Mittwoch, 1. März 2017

Namibia Teil 10 - Baby-reicher "Elefantentag" in Etosha

Moro Moro, ihr Lieben, ...
♥≪ ♥∗✿≫♥≪✿∗♥ ≫♥


... wie wunderbar, dass ihr auch heute wieder mit mir durch Namibia reist! Im
vorigen Kapitel meines Reiseberichts besuchten wir unter anderem den Versteinerten Wald und 
ich zeigte euch unser nächstes Quartier, die Vingerklip Lodge in der Nähe des namensgebenden
Felsens. Nach dem gemütlichen Frühstück dort brachen wir auf zu einem weiteren Reiseziel, dem 
wir schon von Anfang an entgegengefiebert hatten:

Denn der ca. 22 000 qkm große Etosha Nationalpark
zählt zu den ganz besonderen Highlights einer Namiba-Reise.

♥≪ ♥∗✿≫♥≪✿∗♥ ≫♥

A short English summary of this post:
On this day we went to a destination that we had already anticipated from the start: The Etosha 
National Park is one of the very special highlights of a Namiba trip. We had a total of three Etosha 
days (for our taste this was perfect!), and each day offered us something different. The first day was
our "elephant day" (and we also had the good luck to see many baby elephants!) But elephants were 
not the only animals we saw that day...
Hugs, Traude




Man weiß vorher nie, was man dort "bekommen" wird - sprich welche Tiere es zu sehen
geben wird und ob es eher viele sind oder wenige. Wir hatten insgesamt drei Etosha-Tage (für 
unseren Geschmack war das die perfekte Menge), und jeder Tag bot uns etwas anderes. Der erste
Tag ging - aufgrund der zahlreichen älteren und noch sehr, sehr jungen Grauhäuter, die wir an 
diesem Tag sahen - als "Elefantentag" in unsere persönliche Namibia-Geschichte ein. Aber die
klugen Langrüssel waren natürlich nicht die einzigen Tiere, die wir an diesem Tag sahen.

♥≪ ♥∗✿≫♥≪✿∗♥ ≫♥

 Bevor es allerdings so weit war, mussten wir unsere nächste Unterkunft beziehen - die
Etosha Safari Lodge - und dort erst einmal eine Fahrt durch den Nationalpark buchen. Theoretisch
kann man den Park natürlich auch auf eigene Faust mit dem Mietwagen erkunden (und genau das
haben wir am letzten Etosha-Tag auch getan), doch da wir beide fotografieren und außerdem gern
vom Wissen und der Erfahrung eines Guides profitieren wollten (wo trifft man wann am ehesten auf
welche Tiere?), erschien uns eine geführte Tour für die ersten beiden Tage als die bessere Idee.


 


Oben seht ihr einerseits unser Zimmer bzw. unser kleines "Häuschen" von innen und außen und 
andererseits das erste "Raubtier", mit dem wir es in Etosha-Nähe zu tun bekamen: Die schöne
graue Katze war offensichtlich sehr angetan von uns und ließ sich gerne kraulen. In der unteren 
Collage seht ihr mein luftiges "Safari-Outfit" des Tages:


Das Spitzenkleid oder die Spitzentunika kennt ihr schon vom vorigen Post.

Nachträglich verlinkt bei den Modischen Matronen - Heia Safari!

Leider konnten wir an diesem Tag keine direkt von der Etosha-Safari-Lodge durchgeführte Tour 
mehr bekommen, deshalb buchte uns der Rezeptionist einen Guide der schräg gegenüber gelegenen 
Eldorado-Lodge. Uns war das zunächst egal - wir ahnten ja nicht, dass wir einen nicht besonders 
interessierten jungen Mann mit einem ziemlich ausgeprägten Geschwindigkeitsrausch bekommen 
würden. Er heißt bei uns nur "der Namenlose", weil er der einzige Guide der Namibiareise war, 
dessen Namen wir uns nicht merken wollten.*)

*) Solltet ihr im Zuge einer Etosha-Tour an einen dunkelblonden Jüngling geraten, bei dessen Wagen die Tachonadel 
ausgehängt ist, damit er dort, wo eigentlich nur 60 km/h erlaubt sind, ohne Gewissensbisse in erheblich höherem Tempo an 
allem vorbeirauschen kann, was man sich als Tourist eigentlich in Ruhe ansehen möchte, und der auf diesbezügliche Hinweise 
pampig reagiert, dann könnt ihr davon ausgehen, dass ihr denselben Muffel erwischt habt, den auch wir (und ein paar junge 
Australier, die mit uns im Wagen waren) abbekommen hatten. Klar, dass sich das beim Trinkgeld auswirkte. Der Namenlose 
hatte allerdings das Massel, dass wir bei dieser Tour ganz viele Elefantenbabies sahen. Und Elefantenbabies erzeugen 
eindeutig Glücksgefühle - deshalb waren wir auch ihm gegenüber zumindest etwas gnädig gestimmt ;-))




In der Collage oben seht ihr Herrn Rostrose vor dem Safari-Wagen - und wer genau hinsieht, 
kann erkennen, dass an diesem Tag Edi das große Objektiv hatte: Wir wechselten uns bei dieser 
Reise nämlich damit ab. Die Nahaufnahmen dieses Tages stammen also allesamt aus der Kamera
meines Göttergatten.

Wir hatten hier bei einem Wasserloch Halt gemacht, denn über kurz oder lang müssen alle Tiere
mal zum Trinken kommen - deshalb sind die Chancen, möglichst viele Tiere aus möglichst großer 
Nähe zu sehen, bei Wasserlöchern die besten. 




Und tatsächlich tummelten sich hier schon bei unserer Ankunft Giraffen, Zebras, Springböcke, 
Oryxantilopen und einige erwachsene Elefanten. Es machte Spaß, den Tieren beim Trinken und
Planschen zuzusehen. Doch noch toller wurde es, als später eine Herde mit zahlreichen Jungtieren
zum Wasserloch kam und dort ein "Gemeinschaftsbad" nahm! Ich denke, ich lasse die Bilder 
einfach für sich sprechen:




Ich habe noch nie so viele Elefantenbabies auf einem Fleck gesehen! Es war einfach schön,
sie beim Baden zu beobachten. Ich hoffe, dass es diesen wundervollen Tieren noch lange vergönnt
ist, auf unserer Erde zu leben - und den nächsten Generationen, dass sie in einer Welt leben dürfen,
in denen die heute so bedrohten Arten wieder gut geschützt sind und ihr Bestand gesichert ist! Für
alle, die dies ebenfalls wünschen, habe ich am Ende dieses Posts ein paar Petitionen angehängt...
- bitte nehmt euch die Zeit dafür! (Einige davon kennt ihr vielleicht schon, einige vielleicht nicht,
wichtig sind sie alle ...)

♥≪ ♥∗✿≫♥≪✿∗♥ ≫♥

Als die Elefantentruppe wieder abzog, verließen auch wir unseren Aussichtspunkt beim Wasserloch
und bretterten mit unserem "namenlosen Führer" über die staubigen Straßen des Nationalparks. Zum
Glück waren manche Tiere auch in seinen Augen interessant genug, um anzuhalten und sie uns zu
präsentieren. Eins dieser Tiere war ein sehr erschöpft wirkender männlicher Löwe, der sich in den
nicht gerade üppigen Schatten eines Busches zurückgezogen hatte, um wenigstens ein bisschen vor
der sengenden Sonne geschützt zu sein. (Es hatte fast 40 Grad an diesem Tag.) Im Gebüsch gegenüber
 sahen wir die Reste seiner letzten Mahlzeit - das Skelett eines Gnus.




Ebenfalls in der oberen Collage seht ihr einen Kampfadler, der sich bei einem kleineren Wasser-
loch die Füße kühlt. Der Großteil der natürlichen Wasserlöcher in Etosha ist übrigens seit einiger
Zeit schon ausgetrocknet (oder war es jedenfalls zum Zeitpunkt unseres Besuches Ende Oktober,
Anfang November), weil ergiebigere Regenfälle während der letzten Jahre ausgeblieben waren; nur
an den künstlich angelegten Wasserstellen fanden die Tiere noch genug Flüssigkeit. Ich hoffe, dass
ihnen die Regenzeit  (November bis April) diesmal wieder reichlich Wasser geschenkt hat bzw.
noch schenken wird!






Auch die Giraffe würde sich gewiss über belaubtere Bäume freuen. Und die Impalas (unten)
wären dankbar für grüne Gräser und Laub an den Büschen. An den Hinterteilen der Impalas könnt
ihr übrigens sehen, weshalb diese Antilopen den Spitznamen McDonald's tragen: Ihr "Spiegel" mit
dem dunklen Schwänzchen sieht aus wie das M der Burgerkette. Der Vogel im kleinen Foto rechts 
ist eine weibliche Gackeltrappe und die große Antilope mit den gedrehten Hörnern rechts ist ein 
Kudu. Diese Fotos der beiden zuletzt genannten Tiere konnten wir nur machen, weil sämtliche 
Wageninsassen den Namenlosen anschrien, dass er stehenbleiben soll. (Zum Glück war der Guide 
vom nächsten Tag ein ganz und gar anderes Kaliber!)




Nach der Tour, bei der wir reichlich eingestaubt worden waren, hieß es erstmal "frisch machen",
und dann ging's zum Abendessen ins Restaurant der Etosha Safai Lodge. Unten seht ihr, was ich an
diesem Abend trug - mal wieder meine schwarze Hemdbluse, diesmal über dem orangebunten und
etwas offenherzigen Shirt, und meine schwarze Stretchhose. Dazu die obligatorischen sandigen
Schuhe (daher kommt also der Name Sand-alen!) und die beiden neuen Ketten.




Wir wurden auf der Restaurant-Terrasse wieder von unserer grauen schnurrenden Freundin
empfangen, und eine zweite hübsche Mieze gab es dort auch noch. Die beiden werden übrigens
von den Restaurantbetreibern  gefüttert, aber ich denke, ab und zu werden sie wohl auch auf die
Jagd gehen - und wenn einem Restaurantgast - HOPPALA! Na sowas! - ein Fleischbröckchen
herunterfällt, sind sie auch nicht abgeneigt 😉😸😻

Hierher kommen busweise und im PKW auch Gäste von anderen Lodges, in denen kein
Abendessen angeboten wird, und von den umliegenden Camps - daher die vielen gedeckten Tische.
Und ich denke, die zahlreichen Gäste werden wohl zufrieden gewesen sein, denn auch hier war das
Buffet reichhaltig und köstlich. Als es dunkel wurde, erzeugten die kleinen Glaslichter
auf den Tischen noch dazu eine sehr romantische Stimmung. Ein schöner Ausklang unseres
ersten Etosha-Tages!





Ihr Lieben, nun danke ich euch noch sehr für eure lieben Kommentare zu meinem vorigen Post
über die rostrosigen Freundes- und Familientreffen der letzten Zeit, und ich danke euch außerdem
herzlich für euer Interesse an unseren Reisen durch die große weite Welt. Demnächst geht's mit dem
zweiten Tag in Etosha weiter - und ich kann euch heute schon versprechen, dass wir da ganz besondere
Szenen vor die Kameralinse bekommen haben!!! Also auf bald! 😊


Auch dieses Posting verlinke ich (u.a. wegen der nachhaltig genutzten Reisekleidung
 und der erhaltenswerten Natur) bei ANL. Ich verlinke diesen Beitrag außerdem bei Sunnys 
Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas Freitagsoutfit und bei
Sabines Aktion Outfit des Monats ... Und mit den roten Elementen mische ich auch wieder 
bei Juttas Aktion Ich sehe rot mit!


♥≪ ♥∗✿≫♥≪✿∗♥ ≫♥
Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer reiselustigen
Traude

♥≪ ♥∗✿≫♥≪✿∗♥ ≫♥


PS:
Hier geht's zu den oben angekündigten Unterschriftenlisten:

  • Die Elefanten kämpfen ums Überleben. In Afrika töten Wilderer die Giganten wegen des Elfenbeins, in Asien werden die Tiere wegen ihrer Haut gejagt. Der Schutz muss dringend verschärft werden. 29 afrikanische Staaten, in denen Elefanten leben, arbeiten deshalb an einem absoluten Handelsverbot für Elfenbein. Nur das kann die Wilderei dort beenden. Selbst die wichtigsten Importeure USA und China unterstützen es. Doch ausgerechnet die EU stellt sich quer! Bitte fordert von der EU, ein totales Handelsverbot mit Elfenbein zu unterstützen. Die EU darf sich nicht zur Komplizin der Wilderer machen! HIER geht's zur Petition!


Bildquelle KLICK


  • Der Jagdtourismus trägt maßgeblich zur Ausrottung selten gewordener Tierarten in Afrika bei. Das Deutsche Bundesamt für Naturschutz erteilt noch immer Importgenehmigungen für Jagdtrophäen! Doch wir können etwas dagegen tun. Unterschreibt bitte DIESE PETITION, damit Deutschland künftig die Einfuhr von Trophäen bedrohter Arten verweigert: Frau Dr. Hendricks, stoppen Sie den Import von Jagdtrophäen geschützter Tierarten!

Zwei Zwergelefanten auf Borneo
Bildquelle KLICK

  • Die Zwergelefanten in Sabah sind wunderschön und selten. Umso schmerzhafter ist der Anblick der Tiere, die von Wilderern im Dezember getötet wurden. Bislang war Elfenbein-Wilderei in den artenreichen Regenwäldern Sabahs nahezu unbekannt - jetzt haben die Kriminellen den malaysischen Bundesstaat für sich entdeckt. Schlimmer noch: Durch den bislang unzugänglichen Wald des Tabin Wildlife Reserve ist eine Straße geplant. Ein Einfallstor für Wilderer, aber auch für illegale Siedler, Holzdiebe und die Palmölindustrie. Wir müssen schnell handeln, um den Bau noch zu verhindern! Bitte helft, die Elefanten in Sabah zu schützen, und unterschreibt diese Petition.

  • Vor 40 Jahren streiften noch 200.000 Löwen durch Afrika, bis heute ist die Population auf kaum mehr als 20.000 eingebrochen. Bitte unterschreibt diese Petition, und setzt euch für einen besseren Schutz dieser Tiere ein!

Ein Löwenbaby kuschelt mit seiner Mutter
Bildquelle KLICK
♥≪ ♥∗✿≫♥≪✿∗♥ ≫♥



Klicks zu den einzelnen Kapiteln des Reiseberichtes (wird regelmäßig aktualisiert):
Einleitung - Out of Africa
Namibia Teil 2 - Kalahari-Sundowner
Namibia Teil 3 - Von der Kalahari in die Namib  
Namibia Teil 4 - Die Dünen beim Sossusvlei und Deadvlei
Namibia Teil 5 - Solitaire und Swakopmund 



Samstag, 25. Februar 2017

Freundes- und Familientreffen in blau

Servus ihr Lieben!
∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗

A short English summary of this post:
Recently I showed you my blue skirt and shirt by Gudrun Sj*den. Of course, I wanted to 
"inaugurate" the new pieces soon, so I wore skirt and shirt, when our friends Brigitte and 
Peter visited us ... and the skirt with a different top when we celebrated Marianne-grandma's 
birthday.
Hugs, Traude

∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗


In DIESEM Beitrag 
zeigte ich euch meinen eben erst erstandenen blauen Zweiteiler von Gudrun S.
 - und ich habe mich sehr über eure zahlreichen positiven Kommentare gefreut, vielen Dank dafür! 
Natürlich wollte ich die neuen Stücke gleich mal ordentlich "einweihen", und so trug ich Rock und
Shirt, als uns unsere Freunde Brigitte und Peter besuchten und den Rock mit einem anderen Ober-
teil, als wir Marianne-Omas Geburtstag feierten.




Hier seht ihr also zunächst einmal das gesamte Ensemble, diesmal in Kombination mit rot-
orangen Teilen - passend zu dem schönen Frühlingsblumen-Gesteck, das mir Brigitte mitbrachte,
und zu dem orange-grünen Gerbera-Sträußchen, mit dem ich mich selbst beschenkt habe. (Aktuell 
gibt es in unserem Wohnzimmer wegen der neu dazu gekommenen Afrika-Fotos an den Wänden 
nämlich einige Rot-Orange-Töne, da passen diese Blumensträuße toll dazu!) Der blau-bunte Gürtel
vom EZA-Laden durfte auch wieder mitmischen, schließlich hat er so ziemlich alle Farben in sich
vereint. 





Es war ein sehr schöner, gemütlicher Nachmittag und Abend; unter anderem tauschten wir
unsere Urlaubserlebnisse aus, denn unsere Freunde waren vor nicht all zu langer Zeit ebenfalls in 
Namibia (2014) - und von ihrem vorjährigen Traumurlaub auf den Seychellen hatten sie auch
ein schönes Fotobuch mit dabei. Zum Kaffee hatten die beiden ganz besonders köstliche 
Cremeschnitten aus der slowenischen Gemeinde Bled mitgebracht und zum Abendessen gab's 
unseren südafrikanischen Brotauflauf (Rezept HIER - das wollten unsere Freunde anschließend
auch haben 😊😉)


 ∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗

 Ein paar Tage zuvor trafen einige Mitglieder 
der Rostrosen-Familie zusammen, um den Geburtstag von Oma Marianne gemeinsam zu feiern. 
Zuerst schmausten wir beim Griechen, dann gab es Jause und Geschenke.




Die Rostrosentochter Jana 
hat mal wieder eine wundervolle Torte gezaubert: Schoko-Kokos mit einer köstlich-leichten und
nur dezent gezuckerten Schoko-Puddingcreme (die mögen wir alle lieber als Schlagobers = Sahne 
oder Buttercremes). Die rote Flamingoblume oben war Tischdeko beim Griechen, die beiden 
kleinen Orchideen in zarten Rosa-Lila-Tönen waren Geschenke von Jana an ihre Großmutter.

 


Und wie ihr hier erkennen könnt, habe ich den Rock meines Gudrun-Ensembles diesmal mit einem 
blau-lila-gemusterten Sommerkleid und einem lila Shirt kombiniert. An ebendieses Anna-Field-Kleid 
- das ihr unter anderem aus diesem Post von 2014 kennt, wo es allerdings ganz anders wirkt - dachte 
ich beispielsweise, als ich vor meinem geistigen Auge Kombinationsmöglichkeiten mit dem blauen 
Rock vor mir sah - und meiner Meinung nach passen die Teile tatsächlich gut zusammen.




Aber wie unlängst bereits erwähnt, sah ich noch viele, viele andere Möglichkeiten vor mir, 
und mit einigen dieser Ideen werde ich euch demnächst mal eine "blaue Capsule Wardrobe" 
zeigen.

Mit den roten Bestandteilen meiner Garderobe und den roten Blumen mische ich erneut bei Juttas 
Aktion Ich sehe rot mit! Außerdem bin ich mit diesem Post bei Sunnys Um Kopf und Kragen sowie 
 dabei!Und nachdem hier mal wieder Kleidung nachhaltig genutzt wird, geht dieser Post auch
an ANL. Übrigens könnt auch ihr eure Ideen, die die Welt ein Stückerl besser machen, dort
noch bis zum Abend des 1. März verlinken!


 Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße,

eure Traude

∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗♥∗


PS: Zum Schluss abermals die Ergänzung zu meinem ANL- Post - es geht um eine Petition 
zur Rettung der Bienen: Imidacloprid ist eine verheerende Chemikalie, die weltweit auf vielen 
Nutzpflanzen angewendet wird. Und sie gefährdet das zarte Geflecht des Lebens, einschließlich 
unserer Bienen und vieler weiterer Insekten. Kanada könnte das Bienengift nun verbieten und hat 
eine öffentliche Anhörung gestartet, um bei der Entscheidung zu helfen. Doch eine mächtige 
Industrielobby kämpft mit allen Mitteln um ihren milliardenschweren Kassenschlager. Helft bitte mit 
eurer Unterschrift, um das Verbot zu erwirken und das dramatische Bienensterben zu stoppen!!! 
HIER geht's zur Unterschriftenliste!

Grafik via

Montag, 20. Februar 2017

Namibia Teil 9 - Der versteinerte Wald und die Vingerklip

Moro Moro, liebe treue und neue LeserInnen!
♥≪ ♥∗✿≫♥≪✿∗♥ ≫♥


Und weiter geht's mit meinem Namibia-Reisebericht! Im vorigen Kapitel zeigte ich euch
unter anderem unser außergewöhnliches Quartier Camp Kipwe (in der Nähe von Twyfelfontein)
mit Natursteinchalets zwischen kugeligen, rötlichen Felsen und entführte euch außerdem auf einen 
Ausflug zu den nahe gelegenen uralten Felsgravuren.

Wie ich euch dort bereits erzählte, hat die Gegend um Twyfelfontein jedoch noch um einiges
mehr zu bieten - u.a. auch den Verbrannten Berg, die Orgelpfeifen und den Versteinerten Wald.
Über den Verbrannten Berg hatte uns ein Mann erzählt, dass man ihn sich sparen kann, und bei
den Orgelpfeifen handelt es sich um Basaltsäulen, die - jedenfalls vom Foto her - ein wenig an
den von uns erst im Jahr 2015 besuchten Giant's Causeway in Nordirland erinnern, allerdings 
nicht ganz so spektakulär und gleichmäßig geformt sind. Mit etwas mehr Zeit im Gepäck hätten 
wir uns beides vermutlich trotzdem angesehen - so jedoch entschieden wir uns für den





In zwei unserer insgesamt drei Reiseführer-Bücher wurde zunächst auf den "offiziellen"
versteinerten Wald hingewiesen und in einem Nachsatz auf einen weiteren schönen, aber noch
nicht so bekannten Besichtigungsplatz, bei dem erstens der Eintritt günstiger sei und zweitens 
die Guides nicht so aufdringlich wären wie beim Nationalmonument - und zwar auf der Farm 
Bloukraans - der Three Stages Petrified Forest.

"Nicht aufdringlich" war uns nach unserem "Himba-Erlebnis" Empfehlung genug, also ließen
wir den bekannteren "Wald" links liegen und fuhren einige wenige Kilometer weiter, bis wir zu
unserer Rechten die Zufahrt zu unserem nächsten Ziel fanden. 

Wie ihr vor allem auf den unteren Fotos sehen könnt, schreckten auch bei diesem Ort einige
der Anwesenden nicht vor Körperkontakt zurück 😉 und ich wurde ziemlich bestürmt:




Hm, aber seltsam, in diesem Fall fand ich es niedlich 😊. Die beiden süßen Kleinen sind die
Kinder von Eva - sie ist (oder war jedenfalls an jenem Tag) beim Three Stages Petrified Forest
Ticketverkäuferin, Tour Guide und Kettenhändlerin in Personalunion, und sie war wirklich
sehr nett, informativ und keineswegs aufdringlich. (Genau deshalb kaufte ich ihr im Anschluss 
an die Führung auch noch ein paar der von ihr bei einem Stand angebotenen Schmuckstücke 
ab.)




Die Kinder wurden von ihrer Tante übernommen und Eva kletterte derweil mit uns über 
Stock und Stein. Wir trugen feste Wanderschuhe und waren froh darüber, sie hatte nur Schlapferln 
(Schlüpfsandalen) an den Füßen und war unterwegs wie eine Gemse. (Ja, Gemse mit e. Ich weigere
mich, das Wort mit ä zu schreiben!) Und falls ihr euch fragt, wo nun eigentlich der "Forest" abgeblieben 
ist - einen richtigen Wald aus stehenden Bäumen darf man sich in diesem Fall nicht erwarten. 

Es ist mehr ein "liegender Wald". Und all die mächtigen Baumstämme, die dort auf dem Hügel
versteut sind, sehen zwar aus wie Holz - inklusive Jahresringen - sind jedoch hart wie Stein. Das 
Alter der fossilen Stämme wird auf 280 bis 300 Millionen Jahre geschätzt, und es heißt, dass sie 
wohl von einer Flutwelle aus dem Norden angespült wurden. Durch Sand und Schlamm, der mit 
den Bäumen mitgeführt wurde, wurden die Stämme luftdicht zugeschüttet. Dadurch konnte das 
Holz nicht verrotten. Dann drang von oben kieselsäurehaltiges Regenwasser in jede Zelle der 
Bäume ein, härtete aus und machte die Stämme verwitterungsresistent.





Außer über die versteinerten Bäume erzählte uns Eva auch einiges über die Pflanzen, die auf 
dem  kargen Boden wachsen - u.a. seht ihr auch hier eine Welwitischie - das heißt, wenn ihr nach
Namibia kommt, gerne Welwitschien sehen wollt, aber euch aus Zeitgründen den Welwitschia-Drive 
gern ersparen möchtet, bekommt ihr z.B. hier auch die Gelegenheit zu einer Begegnung mit diesen 
Urzeitpflanzen. 

In der Hand hält Eva den Samen eines Mopane-Baumes - ich habe euch die Blätter
dieses Baumes im vorigen Reiseberichts-Kapitel gezeigt und euch erzählt, dass sie von Elefanten, 
Nashörnern und Giraffen gern verspeist und außerdem zur Wundheilung und Bekämpfung von 
Magen-Darmbeschwerden benutzt werden. Überhaupt wachsen in Namibia zahlreiche Pflanzen,
die sich gut als Medizin für alle möglichen Wehwehchen eignen. (Unter anderen z.B. die
Teufelskralle in der Kalahari. Dass Pflanzen wie diese inzwischen auch bei uns immer
begehrter werden, hat allerdings auch Schattenseiten - KLICK und KLICK)




Die Führung durch den versteinerten Wald hat uns gut gefallen, 
ich kann euch diesen Besichtigungsplatz also durchaus empfehlen. Touristen-Gedrängel gab es dort 
auch keines, nach der Autonummernliste zu schließen waren wir seit drei Tagen die ersten Besucher. 
Ich habe aber natürlich keinen Vergleich zum "offiziellen Versteinerten Wald". 

Sollte sich jemand von euch in näherer Zukunft für eine Namibia-Reise entscheiden und den 
Three Stages Petrified Forest besuchen wollen, habe ich noch einen kleinen Hinweis für euch: Eva
könnte Kleidung für ihre Kinder brauchen - ich habe ihr versprochen, dass ich es weitersage. Solltet
ihr etwas für die beiden Kleinen zu Hause haben und in die Gegend von Twyvelfontein mitbringen
können, ist die Freude dort sicherlich riesig.😊


♥≪ ♥∗✿≫♥≪✿∗♥ ≫♥


Nach dieser interessanten Besichtigungstour brachen wir auf zu unserem nächsten Quartier, 
der Vingerklip Lodge. Diese ist über die Straße C39 und dann über die D2743 zu erreichen. Aber 
Achtung - macht es nicht so wie ich und biegt von Khorixas kommend gleich bei der ersten Gelegen- 
heit in die D2743 ein - diese Straße ist bogenförmig angelegt. Wenn ihr die erste Abzweigung nehmt, 
kommt ihr auf eine echt grottenschlimme Holperfahrbahn mit phasenweise sehr tiefen Spurrillen. 
Bei uns standen außerdem noch trinkende Ziegen bei einer Pfütze, und die sah man erst, nachdem 
man über den Hügel drüber und schon wieder beim Runterfahren war. Dieses Teilstück der Straße 
ist außerdem erheblich länger als wenn ihr (wie es Edi am nächsten Tag machte) den anderen Teil
des "Bogens" nehmt...




Aber die interessante Landschaft mit dem beeindruckenden Panorama der Ugab-Terrassen (wie 
die Plateauberge entlang des Ugab-Flusstales genannt werden) entschädigte uns einigermaßen für 
die Holperei. Die so genannte Vingerklip oder Fingerklippe ist die berühmteste Felsformation im 
Ugab-Tal. Lt. Wikipedia liegt die "Fingerspitze" ... "bei 929 m Höhe über dem Meeresspiegel, der 
Fels selbst ist etwa 35 Meter hoch und hat an seiner Basis einen Umfang von 44 Metern. "




In unmittelbarer Nähe zum bekannten Steinfinger liegt die Vingerklip Lodge, wo wir für unsere
nächste Übernachtung eincheckten. Auch diese Anlage mit ihren strohgedeckten Bungalows
war wieder sehr schön - und anders als ihre Vorgänger.




Hier hatten wir sogar ein zweites Stockwerk in unserem Häuschen - inklusive Bett - es wäre also 
noch Platz für zwei weitere Personen gewesen. Und das Badezimmer war eins der am besten
ausgestatteten von allen, die wir in Namibia hatten - leider kam allerdings das Wasser nur sehr 
Rinnsal-artig aus der Dusche - aber so etwas kann in einem heißen, trockenen Land durchaus mal
 passieren... Wir duschten dort eben "mit Geduld" ;-)




Wir nützten den späten Nachmittag oder frühen Abend zur Erkundung der Anlage und für einen 
Spaziergang auf dem Pfad zur Fingerklippe - allerdings gingen wir nicht bist ganz hin, dafür
verlockte uns der Gedanke ans Abendessen zu sehr.




Deshalb kehrten wir nach einiger Zeit wieder zu unserem Bungalow zurück, beobachteten von
unserer Terrasse aus noch ein bisschen die Tiere beim Wasserloch (und Edi nahm mit dem großen
Tele ein paar Fotos von dort auf), und dann gab es dort auch noch ein kleines Outfit-Shooting:
Diesmal trug ich zwei hauchdünne Spitzenkleider übereinander und dazu ein rot-gelb-schwarzes
Tuch mit Leo- und Zickzackmuster als Gürtel, die neuen Ketten (erstanden im Camp Kipwe)
und ein Stirnband, in dem sich das Zickzack des Gürteltuches wiederholt.





"Selbstverständlich" war das Outfit auch wieder farblich auf das Interieur des Restaurants
abgestimmt 😉 - und ihr seht, dass sogar das Zickzackmuster bei den Stützpfeilern ganz hinten
vorkommt *ggg* ...




Das Essen hier war köstlich - wie während der gesamten Reise. Es hätte hier auch die Möglichkeit 
gegeben, im so genannten Eagles Nest - auf einem der Plateauberge - zu Abend zu essen, aber wir
blieben lieber auf dem Boden und probierten uns durchs Buffet durch.

In der unteren Collage seht ihr einen Mix vom Abend und vom nächsten Morgen:
Einerseits wieder Antilopen beim Wasserloch, rechts daneben die fröhlich-freundliche Eierköchin 
vom Früstücksbuffet, darunter eines der zahlreichen Vogelnester, die es in Namibia zu sehen gibt 
und links daneben den abendlichen beleuchteten Weg in Richtung Eagles Nest... 




Und in der letzten
Collage von heute: ein kleiner Nager mit einem witzigen Puschel am Schwanz, mein Frühstück
(Pilze mit Ei), ein Vogel - vielleicht ja der Besitzer des obigen Nests ? - und das Kleid, das ich am
Vortag getragen, am Abend gewaschen und über Nacht getrocknet hatte, um es dem Zimmer-
mädchen zu schenken:




Und schon war wieder ein neuer Tag angebrochen - einer, der uns einem neuerlichen
Urlaubs-Höhepunkt entgegenbringen sollte. Doch darüber erzähle ich euch bei nächster
Gelegenheit mehr!

Nun danke ich euch auch noch herzlich eure Kommentare und Verlinkungen zu meinem 
aktuellen ANL-Beitrag Was sich im letzten Jahr bei den Rostrosen geändert hat - Teil 2.
Bis zum Abend des 1. März habt ihr dort noch Gelegenheit zu vielen weiteren Verlinkungen. 
Ich freue mich darauf - und die Welt freut sich noch mehr 😀!

Auch dieses Posting verlinke ich (u.a. wegen der nachhaltig genutzten Reisekleidung
 und der erhaltenswerten Natur) bei ANL. Ich verlinke diesen Beitrag außerdem bei Sunnys 
Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas Freitagsoutfit und bei
Sabines Aktion Outfit des Monats ... Und mit den roten Elementen mische ich auch wieder 
bei Juttas Aktion Ich sehe rot mit!


♥≪ ♥∗✿≫♥≪✿∗♥ ≫♥
Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer reiselustigen
Traude


♥≪ ♥∗✿≫♥≪✿∗♥ ≫♥


PS: Zum Schluss noch eine wichtige Ergänzung zu meinem ANL- Post - es geht um eine Petition 
zur Rettung der Bienen: Imidacloprid ist eine verheerende Chemikalie, die weltweit auf vielen 
Nutzpflanzen angewendet wird. Und sie gefährdet das zarte Geflecht des Lebens, einschließlich 
unserer Bienen und vieler weiterer Insekten. Kanada könnte das Bienengift nun verbieten und hat 
eine öffentliche Anhörung gestartet, um bei der Entscheidung zu helfen. Doch eine mächtige 
Industrielobby kämpft mit allen Mitteln um ihren milliardenschweren Kassenschlager. Helft bitte mit 
eurer Unterschrift, um das Verbot zu erwirken und das dramatische Bienensterben zu stoppen!!! 
HIER geht's zur Unterschriftenliste!

Grafik via




Klicks zu den einzelnen Kapiteln des Reiseberichtes (wird regelmäßig aktualisiert):
Einleitung - Out of Africa
Namibia Teil 2 - Kalahari-Sundowner
Namibia Teil 3 - Von der Kalahari in die Namib  
Namibia Teil 4 - Die Dünen beim Sossusvlei und Deadvlei
Namibia Teil 5 - Solitaire und Swakopmund