Sorry, ich habe Teil 2 irrtümlich gestartet - und wieder zurückgezogen,
er ist noch nicht
fertig und erscheint voraussichtlich am 5.1.2018!
Prosit Neujahr, ihr Lieben!
♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥*♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥
Ich hoffe, ihr habt den Jahreswechsel allesamt gut hinter euch gebracht und seid frisch, gesund und
fröhlich im Neuen Jahr angekommen! Wir haben den Silvesterabend einfach nur gemütlich daheim
verbracht und nichtmal dem Feuerwerk zugesehen - denn mal abgesehen davon, dass auch unsere
Katzen mal wieder ziemlich unglücklich über das Geknalle waren - seit ich
DAS HIER gelesen
habe, mag ich Feuerwerke noch weniger als vorher...
♥♫♫♥*♥♫♫♥**♥♫♫♥
Heute möchte ich euch
ein paar Bilder von unserer Vorweihnachtszeit 2017 zeigen - und im zweiten Teil, der in ein paar
Tagen erscheinen wird, erzähle ich euch dann endlich von unserem Weihnachtsfest. (Für ein einzelnes
Posting war einfach zu viel los)... Dass wir im vergangenen Herbst manches unternommen haben, ist
euch ja vermutlich nicht entgangen, und damit war im Dezember keineswegs Schluss - auch in diesem
Monat gab's einiges hier, das im Zusammenhang mit Familie, Freunden, Katzen, Glühwein, Musik
und mehr stand...
In meinem Beitrag
Adventzeit in Rostrosenhausen
schrieb ich ja, dass bei uns noch mindestens
ein Besuch auf einem Weihnachtsmarkt geplant sei
- und diesen Plan haben wir kurz darauf in die Tat umgesetzt. Monika, eine liebe Mitarbeiter-
Kollegin der Oldtimer-Rallye
EC Classic, hat uns nämlich beim
Mitarbeiter-Fest erzählt, dass sie
im Dezember beim
Wiener Kunst-, Kultur-Adventmarkt im Schloss Neugebäude selbstgemachte
Kerzen, Schafmilchseifen und mehr feilbieten würde. Wir versprachen ihr einen Besuch bei ihrem
Stand:
 |
Wie ihr seht, haben wir unser Versprechen gehalten - und waren begeistert von den schönen Kerzen. Die zweite Dame
auf dem Foto ist übrigens Monikas Mutter, die ebenfalls schon oft bei der Rallye mitgearbeitet hat. |
Bei unserem Marktbesuch trafen wir uns auch noch mit einer anderen Freundin zum gemeinsamen
Bummeln, Gustieren und Punschtrinken. Es durften übrigens abermals Vanillekipferl und ein
Eierlikör vom Markt ins Rostrosenhaus mitwandern - aber seltsam, von beidem ist nichts mehr
übrig, tststsss.... 😇
♥♫♫♥*♥♫♫♥**♥♫♫♥
Dieser Adventmarkt bietet gleich zwei große Vorteile: Zum einen wird hier fast ausschließlich
Kunsthandwerk und Essbares oder Trinkbares angeboten und kein Billig-Kitsch, zum anderen sind
die meisten der Stände in den Gewölben des Schlosses untergebracht - also unter einem festen Dach.
Das wussten wir sehr zu schätzen, da es am Tag unseres Besuches phasenweise recht stark regnete.
Der Veranstaltungsort - das
Schloss Neugebäude - ist selbst ziemlich interessant. Es handelt sich
dabei um ein
Schloss aus dem 16. Jahrhundert. In Auftrag gegeben wurde das Gebäude, das im Stil
des Manierismus (also der Übergangszeit von der Renaissance zum Barock) gehalten ist, von Kaiser
Maximilian II., der sich ein Lustschloss in Simmering, dem heutigen 11. Wiener Gemeindebezirk,
wünschte. Ich habe früher nicht weit vom Schloss entfernt gewohnt. Als ich erstmals dort in der Nähe
spazierenging, war es eine Ruine, die dem Verfall preisgegeben schien, und ich dachte traurig, dass
sich dieses Gemäuer doch wunderbar nützen ließe, wenn nur jemand das Geld dafür in die Hand
nehmen würde, um es zu sanieren. Mittlerweile ist erfreulicherweise genau das geschehen...

Am Abend desselben Tages schafften wir es auch endlich zu einem Auftritt des
Trio Lepschi.
Lepschi beziehungsweise
Auf Lepschi gehen ist ein zutiefst Wienerischer Begriff, was allein schon
daran erkennbar ist, dass er aus dem Tschechischen kommt, nämlich von
lepši. Ursprünglich, so
kann man's zumindest
HIER nachlesen, bedeutet auf Lepschi gehen, dass man ein Liebesabenteuer
sucht, sprich: auf Aufriss geht, inzwischen wird es im Sinne von
sich vergnügen, fortgehen, ausgehen
verwendet.
Für alle an Outfits Interessierten
gibt es in der Collage unten einen kleinen Überblick, was Frau Rostrose trägt, wenn sie zuerst auf
einen Weihnachtsmarkt und dann auf Lepschi geht: Einen Mix aus wärmend, bequem und trotzdem
möglichst schick - mit einem Uralt-Pullover, der vor 20 Jahren schon über das verfügte, was man
heutzutage hochtrabend #Statementärmel nennt, und meinem Bio-Baumwoll-Jacquard-Rock, den ihr
z.B. von DIESEM Posting kennt und der hier einen weiteren Beweis seiner Vielseitigkeit erbringt.
Dazu mein Zeitungsjungen-Käppi, die Leggings mit dem seitlichen Kunstlederstreifen und meine
komfortablen, flachen und warmen schwarzen Stiefletten. Die rote Steppjacke, die ich hier auf den
Fotos trage, tauschte ich kurz vor dem Auf-Lepschi-gehen dann lieber gegen meinen Winter-
Regenmantel ein.
Nun aber zum Trio und zum musikalischen Programm: Bei der aktuellen Lepschi-Besetzung
handelt es sich um Stefan Slupetzky (Texte, Gesang, Säge), Martin Zrost (Komposition,
Arrangement, Gesang, Gitarre, Klarinetten) und Michael Kunz (Gesang, Gitarre, Nasenflöte)...*)
*) Säge und Nasenflöte spricht ja schon mal für eine gewisse Außergewöhnlichkeit, gell 😉
Wer von Beginn an meinen Blog verfolgt, denkt sich vielleicht bei Stefan
Slupetzky: "Diesen Namen habe ich hier doch das eine oder andere Mal bereits gelesen..." Stimmt,
wenn ihr
HIER klickt, könnt ihr euch in drei Beiträgen durchlesen, welche Abenteuer die Rostrosen
vor längerer Zeit mit dem Wiener Autor und Musiker durchlebt und durchlitten haben. Seither sind
wir Slupetzky keineswegs untreu geworden, sondern haben alles gelesen, was zwischenzeitlich von
ihm erschien - bloß bis wir es zu einem Lepschi-Auftritt schafften, vergingen ein paar Jahre. Denn
entweder, das Trio trat in zu weiter Ferne auf oder wir hatten bereits andere Pläne.
Als wir endlich einen Termin für einen Auftritt der Gruppe im Dezember 2017
mitgeteilt bekamen, der in Wien - und somit nicht allzu weit von uns entfernt - stattfand, schlugen
wir kurzerhand zu. Ort des Geschehens: Das
Blue Tomato, ein Kellerlokal im 15. Bezirk.

Wir nahmen erlaubterweise unsere Kameras mit und ergatterten zwei Sitzplätze ganz hinten, aber
auf Barhockern, von wo aus wir mit Tele und externem Blitz gut fotografieren konnten. Und hatten
viel Spaß! Denn - nun wie soll ich den Stil der drei erklären? Man blödelt sich auf der Bühne mit
ganz viel Wiener Schmäh, Grips, erfrischender politischer Unkorrektheit und einer beachtlichen
musikalischen Bandbreite durch - und im Publikum
wird man davon automatisch angesteckt.
In Wikipedia kann man dazu folgendes lesen:
"Die Band singt Wienerlieder und auch Schüttelreime
im Dialekt. In den vor beißendem Witz strotzenden Liedtexten des
schwarzen Humors werden gerne
mit viel Sprachwitz ausgefallene oder
veraltete Wörter verwendet." Und im
Online-Standard wurde
berichtet, dass das Trio Lepschi
"in der bös-schwarzen
Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt Sowinetz oder Helmut
Qualtinger. -
derstandard.at/2000028632059/Trio-Lepschi-Wiener-Dialekt-Hallodrisin der bös-schwarzen
Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt Sowinetz oder Helmut
Qualtinger -
derstandard.at/2000028632059/Trio-Lepschi-Wiener-Dialekt-Hallodrisin der bös-schwarzen
Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt Sowinetz oder Helmut
Qualtinger -
derstandard.at/2000028632059/Trio-Lepschi-Wiener-Dialekt-Hallodrisin der bös-schwarzen
Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt Sowinetz oder Helmut
Qualtinger -
derstandard.at/2000028632059/Trio-Lepschi-Wiener-Dialekt-Hallodrisin der bös-schwarzen
Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt Sowinetz oder Helmut
Qualtinger -
derstandard.at/2000028632059/Trio-Lepschi-Wiener-Dialekt-Hallodrisin der bös-schwarzen Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt
Sowinetz oder Helmut Qualtinger" steht.
Beispiel gefällig?
Dann klickt
HIER. Oder
HIER. (Zur Entstehungszeit dieser Clips war allerdings der Dritte im Bunde
noch Stefans Bruder Tomas Slupetzky, der vor etwa einem Jahr wegen fortschreitenden Arthritis
in den Fingergelenken aus der Band ausstieg. Doch ihrem Stil sind die Lepschis treu geblieben.)
Stefan Slupetzkys neuen Kriminalroman mit historischem Background und Öko-Botschaft
erschienen im September 2017, mittlerweile von beiden Rostrosen mit Vergnügen gelesen!
In der oberen Collage könnt ihr u.a. auch noch zwei Foto-Experimente sehen, zu welchen uns
die Wandbilder im Blue Tomato inspiriert haben - Belichtungszeit-Spielereien im Scheinwerfer-
Farbenrausch... Ihr seht eines dieser Bilder neben Herrn Rostrose. Er nahm daraufhin die zwei
mit Absicht "verwischten" Bilder auf, und ich habe sie dann noch ein wenig nachbearbeitet...
♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥*♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥
Es folgten im ohnehin mit Arbeit, Mutterbesuchen,
Physiotherapie und Allergieambulanzerminen vollgestopften Dezember ein Kabarett-Abend mit
Roland Düringer (der Mann ist ein toller Schauspieler und wir fanden seine Schärfe großartig,
auch wenn manchen bei seinem Stück
Der Kanzler offenbar das Lachen im Hals stecken blieb),
eine Büro-Weihnachtsfeier, bei der es anschließend mit einigen KollegInnen zum Bowling ging, ...
 |
| Hier mein Outfit vom Kabarett-Abend ... |
 |
... und hier das von der Büro-Weihnachtsfeier. Zum Bowlen zog ich den
langen Rock dann aus - wegen mehr
Bewegungsfreiheit - darunter trug ich die Leggings vom Lepschi-Outfit. |
... ein Abendessen mit einem netten früheren Arbeitskollegen
im Wiener Innenstadtlokal
Zum Bettelstudent und eine vorweihnachtliche Einladung zu meiner
lieben Freundin Anita samt family. Von letzterem Treffen kann ich euch immerhin ein paar Fotos
zeigen - es gab allerdings außer Kaffee und Kuchen auch noch ein Abendessen und dazwischen
tolle Bilder von ihrem letzten Urlaub und gemütliches Geplauder über viele interessante Themen.
Schön war's - auch wenn wir längst nicht alles fotografisch festgehalten haben!
Zum heutigen Schluss möchte ich euch noch ein paar Sensationsaufnahmen bieten - denn seit etwa
Mitte Dezember fressen Maxwell und der rot-weiß-rote Gastkater Austria zur selben Zeit im selben
Raum. Das war bis vor kurzem nicht möglich, da hatte entweder der eine oder der andere zu
viel Respekt oder Angst vor zu viel Nähe, und Austria bekam sein Futter im Wohnraum oder im
Vorzimmer. Doch die Jungs sind verfressen genug, um sich von ein paar Leckerlis zu Annäherung
überreden zu lassen. Unsere "Diva" Nina hingegen hält sich weiterhin heraus - wenn "der Fremde"
im Haus ist (der offenbar auch keine Fress-Manieren kennt, sondern die Futterstücke teilweise auf
dem Boden neben sich platziert), vergeht ihr der Appetit... Mal sehen, wie sich diese Dinge weiter
entwickeln.
Wie gesagt, folgt demnächst die Fortsetzung mit den Fotos von der Weihnachtsfeier in
Rostrosenhausen! Ich hoffe, ihr seid auch da wieder mit dabei! Bis dahin hoffe ich, dass
ich auch wieder mit meinen Blogrunden nachziehen konnte. Aber ihr seht ja, mein
"real life" ist manchmal etwas zeitaufwendig... 😊😉😜
Mit diesem Post mache ich bei folgenden Blogparaden mit:
♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥*♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥
Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche rostrosige Neujahrsgrüße
und alles Liebe,
eure Traude
♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥*♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥