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Dienstag, 15. Dezember 2015

Rettet die Lachfalte #12 - Endspurt

 ♥♥♥ Servus, ihr Lieben ♥♥♥ ...
♥♥♥

... und herzlich willkommen zum "Endspurt" der rostrosigen Aktion "Rettet die Lachfalte"!
Doch bevor ich damit loslege, möchte ich euch noch herzlich danken für die überwältigenden
Kommentare zu meinem vorigen Post, in dem es u.a. um unseren ökologischen Fußabdruck
ging. Ich weiß, dass das Thema kein angenehmes war und ihr euch in der Vorweihnachtszeit
wahrscheinlich mehr als sonst mit Erfreulichem beschäftigen wollt - dennoch haben viele von
euch sich die Zeit genommen, meinen Beitrag zu lesen und mir kluge Zeilen zu hinterlassen -
D A N K E ! ! !

Für alle, die der Sache ratlos oder betroffen gegenüberstehen, und auch für alle, die bereits ein
paar sinnvolle Maßnahmen setzen, um uns und unserer Welt eine Chance zu geben, habe ich eine
gute Nachricht: Im nächsten Jahr wird sich meine RDL-Nachfolge-Verlinkungsaktion auf spielerische,
informative und positive Weise mit dem Nachhaltigskeits-Thema beschäftigen. Da sind also alle
Selbermacher, Selberdenker, Wiederverwerter (und natürlich -innen! ;o)) unter euch gefragt, es wird
dabei aber keineswegs langweilig und unmodisch zugehen! Und außerdem soll daraus eine Art
"Börse" für umweltfreundliches Einkaufen, Putzen etc. entstehen!  Mehr darüber demnächst -
jedenfalls lautet auch hier mein Motto: Betrachten wir die Sache nicht als ein Problem, sondern 
als eine Herausforderung! :o)


So - aber nun:
Ich freue mich, dass ihr auch heute wieder vorbeigekommen seid, um die Rettung der
schönsten aller Falten zu unterstützen - und ich hoffe natürlich sehr, dass ihr auch dieses letzte Mal
noch Freudiges, Lustiges, Kritisches, Interessantes zum Thema betragen werdet.





Dabei ist es völlig egal, ob ihr uns tierische oder menschliche Fotos zeigt, die zum Lachen oder
Lächeln animieren oder dazu, sich mitzufreuen, ob ihr uns lebensfrohe Geschichten erzählt, eure
Zufriedenheitsmomente der letzten Tage schildert oder ob ihr einen nachdenklichen Beitrag zu
Themen wie Schönheitschirurgie, Altern, Jungbleiben etc. zu bieten habt! Die Spielregeln gibt es
wie immer HIER, und unter meinen bisherigen RDL-Hauptpostings findet ihr zahlreiche Beispiele
von Bloggern und Bloggerinnen, die sich im Jahr 2015 aktiv an der Lachfaltenrettung beteiligt
haben.

Übrigens habe ich schon vor einiger Zeit sämtliche dieser RDL-Postings zu einer eigenen Seite
zusammengefasst, damit ihr sie leichter finden könnt - KLICK - mittlerweile habe ich diese
Seite auch noch um Fotos ergänzt ... und außerdem um Lachfalten-rettende Zwischendurch-
Posts, die bei euch besonders beliebt *) waren. So könnt ihr euch in Zukunft noch durchklicken,
falls ihr mal das Gefühl habt, dass eure Lachfalten schlapp machen wollen ;o))







*) Den Grad der Beliebtheit habe ich übrigens der Anzahl der Kommentare und Google-Plusse
entnommen. Eins dieser besonders beliebten Postings war interessanterweise das, in dem ich
euch über das "Lächeln trotz allem" erzählt habe. Also eher ein Beitrag, der jetzt nicht gerade
vor Lebensfreude und Energie gesprüht hat. Ich freue mich darüber, weil es mir zeigt, dass ihr
mir auch die Treue haltet, wenn ich euch nicht nur meine "Sonnenseite" zeige.

Manche von euch meinten auch, sie hätten nichts dagegen, wenn ich auf meinen Outfit-Fotos
ernst dreinschaue oder einfach nur "romantisch in der Gegend rumstehe". Also - um ehrlich zu
sein, ich habe das mehrmals versucht. Schon im vergangenen Jahr, als ich damit anfing, bei den
Mode-Verlinkungsaktionen von Ines Meyrose und von Zickimicki mitzumischen. Da stellte ich
fest: Das geht gar nicht! So will ich in meinem Blog nicht drin sein!

Ich gefalle mir deutlich besser mit einem Lächeln im Gesicht. Auch wenn ich einfach nur
entspannt dreinschaue (oder wenn ich mir einbilde, dass ich 'nen coolen Blick draufhabe ;o)),
wirke ich auf Fotos wahlweise müde, streng, arrogant, traurig oder zuweilen sogar richtig
verhärmt. In meinem ersten Lachfaltenrettungsposting gab es schon mal ein paar Beispiele zu
sehen: KLICK. Hier noch eine kleine Auswahl - die unteren Bilder stammen aus dem Jahr 2014;
die linken davon hatten es (bisher) nicht in meinen Blog geschafft (und ich schwöre euch, das
sind längst noch nicht die schlimmsten Fotos von mir. Die dürfen hier nämlich wirklich nicht
 rein, sonst finde ich meine Aufnahmen bei "Ugly people" wieder):


Natur-Lifting: Mundwinkel hochziehen!


Die Falten werden beim Lächeln zwar nicht unbedingt reduziert, aber in die richtige Richtung
gelenkt. Und das Beste an diesem Faltenlenkungsmittel ist, dass es ganz und gar kostenlos zu
haben und - mit einiger Übung - praktisch jederzeit verfügbar ist. Falls ihr euch fragt, ob ich
"auf Befehl" lachen kann - eigentlich nicht. Aber ich kann mir etwas Schönes vorstellen, das
mich zum Lächeln bringt - so klappt es dann!


Seinerzeit, als man für Passfotos noch lächeln durfte, hat mir eine Fotografin die Basis des
Tricks beigebracht. Sie sagte: "Schauen Sie bitte auf den Kleiderbügel hinter mir. Und dann
stellen Sie sich vor, das ist der Mann ihrer Träume und der lächelt sie an!" Also, jetzt wisst
ihr's: Ich lächle zurück ;o)) Bei dem indischen Mönch hier unten bin ich mir allerdings recht
sicher, dass er auch ohne solche Fantasien auskommt und einfach deshalb so schön lächelt,
weil er ganz und gar in sich ruht. So weit bin ich leider noch nicht ...








Ich zeige euch die unvorteilhafteren Bilder von mir übrigens nicht, um mich oder meine 
Falten schlecht zu machen. Natürlich haben einige meiner Jahresringe mit dem einen oder 
anderen Kummer, Stress und Frust zu tun und ich mag sie nicht alle gleich gern. Doch sie 
gehören nun mal zu meinem Leben und ich will mich so gut wie möglich mit ihnen 
arrangieren. 








Die weniger vorteilhaften Rostrosen-Bilder bekommt ihr vor allem zu sehen, weil man an 
der Gegenüberstellung etwas erkennen kann:


Zum einen, dass Falten an sich nichts Hässliches sind - es kommt bloß darauf an, 
in welche Richtung wir sie weisen lassen.  

Und zum anderen, dass es kaum ein besseres Mittel gibt, die Bäckchen und das Kinn 
nicht hängen zu lassen als LACHEN und LÄCHELN! So kann man Kummerfalten in 
Lachfalten verzaubern.

An den Selfies hier unten erkennt man allerdings: Nicht immer sieht Lächeln allein schon 
vorteilhaft aus ;o)) 

 



Ich denke mal, ab einem gewissen Alter schadet es nicht, mit der Kamera ein bisserl weiter
entfernt zu sein ;o) Es schadet auch nichts, wenn man Bildausschnitte vergrößert und sie
deswegen nicht ganz so scharf sind. Und was mir auch noch aufgefallen ist: Auf Außen-
aufnahmen sieht man jede Hautunebenheit besser als bei Kunstlicht. Aber das sind nur
ein paar kleine Eitelkeiten, die eigentlich für ein zufriedenes Leben völlig wurscht sind.
Lasst euch dadurch also bloß nicht den Spaß am Lächeln oder gar am Leben verderben! 


♥♥♥

Trotz Lächel-Gesichts auch nicht übertrieben vorteilhaft, aber zu Ines Meyroses Mode-
Thema "Hoch geschlossen im Dezember" passend sind die folgenden Aufnahmen, die
allerdings nicht erst im Dezember entstanden sind, sondern bereits im Februar 2015. Allzu oft
kommt es nämlich nicht vor, dass man Frau Rostrose hoch geschlossen antrifft - ich finde streckende
Ausschnitte für meine Figur einfach vorteilhafter als Roll- oder Stehkragen, Rundhals-Shirts oder
verhüllende Tücher. Manchmal muss es aufgrund der Temperaturen oder wegen Halsschmerzen
allerdings sein - ich glaube, die unteren Fotos entstanden einfach an einem kalten Tag... Ja, und
natürlich geht es hier auch "Um Kopf und Kragen", weshalb ich mich außerdem bei Sunnys 
gleichnamiger Aktion verlinke :o)) Und beim Freitags-Outfit von Tina ebenfalls, damit wir die
Runde komplett machen ;o))




So, ihr Lieben, zum Beinahe-Abschluss der Aktion möchte ich euch jetzt aber nochmal so
richtig nach Herzenslust anlächeln. Und aus diesem Grund habe ich für euch die (meiner Meinung
nach) strahlendsten Lächelfotos aus meinem Archiv herausgesucht. Wie ihr seht, sind hier jede
Menge Lachfalten vorhanden:


"Lächeln aus der Konserve" - die Fotos stammen alle aus dem Jahr 2014...


Den endgültigen Abschluss sollen diese vier Gegenüberstellungen aus der Serie
Cats that look like Pin-up-girls bilden, denn wie ich aus euren früheren Kommentaren weiß,
 gefallen diese witzigen Bildchen vielen von euch genauso gut wie mir. Einige von euch scheinen
jedoch trotz der eingefügten Links geglaubt zu haben, dass ich diese witzigen Ideen hatte.
Nein, das ist nicht der Fall - die Serie stammt nicht von mir, sondern von HIER!
 

Bildquelle KLICK



Und nun, ihr Lieben: Lasst uns lachen und lächeln, egal, wie wir dabei aussehen - lasst uns das
Leben nach Möglichkeit genießen - und wenn es mal nicht geht, dann lasst uns durch die schlimmen
Phasen hindurchtauchen, ohne darauf zu vergessen, dass eines schönen Tages auch wieder bessere
Zeiten kommen werden, wenn wir es zulassen! Dann ist auch das Fortbestehen der schönsten aller
Falten gesichert!

Jetzt seid aber wirklich IHR an der Reihe: Verlinken könnt ihr eure Beiträge direkt unter diesem
Posting! Von Mitte Dezember 2015 bis Mitte Jänner 2016 habt ihr Zeit dazu. Und dann? Dann 
fängt etwas Neues an! :o))

♥♥♥

♥♥♥ Ganz herzliche adventliche Rostrosengrüße 
und ein liebes Lächeln voller Falten 
von der Traude♥♥♥

Samstag, 21. November 2015

Über das Lächeln "trotz allem"

Servus ihr Lieben!
✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ


 In meinem vorigen Beitrag habe
ich in einem Nebensatz erwähnt, dass bei mir derzeit nicht alles so rosig ist. Auf Details
möchte ich nicht eingehen, erstens weil wir uns hier im WWW befinden und zweitens, weil
es mir nicht gut tut, unangenehmen Dingen viel Platz in meinem Leben einzuräumen. Aber wenn
sich das Thema schon mal ergibt, möchte ich euch über ein paar kleine "Strategien" erzählen, die
mir helfen, mit unangenehmen Situationen besser zurecht zu kommen. Denn vielleicht helfen sie
manchen von euch ja auch...

 



Ihr wisst bereits, dass ich die Natur als heilsam empfinde. Es gibt aber auch zwei Farben oder 
Farbfamilien, die mir derzeit ganz besonders gut tun und mit denen ich mich daher auch in meinen 
Outfits gern "umhülle". Eine davon ist GRÜN in all seinen Facetten (bis hin zu Petrol) - vermutlich 
gibt es hier den Zusammenhang mit Wäldern, Wiesen, Moosen, Seen etc... In der Natur selbst ist im 
November zwar noch etwas Grün zu finden, aber das meiste hat sich inzwischen bis zum nächsten 
Frühling von uns verabschiedet. Da wird es dann wieder saftig sprießen, als grüne Hoffnung! 

Deshalb streue 
ich heute u.a. "grüne Bilder von einst im Mai" ein (einige Frühlings-Aufnahmen, die ich euch bisher 
noch nicht gezeigt habe und die ebenfalls von einem Ausflug auf den Sonnenberg stammen -  so wie 
neulich die Fotos von einem unserer Herbstausflüge). 

Die zweite Farbe ist ROT, weil sie mich mit Energie versorgt. Ich kenne keine Farbe, die mir so gut 
hilft, Power zu gewinnen. Auch mein Frühstücks-Kaffeehäferl (Häferl = große Tasse) ist rot, weil ich 
mir einrede, dass ich so energiegeladener in den Tag starte.


 
Links: Sonnenberg-Ausflug im Frühling / Rechts: Sonnenberg-Ausflug im Herbst


Ebenfalls erwähnt habe ich in meinem Lachfalten-Rettungs-Post "Lächeln als Medizin".
Es gibt ja Menschen, die sehen immer so aus, als wäre ihnen eine Laus über die Leber gelaufen - 
selbst wenn sie in ihrem Leben kaum Grund zur Klage haben. Sie sind weitgehend gesund, haben 
Arbeit, verdienen gut (oder zumindest nicht schlecht), haben entweder Wohnungen, die sie sich 
nach ihrem Geschmack einrichten konnten, oder sogar ein Haus mit Garten - also auf jeden Fall 
ein festes Dach über dem Kopf - haben Familie oder leben in Partnerschaften, und auch dort ist 
niemand schwer krank oder in einer üblen Lage ... ihre Sorgen sind reine "Wohlstandssorgen".



 



 Dennoch sind diese Menschen nicht in der Lage, sich an ihrem Leben zu erfreuen oder zumindest
einen Hauch von Zufriedenheit auszustrahlen. Und tun daher den ganzen Tag über das, was sie am
besten können: miese Laune verbreiten. Das geht ganz einfach: Mundwinkel runter und möglichst 
alles Scheiße finden. Manche legen noch eine Schaufel nach, indem sie ihrer Umgebung das Leben
 extra schwer machen, denn sie gönnen es keinem anderen Menschen, dass der sich wohler als sie 
fühlt in seiner Haut. Vor allem in meiner Berufswelt (aber natürlich nicht nur da) sind mir in der 
Vergangenheit schon einige Vertreter dieser Spezies begegnet. (Was mich derzeit anficht, hat mit 
diesem armseligen Trüppchen von einst jedoch nichts zu tun.)






Ich glaube, viele von euch haben das mit dem Nicht-so-rosig-fühlen "überlesen" - weil ich auf allen
Fotos lächle und wie eine Werbung für Glückspillen wirke. Ist auch okay, das war schließlich ein
Lachfaltenrettungs-Hauptposting - da hätte trübe Stimmung sich gar nicht gut gemacht. Fakt ist aber,
 die meisten Fotos aus dem vorigen und auch aus dem heutigen Post sind nicht am 16. November oder
heute entstanden, sondern schon einige Tage älter, als gewisse Dinge sich zwar bereits abgezeichnet
haben, aber noch etwas besser ausgesehen haben als sie es derzeit tun. (Ich bereite nicht nur meine
Collagen, sondern auch meine Posts häufig schon ein paar Tage oder gar Wochen vor dem Erschein-
ungstag vor und ergänze sie dann nur um ein paar kleine Details - das heißt, nicht alle sind komplett
tagesaktuell.)



  
Dennoch: Ich selbst zähle eher zur jener Kategorie Mensch, die zu lächeln versucht, auch wenn sie
traurig oder sonstwie belastet ist. Von meinem Vater habe ich eine Riesenportion Galgenhumor geerbt
(mit der er z.B. durch den Krieg und durch andere nicht so tolle Lebenssituationen kam). Das wird
zuweilen missinterpretiert - manche halten mich für sorglos und immer gut drauf. Stimmt nicht. Ich
bemühe mich bloß, nicht jeden darunter leiden zu lassen, wenn ich wegen einer speziellen Sache traurig,
frustriert, enttäuscht, entmutigt oder stinksauer bin. Ich grüße freundlich und ich lächle die Menschen
für gewöhnlich an, die ich grüße. Und ich versuche nicht, gewisse Gedanken, Probleme oder Sorgen
der ganzen Welt aufs Auge zu drücken, sondern teile sie normalerweise nur mit ein paar sehr vertrauten
Menschen. Mit meinem Mann, mit einigen wenigen engen FreundInnen. [Und - wenn es irgendwie
machbar ist - mit  den VERURSACHERN meiner Belastung(en) - da lächle ich dann aber nicht.
 Wenn mir jemand etwas (was auch immer) angetan hat, kann ich ganz schön heftig werden, aber ich
versuche dann, möglichst nur diese spezielle Person mit meiner Reaktion zu erwischen...]






Welcher halbwegs denkende und halbwegs sensible Mensch kann
in unserer Welt schon ein ständig lustiges und sorgenfreies Leben führen? Es ereignen sich immer
wieder Dinge auf der Welt, die mich zur Verzweiflung treiben könnten, sofern ich das zuließe. Ob das
nun Terror ist, Umweltvernichtung, massive Ungerechtigkeiten, politischer Unfug, ... es gibt so vieles,
über das ich permanent klagen oder die Stirn runzeln oder weinen könnte. Die Nachrichten sind voll davon.

Ich habe mich dazu entschieden, möglichst nicht zu klagen und zu verzweifeln, sondern mich so intensiv
und so oft ich kann auf die schönen, erfreulichen Dinge dieser Welt zu konzentrieren. Natürlich geht das nicht  
immer - jeder hat sein Pinkerl zu tragen, wie man bei uns so schön sagt, und selbst der zufriedenste Mensch
kriegt manchmal vom Schicksal etwas verpasst, mit dem er erstmal fertig werden muss. Zur
Dauertrübsinnsbläserin will ich jedoch auch da nicht werden!
 





Das mit dem Lächeln gelingt mir klarerweise nicht immer. Es gibt bei jedem Menschen (und somit
genauso bei mir) Zeiten mit wirklich Kummer, mit Trauer, mit existentiellen Sorgen. Oder Phasen, in
denen irgendwo das Maß voll ist. Wo einem etwas schwer auf den Magen schlägt oder mitten in die Seele.
An solchen Tagen gelingt dann höchstens ein bemühtes oder trauriges Lächeln. (Auf den Fotos mit dem
roten Rock ist es mir z.B. ziemlich schwer gefallen. Das war nämlich ein mehr als nur besch...euerter
Tag in einer ebensolchen Phase. Aber ich glaube, ohne Extra-Hinweis hätten es die wenigsten von 
euch bemerkt, stimmt's? ... Hmmm - und ich bin mir nicht ganz sicher, ob uns die Handhaltung und
das Ärmelaufkrempeln nicht auch etwas sagen sollen...[?] Möglich wär's...)





Angesichts wirklich großer Katastrophen kommt man sich mit seinen verhältnismäßig kleinen
Problemen zwar manchmal recht dumm vor, doch das ändert nichts daran, dass sie vorhanden sind.
Dass sie eine Beeinträchtigung darstellen, ... dass man damit irgendwie umgehen muss und zeitweise
nicht weiß, WIE. Manchmal explodiere ich, manchmal weine ich, manchmal sage ich  "Lasst mich
alle in Ruhe!" Und dann werde ich zuweilen angesehen, als würde ich plötzlich nicht mehr richtig
ticken. Weil man so etwas von mir nicht gewohnt ist.

Vermutlich denken manche: "Das sind die Wechseljahre". Bis zu einem gewissen Grad trifft das wohl
auch zu, ich bin jetzt empfindlicher, ähnlich wie in der Pubertät, doch die Grundzüge meines Wesens
 haben sich in den Jahren zwischen damals und jetzt nicht verändert. Wenn ich in Ruhe gelassen werden
will, dann auch, um die anderen vor mir zu schützen. Denn ich weiß, an manchen Tagen genügt ein
falsches Wort und das Fass läuft über. Deshalb besser nicht ansprechen... ;o)
 



 
Vielleicht würde ich mir einiges ersparen, würde ich seltener gut gelaunt wirken. Doch dann laufe 
ich herum wie die Leute aus der Laus-über-die-Leber-Fraktion - und es ist mir sehr wichtig, mich 
von diesen Herrschaften (und Damschaften) abzugrenzen. Abgesehen davon, dass ich manchen Leuten
nicht zu zeigen gedenke, ob sie mich getroffen haben oder nicht - ich kann in dieser Hinsicht nämlich
ziemlich "trotzig" sein und lache TROTZDEM ;o)!


Zu lächeln, wenn's einem nicht gut geht, hat nicht zwangsläufig mit Falschheit oder Verdrängung zu tun. Man kann 
bis zu einem gewissen Grad bessere Laune herbeilächeln.


Und wie wir alle spätestens seit dem 
Videoausschnitt eines hochinteressanten Vortrages von Vera F. Birkenbihl wissen (den ich vor 
einiger Zeit schon in Facebook geteilt habe), "glaubt das Gehirn, man hätte gelacht und produziert 
Freudehormone", allein schon, wenn man 60 Sekunden lang in der Toilette oder an einem anderen 
unbeobachteten Ort eine Grinse-Grimasse schneidet. Einfach weil ein Muskel auf einen Nerv drückt
und dadurch Botschaften ans Hirn gesandt werden. Plötzlich entsteht aus Stress oder Freudlosigkeit 
dann doch ein positives Gefühl. Ich hab's ausprobiert - es funktioniert tatsächlich!


Zwischendurch mal wieder HERBST - eine meiner Walkingstrecken... verlinke ich bei Juttas Naturdonnerstag  
und Gabrieles Streifzug am Mittwoch

 

Sprich: Man kann sich glücklich-lächeln. Jedenfalls bis zu einem gewissen Grad. Oder zumindest 
eine gewisse Entspannung herbeigrinsen. Wer hingegen dauernd mit der Miesepeter-Maske herum-
läuft, bleibt angespannt und freudlos und sendet damit vermutlich ebenfalls etwas an sein Gehirn aus. 
Oder zumindest an die Gehirne der Betrachter.

Wie ich spätestens aus zahlreichen wunderbaren Kommentaren von euch weiß, kann man den Rest 
der Menschheit mit dem, was man ausstrahlt, anstecken. Viele von euch haben mir schon geschrieben, 
dass sie meine Posts lesen oder meine Herumhopse-Fotos sehen und dabei gute Laune bekommen. 







 Diese Art der "Ansteckung" funktioniert sowohl mit freundlichen als auch mit unfreundlichen Worten 
und Gesichtszügen - doch wenn ihr wissen wollt womit ich den Rest der Menschheit - wenn ich die 
Wahl habe - gerne anstecken möchte: Es ist nicht Freudlosigkeit, nicht Kleinlichkeit oder Gehässigkeit, .... 
Und weil "nicht" ein irgendwie negatives Wort ist, das angeblich auch bei "Wünschen ans Universum" 
oft schlecht verstanden wird ;o), formulieren wir es einen Tick positiver: Wenn ich die Wahl habe, 
dann möchte ich die Welt mit Freundlichkeit anstecken, mit Lebensfreude und Humor, mit positiven 
Gedanken und Leidenschaft, ... einfach nach dem Motto: SMILE AND THE WHOLE WORLD 
SMILES AT YOU!    




Aktuell ist mir jedoch nicht nach Herumhopsen und auch das Lächeln erscheint mir sehr schwierig. 
Es hat etwas von einem Drahtseilakt. Ich will mit meinen Posts möglichst authentisch bleiben, 
deshalb werde ich in näherer Zukunft auch nicht dauernd angestrengt in die Kamera grinsen. (Wie 
gesagt, die Lächelbilder von heute sind schon ein par Tage alt... und ein paar davon gibt es noch in 
meinem Fundus...) Hoffentlich verzeiht ihr mir das ohne großes Wenn und Aber! 

Ich möchte mit 
diesem Posting weder erreichen, dass ihr mich fragt, was denn los ist noch dass ihr mich bedauert - 
bitte schickt mir deswegen auch keine Mails, das würde mich derzeit zu sehr anstrengen - ich möchte
 bloß erreichen, dass ihr von einer, die damit Erfahrung hat, hört, dass nicht jedes Lächeln aus purem 
Glück geboren ist. Ich bin kein Sonntagskind, ich habe gelernt, fröhlich zu sein, ich habe es mir 
antrainiert, die Dinge positiv zu sehen. 

Aber manchmal ist auch mein Lächeln nichts anderes als pure Willensanstrengung, manchmal eine 
Art Therapie; zuweilen ist es Höflichkeit oder Freundlichkeit, zuweilen ein "Trotzdem-Lächeln". 
Und wenn jemand, der oft lächelt, mal nicht lächeln kann, dann fühlt euch nicht auf den Schlips 
getreten, sondern wisset, dass es manchmal eben einfach nicht geht.



 


In nächster Zeit wird hier also
 höchstens aus der "Konserve" gelächelt werden bzw. es kommen wieder Reiseberichte und ein paar
ernsthaftere Themen (z.B. in Sachen Fair Play und Lipödem). Aber wie ich mich kenne, wird mir 
das Lächeln eines schönen (und hoffentlich baldigen) Tages wieder leichter fallen. Ich freue mich 
schon darauf!

In diesem Sinne verlinke ich mein heutiges Posting auch bei RDL #11!
Ebensfalls verlinkt wird zu Ines Meyroses Modejahr-2015-Thema Think big mit dem Poncho zum 
Einwickeln, dem weiten roten Rock und der ebenfalls schön schwingenden Netz-Jacke vom untersten 
Outfit. Und auch bei Tinas Freitagsoutfit und Sunnys Um Kopf und Kragen bin ich wieder dabei.
Vielen Dank für die schon sooo vielen Verlinkungen zur Lachfaltenrettung - ihr seid SUPER - ich 
verabschiede mich von euch für heute mit von Herzen kommenden rostrosigen Küschelbüschel-
Grüßen!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
 ✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ
Alles Liebe,
eure Traude
✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ

Montag, 21. Dezember 2015

Vorweihnachtliches und Seelenstreichelndes

Servus Ihr Lieben!


Ich freue mich, dass ihr vorbeigekommen seid, um auch noch mein letztes Posting
vor Weihnachten zu lesen! Und ich möchte euch danken für eure lieben Kommentare zu
meinem letzten Irland-Reiseberichts-Kapitel (gesammelt findet ihr den Reisebericht
nun HIER) und für eure Manöver zur Rettung der Lachfalte! :o)




An einem Sonntag im Dezember beschlossen Herr und Frau Rostrose, einen Weihnachtsmarkt
zu besuchen - und zwar nicht in der Nähe Wiens oder Badens, sondern im Niederösterreichischen
Weinviertel, denn dort haben unsere Lieblingsnachbarn ein Wochenendhaus, und sie schwärmten
uns vor, wie hübsch und "anders als andere Weihnachtsmärkte" der Kellergassen-Adventmarkt
in der Ortschaft Hadres ist. Die Outfit-und-Kater-Fotos in den ersten Collagen sind jedoch
noch nicht in Hadres entstanden, sondern in unserem winterkahlen, aber dank Efeu trotzdem
noch ein bisserl grünen Garten. Wie ihr hier außerdem sehen könnt, ist auch mein Lächeln wieder 
weitgehend zurückgekehrt, allerdings nicht, weil sich schon großartig etwas an der neulich 
angedeuteten Situation verbessert hätte, sondern weil "Smiling the Answer" ist. (Was ich 
damit meine, werde ich gegen Ende meines heutigen Beitrags erklären ;o))





In der Weihnachtszeit
- und vor allem bei Adventmarkt-Besuchen - ziehe ich ganz besonders gern mein rotes
Mäntelchen an. (Vermutlich will sich mein inneres Kind wie Santa Claus fühlen.) Der Mix ist
zwar ein wenig gewagt, aber so energiegeladen, wie ich es brauchte: Wenn mir nämlich nach
einem kurzen Mantel in Rot und meinem indischen Midi-Rock in verschiedenen Rot-Grün-
Orange-Tönen ist und ich dazu ein Shirt in Grün, Leggings und Stiefel in Schwarz und einen
Samtschal tragen möchte, in dem sich alle vorher genannten Farben wiederholen (plus Lila ;o)),
dann gebe ich dieser Laune einfach nach und fühle mich darin pudelwohl und genau richtig
angezogen. Und wie ihr hier unten sehen könnt, findet mich auch Kater Maxwell
unwiderstehlich ;o))






Die eingestreuten Raureiffotos sind schon ein paar Tage alt und stammen ebenfalls
aus unserem Garten, inzwischen ist es hier allerdings nicht mehr kalt genug für solche
hübschen "Eiszaubereien". Die Fotos von den Weihnachtsbaum-Anhängern etc. sind
bereits am Adventmarkt von Hadres entstanden und die unteren Bilder stammen auch
von dort oder aus der insgesamt sehr hübschen Weinviertler Umgebung. Kommt einfach
mit mir auf einen Streifzug ohne viele Worte mit:



Bei dem Stand links oben konnte man köstlichen Eierlikörpunsch erstehen - mmmmmmmmmm, der war MEINS!


Mit dem schönen Wunsch, glücklich zu bleiben, der dort auf einem Wunsch-Christbaum hing,
geht meine Adventmarktrunde zu Ende. Ich hoffe, die mitgebrachten Impressionen haben euch
gefallen! Ich bedanke mich jedenfalls bei unseren Lieblingsnachbarn für den Tipp und für den
netten gemeinsam verbrachten Nachmittag!

Auch wenn der Spaziergang zu Ende ist, geht mein Post noch ein Stückerl weiter, denn 
zusätzlich zu meiner Adventmarkt-Kleidung möchte ich euch ein weiteres Outfit der letzten 
Tage zeigen - hier wie dort habe ich mit einem Schal auch gleich einen Grund "gebastelt", um 
mich bei Ines Meyroses Hoch geschlossen im Dezember verlinken zu können - und zusätzlich 
verlinke ich diesen Post bei Sunnys Um Kopf und Kragen und bei Tinas Freitagsoutfit

Das Shirt mit dem 
Rosenmuster kennt ihr von meinen "Kochfotos" im letzten Lachfalten-Rettungs-Beitrag
ich besitze es bereits seit ein paar Jahren und war total begeistert, als ich feststellte, dass es 
den gleichen Farbton hat wie mein heuer bei Waschb*r erstandener langer roter Rock. Das
schwarze Spitzenstrickjäckchen habe ich euch in diesem Jahr auch schon mehrmals gezeigt.
Und der schwarz-rot-grün geblümte Loop greift alle im Outfit vorkommenden Farben auf.





Könnt ihr euch vorstellen,
wie groß meine Freude war, als ein Päcken mit Geschenken bei
mir ankam, die nicht nur liebevoll selbst gemacht waren, sondern auch noch
1) zu meinen derzeit ganz besonders favorisierten Farben rot und grün passen und
2) zu allem, was ich im oben erwähnten Post Über das Lächeln trotz allem erzählt oder
auch nur angedeutet habe!?!?! Und die Happy-Holidays-Anhänger sowie die Santa-Claus-
Karte wiederum passen 3) farblich perfekt zu meiner in blau-Türkis-Tönen gehaltenen
Weihnachts-Deko.

Die liebe Julia vom wunderschönen Blog Vintage with Laces nämlich, mit der mich nun
schon eine viele Jahre währende virtuelle Freundschaft verbindet, schrieb mir, dass sie meinen
Post gelesen und ganz spontan das Bedürfnis gehabt habe, etwas für mich zu machen, um mir
einen freudigen Moment zu bescheren, "der Dich mal wieder ungezwungen lächeln lässt."






Liebe Julia, wie ich dir auch per Mail erzählt habe, ist dir das wunderbar gelungen, sowohl
mit dem witzigen "Glückskeks" aus tarnfarben-grünem Stoff und der Botschaft "Türen werden
 sich für dich öffnen" als auch mit dem schönen rot-weißen Anhänger, der die wahre Botschaft
verkündet, dass Lächeln die Antwort ist und mit der traumhaften selbstgemachten Kette, die ihr
allein schon wegen der grünen Farbgebung bestimmt noch oft an mir sehen werdet. Auch die
Anhänger mit schönem Vintage-Papier und die Karte werdet ihr demnächst in meiner Weih-
nachtsdeko wiederfinden!




Übrigens hat Julia mit den Geschenken nicht nur mir eine Freude bereitet: Als ich das Päckchen
vor ein paar Tagen zwischen Arztbesuch und Mutterbesuch von der Post abholte, spannte ich mich
nämlich selber auf die Folter, sprich: ich machte es erst bei meiner Mutter im Pflegeheim auf. Sie
war genauso aufgeregt wie ich - und jubelte bei jedem Stück, das ich auspackte: "Das ist aber
liiiiieb!" Verpackt war auch alles so schön nostalgisch - und Julias Karte habe ich meiner Mutter
ebenfalls vorgelesen. Ich umarme dich ganz herzlich, liebe Julia, und sage auch hier noch einmal
laut  D A N K E !!! - du bist ein Schatz - und außerdem eine wunderbare, begabte Künstlerin!

Weitere Beweise für Julias Kunstfertigkeit
und Kreativität könnt ihr euch in ihrem Blog ansehen. Sie schreibt dort zwar in
englischer Sprache, aber sie stammt aus Deutschland, auch wenn sie derzeit in der Ferne lebt.
Und die Fotos ihrer Werke sprechen für sich. Eines davon zeige ich euch mit Julias Genehmigung
als kleine Kostprobe hier - zwei Weihnachtsbäume aus einem aussortierten Baumwoll-Sweater
ihres Mannes und einigen Vintage-Fundstücken:


Upcycled Sweater Christmas Trees


Sind die beiden nicht umwerfend???
Mehr darüber HIER!

Und nun, ihr Lieben alle, wünsche ich euch und euren liebsten Menschen und Tieren ein
wunderschönes, behagliches, liebevolles Weihnachtsfest mit Freude und Lachen, schönen
Gefühlen und guten Gesprächen! Das sind die Dinge, auf die es ankommt im Leben - nicht
die Zahl oder der materielle Wert der Päckchen unter dem Baum oder der Glanz des Baumes
oder die Wattzahl der Außenbeleuchtung!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
 ✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ
Alles Liebe und ein frohes Fest,

eure Traude
ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ


PS:
Betrifft den aktuellen Follower-Schwund in diversen Blogs: 

Bis vor kurzem hatte ich noch 607 Leser via Google Friend Connect, jetzt sind es nur noch
585 - ich konnte regelrecht dabei zusehen, wie aus meiner "Followerliste" binnen eines
Tages die Leser verschwanden. Und auch wenn ich sonst nicht so der Zahlenmensch bin, ist
mir hier doch jede(r) einzelne LeserIn wertvoll - ich freue mich immer enorm, wenn sich
jemand entschließt, hier öfter mal vorbeizukommen und sich deshalb bei mir als Leser einträgt!
Der "Followerschwund" liegt aber offenbar nicht daran, dass man mir die Treue gekündigt hat
oder dass plötzlich so viele Blogs geschlossen wurden (die dann natürlich automatisch aus der
Followerliste ausscheiden). In anderen Blogs ist nämlich Ähnliches passiert! Ich glaube, es 
hat damit zu tun, dass man jetzt wieder direkt auf die Followerbildchen klicken kann, um auf
die Blogs der Follower zu gelangen. Das ging eine Zeitlang nicht, jetzt geht es wieder, aber
dafür sind einige Leser einfach aus der Liste gepurzelt, wie's aussieht.

Als ich bei Claudia (bei der ich schon seit vielen Jahren Leserin bin) ausprobierte, ob ich noch
in ihrer Followerliste drinnenstehe, stellte ich fest, dass ich dort offenbar "herausgefallen" bin.
Bei Sonja war ich ebenfalls nicht mehr drin, in allen anderen Blogs, die ich ausprobiert habe,
schon noch...

Deshalb meine Bitte an euch: Schaut mal nach, ob ihr noch als Follower bei mir eingetragen
seid - und wenn nicht, dann tragt euch doch bitte wieder bei mir ein - ich werde das bei euch
ebenfalls so machen! DANKE!


Sonntag, 8. Januar 2017

Russisches Wintermärchen Teil 1

Servus ihr Lieben!


Die bisherige Aktion
Midlife Fun Bloghop von Natalia, Tina und Beate (mit einem monatlich 
wechselnden Modethema als Inspirationsbasis) erhielt zum Jahreswechsel einen neuen
 Namen, der sich bewusst gegen den "Jugendwahn" stellt: "Modische Matronen"! Wenn ihr mehr
zum Begriff  Matronen und ganz allgemein zu dieser Namenswahl wissen wollt, klickt euch einfach
in DIESEN interessanten Beitrag von Beate rein.




Das Mitmach-Thema für den Jänner lautet "Russisches Wintermärchen" - und dazu tauchen vor
meinem geistigen Auge zahlreiche wunderschöne Bilder auf - eine verschneite Landschaft mit 
Pferdeschlitten, darin eine in einen Pelzmantel, Pelzmütze, Pelzmuff gehüllte Dame, ein stolzer
Kerl mit ebenfalls pelzverbrämtem Uniformrock auf dem Kutschbock, im Hintergrund ein weißes
Schloss mit goldenen Zwiebeltürmen ... Oder rotwangige eislaufende Mädchen in schwingenden 
roten Folkloreröcken auf einem silbrig zugefrorenen Teich, der von eisbehangenen, kristallisch 
glitzernden Bäumen gesäumt ist ... Irgendwo in Teichnähe eine verschneite Kate mit Bauersfrauen, 
die geblümte Kopftücher tragen ... und spielende Kinder ... ein bisschen wie bei einer naiven
Malerei...


Inspirationen aus dem Internet - via KLICK KLICK KLICK KLICK

A short English summary of this post:
My blog post of today is inspired by the theme of the "Modish-Matrons" bloghop: 
Russian Winter Fairy tale!
Hugs, Traude


Wenn man im Internet nach "rusischer Mode", "russischem Stil", "russischer Folklore" sucht,
erhält man ebenfalls ein paar interessante Inspirationen:


Inspirationen aus dem Internet - via KLICK KLICK KLICK KLICK KLICK


So viel zu den Bildern im Kopf und im WWW. Doch was davon würde ich mit den Inhalten 
meines Kleiderschrankes umsetzen können? Ich besitze nichts wirklich Pelziges, nicht einmal 
eine dieser rundum fluffigen Fake-Fur-Jacken, die ich auf Fotos immer sehr hübsch finde, aber 
noch nie eine "in natura" sah, die mir dann an mir gefallen hätte. Ich habe zwar einen roten Rock, 
aber nach Folklore sieht er eigentlich nicht aus. Ein "blumiges" Kopftuch oder Schultertuch mit 
Fransen zählt nicht zu meinen Schätzen, und Russenmützen sind ebenfalls nicht gerade der Stil, 
den ich an mir mag. Das einzige Stück in meinem Fundus, das mir auf Anhieb als "zum Russen-
Look passend" einfiel, war eine ärmellose Weste aus schwarzem Kunst-Veloursleder mit Knebel-
knöpfen, mit Kunstpelz-Einfassungen an den Rändern und mit (schwarzen) Stickereien auf der 
Vorderseite.
 

Brrr, ganz schön kalt, so ein Außen-Shooting ohne Mantel! Schnell wieder rein!!!


Hier oben seht ihr Variante 1 der möglichen Interpretationen, die mein Schrank auf die Schnelle 
hergab: das vorhin erwähnte "Russen-Gilet" (Nahaufnahmen siehe späteres Foto), dazu mein roter 
Rock, mit einem breiten Gürtel etwas höher gerafft, damit auch noch der Spitzensaum meines 
schwarzen Rockes hervorlugen kann; anstelle eines roten, geblümten Kopftuches nahm ich mein 
rosengemustertes rotes Langarmshirt - und als Schultertuch einen alten grün-gemusterten Kaschmir-
schal mit Fransen. Weiter unten gibt es dann auch noch eine leicht abgewandelte Variante zu sehen.

 


Die Natur hüllte sich, als diese Fotos entstanden, zwar leider (noch) nicht in Schnee *), aber
zumindest in Eiskristalle. Besonders an manchen Stellen auf dem Weg von meiner Arbeit nach
 Hause sah ich atemberaubend schöne Bäume und Büsche, alle in weiße Kleider gehüllt, die
perfekte Kulisse für einen Märchenfilm, doch dort, wo ich die Möglichkeit zu fotografieren
hatte, war leider alles nur halb so spektakulär. Macht nichts - müssen wir eben auch hier unsere
Phantasie ein wenig bemühen...

*) Mittlerweile hat es jedoch auch hier geschneit - deshalb gibt es demnächst eine Fortsetzung zum 
Wintermärchenthema!


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 Bei den oberen Inspirationen sind - außer den bereits bekannten blumigen, glockenrockigen
Elementen - auch eine Knebelknopfjacke und einige mit Münzen und Glitzer-Glimmer bestickte 
Teile zu sehen, die mich an meine Bauchtanzgürtel denken ließ.




Und so drehte ich kurzerhand die "Reihenfolge" der Röcke um - der rote Rock spielt nun das 
"Darunter", der schwarze mit dem Spitzensaum den "Überrock", und über alledem darf als Krönung 
mein oppulentester Bauchtanzgürtel prangen. (Als ich schließlich mit dieser schwarz-über-rot-
Kombination zur Arbeit ging, musste der Klimpergürtel allerdings wieder weichen - der wäre für 
ein Büro-Outfit dann doch ein bisserl übertrieben gewesen 😉)



Hier unten habe ich versucht, das Ton-in-Ton-Stickmuster auf der schwarzen Weste durch
Veränderung des Kontrastes etwas besser sichtbar zu machen - ich hoffe, ihr könnt es so
halbwegs erkennen. Und dann bekommt ihr auch mal wieder ein Foto von Kater Maxwell
zu sehen, der meine Modeshootings in "seinem" Zimmer zwar geduldig erträgt, aber null
Bock darauf hatte, sich kurzfristig als "Pelzkragen" auf meine Schultern zu legen - er
wollte viel lieber in seinem Rosenbettchen liegen bleiben 😉😸😽. 




Von Katze Nina gibt es heute kein Foto - sie macht mir im Moment mit einem entzündeten,
tränenden Auge ein paar Sorgen - ich hoffe, wir bekommen es mit den Augentropfen bald in
den Griff. Und weil wir gerade beim "Sorgenthema" sind: Bei meiner Mutter erlebe ich an den 
Besuchstagen mal kleine Verbesserungen und dann wiederum liegt sie nur wie ein vertrocknendes 
Blümchen in ihrem großen Bett ... Sie ist neunzig. Seit drei Jahren ist sie ans Bett gefesselt - ein
Pflegefall. Sie will eigentlich nicht mehr. Sie hat ein interessantes Leben gehabt, doch das ist jetzt
keines mehr, hat "keinen Sinn", wie sie neulich (ganz schwach) zu mir sagte. Aber irgend etwas
klammert sich eben dann doch noch ans Hierbleiben... Keine unbelastete, genussvolle, geruhsame
Zeit - aber so ist das Leben nun mal - ganz ohne Kümmernisse, Traurigkeiten, Bedenken ... geht
es auch bei mir nicht ab. Selbst wenn ich vermutlich für viele von euch fast immer fröhlich und
energiegeladen wirke, fühle ich mich zuweilen einfach nur müde, matt und ausgelaugt. 




 Falls ihr euch fragt, warum um alles in der Welt ich mich dann auch noch hinstelle und 
Modefotos knipse oder warum ich in die Kamera grinse (an manchen Tagen mit mehr, an anderen
 mit weniger Erfolg): Weil mich Beschäftigung mit einem die Phantasie herausfordernden Thema
ablenkt, und weil mir Lächeln hilft, mich besser zu fühlen. (Passend und ergänzend dazu könnt ihr
meinen Artikel aus dem Jahr 2015 Über das Lächeln trotz allem nachlesen. Und bei Margit
von Margeraniums Gartenblog gibt es HIER eine sehr weise Geschichte zu lesen, die auch
zum Thema passt...)

Und falls ihr euch fragt, weshalb ich Collagen bastle und Texte für einen Blogpost schreibe, wenn
ich eh schon das Gefühl habe, am Zahnfleisch zu kriechen: Weil genau das etwas ist, das mir Freude 
bereitet - es ist eine relativ unaufwendige Form, mich kreativ auszudrücken, und das hat mir schon 
immer dabei geholfen, meine Batterien wieder ein bisserl aufzuladen...


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Deshalb wird es hier vorerst auch keine Blogpause geben - doch ich hoffe, ihr seht es mir nach, 
wenn meine Lebenszeichen / Kommentare je nach zeitlichen Möglichkeiten und Energie relativ
unregelmäßig kommen ...


Mehr zum Thema "Russisches Wintermärchen" HIER und HIER und HIER -
und beim Bloghop dieser drei Ladies verlinke ich mich auch. Ich würde mich übrigens
sehr freuen, wenn sich auch einige meiner Leserinnen (und natürlich gern auch Leser) vom
Thema inspirieren ließen *) - ob nun modisch oder in anderen Belangen. Denn was spricht 
dagegen, den Winter so richtig zu zelebrieren??? Bei Frau Hummel gibt es z.B. HIER ein 
(zwar nicht russisches, aber dennoch passendes und schönes) Wintermärchen zu lesen.

*) Zur Verlinkung bei den Modischen Matronen eignen sich aber natürlich nur Mode-Themen.

Weitere Linkups:
Außerdem bin ich mit 
diesem Post bei Sunnys Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas
Freitagsoutfit,  bei Sabines Aktion Outfit des Monats und wegen der nur aus meinem 
Schrank "geshoppten" Kleidung ab 15.1. auch bei ANL dabei! 

Und nun danke ich euch noch sehr für eure herzerfrischenden Kommentare zu meinem  
"Wüsten-Beitrag" - ihr habt recht, die Dünen beim Sossousvlei sind wirklich ganz besonders
schön und fotogen - wir haben es dort sehr genossen! Der nächste Teil meines Namibia-
Reiseberichtes folgt in wenigen Tagen (vorprogrammiert für 11.1.)!


Herzlichst, eure Traude