Abermals HELLO, ihr lieben Mitreisenden!
Wunderschön, dass ihr auch heute wieder mit dabei seid - offenbar wollt ihr gern ein
bisschen "Zwischendurch-Urlaub" in der Stadt der Reichen und Schönen machen! :o))
Leider habe ich nicht die geringste Ahnung, aus welchem Grund diese Stadt ausgerechnet
heißt ... - hier sind doch weit und breit keine Palmen zu sehen, oder? ;o)) *ggg*

Beim Frühstück haben wir noch keine genaue Ahnung, wie wir diesen Tag verbringen werden - vielleicht wollen wir
ja die am Vortag versäumte Fahrt auf den Mt. San Jacinto mit der Aerial Tramway nachholen oder die
Moorten Botanical Gardens besuchen, wie es uns der Reiseführer rät?
Während wir noch beratschlagen, spricht uns ein drahtiger älterer Mann in deutscher Sprache mit nordischem Akzent
an; er erkundigt sich, ob wir aus Wien kommen und wir antworten freudig überrascht, dass wir ganz in der Nähe Wiens leben.
Es stellt sich heraus, dass der Mann ein mittlerweile pensionierter Geschäftsmann aus Dänemark ist, der früher beruflich
auch viel in Österreichs Hauptstadt zu tun hatte. Nun verbringt er zusammen mit seiner Frau Jahr für Jahr die
Wintermonate in Palm Springs.
"Wir lieben die Wüstenlandschaft rundum," sagt er, "und besonders das Wüstenklima."
Und dann fragt er uns, ob wir bereits den
besucht haben - ein auf Indianergebiet gelegenes, landschaftlich sehr beeindruckendes Areal,
in dem rund 3000 Fächerpalmen wachsen.
Und schon wissen wir, was wir am 7. November 2012 unternehmen werden!!! :o))
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| Die alten, abgestorbenen Blätter bilden schützende "Mäntel" um die hohen Bäume. |
Die gezackten Ränder der Palmblätter sehen aus, als ob sie beißen könnten. Vielleicht
wurden sie ja von den Cahuilla Indianern einst als Sägen benützt?
An diesem Tag herrscht eine seltsame Himmelsstimmung: Auf der einen Seite ist es
blitzeblau, auf der anderen Seite tummeln sich Altokumuluswolken, die aber keine
Bedrohung darstellen: Sie versprechen zumeist beständiges Wetter.
Die Temperaturen sind jedenfalls sommerlich warm - mich wundert es nicht,
dass manche Ruheständler es vorziehen, hier den Winter
zu verbringen...
(Um ehrlich zu sein, komme ich auch allmählich ins Grübeln: Vor etwa zwei Jahren lernten wir auf Jamaica
ein pensioniertes Paar aus dem Norden der USA kennen - sie leben die Hälfte des Jahres auf der Karibikinsel
und kehren erst kurz vor Beginn der Hurricansaison in ihre Heimat zurück... Seufz!)


Wir wandern ein Stück weit den Palm Canyon Trail entlang und entdecken dabei manche Vertreter
der kalifornischen Fauna und Flora - und auch der Fels in der oberen Collage sieht aus, als würde er
von animalischen Mietern bewohnt - doch zum Glück treffen wir nicht auf jene Tiere, vor welchen
uns das "Extreme-Caution"-Schild warnt: Auf Begegnungen mit Klapperschlangen können wir gerne
verzichten!
uns das "Extreme-Caution"-Schild warnt: Auf Begegnungen mit Klapperschlangen können wir gerne
verzichten!
Richtig begeistert hingegen sind wir von der Begegnung mit diesen zauberhaften kleinen
Lebewesen: Sowohl die leuchtend rote Libelle (ich weiß leider nicht, ob es eine Feuerlibelle sein
kann - wisst ihr es?) als auch die in großer Zahl umherschwirrenden Kolibris machen uns
riiiiiesige Freude! (Meine Kolibri-Freude ist eine von dieser Sorte: Das Herz klopft und klopft
ganz wild vor überflutender Zärtlichkeit, die Augen strahlen und fühlen sich etwas feucht an,
der Mund kann gar nichts anderes mehr als lächeln. Es ist sooo schön, Kolibris in freier
Wildbahn zu erleben! :o))

Würde ich "Glück" zu malen versuchen, hätte es wohl die Form eines Kolibris.
An den kleinen Vögelchen, in die ich mich schon in unserem Jamaica-Urlaub 2011
rettungslos verliebt habe, kann ich mich nicht und nicht sattsehen. Schaut euch nur diese winzigen
Füßchen an und die kleinen Knopfaugen! Und wie zielstrebig und pfeilschnell sie ihren langen
Schnabel immer wieder in die winzigen Öffnungen der Futterstelle stecken!
Ich schalte das Sportprogramm meiner Kamera ein, um mit ihrem Tempo wenigstens halbwegs
mithalten zu können.
Auch ein paar Bienen haben entdeckt, dass es hier etwas zu naschen gibt, aber offenbar haben
die Insekten und die Kolibris kein Problem miteinander.


In etwas höheren Regionen kreist elegant ein rötlich gefärbter Greifvogel. Er ist zu weit
weg und wir kennen uns zu wenig mit Raubvogelarten in den USA aus, um ihn bestimmen
zu können. Aber seinen Anblick genießen, das können wir!
Und Herr Rostrose klettert durch Felsspalten einem (leider zur Zeit ausgetrockneten)
Wasserfall entgegen...
Nur an der Beschaffenheit und den Farbschattierungen der Steine kann man erkennen,
dass zu anderen Jahreszeiten immer wieder Wasser daran leckt.


Auch hier lasse ich mich von den Bäumen wieder faszinieren. Diesmal
jedoch bekommt ihr kein "Baum-Umarme-Foto" zu sehen - stattdessen habe
ich mutig eine Palme "erklommen" und posiere darauf lebensfroh :o)
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| Ein Stück Mond am blauen Himmel und Palmen, die sich in einer Wasserstelle spiegeln |
An diesem Tag geht es noch weiter bis nach Los Angeles, wo wir die nächsten
beiden Nächte verbringen werden. L.A. ist nur knappe zwei Stunden von
Palm Springs entfernt - das heißt, wir haben dort auch noch nach unserer Ankunft ein paar
Stunden, in denen sich einiges erleben lässt.
Und glaubt mir: Wir HABEN in der größten Stadt Kaliforniens einiges erlebt -
unter anderem gab es dort eine sehr, sehr nette und ganz besondere Zusammenkunft.
Aber darüber will ich euch erst in meinem nächsten USA-Posting erzählen!
Fortsetzung folgt! :o)
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| Beim Verlassen von Palm Springs werden wir interessanterweise in deutscher Sprache verabschiedet. Die "Palmen" sehen hier etwas anders aus als in der Stadt - und manch ein Easy Rider ist hier auch unterwegs... |
Hier kommt ihr zu meinem vorangegangenen Kapitel über
den Josua Tree Nationalpark.
Hier kommt ihr zu meinem nächsten Kapitel über Los Angeles.
den Josua Tree Nationalpark.
Hier kommt ihr zu meinem nächsten Kapitel über Los Angeles.
Herzlichst
und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥


