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Mittwoch, 16. September 2026

Sommerliche Tage 2026 - ein bunter Teilrückblick # 2 😎 🌹🎨

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Servus ihr Lieben!

Wieder einmal macht mein Reisebericht eine kleine Pause, um hier ein paar Bilder aus dem Rostrosen-Leben 2026 zu zeigen 😎. (Wir können wirklich von Glück reden, dass wir weder für dieses Jahr noch für das nächste eine größere Reise geplant haben, denn wie es aussieht, werde ich noch monatelang über unsere 2025er-Reise-Erlebnisse schreiben 😅.) Ich danke euch allen jedenfalls sehr, dass ihr uns in meinem vorigen Kanada-Posting durch weitere unserer Abenteuer im schönen Okanagan-Valley begleitet habt.

Mitte August gab es hier bereits einen ersten bunten Teilrückblick über die diesjährigen "sommerlichen Tage". Aber wie das bei uns so ist: Nicht alles, was wir erleben und fotografieren, landet auch gleich im Blog 😉. Manche Eindrücke müssen ein wenig warten, bis sie an die Reihe kommen - und so gibt es heute einen zweiten Rückblick auf unsere "sommerlichen Tage" 2026. (Und es wird wohl noch einen dritten Teil geben 😅😎.)

Ich schrieb damals, dass dieses Jahr bisher "ein schwieriges, anstrengendes und energieraubendes war" - und das ist es immer noch, auch wenn es in meinem Blog nicht danach aussieht. Wir schaffen es tatsächlich, zwischen all dem Unerfreulichen so viel Positives unterzubringen, dass es wirkt, als hätten wir den besten Sommer aller Zeiten. Also machen wir es auch heute wieder (hauptsächlich) wie die Sonnenuhr und konzentrieren uns auf die schönen Stunden 🌞. Los geht's! 

 
Augusthimmel mit Mäusebussard

Neue Murals in Wien

Am Ende meines vorigen Postings zeigte ich euch ein Mural aus Toronto von Okuda San Miguel und erzählte euch, dass es in Wien seit kurzem ebenfalls eine großflächige Wandmalerei dieses Künstlers zu sehen gibt.

Zusammen mit Brigitte und Peter zogen wir los, um uns dieses Werk anzusehen - aber davor war noch etwas Zeit für ein kleines Gitty- und Traude-Shooting vor einem anderen bunten Mural 😎📷👩🏻‍🤝‍👩🏼: 
 

 

Das 1.100 m² große Werk von Okuda San Miguel entstand im April und Mai 2026 und ist derzeit das größte Mural Österreichs. Mit seinen leuchtenden Farben und geometrischen Formen setzt es ein Zeichen für Gleichheit und gegen soziale und geschlechtsspezifische Ungleichheit.

Mehr über „Flags of Freedom“, seine Entstehung und die beteiligten Künstler und Partner könnt ihr auf der Calle-Libre-Seite nachlesen.
 

Schild "Streetart meets Stadtentwicklung" für Tom

 

Das Okuda-Mural befindet sich übrigens am ehemaligen APA-Turm in der Gunoldstraße im 19. Bezirk - dort, wo früher die Austria Presse Agentur (APA) ihren Sitz hatte. Und weil eine weitere Seite dieses markanten Gebäudes inzwischen ebenfalls kunstvoll gestaltet wurde, können wir gleich zum diesjährigen Calle Libre Festival in Wien weitergehen:

Ich habe euch schon über mehrere unserer Calle-Libre-Besuche erzählt (KLICK zu den Posts). Im Rahmen Calle Libre Festivals 2026 entstand das Werk der niederländischen Street-Art-Künstlerin JDL (Judith de Leeuw) am APA-Hochhaus: Ihr „Soldier for Love“ zeigt einen Soldaten, der statt einer Kriegs- oder Nationalflagge eine weiße Flagge mit einem großen Herz trägt - ein starkes Plädoyer für Frieden und Liebe. (Mehr darüber HIER in englischer Sprache.)
 

 
 

Kommen wir nun zu den weiteren Wänden des diesjährigen Festivals im 19. Wiener Gemeindebezirk

Das Werk der portugiesischen Künstlerin Tamara Alves zeigt eine Frau, die einen Strauß wilder Blumen vor ihre Brust hält. Die Blumen stehen für fragile, aber zugleich widerstandsfähige Formen des Lebens, die sich ihren Raum suchen. Das Mural beschäftigt sich mit Gleichheit, Würde und Selbstbestimmung und versteht den weiblichen Körper nicht als Objekt, sondern als selbstbestimmten Raum. Der Titel „Time to flower is now“ lässt sich dabei wohl auch als Aufforderung verstehen, die eigene Freiheit und Individualität jetzt und hier zu leben.
 
 
 
 
 
Der argentinische Künstler Jaz alias Franco Fasoli zeigt in „Morning in Barna“ eine intime Alltagsszene aus seiner Zeit in Barcelona: Seine damalige Mitbewohnerin Natalia, eine argentinische Transfrau, sitzt mit der Wohnungskatze Daniel zusammen. Das Motiv stammt aus einer Serie, in der Fasoli seit der Pandemie Szenen aus seinem persönlichen Lebensumfeld festhält. So geht es hier weniger um eine spektakuläre Botschaft als um Nähe, Zusammenleben und ganz selbstverständliche menschliche Vielfalt.
 

 

 
Der österreichische Künstler coins verwandelt mit „Concrete Flowers“ eine graue Fassade in ein riesiges, buntes Blumenfeld. Die stilisierten, lächelnden Blüten in Pink, Gelb, Türkis und Orange wirken verspielt und beinahe comicartig. Der Titel bringt die Idee auf den Punkt: Blumen, die nicht aus Erde, sondern aus Beton wachsen - als Symbol für Lebensfreude, Widerstandskraft und die Fähigkeit von Kunst, triste urbane Räume zum Blühen zu bringen. 
 

 

 
Zu guter Letzt mein Lieblingswerk dieses Festivals - sowohl wegen des Malstils als auch wegen seiner Bedeutung:
 
Es stammt von der spanischen Künstlerin Virginia Bersabé. In „Hold and Home“ richtet sie den Blick auf ältere Menschen, die im öffentlichen Raum allzu leicht übersehen werden. Ihr Mural fordert dazu auf, ihnen Sichtbarkeit, Würde und gesellschaftliche Teilhabe zu geben. Gleichzeitig geht es um die Bedeutung von Fürsorge und gegenseitiger Unterstützung: Das Zuhause soll dabei nicht zum Rückzug aus der Welt werden, sondern eine Wurzel sein, die den Menschen weiterhin mit der Gemeinschaft verbindet.
 
 
 
 

Nun könnt ihr hier auch noch einen Blick auf mein "Outfit dieses Tages" werfen - mein 16 Jahre altes Sommerkleid sieht immer noch gut aus und ist schön luftig, und mit einer dünnen Stola und einem Sonnenhut hatte ich auch genug Schutz an diesem heißen Tag. (Aufmerksame Beobachter werden feststellen, dass ich beim Shooting mit Brigitte dann einen anderen Sonnenhut trug als zuhause, weil der mit meiner Lockenpracht besser zurecht kam 😁😎.) 

Übrigens war es an nach dem Mural-Spaziergang noch nicht vorbei - wir besuchten an diesem Tag noch eine andere Sehenswürdigkeit in Wien - doch darüber erzähle ich euch ein andermal mehr
 

 

 
Heute gibt's stattdessen noch ein paar Viecher 🐂🐴🐫🐃 zu sehen  - denn am 15. Juni besuchten wir mit unserem Enkel Jamie den 

Steppentierpark Pamhagen, 

 
wo unser kleiner Frauenheld auch gleich mit einem etwa gleichaltrigen Mädchen zu flirten begann 😎. Ich denke, hier kann ich wohl hauptsächlich die Bilder für sich sprechen lassen - kommt einfach mit:
 
 
Auf dem großen Foto seht ihr Jamie bei der vorsichtigen Annäherung an zwei Störche.
 
 
Auch ich flirtete ein bisschen mit dem einen oder anderen Tier - mit den Kamelen musste ich hingegen zäh verhandeln 😅: Die waren so ungeschickt, dass ihnen die Körner aus ihren großen Mäulern fielen - und dann wollten sie immer noch mehr und mehr. Das Highlandrind oben hingegen hatte den Bogen absolut raus 😁😆!
 
 
  
  

Walken am schwindenden Fluss 

 
Dieser Tag im Steppentierpark war einer der wenigen dieses Sommers gewesen, an dem es in unserer Region nicht knallheiß war. Die folgenden Fotos stammen von verschiedenen Nordic-Walkingrunden. Wie ihr wisst, walke ich in der heißen Jahreszeit hauptsächlich vormittags oder am späten Nachmittag und gerne im Baumschatten neben einem Gewässer. Doch in diesem Jahr wurden unsere Flüsse immer weniger.
 
Das große Foto links stammt von Mitte Juni, da war noch kein "Kiesufer" zu sehen. Die anderen Aufnahmen entstanden etwa zwei Monate später, als der Wasserstand bereits deutlich zurückgegangen war (und der Fluss auch einen eher unangenehmen Geruch angenommen hatte...)
 

 

 
Und auf den folgenden Fotos könnt ihr erkennen, dass die Wurzeln der Bäume am Flussufer, die bis dahin ins Wasser geragt hatten, nun frei lagen und das Wasser nicht mehr erreichten: 
  

 

 
Glücklicherweise hat es ab Anfang September nun zumindest an einigen Tagen geregnet 💦. Es war kein starker Regen und er hat absolut noch nicht ausgereicht, um die Gewässer wieder aufzufüllen, aber nach mehreren Monaten Trockenheit ist selbst bei Nieselregen zu erkennen, wie die Natur aufatmet.
 
 

Ein Segelfalter 🦋 am Badeteich

Aber kehren wir wieder zu den Sommertagen mit Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad Celsius zurück 🥵. Wann immer es unsere Zeit zuließ, flüchteten wir an einen der nahegelegenen Badeteiche, manchmal auch gemeinsam mit Jana und Jamie. 

Und eines Tages, als Jamies grüne Badehose zum Trocknen in der Sonne lag, ließ sich ein Segelfalter darauf nieder. Er flog wieder weg und kehrte zurück - und das wiederholte sich mehrmals! Offenbar liebte er diesen Grünton! (Was mich zu der Frage bringt, ob Schmetterlinge überhaupt Farben wahrnehmen...) 
 

 
 

Wie ich aus DIESEM Artikel erfahren habe, ist der Segelfalter einer der wenigen Gewinner des Klimawandels 😎🦋. Während die Erderwärmung für viele Arten einschließlich des Menschen eine enorme Herausforderung darstellt, profitieren wärmeliebende Arten davon. Beim Segelfalter hat die zunehmende Wärme beispielsweise dazu beigetragen, dass sich seine Bestände wieder erholen konnten.

Auch eine invasive Pflanzenart hilft dem Segelfalter: Während sich die Raupen sonst von Schlehenblättern und der nahe verwandten Steinweichsel ernähren, wurde in Regionen wie dem Osten Deutschlands die aus Amerika stammende Späte Traubenkirsche zur wichtigsten Futterpflanze!

 

Geblühe in unserem Garten 🌹

Unser Garten war hingegen kein so großer Fan der Hitze. Das hat er mit mir gemeinsam. Die folgenden Fotos stammen allesamt von Ende Mai und Anfang Juni - da blühte es hier noch ziemlich schön. Danach machte die Trockenheit unseren Pflanzen stark zu schaffen, zumal zwischendurch auch unsere Gießanlage den Geist aufgab und ich alles zweimal täglich händisch gießen musste. Und das in einer Phase, als wir aus verschiedenen Gründen einen rappelvollen Kalender hatten...

 

Verlinkt bei Floral Friday Fotos

Arbeiten in unserem Garten 🌱

In diesem Frühling hatten wir begonnen, dem Efeu in unserem Garten Einhalt zu gebieten. (Durch unsere zwei großen Reisen 2024 und 2025 hatten wir dieses Problem leider ziemlich vernachlässigt, und die wuchernde Pflanze hatte inzwischen fast jedes Beet erobert.)

Dann erkrankte meine Schwägerin Anita so schwer, dass wir quasi täglich gefordert waren. Deshalb engagierten wir zunächst Gärtner, die uns einen Teil der Arbeit abnehmen sollten. Mit deren Leistung waren wir allerdings teilweise nicht zufrieden, und nach Anitas Tod am 28. April vereinbarten wir keine weiteren Termine mehr.

Also mussten wir über kurz oder lang selber ran - allerdings ging auch das nur langsam voran. Mit Hilfe von ChatGPT plante ich mehrere Beete neu: Die Pflanzen sollten hitzeverträglich und insektenfreundlich sein und gleichzeitig dem Efeu möglichst wenig Chancen auf ein Comeback lassen. Wir entschieden uns hauptsächlich für Salbei, Lavendel und verschiedene Storchschnabelsorten, die ich teilweise bestellen musste. Dann galt es, zwischen unserem ohnehin rappelvollen Kalender und der anhaltenden Hitze auch noch passende Zeitfenster zum Einpflanzen zu finden.

Auch in die Wiesen war der Efeu vorgedrungen, sodass dort der Boden vorbereitet und neues Gras ausgesät werden musste. Beim Ausgraben der von den Gärtnern „vergessenen“ Wurzeln verletzte sich Edi dann auch noch am Arm ... 🙄

Die untere Collage zeigt euch zwei der zahllosen Arbeitsschritte, die in diesem Sommer auf uns warteten. Sobald die betroffenen Bereiche wieder halbwegs ansehnlich sind, gibt es natürlich auch Fortschrittsfotos 😉.

 

 
 

Sport und Spiel

Nun habe ich aber für heute genug gejammert 😉. Am 27. Juni fand in der Ortschaft, in der mein Cousin mit seiner Familie lebt, ein Familiensportfest statt. Die jüngste Tochter Anna wollte beim Kinder-Fitnessparcour mitmachen - und wir beschlossen, dort mit Jamie ebenfalls hinzugehen. Nachdem für diesen Tag 36 Grad prognostiziert wurden, legten wir unseren Besuch auf den Vormittag - eine sehr gute Wahl. (Am Nachmittag durften wir dann bei meinem Cousin in den Pool 😎💦.) 

Wie ihr seht, musste Oma auch hier ran: Als einer der Trainer die Kinder zu einer Art Tanz-Aerobic einlud, forderte er mich auf, mitzutanzen. Jamie war mit ihm einer Meinung - was blieb mir also anderes übrig? 💃🏻 Zum Glück hatte es um diese Zeit "nur" etwa 30 Grad im Schatten. (Allerdings gab es keinen Schatten weit und breit 😝.)
 
 
Anna, Jamie und Oma tanzen beim Sportfest 😁
  

Im neuen Rock (=skirt) zum Rock-Konzert

 
Vielleicht ist euch in der Sport-Collage mein neuer "Tanzrock" aufgefallen. Den habe ich entdeckt, als wir Günther, meinen lieben "alten" Freund aus WG-Tagen (in den 1980ern), an seiner neuen Arbeitsstätte besuchten. Er verkauft nämlich jetzt Damenmoden im Laden eines Freundes (JM Couture). Und da leuchtete mir von einer der Kleiderstangen dieses seidige, bunte Stufenröcklein entgegen. Günther bot es mir zum Freundschaftspreis an. Ihr wisst ja, dass ich mich beim Ankauf neuer Kleidung sehr zurückhalte - aber da konnte ich praktisch nicht anders 🤩😉.
 

 

 
Zum Sportfest hatte ich es einfach über meinen Badeanzug gezogen - oben seht ihr es hingegen in Kombination mit einem violetten Shirt, einem violetten Second-Hand-Gürtel und der bunten Holzkette, die früher Tina gehört hat und die ich beim Münchner Bloggertreffen 2019 "erswappt" habe.

Und unten seht ihr, zu welcher Gelegenheit ich so angezogen war: Einige Wochen vorher hatten wir in Baden ein Plakat „PINK FLOYD in Concert“ in der Sommerarena entdeckt. Wir wissen natürlich, dass die „echten“ Pink Floyd (leider) schon seit langer Zeit nicht mehr existieren, aber offenbar gibt es autorisierte Musiker, die im Namen von Roger Waters mit den Werken The Wall und The Dark Side of the Moon auftreten. Wir lieben diese Musik und „mussten“ natürlich unbedingt hin!

Oh, und ich kann euch verraten: Die Band war großartig. Wenn ich die Augen zumachte, dachte ich, ich höre das Original. Was für ein wunderschöner Abend!
 
 
 
 

Festival La Gacilly-Baden Photo

Kutlurell geht es auch weiter. Ich habe euch schon mehrmals über dieses tolle, alljährlich stattfindende Fotofestival in unserer Bezirkshauptstadt erzählt - klickt HIER für ein paar Impressionen aus den vergangenen Jahren. Üblicherweise sehen wir uns die Ausstellung "in Raten" an, da die Bilder über mehrere Parks und Straßenzüge verteilt sind. 

Auch in diesem Jahr haben wir es so gehalten: Wann immer wir in Baden zu tun und anschließend noch etwas Zeit hatten, sahen wir uns die eine oder andere Bilderserie an. Alles haben wir noch nicht geschafft, aber wir haben noch Chancen: Das 2026er-Festival dauert bis zum 11. Oktober. In den folgenden beiden Collagen seht ihr die Preisträgerfotos des CEWE-Fotowettbewerbs, die im Badener Kurpark ausgestellt wurden (wo sich auch das Casino und die Sommerarena befinden).
 

  

 
Wie immer gibt es ein Hauptthema - heuer lautet es „SO BRITISH“. Hier setzt sich das Festival auf sehr unterschiedliche Weise mit der Alltags- und Lebenssituation der Menschen in Großbritannien auseinander. 
 

 

 
Auch britische Bands wie die Rolling Stones oder die Beatles sind dabei ein Thema. Eine Bilderserie im Doblhoffpark zeigt die Beatles z.B. bei ihrem Dreh des Films Help in Obertauern. Der Österreichische Skiort wurde durch diesen Film weltberühmt. 
 

 

 
Ein weiterer Erzählstrang widmet sich wie alle Jahre wieder dem Zustand unseres Planeten - mit Reportagen aus mehreren Ländern und Kontinenten, die zum Nachdenken anregen und immer wieder Besucher zum Diskutieren bringen.
 
Die Stockenten im Doblhoffpark beteiligen sich an den Diskussionen nicht. Ihnen scheint es auch egal zu sein, dass es in diesem Jahr keine schwimmenden Bilder im Teich gibt. Hauptsache, es ist genug Wasser und Futter da!
 
 
 
 

Wien-Besuch vom anderen Ende der Welt 🌏

 
Ein ganz besonderes Highlight habe ich mir für den Schluss aufgehoben! Vielleicht könnt ihr euch noch an das KIA-ORA-Shirt erinnern, das ich mir im Jahr 2024 in Neuseeland gekauft habe. Dass ich es am 1. September anzog, hatte einen ganz besonderen Grund.
 

Neuseelandshirt (2024) mit Wickelrock aus Indien (2010)

 

In diesem Blogbeitrag habe ich euch darüber erzählt, wie wir während unserer Reise am 20. März 2024 meine Neuseeländische Blogfreundin Marja persönlich kennengelernt und einen wundervollen Tag mit ihr in Christchurch und Akaroa verbracht haben. Marja stammt ursprünglich aus den Niederlanden (wie der Name ihres Blogs - Dutchcorner - verrät), und im heurigen Jahr machten sie und ihr Mann William sich nach Holland auf, um einerseits Freunde und Verwandte zu treffen und andererseits auch mit einer niederländischen Reisegruppe weitere Teile Europas zu besuchen

Als mir Marja schrieb, dass auch Wien auf dem Tourplan dieser Städtereise steht, war für mich klar: Wenn es sich irgendwie machen lässt, müssen wir ein Treffen zustandebringen! Denn Marja und ich sind uns einig: Würden wir nicht so weit entfernt voneinander leben, wären wir garantiert best friends, denn sowohl ihr und mein Innenleben als auch die Dinge, die wir gern unternehmen (Natur, Wanderungen, das Leben auskosten, ausgelassen tanzen, Freunde treffen, aber auch Stille genießen, Fragen an das Leben stellen...) passen sehr gut zusammen. Zum Glück gibt es heutzutage Möglichkeiten, auch über Tausende von Kilometern hinweg Erlebnisse und Gedanken miteinander zu teilen.

 

 

Nun, und wie ihr in der oberen Collage sehen könnt, hat es geklappt 🎉 - juhu 😃: Wir konnten einen schönen und lustigen Abend miteinander verbringen! Marja und William waren nicht direkt in Wien untergebracht, sondern in einem Hotel im nahegelegenen Altlengbach. Von unserem Bezirk Baden aus ist das auch nicht viel weiter entfernt als Wien, und so vereinbarten wir, uns beim Abendessen im Hotel zu treffen. Zur Feier des Tages gab es Wiener Schnitzel für alle 😋 - und für mich auch noch eine ganz besondere Überraschung.

Denn Marja, die wunderschöne Gedichte auf Englisch schreibt, hat vor kurzem ein Buch herausgebracht - und mir geschenkt! Eine Widmung habe ich auch bekommen 😊. Der Titel des Gedichtbandes lautet The Hidden Path - wie auch der Name eines ihrer Gedichte von 2016. Ich liebe Marjas Gedichte, die in mir so viele Bilder entstehen lassen, und werde ihr Buch wie einen Schatz hüten. Auch an dieser Stelle nochmals vielen Dank, du Liebe 🤗😘! 
 


Das war's für heute, liebe Leute. Aber wie weiter oben schon erwähnt, sind noch ein paar sommerliche Erlebnisse unerwähnt geblieben. Mal sehen, wann ich dazu komme, euch darüber zu erzählen, denn das Leben (mit all seinen schönen und weniger schönen, anstrengenden und gemütlichen Seiten) geht hier ja unaufhaltsam weiter 😊.

Beim nächsten Mal wird es vermutlich wieder ein neues Kapitel meines Reiseberichts geben - denn auch unsere Tage im Okanagan Valley bzw. Lake Country brachten uns noch einige schöne Abenteuer. Also, ihr Lieben, bleibt dran 😊👍! 

 

Herzliche Rostrosen-Grüße,

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: 

 

Mittwoch, 19. November 2025

Reisebericht 2025 – Von Kanada 🍁 bis Asien 🎋: Einleitung

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>>HIER<< kommt ihr zum gesammelten Reisebericht "Von Kanada 🍁 bis Asien 🎋".  

 

Hallo ihr Lieben,...

 

... endlich ist es so weit – ich kann euch erste Eindrücke unserer  
zweimonatigen Reise zeigen! 🌍✨

 

[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.] 
Im Uhrzeigersinn: Vater und Sohn beim Stalew Pow Wow; Schwarzbär auf Vancouver Island; Shifen-Wasserfälle in Taiwan;
 Frau auf Wasserbüffel in Vietnam; "Geisha" in Japan; malerische Wasserlandschaft in British Columbia

Oops!... We Did It Again ✈️🌎

Ihr ahnt es wahrscheinlich schon: Wie im vergangenen Jahr haben wir den Globus erneut mit dem Round the World Ticket der Star Alliance umrundet.

Anmerkung für alle, die neu hier sind: Unsere Weltreise 2024 führte uns – von Österreich aus – Richtung Osten nach Singapur, Australien, Neuseeland und in die USA. Den Bericht dazu findet ihr HIER.

 

Einige der Traumlandschaften, die wir in Kanada erleben durften

 

Dieses Jahr reisten wir in die entgegengesetzte Richtung – und die Reise lässt sich grob in zwei sehr unterschiedliche Teile gliedern:

  • Kanada: Zwei freie Selbstfahrer-Rundreisen durch Ontario und British Columbia 🚗🍁

  • Asien: Japan, Taiwan und Vietnam – mit vorgebuchten Unterkünften, fixen Routen und erfahrenen lokalen Guides 🗾🛕🌿 

     

Das Treffen und die Vogelbeobachtungsspaziergänge mit meinem kanadischen Blogfreund David und seiner Frau Miriam 
zählten zu unseren Highlights in Ontario.

Hauptstationen unserer Weltreise 2025 🗺️✨

 
3.9.2025 – Flug Wien → Toronto

3.–10.9.2025 – Ontario (Mietwagenrundreise)

Flug nach Vancouver

10.9.–8.10.2025 – British Columbia (Mietwagenrundreise inkl. Vancouver Island)

Flug nach Osaka

8.–16.10.2025 – Kurze Japan-Entdeckungsreise (Bahn, Fähre & Guide)

Flug Tokio → Taipeh

16.–21.10.2025 – Kurze Taiwan-Entdeckungsreise mit Guide

Flug Taipeh → Hanoi

21.10.–6.11.2025 – Vietnam vom Norden bis in den Süden mit verschiedenen Guides namens Son, Tim, Tin und nochmals Son 😊

6.11.2025 – Rückflug Ho Chi Minh City (Saigon) → Wien (via Bangkok)

 

Bei den Totem-Poles im Stanley-Park, Vancouver, BC

Die Reiseplanung

Kanada 🇨🇦  war schon lange ein Herzensziel. Und nachdem uns die „Weltumrundung“ von 2024 so viel Freude bereitet hatte, stand für uns recht bald fest: Wir wollen noch einmal auf große Fahrt gehen – diesmal mit Kanada als Hauptdestination.

Eine Verknüpfung mit Japan 🇯🇵 bot sich beinahe von selbst an, und Vietnam 🇻🇳 war uns von mehreren FreundInnen besonders ans Herz gelegt worden. 

Wie schon im Vorjahr planten wir gemeinsam mit unserer lieben Reisebüro-Tina 🥰 – Tina Lohr von Columbus-Reisen in Eisenstadt. Für den asiatischen Teil holte sie den Asien-Spezialisten Matthias Urrisk von Imperial Tours & Events mit ins Boot. Von ihm kam auch der Vorschlag, die schöne Insel Taiwan 🇹🇼 „mitzunehmen“. Schritt für Schritt entstand so unsere Route.


Noch ein paar Landschafts-Impressionen aus British Columbia
 

Herbstträume & Tropenregen 

Bei der Wahl des Reisezeitraums hatten wir bald ein Bild vor Augen: Kanadas Herbst – vielleicht sogar ein Hauch von Indian SummerRund um diese Vorstellung planten wir anschließend den Rest.

Auch ein Pow Wow wollten wir unbedingt sehen – eine traditionelle Veranstaltung der First Nations - also recherchierte ich früh nach Veranstaltungen. Das Stalew Pow Wow Mitte September wurde unser erster Fixpunkt, und wir bauten unseren Aufenthalt in BC drum herum auf.


Stalew Pow Wow - eine indigene Feier voller Farbenpracht im Langley Events Centre, nahe Vancouver, BC

 

Ob der Reisezeitpunkt ideal war, lässt sich selbst im Rückblick schwer sagen. Wetterereignisse waren immer schon unberechenbar – und in Zeiten des Klimawandels noch deutlich mehr. Auch während unserer Reise zeigte sich das. Vor allem in Vietnam erlebten wir die Auswirkungen von Taifun-Ausläufern hautnah: Ausgerechnet während unseres Aufenthalts in Huế und Hội An kam das Hochwasser.

 

Hier war die Wetter-Welt noch in Ordnung: Vancouver Island, The Butchart Gardens im traumhaften Frühherbstkleid

(Und ja, wir wissen, dass Regen in der Monsunzeit normal ist – aber diese Regenmengen waren es nicht. Unser Guide Tim erklärte, der tagelange Starkregen sei mit dem Hochwasser von 1999 vergleichbar, das laut Wikipedia das schlimmste der vergangenen Jahrzehnte war. Nur Zentralvietnam zeigt übrigens im Oktober seine „Monsunlaunen“. Der Norden ist da meist schon freundlich – und der Süden warm und bereits auf dem Weg in die beste Saison.) 

 

Murals in Chemainus, Vancouver Island

 

Was war spontan, was haben wir vorgebucht?

In Asien war fast alles organisiert – Hotels, Fahrten mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen, die beiden Mini-Kreuzfahrten, Guides, Flüge. Matthias hatte das rundum perfekt geplant.

 

Eine der vielen Ausflugsmöglichkeiten auf Vancouver Island: MacMillan Park - Cathedral Grove mit uralten Baumriesen

 

Für unseren „Haupturlaub“ in Kanada wollten wir diese Struktur bewusst aufbrechen und möglichst frei entscheiden können. Nach unseren Erfahrungen in Neuseeland – wo wir mancherorts gern länger geblieben wären – war uns diese Flexibilität wichtig

Trotzdem gab es einige Fixpunkte, die wir vorab reservieren mussten, um nicht erst vor Ort festzustellen, dass alles ausgebucht ist. Dazu gehörten das Stalew Pow Wow, eine Walbeobachtungstour ab Ucluelet sowie The Great Bears of Bute-Tour am Campbell River. Auch manche Unterkünfte mit besonderer Bedeutung für unsere Route buchten wir im Voraus. Dasselbe galt für den Flug von Ontario nach British Columbia, die Fährfahrt hinüber nach Vancouver Island und die beiden Mietwagen.

 

Grizzlies am Campbell River

 

Die Rückfahrt von Vancouver Island hingegen ließen wir bewusst offen. Wir hatten gelesen, dass die Insel so wunderschön und abwechslungsreich sei, dass man es dort locker zwei Wochen (oder länger) aushält – und dem können wir heute nur zustimmen

Ob wir danach in die Canadian Rockies weiterreisen oder eine andere Region in British Columbia erkunden würden, wollten wir uns spontan überlegen. Auch diese Entscheidung erwies sich als goldrichtig.

 

Kinkaku-ji, der Goldene Pavillon in Kyoto, Japan

 

Gab es unterwegs Probleme und/oder Planänderungen?

Natürlich lief nicht alles glatt – aber wir halten es mit dem alten Spruch, dass es eigentlich keine Probleme, sondern nur Herausforderungen gibt. Und davon hatten wir auf dieser Reise gleich mehrere: gesundheitliche und technische Aufreger, Wetterkapriolen und einmal auch meine eigene Vergesslichkeit

Zum Glück trafen wir unterwegs immer wieder auf unglaublich hilfsbereite Menschen, die uns dabei unterstützten, dass alles gut ausging.

 

"Geishas" in Kyoto

 

Challenge Nr. 1: Vergesslich, aber vom Glück verfolgt
Nach dem Flug von Vancouver nach Osaka habe ich mein iPad und meinen E-Book-Reader in der Sitzablage des Flugzeugs vergessen 🙈. 

Wie ich diese beiden Schätze wiederbekam, verdient ein eigenes Kapitel. Sagen wir so: Ein Hotelangestellter wurde zu meinem persönlichen Helden, und vielleicht hatten auch die Heiligen Hirsche im Nara-Park ihre Hufe im Spiel. 

 

Ich verstand mich gut mit den Heiligen Hirschen im Nara-Park 🦌🥰

 

Challenge Nr. 2: Technik mit Eigenleben
In British Columbia erhielten wir anstelle unseres reservierten, aber gerade nicht verfügbaren Mietwagens ein (gegen Aufpreis) „aufgehübschtes“ Ersatzauto – eine Mercedes C-Klasse, inklusive zusätzlicher Road-Service-Versicherung. Klingt schick, war es aber nur bedingt. Nach einigen Tagen erschien eine beunruhigende Warnmeldung zur Kühlflüssigkeit, doch weder im Manual noch bei Hertz bekamen wir brauchbare Auskünfte.  

Drei Mails blieben unbeantwortet, und selbst die Road-Service-Hotline (für die wir bezahlt hatten!) erklärte sich „nicht zuständig“; man konnte uns nicht garantieren, dass die Kosten eines Werkstattbesuches übernommen würden. Uns blieb nur, die Motortemperatur ständig zu beobachten und auf gutes Karma zu hoffen. Am Ende lief der Wagen, als wäre nie etwas gewesen. Vermutlich ein Sensor.
Aber die Erfahrung mit dem Kundenservice der Hertz Autovermietung? Nun ja – ausbaufähig.

 

Insel Miyjajima, Japan

 

Challenge Nr. 3: Gesundheit am Limit
Schon in Kanada erwischte es uns beide mit Husten (Edi stärker als mich). Die Canadian Rockies wären bei vorhergesagtem Regen und Kälte nicht klug gewesen. Also wichen wir kurzerhand ins sonnige Okanagan Valley aus – eine goldrichtige Entscheidung.

 

Yehliu Nationalpark mit dem Queen's Head und den Mushroom Rocks, Taiwan

 

Später in Asien wurden wir gesundheitlich leider noch weiter gebeutelt. Klimaanlagen ließen Edis Husten wieder aufflammen, und ich hatte mit meinem Lipödem in der Hitze zu kämpfen: In Taiwan platzte mir ein Gefäß im Bein, später in Vietnam noch eines am Fuß – zweimal dachte ich an Thrombose. (Dabei trug ich bei jedem längeren Flug Thrombose-Strümpfe.) 

 

Beim Sonne-Mond-See, Taiwan

 

Beide Male erlebte ich jedoch beeindruckend gut organisierte Hilfe, vom Arzt am Sonne-Mond-See bis zum Krankenhaus in Hội An, wo ich innerhalb einer Stunde untersucht und bestens versorgt wurde. Und bevor ihr fragt: Ja, mittlerweile ist sowohl bei Edi als auch bei mir alles durchgecheckt und wieder in Ordnung! 👍


Ninh Binh, die sogenannte Trockene Halong Bucht, die so trocken gar nicht ist...
... und die "echte" Halong-Bucht im Golf von Tonkin, die wir an Bord des schönen Schiffes links oben erleben durften. Das
 Weinglas 🍷 ist für T Stands For Tuesday

Challenge Nr. 4: Wetter außer Rand und Band
In Zentralvietnam gerieten wir mitten in jene Regenmassen, die später zu schweren Überschwemmungen führten. Unser Hotel in Huế war nur noch per Boot erreichbar. In Hội An wiederholte sich das Schauspiel – nur dass diesmal ein junger Mann auf einem Moped durch die braunen Fluten pflügte, um mich wegen meines Beinproblems ins Krankenhaus zu bringen.

 

Kurz nachdem das große Foto oben mit den fröhlichen Damen in traditioneller vietnamesischer Tracht entstanden war, ging es
 mit den sintflutartigen Regenfällen los.


Am nächsten Tag holte uns sogar ein Polizeiauto ab: Die Polizei unterstützte die Evakuierungen und kam mit ihren höhergelegten Fahrzeugen überall durch. Für uns war das alles ein abenteuerlicher Ausnahmezustand – für viele Einheimische jedoch eine echte Belastung. Das machte uns die Situation einmal mehr bewusst.

 

Hochwasser in Huế und Hội An - und wir mittendrin!

Und der Jetlag? 😴✈️

Während wir im Vorjahr kaum Probleme hatten, hat es uns diesmal richtig erwischt! Laut einer Studie sollen Reisen Richtung Osten ja den Jetlag um rund 20 % verstärken – aber Edi und ich ticken da einfach verkehrt herum.


Den Überschwemmungen entkommen - in Cần Thơ erlebten wir einen bunten, schönen Abendspaziergang!
 
 
Wir wurden stets sehr früh müde und mussten uns regelrecht wachhalten, um wenigstens bis 21 oder 22 Uhr durchzuhalten. Nur so konnten wir morgens halbwegs zur richtigen Zeit aufwachen. Bei mir hielt dieser Zustand – trotz Melatonin – bis zum nächsten Reiseziel an. Nur in British Columbia und Vietnam hatte mein Körper genug Zeit, um sich gut anzupassen. Zum Glück ist es auf solchen Reisen eher ein Vorteil, Frühaufsteher zu sein… 😉🌅
 
 
Vietnamesische Tempel und Pagoden

 

Wollen wir abermals eine Round-the-World-Reise unternehmen?

Edi bekam nach seinem Pensionsantritt eine schöne Abfertigung – und weil wir mit materiellen Dingen nicht viel am Hut haben, entschieden wir uns, das Geld in Erlebnisse zu verwandeln. Zwei spannende Weltreisen sind daraus geworden.
Die Antwort auf die Frage lautet also: Nein. Die Kohle ist weg. 😉 Und diese große Reise war von Anfang an als letzte ihrer Art geplant. 

Aber auch sonst hat uns diese Reise gezeigt, wo unsere heutigen Grenzen liegen. Zwei Monate am Stück? Nicht mehr unser Ding. Wir wissen jetzt auch, dass unsere Gesundheit nicht mehr jeden Abenteuerplan klaglos mitträgt. Und ja – wir hatten zwischendurch tatsächlich Heimweh. Wenn Regen, Husten, geschwollenes Bein und graue Prognosen zusammenkommen… klingt ein Wiener Schnitzel plötzlich sehr verlockend. Selbst wenn Zitronengras-Huhn mit Reisnudeln ebenfalls köstlich ist.


Vietnam: Viele Frauen verdienen sich hier mit kleinen mobilen Verkaufsständen – den traditionellen Hàng rong – ihr ganz 
persönliches ‚Me-Business‘ dazu. Laut unserem Guide Son braucht man dafür keine Genehmigung.


Bereuen wir es, diese Reise gemacht zu haben?

Nein, niemals! Seht euch die Fotos an – wir haben unglaublich viel Schönes erlebt. Nichts davon würden wir eintauschen wollen. Selbst die weniger angenehmen Momente waren Abenteuer, die zu unserer Geschichte gehören. Aber wir haben gelernt, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für ein neues Kapitel ist.

Heißt das, dass wir jetzt gar nicht mehr reisen wollen? Nein, natürlich nicht!
Aber eben kürzer, gemütlicher und vielleicht nicht mehr so weit weg. (Auch wenn in meinem Herzen noch ein großer Traum herumtanzt… Patagonien. Aber das darf noch ein bissl Zukunftsmusik bleiben.)

In näherer Zukunft wird es uns eher durch Österreich und Europa ziehen. Und wir können jederzeit – beim Fotobuchblättern oder Lesen meines Blogs – zu all den unglaublichen Orten zurückreisen, die uns bisher schon verzaubert haben. 

 
 
Bootsfahrt in einem Seitenarm des Mekong
 
  

Haben wir etwas von dieser Reise „mitgenommen“?

Ich meine jetzt nicht Souvenirs – obwohl ein paar kleine Dinge natürlich im Koffer gelandet sind. Und auch nicht die Erinnerungen, die sowieso bleiben. Ich meine: Hat die Reise uns verändert?
Ja, das hat sie - ein bisschen zumindest. 

  1. Unsere Jetlag-bedingte „Früher-auf-den-Beinen-Routine“ möchten wir gern dauerhaft beibehalten, weil uns im Moment eine Aufstehzeit zwischen 7:00 und 7:30 Uhr überraschend leicht fällt.
  2. Wir haben begonnen, unsere Essgewohnheiten zu tracken. Die vergleichsweise leichte asiatische Küche hat uns eine kleine, feine Gewichtsreduktion beschert – und daran möchten wir gern anknüpfen. (Keine Sorge: Das Wiener Schnitzel bleibt trotzdem in unserem Leben - ab und zu. 😜)
  3. Wir wissen das Daheimsein jetzt noch ein gutes Stück mehr zu schätzen. Auch das ist ein Geschenk dieser Reise .
  4. Ich trage meine Stützstrümpfe nun täglich - und höre somit auf den ärztlichen Rat, den ich unterwegs erhielt. (Ob ich das im Hochsommer auch schaffe, wird sich weisen.)

 

Motorroller - nicht wegzudenken aus Vietnams Straßen!

Weitere Fragen?

Immer her damit!
Vieles findet ihr auch im vorigen Reisebericht (z. B. zum Thema Reisegepäck) oder in meinen Résumé-Posts HIER und HIER.
 


Relaxen auf der Insel Phú Quốc

 

Ich glaube, damit habe ich euch wieder reichlich Lesestoff beschert 😊.
Ich freue mich sehr, wenn ihr – trotz Weihnachtsvorbereitungen – Lust habt, zwischendurch mit mir nach Kanada oder Asien zu reisen.

Ganz besonders möchte ich mich für eure lieben Kommentare zu meinem vorigen Beitrag über das Calle Libre Streetart Festival in Wien in Wien bedanken, den ich noch vor der Reise vorbereitet hatte. Einige von euch habe ich inzwischen schon auf euren Blogs besucht – und falls ich bei jemandem noch nicht vorbeigeschaut habe, habt bitte ein klein wenig Geduld mit mir. Ich bin gerade auf dem Weg zu euch! 

 

😘Herzliche Rostrosen-Grüße😘

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: