Servus ihr Lieben!
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Heute möchte ich einerseits ein paar Fotos aus meinem "Sommer-Archiv" hervorholen - denn ich bin euch noch ein paar Fotos von einem bestimmten Tag schuldig - andererseits habe ich auch ein paar aktuellere Schilderungen von Ende November, Anfang Dezember für euch. Legen wir los!
Österreichische Nationalbibliothek 📚:
Von 30. März bis 5. November 2023 gab es im
Prunksaal der
Österreichischen Nationalbibliothek die Ausstellung
Von Gärten und Menschen (Klick auf die Ausstellungs-Nachlese). Da Edi und ich am 3. August einen
Termin in Wien hatten, vereinbarten wir mit unseren Freunden Brigitte und Peter, uns an diesem Tag anschließend zu der Ausstellung zu treffen (die übrigens mit der
Niederösterreich-Card gratis besucht werden konnte).
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Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.] |
Nationalbibliothek, Eingang Josefsplatz (alte Hofbibliothek) Treppenhaus und Blick in den Prunksaal
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Die Österreichischen Nationalbibliothek verfügt mit der
einstigen Hofbibliothek über einen reichen Bestand an
Objekten und Kostbarkeiten in Zusammenhang mit Gartenkunst. Im Rahmen der großen Sonderausstellung
Von Gärten und Menschen führten Gartenpläne, Druckgrafiken, Originalzeichnungen, Publikationen,
Fotografien und Ansichtskarten durch
400 Jahre Gartenkultur in Österreich und in den ehemaligen Kronländern der Monarchie. Und all das wurde
im wunderschönen barocken Prunksaal gezeigt:
Besonders beeindruckend fand ich die uralten Gartenbücher, die im Rahmen der Ausstellung präsentiert wurden. Leider (wenn auch verständlicherweise) waren sie hinter Glas, man konnte also natürlich nicht darin blättern. Aber ich fand schon die aufgeschlagenen Seiten faszinierend:
Ebenfalls sehr eindrucksvoll sind die
Wand- und Deckengemälde im Prunksaal. Dies ist quasi die
barocke Version der heutigen Murals - und wird daher von mir bei Samis
Monday Mural verlinkt.
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Heurigenbesuch 🍷:
Von all den alten Büchern kommen wir nun zu einem viel neueren - denn um ein Buch ging es auch, als wir uns am 26. November mit Freunden beim Heurigen trafen.
Bei der Gelegenheit trug ich meine neue
weite Hose mit Blattmotiven. (Ja, ich gestehe, ich habe mir unter Benützung eines Geburtstagsgutscheines ein paar
neue Sachen geleistet. Die Hose - aus
"Cotton made in Africa" - gefiel mir schon im Sommer, und da sie mittlerweile im Sale war, gefiel sie mir noch besser 😉, also griff ich zu.) Die
selbstgehäkelte ockerfarbige Lang-Weste kennt ihr aus einigen meiner aktuelleren Posts, die
zwei übereinander getragenen Shirts besitze ich schon seit Jahren und freue mich, dass sie gut zur Hose passen.
Das (preisgekrönte und wirklich sehr empfehlenswerte) Heurigenlokal, in dem unsere Zusammenkunft stattfand, war das
Weingut Schlager in der
Badener Ortschaft Sooß. Die Freunde, mit denen wir dort zusammentrafen, waren Brigitte und Peter -
sowie ein weiteres Paar, das wir durch die beiden kennengelernt hatten.
Ich erwähnte dieses Paar bereits in meinem
Herbstimpressionen-Post vom 2. November, denn da erzählte ich euch, dass wir von den beiden eingeladen worden waren und u.a. ihren Garten in der Nähe der Raxalpe besichtigten, weil ich von ihnen einen
Fotobuch-Auftrag übernommen hatte.
Der Anlass für unser diesmaliges Treffen war eben dieses inzwischen fertiggestellte Fotobuch, das ihr in den folgenden beiden Collagen sehen könnt. Der Titel des Buches - "623,57 m ü.d.M." - spielt auf die Lage des Grundstückes an, das sich auf 623,57 Metern Seehöhe befindet. Der Untertitel "sauber unordentlich" bezieht sich auf die Art der Gartengestaltung - die nämlich herrlich natürlich und umweltfreundlich ist.
Meine Aufgabe war es in diesem Fall nicht, den Garten zu fotografieren, denn Fotos - beginnend mit dem Bau des natürlich in die Landschaft eingebetteten Hauses - hatten die beiden reichlich. Sie träumten davon, daraus ein Buch werden zu lassen, das sie auch an Verwandte und Freude weiterschenken könnten, aber Druckereien hatten sich als zu teuer erwiesen und mit Fotobuchgestaltung hatten die beiden keine Erfahrung. Und so lautete die Widmung, die sie mir ins Buch schrieben, auch:
"Ohne dich liebe Traude wäre dieses Buch niemals entstanden! Wir danken dir herzlich"
Das Buch ist 30 x 30 cm groß und 140 Seiten stark. Meine Arbeit war es vor allem, das Layout des Fotobuchs zu gestalten, die Texte Korrektur zu lesen und bei der Fotobuchfirma wegen eines Rabatts zu verhandeln (was mir gelungen ist).
Ich freue mich natürlich ganz besonders darüber, dass den beiden das Buch gefällt. Sie haben es, nachdem sie das Probeexemplar besichtigt und für gut befunden hatten, in 20facher Ausfertigung bestellt. Ein Exemplar habe ich bekommen, eines hat sogar die weite Reise von Österreich nach Australien angetreten, um dort ein liebes Familienmitglied zu erfreuen.
Hier unten seht ihr zwei meiner Lieblings-Doppelseiten. Der kleine Molch hatte sich in den (ebenfalls natürlich angelegten) Swimmingpool der beiden "verirrt" und wurde kurz nach dem Foto ins Biotop übersiedelt. Auch sonst ist der Naturgarten ein Paradies für Tiere - abgesehen von Insekten, Amphibien und diversen Wald- und Wiesenvögeln bevölkern Eidechsen, Ringelnattern, Steinmarder, Eichhörnchen und noch manche andere Tiere diesen schönen Ort.

Die folgenden Fotos entstanden am 26. November, also am Tag unseres Heurigenbesuchs - allerdings wurden sie nicht von meinem Mann oder mir aufgenommen, sondern von Brigitte bei einem Spaziergang, den sie und Peter vor der Einkehr im Weingut in der Umgebung von Sooß unternommen hatten. Edi und ich waren bei diesem Spaziergang leider nicht dabei. Ursprünglich hätten wir auch mitkommen sollen, aber da es an diesem Tag sehr kalt war und es bei meiner Gesundheit gerade mal wieder einen Abwärtstrend gab, haben wir trotz des traumhaft blauen Himmels lieber darauf verzichtet.
Brigitte weiß auch schon, dass ich für meine Blogbeitrage immer wieder Schilder oder Himmelsblicke benötige 😀. Das Schild weist darauf hin, dass der schöne Weg entlang des Wienerwaldes ein Teilstück des 1. Wiener Wasserleitungsweges ist:
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| Fotos von Brigitte |
Erster Schnee ☃️:
Einen Tag vor dem Heurigenbesuch und drei Tage danach hat es jeweils geschneit. Die Fotos in der folgenden Collage stammen von beiden Tagen, also vom 25. und vom 29. November. Der Schnee hielt an beiden Tagen trotz niedriger Temperaturen nur ein paar Stunden. Das Foto von Samia 🐈 sieht so verschwommen oder "weichgezeichnet" aus, weil ich es durchs Fenster und durchs Fliegengitter aufgenommen habe. Sie starrt häufig in dieses Beet, vermutlich raschelt dort ab und zu mal eine Maus...

Als Edi und ich am Vormittag des 29. November in unserer Umgebung einen "Winter"-Spaziergang unternehmen wollten, war der Schnee schon wieder verschwunden. (Ja, genau, an diesem Tag ging ich spazieren, denn da gab es gesundheitlich gerade wieder einen Aufwärtstrend...)
Herbstspaziergänge haben eindeutig auch ihren Reiz. Als Sonnenlicht auf das Birkenlaub fiel und die Blätter wie glänzende Goldmünzen an den dünnen Ästen hingen, erinnerte mich das an das Märchen vom
Sterntaler:
Am selben Tag unternahmen auch
Brigitte und Peter einen Spaziergang, allerdings
im Weinviertel - in der Gegend vom Dionysos-Wanderweg, wo wir auch schon mal gemeinsam unterwegs waren. (Ich zeigte euch
in diesem Blogbeitrag Fotos davon.) Dort sah es
um einiges winterlicher aus. Meine Freundin schickte mir die wundervollen Fotos von der angezuckerten Landschaft und dem schönen Himmelsblick per WhatsApp:
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Fotos von Brigitte
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Häkelpulli-Looks:
In meinem
Lavendelzeit-Posting zeigte ich euch erstmals meinen selbstgehäkelten Pulli. Es macht mir Spaß, mit meinen Eigenkreationen immer wieder nach
neuen Kombinationsmöglichkeiten zu suchen. Hier habe ich ihn mit meinem
blauen Gudrun-Sj*den-Zweiteiler gemixt, den ihr neulich gegen Ende
DIESES Posts mit der ockerfarbigen Häkelweste gesehen habt. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie ein einziges darüber- oder daruntergezogenes Kleidungsstück oder Accessoire den
Look verändern kann.
Auch beim folgenden Outfit habt ihr das "Darunter" vor kurzem erst gesehen: Ich zeigte euch in DIESEM Post das rote Langarmshirt und die roten Jeans mit meinem Gov't-Mule-Bandshirt sowie in zwei Kombinationen mit der neuen Kimonojacke. Und nun wirkt alles schon wieder völlig anders durch meinen selbstgehäkelten Pulli ... und der Pulli wirkt durch das Darunter anders als in der vorigen Collage.
Ein neues Kleidungsstück ist also nicht nur "ein Stück mehr im Schrank" - sondern (sofern ihr exmperimentierfreudig seid) gleichzeitig viele verschiedene neue Looks!
Advent-Deko ☃️🕯️🧸:
Zum roten Outfit passen dann auch die Fotos, die euch zeigen, wie ich in diesem Jahr unser Haus für die Vorweihnachtszeit geschmückt habe. Die Deko ist heuer sehr dezent - im Haus ein paar rote Teelichter, Kerzen und Hagebuttenzweige, und vor dem Haus ein (vor Jahrzehnten selbst bemalter) Nussknacker, ein Blech-Schneemann, eine kleine Skifahrerin und abermals ein paar Hagebuttenzweige. (Diese extra-kleinen und sehr dekorativen Heckenrosenfrüchte wachsen bei meiner Freundin Brigitte im Garten, und sie hat mir einige davon geschenkt.)
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| Möglicherweise kommt im Lauf der Adventzeit noch etwas aus meinem reichhaltigen Weihnachts-Fundus dazu, aber im Moment reicht's mir so. |
It's tea-time ☕:
Die
Zistrose (Cystus incanus) ist eine sehr alte, mächtige und
wertvolle Heilpflanze. Aufgrund ihres breiten Wirkungsspektrum ist sie inzwischen auch gut erforscht. Sie besitzt
antibakterielle und antivirale Eigenschaften und wirkt sowohl bei grippalen Infekten und bei Haut- und Magen-Darm-Erkrankungen als auch bei Rheuma.
HIER könnt ihr mehr über die
entzündungshemmende und antioxidativen Wirkung dieser Heilpflanze erfahren.
Da ich gerne zu Naturheilmitteln greife, besorgte ich mir in der Apotheke eine Packung dieses Tees und ich bereite mir jetzt täglich ein Kännchen*) davon zu. Er schmeckt mir nicht besonders gut, aber mit einem Löffel Honig und etwas mehr Wasser als angegeben, ist er genießbar - und ich bilde mir ein, dass er wirkt. Das ist das Wichtigste.
*) Die witzige und praktische Teekanne mit dem vornehmen Gentleman habe ich vor Jahrzehnten von einer Arbeitskollegin geschenkt bekommen. Ich besitze noch ein zweites Set mit anderem Motiv, aber ähnlichem Aufbau, das ich vor ein paar Jahren von lieben Freunden bekam, das zeige ich euch ein anderes Mal. Diese beiden verwende ich nun abwechselnd für meinen Zistrosentee.
Mehr Schnee ☃️🕯️☃️:
Am vergangenen Wochenende
schneite es dann etwas heftiger als die vorangegangenen beiden Male, und der
Schnee blieb auch ein paar Tage lang liegen. "Eingeschneit" wurden wir zwar nicht -
so viel Schnee haben wir in unserer Region üblicherweise nicht - aber ich hoffe dennoch, dass meine Bilder für
Rains Linkup mit dem Thema "Snowed in" ausreichen.
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Fotos vom 2. Dezember - Katze Samia war nach ihrer "Schneewanderung" hungrig 😺
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Am nächsten an einen "eingeschneiten Zustand" kamen wir vor etwa 20 Jahren heran. Ich habe euch die folgende Collage aus alten und nicht sehr gelungenen Fotos schon mal gezeigt -
in diesem Post:
Am 24. Oktober 2003 gab es in unserer Region einen verfrühten Wintereinbruch. Bäume hielten der Schneelast nicht stand und fielen auf Strommasten, es gab einen 17 Stunden dauernden Stromausfall. Meine Tochter Jana und sämtliche anderen Kinder wurden von der Schule nach Hause geschickt, weil dort die Toiletten wegen des Zusammenbruchs der Stromversorgung nicht benützt werden konnten. Natürlich fielen dadurch auch die Ampelanlagen und Heizungen aus und Supermärkte konnten nicht öffnen 🕯️🕯️🕯️.
Glücklicherweise passierte das an einem Tag, an dem ich nicht zur Arbeit musste, und ebenfalls glücklicherweise besaß ich aus den 1980er Jahren noch einen Gas-Campingkocher, mit dem ich eine Suppe und Tee für mein Kind und mich kochen konnte. Die
Sträucher in unserem Garten ächzten unter dem schweren, feuchten Schnee,
unsere damals noch ganz junge Katze Nina sprang voller Neugierde durch das interessante, kalte Weiß, Jana baute einen Schneemann und die herbstliche
Fensterdekoration bekam eine weiße Haube... Als es dunkel wurde, behalfen wir uns mit Kerzen und spielten Karten. Obwohl wir den stromlosen Tag also gut herumbrachten, waren wir froh, als der Strom zurückkehrte und wir das Haus beheizen konnten.
So spektakulär war es diesmal nicht. Aber das "Kind in mir" freut sich in der Vorweihnachtszeit über Schnee in unserem Garten - es sieht hübsch aus und ich gerate dadurch leichter in Weihnachtsstimmung 🎅. Außerdem bin ich froh, dass wir Schnee noch erleben können - in Zeiten des Klimawandels ist nicht gesichert, wie lange uns solch ein Anblick noch vergönnt ist ☃️. Also lasst ihn uns genießen!
Auf den Straßen gefällt mir der Schnee weniger... deshalb bin ich heilfroh, dass ich mittlerweile nicht mehr bei jedem Wetter, und sei es noch so grässlich und gefährlich, zur Arbeit nach Wien fahren muss.
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Fotos vom 2. Dezember (+ nachts) und vom 3. Dezember (erkennbar am Sonnenschein)
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Abermals Neuschnee! Fotos von heute morgen (6. Dezember)
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In den heißen Regionen dieser Erde und auf der anderen Seite der Weltkugel wirken diese Foto vermutlich seltsam, so wie für mich momentan Fotos mit Sonnenschein, Palmen 🌴 und im Meer badenden Menschen ungewohnt wirken. Andererseits empfinde ich solche Fotos derzeit als angenehme Wärmequelle - und so sind meine Schneebilder hoffentlich eine angenehme Abkühlung für euch.
Wo immer ihr euch befindet, bleibt sicher und gesund - und falls ihr in einem Land lebt, in dem Weihnachten gefeiert wird, wünsche ich euch eine genussvolle und stressfreie Vorweihnachtszeit.
Fotos: Herr und Frau Rostrose und unsere Freundin Brigitte
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Herzlichst
eure T r a u d e
Rostrose auf Facebook
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Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties:
Mosaic Monday,
Monday Mural,
T Stands For Tuesday, Artis Schilderwald,
My Corner of the World,
All Seasons,
Naturdonnerstag,
Thursday Art Date,
Friday Face OFF,
Saturday's Critters,
Gartenglück-Linkparty,
I’d Rather B Birdin’,
Garden Affair,
Novas Linkups - wie
Glockentürme oder
T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy,
Ich seh rot oder
Close to the Ground,
All good things are blue,
Mein Freund, der Baum
PS:
Info über eine Online-Ausstellung über Frauen in der Musikwelt:
Derzeit gibt es von der Österreichischen Nationalbibliothek eine Online-Ausstellung unter dem Titel "Die übersehenen Komponistinnen" (Klick zur Ausstellung), die einige von euch interessieren könnte. (Für die Übersetzung der Begleittexte ins Englische klickt bitte hier.) Hier ein Textauszug:
"Dass
Frauen nicht komponieren können, war meist die selbstverständliche
Annahme. Überzeugende Kompositionen von Frauen wurden zur Ausnahme
erklärt.
Die
Komponistinnen, deren Werk in diesen Nachlässen verwahrt wird, sind
höchst unterschiedlich. Öffentlich erfolgreich wie Grete von Zieritz
oder fast im Verborgenen wie Petronella Göring; in allen Genres zu Hause
wie Nancy Van de Vate oder auf bestimmte Gattungen konzentriert wie
Hilde Hager-Zimmermann, die sich fast ausschließlich dem Lied widmete;
stilistisch progressiv wie Luna Alcalay oder eher konservativ wie Frida
Kern – jedoch in allen Fällen technisch profund, meist akademisch
ausgebildet und auf der leidenschaftlichen Suche nach persönlichem
Ausdruck."