Samstag, 15. Februar 2014

Südindien 10. Kapitel - Madurai

Namaste und Namaskaram, ihr Lieben! 



Habt vielen Dank für eure vielen, lieben und lustigen Kommentare zu meinen beiden "Modepostings" -
erstens dem silbernen und zweitens dem lila-grünen, zu dem mir Madelief extra ihre schönen Tassen aus 
Rotterdam geschickt hat ;o)) ! Heute setze ich aber endlich - wie versprochen - meinen Reisebericht fort!

Erinnert ihr euch noch? Am Ende meines letzten Indien-Kapitels verließen wir  den Bundesstaat Kerala und
 gingen – beobachtet von mehreren Affenbanden - wegen eines Streiks zu Fuß über die Grenze nach Tamil 
Nadu. Dort erwartete uns bereits unser Autobus samt Busfahrer und Boy. Der blumengeschmückte Bus, den 
ihr u.a. hier unten seht, ist allerdings nicht unserer – er gehörte zu einer von vielen indischen Pilgergruppen 
(und ich fürchte, sie wurden durch den Streik eine Weile aufgehalten). Das andere Gefährt war einer von 
mehreren Planwagen, die offenbar zu einer Gruppe von Händlern gehörte - ehrlich gesagt war mir unser 
klimatisierter Bus da schon lieber ;o)). Neben den Wagen warteten zahlreiche schöne heilige Rinder am 
Straßenrand – besonders angetan hatte es mir die langwimprige Kuh links unten.
 





Eine Zeitlang ging’s durch reichlich nebeliges Waldgebiet bergab, doch schon bald hatten wir 
den nächsten Aufenthalt bei einem Verkehrs-Posten. Der Aufenthalt beim „Check Post“ dauerte 
eine ganze Weile, und so bekamen wir Gelegenheit, uns abermals ein wenig die Füße zu vertreten 
und zu fotografieren. 

Die jungen Männer in typischer Pilgerkleidung, die ihr auf der nächsten Collage seht, schauten 
zuerst mit etwas strengen Gesichtern zu uns herüber, und so dachten wir schon, sie wollten sich 
nicht von uns ablichten lassen und wären verärgert – aber offenbar hatten sie nur darüber diskutiert, 
ob sie sich trauen sollten, zu uns zu kommen, denn kurze Zeit später traten sie forsch auf uns zu - 
und stellten sich in Foto-Pose :o) Ihre ernsten Mienen erinnern mich an alte Schwarzweiß-
Aufnahmen – in meinen Alben befindet sich auch manch ein geerbtes Bild, auf dem einst ein 
Ahne dem Fotografen sehr ernst und hoheitsvoll entgegenblickte. 

Viele von euch haben mir schon geschrieben, wie schön und interessant ihr es findet, dass sich die 
Menschen in Indien größtenteils gern fotografien lassen. Ich glaube, der Grund dafür liegt in einer 
Mischung aus Freundlichkeit und Stolz – wobei ich „Stolz“ freilich nicht im Sinne von „Einbildung“ 
meine, sondern im Sinn von „Selbstachtung“: Die Menschen freuen sich darüber, dass wir uns für ihr 
Land und ihre Kultur interessieren und sind stolz darauf, wenn sie uns ihre Kinder oder sich selbst 
präsentieren können – stolz, dass sie Arbeit leisten, stolz, dass sie Pilger sind, stolz dass sie einen 
schönen Sari tragen, stolze Eltern ... – und das zeigen sie auch gern. Es ist allerdings wichtig, dass 
man als Fotograf bzw. als fotografierender Tourist zeigt, dass man diese Menschen „wahrnimmt“, 
dass man ihre Würde anerkennt.   


 
Wie man sieht, war die Lust, sich knipsen zu lassen ein bisserl ansteckend, denn auch die Rostroses und ihre Freunde warfen sich 
vor dem attraktiv-vergitterten Shabby-LKW in Pose.



Dann ging es abermals vorwärts durch weites Land, kleine Dörfer und lebhafte Städte, und hier fing 
ich mit meiner Kamera durch das Busfenster wieder alles ein, das mir einfangenswert erschien. Wie 
gefällt euch zum Beispiel der alte Mann, der auf einem Berg von Kokosnussschalen eingeschlafen 
ist? Die rostigen Fahrräder? Oder die Menschen auf den Feldern? Eines der Bilder von einem 
gefluteten Reisfeld hat mir unsere Reisegefährtin H. Kostron zur Verfügung gestellt – vielen Dank 
dafür! Hier könnt ihr u.a. erfahren, dass Reis ursprünglich gar keine Wasserpflanze ist, sondern sich 
im Lauf der Zeit durch Zucht und natürliche Selektion an die Überflutung der Felder angepasst hat
 und erfahrt auch den Hauptgrund für den Wassereinsatz beim Reisanbau. Wenn man in indische 
Autobusse blickt, fällt auf, dass es eine Trennung von Männern und Frauen gibt: Zum Schutz der 
Frauen sitzen sie in der vorderen Reihen und Männer in den hinteren. Ob dies erst seit kurzem – 
durch die Ereignisse, auf die mich einige von euch schon angesprochen haben – so geregelt wurde, 
weiß ich leider nicht. Die Rede ist hier natürlich von den Vergewaltigungsfällen, die Indien seit 
geraumer Zeit immer wieder in die negativen Schlagzeilen bringen. Im Lauf meines Reiseberichtes
 habe ich einige Kommentare, die sich um dieses Thema drehten, ausführlich beantwortet; ich werde 
am Ende meines Reiseberichtes noch einmal "für alle" auf dieses Thema und ein paar andere noch 
unbeantwortete Fragen eingehen.
 




Schließlich kamen wir in Madurai an, dem Ziel dieses Tages, und hier gab es gleich mehrere Sehens-
würdigkeiten zu besichtigen – als erstes den sehr schönen und sehenswerten  Palast Nayak Mahal

 Und die Freude war groß, als wir erfuhren, dass man hier auch IM Palast fotografieren durfte – eine 
Gunst, die wir weidlich auskosteten, da wir in manch anderem Palast oder Tempel ja leider ein 
gewisses Defizit aufgebaut hatten - und es hier außerdem unglaublich viele schöne Details zu sehen 
gab. Auch ein stolzer Papa stellte sich freundlicherweise samt kleinem Söhnchen und seiner 
hübschen Frau für uns in Pose.
 


  
Dann ging es weiter zum berühmten Minakshi-Tempel . Am Parkplatz in der Nähe des Tempels  fielen uns 
diese reizenden Jungrinder auf, die sich am Blumenschmuck der Pilgerbusse gütlich taten. Die Frauen links 
daneben bieten Nüsse feil - sie finden ihr Auslangen, haben eine Arbeit, von der sie leben können - was bei 
einigen der alten Frauen auf dem rechten unteren Foto wohl nicht der Fall ist.


 


Beim Tempel selbst galt leider wieder die Regel „no photos“. Einige von euch haben mir bei anderen solchen 
Gelegenheiten geschrieben, sie hätten wohl versucht, eine Kamera in den betreffenden Tempel oder Palast 
einzuschleusen. Spätestens hier wäre das jedoch kaum möglich gewesen, denn es gab beim Eingang zum 
Tempel eine Durchleuchtungsprozedur, die der auf einem gut bewachten Flughafen um nichts nachstand. 
Einer der Gründe für die Sicherheitsvorkehrungen bei Tempeln liegt bei befürchteten Anschlägen von 
"religiösen Gegnern", und wenn man es aus diesem Blickwinkel betrachtet, bin ich doch recht froh, wenn die 
Überwachung möglichst genau vorgenommen wird. (Wir hatten nämlich auch Gebäude besucht, bei denen es 
zwar „Sicherheitstunnels“ gab, die bei fast jedem Besucher Alarm schlugen, doch niemand kümmerte sich 
darum. Auch das ist unserer Erfahrung nach „typisch indisch“: Die Vorschrift verlangt, dass solch ein Gerät 
aufgestellt wird, aber offenbar steht nirgendwo geschrieben, dass auch auf allfällige Warnsignale des Gerätes 
zu achten ist, also werden sie ignoriert, bis es jemanden einfällt, die Vorschrift umzuformulieren. Beim Minakshi-
Tempel nimmt man es aber wie gesagt genauer - und Kameras waren genauso verboten wie Sprengsätze, Schuhe 
und Kaugummis. Doch Mano hatte für uns einen Laden mit einer Dachterrasse aufgetan, von der aus wir 
wenigstens die spektakulären bunten Tempeltürme ungehindert fotografieren konnten. 





Danach sahen wir uns den Tempel von innen an, doch die dort herrschende Basaratmosphäre  (ein Opfergaben- 
und Souvenirladen neben dem anderen) sagte mir persönlich nicht so sehr zu. Am schönsten fand ich es, 
dass es in dem Tempel die Möglichkeit gab, sich für ein paar Rupien von einem prächtigen Elefanten segnen 
zu lassen, das soll Glück bringen und schadet auch nix, wenn man bereits glücklich ist ;o)  Diese Chance habe 
ich ergriffen, aber natürlich konnte sie niemand fotografisch festhalten. (Es gab aber noch einen weiteren 
Tempel MIT Fotografiererlaubnis, wo Herr und Frau Rostrose die Gelegenheit beim Schopf packten,  da erzähle 
ich euch dann mehr über dieses Ritual.

Nach der Tempelbesichtigung kehrten wir wieder in den Laden mit der Dachterrasse zurück, denn hier gab es 
auch einige schöne Mitbringsel zu kaufen – vom wertvollen Teppich oder Schmuckstück über Steinmetz-
arbeiten bis hin zu Touristennippes. Wir erstanden dort eine hübsche Einlegearbeit aus Holz für unsere 
katzenhütende Liebligsnachbarin – und Moni handelte mit dem jungen Mann auf dem Foto "auf Teufel komm 
raus" um eine Holzschnitzarbeit, die den elefantenköpfigen Glücksgott Ganesh darstellt. Am seligen Lächeln 
sowohl von Moni als auch vom Verkäufer könnt ihr erkennen, dass beide einen guten Handel abgeschlossen 
haben. Leider besitzen Herr Rostrose und ich nicht das gleiche Verhandlungsgeschick wie unsere Freundin, 
aber wir werden daran arbeiten.





Für den Abend war eigentlich geplant, dass wir einer Prozession rund um den Tempel beiwohnten, 
und bis es so weit war, liefen wir um die große Tempelanlage herum und versuchten, wenigstens jetzt 
noch ein paar Einblicke mit der Kamera einzufangen. Sehr lustig fand ich bei dieser Gelegenheit auch 
den Mann, der mich aufforderte, meine Hand auf das Hinterteil der heiligen Kuh zu legen, weil mir 
das Glück bringen würde. Da ließ ich mich natürlich nicht zweimal bitten, auch wenn ich bereits 
 vom Glückselefanten gesegnet war ;o)) 

Leider fing es kurz nach dem Tempelrundgang zu regnen an – wir stellten uns bei dem Souvenirladen 
unter und warteten den recht heftigen Guss ab, doch nach einer Weile erfuhren wir, dass die Prozession 
wegen des Regens abgesagt worden war. Nun, ich war ohnehin schon ziemlich hungrig und freute mich 
auf das Abendessen – so gesehen hatte das Kuh- und Elefantenglück vielleicht schon gewirkt, denn
nun fuhren wir früher als ursprünglich geplant ins Hotel ;o))

Fortsetzung folgt!

Hier könnt ihr durch den Reisebericht navigieren:
zurück: Klick zum 9. Kapitel 
vor: Klick zum 11. Kapitel 
Zur Kapitelübersicht 

Sollte einer der Links mal nicht funktionieren, gebt mir bitte Bescheid, damit ich das rasch 
korrigieren kann! Danke!!! :o)


Fotos: Herr und Frau Rostrose und H. Kostron
✿✿✿✿✿ღღღ♥♥♥♥ღღღ✿✿✿✿✿
Alles Liebe und reisefreudige Grüße, Eure Traude

✿✿✿✿✿ღღღ♥♥♥♥ღღღ✿✿✿✿✿

Sonntag, 9. Februar 2014

Ein inspirierender Gewinn ♥

GOLD und SILBER lieb' ich sehr
GRÜN und LILA noch viel mehr!

*****ღღღ♥♥♥♥ღღღ*****
Servus & Willkommen, 
liebe neue und treue LeserInnen!
 

Manchmal schaffe ich mir selbst Herausforderungen, manchmal schafft sie das Leben,
diesmal war es eine Kombination aus beidem. Es fing damit an, dass ich mich bei einem

bei meiner langjährigen Blogfreundin Madelief beteiligte - und tatsächlich als eine von zwei 
Gewinnerinnen aus 110 Einsendungen gezogen wurde! Im Vorfeld hatte es die Wahl zwischen 
jeweils drei Sammeltassen samt Untersetzern in den Farbtönen grün oder rosa gegeben - und da 
ich die frühlingsfrische Wald- und Wiesenfarbe schon länger (und wohl auch beständiger) als rosa 
liebe, hatte ich mich nach einigem Überlegen für das grüne Set entschieden. 
* Wenn ihr sehen wollt,wie toll Madelief die beiden Sets ins Szene gesetzt hat, klickt doch bitte auf obigen Link.
Madelief schickte die Tassen gut verpackt von Rotterdam auf die Reise nach Niederösterreich - und 
meine Freude war riesengroß, als sie hier allesamt heil und unversehrt ankamen! Und als ich die 
wunderschönen, frühlingshaften Motive aus der Nähe betrachten konnte, wusste ich erst so richtig
dass "grün" die für mich perfekte Wahl gewesen war - vor allem, da eine der Tassen auch noch
zarte Lilatöne zeigte!




Mit dieser Farbkombination kann ich ja gleich in mehreren Lebensbereichen etwas anfangen.
Ende Jänner habe ich euch zum Beispiel meine Bilder von einem spontanen und lustigen 
Modeshooting in Laxenburg gezeigt, bei dem es unter anderem meinen neuen grünen Pulli und 
dazu eine wetterfeste Jacke und einen Schal in lila zu sehen gab. Auch in unserem Wohnzimmer 
finden sich zur Zeit (neben neutralen Tönen und türkis) einige Accessoires in grün 
und lila.
Und mein Kleiderschrank erhielt diese Woche - nach einem Besuch in dem Secondhand-Laden
Anna's Mottenkistl in Brunn am Gebirge - ebenfalls Zuwachs in genau diesen beiden Farben! 
(Sowie außerdem einen frühjahrstauglichen Mantel in  [silber?-]grau mit schwarz!)
Mein erster Gedanke war, euch diese neuen Kleidungsstücke in Zusammenspiel mit silbernen
Schmuckstücken zu zeigen und mich damit nochmals an Ines' Februar-Aktion Buntes 2014  zu
beteiligen. Ungefähr zur gleichen Zeit wurde ich auf die Aktion MIXIT von Zickimicki aufmerksam
- hier geht es darum, kreative Outfits aus jenen Klamotten zusammenzustellen, die man entweder
auf Flohmärkten, in Secondhand-Läden oder Sozialkaufhäusern erstanden hat oder die schon
längere Zeit im eigenen Kleiderfundus lagern ... und vielleicht einer neuen Idee bedürfen. Daran
möchte ich mich mit meinen "Mottenkistl"-Funden ebenfalls beteiligen. Jaaa, aber das ist noch 
nicht alles, denn natürlich haben mir mein Gewinn und meine modischen Funde jede Menge 
Freude bereitet - und weil es auch sonst noch Freudiges in dieser Woche gab, bietet sich 
außerdem eine Beteiligung an der Aktion High 5 for Friday bei Pünktchen und Viktoria an
(denn da darf man auch noch am Sonntag mitmachen :o))!




Womit ich wieder bei der eingangs erwähnten Herausforderung wäre: Wie bringe ich es unter 
einen Hut, in einem einzigen Posting über meinen Tassen-Gewinn samt Goldrand, über Silbriges, 
über meine neuen Secondhand-Klamotten und über die Freuden der letzen Woche zu berichten?
Das Ergebnis seht ihr HIER:
*****ღღღ♥♥♥♥ღღღ*****
In Rostrosenhausen sind schon die ersten Vorbereitungen auf den Frühling zu beobachten: 
Frau Rostrose kramt ihre fliederfarbige Tasche und farblich abgestimmte Schmuckstücke hervor -
dazu den eben erst erstandenen Frühjahrsmantel, die "neue" zartlila Hose und den lilagrünen 
Blümchenschal (alles aus dem Secondhandshop) sowie ein lila Minikleid und eine frisch-grüne
Bluse (aus dem Fundus), schnappt sich ein amüsantes Buch mit grünem Cover (Ich ein Tag 
sprechen hübsch von David Sedaris) und freut sich auf den Tag, wo sie in einem netten 
Gastgarten bei strahlendem Sonnenschein ihren ersten Freiluft-Kaffee des Jahres 2014 
genießen kann.



Falls die Sonne es gar zu freundlich meint, habe ich natürlich einen schützenden Hut parat.
Wie bitte? Ihr meint, die Schleife passt farblich nicht so recht? Und außerdem würdet ihr
mich lieber mit meinem Hut aus Bauernsilber sehen, den ich neulich hier erwähnte? Nun 
gut - euer Wunsch ist mir Befehl! (Steht mir doch hervorragend, nicht wahr? ;o)))



Wie aber harmoniert denn nun das Bauernsilber mit dem edlen Goldrand der Tassen von
Madelief? Katze Nina erbietet sich, mit ihren goldschimmernden Augen und dem güldenen
Glöckchen, das sie um ihren Hals trägt, einen Beitrag zur Farbharmonie zu leisten. Oder 
interessiert sie sich eher für das seltsame grüne Tier, das aus meiner Einkaufstasche hängt 
wie ein Seekranker über die Reling eines schwankenden Hochseedampfers? (Dieses Tier
ist übrigens KEIN Frosch - angeblich stellt es einen Maki dar... Nun denn. Soll so sein.)
 Ein ganz besonders passendes Bindeglied hat Freundin Amanda zu bieten, mit der sich Frau 
Rostrose an einem anderen schönen Tag zum Kaffeeplausch trifft: Denn Amanda hat zur Feier 
des Tages nicht nur ihre grüne Meerjungfrauenperücke und ein veilchenfarbenes Kleid angelegt, 
sondern auch ihren orientalischen Tanzgürtel, der sowohl mit goldenen als auch mit silbernen 
Pailletten bestickt ist. Die Epauletten auf ihrem Shirt hingegen sind ebenso pur-silbrig wie die 
Streifen auf ihrem Stirnband. Ich selbst trage zwei weitere Fundstücke vom Secondhandladen - 
ein lila und ein grünes Shirt. Passend zum Amanda-Kleid habe ich übrigens kandierte Veilchen 
als Gastgeschenk dabei - und auch noch ein paar weiße Glockenblumen als Tischschmuck.




 Nun aber ist es höchste Zeit euch meine fünf Highlights der vergangenen Woche zu verraten.
Das Gewinnpaket von Madelief würde sich dafür natürlich anbieten, doch es langte bereits 
am Freitag der Vorwoche bei mir ein. Liebe Madelief, ich möchte dir hier an dieser Stelle
jedenfalls noch einmal ganz, ganz herzlich ♥ Danke ♥ sagen für diesen wunderschönen und 
inspirierenden Preis - und dafür, dass du dich von den hohen Versandkosten zwischen den 
Niederlanden und Österreich nicht hast abhalten lassen!!! Warm hugs to you, my dear!

Und so wähle ich zu meinen High Five der letzten sieben Tage 1) Shoppen mit dem 
Tochterkind Jana bei strahlendem Sonnenschein 2) und dabei das oben gezeigte Holzperlen-
Armband erstehen, das ebenfalls Grüntöne, Violett und Silber beinhaltet; 3) von Jana in ihrer 
Wohnung bekocht werden; 4) im Secondhandladen all die oben gezeigten Schätze erstöbern 
und zu guter Letzt 5) am Samstag von lieben Freunden eingeladen werden und einen schönen,
lustigen und gemütlichen gemeinsamen Abend verbringen!



Hoch die Tassen - so macht das Leben Spaß!!! :o))


http://puenktchenundviktoria.blogspot.co.at/http://zickimicki.blogspot.de/http://zickimicki.blogspot.de/


Nun habt noch herzlich Dank für eure lieben und witzigen Kommentare zu meinem silbrig-bunten 
Modeposting - Herr Rostrose und ich hatten auch damit eine große Freude! Leider bin ich im
Rückstand mit meinen Blogrunden, diese Woche war nämlich nicht nur freudig, sondern auch
intensiv... Ich gelobe (mal wieder) Besserung ;o)) Und für alle, die schon sehnsüchtig auf mein
nächstes Indienposting warten - es ist wieder eines in Vorbereitung, ich schätze mal, Mitte oder
Ende nächster Woche werde ich es posten können... Hier geht's zum bislang letzten Teil meines 
Südindien-Reiseberichts.


*****ღღღ♥♥♥♥♥ღღღ***** 
Alles Liebe, eure Traude 
ღღღ

Donnerstag, 6. Februar 2014

Silbrig-buntes Modeshooting in Rostrosenhausen ;o)

*****ღღღ♥♥♥♥♥ღღღ*****
Servus, ihr Lieben!


Bei Ines vom Blog Meyrose läuft wieder die Aktion Buntes 2014 - und ich bin dabei!
Hier könnt ihr euch zu meinen beiden Jänner-Beiträgen mit der Monatsfarbe GRÜN klicken:
Die "Farbe", die das Accessoire oder die Modestrecke im Februar zeigen soll, ist 
allerdings gar nicht so bunt - diesmal ist die Monatsfarbe nämlich SILBER - und geriet
daher zu einer gewissen Herausforderung für mich. Wir haben zwar viele silberfarbige
Deko-Gegenstände im Rostrosenhaus (und ich überlegte schon ernsthaft, ob ich mir eine 
Schale aus Bauernsilber auf den Kopf setzen und behaupten soll, das wäre ein Hut), doch
ich besitze weder silberne Schuhe (ich hatte mal silbergraue Sandalen, aber die sind schon 
lange Geschichte) noch silberne Taschen, noch hatte ich jemals eine Metallic-Jacke. Dann 
fiel mir der wunderschön ziselierte silberne Armreif ein, den mein Vater vor vielen Jahren 
meiner Mutter schenkte und den sie mir überlassen hat, als sie ins Seniorenheim ging. 
Da hängt wenigstens eine Geschichte, eine schöne Erinnerung dran. 

Und plötzlich sprudelten die Ideen: Denn ich 
besitze auch noch ein Shirt, das mit silbrigen Lurexfäden durchwirkt ist, an dem eine 
persönliche Erinnerung hängt. Dann gibt es eine Uhr meines 2007 verstorbenen Vaters mit
echtem "Retro-Schick", die gut zu meinen beiden silbernen Ringen passt. Und einen
Kettenanhänger, den ich 1995 während der ersten Reise mit meiner damals 2jährigen
Tochter bei einem irischen Silberschmied gekauft habe. Die Ohrringe in Silber und Blau 
habe ich vor etwa zwei Wochen beim Shoppen mit meiner inzwischen erwachsenen
Tochter erstanden. Erst vor wenigen Tagen trug ich sie zu einem bestimmten (bunten)
Kleid... ja, genau...

http://www.meyrose.de/2014/02/01/aktion-buntes-2014-silberner-februar/comment-page-1/#comment-102375

... es gibt da dieses Kleid, in dem ich mich neulich von Herrn Rostrose in unserem Garten
fotografieren liess - ihr wisst schon, von welchem Label ... (Ich schreibe das jetzt nicht
mehr jedes Mal dazu, sonst glaubt ihr noch, die bezahlen mich dafür. Obwohl das natürlich
eine gute Idee wäre *Wink mit dem Zaunpfahl* ;o)) Dieses Kleid wirkt zwar auf den ersten
Blick hauptsächlich farbenfroh und könnte daher bei vielen anderen Monatsfarben auch mit-
 mischen*), doch wenn man es genau betrachtet, liegt auf dem hellblauen Muster ein silbriger
Schimmer. Und auf dem Rücken gibt es einen in Silberfarbe geschriebenen Schriftzug:
We ♥ love!!
Wir lieben die Liebe. Aber sicher doch! :o)


*) Wie euch vielleicht an diesem Kleid auffällt, ist es nicht nur ziemlich bunt, es enthält auch nur wenige Farben, die 
normalerweise als geeignete Nuancen für den "Herbsttyp" empfohlen werden, den ich ziemlich deutlich verkörpere.
 [Hier (klick) könnt ihr euch einiges zur Herbsttyp-Farbpallette ansehen. Silber, schwarz, blitzblau kommen darin nicht 
vor.] Doch ich treffe meine Entscheidungen eher nach Instinkt. Wenn ich davon überzeugt bin, dass ein Kleidungs- oder 
Schmuckstück zu mir und meiner Persönlichkeit passt, dann passt es auch - weil ich mich damit wohlfühle :o)
(Und außerdem machen das Grün und das Rot einiges wett ;o))




Also, Ihr Lieben, ich habe dank der Aktion entdeckt:
Natürlich besitze ich Silbernes und Silbergraues, Silber-Durchwirktes 
und silbrig Glitzerndes, sogar einen silbernen Nagellack gibt es bei Frau Rostrose! :o) Und ich 
habe außerdem eine wertvolle Assistentin, die mir zuweilen als Model dient! Sie heißt Amanda, 
trägt eine rote Perücke (die mal meiner Mutter gehörte), und leider fehlt ihr der rechte Arm. 
Doch ich finde Amanda trotz allem schick in meinem Lurex-Shirt. 

Allerdings meinten Herr und Frau Rostrose, dass die junge Dame ein bisserl gar zu statisch
herumstand. Etwas mehr Power, ein bisschen Schwung, bitte - und wir zeigten ihr beide vor, wie
wir uns das vorstellten. Unsere Katze Nina sah uns dabei fassungslos zu. Ich glaube, sie erwog,
bei unserer Lieblingsnachbarin für die Rolle der dritten Katze vorzusprechen.

(Man beachte bitte, dass auf dem Katzenfoto auch SILBRIGES Laub vom bereits frühlingshaft sprießenden
Schmetterlingsflieder zu sehen ist. Das nennt man konsequent, stimmt's? ;o) Zwischenzeitlich versteckte sich die 
Pflanze allerdings unter etwas Schnee... die Fotos stammen noch aus der Zeit, bevor der "richtige Winter" nach 
Rostrosenhausen kam ... und auch wieder fortging ...)


 


 Trotz des skeptischen Katzenblicks hat unsere Animationsaktion funktioniert: In der nächsten
Collage passiert das Wunder - da hebt Amanda Rostrose ihren verbliebenen Arm! (Welch Anmut
und Dynamik in dieser kleinen Geste steckt!) Viel mehr kann sie leider nicht... - aber sie lässt
immerhin deutlich erkennen, dass mein Shirt ein schönes Dekolleté macht. Jippie!
Wenn ihr wissen wollt, wie Frau Rostrose darin aussieht und welche Erinnerung mit dem
Shirt verbunden ist, könnt ihr euch diesen Post aus dem Jahr 2009 zu Gemüte führen: 




Hier nochmal mein liebster Herr Rostrose in einem Shirt vom selben Label - zwar in dezentem
Silbergrau, aber bei so viel Temperament kann er wohl kaum wie eine graue Maus wirken ;o)
(Rrrrr, mon amour, du bist sooo wild und wunderrrrrbarrrrrrrrr!)
We ♥ love!!




Und mit diesem tiefen Einblick in meine Silberschätze und in das sonderbare
Leben der Rostroses verabschiede ich mich für heute wieder von euch! :o)
Fühlt euch herzlichst umärmelt und geküschelbüschelt!

Fotos: Herr und Frau Rostrose
*****ღღღ♥♥♥♥♥ღღღ*****
Alles Liebe, eure Traude
ღღღ