Mittwoch, 18. August 2021

Tagesausflug in die Wachau: Von Römern, Marillen und Donau-Kirchen


Ihr Lieben, ich danke euch sehr für all eure tröstenden Worte zum Abschied von unserem süßen Maxwell 😿😿😿. Ich habe momentan keinen Kopf, um neue Blogbeiträge zu beginnen, doch den folgenden Beitrag hatte ich schon davor begonnen und beinahe fertiggestellt. Deshalb musste ich ihn nur noch um ein paar Sätze ergänzen und konnte ihn heute veröffentlichen...


Servus, ihr Lieben!

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Heute geht es wieder einmal in die Wachau *). Schon in früheren Beiträgen habe ich euch virtuell in die wunderschöne, UNESCO-geadelte Kulturlandschaft Wachau  mitgenommen - z.B. bei unserem Ausflug zum Marillen-Erlebnisweg und Göttweig-Wanderweg zur Zeit der Marillenblüte Anfang April 2021. Damals beschlossen wir, dass wir wiederkommen wollen, wenn die Früchte reif sind und geerntet werden.

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Ende Juli war es so weit - die berühmten Wachauer Marillen hingen pflückreif auf den Bäumen. Allerdings gingen wir diesmal nicht den Marillen-Erlebnisweg. (Wie wir durch ein Schild erfuhren, war dieser Weg ohnedies wegen eines Hangrutsches gesperrt, denn in der Gegend hatten heftige Unwetter gewütet, siehe letzte Collage.) Stattdessen hatte unsere "Ausflugsberaterin" Brigitte einen Tagesausflug ausgearbeitet, bei dem wir sowohl Marillen als auch jede Menge Bewegung und Kulturgenuss geboten bekamen. Mögt ihr uns begleiten?

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Römerstraße von Mauternbach:
Unser erstes Ziel war geschichtlich interessant und führte uns bis in die Römerzeit zurück: Seit der Eroberung des keltischen Königreiches Noricum bildete das rechte Wachau-Ufer einen Teil der Grenze des Römischen Reiches. Die Limesstraße führte von Mautern in den Dunkelsteinerwald
 
Ausgehend vom Denkmal für die gefallenen Soldaten der beiden Welkriege (siehe unten links) verläuft dieser ziemlich steile Weg Richtung Unterbergern. Hier schlugen die Römer (oder vermutlich eher ihre Sklaven) Gleisrillen ins Gestein, um den Wagen und Pferden einen sicheren Halt zu bieten. Der Weg ist bei Feuchtigkeit dennoch nicht ganz einfach zu begehen, da die Steinplatten rutschig sind - und eine gewisse Restfeuchte gab es wegen der Unwetter der vorangegangenen Tage noch. Auch die Löss-Spuren, die ihr in den Unebenheiten der Felsstraße seht, haben mit den starken Regenfällen zu tun: Denn der Weg ist von Lösswänden gesäumt (die u.a. wertvoller Lebensraum für viele Tiere sind). Ein umgestürzter Baum, der auf dem Weg lag, war wohl Opfer der Stürme geworden.
 

[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]
Erste Marillen:
Nach dem kurzen, eher steilen Anstieg ging es geruhsamer weiter. Wir kamen an Wein- und Obstgärten vorbei, die Marillenbäume hingen teilweise voller Früchte (und teilweise waren sie wohl schon abgeerntet). Das Foto, wo ich mich zu den Früchten am Baum strecke, ist aber nur gestellt. Die reifen und süßen Marillen, die wir unterwegs vernascht haben, hat Brigitte nämlich vom Boden aufgelesen: Da lagen reichlich Früchte herum, wir mussten also nichts "klauen" 😉. (Ich hoffe, euch fällt auf, dass ich zum Marillenthema wieder weitgehend farblich passende Kleidung gewählt habe 😉 - diesmal mein orange-farbiges Hanf-Shirt. In der Farbe "apricot" hatte ich leider gerade nichts zur Hand.)
 
Oh, und dann möchte ich noch erwähnen, dass wieder alle Fotos, auf denen ich zu sehen bin, von Brigitte aufgenommen wurden (und manches andere Bild auch - ich werde versuchen, es wieder möglichst lückenlos dazuzuschreiben).

Foto unten links - Marillen auf dem Boden - von Brigitte

Wir folgten den Schildern in Richtung Ferdinandwarte - sie war unser nächstes Ziel. Der Weg bot einige Abwechslung - weizenblonde Felder, teilweise wurzelige, teilweise alsphaltierte Wegstücke, Lösswände, in denen wohl Bienenfresser genistet haben (wie wir aus den Löchern schlossen), schöne Blüten und immer wieder Schmetterlinge - oben ein Segelfalter (Iphiclides podalirius), unten ein Kleiner Perlmuttfalter (Issoria lathonia).


T in die neue Woche:
Für Nova sammelte ich unterwegs ein paar Türen, die wohl alle zu alten Weinkellern führten - der eine Keller, mitten im Wald (siehe großes Foto), war aber offenbar nicht mehr in Betrieb. Auch ein Herz haben wir entdeckt. Und abermals einen Falter - ich nehme an, es handelt sich um einen Großen Waldportier (lustiger Name - klingt wie eine Berufsbezeichnung 😀!) (Hipparchia fagi) - leider wollte er seine Flügel nicht für mich öffnen.

Mein Freund der (Eichen-)Baum:
Auf dem Weg zur Ferdinandwarte durchquerten wir auch ein Eichenwäldchen - hier fotografierte mich Brigitte neben einem der stolzen Bäume. Auf dem Boden lagen zahlreiche Eicheln und aus einigen wuchsen auch Schösslinge heraus. Auf den Bäumen reifen schon die neuen Früchte.

Schilderwald:
Wenn Artis Schilderwald-Linkup wieder losgeht, bin ich auch gerüstet, denn Schilder gab es unterwegs so einige zu sehen. U.a. erfuhren wir, dass wir uns teilweise am Österreichischen Jakobsweg befanden. 
 
Auf den Schildern im Wald ist nachzulesen, dass Altholz und Totholz vielen Tieren Lebensraum bietet - eine einzige tote Eiche kann die "Wohnung" für bis zu 850 Arten sein! Und viele Vögel nisten nur in Bäumen, die sehr, sehr alt sind (100 Jahre oder älter). Da Totholz und alte Bäume aus wirtschaftlichen Gründen oft nicht mehr im Wald belassen werden, verlieren all diese Tiere ihren Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage und sterben somit aus. Trotz des Holzstoßes, den wir gesehen hatten, wird der Dunkelsteinerwald jedoch weitestgehend natürlich belassen, weshalb hier zahlreiche seltene Tiere beobachtet werden können. (Uns flog allerdings keine der erwähnten sieben Spechtarten und auch kein Uhu vor die Kamera. Wir sahen auch keine Fledermaus und keinen Siebenschläfer, ja nichtmal einen Hirschkäfer. Ich hoffe, das lag nur daran, dass wir zur falschen Uhrzeit oder Jahreszeit unterwegs waren 😉.) 
 
Auch um sorgsamen Umgang mit Müll wurde auf zwei Schildern ersucht - leider nicht mit absolutem Erfolg, denn immerhin entdeckten wir an den Wegesrändern zwei Getränkedosen... 😡

Wenn ich solchen Müll im Wald sehe, seh ich ROT!
 
Ferdinand-Warte:
Geschafft! Von der im Jahr 1890 erbauten Aussichtswarte (die man nach dem österreichischen Habsburger Franz Ferdinand benannt hatte) bot sich uns ein wunderbarer Rundumblick über die Wachau und die Donau.

Großes Foto Mitte und Foto unten rechts von Brigitte

Eine kleine Rast:
Ursprünglich hatten wir vorgehabt, bei der Ferdinandwarte ein Picknick abzuhalten, doch die dort in der Nähe aufgestellte Tisch-Bank-Kombination stand in der prallen Sonne. Also gingen wir wieder zurück - denn am Rande des Jakobsweges, direkt neben mehreren schattenspendenden Birken, war für die Jakobsweg-Pilger und andere Wanderer ein schönes Plätzchen geschaffen worden. Hier konnten wir unsere mitgebrachte Jause verspeisen. Die Regenfälle der letzten Zeit hatten auf einer der Wiesen ein Feuchtbiotop geschaffen. Und auch auf den Wilden Möhren herrschte pralles (Insekten-) Leben.

Das "Kircherl am Römerturm":
Wir gingen zum Auto zurück und fuhren unserem nächsten Ziel entgegen, der Rollfähre, die die Orte St. Lorenz und Weißenkirchen verbindet. Da wir gerade zur Mittagszeit ankamen, pausierte die Fähre, und so gingen Brigitte und ich zu einem alten Kirchlein am Straßenrand - unserer ersten "Donau-Kirche" dieses Tages: Die Kirche St. Lorenz zählt zu den ältesten Kirchen in der Wachau.  

Sie wurde an die Südseite eines römischen Burgus (= eine Art Turm) aus dem 4. Jahrhundert n.Chr. angebaut (wahrscheinlich im 12. Jahrhundert - und im Lauf der Jahrhunderte mehrmals erweitert) und diente als Schifferkirche. Die Ausstattung wird von spätromanischen Fresken und einer barocken Einrichtung bestimmt. Leider war jedoch das Tor versperrt - das Foto vom Kircheninneren habe ich daher von der Info-Tafel abfotogafiert. Neben der Kirche blühten schöne Schwarzäugige Rudbeckien und Flammenblumen (Phlox).
 
Großes Foto Mitte von Brigitte
 
"Die Nase" und Überfahrt nach Weißenkirchen:
Unsere Männer waren derweil an der Anlegestelle geblieben. Und sie blieben auch auf der Bank sitzen, während wir "Mädels" uns noch die Folgen der Überschwemmungen, die Nasen-Skulptur *) und den Pflanzenwuchs am Donauufer ansahen.
 
*) Die Wachauer Nase wurde von einer Künstlergruppe geschaffen, die sich mal Gelitin und mal Gelatin nennt. Der Errichtung der Nase begann im Jahr 2012, als Gelitin von etwa 70 Personen der Regionen Gipsabdrücke ihrer Nasen nahm. Das Ergebnis soll lt. Künstlergruppe das Abbild einer "Hybridnase des Sohnes des Bürgermeisters und einer Frau aus Hamburg, die in der Wachau lebt" darstellen 😉😊. 2014 wurde die Nase fertiggestellt. HIER könnt ihr mehr über das Wachauer Wahrzeichen lesen.
 
Dann ging es mit der historischen Rollfähre nach Weißenkirchen. Die Fahrt war kurz, aber schön.

Weißenkirchen:
Weißenkirchen in der Wachau ist ein wunderhübsches Städtchen - oder genauer gesagt eine Marktgemeinde mit 1400 Einwohnern. Viele der Häuser dort sind uralt und erzählen Geschichten. So ist beispielsweise der  Raffelsberger Hof - ein Schiffsmeisterhaus aus dem Jahr 1574 - heute ein luxuriöses Hotel. Und das rot gestrichene Haus ist ein ehemaliges Badhaus aus dem Jahr 1315. Hier kann man eine Ferienwohnung mieten. 
 
Wir suchten weder ein Hotel noch ein Apartment, aber wir hatten Lust, uns in einem der Kaffehäuser des Ortes etwas Gutes und Süßes aus Marillen zu genehmigen. Das Rathaus-Café hatte jedoch "wegen Marillenernte geschlossen". Dabei gab es dort ein so nettes Schild zu den 3-G-Regeln. Statt "getestet - geimpft - genesen" hieß es "gwaschen - gschneitzt - gkampet" (gewaschen - geschnäutzt - gekämmt) 😉. Die Konditorei Elisabeth war hoffnungslos überfüllt - und so gönnten wir uns in der Bäckerei und Kaffeestube Hörmer wahlweise eine Marillenschnecke mit Marzipan oder einen Marillenfleck.

Pfarrkirche Weißenkirchen in der Wachau:
Wenn ein Ort schon "Weißenkirchen" heißt, dann muss man sich natürlich auch die Kirche ansehen - selbst wenn sie nicht weiß ist. Sehenswert ist sie allemal. Die Wehrkirche, deren Bau im späten 13. Jahrhundert begonnen wurde und die von einer Befestigungsanlage mit drei Ecktürmen umgeben ist, überragt die Ortschaft und ist schon von weitem zu sehen. 
 
Wenn ihr mehr über die Geschichte und Ausstattung der Kirche erfahren wollt, klickt bitte HIER. Uns gefiel ganz besonders gut die in grün-gold gehaltene Rokoko-Orgel aus der Zeit um 1770. Vor dem Altarraum standen drei kleine Gläser Marillenmarmelade aus dem Pfarrgarten - Brigitte und Peter nahmen zwei Gläser, Edi und ich eines, und natürlich haben wir brav für die Renovierung der Wehrkirche gespendet. (Die Marmelade schmeckt übrigens ausgezeichnet!)
 

Teisenhoferhof:
Weil mit der NÖ-Card der Eintritt frei war, statteten wir auch dem Wachau-Museum einen Besuch ab. Dieses ist im Teisenhoferhof untergebracht, einem prächtigen Bau aus der Renaissancezeit. Hier kann man unter anderem die schöne Wachauer Tracht bewundern; besonders berühmt sind die Goldhauben der Frauen, die zur Festtracht getragen werden. 
 
Einige Räume sind auch dem Thema Hochwasser gewidmet: Nach dem verheerenden Donauhochwasser von 2002 wurde beschlossen, einen Hochwasserschutz zu errichten. Um diesen mit den Weltnaturerbevorschriften zu vereinbaren, wurde eine mobile Lösung auf einer Länge von über drei Kilometern errichtet. Dieser Schutz kann innerhalb von einigen Stunden aufgebaut werden und soll den Ort vor einem Pegel von maximal elf Metern schützen. In der folgende Collage, ganz unten Mitte, seht ihr den mobilen Schutz beim Hochwasser von 2013.
 
Im Teisenhoferhof finden auch ein paar Kunstausstellungen statt - und immer wieder Theatervorführungen. Edi und ich betraten die Bühne und verbeugten uns für unser dankbares Publikum, das aus Brigitte und Peter bestand 😁.

Katholische Wehrkirche St. Michael: 
Wir verließen Weißenkirchen, weil wir eine weitere sehr alte Kirche besichtigen wollten, die uns beim Vorbeifahren schon mehrmals aufgefallen war. Zwei Kilometer stromaufwärts, in der kleinen Ortschaft St. Michael, befindet sich nämlich die Wehrkirche St. Michael. Dort wo heute die Kirche steht, befand sich einst eine keltische Opferstätte. Um 800 ließ Karl der Große anstelle dieser Opferstätte eine Kapelle für den Heiligen Michael errichten. (So gerne ich Kirchen besichtige und so gut mir die alte Wehrkirche gefällt, so leid tut es mir gleichzeitig, dass all die so genannten "heidnischen" Kraftorte entfernt bzw. durch christliche Stätten ersetzt oder überlagert wurden. Vieles von unserer Geschichte ging dadurch für immer verloren.) 
 
987 wurde die erste Kirche als Pfarre St. Michaelis urkundlich erwähnt - sie gilt als älteste Pfarre der Wachau. In den Jahren 1500 bis 1520 wurde die romanische Steinkirche durch die spätgotische Kirche ersetzt, die ihr in der folgenden Collage sehen könnt. Der Rundturm der Wehranlage wird als Aussichtsturm verwendet. Er ist mit Sgraffito-Darstellungen der Geschichte des Donautales ausgestattet. Wenn ihr mehr über diese Wehrkirche erfahren wollt, klickt bitte HIER.

Rollfähre Spitz-Arnsdorf:
Um wieder zurück ans andere Ufer der Donau zu kommen, nützten wir abermals eine der Rollfähren - diesmal jene, die von der Ortschaft Spitz nach Arnsdorf führt. Sie befördert (wie auch die zuvor benützte Fähre) sowohl Personen als auch Kraftfahrzeuge. Ein 485 m langes Tragseil, das quer über die Donau gespannt ist, hält die Fähre; für den Antrieb wird die Flußströmung der Donau ausgenutzt, es ist also keine kostspielige Energie für den Betrieb erforderlich. In der Ferne sahen wir die Wehrkirche St. Michael (siehe folgende Collage links oben). Rechts unten seht ihr schon die nächste Donaukirche - ...

... die Pfarrkirche Hofarnsdorf, ...
... der wir ebenfalls einen Besuch abstatteten. Die Kirche ist dem Heiligen Rupert geweiht, der der erste Bischof von Salzburg war. Die Anfänge dieses Gotteshauses gehen in das 9. Jahrhundert zurück. Vom alten romanischen Bau aus dem späten 13. Jahrhundert blieb vor allem der Westturm bestehen, als in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts der Umbau zur gotischen Staffelkirche erfolgte. (Hier könnt ihr mehr über die Kirche erfahren und auch nachlesen, was die Hofarnsdorfer mit Salzburg zu tun hatten.)
 
Wir haben an diesem Tag viele Kirchen am Fluss gesehen, jede auf ihre Art bemerkenswert, doch diese hier gefiel uns vieren in ihrem Inneren ganz besonders gut, was wohl einerseits mit den farbenprächtigen mittelalterlichen und barocken Kuppel- und Wandfresken zu tun hat, andererseits mit dem reichen Stern- und Netzrippengewölbe im spätgotischen Langhaus und der Steinkanzel aus der Zeit um 1500.

Von der Kirche brachen wir auf in Richtung Marillen-Meile. In der folgenden Collage zeige ich euch einiges, das wir bei unserem kurzen Streifzug von der Kirche bis zu den Marillengärten sahen: Das Schloss Hofarnsdorf, das allerdings in Privatbesitz ist, eine Marienstatue und eine alte Glocke, die bei der Kirche stehen, hübscher Blumenschmuck - und eine prächtige alte Silberweide am Donau-Ufer, die eine Umarmung von mir bekam.

Die Marillen-Meile von Hofarnsdorf:
Dabei handelt es sich nur um ein kleines Teilstück der Rossatzer Marillen-Meile. Die Marktgemeinde Rossatz-Arnsdorf ist Österreichs größte Marillenanbau-Gemeinde. Hier kann man entlang von Marillengärten spazieren und auch auf einigen Schautafeln Informationen über den Marillenbau und die angepflanzten Sorten erhalten. Unter anderem informierte eine Tafel über den Biolandbau, auf den hier überwiegend gesetzt wird, und welcher Beitrag zum Naturschutz dadurch geleistet wird. In manchen Betrieben kann man auch Frischobst oder Marillen-Produkte erwerben.

 

Leider war die Promenade am Donauufer gesperrt (vermutlich wegen Hochwasserschäden) und die Marillenmeile selbst wegen einer Baustelle nur zum Teil begehbar, doch für ein paar Marillengarten-Fotos reichte es aus 😉.

Fast zum Schluss...
... zeige ich euch noch die Fotos der Marillenknödel, die wir am Ende unseres Tagesausflugs im Lumpazi-Bräu genossen haben. (Dort gibt es nämlich nicht nur - aber auch - sehr gutes selbstgebrautes Bier.) 
 
Leider wird der Blick über die Donau von einem - meiner Ansicht nach - unsagbar  hässlichen Bau gestört: dem kalorischen Kraftwerk Theiß. Ich werde nie verstehen, wie man den Bau von etwas so Potthässlichem in einer so wunderschönen Landschaft gestatten kann. Und wenn die Anlage schon mal seit den 1970ern da steht, warum muss sie so hässlich bleiben? Damit will ich nicht sagen, dass wir Österreicher keine Kraftwerke brauchen - doch warum müssen sie so fabriksmäßig, so kalt und klobig daherkommen? Der Künstler Friedensreich Hundertwasser hat uns mit der Müllverbrennunganlage Spittelau doch gezeigt, wie man einen unästhetischen Nutzbau in ein sogar bei Touristen beliebtes Fotomotiv umgestalten kann! (In Osaka/Japan wurde später sogar eine thermische Abfallbehandlungsanlage in ähnlichem Stil erbaut!)
 
Und noch etwas werde ich nie verstehen: Ihr habt doch gesehen, dass es in der Wachau eine reiche Marillenernte gibt - und Wachauer Marillen zählen zu den aromatischsten der Welt... Doch als wir vormittags dort im Spar-Markt unsere Jause besorgten, was sahen wir in der Obst- und Gemüse-Abteilung? Marillen aus Italien (siehe unten rechts)! Ich kann und mag mir nicht vorstellen, dass in der Wachau jemand in den Supermarkt läuft, um italienische Marillen zu kaufen, während rundum reichlich Marillengärten ihr pflückfrisches Obst zum kleinen Preis anbieten...So dumm und ignorant kann doch niemand sein, oder?

Bei dem Gebäck unten in der Mitte handelt es sich um Wachauer Laberl, eine Spezialität der Region.
 
Galeria Himmelsblick:
Die gesammelten Himmelsblicke dieses schönen Tages habe ich mir für den Schluss aufgehoben:

 

 

Alles Liebe und bis bald, 
eure   T  r  a  u  d  e

 

*) Für alle, die die Wachau noch nicht kennen: Es handelt sich dabei um die Landschaft rund ums Donau-Tal zwischen Melk und Krems im Bundesland Niederösterreich. Der Name wird auf der letzten Silbe betont, also auf dem „au“. Im Rahmen einer kleinen Wachaurundfahrt mit dem Schiff habe ich euch diese schöne Landschaft im Spätsommer 2019 schon mal genauer gezeigt. Auch bei unserem Ausflug ins Mohndorf Armschlag und seine Umgebung durchquerten wir die wunderschöne Wachau. (Hier kommt ihr zu meinen Berichten über das Mohndorf: Teil 1 und Teil 2. Danke für eure tollen Kommentare dort!) Mehr über die Wachau könnt ihr in diesem Wikipedia-Artikel erfahren.

 

 


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden, Close to the Ground bei Jutta,

 

46 Kommentare:

  1. Deinen schönen Collagen zeigen einen tollen Ausflug, viel habt ihr gesehen und erlebt - Danke fürs virtuelle mitnehmen.

    Lg und Krauler für Nina
    gabi

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  2. Liebe Traudl,
    zu eurem Maxwell nochmals einen dicken Trostknuddler! Ich habe die Post erst gesehen und vorhin noch kommentiert.
    Ja die Wachauer Marillen kommen nicht in die Geschäfte! Das Anabugebiet ist zu klein. Sie werden Anb Hof verkauft oder direkt in die Restaurants in der Wachau. Ich habe auch Marillenknödel mit angeblich richtige Wachauer Marillen beim Demel gesehen, als ich in Wien war.

    Rossatz wurde vom Unwetter heimgesucht. Es gab viele Hagelschäden und Überflutungen. Der Sohn meiner Freundin wohnt dort und sowohl die Autos, als auch das Dach des erst neu erbauten Hauses wurden beschädigt! In Aggsbach Markt wurde ein Teil der Straße weggeschwemmt! Wir haben im Juli wieder laufend Unwetter gehabt und Überflutungen...nicht nur entlang der Donau. Auch bei mir wurde es wieder 2x sehr knapp :(
    Ich war in der ersten Augustwoche nach einem Tagesausflug nach Schloss Hof am Heimweg in Weißenkrichen und habe keine Marillen mehr bekommen. Also kannst du dir denken, warum sie in den geschäften hier rundherum nicht zu kaufen sind. Das Café, dass bei dir so voll war, hatte auch für uns keinen Platz mehr. Wir haben uns gegenüber ein leckeres Marilleneis geholt und sind am Donauufer spazieren gegangen.

    Liebe Grüße
    Martina

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  3. Liebe TRaude, ich danke dir sehr, sehr herzlich für die willkommene Ablenkung die auch mir sehr wohl-getan-hat!!! um aus dem Tief wieder emporzuschlüpfen das mich seit dem Tod der beiden Buben so erbarmungslos umklammert hält.
    Ich hätte nie gedacht, dass mich das so mitnimmt, aber ich denke nachdem du Maxwell verloren hast wirst du es nur zu gut verstehen. Deinen beitrag über Ihn kann ich nicht ohne Tränen überstehen, so halten Tierfreunde zusammen, sie helfen sich durch tröstende Worte und liebe Gedanken die hin und her fiegen.
    Eure Reise an die Donau mit den vielen vielen Links wobei man allerhand geschichtliches urspüngliches zusätzlich erfahren konnte, hat mch wirklich abgelenkt, gefesselt und am Ball des Gechehens gehalten.
    Wunderschön diese Kirchen, wahre Paläste voller Schmunk, Gold und Messing, Malereien und Skulpturen die ehrfurchtgebietend sind. Ich mag gotische, romanische und christliche Kirchen als Dokumente einer Zeit als es uns lange noch nicht gab und versuche mir vorzustellen WIE die Menschen damals lebten und herrschten.
    dass die Marillenernte lange nicht genug für die Bevölkerung selbst reicht um sie zu bestücken sondern aus Spanien oder Italien dazugekauft wird hatte ich zwar davon gehört, wollte es aber kaum glauben als ich hörte und las dass ihr in einem solchen Anbaugebiet wart.
    Marillenmarmelade und Gebäckstücke und Kuchen aus dieser köstlichen Frucht sind phantastisch, frisch säuerlich süss und unglaublich saftig lecker, hier ist sie sehr, sehr teuer.
    ich beneide dich um diese Erfahrung sie vor Ort direkt zu kosten.
    die Wachau an sich war mir bisher noch weitestgehend unbekannt wie vieles was du schon aus deinen Landstrichen zeigtest, so freue ich mich immer deinen euen beiträge zu lesen.
    Lesen - hift wenn man sich ablenken will vom tagtäglichen Geschehen vor allem wenn es so schmerzlich und nachhaltig ist, dafür danke ich dir sehr.
    Für das Mäxchen brennt bei mir abends zusammen mit denen von Merlin und Paulchen eine dicke Kerze zum an-sie-denken...
    dir alles alles Liebe und ein Umärmler ganz nah...
    angel

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  4. Hallo Trade,
    gestern habe ich Marillen Fruchtaufstrich gezaubert, weil unserer Nachbar es gut mit uns meinte ;) Wenn ich die Bilder mit dem Müll sehe, muss ich dir sagen, an ganz vielen Orten sieht es bei uns auch so aus und ganz ehrlich schwillt mir da der Kamm, weil ich mich frage, machen die das bei sich auch so - es gibt ja wohl kostenlose Mülltonnen dafür :( Vielen Dank für Deine schönen Bilder, lieben Gruß sagt Katrin

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  5. Welch herrlicher Himmel, hell und leicht wäre es mir jetzt ums Herz gewesen, wenn da nicht die Nachricht über euren Maxwell wäre, ja, ich trauere mit dir. Schade, unendlich schade ist, dass jegliches Leben immer mit dem Tod enden muss. Ich sehe auf deinen Fotos eine Leiter die in den Himmel führt, das soll mir Hoffnung genug und ein guter Wegweiser sein. Vielleicht geht alles weiter und es findet gar kein Ende, wer weiss das schon so ganz genau?
    LG Heidi

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  6. Hach was für ein toller Ausflug. Dabei fällt mir jetzt schmerzlich auf, dass ich noch nie Marillenknödel gegessen habe. Das ist eineSüßspeise nicht wahr?
    Manchmal schon seltsam woher das Obst und Gemüse überall herkommt. Hier bemühen sich die Supermärkte um lokale Waren.Das finde ich toll.
    Ich drück Dich Traude❤️, ganz liebe Grüße Tina

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  7. There is always so much to see and learn each time I visit your blog, R.

    Stunning photos and mosaics as always!

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  8. Liebes Röschen, an Marillen habe ich auch eine Erinnerung. Vor 40 Jahren waren wir im Urlaub in Radfeld und auch Rattenberg. Da habe ich den ersten Marillenlikör getrunken und auch eine Flasche nach hause mitgenommen. Das war etwas besonderes, was es bei uns nicht gab. Inzwischen bekommt man ja alles. Eine schöne , abwechslungsreiche Tour habt Ihr wieder gemacht. Immer in Bewegung bleiben, nicht wahr!
    Liebe Grüsse und alles Liebe, Klärchen

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  9. Hallo liebe Traude!

    Zuvor noch einmla gesagt, dass mir das mit deinem Katerchen unglaublich leid tut. Schmerzlich ist immer so ein Verlust und genaus gleichzusetzen, als wenn ein Mensch stirbt. Man hat schließlich nicht Tiere nur so, sondern man lebt mit ihnen!!! Ich hoffe nur, dass du irgendwie Trost findest.

    Unglaublich ist deine/eure "Rundreise. Das alles an einem Tag??? Puh, da komme ich ja schon vom Lesen ins Schwitzen ;-)
    Sehr sehr interessante Beiträge hast du wieder mit im Gepäck, wobei ich bei den Marillenknödeln letztendlich hängengeblieben bin, um mir eine Notiz zu machen, dass ich sie mal wieder machen könnte.
    Und ja, es gibt solche Knallköpfe, die in den Supermarkt laufen, obwohl alles reichlich in den Ortschaften vorhanden ist. Ich bekomme auch immer einen dicken Hals, wenn ich in die Einkaufswagen schaue und immer wieder sehe, was so alles aus dem "Ausland" eingekauft wird.

    Mich stört es eh, dass es ALLES immer zu ALLEN Jahreszeiten gibt. Die Menschen sind übersättigt! Saisonales und Heimisches ist dabei so wertvoll wie wichtig.


    Danke für deine virtuelle Rundreise und natürlich für dein verlinktes "Rot" zu meinem Projekt, zudem ich auch bestimmt vor Wut rot werde, wenn man sieht, was alles so achtlos weggeworfen wird.

    Liebe Grüße

    Anne



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  10. Liebe Traude,

    ich hatte das gar nicht mitbekommen, dass Du von Deinem Katerchen Abschied nehmen musstest. Das tut mir sehr leid. Ich weiß, wie schwer das ist. Wir hatten zu Hause immer Hunde, die zwar alle sehr alt geworden sind, aber irgendwann war dann eben die Zeit abgelaufen. Ich kann auch gut verstehen, dass man da keine Lust zum Bloggen hat.

    Dein heutiger Post ist aber auf jeden Fall wieder wunderschön und bedanke mich ganz herzlich für das Verlinken zu meinem Projekt.

    Liebe Grüße
    Jutta

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  11. Ich hab als Kind diese östereichische Trachtenserie auf Briefmarken so geliebt. Die Wachauerin war aber wohl nicht dabei, nur eine Niederösterreicherin. Woher mir diese Gegend schon seit Kinderzeiten ein Begriff ist - ich weiß es nicht mehr so genau, vielleicht von Mutter & Großmutter, die zeitweilig als Flüchtlinge nach 1945 dort untergebracht worden waren und die ja viel geschwärmt haben vom Stift Melk und so. Ist ja wohl wirklich eine alte Kulturregion, wie deine Kirchlein beweisen. Marillen sind mein Lieblingsobst im Sommer, und Marillenknödel mag ich sehr.
    Danke für den umfangreichen Ausflugsbericht!
    Herzlich
    Astrid

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  12. lieben Dank wieder für die wunderschönen Bilder und Infos. Die Spaziergänge mit euch sind auch am Bildschirm immer wieder eine Freude :-)

    Lieber Gruß von Heidi-Trollspecht

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  13. Boa...Marillenknödel, was sind die lecker, und siehste, jetzt hast du mich auch mal auf den Gedanken gebracht auch mal zu machen. Sonst bekomme ich die auch immer von und bei meiner Mutti, Österreicherin halt *gg* Allerdings würde ich jetzt schon allein die Früchte verdrücken. Dein Kopfschütteln und nicht nachvollziehen können kann ich gut verstehen. Also von hier kann ich sagen: doch, so bekloppte Menschen gibt es. Kurioserweise sehe ich immer noch bestimmte Einkaufsverhalten unter deutschsprachigen Residenten oder Überwinterern. Da werden die hiesigen Gurken angeschaut und tatsächlich zur in Plastik eingeschweisten Salatgurke aus Holland gegriffen. Nur ein Beispiel wo ich lachen muss. Die wissen gar nicht was denen entgeht. Für mich gilt regional und saisonal.

    Ein toller Ausflug, so schöne Bilder und ich danke dir für all die vielen T’s und auch Glockentürme die ich verlinken werde. Freue mich jedenfalls dass du mit dabei bist und wünsche dir alles Gute. Lass dich drücken und dir gute Gedanken zufließen.

    Liebe Grüsse

    Nova

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  14. Industrie kann nach Kunst oder nach Knast aussehen ...

    Das mit den Marillen verstehe ich ebenso wenig, wie dass bei beim Discounter hier, der angeblich viel regional eingekauft, nur eine Sorte Tomaten aus Deutschland gibt, aber diverse andere aus den Niederlanden und Südeuropa.

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  15. Hello Traude,
    A wonderful report.
    And what a ver nice pictures. It's enjoyment to see all of them.

    Many greetings, Marco

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  16. Zu einem wunderschönen Ausflug mit tollen Eindrücken hast du uns mitgenommen, liebe Traude. Lass dir Zeit und wenn du wieder Lust und Freude zum Bloggen hast, dann lesen wir sicher wieder etwas von dir. Zu der Wandbemalung habe ich bei mir geantwortet.
    Lieben Gruß und drück dich, Marita

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  17. Unas fotos preciosas como siempre Traude, nos has transmitido tu viaje perfectamente, he sentido como si estuviera allí ^^ Tomate todo el tiempo que necesites corazón, nosotras estaremos por aquí esperándote ♥

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  18. Liebe Traude, ich kann dich gut verstehen, dass deine Gedanken dich nicht zum bloggen verleiten, gerade wo du immer so schöne ausführliche Beitrag zauberst. Aber zu den Marillenknödeln muss ich noch einen Kommentar hinterlassen: dieses jahr haben wir noch keine perfekten sprich richtig reife und leckere Marillen gefunden. Zu gerne hätte ich selsbt marillenknödel gemacht, da wir diese beide gern essen, doch irgendwie sind sie dieses Jahr nicht so süß wie in den Vorjahren Vielleicht schien zu wenig die Sonne, oder sie werden immer früher geerntet? Keine Ahnung, dann eben nicht. Sei nochmal liebe gedrückz und ganz herzliche Grüße Kalle

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  19. Seit ich deinen Blog lese (leider nicht immer die Zeit zum kommentieren habe) lerne ich eine Gegend kennen, die es lohnen würde einen Besuch zu machen. Was ihr zu viert alles erlebt und erkundet ist interessanter zum lesen, als mancher Reiseführer. Die Mischung von Natur und Kultur machen deine Beiträge so vielfältig.
    L G Pia

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  20. Liebste Traude,
    Da kann ich dich sehr gut verstehen wenn Du momentan keine Lust aufs Bloggen hast. Das braucht seine Zeit wird aber auch wieder kommen. Wieder ein schöner und informativer Beitrag von Dir, weider so umfangreich bebildert. Die Warte finde ich toll. Und Weissenkirchen kenn ich auch, da haben wir vor Jahren zu einem runden Geburtstag meiner Mutter mit meinen Geschwistern eine Donauschifffahrt begonnen.
    Alles Liebe und eine gute Zeit
    Gerda

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  21. A wonderful excursion once more Traude. I have to come and read later, because I lost my ability to concentrate when I heard about Maxwell. So sorry for your loss <3

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  22. Liebe Traude, danke dass du uns trotz deines Kummers um deinen geliebten Kater noch einen so schönen Beitrag bescherst. Informationen und Bilder sind wie immer 1A. Ich hätte jetzt Lust auf Marillenknödel 😉.
    Herzliche Grüße – Elke

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  23. In der Natur ist es doch echt am schönsten. Wir haben in unserem Urlaub ein riesiges Maislabyrinth besucht, das im Frühjahr via Technik so ausgesät wurde, somit mussten für dieses Highlight keine Pflanzen geopfert werden, war echt cool.LG Romy

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  24. Hello Traude,
    Sending hugs for you, with time you will be remembering happy Times with your Maxwell. Your post is action packed, I enjoy the scenery, the beautiful flowers and architecture. The views of the river from the tower are lovely. The Apricots and treats look delicious, it is best to buy local fruits and veggies when we can. Beautiful photos of you and your hubby and your friends, the butterflies and insects are all wonderful images. Thank you for linking up and sharing your post. Take care, have a happy weekend! PS, thank you for leaving me a comment.

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  25. The apricots look so yummy. I don't understand why there are so many fruits from other places when Florida grows so much, year round. Enjoy your weekend dear one!

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  26. Liebes Röslein,
    grad vor kurzem hab ich zu meinem Lebensgefährten gesagt, dass wir wieder einmal in die Wachau fahren sollten und jetzt, jetzt nimmst du mich mit in diese schöne Gegend, prall gefüllt mit Natur und Kultur, mit alten Stätten, jungem Wein und reifen Marillen. Wundervoll.
    Danke und alles Liebe für dich
    Elisabeth

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  27. Liebste Traude,

    ich bin noch recht geschockt vom Verlust Eures Maxwells, möchte Dir aber auch auf diesem Post gleich ein paar Zeilen hinterlassen. Eure tolle Wanderung kann ich diesmal nicht nur dank Deiner wunderschönen Fotos nachvollziehen, diesmal kenne ich die Gegend ja recht gut. Auf der Ferdinandwarte war ich schon seit Ewigkeiten nicht, dafür kann ich Dich beruhigen, denn ich habe es bislang noch nie ins Innere der Kiurche St. Lorenz geschafft. Sie war immer verschlossen ... Die Nase gehört zu unseren Lieblingen. Immer, wenn wir mit der Rollfähre bei Weißenkirchen die Donau queren, müssen wir durch dieses witzige Kunstwerk von Gelatin kraxeln.

    Ich denke an Euch und drück Dich ganz fest,
    liebste Grüße, Nadine

    P.S: Endlich habe ich auch den letzten Teil meines Besuches bei Chrissie und Robert online gestellt! https://nadinecd.blogspot.com/2021/08/besuch-bei-freunden-teil-4-inkognito-in.html

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  28. Liebe Traude,

    wow, wieder so viele Bilder und Text, ich staune nur, wie Du das immer hinbekommst :-D

    LG Bernhard

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  29. Liebstige Traude, was mach ich eigentlich hier im Pott, wenn's in der Wachau so schön ist? *seufz* Jetzt hast Du bei mir irgendwie Sehnsucht nach der bayrisch-österreichischen Lebensart (kann man das so sagen, ich find schon, wir sind uns jedenfalls viel ähnlicher als Bayern zum Rest Deutschlands!) geweckt... also die Erwähnung von Marillenknödel lässt mir natürlich das Wasser im Mund zusammenlaufen (ich liebe sämtliche österr. Mehlspeisen und alles, was mit Marillen zu tun hat!) und von der Wachau war ich ja auch begeistert, als ich einmal dort war, wie Du weißt. Jedenfalls: die Donau, die wunderschönen Kirchen, die südliche Sonne, eine Marillenmeile (ich war höchstens früher bei Marillion-Konzerten, hihi, die waren aber auch Meilensteine! :-), eine Nase mitten in der Landschaft - eine bezaubernde Landschaft übrigens! - in all das tauch ich gerade begeistert ein!
    Ich hoffe, Dir geht's gut und Du genießt den Sommer, der sich so langsam fast dem Ende zuneigt, man spürt ja schon so erste herbstliche "Vibes"... da freu ich mich umso mehr, südlich zu wohnen, denn wir kriegen ja immer noch den allerschönsten Altweibersommer... :-)
    Ach ja, herrlich, die 3-G-Regel! Denke mir gerade noch weitere aus... gesotten, gebraten, gekocht? Geweint, gelacht, gelebt? Gesoffen, geraucht, gelogen? Ok, ich hör schon auf... :-)
    Allerherzhafteste Drücker und liebe Grüße von Maren

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  30. Das sind wieder ganz wundervolle Bilder von einem tollen Ausflug. Gleich beim ersten Bild ist mir das Schild mit "Toter Mann" heißt. Ich denke, die "Tote Frau" ist wohl auch ein Berg. Leider kann die Landschaft gar nicht so schön sein, dass man nicht irgendwo Müll findet. Ich verstehe nicht, wie man seinen Abfall einfach so in die Landschaft werfen kann.
    Marillen sind hier nicht so gebräuchlich. Hier wird eher mit Zwetschgen gekocht und gebacken. Aber lecker sieht das alles schon aus.
    Viele Grüße von
    Margit

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    1. Liebe Margit,
      nein die "Tote Frau" ist in diesem Fall kein Berg, auch wenn man das leicht glauben könnte. HIER kanst du nachlesen, was es damit auf sich hat: https://www.bergern-dunkelsteinerwald.gv.at/Kapelle_Zur_Toten_Frau_
      Zwetschken (bei uns schreibt man sie tatsächlich anders als in Deutschland) mag ich auch sehr gerne, vor allem in Form von Knödeln oder Zwetschkenröster (https://www.chefkoch.de/rezepte/1396481244563065/Zwetschkenroester.html)
      Alles Liebe, Traude

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  31. Der Ausflug war wieder sehr interessant liebe Traude. Kraftwerke verschandeln leider jede Kulisse, was immer schade ist. Die "Nase" finde ich lustig. Eine Nase, in der man sich verstecken kann. Hauptsache, sie niest die Personen nicht wieder heraus.

    Liebe Grüße Sabine

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  32. Vielen Dank wieder fürs Mitnehmen. Das war wieder ganz schön viel Input. Da habt Ihr tatsächlich wieder eine Menge gesehen und erlebt an diesem Ausflug.
    Die Wachauer Laberl sehen besonders lecker aus. Ist das ein Streuselteig, da um die Aprikose?
    BG Sunny

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  33. You always show us such beautiful landscapes. Nature can be so inspiring. Your hikes are always amazing. The apricots are lovely.

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  34. Great images of the places you visited! It's always great to see through another's camera.

    Thanks for sharing your link at My Corner of the World this week!

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  35. Beautiful post ! Loved the peaches . Thanks for sharing with Garden Affair.

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  36. Ach, das kann ich gut verstehen. Nimm dir die Zeit zum Trauern.
    Schön, dass du trotzdem noch an uns denkst.
    GLG Sigrid

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  37. wow !So may wonderful places to visit:))So green and fresh too:))Ilike the old buildings and you dear Rostrose always are so pretty :))))

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  38. Liebe Traude, zuerst einmal mein herzlichste Beileid für euren Maxwell – ich kann mir gut vorstellen, wie sehr dir euer Kater nach dieser langen Zeit ans Herz gewachsen und wie schwer euch der Abschied gefallen ist. Es ist toll, dass ihm daher auch einen eigenen Beitrag mit einem Lebensrückblick gewidmet hast. Euer Ausflug in die Wachau hat wieder so richtig schön zum Miterleben eingeladen – deine bunten Fotos vermitteln immer das Gefühl, selbst mit euch unterwegs zu sein. Die Wachau ist ja auch wirklich ein einzigartiges Gebiet und lädt immer wieder zu einem Besuch ein, sei es nun bei der Marillenblüte, bei der Marillenernte oder auch einfach so zwischendurch. Jedenfalls gibt es jedes Mal, etwas Schönes zu entdecken, zu erwandern oder zu erfahren. Wir sind heuer auch schon zweimal in diesem Kulturgut gewesen – einmal mit dem Rad, wo wir dann auch mit der Fähre an das andere Ufer übergesetzt haben. Ja, auch das Fahrrad zahlt da einen Fahrpreis. Und jetzt darfst du gleich mal raten, welches deiner Bilder mich für das heutige Mittagessen angeregt hat? Natürlich die Marillenknödel, die gehen bei mir auch als Hauptspeise ;-)
    Hab einen wunderbaren Tag und alles, alles Liebe Gesa

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  39. Liebe Traude,
    du zeigst ein paar interessante Kirchen. Ich liebe diese Bauweisen, vor allem die alten.
    Und natürlich liebe ich auch Marillenknödel. ;-)
    Liebe Grüße
    Traudi

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  40. Guten Abend liebe Traude,
    erstmal herzlichen Dank für deine lieben Worte in deinem letzten Kommi bei mir ♥ Bronco hat sich riesig über deine Krauler gefreut ;-) Er ist übrigens 5 Jahre jung und bisher noch fit und munter!
    Bisher haben wir irgendwie noch gar nie in Österreich geurlaubt, deine Beiträge mit den schönen Fotos dazu machen es mir aber richtig schmackhaft.
    Grüssele, Janina

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  41. Ach liebe Traude,
    das Du nicht so richtig Lust hast etwas zu schreiben kann wohl jede(r) gut verstehen und doch habe ich diesen Beitrag mit den schönen sommerlichen Eindrücken sehr genossen. Hier bei uns scheint es so als ob der Sommer sich jetzt wirklich langsam verabschiedet, die Sonne wird irgendwie wärmer von der Farbe her und die Temperaturen kühler.
    Liebe Grüße und bis bald
    Kirsi

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  42. Das sieht ja nach einem ganz tollen Ausflug aus, wundervolle Bilder!

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

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