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Dienstag, 16. April 2019

Verwandlungen oder Alles neu macht der Frühling - Teil 1

Servus ihr Lieben!
🌷🌸🌿🌷🌸🌿🌷🌸🌿🌷🌸🌿🌷🌸🌿


Herzlichen Dank euch allen für eure zahlreichen wunderbaren Kommentare zu meinem
Frühlingsmodus-Post von voriger Woche, für all eure Gratulationen zu meinem Ruhestand
und für eure lieben Worte zu den Briefen bzw. Mails, die ich an UN-Generalsekretär Antonio 
Guterres, an diverse andere Politiker und sogar an den Papst geschickt habe. 

Was letzteres betrifft, gebührt das Lob allerdings längst nicht mir allein - die Idee wurde ja nicht von mir geboren, 
sondern von der Organisation Avaaz. Und einen solchen Brief für das Leben auf dieser Welt (oder gleich mehrere 
Briefe) kann jede(r) von euch schreiben! Es gehört kein besonderer Mut dazu.  

Die Empfänger sind von Avaaz ausgewählte Personen, die schon gezeigt haben, dass sie für Umwelt-Themen offen sind,
die aber noch einen kleinen "Schubs" benötigen, um sich verstärkt zu engagieren und ihren Einfluss für den Schutz der 
Welt geltend zu machen. Niemand von diesen Personen wird mir antworten - das ist auch nicht der Plan - und keine der
 Mails wird in einem Politiker-Vozimmer abgefangen werden. Denn aus den Briefen wird von Avaaz ein Buch gestaltet
das den Enscheidungsträgern direkt überreicht wird! 

Ich hoffe sehr, dass ich noch einige von euch zum Mitmachen motivieren kann! Es geht schließlich um alles Leben 
auf dieser Welt, nicht nur um meines... Wir alle sind Teil davon und wir alle können Teil des Wandels sein. Je mehr 
Menschen mitmachen, desto deutlicher wird der "Schubs" als Auftrag verstanden werden! (Inspirationstext  
in meinem vorigen Post, genauere Infos bei Avaaz.) Also: Helft mit, die Gesellschaft zu wandeln und die Welt zu 
heilen 😊 💪 👍 😎


Wandlung ist notwendig
wie die Erneuerung der
Blätter im Frühling.
 
  
 [Dieser Beitrag kann Werbung enthalten durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]


Wandel in der Natur:
Um (Ver-)Wandlungen, Veränderungen, Erneuerungen geht es auch in meinem heutigen Beitrag. 
Die Natur macht es uns ja deutlich vor: Verwandlung allerorten. Allein, was sich während der letzten
 paar Tage im Garten getan hat - ein ständiges Werden und Vergehen! Die roten Blüten der neulich
erst bepflanzten Zierquitte verwandeln sich in kleine Fruchtstände, die letzten Blüten der Felsenbirne
 sind inzwischen abgefallen, der Kirschbaum und beide Apfelbäume stehen nun in voller Blüte. Ich
bin gespannt, wie viele Früchte es heuer zu ernten geben wird. Die jungen Haselnuss-Sträucher
bekommen täglich mehr Blätter, die meisten Blüten des Gefleckten Lungenkrauts haben ihre Farbe
bereits von rosarot nach blauviolett gewechselt. (Das ist quasi ein Signal an die Bienen, dass sie nun
nicht mehr so viel Nektar enthalten.)




Wieder ein lila-grünes Outfit:
Diese Kombination von Lilatönen mit grün in meinem vorigen Post gefiel vielen von euch -
heute zeige ich euch einen anderen lila-grünen Mix mit derselben Hose - ihr wisst ja, dass ich
meine Mixturen immer wieder gern abwandle.

Den Des*gual-Pulli kennt ihr schon seit
meinem grünen Modeshooting in Laxenburg im Jänner 2014. Der lila Schal ist aus Seide und
 stammt noch von meiner großen Oma. Der Schal durfte sogar schon mal einen Tischläufer spielen
 - KLICK zu meinem Post von 2010. Auch das Haarband ist eine Zweckentfremdung, ich habe drei
 Bändchengürtel von Des*gual-Kleidern zu einem Zopf geflochten und den dann um meinen
Pferdeschwanz gewickelt. Die graue Kunstlederjacke kennt ihr von HIER und die neuen
Stiefletten hab ich euch im letzten Beitrag gezeigt.




Vorgarten-Renovierung /Vorher - Nachher:
Die Bilder in der folgenden Collage sind nicht aktuell. Denn auch in Rostrosenhausen blühen im 
April noch keine Rosen (außer auf diversen Kleidungsstücken)! Was ihr hier unten seht, ist unser 
überwucherter Vorgarten im vergangenen Jahr. Ich wusste zunächst nicht, was sich da innerhalb 
kürzester Zeit breit machte und unsere Rosen bedrängte, aber als die Pflanze zu blühen begann, 
stellte sich heraus, dass es sich dabei um den Seidigen Hornstrauch handelt, auch bekannt als 
Seidiger oder Weißer Hartriegel (Cornus sericea).

Diese Pflanze besitzt zwar einen gewissen 
Zierwert und wird deshalb zuweilen sogar absichtlich in Gärten angepflanzt, aber zugleich handelt
 es sich dabei um einen problematischen Exoten, der leicht verwildert und schwer zu bekämpfen ist.
Die Samen der Pflanze werden durch Vögel verbreitet, sie bildet Wurzelausläufer und dichte,
undurchdringliche Bestände und verdrängt somit die einheimische Flora (sowie meine Vorgarten-
Rosen 😢).


Unsere Katzen wunderten sich: Wo früher die Rose The Fairy wuchs, wucherte plötzlich "etwas Seltsames"...

Nichts gegen verwilderte Vorgärten,
die ein Paradies für Bienen und andere wilde Tiere darstellen - ich habe erst vor ein paar Tagen
das Bild eines solchen Vorgartens auf Facebook geteilt. Doch Umweltschützer raten dazu, die
jungen Triebe des Seidigen Hornstrauchs auszureissen und im Kehricht zu entsorgen; also stand
für mich fest, dass wir sie nicht länger wuchern und sich weiter ausbreiten lassen konnten. 

Aus Zeitgründen schnitten wir die Triebe im vorigen Jahr zunächst nur mit der Motorsense ab, ehe
 die Pflanze Beeren entwickeln konnte. Im Herbst holten wir uns dann Hilfe und ließen unseren 
Vorgarten komplett roden. Eine einzige Rose hat das Massaker überstanden. Ob sämtliche Spuren
des Seidigen Hornstrauchs entfernt werden konnten, wird sich zeigen. Das "Steingarten-Hochbeet"
soll dabei helfen, dass wenigstens dort keine solche Pflanze mehr wächst. Auf der freien Fläche 
entsteht jedenfalls nun so nach und nach ein neuer (hoffentlich pflegeleichter und dennoch hübscher) 
Vorgarten.

Die Pflanzen, die wir hier setzen, sollten mit Hitze und Trockenheit gut klarkommen; außerdem
sollen sie insektenfreundlich sein und die gesamte Renovierung darf nicht viel kosten. Hier seht
ihr schon mal, wie weit wir bis zum "Redaktionsschluss" gekommen sind, Fortsetzung folgt.


Bisher konnten wir einiges aus dem Hauptgarten in den Vorgarten übersiedeln: drei Sommerflieder, einen Hibiskus, 
mehrere Frauenmantel-Pflänzchen; die Steine für das Rondell waren früher eine Kräuterspirale, die Erde tragen wir von
 einem Bereich ab, der gekiest werden soll (siehe Fotos links oben und rechts unten).

Rostrosen-Renovierung /Vorher - Nachher:
Vor kurzem las ich im Blog Wonderful Fifty einen interessanten Artikel über die  
Geschminkte Wahrheit. Es ging darin einerseits um Make Up, andererseits um geschminkte
Wahrheiten im Leben. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, lest ihr ihn am besten selbst. Das
folgende Zitat habe ich ebenfalls dort entdeckt:

Manche schminken sich stundenlang. 
Manche lächeln ein paar Sekunden 
und sind schöner.
Autor unbekannt

Ich habe ja schon öfter mal in meinem Blog erklärt, dass ich mir ohne mein Lächeln auf Fotos nicht
wirklich gefalle, dass ich streng aussehe und dass ich lieber "trotz allem" lächle. (In DIESEM Artikel
habe ich auch den Link zu einem Youtube-Ausschnitt des Vortrages von Vera F. Birkenbihl mit der 
Aussage "das Gehirn glaubt, man hätte gelacht und produziert Freudehormone" gesetzt. Wenn ihr
das Video noch nicht kennt: Ansehen 😃! (Aber bitte erst, nachdem ihr bei mir gelesen und mir einen 
Kommentar hinterlassen habt 😊 😜.) Zur Einstimmung auf die übernächste Fotostrecke zeige ich 
euch zunächst Nicht-Lächel- und Lächel-Fotos von mir, die an jenem Tag entstanden, als ich das
 Hamburger Deern-dl (© Rostrose) kreierte.





In meinem Kommentar zu Gesas Artikel über die  Geschminkte Wahrheit schrieb ich unter anderem

"Beim Sport und morgens oder an puren „Zuhause-Tagen“ bin ich zumeist ungeschminkt oder trage bestenfalls getönte 
Tagescreme. Aber ich habe Fotos von mir an solchen Tagen gesehen, und wenn es dann noch dazu solche waren, wo ich 
mich nicht mit einem Lächeln geschmückt habe… fand ich den Anblick ehrlich gesagt schlimm: Eine erschöpfte, nicht 
gerade gut gealterte Frau. Hängebacken, dunkle Augenringe, tiefe Falten. Man sieht, dass die letzten paar Jahre für mich 
recht anstrengend waren (vor allem wegen Mutter im Pflegeheim und mehrmals fast gestorben, jobmäßige Belastungen und 
Frust, gesundheitliche Angeschlagenheit…) Aber dann: Ich trage etwas Makeup auf, ich kleide mich in Farben, auf die ich 
Lust habe und – das Wichtigste – ich lächle: Und schon sehe ich auf Fotos (zumeist) aus wie die personifizierte Lebenslust. 
Und FÜHLE mich auch gleich viel lebendiger, stärker, fröhlicher."

Dieser Kommentar brachte mich dazu, einmal die gesamte Verwandlung von ungeschminkt und
nicht lächelnd über ungeschminkt und lächelnd bis hin zu geschminkt und lächelnd fotografisch
festzuhalten. Und so wage ich heute etwas, das ich bisher noch nicht gewagt habe - ich zeige mich
euch ungeschminkt und nicht lächelnd - und dazu die gesamte weitere Fotostrecke, die vor den
oberen Fotos entstanden ist. Ich hoffe, der Anblick schockiert euch nicht zu sehr. Ich bin trotzdem
 noch immer die, die ihr kennt:




Ich bin kein Make-Up-Artist - natürlich können die noch mehr. Aber mit völlig verändernden
Schattierungen, falschen Wimpern & Co. wäre ich nicht mehr "ich". Diese Verwandlung hat gerade
mal 10 Minuten gedauert, mit Zopf-Flechten vielleicht 15. Viele meiner Schminkutensilien sind
Naturkosmetik und frei von Palmöl (siehe Klammern), es gibt aber noch Altbestände, die ich zu
Ende verwende: Tönungscreme (Dr. Hauschka), Concealer für die Augenringe, Gesichtspuder,
Lidschatten, Lidstrich (Lavera), Wimperntusche, Rouge, Lippenkonturenstift (Lavera), Lip-Crayon
(Burt's Bees), Lipp Gloss (A. Börlind). Achja - falls jemand von euch meint, offene Haare würden
mir stehen: Nicht wirklich bzw. nicht von der Seite und nicht von hinten. Und ich halte dieses
Gewehe im Gesicht auch nicht aus 😉

Nach-dem-Nachher:
Inzwischen hat sich mein Lächeln allerdings etwas verwandelt. Aber: NEIN, ich habe
mir weder Botox spritzen lassen noch Hyaluron. Ich war bloß beim Zahnarzt - und Herr Rostrose
ebenfalls. Beide hatten wir Probleme mit herausgebrochenen Kronen und Brückenteilen und auch
sonst so manche Unerfreulichkeit, und so war eine "Generalsanierung unseres Lächelns" notwendig.
(Im Nachbarland Ungarn übrigens, weil wir dorthin auch nur 30 Minuten brauchen und u.a. das
Preis-Leistungs-Verhältnis ein für uns eher machbares ist als in Wien und Umgebung.) Vielleicht ist
euch sogar schon auf dem einleitenden  Outfitfoto das veränderte Lächeln aufgefallen. Auch in mein
voriges Posting habe ich eine Collage mit Fotos hineingeschmuggelt, die nach unserer (noch nicht
beendeten) Zahnarztserie entstanden sind.

Noch ist alles provisorisch. Und der Mund ist noch etwas schief und wund und im Gesicht ist
noch einiges verschwollen. Essen tut noch weh - könnte sich positiv aufs Gewicht auswirken 😜 -
aber wenigstens war ich diesmal nicht grün und blau wie nach einem furchtbaren (traumatisierenden)
kieferchirurgischen Eingriff vor ein paar Jahren. Und die Schwellungen brachten ein paar Tage
lang den Vorteil, dass ich um den Mund weniger Falten hatte. Das ist inzwischen jedoch leider
auch schon wieder Geschichte. Hier also "Rostrose neu" -  ungeschminkt und geschminkt, nicht
lächelnd und lächelnd grinsend:




Und hier das Outfit, das ich am Tag dieser Fotoserie trug - wieder mal mein Rock vom Henry-
Laden, diesmal gepaart mit einem meiner Häkeltops, den neuen Stiefletten und wahlweise mit
meiner Kunstlederjacke und mit meiner in London gekauften Sgt.-Pepers-Samtjacke.




Ich hatte für das heutige Posting noch einiges vorbereitet, wie ihr auch der einleitenden Collage
entnehmen könnt: Meine neuesten Kreationen mit Edis abgelegten Seidenkrawatten beispielsweise,
Fotos von meiner Küchen-"Fensterbank", die derzeit wie eine Anzuchtstation für Gartenpflanzen,
Kräuter und Gemüse wirkt, einige tolle Tipps dazu, Katzen- und Gartenschilderungen und-und-
und. Aber beim Schreiben ist mir klar geworden, dass diese zusätzlichen Themen wohl zu viel
für einen einzigen Blogbeitrag sind. Ich habe mich daher mal wieder für eine Zweiteilung
entschieden. Aber ein Outfit kriegt ihr noch zu sehen - und zwar den braunen Patchwork-
Maxirock, diesmal gepaart mit grün (wie ich es hier schon geplant hatte). Wenn's draußen
noch zu kühl für den Blazer allein ist, hilft mein "Gasbock" (das fellige Kunstleder-Gilet):






Und ein paar letzte Gartenfotos für heute gibt's auch noch - diesmal u.a. meine feuerroten
Tulpen, Traubenhyazinthen, ein paar erste Katzenminze-Blüten und Vergissmeinnicht.





Nun wünsche ich euch noch eine schöne und möglichst frühlingshafte Oster(-Ferien-)Woche
- ich melde mich aller Voraussicht nach spätestens zum Ostersonntag wieder mit der 
Fortsetzung! Bis dahin macht's gut und genießt das Leben!


Auf bald, ihr Lieben!
Herzlichst, eure Traude-Rostrose
🌷🌸🌿🌷🌸🌿🌷🌸🌿🌷🌸🌿🌷🌸🌿


Donnerstag, 9. Juli 2015

Mini-Bad - Outfit - Erfrischung: Kombinationen mit Türkis

Servus, ihr lieben treuen 
und willkommen, ihr lieben neuen LeserInnen!
๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑


Wie sieht's bei euch zur Zeit mit dem Wetter aus? Ist die ärgste Hitze überstanden - habt ihr
gerade eine Phase der Abkühlung - oder ist die nächste Hitzewelle schon am Heranrollen? Ich
hoffe jedenfalls, es gab oder gibt bei euch keine all zu schlimmen Unwetter! Bei uns herrschten bis
vorgestern Temperaturen bis ca. 37 Grad (und damit befand ich mich längst nicht am Hitzepol
Mitteleuropas, aber mir hat das schon komplett gereicht - danke!) Umso herrlicher fand ich den
Regen gestern!

Falls es diese Abkühlung bei euch noch nicht gegeben hat oder der Sommer schon wieder zurück-
gekehrt ist, habt ihr vielleicht Lust auf ein wenig Erfrischung. Leichte Kleidung und ein einladendes
Badezimmer in kühlen Farben sind bei hochsommerlichen Temperaturen ja ganz besonders wohltuend.
Daher gibt's heute für euch unser neues Bad und mein nicht ganz so neues limettengrünes Kleid zu
 sehen - beides kombiniert mit frischem Türkis. Und dazu trinken wir prickelndes Limetten-Soda,
einverstanden?




Einige von euch meinten ja, mein langes blaues Kleid aus dem vorigen Posting  würde Hippie-
Flair verströmen. Und ich finde, das ist auch bei meinem grünen Maxikleid der Fall, das ich euch 
im Mai 2014 schon mal in der etwas "braveren" oder "feineren" Kombination mit WEISS gezeigt 
habe. Heute trage ich für die Rostrosen-Version des Janis-Joplin-Styles alte, fast runde Sonnen-
gläser mit grünem Rand, um den Hals eine Indianerkette (erstanden in der Nähe des Grand Canyon 
bei einer steinalten Navajofrau - klick), um die heiße Stirn wieder ein (limettengrünes) Tuch und auf 
einem Finger einen (türkisen) Blümchenring. Das Bandana-Tuch und den verspielten Ring habe ich 
übrigens aus dem heurigen Urlaub mitgebracht - und viele von euch, die hier geraten haben, wo 
wir umhergereist sind, lagen richtig: Die Rostrosen waren im Juni 2015 für zwei Wochen auf der 
wunderschönen "Grünen Insel" unterwegs!  

 


Aber darüber ein andermal mehr - heute steht wie gesagt Abkühlung auf dem Programm! Kommt,
wir pflücken noch ein bisserl Zitronenmelisse für unser Getränk, dann gehen wir ins Haus und sehen
 uns das Badezimmer an! (Die Bad-Renovierung fand übrigens unmittelbar vor der Irlandreise statt. 
Nach dem Urlaub "auf der Insel" mussten im Bad nur noch ein paar Kleinigkeiten erledigt werden.)




 Wie ihr hier unten am Grundriss erkennen könnt, ist das Rostrosenbad ziemlich winzig. Aber
es heißt ja immer "Think big!", und deshalb wollten wir auf den paar Quadratmetern nicht nur
(wie ursprünglich) eine Badewanne mit integrierter Duschmöglichkeit haben, sondern sowohl
Wanne als auch Dusche. Und dazu viel mehr Stauraum als bisher. Und außerdem noch Platz
für auflockernde Deko!

Auf dem Papier sah die Sache jedenfalls machbar aus - aber ob es auch in der Realität gut ausschauen 
würde? Als ich nach dem ersten Renovierungstag einen Blick in das Bad warf, wurde mir mulmig. Es wirkte
soooo klein - eine bessere Rumpelkammer. Noch dazu die Dachschräge! Ich konnte mir kaum noch vorstellen, 
dass da jemals eine Badewanne reingepasst hatte - und erst recht nicht, dass da in Zukunft noch mehr
 reinpassen sollte!




 Und überhaupt, was war uns da bloß eingefallen? Mit dem Geld, das so ein Umbau kostet, könnte
man ein paar traumhafte Reisen unternehmen - und ihr wisst ja, wie gern die Rostrosen sich die Welt
ansehen. Das war auch einer der Gründe, weshalb wir den Badezimmer-Umbau von einem Jahr aufs
nächste verschoben hatten. Die Pläne stammten daher schon vom Jahr 2012! 

Ein weiterer Grund: Die Badezimmermöbel "von der Stange" entsprachen alle nicht unseren 
Vorstellungen von "perfekter Raumnutzung". Nein, so wollten wir das nicht! Und heuer dann 
plötzlich die Entscheidung: Wir machen Nägel mit Köpfen!


Fotos von Tag 2 und 3 könnt ihr euch in meinem vorigen Posting ansehen. 


 Die seinerzeit ausgewählte Installationsfirma gab es noch. Und sie hatte auch noch alle Fliesen 
und sonstigen Modelle im Programm, die wir seinerzeit ausgesucht hatten. Ich konnte mich nur 
noch ungefähr daran erinnern, wie die Fliesen aussehen sollten: An den Wänden hell und mit 
Listelli und Bodenkacheln im "Holz-Design". Alles hell und sehr "zeitlos" - die Farben würde ich
später durch Details reinbringen.
 

Am schönsten wurde es für mich, als dann endlich der neue Boden lag: Durch die unregelmäßige Breite und Maserung 
sehen diese Fliesen nämlich wirklich fast wie echte Holzdielen aus. Und ich liebe die "wie gekalkt" wirkende Farbe!


Was die Einrichtung betrifft, entschieden wir uns für Maßmöbel zur Selbstmontage. Shabby-Fans
werden darüber vielleicht enttäuscht sein, aber unser Bad ist einfach zu klein für Möbel, die nicht
genau an unsere Bedürfnisse angepasst sind. Also habe ich mal wieder mit den Zähnen geklappert
(wie immer, wenn ich mir über die Gestaltung eines Raumes Gedanken mache) und dann ein paar
Skizzen gezeichnet. Anschließend gingen wir zur Maßmöbel-Firma, wo meine Ideen zunächst in den
richtigen Maßstab und später in die Realität umgesetzt wurden. Und wir sind sehr glücklich darüber.
Denn so viel Stauraum hatten wir im Bad noch nie! Leider lässt es sich in so einem Mini-Bad nur
schlecht fotografieren - aber ich hab's versucht. Und so präsentiere ich euch nun das Ergebnis der
nichtmal zweiwöchigen Renovierungsaktion (8 Werktage - aber wie gesagt,das waren auch Profis
und nicht wir!):


Die türkisen Handtücher, Badvorleger, Mistkübel, Zahnputzbecher und Seifenschale stammen vom Möbelschweden. 
Das große Schwarze Ding, das aus dem weißen Körbchen herausragt, ist ein Nackenhörnchen, das ich beim Baden 
trage, um es bequemer zu haben. Ich lese gerne in der Badewanne - auf die Holzablage stelle ich mein E-Book, das ich
zum Schutz vor Nässe in einen Gefrierbeutel wickle. Das Nackenkissen und die Mini-(Blumentischerl)-Ablage 
hingegen gehören Edi - er hört in der Wanne gern Musik. Jeder von uns hat halt so seine Badezimmer-Rituale ;o)) 
Die blattförmige Kerzenschale und die süße Haarbürsten-Tänzerin hat mir mal meine Tochter geschenkt. Die Karaffe 
aus türkisem Glas haben wir vor ein paar Jahren von unserem schönen Malta-Urlaub mitgebracht.


Seit einiger Zeit verwenden wir bevorzugt Aleppo-Seife (siehe oben). Sie ist hautpflegend, umwelt-
freundlich und kann sogar hervorragend zum Haarewaschen und Zähneputzen (!) verwendet werden. 
(Letzteres haben wir zwar probiert, aber bleiben vorläufig lieber bei unserer - ebenfalls natürlichen - 
Zahncreme.) Schon vor längerer Zeit las ich zuerst bei der wunderbaren Gipsintarsienkünstlerin 
Angelika / Anas Penelope und dann in Meas schönem Blog eine regelrechte Liebeserklärung an die 
Alepposeife samt vielen wichtigen Infos - hier könnt ihr euch zu Meas Posting klicken (äußerst
interessant und lesenswert!) - und seither sind auch wir Rostrosen sehr angetan von dieser natürlichen
und rein basischen Seife. (Wir haben sie auch ohne schlechtes Umwelt-Gewissen bei unserer Garten-
dusche verwendet, auf die wir während der Renovierung ausgewichen sind.)




So, ihr Lieben, das war's auch schon wieder für heute!
Nun danke ich euch noch herzlich für eure zahlreichen tollen Kommentare zu meinem vorigen Post und 
für eure weiteren Beteiligungen an der Aktion "Rettet die Lachfalte"! Ihr wisst ja: Die 6. Folge von RDL 
läuft noch bis zum 14. Juli, danach kommt ein neues Posting, unter dem ihr abermals einen Monat 
lang eure lebensfrohen Beiträge verlinken könnt. Wer die Aktion noch nicht kennt, kann sich  

Herzliche Rostrosengrüße von eurer Traude
๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑


Dienstag, 23. März 2010

White Wednesday #7~ - Flur im nostalgischen Gewand

~~♥ ♥~~

Servus Ihr Lieben!

Zunächst einmal möchte ich euch nach längerer "White Wednesday"-Abstinenz wieder herzlich zu einem weißen Posting ins Rostrosen-Zuhause einladen. Der "WW" wurde erfunden und wird liebevoll betreut von Kathleen / Faded Charm. Ein Besuch auf ihrem wunderschönen Blog lohnt sich!

First of all I would like to invite you to "White Wednesday" in my "Rostrosen"-house. The "WW" was invented and is lovingly hosted by Kathleen / Faded Charm. A visit to her beautiful blog is worthwhile!


Hier könnt ihr ein weiteres Detail unseres neu gestalteten Flurs sehen: Die Garderobe, in die Bilderrahmen für wechselnde "Ausstellungen" integriert sind. Ich habe sie unter anderem mit alten Familienaufnahmen in Sepia-Tönen bestückt. (Das Motorradfoto meiner Großeltern habe ich mit einem alten Buchtext unterlegt, bei dem es um "motorisierte Ausflüge" geht, und ganz rechts seht ihr den attraktiven Stempel vom "Fotostudio Medina", der sich auf der Rückseite eines Familienfotos fand.)

Here you can see a different facet of our newly redesigned hallway: the wardrobe with integrated picture frames for changing "exhibitions". I assembled them e. g. with old family photographs in sepia shades.


Das süße Herz und den Anhänger hat mir Elke / Weißer Vintagezauber vor einiger Zeit als liebe Überraschung beigelegt (ich hatte in ihrem tollen Flohmarktblog etwas bestellt). Ich finde, es passt perfekt in den neu gestalteten Flur! DANKE nochmal, liebe Elke!!!

The sweet heart and the tag was a surprise of Elke / Weißer Vintagezauber (I had ordered something in her fleamarket-blog). I think it fits perfectly with the "white hall"! THANKS again, dear Elke!





Der Vorhang vor dem Abgang zum Keller wurde von mir gegen ein neues Exemplar in cremeweiß ausgetauscht, die Gardinenstange samt Abschluss aber habe ich nur frisch bemalt und mit der Kopie einer alten Buchseite beklebt.

The curtain in front of the stairs to the cellar was replaced by me for another one in cream white, but the curtain rod I only painted in white and taupe and decorated it with a copy of an old book page.


Einigen von euch ist mein Vogelkäfig bereits in früheren Postings aufgefallen. Ihn habe ich übrigens nicht erst vor kurzem gekauft, sondern bereits vor mehr als zwanzig Jahren. Manches an meinem Geschmack hat sich seit damals ja deutlich geändert, aber der Vogelkäfig, der hat mir damals schon gut gefallen :o)

Some of you noticed my bird cage in previous postings. I didn't buy it recently, but about twenty years ago. Some facettes of my tast have changed considerably since then, yes, but I liked the bird cage already in my past :o)



Mit dieser Spitze habe ich den Vorhang gerafft. Die kleinen Blümchen sind mit Magneten befestigt.

With this lace I gathered up the curtain. The little flowers are attached with magnets.

~~♥ ♥~~


~~♥ ♥~~

Herzlich bedanken möchte ich mich auch noch einmal bei allen, die mir zu meinem vorangegangenen "Muffins-Posting" so liebe Zeilen hinterlassen haben. Ich habe mich riesig darüber gefreut, dass einige von euch gleich zum Kaffekränzchen gekommen sind ;o) !

Auch die "Etagere", die ich aus Tellern und Gläsern zusammengestellt habe, fanden manche von euch genial. Das ist lieb von euch, ich möchte mich jedoch nicht mit fremden Federn schmücken: Auf diesen Einfall sind bereits andere kreative Menschen vor mir gekommen.

A warm thank you to all of you who left me such nice lines to my previous "muffins-posting".
I was very happy about it!
Some of you loved the idea of the "pastry tray" (?), I have built with plates and glasses. That's sweet of you, but I don't want to adorn myself with borrowed plumes:



Unter anderem habe ich solche selbst gebauten Etageren in diesem wunderbaren, inspirierenden Buch gesehen, das ich euch schon mal in einem früheren Posting vorgestellt habe und in dem ich immer wieder gern blättere.

Among other things I have seen such self-built
cookie-stands in this wonderful, inspiring book.


Hier wurden die Teller, Eierbecher und Tassen vom Flohmarkt übrigens mit Zweikomponentenkleber zusammengefügt.
Ich hingegen habe meine Etagere nur aufeinander gestapelt und später wieder in seine
einzelnen Bestandteile zerlegt. Allerdings werde ich bei meinen nächsten Flohmarktbesuchen nach Geschirrteilen Ausschau halten, die ich für eine fix verklebte Etagere verwenden kann. Denn ich finde die Idee genau so genial wie ihr ;o)

In the book the plates, egg cups and cups from the flea market were fixed with epoxy glue.
I only
stacked my shelf and later disassembled again. However, I'll search for dishes that I can use to fix a pastry tray on my next visit to flea market.


Ich wünsche euch noch einen wundervollen White Wednesday!
Alles Liebe, Traude :o)

I wish you a wonderful White Wednesday!
Love, Traude
:o)

~~♥ ♥~~

Dienstag, 16. März 2010

Blick hinter die Tür


~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~

Servus & Hallo alle miteinander! :o)
Zunächst einmal vielen herzlichen Dank für all eure lieben Kommentare zum Geburtstag meiner Tochter - Jana hat sich sehr darüber gefreut!!! Und danke auch für all eure anderen netten Zeilen zu meinem vorangegangenen Posting!

First of all, thank you very much for all your lovely comments
to my previous posting
and for the sweet birthday-wishes to my daughter - Jana was very happy about that!

Heute gibt's mal wieder News in Sachen Vorzimmer-Renovierung.
Wie schon die Überschrift besagt, möchte ich euch diesmal den Blick hinter eine bestimmte Tür gewähren ... oder genauer gesagt den Blick auf unsere "Hinter-der-Tür-Garderoben-Bibliothek"! ;o)

Back again to the hall renovation:
Today
I want to give you time to look behind a certain door ... or more precisely the view of our "Behind-the-door-wardrobe-library"!
;o)


~~♥ ♥~~


~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~

Denn in einem kleinen Haus mit Mini-Flur und stetig wachsenden Bücherbergen muss man jeden Winkel nützen. So zum Beispiel auch den Raum hinter einer Tür, die (fast) immer offen steht: Der schmale Bereich hinter der (einstmals braunen und seit kurzer Zeit weißen) Tür zu unserem Wohnzimmer bot sich von der Raumtiefe und -breite her regelrecht an, dahinter zusätzliche Garderobehaken zu verstecken. Oder eine Schuhablage? Oder besser doch Bücherregale? Oder alles zusammen! Und der Spiegel, der zuvor eher unpraktisch neben der Haustür hing, ist auch gleich an diese Tür gewandert. (Soo viele Fliegen mit einer Klappe, da wäre selbst das tapfere Schneiderlein verblüfft ;o)).

In a small house with a mini-hall and ever-growing mountains of books you have to use every small place. For example, the space behind a door that is (almost) always open: the narrow area behind the door to our living room is perfect for hiding a wardrobe, a shoerack and bookshelves! And the mirror that hung above the front door, also moved right on that door.

~~♥ ♥~~

~~♥ ♥~~

Selbst wenn man es auf den Fotos nicht so gut erkennen kann: In diesem Bereich ist die Wand im gleichen Taupe-Ton gestrichen wie hier, in dem Vorzimmerteil, den ich euch neulich schon gezeigt habe :

The wall behind the door is painted in the same taupe-nuance as here
(but you cann't see it very good on the photos):


~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~


~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~


~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~

Die beiden Bücherregale sollen oben noch mit einem laaaaangen Regalbrett verbunden werden, das sich auch über die Küchentür und bis hin zur Haustür erstrecken soll. Auf diese Weise gibt es zusätzliche Ablagefläche für Aufbewahrungskörbe, Bücher, Deko etc. Aber das dauert vermutlich noch ein Weilchen.

The two bookcases will be connected with a loooong shelf. In this way, there will be additional storage space for baskets, books, decoration, etc.


~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~


~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~

Als nächstes kommt dann das Treppenhaus dran - da werde ich die Wand wohl wieder "zweifärbig" streichen: Im unteren Wandbereich (also von den Stufen bis knapp über den Handlauf) in einem dunkleren Taupeton. (Ihr seht den Farbton, den ich mir dafür wünsche, wenn ihr auf dem ersten Foto in den Spiegel blickt: Der graubraune Streifen, der im Wohnzimmer etwas über Tischhöhe an der Wand entlang läuft.) Und darüber bis in Türstockhöhe um zwei Nuancen heller. Um ehrlich zu sein, graut mir schon jetzt vor dieser Arbeit (und das nicht nur, weil ich "graue Töne" verwende) - die war schon beim ersten Mal vor 7 Jahren schwierig, als ich alles blau und gelb strich, und damals hatte ich noch keinen "Mausarm" ;o).

Next I will paint the staircase - I'll paint the wall in two colors:
in a dark and a light shade of Taupe
. To be honest, I shudder even now before this work -
that was a hard work 7 years ago when I painted the staircase-walls in blue and yellow...


~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~

Die Graphik stammt von: http://graphicsfairy.blogspot.com/

~~♥ ♥~~

Und nun wünsche ich euch noch eine wunderbare,
möglichst schöne und schneefreie restliche Woche! Aller Voraussicht nach melde ich mich am Samstag mit einem frühlingshaften Pink-Saturday-Posting wieder!

Wäre doch gelacht, wenn es uns gemeinsam nicht gelänge, den Frühling anzulocken!

And now I want to wish you a wonderful warm and sunny week!
Would be fine to meet you again on next "Pink Saturday"!

In diesem Sinne ganz herzliche, blumige und sonnenstrahlige Grüße

von eurer Traude :o)

~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~~~♥ ♥~~