Mittwoch, 3. Februar 2021

Fahrt mit der Salzbergbahn und Hallstatt-Museum - Salzkammergut 2020

 
Diesen Beitrag hatte ich zum Großteil schon im Dezember 2020 geschrieben und bebildert. Dann kam der Tod meiner Mutter dazwischen und es dauerte eine Weile, bis ich es schaffte, den Post fertigzustellen. Deshalb bekommt ihr die Fortsetzung meines Salzkammergut-Berichtes erst heute zu lesen...

 
Servus ihr Lieben!

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Wie ich bereits in meinem vorigen Salzkammergut-Beitrag Freie Sicht auf Hallstatt!  angekündigt habe, gibt es noch einen zweiten Teil meines Hallstatt-Berichtes. Heute wollen wir eine Zeitreise in mehreren Etappen unternehmen: Wir fahren mit der Salzbergbahn gemeinsam zum Hallstätter Hochtal und besuchen anschließend auch noch das interessante und umfangreich bestückte Hallstatt-Museum. Los geht's! 😊
 
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Immer noch 5. Tag - 10. Oktober 2020 - Hallstatt, 2. Teil:
 
Nach unserem Bummel durch den hübschen Ortskern von Hallstatt waren Edi und ich nicht ganz einig darüber, ob wir zuerst ins Museum gehen sollten (was von der Gehstrecke her praktischer und logischer gewesen wäre) oder ob wir lieber dem Wetterbericht glauben wollten, der für den späteren Nachmittag Regen ankündigte. Letztendlich gewann der Blick zum Himmel und wir beschlossen, sicherheitshalber zuerst mit der Standseilbahn auf den Salzberg zu fahren. (Für beide Aktivitäten - also sowohl Hallstatt-Museum als auch Salzwelten - gab es übrigens mit der Salzkammergut-Card Ermäßigungen.)
 
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In nur 3 Minuten gleitet man mit der Salzbergbahn in das Hallstätter Hochtal  hinauf - und unternimmt zugleich eine Zeitreise zurück in das 1. Jahrtausend v. Chr. Denn hier befindet sich auf 838 m Seehöhe das berühmte eisenzeitliche Gräberfeld aus dem Zeitraum 800 bis 400 v. Chr, das im 19. Jahrhundert vom Bergwerksbeamten Johann Georg Ramsauer entdeckt wurde. 
 
Darüber erzähle ich euch später noch ein bisschen mehr - zuerst möchte ich mit euch zusammen von der Aussichtsplattform beim Rudolfsturm einen Blick ins Tal werfen - schließlich handelt es sich dabei - laut Hinweisschild - um einen "Welterbeblick":

Im Uhrzeigersinn: Salzberg von Hallstatt aus gesehen - Schild Welterbeblick beim Rudolfsturm (alter Wehrturm) - herbstlicher 
Wein-Bewuchs am Rudolfsturm - Rudolfsturm mit Brücke - Blick auf See, Berge und Herbstwald - Schlägel und Eisen, das 
internationale Symbol für den Bergbau, im Bodenpflaster vor dem Eingang zu den Salzwelten von Hallstatt
 
 
Der freischwebende Skywalk bietet tatsächlich einen einzigartigen Ausblick auf den historischen Ortskern, den See und die Region Dachstein-Salzkammergut. Glücklicherweise habe ich schon auf dem Skywalk bei der Hohen Wand geübt, meinen Höhen-Bammel zu überwinden. (Dort geht es unter dem Metallgitter allerdings "nur" 120 Meter in die Tiefe - der Skywalk auf dem Salzberg befindet sich hingegen ganze 360 Meter über Hallstatt!)
 

 
Aber schaut mal, ich habe mich sogar "freihändig" getraut (ohne Gitterboden fällt's mir wohl auch leichter 😉) - und der Blick von der Plattform ist wirklich atemberaubend schön! 
 

 
 Aber auch der Blick übers herbstliche Hochtal vom Rudolfsturm aus ist ein Traum:
 
 
Der Rudolfsturm im "Eingangsbereich" des Hallstätter Salzberg-Hochtals geht in seiner Kernsubstanz auf einen Wehrturm aus dem Ende des 13. Jahrhunderts zurück, wurde aber im Lauf der Jahrhunderte mehrmals umgebaut. Vom Mittelalter bis 1954 diente er als Wohnung des jeweiligen Bergbaubetriebsleiters. Mittlerweile wird der Turm gastronomisch genutzt. 
 
 
 
Von der Bergstation der Standseilbahn nahmen wir den befestigten Waldweg in Richtung Schaubergwerk.
 

 
Entlang des Weges befinden sich zahlreiche Stelen mit Informationen über die faszinierende Geschichte dieses Ortes sowie ein Schaugrab. Außerdem finden sich hier historische Gebäude oder deren Nachbauten oder z.B. dieses Marterl (Bildstock) mit der Heiligen Barbara - Schutzpatronin der Bergleute.
 
Hallstattzeit:
Wie oben schon erwähnt, entdeckte der Bergmeister Johann Georg Ramsauer im Verlauf von Grabungsarbeiten zur Schottergewinnung im Jahr 1846 ein Gräberfeld mit Skeletten, Urnen und kostbaren Grabbeigaben am Salzberg-Hochtal. Es handelt sich dabei um eine der bedeutendsten Begräbnisstätten der Welt. Ramsauer führte erste Ausgrabungen durch - bis 1863 legte er 980 Gräber frei - und dokumentierte seine Funde sorgfältig.  
 
Diese Arbeit war ausschlaggebend für die Benennung einer ganzen Kulturepoche - denn seither wird die Eisenzeit unterteilt  in eine Hallstattzeit (Ältere Eisenzeit - ca. 800 bis 450 v. Chr) und eine Latènezeit (benannt nach dem Fundort La Tène am Neuenburgersee in der Schweiz; Jüngere Eisenzeit - ca. 450 v. Chr. bis Christi Geburt). Sowohl mit der Hallstattkultur als auch mit der Latènekultur wird die Volksgruppe der Kelten in Zusammenhang gebracht.
 
Schaugrab, Waldweg und Stelen. Manche Stelen bieten Spiegelungen.

Wenn wir schon bei Gräbern sind: Auf einer der Stelen, die den Weg säumen, ist das Bild eines mit Schrift und Malerei verzierten Totenschädels zu sehen. Dieser hat nichts mit den Funden im Hochtal zu tun, sondern mit dem Hallstätter Beinhaus: Hier werden nämlich auf weltweit einzigartige Weise seit ca. 1600 die Gebeine ganzer Generationen vollständig aufbewahrt - und zwar in speziell verzierter Form. HIER (oder im vorangegangenen Link) könnt ihr einen Blick in den Hallstätter Karner werfen - und für alle, die sich gruseln: Ich finde den Anblick der geschmückten Schädel absolut nicht schauerlich, sondern ästhetisch, künstlerisch und pietätvoll; durch die Beschriftung mit Namen und Jahreszahlen wird die Identität der Verstorbenen bewahrt.

Spuren menschlicher Tätigkeit in Hallstatt:
Zurück zum Hochtal: Bis zum heutigen Tag finden hier Ausgrabungen statt. In der ersten Hälfte des letzten vorchristlichen Jahrtausends wurden hier mehr als 2000 Menschen bestattet, davon ca 1.300 bisher museal geborgen. Viele der Skelette - Männer, Frauen und Kinder - zeigen Spuren harter körperlicher Arbeit. Das Gräberfeld Hallstatts ist ein Friedhof der Bergleute. Auch verschiedenste Gegenstände wie Trinkgefäße aus Italien, Elfenbein oder Bernstein wurde gefunden; diese lassen den Rückschlus zu, dass ein reger Tauschhandel mit der wertvollen Ware Salz stattfand. 
 
Die bislang ältesten Funde (z. B. ein jungsteinzeitlicher Schuhleistenkeil - d.i. die Klinge eines prähistorischen Werkzeugs - oder ein Hirschgeweihpickel) datieren etwa 5000 v. Chr. Man geht mittlerweile davon aus, dass im Hallstätter Hochtal seit rund 7000 Jahren Salzabbau betrieben wird. Im Zusammenhang mit diesem sind Strukturen aus der Bronzezeit, der Hallstattzeit, der Latènezeit und der Römerzeit bekannt. Anlagen aus dem Hoch- und Spätmittelalter sowie aus der Neuzeit werden auch in Schriftquellen gut belegt. Aus der Jungsteinzeit, der Völkerwanderungszeit und dem Frühmittelalter gibt es bisher nur vereinzelte Funde. 


Auch Belege einer prähistorischen Fleischindustrie wurden gefunden. Denn mit dem Salz aus dem Berg ließ sich Fleisch gut konservieren. Blockbauten wie der unten gezeigte wurden als Surbecken bzw. Pökelwannen für Schweinefleisch verwendet:

 

Später, im mittelalterlichen Bergbau (welcher 1311 erstmals urkundlich erwähnt wird), wurde das Hallstätter Salz nicht mehr in fester Form gewonnen, sondern mit Hilfe von Wasser aus dem Gebirge gelaugt. Das Produkt ist Sole. Um Sole in Salz zu verwandeln, benötig man eine Sud-Pfanne, in der das Wasser verdampft und Siedesalz gewonnen wird. Erst 1965 wurde das letzte Pfannhaus in Hallstadt geschlossen.

 

Es hätte noch weitere informative Programmpunkte gegeben - z.B. gegen Aufpreis die Möglichkeit, einen alten Stollen zu besichtigen. Doch wir hatten vor, noch einmal nach Hallstatt zu gehen um dort unsere Zeitreise fortzusetzen. Also fuhren wir mit der Salzbergbahn wieder ins Tal:

 

Dort wurden wir von einer schwarzen Katze begrüßt, die uns natürlich an unsere Nina erinnerte. Sie ließ sich freudig von uns kraulen.

 

Auch ein neugieriger Schwan gehörte zum Begrüßungskomitee. Wir hielten sicheren Abstand voneinander (daran ist man heutzutage ja bereits gewöhnt 😷), sagten freundlich "Hallo!" und gingen beide wieder unserer Wege.

 

Auf dem Weg zum Museum Hallstatt schreitet man zuerst über Zeitreise-Stufen und dann durch ein Tor der Geschichte. Hier konnten wir die Dinge, die wir auf dem Berg gesehen hatten, vertiefen und noch mehr Interessantes über 7000 Jahre Geschichte dieses Ortes erfahren.

 

Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, klickt bitte auf den obigen Museums-Link. Ich zeige euch hier nur einen kleinen Auszug der Exponate:

Als wir aus dem Museum herauskamen, begann es gerade zu tröpfeln. Zum Glück schafften wir es noch halbwegs trocken bis zu unserem Wagen, dann wurde der Regen auch schon stärker. Das Timing war also mal wieder perfekt gewesen!

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Zum Abendessen kombinierte ich meine mitgebrachten Kleidungsstücke neu - den altbekannten roten Maxirock zum auch schon oft gesehenen grünen Langarmshirt. Das Trachten-Gilet (und auch die Schmetterlingsbrosche) kennt ihr ebenfalls - aus diesem Post von 2018 - und ihr habt das Gilet bereits früher gesehen. (Ich habe es nämlich von zartrosa auf rosarot umgefärbt. So sah es früher aus. Das machte mich dann doch zu blass.) 


Das Abendessen im Hotel Grimmingblick war wieder ein Traum - wenn ich daran zurückdenke, sabbere ich auf die Tastatur.

 

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Mit den sonnigen Urlaubstagen war  es ab da vorbei - dieser Urlaub hat uns also nur während der Hälfte der Tage freundliches Herbstwetter geboten, doch das war nicht so wichtig.

Ich kann euch gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass wir diesen Urlaub im Herbst 2020 gemacht haben. Zu diesem Zeitpunkt war nicht abzusehen, dass die Lockdown-Zeiten zurückkehren und so lange dauern würden... Im Moment können wir nur in Gedanken verreisen - ich hoffe daher, ihr hattet ein wenig Spaß an dem virtuellen Kurzurlaub in Hallstatt!


🍂💒💦⛰️💦💒🍂

 

Ganz liebe Rostrosengrüße,
eure Traude


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Mittwoch, 27. Januar 2021

Frühlingshaftes Winter-Picknick in Laxenburg

Servus ihr Lieben!


Vielen Dank für all eure lieben Zeilen zu meinem Schnee-Beitrag. Mittlerweile ist das ganze schöne Winter-Wunderland weggeschmolzen - und heute Morgen wieder zurückgekehrt! Aber heute will ich euch trotzdem keine Schneefotos zeigen. 

Danke auch für eure Besserungswünsche für meine Schulter. So schnell geht das vermutlich nicht - mehr darüber am Ende dieses Posts.

Ich werde mich jedenfalls auch dieses Mal wieder kurz fassen. Die Fotos von dem fast frühlingshaften Jänner-Spaziergang im Schlosspark Laxenburg mit unseren Freunden Brigitte und Peter sprechen eh größtenteils für sich. Für mehr Infos klickt bitte auf die Links.

 
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Die wunderbaren Fotos der folgenden zwei Collagen hat Brigitte aufgenommen und mir per WhatsApp geschickt. Ihr seht, es war ein traumhafter Tag und es gab wieder ein Picknick:


Hier könnt ihr sehen, was ich unter meiner alten roten Steppjacke trug - das frühlingshafte Grün ist schon eine Vorbereitung auf das nächste Linkup von Maren COLOUR ENERGY: GRÜN (ab 31. Januar).

 

Kommt ihr mit auf einen virtuellen Laxenburg-Spaziergang? Es lohnt sich!


Brigitte schrieb mir danach per WhatsApp:  

"9000 Schritte, 6,5 km, 1,5 Stunden plus 1 Stunde Mittagspause plus 1 Stunde Fotopause, 400 Kalorien zuzüglich Mittagessen und Zimtschnecke!" 

Das hat doch was. Und der Park mit seinem alten Baumbestand und den historischen Gebäuden und Denkmälern ist wunderschön.  

Hier z.B. die Rittergruft:

Mein Freund, der Baum - die Eibe: Immergrün, giftig, widerstandsfähig, kann sehr alt werden und zu einem riesigen Baum heranwachsen, wird aber auch gern als Formgehölz oder Hecke genützt, das harte Holz wird z.B. zum Musikinstrumentebau oder für Drechselarbeiten verwendet.

 

Die Rittersäule:


Bei einer schönen, großen Weide lag ein abgebrochener Ast, der von Brigitte gleich zu einem Weidenkränzchen verarbeitet wurde. Danach wurde Edis Rucksack mit dem Kranz verziert 😁 Für diese Weide ist laut Brigitte schon Frühling, das erkennt man an der gelben Färbung - der Baum hat schon begonnen, "Wasser zu ziehen".

 

Marianneninsel:


Bei einer sonnigen Bank packten wir unsere Rucksäcke aus - Tee, Weckerln, Kekse, und Brigitte hatte sogar hübsche Servietten mitgebracht. Mein roter Schal war der Tischläufer. 

Die Wolken wanderten und veränderten sich ständig. Edi entdeckte eine Seepferdchenwolke - seht ihr sie? (oben rechts). Und unten Mitte - ist das ein feuerspeiender Drache oder ein Wasserspeier?:

Die Franzensburg mit dem Tor in die neue Woche für Nova:

"Alle meine Entchen schwimmen auf dem See" - an manchen Stellen ist er aber sogar noch zugefroren:

Mit "Eiswürfeln" drauf!

Rechts oben: Maulwurfshügel - im Winter/Spätwinter bedeuten die, dass nochmal Schnee kommt. Stimmt, so war es dann auch!

Am Rückweg gab's mehr Wolken als am Hinweg, aber es war von Anfang bis Ende ein wunderbarer Tag und ein freudiges Freundestreffen!

Hier noch ein paar der gesammelten Schilder für Artis Schilderwald:

Und zum Schluss noch mein Zu-Hause-Anzug, den ich euch vor allem deshalb zeige, weil er zu den diesjährigen Pantone-Farben des Jahres passt - Ultimate Gray und Illuminating Yellow. (Mehr über diese Farben in den Posts von Claudia und Maren):

 

Nun noch kurz zu meiner Schulter

Ich habe mir vor Jahren durch Bürostress und zu viel Maus-Arbeit ein Schulter-Arm-Syndrom eingehandelt, hatte zwei Jahre lang Probleme mit einer Frozen Shoulder, die ich erst durch Physotherapie und Kur wegbekam... offenbar nicht auf Dauer. Aber ich kenne seither gute Schulter-Übungen, die ich auch regelmäßig mache. Ich hoffe also, diesmal dauert es keine zwei Jahre, sondern viel, viel kürzer...

Euch allen wünsche ich Gesundheit - und macht euch, so gut es geht, eine schöne Zeit!

Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude


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Samstag, 16. Januar 2021

Winter.Wunder.Land

Ihr Lieben,

meine rechte Schulter, die mich eine zeitlang verschonte, macht wieder Probleme. Deshalb gibt es heute von mir ein Posting mit gewohnt vielen Bildern, aber mit wenig Text.

Am Dreikönigstag - 6. Jänner schneite es hier erstmals in diesem Jahr, und unser Garten verwandelte sich in ein hübsches Winterwunderland. Nina braucht ein paar Anläufe, aber dann ging sie raus:


Wir hatten noch Trockenhefe aufzubrauchen - und Edi buk diese köstlichen Zimt-Apfel-Nuss-Schnecken:

  

Zwei Tage später war die ganze schöne weiße Pracht wieder verschwunden - und der Himmel zeigte spektakuläre Wolkengebilde:

Meine Freundin Christine hatte mir am Telefon begeistert von einem Ausflug nach Krumbach erzählt, und so kamen wir am 10. Jänner auf die Idee, in der dortigen Umgebung wandern zu gehen. Es wurde eine Fahrt in den Winter.

 

 

Für Nova habe ich dort den einen oder anderen Glockenturm fotografiert...

Und auch ein paar "T's" in die neue Woche:

Ein paar Tage später begleitete ich meine Tochter zu einem Termin in eine andere Niederösterreichische Stadt - in deren Nähe sich der Ort befindet, an dem meine Großtante Emma mit ihrer Familie lebte. (Emma war die Lieblingstante meiner im Dezember verstorbenen Mutter.) Ich wollte sehen, wie es dem alten Haus geht, in dem ich manche Ferientage verbracht habe. Es gehört jetzt den Erben von Emma und wird leider nur selten genützt, aber es besitzt immer noch Ausstrahlung:

Am 14. Jänner begann sich unser Garten allmählich wieder in weißes Gewand zu hüllen:

 

Wir buken Vollkorn-Semmeln und Weckerln (Brötchen) nach einem tollen Rezept, und dazu gab es Kürbisgulasch mit Kürbissen aus eigener Ernte. (Falls ihr die Rezepte gern hättet, gebt mir bitte Bescheid, dann poste ich sie demnächst.)


Danach unternahm ich einen Schneespaziergang bei Wolken und Sonnenschein:

  

Ihr Lieben, ich hoffe, auch ihr lasst es euch so gut wie möglich gehen. Ich wünsche euch schöne Tage und danke euch sehr für all eure lieben Zeilen zu unseren "etwas anderen" Weihnachtstagen!

 

 

Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude


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