Freitag, 3. April 2020

Mein "Tagebuch" vom März 2020

Als ich euch Anfang März einen Monatsrückblick auf meinen Februar in Tagebuchform bot, konnte noch niemand von uns ahnen, dass dies der letzte "normale" Monat für unabsehbare Zeit sein würde - ein Monat, in dem man Museen besuchte, etwas mit Freunden unternahm, sich mit Familienmitgliedern traf, ohne Mundschutz in den Supermarkt oder zur Arbeit ging...

Man kann sagen, dass der rostrosige März "zweigeteilt" war. An den Tagen bis zur Monatsmitte war noch einiges los - danach wurde mein Kalender vom Wörtchen "abgesagt" durchzogen. Heute erzähle ich euch also, was wir im März erlebt haben - und was nicht .... und was stattdessen! 😉 (Ein paar Kombinationen aus meiner #schrankshopping - #capsulewardrobe bekommt ihr bei der Gelegenheit auch wieder zu sehen.) Langeweile kam jedenfalls keine auf. Mein Beitrag ist dadurch abermals ziemlich lang geworden, aber ihr habt ja bis zu meinem nächsten Posting rund eine Woche Zeit, um ihn euch zu Gemüte zu führen.



Servus ihr Lieben!

Vielen Dank für die vielen Kommentare und auch die spannende Diskussion, die sich im Kommentarbereich zu meinem vorangegangenen Beitrag #Corona Extra 2: Bitte keine Panik! entwickelt hat. Bald wird es dazu eine weitere Folge geben. Heute allerdings gibt es von mir wieder einen Monatsrückblick in Tagebuchform. (Ich habe nicht unbedingt vor, euch nun in jedem Monat solch ein Tagebuch zu bieten, aber als Kontrast zum wild bewegten Februar ist das in jedem Fall eine ziemlich interessante Sache.) So richtig, richtig ruhig geht es im Rostrosenleben immer noch nicht zu, weil unerwartete Herausforderungen dazugekommen sind, aber der März ist spätestens ab der Monatsmitte anders geworden als der Feber - und anders als erwartet.


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Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]

So., 1. März:
Ein gemütlicher Sonntag, an dem wir unter anderem trainieren gehen - ich bei Mrs. Sp*rty, mein Mann in der Kraftkammer. Danach backen wir Brot, wie wir's etwas mehr als zwei Wochen zuvor in einem Volkshochschulkurs gelernt haben. Und wir bereiten fürs Abendesseneinen feinen Rindsbraten aus Bio-Rindfleisch zu.

Mo., 2. März:
Am Vormittag dieses Tages haben wir in Mödling eine Besprechung wegen eines Umweltschutz-Projektes, das wir vorgeschlagen haben. Die Besprechung läuft gut, das Projekt gefällt - aber jetzt liegt es wegen Corona auf Eis...
In der folgenden Collage seht ihr mein Outfit für den Besprechungstermin - wie so oft durfte mein weinroter Biobaumwoll-Maxirock mitspielen. Am Nachmittag unternehme ich einen Spaziergang.


Di., 3. März:
Abermals ein Besprechungstermin - diesmal geht es um ein Klimaschutzprojekt im Bezirk Baden. Ob bzw. wann daraus etwas werden kann, ist nun ebenfalls fraglich. Am Abend nehme ich an einer Sitzung der Österreichischen Baumfreunde teil, zu der ich bei der Vormittagsbesprechung eingeladen wurde. Diesmal trage ich den hellroten Biobaumwoll-Maxirock, und sowohl auf dem Shirt als auch auf dem selbstgefärbten Gilet tummeln sich Röslein.



Mi., 4. März:
Abermals einer unserer computerfreien Tage, die wir uns auch sonst frei halten von sämtlichen Terminen. 

Ausgerechnet diese Tage sind immer  heftig "umkämpft", sprich es könnten und sollten (wenn es nach den anderen ginge) alle möglichen Treffen, Verpflichtungen etc. genau an diesem Tag stattfinden. Aber dieser Tag für uns ist ebenso wie jeder andere Termin fix in den Kalender eingetragen - solange es nicht um Leben oder Tod geht, heißt es aus purem Selbstschutz "Sorry, an diesem Tag geht es nicht." (Das musste ich im Zusammenhang mit dem 4. März 2020 viermal sagen. Und habe festgestellt, dass jeder der Termine gut auf einen anderen Zeitpunkt verlegt werden konnte. Eine unangenehme Sache wurde gleich ganz abgeblasen, weil sie sich anders regeln ließ.) Zeit für uns ist wichtig - mindestens genauso wichtig wie die Welt "da draußen" mit ihren Terminen. (Das ist übrigens auch etwas, was man durch die derzeitige Corona-Situation lernen kann: Viele Dinge lassen sich anders und oft nervenschonender und umweltfreundlicher regeln als auf dem "üblichen Weg"... Ich sage nur Homeoffice, Videokonferrenzen etc.)

Do., 5. März:
An diesem Tag verbinde ich das Sporteln bei Mrs. Sp*rty mit einem kleinen Radausflug und der Erledigung eines Fotoauftrags der Baumfreunde. Außerdem ist dies unser Wocheneinkaufstag - im Supermarkt, im Baumarkt und auch bei einem kleinen Ab-Hof-Verkauf, von dem wir vor kurzem erst erfahren haben. Abends backen wir erstmals einen süßen Polentaauflauf mit Apfel, weil Edi sich den gewünscht hat (siehe nächste Collage). Er gelingt prima und wird in unser Repertoire aufgenommen!

Fr., 6. März:
Vormittags haben wir unseren Yogakurs, danach geht Edi zu seinem Friseurtermin. Meiner soll erst ca. zwei Wochen später stattfinden, knapp vor unserer Abreise nach Marokko - zumindest ist das zu diesem Zeitpunkt noch der Plan...
Außerdem testen wir an diesem Tag ein weiteres Rezept von unserem Brotbackkurs.*) Dafür haben wir extra in einem Badener Haushaltswarengeschäft ein backofengeegnetes Emaille-Reindl (= Kochtopf) mit Deckel erstanden, übrigens "handmade in Austria", siehe unten, und kostet nur ein Zehntel des gehypten französischen Pendants. (Brav gefördert, die heimische Wirtschaft, gell?)
Das Brot geht super auf und wird herrlich knusprig - bloß etwas mehr Würze hätte es noch gebraucht. Deshalb kaufen wir bei unserem nächsten Besuch im Hofladen ein gut duftendes Bio-Brotgewürz. Wir lernen von Brot zu Brot dazu und das ist schön! 😊

*) Falls es Interesse an den Brotrezepten gibt, bitte im Kommentar bekannt geben, dann werde ich sie in näherer Zukunft mal einstellen.


Sa., 7. März:
Um die Mittagszeit besuchen wir meine Mutter im Pflegeheim, danach treffen wir uns mit unseren Freunden Brigitte und Peter. Mit ihnen haben wir die für Ende März / Anfang April geplante Reise nach Marokko gebucht und wollen zu dem Thema noch einiges besprechen (auch wegen Corona. Da es vorerst keine Reisewarnungen gibt, sind wir noch relativ zuversichtlich). Außerdem unternehmen wir mit den beiden einen Ausflug nach Orth an der Donau - darüber möchte ich euch allerdings in einem weiteren Posting mehr erzählen. Wir ernten dort etwas vom reichlich sprießenden Bärlauch, der am nächsten Tag zu einer Suppe verarbeitet wird. Abends fahren wir noch kurz zu einem Lokal in Wien (dem Reigen), um dort Karten für ein Konzert am 14. März abzuholen, die man für uns reserviert hat.



So., 8. März:
Es ist wieder einmal Zeit für eine Geburtstagsfeier im Familienkreis: Meine Tochter Jana wird am 12. März blühende 27 und Janas Vater Wolfgang hat am 25. März seinen 61. Geburtstag. Normalerweise feiern wir etwas später im Monat - zumeist zwischen diesen beiden Geburtstagen - aber diesmal ist es glücklicherweise ein früherer Termin geworden... sonst hätte das Treffen vermutlich in diesem Frühjahr gar nicht mehr stattfinden können.



Hier seht ihr mein "Geburtstags-Outfit" für diesen Tag. (Es entstand aufgrund der Farbinspiration von Maren - FARBKOMBI DES MONATS MÄRZ 20: CINNAMON STICK und STORM - danke dafür! Der Mix von Petrol und Zimtbraun kommt mir sehr entgegen, von selbst ist mir die Idee, das petrolfarbige Sommerkleid zum "zimtigen" Shirt mit dem Glasperlen-Ausschnitt zu kombinieren, allerdings noch nie gekommen).
Wir feiern zuerst im Dreimäderlhaus in Wolfsgraben, danach im Haus von Oma Marianne und Opa Georg, Wolfgangs Eltern. Marianne und Jana haben wieder je eine feine Torte gebacken. Am Spätnachmittag unternehmen Edi und ich noch einen Frühlingsspaziergang, um das schöne Wetter dieses Tages zu genießen und die Tortenkalorien abzubauen.


Mo., 9. März:
An diesem Tag findet unser letzter Besuch bei meiner Mutter im Pflegeheim statt. Den nächsten hatten wir für 15. März vorgesehen, doch zu diesem Zeitpunkt sind die Pensionistenheime bereits von der Öffentlichkeit abgeriegelt. 

Viele Gedanken gehen mir dazu durch den Kopf: Wie geht es meiner Mutter damit? Wird sie uns "danach" noch erkennen, falls es überhaupt ein Danach gibt? Glaubt sie, wir haben auf sie vergessen? Weiß sie, dass es zu ihrem Schutz passiert? Angeblich geht es ihr gut, sie isst und hat keine Covid-Symptome. Ich bin den Schwestern und Pflegern in jedem Fall dankbar, dass sie die Stellung in so schwierigen Zeiten halten. Und ich wünsche mir, dass solch "systemrelevanten Berufen" im Zukunft mehr Anerkennung (auch in finanzieller Hinsicht sowie Einstellung von mehr Personal zur Entlastung) entgegengebracht wird!

Bild könnte enthalten: Text „Twitter @DrWaumiau 2020 WIRD ALS DAS JAHR IN DIE GESCHICHTE EINGEHEN, IN DEM POLITIK UND WIRTSCHAFT ZUGEBEN MUSSTEN, DASS BERUFE, DIE SEIT JAHREN FÜR PERSONALMANGEL, GERINGE WERTSCHÄTZUNG, UNBEZAHLTE ÜBERSTUNDEN UND VERGLEICHSWEISE NIEDRIGE BRUTTOLÖHNE BEKANNT WAREN, SYSTEMRELEVANT SIND. SCHWARZER-KAFFEE.COM KAFFEE“
Geteilt über Facebook - und nun auch hier

Für alle, die hier noch nicht so lange lesen: Meine Mutter ist knapp 94 und seit Herbst 2013 ein Pflegefall - gelähmt und auch sonst bewegungseingeschränkt, bettlägrig, geistig etwas reduziert, aber durchaus ansprechbar. Sie ist in dieser Zeit dem Tod mehrmals "von der Schaufel" gesprungen, wie es so schön heißt. Eine Ärztin im Heim sagte zu meinem Bruder und mir einmal, dass der starke Lebenswille unserer Mutter vor allem daher rührt, dass wir uns so um sie kümmern. Sie wurde fünf bis sieben Mal pro Woche von meinem Bruder, von mir und von anderen Familienmitgliedern besucht; wir haben in den letzten Jahren vor allem ihre Hand gehalten, ihr das Essen verabreicht und ihr etwas erzählt, weil sie selbst kaum noch gesprochen hat. Es ist nicht so, dass wir ihr oder uns wünschen, dass sie "ewig" weiterlebt, aber wir wollen auch nicht, dass sie das Gefühl hat, einsam und verlassen sterben zu müssen, wenn ihr versteht, was ich meine. Nun können wir nichtmal mit ihr telefonieren, sondern ihr nur durch das Pflegeheimpersonal Grüße ausrichten lassen... 

Di., 10. März:
Vormittags trainiere ich bei Mrs. Sp*rty, am frühen Nachmittag fahre ich mit meiner Tochter ins "benachbarte Ausland": Denn eins meiner Geburtstagsgeschenke war ein gemeinsamer Besuch in einem Hand- und Fußpflegesalon in Sopron / Ungarn. Das haben wir auch schon im Vorjahr gemacht und Jana wünschte sich solch einen "Mädels-Beauty-Nachmittag" auch heuer wieder. Zum Glück haben wir damit nicht bis nach ihrem Geburtstag gewartet, denn bald nach diesem Tag wurden die ungarischen Grenzen dicht gemacht.   


Mein Mutter-Besuchs-Outfit vom 9.3. und Edis Nussbrot vom 11.3. (Beim nächsten Mal will er etwas mehr Nüsse nehmen.)

Mi., 11. März:
Edi und ich haben einen Banktermin - es geht u.a. um Börseneinbrüche wegen Covid19. Unser Bankberater erwähnt bei diesem Gespräch ein Gerücht, über das ich euch in meinem Beitrag Was haben Italien, Corona und die Modeindustrie miteinander zu tun? berichtet habe. 
Kontakte zu Personen in Pflegeheimen sollen reduziert werden, heißt es, aber noch kein Wort von einer Totalsperre. Allmählich kommen Zweifel auf, ob unsere gepante Marokko-Reise noch stattfinden wird.
Edi hat beschlossen, ein Brot mit Walnüssen zu backen - in der Collage oben seht ihr das gelungene Ergebnis, unten mein Ensemble, das ich zum Banktermin trug - eine Kombination aus petrolgrünem Rock und zimtbraun-marineblau geringeltem Shirt (beides von Öko-Labels, beides inspiriert von Maren).

Kater Maxwell ist wie so oft beim Shooting dabei - im Lauf der nächsten Tage entwickelt er sich zum Sorgenkind...

Do., 12. März:
Der Geburtstag meiner Tochter. Aber an diesem Tag telefonieren wir nur, gefeiert haben wir ja schon. Keiner von uns hat erwartet, dass unser Besuch im Manikürsalon in Sopron unser letztes Treffen für unbestimmte Zeit sein würde. An diesem Tag unternehmen Edi und ich einen ausgedehnten Frühlingsspaziergang bei schönem blauem Himmel. Der Mirabellenstrauch, den ich im Sommer so gern beernte, ist von Blüten übersät und voller Bienen! Und wie man sieht, sind noch einige Flugzeuge unterwegs.
Abends gönnen wir uns wieder eine Rückenmassage. (Es ist wegen Corona die letzte für längere Zeit - auch aus diesem Grund bemühen wir uns so sehr darum, unser Sportprogramm möglichst intensiv durchzuziehen. Denn diese Massagen leisten wir uns nicht, weil wir Luxusgeschöpfe sind, sondern um gegen gewisse körperliche Beschwerden / Schmerzen anzukämpfen. Nun müssen wir das allein mit muskelaufbauendem und gelenkschonendem Sport schaffen.)



Fr., 13. März:
Vormittags ist unser letzter Yogakurs vor den Corona-Beschränkungen. Nachmittags steht unser Wocheneinkauf auf dem Programm, denn am Freitag hat "unser" Bio-Hofladen immer geöffnet. Doch Tags zuvor hat unser Kanzler "Maßnahmen zur Virus-Eindämmung" angekündigt - und deshalb ist in allen Lebensmittelläden die Hölle los.

Um "unseren" kleinen Supermarkt machen wir einen Bogen, als wir den überfüllten Parkplatz sehen. Der Hofladen ist auch extrem gut besucht, aber es gibt noch so heißbegehrte Waren wie Mehl, Milch, Eier oder Nudeln, jedoch keine Hefe 😉. Wir kaufen die für uns üblichen Mengen ein und suchen dann nach einem nicht so extrem überfüllten Supermarkt für jene Waren, die es im Hofladen nicht gibt. Immerhin finden wir einen, wo es noch einen Parkplatz und einen Einkaufswagen für uns gibt. Faszinierend, was Menschen so zusammenkaufen, wenn sie befürchten, dass man bald nicht mehr einkaufen gehen kann: Die Einkaufswägen quellen über, und zwar nicht nur vor Mehl, Klopapier & Co, sondern auch vor Chips und ähnlichem Schrott.

Der Vortrag zum Thema Kräuter, den ich am späteren Nachmittag besuchen wollte, wurde abgesagt.

Sa., 14. März:
Ich unternehme einen Spaziergang in unserem Auwald, u.a. um dort Bärlauch zu "ernten". So viele Menschen wie an diesem Tag habe ich hier noch nie spazieren gesehen! (Vielleicht ein Versuch, noch rasch Frischluft zu "hamstern"...) Diesmal höre ich den Specht nicht nur, sondern kann ihn auch fotografieren! Zum Glück habe ich die Nikon mit dabei, zwar nicht mit dem ganz großen Objektiv, aber mit dem Nikkor 18-200. (Weitere Fotos dieses Tages habe ich euch HIER gezeigt.) 




Das für den Abend geplante Pendragon-Konzert im Reigen findet nicht statt. Ursprünglich hieß es, dass es zweigeteilt wird (mit jeweils weniger als 100 Besuchern), doch die Band hat die Europatournee abgesagt. (Auch unsere Marokkoreise, die am 26. März hätte losgehen sollen, ist nun endgültig abgesagt. Das Geld bekommen wir angeblich bis auf 15 Euro Bearbeitungsgebühr in zwei Wochen zurück.)
Stattdessen schmücke ich unser Wohnzimmer mit meiner galgenhumorigen Corona-Extra-Deko - KLICK - und backe ein sogenanntes Fünf-Minuten-Brot. Zum Glück haben wir noch vor den Panikkäufen genug Mehl und Germ für unsere Brotbackmanöver gekauft. Beim Teigkneten, -falten, -klopfen, -zermanschen... kann man sich herrlich austoben und auch allfällige Wut gut loswerden. Statt fünf Minuten knete ich zehn, danach fühlen sich meine Hände herrlich samtig an und ich bin wieder mit der Welt im Reinen. Es ist, wie es ist. Punkt.


So., 15. März:
Dieser Tag ist der letzte, an dem man bei Mrs. Sp*rty trainieren kann, das nütze ich aus; außer mir ist noch eine weitere Frau da, die sich genau das gleiche dachte wie ich: Schnell noch sporteln! Wir plaudern beim Training angeregt miteinander - auch solche einfachen Gespräche werden danach zur Mangelware.
Danach machen sich Edi und ich über eins unserer Kellerregale her, in dem wir Farb- und Lackdosen, Moltofill etc. aufbewahren. Manche Farben sind schon total eingetrocknet. Wir sortieren mehr als die Hälfte aus. Nachdem allerdings ab dem nächsten Werktag die Müllplätze nur für absolut unaufschiebbare Fälle geöffnet haben, müssen wir das Zeug weiterhin im Haus aufbewahren.
Anschließend bereiten wir aus dem Bärlauch, den ich am Vortag geerntet habe, zwei Gläser mit Pesto zu.
In der Zeitung wird berichtet, dass Wiener versucht haben, wie die Italiener vom Balkon oder aus dem Fenster zu singen. Das oft zitierte "goldene Wienerherz" meinte dazu nur "Hoits de Pappn!" oder "Ru-he! RU-HE!!!! So schee is des ned."

Mo., 16. März:
Dieser Tag sollte ursprünglich wieder ein "Traude-Tag" werden, an dem ich mir keine Termine aufhalsen lasse - aber wegen Corona gibt es jetzt sowieso keine Termine, also beschließen Edi und ich, unseren ersten Zu-Fuß-Einkauf mit dem Anti-Hamster-Rucksack zu unternehmen.


Di., 17. März:
Für diesen Tag ist laut meinem Kalender Mrs. Sp*rty vorgesehen - also wird zu Hause mit Hilfe der Mrs.-Sp*rty-App eifrig trainiert. Auch Edi macht fleißig mit. Außerdem hätte ich an diesem Tag einen Friseurtermin bei unserer Nachbarin gehabt - abgesagt. Apropos "Friseur" - hier ein bisserl was Witzig-Haariges von WhatsApp:


Mi., 18. März:
Der 18.3. ist nicht nur Ingemar Stenmarks Geburtstag (vergesse ich nie, seit ich als Teenager sein "größter Fan" war) - es wäre auch der Tag gewesen, wo Edi und ich unseren ersten "echten" Einsatz als Komparsen gehabt hätten: bei der Krimiserie Schnell ermittelt. Aber daraus wurde jetzt mal "Dank Corona" nichts - abgesagt. Also gehe ich zum Power-Walken und verbrauche binnen 49 Minuten 497 Kalorien. Das hat schließlich auch was 😉. Vom Freundes- und Familienkreis werde ich weiterhin mit liebevollen, tierischen, nachdenklichen oder lustigen Bildern und Filmchen versorgt. Hier wieder eine kleine Auswahl: 


 
  

Do., 19. März:
Es wird wieder zu Hause trainiert, u.a. hab ich jetzt auch ein tolles Bauchmuskelprogramm. Wenn die Quarantäne zu Ende ist, werde ich fitter sein als der fitteste Turnschuh! Außerdem gehen wir wieder mit dem Rucksack Anti-Hamster-Einkaufen. Dann ölen wir zwei Holztische sowie die Steher unseres Pavillons mit dem Holzöl, das wir beim Aufräumen des Kellerregals gefunden haben.
Leider macht uns Kater Maxwell (16 J.) Sorgen. Seit ein paar Tagen schon frisst er nur sehr wenig Weichfutter und verweigert sein liebstes Trockenfutter komplett. Und als wir ihm eins seiner geliebten Vitamin-Herzchen geben, beißt er drauf, spuckt es entsetzt aus und faucht es an. Und er lässt sich nicht an die rechte Backe fassen - offenbar hat er schlimmes Zahnweh. Damit ist klar, wir müssen am nächsten Tag einen Tierarzttermin vereinbaren. 

Fr., 20. März:
Tierarztbesuche sind gar nicht so einfach in Zeiten wie diesen. Unser langjähriger Tierarzt ist vor einiger Zeit in Rente gegangen; wir müssen zu einer noch unbekannten, aber netten Tierärztin in einer nahegelegenen Ortschaft. Sie gibt uns telefonisch einen Termin für den späteren Nachmittag. Bis dahin muss Maxwell zu Hause und - wegen einer wahrscheinlichen Betäubung - nüchtern bleiben.



Weil Freitag unser Yoga-Tag war, machen wir (unter strenger Beobachtung von Kater Maxwell) vormittags  Yogaübungen nach der Down Dog-App. (Die ist wegen der Corona-Krise bis zum 1. Mai gratis.) Und weil das Wetter traumhaft schön ist, unternehme ich später noch einen Spaziergang bei blitzblauem Himmel.
Dann ist es Zeit für den Tierarztbesuch.

Die Tierhalter müssen draußen bzw. in ihren Autos warten, während die Tiere untersucht werden. Ich gehe einstweilen ein bisschen draußen auf und ab und sehe einen Kinderspielplatz mit rotweißen Absperrbändern - wegen Corona dürfen die Kinder nichtmal mehr die Rutsche benützen. Die Ärztin kommt wieder heraus und teilt uns mit, dass Maxwells Nierenwerte nicht sehr gut sind und dass er ein starkes Herzgeräusch hat. Deshalb wagt sie es nicht, den Kater zu narkotisieren und seine Zähne zu behandeln. Wegen seiner Nieren wiederum ist ein Entzündungshemmer nicht empfehlenswert. Mäxi bekommt ein Depot-Antibiotikum gespritzt und wir die Empfehlung, einen Herzultraschall in einer Tierklinik machen zu lassen. Auch das ist, wie wir am Montag erfahren müssen, in Zeiten wie diesen nicht so einfach. 

Abends hätten wir unsere Freunde Michi und Monika besuchen wollen - auch das ist wegen Corona abgesagt.

Sa., 21. März:
Der Frühling ist da - und es wird wieder kalt. Aber es gibt genug im Haus zu tun und ich verbringe an diesem Tag auch einige Zeit mit Bloggen - und schon ist der Samstag vorüber.

So., 22. März:
Während wir beim Frühstück sitzen, schneit es! Aber zum Glück hört es bald wieder auf und es bleibt nichts liegen. Der Garten ist schon voller Frühlingsblüten, ich hoffe der Kälteeinbruch schadet den Pflanzen und Tieren nicht. Wir trainieren wieder zu Hause.
An diesem Tag versuchen wir uns an selbstgemachten Vollkorn-Handsemmeln - und ich muss sagen, die gelingen richtig gut! Wir machen einige mit Sesam und einige ohne (siehe Fotos unten). Hier das Rezept, nach dem wir ungefähr gearbeitet haben, allerdings hatten wir weder Backmalz noch Malzextrakt flüssig und wir haben auch keinen Backstein. Aber wenn man sich keine "perfekten" Wiener Kaisersemmeln erwartet, sondern "nur" besonders feine Weckerln, wird man nicht enttäuscht.
Abends hätten wir wieder einen Komparsentermin bei Im Zentrum gehabt, aber der wurde natürlich abgesagt. Die Sendung findet jetzt ohne Publikum statt.


Mo., 23. März:
Wir rufen gleich am Morgen in der nächstgelegenen Tierklinik an und erfahren, dass dort zur Zeit keine Ultraschalluntersuchungen durchgeführt werden. Also müssen wir doch in die doppelt so weit entfernte Klinik Parndorf, die uns die Tierärztin empfohlen hat. Wir rufen dort an und erhalten einen Untersuchungstermin am Donnerstag. Auch an diesem Tag trainieren wir wieder nach unseren Sprt-Apps.

Di., 24. März:
Ein eisig kalter Tag, weshalb ich mich für unsere Einkaufstour in warme Wolle einwickle (siehe unten). Diesmal fahren wir mit dem Auto, weil wir mehr besorgen müssen und außer "unserem" kleinen Supermarkt auch den Bio-Hofladen aufsuchen. Dafür gehe ich später dann noch walken, um ausreichend Bewegung zu bekommen.


Mi., 25. März:
An diesem Tag hätte der Rauchfangkehrer zu uns kommen sollen, aber auch dieser Kontroll-Termin ist abgesagt wegen Corona. Edi und ich ziehen u.a. wieder unser Turnprogramm durch.


Do., 26. März:
Dieser Tag wäre der Tag unserer Abreise nach Marokko gewesen. Im Nachhinein kann man nur sagen, zum Glück wurde die Reise abgesagt. Nicht nur wegen Corona, sondern auch wegen unseres Katers! Um 12.15 Uhr haben wir den Termin in der Tierklinik Parndorf. Sie ist etwa eine Dreiviertelstunde Fahrzeit von uns entfernt - und Maxwell weint normalerweise schon nach zwei, drei Minuten Autofahrt. (So ist es letztendlich auch dieses Mal). Aber er setzt sich vormittags trotzdem schon mal freiwillig in den Transportkorb. Vielleicht ahnt er etwas, weil er nicht hinaus darf und nüchtern bleiben muss? Edi und ich nehmen ein Mittags-Lunchpaket für uns mit und ein Leckerli-Stangerl als "Danach-Belohnung" für Mäx.



Beim Ultraschall bestätigt sich leider der Verdacht der Tierärztin, Maxwell hat ein schwaches Herz und offenbar auch eine Arterienverkalkung. Die Empfehlung lautet, mit der notwendigen Zahnbehandlung bis zum kommenden Mittwoch zu warten, weil da eine Anästhesistin in der Klinik anwesend ist, die die Narkose ganz genau auf ihn abstimmen kann. Außerdem wird empfohlen, Mäxi schon am Dienstag in die Klinik zu bringen, damit zuvor noch durch eine Infusion seine Nieren gestärkt werden können. So machen wir das dann auch.
Der für diesen Abend vereinbarte Massagetermin entfällt wie gesagt wegen Corona.
Als Abendessen gibt's Spaghetti mit unserem selbstgemachten Bärlauchpesto, frisch geriebenem Parmesan und gerösteten Pinienkernen - köstlich (siehe oben)! Und Maxwell darf natürlich auch wieder etwas essen 😻. 

Fr., 27. März:
Einkaufsspaziergang mit dem Anti-Hamster-Rucksack. Der Himmel ist blitzblau, aber Nina und Maxwell ziehen es vor, im Haus zu bleiben. Unterwegs zum Supermarkt begegnet uns bei einer "Gstettn" (einem unbestellten Grundstück) eine geschorene (Ex-)Langhaarkatze, die vermutlich mal mit total verfilzten, verkletteten Haaren nach Hause gekommen ist und deshalb diese ungewöhnliche "Frisur" verpasst bekommen hat. Sie wirkt aber total selbstbewußt und lässt sich bei ihrer Mäusejagd nicht von uns stören. Unser Indoor-Training ziehen wir auch wieder durch.



Weil die Wetterstation eher kühle Temperaturen anzeigt, trage ich abermals den kuschelwarmen Wollpullover, aber damit wird mir beim Gehen dann doch zu warm. Im Lauf des Nachmittages erledige ich dann noch etwas im Garten (Stichwort "Blühhügel & Pokale"), aber was es damit genau auf sich hat, erzähle ich euch ein andermal.


Sa., 28. März:
Nach dem Frühstück ziehen Edi und ich wieder das Yoga-Programm durch; nachmittags hingegen zieht es mich mit den Walkingstöcken in den Wald, denn es ist ein wunderschöner und auch relativ warmer Tag: Ich kann im Langarmshirt am Fluss entlang walken 🌞


So., 29. März:
Die Sommerzeit beginnt. Und obwohl bei WhatsApp lustige Bilder kursieren, die mit Lachgesichtern 😂 daran erinnern, dass die Zeitumstellung beginnt und dass wir da nun "eine Stunde länger zuhause bleiben" können, wird uns in Wahrheit eine Stunde geklaut. Irgendwie kommen wir an diesem Tag kaum in Schwung und in meinem Kalender steht - nichts... Ich kann mich vage erinnern, dass wir froh waren, tags zuvor das schöne Samstagswetter genossen zu haben, und ich nehme an, bis auf etwas Haushaltskram, Kochen und Bloggen habe ich / haben wir an diesem Tag nicht viel erledigt.

Mo., 30. März:
An diesem Tag sieht's draußen wieder schöner aus. Begeistert stelle ich fest, dass der Felsenbirnbaum schon so richtig hübsch blüht. Und auch sonst tut sich im Garten jetzt schon so einiges, das mir Freude macht. Wir bekommen außerdem eine Lieferung von zwei riesigen Kartons - der Inhalt hat ebenfalls mit dem Garten zu tun. Worum es sich handelt erzähle ich euch ein andermal.


Di., 31. März:
Dies ist der Tag, an dem wir unser Katerchen Maxwell wieder in den Transportkäfig setzen und mit ihm die weite Fahrt nach Parndorf antreten müssen. Es ist ein seltsames Gefühl, ihn in der Tierklinik "abzugeben" und ohne ihn wieder nach Hause zu fahren, weil er an diesem Tag an die Niereninfusion gehängt wird. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich je eines meiner Tiere über Nacht in einer Klinik lassen musste. Und da wir ja von Maxwells Herzschwäche wissen, ist da auch dieses beklemmende Gefühl, nicht zu wissen, ob die Zahn-Op. am nächsten Tag gut gehen wird.



In solchen Fällen tut Ablenkung gut. Da uns schon bei der Hinfahrt nach Parndorf unterwegs eine Kirche mit Zwillingstürmen aufgefallen ist, überrede ich Edi, auf dem Rückweg bei dieser Kirche Halt zu machen. Und so kann ich für Nova auch gleich Fotos für ihr Glockenturm*)-Linkup und für ihr T in die neue Woche aufnehmen. 

Die römisch-katholische Pfarrkirche Kaisersteinbruch ist laut Inschrift "ERBAUET ANNO 1745" und wurde den Pestheiligen Rochus und Sebastian geweiht - das passt irgendwie in Zeiten wie diesen: Heilige haben ja häufig mehrere Zuständigkeiten - vielleicht wird von den beiden daher auch die Corona-Pandemie "mit übernommen"... (?)

*) Die Kirche besitzt übrigens seit 2016 eine zweite Glocke und kann nun in Stereo erklingen.

Diesen Himmelsblick verlinke ich bei Heidi - https://galeria-himmelsblick.blogspot.com/2020/03/himmelsblick-2.html


Ihr Lieben, damit bin ich nun am Ende meines "März-Tagebuches" angekommen. Aber für alle, die wissen wollen, wie es mit Maxwell weiterging, kommt jetzt noch eine kleine Zugabe: 

Wir wurden am Mttwoch, 1. April, ganz schön auf die Folter gespannt. Maxwells Operation wurde nämlich wegen diversen Notfällen vom Vormittag zunächst auf 13 Uhr und dann auf 16 Uhr verschoben. 🙀 Knapp vor 17 Uhr erhielten wir die Nachricht, dass er wieder am Aufwachen sei, dass er den Eingriff gut überstanden habe, aber dass es wegen seines schwachen Herzens ein bisschen schwierig war. Die Tierärztin meinte, sie sei sehr froh, dass die Narkose von einer Spezialistin gemacht wurde. Um drei Zähne hat unser Kater nun weniger, auf das Ziehen eines vierten Zahnes wurde sicherheitshalber verzichtet, weil Maxwells Blutdruck extrem schwankte und das Risiko zu groß war. Wegen seiner auch nicht so tollen Nierenwerte wurde er noch an eine Infusion gehängt und um 18.45 Uhr durften wir zum Abholen kommen. Letztendlich dauerte es dann noch bis nach 19 Uhr, bis wir unseren Kleinen tatsächlich mitnehmen konnten, und während der Heimfahrt hat er abermals durchgehend geweint - mit ganz heiserer Stimme. Aber auch wenn er wohl noch ein paar Tage braucht, bis er sich wohler fühlt - ich sage mal ganz laut "Uffff!" - wir haben ihn wieder! Er ist allerdings immer noch schwach, doch wir haben es wenigstens schon geschafft, ihm mit ein paar Tricks seine Medizin einzuverleiben. Und zur Kontrolle müssen wir nicht nach Parndorf fahren, die dürfen wir auch bei der Tierärztin in unserer Nähe erledigen.

🐈 🐈 🐈 🐈 🐈

Ihr seht also, trotz Corona und all der geplatzten Pläne und entfallenen Veranstaltungen war auch unser März äußerst erlebnisreich. Schauen wir mal, wie es weitergeht. Das eine oder andere Gartenprojekt ist hier in jedem Fall gesichert 😉. Und was meine Bloggerei betrifft, will ich euch einerseits bald eine Fortsetzung von meinem vorangegangenen Beitrag #Corona Extra 2: Bitte keine Panik! bieten, andererseits habe ich euch in meinem heutigen Post ein paar ausführlichere Schilderungen von diversen Unternehmungen versprochen. Oh, und erfreulicherweise habe ich es auch noch immer nicht geschafft, hier sämtliche Rückblicke auf unsere Februar-Aktivitäten (!) einzustellen 😊 - das heißt, ich kann euch wohl auch im April wieder einige Schilderungen bieten.


Good bye März - Hallo April!
 Alles Liebe, eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup,
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,




Kommentare:

  1. iebe Traude,

    das war ein schöner März.

    Alles Liebe

    Elisabeth

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  2. Liebe Traude,
    so abwechslungsreich, bunt und trotz allem lebensfroh wie Deine Collagen war der März für Dich. Du hast es spielend geschafft, jeden Tag zu etwas Besonderem werden zu lassen. Danke fürs Mitnehmen durch Deinen kunterbunten März 2020.
    Liebe Grüße und bleib weiterhin gesund
    herzlichst moni

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  3. So many beautiful outfits. It seems you had a lovely March. The baking you showed looks delicious. I love your colourful outfits. The red dress is fantastic. You look lovely in all of these outfits. The blue dress is amazing too. Have a lovely day. Stay safe.

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  4. Zugegeben, das ganze Tagebuch habe ich jetzt nicht gelesen, aber dem Himmel galt meine ganze Aufmerksamkeit! Jede Menge 'Himmelsblau' wohldosiert mit kleinen und größeren Wölkchen. Das letzte Foto hätte kein Künstler der Welt besser veranschaulichen können?
    Vielen Dank, für diese herrlichen Himmelsblicke und zum Glück hat das Katerchen alles gut überstanden!
    LG Heidi

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  5. Liebste Traude, ihr habt ganz schon was gemacht im März. Viele Termine, viel Sport und sogar ein Brotbackkurs! Zum Glück habt ihr nichts aufgeschoben, was das Geburtstagsfeiern oder den MutterTochter Tag in Ungarn. Wer weiß wann das wieder möglich ist.
    Deine Collagen habe ich sehr genossen, Deine Outfits sind toll, wie immer.
    Kurz habe ich gedacht mein Tagebuch wäre bis auf Ausnahmen.... Arbeiten- Zuhause-Arbeiten - Zuhause....
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, dicken Drücker, liebe Grüße Tina

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    1. Liebste Tina, ja gell, wenn man bedenkt, dass... war der März durchaus auch noch recht turbulent. Der Brotbackkurs war allerdings noch im Februar - genauer am 12.2. "Brot backen für Anfänger" :-) Und seither backen wir immer wieder Brot und Semmeln und werden immer besser! :-))
      Auch von mir an dich ganz liebe dicke Drückers, Traude

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  6. ein vielfaltiger märz .. liebe grüsse euch und dem kater!
    p.s. auch wir warten auf unsere reise...sind eingesperrt bis mindestens ende april!

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  7. Das mit deiner Mutter tut mir sehr leid, ich kann richtig mitfühlen, wie es dir mit dieser Situation geht. Der Kater ist das zweite, hoffentlich gehts ihm bald besser!
    lg

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  8. Liebe Traude,
    unser März war auch eine einzige Absage und auch wenn wir einen Garten haben, so wünsche ich mir doch, dass recht bald wieder alles normal läuft.
    Einen Wintereinbruch, allerdings ohne Schnee, hatten wir hier auch. Das Thermometer ging auf -5 Grad runter, aber jetzt soll es ja wärmer werden.
    Ich wünsche Maxwell alles Gute.
    Passt auf euch auf und bleibt gesund.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  9. Da war ja selbst in der 2. Monatshälfte noch erstaunlich viel los bei dir . Ich freue mich dass es Maxwell wieder besser geht. Kraule ihn ganz lieb von mir, Nina natürlich auch.

    Bei mir ist das Leben noch mehr zum Stillstand gekommen. 4x kurz raus mit Dina (morgens und mittags je 1/2 und abends und nachts je 1/4 Stunde) Dafür aber nach Möglichkeit 2-3 mal die Woche mittags für 1 Stunde in den Wald. und 1X die Woche einkaufen in nur 1 Geschäft, was ich aber doch ab und zu auf 2x ausweiten muss , weil ich ja auch noch für meine Schwiegermutter einkaufen muss. Micha stellt ihr die Einkäufe dann in den Flur - sie muss sehen wie sie damit klar kommt. Keiner betritt unsere Wohnung, und auch wir keine andere Wohnungen. Micha geht aber nach wie vor auf dem Bau arbeiten und bringt hin und wieder frisches Brot und Kuchen mit. Ansonsten ganz viel fernsehen Computer, Handy-spielen handarbeiten und womit man sich sonst noch die Zeit vertreiben kann.

    lg und bleib gesund
    gabi

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  10. Great post !
    HAPPY WEEKEND AT HOME
    xoxo  
    Dilek.

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  11. Liebste Traude, puh, sag mal, trotz Corona hat man noch immer den Eindruck, dass da ordentlich was los ist bei Euch! Ich bin froh, dass Maxwells OP so glimpflich verlaufen und er sich so gut erholt hat... bei der Beschreibung "weinend im Auto" kamen mir fast die Tränen, oh mei, so was Herzzerreißendes! Ich denk auch oft an die Pfleger/Innen, Krankenhauspersonal etc. und hoffe, dass es nach der "krise" endlich mal besser honoriert wird, was die Leute so leisten! In Italien wurde ja gespart ohne Ende - vor Corona. Auch deshalb wurde es dort möglicherweise so katastrophal und die Patienten konnten nicht mehr ausreichend versorgt werden. Ich hoffe, dass immer mehr Leute endlich mal checken, dass man an Gesundheit, Prävention, sozialer Arbeit und Bildung eben nicht sparen darf!
    Puh, und was Du so sportelst und trainierst... Respekt! Ich glaub auch, Du wirst noch zu Iron Woman :-))) Morgen muss ich unbedingt mal ein bisschen radeln, das darf man ja noch...! Und mal wieder "Outfit"-Fotos machen... draußen. In der Einsamkeit :-)
    Seit ich wieder arbeite, hab ich eh das Gefühl, alles ist (fast) wie immer. Zu tun gibt es seltsamerweise auch ohne Kinder genug bzw. jetzt kommt man endlich mal zu den Dingen, die man immer aufgeschoben hat. Und zum Glück war es nicht so, wie ich gedacht habe, von wegen "Negativ-Vibes" und so. Die Nerven eines jeden liegen halt mehr oder weniger blank. Meine eher nicht. Bin immer noch tiefenentspannt :-) und selbst ganz erstaunt!
    Alles Liebe und bis bald! <3 Maren

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  12. Liebe Traude, es freut mich, dass wir dich auch durch den März begleiten dürfen, auch wenn dieser Monat das Gewohnte zu einem Großteil verändert hat. Wunderbare farbenfrohe Outfits, wie sie einfach perfekt zu dir passen, herrliche Frühlingsboten, die so richtig Lust auf die warmen Tage machen und dann ist mir noch etwas bei den Bildern ganz besonders ins Auge gestochen - diese tollen Backwaren, so ein leckeres Brot hätte ich bitte auch gerne morgen zunm Frühstück ;-). Erst in so einer detaillierten Aufstellung sieht man oft erst so richtig, was sich auch neben Corona in den letzten Wochen ereignet hat. Toll finde ich, dass du mit deiner Tochter noch so einen wunderbaren Mädels-Beauty-Nachmittag verbringen konntet. Eurem Katerchen wünsche ich natürlich alles Gute und dass es ihm bald wieder ganz gut geht.
    Bleib gesund und alles Liebe

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  13. Ich habe zum Glück niemanden im Pflegeheim, habe aber die letzten Tage oft daran gedacht, wie es den alten Männern und Frauen dort ergeht. So mancher wird bestimmt nicht verstehen,warum sie niemand besuchen kommt. Ich drücke dir und deiner Mutter die Daumen.
    Liebe Grüße

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  14. Liebe Traude,
    ein voll bepackter März - so kann man es wohl nennen. Ihr Beiden seid so aktiv, das Wort Langweile kennt Ihr vermutlich auch nicht. Bei mir sieht es ganz ähnlich aus. Ich frage mich sogar, wie hast Du das die ganze Zeit geschafft mit all de zusätzlichen Terminen, die jetzt weggefallen sind...
    Mit Deiner Mutter das ist richtig traurig. Warum könnt Ihr sie nicht anrufen? Kann sie nicht mehr telefonieren oder weiß sie mit den Stimmen am Telefon nichts mehr anzufangen? Würde sie ein solches Telefonat eher belasten und unruhig machen, als ihr zu helfen? Du weißt ja, meine 90-jährige Mutter ist auch in einem Seniorenheim - seit vorigen Herbst. Ich bin so dankbar, dass sie versteht, warum wir nicht kommen dürfen. Für diejenigen, die die ganze Problematik nicht mehr begreifen können, ist es so viel schlimmer. Die verstehen im wahrsten Sinne des Wortes die Welt nicht mehr!!! Das beschäftigt mich sehr! Wir telefonieren täglich mit meiner Mutter, das ist auch manchmal sehr traurig, aber auf der anderen Seite hilft es auch - ihr und uns.
    Für Euren tapferen Kater drücke ich ganz fest die Daumen, dass es ihm bald wieder richtig gut geht! Da leidet man ganz schön mit...Das ist auch der Grund, weswegen mein Mann kein Tier mehr haben möchte - leider!
    Jetzt wünsche ich Euch einen guten April, mit wenig Aufregungen und noch weniger Sorgen, mit vielen Dingen die Freude machen und allem voran mit ganz viel Gesundheit!

    Alles Liebe

    Heidi

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    1. Liebe Heid,
      wir hätten natürlich nicht sowohl als auch gemacht, sondern weil die einen Pläne weggefallenn wind, machen wir nun eben etwas anderes - aber stimmt: Landeweile kennen wir nicht ;-)
      Was meine Mutter betrifft: leider versteht sie das Prinzip des Telefonierens nicht mehr, und sie kann mit ihren verkrüppelten Händen auch kein Handy mehr halten. In der Praxis könnte das bestenfalls so funktionieren, dass eine Schwester oder ein Pfleger ihr ein Handy ans Ohr hält und ich sage ein paar Worte hinein, ohne ihre Reaktion sehen zu können. Ich könnte nicht abschätzen, ob es sie traurig macht oder überfordert oder ob es sie freut. Weil ich das eben nicht weiß und weil ich das Pflegeheimpersonal auch nicht über Gebühr beanspruchen will, rufe entweder ich oder mein Bruder einmal pro Woche bei der Heimleitung an, dann fragen wir, wie es ihr geht und ersuchen darum, dass man ihr liebe Grüße ausrichtet... Ob das wirklich gut funktioniert und wie es ihr damit geht, wissen wir nicht...
      Ja, man leidet mit den Tieren mit. WIr haben auch schon überlegt, dass wir nach diesen beiden Katzen vielleicht keine Tiere mehr nehmen... ABer ob wir das aushalten, ist fraglich. Außerdem war einer der Gründe für die Überlegung, das wir jetzt mehr Zeit zum Reisen haben. Aber wenn sich die Welt so weiterentwickelt, bin ich mir nicht so sicher, ob Reisen noch so leicht möglich sein wird bzw. ob es noch so interessant für uns ist. Mal sehen...
      Liebe Grüße, Traude

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  15. Puh....das ist hefig mit Maxwell und ich bin riesig froh das es doch so gut verlaufen ist. Denke mal er wird dann auch jetzt Herztabletten nehmen müssen, gell. Jedenfalls freut mich das sehr♥

    Also wenn man so liest dann hört sich das bei euch absolut nicht "eingesperrt" an ;-)) Ihr wisst auch was mit eurer Zeit anzufangen, das ist gut. Schade und traurig natürlich mit deiner Mum. Also da sollten sie dort doch auch ein wenig flexibler sein. Hier wurden schon Tablets angeschafft und den Bewohnern einmal die Woche die Möglichkeit gegeben mit seinen Lieben eine Videotelefonie zu führen. Gerade dass sie nicht das Gefühl bekommen vergessen zu werden.

    Danken möchte ich dir auch für die Glockentürme über die ich mich wieder sehr freue.

    Wünsche euch weiterhin alles Gute, viel Spaß bei allem was ihr macht und vor allem bleibt gesund.

    Liebe Grüsse

    N☼va

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    1. Liebe Nova,
      Die Ärztin kann Maxwell momentan noch keine Herztabletten geben. Würde das Herz nur schwach sein, könnte man ihm Tabletten geben, um das Herz zu stärken. Aber es ist einerseits schwach, andrerseits ist aber ein "Durchgang" (ich glaube, eine verkalkte Arterie, vielelicht auch eine Herzklappe) zu eng. Würde man jetzt das Herz mit Medikamenten stärken, würde durch den zu engen Durchgang mehr Blut durchgequetscht werden, was das Problem eher vergrößern würde. 😔 Derzeit scheint sich das alles noch ganz gut von selbst zu regulieren, aber eine Narkose ist ein Risiko.
      Was meine Mutter betrifft, sie kann mit Technik gar nichts mehr anfangen, mit ihren verkrampften Händen kein Mobiltelefon halten...
      Liebe Grüße, Traude

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  16. Röslein,
    ja, Tage können gut beschäftigt sein. Das lese ich auch aus deinem Post. Die liebsten Wünsche an deine Mutter und dem Katerchen alles Gute. Unsere Reisepläne wurden ja auch durchkreuzt - aber du hattest sehr recht mit deinem Kommentar, dass Reisemenschen die Situation vielleicht etwas leichter nehmen. Ich hab - zum Glück - schon so viele schöne Ecken dieser Welt gesehen, dass es mir mit dem unfreiwilligen Cocooning auch nicht schlimm ist. Habe ein neues Gartenprojekt gestartet und wurschtel alleine vor mich hin. Mein Lebenspartner ist seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen in seinem Haus, in dem auch seine 88 Jahre alte Mutter lebt. Das war so abgesprochen und ist nur mehr als vernünftig. Wir schaffen das :)!
    Lass dich drücke und nicht anstecken!
    Alles Liebe
    Elisabeth

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  17. Erstmal bin ich froh, dass Maxwell alle Strapazen gut überstanden hat. Der Monat März war sehr turbulent. Und wer weiß, wann wir wieder zur Normalität zurückkehren können. Unsere Reise nach Polen für den Mai haben wir storniert sobald feststand, dass auch Polen die Grenzen schließt. Ich glaube nicht, dass ich in diesem Jahr ins Ausland reise.

    Wie schön, dass Ihr den Geburtstag noch zusammen feiern konntet.

    Liebe Grüße Sabine

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  18. Wie ich sehe, nutzt du die Zeit.
    Wie immer tolle Fotos und perfekt dazu abgestimmtes Outfit ;)
    Man wächst eben mit den Herausforderungen des LEbens. Ich hab mein Arbeitszimmer für die nächsten Tage auch auf der Terasse geplant ;)
    Bleibt gesund.
    Sonnige Grüße
    Sigrid

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  19. Schön, dass euer Mäxchen alles gut überstanden hat. Hoffe er frisst wieder und ihm tut nichts weh!
    LG PEtra

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  20. Dein Spruch vom 09. März ist so passend. Hoffentlich ändert sich nach der Krise wirklich was für uns Arbeitnehmer, die jetzt an der Front ihre Gesundheit riskieren. Bleib gesund. LG Romy

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  21. Da bin ich ja froh, dass die Katze es zu mindestens überstanden hat. Ich hoffe sie erholt sich weiterhin gut und Ihr seid alle noch wohlauf?
    Bleibt gesund und munter. BG Sunny

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  22. Schön zu sehen, dass du dich von der allgemeinen Stimmung nicht unterkriegen lässt und so aktiv bist.
    Die Behandlung eures Katers liest sich wie ein Krimi. Ich habe spürbar aufgeatmet, als ich gelesen habe, dass er die OP gut überstanden hat.
    Backst du dein Brot mit Sauerteigansatz oder sind das Hefebrote?
    LG
    Sabiene

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  23. Eines zeigt uns die Krise ganz deutlich... wie schnell sich das Leben komplett verändern kann. War es vorher ein freiwilliger Verzicht auf viele Dinge, ist es jetzt eine Zwangspause und ich finde das gar nicht so schlecht. Man sieht, das man gar nicht so viel braucht, um glücklich zu sein. Jedenfalls ist das mein Eindruck. Ich hoffe, dass wir einigermaßen gut durch die Krise kommen. Sie wird uns sicher noch einige Zeit beschäftigen. Ich bin dankbar, dass ich mir zumindest im Moment keine Sorgen um das finanzielle Auskommen oder um den Arbeitsplatz machen muss. Dafür bin ich sehr dankbar. So gut hat es nicht ein jeder!
    Viele Grüße von
    Margit

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  24. Da warst du ja trotz der aktuellen Situation gut beschäftigt und hast einiges erlebt! Schön zu hören!
    Liebe Grüße
    Sarah

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  25. Liebe Traude, du sagst es, wer hätte gedacht, in welche Richtung sich dieser März bewegen wird, aber wie ich sehe, wird dir ja trotzdem nicht langweilig und bei dir ist immer etwas los. Ich hoffe, dass es Maxwell ganz schnell wieder besser geht und ihr weiter so positiv und bunt diese Zeit meistert. Alles, alles Liebe zu dir aus Graz, x S.Mirli
    https://www.mirlime.at

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  26. Dear,

    Such a great month you have behind your back. So cool that you are baking your own bread and cakes :-) So useful skills :-) So many lovely, full of spring colors outfits :-)

    Take care there xx

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  27. Ja, die Zeiten haben sich verändert! Wir sind gerade hochzufrieden. Mein Mann muss nicht mehr quer durch die Welt reisen um Gespräche zu führen, das geht jetzt plötzlich auch im Home-Office und all den verlorenen Urlaub, wegen der nicht stattfindenden Texasreise, kriegen wir nun durch Kurzarbeit zurück und das bei fast vollem Lohnausgleich. Was will man mehr.

    Ich hoffe, dass deine Mutter euch nach der Kontaktsperre schnell wieder erkennt und es dem armen Maxwell bald wieder besser geht.

    Alle eure Brote sehen klasse aus, die würde ich auch backen.

    Liebe Grüße in die neue Woche
    Arti

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  28. Liebe Traude,
    das kann man wohl sagen, dass Euer März trotz Corona erlebnisreich war! Mit dem Tagebuchstil hast Du richtig eine Spannung aufbauen können. Tja, dieser heimtückische Virus hält uns wirklich auf Trab. Das Du jetzt Deine Mutter nicht besuchen kannst, ist natürlich besonders schmerzhaft, vor allem, da man nicht weiß, ob und was sie mitbekommt. Ich halte Dir die Daumen, dass Du bald wieder zu ihr kannst.
    Mitgefiebert habe ich auch mit Maxwell. Das ist ja gerade noch einmal gut gegangen ... uff ...
    Das positivste aber ist (abgesehen, dass die Corona-Statistiken schön langsam ein Licht am Ende des Tunnels erkennen lassen), dass Du Dich wie immer in "Schale" wirfst und uns mit umwerfenden Rostrosen-Klassiker-Looks verwöhnst. Du siehst in Deinen Outfits wieder umwerfend aus!

    Alles Liebe und eine schöne Karwoche!
    Nadine

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  29. Liebe Traude,
    ein bunter und abwechslungsreicher März liegt hinter dir - auch wenn eure Pläne durchkreuzt wurden habt ihr das Beste daraus gemacht. Deine Collagen begeistern mich und es ist zu sehen, dass ihr leckere Sächelchen gekocht bzw. gebacken habt.
    Nun wünsche ich dir eine gute und gesunde Karwoche - lieben Gruß, Marita

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  30. uff..
    das war ja trotz allem noch sehr ereignisreich
    und sehr schöne Bilder hast du eingestellt
    das arme Katerle
    ich hoffe es geht ihm inzwischen wieder gut und er hat sich erholt

    das deine Mutter jetzt ohne eure Besuche auskommen muss tut mir sehr Leid
    warum ihr nicht mit ihr telefonieren könnt verstehe ich allerdings nicht
    es wäre doch sicher möglich zu einer festgesetzten Zeit ihr ein Telefon zu bringen
    und einen Moment dabei zu bleiben

    passt gut auf euch auf
    Rosi

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    1. Liebe Rosi,
      Du hast mich gefragt, warum wir meine Mutter nicht anrufen können. Sie ist geistig und körperlich durch Gehirnblutungen ziemlich eingeschränkt und nicht mehr in der Lage, ein Handy zu halten, außerdem spricht sie kaum noch bzw. es strengt sie sehr an. Ich habe mir außerdem Sorgen gemacht, dass es sie trauriger macht, unsere Stimmen zu hören, die ihr sagen, dass wir sie nicht besuchen kommen dürfen, als gar nicht an uns erinnert zu werden. Aber nach deinem Kommentar (und einigen anderen, die auch fragten, ob es nicht doch Möglichkeiten gäbe), haben sowohl mein Bruder als auch ich schon im Heim angerufen und eine Schwester gebeten, ihr das Handy ans Ohr zu halten. Wir haben beide mit ihr gesprochen und sie hat sogar ein paar wenige Worte geantwortet. Ich hoffe, dass es ihr dabei gut gegangen ist, es lässt sich so schwer abschätzen, wenn man einen Menschen nicht sehen kann ...
      Alles Liebe, Traude

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  31. Liebste Traude,
    ja das hätten wir uns auch nicht träumen lassen, dass alles auf einmal in den shot-down Modus verfallen würde. Bis dorthin war ja noch einiges los bei Dir - und die Outfits ja wie immer top. Und nun heisst es abwarten - zumindest bei uns werden die (offiziellen) Zahlen ja etwas positver - und bei uns in Tirol ist die Quarantäne auch gelockert und an ganz Ö angepasst worden- das kann ich dann vielleicht doch mal wieder in mein Refugium fahren :-)
    Was mir momentan langsam auf die Nerven geht sind die unzähligen Videos und Postings zum Virus, die witzig sein sollen - es sind leider die wenigsten, die dafür aber wirklich gut -und lachen sollten man trotz allem doch noch können.
    Alles Liebe Dir und Deinen Lieben
    Gerda
    https://gerdajoanna.blogspot.com/2020/04/top-10.html

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  32. Ich habe jetzt deinen Beitrag zum Thema Pflegeheim gelesen ... den Rest lese ich mir Morgen in Ruhe durch. Es sieht alles auf jeden Fall wieder sehr bunt und erlebnisreich aus.
    Ja, ich kann die Situation mit deiner Mutter sehr gut nachempfinden. Das ist ja sowieso alles nicht so leicht ... und jetzt mit Corona erst recht nicht. Hilfreich ist, dass ihr deine Mutter gut aufgehoben wisst. Und ja, es wird Zeit, dass die Pflege einen höheren Stellenwert bekommt. Mehr Personal - mehr Zeit - mehr Geld.

    Ich wünsche euch, dass alles gut wird.
    Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

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  33. Das ist wirklich was los bei Euch! Mein Tagebuch im Vergleich zu deinem ist ehr unterschiedlichen und eintönigen. Vielen Dank für diese lange Zeit des Lesens und der Ablenkung. Wunderschöne und interessante Fotos, wie immer!
    Ich freue mich, dass Maxwells OP gut verlaufen ist und er sich so gut erholt hat.:)
    Liebe Grüße, bleib gesund,
    Claudia

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  34. Hello Traude,
    Very nice post with wonderful pictures.
    You have photograph wonderful nature with all flowers and what a wonderful clouds in the sky.
    And what a lovely food of bread.
    The last shot is very nice.

    I wish you all the best and stay healthy!!

    Greetings and a big kiss, Marco

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  35. holla.
    great day and nice post my friend
    Stay Safe!

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  36. Wie farbenfroh, liebe Traude

    Tja und ich "schwärmte" noch vor einer Weile von den Goldenen 20ern, die so golden auch nicht waren ... nun ist alles GANZ anders gekommen. Aber auf eine Rezession steuern wir nun wohl ebenso zu ... Oh, bei Euch gibt es Mrs. Sporty? Bei uns wollte mal eine Filiale öffnen, der Schriftzug steht noch immer dran, es wurde aber nie etwas draus.

    Ich finde es unheimlich schlimm, dass die alten Menschen derart eingesperrt werden! Und wie mit ihnen umgegangen wird - siehe meinen aktuellen Post! Mit meiner Mutti hätte man das nicht machen können! Ich hätte sie umgehend heimholen müssen! Interessant, dass sich vorher niemand um die Alten kümmerte, jetzt auf einmal interessiert sich die Politik für die Alten?? Mit einem Virus kriegt man sie alle, gell! Sogar 1984 wird verwirklicht mit staatlicher Überwachung - erstaulich, wie groß doch die Viren-Angst ist!!!

    Da sind schon etliche Klagen im Anmarsch - zum Glück lassen sich das nicht alle bieten!

    Liebe Grüße und schon mal schöne Ostertage
    Sara
    https://mein-waldgarten.blogspot.com/2020/04/wie-gut-dass-stare-keine-menschen-sind.html

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  37. Hallo Traude,
    der März hatte es in sich ... er wird uns allen unvergesslich bleiben...
    Eure Tage sind trotz Corona gut angefüllt ... mit vielen schönen Dingen.
    Wie gut, dass Du noch zum Friseur konntest, mich hat es leider kalt erwischt.
    Bleibt gesund und genießt die schönen Tage.
    Viele liebe Grüße
    Anke

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    1. Liebe Anke,
      da hast du dich verlesen, mein Mann hat es noch zum Friseur geschafft, mir hingegen ist es so wie dir ergangen ;-) Aber macht ja nix, der Urlaub, für den ich mir die Frisur verpassen lassen wollte, hat eh auch nicht stattgefunden. Binde ich meine Haare eben weiter hoch, bis eines schönen Tages Friseurtermine wieder möglich sind...
      Alles Liebe, Traude

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  38. Liebe Traude,
    danke für Deinen ausführlichen Bericht mit unzähligen Bildern. Hoffentlich geht es Maxwell bald besser. Ich will im Juni zum Friseur gehenm, ich hoffe, dass ist dann wieder möglich. Sonst schneide ich mir selbst meinen Spliss ab.
    Liebe Grüße & Frohe Ostern
    Nancy ☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼

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  39. That meme about the virus passing on from animal to human is funny. :)

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  40. Homemade bread look so delicious and I like your outfits. Also photos of nature are so wonderful. Thank you for sharing.

    New Post - https://www.exclusivebeautydiary.com/2020/04/vichy-mineral-89-booster-lumene-nordic_20.html

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  41. Hallo Traude,
    dein März war ganz schön durchwachsen und sehr interessant ;) Der Apfelkuchen (auch die Anderen) und die vielen Brote sehen lecker aus ! LG Katrin

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