Mittwoch, 10. Januar 2018

Weiß, warm und ummantelt

Servus Ihr Lieben!


Danke für eure lieben Zeilen zu meinem vorigen Post 

Derzeit hinke ich mit so ziemlich allem hinterdrein. Deshalb gibt es heute ein Posting
mit verhältnismäßig wenig Text von mir. Ich habe aus den Themen von drei verschiedenen
aktuellen Linkup-Aktionen eine Capsule Wardrobe gebastelt und beteilige mich damit bei
ihnen.




Beim neuen Linkup von Maren - Colour of the Month - geht  es zu Jahresbeginn um WEISS, 
die "Farbe des Anfangs". Bei den Modischen Matronen geht's um das Thema Warm in Strick. In
meinem vorigen Beitrag habe ich diese beiden Themen schon miteinander verbunden.

Dabei kam auch die Frage auf, ob mein Pullover tatsächlich gestrickt oder vielleicht doch eher 
gehäkelt ist. Nein, er ist gestrickt, Beweisfoto siehe obere Collage. Bei Sabine Gimm gibt's
von 15. bis 21. Januar die erste Themenwoche - Mein liebster Wintermantel. Den seht ihr ganz 
zum Schluss.
 



Oben: (Fast) ganz in Weiß mit einem schwingenden Lochspitzentop und meiner
"geretteten" s/w-Bluse. Von der Rettungsaktion konntet ihr HIER lesen. 

Unten: Als ich die Bluse in den frühen 1990ern kaufte, hätte ich sie niemals mit weiß 
kombiniert. Seinerzeit trug ich vor allem schwarz und besaß keine weiße Hose, keinen weißen 
Rock, ja nichtmal eine weiße Bluse. Aber einen schwarzen Stufenrock, wie ich auch jetzt
zwei Stück besitze. Das sah dann ungefähr so aus:


Heutzutage gefalle ich mir in hellen Farben und bunt besser - früher habe ich mich darin unmöglich gefühlt!


Mittlerweile habe ich ab und zu schon auch gern ein bisserl Farbe dabei - vorzugsweise rot:
(Weitere Tragevarianten der Bluse mit schwarzem Rock und roten Zutaten folgen weiter unten...)




Momentan mag ich recht weite Oberteile - sie verdecken den Weihnachtskeksbauch 😉...

Die weiße Hose fanden einige von euch unpraktisch, und in den 1990ern hätte ich das sofort
unterschrieben. Mittlerweile trage ich weiß gerne und mache es auch nicht schmutziger als
dunkle oder bunte Klamotten. Zur Not kann man weiß auch bestens umfärben (Beispiele HIER).




Oben habe ich die weiße Hose mit dem alten schwarzen Trompetenärmel-Pulli, den ihr u.a. von 
HIER kennt, kombiniert und trage darüber auch noch ein weißes Strickjäckchen. Ja, auch DAS ist 
gestrickt und nicht gehäkelt! 




Etwas mystischer (und wärmer) wirkt das Ganze, wenn statt des weißen Jäckchens ein 
ärmelloser, schwarzer Strickmantel (Chasuble) übergeworfen wird. Dieses Chasuble kennt ihr
 u.a. von HIER. Und mit einer Prise rot sieht der Mix spannender  aus.

HIER und HIER könnt ihr euch übrigens noch weitere schwarz-weiß-rote Mixe von mir
ansehen.




So wirkt dieselbe Kombination ohne den langen schwarzen Mantel: 




Selber Pulli, dunkelgrüner Des*gual-Rock, den ihr beispielsweise von HIER kennt
(unteres Drittel des Posts). In der folgenden Collage ist der Pulli in den Rock hineingesteckt, 
in der Collage darunter trage ich den Pulli lässig über dem Rock - das erzeugt einen recht
unterschiedlichen Effekt:


Viele meinen, dass der Rock schwarz ist - nein, er ist grün mit weißem und schwarzem Muster. Schaut mal ganz genau hin!

Noch einmal diese Kombi, diesmal mit dem Chasuble (hat ein bissl was von Talar, finde ich):



Abermals der dunkelgrüne Rock, hier mit dem weißen Strickpulli vom vorigen Post und dem
Stickjackerl von oben:



 Da unten wurde das weiße Strickjackerl wieder gegen das schwarze Chasuble ausgetauscht.
Sonst ist (bis auf die Kette) alles gleich, aber der Effekt ist ein ganz anderer:



Nun noch die oben angekündigten Tragemöglichkeiten der geretteten Bluse mit roten Zutaten
- mal reingesteckt, mal mit einem Tuch gegürtet:




Und zuletzt der versprochene liebste Wintermantel. Den kennt ihr beispielsweise von HIER
und ich trage ihn u.a. deshalb gern, weil er graue Tage bunt macht und weil ich finde, dass er
mir gut steht. Außerdem ist er aus Naturmaterialien (50 % Schurwolle, 50 % Viscose). Leider
 muss ich die Knöpfe recht häufig nachnähen, das ist offenbar ein großer Nachteil dieses Uniform-
Knopf-Stils. (Bei meiner Sgt.-Pepper's-Jacke geht's mir genauso...)

Der Mantel passt auch gut über alle heute gezeigten Kleidungsmixe drüber - bloß wenn ich
das schwarze Chasuble trage, finde ich den Mantel zu kurz dafür.




Bei Tinas Freitagsoutfit verlinke ich diesen Beitrag ebenfalls.
Und beim LETZTEN Um Kopf und Kragen... Und weil hier alles schon 
lange Zeit von mir getragen und nur immer neu gemixt wird, werde ich meinen heutigen Beitrag
 ab 15.1.2018 außerdem beim ersten ANL in diesem Jahr verlinken! (Bitte plant auch ihr schon 
mal das eine oder andere Posting ein, das zum Themenbereich 
Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life passt. DANKE!)


  Herzliche Rostrosengrüße und bis bald,
eure Traude


Freitag, 5. Januar 2018

Jetzt aber wirklich: Rückblick auf die Rostrosen-Weihnachtszeit 2017 - Teil 2

Servus, ihr Lieben!
♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥*♥♫♫♥


Ganz herzlichen Dank für all eure lieben Zeilen zum Jahreswechsel und zu meinem ersten
Teil des rostrosigen Rückblicks auf die Weihnachtszeit! Jetzt habe ich zwar schon vielen
von euch meinen Neujahrsbesuch abgestattet - aber leider längst noch nicht allen - sorry!

Entschuldigt bitte auch nochmals meinen "Fehlstart" dieses Postings vor zwei Tagen... Da war
es einfach noch nicht fertig und ich musste es wieder "zurückholen". Heute geht es aber wie
versprochen weiter mit Weihnachten im Rostrosenhaus! (Und hier könnt ihr in alten Beiträgen
schwelgen bzw. euch durchlesen, wie das bei uns mit dem Fest so gehandhabt wird - Rostrosen-
Weihnachten 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009 ... ja, so lange gibt es mich schon
 in der Bloggerwelt 😉😊)

Unten könnt ihr schon mal einen Blick auf unser Wohnzimmer
werfen, wie es sich am Nachmittag des 24. Dezember 2017 präsentiert hat:





 Wie ich euch in meinem Beitrag Adventzeit in Rostrosenhausen
gezeigt habe, griff ich in meiner Advent- und Weihnachts-Deko diesmal die Sandfarben unserer
Fotografien an der Bilderwand auf. Und auch der Tisch war in passenden Tönen gedeckt - mit
Servietten in Orange vielleicht ein bisserl "wagemutig" und für eine Weihnachtsfeier ungewöhnlich,
aber ich fand, das harmoniert gut mit den Weihnachtskugeln, manchen Motiven auf den
Kaffeetassen sowie den Sofakissen.

Außerdem war die Deko sehr international und wild gemixt: Während die Bilder an der Wand
aus Afrika und den USA stammen, haben wir das silbern bestickte weiße Tischtuch aus Indien
mitgebracht, die Mitteldecke ist mit Orient-Ornamenten verziert und ein Erbstück meiner Großen
Oma (entweder ein Souvenir aus Istanbul oder ein Syrien-Reisemitbringsel von Tante Mitzi, so
genau weiß ich das leider nicht mehr), die Kaffeehäferln sind größtenteils Geschenke von
Freunden, teilweise mit asiatischen Motiven, die Zuckerdose von meinen Eltern...





Aufmerksame Beobachter werden feststellen, dass wir an der Bilderwand seit dem  
Adventzeit-Beitrag ein bisserl was verändert haben... Und auch Schaufensterpuppe Amanda trug
 am Weihnachtsabend nicht mehr die dunkelgrüne Perücke, sondern eine rötliche. Später bekam
sie von mir dann auch noch ein zum Seidenmantel passendes Haarband, so gefiel mir das besser.



Außer Amandas Haarband könnt ihr hier die orientalische Mitteldecke genauer sehen und auch, wie ich die 
Rosenvase weihnachtlich verziert habe: nämlich mit Thujenzweigen und meinem alten Silberbesteck.
Könnt ihr's sehen? Bärchen Aljoscha saß am Kutschbock des Weihnachtsschlittens, gezogen vom Eisenhirsch.  
Und Maxwell entspannte sich vor der Ankunft der Gäste. 

Die weißen Rosen waren - jedenfalls für mich - die Stars des Weihnachtstisches, denn dabei 
handelt es sich um ein ganz besonderes Geschenk meines Göttergatten: Er mag nämlich keine 
Schnittblumen und verschenkt sie daher normalerweise auch nicht. Doch diesmal ist er über seinen 
Schatten gesprungen - und hätte dabei (durch die Wartezeit im Blumenladen) sogar beinahe seinen 
Zug von Wien nach Hause versäumt. Das Opfer hat sich gelohnt - meine Überraschung war riesig, 
die Freude - inklusive Tränen in den Augen - auch, und diese Rosen blieben über eine Woche lang 
wunderschön! Derzeit hängen sie zum Trocknen im Wohnzimmer, um ihre Schönheit zu 
konservieren... (Denn wer weiß, wann sich Herr Rostrose das nächste Mal überwinden kann 😉)




Unsere Katzen - inklusive Gastkater Austria - waren teilweise während der Vorbereitungszeit
im Haus, teilweise auch am Nachmittag und Abend, als die Gäste kamen. Wobei der Anschein im 
Zusammenhang mit Austria ein bisschen trügt - er ist noch nicht bei uns eingezogen! Er kam zwar
an unseren freien Tagen etwa fünfmal täglich auf Stippvisite, schlug sich auch mehrmals den Wanst 
voll, spielte *) ein bisserl - und wollte dann wieder raus. Und zwar dringend. Um kurz darauf 
genauso dringend wieder rein zu wollen... Die Nächte verbringt er vorerst nicht bei uns...

*) Wie ihr auf einigen Fotos sehen könnt (z.B. in der allerersten Collage), sind die gehäkelten 
"Stinkermäuse", die Tatjana-Reserl (vom Blog Resis weiße Welt) bei ihrem Wien-Besuch 
meinen Miezen geschenkt hat, nach wie vor von allen dreien begehrte Katzenspielsachen.

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Kekse und Kuchen waren Mitbringsel von Oma Marianne. Später gab es dann auch noch
 gefüllte Braten, Salat und Reis und zum Abschluss Mousse au Chocolat, aber davon hat (soweit
ich weiß) keiner Fotos gemacht. Hier unten seht ihr auch noch unseren weihnachtlich aufgeputzten
"Ganzjahresbaum" - die knorrige Weide, die im Brennholzkorb steckt.





Wir haben noch einen zweiten "Ganzjahresbaum", nämlich das Schmiede-Kunstwerk
unseres Freundes Edwin: Die Frau im Birnbaum, siehe unten.




Mir selber war auch ein bisserl nach Bling-Bling, aber zugleich wollte ich zu den
Wohnzimmerfarben passen - also fiel meine Wahl auf mein Shirt mit der Dekolleté-Verzierung
 aus herbstfarbig schillernden Glassteinen und auf den perfekt dazu passenden, sanft schimmernden
 Wildseidenrock vom Flohmarkt. Sogar meine Socken boten weihnachtlichen Glanz - auf den
 (Bio-Baumwoll-)Strümpfen vom Kaffeeröster glitzern nämlich kleine Silbersternchen 😊
(Nahaufnahme siehe erste Collage).




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Mit diesem Post mache ich u.a. bei Tinas Freitagsoutfit mit.

Ich hoffe, ihr Lieben, dieser Rückblick auf unser Fest hat euch gefallen! Und damit es für 
die Outfit-Interessierten noch ein bisserl mehr zu schauen gibt (und ich auch noch etwas bei Maren
vom Blog farbwunder-style und bei den Modischen Matronen Beate, Natalia und Tina verlinken
kann) kommen jetzt noch zwei Klamotten-Collagen mit Fotos, die während der letzten Wochen
entstanden sind und die zu den vorgegebenen Themen passen. Beim neuen Linkup von Maren -
Colour of the Month - geht  es zu Jahresbeginn nämlich um WEISS, die "Farbe des Anfangs".
Und bei den Modischen Matronen um das Thema Warm in Strick. Also hab ich mir gedacht:
Warum nicht beide Themen verbinden? 😉


Gut, mein weißer Lochpulli, bei dem ich frech mein weiß-marineblau geringeltes Shirt
(vom Kaffeeröster) durchblitzen lasse, ist zugegebenermaßen nicht besonders warm, 
aber er ist immerhin gestrickt. Und die dunkelgrauen Jeans sind meine winterwärmsten:



Das Shirt im Outfit unten vereint zwei Dinge, die ich gerne mag: Ringel und Tupfen. Es stammt 
ebenfalls vom Kaffeeröster - und es ist weiß. Mit schwarz. Dazu passt dann grau als goldener 
Mittelweg. 

Die Kleidungsstücke, die ihr oben und unten seht, sind allesamt entweder aus Bio-Baumwolle
(die beiden Shirts) oder vom Flohmarkt (der Schal) oder aus dem Second-Hand-Shop (das schwarze
Gilet unten) oder schon seit vielen Jahren in meinem Fundus und oft genützt (die weißen und die 
dunkelgrauen Jeans, die schwarzen und die taupefarbigen Stiefletten)... Das absolut älteste Stück
in diesem Post ist jedoch die graue Strickweste. Und die ist noch dazu aus zweiter Hand, denn
ungefähr vor 30 Jahren mistete eine damalige Freundin ihren Kleiderschrank aus und fragte mich,
ob ich irgend etwas davon haben möchte. Ich griff bei zwei Strickjacken zu, und sie werden von
mir auch heute noch getragen!





Ich würde mal sagen, dass das ziemlich unter "Nachhaltigkeit" fällt - und somit werde
ich meinen heutigen Beitrag ab 15.1.2018 gleich beim ersten ANL in diesem Jahr verlinken!
(Bitte plant auch ihr schon mal das eine oder andere Posting ein, das zum Themenbereich 
Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life passt.)

Ob ich mit diesem Posting auch bei anderen Blogparaden dabei bin, weiß ich noch nicht -
ich muss mich erst orientieren, welche Linkup-Aktionen es im Jahr 2018 gibt. Falls euch in
diesem Zusammenhang etwas auf- oder einfällt, macht mich bitte darauf aufmerksam - danke!


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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche rostrosige Grüße
und alles Liebe,
eure Traude


Mittwoch, 3. Januar 2018

Rückblick auf die Rostrosen-Weihnachtszeit 2017 - Teil 1

Sorry, ich habe Teil 2 irrtümlich gestartet - und wieder zurückgezogen, er ist noch nicht 
fertig und erscheint voraussichtlich am 5.1.2018!
 
Prosit Neujahr, ihr Lieben!
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Ich hoffe, ihr habt den Jahreswechsel allesamt gut hinter euch gebracht und seid frisch, gesund und
fröhlich im Neuen Jahr angekommen! Wir haben den Silvesterabend einfach nur gemütlich daheim
verbracht und nichtmal dem Feuerwerk zugesehen - denn mal abgesehen davon, dass auch unsere
Katzen mal wieder ziemlich unglücklich über das Geknalle waren - seit ich DAS HIER gelesen
habe, mag ich Feuerwerke noch weniger als vorher...

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Heute möchte ich euch
ein paar Bilder von unserer Vorweihnachtszeit 2017 zeigen - und im zweiten Teil, der in ein paar
Tagen erscheinen wird, erzähle ich euch dann endlich von unserem Weihnachtsfest. (Für ein einzelnes
Posting war einfach zu viel los)... Dass wir im vergangenen Herbst manches unternommen haben, ist
euch ja vermutlich nicht entgangen, und damit war im Dezember keineswegs Schluss - auch in diesem
Monat gab's einiges hier, das im Zusammenhang mit Familie, Freunden, Katzen, Glühwein, Musik
und mehr stand...





 In meinem Beitrag Adventzeit in Rostrosenhausen
schrieb ich ja, dass bei uns noch mindestens ein Besuch auf einem Weihnachtsmarkt geplant sei
- und diesen Plan haben wir kurz darauf in die Tat umgesetzt. Monika, eine liebe Mitarbeiter-
Kollegin der Oldtimer-Rallye EC Classic, hat uns nämlich beim Mitarbeiter-Fest erzählt, dass sie
im Dezember beim Wiener Kunst-, Kultur-Adventmarkt im Schloss Neugebäude selbstgemachte
Kerzen, Schafmilchseifen und mehr feilbieten würde. Wir versprachen ihr einen Besuch bei ihrem
Stand:


Wie ihr seht, haben wir unser Versprechen gehalten - und waren begeistert von den schönen Kerzen. Die zweite Dame 
auf dem Foto ist übrigens Monikas Mutter, die ebenfalls schon oft bei der Rallye mitgearbeitet hat.



Bei  unserem Marktbesuch trafen wir uns auch noch mit einer anderen Freundin zum gemeinsamen
Bummeln, Gustieren und Punschtrinken. Es durften übrigens abermals Vanillekipferl und ein
Eierlikör vom Markt ins Rostrosenhaus mitwandern - aber seltsam, von beidem ist nichts mehr
übrig, tststsss.... 😇

♥♫♫♥*♥♫♫♥**♥♫♫♥

Dieser Adventmarkt bietet gleich zwei große Vorteile: Zum einen wird hier fast ausschließlich
Kunsthandwerk und Essbares oder Trinkbares angeboten und kein Billig-Kitsch, zum anderen sind
die meisten der Stände in den Gewölben des Schlosses untergebracht - also unter einem festen Dach.
Das wussten wir sehr zu schätzen, da es am Tag unseres Besuches phasenweise recht stark regnete.

Der Veranstaltungsort - das Schloss Neugebäude - ist selbst ziemlich interessant. Es handelt sich
dabei um ein Schloss aus dem 16. Jahrhundert. In Auftrag gegeben wurde das Gebäude, das im Stil
des Manierismus (also der Übergangszeit von der Renaissance zum Barock) gehalten ist, von Kaiser
Maximilian II., der sich ein Lustschloss in Simmering, dem heutigen 11. Wiener Gemeindebezirk,
wünschte. Ich habe früher nicht weit vom Schloss entfernt gewohnt. Als ich erstmals dort in der Nähe
spazierenging, war es eine Ruine, die dem Verfall preisgegeben schien, und ich dachte traurig, dass
sich dieses Gemäuer doch wunderbar nützen ließe, wenn nur jemand das Geld dafür in die Hand
nehmen würde, um es zu sanieren. Mittlerweile ist erfreulicherweise genau das geschehen...




Am Abend desselben Tages schafften wir es auch endlich zu einem Auftritt des Trio Lepschi.
Lepschi beziehungsweise Auf Lepschi gehen ist ein zutiefst Wienerischer Begriff, was allein schon
daran erkennbar ist, dass er aus dem Tschechischen kommt, nämlich von lepši. Ursprünglich, so
kann man's zumindest HIER nachlesen, bedeutet auf Lepschi gehen, dass man ein Liebesabenteuer
sucht, sprich: auf Aufriss geht, inzwischen wird es im Sinne von sich vergnügen, fortgehen, ausgehen
verwendet.

Für alle an Outfits Interessierten 
gibt es in der Collage unten einen kleinen Überblick, was Frau Rostrose trägt, wenn sie zuerst auf 
einen Weihnachtsmarkt und dann auf Lepschi geht: Einen Mix aus wärmend, bequem und trotzdem 
möglichst schick - mit einem Uralt-Pullover, der vor 20 Jahren  schon über das verfügte, was man 
heutzutage hochtrabend #Statementärmel nennt, und meinem Bio-Baumwoll-Jacquard-Rock, den ihr 
z.B. von DIESEM Posting kennt und der hier einen weiteren Beweis seiner Vielseitigkeit erbringt. 
Dazu mein Zeitungsjungen-Käppi, die Leggings mit dem seitlichen Kunstlederstreifen und meine 
komfortablen, flachen und warmen schwarzen Stiefletten. Die rote Steppjacke, die ich hier auf den 
Fotos trage, tauschte ich kurz vor dem Auf-Lepschi-gehen dann lieber gegen meinen Winter-
Regenmantel ein.


Verlinkt bei den Modischen Matronen - Warm in Strick


Nun aber zum Trio und zum musikalischen Programm: Bei der aktuellen Lepschi-Besetzung 
handelt es sich um Stefan Slupetzky (Texte, Gesang, Säge), Martin Zrost (Komposition, 
Arrangement, Gesang, Gitarre, Klarinetten) und Michael Kunz (Gesang, Gitarre, Nasenflöte)...*)

*) Säge und Nasenflöte spricht ja schon mal für eine gewisse Außergewöhnlichkeit, gell 😉

Wer von Beginn an meinen Blog verfolgt, denkt sich vielleicht bei Stefan 
Slupetzky: "Diesen Namen habe ich hier doch das eine oder andere Mal bereits gelesen..." Stimmt, 
wenn ihr HIER klickt, könnt ihr euch in drei Beiträgen durchlesen, welche Abenteuer die Rostrosen
 vor längerer Zeit mit dem Wiener Autor und Musiker durchlebt und durchlitten haben. Seither sind 
wir Slupetzky keineswegs untreu geworden, sondern haben alles gelesen, was zwischenzeitlich von 
ihm erschien - bloß bis wir es zu einem Lepschi-Auftritt schafften, vergingen ein paar Jahre. Denn 
entweder, das Trio trat in zu weiter Ferne auf oder wir hatten bereits andere Pläne.

Als wir endlich einen Termin für einen Auftritt der Gruppe im Dezember 2017 
mitgeteilt bekamen, der in Wien - und somit nicht allzu weit von uns entfernt - stattfand, schlugen 
wir kurzerhand zu. Ort des Geschehens: Das Blue Tomato, ein Kellerlokal im 15. Bezirk.




Wir nahmen erlaubterweise unsere Kameras mit und ergatterten zwei Sitzplätze ganz hinten, aber
auf Barhockern, von wo aus wir mit Tele und externem Blitz gut fotografieren konnten. Und hatten
viel Spaß! Denn - nun wie soll ich den Stil der drei erklären? Man blödelt sich auf der Bühne mit
ganz viel Wiener Schmäh, Grips, erfrischender politischer Unkorrektheit und einer beachtlichen
musikalischen Bandbreite durch - und im Publikum wird man davon automatisch angesteckt.

In Wikipedia kann man dazu folgendes lesen: "Die Band singt Wienerlieder und auch Schüttelreime 
im Dialekt. In den vor beißendem Witz strotzenden Liedtexten des schwarzen Humors werden gerne 
mit viel Sprachwitz ausgefallene oder veraltete Wörter verwendet." Und im Online-Standard wurde
berichtet, dass das Trio Lepschi "in der bös-schwarzen Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt Sowinetz oder Helmut Qualtinger. - derstandard.at/2000028632059/Trio-Lepschi-Wiener-Dialekt-Hallodrisin der bös-schwarzen Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt Sowinetz oder Helmut Qualtinger - derstandard.at/2000028632059/Trio-Lepschi-Wiener-Dialekt-Hallodrisin der bös-schwarzen Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt Sowinetz oder Helmut Qualtinger - derstandard.at/2000028632059/Trio-Lepschi-Wiener-Dialekt-Hallodrisin der bös-schwarzen Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt Sowinetz oder Helmut Qualtinger - derstandard.at/2000028632059/Trio-Lepschi-Wiener-Dialekt-Hallodrisin der bös-schwarzen Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt Sowinetz oder Helmut Qualtinger - derstandard.at/2000028632059/Trio-Lepschi-Wiener-Dialekt-Hallodrisin der bös-schwarzen Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt 
Sowinetz oder Helmut Qualtinger" steht. 




Beispiel gefällig?
Dann klickt HIER. Oder HIER. (Zur Entstehungszeit dieser Clips war allerdings der Dritte im Bunde
noch Stefans Bruder Tomas Slupetzky, der vor etwa einem Jahr wegen fortschreitenden Arthritis
in den Fingergelenken aus der Band ausstieg. Doch ihrem Stil sind die Lepschis treu geblieben.)

Stefan Slupetzkys neuen Kriminalroman mit historischem Background und Öko-Botschaft 
kann ich bei der Gelegenheit übrigens auch gleich empfehlen - Die Rückkehr des Lemming,
erschienen im September 2017, mittlerweile von beiden Rostrosen mit Vergnügen gelesen!





In der oberen Collage könnt ihr u.a. auch noch zwei Foto-Experimente sehen, zu welchen uns
die Wandbilder im Blue Tomato inspiriert haben - Belichtungszeit-Spielereien im Scheinwerfer-
Farbenrausch... Ihr seht eines dieser Bilder neben Herrn Rostrose. Er nahm daraufhin die zwei
mit Absicht "verwischten" Bilder auf, und ich habe sie dann noch ein wenig nachbearbeitet...

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Es folgten im ohnehin mit Arbeit, Mutterbesuchen,
Physiotherapie und Allergieambulanzerminen vollgestopften Dezember ein Kabarett-Abend mit
Roland Düringer (der Mann ist ein toller Schauspieler und wir fanden seine Schärfe großartig,
auch wenn manchen bei seinem Stück Der Kanzler offenbar das Lachen im Hals stecken blieb),
eine Büro-Weihnachtsfeier, bei der es anschließend mit einigen KollegInnen zum Bowling ging, ...


Hier mein Outfit vom Kabarett-Abend ...
 ... und hier das von der Büro-Weihnachtsfeier. Zum Bowlen zog ich den langen Rock dann aus - wegen mehr
Bewegungsfreiheit - darunter trug ich die Leggings vom Lepschi-Outfit.

...  ein Abendessen mit einem netten früheren Arbeitskollegen 
im Wiener Innenstadtlokal Zum Bettelstudent und eine vorweihnachtliche Einladung zu meiner 
lieben Freundin Anita samt family. Von letzterem Treffen kann ich euch immerhin ein paar Fotos 
zeigen - es gab allerdings außer Kaffee und Kuchen auch noch ein Abendessen und dazwischen
tolle Bilder von ihrem letzten Urlaub und gemütliches Geplauder über viele interessante Themen.
Schön war's - auch wenn wir längst nicht alles fotografisch festgehalten haben!




Zum heutigen Schluss möchte ich euch noch ein paar Sensationsaufnahmen bieten - denn seit etwa
Mitte Dezember fressen Maxwell und der rot-weiß-rote Gastkater Austria zur selben Zeit im selben 
Raum. Das war bis vor kurzem nicht möglich, da hatte entweder der eine oder der andere zu 
viel Respekt oder Angst vor zu viel Nähe, und Austria bekam sein Futter im Wohnraum oder im 
Vorzimmer. Doch die Jungs sind verfressen genug, um sich von ein paar Leckerlis zu Annäherung
überreden zu lassen. Unsere "Diva" Nina hingegen hält sich weiterhin heraus - wenn "der Fremde"
 im Haus ist (der offenbar auch keine Fress-Manieren kennt, sondern die Futterstücke teilweise auf 
dem Boden neben sich platziert), vergeht ihr der Appetit... Mal sehen, wie sich diese Dinge weiter 
entwickeln.




Wie gesagt, folgt demnächst die Fortsetzung mit den Fotos von der Weihnachtsfeier in 
Rostrosenhausen! Ich hoffe, ihr seid auch da wieder mit dabei! Bis dahin hoffe ich, dass 
ich auch wieder mit meinen Blogrunden nachziehen konnte. Aber ihr seht ja, mein
"real life" ist manchmal etwas zeitaufwendig... 😊😉😜


Mit diesem Post mache ich bei folgenden Blogparaden mit: 
Tinas Freitagsoutfit   
und bei den "Modischen Matronen" Beate, Natalia und Tina 


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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche rostrosige Neujahrsgrüße
und alles Liebe,
eure Traude

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Mittwoch, 27. Dezember 2017

Island-Kreuzfahrt Teil 15 - Zwei Tage auf See und eine abschließende Fahrt durch Hamburg

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Willkommen beim letzten Kapitel, liebe Mitreisende!
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Nicht nur das Jahr 2017 geht zu Ende, auch bei meinem Island-Reisebericht wird heute
das letzte Kapitel geschrieben. Wobei wir Island ja bereits am Schluss des vorigen Teils -
 nach unserem Zufallstag in Reykjavik - verlassen haben. Nun lagen bloß noch zwei Seetage
 und eine Stadtrundfahrt durch Hamburg vor uns. Und viel, viel weites Meer - dieser Blick
bot sich uns von unserem Balkon oder durch das Bullauge im Speisesaal:



TAG 10 - 7.6.2017:
Wettervorhersage von der Brücke: Sonne, Wolken, 6° bis 7° C



Am zehnten Tag fand unter anderem eine sogenannte Ship's Presentation statt, in deren Rahmen
 die Bereiche des Schiffs gezeigt werden sollten, in welche der "Zutritt verboten" ist - die Brücke,
der Maschinenraum und die Bordküche. Wir hatten keine genaue Vorstellung davon, ob es nun an
diesem Tag doch eine Zutritts-Möglichkeit, also eine Führung durch diese Räumlichkeiten, geben
würde oder nicht, jedenfalls interessierte uns natürlich, was sich hinter den Kulissen eines so
großen Schiffes abspielt.

Führung war es dann allerdings keine, sondern eine Art Dia-Vortrag im Platinum-Theater, bereits
begleitet von ausgeprägtem Gehuste aus dem Publikum. Denn hier war ja der Raum, in dem die
Klimaanlage des Schiffes offenbar am kühlsten gedreht war, und diese Raumtemperaturen (oder
vielleicht auch nicht gut gewartete Klimaanlagenfilter, die als Bazillenschleuder fungierten?) haben
wir daher auch als Hauptauslöser für unsere anschließende Krankheit in Verdacht.

Von all
den Fakten, die über das Schiff berichtet wurden, fand ich vor allem die Information interessant,
wie viele Lebensmittel pro Woche an Bord konsumiert wurden. Für alle, die den Text auf dem
Foto unten nicht gut entziffern können, hier die getippte Version: 37.000 Eier, 6.500 kg Geflügel,
8.500 kg Fisch, 9.000 kg Fleisch, 30.000 kg Früchte, 7.000 kg Gemüse, 22.000 kg Salat, 10.000
kg Kartoffeln, 5.000 kg Reis, 10.000 kg Mehl. Das ist schon ziemlich gewaltig, finde ich...




Natürlich haben auch wir uns das Essen an Bord schmecken lassen, doch wir nützten die beiden
Seetage (wie auch jede andere der bisherigen Gelegenheiten), um etwas Bewegung zu machen und
die aufgenommenen Kalorien wenigstens teilweise im Gym wieder abzubauen.

In der oberen Collage seht ihr links, welche Casual-Kleidung ich tagsüber an Bord trug, und einen
ersten Blick auf unsere Abendgarderobe könnt ihr auch schon erhaschen - rechts zum Beispiel
meine Haartracht. Diesmal hatte ich mir zwei verschiedene Seidentücher ins Haar gewunden und
außerdem einige Ohrringe als zusätzlichen "Haarschmuck" hineingesteckt... Letzteres lag vor allem
daran, dass die Kleidungsempfehlung für den Abend diesmal Kostümierung nahelegte: So richtig
verkleiden wollte ich mich nicht, aber ganz unkommentiert wollte ich die Sache auch nicht lassen,
und so entschied ich mich für eine von vielen möglichen Rostrosen-Interpretationen des Frida-
Kahlo-Looks. Dass ich auf den Fotos so verhältnismäßig ernst dreinblicke, hat allerdings nichts
damit zu tun, dass ich mich ärgerte, weil ich keine Blumen fürs Haar hatte, sondern weil Frida auf
Fotos auch nie lächelt.

Herr Rostrose griff für diesen Abend zu seinem auffälligsten Hemd - und war mir damit ein
attraktiverer Reisebegleiter, als es Diego Rivera, der Mann der echten Frida, jemals hätte sein
können.




TAG 11 - 8.6.2017:
Wettervorhersage von der Brücke: Sonne, Wolken, 8° bis 11° C

Dieser Tag unterschied sich vom vorigen in meiner Erinnerung vor allem dadurch, dass die
Kleidungsempfehlung für den Abend lautete "60er-70er-80er-Jahre". Während ich tagsüber
eher schlicht und ohne auffällige Muster unterwegs gewesen war (siehe untere Collage links),
griff ich abends zum Flower-Powerigsten, was mein Kleidungsfundus noch zu bieten hatte,
umschlang meinen Hals mit vielen Ketten und wand mir ein Band ins offene Haar. Beim
Shooting auf unserem Balkon war es ziemlich windig, was mich jedoch nicht daran hinderte,
ein psychedelisches Tänzchen aufs Parkett zu legen 😉




TAG 12 - 9.6.2017:
Wettervorhersage für Hamburg: Sonne, Wolken, Regen 14° bis 24° C

Ja, und dann war es so weit:
Wir erreichten Hamburg. Wir legten an, wir schifften aus, wir versammelten uns zu einer
Stadtrundfahrt. Manches davon wirkte irgendwie chaotisch und unorganisiert, (wie auch der erste
 Tag bzw. die Anfahrt vom Flughafen zum Schiff chaotisch gewesen war), aber letztendlich
war dann der uns zugeteilte Bus da und auch der Reiseführer - und es konnte losgehen. Edi und
ich waren erst im Jahr 2015 in Hamburg gewesen und hatten hier auch ein sehr witziges und
schönes Bloggertreffen erlebt (Klick zum Kurzreisebericht von damals), deshalb gab's für uns
nicht soo viel Neues zu sehen, und viele von euch werden die Hansestadt wohl sowieso kennen,
aber ein paar Fotos - die meisten davon aus dem Bus aufgenommen - will ich euch trotzdem
der Vollständigkeit halber zeigen.




Edi hat an diesem Tag übrigens nicht sehr viel fotografiert. Erstens hatte er - im Gegensatz zu
mir - keinen Fensterplatz, und zweitens hatte bei ihm bereits die Bronchitis begonnen, die bei mir
mit einem Tag Verspätung loslegte. Er fühlte sich also bereits ziemlich schlapp und hatte wohl
auch schon erhöhte Temperatur. (Fotos von ihm und Fotos von mir sind aus diesem Grund auch
keine entstanden...)

Aber bei so einer Busrundfahrt muss man sich wenigstens nicht allzusehr anstrengen - wir
ließen eben die schönen Häuser der noblen Villenviertel (wie z.B. Bellevue) an uns vorüberziehen...




... kamen an der Imam-Ali-Moschee vorbei, die als viertälteste Moschee Deutschlands in den
Jahren 1960–1965 an der Außenalster (Uhlenhorst) erbaut worden war ...





... und stiegen für ein kleines Päuschen an der Alster auch aus dem Bus aus. Dabei konnten
wir u.a. Herrn und Frau Blesshuhn*) beim Erweitern oder Ausbessern des Nestes und beim nicht
ganz stressfreien Beisammenhalten ihrer Kinderschar beobachten.  

*) Falls ihr euch fragt, wieso ich Blesshuhn schreibe und nicht etwa "Blässhuhn", wie es im Wikipedia-Artikel heißt: 
Ich nehme an, dass es sich dabei um eine weitere Idiotie der "neuen Rechtschreibung" handelt und verweigere eine 
Anpassung daran: Namensgebend für diesen Wasservogel ist schließlich die sogenannte Blesse  - nicht etwa "Blässe" -
 also der weiße Hornschild über dem Schnabel. Ich schreibe übrigens auch nicht "Gämse", sondern Gemse, nicht "Stängel", 
sondern Stengel. Und auf keinen Fall aufwändig, sondern aufwendig. "Aufwand" hin oder her - es schreibt ja schließlich 
auch niemand "aufwänden"... Da hatte wohl irgendwer in der Rechtschreib-Kommission eine total kranke Umlaut-
A-Vorliebe... (Aber so weit, dass denken nun "dänken" heißt, weil es von "Gedanken" kommt, ist zum Glück niemand
gegangen...)




In der unteren Collage könnt ihr auch einen Blick auf Schwäne in der Alster werfen. Zu diesem
Thema weiß Wikipedia folgendes zu berichten: "Die Alsterschwäne sind ein Wahrzeichen der Stadt 
Hamburg. Eine Abrechnung aus den Jahren 1591/1592 belegt, dass bereits seit mehr als 400 Jahren 
die Höckerschwäne auf der Alster auf öffentliche Kosten mit Getreidefutter versorgt wurden. 1664 
stellte der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg die Vögel unter besonderen Schutz: es ist bei 
Strafe verboten, sie zu beleidigen, zu verletzen oder zu töten."  Also bloß nicht über einen der
Schwäne lästern oder schimpfen, das könnte unter Beleidigung fallen! 😉




Beim Hamburger Rathaus spielte eine Polizei-Blaskapelle auf (folgende Collage, kleines Foto
ganz unten). Da stiegen wir ebenfalls aus, um zu fotografieren.




Unten seht ihr u.a. die Speicherstadt
und einen Kormoran, den wir bei einem heftigen Kampf mit einem Aal beobachteten.
Und außerdem die Elbphilharmonie: Als wir 2015 in Hamburg waren, war sie beinahe fertig.
Inzwischen kann man hier zum Beispiel einen Außenrundgang um das Gebäude unternehmen und
hat eine schöne Aussicht über die Norderelbe, den Hafen, die HafenCity und die Innenstadt - doch
für einen solchen Rundgang hatten wir an diesem Tag leider keine Zeit. Vielleicht ein andermal...
Etwas Zeit fanden wir immerhin, um zum Laden von Gudrun Sj*den zu laufen, wo ich ein paar
bunte Strumpfhosen bzw. Leggings für mich besorgte.




Es gab auch eine Gelegenheit für eine kleine Stärkung zwischendurch, und zu diesem Zweck suchten
Edi und ich das Traditions-Fischrestaurant Daniel Wischer auf, wo es für mich Fischfrikadellen und
Gurkensalat in Dillrahm sowie ein Ratsherrn-Pils gab und für Herrn Rostrose Black Tiger Garnelen.
Und seht ihr unten links die tollen Safari-Stiefel? Die wären doch supersschick für Namibia gewesen,
nicht wahr? (Aber meine Bergschuhe taten es ja schließlich auch 😉) Schuhe, die so aussehen (cool,
praktisch und irgendwie "anders"), sind jedenfalls so ziemlich die einzigen, bei denen ich einen
Schuhfimmel entwickle 😉

Damit war unser Aufenthalt in Hamburg auch schon wieder fast zu Ende. Als wir in den Bus
einstiegen, der uns zum Flughafen brachte, begann es zu regnen, und als wir dort ausstiegen,
schüttete es so wild, dass ich mir in den paar hundert Metern bis zum Flughafengebäude
klatschnasse Schuhe und Socken holte. Ich zog mich vor dem Einchecken des Gepäcks noch
um, aber das half auch nichts mehr. Edi war da bereits krank und bei mir ging es in der Nacht
los mit der Bronchitis, die uns beide dann für die nächsten zwei Wochen mehr oder weniger
lahmlegte... Aber wir versuchen uns mittlerweile natürlich vor allem an die schönen Momente
dieser Reise zu erinnern - und wie ihr wisst, gab es davon einige!





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Ich danke euch sehr, dass ihr wieder mit uns mitgereist seid! Und das ist gewiss nicht mein 
letzter Reisebericht. Denn wie ihr alle wisst, haben wir noch viele, viele Traumreiseziele: Es gibt 
Länder, die wir noch nie besucht haben und Orte, die wir gern wiedersehen wollen. Unser nächstes 
Reiseziel steht übrigens schon fest - aber es dauert noch ein Weilchen, bis wir dorthin aufbrechen... 
Wohin es gehen wird? Lasst euch überraschen...

Um euch die Zeit bis dahin zumindest ein bisschen zu vertreiben, werde ich euch demnächst (wie
versprochen) von unserem Kurzurlaub in Spanien im Oktober 2017 erzählen. Ich hoffe, ihr seid auch
da wieder mit von der Partie!


Mit diesem Post bin ich bei folgenden Blogparaden dabei:
Tinas Freitagsoutfit  
und Sabines Aktion Outfit des Monats.

Sowie bei den "Modischen Matronen" Beate, Natalia und Tina
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Nun danke ich noch allen, die mir liebe Weihnachtsgrüße geschickt haben, SEHR HERZLICH
dafür! Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Fest und angenehme Feiertage - und ich wünsche euch allen
einen guten, gesunden, nicht allzu lauten Rutsch ins 2018er-Jahr!!!! In meinem nächsten Posting
werde ich euch erzählen, wie wir die Zeit rund um Weihnachten und den Jahreswechsel verbracht
haben!

 Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße 
und alles Gute fürs Neue Jahr,
eure Traude
๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑


Hier könnt ihr euch zu den einzelnen Kapiteln meines Reiseberichtes klicken: