Dienstag, 1. Oktober 2024

Rückblick auf den Rest vom Juli und den August 2024

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Servus ihr Lieben, ...
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 ... bevor die Zeit vorüber ist, in der (in unseren Breiten) Fotos von kurzen Ärmeln und ärmellosen Kleidern noch halbwegs passend erscheinen, möchte ich euch ein paar weitere unserer  Sommer-Erlebnisse zeigen. (Über einige unserer Aktivitäten ab Sommerbeginn bis etwa Mitte Juli erzählte ich euch in meinem Post Kelten, Katzen und mehr...)

Fotoshooting, Fotoausstellung & Freundes-Treff:
Am 13. Juli trafen wir uns mit unseren Freunden Anita und Norbert im Badener Doblhoffpark, um uns weitere Bilder der dortigen Open-Air-Fotoausstellung Festival La Gacilly-Baden Photo 2024 anzusehen.
 
Falls ihr wissen wollt, wer die hübschen Fotos von Edi und mir aufgenommen hat: Das war Max, der Sohn unserer Freunde:

Portraitaufnahmen von Max M. Nur der Graureiher, der im Fluss Schwechat fischte, wurde von mir (mit dem Handy) fotografiert.

Er benötigte für seine Bewerbungsunterlagen an einer Fotoschule noch ein paar Portraitaufnahmen und fragte, ob wir uns zu einem Shooting bereit erklären würden. Aber gerne doch, kein Problem! 😊 Wie ihr sehen könnt, hatten wir Spaß dabei und es entstanden viele tolle Bilder. Max wurde natürlich an der Schule aufgenommen 👍.

Für das Foto von Anita beim Lesen der Infotafel bin ich verantwortlich, die anderen drei Fotos hat meine Freundin aufgenommen.

Auch Edi hat mich zweimal beim Betrachten der Fotos geknipst. Die diesjährige Ausstellung (die noch bis 13. Oktober*) zu sehen ist) steht unter dem Thema WELT.NATUR.ERBE und bietet wieder eine große Auswahl toller Aufnahmen von verschiedenen Fotokünstlern aus aller Welt. 

*) Bei den Unwettern Mitte September wurden einige Fotowände in den Parks beschädigt, doch inzwischen konnten die Schäden - laut diesem Zeitungsartikel - weitgehend behoben werden.

Die Enten im Doblhoffpark sind bereits daran gewöhnt, dass ihr Teich während der Sommermonate von Bildern bevölkert ist. Die Plattformen, auf welchen die Fotos schwimmen, werden von den Vögeln zum Ausruhen genützt (siehe unten rechts).

Ist dieses (fast) perfekte Lächeln eines schlafenden Papageienfisches nicht umwerfend?

Von dem oberen Kleid mit Spitzenbluse habe ich heute keine Outfit-Collage für euch. Diese Kombination habe ich euch so oder so ähnlich schon früher gezeigt - z.B. in diesem Post vor fünf Jahren. Aber ich kann allen, die Interesse an meinen Kombinationen haben, ein paar andere Kleidungs-Mixe zeigen, die (soweit ich mich erinnere) noch nicht in diesem Blog zu sehen waren.

Outfit #1...
... besteht aus meinem altbekannten braun-schwarzen Maxirock im Patchwork-Look in Kombination mit einem ebenfalls schon viele Jahre lang in meinem Besitz befindlichen petrolfarbigen Shirt, das sich auf einer Seite unter der Brust raffen lässt. Ich mag Brauntöne gern im Mix mit Türkis-Nuancen. 
 
Diesen Look trug ich zu einem Komparsen-Casting, das Herr Rostrose und ich im August besuchten. (Wir wurden beide für einen Drehtag im Oktober gebucht.) Bei dem Casting traf ich auch Angela wieder, eine der netten und lustigen Kolleginnen vom Welcome Home Baby-Dreh.


Fitnesstraining:
Im Verlauf des letzten Jahres hat sich sowohl bei Herrn Rostrose als auch bei mir einiges "Hüftgold" angesetzt. 
 
Das hat vor allem mit jenen Zeiten zu tun, in denen wir (aus gesundheitlchen Gründen oder weil wir auf Urlaub waren) nicht trainieren gehen konnten. (Im Spätsommer und Herbst 2023 hatten wir z.B. einige Probleme mit hartnäckigen grippalen Infekten.) 
 
Ich bin keine "Sportfanatikerin", eher im Gegenteil, aber aufgrund gewisser "Baustellen" an meinem Körper habe ich die Erfahrung gemacht, dass es mir mit regelmäßiger Gymnastik, Muskelaufbau und nicht allzuviel Übergewicht besser geht. Nach unserer "Reise um die Welt" haben wir auch in diesem Jahr wieder damit begonnen, regelmäßig zwei- bis dreimal die Woche im Fitnesszentrum zu trainieren. 
 
Zumeist "radle" ich eine halbe Stunde auf dem Ergometer, um mich aufzuwärmen, das macht mir besonders viel Spaß, denn auf dem Bildschirm sehe ich währenddessen Videoclips von einigen der schönsten Wander- und Radtouren auf dieser Welt. Und erfreulicherweise haben wir einige dieser Orte auch schon in natura kennengelernt 😊) Dazu höre ich per "Knopf im Ohr" meine Lieblingsmusik, das macht mir richtig gute Laune. Danach habe ich zwei Programme, die ich abwechsle - 1) ein intensives Intervalltraining, das ich teilweise von meinem ehemaligen Mrs-Sporty-Programm übernommen und mit gezielter "Problemzonen-Gymnastik" abgewandelt habe, 2) Muskelaufbautraining an diversen Geräten, das von einem Trainer für mich zusammengestellt wurde. (Dauer jeweils etwa 30-40 Minuten) Und - ganz besonders wichtig - zum Schluss wird noch etwa eine Viertelstunde lang gedehnt.

Im Sommer war ich recht froh über diese Möglichkeit, mich in einem klimatisierten Umfeld bewegen zu können, denn in unserem Haus und auch draußen war mir viel zu heiß.


Walking #1:
An den seltenen weniger heißen Tagen war ich auch wieder mit meinen Nordic Walking Stöcken in der Natur unterwegs. Die folgenden Fotos entstanden an mehreren Tagen im Juli und August auf unterschiedlichen Walking-Routen:


Oma-Opa-Tage:
Auch Zeit mit unserem Enkelsohn Jamie konnten wir in diesem Sommer wieder mehrfach genießen. Wie ihr seht, trieben wir uns mit ihm auf verschiedenen Spielplätzen herum. 
 
Einmal trafen wir uns auch mit meiner früheren Kollegin Helga, ihrem Mann und ihrem Enkel Felix (den Jamie schon von einem gemeinsamen Besuch im Haus des Meeres kennt) - siehe folgende Collage unten links: "Oma Rostrose" durfte den Jeep lenken (bzw. wild damit wackeln), während die beiden kleinen Abenteurer drauf herumkletterten 😎😉.
 
 
 
Im folgenden großen Foto seht ihr uns in einem Dinosaurier-Ei sitzen - darauf komme ich gleich noch zurück 😉. Unten links lernt Jamie, dass man Tiere am besten beobachten kann, wenn man sich ganz ruhig hinhockerlt und ihnen zusieht. Die Enten im Kurpark Oberlaa sind aber ohnehin relativ stoisch.
 
 
 
Kommen wir nun nochmal zu dem Dino-Ei: Am 25. Juli waren wir mit Jamie im Dumba-Park Tattendorf, wo es einerseits ein Schmetterlingshaus gibt, in dem wir z.B. diesen Blue Morpho und auch ein paar süße kleine Wachteln sahen, und andererseits einen Dinosaurier-Park (gratis mit der NÖ-Card). 
 
Für etwas größere Kinder und Erwachsene gibt es dort auch einen Kletterparcours - und außerdem kann man dort in einem Schlaf-Fass übernachten. Vielleicht machen wir das ja mal 😎😁


Outfit #2...
... trug ich, als uns Teile der Familie auf eine deftige Jause im Garten 🍕🍷🌮🍺🥓🧋🥗🍻🫔 besuchen kamen - meine Tochter, mein Bruder (der seine Lungenembolie gut überstanden hat) und seine Frau Gitte sowie Edis Schwester Anita. Dem Anlass entsprechend war meine Kleidung sehr leger und bestand aus meiner weiten Hose im Blätterdesign und dem grünen Shirt, das ich euch neulich zum pinken Rock vorgestellt habe und das farblich perfekt zur Hose passt. Die grüne Kette, die mir Edi mal geschenkt hat, bleibt Ton in Ton.

Gartenarbeit und Ernten: 
Alle Jahre wieder macht uns der Garten viel Freude, aber auch viel Arbeit. In diesem Jahr fiel vor allem die Butternuss-Kürbisernte sehr gut aus, dafür gab es nicht viele Zucchini und auch nicht allzu viele Kartoffeln.
 
Die gelben Blüten in der Mitte sind von unseren Topinambur, deren Knollen wir auch demnächst ernten werden.

Auch die Traubenernte war okay, die Apfelernte hingegen kann man als entfallen betrachten. Aus den Trauben stellten wir Gelee her. Die (äußerst köstliche) rote Marmelade haben wir aus Kornellkirschen (aka "Dirndln") und Zwetschken gemacht - mit je einer Prise Zimt, Rum und Vanille.

Könnt ihr euch noch erinnern? Vor ein paar Jahren nahm ich euch virtuell mit ins "Dirndl-Tal" - HIER geht's zum Blogbeitrag - da konntet ihr sehen, wie die Blüten der Kornellkirschen aussehen und einiges mehr über diese tollen Früchte erfahren.

Die Kornellkirschen seht ihr oben in der Mitte, da waren sie aber noch nicht reif. Sie wachsen bei uns in der Au. Um sie für Marmeladen oder Likör zu verwenden, müssen sie dunkelrot sein. Die Zwetschken waren Biofrüchte aus unserem Supermarkt (denn wir haben leider keinen Zwetschkenbaum).  

Outfit #3...
... passt farblich gut zum Gelee und der Marmelade 😉. Alle Teile (inklusive der Kette von Tina und dem Hut aus Spanien) sind schon jahrelang bei mir.


Sommerkino im Park:
Mit unseren lieben Nachbarn Robert und Jasmine besuchten wir an einem lauen Sommerabend (dem 18. Juli) das Freiluftkino im Schlosspark von Pottendorf.

Diesen romantischen Park habe ich euch in meinem Post schon mehrmals gezeigt HIER kommt ihr zu einem meiner Lieblings-Postings über ein ganz spezielles Picknick in diesem Park.

Da wir etwas zu früh dran waren, gingen wir mit Jasmine noch ein Weilchen auf den idyllischen Waldwegen des Parks spazieren. Danach sahen wir den Film Rickerl – Musik is höchstens a Hobby mit Voodoo Jürgens in der Hauptrolle.

Edi und ich hatten bei einer Szene des Films als Komparsen mitgewirkt (aber nur als "Menschen im Park" irgendwo im Hintergrund. Man konnte uns kaum erkennen). Der Film selbst war gut gespielt, hat jedoch unserer Meinung nach stellenweise eine etwas zu "deftige" Sprache geboten, und als Komödie würde ich ihn auch nicht bezeichnen, eher als Tragikomödie...

Die Schlossruine unten rechts bekamen wir kurze Zeit später aus der Nähe zu sehen.
 
Outfit #4...
... ist das Maxikleid, das ich im Sommerkino trug. Dieses Kleid kennt ihr seit 2010, es ist aus Viskose, bequem, strapazierfähig, pflegeleicht, wandelbar und ich mag es nach wie vor gerne. Als der Abend später und kühler wurde, war ich froh, dass ich mein (auch schon altbekanntes) fransiges Schultertuch mitgenommen hatte. Der Stoff ist dünn, aber das Tuch half trotzdem.


Abermals Schlosspark Pottendorf:
Exakt einen Monat später, also am 18. August 2024, besuchten Edi und ich den wunderschönen Pottendorfer Park ein weiteres Mal. An diesem Tag gab es eine der seltenen Gelegenheiten, an einer Führung auf der Schlossinsel teilzunehmen (die üblicherweise abgesperrt ist, um Vandalismus sowie "unautorisierte Erkundungen" der Schloss-Ruine zu vermeiden).
 
Die Schlossinsel und der Park dienten uns übrigens schon mehrfach als Kulissen für manch einen Foto-Ausflug - zum Beispiel im Herbst 2019 mit meiner Blogfreundin Andrea (die leider nicht mehr bloggt) und ihrem Mann Michi oder 2021 für ein Babybauch-Shooting mit meiner Tochter Jana.
 
Weil an dem Tag gleichzeitig ein Streetfood-Festival in Pottendorf stattfand, war der Andrang zur Inselführung recht groß. Bei den Gänsen handelt es sich um Afrikanische Höckergänse - eine domestizierte Form der Schwanengans.

Das im Jahr 1130 erstmals urkundlich erwähnte Schloss Pottendorf ist leider dem Verfall preisgegeben - sämtliche Versuche, einen Investor für Restaurierungsmaßnahmen zu finden, gingen schief, zuletzt durch Covid und die Teuerungen, die durch den Ukrainekrieg entstanden. 

Ein paar Maßnahmen, die die Einsturzgefährdung hintanhalten, konnten aber dennoch getroffen werden, und deshalb wurde es uns ermöglicht, diesen ganz und gar besonderen "Lost Place" im Rahmen einer Führung aus der Nähe zu erkunden. Wir durften sogar in den Innenhof und in einige Räume des Erdgeschosses. Aber am schönsten finde ich die Ruine ohnehin von außen - und überall dort, wo Natur und Mauerwerk eine Symbiose bilden und wo noch alte Verzierungen zu sehen sind...


Im Gegensatz zum Schloss selbst, war es möglich, die Kapelle auf der Schlossinsel zu restaurieren. Hier werden seit einigen Jahren wieder Trauungen abgehalten:


Die Kapelle wirkt von außen kleiner, als sie tatsächlich ist. Diese optische Täuschung wird vor allem durch den mächtigen Baum erzeugt, der neben dem Gebäude aufragt: eine der zahlreichen ahornblättrigen Platanen, die seit vielen Jahrhunderten in diesem Park wachsen:


Outfit #5:
Ein Stück weiter oben konntet ihr schon einen Blick auf Herrn Rostrose und mich auf der Schlossinsel werfen. Und falls euch das Muster des Kleides, das ich bei der Gelegenheit trug, irgendwie bekannt vorkommt, habt ihr das scharf beobachtet: Es ist dasselbe Blätterdesign wie bei der weiten grünen Hose (Outfit #2), stammt vom selben Hersteller und ist aus demselben nachhaltigen Material (Lenzing-Viskose) gefertigt. 
 
Mir hatten Farbe und Stil schon im Frühling zugesagt - als es das Kleid im Sale um 15 Euro gab, griff ich zu (denn im Moment bin ich über jedes Kleidungsstück froh, das nicht knapp sitzt 😉)

 

Walking #2:
Hier seht ihr ein paar weitere Impressionen, die ich an mehreren Tagen im Juli und August auf unterschiedlichen Walking-Routen einfing:


Himmelsblicke: 
Auch die Wolkenstimmungen für Heidis Galeria Himmelsblick habe ich an verschiedenen Tagen beim Nordic Walken fotografiert.


Outfit #6:
Das dunkelblaue Maxikleid mit Ethnomuster, das im Schnitt und Material dem Kleid von Outfit #4 entspricht, kaufte ich vor etwa 10 Jahren, als mir klar war, dass sich das Kleid #4 nicht nur bewährt hatte, sondern zu einem absoluten Lieblingsstück geworden war. 
 
Auch dieses blaue Kleid trage ich im Sommer seit Jahren nun "rauf und runter". Kein Wunder - es ist mordsbequem, absolut knitterfrei, ich schlüpfe einfach rein und bin ohne Aufwand für (fast) jede Gelegenheit gerüstet. Und mit einem Langarmshirt darunter, Leggings und Stiefletten kann ich die Saison des Kleides verlängern.


Die Gelegenheit, bei der ich das Kleid diesmal trug, war ein weiterer Besuch meiner Schwägerin Anita:


Prater-Mural:
In meinem Posting vom 12. September nahm ich euch mit zum diesjährigen Calle Libre Festival und zeigte euch einige der Murals, die bei dieser Gelegenheit in Wien gemalt wurden. Als wir dabei den Wiener Wurstelprater durchquerten, entdeckte ich auf einer Hallenmauer der Bahn „Maskerade“ eine wunderschön gestaltete Wandmalerei, die an nostalgische Ringelspiele, venezianische Masken und Varieté-Zauberei denken lässt.
 
Die Künstlerin ist Jasmine Crisp; sie stammt (wie auch Fintan Magee, der das Friedens-Symbol auf der der Fassade des Vienna International Centre schuf) aus Australien (genauer gesagt aus Adelaide / Süd-Australien). 

Dieses Mural entstand mit Unterstützung des Vereins Calle Libre, aber offenbar nicht im Zuge des Calle Libre Festivals 2024. Bei den Spielkarten versteckt sich das Montagsherz.

Soviel zu unseren Erlebnissen im diesjährigen Hochsommer. Auch vom weiteren September kann ich euch noch einiges berichten, dass muss aber noch ein Weilchen warten. 

Es tut mir Leid, dass ich mich in letzter Zeit teilweise etwas rar gemacht habe - wir waren in den vergangenen drei Wochen nicht oft zuhause und ich daher nicht viel an meinem Computer...

 

Ich wünsche euch einen guten Oktober-Start!

Alles Liebe
Eure   T  r  a  u  d  e


PS:

Was die Nationalratswahl in Österreich am vergangenen Wochenende betrifft, bin ich einerseits zutiefst erschüttert über den starken Rechtsruck, andererseits (da ich die Prognosen kannte) nur wenig überrascht...

Ich hatte allerdings die Hoffnung auf mehr Vernunft und Geschichtskenntnis bis zum bitteren Ende nicht aufgegeben und kann mich nun nur einem Zitat einer Freundin auf Whats-App anschließen:


"Du kannst ein Pferd zum Wasser führen, aber du kannst es nicht zum Trinken zwingen. -
Du kannst einer Person die Wahrheit zeigen, aber du kannst sie nicht zum Denken zwingen."

 

Samstag, 21. September 2024

Weltreise 2024 - SW-USA - Roadtrip Teil 1 - Bakersfield, Las Vegas, Zion NP



 

>>HIER<< kommt ihr zum gesammelten Reisebericht  "Weltreise 2024".
   
Howdy, ihr Lieben!
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Am 23.März 2024 verließen wir San Francisco und brachen auf in Richtung jener Nationalparks und Naturschauplätze, die wir bei unserer "Südwesten der USA"-Reise 2012 versäumt hatten (z.B. Monument Valley oder Arches NP) oder bei denen wir noch etwas nachholen wollten (Zion NP).

Um zu unserem ersten angestrebten Ziel zu kommen - dem Zion Nationalpark - mussten wir allerdings erstmal eine lange Strecke zurücklegen und zwei Übernachtungen einbauen. Aber wie heißt es so schön? "Der Weg ist das Ziel!" Und tatsächlich gab es unterwegs einiges Staunenswertes und Sehenswertes, von dem ich euch ebenfalls ein paar Fotos zeigen möchte.

23.3. Von San Francisco nach Bakersfield:
Entfernung: 459,2 km / Dauer
Während wir vor unserem Hotel in San Francisco auf unser Taxi warteten, konnten wir unsere Hände an einem der im Innenhof aufgestellten "Feuerkästen" wärmen. Das Taxi brachte uns zum Autoverleih, wo wir unseren Mietwagen für die nächsten Tage abholten. Aber der Mietwagen war natürlich nicht der mit Pflanzen bestückte Oldtimer-LKW, den ihr in der folgenden Collage rechts seht 😂. 
 
Ich zeigte euch die verschiedenen Leihwagen unserer Reise in meinem Einleitungs- und Tourbeschreibungs-Post. Wenn ihr HIER klickt, könnt ihr euch die Collage mit den Autos noch einmal ansehen - in den USA hatten wir den silbergrauen KIA.
 
 
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Das Foto vom LKW sowie die beiden Aufnahmen mit der Mühle und dem hübschen Sitzplatz entstanden bei einer großen Raststation unterwegs (Casa de Fruta, 10021 Pacheco Pass Hwy, Hollister, CA 95023-9541). Hier wollten wir eigentlich einen Kaffee trinken. Aber das Restaurant war so voll, dass wir eine halbe Stunde auf einen Sitzplätz hätten warten müssen, also verzichteten wir darauf und machten nur eine "Pipi-Pause" 😊.

Als wir im Oktober 2012 an den Kalfornischen Hügeln vorbeifuhren, erinnerten sie uns an braunes Plüschbärenfell. Nun staunten wir darüber, wie saftig grün alles war!

 

Wenn ihr die Wolken betrachtet, scheint es aber auch immer wieder Regen gegeben zu haben - kein Wunder, wenn dann alles grünt. Und in Bakersfield begegneten wir diesem schönen Regenbogen 🌈:

Wechselhafte Himmelsblicke zwischen San Francisco und Bakersfield
 
Bakersfield: (Kalifornien)
Wir hatten für unseren Roadtrip keine Hotels vorgebucht, sondern suchten uns übers Internet preisgünstige Motels. Hier verbrachten wir eine Nacht in einem Motel 6 - nichts Besonderes bzw. schon etwas heruntergekommen, aber längst nicht so schlimm wie manche Bewertungen besagen.

Wir waren nun schon zum zweiten Mal in dieser Stadt, ohne uns dort etwas angesehen zu haben. Vielleicht tun wir California’s Country Music Capital unrecht, aber für uns ist Bakersfield nichts weiter als eine Zwischenstation. 

Unser persönliches (etwas schräges) Bakersfield-Highlight: Gebackene Bananen im vietnamesischen Restaurant 😁 
 
Weil der Mensch etwas essen muss und wir Appetit auf etwas Süßes hatten, suchten wir das Saigon Restaurant auf. Wir waren die einzigen Gäste, was vielleicht an der Uhrzeit lag, aber vielleicht auch an der Musik oder am Tempo der beiden Kellnerinnen. Es dauerte eine geschätzte Ewigkeit, bis die beiden die Orangen für unseren O-Saft ausgepresst hatten, dazu gab's vietnamesische Schlager von der Konserve (mit einer sehr hohen Stimme gesungen) - wir unterhielten uns köstlich, wie man sieht - aber die beiden Bananen-Portionen waren riesig und schmeckten uns sehr gut! (Wir hatten mit solch kleinen Portionen gerechnet, wie man sie in Österreich bekommt. Teile davon wurden zu unserem Reiseproviant am nächsten Tag 😋.) 

Der Vietnamesische O-Saft und der Fry-o'clock-Kaffeebecher, den wir bei einer Kaffeepause unterwegs bekommen hatten, ist mein Beitrag zu T Stands For Tuesday

Hmmm, und das reichhaltige Frühstück am nächsten Morgen war auch nicht übel: In Donna Kaye's Cafe starten gute Tage mit einem wirklich ordentlichen Filterkaffee in einem großen Häferl, und die freundliche Kellnerin kommt regelmäßig mit einem Refill vorbei. Das ist Service! 

24.3. Von Bakersfield nach Las Vegas:
Entfernung: 451,2 km / Dauer 5 Std. 23 Min.

Bevor wir unseren Roadtrip begannen, erwähnte Herr Rostrose das "entspannte Autofahren auf amerikanischen Highways". Tatsächlich hatten wir bei unseren früheren USA-Reisen den Eindruck gehabt, dass sich dort das Fahren dank der relativ niedrigen Höchstgeschwindigkeiten, der breiten Autobahnen und den üblicherweise besonnenen, sich an die Regeln haltenden Autofahrern recht angenehm gestaltete.

Davon hatten wir jedoch schon am Vortag leider nicht sehr viel bemerken können, und auf der Route nach Vegas war es noch schlimmer! Es war streckenweise überraschend viel Verkehr, es wurde gedrängelt und geschnitten, wir beobachteten waghalsigste Überholmanöver, die zu nichts führten, weil man in keiner der Fahrspuren schneller vorankam, und auf Abschnitten mit geringerem Verkehrsaufkommen wurden die Geschwindigkeitsbeschränkungen zum Teil extrem überschritten.

Auf dem großen Foto der folgenden Collage möchte ich euch - abgesehen von der Landschaft und der endlos sich hindurchwindenden Straße - auf zweierlei aufmerksam machen: auf das Verkehrsaufkommen... und auf das Schild "Zzyzx Rd.". Ich fragte mich automatisch, ob diese Road nach einem der Kinder von Elon Musk benannt wurde - aber nein! Die Straße hat eine ungewöhnliche Geschichte:

Die Straße in der Mojave-Wüste führt zu einem ehemaligen Kurort, der in den 1940er Jahren von Curtis Howe Springer gegründet wurde. Es gab hier mitten in der Wüste kleine Wasserbassins, die einst von indigenen Wüstenstämmen zur Trinkwasserversorgung genützt wurden: die Soda Springs. Als Springer diese Oase entdeckte, startete er ein groß angelegtes Betrugsmanöver und gründete einen Ort (inklusive Hotel, Kirche und Flugplatz), in dem er alternative Heilmethoden und Therapien anbot. Er war kein zugelassener Arzt und hatte auch keine sonstige medizinische Ausbildung oder Lizenz, doch er fälschte Akademikertitel, gab sich als Wunderheiler aus und sammelte Spenden für sein angebliches Heilbad. Der Name „Zzyzx“ wurde als Marketingstrategie gewählt. Nach der Schließung in den 1970er Jahren wurde das Gebiet von der Bundesregierung übernommen und ist heute Teil des Mojave National Preserve, wo es für Forschungs- und Bildungszwecke genutzt wird. Die Straße zieht viele Touristen an, die den Lost Place fotografieren möchten. Mehr darüber HIER. 


Wir blieben aber lieber auf der Strecke nach "Sin City" - auch hier boten sich interessante Ansichten, z.B. unterschiedlichste Himmelsblicke und landschaftliche Veränderungen. Wir sahen Schnee in den Bergen, viele Joshua Trees (Josua-Palmlilien) und gelbe Blüten in der Mojave Wüste*).

*) Wie die Wüstenblumen heißen, weiß ich nicht, doch es sind wohl dieselben, die in diesem Bericht über die Landschaft im Death Valley gezeigt werden. Dort blüht es nur alle paar Jahre für kurze Zeit, sodass die Besucher vom seltenen Blütenmeer reihenweise angezogen werden. Aber ich glaube nicht, dass deshalb so viel Verkehr in Richtung las Vegas war.

HIER kommt ihr zu meinem Blogbeitrag von 2012 über unsere Fahrt durch die Mojave-Wüste bzw. durchs Death Valley (und meine Schilderungen unseres damaligen ersten Abends in Las Vegas findet ihr dort auch).  

Las Vegas (Nevada):
Diesmal wohnten wir für eine Nacht im Hotel Excalibur - einem Kitsch-Märchenschloss par excellence.

ACHTUNG: In Las Vegas erheben die meisten Hotels eine sogenannte "Resortgebühr" zusätzlich zum Zimmerpreis. Es ist ratsam, die genauen Gebühren und deren Umfang im Voraus zu überprüfen, da sie oft nicht im ursprünglichen Preis angezeigt werden. Diese Gebühr kann je nach Hotel variieren (sie liegt normalerweise zwischen etwa 20 und 50 US-Dollar pro Nacht, manchmal ist es auch mehr) und deckt in der Regel verschiedene Annehmlichkeiten und Dienstleistungen ab, wie z. B. den Zugang zum Fitnesscenter, WLAN, Poolnutzung und andere Einrichtungen. (Als ob es diese Annehmlichkeiten nicht außerhalb von Las Vegas ebenfalls gäbe! Aber die oft recht günstig klingenden Hotelpreise in Vegas sind ja bloß dazu da, um die Leute in die Casinos zu locken.) 

Ursprünglich wollten wir im selben Motel wohnen wie 2012 - im Best Western Mardi Gras Hotel - und auf den ersten Blick sah das auch günstiger aus als die großen Hotels. Tatsächlich war die Nacht im Excalibur (die Preise schwanken dort von Tag zu Tag gewaltig!) inklusive aller Gebühren nur unwesentlich teurer als im Mardi Gras Hotel, also dachten wir uns: "Wenn schon, denn schon."

Trotzdem: Ich werde nie eine Freundin von Las Vegas werden. Zu viel Trubel, zu künstlich, zu Mammon-orientiert. Wir haben beide NULL Interesse am Glücksspiel und haben dafür weder diesmal noch beim vorigen Aufenthalt auch nur einen einzigen Cent investiert. Vegas ist für uns lediglich der Ort, der auf dem Weg zu den wirklich interessanten Plätzen des Südwestens liegt. 

In der unteren Collage seht ihr rechts, wie die Leute an der Rezeption Schlange standen. Edi stellte sich an, während ich auf die Koffer aufpasste. Ich weiß nicht, ob im Excalibur immer so viel Betrieb herrscht, aber vielleicht gab es gerade "Aktionspreis-Wochen"?
 
Die Zimmer waren in Ordnung, aber längst nicht so "märchenhaft" wie das Hotel von außen. Die vier Swimmingpools, die wir von unserem Fenster aus sahen, waren nicht gut besucht.

 
Beim letzten Mal war es für mich noch neu und deshalb etwas spannender. Außerdem gab es einen Halloween-Umzug und ich mochte die Cirque-du-Soleil-Show, die wir damals besuchten und die Ausstellung im Glashaus des Bellagio. HIER kommt ihr zum ersten Teil meines Las-Vegas Reiseberichts von 2012 und HIER zum 2. Teil.

Diesmal gingen uns der Lärm und das extreme Menschengetümmel ziemlich auf die Nerven. Wir hatten weder Lust, mit der Monorail zu fahren noch sahen wir uns die Ausstellung im Bellagio an. Hauptsächlich ruhten wir uns von der anstrengenden Fahrt aus und später begaben wir uns auf die Suche nach einem Restaurant für unser Abendessen.


Unter anderem kamen wir bei unserer Suche auch am Hotel New York New York vorbei, und aus Vorfreude auf unseren baldigen New York-Besuch fotografierte ich Lady Liberty (die wir kurze Zeit später im Original sehen würden). (Das obere Foto mit einem Hoteldetail und dem wolkenlosen blauen Himmel habe ich am nächsten Tag aufgenommen.) Mein Outfit an diesem Tag war leider ziemlich "zerwuzelt", aber Herr Rostrose behauptet gerne: "Zerknitterte Kleidung lenkt von Gesichtsfalten ab!" 😂

Wir hatten Lust auf italienisches Essen und entschieden uns schließlich für das Olive Garden Italian Restaurant am Las Vegas Boulevard, in dem es uns sehr gut schmeckte. Die Pancakes mit Erdbeeren unten rechts sind dann schon unser Frühstück vom nächsten Tag.


Hier noch ein bisschen Las Vegas bei Nacht. (Diese Stadt ist eindeutig eher für die Nacht geschaffen als für den Tag.)


Am nächsten Morgen verließen wir "The Entertainment Capital of the World" leichten Herzens. Das Mural mit dem bösen Wolf (?) und Rotkäppchen (?)*) entdeckte ich bei der Weiterreise, die bunte Verzierung an dem runden Gebäude habe ich schon am Vortag fotografiert. 
 
*) Mittlerweile habe ich erfahren, dass es sich offenbar eher um einen Hund handelt und dass es zwei weitere Murals auf den Plaza-Hotel-Wänden in Las Vegas gibt. Mehr darüber HIER. 
 Offenbar gibt es noch viel mehr Murals in Vegas, aber auch das erfuhr ich erst bei meiner nachträglichen Recherche. HIER könnt ihr euch einige davon ansehen.

25.3. Von Las Vegas zum Zion Nationalpark:
Entfernung: 253,4 km / Dauer 2 Std. 40 Min.
Der Highway führt teilweise durch atemberaubende Berglandschaften. Ich gehe davon aus, dass wir auch 2012 auf dieser Route von Vegas nach Zion unterwegs waren, aber ich kann mich nicht mehr so genau daran erinnern.

Zion ist der einzige Nationalpark dieser Reise, den wir auch bei unserer vorigen Südwesten-der-USA-Tour besucht haben. Das liegt daran, weil Herr Rostrose bei den Vorbereitungen zu unserer 2024er-Reise feststellte, dass er hier gerne durch einen Slot Canyon wandern würde, von dem er verlockende Fotos gesehen hatte.

Mit war alles recht. Ich hatte mich zwar um die Vorbereitungen für allfällige Ausflugsmöglichkeiten in Singapur, Australien und Neuseeland gekümmert, aber für die USA war Edi zuständig - und ich nahm es einfach, wie es kam. Auf Zion freute ich mich aber auf jeden Fall, denn dieser Nationalpark mit all seiner schönen Natur hatte mir 2012 enorm gut gefallen. 

HIER kommt ihr zu meinem Zion-Blogbeitrag von 2012 über unseren Ausflug zum Wheeping Rock. Nach diesem Ausflug sahen wir eine Herde wilder Büffel. Und weil ich mich noch heute über diese damalige Sichtung freue, füge ich die alte Collage hier abermals ein:

Zion-Büffel im Jahr 2012

Übrigens sahen wir auch bei dieser USA-Reise noch wilde Bisons - aber das kam erst etwas später 😊. Nun aber zurück zu unseren 2024er Erlebnissen im ...

... Zion-Nationalpark:

Wie schon beim letzten Mal kauften wir uns auch diesmal wieder einen Nationalpark-Pass (aka America the Beautiful Pass). Das lohnt sich, wenn man innerhalb eines Jahres mindestens drei Nationalparks besucht. (Und das schafften wir auf unserer Tour.)

Was wir vor unserer Reise nicht wussten war, dass im März 2024 vieles anders war als im Herbst 2012. Damals waren wir einfach auf eigene Faust mit unserem Mietwagen durch den Zion NP gefahren - das war nun nicht möglich bzw. nicht erlaubt. Es gab Shuttle-Busse, die die Leute zu den verschiedenen Zielen führten - und obwohl wir uns in der Vorsaison befanden, war jede der Bus-Stationen total überlaufen.


Erst im Zion NP stellten wir fest, dass der große Trubel auf den Straßen, in Las Vegas und nun auch hier im Nationalpark mutmaßlich mit Ostern zu tun hatte (Ostersonntag: 31.03.2024; Ostermontag: 01.04.2024). 

Wir hatten bei unserer Reiseplanung komplett darauf vergessen, dass unsere knapp zweimonatige Tour in die Karwoche hineinreichen würde. In den USA gibt es zwar - soweit ich weiß - keine Osterferien an den Schulen, doch wie es aussah, waren einige Touristen aus katholischen Ländern anwesend; in Mexiko wird in diesem Zeitraum z.B. die Semana Santa gefeiert.

Im Visitor Center erfuhren wir, dass die örtlichen Slot Canyons aufgrund zu erwartender Regenfälle gesperrt waren. Also fragten wir eine der (trotz des großen Besucher-Ansturms) äußerst freundlichen MitarbeiterInnen, welchen Ausflug wir stattdessen unternehmen könnten. 

Direkt vom Besucherzentrum aus wurden zwei 2-Stunden-Wanderwege empfohlen - der einfache Pa'rus Trail, der am Virgin River entlang führt, und der moderate Watchman Trail, für den wir uns letztendlich entschieden.

Und das war wirklich eine tolle Wanderung mit spannenden Felsformationen und schönen Aussichten. Leider zogen immer dunklere Wolken auf. Geschätzte zehn Minuten, bevor wir den Gipfel erreicht hätten, waren Edi und ich gleichzeitig der Meinung, dass wir besser umkehren sollten. Denn Gewitter in den Bergen hatten wir schon erlebt und das ist kein Vergnügen. Außerdem befürchteten wir, dass die Felsen bei Regen rutschig sein würden.

Also machten wir und auf den Rückweg. Die ersten Regentropfen verspürten wir, als wir gerade unseren Wagen erreicht hatten. Also mal wieder alles richtig gemacht! 😊👍

Nach etwa einer halben Stunde war der Regen zwar schon wieder vorbei, aber da befanden wir uns bereits auf dem Weg zu unserem nächsten Quartier.

Hier noch ein paar Viecher für Eileens Saturday's Critters, die ich an diesem und am nächsten Tag fotografiert habe.
 
Hurricane (Utah):
Der Ort erhielt seinen Namen angeblich wegen eines Wirbelwindes, der dem Ortsgründer das Verdeck von seinem Buggy wehte 😉. Während unseres kurzen Aufenthaltes hier verhielt sich das Wetter aber freundlich. Wir verbrachten eine Nacht im  Super 8 Wydham. Das Zimmer war gemütlich und die Schwarzweiß-Fotografien vom Bryce Canyon gefielen uns sehr.

Für den wunderschönen Bryce Canyon nahmen wir uns auf dieser Reise allerdings keine Zeit, wir waren schon 2012 hier gewesen - KLICK zum damaligen Blogbeitrag - und wir hatten diesmal ja noch einige andere Ziele.

Unser (recht gutes Hausmannskost-)Abendessen nahmen wir gleich gegenüber ein - im Rooster Run Cafe.

26.3. Von Hurricane nach Kayenta (Monument Valley):
Entfernung: 377,3 km / Dauer 4 Std. 13 Min.
Abermals erlebten wir während der Fahrt sehr wechselhafte Himmelsspiele - seht nur die dunkelgraue Wolkenwand, die wir nach einer kurzen Strecke wieder komplett hinter uns gelassen hatten - im übrigen gab es größtenteils freundliche Schäfchenwolken - und wieder viele unterschiedlich geformte Felsen. Dadurch wurden wir schon auf die Formationen vorbereitet, die wir an diesem Nachmittag noch im Monument Valley sehen würden.

Für alle, die sich fragen, ob es dort auch so überlaufen war - nein, glücklicherweise hörte der extreme Trubel nach unserer Zeit im Zion Nationalpark auf. Mit einigen Urlaub-machenden Mexikanern bekamen wir es aber noch zu tun 😊.

Doch darüber erzähle ich euch erst im nächsten Kapitel mehr. Für heute gibt's nur noch einige interessante, mutmaßlich von indigenen Künstlern geschaffene Murals, die ich ebenfalls während der Fahrt aus dem Autofenster fotografierte:


Nun bedanke ich mich noch herzlich für eure Blogbesuche und die Kommentare, die ihr mir zu meinem vorigen Post hinterlassen habt, in dem es nicht nur zahlreiche neue Wandmalereien in Wien und ein paar Rostrosen-Outfits zu sehen gab, sondern in dem es auch um solch wichtige Themen wie Frieden und Demokratie ging. Falls ihr es versäumt habt - HIER geht's lang.

 

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Fotos: Herr und Frau Rostrose - sofern nicht anders angegeben

Alles Liebe
Eure   T  r  a  u  d  e

 

PS:

Hochwasser in Österreich - Fotos von HIER, HIER und HIER
 
Fast zwei Millionen Menschen in Österreich und anderen europäischen Regionen wurden in den letzten Tagen von den Folgen schwerer Unwetter betroffen; manche von ihnen haben alles verloren. "Mein" Bundesland Niederösterreich wurde zum Katastrophengebiet erklärt; es gab schlimme Verwüstungen durch Hochwasser, Stürme und Murenabgänge. Auch der Bezirk Baden war betroffen - KLICK.

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Ich erhielt ein paar Anfragen, ob wir in Sicherheit sind, und ich kann alle, die sich Sorgen gemacht haben, beruhigen: Wir sind okay - es gab zwar erhebliche Schäden in unserer Region, aber wir haben das Glück, in einem Ortsteil zu leben, in der es nicht ganz so schlimm war - wofür ich sehr dankbar bin! 💚💓💙 (Mehr zum Thema ein andermal.)