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Dienstag, 15. Dezember 2015

Rettet die Lachfalte #12 - Endspurt

 ♥♥♥ Servus, ihr Lieben ♥♥♥ ...
♥♥♥

... und herzlich willkommen zum "Endspurt" der rostrosigen Aktion "Rettet die Lachfalte"!
Doch bevor ich damit loslege, möchte ich euch noch herzlich danken für die überwältigenden
Kommentare zu meinem vorigen Post, in dem es u.a. um unseren ökologischen Fußabdruck
ging. Ich weiß, dass das Thema kein angenehmes war und ihr euch in der Vorweihnachtszeit
wahrscheinlich mehr als sonst mit Erfreulichem beschäftigen wollt - dennoch haben viele von
euch sich die Zeit genommen, meinen Beitrag zu lesen und mir kluge Zeilen zu hinterlassen -
D A N K E ! ! !

Für alle, die der Sache ratlos oder betroffen gegenüberstehen, und auch für alle, die bereits ein
paar sinnvolle Maßnahmen setzen, um uns und unserer Welt eine Chance zu geben, habe ich eine
gute Nachricht: Im nächsten Jahr wird sich meine RDL-Nachfolge-Verlinkungsaktion auf spielerische,
informative und positive Weise mit dem Nachhaltigskeits-Thema beschäftigen. Da sind also alle
Selbermacher, Selberdenker, Wiederverwerter (und natürlich -innen! ;o)) unter euch gefragt, es wird
dabei aber keineswegs langweilig und unmodisch zugehen! Und außerdem soll daraus eine Art
"Börse" für umweltfreundliches Einkaufen, Putzen etc. entstehen!  Mehr darüber demnächst -
jedenfalls lautet auch hier mein Motto: Betrachten wir die Sache nicht als ein Problem, sondern 
als eine Herausforderung! :o)


So - aber nun:
Ich freue mich, dass ihr auch heute wieder vorbeigekommen seid, um die Rettung der
schönsten aller Falten zu unterstützen - und ich hoffe natürlich sehr, dass ihr auch dieses letzte Mal
noch Freudiges, Lustiges, Kritisches, Interessantes zum Thema betragen werdet.





Dabei ist es völlig egal, ob ihr uns tierische oder menschliche Fotos zeigt, die zum Lachen oder
Lächeln animieren oder dazu, sich mitzufreuen, ob ihr uns lebensfrohe Geschichten erzählt, eure
Zufriedenheitsmomente der letzten Tage schildert oder ob ihr einen nachdenklichen Beitrag zu
Themen wie Schönheitschirurgie, Altern, Jungbleiben etc. zu bieten habt! Die Spielregeln gibt es
wie immer HIER, und unter meinen bisherigen RDL-Hauptpostings findet ihr zahlreiche Beispiele
von Bloggern und Bloggerinnen, die sich im Jahr 2015 aktiv an der Lachfaltenrettung beteiligt
haben.

Übrigens habe ich schon vor einiger Zeit sämtliche dieser RDL-Postings zu einer eigenen Seite
zusammengefasst, damit ihr sie leichter finden könnt - KLICK - mittlerweile habe ich diese
Seite auch noch um Fotos ergänzt ... und außerdem um Lachfalten-rettende Zwischendurch-
Posts, die bei euch besonders beliebt *) waren. So könnt ihr euch in Zukunft noch durchklicken,
falls ihr mal das Gefühl habt, dass eure Lachfalten schlapp machen wollen ;o))







*) Den Grad der Beliebtheit habe ich übrigens der Anzahl der Kommentare und Google-Plusse
entnommen. Eins dieser besonders beliebten Postings war interessanterweise das, in dem ich
euch über das "Lächeln trotz allem" erzählt habe. Also eher ein Beitrag, der jetzt nicht gerade
vor Lebensfreude und Energie gesprüht hat. Ich freue mich darüber, weil es mir zeigt, dass ihr
mir auch die Treue haltet, wenn ich euch nicht nur meine "Sonnenseite" zeige.

Manche von euch meinten auch, sie hätten nichts dagegen, wenn ich auf meinen Outfit-Fotos
ernst dreinschaue oder einfach nur "romantisch in der Gegend rumstehe". Also - um ehrlich zu
sein, ich habe das mehrmals versucht. Schon im vergangenen Jahr, als ich damit anfing, bei den
Mode-Verlinkungsaktionen von Ines Meyrose und von Zickimicki mitzumischen. Da stellte ich
fest: Das geht gar nicht! So will ich in meinem Blog nicht drin sein!

Ich gefalle mir deutlich besser mit einem Lächeln im Gesicht. Auch wenn ich einfach nur
entspannt dreinschaue (oder wenn ich mir einbilde, dass ich 'nen coolen Blick draufhabe ;o)),
wirke ich auf Fotos wahlweise müde, streng, arrogant, traurig oder zuweilen sogar richtig
verhärmt. In meinem ersten Lachfaltenrettungsposting gab es schon mal ein paar Beispiele zu
sehen: KLICK. Hier noch eine kleine Auswahl - die unteren Bilder stammen aus dem Jahr 2014;
die linken davon hatten es (bisher) nicht in meinen Blog geschafft (und ich schwöre euch, das
sind längst noch nicht die schlimmsten Fotos von mir. Die dürfen hier nämlich wirklich nicht
 rein, sonst finde ich meine Aufnahmen bei "Ugly people" wieder):


Natur-Lifting: Mundwinkel hochziehen!


Die Falten werden beim Lächeln zwar nicht unbedingt reduziert, aber in die richtige Richtung
gelenkt. Und das Beste an diesem Faltenlenkungsmittel ist, dass es ganz und gar kostenlos zu
haben und - mit einiger Übung - praktisch jederzeit verfügbar ist. Falls ihr euch fragt, ob ich
"auf Befehl" lachen kann - eigentlich nicht. Aber ich kann mir etwas Schönes vorstellen, das
mich zum Lächeln bringt - so klappt es dann!


Seinerzeit, als man für Passfotos noch lächeln durfte, hat mir eine Fotografin die Basis des
Tricks beigebracht. Sie sagte: "Schauen Sie bitte auf den Kleiderbügel hinter mir. Und dann
stellen Sie sich vor, das ist der Mann ihrer Träume und der lächelt sie an!" Also, jetzt wisst
ihr's: Ich lächle zurück ;o)) Bei dem indischen Mönch hier unten bin ich mir allerdings recht
sicher, dass er auch ohne solche Fantasien auskommt und einfach deshalb so schön lächelt,
weil er ganz und gar in sich ruht. So weit bin ich leider noch nicht ...








Ich zeige euch die unvorteilhafteren Bilder von mir übrigens nicht, um mich oder meine 
Falten schlecht zu machen. Natürlich haben einige meiner Jahresringe mit dem einen oder 
anderen Kummer, Stress und Frust zu tun und ich mag sie nicht alle gleich gern. Doch sie 
gehören nun mal zu meinem Leben und ich will mich so gut wie möglich mit ihnen 
arrangieren. 








Die weniger vorteilhaften Rostrosen-Bilder bekommt ihr vor allem zu sehen, weil man an 
der Gegenüberstellung etwas erkennen kann:


Zum einen, dass Falten an sich nichts Hässliches sind - es kommt bloß darauf an, 
in welche Richtung wir sie weisen lassen.  

Und zum anderen, dass es kaum ein besseres Mittel gibt, die Bäckchen und das Kinn 
nicht hängen zu lassen als LACHEN und LÄCHELN! So kann man Kummerfalten in 
Lachfalten verzaubern.

An den Selfies hier unten erkennt man allerdings: Nicht immer sieht Lächeln allein schon 
vorteilhaft aus ;o)) 

 



Ich denke mal, ab einem gewissen Alter schadet es nicht, mit der Kamera ein bisserl weiter
entfernt zu sein ;o) Es schadet auch nichts, wenn man Bildausschnitte vergrößert und sie
deswegen nicht ganz so scharf sind. Und was mir auch noch aufgefallen ist: Auf Außen-
aufnahmen sieht man jede Hautunebenheit besser als bei Kunstlicht. Aber das sind nur
ein paar kleine Eitelkeiten, die eigentlich für ein zufriedenes Leben völlig wurscht sind.
Lasst euch dadurch also bloß nicht den Spaß am Lächeln oder gar am Leben verderben! 


♥♥♥

Trotz Lächel-Gesichts auch nicht übertrieben vorteilhaft, aber zu Ines Meyroses Mode-
Thema "Hoch geschlossen im Dezember" passend sind die folgenden Aufnahmen, die
allerdings nicht erst im Dezember entstanden sind, sondern bereits im Februar 2015. Allzu oft
kommt es nämlich nicht vor, dass man Frau Rostrose hoch geschlossen antrifft - ich finde streckende
Ausschnitte für meine Figur einfach vorteilhafter als Roll- oder Stehkragen, Rundhals-Shirts oder
verhüllende Tücher. Manchmal muss es aufgrund der Temperaturen oder wegen Halsschmerzen
allerdings sein - ich glaube, die unteren Fotos entstanden einfach an einem kalten Tag... Ja, und
natürlich geht es hier auch "Um Kopf und Kragen", weshalb ich mich außerdem bei Sunnys 
gleichnamiger Aktion verlinke :o)) Und beim Freitags-Outfit von Tina ebenfalls, damit wir die
Runde komplett machen ;o))




So, ihr Lieben, zum Beinahe-Abschluss der Aktion möchte ich euch jetzt aber nochmal so
richtig nach Herzenslust anlächeln. Und aus diesem Grund habe ich für euch die (meiner Meinung
nach) strahlendsten Lächelfotos aus meinem Archiv herausgesucht. Wie ihr seht, sind hier jede
Menge Lachfalten vorhanden:


"Lächeln aus der Konserve" - die Fotos stammen alle aus dem Jahr 2014...


Den endgültigen Abschluss sollen diese vier Gegenüberstellungen aus der Serie
Cats that look like Pin-up-girls bilden, denn wie ich aus euren früheren Kommentaren weiß,
 gefallen diese witzigen Bildchen vielen von euch genauso gut wie mir. Einige von euch scheinen
jedoch trotz der eingefügten Links geglaubt zu haben, dass ich diese witzigen Ideen hatte.
Nein, das ist nicht der Fall - die Serie stammt nicht von mir, sondern von HIER!
 

Bildquelle KLICK



Und nun, ihr Lieben: Lasst uns lachen und lächeln, egal, wie wir dabei aussehen - lasst uns das
Leben nach Möglichkeit genießen - und wenn es mal nicht geht, dann lasst uns durch die schlimmen
Phasen hindurchtauchen, ohne darauf zu vergessen, dass eines schönen Tages auch wieder bessere
Zeiten kommen werden, wenn wir es zulassen! Dann ist auch das Fortbestehen der schönsten aller
Falten gesichert!

Jetzt seid aber wirklich IHR an der Reihe: Verlinken könnt ihr eure Beiträge direkt unter diesem
Posting! Von Mitte Dezember 2015 bis Mitte Jänner 2016 habt ihr Zeit dazu. Und dann? Dann 
fängt etwas Neues an! :o))

♥♥♥

♥♥♥ Ganz herzliche adventliche Rostrosengrüße 
und ein liebes Lächeln voller Falten 
von der Traude♥♥♥

Montag, 21. Dezember 2015

Vorweihnachtliches und Seelenstreichelndes

♥♥♥ Servus Ihr Lieben! ♥♥♥


Ich freue mich, dass ihr vorbeigekommen seid, um auch noch mein letztes Posting
vor Weihnachten zu lesen! Und ich möchte euch danken für eure lieben Kommentare zu
meinem letzten Irland-Reiseberichts-Kapitel (gesammelt findet ihr den Reisebericht
nun HIER) und für eure Manöver zur Rettung der Lachfalte! :o)




An einem Sonntag im Dezember beschlossen Herr und Frau Rostrose, einen Weihnachtsmarkt
zu besuchen - und zwar nicht in der Nähe Wiens oder Badens, sondern im Niederösterreichischen
Weinviertel, denn dort haben unsere Lieblingsnachbarn ein Wochenendhaus, und sie schwärmten
uns vor, wie hübsch und "anders als andere Weihnachtsmärkte" der Kellergassen-Adventmarkt
in der Ortschaft Hadres ist. Die Outfit-und-Kater-Fotos in den ersten Collagen sind jedoch
noch nicht in Hadres entstanden, sondern in unserem winterkahlen, aber dank Efeu trotzdem
noch ein bisserl grünen Garten. Wie ihr hier außerdem sehen könnt, ist auch mein Lächeln wieder 
weitgehend zurückgekehrt, allerdings nicht, weil sich schon großartig etwas an der neulich 
angedeuteten Situation verbessert hätte, sondern weil "Smiling the Answer" ist. (Was ich 
damit meine, werde ich gegen Ende meines heutigen Beitrags erklären ;o))





In der Weihnachtszeit
- und vor allem bei Adventmarkt-Besuchen - ziehe ich ganz besonders gern mein rotes
Mäntelchen an. (Vermutlich will sich mein inneres Kind wie Santa Claus fühlen.) Der Mix ist
zwar ein wenig gewagt, aber so energiegeladen, wie ich es brauchte: Wenn mir nämlich nach
einem kurzen Mantel in Rot und meinem indischen Midi-Rock in verschiedenen Rot-Grün-
Orange-Tönen ist und ich dazu ein Shirt in Grün, Leggings und Stiefel in Schwarz und einen
Samtschal tragen möchte, in dem sich alle vorher genannten Farben wiederholen (plus Lila ;o)),
dann gebe ich dieser Laune einfach nach und fühle mich darin pudelwohl und genau richtig
angezogen. Und wie ihr hier unten sehen könnt, findet mich auch Kater Maxwell
unwiderstehlich ;o))






Die eingestreuten Raureiffotos sind schon ein paar Tage alt und stammen ebenfalls
aus unserem Garten, inzwischen ist es hier allerdings nicht mehr kalt genug für solche
hübschen "Eiszaubereien". Die Fotos von den Weihnachtsbaum-Anhängern etc. sind
bereits am Adventmarkt von Hadres entstanden und die unteren Bilder stammen auch
von dort oder aus der insgesamt sehr hübschen Weinviertler Umgebung. Kommt einfach
mit mir auf einen Streifzug ohne viele Worte mit:



Bei dem Stand links oben konnte man köstlichen Eierlikörpunsch erstehen - mmmmmmmmmm, der war MEINS!


Mit dem schönen Wunsch, glücklich zu bleiben, der dort auf einem Wunsch-Christbaum hing,
geht meine Adventmarktrunde zu Ende. Ich hoffe, die mitgebrachten Impressionen haben euch
gefallen! Ich bedanke mich jedenfalls bei unseren Lieblingsnachbarn für den Tipp und für den
netten gemeinsam verbrachten Nachmittag!

Auch wenn der Spaziergang zu Ende ist, geht mein Post noch ein Stückerl weiter, denn 
zusätzlich zu meiner Adventmarkt-Kleidung möchte ich euch ein weiteres Outfit der letzten 
Tage zeigen - hier wie dort habe ich mit einem Schal auch gleich einen Grund "gebastelt", um 
mich bei Ines Meyroses Hoch geschlossen im Dezember verlinken zu können - und zusätzlich 
verlinke ich diesen Post bei Sunnys Um Kopf und Kragen und bei Tinas Freitagsoutfit. 

Das Shirt mit dem 
Rosenmuster kennt ihr von meinen "Kochfotos" im letzten Lachfalten-Rettungs-Beitrag, 
ich besitze es bereits seit ein paar Jahren und war total begeistert, als ich feststellte, dass es 
den gleichen Farbton hat wie mein heuer bei Waschb*r erstandener langer roter Rock. Das
schwarze Spitzenstrickjäckchen habe ich euch in diesem Jahr auch schon mehrmals gezeigt.
Und der schwarz-rot-grün geblümte Loop greift alle im Outfit vorkommenden Farben auf.





Könnt ihr euch vorstellen,
wie groß meine Freude war, als ein Päcken mit Geschenken bei
mir ankam, die nicht nur liebevoll selbst gemacht waren, sondern auch noch
1) zu meinen derzeit ganz besonders favorisierten Farben rot und grün passen und
2) zu allem, was ich im oben erwähnten Post Über das Lächeln trotz allem erzählt oder
auch nur angedeutet habe!?!?! Und die Happy-Holidays-Anhänger sowie die Santa-Claus-
Karte wiederum passen 3) farblich perfekt zu meiner in blau-Türkis-Tönen gehaltenen
Weihnachts-Deko.

Die liebe Julia vom wunderschönen Blog Vintage with Laces nämlich, mit der mich nun
schon eine viele Jahre währende virtuelle Freundschaft verbindet, schrieb mir, dass sie meinen
Post gelesen und ganz spontan das Bedürfnis gehabt habe, etwas für mich zu machen, um mir
einen freudigen Moment zu bescheren, "der Dich mal wieder ungezwungen lächeln lässt."






Liebe Julia, wie ich dir auch per Mail erzählt habe, ist dir das wunderbar gelungen, sowohl
mit dem witzigen "Glückskeks" aus tarnfarben-grünem Stoff und der Botschaft "Türen werden
 sich für dich öffnen" als auch mit dem schönen rot-weißen Anhänger, der die wahre Botschaft
verkündet, dass Lächeln die Antwort ist und mit der traumhaften selbstgemachten Kette, die ihr
allein schon wegen der grünen Farbgebung bestimmt noch oft an mir sehen werdet. Auch die
Anhänger mit schönem Vintage-Papier und die Karte werdet ihr demnächst in meiner Weih-
nachtsdeko wiederfinden!




Übrigens hat Julia mit den Geschenken nicht nur mir eine Freude bereitet: Als ich das Päckchen
vor ein paar Tagen zwischen Arztbesuch und Mutterbesuch von der Post abholte, spannte ich mich
nämlich selber auf die Folter, sprich: ich machte es erst bei meiner Mutter im Pflegeheim auf. Sie
war genauso aufgeregt wie ich - und jubelte bei jedem Stück, das ich auspackte: "Das ist aber
liiiiieb!" Verpackt war auch alles so schön nostalgisch - und Julias Karte habe ich meiner Mutter
ebenfalls vorgelesen. Ich umarme dich ganz herzlich, liebe Julia, und sage auch hier noch einmal
laut  D A N K E !!! - du bist ein Schatz - und außerdem eine wunderbare, begabte Künstlerin!

Weitere Beweise für Julias Kunstfertigkeit
und Kreativität könnt ihr euch in ihrem Blog ansehen. Sie schreibt dort zwar in
englischer Sprache, aber sie stammt aus Deutschland, auch wenn sie derzeit in der Ferne lebt.
Und die Fotos ihrer Werke sprechen für sich. Eines davon zeige ich euch mit Julias Genehmigung
als kleine Kostprobe hier - zwei Weihnachtsbäume aus einem aussortierten Baumwoll-Sweater
ihres Mannes und einigen Vintage-Fundstücken:


Upcycled Sweater Christmas Trees


Sind die beiden nicht umwerfend???
Mehr darüber HIER!

Und nun, ihr Lieben alle, wünsche ich euch und euren liebsten Menschen und Tieren ein
wunderschönes, behagliches, liebevolles Weihnachtsfest mit Freude und Lachen, schönen
Gefühlen und guten Gesprächen! Das sind die Dinge, auf die es ankommt im Leben - nicht
die Zahl oder der materielle Wert der Päckchen unter dem Baum oder der Glanz des Baumes
oder die Wattzahl der Außenbeleuchtung!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
 ✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ
Alles Liebe und ein frohes Fest,

eure Traude
✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ


PS:
Betrifft den aktuellen Follower-Schwund in diversen Blogs: 

Bis vor kurzem hatte ich noch 607 Leser via Google Friend Connect, jetzt sind es nur noch
585 - ich konnte regelrecht dabei zusehen, wie aus meiner "Followerliste" binnen eines
Tages die Leser verschwanden. Und auch wenn ich sonst nicht so der Zahlenmensch bin, ist
mir hier doch jede(r) einzelne LeserIn wertvoll - ich freue mich immer enorm, wenn sich
jemand entschließt, hier öfter mal vorbeizukommen und sich deshalb bei mir als Leser einträgt!
Der "Followerschwund" liegt aber offenbar nicht daran, dass man mir die Treue gekündigt hat
oder dass plötzlich so viele Blogs geschlossen wurden (die dann natürlich automatisch aus der
Followerliste ausscheiden). In anderen Blogs ist nämlich Ähnliches passiert! Ich glaube, es 
hat damit zu tun, dass man jetzt wieder direkt auf die Followerbildchen klicken kann, um auf
die Blogs der Follower zu gelangen. Das ging eine Zeitlang nicht, jetzt geht es wieder, aber
dafür sind einige Leser einfach aus der Liste gepurzelt, wie's aussieht.

Als ich bei Claudia (bei der ich schon seit vielen Jahren Leserin bin) ausprobierte, ob ich noch
in ihrer Followerliste drinnenstehe, stellte ich fest, dass ich dort offenbar "herausgefallen" bin.
Bei Sonja war ich ebenfalls nicht mehr drin, in allen anderen Blogs, die ich ausprobiert habe,
schon noch...

Deshalb meine Bitte an euch: Schaut mal nach, ob ihr noch als Follower bei mir eingetragen
seid - und wenn nicht, dann tragt euch doch bitte wieder bei mir ein - ich werde das bei euch
ebenfalls so machen! DANKE!


Samstag, 21. November 2015

Über das Lächeln "trotz allem"

Servus ihr Lieben!
✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ


 In meinem vorigen Beitrag habe
ich in einem Nebensatz erwähnt, dass bei mir derzeit nicht alles so rosig ist. Auf Details
möchte ich nicht eingehen, erstens weil wir uns hier im WWW befinden und zweitens, weil
es mir nicht gut tut, unangenehmen Dingen viel Platz in meinem Leben einzuräumen. Aber wenn
sich das Thema schon mal ergibt, möchte ich euch über ein paar kleine "Strategien" erzählen, die
mir helfen, mit unangenehmen Situationen besser zurecht zu kommen. Denn vielleicht helfen sie
manchen von euch ja auch...

 



Ihr wisst bereits, dass ich die Natur als heilsam empfinde. Es gibt aber auch zwei Farben oder 
Farbfamilien, die mir derzeit ganz besonders gut tun und mit denen ich mich daher auch in meinen 
Outfits gern "umhülle". Eine davon ist GRÜN in all seinen Facetten (bis hin zu Petrol) - vermutlich 
gibt es hier den Zusammenhang mit Wäldern, Wiesen, Moosen, Seen etc... In der Natur selbst ist im 
November zwar noch etwas Grün zu finden, aber das meiste hat sich inzwischen bis zum nächsten 
Frühling von uns verabschiedet. Da wird es dann wieder saftig sprießen, als grüne Hoffnung! 

Deshalb streue 
ich heute u.a. "grüne Bilder von einst im Mai" ein (einige Frühlings-Aufnahmen, die ich euch bisher 
noch nicht gezeigt habe und die ebenfalls von einem Ausflug auf den Sonnenberg stammen -  so wie 
neulich die Fotos von einem unserer Herbstausflüge). 

Die zweite Farbe ist ROT, weil sie mich mit Energie versorgt. Ich kenne keine Farbe, die mir so gut 
hilft, Power zu gewinnen. Auch mein Frühstücks-Kaffeehäferl (Häferl = große Tasse) ist rot, weil ich 
mir einrede, dass ich so energiegeladener in den Tag starte.


 
Links: Sonnenberg-Ausflug im Frühling / Rechts: Sonnenberg-Ausflug im Herbst


Ebenfalls erwähnt habe ich in meinem Lachfalten-Rettungs-Post "Lächeln als Medizin".
Es gibt ja Menschen, die sehen immer so aus, als wäre ihnen eine Laus über die Leber gelaufen - 
selbst wenn sie in ihrem Leben kaum Grund zur Klage haben. Sie sind weitgehend gesund, haben 
Arbeit, verdienen gut (oder zumindest nicht schlecht), haben entweder Wohnungen, die sie sich 
nach ihrem Geschmack einrichten konnten, oder sogar ein Haus mit Garten - also auf jeden Fall 
ein festes Dach über dem Kopf - haben Familie oder leben in Partnerschaften, und auch dort ist 
niemand schwer krank oder in einer üblen Lage ... ihre Sorgen sind reine "Wohlstandssorgen".



 



 Dennoch sind diese Menschen nicht in der Lage, sich an ihrem Leben zu erfreuen oder zumindest
einen Hauch von Zufriedenheit auszustrahlen. Und tun daher den ganzen Tag über das, was sie am
besten können: miese Laune verbreiten. Das geht ganz einfach: Mundwinkel runter und möglichst 
alles Scheiße finden. Manche legen noch eine Schaufel nach, indem sie ihrer Umgebung das Leben
 extra schwer machen, denn sie gönnen es keinem anderen Menschen, dass der sich wohler als sie 
fühlt in seiner Haut. Vor allem in meiner Berufswelt (aber natürlich nicht nur da) sind mir in der 
Vergangenheit schon einige Vertreter dieser Spezies begegnet. (Was mich derzeit anficht, hat mit 
diesem armseligen Trüppchen von einst jedoch nichts zu tun.)






Ich glaube, viele von euch haben das mit dem Nicht-so-rosig-fühlen "überlesen" - weil ich auf allen
Fotos lächle und wie eine Werbung für Glückspillen wirke. Ist auch okay, das war schließlich ein
Lachfaltenrettungs-Hauptposting - da hätte trübe Stimmung sich gar nicht gut gemacht. Fakt ist aber,
 die meisten Fotos aus dem vorigen und auch aus dem heutigen Post sind nicht am 16. November oder
heute entstanden, sondern schon einige Tage älter, als gewisse Dinge sich zwar bereits abgezeichnet
haben, aber noch etwas besser ausgesehen haben als sie es derzeit tun. (Ich bereite nicht nur meine
Collagen, sondern auch meine Posts häufig schon ein paar Tage oder gar Wochen vor dem Erschein-
ungstag vor und ergänze sie dann nur um ein paar kleine Details - das heißt, nicht alle sind komplett
tagesaktuell.)



  
Dennoch: Ich selbst zähle eher zur jener Kategorie Mensch, die zu lächeln versucht, auch wenn sie
traurig oder sonstwie belastet ist. Von meinem Vater habe ich eine Riesenportion Galgenhumor geerbt
(mit der er z.B. durch den Krieg und durch andere nicht so tolle Lebenssituationen kam). Das wird
zuweilen missinterpretiert - manche halten mich für sorglos und immer gut drauf. Stimmt nicht. Ich
bemühe mich bloß, nicht jeden darunter leiden zu lassen, wenn ich wegen einer speziellen Sache traurig,
frustriert, enttäuscht, entmutigt oder stinksauer bin. Ich grüße freundlich und ich lächle die Menschen
für gewöhnlich an, die ich grüße. Und ich versuche nicht, gewisse Gedanken, Probleme oder Sorgen
der ganzen Welt aufs Auge zu drücken, sondern teile sie normalerweise nur mit ein paar sehr vertrauten
Menschen. Mit meinem Mann, mit einigen wenigen engen FreundInnen. [Und - wenn es irgendwie
machbar ist - mit  den VERURSACHERN meiner Belastung(en) - da lächle ich dann aber nicht.
 Wenn mir jemand etwas (was auch immer) angetan hat, kann ich ganz schön heftig werden, aber ich
versuche dann, möglichst nur diese spezielle Person mit meiner Reaktion zu erwischen...]






Welcher halbwegs denkende und halbwegs sensible Mensch kann
in unserer Welt schon ein ständig lustiges und sorgenfreies Leben führen? Es ereignen sich immer
wieder Dinge auf der Welt, die mich zur Verzweiflung treiben könnten, sofern ich das zuließe. Ob das
nun Terror ist, Umweltvernichtung, massive Ungerechtigkeiten, politischer Unfug, ... es gibt so vieles,
über das ich permanent klagen oder die Stirn runzeln oder weinen könnte. Die Nachrichten sind voll davon.

Ich habe mich dazu entschieden, möglichst nicht zu klagen und zu verzweifeln, sondern mich so intensiv
und so oft ich kann auf die schönen, erfreulichen Dinge dieser Welt zu konzentrieren. Natürlich geht das nicht  
immer - jeder hat sein Pinkerl zu tragen, wie man bei uns so schön sagt, und selbst der zufriedenste Mensch
kriegt manchmal vom Schicksal etwas verpasst, mit dem er erstmal fertig werden muss. Zur
Dauertrübsinnsbläserin will ich jedoch auch da nicht werden!
 





Das mit dem Lächeln gelingt mir klarerweise nicht immer. Es gibt bei jedem Menschen (und somit
genauso bei mir) Zeiten mit wirklich Kummer, mit Trauer, mit existentiellen Sorgen. Oder Phasen, in
denen irgendwo das Maß voll ist. Wo einem etwas schwer auf den Magen schlägt oder mitten in die Seele.
An solchen Tagen gelingt dann höchstens ein bemühtes oder trauriges Lächeln. (Auf den Fotos mit dem
roten Rock ist es mir z.B. ziemlich schwer gefallen. Das war nämlich ein mehr als nur besch...euerter
Tag in einer ebensolchen Phase. Aber ich glaube, ohne Extra-Hinweis hätten es die wenigsten von 
euch bemerkt, stimmt's? ... Hmmm - und ich bin mir nicht ganz sicher, ob uns die Handhaltung und
das Ärmelaufkrempeln nicht auch etwas sagen sollen...[?] Möglich wär's...)





Angesichts wirklich großer Katastrophen kommt man sich mit seinen verhältnismäßig kleinen
Problemen zwar manchmal recht dumm vor, doch das ändert nichts daran, dass sie vorhanden sind.
Dass sie eine Beeinträchtigung darstellen, ... dass man damit irgendwie umgehen muss und zeitweise
nicht weiß, WIE. Manchmal explodiere ich, manchmal weine ich, manchmal sage ich  "Lasst mich
alle in Ruhe!" Und dann werde ich zuweilen angesehen, als würde ich plötzlich nicht mehr richtig
ticken. Weil man so etwas von mir nicht gewohnt ist.

Vermutlich denken manche: "Das sind die Wechseljahre". Bis zu einem gewissen Grad trifft das wohl
auch zu, ich bin jetzt empfindlicher, ähnlich wie in der Pubertät, doch die Grundzüge meines Wesens
 haben sich in den Jahren zwischen damals und jetzt nicht verändert. Wenn ich in Ruhe gelassen werden
will, dann auch, um die anderen vor mir zu schützen. Denn ich weiß, an manchen Tagen genügt ein
falsches Wort und das Fass läuft über. Deshalb besser nicht ansprechen... ;o)
 



 
Vielleicht würde ich mir einiges ersparen, würde ich seltener gut gelaunt wirken. Doch dann laufe 
ich herum wie die Leute aus der Laus-über-die-Leber-Fraktion - und es ist mir sehr wichtig, mich 
von diesen Herrschaften (und Damschaften) abzugrenzen. Abgesehen davon, dass ich manchen Leuten
nicht zu zeigen gedenke, ob sie mich getroffen haben oder nicht - ich kann in dieser Hinsicht nämlich
ziemlich "trotzig" sein und lache TROTZDEM ;o)!


Zu lächeln, wenn's einem nicht gut geht, hat nicht zwangsläufig mit Falschheit oder Verdrängung zu tun. Man kann 
bis zu einem gewissen Grad bessere Laune herbeilächeln.


Und wie wir alle spätestens seit dem 
Videoausschnitt eines hochinteressanten Vortrages von Vera F. Birkenbihl wissen (den ich vor 
einiger Zeit schon in Facebook geteilt habe), "glaubt das Gehirn, man hätte gelacht und produziert 
Freudehormone", allein schon, wenn man 60 Sekunden lang in der Toilette oder an einem anderen 
unbeobachteten Ort eine Grinse-Grimasse schneidet. Einfach weil ein Muskel auf einen Nerv drückt
und dadurch Botschaften ans Hirn gesandt werden. Plötzlich entsteht aus Stress oder Freudlosigkeit 
dann doch ein positives Gefühl. Ich hab's ausprobiert - es funktioniert tatsächlich!


Zwischendurch mal wieder HERBST - eine meiner Walkingstrecken... verlinke ich bei Juttas Naturdonnerstag  
und Gabrieles Streifzug am Mittwoch

 

Sprich: Man kann sich glücklich-lächeln. Jedenfalls bis zu einem gewissen Grad. Oder zumindest 
eine gewisse Entspannung herbeigrinsen. Wer hingegen dauernd mit der Miesepeter-Maske herum-
läuft, bleibt angespannt und freudlos und sendet damit vermutlich ebenfalls etwas an sein Gehirn aus. 
Oder zumindest an die Gehirne der Betrachter.

Wie ich spätestens aus zahlreichen wunderbaren Kommentaren von euch weiß, kann man den Rest 
der Menschheit mit dem, was man ausstrahlt, anstecken. Viele von euch haben mir schon geschrieben, 
dass sie meine Posts lesen oder meine Herumhopse-Fotos sehen und dabei gute Laune bekommen. 







 Diese Art der "Ansteckung" funktioniert sowohl mit freundlichen als auch mit unfreundlichen Worten 
und Gesichtszügen - doch wenn ihr wissen wollt womit ich den Rest der Menschheit - wenn ich die 
Wahl habe - gerne anstecken möchte: Es ist nicht Freudlosigkeit, nicht Kleinlichkeit oder Gehässigkeit, .... 
Und weil "nicht" ein irgendwie negatives Wort ist, das angeblich auch bei "Wünschen ans Universum" 
oft schlecht verstanden wird ;o), formulieren wir es einen Tick positiver: Wenn ich die Wahl habe, 
dann möchte ich die Welt mit Freundlichkeit anstecken, mit Lebensfreude und Humor, mit positiven 
Gedanken und Leidenschaft, ... einfach nach dem Motto: SMILE AND THE WHOLE WORLD 
SMILES AT YOU!    




Aktuell ist mir jedoch nicht nach Herumhopsen und auch das Lächeln erscheint mir sehr schwierig. 
Es hat etwas von einem Drahtseilakt. Ich will mit meinen Posts möglichst authentisch bleiben, 
deshalb werde ich in näherer Zukunft auch nicht dauernd angestrengt in die Kamera grinsen. (Wie 
gesagt, die Lächelbilder von heute sind schon ein par Tage alt... und ein paar davon gibt es noch in 
meinem Fundus...) Hoffentlich verzeiht ihr mir das ohne großes Wenn und Aber! 

Ich möchte mit 
diesem Posting weder erreichen, dass ihr mich fragt, was denn los ist noch dass ihr mich bedauert - 
bitte schickt mir deswegen auch keine Mails, das würde mich derzeit zu sehr anstrengen - ich möchte
 bloß erreichen, dass ihr von einer, die damit Erfahrung hat, hört, dass nicht jedes Lächeln aus purem 
Glück geboren ist. Ich bin kein Sonntagskind, ich habe gelernt, fröhlich zu sein, ich habe es mir 
antrainiert, die Dinge positiv zu sehen. 

Aber manchmal ist auch mein Lächeln nichts anderes als pure Willensanstrengung, manchmal eine 
Art Therapie; zuweilen ist es Höflichkeit oder Freundlichkeit, zuweilen ein "Trotzdem-Lächeln". 
Und wenn jemand, der oft lächelt, mal nicht lächeln kann, dann fühlt euch nicht auf den Schlips 
getreten, sondern wisset, dass es manchmal eben einfach nicht geht.



 


In nächster Zeit wird hier also
 höchstens aus der "Konserve" gelächelt werden bzw. es kommen wieder Reiseberichte und ein paar
ernsthaftere Themen (z.B. in Sachen Fair Play und Lipödem). Aber wie ich mich kenne, wird mir 
das Lächeln eines schönen (und hoffentlich baldigen) Tages wieder leichter fallen. Ich freue mich 
schon darauf!

In diesem Sinne verlinke ich mein heutiges Posting auch bei RDL #11!
Ebensfalls verlinkt wird zu Ines Meyroses Modejahr-2015-Thema Think big mit dem Poncho zum 
Einwickeln, dem weiten roten Rock und der ebenfalls schön schwingenden Netz-Jacke vom untersten 
Outfit. Und auch bei Tinas Freitagsoutfit und Sunnys Um Kopf und Kragen bin ich wieder dabei.
Vielen Dank für die schon sooo vielen Verlinkungen zur Lachfaltenrettung - ihr seid SUPER - ich 
verabschiede mich von euch für heute mit von Herzen kommenden rostrosigen Küschelbüschel-
Grüßen!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
 ✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ
Alles Liebe,
eure Traude
✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ

Dienstag, 16. April 2019

Verwandlungen oder Alles neu macht der Frühling - Teil 1

Servus ihr Lieben!
🌷🌸🌿🌷🌸🌿🌷🌸🌿🌷🌸🌿🌷🌸🌿


Herzlichen Dank euch allen für eure zahlreichen wunderbaren Kommentare zu meinem
Frühlingsmodus-Post von voriger Woche, für all eure Gratulationen zu meinem Ruhestand
und für eure lieben Worte zu den Briefen bzw. Mails, die ich an UN-Generalsekretär Antonio 
Guterres, an diverse andere Politiker und sogar an den Papst geschickt habe. 

Was letzteres betrifft, gebührt das Lob allerdings längst nicht mir allein - die Idee wurde ja nicht von mir geboren, 
sondern von der Organisation Avaaz. Und einen solchen Brief für das Leben auf dieser Welt (oder gleich mehrere 
Briefe) kann jede(r) von euch schreiben! Es gehört kein besonderer Mut dazu.  

Die Empfänger sind von Avaaz ausgewählte Personen, die schon gezeigt haben, dass sie für Umwelt-Themen offen sind,
die aber noch einen kleinen "Schubs" benötigen, um sich verstärkt zu engagieren und ihren Einfluss für den Schutz der 
Welt geltend zu machen. Niemand von diesen Personen wird mir antworten - das ist auch nicht der Plan - und keine der
 Mails wird in einem Politiker-Vozimmer abgefangen werden. Denn aus den Briefen wird von Avaaz ein Buch gestaltet, 
das den Enscheidungsträgern direkt überreicht wird! 

Ich hoffe sehr, dass ich noch einige von euch zum Mitmachen motivieren kann! Es geht schließlich um alles Leben 
auf dieser Welt, nicht nur um meines... Wir alle sind Teil davon und wir alle können Teil des Wandels sein. Je mehr 
Menschen mitmachen, desto deutlicher wird der "Schubs" als Auftrag verstanden werden! (Inspirationstext  
in meinem vorigen Post, genauere Infos bei Avaaz.) Also: Helft mit, die Gesellschaft zu wandeln und die Welt zu 
heilen 😊 💪 👍 😎


Wandlung ist notwendig
wie die Erneuerung der
Blätter im Frühling.
 
  
 [Dieser Beitrag kann Werbung enthalten durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]


Wandel in der Natur:
Um (Ver-)Wandlungen, Veränderungen, Erneuerungen geht es auch in meinem heutigen Beitrag. 
Die Natur macht es uns ja deutlich vor: Verwandlung allerorten. Allein, was sich während der letzten
 paar Tage im Garten getan hat - ein ständiges Werden und Vergehen! Die roten Blüten der neulich
erst bepflanzten Zierquitte verwandeln sich in kleine Fruchtstände, die letzten Blüten der Felsenbirne
 sind inzwischen abgefallen, der Kirschbaum und beide Apfelbäume stehen nun in voller Blüte. Ich
bin gespannt, wie viele Früchte es heuer zu ernten geben wird. Die jungen Haselnuss-Sträucher
bekommen täglich mehr Blätter, die meisten Blüten des Gefleckten Lungenkrauts haben ihre Farbe
bereits von rosarot nach blauviolett gewechselt. (Das ist quasi ein Signal an die Bienen, dass sie nun
nicht mehr so viel Nektar enthalten.)




Wieder ein lila-grünes Outfit:
Diese Kombination von Lilatönen mit grün in meinem vorigen Post gefiel vielen von euch -
heute zeige ich euch einen anderen lila-grünen Mix mit derselben Hose - ihr wisst ja, dass ich
meine Mixturen immer wieder gern abwandle.

Den Des*gual-Pulli kennt ihr schon seit
meinem grünen Modeshooting in Laxenburg im Jänner 2014. Der lila Schal ist aus Seide und
 stammt noch von meiner großen Oma. Der Schal durfte sogar schon mal einen Tischläufer spielen
 - KLICK zu meinem Post von 2010. Auch das Haarband ist eine Zweckentfremdung, ich habe drei
 Bändchengürtel von Des*gual-Kleidern zu einem Zopf geflochten und den dann um meinen
Pferdeschwanz gewickelt. Die graue Kunstlederjacke kennt ihr von HIER und die neuen
Stiefletten hab ich euch im letzten Beitrag gezeigt.




Vorgarten-Renovierung /Vorher - Nachher:
Die Bilder in der folgenden Collage sind nicht aktuell. Denn auch in Rostrosenhausen blühen im 
April noch keine Rosen (außer auf diversen Kleidungsstücken)! Was ihr hier unten seht, ist unser 
überwucherter Vorgarten im vergangenen Jahr. Ich wusste zunächst nicht, was sich da innerhalb 
kürzester Zeit breit machte und unsere Rosen bedrängte, aber als die Pflanze zu blühen begann, 
stellte sich heraus, dass es sich dabei um den Seidigen Hornstrauch handelt, auch bekannt als 
Seidiger oder Weißer Hartriegel (Cornus sericea).

Diese Pflanze besitzt zwar einen gewissen 
Zierwert und wird deshalb zuweilen sogar absichtlich in Gärten angepflanzt, aber zugleich handelt
 es sich dabei um einen problematischen Exoten, der leicht verwildert und schwer zu bekämpfen ist.
Die Samen der Pflanze werden durch Vögel verbreitet, sie bildet Wurzelausläufer und dichte,
undurchdringliche Bestände und verdrängt somit die einheimische Flora (sowie meine Vorgarten-
Rosen 😢).


Unsere Katzen wunderten sich: Wo früher die Rose The Fairy wuchs, wucherte plötzlich "etwas Seltsames"...

Nichts gegen verwilderte Vorgärten,
die ein Paradies für Bienen und andere wilde Tiere darstellen - ich habe erst vor ein paar Tagen
das Bild eines solchen Vorgartens auf Facebook geteilt. Doch Umweltschützer raten dazu, die
jungen Triebe des Seidigen Hornstrauchs auszureissen und im Kehricht zu entsorgen; also stand
für mich fest, dass wir sie nicht länger wuchern und sich weiter ausbreiten lassen konnten. 

Aus Zeitgründen schnitten wir die Triebe im vorigen Jahr zunächst nur mit der Motorsense ab, ehe
 die Pflanze Beeren entwickeln konnte. Im Herbst holten wir uns dann Hilfe und ließen unseren 
Vorgarten komplett roden. Eine einzige Rose hat das Massaker überstanden. Ob sämtliche Spuren
des Seidigen Hornstrauchs entfernt werden konnten, wird sich zeigen. Das "Steingarten-Hochbeet"
soll dabei helfen, dass wenigstens dort keine solche Pflanze mehr wächst. Auf der freien Fläche 
entsteht jedenfalls nun so nach und nach ein neuer (hoffentlich pflegeleichter und dennoch hübscher) 
Vorgarten.

Die Pflanzen, die wir hier setzen, sollten mit Hitze und Trockenheit gut klarkommen; außerdem
sollen sie insektenfreundlich sein und die gesamte Renovierung darf nicht viel kosten. Hier seht
ihr schon mal, wie weit wir bis zum "Redaktionsschluss" gekommen sind, Fortsetzung folgt.


Bisher konnten wir einiges aus dem Hauptgarten in den Vorgarten übersiedeln: drei Sommerflieder, einen Hibiskus, 
mehrere Frauenmantel-Pflänzchen; die Steine für das Rondell waren früher eine Kräuterspirale, die Erde tragen wir von
 einem Bereich ab, der gekiest werden soll (siehe Fotos links oben und rechts unten).

Rostrosen-Renovierung /Vorher - Nachher:
Vor kurzem las ich im Blog Wonderful Fifty einen interessanten Artikel über die  
Geschminkte Wahrheit. Es ging darin einerseits um Make Up, andererseits um geschminkte
Wahrheiten im Leben. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, lest ihr ihn am besten selbst. Das
folgende Zitat habe ich ebenfalls dort entdeckt:

Manche schminken sich stundenlang. 
Manche lächeln ein paar Sekunden 
und sind schöner.
Autor unbekannt

Ich habe ja schon öfter mal in meinem Blog erklärt, dass ich mir ohne mein Lächeln auf Fotos nicht
wirklich gefalle, dass ich streng aussehe und dass ich lieber "trotz allem" lächle. (In DIESEM Artikel
habe ich auch den Link zu einem Youtube-Ausschnitt des Vortrages von Vera F. Birkenbihl mit der 
Aussage "das Gehirn glaubt, man hätte gelacht und produziert Freudehormone" gesetzt. Wenn ihr
das Video noch nicht kennt: Ansehen 😃! (Aber bitte erst, nachdem ihr bei mir gelesen und mir einen 
Kommentar hinterlassen habt 😊 😜.) Zur Einstimmung auf die übernächste Fotostrecke zeige ich 
euch zunächst Nicht-Lächel- und Lächel-Fotos von mir, die an jenem Tag entstanden, als ich das
 Hamburger Deern-dl (© Rostrose) kreierte.





In meinem Kommentar zu Gesas Artikel über die  Geschminkte Wahrheit schrieb ich unter anderem

"Beim Sport und morgens oder an puren „Zuhause-Tagen“ bin ich zumeist ungeschminkt oder trage bestenfalls getönte 
Tagescreme. Aber ich habe Fotos von mir an solchen Tagen gesehen, und wenn es dann noch dazu solche waren, wo ich 
mich nicht mit einem Lächeln geschmückt habe… fand ich den Anblick ehrlich gesagt schlimm: Eine erschöpfte, nicht 
gerade gut gealterte Frau. Hängebacken, dunkle Augenringe, tiefe Falten. Man sieht, dass die letzten paar Jahre für mich 
recht anstrengend waren (vor allem wegen Mutter im Pflegeheim und mehrmals fast gestorben, jobmäßige Belastungen und 
Frust, gesundheitliche Angeschlagenheit…) Aber dann: Ich trage etwas Makeup auf, ich kleide mich in Farben, auf die ich 
Lust habe und – das Wichtigste – ich lächle: Und schon sehe ich auf Fotos (zumeist) aus wie die personifizierte Lebenslust. 
Und FÜHLE mich auch gleich viel lebendiger, stärker, fröhlicher."

Dieser Kommentar brachte mich dazu, einmal die gesamte Verwandlung von ungeschminkt und
nicht lächelnd über ungeschminkt und lächelnd bis hin zu geschminkt und lächelnd fotografisch
festzuhalten. Und so wage ich heute etwas, das ich bisher noch nicht gewagt habe - ich zeige mich
euch ungeschminkt und nicht lächelnd - und dazu die gesamte weitere Fotostrecke, die vor den
oberen Fotos entstanden ist. Ich hoffe, der Anblick schockiert euch nicht zu sehr. Ich bin trotzdem
 noch immer die, die ihr kennt:




Ich bin kein Make-Up-Artist - natürlich können die noch mehr. Aber mit völlig verändernden
Schattierungen, falschen Wimpern & Co. wäre ich nicht mehr "ich". Diese Verwandlung hat gerade
mal 10 Minuten gedauert, mit Zopf-Flechten vielleicht 15. Viele meiner Schminkutensilien sind
Naturkosmetik und frei von Palmöl (siehe Klammern), es gibt aber noch Altbestände, die ich zu
Ende verwende: Tönungscreme (Dr. Hauschka), Concealer für die Augenringe, Gesichtspuder,
Lidschatten, Lidstrich (Lavera), Wimperntusche, Rouge, Lippenkonturenstift (Lavera), Lip-Crayon
(Burt's Bees), Lipp Gloss (A. Börlind). Achja - falls jemand von euch meint, offene Haare würden
mir stehen: Nicht wirklich bzw. nicht von der Seite und nicht von hinten. Und ich halte dieses
Gewehe im Gesicht auch nicht aus 😉

Nach-dem-Nachher:
Inzwischen hat sich mein Lächeln allerdings etwas verwandelt. Aber: NEIN, ich habe
mir weder Botox spritzen lassen noch Hyaluron. Ich war bloß beim Zahnarzt - und Herr Rostrose
ebenfalls. Beide hatten wir Probleme mit herausgebrochenen Kronen und Brückenteilen und auch
sonst so manche Unerfreulichkeit, und so war eine "Generalsanierung unseres Lächelns" notwendig.
(Im Nachbarland Ungarn übrigens, weil wir dorthin auch nur 30 Minuten brauchen und u.a. das
Preis-Leistungs-Verhältnis ein für uns eher machbares ist als in Wien und Umgebung.) Vielleicht ist
euch sogar schon auf dem einleitenden  Outfitfoto das veränderte Lächeln aufgefallen. Auch in mein
voriges Posting habe ich eine Collage mit Fotos hineingeschmuggelt, die nach unserer (noch nicht
beendeten) Zahnarztserie entstanden sind.

Noch ist alles provisorisch. Und der Mund ist noch etwas schief und wund und im Gesicht ist
noch einiges verschwollen. Essen tut noch weh - könnte sich positiv aufs Gewicht auswirken 😜 -
aber wenigstens war ich diesmal nicht grün und blau wie nach einem furchtbaren (traumatisierenden)
kieferchirurgischen Eingriff vor ein paar Jahren. Und die Schwellungen brachten ein paar Tage
lang den Vorteil, dass ich um den Mund weniger Falten hatte. Das ist inzwischen jedoch leider
auch schon wieder Geschichte. Hier also "Rostrose neu" -  ungeschminkt und geschminkt, nicht
lächelnd und lächelnd grinsend:




Und hier das Outfit, das ich am Tag dieser Fotoserie trug - wieder mal mein Rock vom Henry-
Laden, diesmal gepaart mit einem meiner Häkeltops, den neuen Stiefletten und wahlweise mit
meiner Kunstlederjacke und mit meiner in London gekauften Sgt.-Pepers-Samtjacke.




Ich hatte für das heutige Posting noch einiges vorbereitet, wie ihr auch der einleitenden Collage
entnehmen könnt: Meine neuesten Kreationen mit Edis abgelegten Seidenkrawatten beispielsweise,
Fotos von meiner Küchen-"Fensterbank", die derzeit wie eine Anzuchtstation für Gartenpflanzen,
Kräuter und Gemüse wirkt, einige tolle Tipps dazu, Katzen- und Gartenschilderungen und-und-
und. Aber beim Schreiben ist mir klar geworden, dass diese zusätzlichen Themen wohl zu viel
für einen einzigen Blogbeitrag sind. Ich habe mich daher mal wieder für eine Zweiteilung
entschieden. Aber ein Outfit kriegt ihr noch zu sehen - und zwar den braunen Patchwork-
Maxirock, diesmal gepaart mit grün (wie ich es hier schon geplant hatte). Wenn's draußen
noch zu kühl für den Blazer allein ist, hilft mein "Gasbock" (das fellige Kunstleder-Gilet):






Und ein paar letzte Gartenfotos für heute gibt's auch noch - diesmal u.a. meine feuerroten
Tulpen, Traubenhyazinthen, ein paar erste Katzenminze-Blüten und Vergissmeinnicht.





Nun wünsche ich euch noch eine schöne und möglichst frühlingshafte Oster(-Ferien-)Woche
- ich melde mich aller Voraussicht nach spätestens zum Ostersonntag wieder mit der 
Fortsetzung! Bis dahin macht's gut und genießt das Leben!


Auf bald, ihr Lieben!
Herzlichst, eure Traude-Rostrose
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