Servus ihr Lieben!
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Heute möchte ich euch unter anderem Fotos von vier Ausflügen zeigen, die wir (oder ich allein)
unternommen haben. Die Fotos sind allesamt mit unseren Handys fotografiert; mit der großen
Kamera ginge es natürlich besser, aber die war aus Gründen der Bewegungsfreiheit nicht dabei -
ich bitte euch also um Nachsicht. Hier gleich mal die ersten Bilder von einer kleinen September-
Wanderung zusammen mit Herrn Rostrose:
1) Ausflug auf den Harzberg:
Obwohl wir nicht weit von Bad Vöslau entfernt wohnen,
waren wir bisher noch nie auf dem Harzberg. Und eigentlich war das auch diesmal nicht geplant -
ursprünglich wollten wir wieder einmal eine Wanderung zur Vöslauerhütte machen, wie hier in
diesem
Posting von 2015 beschrieben - aber dann disponierten wir einfach um und probierten
etwas Neues aus.
es nicht nur schmackhaftes Essen, eine Schnitzel- & Pommes-freie Zone, selbstgebrautes Bier
sowie einen Aussichtsturm, sondern auch ein großes Gehege mit entzückenden Rotnackenkängurus
(Bennett-Wallabys) und ihren Jungtieren.
Auf dem Selfie oben seht ihr, dass ich bei dem Ausflug mein "Matrosen-Shirt" trug, in dem ich
euch
HIER (zu meiner großen Überraschung) so gut gefallen habe. Diesmal seht ihr es nicht in
Kombination mit der weißen Leinenhose, sondern mit der selbstgefärbten in Marineblau.
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| Nachträglich bin ich hiermit auch beim Oktober-Thema der Modischen-Matronen Tomboy/Dandy/Garconne dabei! |
Das ist jene Hose, die ich vor dem Färben nicht gut eingeweicht hatte, weshalb der Stoff die Farbe
auf dem rechten Oberschenkel nicht so gut angenommen hat. In der folgenden Collage seht ihr die
Hose noch so, wie sie aus dem Färbebad gekommen ist. Das wirkte für mich jedoch irgendwie
nach "Ich will, aber ich trau' mich nicht": Wenn die Hose schon auf einer Seite anders aussah als
auf der anderen, dann aber richtig!
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| Das wein- oder rostrote Shirt unter der Bluse ist übrigens auch eins von den selbst gefärbten Stücken. |
Wie versprochen zeige ich euch nun, welches "Manöver" mir dazu eingefallen ist. Man kann
sagen, es war eine typische Rostrosen-Spontan-Aktion: Jetzt oder nie! Mein erster Plan war,
mit Stofffarbe etwas draufzupinseln. Es stellte sich heraus, dass ich nur noch goldene Stofffarbe
übrig hatte. Egal, dann nehmen wir eben die! Nachdem ich damit schon ein paar Sterne und
Punkte auf die Jeans gepinselt hatte, stellte ich fest, dass das Gold darauf viel zu knallig aussah.
Und hatte natürlich keine Ahnung, ob und wie man so 'ne Farbe wieder rauskriegt.
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Okay, dann darf sie eben bleiben, aber nur als "Hintergrundmelodie" 😉... Ich
bearbeitete die Farbe zuerst mit einem "Brillo-Waschel" (= Stahlreinigungsschwamm), dann
schraffierte ich mit Kugelschreiber drüber, dass das Ganze nur noch schwach hervorstach. Und
dann bügelte ich meine letzten Sterne drüber - die gleichen Sternchen, die ich auch für meine
Blusen-Reparatur verwendet hatte. Bei den Hosen-Detailaufnahmen in der folgenden Collage
habe ich den Kontrast stark verändert und auch die Farben hervorgehoben, damit ihr die
Pinseleien besser sehen könnt. In Wirklichkeit sind die Sterne schwarz und grau und das
goldene Gepinsel ist zwar noch zu sehen, aber nur sehr dezent. So gefällt mir das jetzt!
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2) Ausflug zur Hermes-Villa im Lainzer Tiergarten:
Dieser Ausflug liegt zwar schon ein Stückerl zurück, aber bisher habe ich es nicht geschafft,
euch die Fotos davon zu zeigen. Also hole ich das hiermit nach. Die schöne
Hermesvilla - das
Schloss der Kaiserin Elisabeth - liegt inmitten des ehemaligen kaiserlichen Jagdgebietes
Lainzer Tiergarten, und hier konnte nicht nur Sisi ihre Ausritte unternehmen, hier zieht's ab
und zu auch Frau Rostrose zu einer nachmittäglichen Walkingrunde hin.


Wenn man einem bestimmten Weg in der Nähe des Schlosses folgt,
kommt man zu einem Hinweisschild "Achtung! Bienenvolk". Wie man einer Schautafel entnehmen
kann, gibt es in Wien 5.200 Bienenstöcke mit rund zwei Millionen Honigbienen; von der Stadt Wien
bewirtschaftete Wiesen, Felder und Waldflächen werden bewußt bienenfreundlich gestaltet. So auch
jene im Lainzer Tiergarten. Unter anderem leben die Bienen dort in den Überresten eines hohlen
Baumes, den man extra für sie aufgestellt hat, und auch ein ganz einfaches, aber großes
Wildbienenhotel steht für zahlreiche Gäste bereit.


Oben seht ihr auf dem Foto der Schautafel das Stück einer Bienenwabe. Unten seht ihr den
wabenförmigen Bau eines anderen staatenbildenden Insekts (das allerdings nicht ganz so beliebt
ist wie Bienen): ein verlassenen Wespennest, das ich in unserem Garten fand. Ein kleines, zartes
Kunstwerk ... geschaffen aus morschem, trockenem Holz, das
von den Wespen zu Kügelchen zerkaut
wurde. (Denn anders als Bienen können Wespen kein Wachs zum Bau von Waben produzieren. Die
sechsseitigen Einzelwaben entstanden also aus einer Art Papierbrei. Ich würde mal sagen, das ist
hohe Kunst!)
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Leider haben Wespen ein Imageproblem. Das hat wohl damit zu tun, dass manche Wespenarten vor
allem im Spätsommer zu "Plagegeistern" werden, wenn man gemütlich draußen sitzen und jausnen
will. Und ja, manche Wespenarten stechen auch. Ich wurde heuer ebenfalls gestochen, denn wir
haben derzeit ein Wespennest in unserem Kompost-Container. Und ja, es war unangenehm, da hilft
auch das Wissen nichts, dass von den rund 750 bekannten Wespenarten nur 12 schmerzhaft stechen.
Und dass das Gift von Bienen zehnmal stärker wirkt. Wie auch immer, ich bin zum Glück nicht
allergisch, aber trotzdem hält sich mein Bedürfnis, häufiger gestochen zu werden, in Grenzen. Ich
habe unseren Biomüll dann lieber auf dem Kompost- und Grünschnitthaufen daneben entsorgt und
die Wespen in Ruhe gelassen.

Denn was viele nicht wissen (oder nicht beachten):
Wespen stehen (wie auch Bienen, Hummeln und Hornissen) unter Naturschutz - und außerdem
sind Wespen nützlich! - sowohl als sehr eifrige Vertilger von Mücken- und Fliegenlarven als
auch als Bestäuber zahlreicher Pflanzen! Im Sinne des Umweltschutzes sollten wir also auch
weniger beliebte Tiere wie die Wespen schützen. HIER und HIER könnt ihr mehr über diese
"verkannten Genies" und ihre besonderen Talente lesen.
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Das Muster auf meinem Tunikashirt ist nicht ganz so regelmäßig
wie Bienen- oder Wespenwaben, aber es hat mich dennoch immer daran erinnert - vielleicht auch
wegen der Honig-gelben Farbstimmung. An manchen Stellen erinnert mich das Muster hingegen
eher an die Schuppen einer Echse. Wie auch immer, beides ist Natur, und somit verlinke ich die
beiden folgenden Kombinationen bei den Modischen Matronen
Beate, Natalia und Tina und ihrem
September-Thema "Von der Natur inspiriert". (Beide Kombis habe ich übrigens auch
in der Natur
getragen, nämlich zum Walken nach dem Büro.)
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| Kombi Nr. 1 mit krempelbarer Dreiviertelhose in Taupe |
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| Kombi Nr. 2 mit "Hochwasserhose" in hellem Ocker oder dunklem Beige |
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3) Noch eine Walkingrunde im Lainzer Tiergarten:
An einem herrlich himmelblauen und warmen Tag im September war ich abermals im
Lainzer Tiergarten. Die Wiesen rund um die Bienenstöcke sind mittlerweile abgemäht, aber es gibt
noch reichlich andere Wiesen und Waldränder, wo einiges blüht - zum Beispiel die Herbstzeitlosen.
Die sind zwar giftig, aber für Bienen kein Problem. Dieser Teil des Wienerwalds hat übrigens noch
weit mehr Wege zu bieten als die in unmittelbarer Umgebung der Hermesvilla. Und es gibt dort auch
Tiere zu sehen (wie die Bezeichnung "Tiergarten" schon sagt 😉):
Nach dem Walken gönnte ich mir im sonnigen Gastgarten des Restaurants
in der Hermesvilla einen Imbiss und eine Erfrischung. Am Nebentisch saßen zwei junge Damen,
die Himbersaft und Cola tranken - und von Plagegeistern umschwärmt wurden: den oben erwähnten
Wespen, die gerade im Spätsommer und Frühherbst sehr auf Süßigkeiten fliegen. Ich selber trank
Mineralwasser und aß ein kleines Gulasch. Nichts Süßes also an meinem Tisch - und keine einzige
Wespe verirrte sich zu mir...
Manchmal, wenn wir im Garten sitzen und Wespen an unseren Tisch kommen, legen wir übrigens auf eine entfernte Ecke
des Tisches ein winziges Stück jener Speise, die die Tiere offenbar angelockt hat. Davon dürfen sie dann naschen - das tun
sie normalerweise auch und lassen uns somit in Ruhe. Angeblich helfen auch überreife Trauben, die man ein Stück vom
Tisch entfernt hinlegt, als Ablenkungsmanöver.
4) Walkingrunde im Doblhoffpark:
An einem wettermäßig eher durchwachsenen Septembertag hatte ich im nahegelegenen hübschen
Biedermeierstädtchen Baden zu tun und verband das Praktische gleich mit dem Nützlichen. Ich nahm
meine Walkingstöcke und zog zunächst im Doblhoffpark ein paar Runden. Hier gibt es nicht nur
einen Teich mit einer Insel, auf der eine stolze Trauerweide Schutz für zahlreiche Enten bietet, und
viele Rosenbeete zu sehen, sondern auch eine prachtvolle, mächtige Ahornblättrige Platane!


Die Platane ist zu ihrem Schutz eingezäunt, und das finde ich gut, denn über die Dummheit und
Ignoranz mancher Menschen haben wir ja inzwischen schon genug gehört (man erinnere sich
beispielsweise an eine
zweitausendjährige Welwitschie in Namibia, die von Campern mutwillig
angezündet wurde...)
Während ich im Doblhoffpark unterwegs war, fing es leicht zu regnen an. Ich ließ mich dadurch
aber nicht aufhalten. Zwischendurch blieb ich stehen, um mir ein paar der schönen Rosen im
Rosarium des Parks anzusehen und an ihnen zu schnuppern. Besonders fasziniert war ich vom
Geruch der Teehybride
Duftrausch, einer Züchtung aus dem Jahr 1986. Die würde mir auch
aufgrund ihres kräftigen Rosa-Tons gefallen. Im Vorjahr haben wir ja in Tulln zwei Rosen gekauft
(ich habe euch
HIER darüber erzählt), aber so richtig durchstarten wollten die im heurigen
superheißen Sommer nicht... während die Badener Park-Rosen den ganzen Sommer hindurch
schön waren und auch jetzt noch eifrig blühen.
Irgendwann hörte das Nieseln wieder auf und ich verlängerte meine Walkingrunde in die
Villengegend von Baden. Unten rechts seht ihr ein Detail der schönen Jugendstilgebäude, danach
habe ich nicht mehr weiter fotografiert, ich wollte ja vor allem meine Beine bewegen. Aber
HIER
könnt ihr euch ein paar Foto-Beispiele der dortigen Villen ansehen.
Ich danke euch sehr für euren heutigen Blogbesuch sowie für euer bisheriges Interesse an
meinem
Reisebericht, bei dem's in Richtung Island geht - doch im Moment treiben wir uns
(virtuell!) noch in Schottland herum 😉 und werden da in meinem nächsten Beitrag ein Castle,
eine traumhafte Gartenanlage und einen historisch wichtigen Ort besichtigen.
In meinem
Septemberbeitrag von ANL geht es um das wichtige Thema Mikroplastik. Ihr
könnt dort noch bis zum Abend des 1. Oktober eure eigenen umweltfreundlichen, achtsamen,
nachhaltigen Beiträge verlinken. Bis zum 10. Oktober läuft dort außerdem die Verlosung
eines Produkts, das beim Vermeiden von "Microwaste" helfen kann - Kommentar unter dem
ANL-Posting genügt, und ihr seid im Lostopf drin. Und bei der
Blogparade EINaB könnt ihr
unter meinem Beitrag über
umweltfreundliches Wäschewaschen ebenfalls eure nachhaltigen
Ideen und Projekte verlinken.
zum Natur-Donnerstag von Ghislana / Jahreszeitenbriefe und zu ihrer Aktion Mein Freund, der Baum,
Und außerdem zu den "Modischen Matronen" Beate, Natalia und Tina.
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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer Traude
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