... mit Ausflug zum Delfinschwimmen
Hola, meine Lieben!
Hola, meine Lieben!
۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩
Ich hoffe, ihr habt euch inzwischen gut in der Adventzeit eingelebt! Vielen herzlichen Dank für
eure lieben Kommentare und eure "Likes" zu meinem schwarz-weiß-(rot-blauen) Mix-Posting!
Heute geht es bei mir wieder mit den Farben der Karibik weiter:
eure lieben Kommentare und eure "Likes" zu meinem schwarz-weiß-(rot-blauen) Mix-Posting!
Heute geht es bei mir wieder mit den Farben der Karibik weiter:
Nach zwei schönen Tagen in Havanna flogen wir in den frühen Morgenstunden des 19. Oktober 2014
mit einer Antonov 158 nach Holguin; danach wurden wir von einem netten Taxifahrer abgeholt und zu
unserem Hotel Sol Rio de Luna y Mares (in der Nähe der kleinen Ortschaft Guardalavaca*) gebracht.
mit einer Antonov 158 nach Holguin; danach wurden wir von einem netten Taxifahrer abgeholt und zu
unserem Hotel Sol Rio de Luna y Mares (in der Nähe der kleinen Ortschaft Guardalavaca*) gebracht.
* "Guarda la vaca" heißt übersetzt übrigens Hüte die Kuh - so etwas gefällt den Rostrosen ;o))
Oh, und wenn ihr das Kleingedruckte vergrößern wollt, gilt wieder das hier: Klickt auf eurer
Tastatur gleichzeitig auf die Tasten Strg und + (zum Verkleinern dann Strg und -).
۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩
![]() |
Wenn ihr hier klickt, seht ihr den Übersichtsplan von Kuba und könnt euch anschauen, welche Flugstrecke wir zurück-
gelegt haben. Laut Wikipedia beträgt die Distanz zwischen Holguin und Havanna ca. 500 km, lt. unserem Baedeker- Reiseführer liegt Holguin 734 km von der Hauptstadt entfernt; letzteres klingt mir plausibler, aber ich habe nicht nach- gemessen. Ist doch auch völlig egal - genießt einfach mit mir den Anblick des Meeres! ;o)) |
Die Provinz Holguin liegt im touristisch noch etwas unberührteren Osten der Insel, was jedoch nicht
bedeutet, dass wir die Strände dort ganz für uns allein gehabt hätten oder dass man dort noch nicht
gut auf Gäste eingestellt wäre: Unser Erfahrung nach sind die Strände bei Guardalavaca aber deutlich
ruhiger (und auch schöner) als in der Touristenhochburg Varadero, die wir anschließend besucht
haben.
Übrigens kamen uns nur einige wenige österreichische Hotelgäste unter, ein paar aus Deutschland,
manche aus spanischsprachigen Ländern, keine US-Amerikaner (denn reine Vergnügungsreisen in
das kommunistische Land sind ihnen - noch - vom Gesetz her verboten), aber ziemlich viele Besucher aus
Kanada, die Kuba offenbar zu ihrem besonders favorisierten Reiseziel erkoren haben. Das ist wohl
auch einer der Hauptgründe, weshalb das Personal sehr gut englisch spricht - und zum Teil auch
französisch.
۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩

Nach dem Einchecken gingen wir gleich mal die Hotelanlage und den Strand erkunden und waren
sehr zufrieden mit allem, was wir da sahen: Weicher weißer Sand, angenehm warmes türkisblaues
Meerwasser, Palmen und Meerestrauben. (Das sind die Bäume, die ihr auf der oberen Collage seht -
wir kennen sie schon von Jamaica. Ihre Früchte sind essbar, werden zu Marmeladen verarbeitet, in
Japan isst man sie aber auch - mit etwas Essig aromatisiert - als Salateinlage.) Das Hotel hat zwei
Pools, was daran liegt, dass hier zwei Hotels zu einer großen Anlage zusammengewachsen sind.
Wir fanden das toll, denn so war für jeden Urlaubstyp etwas geboten: Beim größeren Pool wurde
Musik gespielt und dort gibt es auch eine Wasser-Bar, Wasserball-Spiele etc.; wir hingegen blieben
lieber beim ruhigen kleineren Pool, in dem ich so ungestört meine Bahnen ziehen konnte wie selten
zuvor in einem Schwimmbecken. Ins Meer gehe ich eher zum Planschen und kurz mal abkühlen,
aber richtig drin geschwommen bin ich nur bei unseren beiden Katamaran-Ausflügen.
lieber beim ruhigen kleineren Pool, in dem ich so ungestört meine Bahnen ziehen konnte wie selten
zuvor in einem Schwimmbecken. Ins Meer gehe ich eher zum Planschen und kurz mal abkühlen,
aber richtig drin geschwommen bin ich nur bei unseren beiden Katamaran-Ausflügen.
In einigen Bewertungen könnt ihr lesen, dass das Hotel zwar schön und gemütlich, aber zum Teil
etwas abgewohnt ist. Unser Zimmer, das sich im hinteren Bereich des Hotels befand, war tatsächlich
kein modernes Luxus-Appartment, aber es war sauber und es fehlte uns nichts - und wir sind auch
nicht nach Kuba gefahren, um im Luxus zu schwelgen. (Zumeist ergab sich das Luxus-Feeling
dennoch ganz automatisch ;o)) Ein großer Vorteil, wenn man "am hinteren Ende" des Hotels wohnt,
kein modernes Luxus-Appartment, aber es war sauber und es fehlte uns nichts - und wir sind auch
nicht nach Kuba gefahren, um im Luxus zu schwelgen. (Zumeist ergab sich das Luxus-Feeling
dennoch ganz automatisch ;o)) Ein großer Vorteil, wenn man "am hinteren Ende" des Hotels wohnt,
ist die Ruhe. Während es in der Nähe der Rezeption immer wieder Abendveranstaltungen mit Musik
gibt und die Bars zum Teil die ganze Nacht über geöffnet haben, konnten wir ungestört schlafen -
niemand sang, niemand grölte, so mag ich das!
gibt und die Bars zum Teil die ganze Nacht über geöffnet haben, konnten wir ungestört schlafen -
niemand sang, niemand grölte, so mag ich das!
![]() |
Hier oben seht ihr Herrn Rostrose noch in der Strandspazier-Kluft und mich bereits in meinem Lieblings-Allzweck-
Sommerkleid, das ich in der warmen Jahreszeit bzw. in warmen Weltgegenden zu so ziemlich jeder Gelegenheit trage - vom Stadtspaziergang bis zur Abendgala. In diesem Fall waren wir einfach zum Nachtmahl unterwegs. |
![]() |
| Und weil wir vorher schon eine Katzenmutti und ihre Kleinen im Gebüsch entdeckt hatten, "mussten" wir von unserem Essen natürlich unbedingt etwas "abzweigen", um die süßen Miezen anschließend zu füttern. |
۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩
Hier noch ein paar Fotos vom Strand - vom nächsten oder vom übernächsten Tag. Wobei ich
gestehen muss, dass wir es nicht all zu lange auf einer Strandliege aushalten - selbst wenn wir
Lektüre dabei haben. Wir sind einfach nicht zum Herumliegen gemacht - und Sonnenbaden ist
sowieso nicht "meins" - das verkraftet meine Rothaarigen-Haut nicht. Sprich, wir lagen eine
Stunde mit Lichtschutzfaktor 50 im Schatten, und dann bekam ich schon wieder Lust, mir die
Kamera zu schnappen und auf Motivsuche zu gehen. Beim einfachen Liegen kann ich mich nicht
"erholen" oder "entspannen" - das gelingt mir nur, wenn ich stattdessen Eindrücke und Bilder
aufsaugen kann. (Mein Mann ist da zum Glück ähnlich gepolt, obwohl seine Haut die Sonne
recht gut verträgt.)
Hier noch ein paar Fotos vom Strand - vom nächsten oder vom übernächsten Tag. Wobei ich
gestehen muss, dass wir es nicht all zu lange auf einer Strandliege aushalten - selbst wenn wir
Lektüre dabei haben. Wir sind einfach nicht zum Herumliegen gemacht - und Sonnenbaden ist
sowieso nicht "meins" - das verkraftet meine Rothaarigen-Haut nicht. Sprich, wir lagen eine
Stunde mit Lichtschutzfaktor 50 im Schatten, und dann bekam ich schon wieder Lust, mir die
Kamera zu schnappen und auf Motivsuche zu gehen. Beim einfachen Liegen kann ich mich nicht
"erholen" oder "entspannen" - das gelingt mir nur, wenn ich stattdessen Eindrücke und Bilder
aufsaugen kann. (Mein Mann ist da zum Glück ähnlich gepolt, obwohl seine Haut die Sonne
recht gut verträgt.)
Einen "richtigen Strandbadeurlaub" habe ich daher noch nicht oft gemacht - vor Jahren mal in Kreta,
und selbst da habe ich immer versucht, Ausflüge einzubauen, um nicht verrückt zu werden. Das ist
wohl auch einer der Gründe, weshalb ich in Kuba zum ersten Mal in meinem über 50jährigen Leben
in den Genuss eines All-Inclusive-Hotels kam! Und hier war wirklich so ziemlich ALLES inklusive -
nicht nur das Essen, das man entweder beim Buffet, in einer 24-Stunden-Snackbar oder in einem der
hoteleigenen À-la-carte-Restaurants einnehmen konnte, sondern sämtliche Getränke, auch die
alkoholischen Cocktails wie Piña Colada oder Mochito und die Benützung nicht motorisierter
Wassersportgeräte...
Natürlich gibt man den Barleuten, Kellnern etc. Trinkgeld - ihr Fixeinkommen ist schließlich alles
andere als hoch - trotzdem ist es unheimlich praktisch, dass man nicht immer Geld dabei haben muss,
sondern das Plastikband am Handgelenk genügt, um rundum versorgt zu werden - ich fand, dass das
Luxus pur war. Und auch wenn wir das Essen beim Buffet durchaus gut fanden, gönnten wir uns ab
und zu einen À-la-carte-Abend.
![]() |
Hier z.B. seht ihr die Rostrosen vor ihrem Besuch des mexikanischen Restaurants: Edi ganz feurig
im
roten Hemd, Traude im dezenten Frida-Kahlo-Look. Mit all unseren roten
oder rot gemusterten
Kleidungsstücken beteiligen wir uns übrigens wieder
bei Ines' Aktion Buntes 2014 - im Dezember
ist die Monatsfarbe nämlich ROT. Und bei Sunnys Um Kopf und Kragen bin ich mit dieser Kette und allem anderen, das in diesem Posting mein edles Haupt oder den Hals ziert, auch wieder dabei.
![]() |
Auch am Tag unseres Katamaran-Ausfluges zu den Delfinen war ich wieder rot gekleidet - einfach mein uraltes rotes
Batik-Hängerchen von America Latina über den Bikini gezogen und fertig! Das rote Tuch auf dem Kopf fungierte
als Turban oder als Hutband... je nach Lust und Laune. |
Ein großes rot-buntes Tuch wickelte ich mir dann auch noch um die Hüften, weil's gut dazupasste ;o)
Schließlich will frau ja ein bisserl herausgeputzt sein, wenn sie darangeht, sich den alten Traum
vom Nahkontakt mit diesen wunderbaren Wassergeschöpfen zu erfüllen!
Es gibt bei Guardalavaca übrigens auch die Möglichkeit, eine Delfinshow zu besuchen und
anschließend mit den Großen Tümmlern zu schwimmen - wir entschieden uns jedoch für einen
Tagesausflug, der zwar keine Delfinshow, aber dafür Schnorcheln über einem Korallenriff, einen
weiteren Badestop, ein Mittagessen (Languste!) und eben Delfinschwimmen beinhaltete - und wir
haben es nicht bereut: Dieser Tag auf dem Meer war für uns der allerschönste der gesamten (an
schönen Tagen reichen) Kubareise!

Hier stimmte einfach alles: Die Schiffscrew war total nett und lustig (oben seht ihr den Käptn,
unten rechts die restlichen Mannschaftsmitglieder), das Wetter war herrlich und wir lernten an Bord
drei tolle Leute aus Deutschland kennen, die wir dann zwei Tage später bei einem weiteren Ausflug
wiedertrafen. (Bei der Gelegenheit gleich mal: Hola, Frauke, Martin und Lars!!! Ich hoffe, ihr
lest heute mit :o) Die Fotos von Edi und mir in der nächsten Collage hat übrigens Frauke
aufgenommen! Danke, du Liebe!)
![]() |
| Wie ihr seht, habe ich mich hier auf dem Netz tatsächlich auch ein Weilchen in die Sonne gelegt. Aber vor allem fand ich es praktisch, um das Segel samt Himmelsblau von unten zu fotografieren ;o)) |

Oben gleich mehrere umwerfende Anblicke - zum einen diese witzigen "Schopfmöwen" *) (ich habe
keine Ahnung, wie diese Vögel wirklich heißen, aber ich finde, sie sehen mit ihren "Haarkränzen"
einfach großartig aus!) - zum anderen Herr und Frau Rostrose mit Taucherbrille und Schnorchel,
denn bei einem Korallenriff hielten wir an, um uns das mal aus der Nähe anzusehen. Wir waren -
Dank eines Bloggerinnen-Tipps - sogar mit einer Wegwerf-Unterwasserkamera ausgerüstet: In
ihrem Posting "Unter dem Meer" hatte Annisa nämlich hübsche Aufnahmen gezeigt, die ihr damit
gelungen waren. Leider hatten wir offenbar ein "Montagsmodell" erwischt - oder wir haben etwas
falsch verstanden und hätten das Ding schon VOR dem Fotografieren wegwerfen sollen ;o)) Bei
unserem Exemplar geriet nämlich Wasser ins Kamera-Innere - und so wurde kein einziges Foto
etwas. Schade, denn es wimmelte dort von bunten, hübschen Fischen. Ich habe zwar jede Menge
Bilder davon in meinem Kopf gespeichert, aber die kann ich euch leider nicht zeigen ...
*) NACHTRAG: Mittlerweile weiß ich: Die Vögel sind Königsseeschwalben!)
Immerhin kann ich euch jedoch die Aufnahmen unseres Hotels von der Wasserseite aus
präsentieren - denn unsere Schnorchelpause fand genau hier statt:

۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩
Immerhin kann ich euch jedoch die Aufnahmen unseres Hotels von der Wasserseite aus
präsentieren - denn unsere Schnorchelpause fand genau hier statt:

۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩
Der heiß ersehnte Höhepunkt unseres Ausfluges war natürlich DAS HIER: Schwimmen mit
Delfinen! Oder - in unserem Fall - eigentlich eher Kuscheln mit der Delfindame Bia! (Ja, genau -
mit weichem B ;o)) Richtig geschwommen sind wir mit ihr nicht, es war eher ein Streicheln und
Küsschen bekommen. Ich konnte mir vorher nicht so richtig vorstellen, wie sich ein Delfin anfühlt,
aber jetzt weiß ich es: die Haut ist ganz weich und glatt und kühl - einfach unglaublich zart und
schön! Wir waren ganz "Ooohhh!" und Aaahhh!" vor Begeisterung! Und Bia ließ sich auch auf
ihrem Bäuchlein streicheln, das fühlt sich noch softer an! Bia ist übrigens schon etwa 20 Jahre alt -
und in freier Wildbahn beträgt die Lebensdauer des Großen Tümmlers etwa 25 Jahre; in
Gefangenschaft (und wohlgemerkt: bei möglichst artgerechter Haltung und guter Pflege!) können
diese Zahnwale jedoch deutlich älter werden - in Ausnahmefällen sogar bis zu 50 Jahre alt! *)
*) Die ganze Sache mit Meeressäugern in Gefangenschaft und deren Lebensbedingungen ist
jedoch eine Gratwanderung. Mehr zu diesem wichtigen Thema im Anhang!
![]() |
| Das kleine Foto unten links zeigt eine Delfin-Mama und ihr 2 Monate altes Baby. Mit ihnen darf man natürlich nicht schwimmen, aber es ist ein wundervoller Anblick, wie die zwei elegant ihre parallelen Bahnen ziehen! |
Das Delfinarium von Guardalavaca liegt wie eine Insel mitten in der Naranjo Bucht; man kann
nur mit dem Boot anlegen. Die Tiere leben zwar in eingezäunten Bereichen, aber doch direkt im
Meer, und nicht in irgendwelchen "Sportbecken", denen Chlor beigefügt wird. Sie haben viel Platz
und schwimmen in Atlantikwasser. Außer den Großen Tümmlern leben hier noch einige andere
Tiere - zum Beispiel Seelöwen und Wasservögel (siehe unten).

۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩
Zum heutigen Abschluss gibt's noch ein paar "lukullische Bilder" (mit Frau Rostrose in rot ;o)):
An einem der Abende nämlich buchten wir ein À-la-carte-Abendessen im Französichen Restaurant
der Hotelanlage - und wir fanden, dass es dort ganz besonders delikat schmeckte! (Beim Mexikaner
hingegen hat uns persönlich ein bisserl die Würze gefehlt - wir waren ja schon im Mexiko und
wissen, dass man dort gern pikant bis feurig isst; das hat man sich im "kubanischen Mexiko-
Restaurant" offenbar nicht so ganz getraut ;o))
Außerdem gefiel mir die farb-mutige Gestaltung des französischen Lokals
mit der orange-grauen "Harlekin-Wand" ziemlich gut :o) Die Fotos von der Backstuben-
artigen Mauer mit den Broten und von den Croissants stammen übrigens nicht aus dem Bistro,
sondern aus dem Buffet-Restaurant, in dem wir üblicherweise unsere Mahlzeiten einnahmen.


Ich hoffe, auch mein heutiges Kuba-Kapitel hat euch gut gefallen! Im nächsten Kapitel erzähle
ich euch von unseren Ausflügen zur Insel Cayo Saetia und zum Fischerort Gibara und von unserer
Fahrt mit einer alten "Choo-Choo-Bahn" ;o)) Aber es kann sein, dass ich mich davor noch mit
etwas ganz anderem melde - denn ich "brüte" über einer Linkaktion, von der ich hoffe, dass viele
von euch sich beteiligen... Bis dahin lasse ich euch herzliche Grüße da und
wünsche euch weiterhin möglichst geruhsame Adventtage!
Hier könnt ihr euch zur Übersicht des Kuba-Reiseberichts klicken,
hier zum ersten Kapitel (über Havanna)
und hier zum dritten Kapitel.
Fotos: Herr und Frau Rostrose
۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩
Adiós und alles Liebe, eure rostrosige Reise-Traude
۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩
PS:
Ein paar Gedanken über das Schwimmen mit Delfinen:
Die Gelegenheit, mit Delfinen zu schwimmen, sie zu berühren, ist ein Erlebnis, das man inzwischen schon an
somanchem Urlaubsort dieser Welt angeboten bekommt. Nicht überall auf der Welt erzeugt es jedoch die
gleichen Glücksgefühle, denn nicht überall geht es den Meeressäugern so gut wie in Guardalavaca. Ich habe
mich vor dieser Reise über die unterschiedlichen Angebote in Kuba genau informiert, damit mein Traum nicht
zum Albtraum wird. Denn mir ist es sehr wichtig, dass die Tümmler - wenn schon in Gefangenschaft - so doch
unter möglichst artgerechten Bedingungen leben.
Ich habe im Lauf der Jahre auch schon auf mehrere Möglichkeiten, mit Delfinen zu schwimmen oder zu kuscheln,
Ich habe im Lauf der Jahre auch schon auf mehrere Möglichkeiten, mit Delfinen zu schwimmen oder zu kuscheln,
verzichtet. Bei unserem Urlaub in Malta vor ein paar Jahren begegnete mir z.B. das Angebot, eine Delfinshow zu
besuchen, wo man sich im Anschluss mit einem oderen mehreren Tieren in ein Schwimmbecken begeben kann.
In Florida bin ich ebenfalls zu keiner der bestimmt toll aufgezogenen Seaworld-Shows gegangen. Dass Große
Tümmler und Orcas ihr Leben oft einsam und in einem viel zu kleinen Becken verbringen müssen, lässt mein Herz
bluten.
(Vor den Angeboten in der Türkei und anderen Ländern des Südens wird übrigens von Tierschutzorganisationen
(Vor den Angeboten in der Türkei und anderen Ländern des Südens wird übrigens von Tierschutzorganisationen
dringend abgeraten - klick hier und hier. Die Bedingungen, so heißt es, wären ganz besonders katastophal für die Tiere -
hier ginge es nur um Profitgier, und auch für die Sicherheit der Besucher sei nicht ausreichend gesorgt. Immerhin
können Delfine, selbst wenn sie sich Menschen gegenüber für gewöhnlich friedlich und neugierig verhalten, in
Stress-Situationen durchaus gefährlich werden - sie sind sehr stark, sehr schnell und man sollte nicht darauf vergessen,
dass sie in freier Wildbahn in Rudeln jagen... Wenn zu viele Besucher in einem Becken sind, die Tiere dadurch in Stress
geraten und zu wenige Trainer auf das Getümmel achtgeben, könnte das daher üble Folgen haben.)
۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩
Ich habe auch darüber nachgedacht, ob man, indem man mit Delfinen schwimmt, nicht generell ein System
unterstützt, das diese Tiere zu Gefangenen macht. Ich fürchte, das ist nicht von der Hand zu weisen: Solange
Delfinarien besucht werden, werden auch Delfine gefangen, um sie für Shows zu trainieren. Andererseits
verschiebt sich immerhin der "wirtschaftliche Stellenwert" der Meeressäuger von "Nahrungsmittel" und
"Transpender" (siehe Japan) in eine Richtung, die ihnen eine etwas "höhere" Bedeutung einräumt. Der Mensch
begreift allmählich, dass Wale hochintelligente Wesen sind. Dass es quasi "zu schade" ist, sie zu töten, um sie
zu essen... Leider hat längst noch nicht jeder Mensch begriffen, dass Wale auch fühlende Wesen sind -
Lebewesen, die leiden und sterben, wenn man ihnen keinen Lebensraum, keine Beschäftigung, keine liebevolle
Zuwendung gibt - aber meine optimistische Seite hofft darauf, dass es eines Tages eine Entwicklung in diese
Richtung geben wird.
Und ich glaube fest daran, dass die Menschen, die in Guardalavaca die Delfindame Bia oder ihre
ArtgenossInnen kennengelernt und zärtlich berührt haben, auch von ihnen berührt wurden. Nicht
nur äußerlich, sondern ganz tief in der Seele. Und dass solch eine Berührung Kreise ziehen kann...

































