Samstag, 2. Juni 2018

Was gibt's sonst noch vom Mai zu erzählen? Teil 2

Servus ihr Lieben!
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Ich hoffe, ihr seid gut im Juni angekommen! Wir Rostrosen haben den Wechsel vom Mai in den 
Juni auch absolviert - und befinden uns somit auf Urlaub in sehr "exotischen" Gefilden: in Gardenien 
und auf Terrassien nämlich 😉😊. Denn auch Herr und Frau Rostrose können ab und zu mal Urlaubstage 
ohne das Zurücklegen großer Distanzen verbringen und sich einfach nur mal ein bisserl erholen und 
den Garten in seiner schönsten Zeit genießen. Das ist nichts Neues - diejenigen unter euch, die schon 
länger bei mir lesen, haben bereits in anderen Jahren miterlebt, dass wir zwischendurch gern ein
paar Tage oder Wochen Urlaub Daheim einschieben. Natürlich unternehmen wir bei solchen 
Gelegenheiten auch Ausflüge. Im Juli 2014 spielten wir z.B. Tourist im eigenen Land - KLICK. Und
 für heuer ist ebenfalls einiges geplant - aber was das ist, erzähle ich euch erst im Anschluss. Jedenfalls
werde ich nicht an jedem Tag zum Bloggen kommen... Doch ich will mich bemühen, zwischendurch 
immer wieder mal in eure Blogs reinzuschauen und ab und zu auch ein paar Worte zu hinterlassen!

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Fürs erste geht's hier aber (wie im vorigen Beitrag versprochen) mit meiner Mai-Rückschau weiter
😉. Es gibt zwar nichts über besondere außerhäusige Unternehmungen zu berichten, doch dafür habe
ich unseren Garten so intensiv genossen wie vielleicht in noch keinem Frühling zuvor.

Das hat einerseits damit zu tun, dass das Wetter im Mai 2018 mehr als in früheren Jahren zu 
Aktivitäten im Freien eingeladen hat und andererseits, dass ich Teile des Monats fußlahm im 
Krankenstand verbracht habe und meine Freiluftaktivitäten daher etwas eingeschränkt waren:





Keine Radtouren oder Wanderungen oder langen Walking-Runden - 
an Sport gab's nur die im vorigen Post erwähnte "Reha"-Gymnastik. Aber stattdessen durch den 
Garten humpeln, in den Hochbeeten herumzupfen, Düfte einatmen, erste Beeren, Salatblättchen und 
Kräuter ernten, Insekten beobachten... Was letzteres betrifft, gab es übrigens erfreulicherweise eine 
ganze Menge zu sehen im Rostrosengarten!

Unser ursprüngliches großes Insektenhotel war zwar teuer, aber für Bienen nicht besonders gut 
geeignet, weil viele der Bohrlöcher im Holz und Schnittstellen an Bambusrohren ausgefranst sind 
(dass Bienen da nicht einziehen, weil sie sich an den zarten Flügeln verletzten könnten, lernte ich erst
im Lauf der Zeit); einige Füllungen wie Stroh, Tannenzapfen, Holzwolle werden von Ohrwürmern,
Florfliegen, Marienkäfern und anderen kleinen Krabblern benützt, aber nicht von Wildbienen. HIER
könnt ihr lesen, welche Füllungen für ein Insektenhotel geeignet sind bzw. welche Insekten welche
Füllung bevorzugen.




Schon im Vorjahr brachten wir an unserem Pavillon eine neue kleine Nisthilfe für Wildbienen an
und sie wurde von Anfang an gut angenommen. (Und dieses Wildbienenhotel kostete ungefähr ein 
Fünftel von unserem ersten Exemplar - beim H*fer, das ist der österreichische Al*i.) Auch heuer
sind wieder einige der "Zimmer" besetzt. Da ich nicht wusste, ob man Niströhren, aus denen schon
etwas geschlüpft ist, reinigen sollte oder nicht, habe ich HIER nachgelesen. 

Die Kurzversion ist: Nein, die benutzten Gänge in einem Insektenhotel sollten nicht gereinigt werden. Die Insekten 
erledigen das lieber selbst. Nur Spinnweben vor den Nisthilfen sollte man regelmäßig entfernen, damit die frisch 
geschlüpften Wildbienen nicht gleich zu Spinnenopfern werden.

Zu meinem Plan für 2018 gehörte u.a., den Bienen ein weiteres Haus zur Verfügung zu stellen. Da
unsere Selbermach-Versuche an ebenfalls nicht sehr sauberen Bohrlöchern scheiterten, suchten wir
wieder nach einem im Handel erhältlichen Bienenhotel. Und siehe da, der H*fer hatte auch heuer
eines zu bieten. (Der Schlitz ist übrigens eine Nisthilfe für Schmetterlinge.) Inzwischen sind noch
mehr Röhren besiedelt als in der unteren Collage zu sehen, aber ich glaube, ihr könnt auch hier gut
erkennen, dass die Bienen es akzeptieren. (Am liebsten werden die Bambusrohre genommen, und
zwar je enger, desto lieber.) Und unser Garten ist sehr, sehr gut besucht von den
verschiedensten Bienenarten!




Bevor ich euch weitere Bienenfotos zeige, kommt hier mal ein Outfit mit Marens Monatsfarbe
Beige, denn die passt gut zum Holzton der Bienenhotels 😊. Der Rock kam auch schon in meinem 
vorigen Posting vor, denn obwohl beige eine tolle Kombi-Farbe ist, habe ich nicht allzu viele Stücke 
in diesem Farbton. Aber ein paar davon werdet ihr im Juni kennenlernen - bzw. die meisten davon 
kennt ihr natürlich schon längst. 

Die blau-beige gemusterte Bluse unten kennt ihr allerdings noch nicht, obwohl es sich bei ihr 
keineswegs um einen Neuankauf handelt. Im Gegenteil, ich besitze sie seit den 1980ern! Sie ist zum
 Knoten gedacht und ein Stückchen vom Bauch bleibt immer frei. Außerdem hat sie Schulterpolster.
Die sind zwar nicht sehr ausgeprägt, aber eben doch ziemlich "Achtziger" - deshalb landete sie vor
längerer Zeit schon in meiner Verkleidungskiste.


Und weil die Modischen Matronen diesmal das Thema "Inspiriert von den Achtzigern" haben, passt das Outfit zufällig auch dort dazu!


Als ich vor kurzem auf der Suche nach etwas anderem darin 
stöberte, fiel mir die alte Bluse in die Hände, und ich finde, mit einem Shirt darunter verdient sie 
sich durchaus eine Wiederbelebung! Das selbstgefärbte dunkelblaue Jäckchen passt hier auch gut
dazu. (In dem verlinkten Post erfahrt ihr auch, weshalb ich so wenige Anziehsachen in Beige habe:
Viele davon bekamen im Lauf der Zeit eine andere Farbe von mir verpasst: weil Beige zwar toll zu
kombinieren und ein schön-sanfter Ton ist - ich aber derzeit "buntere" Farben trotzdem mehr an
mir mag...)

Hier nun abermals Bienen und Hummeln in unserem Mai-Garten:
Ihre absoluten Pollen-Favoriten während der letzten Wochen waren: Katzenminze, Salbei,
Kletterhortensie und die dornenlose Kletterrose Lykkefund. Ein paar bienenfreundliche Pflanzen
stehen schon neu in den Startlöchern, zum Beispiel Liguster und Lavendel - und einiges, das ich
heuer extra für die Summer und Brummer angebaut habe, wird wohl auch demnächst zu blühen
beginnen...




Passend zu den Blütenfarben von Katzenminze und Salbei: mein selbst gehäkeltes Dreieckstuch
sowie das lila Muster auf dem Tuch um meiner Hüfte, das mir einst der indische Tuktuk-Fahrer Vel
geschenkt hat. Das Kleid ist jenes, das ich auch im Bangkoker Königspalast getragen habe, wo ich
mir aber ein hässliches graues Shirt drüberziehen musste, weil meine Schultern zu betörend sind
😉😊😝




Vom bereits bekannten DIY-Schultertuch zum noch unbekannten DIY-Pflanzkorb. Das cremeweiße
Eisengestell habe ich ja schon eine ganze Weile - es hing die letzten Jahre hindurch an der Holzwand,
an der Efeu und Kletterhortensie wuchern, und ich fand es durchaus auch ohne Bepflanzung attraktiv.

Aber da mein Vorhaben lautet "so viele Blüten wie möglich", zogen in den Korb ein paar Sedum-
Pflänzchen ein - die halten es aus, wenn sie nicht extra gegossen werden - und gutes Bienenfutter
sind sie auch. Damit die Erde hält, verwendet man für solche Körbe normalerweise Einlagen aus
Kokosfasern - man kann aber auch eine bereits aussortierte Fußmatte vom Möbelschweden
zerschneiden. So wurde die Matte wiederverwendet, statt weggeworfen und den Neuankauf einer
Kokosfasereinlage konnte ich mir auch ersparen. Das Schnitzbild mit dem Reh, das neben dem
Korb hängt, hing früher im Wohnzimmer meiner Eltern.




Noch ein Kleid in blaugrün oder türkis - diesmal ein kurzes Exemplar, das ich (wie die meisten
Minikleider) als Tunika trage. Hier habe ich es gemixt mit der navyblauen Jacke von oben, den
ebenfalls selbst gefärbten Jeans und meinem dunkelblauen Lochspitzenjäckchen - alles schon ein
paar Jahre bei mir...





Was ihr in der folgenden Collage oben links und oben rechts seht, ist meine Pilzzucht! Rechts
ist sie noch im kleinen Gewächshaus unter dem Fliederbusch untergebracht, aber da sie dafür
bald zu üppig wurde, ist sie nun übersiedelt: In den Schatten des alten Apfelbaums, der vor dem
Geräteschuppen wächst - und dort in die Schale eines alten, verrosteten Grillers. Diese wollte
ich ursprünglich mit Blumen bepflanzen, nun bietet sie sich aber dafür an, die Kräuterseitlinge
 vor Schnecken zu schützen.

Wie die Pilze ohne die feucht-haltende Plastikhaube aussehen, zeige ich euch demnächst.
Außerdem seht ihr unten sich bereits rötende Ribisel (nun sind sie schon fast alle rot und werden
immer wieder mal von uns weggenascht). Ebenfalls komplett aufgegessen haben wir inzwischen
die gesamte Kirschenernte des Jahres 2018 - unser noch recht junger Baum trug heuer immerhin
schon 7 Kirschen! 😊 Auf einer davon haben sich unfeiner Weise grüne Stinkwanzen gepaart
 - siehe unten links - aber wir haben dieses Liebesnest kurzerhand abgewaschen und verputzt 😉😋




Zwischen den beiden Kirschenfotos
seht ihr unsere zu diesem Zeitpunkt noch unreifen Felsenbirnen. Diese Sträucher, die sich u.a.
durch hübsche weiße Blüten und eine wunderschöne Herbstfärbung auszeichnen, wachsen in vielen
Gärten, zuweilen auch in öffentlichen Parks, ohne dass die Besitzer oder die Parkbesucher wissen,
dass die Früchte köstlich schmecken. Nachdem ich vor kurzem ein Rezensionexemplar des Buches
"Geh raus! Deine Stadt ist essbar" erhalten habe, in dem die Felsenbirne auch lobend erwähnt
wird, stelle ich euch diese feine Pflanze demnächst noch genauer vor.




Auf unserer rechten Gartenseite schließt an den Gemüsegartenteil mit den
Hochbeeten der Bereich mit den Johannisbeeren und Himbeeren an, und dann kommt auch schon
der Buddha-Hügel mit dem kleinen Bachlauf, der in einem Teich mündet. Hier mal ein Blick auf
den Hügel und das Bacherl vom Pavillon aus.

Unsere "Teichlandschaft" besteht mittlerweile aus zwei Miniteichen:
Der eine ist in einer Kunststoff-Teichschale aus dem Bauhaus untergebracht, darin leben mehrere
Teichschnecken, Libellenlarven und manchmal auch Kröten. Der andere ist noch kleiner und besteht
aus einem ehemaligen Maurer-Kübel. Aus ihm wachsen die schönen gelben Teich-Lilien, die im
anderen Teich schon zu wenig Platz hatten und die ich deshalb übersiedelte. (In diesem hinteren
Gartenteil durften übrigens auch früher, als ich noch das weiß-rosa-lilane Farbkonzept hatte,
 schon Blumen in den Farben gelb, rot und orange bühen 😉.)



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Hier abermals ein Blick auf gelbe Blüten im Rostrosengarten: unter anderem auf die im Vorjahr 
gekaufte Kletterrose, die eigentlich rosa hätte werden sollen, und das Makro einer Wasserlilienblüte.
 Die schwarzen Käfer mit den dezenten weißen Punkten, die sich sowohl auf der Rose als auch auf 
der Wasserlilie tummeln, dürften Oxythyrea funesta (Trauer-Rosenkäfer) sein. In Deutschland
gilt dieser Käfer als stark gefährdet, in Bayern gar als vom Aussterben bedroht (KLICK). In 
unserem Garten ist davon nichts zu bemerken, die Käfer haben hier offenbar ihr Paradies entdeckt.




Die Pfingstrosen verpflanzte mein lieber Mann heuer auf meinen Wunsch hin 
von einem der vorderen Beete in den mittleren Bereich des Gartens - dorthin, wo der nach Apfel 
duftende Wildrosenstrauch (Weinrose / Apfelrose) wächst. Denn im mittleren Beet blühten die 
Päonien zwar kurzfristig sehr schön in rosa und weiß, aber wenn es in dieser Phase regnete, ließen
 sie ihre großen, schweren  Blütenköpfe hängen, und dann fielen die Blütenblätter aufs grüne Laub 
und klebten dort, bis ich sie abzupfte. Und nach der Blüte standen sie eigentlich nur grün und etwas 
langweilig im Beet herum und brauchten viel Platz. 

Unter der Weinrose hingegen sind die Pfingstrosen, die eigentlich als empfindlich und 
"verpflanzungsunwillig" gelten, prima angewachsen, haben durch die Rose ein schützendes 
"Regendach", fingen pünktlich zu Pfingsten zu blühen an und bilden nach der Blüte unter dem 
Rosenstrauch einen schönen grünen Polster. So ist allen geholfen! Win-Win!




Oben links seht ihr das Makro einer Pfingstrose, in der ein Trauer-Rosenkäfer steckt. Und auf der
Apfelrosen-Blüte sitzt ebenfalls einer! (Und auf dem wiederum hat sich eine kleine Fliege oder
große Mücke niedergelassen... Warum nur muss ich bei diesem Bild an die Bremer Stadtmusikanten
denken???) Also, liebe Bayern, wenn ihr gern ein paar Oxythyrea funesta haben möchtet, ich gebe
die Hälfte von ihnen an die Meistbietenden ab 😉😊




Von Rosenkäfern zu Rosenblüten auf Stoff: Als letztes Outfit für heute zeige ich euch abermals
 eine Kombination mit der olivgrünen Longbluse, die ich im vorigen Post mit einer Safarihose und
 einem rosa Shirt kombiniert hatte. Diese Baumwollbluse mit Ton-in-Ton-Blütenstickerei begleitet
mich nun auch schon seit mehr als einem Jahrzehnt. Ich trage sie am liebsten wie eine offene Jacke
- hier mit meinen rot-rosa-grünen Rosenshirt und der Camouflage-Hose, die ihr z.B. aus

Und diesmal habe ich sie mit einem Schmetterling aufgepeppt, der mir vor kurzem ins Haus
"geflattert" kam. Denn Julia vom Blog Vintage with Laces trennte sich von einigen ihrer hübschen
Strassbroschen. Bei einer von ihnen "schlug ich zu", und sie kam in Gesellschaft einer kleinen
grünen Libelle und eines hübschen Kärtchens bei mir an 😊 Ich denke, diese Brosche in meinen
"Power-Farben" grün und rot (sowie rosa) werdet ihr noch häufiger an mir sehen, denn sie passt
zu vielen meiner Kleidungsstücke!




Für alle, die sich über Katzenfotos freuen, habe ich am 18. Mai einige Bilder von Nina und
Gastkater Austria aufgenommen (und am und 19. Mai dann ein paar Fotos von Maxwell).


Das sah schon ein bisschen nach einer Annäherung von Nina und Austria aus... auch wenn er lieber einen gewissen 
Sicherheitsabstand wahrte...



Leider haben wir Austria seither nicht mehr gesehen. Und wir wissen, dass ihn seine Besitzer
ebenfalls seit diesem oder dem nächsten Tag vermissen... Auch wenn er nicht unser Kater ist,
machen wir uns Sorgen um ihn, denn der Bursche hat sich im Verlauf der letzten Monate in unser
Herz geschlichen. Wir hoffen alle sehr, dass er nur (wie in jungen Jahren unsere Nina) aus purer
Abenteuerlust irgendwo durch die Felder zieht und schließlich doch wieder nach Hause
zurückkehrt...




Hier nun noch die angekündigten Aufnahmen von Kater Maxwell.
Er hält sich gern in der Thujenhecke auf. Mag sein, dass Thujen nicht die idealen
Pflanzen für einen Naturgarten sind, und in der Tat denke ich darüber nach, den hinteren Teil der
Hecke eines Tagesdurch ökologisch wertvollere Gehölze zu ersetzen, doch als grüne Wand im
Garten, als immergrüner Sichtschutz, als Katzenversteck und gut duftende Adventpflanze finde ich
unsere Thujenhecke (die übrigens vom Onkel der Vorbesitzerin aus Stecklingen gezogen wurde),
gar nicht so übel. Und unsere Katzen sind eindeutig ebenfalls dieser Meinung (denn auch Nina
sehe ich immer wieder mal aus den Thujen herauskommen)...




Ihr Lieben, ich dachte ursprünglich ja, dass ich mit zwei Mai-Rückblick-Postings das
Auslangen finde werde, aber wie es nun aussieht, muss noch ein dritter Beitrag her. Ich danke
euch ganz herzlich für eure lieben Blogbesuche und Kommentare zum vorigen und auch gleich
im voraus zum heutigen Teil - und auch für eure Tipps im Zusammenhang mit den Kommentar-
Mails. Mal sehen, wie ich das hinkriege. Die Kommentarmoderation auf "immer" zu stellen klappt
jedenfalls nicht - die anonym abgegebenen Test-Kommentare meines Mannes sind niemals
angekommen. Und vom Dashbord aus bin ich's nicht wirklich gewöhnt - doch es wird mir wohl
nichts Anderes übrig bleiben...






Zum heutigen Schluss möchte ich 
euch noch danken für eure Verlinkungen zu meinem letzten ANL-Beitrag. Das Linkup ist nun
beendet, doch schon ab 15. Juni gibt es eine neue Gelegenheit, eure Postings rund um den
Themenkreis Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life zu verlinken.

Herzliche rostrosige Grüße 
von eurer Traude



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys neuem Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style,
Style with a Smile von Emma - Style Splash,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB


Montag, 28. Mai 2018

Was gibt's sonst noch vom Mai zu erzählen? - Teil 1

Servus ihr Lieben!
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Gleich zu Beginn eine Frage in eigener Sache zur Kommentarfunktion: 
Bis zum Start der DSGVO 😡 bekam ich automatisch bei jedem Kommentar, den ihr bei mir hinterlassen habt, eine
 Nachricht per Mail. Jetzt bekomme ich diese Nachricht nur noch, wenn ich unter dem Kommentarfeld ein Häkchen
neben "Ich möchte Benachrichtigungen erhalten" gesetzt habe. Allerdings müsste ich dieses Häkchen bei jedem meiner
Posts setzen, also auch bei den alten Beiträgen, wenn ich auch über Kommentare zu älteren Postings benachrichtigt 
werden will. Denn ich habe auch schon Kommentare zu Posts erhalten, die vier Jahre alt sind und das Dank der Mail-
Benachrichtigung erfahren. Sämtliche Beiträge aus 9 Jahren mit einem Häkchen zu versehen, das finde ich doch recht
 mühsam. (Ich habe übrigens auch versucht, die Kommentar-Moderation zu aktivieren, das hat nicht geklappt, ich warte
 auf die Test-Kommentare, die mir mein Mann geschickt hat, immer noch...)

Nun bekomme ich es also nicht mehr mit, wenn mir jemand zu einem älteren Beitrag etwas Nettes geschrieben hat 
oder wenn mir jemand dort eine Spam-Nachricht hinterlassen hat... Habt ihr dieses Problem auch? Oder habt ihr einen 
Weg gefunden, das zu umgehen?


Habt Dank für eure lieben Zeilen zu unserer Alpaka-Wanderung! Das war wirklich eine
Unternehmung, die Spaß gemacht, unsere Herzen erwärmt hat und uns in ewiger Erinnerung
bleiben wird. Dieser schöne Ausflug fand so ziemlich am Anfang dieses Monats statt, und jetzt
befinden wir uns schon an seinem Ende...




Doch wie an den obigen Vorschaubildern erkennbar ist und zudem an der Überschrift, die einen
zweiten Teil verspricht, war der Mai 2018 ähnlich bunt, bewegt und vielfältig wie schon der April.
Wobei zu einem bewegten Leben ja nicht nur die "Ups" gehören, sondern manchmal auch die
"Downs". Aber dazu etwas später mehr.


Mit dieser Collage beteilige ich mich nochmal rasch an Marens Farbe des Monats PINK und am ALL-WHITE-Thema 
der Modischen Matronen (denn unter dem rosa Rock ist ja alles weiß 😉)


Am Samstag vor dem sonntäglichen Ausflug zu den Weinviertler Alpakas gab's in unserer Gegend
einen Bauernmarkt - diesmal mit traditionellem Kesselfleisch. Da spielt meistens auch zünftige
Musik auf, und ich verspürte Lust, mich "outfit-mäßig" dem musizierenden Herren hier unten rechts
anzugleichen - schließlich freut sich mein Dirndl ja auch, wenn es ab und zu mal richtig "dirndelig"
ausgeführt wird (und nicht bloß als schräge rostrosige Dirndl-Tragevariante 😉). Da die Schürze
rosa ist, passt sie auch zum "pinken Monatsthema" von Maren.





Ich gebe zu, dass ich die Schürze besser bügeln hätte sollen, aber das ist mir ehrlich gesagt erst
auf den Fotos aufgefallen und da war es dann schon zu spät - da bin ich dann schon so "unter d'Leut'
'gangen". (Woran man einmal mehr erkennt: Mit Frau Rostrose kann man überall hingehen - nur nicht
fort... 😉)






Die Faltenschürze hat sich aber auf niemandes gute Laune ausgewirkt, schon gar nicht auf
meine. Hätte mich jemand darauf angesprochen, hätt' ich wahlweise behauptet, das sei derzeit
modern oder das sei eine von der Universität Uppsala empfohlene Methode, von Gesichtsfalten
abzulenken. Und auch von dem Umstand, dass ich wegen meines schmerzenden Fersensporns nur
in Sneakers mit Einlagen drin zum Markt gehen konnte, ließ ich mir den Spaß nicht verderben.






Der Bauernmarkt
war leider gemüsemäßig nicht sehr gut bestückt, vielleicht ja auch, weil derzeit noch nicht so viel
zu ernten ist, außer in Glashäusern... Es gab hier eher Wurst und Speck, Brot, Käse, Eier, Öle,
Honig und dergleichen, aber alles frisch und regional. Und wir haben jetzt eine neue Hofladen-
Adresse, wo wir auch mal vorbeischauen wollen. Wir nahmen uns je eine Portion Kesselfleisch mit
Kren (Meerrettich) und Brot fürs Mittagessen mit nach Hause, außerdem Speck und knackige
Radieschen (das einzige Gemüse, das wir auftreiben konnten und das wir noch dazu beide mögen).
Und beim nächsten Mal nehmen wir Behälter mit, dann können wir auch Aufstriche dort kaufen
- ganz ohne Wegwerf-Plastikdosen.




An dem Wochendende hatten die Iris mit ihrem satten, samtigen Violett gerade wunderschön
zu blühen begonnen. Mittlerweile sind sie wieder verblüht, aber dafür gibt es nun andere Blüten.
Und die rosa Nelken von weiter oben sind sowieso Dauerblüher und verströmen einen betörenden
Duft, den ich sehr, sehr mag. Unten könnt ihr auch einen Blick auf unsere Bananenpflänzchen
werfen, außerdem auf die dunkelroten Blätter der Zellernuss, die sich auf auf ihrem Platz in
unserem Garten offenbar wohl fühlt, auf einen der Blumentöpfe mit meiner bienenfreundlichen
Aussaat und auf den Hügel beim Miniteich.





Hinter diesem Hügel wachsen Himbeerstauden sowie Rote und Schwarze Johannisbeeren. Die
Roten, die bei uns ja Ribisel heißen, scheinen aber heuer noch im grünen Zustand einige tierische
Fans gefunden zu haben: So "abgegrast" wie diesmal waren die Rispen jedenfalls noch nie. Ich
nehme an, durch den warmen April gab's bei den Singvögeln hier in den Gärten früher als sonst
Nachwuchs, und der musste mit allem gefüttert werden, was zu kriegen war. Wir haben zwar
Körner und auch Rosinen im Futterhäuschen, und auch Meisenknödel hängen dran, aber vielleicht
 ist das im Moment nicht das Richtige - habt ihr da eventuell einen Tipp für mich?



Kater Maxwell begleitete mich in den Gemüsegarten und schmuste begeistert mit den Holzlatten unserer Hochbeete 😉
Dieses Outfit ist in Sachen "Farbe des Monats" ein Übergreifer: Das Shirt mit den rosa Blümchen, hervorblitzendem 
rosa Bustier und Holzkette mit rosa Zier-Steinchen passt noch zum Mai, der Rock in Beige schon zum Juni.


Nach dem Wochenende mit Bauernmarkt und Alpaka-Wanderung
kam dann einiges zusammen - zuerst stechende Kreuzschmerzen, und am Donnerstag-Feiertag
(Christi Himmelfahrt) wachte ich kurz nach 4 Uhr nachts mit heftiger Migräne auf und brauchte
danach den halben Tag, bis die Tabletten endlich so halbwegs angriffen. In solchen Momenten
kommt einem das Leben irgendwie weniger schön vor, auch wenn man sonst weiß: Zu leben ist
definitiv das Schönste, was einem passieren kann.

Nachmittags ging's dann wieder besser, und am
nächsten Tag habe ich erfahren, dass auch andere an diesem Tag Migräne hatten. (Da machten sich
offenbar die Witterungsschwankungen bemerkbar: Im April hatten wir Sommer, im Mai dann ein
bisserl Aprilwetter... oder so.) Aber die Natur braucht's - und wenn man es genau nimmt, war auch
der Mai eher sonnig als feucht. Unser Garten sieht auf alle Fälle auch bei Regen hübsch aus, finde
ich. Das Grün und die Farben der Blüten leuchten da besonders intensiv:



Auch auf meiner Tunika blüht es - zartrosa und korallenrot...

Der Samstag nach Christi Himelfahrt war wieder frühlingshaft und schön, und wir nützten das
Wetter, um abermals zu grillen; dazu gab's Pflücksalat vom Bio-Laden mit diversen "Beigaben" aus
dem eigenen Garten: Ampfer, Blätter der Kapuzinerkresse, Rucola und ein paar essbare Blüten der
hübschen Violas. Auf dem Wäscheständer im hinteren Gartenteil trocknete die Wäsche leicht
flatternd vor sich hin.

Am Nachmittag desselben Tages passierte mir leider ein Malheur - ich hab's in meinem vorigen 
Post schon kurz angerissen (und danke allen, die es da bereits gelesen und mir in dem Zusammenhang
liebe Besserungswünsche hinterlassen haben): Ich absolvierte einen spektakulären Treppensturz, bei
dem ich mich unter anderem am rechten Knie verletzte.




Ins Krankenhaus fuhren wir aber erst nach einer nicht sehr angenehmen Nacht. Frau Rostrose
will ja nicht gleich wegen jedes "Hoppalas" zum Doktor rennen 😉. Teile des Muttertags verbrachte
ich also mit ambulanten Untersuchungen, doch zum Glück hielten sich die Wartezeiten in Grenzen.
Am Knie habe ich offenbar einen Meniskus-Einriss, die Rippen sind ebenfalls geprellt und ein paar
Blutergüsse habe ich auch noch zu bieten - aber immerhin ist nichts gebrochen. Ein Hinkebeinchen
war ich vor dem Treppensturz schon wegen meines Fersensporns, und jetzt hinke ich eben noch
mehr.

(Und ich könnte nicht behaupten, dass es inzwischen schon wieder richtig gut ist. Aber ins Büro humple ich 
trotzdem schon wieder. Eigentlich blöd. Aber bald ist Urlaub - in Gardenien und auf Terrassien! - angesagt! Juhu!)

Trotzdem kann ich euch Fotos von meinen Outfits und mir mit einem fröhlichen Lächeln zeigen
 - erstens weil ich noch einige Outfit-Fotos vom April in Reserve habe, was mir jetzt zugute kommt,
zweitens, weil ich auch nicht wie ein Miesepeter dreinsehe oder mich in Sack und Asche hülle, wenn
ich lädiert bin. Ich habe zahlreiche "Baustellen" an meinem Körper - und auf der Welt, die ich so
liebe, gibt es ebenfalls ein paar nicht so erfreuliche Dinge. Würde ich mir dadurch dauerhaft die
Laune oder den Spaß an Kleidung verderben lassen, käme ich nicht sehr oft zum Lachen, sondern
müsste permanent mit einer Leidensbittermiene durch die Welt gehen. Und dazu habe ich keine
Lust.
 
 
Oliv und Pink - noch ein Mix für Maren - und dazu die bequemsten Schuhe ever...



Ich versuche meine "Baustellen" eher praktisch und systematisch anzugehen. Im Moment ist
das aber gar nicht so einfach, da manche Problemlösungen andere Baustellen bedingen...

Über mein Lipödem samt Venenschwäche habe ich euch schon einiges erzählt. Abgesehen von 
meiner täglichen Kompressions-Massage mit einem VariLymph-Gerät *) soll ich so viel wie möglich 
zu Fuß zu gehen. Ich walke also, bin auch sonst im Alltag und im Urlaub viel zu Fuß unterwegs und
benütze so gut wie nie einen Lift, weil Treppensteigen gut für die Beindurchblutung ist. Durch die
fleißige Herumlatscherei habe ich mir nun allerdings den Fersensporn und die Haglund-Ferse
  eingehandelt. Nach Thailand kaufte ich mir als Übergangslösung Geleinlegesohlen, inzwischen 
bekam ich vom Orthopäden spezielle Einlagen und eine Stoßwellenbehandlung verschrieben. Durch 
die Knieverletzung wurde Gehen jetzt noch weniger angenehm ... aber nur sitzen oder liegen tut mir 
natürlich auch nicht gut. 

*) Insgesamt 1 Stunde pro Tag, meistens abends beim Fernsehen. Das ist übrigens einer 
der Gründe, weshalb ich nicht mehr so oft wie früher zum Bloggen komme...)



Unser Mai-Garten bei Sonne... (da blühte und duftete der Flieder noch so schön!) ...


Dass ich zudem seit längerem Probleme mit Rücken und Schultern habe, 
wisst ihr u.a. durch meine Kur-Geschichten. Seit Anfang 2018 gehe ich zweimal die Woche
trainieren, teils um meinen Rücken und natürlich auch die anderen Muskeln zu stärken, teils um
mein Gewicht im Griff zu behalten (denn bei Lipödem ist abnehmen schwer und bei Rücken- und
Fußproblemen sollte man auch besser weniger als mehr wiegen). Zu diesem Zweck habe ich mich bei
Mrs. Sp*rty eingeschrieben. Das ist zwar nicht die billigste Variante, um Gymnastik zu betreiben,
aber wohl die, die mir aktuell am besten dabei hilft, meinen inneren Schweinehund zu überlisten. Es
funktioniert tatsächlich - und so bin ich seit Jänner eifrig dabei. (Das ist ein weiterer Grund,
weshalb ich nicht mehr so oft wie früher zum Bloggen komme...)

 
... und bei Regen.
 
 Der rosane Kugelschreiber in der Collage unten war das Mrs.Sp*rty-Motivationsgeschenk, als ich 
alle Stempel in meinem Trainingskärtchen hatte 😉 (passt also auch zur Marens pinkem Farbthema). 
Wobei ich gestehen muss, ursprünglich schreckte mich der "pinke Faden" der sich durch das Konzept 
dieser rein weiblichen Fitness-Studios zieht, eher ab. Ihr wisst ja, dass mein Verhältnis zu Rosa ein 
ambivalentes ist - und das allgegenwärtige Pink im Mrs.Sp*rty-Studio und auf Mrs.Sp*rty-Taschen,
-Trinkflaschen, -Shirts, und nun eben Kugelschreibern... verbinde ich irgendwie mit Barbiepuppen.
Damit kann ich mich nicht wirklich identifizieren. Erst, als mir eine Kollegin vorschwärmte, dass
sie durch das Training dort ihre Rückenschmerzen losgeworden sei und wie nett dort alle wären,
machte ich ein Probetraining.Und fühlte mich wohl und gut beraten.

Und nun also meine Knie-Verletzung! Die Vorstellung, jetzt wieder eine Trainingspause einlegen
zu müssen, gefiel mir absolut nicht. Ich habe noch sehr gut in Erinnerung, wie das im Vorjahr war:
Zuerst war ich durch die Kur und das Training auf dem Schiff total motiviert und fühlte mich fit -
dann kam die Bronchitis - und dann kam der Durchhänger. Ich wollte nicht schon wieder so
zurückgeworfen werden!





Also humpelte ich in Studio, klagte den Trainerinnen dort mein Leid - und bekam einen absolut
knieschonenden Trainingsplan maßgeschneidert - der nennt sich jetzt "Traudes Reha-Programm" 😊👍
Ich habe es bereits mehrmals gemacht und bin froh, dass ich mich auch mit all meinen neuesten
körperlichen Baustellen regelmäßig auspowern kann. Danach geht es mir immer besser als vorher.

Die beiden grauen Kugeln, die ihr in der oberen Collage seht, haben auch mit einem Tipp
 zu tun, den ich sowohl bei Mrs. Sp*rty als auch von zwei Ärzten bekam. Dabei handelt es sich
nämlich um Faszienbälle, die man zur Selbstmassage verwenden kann - u.a. bei Rückenschmerzen -
aber auch die Plantarfaszien bei Fersensporn... Die silbernen Ringe haben keinen therapeutischen
Hintergrund - das sind Servierringe zum Anrichten von Speisen auf Tellern. Ich finde, gemeinsam 
geben sie ein ganz gutes Deko-Ensemble ab, wenn sie nicht anderweitig benützt werden 😉😊.

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Nun aber genug von Gesundheits-Themen!
Das waren jetzt mal die Schilderungen zur ersten Mai-Hälfte 2018 - 
Fortsetzung folgt! Da zeige ich euch dann auch, was es mit der Schmetterlingsbrosche auf sich hat, 
die es in den Vorschaubildchen der ersten Collage zu sehen gibt... Zum heutigen Schluss möchte ich 
euch noch danken für eure bisherigen Verlinkungen zu meinem letzten ANL-Beitrag - nur noch bis 
zum Abend des 1. Mai könnt ihr dort eure Postings rund um den Themenkreis Achtsamkeit
Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life verlinken. (Aber keine Sorge, bereits ab 15.6. gibt's 
dazu eine neue Gelegenheit!)


Herzliche rostrosige Grüße 
von eurer Traude
und kommt mir alle gut in den Juni!!!



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys neuem Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB




Donnerstag, 24. Mai 2018

Alpaka-Wanderung in den Leiser Bergen

Servus ihr Lieben, ...


... neulich habe ich angekündigt, dass ich euch bald von einer "entzückenden Unternehmung"
berichten werde. Denn Anfang Mai nahmen wir endlich - wie schon lange geplant - an einer Alpaka-
Wanderung teil. Könnt ihr euch noch an mein Posting von August 2017 erinnern, wo wir die




Im Vorjahr konnten wir keinen Termin mehr für eine Alpaka-Trekking-Tour bekommen. Aber
diesmal hat es geklappt - und da alle drei Rostrosen von dieser aus den südamerikanischen Anden 
stammenden, domestizierten Kamelform begeistert sind, unternahmen wir diesen Ausflug zu 
dritt.

Ich meine jetzt natürlich nicht jene "drei Rostrosen" in der folgenden Collage, die da unten in 
der selbst gefärbten hellgrünen Hose-Bluse-Kombi mit pinker Leinenbluse und grün-pink-buntem 
Tuch herumhüpfen, um euch ihr Alpaka-Wanderungs-Outfit zu präsentieren (das natürlich wieder
bei Marens "Farbe des Monats Mai - PINK" verlinkt wird! Den Alpakas waren die
knalligen Farben zum Glück wurscht... 😉)




Sondern ich meine, dass erfreulicherweise auch die Rostrosen-Tochter Jana wieder mit von der
Partie war. Und obwohl sie sonst keine begeisterte Wandersfrau ist, hat ihr das etwa einstündige 
"Gassigehen" mit den niedlichen Vierbeinern durch die sanften Hügel des Weinviertels sehr gut 
gefallen. Sie tickt da ganz ähnlich wie ich - gebt mir Viecher, und ich bin dabei 😊 - Tiere machen
uns einfach glücklich, und den sanften Alpakas wird sowieso eine beruhigende, harmonisierende 
Kraft zugeschrieben. Man nennt sie auch die Delfine des Landes, da sie sich gut als Therapietiere
eignen.







Die anpassungsfähigen Tiere fühlen sich (wenn sie so gut gehalten werden wie z.B. hier
in Grafensulz) in unseren Breiten genauso wohl wie in ihrer ursprünglichen Heimat in den
südamerikanischen Anden. Ich habe dazu in meinem vorjährigen Post bei den Kommentaren
auch einiges geschrieben - und für weitere häufig gestellte Fragen zu Alkpakas könnt ihr euch
HIER die Antworten durchlesen.






Bei unserem Besuch im Vorjahr, trugen die Alpakas gerade ihre "Sommerfrisur". Diesmal
waren die Tiere noch wuschelmähnig, aber es dauert nicht mehr lange bis zur Schur. Aus der
(auch für Allergiker geeigneten) feinen Wolle werden gefilzte Hüte, Gästepantoffeln, gestrickte 
Hauben und dazu passende Schals, warme Fußbetteinlagen sowie besonders weiche und schön 
wärmende Handschuhe angefertigt.





Bevor wir zu dem Ausflug aufbrachen, stellte uns der Besitzer die derzeit elf Tiere samt
wissenswerten Eigenschaften vor. Auf der Homepage kann man nachschlagen, wenn man ein paar 
der Namen vergessen hat: Attila (Chef), Torres (Vizechef), Chicco (Busenfreund), Rusty (Lauser), 
Belu (Jugendlicher), Nemo (Kinderfreund), Speedy (Neugieriger), Lucky (Sonnenschein), 
Aaron (Altbaby), Knut (Babyalpaka), Zorro (neues Babyalpaka).




Wie euch an den Namen vielleicht auffällt, handelt es sich um ausschließlich männliche Tiere, da
diese sich untereinander besser vertragen, als es bei gemischten Herden der Fall ist. Jungtiere gibt es 
dennoch, und sie finden in der Herde normalerweise schnell Anschluss. Die beiden Kleinen in der 
folgenden Collage sind Zorro und Knut, die zwei Jüngsten. Und unten seht ihr schon Jana und Edi 
mit den Tieren, die uns "zugeteilt" wurden:




Jana und ich durften gemeinsam den schwarzen Herdenchef an die Leine legen und zusammen mit
ihm die "Vorhut" bilden. Edi bekam das "Altbaby" Aaron, das sehr an Attila hängt und deshalb am
liebsten direkt hinter ihm geht. Nachdem auch die anderen Teilnehmer "ihr" Alpaka angezäumt
hatten, konnten wir in die wunderschöne Landschaft des Naturparks Leiser Berge losziehen. (Die
jüngsten Alpakas blieben zurück, sie werden auf die Spaziergänge mit Besuchern erst "eingeschult".)
Die Wälder und Wiesen hier sind wichtige Lebensräume für zahlreiche Arten und im angenehmen
Weinviertler Klima gedeiht auch - wie der Name schon sagt - hervorragender Wein.
 

Leider verursacht der Sonnenhut unfotogene Licht- und Schattenspiele in meinem Gesicht - aber dafür hat sich der 
unbemützte und nicht eingecremte Edi einen leichten Sonnenbrand auf der hohen Stirn geholt...

 
Wir plauderten die ganze Zeit
über freundlich mit Attila und Aaron, weil sie das gerne mögen. Aaron ist übrigens ein sehr
aufmerksames Leit-Tier; als ein paar Hasen über die Felder sprangen, verlangsamte er sein Tempo
 und sah ihnen nach, wohl um sich zu vergewissern, dass von ihnen keine Gefahr für seine Herde
ausgeht.






Eine Wanderung mit Alpakas geht angenehm gemächlich vor sich. Darüber bin ich froh, denn 
seit einiger Zeit habe ich Probleme mit einem schmerzhaften Fersensporn und einer so genannten 
Haglundexostose auf beiden Füßen. Super, was man nicht alles kriegen kann 😯...*)

*) Und während ich diesen Text tippe, habe ich noch ganz andere Probleme, die mich gleich ganz von diesem Ausflug 
abgehalten hätten - ich habe nämlich einen "eleganten" Treppensturz absolviert, bei dem ich mir eine Rippenprellung, 
Blutergüsse und ein verdrehtes Knie samt Meniskuseinriss zugezogen habe. Zum Glück nichts Schlimmeres! Teile des 
Muttertages habe ich in der Unfallambulanz verbracht - und zu meiner Freude erfahren, dass nichts gebrochen ist.
Bis dieser Text in meinem Blog erscheint, vergehen allerdings noch ein paar Tage - und bis dahin wird es mir 
vermutlich (bzw. hoffentlich) schon wieder viel besser gehen...


 Habt ihr schon mal Alpakas gefüttert? Ihre Lippen sind unheimlich sanft und so zart - und sie "pflücken" die Halme
 ganz behutsam von der Hand.

Zwischendurch machten wir immer wieder Pausen, um unsere wolligen Begleiter mit feinen 
Wildkräutern und Gräsern zu füttern oder sie selbst grasen zu lassen oder um unseren Blick über 
die wunderschöne Umgebung schweifen zu lassen. Und bei diesen Gelegenheiten wurden auch wir 
Menschen mit Informationen über Alpakas oder über den Naturpark Leiser Berge "gefüttert" 😊
Hier werden beispielsweise - neben der unberührten Naturlandschaft und neben den zum Schutz 
vor Wild eingezäunten Feldern - auch eigens Felder für Widschweine, Rehe und Hirsche angelegt, 
damit sie dort wühlen, fressen und sich wohlfühlen können!





Falls ihr überlegt, ob ihr mal an einer Alpakawanderung teilnehmen sollt - ich kann's 
euch nur von Herzen empfehlen. Bei uns hat auch kein einziges Alpaka gespuckt 😉 (Das tun
sie Menschen gegenüber nämlich normalerweise nicht - bzw. nur, wenn sie sich bedroht fühlen.
Bei Rangordnungs-Kämpfen untereinander können sie aber durchaus genauso spucken wie die
 viel größeren Lamas.) 





Mit Kindern ist so eine Tour ebenfalls leicht machbar und bereitet große Freude. In Grafensulz 
werden häufig Rundgänge mit Schulklassen angeboten, teilweise auch mit hyperaktiven Kindern, 
die durch den Umgang mit den sanftmütigen Tieren viel ruhiger werden. Für Aktivitäten mit 
Sehbehinderten oder anderen Menschen mit besonderen Bedürfnissen bietet sich ein Besuch der 
Alpaka-Freizeitalm Grafensulz ebenso an. Und es werden hier sogar Kindergeburtstage und
Hochzeitsfeierlichkeiten abgehalten!





Es gibt auch andere Aktivitäten, die ihr hier unternehmen könnt - z.B. eine Bauernolympiade
samt Bauerndiplom. Und für diejenigen, die die schöne Umgebung gern "strampelnd" erkunden
wollen, gibt es z.B. eine Schienenfahrt mit einer Draisine! (Die "Mittelstation" der Fahrrad-
Draisinenbahn von Ernstbrunn-Thomasl nach Asparn an der Zaya liegt genau dort, wo auch 
die Alpaka-Freizeitalm zu finden ist!) Auf den kleinen Fotos in der oberen Collage könnt ihr die 
Schienen und auch eine Draisine sehen, wenn ihr genau hinschaut 😉




Nach unserem Rundgang bei traumhaftem Wetter und in netter Gesellschaft verabschiedeten
wir uns von den Alpakas - doch es ist bestimmt kein endgültiger Abschied - wir haben fest vor,
wieder zu kommen, denn im Sommer sollen die (Mager-)Wiesen hier voller Schmetterlinge sein,
im Herbst verfärbt sich die Landschaft so traumhaft, es wachsen Äpfel, Birnen, Nüsse... *)

Nach dem Abschied-Nehmen von den Tieren gönnten wir uns noch eine Jause bei der Freizeitalm -
und Traubensaft aus der Region kauften wir dort auch wieder ein - der schmeckt nämlich köstlich!


*) Allmählich frage ich mich, warum wir in die Badener Gegend gezogen sind und nicht ins Weinviertel. Hier gibt es ja 
so viel Schönes, das uns interessiert: den Wildpark Ernstbrunn, wo man z.B. auf Hirsch-Pirsch oder auf Wolfs-Pirsch 
gehen kann (die Links führen zu meinen seinerzeitigen Beiträgen über diese Ausflüge); außerdem könnt ihr in Ernstbunn 
einen unvergesslichen Wolfs-Spaziergang unternehmen... und die Burg Kreuzenstein mit ihrer tollen Greifvogel-Schau 
ist dort auch viel näher als von Rostrosenhausen aus... Falls ihr (mit Kindern oder ohne) an einen Urlaub in Österreich
denkt, ist diese Region ebenfalls sehr zu empfehlen. All das erzähle ich euch aus vollster Überzeugung und ohne einen
Cent dafür zu sehen. (Baden und Umgebung ist aber natürlich auch hübsch 😉😊)


💚 Ich hoffe, ihr habt die Pfingsttage gut und angenehm verbracht! 💚
Über unseren "übrigen Mai" erzähle ich euch demnächst...

 
 
Fotos: Herr, Frau und Tochter Rostrose
Herzliche Rostgrosengrüße
eure Traude



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB


PS:
Ja, und was die DSGVO betrifft, nun ist sie also (fast) da. 
Ich hoffe, das ist jetzt das letzte Mal, dass ich etwas zu dieser Verordnung schreiben "muss",
denn mir geht das Thema mittlerweile mehr als nur gewaltig auf den Keks. Aber es ist mir ein
Bedürfnis, hier noch einmal festzuhalten, dass ich traurig bin, weil wegen einer Verordnung, die 
eigentlich einen SCHUTZ darstellen soll, solch ein Chaos, solch eine Unruhe, solch eine Verunsicherung
 ausgebrochen ist und letztendlich so viele BloggerInnen, die ich schon lange kenne und mit denen ich
 gerne kommuniziert habe, aufgehört oder ihre Blogs zumindest "auf privat" gestellt haben. 
 
Ich glaube noch immer, dass vieles, was da an
möglichen Folgen für uns kleine, nicht kommerzielle Blogger durch die Medien geisterte, uns gar 
nicht betrifft - und dass wir einen massiven Skandal anzetteln können, wenn sich jemand an einem 
oder einer von uns "vergreift". Sollte das notwendig werden, bin ich dabei! Solltet ihr "privat" 
weiterbloggen, würde ich mich natürlich sehr über eine Einladung freuen. Und ich hoffe, dass sich 
die Wogen bald glätten und ihr alle wieder zurückkehrt!