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Donnerstag, 9. November 2023

Ausflug auf den Harzberg im August, ein paar Impressionen vom Oktober 2023 und ein paar Film- und Buch-Tipps

Servus ihr Lieben!
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Bevor ich heute mit meinen Schilderungen beginne, möchte ich euch etwas fragen: Hat jemand von euch Kontakt zu Nova vom Teneriffa-Blog? Ich mache mir etwas Sorgen um sie, da sie ihre Blogpause vor kurzem beendet hat, aber seit 23. Oktober keine Kommentare mehr auf ihrem Blog freigegeben wurden, was unüblich für Nova ist. Zudem hat sie offensichtlich einige Postings zur Verlinkung vorprogrammiert, aber sie wurden nicht verlinkt und ihre eigenen Linkups wie das "Zitat im Bild" oder das "T in die neue Woche" sind in letzter Zeit nicht erschienen. Wenn jemand von euch etwas weiß, gebt mir bitte Bescheid. 
UPDATE: Dank Arti weiß ich nun "Nova geht es gut, sie hat technische Probleme." Danke für die Info, liebe Arti, das beruhigt mich!
 
Und bei der Gelegenheit frage ich euch auch gleich nach Anni vom Blog I’d Rather B Birdin’: Sie wollte im April dieses Jahres ihre beiden Blogs zusammenlegen und sich danach wieder melden - weiß jemand von euch, wie es ihr geht? Ich drücke in beiden Fällen fest die Daumen, dass alles in Ordnung ist und es ihnen gut geht!

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Nun möchte ich euch mehr über einen Ausflug erzählen, von dem ich euch im zweiten Teil meines Sommerrückblicks eine "Teaser-Collage" zeigte:

Ausflug auf den Harzberg:
Am 23. August vereinbarten Edi und ich einen Ausflug mit meiner Schulfreundin Gaby*), mit der mich viele Abenteuer der Jugendzeit verbinden (unter anderem ein Interrailtrip im Jahr 1981, der so aufregend war, dass man Romane darüber schreiben könnte, und der für uns beide zu einer Art Initiationsreise ins Erwachsenenleben wurde). 
 
*) Regelmäßige LeserInnen meines Blogs erinnern sich vielleicht noch, dass Gaby und ich uns vor etwa 20 Jahren aus den Augen verloren hatten. Im Jahr 2021 konnte ich ihre Adresse mit Hilfe des Meldeamtes herausfinden - seither sind wir wieder in Kontakt. Die ausführlichere Geschichte könnt ihr HIER nachlesen.
 
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Gaby reiste mit der Schnellbahn von Wien nach Baden, von dort holten wir sie mit unserem Auto ab und fuhren weiter nach Bad Vöslau. Dort wanderten wir entlang von Weinbergen ...


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... und über einen Waldlehrpfad ...

... hinauf auf den Harzberg (= resin mountain)*) in Richtung Jubiläumswarte. (Über unsere verschiedenen Ausflüge auf diesen 488 Meter hohen Wienerwald-Berg habe ich euch schon mehrfach erzählt - HIER findet ihr alle meine Harzberg-Postings.)

*) In diesem Wald wurde früher Fichtenharz gewonnen. Naturharz wurde einst vielseitig verwendet, unter anderem in der Medizin, im Schiffbau und in der Malerei als Bindemittel und Firnis. Heute wird es weitestgehend durch Kunstharze ersetzt.

Bei einer Bank im Wald legten wir eine kleine Pause ein und baten Edi, uns zu fotografieren. Die witzige "Fotoserie mit Gesichterschneiden" entstand, weil Gaby beinahe ein Insekt in den Mund geflogen wäre 🐝 und sie das Tier erschrocken mit der Hand wegwedelte. Danach bekamen wir beide einen Lachanfall 😂, und es dauerte eine Weile, bis wir es endlich schafften, ein Cheese-Lächeln aufzusetzen 😁. Danke Gaby, dass ich die lustigen Fotos veröffentlichen darf!  

 

Unser Ziel war wieder das Schutzhaus am Harzberg (inklusive Kängurufarm*) mit einer Aufzuchtstation für die vom Aussterben bedrohten Parma-Kängurus und für Rotnackenkängurus). 

*) Wie wir leider erfahren mussten, haben die Pächter des Schutzhauses nun nach 9 Jahren den Pachtvertrag per Jahresende gekündigt; das Schutzhaus wird geschlossen und die Kängurus abgesiedelt. Die Pächter versichern jedoch auf ihrer Homepage, dass sie sich bemühen werden, einen neuen Standort mit entsprechender Infrastruktur zu finden, an dem die Kängurus wieder besucht werden können.

Zum Zeitpunkt unseres Besuches war das Restaurant aber noch geöffnet und die bei allen Schutzhaus-Besuchern beliebten Beuteltiere noch da. Allerdings handelte es sich um einen heißen Tag und die meisten Kängurus suchten Schutz vor der Sonne, weshalb ich nur zwei von ihnen fotografieren konnte. Außerdem gibt es an zwei Wänden des Hauses Känguru-Murals zu sehen:

 

Neben dem Kängurugehege raschelte es -  und ich entdeckte diese wunderschöne und ziemlich große Westliche Smaragdeidechse ♂ (Lacerta bilineata), deren "Smaragde" auf dem Rücken in der Sonne glitzerten:

Diese Eidechsenart ist zwar in unserer Gegend heimisch, ich habe allerdings bisher erst einmal eine in freier Wildbahn gesehen, nämlich als ich mich im Jahr 2017 mit meiner Tochter im Kurpark von Baden traf. Somit war die Freude über die Sichtung besonders groß.

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Anschließend an die Wanderung beschlossen wir, in der nahe gelegenen Ortschaft Gainfarn ein sehr hübsches Heurigenlokal aufzusuchen. Da das Lokal jedoch noch nicht geöffnet hatte, gab es davor etwas Zeit, um in dem kleinen Dorf spazieren zu gehen. Der Weg schlängelte sich entlang eines Bächleins und Obstbaumwiesen, hübschem Blumenschmuck und malerischen Häusern... 

Besonders entzückt waren wir über die alte und immer noch funktionstüchtige Telefonzelle - heutzutage eine echte Rarität (die meisten Telefonzellen wurden entweder entfernt oder zu offenen Bücherschränken umgewandelt), und auch der Kaugummautomat mit den Ringen darin entlockte uns nostalgische Aahs und Oohs. Was hatten wir uns als Kinder gefreut, wenn wir einen Schilling in den Automaten einwarfen, das Rad drehten - und anstelle von Kaugummis ein billiger Ring herauspurzelte! 😀

 

Dann war es an der Zeit, den Gastgarten im Weingut Herzog aufzusuchen - wir hatten wirklich Glück, dass dieser sehr empfehlenswerte Heurige (mit freundlichem Personal, gutem Essen und feinem Wein) gerade "ausgesteckt" hatte, denn nur dann gibt es dort Restaurantberieb. (Wie ich der Homepage entnehme, ist von 9. bis 19. November ebenfalls wieder ausg'steckt - also falls ihr gerade in der Gegend seid, habt ihr ja vielleicht Lust auf ein gutes Glaserl Wein oder Süßmost und sucht euch dort etwas liebevoll Zubereitetes von der Speisekarte aus.)

Gaby und ich tranken einen "weißen Spritzer"(=Weißweinschorle), Edi einen roten Traubenmost

Nachdem wir angenehm geschmaust und getrunken hatten, fuhren wir wieder in unsere Bezirkshauptstadt zurück und sahen uns zusammen mit Gaby einen weiteren Teil des Fotofestivals in Baden an. Doch davon wird es einen eigenen Blogbeitrag geben. Hier nur ein paar Impressionen vom hübschen Biedermeier-Städtchen Baden, in dem sich einst auch Ludwig van Beethoven sehr zuhause fühlte:

Wir genossen mit Gaby noch einen Kaffee in Baden, dann brachten wir sie zum Bahnhof und sie fuhr zurück nach Wien. Wir freuen uns schon auf weitere Auflüge mit meiner "wiedergefundenen" Freundin! Auf der Heimfahrt fotografierte ich aus dem Auto die folgenden Himmelsblicke:

 
Thema "Trains":
Nicht nur Gaby nimmt gern die Bahn, auch mein Enkelsohn Jamie liebt Züge (fast so sehr wie Bagger 😉) - und so passen die folgenden Fotos gut zur neuester Herausforderung beim Art & Dinner Date - "Trains" von Rain. Ihr seht Jamie einerseits beim selbstvergessenen Spielen mit seinem Duplo-Zug, andererseits haben wir Anfang Oktober einen Bahnhof mit ihm besucht, um "Züge zu schauen". (Das habe ich als kleines Kind mit meinem Vater ebenfalls gern getan - und Jamie war begeistert, überhaupt als ein freundlicher Schaffner aus einem der Züge ausstieg und ihm eine Kinderkarte schenkte!) 

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Gesundheit, Herbstoutfits und Herbst in unserem Garten:
Nun habe ich noch ein paar Ergänzungen zu meinem vorangegangenen Post Herbstimpressionen - und [Blogparade] Dirty Weather. Zunächst herzlichen Dank für all eure Besserungswünsche für meinen lieben Mann. Die Antibiotika scheinen tatsächlich ein bisschen zu greifen, aber so richtig gut geht es ihm immer noch nicht. Für Donnerstag hat er abermals eine Überweisung zu einem Lungenröntgen, und diesmal werde auch ich mich anschließen; ich habe ebenfalls eine Röntgen-Zuweisung bekommen.
 
Apropos: Als ich Edi vorige Woche zum Lungenröntgen begleitete, habe ich abermals ein Outfit aus den Kleidungsstücken gestaltet, die ich in Amstetten (platzsparend eingerollt in einem Rucksack) mitgehabt hatte: Diesmal kombinierte ich den langen weinroten Rock mit dem 3/4-Ärmel-Shirt und zog das Sommerkleid darüber. Kombiniert habe ich das alles noch mit einer (nicht selbst gehäkelten) Jacke, die ich schon sehr lange besitze (und die ihr auch in meiner Header-Collage sehen könnt). Wirkt möglicherweise ein bisschen overdressed für einen Besuch im Röntgeninsitut, aber andererseits kommen wir jetzt sonst ja nicht allzu viel raus, also nütze ich jede Gelegenheit, um meine Herbst-Capsule zu tragen und die Outfits zu fotografieren... 😉
 
 
 
Ich fühle mich zwar nicht so krank wie Edi, aber irgendwas stimmt auch bei mir nicht, denn ich fühle mich jetzt schon so lange (für meine Begriffe) schlapp, kurzatmig und schnell erschöpft, habe häufig Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und gestern Abend kam wieder starkes Halsweh dazu... wie ein grippaler Infekt, der nie wirklich ausbricht, aber auch nicht so richtig verschwindet... Nun, wir werden sehen, wie das weitergeht.

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Hier habe ich nun - ergänzend zur [Blogparade] Dirty Weather - noch ein paar herbstliche Regenfotos aus unserem Garten:

  

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Ich muss allerdings zugeben, dass es gerade im diesjährigen Oktober - neben einigen Regentagen - viele warme, trockene, fast spätsommerliche Tage gab. Einige unserer Pflanzen - wie der Sommerflieder oder Rosmarin - starteten überhaupt erst im Oktober so richtig mit der Blüte durch, und so viele Schmetterlinge, Bienen und Hummeln, wie ich ab diesem Zeitpunkt in unserem Garten sah, habe ich den gesamten Sommer über nicht gesehen!

Besonders freute ich mich über das eher seltene Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) - von mir liebevoll "Kolibri-Hummel" genannt - und über zahlreiche Admiralfalter (Vanessa atalanta, Syn.: Pyrameis atalanta).

Farblich passend zu den Sommerflieder-Blüten (die leider inzwischen mit den ersten kühleren November-Regentagen verblüht sind) habe ich für heute noch ein letztes Outfit aus meiner Herbst-Capsule Wardrobe für euch - abermals mit der pflaumenvioletten Hose vom vorigen Post, einem ärmellosen Top in zartem Rosa und meiner selbstgefärbten lila Cordjacke:

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Gelesen und gesehen:
Ich nehme mir ja auch in normalen Phasen schon seit Jahren an fast jedem Abend Zeit für eine einstündige Kompressions-Massage mit einem VariLymph-Gerät meiner Beine (was meinem Lipödem samt Venenschwäche definitiv gut tut), und diese Zeit nütze ich zugleich, um dabei fernzusehen oder um zu lesen. 
 
Nachdem wir nun gesundheitsbedingt weniger als sonst am Gesellschaftsleben teilnehmen, ergeben sich noch mehr Gelegenheiten für solche häuslichen Vergnügungen. Und dabei sind mir (vor allem auf Netflix) ein paar Filme und Serien untergekommen, die ich gerne mit euch teilen möchte, weil sie mich allesamt sehr gut unterhalten haben. Und auch einen Buchtipp habe ich für euch. (Achtung, wenn ihr auf die Links zu den Filmen und Serien klickt - dort wird teilweise gespoilert; ich habe mich bei meinen Kurzbeschreibungen bemüht, das nicht zu tun.)
 
TV-Serien:
 Lupin (2020) - filmSPOT   Lupin (Klick - englischsprachiger Link / Klick - deutschsprachiger Link)
Lupin ist eine französische Fernsehserie, die bislang aus drei Staffeln besteht. Die Serie ist angelehnt an die Abenteuer des Meisterdiebs Arsène Lupin, einer fiktiven literarischen Figur des französischen Schriftstellers Maurice Leblanc aus den Jahren 1905 bis 1935.
 
Der junge Assane Diop und sein Vater leben 1995 als senegalesische Einwanderer in Paris. Als Assane 13 Jahre alt ist, schenkt ihm sein Vater ein Exemplar der Lupin-Kriminalromane. Kurz darauf wird Assane durch eine Intrige zum Waisen. Inspiriert durch die Lupin-Romane versucht Assane im Erwachsenenalter mit den Methoden des Meisterdiebs das Rätsel um den Tod seines Vaters zu lösen.
 
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/d/d6/Bodies_2023_TV_series.jpg   Bodies (Klick - englischsprachiger Link / Klick - deutschsprachiger Link)
Eine Leiche, vier verschiedene Zeitebenen - In der Longharvest Lane, einer kleinen Gasse im Londoner East End, wird die Leiche eines nackten unbekannten Mannes mit einer Schussverletzung im linken Auge gefunden. Wie sich bei der Obduktion der Leiche herausstellt, gibt es keine Austrittswunde des Projektils; von der Kugel fehlt jede Spur.
Dieselbe Leiche taucht gleich vier Mal auf, in vier verschiedenen Jahren: 1890, 1941, 2023 und 2053. Dies führt zu vier verschiedenen polizeilichen Ermittlungen; schließlich gelingt es einer der ermittelnden Personen, mit den anderen in Kontakt zu treten. Gemeinsam müssen sie das Rätsel um eine 150 Jahre umspannende Verschwörung lösen. Doch die Detectives haben ebenfalls das eine oder andere Geheimis, das sie zu hüten versuchen.

Netflix Trailer: Alles Licht, das wir nicht sehen - Kinomeister   Alles Licht, das wir nicht sehen (Miniserie) (Klick - englischsprachiger Link / Klick - deutschsprachiger Link)
Erzählt wird das Leben zweier junger Menschen, die während der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs miteinander zu tun bekommen: Marie-Laure, ein blindes französisches Mädchen, und Werner Pfennig, ein deutscher Bursche, der im Dienst der NS-Diktatur ins französische Saint-Malo bestellt wird. Beide haben in ihrer Kindheit einem Funkamateur zugehört, der auf der Kurzwelle eine Sendung produzierte, die Kinder informieren und bilden sollte. Der Funker, der diese Sendungen machte, nannte sich, „Der Professor“ - und es handelt sich dabei (wie sie erst erfährt, als sie ihn kennenlernt) um Maries Onkel. Während des Krieges ist es Werners Aufgabe, feindliche Funker auszuspionieren, die dann von anderen Nazis hingerichtet werden. Als er in Frankreich stationiert wird, hört er, dass Marie-Laure die Sendungen ihres Onkels weiterführt. Sein Vorgesetzter zwingt Werner, die Funkerin ausfindig zu machen - und das ist nicht die einzge Gefahr, die Marie droht.
 
Spielfilme:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/3/3b/The_Fundamentals_of_Caring_poster.jpg   Umweg nach Hause  
(Originaltitel: The Fundamentals of Caring) - (Klick - englischsprachiger Link / Klick - deutschsprachiger Link)
Roadmovie aus dem Jahr 2016 - Nach einigen Schicksalsschlägen trifft Ben Benjamin, ein Schriftsteller, der nicht mehr schreiben kann, den Entschluss, einen Pflegekurs zu belegen. Sein erster Patient ist der 18-jährige Trevor, der unter Muskeldystrophie Duchenne leidet und einen sehr schrägen, schwarzen Humor besitzt. Die zwei Männer kommen einander näher und beschließen einen Road Trip durch die westlichen Bundesstaaten der USA zu unternehmen. Während ihrer Reise nehmen sie unter anderem die abenteuerlustige Autostopperin Dot mit, was für das Leben aller Protagonisten zu Veränderungen führt.
 
 
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/5/53/Kodachrome_film_poster.jpg   Kodachrome (Klick - englischsprachiger Link / Klick - deutschsprachiger Link)
Noch ein Roadmovie - aus dem Jahr 2017: Matt Ryder hat seit Ewigkeiten keinen Kontakt mehr zu seinem Vater Ben, einem einstmals draufgängerischen Foto-Journalisten. Matt ist völlig überrumpelt, als eines Tages Zoe Barnes, die Pflegerin / Assistentin seines Vaters, bei ihm auftaucht und ihm eröffnet, dass Ben Krebs im Endstadium hat. Doch Ben hat sich zeitlebens mehr für seine Arbeit als Fotograf interessiert als für seine Familie - deshalb lässt Matt der nahende Tod seines Vaters zunächst relativ kalt, und ebenso dessen Wunsch, quer durch die USA zu fahren, um seine letzten Kodachrome-Fotos entwickeln zu lassen. Andererseits: Matt steht kurz davor, seinen Job bei einer Plattenfirma zu verlieren. Und ausgerechnet Bens Manager könnte ihm helfen, doch noch einen Coup zu landen …
 
 
Buchtipp:

https://m.media-amazon.com/images/I/51HUjmF0DAL._SL500_.jpg  Das strömende Grab - Ein Fall für Cormoran Strike (Originaltitel: The Running Grave)

Es hat sich vermutlich schon herumgesprochen, dass Robert Galbraith das Pseudonym der "Harry Potter"-Autorin Joan K. Rowling ist. Und Frau Rowling kann nicht nur Spannung in der Magischen Welt erzeugen, sie ist auch atemberaubend gut als Thriller-Autorin. Die Cormoran-Strike-Reihe besteht mittlerweile aus 7 Bänden. Ich habe sie alle verschlungen. Ihr bisher letzter Band ist in meinen Augen ihr bester - und ein absoluter Nägelbeisser. Obwohl das Buch 1.297 Seiten stark ist, hatte ich es in vier oder fünf Tagen durch, weil ich einfach nicht aufhören konnte.

Mehr zum Inhalt (Verlagsbeschreibung):
Privatermittler Cormoran Strike wird von einem besorgten Vater kontaktiert, dessen Sohn Will sich im ländlichen Norfolk einer undurchsichtigen Glaubensgemeinschaft angeschlossen hat. Die Universal Humanitarian Church ist nach außen hin eine friedfertige Organisation, die sich für eine bessere Welt einsetzt. Doch Strike entdeckt bald, dass unter der harmlosen Oberfläche böse Machenschaften und unerklärte Todesfälle lauern. Um Will zu retten, reist Strikes Geschäftspartnerin Robin Ellacott nach Norfolk, um sich der Sekte anzuschließen und inkognito unter den Mitgliedern zu leben. Doch sie ist nicht auf die Gefahren vorbereitet, die sie dort erwarten, geschweige denn auf den Preis, den sie wird zahlen müssen … 

Wie bereits erwähnt, ist "Das strömende Grab" der 7. Band der Reihe. Man kann dieses Buch auch lesen, ohne seine Vorgänger zu kennen, aber ich fände es schade. Ich habe im Lauf der Serie eine immer stärker werdende "Beziehung" zu den Hauptprotagonisten aufgebaut, und ich denke, es würde mir etwas fehlen, wäre das nicht der Fall. Hier kommt ihr zu den Cormoran Strike Büchern in der richtigen Reihenfolge. (Englischsprachiger Wikipedia-Link zur Buchserie - KLICK). Einige der Cormoran-Strike-Bände wurden übrigens auch spannend verfilmt - hier der englischsprachige Wikipedia-Link dazu.)

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Vielleicht ist bei meinen Tipps ja auch etwas für euch dabei. Gebt mir Bescheid, falls ja. Ich danke euch für euer Interesse!


Alles Liebe und herzliche Rostrosengrüße, 
 eure   T  r  a  u  d  e

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Dienstag, 26. September 2023

Rückblick auf den Rostrosen-Sommer 2023 -Teil 2

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Servus, ihr Lieben!

Vielen Dank für eure wunderbaren Kommentare zu meinem vorigen Posting MAMUZ im Schloss Asparn - 40.000 Jahre Mensch! Heute möchte ich euch einen Überblick über unsere Erlebnisse im August und September 2023 bieten. Wie schon beim ersten Teil meines Sommer-Rückblicks werden auch diesmal so nach und nach genauere Schilderungen über manche unserer Aktivitäten folgen.

Von 27. Juli bis 5. August fand in Wien das Calle Libre Street Art Festival statt - bereits zum zehnten Mal! Und ich habe es erst in diesem Jahr kennengelernt! Talentierte Künstler aus aller Welt schufen diesmal zehn Murals in Ottakring, dem 16. Wiener Gemeindebezirk - und wir (Brigitte, Peter, Edi und ich) waren an einem der Entstehungstage dabei. Es war absolut faszinierend, dabei zuzusehen, wie diese großen Wandmalereien entstehen. Ich werde euch demnächst mehr darüber erzählen!
 
 
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Anfang August - Regen, Sturm und Kälte:
Der Tag, an dem wir das Calle Libre Festival besuchten, war in Wien und in den Wien-nahen Bezirken Niederösterreichs einer der wenigen sonnig-warmen Tage von Anfang August. Davor und danach war es in Wien eher regnerisch... und in anderen Regionen sogar richtig gefährlich.
 
Das Wetter macht genau das, was man in Zeiten des Klimawandels erwarten kann: Es spielt verrückt. In einer verrückten Welt, in der weiterhin klima-wichtige Regenwälder abgeholzt werden für Palmöl, Rinderweiden, Kaffeeplantagen oder Aluminium ist das die einzig angemessene Reaktion. Auf der einen Seite Waldbrände wegen extremer Hitze und Trockenheit, auf der anderen Seite schwere Unwetter mit Überflutungen, Stürmen, Erdrutschen und zahlreichen Toten. In Österreich traf es in diesem Zeitraum vor allem die Bundesländer Kärnten und Steiermark - HIER ein Drohnenfoto aus diesem Gebiet. 
 
Himmelsblicke zwischen Anfang und Mitte August - erst ab 11. August wurde es wieder sonnig.

Wir hatten im Vergleich dazu großes Glück. Es gab ein paar Gewitter und war an mehreren Tagen recht stürmisch. Bei einem Sturm in der Nacht auf den 7. August wurde unser Sommerflieder (der bereits ein sehr hoher Strauch in unserem Vorgarten war) entwurzelt und kippte um (siehe Fotos in der unteren Collage). Das war ein trauriger Anblick - aber wir haben die langen Äste abgeschnitten und den Strauch wieder neu eingesetzt. Er erholt sich gut!
 
Wie gesagt, im Vergleich zu so vielen anderen Weltgegenden sind wir in diesem Sommer glimpflich davongekommen. Allerdings hielt sich auch der Regen in unserer Region in Grenzen - das heißt, es regnete zwar an mehreren Tagen, aber eher schwach, weshalb es hier weiterhin viel zu trocken blieb.
 
Unser entwurzelter, umgekippter Sommerflieder, Samia sitzt im Nassen, doch der Fluss führt auch nach der Regenperiode noch wenig Wasser.
 

Kostümprobe für Edi und Österreichische Nationalbibliothek:
Am 3. August fuhr ich mit meinem lieben Göttergatten nach Wien zu einer Kostümprobe. Denn wie ihr wisst, arbeiten Edi und ich ab und zu als Komparsen bei Filmen und verschiedenen TV-Produktionen. Im August wurden wir zufällig für denselben Tag (den 9. August) gebucht - aber für unterschiedliche Produktionen. 
 
Bei Edi war es abermals ein Kostümfilm (und ich beneide ihn ein bisschen darum). Diesmal wurde ihm die Uniform eines Adjudanten angepasst - und außerdem bekam er einen zackigen Haarschnitt.

Die wunderbare Säulenhalle mit Büchern und Deckengemälden hat mit Edis oder meiner Filmproduktion nichts zu tun - wir waren im Anschluss an die Kostümprobe noch in der Österreichischen Nationalbibliothek. Doch davon möchte ich euch demnächst weitere Fotos zeigen.

Nur damit keine Verwechslungen aufkommen: Die Dame rechts auf dem Foto bin nicht ich, sondern eine andere Komparsin.

Katzenbesuche:
Die schöne Maine-Coon-Katze Samia aus unserer Nachbarschaft besucht uns auch weiterhin fast täglich. Da das Wetter Anfang August so ungemütlich war, dehnte sie ihre Besuch allerdings länger aus als bisher und machte es sich gerne auf unserer Couch oder dem flauschigen Wollteppich bequem. 
 

 
Wenn Samia der Auffassung ist, dass sie noch nicht genügend Leckerlis bekommen hat, zeigt sie uns übrigens sehr genau, wo das gute Zeug drin ist, das sie haben will 😁😻, und sie insistiert ziemlich deutlich: 


9. August - Drehtag:
Wie bereis erwähnt, waren Edi und ich für diesen Tag für zwei verschiedene Produktionen als Komparsen gebucht worden: Edi für die Historien-Krimi-Serie Vienna Blood, wo er als Adjudant eines Generals in einem Casino eingesetzt wurde. Sein Drehort war die Wiener Börse, und ihr seht unten zwei Fotos, die dort während einer Drehpause entstanden.

Ich kam bei dem Kinofilm MOND zum Einsatz. Die kurdisch-österreichische Regisseurin Kurdwin Ayub, 1990 im Irak geboren und Tochter eines Ärztepaares, ist gleichzeitig die Drehbuchautorin dieses Films. Ihr erster Langfilm SONNE wurde an der Berlinale uraufgeführt und mit diversen Preisen ausgezeichnet. Wenn ihr mehr zu den Filmen wissen wollt, klickt bitte auf die unterlegten Links. 

Bei meinem Dreh war die Hauptfigur jedenfalls die Kampfsportlerin Sarah, und ich war bei einem Kampf mit vielen, vielen anderen Komparsen im Publikum. Wir bekamen Becher mit alkoholfreiem (und schal schmeckendem 😝) Bier in die Hand gedrückt und mussten schreien, pfeifen und applaudieren 😁. Auch ich habe in der Drehpause ein Foto von "Sarah" und ihrer "Gegnerin" gemacht - und außerdem ein verwackeltes Selfie mit meiner Komparsen-Kollegin Gitti.

Vom Kostümdepartement wurde für den Dreh folgendes gewünscht: "Legere Kleidung in dezenten Farben wie grau, blau, beige, oliv, braun, schwarz. Bitte Jeans, Jogginghosen, t-Shirts, Hoodies, Sweatshirts, Westen, Blusen, Hemden, dünne Jacken und Accessoires wie Schals, Kappen, Taschen mitbringen." Hier seht ihr, welche Kleidung ich den Vorgaben entsprechend an diesem Tag getragen habe:


12. August - Besuch bei Otto und Kim:
Otto ist ein ehemaliger Arbeitskollege meines Mannes. Er und seine Frau Kim luden uns ein, sie in ihrem nostalgischen Wienerwald-Haus zu besuchen. Als Mitbringsel buk Edi eines seiner tollen und allseits beliebten klassisch-österreichischen Landbrote - außen knusprig, innen flaumig. In letzter Zeit hat er auch wieder "Weckerl" (= kleine Brot-Wecken, eine Art von Semmel) gebacken - ebenfalls in der folgenden Collage zu sehen. Er kann das richtig gut!
 

Kim wiederum verwöhnte uns zuerst mit selbstgemachtem Marillenkuchen, dann mit einem köstlichen Brathuhn mit Safran-Pinienreis und Zwiebel-Chutney, und sie trug außerdem ihr wunderschönes Geschirr auf. Manches davon stammt von Wedgewood, die anderen Erzeugermarken habe ich mir leider nicht gemerkt - jedenfalls fand ich es sehr apart! 

Der Hund namens Simba ist ein adoptiertes Findelkind aus Rumänien - sehr süß und sehr energiegeladen - wenn es nach ihm ginge, würde man den ganzen Tag Bällchen für ihn werfen 😁🐶! Ich glaube, man kann erkennen, dass wir (zuerst draußen auf der Terrasse, dann im gemütlichen Haus) einen sehr netten Nachmittag und Abend mit Otto, Kim und Simba hatten 😊.


Hier seht ihr noch das Outfit, das ich an diesem Tag trug. Ihr kennt alle Kleidungsstücke schon aus früheren Postings - sie sind einige Jahre alt und ich habe sie in diesem Sommer bereits mehrfach unterschiedlich kombiniert. 

Den Rock und das Top trug ich z.B. im Tiergarten Schönbrunn. Beide Kleidungsstücke waren ursprünglich mal beige und ich habe sie im Lauf der Jahre selbst gefärbt. Das Bolero-Jackerl gehört zu einem Zweiteiler, den ich euch erstmals im Jahr 2014 beim Löffelfest von Lockenhaus zeigte. Den Rock dazu konntet ihr neulich erst bei meinem Frida-Kahlo-Look bewundern. Weiter unten werdet ihr beide Teile zusammen in einer völig neuen Kombination sehen.


August-September - Gartenimpressionen:
Die Farben des obigen Outfits passen, wie ich finde, auch gut zu den Spätsommerfarben unseres Gartens. Leider waren in diesem Jahr (zumindest meinem Gefühl nach) weniger Schmetterlinge, Bienen und Hummeln als in den vergangenen Jahren in unserem Garten unterwegs. Aber ein paar zeigten sich zum Glück doch. Auf dem großen Foto seht ihr eine Hummel an einer unserer Topinambur-Blüten. 

Glücklicherweise haben wir nicht nur den einen Sommerflieder (Buddleja), der in unserem Vorgarten vom Sturm umgeworfen wurde, sondern noch weitere Sträucher in unserem Hauptgarten, die unversehrt blieben. Diese wunderbare Pflanze lockt ebenfalls stets Insekten an - hier z.B. einen Großen Kohlweißling - Pieris brassicae (das sind die Schmetterlinge, die wir in diesem Jahr am häufigsten im Garten sehen) und einen Kleinen Perlmuttfalter (Issoria lathonia).

Ausflug auf den Schneeberg:
Am 16. August unternahmen wir einen schönen Ausflug auf den Schneeberg - erfreulicherweise hatte auch meine Tochter Jana Zeit und Lust, mit unserem Enkelsohn Jamie dabei zu sein. Jamie war ganz besonders von der "Salamander-Bahn" begeistert, aber auch die Kühe und den Spielplatz auf dem Berg fand er interessant. Die Wolken wurden im Lauf des Tages dunkler, aber zum Glück blieben wir trocken.

Gesundheitlicher Durchhänger 🤧🤒😷:
Im August fanden auf der Wiener Donauinsel wieder die Afrika-Tage mit einem tollen Musik-Programm statt - und ursprünglich wollten wir an einem der folgenden Tage mit unserem Freund Günther dorthin gehen. 
 
Aber dann gab's bei uns leider gesundheitliche Probleme: Am 17. August mussten wir unser Training im Fitnesscenter abbrechen, weil Edi starke Kopfschmerzen bekam, und kurz darauf fühlte auch ich mich nicht mehr wohl: Halsweh, Kopfweh 🤕, Rückenschmerzen.*) 
 
*) Ich dachte zu diesem Zeitpunkt schon, dass uns vielleicht eine der derzeit grassierenden neuen Covid-Varianten erwischt hat. Wir hatten noch einen einzigen Corona-Test zu Hause, und Edi testete sich damit - negativ. Wobei wir nicht wussten, ob diese alten Tests überhaupt bei den neuen Covid-Varianten funktionieren.
 
Zum Glück war es offenbar nichts Gravierendes, denn nach drei oder vier Tagen war der böse Zauber wieder vorbei. Das war aber nicht unser letzter Durchhänger dieses Sommers 😒. Zunächst kamen bei mir Zahnprobleme dazu 🦷 (Edi und ich stecken in einer langwierigen Zahn-Implantat-Behandlung). Auch diese Sache ließ sich lösen, jedoch aus den Afrika-Tagen wurde leider nichts mehr, da wir dann schon wieder anderweitig verplant waren.

Ausflug auf den Harzberg:
Einer dieser "anderweitigen Pläne" war ein Ausflug mit meiner "alten" Schulfreundin Gaby am 23. August. Anschließend an die Wanderung suchten wir auch noch ein sehr hübsches Heurigenlokal auf und sahen uns einen weiteren Teil des Fotofestivals in Baden an.

Einkaufs-Outfit:
Weil aufgrund des Barbie-Film-Hypes in diesem Sommer "alle Welt PINK" war, dachte ich mir: "Okay, dafür braucht man aber nun echt nichts Neues zu kaufen! Dann darf einfach mein alter pinker Gudrun-Sj*den-Rock mal wieder raus!" 😁😎 Kombiniert habe ich ihn mit einem (auch schon altbekannten) grünen Shirt, auf dem die Kolibris ebenfalls rosa sind. 
 
(Übrigens, falls ihr euch fragt: Ich habe den Barbie-Film nicht gesehen. Unsere Freundin Annemarie meinte aber, er sei voll mit witzigen Anspielungen aufs Patriarchat und sie hätte sich köstlich amüsiert. Wenn der Film ins TV kommt, sehe ich ihn mir an, schließlich bin auch ich mit Barbie-Puppen aufgewachsen - obwohl: Meine waren bis auf eine Skipper allesamt Fake-Barbiepuppen aus Hongkong.)

Abermals Wetterkapriolen - andernorts:
Gegen Ende August gab es in manchen Teilen der Welt neuerlich Wetterextreme - in Österreich betraf das diesmal vor allem die Bundesländer Salzburg und Tirol mit Hochwasser und Murenabgängen. In unserer Region hingegen bemerkte man davon nur eine kurzfristige Abkühlung, und auch der erhoffte Regen war nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
 
Sigrun und Mannersdorfer Wüste:
Am 26. August besuchten wir meine Tante Sigrun und ihren Mann Hannes, die in Mannersdorf leben. Anschließend unternahmen Edi und ich wieder einen Spaziergang in die Mannersdorfer Wüste. Es war ein wunderschöner Spätsommertag - leider konnte uns Sigrun diesmal aus gesundheitlichen Gründen nicht begleiten.

Besuch von Annemarie und meiner Schwägerin Anita:
Für den 1. September hatten wir sowohl Edis Schwester Anita als auch unsere Freundin Annemarie in unseren Garten zu einer Grillerei eingeladen. Vorher gab es noch eine Jause mit Kaffee und dem Kuchen, den Annemarie für uns gebacken hat. 
 
Leider haben wir an diesem Tag in Sachen Fotos ziemlich geschwächelt - es gibt keine Bilder vom Kuchen und keine vom Gegrillten. Aber wir haben gut geschmaust, und immerhin sind ein paar Fotos von uns entstanden: zunächst ein paar Bilder von mir mit Katze während der Jause, denn da leistete uns Samia eine Weile Gesellschaft, und etwas später am Abend dachte ich daran, Edi und die beiden Ladies zu fotografieren. Die hübsche Kokardenblume (Gaillardia pulchella - rechts oben in der folgenden Collage) ist einer der Pflanzen-Ableger, die Annemarie für unseren Garten mitgebracht hat.
 
 
Mein Outfit dieses Tages - türkises Sommer-Maxikleid mit Poncho, wie meistens schrankgeshoppt

Noch ein Durchhänger 🤧🤒😷: 
Anfang September herrschte das allerschönste Spätsommerwetter, aber Edi und ich waren schon wieder krank, diesmal aber länger bzw. heftiger: Bereits am Tag nach dem Besuch von Anita und Annemarie fing es bei mir mit starkem Halskratzen an, und es wuchs sich innerhalb weniger Tage zu einem ziemlich unerfreulichen grippalen Infekt *) aus. Edi fing zwei Tage nach mir ebenfalls an.
 
*) Abermals hatte ich den Verdacht, dass es sich um Covid handeln könnte - vielleicht war er diesmal berechtigter. Vom Verlauf her ähnelte es jedenfalls unseren einstigen Corona-Symtomen, denn jeder Tag war irgendwie anders: Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen wechselten sich ab, einen oder zwei Tage lang hatten wir auch erhöhte Temperatur und wir waren die ganze Zeit über sehr müde. Einige von euch haben mir geschrieben, dass sie gar nicht bemerkt haben, dass ich krank war - nunja, Blogrunden drehen konnte ich trotzdem 😉. Aber die anderen sozialen Kontakte waren abgesagt: Treffen mit unserer Freundin Moni und ihrem Mann Michi, der Termin mit unserem Masseur, Jamies geplante Übernachtung bei uns.... 😞😷
 
Unsere Ernten:
Zu etwas Erfreulicherem: Wir konnten (und können uns noch) in diesem Spätsommer über einige gute Erträge freuen: Viele Kartoffeln und Weintrauben, Kirschtomaten und Äpfel vom Säulenapfelbaum. (Der andere trägt diesmal kaum Früchte.) Gelbe Zucchini gab es auch, in unterschiedlichsten Größen, aber es waren nicht überwältigend viele. Die Nacktschnecken waren oft schneller als ich beim "Ernten". Da gab und gibt es natürlich auch einiges zu verarbeiten - z.B. zu Traubensirup, Tomatensauce und Apfelmus. Außerdem haben wir im Umland wieder Hollerbeeren für Likör geerntet, allerdings waren hier die Erträge in diesem Jahr lange nicht so gut wie im "Sensationsjahr" 2022.
 
 
Gewinn und ein Spaziergang:
Noch bevor wir krank wurden, bekam ich eine liebe Zusendung aus der Bloggerwelt: Ich habe nämlich bei Loretta und Wolfgang vom Blog Ein Fachwerkhaus im Grünen an der Verlosung des Naturdokumentarfilms "Die Eiche - mein Zuhause" teilgenommen und tatsächlich gewonnen. Leider konnte ich mir den Film noch nicht ansehen, da es sich um eine Blue Ray Disc handelt und wir nur einen DVD-Player haben. Aber wenn unsere Freunde Brigitte und Peter Zeit für einen gemeinsamen "Fernsehabend" haben, können wir uns den Film bei ihnen ansehen. 
 
Am 8. September waren wir zwar noch nicht ganz gesund, aber fieberfrei - und ein Spaziergang musste bei diesem Prachtwetter einfach drin sein. Wir waren nicht lange unterwegs und danach ziemlich erschöpft, aber dennoch froh, dass wir uns dazu aufgerafft hatten.

1. Training nach Krankheit:
Am 10.  September erklärten wir uns wieder für "weitgehend gesund", und am 14. September gingen wir erstmals danach wieder ins Fitnesszentrum zu einem moderaten Training. Mein Outfit, um mich dorthin zu begeben sah so aus: Ich kombinierte mein altbekanntes türkises Sommerkleid mit meiner dunkelblau-gelb-gemusterten Second-Hand-Bluse und ebenfalls dunkelblauen 3/4-Leggings mit Spitzenabschluss an der Wade:
 

Oberlaa:
Am 15. September fühlten wir uns auch wieder bereit für ein Treffen mit Freunden - wir waren diesmal unter anderem im schönen Kurpark Oberlaa unterwegs und besuchten (wie man sieht) auch die Kurkonditorei 😋:

 
Anita-Geburtstag und Rock Anthems im Orpheum:
Am 16. September feierte unsere Freundin Anita (die ich auch schon kenne, seit wir 15 waren) mit einigen ihrer Familienmitglieder Geburtstag - und wir feierten mit. Hier seht ihr das Outfit, in das ich mich zur Feier des Tages warf. Aufmerksame BeobachterInnen werden erkennen, dass ich das türkise Maxikleid auch beim Besuch von Annemarie und meiner Schwägerin Anita getragen habe. Diesmal kombinierte ich mein aus einem Spanienurlaub mitgebrachtes Leinenjäckchen dazu und knotete es unter der Brust:


Der erste Teil unseres Treffens (Essen und Trinken) fand im urigen Wiener Szene-Lokal Salettl-Pavillon in Döbling, dem 19. Wiener Gemeindebezirk, statt. Danach fuhren wir weiter ins Orpheum zu einem tollen Tribute-Konzert der Band Rock Anthems. (Anita ist mit dem Bassisten der Band befreundet und wir hatten mal Interesse bekundet, bei einem Konzert dabei sein zu wollen.)

Weil Edi und ich zu früh beim Salettl angekommen waren, hatten wir noch Zeit, den alt-ehrwürdigen Döblinger Friedhof zu besuchen, der sich gleich gegenüber befindet. Hier bewunderten wir z.B. den unten gezeigten Grabstein von Antonie und Josef Franz Biergstein, die in den Jahren 1900 und 1902 verstorben sind.*) 
 
*) Die beiden waren keine bekannten Persönlichkeiten. Doch auf den Gedenksteinen der damaligen Zeit wurden häufig die Berufsbezeichnungen der Verstorbenen vermerkt, was wir sehr charmant finden, weil es Geschichten erzählt. In diesem Fall war das (trotz des Familiennamens, der eher Rückschlüsse in Richtung Bierbrauer-Handwerk zugelassen hätte) bei Josef Franz Biergstein "Kaffeesieder" (für meine englischsprachigen Blogfreunde: coffee brewer) und bei Antonie "Kaffeesiedersgattin" (coffee brewer's wife). Unter Umständen werde ich euch zu einem späteren Zeitpunkt noch weitere Döblinger Grabsteine zeigen.


Sommer-Outfit:
Hier habe ich nun noch ein letztes Sommer-Outfit für euch, das mehrere Teile meiner diesjährigen "Capsule-Wardrobe" vereint - einerseits das türkise Sommerkleid, das ihr weiter oben mit dunkelblauer Bluse und Leggings gesehen habt, andererseits der bunt gemusterte Zweiteiler, von dem ihr in diesem Posting nur das Oberteil gesehen habt. In dieser Form habe ich die drei Teile bisher noch nie kombiniert - doch der Mix gefällt mir gut und wird vermutlich noch öfter zum Einsatz kommen.


Das war's für heute mit dem Rückblick auf unseren Sommer. Ich hoffe, ihr seid inzwischen gut in der nächsten Jahreszeit angekommen - auf unserer Seite des Globus also im Herbst, auf der anderen Seite im Frühling. 

 

Fotos: Wenn nicht anders angegeben 
von Herrn und Frau Rostrose oder von unsere Freunden

Ich wünsche euch einen tollen Oktober-Start!
Herzliche Rostrosengrüße,
eure   T  r  a  u  d  e

Rostrose auf Facebook

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