♥♥♥ Servus, liebe neue
und treue Leser/innen!♥♥♥
♥♥♥
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| Mein Beitrag für den Natur-Donnerstag von Jutta K. |
♥♥♥ Ganz riesigen Dank ♥♥♥
für eure so zahlreichen, offenen, warmherzigen und aufbauenden Zeilen zu meinem vorigen Beitrag!
♥♥♥ Ihr seid toll! ♥♥♥
Ich war mir nicht sicher, wie ihr auf mein fünftes "Lachfalten-Rettungs-Posting"
"Über die Vorteile des Älterwerdens" reagieren werdet - in gewisser Weise war es ja doch auch eine Art "Seelen-
Striptease", und das in einem so öffentlichen Medium wie dem www - aber, ich dachte mir, vielleicht macht das,
was ich hier schreibe, ja manchen Menschen Mut.
Und Mut - Lebensmut - liegt meiner Meinung nach ganz nah neben der Lebensfreude: Wer sich den oft sehr großen
Herausforderungen des Daseins stellen kann, ist meiner Erfahrung nach auch mutig genug für echte Emotionen -
wie sie eben auch Glücksgefühle und tief aus dem Inneren kommende Freude sind!
♥♥♥ Ihr seid toll! ♥♥♥
Ich war mir nicht sicher, wie ihr auf mein fünftes "Lachfalten-Rettungs-Posting"
"Über die Vorteile des Älterwerdens" reagieren werdet - in gewisser Weise war es ja doch auch eine Art "Seelen-
Striptease", und das in einem so öffentlichen Medium wie dem www - aber, ich dachte mir, vielleicht macht das,
was ich hier schreibe, ja manchen Menschen Mut.
Und Mut - Lebensmut - liegt meiner Meinung nach ganz nah neben der Lebensfreude: Wer sich den oft sehr großen
Herausforderungen des Daseins stellen kann, ist meiner Erfahrung nach auch mutig genug für echte Emotionen -
wie sie eben auch Glücksgefühle und tief aus dem Inneren kommende Freude sind!
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| Hier ist mein Beitrag für den Makro-Montag bei Britta |
Könnt ihr euch noch erinnern, dass ich in meinem vorangegangenen Post im Zusammenhang mit meinen Beinen
eine Erkrankung namens „Lipödem“ erwähnte? Auch bei diesem Punkt habe ich lange überlegt, ob ich euch darüber
überhaupt erzählen soll, denn ein so richtig angenehmes Thema ist das natürlich nicht - weder für euch, noch für
mich. Und es zählt auch nicht wirklich zu den vorteilhaftesten Seiten des Älterwerdens, denn das Lipödem ist eine
progrediente Krankheit, d.h. sie wird im Lauf der Jahre nicht besser, sondern eher schlechter. Andererseits denke
ich, dass Information gerade bei
einer kaum bekannten Krankheit wichtig und so ein Blog ein gut dafür geeignetes
Medium ist. Nicht alle sollen so lange im Ungewissen sein wie ich.

Wahrscheinlich werden einige von euch
jedoch nicht an dem Thema oder an so viel Text interessiert sein, deshalb
baue ich hier
zur Auflockerung auch noch ein paar Fotos vom Seibersdorfer Schlosspark ein,
die wir aufgenommen
haben, ehe die Hochzeitsgäste dort eintrafen. (Hier habe ich euch über diesen Foto-Auftrag erzählt und ein paar
der Hochzeitsbilder gezeigt. Außerdem konntet ihr euch in diesem vorvorigen Post auch zwei meiner Häkeljäckchen
ansehen. Heute lernt ihr ein drittes näher kennen!)
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| Mit dieser Collage bin ich mit dabei bei Ines Meyroses "sexy-kurz im Mai" |
Weil das parallel laufende Gesundheitsthema jedoch sehr umfangreich ist und ich bereits ziemlich viele
Informationen zusammengetragen habe, bastle ich zum Ausgleich (voraussichtlich) zwei Lipödem-Postings.
Informationen zusammengetragen habe, bastle ich zum Ausgleich (voraussichtlich) zwei Lipödem-Postings.
Hier zunächst ein paar allgemeine
Infos:
Lipödem: von griechisch lípos „Fett“ und oídēma,
„Schwellung“)
Beim Lipödem handelt es sich um eine eine genetisch
bedingte chronische Funktions- und Verteilungsstörung
des unter der Haut
liegenden Fettgewebes an den Extremitäten. Bei dieser Störung schwellen die betroffenen
Körperteile stark an, schmerzen und sind besonders druckempfindlich. Das Lipödem betrifft fast ausschließlich
Frauen und tritt meist nach der Pubertät, nach einer Schwangerschaft oder ab den Wechseljahren auf. Nach
Schätzungen sind etwa 5 bis 10 Prozent aller Frauen davon betroffen.
Körperteile stark an, schmerzen und sind besonders druckempfindlich. Das Lipödem betrifft fast ausschließlich
Frauen und tritt meist nach der Pubertät, nach einer Schwangerschaft oder ab den Wechseljahren auf. Nach
Schätzungen sind etwa 5 bis 10 Prozent aller Frauen davon betroffen.
Laienhaft beschrieben, passen Hüfte, Po und Beine nicht zum
ansonsten schlanken (oder vergleichsweise
schlanken) Oberkörper. Im Verlauf
der Krankheit werden viele Betroffene bewegungsarm und frustriert - und
dann
kommt leider oft noch eine echte Adipositas hinzu, was die
Diagnosestellung erschwert. Manchmal sind auch die Arme
vom Lipödem betroffen.
Die Füße und Hände der erkrankten Frauen sind hingegen fast immer schlank. (Es
ist jedoch
möglich, dass die Gefäße am Fuß nicht sichtbar sind - die
Ursache ist dann allerdings nicht das Lipödem, sondern
eine Begleit-Lymphstauung.)
Sport oder Diäten helfen - jedenfalls nach den meisten Informationen, die ich im Internet finden konnte - nicht
bzw. nur unbefriedigend weiter; das Missverhältnis bleibt bestehen. Bei einer Fettverteilungsstörung wie dem
Lipödem werden nämlich ca. 80 % der überschüssigen Kalorien im betroffenen Gebiet gespeichert. Beim Abnehmen
hingegen werden 80 % des Fettes im nicht betroffenen Gebiet reduziert. Dadurch wird häufig die schon
bestehende Unproportionalität weiter verstärkt.
bzw. nur unbefriedigend weiter; das Missverhältnis bleibt bestehen. Bei einer Fettverteilungsstörung wie dem
Lipödem werden nämlich ca. 80 % der überschüssigen Kalorien im betroffenen Gebiet gespeichert. Beim Abnehmen
hingegen werden 80 % des Fettes im nicht betroffenen Gebiet reduziert. Dadurch wird häufig die schon
bestehende Unproportionalität weiter verstärkt.
Frauen mit Lipödem bekommen leicht blaue Flecken und verspüren
oft schon bei leichter Berührung Schmerzen in den
betroffenen Körperregionen.
Bei manchen Frauen werden die betroffenen Stellen mit der Zeit
immer dicker
bis hin zur Bildung gewaltiger Fettlappen.

Wovon ihr vermutlich schon gehört habt, ist das Reiterhosensyndrom. Das ist eine Form, in der sich
die Krankheit manifestiert: In diesem Fall
häuft sich krankhaftes Fettgewebe seitlich an den Hüften und
Oberschenkeln. In
seiner gemäßigten Form mag das "hübsch weiblich" aussehen, doch bei
fortschreitender
Krankheit leiden viele Frauen unter ihren Proportionen - und zum
Teil eben auch an Schmerzen.
Wenn
die Fettverteilung bis zu den Knöcheln reicht, spricht man von einer Pumphose. Diese beiden
dürften
die häufigsten Erscheinungsformen des Lipödems sein, in der Grafik "Typen
des Lipödems"
Ich
selbst zähle zu jenen Betroffenen, die bis vor kurzem nichts von der Existenz
dieser Krankheit
wussten. Erst meine Physiotherapeutin (die vom menschlichen
Körper mehr versteht als manche Ärzte)
machte mich darauf
aufmerksam, dass meine Beschwerden einen Namen haben.
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| Zwei Bilder für das Freitags-Outfit bei Tina und außerdem lache ich hier für Rettet die Lachfalte #5 |
Offenbar bin ich ein klassischer "Pumphosen- (oder Ganzbein-)Typ" – und zum Glück noch im
Stadium 1 der Krankheit. (Sie schreitet nicht bei allen Menschen gleich schnell voran. Ich wünsche
mir, dass ich alt werde, aber zugleich hoffe ich, dass ich niemals Stadium 2 oder 3 erreiche...)
mir, dass ich alt werde, aber zugleich hoffe ich, dass ich niemals Stadium 2 oder 3 erreiche...)
Bevor ich das erfahren habe, wusste ich nur, dass ich wegen dieser Beine seit meiner Jugend keine
engen oder kurzen Röcke tragen wollte. Hinzu kam die Feststellung, dass ich von Jahr zu Jahr schwerere,
schmerzendere Beine bekomme - vor allem, wenn es sehr heiß ist, wenn ich lange sitzen musste (was mir
bei meinem Bürojob kaum erspart bleibt) aber auch, wenn ich viel gegangen bin (und ich gehe ja viel und
eigentlich auch gern) oder wenn ich lange stehen muss (z.B. in einer Warteschlange oder einer überfüllten
U-Bahn) - sie werden dann prall und hart, sie prickeln bzw. brennen und tun einfach weh.
Im Stadium
1 der Krankheit sieht die "Pumphose" ungefähr so aus:
Der
Vollständigkeit halber könnt ihr euch > hier Bilder der
fortgeschrittenen Stadien ansehen. Bei diesen beiden
Aufnahmen lässt sich auch
besonders gut etwas ganz Charakteristisches erkennen: Frauen, die vom Lipödem
betroffen
sind, haben zwar dicke Beine, aber schmale, schlanke Füße (es sei
denn, es hat sich zu ihrer Krankheit auch
noch ein Lymphödem hinzugesellt. Dies
ist aber selten symmetrisch). Und bei den Aufnahmen von Stadium 3 sieht
man
sehr deutlich, wie schlank die Taille der Frau ist. Adipositas sieht anders
aus!
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| Das Kettenbildchen geht mitsamt den Löwenköpfen und dem Fischkopf zu Sunnys Um Kopf und Kragen |
In
diesem Posting habe ich euch in der unteren Hälfte beschrieben, warum ich
mich so kleide, wie ich mich kleide
und ging da auch näher auf meine Beine,
ihre Form, ihre Empfindlichkeit und Neigung zu blauen Flecken ein.
Damals
wusste ich noch nicht, dass Empfindlichkeit und blaue Flecken Symptome des
Lipödems sind. Auch meine
"kleine Oma" (die Großmutter
mütterlicherseits), die mir ihre Beinform vererbt hat, habe ich euch in diesem
Posting als
junge Frau gezeigt.
Hier unten seht ihr meine Großmutter und mich
ca. im Jahr 1963; da war Oma 60 Jahre alt und verließ kaum noch
ihre Wohnung,
weil sie ihre Beine so schmerzten und sie nur sehr schlecht gehen konnte. Leider
sieht man von ihren
Beinen auf dem Foto nichts, sie waren auch fast immer
versteckt.
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| Hier ein Foto für das Guckloch in die Vergangenheit |
In
ihren letzten Lebensjahren muss meine kleine Oma das Stadium 2 oder 3 des Lipödems erreicht
haben. Ich habe
ihre Beine nicht oft gesehen, obwohl ich in meiner Kindheit an
so manchem Wochenende bei ihr übernachtete, wenn
meine Eltern abends etwas
unternahmen. Sie waren ständig in Bandagen gewickelt. Vor dem Schlafengehen
musste
sie allerdings Salben auftragen und neue Fatschen anlegen, und so erhaschte ich
manchmal doch einen Blick.
Ihre Beine waren geformt wie Säulen und sie hatten
Blutergüsse und offene, wunde Stellen.
Die Erklärung, die ich erhielt war,
dass Großmutter ihr ganzes Berufsleben hindurch im kalten Geschäft hatte
stehen müssen: Sie hatte von ihren Eltern eine Fleischhauerei (Metzgerei)
übernommen, und möglicherweise
habe sie sich ihre Beine dort auch gefroren. Und
außerdem habe sie "schlechte Venen". (Meine Mutter hat übrigens
auch seit Jahren Venenprobleme, aber sie ist ganz offensichtlich vom
Lipödem verschont geblieben.)
Ihr
Lieben, ich danke euch für eure Aufmerksamkeit und hoffe, dass einige von euch
mit diesem Beitrag etwas
anfangen konnten! Aus ein paar Kommentaren zum vorigen Post weiß ich, dass unter meinen Leserinnen
sogar welche sind, die das Lipödem persönlich betrifft; vielleicht kennen manche von euch eine davon
betroffene Frau, die noch nicht einmal weiß, was der Grund für ihre geschwollenen Beine sein könnte ... oder
vielleicht erreiche ich mit meinem Posting zumindest, dass manche Leser ab sofort angesichts fülligerer
anfangen konnten! Aus ein paar Kommentaren zum vorigen Post weiß ich, dass unter meinen Leserinnen
sogar welche sind, die das Lipödem persönlich betrifft; vielleicht kennen manche von euch eine davon
betroffene Frau, die noch nicht einmal weiß, was der Grund für ihre geschwollenen Beine sein könnte ... oder
vielleicht erreiche ich mit meinem Posting zumindest, dass manche Leser ab sofort angesichts fülligerer
oder
unproportionierter Menschen nicht gleich an Gefräßigkeit und Faulheit
denken, sondern auch
eine Krankheit wie das Lipödem in Erwägung ziehen. Im
nächsten Posting zum Thema möchte ich
u.a. darüber schreiben, weshalb diese Krankheit noch so weitgehend unbekannt ist. (Aber zunächst
wird noch ein anderer Beitrag von mir erscheinen, in dem Krankheiten außen vor bleiben und es jede
Menge "Action" zu sehen gibt ;o))
u.a. darüber schreiben, weshalb diese Krankheit noch so weitgehend unbekannt ist. (Aber zunächst
wird noch ein anderer Beitrag von mir erscheinen, in dem Krankheiten außen vor bleiben und es jede
Menge "Action" zu sehen gibt ;o))
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| Hier gibt's noch ein paar Einblicke in den Trauungssaal des Schlosses mit den schönen Trompe-l'œil-Malereien! |
Und ganz zum Schluss noch eine gute Nachricht aus Österreichs Schaufenstern: "Die schöne Helena"
(unten) ist eine Schaufensterpuppe mit den Maßen 106/80/106 und Konfektionsgröße 42, die jenen der
durchschnittlichen Österreicherin entsprechen. Sie "tingelt" ab heute (20.5.2015) durch die Geschäfte von
Linz und soll zum Nachdenken über Schönheitsideale und Schlankheitswahn anregen. Es wird aufgrund
des positiven Echos bereits überlegt, mit Helena in Serie zu gehen:
| Bildquelle: klick |
Bis zum nächsten Mal und alles Liebe!
♥♥♥ Herzlichst, eure Traude ♥♥♥
Ich mache mit bei:
Ines Meyroses "sexy-kurz im Mai"
Sunnys Um Kopf und Kragen
Rettet die Lachfalte #5
Makro-Montag bei Britta
Sunnys Um Kopf und Kragen
Rettet die Lachfalte #5
Makro-Montag bei Britta
| Natur-Donnerstag von Jutta K. |















