Moro Moro, ihr Lieben, ...
♥≪ ♥∗✿≫♥≪✿∗♥ ≫♥
... wie wunderbar, dass ihr auch heute wieder mit mir durch Namibia reist! Im
vorigen Kapitel meines Reiseberichts besuchten wir unter anderem den Versteinerten Wald und
ich zeigte euch unser nächstes Quartier, die Vingerklip Lodge in der Nähe des namensgebenden
Felsens. Nach dem gemütlichen Frühstück dort brachen wir auf zu einem weiteren Reiseziel, dem
wir schon von Anfang an entgegengefiebert hatten:
Denn der ca. 22 000 qkm große Etosha Nationalpark
zählt zu den ganz besonderen Highlights einer Namiba-Reise.
Denn der ca. 22 000 qkm große Etosha Nationalpark
zählt zu den ganz besonderen Highlights einer Namiba-Reise.
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A short English summary of this post:
National Park is one of the very special highlights of a
Namiba trip. We had a total of three Etosha
days (for our taste this was perfect!), and each day offered us something different. The
first day was
our "elephant day"
(and we also had the good luck to see many baby elephants!) But elephants were
not the only
animals we saw that day...
Hugs, Traude

Man weiß vorher nie, was man dort "bekommen" wird - sprich welche Tiere es zu sehen
geben wird und ob es eher viele sind oder wenige. Wir hatten insgesamt drei Etosha-Tage (für
unseren Geschmack war das die perfekte Menge), und jeder Tag bot uns etwas anderes. Der erste
Tag ging - aufgrund der zahlreichen älteren und noch sehr, sehr jungen Grauhäuter, die wir an
diesem Tag sahen - als "Elefantentag" in unsere persönliche Namibia-Geschichte ein. Aber die
klugen Langrüssel waren natürlich nicht die einzigen Tiere, die wir an diesem Tag sahen.
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Bevor es allerdings so weit war, mussten wir unsere nächste Unterkunft beziehen - die
Etosha Safari Lodge - und dort erst einmal eine Fahrt durch den Nationalpark buchen. Theoretisch
kann man den Park natürlich auch auf eigene Faust mit dem Mietwagen erkunden (und genau das
haben wir am letzten Etosha-Tag auch getan), doch da wir beide fotografieren und außerdem gern
vom Wissen und der Erfahrung eines Guides profitieren wollten (wo trifft man wann am ehesten auf
welche Tiere?), erschien uns eine geführte Tour für die ersten beiden Tage als die bessere Idee.
kann man den Park natürlich auch auf eigene Faust mit dem Mietwagen erkunden (und genau das
haben wir am letzten Etosha-Tag auch getan), doch da wir beide fotografieren und außerdem gern
vom Wissen und der Erfahrung eines Guides profitieren wollten (wo trifft man wann am ehesten auf
welche Tiere?), erschien uns eine geführte Tour für die ersten beiden Tage als die bessere Idee.

Oben seht ihr einerseits unser Zimmer bzw. unser kleines "Häuschen" von innen und außen und
andererseits das erste "Raubtier", mit dem wir es in Etosha-Nähe zu tun bekamen: Die schöne
graue Katze war offensichtlich sehr angetan von uns und ließ sich gerne kraulen. In der unteren
Collage seht ihr mein luftiges "Safari-Outfit" des Tages:
![]() |
| Das Spitzenkleid oder die Spitzentunika kennt ihr schon vom vorigen Post. |
Nachträglich verlinkt bei den Modischen Matronen - Heia Safari!
Leider konnten wir an diesem Tag keine direkt von der Etosha-Safari-Lodge durchgeführte Tour
mehr bekommen, deshalb buchte uns der Rezeptionist einen Guide der schräg gegenüber gelegenen
Eldorado-Lodge. Uns war das zunächst egal - wir ahnten ja nicht, dass wir einen nicht besonders
interessierten jungen Mann mit einem ziemlich ausgeprägten Geschwindigkeitsrausch bekommen
würden. Er heißt bei uns nur "der Namenlose", weil er der einzige Guide der Namibiareise war,
dessen Namen wir uns nicht merken wollten.*)
*) Solltet ihr im Zuge einer Etosha-Tour an einen dunkelblonden Jüngling geraten, bei dessen Wagen die Tachonadel
ausgehängt ist, damit er dort, wo eigentlich nur 60 km/h erlaubt sind, ohne Gewissensbisse in erheblich höherem Tempo an
allem vorbeirauschen kann, was man sich als Tourist eigentlich in Ruhe ansehen möchte, und der auf diesbezügliche Hinweise
ausgehängt ist, damit er dort, wo eigentlich nur 60 km/h erlaubt sind, ohne Gewissensbisse in erheblich höherem Tempo an
allem vorbeirauschen kann, was man sich als Tourist eigentlich in Ruhe ansehen möchte, und der auf diesbezügliche Hinweise
pampig reagiert, dann könnt ihr davon ausgehen, dass ihr denselben Muffel erwischt habt, den auch wir (und ein paar junge
Australier, die mit uns im Wagen waren) abbekommen hatten. Klar, dass sich das beim Trinkgeld auswirkte. Der Namenlose
hatte allerdings das Massel, dass wir bei dieser Tour ganz viele Elefantenbabies sahen. Und Elefantenbabies erzeugen
eindeutig Glücksgefühle - deshalb waren wir auch ihm gegenüber zumindest etwas gnädig gestimmt ;-))
eindeutig Glücksgefühle - deshalb waren wir auch ihm gegenüber zumindest etwas gnädig gestimmt ;-))

In der Collage oben seht ihr Herrn Rostrose vor dem Safari-Wagen - und wer genau hinsieht,
kann erkennen, dass an diesem Tag Edi das große Objektiv hatte: Wir wechselten uns bei dieser
Reise nämlich damit ab. Die Nahaufnahmen dieses Tages stammen also allesamt aus der Kamera
meines Göttergatten.
Wir hatten hier bei einem Wasserloch Halt gemacht, denn über kurz oder lang müssen alle Tiere
mal zum Trinken kommen - deshalb sind die Chancen, möglichst viele Tiere aus möglichst großer
Nähe zu sehen, bei Wasserlöchern die besten.
Und tatsächlich tummelten sich hier schon bei unserer Ankunft Giraffen, Zebras, Springböcke,
Oryxantilopen und einige erwachsene Elefanten. Es machte Spaß, den Tieren beim Trinken und
Planschen zuzusehen. Doch noch toller wurde es, als später eine Herde mit zahlreichen Jungtieren
zum Wasserloch kam und dort ein "Gemeinschaftsbad" nahm! Ich denke, ich lasse die Bilder
zum Wasserloch kam und dort ein "Gemeinschaftsbad" nahm! Ich denke, ich lasse die Bilder
einfach für sich sprechen:




Ich habe noch nie so viele Elefantenbabies auf einem Fleck gesehen! Es war einfach schön,
sie beim Baden zu beobachten. Ich hoffe, dass es diesen wundervollen Tieren noch lange vergönnt
ist, auf unserer Erde zu leben - und den nächsten Generationen, dass sie in einer Welt leben dürfen,
in denen die heute so bedrohten Arten wieder gut geschützt sind und ihr Bestand gesichert ist! Für
alle, die dies ebenfalls wünschen, habe ich am Ende dieses Posts ein paar Petitionen angehängt...
- bitte nehmt euch die Zeit dafür! (Einige davon kennt ihr vielleicht schon, einige vielleicht nicht,
wichtig sind sie alle ...)
♥≪ ♥∗✿≫♥≪✿∗♥ ≫♥
Als die Elefantentruppe wieder abzog, verließen auch wir unseren Aussichtspunkt beim Wasserloch
und bretterten mit unserem "namenlosen Führer" über die staubigen Straßen des Nationalparks. Zum
Glück waren manche Tiere auch in seinen Augen interessant genug, um anzuhalten und sie uns zu
präsentieren. Eins dieser Tiere war ein sehr erschöpft wirkender männlicher Löwe, der sich in den
nicht gerade üppigen Schatten eines Busches zurückgezogen hatte, um wenigstens ein bisschen vor
der sengenden Sonne geschützt zu sein. (Es hatte fast 40 Grad an diesem Tag.) Im Gebüsch gegenüber
sahen wir die Reste seiner letzten Mahlzeit - das Skelett eines Gnus.
und bretterten mit unserem "namenlosen Führer" über die staubigen Straßen des Nationalparks. Zum
Glück waren manche Tiere auch in seinen Augen interessant genug, um anzuhalten und sie uns zu
präsentieren. Eins dieser Tiere war ein sehr erschöpft wirkender männlicher Löwe, der sich in den
nicht gerade üppigen Schatten eines Busches zurückgezogen hatte, um wenigstens ein bisschen vor
der sengenden Sonne geschützt zu sein. (Es hatte fast 40 Grad an diesem Tag.) Im Gebüsch gegenüber
sahen wir die Reste seiner letzten Mahlzeit - das Skelett eines Gnus.

Ebenfalls in der oberen Collage seht ihr einen Kampfadler, der sich bei einem kleineren Wasser-
loch die Füße kühlt. Der Großteil der natürlichen Wasserlöcher in Etosha ist übrigens seit einiger
Zeit schon ausgetrocknet (oder war es jedenfalls zum Zeitpunkt unseres Besuches Ende Oktober,
Anfang November), weil ergiebigere Regenfälle während der letzten Jahre ausgeblieben waren; nur
an den künstlich angelegten Wasserstellen fanden die Tiere noch genug Flüssigkeit. Ich hoffe, dass
ihnen die Regenzeit (November bis April) diesmal wieder reichlich Wasser geschenkt hat bzw.
noch schenken wird!

Auch die Giraffe würde sich gewiss über belaubtere Bäume freuen. Und die Impalas (unten)
wären dankbar für grüne Gräser und Laub an den Büschen. An den Hinterteilen der Impalas könnt
ihr übrigens sehen, weshalb diese Antilopen den Spitznamen McDonald's tragen: Ihr "Spiegel" mit
dem dunklen Schwänzchen sieht aus wie das M der Burgerkette. Der Vogel im kleinen Foto rechts
ist eine weibliche Gackeltrappe und die große Antilope mit den gedrehten Hörnern rechts ist ein
Kudu. Diese Fotos der beiden zuletzt genannten Tiere konnten wir nur machen, weil sämtliche
Wageninsassen den Namenlosen anschrien, dass er stehenbleiben soll. (Zum Glück war der Guide
vom nächsten Tag ein ganz und gar anderes Kaliber!)

Nach der Tour, bei der wir reichlich eingestaubt worden waren, hieß es erstmal "frisch machen",
und dann ging's zum Abendessen ins Restaurant der Etosha Safai Lodge. Unten seht ihr, was ich an
diesem Abend trug - mal wieder meine schwarze Hemdbluse, diesmal über dem orangebunten und
etwas offenherzigen Shirt, und meine schwarze Stretchhose. Dazu die obligatorischen sandigen
Schuhe (daher kommt also der Name Sand-alen!) und die beiden neuen Ketten.

Wir wurden auf der Restaurant-Terrasse wieder von unserer grauen schnurrenden Freundin
empfangen, und eine zweite hübsche Mieze gab es dort auch noch. Die beiden werden übrigens
von den Restaurantbetreibern gefüttert, aber ich denke, ab und zu werden sie wohl auch auf die
Jagd gehen - und wenn einem Restaurantgast - HOPPALA! Na sowas! - ein Fleischbröckchen
herunterfällt, sind sie auch nicht abgeneigt 😉😸😻
Hierher kommen busweise und im PKW auch Gäste von anderen Lodges, in denen kein
Abendessen angeboten wird, und von den umliegenden Camps - daher die vielen gedeckten Tische.
Und ich denke, die zahlreichen Gäste werden wohl zufrieden gewesen sein, denn auch hier war das
Buffet reichhaltig und köstlich. Als es dunkel wurde, erzeugten die kleinen Glaslichter
auf den Tischen noch dazu eine sehr romantische Stimmung. Ein schöner Ausklang unseres
ersten Etosha-Tages!

Ihr Lieben, nun danke ich euch noch sehr für eure lieben Kommentare zu meinem vorigen Post
über die rostrosigen Freundes- und Familientreffen der letzten Zeit, und ich danke euch außerdem
herzlich für euer Interesse an unseren Reisen durch die große weite Welt. Demnächst geht's mit dem
zweiten Tag in Etosha weiter - und ich kann euch heute schon versprechen, dass wir da ganz besondere
Szenen vor die Kameralinse bekommen haben!!! Also auf bald! 😊
Auch dieses Posting verlinke ich (u.a. wegen der nachhaltig genutzten Reisekleidung
und der erhaltenswerten Natur) bei ANL. Ich verlinke diesen Beitrag außerdem bei Sunnys
Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas Freitagsoutfit und bei
Sabines Aktion Outfit des Monats ... Und mit den roten Elementen mische ich auch wieder
bei Juttas Aktion Ich sehe rot mit!
♥≪ ♥∗✿≫♥≪✿∗♥ ≫♥
Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer reiselustigen
Traude
Traude
♥≪ ♥∗✿≫♥≪✿∗♥ ≫♥
PS:
Hier geht's zu den oben angekündigten Unterschriftenlisten:
- Die Elefanten kämpfen ums Überleben. In Afrika töten Wilderer die Giganten wegen des Elfenbeins, in Asien werden die Tiere wegen ihrer Haut gejagt. Der Schutz muss dringend verschärft werden. 29 afrikanische Staaten, in denen Elefanten leben, arbeiten deshalb an einem absoluten Handelsverbot für Elfenbein. Nur das kann die Wilderei dort beenden. Selbst die wichtigsten Importeure USA und China unterstützen es. Doch ausgerechnet die EU stellt sich quer! Bitte fordert von der EU, ein totales Handelsverbot mit Elfenbein zu unterstützen. Die EU darf sich nicht zur Komplizin der Wilderer machen! HIER geht's zur Petition!
![]() |
| Bildquelle KLICK |
- Der Jagdtourismus trägt maßgeblich zur Ausrottung selten gewordener Tierarten in Afrika bei. Das Deutsche Bundesamt für Naturschutz erteilt noch immer Importgenehmigungen für Jagdtrophäen! Doch wir können etwas dagegen tun. Unterschreibt bitte DIESE PETITION, damit Deutschland künftig die Einfuhr von Trophäen bedrohter Arten verweigert: Frau Dr. Hendricks, stoppen Sie den Import von Jagdtrophäen geschützter Tierarten!
![]() |
| Bildquelle KLICK |
- Die Zwergelefanten in Sabah sind wunderschön und selten. Umso schmerzhafter ist der Anblick der Tiere, die von Wilderern im Dezember getötet wurden. Bislang war Elfenbein-Wilderei in den artenreichen Regenwäldern Sabahs nahezu unbekannt - jetzt haben die Kriminellen den malaysischen Bundesstaat für sich entdeckt. Schlimmer noch: Durch den bislang unzugänglichen Wald des Tabin Wildlife Reserve ist eine Straße geplant. Ein Einfallstor für Wilderer, aber auch für illegale Siedler, Holzdiebe und die Palmölindustrie. Wir müssen schnell handeln, um den Bau noch zu verhindern! Bitte helft, die Elefanten in Sabah zu schützen, und unterschreibt diese Petition.
- Vor 40 Jahren streiften noch 200.000 Löwen durch Afrika, bis heute ist die Population auf kaum mehr als 20.000 eingebrochen. Bitte unterschreibt diese Petition, und setzt euch für einen besseren Schutz dieser Tiere ein!
![]() |
| Bildquelle KLICK |
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Klicks zu den einzelnen Kapiteln des Reiseberichtes (wird regelmäßig aktualisiert):
Einleitung - Out of Africa
Namibia Teil 1 - Aufbruch nach Afrika und Ankunft in Windhoek
Namibia Teil 2 - Kalahari-Sundowner
Namibia Teil 3 - Von der Kalahari in die Namib
Namibia Teil 4 - Die Dünen beim Sossusvlei und Deadvlei
Namibia Teil 3 - Von der Kalahari in die Namib
Namibia Teil 4 - Die Dünen beim Sossusvlei und Deadvlei
Namibia Teil 5 - Solitaire und Swakopmund
Namibia Teil 6 - Sandwich Harbour und Welwitschia-Drive
Namibia Teil 7 - Hohenstein Lodge, Bull's Party - und unser "brenzliges Erlebnis"...
Namibia Teil 8 - Camp Kipwe und die Felsgravuren von Twyfelfontein
Namibia Teil 8 - Camp Kipwe und die Felsgravuren von Twyfelfontein
Namibia Teil 9 - Der versteinerte Wald und die Vingerklip
Namibia Teil 10 - Baby-reicher "Elefantentag" in Etosha
Namibia Teil 11 - Action-reicher "Löwentag" in Etosha
Namibia Teil 12 - Fahrt durch Etosha auf eigene Faust - und viele Tiere
Namibia Teil 13 - Endspurt mit Geparden
Südafrika 2002 - Zwischenspiel mit alten Fotos
Kapstadt Teil 1 - Hop-on Hop-off und Tafelberg
Kapstadt Teil 2 - Kap der Guten Hoffnung, Pinguine und Botanischer Garten Kirstenbosch
Kapstadt Teil 3 - Südafrika Museum, Company's Garden und Castle of Good Hope
Kapstadt Teil 2 - Kap der Guten Hoffnung, Pinguine und Botanischer Garten Kirstenbosch
Kapstadt Teil 3 - Südafrika Museum, Company's Garden und Castle of Good Hope
























