Freitag, 15. Mai 2015

RDL #5 - Über die Vorteile des Älterwerdens

♥♥♥ Servus, ihr Lieben!♥♥♥
♥♥♥

Willkommen zum 5. Teil der Aktion Rettet die Lachfalte! Bei mir geht‘s heute um die Vorteile des Älterwerdens –
jedenfalls um einige davon - und zwar aus meiner ganz und gar subjektiven Sicht. (Ich hoffe aber natürlich, dass euch
noch ein paar weitere Pluspunkte einfallen!)

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Um „meine Sicht“ besser kennenzulernen, ist es aber vielleicht auch mal notwendig, euch "die Traude von einst" vorzustellen –
und euch bei der Gelegenheit ein paar (mehr oder weniger) peinliche alte Fotos zu zeigen und an ein paar Jugenderinnerungen teilhaben zu lassen - denn ich denke, "die Traude von heute" wirkt auf viele von euch so, als wäre sie immer glücklich und zufrieden mit ihrem Leben gewesen. Das trifft allerdings nicht zu. Hier ein Ausflug zurück im Zeitraffer:

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Manches fand ich schon damals "zum Kotzen" (siehe Beweisfoto rechts unten zusammen mit meinem "großen Bruder"). Vor allem die 
eine oder andere Kopfbedeckung, die mir meine Mutter aufsetzte. Das Kappi links oben finde ich aber auch heute noch cool!
   ♥♥♥
  • Je älter ich werde, desto glücklicher und zufriedener werde ich (was nicht nur mit der freien Wahl meiner Kopfbedeckungen zu tun hat - aber auch)!  Glück und Zufriedenheit kommt aber natürlich nicht so „automatisch“ – da war vorher schon einiges zu „erarbeiten“…So quasi das Wissen um die Dinge, die WIRKLICH wertvoll sind... Und dieses Wissen hat man zumeist erst, wenn man ein paar Jahre auf dem Buckel hat.
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"Geposed" habe ich offenbar auch in meiner Kindheit schon gern - am liebsten als mein "Idol" Pippi - da hat sich
also  nicht gar so viel verändert ;o)
♥♥♥

 Als ich jünger war, hatte ich viel mehr Probleme und Ängste als heute, und ich war auch um einiges vergrübelter. Das
soll nicht bedeuten, dass ich immer nur als trübsinnige Socke herumgehangen bin - ich hatte immer schon Humor, auch
Galgenhumor - aber es fiel mir deutlich schwerer, mich wirklich von innen heraus in meiner Haut und meinem Leben
wohl zu fühlen. Die Schule war schwierig für mich - bzw. das Schulsystem nicht auf meine Art von Lerntyp eingestellt.
Und Mathe war sowieso mein Untergang - da hielt ich es auch eher mit meinem schwedischen Vorbild:
Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune ...

  • In der Zwischenzeit schaffe ich es um Klassen besser, mit die Welt zu machen, "widewide wie sie mir gefällt". Außerdem weiß ich besser als früher, wie ich am besten lerne. Und tu' das nach wie vor gerne - in der Volkshochschule, aus Büchern, aus TV-Sendungen, durchs Leben, aus Blogs... Auf meine alten Tage lerne ich nun sogar noch, zu häkeln (siehe unten)! Ich kann immer noch grübeln, aber ich kann es – im Gegensatz zu einst - auch abdrehen. Und Rechnen hab ich inzwischen auch so halbwegs gelernt.
 ♥♥♥
Der Beweis, dass ich gerade häkeln lerne: Aus dem geplanten Bolero wird nun allerdings ein Dreieckstuch, denn ich habe 
hier eine für mich geeignete - weil ziemlich deppensichere - Videoanleitung entdeckt.
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Ich war in manchen Lebensbereichen eine sehr unsichere Jugendliche und empfand mich als ein bisschen hässlich
und ein bisschen dick (oder dachte, dass mich andere so sehen). Bis zu einem gewissen Grad war wohl unbeabsichtigt
auch meine Familie am Entstehen dieser Komplexe beteiligt: Mein Vater zeigte meiner kleinen, zarten Mutter sehr oft,
wie attraktiv er sie fand. Ich hingegen bekam von ihm irgendwann den Kosenamen „Dick-Po“ - was durchaus liebevoll
gemeint, aber wenig schmeichelhaft war. Und meine Beine hießen bei ihm „Kälbchenbeine“. (Er fand das süß, ich nicht.)
Als ob es nicht schon genügt hätte, dass ich mit meinen roten Haaren überall auffiel und daher häufig zur Zielscheibe
wurde.

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 Das war ich - links zwischen meinen Eltern, rechts unverkennbar "Traude" - in meiner "Kälbchenbein- und Dick-Po-Phase" (mit ca. 11,
also in den frühen 1970ern). Ich finde aus heutiger Sicht nicht, dass meine Beine oder mein Po diese "Kosenamen" rechtfertigten.
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  • Jetzt bin ich ausreichend gefestigt, um „nett gemeinte“ Kränkungen sofort abzustellen. Meine roten Haare weiß ich mittlerweile zu schätzen. Und mein Leben hat mich selbstbewusst genug gemacht, um es handhaben zu können, wenn sich jemand im Ton vergreift. Selbst wenn ich nicht ganz schlank bin und immer faltiger werde, finde ich mich bestimmt nicht mehr dick und hässlich. Wenn jemand  in diesem Punkt anderer Meinung ist - sein Problem, nicht meines (kann schließlich nur daran liegen, dass diese Person einen Knick in der Optik hat ;o)).
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Damals - mit ca. 13 - zeigte ich meine Haxen noch ungeniert her - auch wenn meine Jugendfreundin Isa (ganz rechts)
 länger und dünnere hatte. Übrigens fing ich zu jener Zeit auch an, meinen Vater Dicky zu nennen - meine kleine Rache...
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Mein „großer“ Bruder frotzelte mich, wie große Brüder das eben so machen, doch als ich etwa 17 oder 18 war,
traf er mich mit einer Bemerkung über meine Beine, die aussehen würden wie von einer alten Frau, bis ins Mark.
Zu diesem Zeitpunkt unterrichtete er bereits seit einiger Zeit (u.a.) Turnen an einer Höheren Schule, und er meinte auch
noch, an meinen dicken Beinen würde man erkennen, dass ich zu wenig Sport treibe. (Was nicht ganz stimmen kann,
wenn man sich die Medaillen und Pokale ansieht, die ich als Jugendliche beim Skifahren, Radfahren und Schwimmen
gewonnen habe). Erst heute - fast 40 Jahre später - weiß ich, dass ich meine Beine einer genetisch bedingten und
noch kaum erforschten Erkrankung namens Lipödem *) zu "verdanken" habe. 
 
*) Wenn ihr den Link anklickt, könnt ihr euch darüber schon mal schlau machen; ein informatives Posting über 
das Lipödem ist außerdem in Arbeit. Immerhin leiden darunter 5 bis 10 % aller Frauen – viele, ohne es zu wissen.

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Ich war in einem Skiclub, nahm aber auch an "Blödel-Rennen" teil. Hier seht ihr mich z.B. mit meinen Eltern bei der 
Siegerehrung eines Wintercampingplatz-Skirennens ca. 1980; da wurden mein Vater und ich in unseren Gruppen jeweils 
erste und meine Mutter dritte. Übrigens, auch wenn es so aussieht: Die roten Haare habe ich nicht von meiner Mutter: Ihre 
waren "mahagoni"-getönt - ihre Originalfarbe war kastanienbraun. Ursprünglich hatte mein Vater feuerrotes Haar, hier 
befand er sich bereits in der Metamorphose Richtung weiß. 

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  • Mittlerweile bin ich alt genug, um die „Beine einer alten Frau“ haben zu dürfen. Alt genug, um meine "Stilgebungszonen" in Kleidung zu hüllen, die mir gefällt - egal ob sie modern ist oder nicht, egal, was sich andere dazu denken. Und zu wissen, dass ich nicht "schuld" an meiner Figur bin, ist auch ein Vorteil, der sich im Lauf der Jahre ergeben hat.
 ♥♥♥
Hier wieder Frau Rostrose an einem Bad-Hair-Day im Mini plus Hose. Da "traue" ich mich sogar mal 
ärmellos - so ein dicker Kater lenkt ja sowieso gut von allem möglichen ab ;-)
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Es trifft allerdings zu, dass meine guten sportlichen Ergebnisse eher einem Grundtalent als meinem fleißigen Training
geschuldet sind. Ich malte und zeichnete und schrieb nämlich lieber, als mich körperlich zu schinden. Aber ich war
viel zu unreif und zu wenig selbstbewusst, um mich verbal gegen meinen älteren Bruder durchzusetzen - und
ich schaffte es auch nicht, mich gegen meine Eltern zu behaupten und einen Beruf zu ergreifen, der irgendetwas mit
meiner kreativen Leidenschaft zu tun hatte. 

  • Meine Eltern mögen in mancher Hinsicht nicht "perfekt" gewesen sein, doch ich weiß zu schätzen, dass sie mir zum Ausgleich vieles mitgegeben haben. Humor zum Beispiel - der kann einen durch alles mögliche durchtragen. Außerdem eine vorgelebte Partnerschaft, die mir zeigte, wie es funktionieren kann. Liebe zur Natur und zu Tieren. Einen Mangel an Geiz und Gier und die Fähigkeit, auch mit ganz einfachen, kleinen Dingen große Freude zu haben. Und vielleicht ist es ja wirklich so, wie eine von mir sehr geschätzte Künstlerin über ihre (sehr verkorkste) Kindheit sagte:    
"Um sich formen zu können, wird jeder Mensch in die Familie
 hineingeboren, die er für sein Schicksal braucht."
Niki de Saint Phalle

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Nochmal was eher Kurzes in der Beingegend - diesmal in Koralle-Schwarz
 ♥♥♥


Meine Eltern hatten bereits einen studierten Sohn; die Tochter – also ich - zeigte keine ernst zu nehmenden beruflichen
Ambitionen (brotlose Kunst konnte man ja nicht ernst nehmen), und man hätte sie wohl sowieso mit Nachhilfeunterricht bis
zur Uni durchpeitschen müssen. So viel Geld und Geduld waren nicht vorhanden - und als ich auch noch bei der
Aufnahmeprüfung zur Kindergärtnerinnen-Schule durchfiel (und zwar im Singen…) war mein kleiner Wille endgültig
gebrochen. So bin ich im Büro gelandet – und haderte jahrzehntelang mit meinem Schicksal. 
  
  • Nach über 35 Berufsjahren hadere ich nicht mehr. Ohne meinen Bürojob hätte ich weder Wolfgang, den Vater meiner wundervollen Tochter Jana, noch Edi (aka Herr Rostrose), meinen Lebenspartner seit 20 Jahren, kennengelernt. Vor rund zwei Jahren gelang mir ein großer Schritt, indem ich mich aus einem Mobbingbüro befreite (in dem ich 17 Jahre gearbeitet hatte) und in einem anderen Büro neu anfing. Ich bin so stark geworden in all den Jahren - das möchte ich nicht missen!

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Und hier nun langer Rock, aber kurzes Bolerojäckchen (aus Seide) - beides von Waschbär. Die ganz Aufmerksamen unter 
euch werden vermutlich die Gudrun-Kette aus einem Sunstorm-Kopf-und-Kragen-Posting wiederkennen - Danke, liebe 
Sunny! :o)

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Ich versuchte zwar mehrmals ernsthaft aus dem Büro-Berufsleben „auszubrechen“, doch offenbar sollte es nicht
sein: Ich stellte meine Bilder aus, verkaufte auch welche, aber nicht genug, um davon leben zu können; ich schrieb
Romane, fand aber keinen Verleger dafür. (Inzwischen könnte ich diese Bücher natürlich als E-Book rausbringen, will
das aber nicht mehr, weil ich mich weiterentwickelt habe); ich erarbeitete mit Edi und unserer Freundin Moni in
jahrelanger Kleinarbeit ein schön bebildertes Kochbuch, für das wir einen renommierten Verlag fanden, der uns
sogar einen Autorenvertrag gab, nach der Frankfurter Buchmesse aber wieder einen Rückzieher machte (warum
auch immer, vermutlich aus Feigheit vor unserer Unbekanntheit - oder weil sich neue Kontakte ergeben hatten)
und uns eine kleine Pönale auszahlte. (Eigenverlag wäre uns wegen der Fotopapierqualität zu teuer gekommen.)

  • Ich habe gelernt, dass manche Träume nicht in Erfüllung gehen - selbst wenn man sooo knapp davor steht. Dass das vielleicht sogar gut für die persönliche Entwicklung ist. Und dass man dennoch 1) ein schönes Leben führen kann und 2) nicht aufgeben soll, egal, wie alt man ist. Ich finde immer neue Wege, meine Kreativität auszutoben: Seit rund einem Jahr besitze ich einen Gewerbeschein als Berufsfotografin, was mir die Möglichkeit gibt, zumindest nebenbei einer kreativen Arbeit nachzugehen. Damit habe ich mir selbst einen Traum erfüllt.
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  •  Und überhaupt kenne ich meine Träume, Wünsche und Bedürfnisse besser, seit ich älter bin - ich kann sie auch besser artikulieren und wage mich eher an die Verwirklichung. Angst vor dem Scheitern brauche ich keine mehr zu haben, ich weiß bereits, dass ich richtig gut scheitern kann. Und dann rapple ich mich wieder hoch, rücke mein Krönchen zurecht und gehe weiter ;o))


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So, ihr Lieben, das war’s für heute! Ich freue mich sehr, dass sich beim 4. Teil von RDL so viele von euch beteiligt
haben und hoffe, ihr rettet auch in diesem Monat wieder nach Kräften mit! Verlinken könnt ihr euch unter diesem
Posting! Von Mitte Mai bis Mitte Juni habt ihr Zeit dazu. Wenn ihr mehr über die Spielregeln wissen wollt, klickt bitte
> hier rein. (Und ich selbst verlinke mein Posting ebenfalls in mehreren Blogs - siehe Linkparty!)

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♥♥♥ Ganz herzliche Rostrosengrüße und 
Küschelbüschel von der Traude♥♥♥

Samstag, 9. Mai 2015

Über kurze Röcke, schöne Feiern und gehäkelte Jäckchen

Servus, ihr Lieben!
 º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° 



Bei Ines Meyrose lautet das Modethema im Mai "Sexy kurz".
Es gibt ja entzückende Miniröcke - und den einen oder anderen besitze ich sogar. Wenn ihr jetzt aber 
glaubt, dass ihr viel vom Rostrosen-Gebein – oder vielleicht sogar nackige Rostrosen-Haxen! - zu 
sehen bekommen werdet, muss ich euch leider enttäuschen. Über das Warum und Wieso habe ich 
hier schon mal geschrieben (und ich arbeite sogar an einem Posting, das auch die "medizinischen 
Hintergründe" näher erklären und euch hoffentlich trotzdem nicht fadisieren wird); heute gibt es jedoch 
zu viel anderes zu zeigen und zu erzählen, als dass ich darauf näher eingehen möchte.




Nur so viel noch: Ich finde mich seit jeher weitaus „sexyer“ - oder gefalle mir besser - wenn ich 
meine Beine nicht betone  ... und stattdessen ein bisserl Ausschnitt zeige oder Stoffe bzw. Spitze
trage, wo etwas Haut durchschimmert ;o) Meine kurzen Röcke oder Kleidchen ziehe ich daher (fast)
ausschließlich über langen Röcken und über Hosen an. Und kurze Hosen trage ich „in der 
Öffentlichkeit“ überhaupt nicht. 




 Hier seht ihr eine ziemlich typische Rostrosen-Kombination. Die Zutaten von Kopf bis Fuß - oder 
von Haarband bis Sandalen - befinden sich allesamt schon länger in meinem Fundus - mit Ausnahme
des weißen Strickjäckchens. Dass ich ganz wild auf solch luftige, die Oberarme freundlich verhüllende
 Drüberzieh-Oberteile bin, habe ich euch hier ja bereits erzählt.




Die liebe Yase meinte seinerzeit in ihrem Kommentar dazu "Häkelboleros sind deine Rettung! 
Ich liebe die Teilchen, sie sind einfach in der Herstellung und einfach zauberhaft!" 

Das mit der einfachen 
Herstellung trifft gewiss sowohl auf Yase als auch auf ganz viele andere Häkeltalente hier in der
 Bloggerwelt zu, aber leider nicht auf mich. (Dass ich ein gelindes Handarbeitstrauma aus meiner 
Schulzeit davongetragen habe, wisst ihr ja schon aus dem Posting Frau Rostrose kann nicht nähen.)
Yase versorgte mich zwar rührend mit Häkelmustern, aber Frau Rostrose verstand Bahnhof. Meine
Freundin Maria versuchte es dann auch mit Nachhilfeunterricht und schickte mir per Mail weitere,  
etwas leichter umsetzbare Häkelanleitungen. Allerdings lebt Maria leider zu weit weg, um es ganz
 deppensicher für mich zu machen. Aaaaaaber es kann keiner behaupten, ich hätte es nicht versucht:
Ich habe mir hübsches fliederfarbiges Bauwoll-Bambus-Garn samt passender Häkelnadel in Stärke 3
gekauft und mit dem Probestück losgelegt. Hier ist der Beweis:




Insgesamt musste ich es schon 3 x auftrennen, weil es entweder viel zu klein oder viel zu groß geriet.
 Jetzt scheint die Maschenstärke zu stimmen, aber irgendwie schaut das Muster trotzdem seltsam aus. 
Anders als auf dem Foto der Anleitung jedenfalls. Und außerdem glaube ich nicht, dass ich etwas aus 
so dickem Garn im Sommer tragen kann...Ich habe jedoch fest vor, etwas Boleroartiges aus dieser
Wolle zu fabrizieren. Und wenn ich damit bis zur Fliedersaison 2030 brauche! Jawoll!

In der Zwischenzeit freue ich mich darüber, dass die Bekleidungsindustrie offenbar meinen Hilferuf
vernommen und sich heuer ganz intensiv auf dieses Bedürfnis eingestellt hat: So viele luftige Häkel- und 
Lochstrick-Jackerln wie im Frühjahr 2015 sind mir nie zuvor untergekommen (und ich halte schon 
ein paar Jahre lang danach Ausschau)!




Und so seht ihr hier nun ein weiteres Beutestück, diesmal im Boho-Stil mit langen Fransen und
großen Lücken. Ich glaube, so etwas kann ich tatsächlich auch im Sommer anziehen. Naja, vielleicht 
nicht bei über 30 Grad - aber da ist für mich dann sowieso irgendwie die Grenze dessen erreicht, wo 
ich noch Einfluss auf mein Aussehen nehmen kann. Bei mehr als 30 Graden geht es bei mir eher "ums 
Überleben".

Kurzer Rock ohne Legging oder Hose ginge für mich allerdings auch an diesen Überlebens-Tagen 
nicht. Da trage ich dann lieber einen langen luftigen Rock oder weite Leinenhosen. Jetzt, in der 
Übergangszeit, fühle ich mich mit (dunklen!) Leggings oder blickdichten Strumpfhosen zu knapp-
über-Knie-Röcken jedoch auch noch recht wohl.




Ein weiteres schwarzes "Lücken-Jäckchen" zeige ich euch in der unteren Collage nur kurz als Teaser.
(Mehr davon gibt's demnächst in einem anderen Beitrag). Und außerdem seht ihr hier unten Herrn
Rostrose mal in Denkerpose und mal von mir umärmelt. Bestimmt fällt euch auf, dass wir auf dem
Foto, wo wir gemeinsam drauf sind, Kleidung tragen, die farblich aufeinander abgestimmt ist. Und
vielleicht kommt euch auch das Schönbrunnergelb des Gebäudes, das ihr im Hintergrund seht, bekannt
vor. Das hat damit zu tun, dass ich euch dieses Bauwerk schon einmal gezeigt habe, und zwar hier
(im unteren Teil des Postings). Ja richtig, es handelt sich abermals um das Schloss Seibersdorf




Falls ihr euch nun fragt, weshalb wir uns in letzter Zeit so häufig bei diesem Schloss herumtreiben, 
dann geben euch die unteren Fotos wohl die Antwort. Aber ich verrate es euch auch so: Man kann 
im Schloss Seibersdorf nämlich heiraten. Und die Rostrosen haben erfreulicherweise den Auftrag 
erhalten, den großen Tag eines wunderschönen Paares bei ebenfalls wunderschönem Sonnenschein
fotografisch festzuhalten! Die Aufnahmen, die ich euch neulich gezeigt habe, stammten von dem Tag, 
an dem wir uns mit dem Ort vorab vertraut gemacht haben, und hier seht ihr nun ein paar der Bilder, 
die am Hochzeitstag selbst entstanden sind:




Ich hoffe, die Bilder der ersten Trauung, die wir fotografisch begleiten durften, haben euch
gefallen! 

Weil es am zweiten Sonntag im Mai noch einen weiteren Grund zum Feiern gibt, kommen hier
außerdem noch ein paar großformatige Blumen, die ich allen Müttern und jenen, die es noch werden
wollen, widme. Gleichzeitig verlinke ich die beiden unteren Collagen bei Brittas Makro-Montag und




bin ich heute außerdem wieder mit allem dabei, was ich auf den oberen Fotos an Ketten, Hüten, 
Haarbändern trage - und bei meiner eigenen Aktion Rettet die Lachfalte! (kurz: RDL) verlinke 
ich diesen Beitrag ebenfalls, schließlich gibt es oben viele lachfaltige Fotos von mir zu sehen - und 
hübsche Blumen sowie eine schöne Hochzeit sind ja auch etwas, was gute Stimmung schafft!

Die 4. Folge von RDL läuft noch bis zum 14. Mai, danach kommt ein neues Posting, unter dem ihr
abermals einen Monat lang eure lebensfrohen Beiträge verlinken könnt. Wer die Aktion noch nicht
kennt, kann sich hier mit den Spielregeln und einigen Tipps vertraut machen.

Zum Schluss noch ein Dankeschön für eure lieben Zeilen zu meinem Blumenfoto-und Gewinner-
Posting sowie für euer Interesse an meinem Waffel-Rezept!
º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫°  


Alles Liebe, happy Mothers-Day 
und bis bald, eure Traude
 



Montag, 4. Mai 2015

Rezept, GewinnerIn der Verlosung und Blumenfotos


Servus, ihr lieben neuen und treuen 
Leser/innen!
✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ


Ich hoffe, ihr hattet Spaß an meinem adrenalin-lastigen Beitrag vom letzten Post!
Allen, die mich dort besucht und mir gar nette Zeilen hinterlassen haben, danke ich herzlich -
und Jana hat sich ebenfalls sehr darüber gefreut! :o)

Wer auf diese oder andere Weise sportlich unterwegs ist, braucht natürlich auch ein gesundes,
den Körper und die Nerven stärkendes Frühstück (oder einen kräftigenden Snack nach dem
Abenteuer). Diesmal habe ich eine Kamut-Kräuter-Waffel, gefüllt mit Topfen-Thunfisch-Creme,
für euch vorbereitet. Die Collage hier unten soll der Appetizer sein, das Rezept findet ihr > hier.


 


 Weitere Rostrosen-Rezepte könnt ihr > hier oder direkt unter meinem Header anklicken.



*****ღღღ♥♥♥♥♥ღღღ*****


Und jetzt ein Trommelwirbel - es geht nämlich gleich mit Adrenalin-Ausschüttungen weiter -
nun ist es höchste Zeit, euch den Gewinner oder die Gewinnerin der Verlosung vom 15. April
zu verraten. Ihr erinnert euch ja vielleicht noch - es ging um das hübsche Gartenplagen-
 Wendespiel, das ich euch > hier vorgestellt habe.




Die Ziehung fand - wie schon so oft - unter kritischer Beobachtung durch Nina und Maxwell statt.
Nö, also ich muss zugeben, die beiden haben sich diesmal gedrückt, die wollten lieben durch den
Garten streifen - seht nur, wie grantig die mich angeschaut haben, als ich sie zur Verlosung gerufen
 habe:




Also musste es ohne die beiden gehen. Aber ihr kennt mich ja schon, und vertraut mir, gell?
Ich erzähle euch daher einfach, welches Zettelchen ich aus dem Lostopf geholt habe. Aber noch nicht
sofort. Zuerst gibt's zur Beruhigung ein paar Gartenbilder zu sehen - grün soll ja ausgesprochen gut 
für die Nerven sein! Und blau auch.


Ein sich öffnendes Stiefmütterchen, mein Rhododendron, Birnblüte mit Himmelsblau und die Blüte der Felsenbirne
Die Felsenbirne und der Birnbaum haben sooo schön geblüht. Schade, dass diese Blütezeit schon vorbei ist!

*****ღღღ♥♥♥♥♥ღღღ*****


A propos "grün" und "blau": Nein, hier geht es natürlich nicht ums Grün-und-Blau-ärgern - sondern
um schöne Pflanzen. Am vergangenen Samstag habe ich mir nämlich eine blaue Waldrebe besorgt.
Und außerdem ein Spalierobstbäumchen (ein Kirschen-Duo) - beides beim Lidl und ziemlich günstig.

Ich bin schon neugierig, wie sie anwachsen werden. Die blaue Clematis möchte ich jedenfalls zu
meiner rosa-farbigen an die rechte Seite des Rosenbogens setzen. Auf der übernächsten Collage seht
ihr von meinem rosa Exemplar ein Archivfoto aus dem Vorjahr - die Bilder vom Flieder und vom
blühenden Apfelbaum sind hingegen ziemlich aktuell. Ein paar Fliederzweige hab ich mir natürlich
gleich ins Haus geholt und mit hübschen rosa Tulpen kombiniert:


Die weißen Blütensternchen rechts oben sind übrigens vom Bärlauch. Dass man sie auch essen kann, erfahrt ihr hier.
 


Wo ich die Spalierkirsche hinsetzen möchte weiß ich noch nicht ganz genau - da haben wir drei
verschiedene Plätze zur Auswahl und müssen uns das noch genauer überlegen.

Schade, dass es bei uns in Ö nicht die Möglichkeit gibt auch online bei Lidl zu bestellen - bei
> Lidl.at gibt's nur so eine Art "Flugblatt" im Internet. Ich hoffe, die ändern das bald. In Deutschland
habt ihr nämlich die Möglichkeit, bei Lidl auch online zu bestellen; ich hab mir die Seite für euch
 angeschaut. Und da gibt's derzeit wirklich eine bunte Pflanzenvielfalt zu entdecken > klick. Unter
anderem auch die oben erwähnte schön blühende Felsenbirne. Dieses Pflänzchen hat sich im Lauf der
Zeit zu einem meiner Lieblingsgehölze entwickelt, denn es ist wirklich das ganze Jahr über eine Zier:
tolle Blüte, leckere Früchte, wunderschöne Herbstfärbung. Kann ich nur jedem empfehlen. Hier gibt's
die Felsenbirne im "Wildobst-Set" mit einer Sibirischen Blaubeere und hier einzeln. Außerdem gibt's
auch sonst noch alles Mögliche für den Garten - und da wiederum hat mich das hier am meisten
umgehauen: Insektenhotels für sage und schreibe 7,99 Euro oder gar nur 4,99 Euro. (Wenn ich denke,
dass ich für meines damals rund 50 Euro bezahlt habe, wird mir ganz schwummrig!)

Wildobst-Set: Felsenbirne und Sibirische Blaubeere, je 1 Pflanze im 3 Liter Topf 1
Bildquelle: www.lidl.de
 *****ღღღ♥♥♥♥♥ღღღ*****


Gut! Jetzt habe ich euch aber wirklich lange genug auf die Folter gespannt!
Seid ihr alle noch da? Und alle nervenstark?

Dann verrate ich es euch kurz und schmerzlos:
Gewonnen hat die liebe Sara Mary von Buelsdorf !
Ich freue mich für dich und wünsche dir und deinen Lieben viel Spaß mit dem Spiel!


Sei bitte so lieb und schick mir möglichst rasch eine Mail mit deiner Adresse, damit dir Anja
Fischer dein Exemplar des Gartenplagen-Wendespieles zusenden kann! (Meine Mail-Anschrift
ist in meinem Profil hinterlegt!)

Alle anderen sind hoffentlich nicht traurig - das Spiel kann man auch wunderbar kaufen - und
darüber würden sich die Erfinderinnen des Spieles natürlich ganz besonders freuen! ;o)

Hier ist der Link zur Homepage, wo ihr es für euch selbst oder als hübsches Geschenk bestellen
könnt: Wilde-Moehren.de

*****ღღღ♥♥♥♥♥ღღღ*****


Und weil ich erstens endlich mal wieder bei Heidis Aktion Guckloch in die Vergangenheit in der
Zaunwickenwelt dabei sein will und weil zweitens diese alten Fotos hervorragend zur Jahreszeit
passen - und zum Draußensitzen, Gartengenießen, mit Freunden zusammensein - gibt es jetzt noch
einen Blick in die Vergangenheit der Rostrosenfamilie. Genauer gesagt in die der weiblichen Linie
der Rostrosen und in die ganz frühen 1930er-Jahre. Denn das etwas grantig dreinschauende Mäderl
in der Mitte des oberen Bildes ist meine Mutter Hilde - und die wurde 1926 geboren. Das noch
kleinere Mädchen war Hildes Schwester Traude, nach der ich benannt worden bin. Sie wurde 1929
geboren (und starb 1945 beim letzten Luftangriff über Wien).




Die Frau ganz rechts, die mit dem
Rücken zum Fotografen sitzt, war die Mutter der beiden kleinen Mädchen, also meine 1903 geborene
 "kleine Oma" Hilda. (Und der Fotograf war vermutlich mein Großvater - Fotografie war seine große
Leidenschaft, ihm ist es zu verdanken, dass ich so viele Familienaufnahmen besitze.) Leider weiß
ich nicht, wer die drei anderen Personen auf dem Bild sind - meine Mutter hat es mal gewußt, kann
sich jetzt aber nicht mehr erinnern.

Auf der Aufnahme
rechts unten seht ihr nochmal meine Mutter und ihre Schwester sowie ein weiteres Mädchen bei
Wasserspielen im Garten, und links unten (in der schönen Blumenwiese) meine Großtante Emma, die
Schwester meiner Oma Hilda, mit einem ihrer vier Kinder. (Ich glaube, es war der kleine Wigand.
Er war ein sehr sonniges Kind und der Lieblings-Cousin meiner Mutter.)



Das war's für heute, ihr Lieben
Habt  noch eine feine restliche Woche! 
Herzlichst, eure Traude
✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ


Linkparty:
Makro-Montag bei Britta
Rostroses Rettet die Lachfalte #4 



Natur-Donnerstag von Jutta K.












Kamut-Kräuter-Waffeln, gefüllt mit Topfen-Thunfisch-Creme

Servus, ihr Lieben!
✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ


Achtung - das heutige Hauptposting erscheint in wenigen Minuten - und zwar > hier. Dies ist
nur ein "Ableger" davon, für alle, die gern das darin erwähnte Rezept haben wollen! :o)



 
Kamut-Kräuter-Waffeln, 
gefüllt mit Topfen-Thunfisch-Creme

(für 4 Personen - wenn es nur ein Snack bzw. eine kleine Portion sein soll, genügt die Hälfte der 
angegebenen Zutaten. In diesem Fall  gilt für die Waffeln: entweder 1 Ei und etwas mehr Flüssigkeit 
oder 2 Eier, etwas weniger Flüssigkeit!)

Zutaten für die Topfen-Thunfisch-Creme:
1 Pkg Magertopfen (-quark)
1 Dose Thunfisch (in Lake oder Olivenöl eingelegt) 
oder anderer Fisch aus der Dose
4 Essiggurkerl  (–gürkchen)
2 Eier (hart gekocht, kalt abgeschreckt und geschält)
Senf
Salz
Pfeffer

Gurkerl und Eier in Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Wenn der Fisch in Lake eingelegt 
ist, diese abgießen, den Fisch in die Schüssel geben und (je nach Schlankheitsgelüsten ;o)) ev. 1 KL 
bis EL Olivenöl hinzufügen. (Bei in Öl eingelegtem Fisch nach persönlichem Geschmack das Öl 
abgießen.) Alle Zutaten vermengen, mixen, abschmecken, fertig! (Die Creme kann auch als 
Brotaufstrich verwendet werden!)


Zutaten für die Kamut-Kräuter-Waffeln:
300 g Kamut- oder anderes (Vollkorn-)Mehl
350 ml Wasser (oder Milch)
3 Eier
2-3 EL Kräuter (frisch gehackt oder tiefgekühlt, 
z.B. Schnittlauch, Bärlauch oder gemischte italienische Kräuter)
Kräutersalz
Olivenöl (für das Waffeleisen)

Zum Dekorieren:
ev. etwas Gemüse wie Paradeiser (Tomaten) und Gurken (oder Radieschen, Karotten,
Stangensellerie …….)

Mehl und Kräuter in eine Rührschüssel geben. (Ich habe übrigens meine letzten Bärlauchvorräte für 
dieses Rezept verwendet, aber andere Kräuter passen genauso gut!). Eier sowie Wasser oder Milch 
langsam einrühren, mit Kräutersalz würzen und alles zu einem ziemlich dickflüssigen Teig 
verarbeiten. Eventuell noch etwas Mehl oder Flüssigkeit zugeben, bis der Teig die richtige „Waffel-
Konsistenz“ hat.
Das Waffeleisen vorheizen, mit wenig Öl einpinseln und aus der Masse knusprige Waffeln backen. 


Die fertig gebackenen Waffeln halbieren und zusammen mit der Thunfischcreme sowie den in 
Scheiben geschnittenen Gurken und geviertelten Paradeisern auf Tellern anrichten. 




Gesundheits-Infos:

Kamut ist eine 6.000 Jahre alte Urform des Weizens und besonders nährstoffreich: Kamut enthält bis 
zu 40 % mehr Proteine als Weizen, einen bis zu 35 % höheren Anteil an Magnesium und Zink sowie  
 beachtliche Mengen an B-Vitaminen und Vitamin E. Außerdem ist Urgetreide weniger anfällig auf 
Schädlinge und Krankheiten und daher  besonders gut geeignet für den biologischen Anbau. Siehe 
auch Kamutmehl.

Bei Thunfisch scheiden sich – wie bei so vielen Lebensmitteln heutzutage – die Geister. Dieser Fisch 
gilt nämlich einerseits als gesund, andererseits als ungesund, weil schadstoffbelastet. Und außerdem 
gilt er als gefährdet. Hier die Fakten, soweit sie mir bekannt sind: Thunfisch liefert mit einem Eiweißgehalt 
von 21,5 Gramm pro 100 Gramm jede Menge Protein und so gut wie keine gesättigten Fettsäuren.
Der im Thunfisch enthaltene Mineralstoff Selen sorgt dafür, dass die Haut länger straff und 
geschmeidig bleibt. Weiters enthält dieser Fisch das Vitamin Niacin, welches für die Regeneration 
von Haut, Muskeln, Nerven zuständig ist, antioxidativ wirkt und außerdem am Eiweiß-, Fett- und 
Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt ist. Thunfisch aus der Dose enthält übrigens nur halb so viele
Kalorien wie der frische Fisch (113 Kalorien bei 1 g Fett und 26 g Eiweiß auf 100 g Fisch). Er ist also
 ein toller "Schlankmacher"! Aktuelle Untersuchungen haben außerdem gezeigt, dass im Handel 
erhältlicher Dosen-Thunfisch kaum mit Schadstoffen belastet ist. 
Frischer Fisch enthält weit mehr hochwertige Omega-3-Fettsäuren, ist aber auch belasteter. Und 
- nicht zu vergessen! - Thunfisch zählt zu den meist gefährdeten Fischarten! 

Wenn man all diese Gründe betrachtet, addiert und dividiert, kommt für uns Rostrosen folgendes 
heraus: Thunfisch ist ein wertvolles, aber keineswegs bedenkenlos ständig auf den Speiseplan zu 
setzendes Nahrungsmittel. Wir essen Thunfisch alle heiligen Zeiten mal - und genießen ihn dann 
sehr! (Ähnlich halten wir es übrigens auch mit Lachs.)
 

Top Food-Blogs


Dieses Rezept wird demnächst in meinen neuen "Rezept-Ordner" aufgenommen werden!
(Ihr findet ihn direkt unter meinem Header, bei den Reiseberichten!)