Freitag, 20. März 2015

Märzfreuden und Märzfarben


Servus, ihr Lieben!

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Vielen Dank für die vielen wunderbaren Kommentare, die ihr mir zu meinem „Stilgebungszonen“-
Post geschrieben habt! Da konnte ich auch gleich wieder etwas dazulernen – nämlich dass es zu dem
mir bekannten „A&G“-Spruch noch eine andere Variante gibt - die von der Zicke und der Kuh:
Is‘ ja irre, was wir Frauen alles für Entscheidungsmöglichkeiten haben ;o)))

[Wobei ich bei Ziege und Kuh ehrlich gesagt ganz schön in der Zwickmühle wäre, denn ich mag die 
beide, wie ihr ja z.B. in meinem frühlingshaften Viechereien-Beitrag mit den süßen weißen Ziegen 
von der Hofküche und den hübsch unfrisierten Highlandrindern neulich ganz gut sehen konntet.]





Ein Hinweis für alle Tierfreunde: Ziegen werden auch in meinem heutigen Post vorkommen
(sogar eine ganz klitzekleine - ihr seht sie ja schon in der Collage oben - und hier unten gleich noch
einmal!) – außerdem Schweine, Esel, Schafe … - aber heute kein einziges Rindvieh. Sorry an alle
Kuh-Liebhaber, ein andermal gibt’s hier bestimmt wieder welche zu sehen! ;o)


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Diesen Tieren begegneten wir bei unserem neuerlichen Besuch des Wildparks Ernstbrunn, doch 
darüber erzähle ich euch etwas später. Beginnen möchte ich mit einer anderen Märzfreude: Vor 
kurzem bekamen wir nämlich endlich wieder Wochenendbesuch von unseren Freunden Maria und  
 Edwin. Leider schaffen wir es kaum häufiger als ein-, zweimal im Jahr, einander zu treffen - und 
deshalb finden zuweilen auch gleichzeitig weihnachtliche und österliche Geschenkübergaben statt. 


 Hier seht ihr das hübsche Hasengesteck samt Korb (der ursprünglich auch noch mit einer Sektflasche und Campari 
bestückt war) und Marias selbstgetöpferte Schale. Herr Rostrose "durfte" den Schal und die Mütze probieren, die mir 
Maria gehäkelt hat - schick ist er damit, stimmt’s? ;o) Danke nochmal, Mariamäuselchen, für deine tollen Kreationen! 
Und danke für euren lieben und schönen Besuch!!!


Wir brauchen zwar nicht unbedingt Gründe zum Feiern - unser Wiedersehen ist an sich schon
Grund genug, aber diesmal gab es noch einen anderen: Die Rostrosentochter Jana wurde am
12. März 22 Jahre alt, und so fuhren wir alle zusammen in die Wiener Innenstadt in ein urig-
gemütliches Lokal namens Hinterholz, um dort gemeinsam zu feiern. Denn für Jana sind Maria
und Edwin schon von klein auf ganz wichtige Menschen - weit mehr als nur die Freunde ihrer
Eltern – und auch ihr jetzt schon etwas „angegrauter“ Jagdhund Poca ist für uns alle ein Freund…
eben einer mit vier Beinen… (Nur unsere Katzen sind von ihm nicht so begeistert, sie ließen sich
an diesem Wochenende nicht sehr oft zu Hause blicken ;o))


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Jetzt wird es wieder GRÜN – ich glaube, das ist die Farbe, die ich derzeit am häufigsten und liebsten 
trage. Passt aber auch gut zu diesem Monat: Am 17. März war der St. Patricks-Day, und da ist es in 
Irland und einigen anderen Ländern Brauch, sich grün zu kleiden. In einigen Städten werden an 
diesem Tag sogar die Flüsse grün eingefärbt, aber Frau Rostrose beschränkte sich lediglich auf ihre 
Klamotten. Hier unten seht ihr einige Variationen in grün – und ich beteilige mit damit auch gleich 


Mit meinen Ketten bin ich außerdem bei Sunnys Um Kopf und Kragen dabei - und mit allem,
was in diesem Posting frühlingshaft ist, abermals bei Naddels Frühlingsverlosung!



Der Rock meiner Lieblingsmarke ist zwar nicht ganz "pur", sondern hat ein zartes Muster in weiß und schwarz, aber da die
  ja nicht als "Farben" gelten, kann man sie einfach ignorieren ;o) Auch die Stiefel beim ersten Outfit sind schwarz, da besaß 
ich nämlich die Stiefletten in dunkelgrün (oder petrol?) noch nicht, die ihr rechts und unten seht.
Und hier ein etwas "gewagterer" Muster-Mix mit einem Kurzarm-Shirt, ebenfalls von der Lieblingsmarke - mal für
kältere Tage mit einem Langarmshirt und Leggings kombiniert, mal frühlingshaft mit grünen Strümpfen und neuem 
Baumwollspitzenjäckchen (von C&A).
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Nun aber zum Wildpark Ernstbrunn, den wir auch wieder gemeinsam mit der Rostrosentochter
Jana besuchten. Es war ein ziemlich kalter Tag – aber über kurz oder lang wurde uns dennoch warm -
erstens warm ums Herz, wegen der vielen süßen Tiere und zweitens rundum-körperlich, weil wir an
diesem Tag einen ganz besonderen Spaziergang im Naturpark unternahmen, auf den wir uns schon
seit Monaten freuten und den wir aus Anlass von Janas Geburtstag gebucht hatten. Und das Warten
hat sich gelohnt! 


Doch über diesen ungewöhnlichen Spaziergang will ich euch lieber ein andermal ausführlich
erzählen – in meinem nächsten oder übernächsten Post… (So bleibt's spannend ;o))

 
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Tja :o)) - so viel also zum ersten Teil unseres Wildpark-Besuches. Ich hoffe, ihr hattet Spaß daran!
Für uns waren die Märztage, über die ich euch heute erzählt habe, jedenfalls ein großer Grund zur
Freude - und somit verlinke ich dieses Posting bei Rettet die Lachfalte #3. Auch über eure lebens-
freudigen Verlinkungen dort freue ich mich sehr!

Inzwischen gibt es unter RDL3 übrigens bereits einige tolle Lachfalten-Posts, die zum Reinklicken
einladen - unter anderem werdet ihr mit der philosophischen Betrachtung konfrontiert, was Blauwale 
falsch machen, wo schwimmen doch angeblich schlank macht und ihr erfahrt dass es mal Zeiten gab, 
in der sich die Leute bemühten, älter auszusehen, als sie tatsächlich waren... Oder habt ihr schon mal
Angies lustige Animationen gesehen? Ich setze hier jetzt absichtlich keine Links, denn es haben sich
 noch so viele andere schöne Ideen versammelt - also, klickt euch doch mal durch die verschiedenen
 Beiträge und lasst vielleicht auch ein paar nette Zeilen dort - dadurch werden nämlich weitere
Lachfalten gerettet! ;o))

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 Nun noch ein Hinweis in eigener Sache: Bei der Fahrradfrau mit dem Blog bikelovin gibt es seit ein
paar Tagen wieder ein Gastposting von mir zu beäugen - klick! Darüber freue ich mich sehr! Und ich
freue mich außerdem über die neuen Leserinnen, die sich während der vergangenen Tage bei mir
eingetragen haben! Schön, dass es euch bei mir gefällt und euch meine kunterbunt gemixten Themen
interessieren – ganz ♥ herzlich ♥ willkommen!


Fotos: Herr und Frau Rostrose

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Alles Liebe, eure Traude



 

Sonntag, 15. März 2015

Rettet die Lachfalte! #3 - Über Stilgebungszonen und mehr


Servus, ihr Lieben!



In einem früheren Post habe ich euch erzählt, dass ich im Zusammenhang mit der menschlichen 
Figur das Wort "Problemzonen" nicht ausstehen kann. Auf der Welt existieren reichlich wirkliche
Problemzonen und Krisengebiete, aber meinen Körper möge man da bitte heraushalten!

º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫°

Natürlich gibt es bei meiner Figur Bereiche, die ich lieber als andere hervorhebe, und dann
wiederum gibt es Bereiche, die ich nicht so vorteilhaft finde und die ich daher gern kaschiere.
So wie mir wird es vermutlich vielen Menschen mit den ihnen vom Schicksal und den Genen
zugeteilten Körpern ergehen - aber daraus braucht man ja nicht unbedingt gleich ein "Problem"
zu konstruieren - hier handelt es sich eher um eine Herausforderung, aus der es das
Beste herauszuholen gilt. 


"Ich male keine dicken Leute" (Fernando Botero) - Bildquelle:  klick


Und dieser Herausforderung wollen wir uns heute stellen und damit gleichzeitig ein paar 
Lachfältchen in Sicherheit bringen. Denn falls ihr euch die Spielregeln zu "Rettet die Lachfalte!" 
genauer durchgelesen habt, werdet ihr bemerkt haben, dass es in dieser Aktion nicht nur um Falten 
und auch nicht nur ums Lachen geht, sondern ganz allgemein um Lebensfreude, ums Wohlfühlen in 
der eigenen Haut, ums positive Denken und darum, aus den Aufgaben, die einem das Leben bietet, 
das Bestmögliche zu machen. Also, spuckt euch in die Hände, wir gehen's an!


Pinups im Wandel der Zeit - Bildquellen: klick und klick


Zum Beispiel könnten wir gleich mal mit dem dummen Spruch aufräumen, dass sich eine Frau
spätestens mit 30 entscheiden muss, ob "A" oder "G". Kennt ihr den auch? Je nach dem Grad der
 Vornehmheit stehen "A" und "G" für "Antlitz" und "Gesäß" ... oder für "A*sch" und "Gesicht".

Soll heißen, wir müssen uns entscheiden, ob wir lieber wenig essen und zum Lohn einen kleinen,
knackigen Hintern, aber dafür ein faltiges Gesicht bekommen (womit wir dann doch wieder beim
Thema "Falten" gelandet wären), oder ob wir dort und da auf "pralle Backen" setzen, was dem
Antlitz optisch gut tut, doch dem Gesäß - jedenfalls dem Spruch zufolge - nicht gar so sehr.

Aber: Müssen wir das wirklich? Gar nichts müssen wir!


Josef Alfons Wirth - Weiblicher Akt, um 1907 / Peter Paul Rubens - Venus vor dem Spiegel, um 1614
Bildquellen: klick und klick

Nächster Schritt: Wir benennen die "Problemzonen" um. Ab sofort heißen sie nur noch
"Stilgebungszonen", weil sich durch die Betonung dieser Körpermerkmale (oder durch die
geschickte Ablenkung davon) unser höchstpersönlicher Stil entwickelt. Wenn ein Außen-
stehender damit ein Problem hat, ist das nicht unseres, sondern seines.


Twiggy - Style-Muse der 1960er / Venus von Willendorf - um 25000 v. Chr.
Bildquellen: klick und klick

Wir müssen uns auch nicht schämen oder grämen, wenn wir nicht die Figur und das Aussehen
haben,  die uns selbst oder anderen Menschen "perfekt" erscheinen. Egal ob "dünn" oder "dick",
"klein" oder "groß", "alt" oder "jung" - das sind alles nur Schubladen, in die wir uns nicht stecken
zu lassen brauchen. Niemand hat das Recht, uns zu beurteilen oder gar zu verurteilen, weil wir so
aussehen, wie wir aussehen. Und auch wir sollten andere nicht nach ihrer Optik beurteilen.

Normalerweise hat es einen Grund, warum etwas so ist, wie es ist - und die wenigsten Gründe
 kennen wir. Also lasst uns nicht "Hungerhaken" sagen, wenn jemand dünn und nicht "Verfressen",
wenn jemand dick ist. Wer weiß, ob das stimmt. Und die betreffende Person verletzt es auf jeden
Fall. Wir haben es hier immerhin auch mit Menschen und deren Seelen zu tun, nicht nur mit
dünnen oder dicken Körpern.

Außerdem:
Es gibt kaum eine Körperform, die nicht zu irgendeiner Zeit als schön gegolten hat oder in 
irgendeinem Land als schön gilt. Und da Zeit und Raum variabel sind - wie wir ja alle aus der 
theoretischen Physik wissen - sind wir allesamt SCHÖN. Immer und überall und vor allem HIER
& JETZT! Und genau DAS gilt es zu betonen!


Bildquellen Marilyn klick / Audrey klick


Schon klar: Wir werden es nicht schaffen, von JEDEM schön gefunden zu werden, aber
das schafft ja auch sonst niemand. Marilyn Monroe z.B. gilt für viele als eine der schönsten
Frauen aller Zeiten. Für meinen Vater hingegen war sie nur eine "buserte, künstliche Blondine".
(Ihm gefiel Audrey Hepburn viel besser. Aber die wenigsten Frauen sehen so aus wie Audrey
oder Marilyn, also brauchen wir den beiden auch nicht nachzueifern. Wir sind wir und machen
das Beste aus unserem Typ. Und fangen einfach damit an, uns selber schön zu finden.
Der Rest wird sich finden. Basta!)

º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫°

Nächster Schritt: Wir machen uns klar, dass Mediziner auch nicht alles wissen. Lange Zeit
hieß es, zu dünn wäre gesünder als zu dick. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass "leichtes
Übergewicht“ die geringste Sterblichkeit aufweist - klick.
Bildquelle: klick


Bei der Gelegenheit vergesst gleich mal den Body-Mass-Index! Denn das oben erwähnte "leichte
Übergewicht“ liegt bei einem BMI "etwas oberhalb der magischen 25 Punkte" (die bisher die
Grenze zwischen "gesunder und gesundheitsgefährdender Leibesfülle" markierten. (Quelle: klick).

Nach der folgenden Grafik würde die Dame mit der Nummer 5 (die mir persönlich als "absolut
richtig" erscheint), sich bereits über dieser Grenzlinie befinden. Hallo? Wie bitte? (Werte Ärzteschaft
- mit solch idiotischen Tabellen werden Essstörungen nicht verhindert, sondern gefördert!)

Ich habe außerdem Tabellen gesehen, da stand beim BMI von 26-29 nicht  "leicht übergewichtig"
sondern schlicht und ergreifend "übergewichtig". Und bei über 30 "adipös". Also fettleibig.



Bildquelle: klick


 Mein BMI liegt bei rund 30. Mal ein bisserl drüber, mal ein bisserl drunter. Auf den Fotos in der
nächsten Collage, die im Vorjahr und heuer entstanden sind, pendeln sich die Kleidergrößen, die ich
hier trage, zwischen 40 und 44 ein. Findet ihr, dass so "gesundheitsgefährdende Leibesfülle" aussieht?

Beruhigenderweise gelten nach der BMI-Tabelle auch Vitali Klitschko (BMI 27,45) und
Johnny Depp (29,8) als (leicht) übergewichtig und George Clooney (31), Arnold Schwarzenegger
(33) sowie Brad Pitt (31) gar als übergewichtig bzw. adipös!

 Ein System, das den Knochenbau, die Muskelmasse oder den tatsächlichen Fettanteil eines Körpers
sowie die Beinlänge im Vergleich zum Restkörper außer Acht lässt, ist völlig ungeeignet, um die
Konstitution und vor allem dem Gesundheitszustand eines Menschen zu beurteilen. Als ich noch
rauchte, wog ich um einiges weniger. Aber jetzt lebe ich freier und gesünder!


Mit dieser Collage bin ich auch wieder bei Sunnys Um Kopf und Kragen dabei!



Folglich heißt der nächste Schritt: Nur wir selbst entscheiden, was unser Wohlfühlgewicht ist! 
Denn schlank bedeutet noch längst nicht gesund und glücklich.

º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° 
  
Wir entscheiden auch selbst, wie wir unsere gegenwärtige Figur mitsamt ihren Stilgebungszonen
in Szene setzen. Es gibt Frauen, die ihre Kurven gern betonen und andere, die lieber verhüllen, was
ihnen als "zuviel" oder auch als "zuwenig" erscheint. Ich selbst gehe inzwischen am liebsten nach
folgendem Schema vor:

Betonen: Haare (außer an Bad-hair-days ;o)), Gesicht, Dekolleté, Taille.
Kaschieren: Oberarme, Bäuchlein, Oberschenkel, Po, Beine.

º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫°

Aber wie wir alle wissen, ist die Wunschkleidung, die all das kann, was wir uns erhoffen, oft gar
nicht so einfach zu finden. Wenn ihr ein gewisses Handarbeitsgeschick besitzt, könnt ihr allerdings
auf den Spuren von Anna Scholz wandeln: Weil sie keine Klamotten fand, die ihre 1,80 große,
kurvige Figur schick in Szene setze, fing sie an, sich ihre Traumkleider selbst zu nähen. Heute
zählt sie zu den weltweit erfolgreichsten Designerinnen für Übergrößenmode!


 Anna Scholz und eine ihrer Kreationen - Bildquellen: klick und klick


Wenn ihr euch für die Designerin interessiert: Hier und hier habe ich euch weitere Artikel über
sie herausgesucht. Wenn ihr Lust habt, euch Mode ab Größe 40 anzusehen, könnt ihr das z.B. hier
tun (da gibt es unter anderem auch Scholz-Modelle, aber nicht ausschließlich).

Auch bei Heine, Tchibo und C&A gibt es derzeit recht sehenswerte Plus-size-Frühlingskleidung.
(Achtung: Wenn ihr auf die eingefügten Links klickt, kommt ihr auf die österreichischen Online-
Seiten der XL-Kollektionen. Und es handelt es sich hier nicht um bezahlte Werbung, sondern
einfach um eine Information von mir an euch, weil sie zum Thema passt.)

º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫°

Tja, ihr Lieben, ich weiß: Heute habe ich viele Themen angerissen. Stilgebungszonen und
Styling / Selbstbewußtsein / BMI / Kleidung für Plus-Size ... Einige davon könnte ich ohne weiteres
noch vertiefen - und einige habe ich noch gar nicht hier unterzubringen geschafft, weil dieses Posting
sonst gar zu lang geworden wäre: Plus-Size-Models und -Blogs / Gesundheit / Ernährung / ... Das
alles werde ich im Lauf der Zeit nachzuholen versuchen. (Und vielleicht mögt ihr mir ja in ein paar
Zeilen signalisieren, welches Thema für euch ganz besonders interessant wäre.)


Bildquelle: klick

 
Für eure Kommentare zu meinem Frühling im Garten und Kleiderschrank-Post möchte ich
euch auch noch herzlich danken. Daran lässt sich übrigens auch mal wieder erkennen, wie
unterschiedlich die Geschmäcker sind - es gab für jedes der gezeigten Outfits besondere Vor-
lieben... allerdings gefiel ich einer knappen Mehrheit am besten in Hellgrün... Was vielleicht
auch an unser aller Frühlingssehnsucht liegt!

º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° 

Und nun freue ich mich wieder auf eure Beiträge zu Rettet die Lachfalte, die ihr unter diesem
Post verlinken könnt!

Wie diese Rettungsmanöver aussehen können, ist hier nachzulesen - da findet ihr die Spielregeln
und das Logo, über deren Verlinkung auf euren Blogs ich mich sehr freuen würde - und außerdem gibt
es natürlich tolle Beispiele und Anregungen in all den Beiträgen, die sich unter Teil 1 und Teil 2
verlinkt haben, zu entdecken!



Herzlichst, eure Traude


Hier unten geht's zum Linkup:



Mittwoch, 11. März 2015

Frühling im Garten und Kleiderschrank


Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Servus ihr Lieben Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
und WILLKOMMEN, liebe neue und treue LeserInnen!
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ



Findet ihr nicht auch, dass es spätestens jetzt an der Zeit ist, frische und frühlingshafte Farben
aus dem Kleiderschrank zu kramen oder Vorhandenes mit dem einen oder anderen neuen Stück
zu kombinieren? Als Inspirationsquelle dient dazu vorzugsweise die Natur, die jetzt so viel
saftiges Grün zu bieten hat. Und zwischendurch blitzen natürlich auch fröhliche Blütentöne (z.B. 
in lila und gelb) zwischen Efeu, Mulch und Unterholz heraus!




Vor einiger Zeit habe ich euch in diesem Beitrag ein paar lila-grüne Kombinationen gezeigt, die
ich farblich auf mein Holzperlenarmband (siehe nächste Collage) abgestimmt hatte. Heute bekommt
 ihr wie versprochen ein paar dieser Kleidungsstücke in Uni-pur-Kombinationen zu sehen - passend
zu Ines Meyroses März-Aktion im Modejahr 2015. Aber nicht nur, ihr wisst ja, dass ich gern
mit Farben spiele :o)) Oben jedenfalls noch einmal das limettengrünen Shirt aus Bio-Bouretteseide,
diesmal im (etwas indisch angehauchten) Mix mit einer grünen Baumwoll-Samthose (beides noch 
aus dem Wintersale vom Umweltversand Waschbär), dazu mein lässig über die Schulter gelegter 
Fransenschal, ein hauchdünnes Seidentuch auf dem Kopf und ein paar Ketten in verschiedenen
Grün-Oliv-Schattierungen. Mit diesen und den anderen Ketten und Tüchern bin ich übrigens auch
wieder bei Sunnys Um Kopf und Kragen dabei.



Ebenfalls im o.g. Posting gab's den folgenden beerenvioletten Rock, das Langarm- und das 
Kurzarm-Shirt sowie diverse lila Ketten zu sehen. Jetzt kommen im Uni-Pur-Look auch noch 
die Handtasche und die Schuhe in lila hinzu:


 


 Der rostrosige Schminkzeugschrank hat auch noch Nagellack und Lidschatten in Lilatönen zu bieten.
Nach lackierten Nägeln steht mir derzeit allerdings nicht der Sinn, ich glaube, dazu habe ich erst im 
Sommer wieder Lust... und außerdem muss ja nicht alles veilchenfarben sein. Hier unten mixe ich 
den Rock, die Tasche, ein paar der Ketten und ein anderes violettes Shirt zum Beispiel mit blitzendem
Blau - so kräftig wie ein besonders blauer Frühlingshimmel. Oder vermutlich noch ein bisserl blauer.


 


Den Pullover im luftigen Strick habe ich 
neulich bei einem Schaufensterbummel in Baden entdeckt - und er rief laut "Nimm mich mit!" ;o)) 
Obwohl (oder weil?) es nicht viel blau in meinem Kleiderschrank gibt, konnte ich dem Pulli einfach 
nicht widerstehen, zumal er aus reinem Baumwollgarn besteht und ich eine Menge Kombi-Potential 
in ihm erkenne...




Und hier kommt nun endlich "pures Schwarz" - eine Ton-in-Ton-Lösung, zu der ich vor ein paar
Jahren noch leidenschaftlich gern gegriffen habe. Vor allem, wenn schwarze Spitze mitspielte, so
wie hier auf Ausschnitt und im Ärmelbereich meines "kleinen Schwarzen". Links mixe ich dazu 
auch noch ein Spitzenblüschen aus dieser "guten alten Zeit" (1980er oder so) und rechts einen
Cardigan. Hier kann man auch so halbwegs erkennen, dass die Leggings, die ich dazu trage, einen 
seitlichen Kunstlederstreifen eingebaut haben und dass auch die Stiefletten schwarz sind. 




Aber weil wir ja Frühling haben (und weil ich sowieso inzwischen nicht mehr so sehr die "Lady in
Black" bin wie in den Achzigern und frühen Neunzigern), ist die Lust groß, dem ganzen ein bisserl
Farbe beizumischen. 




Hier seht ihr also, wie ich mein schwarzes Kleid letztendlich ins Büro getragen habe: mit
gelber Kette, gelbem Gürtel, gelbem Halstuch und meinem Betty-Barclay-Strickjäckchen mit
Zebra- und Blumenmuster in schwarz, weiß, beige, gelb und grün. Meine Handtasche hat zwar
einen etwas anderen Gelbton, aber ich glaube, sie liegt noch im Toleranzbereich (und außerdem  
nimmt sie mit der applizierten Blume das Blütenmuster der Jacke auf. Ist ja auch viel Wert! ;o))
Also Schwamm drüber - die Krokusse bemühen sich ja auch nicht 100%ig, zu meinem Gürtel
zu passen - und wir erinnern uns außerdem noch alle an den tollen Ausspruch von
Iris Apfel zum Thema "Modepolizei" ;o))



Ich verabschiede mich von euch mit einem fröhlichen Winken und bedanke mich sehr für eure
lieben Kommentare zu meinem tierischen und vitaminhältigen Post vom letzten Mal! Bis 
bald, ihr Lieben, schon am 15. März geht es hier weiter - da heißt es nämlich zum dritten Mal
"Rettet die Lachfalte!", und ich hoffe, es beteiligen sich wieder ganz, ganz viele von euch an
der Rettungsaktion! Mit dem heutigen Posting bin ich übrigens dort auch wieder dabei!)
Und bei Naddels Frühlingsverlosung mache ich mit diesem Beitrag hier ebenfalls noch
einmal mit!


Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
Alles Liebe und bis bald,
eure Traude

Sonntag, 8. März 2015

Viechereien und Frühlingshaftes


Servus, ihr Lieben!



Heute gibt's endlich mal wieder ein Posting für Viktorias High 5 for Friday!
Mit meiner Freundin Moni war ich nämlich in letzter Zeit mehrmals an einem ganz besonderen
Ort einkaufen (und mit Herrn Rostrose war ich auch schon da): In einem Natur-Kost-Laden namens 
Hofküche in der kleinen Niederösterreichischen Ortschaft Schranawand. Dorthin will ich euch
heute mitnehmen.

Der Laden selbst ist ja schon eine Oase der Freundlichkeit und Behaglichkeit in der heutzutage oft so 
hektischen Einkaufswelt, aber unser aller Highlight dort will ich euch gleich zu Anfang zeigen: Wenn 
man nämlich hinters Haus geht und sich dort auffällig unterhält (oder zur Not auch Selbstgespräche 
führt), blicken binnen kürzester Zeit zuerst eins, zwei, drei und schließlich vier neugierige weiße 
Köpfe um die Ecke - und dann kommen die dazugehörigen Ziegentiere trapp-trapp-trapp zum Zaun 
und überprüfen, ob man was zu futtern mitgebracht hat, wie es sich für anständige Ziegenbesucher 
gehört:


Highlight Nummer 1: Die Ziegen


Natürlich haben wir! Und wir wissen inzwischen auch schon, was den vieren am besten schmeckt: 
Karotten. Aber Salat und Äpfel werden ebenso gern genommen. Alle vier Ziegen sind Mädels, 
auch die mit den Hörnern - sie ist das Alphatier (und die gefräßigste) der Truppe, während die 
Hornlose ohne Halsband sich am leichtesten von ihren Kameradinnen verdrängen lässt. Aber wir 
achten drauf, dass alle etwas abbekommen - selbstverständlich auch Streicheleinheiten! 


Ungefähr die Hälfte der Fotos stammt übrigens von Moni. Und ganz besonders witzig
davon finde ich die beiden, wo die Ziege so "außerirdisch" durch den Zaun blickt! :o)))
 


  Der Laden selbst ist freundlich und hell, übersichtlich und gut sortiert: Es gibt Käse vom Laib - 
und zwar von Schafen, Ziegen und Rindern -, Fleisch- und Wurstspezialitäten vom Biobauernhof, 
frisches Obst und Gemüse in einem eigenen Kühlraum, Brot und Gebäck, Milchprodukte, Getreide, 
Hülsenfrüchte, Gewürze, Essige und Öle ... - natürlich ist das Angebot zu 100 % Bio. 

Und man kann sich gleich vor Ort von den netten Damen einen köstlich-gesunden Snack zubereiten 
lassen - in der kühleren Jahreszeit wird er an einem der Tische drinnen serviert - im Winter sogar 
neben dem Holzofen - sobald es wärmer wird auf der gemütlichen Holzterrasse vor dem Geschäft. 
Einen solche Leckerei haben Moni und ich uns gegönnt und uns außerdem mit vitalisierenden und 
leckeren Lebensmitteln wie Mangold, Süßkartoffeln, Avocados, Pastinaken, Chiasamen, Himbeer-
honig, Kirsch-Vanille-Balsamessig etc. eingedeckt. Der Chicorée aus meinem Rezept-Post stammte 
ebenfalls aus der Hofküche.


Highlight Nummer 2: Der Laden


Solltet ihr mal mittwochs bis samtags in die Gegend rund um Mitterndorf, Ebreichsdorf, Moosbrunn
 & Co. kommen, lohnt sich ein Abstecher nach Schranawand - und dort zur Hofküche - auf jeden 
Fall. In der Umgebung kann man übrigens gemütlich auf Feldwegen spazierengehen - und obwohl
sie nach eher feuchten Tagen etwas matschig waren, mussten Moni und ich natürlich das bereits 
herrlich frühlingshafte Wetter zu einer kleinen Runde nützen. Bei der Gelegenheit besuchten wir 
auch die Tiere vom Pferdehof in Schranawand, die sich (wie wir) über die ersten richtig warmen 
Sonnenstrahlen freuten.


Highlight Nummer 3: Der Plauder-Spaziergang mit Moni bei schönem Sonnen-Wetter


Auf dem Rückweg fuhren wir auch noch bei der Highland-Rinderweide vorbei, wo ich 
im vorigen Dezember eine Stierkampf fotografiert habe (klick - im unteren Teil des Posts).
Diesmal waren aber alle friedlich, der schwarze Stier kam sogar freundlich-neugierig an den
Zaun, und auch eine Mama und ihr Kalb ließen sich von uns das feuchte Näschen streicheln.

Highlight Nummer 4: Die Highlightlander: 
Neulich habe ich erwähnt, dass ich bald mal zum Friseur sollte - auf die Süßen hier trifft das ebenfalls zu ;o))

Zum Schluss fuhren wir dann noch zu Moni, und dort habe ich unter anderem ihre drei (inzwischen
schon erwachsenen) "Babies" fotografiert. Sie sind Halb-Abessinier - soll heißen, ihre Mama war
eine reinrassige Abessinierkatze, die sich auf eine stürmische Laison mit einem Bauernhofkater einließ.
Sind diese Fellnasen nicht entzückend?!

 
Highlight Nummer 5: Monis Kätzchen


Moni gab allen dreien indische Namen mit "B": Links oben auf dem roten Katzensessel 
liegt der einzige Bub Bindu - ein großer Kuschelkönig. Die Mädchen sind etwas eigenwilliger, 
sie kommen nur, wenn sie Lust dazu haben. Baruni ist die mit den weißen Pfötchen, ihr seht sie 
rechts oben und links unten, wie sie sich auf dem sonnenbeschienenen Fensterbrett räkelt. Und 
Basima, die kleinste und schüchternste der Geschwister, liegt gleich daneben.

 Das war also ein Tag mit einem vitalitätsfördernden und einem großen tierischen Schwerpunkt - 
und somit genau nach Monis und meinem Geschmack: ein bisserl Bewegung in Frühlingsluft,
gesundes Essen und jede Menge liebenswerte Vierbeiner - wer könnte da noch wintermüde oder 
gar muffelig bleiben? ;o)) Unsere Laune war danach jedenfalls wie das Wetter: heiter und
sonnig! Aus diesem Grund - und weil ich außerdem die Monis Ziegenschnauzen-Bilder zum 
Zerkugeln finde - verlinke ich dieses Posting auch mal wieder bei Rettet die Lachfalte #2

(In ein paar Tagen - nämlich am 15. März - startet übrigens Rettet die Lachfalte #3. Bei mir wird es 
im Rahmen der Aktion bis zum 14. April um den Themenkreis "Figur / Stilgebungszonen" und 
"Mach das Beste aus deinem Typ" gehen - wenn ihr wollt, könnt ihr diesem Thema folgen, aber das 
ist kein "Muss". Ich freu mich schon auf alle eure lebenfrohen Beiträge! Wenn ihr Anregungen 
braucht oder die Spielregeln kennenlernen wollt - beides gibt's hier.)

Und bei Naddel verlinke ich ebenfalls, nämlich hier - denn da gibt's was Hübsches zu gewinnen:

hello spring. i want you! #springiwantu


Fotos: Frau Rostrose und Monika S.

Habt ein feines Wochenende, ihr Lieben! Keep smiling!
Herzlichst, eure Traude


PS:
Herzlichen Dank auch an alle für eure lieben Kommentare zu meinem vorigen Posting! Einige von euch haben mir 
geschrieben, sie hätten sich fast durch den Titel abschrecken lassen, aber sie wären nun beruhigt. Es waren nicht viele 
von euch, die das Buch und / oder den Film gelesen / gesehen haben. Ich frage mich nur, wo dann die Massen herkommen, 
die derzeit überall ins Kino pilgern. (Das sind wohl großteils keine BloggerInnen... ;o)) Als der erste Teil des Romans bei 
uns in die Buchläden kam, gab es übrigens in meinem Kolleginnenkreis einige, die sich wild darüberstürzten - und jede 
einzelne von ihnen war fest davon überzeugt, dass auch ich (als bekannte Viel-Leserin) dieses Buch gelesen hatte... Und
dann waren sie ziemlich verblüfft über mein "Nein"... Wenn der Film ins Fernsehen kommt, werde ich ihm dennoch eine
Chance geben - ich bin ja an sich neugierig - mal sehen, ob ich damit weiter komme als mit dem Buch ;o))

Dienstag, 3. März 2015

Shades of Grey ;o)


Servus und Willkommen, 
ihr Lieben alle miteinander!

ღღ


Nein, ich war nicht im Kino, um mir den titelspendenden Film anzusehen. Ich bin auch bei
der Romanvorlage nicht sehr weit gekommen. (Nach Kapitel 2 reichte es mir endgültig.)
"Bestseller" hin oder her, der Schreibstil war nicht "meins" und ich kann mich in die
Protagonistin der Geschichte einfach nicht hineinversetzen: Niemals in meinem Leben habe
ich mich zu arroganten und psychisch verkorksten Schnöseln hingezogen gefühlt. Ich kann
und will niemanden anhimmeln - so gut der Typ auch aussehen mag. Kontroll-Freaks sind
mir zuwider. Ob einer Geld hatte, war mir immer egal, also hätte ein Herr Grey auch mit seinen
Milliarden bei mir keine Punkte gemacht. Und hätte ein Mann jemals auch nur versucht, mich
zu schlagen, wäre unsere gemeinsame Zeit sehr abrupt - und für ihn sehr schmerzhaft - zu
Ende gegangen: ein gezielter Tritt ins Gemächt - und Winkewinke, vergiss deine 
Handschellen nicht, Burschi!





Ja, ihr seht richtig - im Rostrosenhaushalt gibt es dennoch sogenannte Achter-Eisen - in
schwarzen Plüsch gehüllt. Aber fragt mich bitte nicht, warum und wozu. Es könnte sein, dass
ihr von der Antwort enttäuscht wäret... ;o)

Als Acessoire für meinen heutigen Beitrag erschienen sie mir jedenfalls sehr passend - auch
wenn sie nicht ganz die richtige Farbe haben *ggg*. Denkt euch einfach, schwarz ist ein sehr
dunkles Dunkelgrau. Meine Tochter besitzt übrigens welche mit rosa Plüsch ;o) - die würden
zum unteren Teil des heutigen Postings passen. Zunächst einmal geht es  hier aber grau in
grau zu. Und das hat nur den einen Grund: Ines Meyrose hat dazu aufgerufen, ihr im März
im Rahmen der Aktion Modejahr 2015 unsere schönsten Uni-Outfits zu zeigen.


Wie man links oben sieht, kann man sich auch mit einer Strickjacke hervorragend selbst fesseln ;o))

Ich glaube nicht, dass dieses Outfit jetzt tatsächlich mein "schönstes" ist, aber ich wollte euch
zeigen, dass ich durchaus auch mal "unbunt" kann - ohne dabei wie eine graue Maus auszusehen.
Und so habe ich aus meinem Kleiderschrank die unterschiedlichsten Schattierungen von Grau
herausgekramt - von hell bis dunkel, von Jeansstoff über Jersey bis hin zu Wolligem und Fake-Fur-
Kragen. Normalerweise trage ich grau nicht so "pur", sondern mixe es z.B. mit Acessoires in lila oder
rot. Das einzig Farbige an diesem Look sind auch diesmal meine knallroten Lippen - sogar die Augen
habe ich grau geschminkt! Hier seht ihr mich nun also im grauen Zwiebellook, und selbst das Haarband
passt sich an (leider habe ich kein helleres oder glitzerndes zu bieten, das hätte mir hier noch
besser gefallen). Ich glaube, die unterschiedlichen Materialien und Hell-Dunkel-Schattierungen
sind gerade bei dieser "Nicht-Farbe" wichtig, damit's nicht trist und fad aussieht.




Dennoch bin ich mehr der Zwei-Farben-Kombityp - und zu Grau passt meiner Meinung nach
Pink sehr gut! Also spielen wir hier quasi - um beim Filmthema zu bleiben - "Shades of Grey" 


Bildquelle: klick


Molly Ringwald trägt in dem Film ab und zu Hut, also zaubere ich auch einen hervor und
verziere ihn mit einem pinken Haarband. Dazu mein Gudrun-Rock und mein Tchibo-Schal, 
die ihr beide von hier kennt, und fertig ist der rosa-graue Mix. Überhaupt ist keines der heute
gezeigten Stücke neu, die meisten besitze ich schon jahrelang - am längsten das graue, filigran 
gestrickte Top, das ich schon seit den späten 1980ern oder frühen 1990ern trage. (Ist natürlich
nicht selbst gestrickt, ihr kennt mich ja inzwischen - handarbeitsmäßig habe ich leider nicht 
viel zu bieten... obwohl ich derzeit - Dank Yase - über ein Häkel-Projekt nachgrüble ...)




Sodale, ihr Lieben, jetzt zeige ich euch noch - wie versprochen - was
ich bei Nicole gewonnen habe: nämlich das hübsche und praktische Buch "22 kleine
Geschenke für große Gefühle"! Das Büchlein ist voll mit süßen Ideen wie z.B. einem
"Blumenstauß" mit Bonbons an einem Stieldraht oder Happy-Day-Girlanden :o))
Als Zugabe bekam ich auch noch herzige Bambi-Taschentücher, einige Tags und die
Karte mit dem herrlichen Wüsten-Sonnenuntergangs-Motiv und dem weisen Spruch

Entspanne Dich.
Lass das Steuer los.
Trudle durch die Welt.
Sie ist so schön.

(Kurt Tucholsky)




Danke, liebe Nicole, ich habe mich sehr über den schönen Gewinn samt Karte gefreut!
(Und durch die schöne Welt trudeln ist sowieso genau das, was ich am liebsten mache! :o))

Ein weiteres herzliches Dankeschön geht an Barbara: Als sie las, dass mir ihre phantasie-
vollen, nostalgischen, schrägen Postkarten richtig gut gefallen, schickte sie mir prompt dieses
umwerfende Exemplar mit einem "fliegenden Fisch" zu (der mich kopfmäßig irgendwie an eine
Giraffe erinnert):


Weitere originelle Fisch-Karten und andere Kunstwerke gibt es immer wieder in Barbara Bees 
Blog zu bewundern.

Und ganz zum Schluss gibt's jetzt noch zwei Buchtipps - damit ihr wisst, welche
Bücher ich zuletzt gelesen habe (und um Klassen lieber mag als "50 Shades of Grey" ;o)) :

Zunächst mal Der Marsianer von Andy Weir - ein SF-Roman, den mir Herr Rostrose sehr
ans Herz gelegt hat, auch wenn er sich nicht sicher war, ob ich mit den technischen und
mathematischen Details, die in der Story eine große Rolle spielen, gut klar komme. Ich hatte 
kein Problem damit - habe mehr oder weniger darüber hinweg gelesen und nur den Sinn 
 herausgefilter (nach dem Motto: "Oha, dann wird es bei einem Druckabfall dieser Größen-
ordnung also gefährlich" ...) - und der Rest der Geschichte hat mir sehr zugesagt (vor allem
der fast unzerstörbare Optimismus der Hauptperson, die auf dem Mars ums Überleben kämpft,
sowie der Humor und die Spannung, die in der Story stecken)!
.

Bildquelle klick und klick


Und zweitens Blackout - Morgen ist es zu spät - ein Thriller von Marc Elsberg, den Anke
von Ankes Garten hier vorgestellt hat. Auch hier geht es ums nackte Überleben - denn wie
sich herausstellt, wurden die großflächigen Stromausfälle, die in dieser Story ganz Europa
 lahmlegen, von Hackern verursacht. Der Roman, der von der  Zeitschrift "Bild der Wissenschaft"
zum „spannendsten Wissensbuch des Jahres“ 2012 gekürt wurde, schildert über zwei Wochen
die katastrophalen Auswirkungen, die solch ein Blackout hätte. Unweigerlich macht man sich
beim Lesen Gedanken darüber, wie abhängig unsere Gesellschaft inzwischen von der
Stromversorgung ist und wie man sich selbst in solch einer Situation verhalten würde ...

ღღ


Nun bedanke ich mich noch herzlich bei euch für eure zahlreichen lieben und aufbauenden 
Kommentare zu meinem vorigen Posting Rezept und Rosenkleid und wünsche euch eine 
wunderschöne restliche Märzbeginn-Woche! Ich hoffe, es ist nicht "grau in grau" bei euch!
Doch wie auch immer das Wetter ist, denkt daran:
Einerseits können die Schattierungen von Grau durchaus reizvoll sein
und andererseits ist der Frühling bereits unaufhaltsam auf dem Weg hierher!:O)



Alles Liebe, eure Traude
 

Linkparty:
Sunnys Um Kopf und Kragen / Monatsthema Uni pur bei Ines' Modejahr 2015
und meine Lachfalten schicke ich zu Rettet die Lachfalte #2