♥♥♥ Servus, ihr Lieben,... ♥♥♥
... die Aktion ANL geht in ihr zweites Jahr!
Willkommen, willkommen zu meinem ersten ANL-Beitrag im Jahr 2017!
♥♥♥
A short English summary of this post:
lives through the subject area of ANL - e.g. at the point CLOTHING or AVOIDING PALMOIL. To
be continued in February with ANL # 14!
♥♥♥
Falls ihr meinen Blog erst neu entdeckt habt oder nicht genau wisst, worum es bei ANL geht,
klickt am besten HIER und lest euch die Kurzinfo durch. Die Abkürzung ANL steht jedenfalls
zum einen für A NEW LIFE und zum anderen für
Hugs, Traude
♥♥♥
Falls ihr meinen Blog erst neu entdeckt habt oder nicht genau wisst, worum es bei ANL geht,
klickt am besten HIER und lest euch die Kurzinfo durch. Die Abkürzung ANL steht jedenfalls
zum einen für A NEW LIFE und zum anderen für
Achtsamkeit
Nachhaltigkeit
Lebensqualität
Wie ihr der Überschrift entnehmen könnt, möchte ich euch heute schildern, was sich in unserem
Leben durch die Beschäftigung mit manch einem ANL-Thema verändert hat. Und ich kann euch
sagen, dass es zwischen 2016 und 2017 eine durchaus beachtliche Anzahl von Veränderungen im
Rostrosenleben gab.
Denn für mich persönlich ist es schlichtweg unmöglich, einerseits bei einer
ANL-Recherche zu erfahren, dass z.B. beim Baumwollanbau für ein einziges T-Shirt 2000 Liter
Wasser verbraucht werden ... oder dass in fast allen Cremes, Hygieneprodukten und zahlreichen
Nahrungsmitteln das billige Palm(kern)öl verwendet wird und man dafür in großem Stil Regenwälder
zerstört... und andererseits mein Konsumverhalten unverändert zu belassen. Herr Rostrose zieht
bei vielen - aber nicht bei allen - Veränderungen ebenfalls mit. (Er kann seine Entscheidungen
nämlich ganz gut selber treffen ;-)) Also ist bei uns einiges anders geworden, und über diese
"Neuerungen" werde ich euch nicht nur heute, sondern in mindestens zwei Teilen erzählen.
Ich hoffe, der Beitrag ist für euch interessant und anregend - selbst wenn ihr nicht vorhabt, bei
sämtlichen Themen mitzuziehen, gibt es hier vielleicht den einen oder anderen Bereich, bei dem
ihr z.B. sagt: "Das habe ich noch gar nicht gewusst - darauf werde ich in Zukunft verstärkt achten"
oder "Okay, wenn es so einfach geht, dieses oder jenes zu vermeiden, dann versuche ich es auch
mal."
Damit es auch etwas zu schauen gibt, habe ich wieder eine kleine Capsule Wardrobe aus oft und
gern von mir getragenen Kleidungsstücken zusammengestellt, die ich so, wie ihr sie hier seht, im
Dezember und Jänner angezogen habe - ins Büro zum Beispiel oder zu Spaziergängen, zum
Wochenendeinkauf oder zu Besuchen bei meiner Mutter...
gern von mir getragenen Kleidungsstücken zusammengestellt, die ich so, wie ihr sie hier seht, im
Dezember und Jänner angezogen habe - ins Büro zum Beispiel oder zu Spaziergängen, zum
Wochenendeinkauf oder zu Besuchen bei meiner Mutter...
Die Hauptbestandteile dieser Capsule sind mein roter Bio-Baumwollrock und mein rosengemustertes
Langarm-Shirt - beide Kleidungsstücke kennt ihr u.a. auch schon aus meinem Wintermärchen-
Post - weiters ein kurzes Des*gual-Kleid mit großflächigem Floral-Print in der Hauptfarbe Rot, Blue-
Jeans, eine taupe-farbige Stoffhose, eine kiwigrüne Samthose, ein rot-weißes Ringelshirt und mein
grün-rot-curry-gemusterter Bio-Merinowoll-Kurzmantel. Diese Teile wiederholen sich in den heute
gezeigten Kombinationen, die übrigen Zutaten wechseln.

Und damit bin ich auch schon bei Punkt 1 meiner Liste, was sich im letzten Jahr bei den
Rostrosen geändert hat - beim Punkt KLEIDUNG:
👉 Seitdem ich weiß, dass der Anbau von herkömmlicher Baumwolle so viel Wasser benötigt, dass
Seen und Flüsse austrocknen (Stichwort Aralsee) und Unmengen von Pestiziden versprüht werden,
die riesige Landstriche und Gewässer vergiften, verzichte ich darauf, neue Baumwoll-Kleidungs-
stücke zu kaufen.
Seen und Flüsse austrocknen (Stichwort Aralsee) und Unmengen von Pestiziden versprüht werden,
die riesige Landstriche und Gewässer vergiften, verzichte ich darauf, neue Baumwoll-Kleidungs-
stücke zu kaufen.
Mehr zu diesem Thema HIER. Der "Verzicht" *) fällt mir interessanterweise nicht schwer, seit ich
verinnerlicht habe, wie schädlich das heutzutage übliche Klamotten-Konsumverhalten für die Welt
ist und wie viele Schadstoffe auch noch in den Kleidungsstücken selbst enthalten sind.
*) Überhaupt werdet ihr das Wort "Verzicht" in diesem Beitrag noch mehrere Male lesen - es soll jedoch in keinem
Fall im Sinne eines "leidvoll dargebrachten Opfers" verstanden werden. Es geht vielmehr darum, bei manchen bösen
Spielen nicht mitspielen zu wollen. Beim Zugrunderichten der Welt durch Konsumieren und Konsumieren und
Konsumieren beispielsweise Und deshalb enthalten wir uns in manchen Bereichen - freiwillig und mit einem sehr
guten Gefühl.
ist und wie viele Schadstoffe auch noch in den Kleidungsstücken selbst enthalten sind.
*) Überhaupt werdet ihr das Wort "Verzicht" in diesem Beitrag noch mehrere Male lesen - es soll jedoch in keinem
Fall im Sinne eines "leidvoll dargebrachten Opfers" verstanden werden. Es geht vielmehr darum, bei manchen bösen
Spielen nicht mitspielen zu wollen. Beim Zugrunderichten der Welt durch Konsumieren und Konsumieren und
Konsumieren beispielsweise Und deshalb enthalten wir uns in manchen Bereichen - freiwillig und mit einem sehr
guten Gefühl.
👉 Generell belastet jede Produktion, jeder Anbau von Rohmaterialen für Textilien (und natürlich
auch für alle anderen Erzeugnisse) die Umwelt, auch Kleidung aus Polyester oder Viskose etc.
Viele Kleidungsstücke werden zudem auf eine Art und Weise hergestellt, die Menschen ausbeutet
und gesundheitlich gefährdet (beim Pflanzen, Ernten, Färben, Nähen ...), weshalb ich den Beschluss
fasste, dass ich "genug habe". Seither betreibe ich größtenteils sogenanntes "Schrank-Shopping" -
soll heißen, ich mixe meine Outfits so kreativ und abwechslungsreich wie möglich aus meinem
Fundus zusammen, anstatt immer wieder Neues zu kaufen.
auch für alle anderen Erzeugnisse) die Umwelt, auch Kleidung aus Polyester oder Viskose etc.
Viele Kleidungsstücke werden zudem auf eine Art und Weise hergestellt, die Menschen ausbeutet
und gesundheitlich gefährdet (beim Pflanzen, Ernten, Färben, Nähen ...), weshalb ich den Beschluss
fasste, dass ich "genug habe". Seither betreibe ich größtenteils sogenanntes "Schrank-Shopping" -
soll heißen, ich mixe meine Outfits so kreativ und abwechslungsreich wie möglich aus meinem
Fundus zusammen, anstatt immer wieder Neues zu kaufen.

👉 Einige besondere Anziehsachen habe ich 2016 zwar doch gekauft - so zum Beispiel den Strick-
mantel, den ihr hier unten seht. Dabei habe ich aber auf ein paar Kriterien verstärkt geachtet:
Qualität, Nachhaltigkeit, Notwendigkeit. Der kurze Mantel (oder die lange Jacke) ist aus Bio-
Merinowolle und stammt vom Umweltversand Was*hbär, wo die Artikel in Fair-Trade-Betrieben
hergestellt werden. Da ich nur wenige Klamotten gekauft habe, durfte der Strickmantel auch um
einiges mehr kosten, als ich früher auszugeben bereit gewesen wäre. (Außerdem habe ich eine
Minus-25-Prozent-Aktion abgewartet. ) Ich hoffe, dass er mir lange Freude bereiten wird - in
diesem kalten Winter leistet er mir jedenfalls schon hervorragende Dienste: Denn bisher besaß
ich keine wärmenden Echtwoll-Kleidungsstücke, und ich befand zum Glück rechtzeitig, dass
sich das ändern muss.
Merinowolle und stammt vom Umweltversand Was*hbär, wo die Artikel in Fair-Trade-Betrieben
hergestellt werden. Da ich nur wenige Klamotten gekauft habe, durfte der Strickmantel auch um
einiges mehr kosten, als ich früher auszugeben bereit gewesen wäre. (Außerdem habe ich eine
Minus-25-Prozent-Aktion abgewartet. ) Ich hoffe, dass er mir lange Freude bereiten wird - in
diesem kalten Winter leistet er mir jedenfalls schon hervorragende Dienste: Denn bisher besaß
ich keine wärmenden Echtwoll-Kleidungsstücke, und ich befand zum Glück rechtzeitig, dass
sich das ändern muss.
👉 Die anderen (für meine Begriffe sehr spärlichen) Kleidungs-Ankäufe des Jahres 2016
stammten aus dem Second-Hand-Laden (ein Landhauskleid, ein Dirndl, ein Rock, ein Gürtel,
ein Shirt... ich glaube, das war's) oder waren in gewisser Weise "nötig" und auf jeden Fall
wohl überlegt (z.B. keine brauchbare wärmende Steppjacke oder kein Echtwoll-Pullover
vorhanden etc.). Fast alle diese Ankäufe habe ich in DIESEM Post beschrieben. Einen der
neu gekauften Echtwoll-Pullover seht ihr ein Stück weiter unten (hellgrün, aus einem herrlich
weichen Alpaka-Seide-Gemisch).
👉 Ich habe alte Kleidung noch nie weggeworfen, es sei denn, sie war total kaputt. Und selbst
da habe ich die Stoffe zuweilen noch weiter verwndet - als Putzfetzen z.B. Kleidung mit Flecken
konnte ich gut zum Malen tragen, anderes wurde als "Schlunzgewand" aufgetragen oder zur
Altkleidersammlung gegeben. Manchmal verschenkte ich auch früher schon alte Kleidung auf
Reisen an arme Menschen. Im vergangenen Urlaub habe ich letzteres zum Motto erhoben
und eine "Urlaubsgarderobe zum Weggeben" eingepackt. In meinem Namibia-Reisebericht
könnt ihr nach und nach verfolgen, welche Kleidungsstücke ich weggegeben habe und welche
letztendlich doch noch bei mir bleiben durften.
stammten aus dem Second-Hand-Laden (ein Landhauskleid, ein Dirndl, ein Rock, ein Gürtel,
ein Shirt... ich glaube, das war's) oder waren in gewisser Weise "nötig" und auf jeden Fall
wohl überlegt (z.B. keine brauchbare wärmende Steppjacke oder kein Echtwoll-Pullover
vorhanden etc.). Fast alle diese Ankäufe habe ich in DIESEM Post beschrieben. Einen der
neu gekauften Echtwoll-Pullover seht ihr ein Stück weiter unten (hellgrün, aus einem herrlich
weichen Alpaka-Seide-Gemisch).
👉 Ich habe alte Kleidung noch nie weggeworfen, es sei denn, sie war total kaputt. Und selbst
da habe ich die Stoffe zuweilen noch weiter verwndet - als Putzfetzen z.B. Kleidung mit Flecken
konnte ich gut zum Malen tragen, anderes wurde als "Schlunzgewand" aufgetragen oder zur
Altkleidersammlung gegeben. Manchmal verschenkte ich auch früher schon alte Kleidung auf
Reisen an arme Menschen. Im vergangenen Urlaub habe ich letzteres zum Motto erhoben
und eine "Urlaubsgarderobe zum Weggeben" eingepackt. In meinem Namibia-Reisebericht
könnt ihr nach und nach verfolgen, welche Kleidungsstücke ich weggegeben habe und welche
letztendlich doch noch bei mir bleiben durften.
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| Sabine Gimm will in ihre Blogparade Streifenliebe im Winter Ringelshirts, Streifenschals & Co. sehen - aber gern! |
Punkt 2 meiner Liste, was sich im letzten Jahr bei den Rostrosen geändert hat: Wir
VERMEIDEN PALMÖL, wo es nur geht.
👉 Manche Produkte (Aufzählung folgt) kaufen wir schlicht und einfach nicht mehr, seit ich
mich näher damit beschäftigt habe, was der Palmöl-Anbau alles anrichtet (Abholzung und
Brandrodung von Regenwäldern, dadurch wird der Klimawandel beschleunigt, Menschen wird
ihr Zuhause genommen und zum Teil müssen Erwachsene wie auch Kinder als Zwangsarbeiter auf
Palmölplantagen arbeiten, zahlreiche Tiere verlieren ebenfalls ihren Lebensraum oder sterben
im Feuer, die Borneo-Orang-Utans wurden wegen der Palmöl-Problematik schon zu den extrem
gefährdeten Tierarten gezählt, usw.) Mehr darüber HIER in meinem vorjährigen Beitrag zum
Thema.

👉 Die Palmöl-Produkte, die wir vermeiden, finden sich sowohl im kosmetischen bzw. im Hygiene-
bereich als auch im Lebensmittelbereich. Meine Postings mit umfassenderen Informationen zu
den beiden großen Themenkreisen findet ihr HIER (Lebensmittel) und HIER (Körperpflege und
Haushalt). Hier unten schildere ich euch, was wir verändert haben bzw. welche Produkte wir nun
verwenden:
👉 Wir kaufen z.B. absolut kein Waschpulver mehr, denn ich konnte bei meinen Recherchen kein
Pulver entdecken, das frei von Palmöl ist. Bei Flüssigwaschmittel verhält sich das in manchen
Fällen anders, aber die meisten der herkömmlichen Flüssigwaschmittel haben einen besonders hohen
Tensidgehalt. Ich wasche zur Zeit den Großteil meiner Wäsche mit Waschnüssen*) (drei Waschnüsse
in einem Wäschebeutel reichen für ca. 3 Waschgänge).
*) Diese sind zwar auch nicht unumstritten, da sich ihr hoher Transportaufwand negativ auf die CO2-Bilanz niederschlägt
und die Nachfrage aus Europa die Preise für die Inder steigen lässt. (Palmöl ist übrigens auch nicht gut für die CO2-Bilanz,
das nur am Rande. 😉) Für Kunstfasern sind Waschnüsse außerdem nicht gut geeignet, heißt es - aber davon besitze ich
ohnehin nicht viel.
Doch wenn ich z.B. Bettwäsche mit Waschnüssen wasche, fehlt mir der gewohnte angenehme
Duft mancher Waschmittel. Deshalb tropfe ich entweder einen Tropfen ätherisches Öl (Vanille,
Lavendel ...) ins Schwemmwasser oder ich verwende ein Bio-Flüssigwaschmittel. Derzeit ex-
perimentiere ich gerade mit AlmaWin cleanut palmölfrei Waschmittel *), weil das ein Produkt
ist, das es in unserer Wohnnähe zu kaufen gibt (sowohl in der Gewußt-wie-Drogerie als auch im
Hofladen). Es wäscht gut und der zarte Duft gefällt mir. Außerdem ist die Plastikflasche immerhin
aus recyceltem Kunststoff.
*) Dies ist keine bezahlte Werbung, sondern nur Information - und das trifft auch auf alle anderen
Produktnennungen zu.
👉 Vielleicht werde ich heuer im Sommer mal versuchen, aus Efeu selbst Waschmittel herzustellen -
unser Garten ist davon ohnehin überwuchert. Eine Anleitung dazu gibt es HIER. Hat jemand von
euch damit Erfahrung???
👉 Weichspüler kommt sowieso schon ewig keiner ins Rostrosenhaus. Gespült wird die Wäsche
bei uns nur mit Essig. Damit ersparen wir uns auch Calgon oder einen anderen Wasserenthärter /
-entkalker. Der Geruch von Essig verschwindet spätestens beim Spülgang. Gegen unangenehme
Gerüche in der Waschmaschine bzw. in der Wäsche hilft es übrigens auch, jedem Waschgang ein bis
zwei EL Waschsoda beizufügen. (Waschsoda ist außerdem gut gegen den Grauschleier in weißer
Wäsche und hilft sogar gegen Flecken. HIER noch ein paar weitere Anwendungsgebiete des
günstigen und umweltfreundlichen "Wundermittels" Waschsoda.)
👉 Zum Putzen verwenden wir derzeit außer Wasser, Essig und Waschsoda vor allem die
palmölfreie und vegane Reiniger-Serie von Good Soaps. Wir gehen sehr sparsam damit um.
👉 Wir kaufen auch keine Seifen, Hand-, Gesichts- und Körpercremes, Badezusätze etc. mehr, die
Palmöl enthalten. (Oder wenn, dann "in der höchsten Not" Bio-Palmöl.) Wenn wir uns nicht sicher
sind, hilft uns in vielen Fälle die Code-Check-App, die über Inhaltsstoffe aller Art in den Produkten
informiert. (Ihr könnt aber davon ausgehen, dass in den meisten herkömmlichen Produkten, das billige
Palmöl enthalten ist...) Die aktuell bei uns in Verwendung befindlichen Seifen sind eine Alepposeife
sowie palmölfreie Schafmilch-Seifen von well land Naturseifen. Mein nächstes Shampoo wird eine
Shampooseife von well land sein, im Moment verwende ich hier allerdings noch Reste von früher.
Meine Handcreme ist von Lavera Naturkosmetik (Bio-Cranberry & Bio-Arganöl). Damit
creme ich bei meinen Besuchen auch stets die Hände meiner Mutter ein. Meine Tagescreme ist
die Tönungscreme von Dr. Hauschka. Zur Nachtpflege fürs Gesicht und den ganzen Körper verwende
ich (neben Resten) aktuell Bio-Kokosöl (aus der Lebensmittelabteilung) oder diverse Bio-Öle der
Firma Naissance (Hagebuttenkernöl, Nachtkerzenöl, Mandelöl, Aprikosenkernöl); aus diesen
vitaminreichen Ölen sowie Olivenöl (aus der Lebensmittelabteilung) mixen wir uns auch unsere
eigenen Badezusätze oder ab und zu eine Haarkur für mich.
👉 Auch in den Deo-Cremes, die sowohl mein Mann als auch ich seit vorigem Jahr verwenden, ist
kein Palmöl enthalten. Wir sind nämlich beide von den entweder aluminiumhältigen oder nicht
befriedigend wirksamen Deosprays auf Bio-Deo-Cremes umgestiegen: Herr Rostrose verwendet
die Deo-Creme Masculine von Wolkenseifen und ich das "Honigschnütchen" von Pony Hütchen -
beide sind sehr sparsam im Verbrauch und ich liebe den Honigschnütchen-Duft: Ich hatte noch nie
ein Deo, das so gut und lange anhaltend gewirkt hat! Dadurch ergibt sich ein angenehmer Neben-
effekt: Ich kann meine Shirts (auch im Sommer!) zumindest noch ein zweites Mal tragen - das war
früher nicht möglich! Das heißt, ich muss sie seltener waschen, und dadurch spare ich
Waschmittel, Strom und Wasser!
👉 Lippenpflege: Mein Mann ist von Labello (der Palmöl und andere bedenkliche Inhaltsstoffe
enthält) auf den natürlichen Lippenbalsam von Burt's Bees umgestiegen (mit Bienenwachs und
pflegenden Ölen, aber ohne Palmöl) und ich selbst habe auch einen solchen Lippenbalsam und
außerdem seit vorigem Jahr zwei verschiedene "Lip Crayons" in schönen Farben, ebenfalls von
Burt's Bees Naturkosmetik.
👉 Auch bei Lebensmitteln achten wir verstärkt darauf, dass möglichst kein Palmöl verwendet
wird. Hier MÜSSEN - im Gegensatz zu den vorher genannten Produkten - zwar vom Gesetz her
die Inhaltsstoffe genau deklariert werden, aber einfacher ist es dadurch nicht.
👉 Außer Butterkeksen haben wir z.B. keine Kekse gefunden, die frei von Palmöl sind.
Man kann zwar Selberbacken, doch meine Mutter wollte nichts Selbstgebackenes und hatte
irgendwann auch von den Butterkeksen genug, sie wollte "Prinzenrolle"-Kekse oder etwas
Ähnliches. Ich fand im Hofladen immerhin ähnliche Schoko-gefüllte Kekse mit Bio-Palmöl...
Herr Rostrose und ich können gut auf Kekse verzichten.
👉 Wir verzichten auch auf Schokolade. Es gibt zwar einige Produkte im Reformhaus, die ohne
Palmöl oder mit Bio-Palmöl auskommen (siehe auch unteres Drittel dieses Posts), aber es schadet
uns nichts, wenn wir die auslassen. Manchmal, wenn mich ein extremer Süßguster überkommt,
nasche ich Paradiso-Konfekt oder ähnliches, das ist auch für meine Gesundheit besser als Schoki.
👉 Nutella - mit viel Zucker und viel Palmfett - ist auch schon eine Weile von unserer Liste
gestrichen, obwohl wir früher mal ganz wild darauf waren. HIER habe ich beschrieben, wie ich
Haselnussaufstrich selber mache - und wenn's mal bequemer sein soll, kaufe ich einen Aufstrich
z.B. von Rapunzel mit Bio-Suisse zertifiziertem Palmöl. Dieses folgt Richtlinien, welche die
Rodung von Flächen mit hohem Schutzwert verbieten. Die Produktion von Bio-Suisse
zertifiziertem Palmöl führt demnach nicht zu Regenwaldzerstörung und kommt außerdem
ohne Pestizide aus.
👉 Unsere Hauptschwierigkeiten entdeckten wir bei Müsli: Da wir an fast jedem Morgen eines
essen, kommt "völliges Verzichten" hier nicht in Frage. Wenn man sich ein Müsli aus Hafer-,
Hirse- und anderen Flocken sowie gekeimten Kernen selber macht, ist Palmöl natürlich kein
Problem, aber nunja, was soll ich sagen - wir lassen ohnehin schon die Schokolade, die Kekse
und das Nutella aus! Ich habe alle möglichen "gesunden" Müslis ausprobiert, aber so ganz ohne
"Knacks" wird das nichts mit mir und den "Körndln". Edi mag im Müsli gern "gepoppten"
Weizen á la Smacks, und bis vor kurzem liebte er auch die Frühstücksflocken von "Lion". Und
ich mag am liebsten Crunchy-Müsli sowie Zimt- oder Nougatkissen. (Die mische ich mir dann
auch ganz brav mit Haferflocken 😉.)
Bei näherer Betrachtung ist in so ziemlich allen diesen Produkten von
Kellogg's, Nestlé & Co. (und auch von den Eigenmarken der Supermärkte) Palmöl drinnen.
Die Firma Nestlé hat sich bei uns auch noch aus anderen Gründen rausgekickt - darüber in meinem
nächsten ANL-Beitrag mehr - also kamen einige Produkte einfach nicht mehr in Frage. Und daher
suchten wir die Regale von Supermärkten, Bioläden, Drogeriemärkten etc. ab und fanden immer
wieder mal Flocken, Körner, "Gecrunchtes" und "Gepopptes" ohne Palmöl ... oder zumindest
mit Bio-Palmöl. Mit diesen Schätzen haben wir nun unsere Müsligläser neu aufgefüllt ... und
hoffen, dass in Zukunft mehr und mehr Produzenten auf Palmöl verzichten. (Entsprechende
eMails haben wir jedenfalls losgeschickt ...)

👉 Wir kaufen nicht gerade viele Fertigprodukte - und es sind im vergangene Jahr noch weniger
geworden - aber z.B. Kartoffelkroketten zählen zu den Dingen, die wir immer gern in unserem
Gefriergerät vorrätig haben. Da kauften wir früher zwei verschiedene Marken ... und jetzt nur noch
die eine - natürlich die ohne Palmöl ...
geworden - aber z.B. Kartoffelkroketten zählen zu den Dingen, die wir immer gern in unserem
Gefriergerät vorrätig haben. Da kauften wir früher zwei verschiedene Marken ... und jetzt nur noch
die eine - natürlich die ohne Palmöl ...
♥♥♥
Gut ihr Lieben, das war's für heute.
Meine bzw. unsere "Liste der Veränderungen" ist noch um einiges länger, aber ich möchte
euch nicht überfordern, und außerdem wird es ja in einem Monat wieder ein ANL-Hauptpostig
geben, und da folgt dann die Fortsetzung. Vielleicht ist meine Aufstellung ja interessant für euch und
ihr bekommt dadurch Lust, mir in dem einen oder anderen Punkt zu folgen. Vergesst nicht, es geht
nicht darum, sich einen "Glorienschein" zu verdienen - wir sind alle nicht perfekt - aber schon kleine
Veränderungen können dazu beitragen, die Welt ein bisserl gesünder zu machen...
![]() |
| Anstelle eines Glorienscheines trage ich lieber einen Hut - und Herr Rostrose auch ;-) |
Zum heutigen Abschluss zeige ich euch noch ein paar
Fotos von einem winterlichen, aber sonnigen Spaziergang mit meinem lieben Mann. Mein rotes
Mäntelchen (das übrigens aus einem Schurwoll-Viskose-Mix besteht und mich bereits seit ein paar
Jahren begleitet), trug ich nur für die Fotos offen, damit ihr auch das Darunter sehen könnt - nämlich
wieder mein Rosenshirt und die Jeans von oben. Und wie ihr sehen könnt, waren wir mal wieder
"gut behütet" - wie in Namibia 😉

Und nun, ihr Lieben, seid wieder ihr an der Reihe mit euren Themen, die die Welt ein
Stückerl besser machen: Am Ende dieses Posts könnt ihr eure eigenen Beiträge wie üblich bei ANL
Stückerl besser machen: Am Ende dieses Posts könnt ihr eure eigenen Beiträge wie üblich bei ANL
verlinken. Jede Menge Anregungen dazu findet ihr HIER - und zu den Spielregeln in Kurzform
kommt ihr HIER. *)
*) Wenn ihr auf diese Links klickt, bekommt ihr übrigens auch eine Anleitung, wie das mit dem
Linkup genau funktioniert (für alle, die es bisher nicht versucht oder geschafft haben).
Habt keine Scheu, auch Ideen zu posten, die
euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte jede Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem
besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt.
Denkt daran: Jede gute Idee kann ansteckend wirken!
Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße
von eurer Traude
von eurer Traude
PS: Ich verlinke diesen Beitrag
bei Sunnys Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas
Freitagsoutfit und bei Sabines Aktion Outfit des Monats ...
Erstmals mische ich auch bei Juttas Aktion Ich sehe rot mit!
bei Sunnys Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas
Freitagsoutfit und bei Sabines Aktion Outfit des Monats ...
Erstmals mische ich auch bei Juttas Aktion Ich sehe rot mit!
































