte, und versuchte sie möglichst gut zu unterhalten, doch nach 20 Minuten schlief meine Mutter ebenfalls ein. 14 Uhr ist einfach keine gute Besuchszeit.
*) Ich hatte mich im Vorfeld übrigens bei den österreichischen Politikern
schriftlich dafür eingesetzt, diese Einschränkungen zu lockern. Und
auch wenn ich Meinungen gehört / gelesen habe, die besagten, dass
diejenigen, die ihre Angehörigen zu Coronazeiten besuchen wollen,
vermutlich aufs rasche Erben aus sind - nein, DAS war nicht der
Hintergrund für unseren Wunsch. Ich wüsste auch nicht, was es bei
unserer Mutter zu erben gäbe. Dazu demnächst vielleicht noch etwas mehr.

Die Fahrt zu meiner Mutter war meine erste Fahrt nach Wien seit Beginn der Corona-Einschränkungen gewesen; am 16. Mai folgte unser nächster Wien-Besuch. Denn da waren wir zu meinem Cousin Martin und zu seiner Frau Parisay eingeladen und wurden köstlich bekocht. Über diesen schönen Abend mit persischen Spezialitäten werde ich euch allerdings in einem separaten Post mehr erzählen. Heute zeige ich euch nur die Kirche, an der wir vorüberfuhren - die Pfarrkirche St. Josef zu Margareten in der Schönbrunner Straße im 5. Wiener Gemeindebezirk (erbaut an der Stelle der Krankenhauskapelle des Sonnenhofes von 1765 bis 1769. Der Glockenturm, den ich bei Nova verlinke, wurde allerdings erst im Jahr 1903 aufgesetzt). Es ist dies auch die Kirche, in der Martin und Parisay geheiratet haben.

Einen Tag später waren dann wieder wir die Gastgeber - für meine Tochter und ihren Freund. Die Freude darüber, dass ich Jana (nach einigen Video-Telefonaten) endlich wieder in natura sehen konnte, war riesig. Wir verschmausten bei der Gelegenheit übrigens die Reste der Torte, die meine Freundin Brigitte neulich mitgebracht und die ich danach eingefroren hatte. Einige Zeit nach der Jause gab's u.a. Gegrilltes - unten rechts seht ihr den Grillmeister Eduard an seinem Instrument 🍖😋.

An diesem Tag durfte mein bequemes Rosenkleid vom Flohmarkt wieder mal aus dem Kleiderschrank. Und überhaupt trage ich zur Zeit kein Kleidungsstück, das nicht unter extrem-bequem fällt. Ich war noch nie eine Freundin von Teilen, die irgendwie knapp sitzen oder unpraktisch sind, aber ein paar gibt es ja doch in meinem Kleiderschrank - und ich denke, die werden sich über kurz oder lang von mir verabschieden müssen. Das ist nicht nur eine Folge der Corona-Beschränkungen, sondern auch eine Folge der Pensionierung. Ich brauche seither weniger "Ausgeh-Outfits", und selbst wenn ich ausgehe, will ich das nur noch in absoluter Wohlfühlkleidung tun.
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Der "Gürtel" war wieder eine von Edis abgelegten Krawatten. |
Am 21. Mai zogen einmal mehr dunkle Wolken auf. Da hieß es "schnell sein" beim Abnehmen der Wäsche von der Wäschespinne. Apropos: Als ich mal wieder unter dem Terracotta-Herz bei meinem "Deko-Fahrrad" nachsah, stellte ich fest, dass einer "unserer" Tigerschnegel in einer Wohngemeinschaft mit einer Spinne lebt! Für manche Menschen wird die Kombination aus einem Weichtier und einem Achtbeiner vermutlich "das Grauen" schlechthin sein, aber ich habe gegen beide nichts. Schnegel sind mir allerdings lieber. Mittlerweile bin ich in unserem Garten mehreren dieser hübschen und nützlichen Tiere begegnet, dreien davon übrigens beim Aufräumen unserer Gartenhütte...

Am 22. Mai bekamen wir Besuch von Annemarie, einer ehemaligen Arbeitskollegin meines Mannes, die gar nicht weit von uns entfernt lebt und die ebenfalls schon pensioniert ist. Sie ist außerdem eine fleißige Leserin meines Blogs - daher an dieser Stelle ganz, ganz herzliche Grüße an sie 😘! Und sie schrieb uns per Mail, wie gut ihr unser Garten gefällt - also höchste Zeit für einen gemeinsamen Nachmittag mit Gartenbesichtigung, gemütlichem Plausch und von Annemarie mitgebrachter Roulade zum Kaffee 😊😋. Bei dieser Gelegenheit trug ich mal wieder mein (natürlich ebenfalls bequemes) Gudrun-Sj*den-Kleid, diesmal zu roten Zutaten wie dem Sport-BH als "Ausschnitt-Entschärfer", Seidenleggings von Waschb*r und einem roten Samtband als Gürtel.

Die folgenden Gartenfotos stammen vom 24. und 25. Mai, und wie euch vielleicht auffällt, gibt es darauf einige Wassertropfen zu sehen (vor allem in der übernächsten Collage). Ab den Eisheiligen wurde der Mai nämlich immer regnerischer bzw. unbeständiger - und diese Großwetterlage hat sich bis jetzt noch nicht wieder verabschiedet. Ich denke, für die Natur ist das viele Nass, das seit Mitte Mai vom Himmel gefallen ist, nach wie vor gut und wichtig.
Für Edis und meinen wetterfühligen Kopf war und ist das wechselhafte und
teilweise von Sturmböen begleitete Wetter leider nicht ganz so
angenehm. Aber da müssen wir eben durch. Die Akkupunkturbehandlung, die Edi gegen seine Migräne- bzw. Kopfschmerzattacken
bei meiner Schulfreundin Christine versucht hat, ist leider nicht von
sehr großem Erfolg gekrönt gewesen. Aber ein Tipp von Christine hat uns
dennoch geholfen - und weil es vielleicht einige unter euch gibt, die
unter ähnlichen Problemen zu leiden haben, gebe ich ihn hier an euch
weiter.

Kopfwehtinktur:
Wir erwähnten bei Christine, dass uns bei manchen Kopfschmerzformen (vor allem bei jenen, die offenbar vom Wetter ausgelöst werden) eine Tinktur namens Veen Veen flüssig hilft, diese aber mit ca. 30 Euro für einen halben Liter recht hochpreisig ist. Christine las sich daraufhin die Zutatenliste durch und meinte, für diesen positiven Kopfschmerz-Effekt wären vor allem das enthaltene Koffein und Vitamin C verantwortlich. Sie empfahl uns daher, einen starken Kaffee zu brauen und Zitronensaft hineinzupressen.
Wir haben die Komposition getestet und festgestellt, dass es uns tatsächlich hilft! Aus geschmacklichen und praktischen Gründen entschieden wir uns, das Gebräu auf Vorrat herzustellen und etwas zu verfeinern. Wir vermischen nun einen sehr starken Espresso mit frischem Zitronensaft und fügen etwas Ahornsirup sowie einen Schuss Rum hinzu. Mittlerweile haben wir eine ziemlich schmackhafte Mixtur erreicht, die wir in einer ausgespülten Veen-Veen-Flasche im Kühlschrank aufbewahren. Durch den starken Kaffee hält mich die Tinktur allerdings wach, wenn ich sie abends einnehme, daher trinke ich sie nur noch bis zum frühen Nachmittag und verwende sonst weiterhin Veen Veen.

Zwischendurch brauchte ich auch noch aus anderen Gründen medizinische Hilfe, denn seit einiger Zeit wuchs auf meiner linken Wange etwas, das ich zunächst für einen Pickel oder eine Warze gehalten hatte. Als ich mir das Ding aufkratzte, blutete es wie verrückt und hörte erst auf, als mir mein Mann aus der Apotheke einen Alaunstift besorgte - eine geniale Idee übrigens. Danach bildete sich aber ein seltsames "Blutbläschen" in meinem Gesicht, also vereinbarte ich einen Termin beim Hautarzt. Der stellte fest, dass es sich um ein Granuloma pyogenicum handelt, welches ausgestanzt werden musste. Nach einer Woche wurde die winzige Naht wieder entfernt und inzwischen sieht man kaum mehr etwas davon.
Am 26. Mai hatte ich meinen nächsten Besuchstermin bei meiner Mutter. Auch diesmal hatte man ihr sinnloserweise wieder eine Maske aufgesetzt (die sie gleich wieder von ihrem Gesicht wegzog). Dass ich eine tragen soll, verstehe ich ja noch - aber warum sie? Außerdem hatte man ihr diesmal eine Jause zu dem Besuchertreffpunkt mitgegeben und mir einen Kaffee angeboten. Um den zu trinken, durfte ich mir die Maske abnehmen - aber um meine Mutter zu berühren bzw. mit ihrer Jause zu füttern, musste ich mir diesmal Gummihandschuhe über die (desifizierten) Hände ziehen. (Beim ersten Besuch war das nicht als notwendig erachtet worden. Augenroll und Seufz!) Auch diesmal schlief sie wieder nach etwa 20 Minuten ein, war aber weniger gut drauf als bei meinem letzten Besuch. Es ist einfach viel erschöpfender für unsere Mutter, nachmittags aus dem
Bett geholt, angezogen und in den Rollstuhl gesetzt zu werden als (wie
wir es früher getan hatten) mittags von uns besucht und gleich von uns
gefüttert zu werden... Doch mittags gibt es leider keine Besuchstermine.
Als mein Bruder sie eine Woche später besuchte, schlief sie wieder fast sofort ein. Hier die Nachricht, die er mir danach geschickt hat. "War heute um 15 Uhr bei Mutter. Sie hat geschlafen, dann wurde sie von einer Pflegerin mit Maske gebracht. Ich hab ihr erzählt, Bilder und Filmchen gezeigt, sie hat nicht reagiert und ist immer weggeschlafen. Dann hat die Pflegerin ihr die Maske abgenommen, sie ist mit offenem Mund dagelegen. Auch nach Hilfen und Aufforderungen konnte sie den Mund nicht schließen. Das war's, eher deprimierend."

Die alten Leute mögen durch all diese Maßnahmen ja möglicherweise vor dem Virus bewahrt werden - ihr Leben ist dennoch unerfreulicher als zuvor. Ich denke, ich muss euch demächst auch noch die Geschichte des Schwiegervaters meiner Freundin Brigitte erzählen. Er ist dieser Tage gestorben - nicht an Covid-19, sondern als indirektes Opfer der "Schutzmaßnahmen"...
Kommen wir wieder zu erfreulicheren Themen zurück! Die folgende (schrank-geshoppte) Kleidungskomibination trug ich übrigens schon am 4. Mai, als wir unsere Vis-a-Vis-Nachbarn besuchten. (Deshalb auch noch die "Vor-dem-Friseur-Frisur" 😉). Ich füge sie nur deshalb erst hier unten ein, weil sie so gut ...

... zu den folgenden Mohnblumenfotos passt. Diese hübschen Blüten (die aus einer bienenfreundlichen Saatgutmischung stammen, mit der ich unseren früheren - rostigen - Griller bepflanzt habe), wurden von mir zwischen 27. und 30. Mai fotografiert. Ebenso wie die folgenden Aufnahmen der pünktlichen Pfingstrosen, Froschgoscherl (Löwenmäulchen), der Blüten unserere Weigelie Bristol Ruby, der Alliumblüten und der ersten Rosen dieses Jahres.

Kater Maxwell liebt es genauso wie ich, in dieser Jahrezeit durch den Garten zu streifen. Besonders in der Nähe des Rosenbogens, auf der sich die hübsche Lykkefund mit großem Blütenreichtum austobt, duftet es Ende Mai / Anfang Juni einfach betörend. (Wobei Mäx wohl eher am Duft der Katzenminze interessiert ist...)

Auch einen anderen Duft dieser Jahreszeit mag ich sehr - den von blühendem Holunder! In unserer Gegend wachsen zahlreiche Hollerbüsche, und so haben wir uns wieder per Fahrrad zur Ernte begeben. Aus der reichhaltigen Beute gewannen wir zehn Flaschen Holunderblütensirup, und außerdem haben wir einen Teil unserer Erdbeermarmelade damit aromatisiert. Die übrigen Marmeladen verfeinerten wir - wie schon im vorigen Jahr - mit Bourbonvanille. (Die Erdbeeren waren allerdings gekaufte - in unserem Garten wachsen sie bisher noch viel zu sparsam.)

Eines Tages werde ich vielleicht auch aus den pinken Gourmetrosen, die ihr hier seht, Sirup oder ein Gelee herstellen. Im Moment erfreue ich mich aber noch lieber am Anblick ihrer wunderschönen Blüten.
Und auch die weißen Rosen, die ihr hier mehrfach seht, bereiten mir viel Freude: Unten könnt ihr einen Blick auf unser "Rosentor" werfen. Die Ramblerrose 'Lykkefund' zeigt sich jedes Jahr um diese Zeit von ihrer besten Seite - mit Hunderten von cremeweißen, duftenden Blüten. Immer wenn ich durch dieses Tor gehe (das ich übrigens bei Novas T in die neue Woche verlinke), muss ich einen Moment verweilen und tief einatmen - einen Geruch, der mich glücklich macht.

Wie ihr bestimmt bemerkt habt, tummeln sich weiterhin Trauer-Rosenkäfer, über die ich euch in meinem vorigen Post erzählt habe, auf vielen unserer Blumen. Auf der pünktlich erblühten Pfingstrose oben sitzt allerdings die grün-schillernde Verwandtschaft - ein Gemeiner oder Goldglänzender Rosenkäfer, der (zumindest in unserem Garten) seltener und weniger Blütenblätter-zerfleddernd ist als der Trauer-Rosenkäfer.
In der unteren Collage könnt ihr euch den Oxythyrea funesta aus nächster Nähe ansehen, denn zwei der vier Fotos habe ich mit dem Makro-Objektiv aufgenommen. Eigentlich ist er ein hübscher Kerl. Und würde er nicht in gar so großen Mengen auftreten, dass meine Pflanzen leiden, hätte ich auch gar nichts gegen ihn.

So aber unternahm ich am 31. Mai eine Umsiedlungs-Aktion: Ich legte eine (bereits zerfledderte) Blüte der Rosa Nachtkerze in ein Glas mit durchlöchertem Deckel und dann sammelte ich so viele Trauer-Rosenkäfer ab, wie ich finden konnte. Mit dem halb gefüllten Glas in der Hand wanderte ich zu einigen Wildrosenbüschen am Waldrand und setzte die Käfer dort aus. Ich hoffe, sie kehren nicht wieder, wir haben noch immer einige Exemplare in unserem Garten - das reicht 😉.
Der Himmel sah an diesem Tag dramatisch aus - und weil er von einem Wetter zeugt, das typischer für den Mai war als die Blauhimmel-Fotos am Beginn meines Posts, verlinke ich diesmal diesen Himmelsblick bei Heidi:

Hier kommt nun der oben versprochene Anblick unseres Vorgartens von Ende Mai: Inzwischen haben die Malven, der Lavendel, der Frauenmantel und die hübschen rot-cremeweiß gestreiften Kletterrosen zu blühen begonnen. Auch bei den kleinen rosa Bodendeckerrosen The Fairy habe ich schon ein paar wenige Blüten entdeckt. Einige Clematisblüten gibt es auch noch. Und manche andere Blume wartet einstweilen auf ihren großen Auftritt.

Für Novas Linkup Zitat im Bild habe ich diesmal eine Collage mit diesem weisen Ausspruch von Theodor Storm gebastelt:
Man muß sein Leben aus dem Holz schnitzen, das man hat, und wenn es krumm und knorrig wäre.

Und damit bin ich für heute wieder am Ende angekommen. Ich möchte euch aber noch herzlich danken für die vielen lieben Kommentare, die ihr mir zu meinem Post Frühlingstage in Haus und Garten hinterlassen habt. Ich hoffe, ihr seid gut im Juni angekommen. Hat der bei euch einen ebenso feuchten Start hingelegt wie bei uns? Ich finde, mittlerweile könnte es dann immer wieder mal für ein paar Tage zu regnen aufhören, schließlich haben wir vor, den Sommer im Garten zu genießen, zwischendurch ein paar weitere Arbeiten zu erledigen und auch das eine oder andere Mal mit Freunden zu grillen oder sonstwie draußen zu feiern... Aber - nunja, man muss es sowieso nehmen, wie es kommt...
In jedem Fall wünsche ich euch eine möglichst gute Zeit!
Ganz herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude
eure Traude
Gerne verlinke ich passende Beiträge bei:
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