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Freitag, 27. März 2015

Walking with the Wolf

 
Servus, ihr Lieben!
☼☼☼

Das "Verhältnis Mensch - Wolf" ist ja derzeit ein ziemlich aktuelles Thema, vor allem in Deutschland, 
wo es seit einiger Zeit immer wieder zu Wolfssichtungen kommt, teilweise auch in nächster Nähe 
von menschlichen Siedlungen. Doch es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis sie auch in Österreich ihr
Glück versuchen.

Ob sie "Glück" haben werden - sprich: ob es jemals wieder ein Zusammenleben zwischen Wölfen
und Menschen geben kann - hängt vor allem von der Einstellung des Menschen zum Wolf ab. Manch
ein "Wolfszentrum" hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, zu informieren, eine Form von Vertrautheit
zu schaffen und auf diese Weise möglichst mit dem Märchen vom "Bösen Wolf" aufzuräumen.


Ja genau, von diesem Wildpark habe ich euch in meinem vorvorigen Posting bereits ein paar Tiere gezeigt (klick und scroll 
nach unten). Und im Vorjahr war Familie Rostrose auch schon mal dort, um unter anderem Hirsche aus nächster Nähe zu 
sehen - ja sogar zu füttern und zu streicheln! - klick - und um außerdem die Timberwölfezu bewundern, die im WSC 
Ernstbrunn in mehreren Rudeln leben - klick.

Falls ihr das "Kleingedruckte" in meinem Bericht vergrößern wollt, klickt auf eurer Tastatur  
  gleichzeitig die Tasten Strg und + (zum Verkleinern dann Strg und -).


Vorfreude im Wolfs-T-Shirt - und das Wetter passt auch! Zwar kalt, aber nicht verregnet oder stürmisch, teilweise sogar mit etwas Sonne!

Mit welchem der Wölfe werden wir wohl spazieren gehen?


Neben solch einer herkömmlichen "Betrachtung" der Wölfe in ihren weitläufigen Gehegen bietet 
das WSC Wolfsführungen, Howl-Nights und weitere Besucherprogramme an - unter anderem auch 
Wolfs-Spaziergänge *) für maximal drei erwachsene Personen. Dafür muss man sich allerdings monatelang 
voranmelden - die Kosten sind zudem nicht gerade niedrig, kommen aber den Wölfen und der Wolfsforschung 
zugute. Da meine (sowieso total tiernarrische) Tochter bereits in jungen Jahren ein ausgesprochenes 
Faible für Wölfe hatte, machten wir kurzerhand ein Geburtstagsgeschenk für sie daraus und buchten
den Wolfsspaziergang für Janas Geburtstagsmonat März.


*) Auf der WSC-Homepage heißt es zu diesem Thema: "Begleiten Sie einen unserer Wölfe durch das vielseitige Gelände des 
Wildparks. Machen Sie einen Spaziergang für ca. 1 1/2 Stunden mit dem Tier und einer unserer Trainerinnen, die es an der 
Leine führt." Und weiter: "Während die Trainerin sich vorwiegend um das Tier kümmert, informiert Sie ein weiterer Mitarbeiter 
über unser Projekt und geht gerne auf Ihre Fragen ein. So erhalten Sie einen konkreten Eindruck von unserer Arbeit." 

Die Wölfin Tala hat sich von der Trainerin zu einem Spaziergang mit uns überreden lassen (mit Leckerlis ;o)). 
Vorerst interessiert sie sich aber mehr für die vielen Gerüche am Wegesrand als für uns.



Ich kann mir denken, dass es bei euch nun unterschiedlichste Meinungen zu dem Thema
geben wird. Manche sagen sich vielleicht, mit einem Raubtier spazieren zu gehen wäre gefährlich,
andere wiederum, dass man wilde Tiere wild bleiben lassen soll, und dritte, dass es wohl kaum etwas 
Außergewöhnlicheres sein könne, mit einem an die Leine gewöhnten Wolf spazieren zu gehen, als 
mit einem Hund.

Hier in aller Kürze meine vorweggenommenen Antworten dazu: 

1) Ich hatte keinen einzigen Moment auch nur annähernd das Gefühl von Gefahr. 
2) Ich bin ebenfalls der Meinung, dass wilde Tiere eigentlich in die Wildnis gehören; weil der
Mensch jedoch schon so viel natürlichen Lebensraum zerstört und vereinnahmt hat und auch zur
Ausrottung wilder Tiere neigt, dient es manchmal dem Schutz einer Tierart, sie näher kennenzulernen
 und ihre Verhaltensweisen zu erforschen. Und letztendlich dient es auch dem Schutz des Menschen,
zu erfahren, wie man sich einem Wolf gegenüber verhält. (Am besten ruhig - ohne Hektik, Angst
oder Aggression. Und dieses Verhalten ist ja auch in allen anderen Lebenslagen das sinnvollste ;o)))
3) Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich den Unterschied zwischen einem Hundespaziergang
und einem Wolfsspaziergang beschreiben kann, denn eigentlich gibt es dafür kaum Worte. Es ist eher
eine Sache der Energie, die man fühlt. Beim Nordic Walken fiel mir dazu neulich allerdings eine Art
"Gleichnis" ein:



Tala "schleppt" uns weg von den normalen Wildpark-Spazierwegen, bergan und durch den ärgsten Matsch - und wir genießen es!

Während ihr ihre Wolfsgefährten aus dem Gehege nachblicken, stimmt Tala ein Heulkonzert an. Sie kommuniziert auf 
diese Weise mit dem Rudel - teilt ihm mit, wo sie sich befindet und ob alles in Ordnung ist... und das Rudel antwortet ihr.
 Für uns ist es sehr beeindruckend, Tala beim hingebungsvollen Heulen zu beobachten und den Zusammenhalt der Wölfe
mitzuerleben!


Stell dir vor, wir befinden uns in den 1960-Jahren: Du bist ein 18jähriges, attraktives Mädel und 
möchtest gern bei einem bestimmten Event dabei sein. Deine Eltern wollen natürlich wissen, wo
du hingehen willst, und so erzählst du es ihnen: Ein paar Freundinnen haben dich zu einem netten 
Abend am Lagerfeuer eingeladen. Es werden Würstchen gegrillt und ein paar bärtige Musiklehrer mit
einem ausgeprägten Sozialtick werden Gitarre spielend am Lagerfeuer sitzen und dazu sittsame
Lieder singen. 
Soweit, so gut. Die Eltern werden vermutlich nichts dagegen haben.

Und nun stell dir vor, dass die Ausgangssituation absolut gleich ist - nur handelt es sich nicht um
klampfende Musiklehrer ... sondern um die blutjungen Rolling Stones! Wer den Ruf von Mick Jagger, 
Keith Richards und Co. in der 60ern kennt, weiß dass die Eltern plötzlich ganz anders denken würden. 
(Und wer den seinerzeitigen Ruf von Mick, Keith und Co. aus irgendwelchen Gründen nicht kennt, 
möge sich bitte andere verrufene und absolut außergewöhnliche Jungs vorstellen ;o))

Eines steht jedenfalls fest: Den Abend mit den Musiklehrern hättest du im Jahr 2015 wohl mehr
oder weniger vergessen.
Die schräge Nacht mit den Stones? Never! Die bleibt für immer ins Gedächtnis eingebrannt!



 Tala nützt immer wieder mal die Gelegenheit, sich zu wälzen. Sie macht das mit grooooßer Begeisterung. Leider riecht 
sie danach für uns Menschen nicht mehr so sonderlich gut ;o)) Für sie selbst ist es wohl ein köstliches Parfum!


Was ich damit ausdrücken will? Ein Spaziergang mit einem Hund ist - im Vergleich zu einem
Wolfsspaziergang - wie ein Lagerfeuer mit Musiklehrern. (Interpretiert das aber bitte nicht falsch,
wir alle mögen Hunde sehr - und gehen auch gern "ganz harmlos" mit ihnen spazieren! Und es hat
 auch keiner der Rostrosen etwas gegen Gitarre spielende Musiklehrer.) Wir hingegen waren mit dem
 "caniden Äquivalent" von Mick oder Keith - sprich: mit einem nur halbzahmen, unangepassten,
faszinierenden und sehr, sehr eigenwilligen Wesen - unterwegs.

Und haben somit wieder eines dieser Highlights erlebt, die man im Leben so schnell nicht mehr
vergisst. (Wie z.B. auch das Schwimmen mit der Delfindame Bia auf Kuba, das Füttern der Kolibris
auf Jamaica oder die glückliche Zufallsbegegnung mit den Papageien in den USA. Und auch die 
Tigersichtung in Indien und das Whale-Watching in den USA zählt für mich dazu, selbst wenn es da
natürlich keinen solchen "Nahkontakt" gab. Das alles waren extreme Glücksmomente für mich!)




 Jana hatte sich einen "weißen"*) Wolf für den Spaziergang gewünscht, und netterweise erfüllte man 
dem Geburtstagskind diesen Wunsch. In unserem Fall war der Rolling Stone weiblich: Die helle
Timberwölfin, von der wir anderthalb Stunden über Stock und Stein und durch den ärgsten Matsch
geführt wurden (und das auch noch freudig genossen haben!) hört oder hört auch nicht auf den 
Namen Tala, ist drei Jahre alt und hat sich in ihrem Rudel bereits zum Alpha-Weibchen erhoben.
(Und beim gemeinschaftlichen Heulen ist sie dann vermutlich die "Leadsängerin" ;o))

*)Nach dem Wälzen war von Talas hellem Fell allerdings nicht mehr sooo viel zu erkennen (siehe obere Collage ;o)) 

Wie ihr hier und in den folgenden Collagen sehen könnt, beherrscht Tala (wie auch die anderen
Timberwölfe von Erstbrunn) trotz ihrer unabhängigen Ausstrahlung einige Kommandos. Hier könnt
ihr euch durchlesen, um welche Kommandos es sich dabei handelt und welcher praktische Zweck
hinter diesem Training steckt. Hier unten seht ihr noch ein paar Übungen, die von Tala allesamt 
toll gemeistert werden. Sie weiß, dass sie ein kleiner Star ist - und dass es auf diese Weise jede 
Menge Leckerlis gibt ;o))




Der Höhepunkt für uns alle war aber natürlich der Nahkontakt mit Tala. Zuerst einmal sollten 
wir uns von ihr alle ausgiebig beschnuppern lassen (und zu diesem Zweck die Faust nach vorn 
strecken), dann legte sie sich zu uns und ließ sich streicheln (allerdings soll man das nur von der 
Seite machen - auf dem Kopf oder Rücken ist das für sie ein unerwünschtes Dominanzverhalten)
und schließlich nahm sie von uns sogar (ganz, ganz sanft) ein Leckerli entgegen.






Es war für uns alle ein wunderbares Erlebnis - und seht mal, wie das Geburtstagskind
strahlt:





 Leider hieß es dann schon wieder zum Gehege zurückkehren und Abschied nehmen. Von ihrem
Rudel wurde Tala allerdings bereits sehnsüchtig erwartet. Und schaut nur, wie begeistert die
Wolfsrüden von Talas mitgebrachtem "Parfum" waren - die konnten sich kaum beherrschen vor
lauter "Wohlgeruch" ;o)




Ich hoffe, auch euch hat der Spaziergang mit der Wölfin gefallen!
Und ich winke außerdem herzlich in Richtung der beiden WSC-Mitarbeiterinnen, die uns bei dem
Ausflug begleitet und bestens betreut und informiert haben: Danke noch einmal für die schöne Zeit!
Und lasst bitte Tala und ihr Rudel ganz lieb von uns grüßen!

 ☼☼☼

Zum Abschluss zeige ich euch noch, welche Kleidung ich unter der warmen schwarzen Jacke trug:
Da war ich nämlich auch ganz an das Thema angepasst: Kurz nachdem wir den Ausflug gebucht
hatten, gab es bei Tchibo dieses Wolfs-T-Shirt, und da musste ich natürlich gleich zuschlagen:




Die Farbtöne sämtlicher Unter-der-Jacke-Kleidungsstücke dieses Tages würde ich als
"waidmannsgrün" bezeichnen (Beate aus dem Bahnwärterhäuschen nannte solche Wald-und-Wiesen-
Mauscheltöne auch mal "Wildschweinfarben"), vielleicht heißen sie offiziell aber doch eher Oliv oder Khaki -
völlig egal, ich denke jedenfalls, dass ich damit noch ein letztes Mal gut in das Uni-pur-Konzept von
Ines Meyroses Märzthema im Modejahr 2015 passe - und somit verlinke ich mich dort auch gleich.
Mit der Ethno-Perlenkette und dem Haarband bin ich außerdem wieder bei Sunnys Um Kopf und 
Kragen dabei - und weil dieser Tag für uns alle etwas Schönes und ganz besonderes war, darf dieses
Posting auch wieder als lebensfreudiger Beitrag bei Rettet die Lachfalte #3 mitmischen! (Ich freue
mich übrigens sehr über eure wieder so zahlreichen Verlinkungen dort - es ist aber noch jede Menge
Platz und Zeit für einige weitere eurer lebensfrohen oder auf andere Weise zum Thema passenden
Beiträge!)

 Falls ihr in Wien oder Niederösterreich wohnt oder mal in die Gegend von Ernstbrunn kommt,
möchte ich euch einen Besuch bei den Wölfen von Ernstbrunn auf jeden Fall als Herz legen. Auch
für Familien mit Kindern gibt es demnächst eine schöne Aktion - schaut mal:

Osterhase bei den Wölfen

Yukon hat ein Osterei gefunden
Bildquelle: klick

Hier der Text aus der WSC-Homepage:

05. und 06. April 2015 um 15:30 Uhr Wir haben etwas ganz Besonderes für unsere kleinen und 
großen Gäste und unsere Tiere geplant. Verstecken Sie für unsere Vierbeiner Ostereier und andere 
Leckereien in deren Gehege und beobachten Sie dann wie die zurückkehrenden Wölfe und Hunde 
voller Freude nach den Sachen suchen.
Treffpunkt: 15:30 Uhr beim WSC - Testhaus. Ostereier und Leckerchen für die Wölfe und Hunde gibt 
es vor Ort. Anmeldung ist nicht erforderlich.



Auch bei Smilla konnte man neulich einen Blogbeitrag zum Thema Wölfe lesen; sie hat gemeinsam mit ihrer Familie 
das Wolfcenter Dörverden besucht. Das ist bestimmt ein ebenso schöner Ausflugstipp!


Fotos: Herr und Frau Rostrose 
(und eine der Mitarbeiterinnen des WCS hat UNS fotografiert :o)
Habt ein feines Wochenende, ihr Lieben!
♥ Herzlichst, eure Traude ♥

Freitag, 31. Oktober 2014

Schwarz-weiß-braun und herbstlich bunt

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♥ Servus, ihr Lieben! ♥ 
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼


Ich hoffe meine Kraftpakete vom letzten Post haben euch geschmeckt und ihr könnt euch mit 
reichlich Energie einem neuen Rostrosen-Post widmen ;o) Im Titel steckt's schon drin, dass Farben 
abermals eine Rolle spielen, das heißt, ich bin wieder bei Ines' Aktion Buntes 2014 dabei. Und zwar 
noch mit einem letzten Fitzelchen BRAUN im letzten Fitzelchen des Monats Oktober - und schon 
mit einem ersten Fitzelchen SCHWARZ im ersten Fitzelchen des Monats November. Damit das nicht
 zu trist wird, gibt es etwas weiße Aufhellung. Und damit auch diejenigen etwas von meinem Posting 
haben, die mit Klamotten nicht viel anfangen können, aber sehrwohl etwas mit Natur und schöner 
Architektur, möchte ich euch heute endlich jene strahlend-bunten Herbstfotos aus meinem 
Bildarchiv zeigen, die dort schon seit sage und schreibe drei Jahren schlummern: 

Herr Rostrose und ich haben sie nämlich aufgenommen, als wir am 29. und 30. Oktober 2011 ein 
Wochenende in der Südsteiermark verbrachten, und zwar unter anderem an der Weinstraße in der 
so genannten Steirischen Toskana. Irgendwie war bisher nie die richtige Gelegenheit, diese Bilder 
in meinem Blog zu posten, doch ich denke, JETZT eignen sie sich recht gut als "optische 
Untermalungsmusik" und Einstreuungen zwischen meinen "Outfit-Bildern" - was meint ihr?

Als erstes seht ihr - abgesehen von dem steinernen Wächter ;o) -  meine schokobraun-beerenfarbig 
gemusterte Tunika, die mich schon durch somanchen Herbst der letzten Jahre begleitet hat. Dazu 
seht ihr wieder die braune Stretch-Hose, die ich euch u.a. schon hier (ganz unten) in klitzeklein 
gezeigt habe.





 Apropos "klitzeklein": Wußtet ihr, dass es in der Steiermark eine Ortschaft namens Klein-Klein
gibt? Hier oben seht ihr die Ortstafel! Klein-Klein gehört zur Gemeinde Großklein, die wiederum 
eine Marktgemeinde im Bezirk Leibnitz ist (der nichts mit den Leibniz Butterkeksen zu tun hat, 
außer dass man sie dort auch essen kann). Ich finde diesen Ortsnamen einfach entzückend - und 
außerdem erinnert er mich an meine Kindheit, denn seinerzeit besaß ich eine Puppe, der ich den 
seltsamen Namen Klein-Groß gab (weil es sich bei ihr einerseits um ein kleines Baby und 
andererseits um eine große Puppe handelte ;o)). Das kann man natürlich herrlich weiterspinnen 
- stellt euch nur mal vor, ich hätte damals in Großklein gewohnt und wäre mit meiner Klein-Groß
im Puppenwagen mal auf einen kleinen Besuch zu meiner Großmutter in Klein-Klein spaziert ;o))

In die obere (und manche andere) Collage habe ich den schwarz-weiß-braun gemusterten Stoff 
eines koffertauglichen und (für mich) fast Maxi-langen Viskosekleides eingefügt, das ich u.a. 2010 
in England mithatte (wie ihr hier sehen könnt). Ich trage es noch immer gern - auch ins Büro -  und
 kombiniere es am liebsten mit Schwarz und Taupe:


Das klein-kleine Kätzchen unserer damaligen südsteirischen Zimmerwirtin erinnerte uns sehr an unseren Kater Maxwell!


Ebenfalls toll mit Taupe oder Braun oder Schwarz mixen lässt sich das folgende Kleid meiner
Lieblingsmarke. (Es lässt sich jedoch außerdem durchaus gut z.B. mit Grün, Türkis oder Rot 
mixen :o)) Auch dieses Kleid habe ich euch übrigens schon gezeigt, und zwar in meinem
Frühlingsgefühle-Posting im Jahr 2012. Die meisten meiner Kleidungsstücke gibt es hier also
immer wieder zu sehen - und sie werden einfach stets neu kombiniert. Deshalb erweckt es 
vermutlich den Anschein, dass ich viele Kleider besitze - aber soooo viele sind es gar nicht... und
schon gar nicht viele neue. Das luftige Jäckchen in Taupe befindet sich allerdings erst seit relativ
kurzer Zeit in meinem Kleiderschrank, ich habe es im heurigen Frühjahr erstanden, zusammen
mit einem "Zwilling" in weiß. (Hier seht ihr das weiße Jäckchen und hier hab ich euch das 
taupefarbige schon mal gezeigt.)






Recht betagt hingegen ist die braune, samtige, leicht transparente Bluse in Ausbrenneroptik, in 
der ich euch hier unten zuzwinkere - ein Stück, das man schon gar nicht mehr als Secondhand 
bezeichnen kann, da es vor mir schon eine Zeitlang von meiner Mutter und vor ihr von einer ihrer 
Freundinnen getragen wurde. Ich selbst besitze diese Bluse schon 10 oder 15 Jahre lang und werde
 mich von ihr wohl auch so schnell nicht trennen, da ich ihre warme Farbe und Kombi-Tauglichkeit 
sehr mag. (Sie passt z.B. prima zu der braunen Hose von ganz oben.)


 


Ebenfalls extrem kombi-freudig ist der schwarze Rock, den ihr hier unten seht. Stufige, lange
Röcke wie diesen besitze ich seit den 1980er-Jahren, trage sie, bis sie auseinander fallen und kaufe
sie mir immer wieder möglichst im selben Stil nach. Aktuell besitze ich zwei ähnlich aussehende 
Stücke in Schwarz (einer von ihnen ist etwas kürzer und hat eine abschließende Spitzenborte),
außerdem gibt es noch ähnliche Röcke in Braun, Beige, Bunt und Weiß in meinem kleinen 
Kleiderschrank - und ich tippe mal drauf, dass ich euch jeden einzelnen schon irgendwo 
gezeigt habe, weil ich diese Röcke einfach häufig trage. 

Ihr erlebt mich ja ziemlich oft recht 
farbenfreudig, aber nicht an jedem Tag ist mir nach "Buntheit" - deshalb bekommt ihr heute zur 
Abwechslung mal eine durchaus gut gelaunte, aber weniger farbenfrohe Traude zu sehen: schwarzer
 Rock, schwarze Stiefeletten, und das T-Shirt sowie die Jacke in Anthrazit, also Schwarzgrau / Kohlegrau. 
Diesen bequemen und eher lässigen Mix trug ich z.B. Anfang Oktober, als ich gemeinsam mit meinem 
Mann und einem Arbeitskollegen nach der Arbeit in ein Wiener Bierlokal ging - d.h. das ist Kleidung, 
mit der ich mich sowohl einen ganzen Bürotag lang als auch danach noch bis zum späteren Abend 
wohlfühle.


Auf dem Shirt kann man noch mein Alter nachlesen ;o)) (Aber der 24. Juli 1701 ist natürlich nicht mein Geburtsdatum ;o))



Bei der Gelegenheit - und weil ich von euch schon manchmal danach gefragt worden bin: Fast 
alle meiner "Outfit-Fotos" entstehen, bevor ich irgendwo hingehe - zu Freunden, einem Fest, zum 
Einkaufen - bzw. während einer Unternehmung oder nachdem ich von irgendwo zurückgekommen
bin - aus dem Büro, von einem Treffen etc. Das heißt, ich ziehe mich (zumeist) nicht extra an, um 
ein "Modeshooting" zu machen - es sei denn, ich will  testen, ob eine Kombination gut aussieht 
(Fotos finde ich da aussagekräftiger als einen Blick in den Spiegel). Wenn mein Mann zur Hand 
ist, übernimmt er (oft, aber nicht immer!) das Fotografieren. 

Wenn er nicht da ist, behelfe ich mir anders: Wir haben zu Hause ein großes Stativ, und 
meine Kamera besitzt eine Funktion, die sich Intervallaufnahme nennt. Ich schraube also meine
 Kamera auf das Stativ, speichere 15 Aufnahmen mit Abständen von 10 Sekunden ein - und dann 
heißt es "Action", ganz ohne Fotografen und auch ohne Fernauslöser. Die Outfitfotos, die ihr 
heute seht, sind größtenteils auf diese Weise entstanden, zumeist nach dem Büro. Die letzten
Traude-Bilder zeigen mich in einem Onesize-Kleid aus besticktem taupefarbigen Baumwollsatin,
das ich vor einem Jahr an einem Stand der "Gartenlust"-Ausstellung entdeckt habe. Das trug ich 
an einem der vielen warmen Anfang-Oktober-Tage zusammen mit dem luftigen Jäckchen von
 oben (und noch einem leichten schwarzen Trenchcoat drüber) zu einem Besuch 
bei meiner Mutter im Pflegeheim.
 




 Ich hoffe, auch mein heutiger Mix hat euch wieder gefallen, selbst wenn nicht alle heute
gezeigten Fotos aktuell waren! Beim nächsten Mal wird es dann wieder Schilderungen von
rostrosigen Unternehmungen geben, die viel weniger weit zurückliegen :o))

Falls ihr heute oder am Wochenende eine gruselige Party feiert, wünsche ich euch 
viel Spaß dabei & HAPPY HALLOWEEN, wenn euch Allerheiligen und Allerseelen mehr 
bedeuten, wünsche ich euch gut verbrachte Feiertage - und auf jeden Fall wünsche ich euch
 allen ein schönes Wochenende und einen gelungenen Start in den November!


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Allerliebste Rostrosengrüße, eure Traude 
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Linkparty:
Oktober-Monatsfarbe BRAUN und
November-Monatsfarbe SCHWARZ

Montag, 6. Oktober 2014

Frühherbstliche Farbenspiele

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♥ Servus, ihr Lieben! ♥ 
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Vielen Dank für euren Zuspruch, als ich euch in meinem vorigen Post von meinem Plan erzählt 
habe, mal blogmäßig etwas kürzer zu treten, um all meine Vorhaben zu realisieren! Einige meinten 
zwar, ich könne ja eventuell stattdessen auch mal weniger aufwendige Beiträge bringen - aber leider
kann ich genau das nicht. Ich bin offenbar vom "Lange-Postings-Menschenschlag" ;o) Und ich
schaffe auch keine Reduktion, indem ich einfach nur dann blogge, wenn ich Zeit und Lust dazu
habe. 

Fakt ist nämlich, ich habe fast immer Lust dazu - und fast nie wirklich Zeit: Ich bin eine
leidenschaftliche Bloggerin und finde ständig Ideen für neue Beiträge in meinem Kopf vor. Die
Stunden, die ich dafür benötige, zwacke ich mir allerdings ohne Rücksicht auf Verluste von anderen
Freizeit-Projekten ab (wie z.B. Fotobücher gestalten oder meinen Schreibtisch aufräumen ;o)). Ihr
bekommt hier dennoch (aus Mangel an freien Stunden, die eine normale Arbeits- und Lebenswoche
hat) nur ungefähr ein Drittel meiner Ideen zu sehen. Ohne fixen Vorsatz geht bei mir also gar nichts
- das wurde von mir bereits ausprobiert, ebenso, wie kürzere Postings von mir ausprobiert wurden.
Ihr habt ja gesehen, wohin das führt: Nämlich zu langen Postings - wie üblich ;o))

 Und somit lade ich euch auch heute wieder zu einem der üblichen langen Rostrosen-Posts ein.
(Wegen meiner "Quasi-Blogpause" steht euch jetzt immerhin jede Menge Zeit zur Verfügung, 
meine Beiträge in aller Ruhe zu lesen ;o)) 




Die Überschrift verspricht euch frühherbstliche Farbspielereien - es geht um die Farben der 
Natur, und es geht auch wieder um Klamotten. Und nachdem die "modische Monatsfarbe" für den 
Oktober bei Ines Meyroses Aktion Buntes 2014 BRAUN ist, wird dieser erdige Ton die Basis für 
mein Spiel darstellen. Wie gewohnt lege ich die Farbe großzügig aus - von Beige über Caramel 
und Taupe bis Schokobraun darf jeder brünette Ton mitmischen - und kombiniert wird mit den 
Farben, zu denen mich zwei Herbstausflüge der letzten Zeit inspiriert haben.

Hier zum Beispiel Braun mit Blau - wobei mein blaues Shirt *) zur hellbraunen Hose allerdings 
nicht dem Blitzblau entsprach, das der Himmel an diesem Tag zwischen den Wolken hervorlugen
ließ. Der Farbton ähnelt eher dem Blau der Wegwarten, die unter anderem am Ufer des Flusses
Fischa blühten, an dem unser Spaziergang entlang führte (und mittels eines Balance-Steges auch
darüber hinweg ;o)). *) Das Shirt kennt ihr von hier.


Balanceakt beim Gewässererlebnispfad Fischa-Dagnitz
 Die spiegelnde Fassade mit den Löwen gehört zu einer Firma, an der wir vorbeispazierten. Und 
unterwegs begegnete uns auch der nette Collie-Hund.
Herr Rostrose trug ebenfalls blau-braun in Form eines Karo-Hemdes, allerdings erst bei unserem Ausflug nach Gumpoldskirchen.

Als nächstes seht ihr Braun mit Grün:  So früh im Herbst ist das Chlorophyll ja noch ziemlich aktiv, 
viele Blätter zeigen nach wie vor saftiges Grün, und die Natur beweist uns eindeutig, dass diese Farbe 
hervorragend mit Braun zusammenpasst. Mein grün-gemustertes Kleid, das ihr z.B. von hier kennt,
 hat übrigens auch ein paar braune Kringel zu bieten, und so kombiniere ich es munter mit T-Shirt, 
Gürtel, Jacke, Leggings und Stiefeln in eher dunklen Brauntönen. Über die zartgrüne Schnäppchen-
Tasche habe ich euch in meinem vorigen Post erzählt.




 Gelb mit Braun: Die Farbe Gelb zeigt sich im Herbst zum Beispiel in Form von blühenden Senf-
feldern. Meine gelbe Hose, die ihr von hier kennt, entspricht farblich allerdings eher den bereits 
reifen Maiskolben. Zu dieser Hose besitze ich mehrere langärmelige Oberteile, die allesamt den 
passenden Gelbton in sich tragen - und außerdem braun. Diese drei Tunika-Shirts zeige ich euch 
hier unten:



Spätestens bei dieser "maisgelben" Bilderserie ist euch wohl aufgefallen, dass es für mich schon
wieder höchste Zeit für einen Haarschnitt ist. In meiner Kindheit bastelte ich zwar Perücken aus
den "Maishaaren" für meine Puppen und mich, aber diese Zeiten sind schon seit einer Weile vorbei,
und so musste ich es also mal wieder wagen und zum Friseur gehen. So richtig gern mache ich das
nicht, weil ich danach - egal bei welchem Friseur ich war - niemals ganz den Schnitt habe, den ich
mir vorgestellt (und meiner Meinung nach auch ziemlich genau erklärt) hatte. Diesmal bin ich aber
relativ zufrieden, mal abgesehen davon, dass die Stirnfransen um einiges kürzer sind, als ich das
wollte. (Durch die Naturwelle kringeln sie sich ohnehin immer so zusammen, dass sie nun noch
kürzer wirken.) Aber der Plan war, dass meine Locken an den Seiten länger sind als hinten, und
das ist gelungen. 

Braun zu Beere, Taupe und Beige:
Die neue Frisur zeige ich euch u.a. mit meinem eben erst gelieferten beerenlila Rock aus
Biobaumwolle (von Waschbär) - ich bin durch die September-Monatsfarbe nämlich drauf-
gekommen, dass ich dringend einen lila bzw. violetten Rock benötige ;o)) Die anderen Kleidungs-
stücke hingegen sind allesamt schon ziemlich alt: die leichte dunkelbraune Jacke wohl schon 15
Jahre, und auch die Kunstlederjacke in hellem Beige mit dem braunen Tigermuster-Futter, das
beige Kleid und das T-Shirt in Taupe hängen bzw. liegen schon ein paar Jahre lang in meinem 
Kleiderschrank.*)

*) Ach ja - bei der Gelegenheit: Mein Kleiderschrank ist längst nicht so groß, wie ihr denkt! Klickt hier: Von dem 
Schank "gehören" mir die linke Hälfte, zwei Schubladen sowie der Großteil der beiden Glastüren-Hängeschränke. 
(Übrigens haben wir diesen Schlafzimmer-"Wandverbau" aus der Ikea-Küchenschrank-Serie gebaut.) Es gibt noch einen 
zweiten - ähnlich kleinen - Kasten in  meinem "Mädchenzimmer"; hier wandert im Winter meine Sommerkleidung rein 
und umgekehrt. (Falls euch die gesamte"Schlafzimmer-Schrank-Geschichte" interessiert, könnt ihr sie im unteren Teil
 dieses Posts nachlesen.)


Die rechte Kette besteht aus Halbedelsteinen in verschiedenen Brauntönen und Weiß, die linke aus
Kunstperlen in Oliv-, Braun- und Creme-Nuancen


Braun zu Rot:  Meine letzten Fotos des heutigen Posts stammen vom 28. September. An diesem 
strahlenden letzten September-Sonntag unternahmen Herr und Frau Rostrose einen Ausflug nach 
Gumpoldskirchen bzw. auf den dortigen Wienerwald-Berg namens Anninger. Zu meiner schoko-
braunen (und mordsbequemen) Stretch-Hose und einem hellbraunen T-Shirt wählte ich meine rote 
Bluse, die ihr von hier kennt. Damit passte ich farblich gut zu den ersten roten Blättern und den 
vielen leuchtenden Hagebutten am Wegesrand.

 



 Gumpoldskirchen ist ein bekannter Weinort in unserer Wohnnähe, und somit finden sich hier
auch zahlreiche gemütliche Heurigenlokale. In einem Gastgarten der Gegend ließen wir nach 
unserem Ausflug diesen traumhaften Herbsttag ausklingen - es war warm und wir konnten mit 
kurzen Ärmeln im Freien sitzen und unsere Stärkung genießen. Einfach herrlich, solch ein 
feines, angenehm temperiertes Wochenende hatten wir im vergangenen Sommer selten!

Es gibt auch noch etwas über einen Gewinn zu erzählen - bei Kathrin aus der Topfgartenwelt 
habe ich nämlich ein schönes Buch gewonnen, aber das zeige ich euch erst beim nächsten Mal!   
Nun wünsche ich euch genussvolle und schöne Herbsttage und einen goldenen Oktober!
Fühlt euch herzlich geküschelbüschelt!



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Allerliebste Rostrosengrüße, eure Traude 
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Linkparty:
Oktober-Monatsfarbe BRAUN bei Ines' Aktion Buntes 2014  
Sunnys Um Kopf und Kragen