Samstag, 28. August 2021

Von Gottesanbeterinnen, Eismachern und anderen schönen Erlebnissen

Servus, ihr Lieben!

 

Der August neigt sich seinem Ende entgegen. Wie ihr wisst, hatte er ein trauriges Ereignis für uns parat, und ich möchte nochmals allen herzlich danken, die mir zum Abschied von unserem lieben Kater Maxwell 🐈😿 tröstende Zeilen hinterlassen haben. Auch in den Kommentaren zu meinem vorigen Post über unseren Wachau-Ausflug zur Marillen-Erntezeit fand ich dazu noch sehr viel Liebes und Tröstliches vor - ich danke euch allen! Es ist herzerwärmend für mich, zu wissen, dass viele Menschen mit Edi und mir  mitfühlen 💓. 

Aber der August hatte nicht nur Trauriges, sondern auch sehr Schönes zu bieten. Einigen dieser positiven Erlebnisse möchte ich mich heute zuwenden und euch davon erzählen.

 

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Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]

August-Garten-Impressionen
Gottesanbeterin, Teil 1:
Könnt ihr euch noch an meine Juli-Rückblick erinnern?  In der vorletzten Collage zeigte ich euch ein weißes Exemplar einer Mantis religiosa, genauer gesagt eine Mantis-Nymphe (also ein Jungtier, das sich noch mehrmals häuten wird, bevor es zum erwachsenen und geschlechtsreifen Insekt wird.) Mit jeder Häutung können sich diese Tiere farblich ihrem Lebensraum anpassen, und ich habe gelesen, dass sie sogar gewisse "Fehler" ausbessern können: Verliert eine Nymphe z.B. ein Bein, kann sie es bei der nächsten Häutung wieder "nachwachsen" lassen. Faszinierende Tiere, nicht wahr?!

Die weiße Gottesanbeterin habe ich am 31. Juli fotografiert und dann vorsichtig zu unserem Pavillon transportiert. Leider weiß ich nicht, ob es sich bei dem hübschen, grünen, großen (vermutlich weiblichen) Exemplar, das ich am 8. August im großen Lavendelstrauch bei unserer Terrasse entdeckte, um dasselbe Tier handelte. Aber möglich ist es schon:

 

Gottesanbeterinnen werden normalerweise nur wenige Monate alt. Weibliche Mantiden häuten sich in dieser Zeit sechs bis sieben Mal, die kleineren Männchen fünf bis sechs Mal. Gegen Ende Juli/Anfang August erscheinen die ersten erwachsenen Tiere; sie werden etwa 14 Tage nach der letzten Häutung geschlechtsreif. Und ja, Freilandstudien haben bestätigt, dass das Weibchen gelegentlich (aber längst nicht immer) nach der Paarung das Männchen auffrisst. Denn: 

"Nur hungrige Gottesanbeterinnen fressen ihre Männchen. Ist sie satt, bleibt er am Leben."
"Evolutionär betrachtet bringt die Kombination von Fortpflanzung und Kannibalismus dem Weibchen klare Vorteile. Die, die ihren Partner als nahrhafte Mahlzeit nutzen, legen mehr Eier als solche, die sich friedlich von ihm trennen." 

🌿🌿🌿🌿🌿

Da ich schon beim Knipsen war, fotografierte ich auch gleich ein bisserl in unserem Garten herum - die schönen großen Trauben unseres im Vorjahr gepflanzten Weinstocks, die Äpfel in unseren beiden Apfelbäumen, eine Kapuzinerkresseblüte, den violett blühenden Sommerflieder (Buddleja), der eifrig von Bienen und Schmetterlingen besucht wird sowie manche andere Blüten.

Der Admiral (Vanessa atalanta, Syn.: Pyrameis atalanta), der sich hoch droben im Sommerflieder niederließ, saß so flach da, dass ich ihn leider nur schlecht fotografieren konnte. Als ich auf einen Stuhl kletterte, um ihn besser zu "erwischen", flog er davon.

Reiher-Sichtung:
Während ich so auf dem Stuhl stand und noch über den Schmetterling schimpfte, sah ich aus den Augenwinkeln etwas Großes rechts über mir. Auf den ersten Blick dachte ich, es wäre ein Storch (vielleicht ein Jungstorch, der sich vor seinen Eltern auf die Reise nach Afrika begibt...) - doch bei näherer Betrachtung erkannte ich, dass ein schöner Graureiher (Ardea cinerea) direkt über mir unseren Garten überquerte. Und ich hatte endlich mal bei solch einem Ereignis einen Fotoapparat in der Hand! 😃

 

Ich riss die Kamera hoch und schoss ein Bild nach dem anderen, bis der elegante Vogel über den Nachbargarten entschwand.

Himmelsbilder für Heidi - und endlich auch mal wieder Vogelbilder für I’d Rather B Birdin’

 

Gottesanbeterin, Teil 2:
Wenige Tage später, am 11. August, wollte ich den Lavendel in unserem Vorgarten schneiden. Ich hatte kaum ein Viertel meiner Arbeit erledigt, da entdeckte ich an einem Lavendelzweig abermals eine Gottesanbeterin - diesmal ein braunes Exemplar! 
 
Ich rief meinem Mann ganz aufgeregt zu, er möge bitte eine Kamera mitbringen, weil ich eine braune Mantis fotografieren will - und als er kam, meinte er: "Da ist noch eine - in grün!" Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, wo wir unserem Vorgarten-Lavendel mit Akribie absuchten - und insgesamt sage und schreibe FÜNF Mantis-Exemplare entdeckten! 
 
Leider saßen die gut getarnten Tiere teilweise sehr tief im Lavendel, weshalb wir sie nur schlecht fotografieren konnten. Wir wollten sie ja auch nicht stören oder gar vertreiben, also waren wir beim Knipsen sehr behutsam, was sich nunmal auf die Qualität der Fotos auswirkt. Aber in der folgenden Collage seht ihr alle fünf Gottesanbeterinnen. Eine von ihnen befand sich gerade bei der Eiablage (siehe Foto oben Mitte und unten rechts) - wie aufregend!


"Einige Tage nach der Begattung schreiten die Weibchen zur Eiablage. Die Eier werden nicht einzeln, sondern immer zu mehreren in einer sogenannten Oothek abgelegt; dabei handelt es sich um ein Gelege in einer schnell erhärtenden Schaummasse, das in der Regel 100–200 Eier enthält. Die Weibchen suchen sich für die Eiablage in ihrem Revier geeignete Stellen aus, meist klimatisch (Temperatur, Feuchtigkeit) günstige Stellen, an welchen der Nachwuchs nach dem Schlüpfen leicht Nahrung findet. Die Eiablage selbst dauert mehrere Stunden. In dieser Zeit scheidet das Weibchen einen mehr als 4 cm langen Sack mit dem darin enthaltenen Eigelege aus. Im Herbst verenden die erwachsenen Tiere, während die Eier mit den Embryonen in den durch ihre spongiöse Schutzhülle ausgezeichnet isolierten Ootheken überwintern."
(Quelle: Wikipedia)
 
Das heißt, wir werden wohl auch in Zukunft diese interessanten Tiere bei uns entdecken. Und offensichtlich mögen sie als Aufenthaltsort besonders gern unseren Lavendel. (In Wikipedia habe ich gelesen, dass sie auch gerne im Kirschlorbeer nisten - also ist diese Pflanze doch nicht so unsinnig, wie so häufig behauptet wird.)

Ausflug in die "Wüste":
In die Mannersdorfer Wüste, die gar keine Wüste ist, habe ich euch schon einige Male entführt. Z.B. kommt ihr HIER und HIER zu älteren Beiträgen über unsere schönen "Wüsten-Ausflüge".
 
Der Name „Wüste“ kommt von einer ungenauen Übersetzung des griechischen „eremos“ (Einsiedelei, Wüste, Einöde), die sich im Volksmund durchgesetzt hat. Die Wüste zählt zu den schönsten Gebieten des Leithagebirges und ist heute ein Naturpark. Im ehemaligen Klostergebiet wurde 1986 der jüngste Naturpark Niederösterreichs eröffnet. 
(Quelle: KLICK)

Am 12. August, einem ziemlich heißen Sommertag, unternahmen wir einen weiteren Ausflug in die Mannersdorfer Wüste - und zwar zusammen mit unseren Freunden Brigitte und Peter sowie meiner "Tante" *) Sigrun und ihrem Mann Hannes, die in der Nähe der Wüste wohnen. (Die Fotos dieses Tages sind allesamt nur mit unseren Handys entstanden, da weder Brigitte noch ich unsere Kameras mitschleppen wollten.)

*) Sigrun und meine Mutter waren Cousinen.

 

Wir hatten Lust, mal wieder zur Burgruine Scharfeneck zu gehen, und Sigrun zeigte uns einen herrlich schattigen Weg. An den Wegesrändern blühten Glockenblumen, Zyklamen und viele andere Schönheiten; außerdem sahen wir Tollkirschen (sowohl die Blüten als auch die Beeren), einige Pilze (die meisten davon übrigens angeblich essbar, aber größtenteils von Schnecken angeschleimt), sowie einige Käfer und Schmetterlinge. 

Unter anderem entdeckten wir auch einen schönen Russischen Bären (Euplagia quadripunctaria), siehe folgende Collage unten rechts und links. Diesen besonders apart gemusterten Falter habe ich früher ab und zu auf unserem Wasserdost gesehen, aber nun schon seit Jahren leider nicht mehr. (KLICK zu einem Foto, auf dem man die schwarz-weiß-rote Zeichnung besonders gut erkennt.)

Fotos von Brigitte

Fotos von Brigitte

Ein Tor für Nova sowie Pilz, Markierungsstein und Frau Hirschkäfer für Close to the Ground

Fotos von Brigitte

Die Mauer in der nächsten Collage gehört nicht zu der Ruine Scharfeneck, sondern zum Kloster St. Anna in der Wüste. Das 106 Hektar große Klostergebiet wird nämlich von einer 4,5 km langen Mauer umschlossen.

Zu diesem Kloster führte uns der Abwärtsweg von der Ruine. Einige der dort lebenden Tiere haben wir auch wieder gesehen, zum Beispiel die Mangalitzaschweine und die Schottischen Hochlandrinder. Ich war natürlich auf der Suche nach "meinem" schwarzen Stier, der sich bei einem früheren Besuch so begeistert von mir streicheln ließ. (Ein kurzes Video davon könnt ihr euch in DIESEM Posting ansehen - zu finden ungefähr in der Mitte des Posts.) 

Aber entweder der schwarze Stier, der diesmal da war, war nicht mehr derselbe wie 2018, oder er war in einer anderen Laune. Jedenfalls legte er äußerstes Desinteresse an den Tag. Ich versuchte es dann bei einigen jüngeren bzw. weiblichen Exemplaren, aber ehrlich gesagt vermisste ich bei den Rindviechern die wahre Leidenschaft, die ich beim letzten Mal erlebt hatte 😉🐮...


Daraufhin durchquerten wir noch erfolgreich das Labyrinth beim Kloster, und dann marschierten wir durch die Lindenalle wieder zurück zum Parkplatz. Übrigens entdeckte ich diesmal auch die alte Linde wieder, die einen anderen Baum umschließt ("Baum der Harmonie") - beim letzten Mal hatte ich schon befürchtet, dass man diesen Baum gefällt hatte, aber das war zum Glück ein Irrtum.

Fotos von Brigitte

Der Eismacher:
Auf dem Parkplatz der Mannersdorfer Wüste befindet sich ein Container vom "Eismacher". Schon vor unserer Wanderung hatten wir uns dort allesamt ein Stanitzel (=Tüte) Eis gegönnt - und weil's so gut gewesen war, genehmigten wir uns nach dem Ausflug gleich noch eines.

Es handelt sich dabei um handgemachtes Natur-Eis aus dem Burgenland - ohne Färbemittel, ohne Geschmacksverstärker, dafür aber mit regionalen Zutaten. Sogar das blaue Einhorn-Eis ist nicht künstlich gefärbt - es besteht aus Heidelbeer- und Vanille-Eis sowie Algen-Extrakten und schmeckt nicht nur Kindern. Es gibt auch vegane und zuckerfreie Sorten - Brigitte war vom himmlisch fruchtigen veganen Himbeereis sehr beeindruckt.

Weil wir fanden, dass es sich um ein wirklich ausgezeichnetes Eis handelt, versprach ich dem netten Betreiber, in meinem Blog ein bisschen Gratis-Werbung zu machen. Also: Wenn ihr mal in die Nähe vom Parkplatz der Mannersdorfer Wüste kommt, kann ich euch einen Stop beim Eismacher empfehlen (KLICK zu Ort und Öffnungszeiten). Und HIER findet ihr die anderen Eismacher-Standorte.

Gottesanbeterin, Teil 3: 
Ende der Werbe-Einschaltung 😉 - und auch schon beinahe das Ende meiner Ausflugs-Schilderungen. Die folgenden Fotos entstanden fast alle bei uns daheim - denn auch Brigitte wollte unbedingt unsere Gottesanbeterinnen sehen. Leider waren an diesem Tag nur zwei Exemplare anwesend, aber besser als nichts. (An den nächsten Tagen haben wir nach "unseren" Mantiden gesucht, aber keine einzige gefunden - ja nichtmal die Ooothek konnte ich entdecken, aber ich hoffe, sie ist noch da!) Das Foto des Schmetterlings hat Brigitte noch beim Eiscontainer aufgenommen, da saß der Weiße Waldportier (Aulocera circe) auf einem der Schirme.

Fotos von Brigitte
Gottesanbeterin, Teil 4: 
Am 27. August gab es dann nochmal eine freudige Überraschung: Die Mantiden hatten uns noch nicht verlassen, denn auf unserem Türstock saß kopfüber ein braunes Exemplar! Juhu! 😀
 
Manche von euch werden sich vielleicht fragen, wieso ich mich über ein Insekt so freuen kann. Ich werde versuchen, es zu erklären: Wir leben in einer Welt, in der so vieles schon ausgestorben ist und manche Tiere massiv von Aussterben bedroht sind. Auch Gottesanbeterinnen stehen auf der Roten Liste bedrohter Arten, und deshalb ist es mir eine besondere Freude, dass sie offenbar in unserem Naturgarten gute Bedingungen finden, um zu leben und sich zu vermehren.

Übrigens - meine Lavendel-Beschneidungs-Aktivitäten im Vorgarten habe ich selbstverständlich sofort nach der Entdeckung der ersten Gottesanbeterin beendet. Ich werde in Zukunft erst im frühen Frühjahr mit dem Schneiden und Fassonieren des Lavendels beginnen.


 Nun wünsche ich euch allen noch einen guten Start in den September!


Alles Liebe und bis bald, 
eure  🌿  T  r  a  u  d  e 🌿


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden, Close to the Ground bei Jutta,

39 Kommentare:

  1. Hello, Traude
    Nature is grand and your garden is attracting wonderful wildlife. It is awesome you are seeing the endangered Praying Mantis. They must love your garden. Fantastic captures of the Gray heron flying over. Once again, your post is action packed. So many beautiful photos and mosaics. You have some great outings and visit wonderful places with your friends. The Highland cattle are so cute. I enjoyed your post, beautiful nature and wildlife scenes. Thank you for linking up and sharing your post. Take care, have a happy weekend!

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  2. An interesting topic with valuable and new information worthy of research and reading 💯

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  3. Liebstige Traude,
    Wieder mal einer von Deinen wunderbaren, vielfältigen und bunten Posts. Ihr habt ja eine ganze Kolonie der Gottesanbeterinnen - und, da sie ihre Männchen fressen (nicht immer) sind sie mir aus gewissen Gründen nicht ganz geheuer. Und um Schmetterlinge richtig vor die Linse zu bekommen braucht es auch immer wieder Glück. Sehr majestätisch der Reiher. Und beim Eismann kriege ich trotz der herbstlichen Temperaturen Lust auf ein Vanille-Eis.
    Eine gute Zeit, alles Liebe und einen guten Start in den September
    Gerda
    https://gerdajoanna.blogspot.com/2021/08/und-nochmals-ins-museum-das-tiroler.html

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  4. Thank you for interesting information about praying mantises, I practically knew nothing about them - but in addition looked at google. So great that they love to live in your garden. Once again a beautiful post about all wonderful things you experienced! We had today the confirmation party of a grandson and I have to tell you that we are searching for two rescue kittens. I have received photos of two adorable kittens <3 I wish we get them. After sorrow, there comes joy. Wishing you a lovely late evening Traude.

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  5. Servus Traude, das war ja ein überaus ereignisreicher August. Und um die Mantidensichtung beneide ich dich schon ein bisschen. Bei uns ist es wohl doch noch nicht warm genug für diese interessanten Insekten. Vor zwei Jahren wurde angeblich mal eine Mantis in einem Frankfurter Garten gesichtet, aber seitdem hat man nichts mehr davon gehört. Die Russischen Bären haben sich aber offenbar in diesem Jahr ausgebreitet. Die hatte ich vorher auch noch nie gesehen und in diesem Sommer aber öfter. Euch auf euren Ausflügen wenigstens virtuell zu begleiten, macht immer wieder Freude.
    Herzliche Grüße – Elke

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  6. Your mosaics and photos never cease to stun, Rustrose. There is always so much to learn and see from each visit to your lovely blog. Fascinating photos and info about the praying mantids.

    Happy Sunday!

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  7. Hallo Traude!

    Wie ich sehen kann, habt ihr einen groooßen Garten! Da hast du ja gut Material, was du festhalten kannst.
    Spannend finde ich die Bilder mit der Gottesanbeterin, wobei sie mir eigentlich Gänsehaut verpasst, wenn ich dran denke, dass sie ihr Männchen verspeist.
    Und was für ein Glück hattest du mit dem Reiher. Fantastisch wie du ihn im Flug erwischt hast.
    Vielen Dank auch fürs Verlinken zu meinem Projekt "Ich seh rot" Immerhin sitzt der Schmetterling auf einem rot-weißen Schirm und auch du zeigst dich aufgehübscht in einem roten T-Shirt und rote Socken!

    Liebe Grüße in deinen Sonntag

    Anne

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  8. Servus liebstige Traude, also, erstmal bin ich immer geflasht von Deinen tollen Fotos! Auf meiner Reise ist einmal ein regelrechter Schwarm (!) von Störchen direkt über mir geflogen, ein Reh stand direkt vor mir, ein Mäusebussard kreiste nur einige Meter über mir...aber ich war jedesmal zu "geschockt", um die Kamera aus der Tasche zu pfriemeln, und dann war's zu spät. Was ich damit sagen will, es braucht nicht nur eine tolle Kamera (die Du ganz sicher besitzt!) sondern auch noch Geduld und vor allem Glück. So einen fliegenden Reiher aufzunehmen, wow. Das ist richtige Fotokunst, dass man da noch jede Feder erkennen kann, sozusagen. Richtig, richtig tolle Aufnahmen!
    Und ich kann verstehen, dass Du Dich über die Gottesanbeterinnen freust, weil i natürlich verstehe, warum. Die sind schon sehr faszinierend, wirklich, wenngleich sie halt doch ein wenig gruselig aussehen und ihre Begatter fressen... :-) Na ja, Du hast uns ja aufgeklärt, weshalb und dass sie das nicht immer tun. Kannibalismus ist ja auch eine Lösung, irgendwie. Da fällt mir die Bundestagswahl ein und dass es ja auch manch eine unnötige Partei gibt... hihi. Nein. Essen will ich die aber auch nicht, nicht dass mir noch schlecht wird...!
    Aber zurück zum Thema: euer Garten ist offensichtlich ein Paradies für Insekten, das ist doch der Beweis! Und darauf kannst Du zu Recht stolz sein und Dich darüber freuen!
    Inzwischen ist es so herbstlich geworden, dass ich gar keine Freude an so einem Eis hätte... aber ich find's toll, dass es immer mehr solche Eismacher gibt, die Wert auf natürliche Produkte legen. Das schmeckt man dann auch!
    Ganz liebe Grüße (noch ein paar Tage aus dem Urlaub) und Drückers, Maren

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  9. Liebe Traude,

    ich war gestern auch wieder unterwegs, aber so lang und so schön war sie dann doch nicht. Was für schöne Bilder zeigst Du wieder. Besonders interessant ist natürlich die Gottesanbeterin. Die habe ich bisher höchsten mal im Botanischen Garten gesehen. Schön auch die Fotos von dem Reiher. Da sieht man hier auch den einen oder anderen.

    Ich danke Dir für Deinen tollen Beitrag und für das Verlinken zu meinem Projekt.

    Liebe Grüße
    Jutta

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  10. Ich liebe gutes Eis! Und das wäre dann das erste blaue Eis, was mir schmecken würde. Da hätte ich auch zweimal einkehren können.

    Schön, dass der August für Euch diese positiven Erlebnisse als Ausgleich hatte ...

    Liebe Grüße
    Ines

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  11. Liebe Traude, was für ein wunderbarer Spaziergang durch die heimische Natur, egal ob jetzt in eurem toll blühenden und artenreichen Garten oder auch in der näheren Umgebung. Es gibt einfach so viel Schönes zu sehen und zu entdecken, wenn wir nur genau hinschauen – was hier alles so wächst, blüht und gedeiht, was hier alles so krabbelt, kriecht und fliegt. So finde ich es auch toll, dass du diesen Beitrag quasi der Gottesanbeterin gewidmet hast und wir sowohl mit Bildern als auch Beschreibungen zu dieser Tierart informiert werden. Ein Tier, das wohl noch nicht viele so in der freien Natur gesehen und entdeckt haben. Jedenfalls haben wir letzte Woche auch zwei besondere Vogel entdeckt und zwar zwei Störche auf einen Schornstein im Mostviertel – das war schon ein ganz toller Anblick, diese Tiere auf ihren dünnen Beinen zu betrachten. Aber was das ganz Besondere an diesem Schauspiel war, dass wir die Störche bei der Agape der Hochzeit unserer Nichte auf einem Haus in der Nähe der Kirche gesehen haben. Ja, wenn man da wohl abergläubisch wäre … ;-)
    Hab einen ganz wunderbaren Tag und alles Liebe Gesa

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  12. It's like reading a nature magazine when I visit here with you. With a special edition on fashion LOVE the heron photos!!

    Linking in this week, and sharing is much appreciated. Thanks, and happy birding!
    ~Anni @ I'd Rather B Birdin'

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  13. Vom Schnabel bis zu den Krallen, bildet der Reiher im Flug eine Linie, die mich an einen fliegenden Pfeil erinnert? Sehr elegant sieht das aus - ein schöner Blick, zu einem sonst, fast wolkenlosen Himmel.
    Mein nächster Dünenpost wird sich auch um die Gottesanbeterin drehen, doch so wie sich das Wetter zur Zeit kühl gestaltet, wird das der wärmeliebenden Art, bestimmt nicht gefallen! Toll, der Schmetterling, ich glaube diese Art kommt bei uns nicht vor? Ich wünsche dir auch einen schönen September, ein paar Tage werde ich demnächst in Nordhessen verbringen, ich hoffe das Wetter bessert sich bis dahin.
    LG Heidi

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  14. Jetzt bin ich aber schwer beeindruckt liebe Traude. Gottesanbeter*innen habe ich bisher in natura noch nie gesehen. Wie gut dass die Kamera zur Hand war. Eis geht bei mir immer 😆

    Liebe Grüße Sabine

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  15. Liebste Traude,
    es freut mich sehr, dass der August für Euch nicht nur Trauriges zu bieten hatte. Es war eindeutig das Monat der Gottesanbeterinnen ;-) Wie immer macht es viel Spaß, an Euren Abenteuern und Erlebnissen im Garten und in der schönen heimatlichen Umgebung teilhaben zu können. Und Eure Fotos sind wirklich eine Wucht.

    Alles Liebe, feste Drücker und einen schönen Sonntagabend!
    Dein Nadinchen

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  16. Liebstige Traude, ich finde es so schön dass Du Dich für Insekten so begeistern kannst. Ich habe heute wieder viel gelernt bei Dir und die vielen tollen Tier und Naturaufnahmen bewundert. So ein Eis würde ich auch kaufen, das klingt richtig lecker.
    Ist das Gelege noch da? Im LAvendel? Ich denke Du beobachtest es?
    Dicken Drücker und einen wunderschönen Sonntag Abend wünsche ich euch, liebe Grüße Tina

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  17. Schon toll wenn man die vor die Linse bekommt. Ich hatte hier bis dato nur ein Mal das Glück. Dazu noch so schöne Gartenimpressionen und dann den Gang in die Natur wo du für mich ein so schönes T mitgebracht hast. Danke dir vielmals dafür. Freue mich wieder sehr und wünsche dir bzw. euch noch einen schönen Wochenstart.

    liebe Grüsse

    Nova

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  18. Wonderful creatures and scenery!

    Thanks for sharing your link at My Corner of the World this week!

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  19. Tante Sigrun - we say kissing cousins, when the relationship needs explaining, but 'we are related'

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  20. Beautiful photos of the flowers, insects and birds. How is the weather in Austria. In the Netherlands not so good this summer.

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  21. Das Eis klingt auf alle Fälle köstlich. Zumindest so, als ob es tatsächlich nach noch mehr als "nur" Zucker schmecken könnte. Ich esse nur noch selten Eis, nicht weil ich es nicht mag, es schmeckt mir nur nicht mehr so gut, wie früher. Kann an mir lieben. Kann aber auch an den Zutaten liegen.
    Leider ist mir das Burgenland für einen Becher Eis doch etwas weit... hmmm. Und mitbringen geht auch nicht.... :-(
    Ich glaube gar nicht, dass es sooo wenig Insekten gibt, wie immer gesagt wird. Ich glaube eher, dass die Menschen sich viel zu wenig mit Bedacht IN der Natur aufhalten.
    Ich glaub eine Gottesanbieterin habe ich seit Jahren keine mehr gesehen. Allerdings haben die unseren vor wenigen Wochen wohl schon die letzte "Fähre" genommen und sind in trockenere Gebiete geschwemmt worden.
    Tolle Fotos sind Euch beiden da wieder gelungen. Ich bin gespannt auf den Nachwuchs.
    BG Sunny

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  22. Hi Traude :) The Praying Mantis is such an interesting little bug! I loved the photos, and of the flowers. And a great shot of the Heron! Your trip to the desert and the Runes looks like so much fun. It's been a while since I've done a day trip, I want to go back to the ocean and visit the Rocks again! Oh the Ice Maker!!! I LOOOOOVE ice cream. I haven't made any in years. By the way thanks for the suggestion about preserving my garlic! I still need to figure it all out, I'd like to try it in oil, I think it would be marvelous!

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  23. Wow kann ich da nur zu deinen Bildern der Gottesanbeterin sagen, liebe Traude...auch habe ich deine Eindrücke aus der Natur mal wieder genossen und natürlich hätte ich beim leckeren Eis auch nicht nein sagen können.
    Nun wünsche ich dir einen schönen Mittwoch und lasse dir einen lieben Gruß hier, Marita

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  24. Die Natur ist und bleibt faszinierend. Einfach genial, was Insekten so alles können.
    Schön, dass du dich zum Ende des Monats den positiven Dingen zuwendest. Die Fotos erwärmen auch mein Herz.Danke dafür.

    Komm gut in den September und hab eine schöne Zeit (kaum zu glauben, dass das Jahr sich schon wieder dem Ende zuneigt).
    GLG sigrid

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  25. Aufgrund der doch recht vielen Regentage soll dieser Herbst ein super Pilzjahr werden, wir können es kaum erwarten mit den Körben los zu ziehen. Aber eins interessiert mich doch noch mehr, spielt ihr mit dem Gedanke, einer anderen Katze ein liebevollen Zuhause zu geben in naher Zukunft? LG Romy

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  26. Wow, die Bilder der Gottesanbeterin sehen wirklich sehr eindrucksvoll aus! :-)
    Hab einen schönen Abend, liebste Grüße
    Juli
    https://julispiration.com

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  27. Great captures of the bird in flight!! #GardenAffair

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  28. Liebe Traude,

    noch nie in Natura gesehen die Gottesanbeterin, vielen fürs Zeigen.

    LG Bernhard

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  29. Ich freue mich, dass der Monat noch so viele glückliche Momente für euch bringen konnte.
    Und die Bilder mit der Gottesanbeterin sind so schön! Die Schönheit der Naturbühne ist sooo beeindruckend. Wie schön, wieder etwas von dieser Schönheit auf deinem Blog bewundern zu können.
    Liebe Grüße,
    Claudia

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  30. Liebe Traude,
    nun war ich ein paar Tage nicht im Netz unterwegs ... da ist viel passiert. Ich bin tief betroffen vom Tod eures Maxwell´s. Doch er hatte ein tolles Leben bei euch, ihr eine schöne Zeit mit ihm.
    Eure Ausflüge sehen wieder fantatisch aus, ich habe noch nie von einem russischen Bären als Falter gehört ... danke, dass Du uns diese tollen Bilder gezeigt hast. Es ist immer spannend in der Natur auf Entdeckung zu gehen ... da gibt es viel zu erkunden und zu bestaunen.

    Vele liebe Grüße
    Anke

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  31. Tolle Bilder von der Gottesanbeterin, und wieder interessante Infos. Das wäre was, wenn wir ein verlorenes Bein wieder nachwachsen lassen könnten …
    Und schön dass wir wieder in eurem Garten spazieren gehen können. Ich mag ja die Kapuzinerkresse sehr gerne.
    Den Graureiher hast du super erwischt. Ja, das ist ein Glück, wenn man den Foto schnell zur Hand hat.
    Und den Russischen Bären hast du auch im Bild festhalten können. Darüber freue ich mich besonders. Ich habe den Schmetterling im Schwarzwald das erste und bisher auch das einzige Mal gesehen.

    Ich wünsche euch auch einen guten Start in den September.
    Liebe Grüße von Heidi-Trollspecht

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  32. Traude - I missed your post about Maxwell; I am so sorry to hear about his passing. It is always so difficult to lose a loved furbaby. The summer lilac is so pretty, but the real star of this post are the mantises. I used to see them all the time as a child, but now I cannot remember the last time I saw one. By the way, if you were trying to link to my blog this week, it did not come through!

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  33. Liebe Traude,
    eine Gottesanbeterin habe ich noch nie selbst gesehen. Wahnsinn, dass ihr soviele davon im Garten habt. Die Fähigkeit, ein Bein nachwachsen zu lassen ist sehr beeindruckend. Ich staune immer wieder, welche Fähigkeiten Tiere doch haben.
    Das Verhalten nach der Paarung sagt mir allerdings weniger zu...
    Einen Fischreiher hatten wir auch mal im Garten, allerdings fehlten anschließend auch die Hälfte der Fische im Teich, das fand ich nicht so toll, und habe dann den Teichrand so umdekoriert, dass der Fischreiher nicht mehr in Teichnähe landen kann. Ich habe ja schließlich die Fische in den Teich gesetzt und fühle mich deswegen auch für sie verantwortlich.
    Der Ausflug in die "Wüste" war sicher wunderschön, auch interessant, woher der Name kommt.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  34. Beautiful post ! I love the nature pics and I am glad that you are able to travel to many beautiful locations. Thanks for sharing with Garden Affair

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  35. Wow kann ich da nur zu deinen Bildern der Gottesanbeterin sagen, liebe Traude

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  36. Hallo Traude,
    Eis essen wir im Moment auch noch jeden Samstag bei unserem Lieblingsitaliener ;) Tolle Bilder von den Gottesanbeterinnen. Heuschrecken sehen wir ab und zu bei uns im Hof oder Garten - mal Große und mal Kleine ;) und freuen uns jedes Mal darüber ! LG und schönen Tag, Katrin

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  37. das ist ja toll dass sich die Gottesanbeterinnen bei euch wohlfühlen
    und auch vermehren
    wunderschöne Bilder hast du wieder mitgebracht

    liebe Grüße
    Rosi

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