Montag, 20. August 2012

Rostrosengarten im August

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Servus, Ihr Lieben
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Ich hab mich riesig darüber gefreut, dass ihr mich so gern auf meinem
begleitet habt!

Da verfiel ich doch gleich auf die Idee, mit der Kamera
auch durch meinen "August-Garten" zu pirschen und für euch nach hübschen
oder zumindest interessanten Motiven zu suchen. Besonders beliebt war im
vorangegangenen Post - neben dem Bild der Pusteblume - ja das Marienkäferchen.
Und so habe ich natürlich gleich Ausschau nach ein paar weiteren Frauenkäferln gehalten -
und bin fündig geworden! Auch eine schöne Heidelibelle hat sich für mich
(und für euch) in Pose geworfen, ein entzückendes Lächeln gezeigt (tatsächlich!)
und mich (oder die Kamera) mit schräg gelegtem Kopf neugierig beäugt.

Aber nicht nur "beliebtes" Getier wie "Siebenpunkte" und Libellen sind mir
vor die Linse gekommen. Seit ich mit dem Makro-Objektiv unterwegs bin,
nehme ich kleine Dinge anders wahr. Ich schaue genauer hin. Ich entdecke Schönheit,
wo ich früher keine sehen konnte. Viele Insekten sind wunderhübsche Tiere:
Sie schillern in den schönsten Farben, sind interessant gezeichnet oder
durchscheinend wie Bernstein. Manche Schwebfliegen lassen sich auf den ersten Blick
mit Wespen oder Bienen verwechseln,
doch das ist nur Mimikry = griechisch: Nachahmung / Nachbildung

Einige werden mir bestimmt nicht glauben wollen, aber auch
Spinnen sind, wenn man sie ganz nah betrachtet, schön: Das Kreuz auf dem
Rücken der Kreuzspinne, das wie eine wertvolle Intarsienarbeit aussieht.
Die Zeichnung der Tiger- oder Wespenspinne. Jene Tigerspinne, die ich in unserem Garten
von vorne und hinten fotografierte (und mich dabei natürlich wieder wild verrenkte ;o)),
hatte übrigens nur noch 6 1/2 Beine -
vielleicht hatte sie einmal einen Kampf mit ihrer Beute oder mit einer anderen Spinne?
Behindert sie das? Sah ihr Netz etwa deshalb ein wenig zerfleddert aus?
Diese Fragen habe ich mir früher nie gestellt, weil mir solche Dinge nicht auffielen.
Aber jetzt sehe ich es, und es gefällt mir, dass ich es sehe.

Kommt mit, ich zeige euch einiges, das in meinem Garten so
kreucht und fleucht und blüht und wächst und sich wandelt...

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Ich hoffe, der Gartenrundgang war auch für euch
so interessant wie für mich! :o))

Ich freu' mich riesig, dass sich abermals neue Leserinnen eingetragen haben:
Herzlich willkommen und viel Spaß bei mir!!!! Schön, dass ihr da seid!!!

Genießt alle das Wochenende und macht es euch
so richtig gemütlich und schön! :o))
Bald schon geht es weiter mit meinem Barcelona-Reisebericht -
und demnächst gibt es außerdem ein Blogertreffen!

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Ganz herzliche Rostrosengrüße, Eure Traude
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PS: Heute habe ich mir übrigens das Septemberheft der Zeitschrift
"Wohnen & Garten" gekauft,
schlage es willkürlich auf, und was sehe ich da? Die wunderschöne Location unseres
Bloggertreffens in Laxenburg, über das ich euch hier erzählt habe!


Ebenfalls in diesem schönen und stimmungsvollen Artikel finden sich auch Bilder
zum wunderhübschen Städtchen Baden bei Wien,
das ich euch hier, hier und hier vorgestellt habe!
Ja, ist schon eine ausgesprochen nette Gegend, in der wir hier wohnen ;o))

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Donnerstag, 16. August 2012

Augustspaziergang


Servus ihr Lieben!

 
 

Heute mache ich es in Sachen "Text" mal GANZ kurz und bündig:

Mit diesen Fotos von einem nachmittäglichen Sonnen-Spaziergang
wünsche ich euch ein paar weitere traumhafte Augusttage!!!


 
 
 
 

Vielen Dank für all eure Kommentare zu meinem letzten 
 und ein herzliches Willkommen-Willkommen 
an meine neuen Leser/innen! Ich freue mich sehr über jede(n) einzelne(n)
von euch!!! :o))

Wenn ihr am Mittwoch ebenfalls einen Feiertag hattet, habt ihr ihn hoffentlich genauso
genossen wie wir - und falls nicht, macht euch ein wunderbares, erholsames Wochenende!!!
 Alles Liebe und bis bald!!!


Herzhafte Küschelbüschel, eure Traude


PS: Nicht vergessen, bald gibt's wieder ein Bloggertreffen!





Sonntag, 12. August 2012

Die Kathedrale des Meeres und der Palast der katalanischen Musik

Hola, ihr Lieben,
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vielen Dank für euer Interesse an meinem Marchfelderhof-Posting!
Viele von euch fanden es toll und originell und wollen es kennenlernen, 
wenn sie mal nach Wien kommen, anderen wiederum hat es nicht so gut gefallen, 
fanden es zu überladen.
Ja, dieses Lokal ist etwas Besonderes - und wie alles, das einzigartig ist, 
ist es auch nicht jedermans oder jederfraus Sache. 
Aber wie auch immer eure Meinung dazu war - jetzt wisst ihr immerhin,
welches Ambiente hinter dem Namen Marchfelderhof steckt und die Entscheidung, 
ob ihr das Restaurant besuchen wollt, wenn ihr mal in der Nähe seid, 
fällt euch dadurch bestimmt leichter :o)

Heute treiben wir uns wieder in anderen Regionen Europas herum, 
denn es ist wieder an der Zeit für ein weiteres Kapitel meines Barcelona-
Reiseberichtes.

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Beim letzten Mal sind wir ja im Palau Güell gewesen, das unweit von La Rambla
gelegen ist. Wenn man diese Flaniermeile nun überquert, kommt man direkt ins
Gotische Viertel, in dem wir uns während der vergangenen Tage bereits häufger herumgetrieben hatten.

Und auch diesmal wollte mein lieber Göttergatte wieder ins Barri Gòtic
- denn dort befindet sich auch die Kirche
 Santa Maria del Mar.


Im Grunde genommen, ist Herr Rostrose gar nicht so der große "Kirchgänger",
aber während dieses Städtetrips hat er gleich auf zwei Kirchenbesichtigungen bestanden -
die erste betraf natürlich die Sagrada Familia - weil sie berühmt ist und weil er sie als
Kind schon gesehen hatte -  und die Santa Maria del Mar wollte er sehen,
weil er über ihren Bau, der von 1329 bis 1383 dauerte, gelesen hatte...
Und zwar in dem historischen Roman
"Die Kathedrale des Meeres"
von Ildefonso Falcones. Dadurch war er einfach neugierig geworden auf dieses 
gotische Gotteshaus, das neben La Catedral für viele als das bedeutendste und schönste
der Stadt gilt.


  
Falls euch mittelalterliche Romane im Allgemeinen und solche über Barcelona
im Besonderen interessieren, habe ich neben dem obigen Buchtipp übrigens noch einen
von Chufo Lloréns,
eine Geschichte, die sich noch etwa dreihundert Jahre früher abspielt und
unter anderem gute Einblicke in das Gotische Viertel und den Call (das Judenviertel 
von Barcelona) gibt.



Die Einrichtung und das Chorgestühl der Kirche Santa Maria del Mar
wurden im Bürgerkrieg zerstört, und so kann man sich bei der Besichtigung vor allem auf die 
kunstvoll gearbeiteten farbigen Glasfenster konzentrieren, die
zum Großteil aus dem 15. bis 17. Jahrhundert stammen.


 

Nach unserem Kirchenbesuch waren wir müde und durstig und machten
eine kleine Rast in einem der zahlreichen gemütlichen Kaffehäusern der Stadt ...


... amüsierten uns anschließend über die folgende Gestaltung eines Schaufensters...

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... und wanderten dann weiter zu jenem am nordwestlichen Rand der Altstadt
in den Himmel ragenden Gebäude,
das in den Jahren 1905 bis 1908 als "Ode an Katalonien"
im Auftrag des katalanischen Nationalchors errichtet wurde:

 

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... zum Palau de la Música Catalana
das als innovativstes, gewagtestes und überraschendstes Werk
des katalanischen Architekten
 Lluís Domènech i Montaner gilt.
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Lluís Domènech i Montaner war ein Zeitgenosse von Antoni Gaudi und bildete
mit ihm zusammen und mit dem dritten Star-Architekten dieser Zeit,
Josep Puig i Cadafalch, das sogenannte "Triumvirat des Modernisme". 
(Modernisme wurde die katalanische Variante des Jugendstils genannt.)

Ein Beispiel für die unterschiedlichen Interpretationen
dieses Stils durch die drei Architekten habe ich euch in meinem Posting über
den "unharmonischen Häuserblock" gezeigt - ihr erinnert euch?



Nach der Casa Lleo Morera  
seht ihr hier nun also ein weiteres Werk von Domènech i Montaner-
und meiner Meinung nach ist bei diesem Gebäude
allein schon der Bereich mit dem Café äußerst sehenswert - findet ihr nicht auch?!
(Ungefähr in der Bildmitte seht ihr übrigens Frau Rostrose beim Anstehen
um ein Getränk - leider war die Barfrau allein und ziemlich überfordert ;o))


Doch natürlich hätte es uns nicht genügt, nur diesen winzigen Bereich des
wunderbaren Bauwerkes kennenzulernen.
Es gibt allerdings für gewöhnlich nur zwei Möglichkeiten,
das Innere des Musikpalasts zu besichtigen: entweder im Rahmen eines Konzertes
oder im Rahmen einer etwa 50 Minuten dauernden Führung.


Diese Führungen finden ab 10 Uhr vormittags im Abstand von einer halben Stunde
statt - abwechselnd in englischer, spanischer und katalanischer Sprache. Da die
englische Führung schon ausgebucht war, hielten wir uns an einen
witzig klingenden, aber durchaus vernünftigen Tipp in unserem
Reiseführer und wählten eine katalanische Führung, denn diese haben normalerweise
die geringsten Teilnehmerzahlen :o))


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Ich muss dazu sagen, dass Herr Rostrose und ich weder der spanischen noch
der katalanischen Sprache mächtig sind, aber ich hatte dennoch nicht den
Eindruck, "nichts" zu verstehen.
Vermutlich liegt es daran, dass unsere nette katalanische Führerin bereits
auf ein Publikum eingestellt war, das die Sprache nicht oder nicht gut
beherrscht. Sie sprach langsam, mit pantomimischen Gesten untermalend,
und es war einfach auch schön, dem Sound des Katalanischen zu lauschen.

Zuerst wird ein kurzes Filmchen vorgeführt, in dem u.a. auch einige Berühmtheiten
(wie Montserrat Caballé) zu Wort kommen. Man sieht ihnen die Begeisterung,
in diesem wunderschönen Gebäude mit dieser traumhaften Akustik musizieren
zu dürfen, richtiggehend an der Nasenspitze an.

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Und auch Herr Rostrose und ich waren begeistert!
(Dabei haben wir freundlicherweise nichtmal gesungen ;o))

Seht euch diesen Saal an - die atemberaubende gläserne Decke, die prunkvollen
Verzierungen an Wänden und Säulen, die Orgel, die von großen bunten Glasfenstern
eingerahmt wird, der Bühnenhintergrund, der mit musen-ähnlichen Terracottafiguren
auf rotem Mosaikgrund dekoriert ist - einen viel schöneren, würdigeren
Rahmen für ein klassisches Konzert kann man sich wohl kaum vorstellen!


Ich hoffe, auch euch hat meine kurze Führung durch den katalanischen Musikpalast 
gut gefallen.

 

Nun verlassen wir das Gebäude wieder und wandern ein Stück weiter...
und was sehen wir unterwegs? Eine alte Apotheke,
die im selben Stil gestaltet ist wie der Palau de la Música Catalana:
Ich finde es einfach wunderbar, welche Zeit man sich damals genommen hat,
um ein Bauwerk zu gestalten... selbst wenn es sich dabei bloß um einen
Laden handelte, in dem Medizin verkauft wurde...


Wohin uns unsere braven Füße als nächstes trugen, 
zeige ich euch ein andermal!
Für heute lasse ich euch allerliebste Rostrosengrüße da,
heiße meine neuen LeserInnen ganz, ganz herzlich WILLKOMMEN
und schicke euch allen viele liebe Küschelbüschel!!!

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Auf bald, eure Traude
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Dienstag, 7. August 2012

Ein ganz besonderes Lokal

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 Servus & grüß euch, Ihr Lieben!


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In letzter Zeit habt ihr mich häufig in Bauwerke, Läden und Lokale begleitet, 
die sich in Barcelona befinden - 
und ich freue mich sehr darüber, dass euch diese Ausflüge mit mir offenbar Spaß machen! 

Auch mir bereitet es ein Riesenvergnügen,
euch die schönen Orte näher zu bringen, an denen ich mich so wohl gefühlt habe!!!
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Danke auch für all eure lieben Kommentare - ganz besonders musste ich über die zu 
meiner "Foto-Verrenkung" lachen. Ich hatte das Foto schon mal gezeigt - ganz
zu Beginn meines Reiseberichtes, als ich euch das Ziel unserer Reise raten ließ -
aber offenbar erfreut sich diese Aufnahme ungebrochener Beliebtheit ;o) ... 
(Grins: Wenn ich mal wieder einen neuen Header bastle und dran denke, 
werde ich es einbauen :o)))

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Heute möchte ich euch mal in ein Lokal mitnehmen, das nicht ganz so weit
von meinem Zuhause entfernt ist - aber auch nicht sooo nah, dass wir öfter mal hinkommen.
Während der Ort, in dem ich lebe, südlich von Wien gelegen ist 
(etwa 15 Autobahn-Minuten von der Wiener Stadtgrenze entfernt),
befindet sich das Städtchen Deutsch-Wagram unmittelbar an der nordöstlichen Stadtgrenze Wiens.
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Neulich waren wir bei Freunden, die in  Deutsch-Wagram leben,
zu Kaffee, Kuchen und netten Urlaubsplaudereien eingeladen ...

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 ... und weil die Gelegenheit sich schon soooo lange nicht mehr geboten hatte,
beschlossen wir, anschließend endlich mal wieder dem 
einen Besuch abzustatten.
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Was soll ich euch über dieses Lokal erzählen, mal abgesehen davon, dass es sich um das
wohl traditionsreichste und zugleich schrulligste Restaurant handelt,
das mir in der ganzen weiten Welt bisher untergekommen ist? 

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Freunde des sachlichen Designs und 
Befürworter ausschließlich moderner Formen und klarer, luftiger Räume 
fühlen sich hier vermutlich völlig erschlagen und fehl am Platz.
(In diesem Fall warnt übrigens auch der Gesundheitsminister vor einer
weiteren Lektüre meines Artikels und vor dem Betrachten meiner Bilder!)

Doch wer wie ich Originalität, Flohmarktflair, Shabby Chic und Historisches
zumindest zwischendurch immer wieder mal
zu schätzen weiß, wird aus dem Schauen und Staunen und Grinsen und 
"Habenwollen" und Nicht-fassen-Können nicht herauskommen. 
Schaut's euch das doch bitte einmal an:

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 Wir haben hier bereits manch einen Geburtstag gefeiert und den Marchfelderhof 
manchen Besuchern und Freunden gezeigt, doch im Verlauf der letzten 10 Jahre
sind wir nur ein einziges Mal dort gewesen, und das ist auch schon ein 
paar Jährchen her (denn seit 10 Jahren wohnen wir "auf der anderen Seite Wiens").
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Wenn man bedenkt, dass das Lokal 
bereits auf eine rund 160 Jahre (!!!) währende
zurückblickt, 
sind 10 Jahre allerdings eine Kleinigkeit. 

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In diesen mehr als 160 Jährchen tafelten unzählige Reiche und Schöne und Prominente
in diesem Restaurant. Über 40 Gästebücher sind mit großen Namen
voll geschrieben, an den Wänden hängen in jedem Raum Fotografien und Namenstafeln
berühmter Gäste - auch die Habsburger gingen hier ein und aus - und natürlich 
dürfen da Herr und Frau Rostrose mittendrin nicht fehlen!

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In manchen Räumen hängt hier der Himmel voller Geigen, in anderen
voller Vogelkäfige oder Segelschiffe, 
man findet Sammlungen von Madonnenstatuen, von Uniformen, 
Orden, Büsten und Geschirr - es ist ein wahres Museum -
und niemals kann man hier alles erfassen!

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Auch die Nischen, in denen man Platz nimmt, tragen zum Teil eigene Namen -
wir saßen zum Beispiel im "Schutzengel-Eck".
Wie schön - einen guten Schutzengel kann man schließlich immer brauchen!

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 Was die Küche des Marchfelderhofes betrifft - am berühmtesten ist das
Restaurant für seine Spargel-Spezialitäten, doch dafür ist jetzt natürlich nicht
die richtige Jahreszeit. Hier findet ihr einige Bewertungen 
(und auch gleich eine Wegbeschreibung). 

Ich persönlich finde die Küche seit Jahren gleichbleibend "sehr gut", 
wenngleich nicht "sensationell" - 
doch ich bin hier auch noch niemals ausschließlich
wegen des Essens hergekommen. ;o)

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Falls ihr euch nun fragt,
wohin diese Bühnen-Eingangs-Tafel führt: ...

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... seid gleich gewarnt, dass der Schau- und Erlebniswert des Lokals 
vor den Toiletten nicht Halt macht! Die Tür in zartem Pink führt zum kuriosen Damen-WC, 
worauf "frau" auch unmissverständlich durch die nackte Schaufensterpuppe 
hingewiesen wird - und durch das Schild daneben mit der Aufschrift 
"Damen, Maiden, Mäderln, Jungfern, Junggesellinnen, Frauenzimmer, Eva's Töchter".

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Drinnen werden wir "Ladies" gleich mal von einem anerkennend pfeifenden (künstlichen) Papagei
begrüßt - das ist wunderbar fürs Selbstwertgefühl ;o)) - und zu sehen gibt es auch hier
einiges: Von den Decken der einzelnen Etablissements baumeln lüsterne Lüster
während nostalgische Pin-up-Boys an den Wänden eher zum Schmunzeln als zu Lüsternheit veranlassen.
Wer hier länger verweilen möchte, findet auch jede Menge Lesestoff vor, und im
Vorraum stehen bzw. liegen zahllose Bürsten, Haarsprays und andere Kosmetikartikel
zur Verfügung, falls das Bedürfnis besteht, sich frisch zu machen ;o)
In die Herrentoilette habe ich mich nicht getraut, aber Herr Rostrose meint,
dass auch die sehenswert ist... (Das nächste Mal muss er dort fotografieren!!!) 

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Kurz und gut - wenn ihr einmal in die Nähe Wiens kommt, 
ein wirklich besonderes, einzigartiges Lokal erleben möchtet und
keine Scheu vor Kitsch, Nostalgie und kuriosem Krempel empfindet, kann ich euch einen
Abstecher in den Marchfelderhof nur von Herzen empfehlen!

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Nun möchte ich auch meine neuen Leserinnen herzlich willkommen heißen 
- endlich wurde die 333-er-Grenze geknackt ;o) und zwar von der lieben Gisela aus Kanada! -
und euch allen noch einmal danken für eure lieben Worte zu unserem nächsten 
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(Wer weiß, vielleicht haben jetzt ja einige von euch spontan beschlossen,
am Wochenende rund um den letzten August und den ersten September
nach Wien zu kommen, im Marchfelderhof zu schmausen - die Samstag-Mittags-
Menüs sind auch aus preislichen Gründen sehr zu empfehlen, habe ich mir sagen lassen :o) - 
um anschließend am Sonntag der "Gartenlust" beim schönen Schloss Halbturn einen
Besuch abzustatten und dort mit mir und ein paar anderen lieben
Leuten aus der Bloggerwelt zusammenzutreffen???? :o) Ach, wäre das toll!!!!!)

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Und nun ihr Lieben, wünsche ich euch noch eine wunderschöne restliche Woche
und verabschiede mich von euch mit den Worten des einstigen Österreichischen Kaisers
Franz Josef:

Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!

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Allerliebste Rostrosengrüße,
eure Traude
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