Samstag, 25. März 2017

Capsule Wardrobe in Weinrot und Grau

Servus ihr Lieben!


In meinem ANL-Rezeptposting von neulich
zeigte ich euch nebenbei auch noch eine klitzekleine Mini-Garderobe in Grüntönen. Heute geht
es weiter mit einer neuen rostrosigen Capsule Wardrobe *) in den Farben Weinrot und Grau.
Okay, es kommen auch noch andere Farben - wie Orange und Schwarz - in meinen Mixturen vor,
aber die beiden titelgebenden Farben **) sind die Haupt-Akteure. Und die Kombinationen passen
gut zur kaltwarmen Übergangszeit, weil sie zumeist aus mehreren Schichten bestehen.


*) Wenn ihr euch weitere meiner Capsule Wardrobes ansehen wollt, klickt am besten HIER
Da könnt ihr euch durch eine reiche Auswahl von inspirierenden Kombinationen scrollen.

**) Vor drei Jahren zeigte ich euch schon mal Kombis in Silbergrau mit kräftigem, tomatigem Rot, 
die könnt ihr euch HIER ansehen. Einige der grauen Teile, die ich euch heute zeige, kamen damals
ebenfalls vor (eigentlich die meisten).



 Zunächst also eine Kombination, die fast ausschließlich aus den genannten Tönen besteht - bis
auf die schwarzen Stiefletten. Das Ensemble ist ein gutes Beispiel für den Lagenlook, denn hier 
ist der lange Rock eine Lage, das kurze Kleid darüber die nächste... - gemeinsam bilden sie ein
langes Kleid. Unter dem Rock trage ich übrigens schwarze Leggings und unter dem Kleid ein
schwarzes Kurzarmshirt, aber beides sieht man hier nicht. Über dem Kleid bildet mein graues
Paillettenjäckchen eine weitere Lage, und dann gibt es noch meinen grauen Bömmelschal als
I-Tüpfelchen.




Im folgenden Ensemble findet ihr abermals das kurze Kleid und das graue Paillettenjackerl.
Unter dem Kleid und der Jacke trage ich ein weinrotes Langarmshirt, das sieht man weiter unten
etwas besser. Die grauen Jeans sind eigentlich Jeggings.

Der wahre Eye-Catcher bei dieser Kombination ist jedoch das Dreieckstuch - und das ist erstens
NEU (jedenfalls für mich) und hat zweitens eine nette Geschichte, die mit einem Kommentar
an Ines Meyrose begann. Denn in einem ihrer Blogbeiträge zeigte sie einen roten gestreiften
Poncho von Invero, dessen Farbenmix ich wunderschön fand - und das schrieb ich Ines auch.




Daraufhin antwortete mir Ines, außer dem Poncho und den dazu passenden Stulpen habe sie noch
 ein Dreieckstuch im selben Stil, das sie nicht trage - wie die anderen Teile auch aus schöner Merino-
wolle - ob ich es gerne geschenkt haben möge. Sie könne sich die Farben zu meinen Haaren gut denken.

Wie ihr an den Fotos seht, nahm ich dieses tolle Angebot gerne an - und die Farben sehen zu meinen
Haaren wirklich Klasse aus. DANKE NOCHMAL , liebe Ines, für dein schönes Geschenk! Ich
freue mich unheimlich über diesen Neuzugang in meinem Kleiderschrank, der mir wieder ziemlich
viele neue Kombinationen ermöglicht (von denen ich euch im Lauf der Zeit bestimmt die eine oder
andere zeigen werde!)


Hier nochmal die gleiche Kombination wie oben, aber ohne das graue Jäckchen.

Abermals die grauen Jeggings, mein grau-schwarzes Ringelshirt, darüber ein weinrot-
schwarzes Kleid von Des*gual und mein graues Kuschelwesterl.




Und wieder das weinrot-schwarze Kleid, darunter der Maxi-Rock von ganz oben, außerdem das
schwarze Kurzarm-Shirt, das man oben nicht sah, ein schwarz-weiß-rot gemusterter Schal und ein
Häkelspitzenjäckchen. Grau sind hier eigentlich nur die Ketten.




Unten nochmal derselbe Mix,
bloß spielen hier das Dreieckstuch und die graue Kuschelweste mit - wieder einmal ein Beweis
dafür, dass ein paar Kleinigkeiten alles sehr verändert aussehen lassen können:




Unten: mein grau-schwarzes Ringelshirt, darüber trage ich meinen grauen Pullunder, dazu
meinen weinroten Bourette-Seidenrock und schwarze Leggings mit Kunstledereinsätzen, in der
1. Collage teilweise mit einer alten Kapuzenjacke drüber, in der 2. Collage mit meiner hellgrauen
Kunstlederjacke - und dazu wieder der schwarz-weiß-rot gemusterte Schal:



 


Abermals die grauen Jeggings, diesmal zu einem Materialmix-Kleid in Grau-Rot-Tönen. Das
Baumwoll-Viskose-Kleid habe ich schon seit etwa drei oder vier Jahren, aber ich finde es hier
 in meinem Blog nicht, also habe ich es euch vielleicht noch nicht gezeigt. (Oder ich hab's gut
vor mir selbst versteckt 😉) Es ist teilweise samtig, teilweise aus Jersey und beim Halsausschnitt
 hat es einen Strickrand - den sieht man hier jedoch nicht, weil ich meinen grauen Pullunder drüber
gezogen habe. (Weiter unten seht ihr aber mehr vom Kleid.)

Ich liebe vor allem die (dezenten) Trompetenärmel des Kleides. Mittlerweile hab ich mir sagen
lassen, dass solche bzw. noch viel ausgeprägtere (und andere auffallende, zum Teil absolut unpraktische)
Ärmel heutzutage "Statement-Ämel" genannt werden... und spezielle Ketten heißen ja schon seit
 einer Weile  "Statement-Ketten".... Aber - entschuldigt bitte -... nääää...





... wenn ich Ärmel und Ketten trage, die noch dazu sowieso gerade mal wieder als modern
gelten, ist das kein Statement, kein Zu-einer-Meinung-Stehen selbst gegen massive Widerstände,
keine öffentliche Erklärung... Es sind einfach nur Ärmel ... und Ketten. Auffallend bis unpraktisch
vielleicht, hübsch und erfreulich unter Umständen - aber trotzdem nichts anderes als modischer
Schnickschnack.





Ich spiele gern mit Mode (bzw. mit Klamotten, die eigentlich gar nicht wirklich "modern" sind),
aber es ändert nichts daran: Das Ganze ist ein SPIEL. Ein lustiger, kreativer Zeitvertreib. Vielleicht
- im besten Fall - etwas, mit dem man eine sehr persönliche Geschichte erzählt. Aber: Sorry, mit 
überlangen oder überweiten Ärmeln zeigt man längst noch keine eigene Meinung. (Oder wenn, dann
höchstens, falls man diese Sachen auch dann noch mit Überzeugung trägt, wenn sie wieder als
unmodern gelten 😉... Aber ich denke, selbst in diesem Fall ist es keine "Aussage", sondern
bestenfalls "ein eigener Stil".)




An modische Spielereien den Begriff "Statement" dranzuhängen ist für mich ein Zeichen unserer viel
zu oberflächlichen und in vielerlei Hinsicht (selber-denken, sich engagieren, tatsächliche Signale
setzen, ...) unterentwickelten Zeit. So nach dem Motto: Wenn man sonst schon nix Nennenswertes
 macht, dann trägt man eben schrullige Ärmel und behauptet, das würde etwas aussagen...


Hier wieder das Kleid von oben mit meinem grau-schwarz-karierten Kurzmantel


Wirkliche Statements können etwas verändern - können Denkprozesse ins Rollen bringen, können
Mißstände aufzeigen, können andere dazu anregen, ebenfalls ihre Meinung zu äußern.

Wirkliche Statements von engagierten BloggerInnen findet ihr unter anderem in Beiträgen, die sie
bei meiner Aktion ANL verlinkt haben und mit denen sie Signale setzen, um die Welt ein bisserl
besser zu machen. Statements von mir findet ihr u.a. ebenfalls dort, Statements von Gruppierungen,
die ich unterstützenswert finde, und von engagierten Einzelpersonen gibt es z.B. in den Petitionen,
die ich immer wieder mal mit euch teile. Und so gut wie nichts davon hat mit Ärmeln zu tun 😉



 


So, ihr Lieben, ich musste das jetzt einfach loswerden - und nun spiele ich wieder das weinrot-
graue Modespiel weiter 😉 Diesmal mit dem kurzen weinroten Kleid von weiter oben, dunkelgrauen
Jeans, meiner uralten dunkelgrauen Kapuzenjacke (die mal Teil eines Hosenanzuges war, als mir um
den Allerwertesten noch Größe 38 passte)... und wieder dem vielseitigen Dreieckstuch.




Unten: Das weinrot-schwarze Kleid von Des*gual, diesmal über meinem weinroten Bourette-
Seidenrock und dem Baumwolltüll-Unterrock (beides von Waschb*r), dazu ein schwarzes Lang-
armshirt und schwarze Leggings mit Kunstledereinsätzen, in der 1. Collage ohne Jacke drüber,
in der 2. Collage wieder mit der alten Größe-38-Kapuzenjacke:




Zum Schluss noch ein weiterer Blick auf das "statementfreie Trompetenärmelkleid", diesmal
kombiniert mit dem Biobaumwoll-Maxirock, den ihr weiter oben mehrmals gesehen habt, dem
Kuschelwesterl und dem Bömmelschal.





Das heutige Posting verlinke ich wieder beim März-Linkup der Modischen Matronen 
(Beate, Natalia und Tina) mit dem Thema Layering oder Lagenlook, außerdem bei 
Sunnys Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas Freitagsoutfit,
und bei Sabines Aktion Outfit des Monats. Außerdem bin ich mit meiner nachhaltig
genützten Kleidung wieder bei ANL dabei - und ich freue mich auch auf eure zahlreichen
Verlinkungen bei A New Life - Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität!




Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße
von eurer Traude


Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +



PS: 
 Und weil für manche Anliegen IMMER Zeit sein muss, kommt nun noch je eine 
Petition zur Rettung der Wale und zur Rettung des Lebensraumes von Orang Utans:
  •  Die Urwälder von Sungai Putri sind eines der letzten Refugien für Borneos Orang-Utans. Mehr als tausend dieser stark bedrohten Menschenaffen leben in den Sumpfwäldern im Westen der Insel. Jetzt ist ihr Überleben in Gefahr: Eine Holzfirma will dort Plantagen für die Papierindustrie anlegen. Indonesiens Präsident muss sofort handeln! Zur Petition geht's HIER.
    Orang-Utan im Schlafnest aus Blättern in Astgabel auf Borneo
    Foto via
  • Wale sind atemberaubende Lebewesen. Wir wissen, dass sie über Gesänge miteinander kommunizieren und menschenähnliche Emotionen verspüren. Doch in Norwegen werden die anmutigen Meeresriesen Jahr für Jahr gejagt, getötet, zerhackt und zu Tierfutter oder Kosmetika verarbeitet. Es bricht einem das Herz. In wenigen Tagen eröffnet Norwegen wieder die jährliche Walfangsaison. Doch diesmal sagen wir: „NEIN, Norwegen!” Zur Petition geht's HIER! 
     
     

Montag, 20. März 2017

Namibia Teil 12 - Fahrt durch Etosha auf eigene Faust - und viele Tiere

Moro Moro, ihr lieben Mitreisenden!


In meinem vorigen Reiseberichts-Kapitel zeigte ich euch zahlreiche Löwen-Action-Fotos -
und ich freue mich sehr, dass sie euch ebenso gut gefielen wie uns! An unserem dritten Etosha-
Tag sahen wir die fünf wehrhaften Löwenmädels übrigens wieder, weiter unten gibt's Bilder
von ihnen.




A short English summary of this post:
On our third day in Etosha, we crossed the national park from one end to the other. This time we 
were on the road without a guide and in our rental car - luckily we were able to see and take photos 
of many animals again! Our next lodging was just 10 km from the eastern "Lindequist-Gate": 
the beautiful Mushara Lodge - a very special place again!
Hugs, Traude


 


Tag 3 begann zeitig am Morgen - wir hatten eine lange Fahrt quer durch den Nationalpark vor uns
und standen daher gemeinsam mit der Sonne auf. Nach dem Frühstück nahmen wir Abschied von
der Etosha Safari Lodge. (Ihr seht oben übrigens ein Bild vom Hauptgebäude, auf dessen Terrasse
das Frühstück serviert wurde.) Leider vergaß ich diesmal, die Kleider zu fotografieren, die ich für die
Zimmermädchen zurückließ - wenn ich mich nicht irre, waren es an diesem Tag die beiden hauch-
dünnen Spitzenkleider, die ich HIER getragen hatte.

Die kleinen Kinder, die ihr auf der oberen Collage seht, sind Himba-Kinder, deren Eltern vor dem
Etosha-Eingang handwerkliche Waren feilboten. Aufgrund unserer diesbezüglichen Erfahrungen
hatten wir aber keine Lust, den Verkaufsstand zu besuchen ... 😉

 


Am ersten Etosha-Tag hatten wir ganz viele Elefanten gesehen, am zweiten Tag u.a. jede
Menge Löwen - natürlich waren wir voller Neugierde, ob wir am dritten Tag, wenn wir ganz
ohne Guide unterwegs sein würden, ebenfalls solch ein Fotosafari-Glück haben würden.


Leider wurde der Babyelefant von dem Gestrüpp verdeckt.


Gleich mal vorweg, wir sahen zahlreiche Tiere, eine bunte Mischung von Antilopen, Löwen,
Elefanten, Hörnchen, Vögeln, Schakalen, Giraffen etc. Dennoch gestaltete sich das Fotografieren
aus unserem Leihwagen schwieriger als aus dem Jeep, denn entweder mussten wir die Fenster
herunterlassen oder durch die Scheiben "knipsen".

Eine/r von uns saß am Steuer und der oder die andere hantierte (wegen der unterschiedlichen
Objektive) mit zwei Kameras. Zu Beginn war Edi der Fahrer und ich fotografierte, etwa ab der Hälfte
der Strecke tauschten wir. Wenn wir bei Wasserlöchern oder größeren Tierherden etwas länger stehen
blieben, griffen wir jedoch wieder beide zur Kamera.
  



Hier oben seht ihr sie schon, "unsere" Löwenmädels! Diesmal waren sie absolut friedlich. Nun, 
es war ja auch kein aufdringlicher Löwenkerl in der Nähe 😉...  Wenngleich die fünf an diesem 
Tag nur dösten, freuten wir uns ungemein über die Wiederbegegnung, schließlich zählen diese 
Löwinnen zu den "Oscar-reifen Hauptdarstellerinnen" in unserer höchstpersönlichen Etosha-
Geschichte.



Die schönen Oryxantilopen (unten) mit ihrer markanten Gesichtszeichnung und den spießartigen 
Hörnern habt ihr in meinem Reisebericht inzwischen schon mehrmals gesehen, Springböcke 
ebenfalls - noch nicht gezeigt habe ich euch bisher jedoch die entzückenden kleinen Steinböckchen
die gern reglos neben Bäumen oder Büschen sitzen oder stehen und deshalb leicht zu übersehen 
sind.


 


 Mit ihren großen Ohren, den lang-bewimperten dunklen Augen, dem kurzen Näschen und der 
geringen Körpergröße von höchsten einem halben Meter kann man kaum anders als sie umwerfend 
süß zu finden... und am liebsten würde man sie streicheln. (Was aber natürlich ein absolutes No-Go 
ist - die Tiere in Etosha sind erstens Wildtiere und zweitens ist das Aussteigen aus den Fahrzeugen 
sowieso nur an einigen wenigen gekennzeichneten Orten erlaubt. Und das Berühren von Tieren
zu Recht strengstens verboten. Aber der "Beschützer-Instinkt", der Kuschel-Trieb, das "Hach-
wie-Putzig", das Berührungs-Bedürfnis ist unweigerlich vorhanden, jedenfalls bei mir 😉😍)




Gnus -  egal ob sie nun stehen und äsen oder liegen und verdauen, egal ob sie schon älter sind
oder noch Jungtiere - lösen selten diese vom Kindchenschema verursachten Bedürfnisse aus.
Sie sind wahrlich seltsam aussehende Tiere - und HIER habe ich euch die alte afrikanische 
Geschichte erzählt, weshalb die Körper der Gnus so sonderbar zusammengewürfelt wirken.
Einer Streifengnu-Herde in freier Wildbahn zu begegnen hat dennoch einen besonderen Reiz -
diese großen Kuhantilopen wirken ähnlich mächtig wie die Bisons, die wir in den USA 
gesehen haben - KLICK.




Bei dem Wasserloch, das ihr oben und unten seht, gab's außer den Streifengnus im Vordergrund 
wieder eine große Tier-Vielfalt zu beobachten, Elefanten, Oryxe, Springböcke, jede Menge
Vögel ... Und wie uns schon an den beiden Vortagen aufgefallen ist, scheinen Elefanten, wenn
sie einander begegnen, stets einen "Plausch" miteinander zu halten:




Hier seht ihr eine weitere solche Elefantenbegegnung. Man hat den Eindruck, die beiden
freuen sich richtig über dieses Zusammentreffen:




Es ist mir unbegreiflich, dass diese wunderbaren und sozialen Lebewesen von manchen
"Menschen" nur als Dinge, als Elfenbeinlieferanten, als Hautlieferanten, als Geldquelle... 
betrachtet werden - als etwas, das man ungeniert abschlachten und ausrotten kann... *) Aber
ich glaube, ich werde jenen irregeleiteten Teil der Menschheit, der sich als "Krone der 
Schöpfung" betrachtet oder Geld über alles andere stellt, sowieso niemals verstehen können.

*) Unten gibt es wieder eine Petition zur Beendigung des Elfenbeinhandels - diesmal an EU-Umweltkommissar 
Karmenu Vella und alle europäischen Regierungen! Und es gibt auch endlich mal eine Erfolgsmeldung, die den
Kampf gegen den Elfenbeinhandel betrifft.




Wie vorhin erwähnt, gibt es im Etosha Nationalpark nur einige wenige Plätze, wo es erlaubt ist, aus
dem Wagen auszusteigen. Die meisten von ihnen liegen in der Nähe von Wasserlöchern (wobei man 
längst nicht bei allen Wasserlöchern aussteigen darf!). Übrigens befinden sich zwischen Mensch und
Wasserloch für gewöhnlich Zäune, damit selbst die dümmsten Vertreter unserer Spezies begreifen, 
dass sie zu den Tieren einen Respektabstand halten sollen - entweder zum Schutz der Tiere oder 
auch, um selbst nicht in Gefahr zu geraten. Die Besucher, die wir in Etosha trafen, hielten sich alle
vorbildlich an die Regeln, aber man hört oder liest immer wieder von Touristen, die glauben, dass 
die Vorschriften nur für andere gelten und nicht für sie...




Hier nützten wir eine der Ausstiegstellen für ein kleines "Rostrosen-Shooting", wobei sich sowohl
Herr als auch Frau Rostrose jeweils mit dem großen Objektiv präsentierten: Einerseits, weil das
natürlich um einiges mehr hermacht, andererseits, weil man mit dem Alltagsobjektiv nicht so weit
weggehen muss, um den anderen fotografieren zu können 😉... An diesem Tag trug ich das bunte,
rückenfreie Shirt zum letzten Mal bevor ich es weggab - diesmal mit einem braunen T-Shirt
darunter und zur beige-braunen Safari-Hose.




On the road again - immer wieder sahen wir größere und kleinere Zebraherden. Die Zebras, die
uns im Etosha Nationalpark begegneten, waren übrigens allesamt Steppenzebras - wir erkannten
das unter anderem an ihrer Zeichnung: Zwischen den schwarzen Streifen haben sie - jedenfalls im
Rückenbereich - auch immer einen hellgrauen Streifen ... im Gegensatz zu den ebenfalls in Etosha
lebenden (aber selteneren und uns nicht vor die Linse gekommenen) Hartmann-Bergzebras, die
ihr euch HIER ansehen könnt.

Eins der Jungtiere (nächste Collage rechts) fiel uns besonders auf, weil es dunkler war als alle
anderen und das Fell auch etwas länger aussah. Leider weiß ich nicht, ob das daran liegt, dass dieses
Tier einfach noch ganz besonders jung war und sich die langen, dunklen Haare im Lauf der Tage
verlieren oder ob es sich hier um etwas "Ungewöhnliches" handelt. Das andere Zebrafohlen
(nächste Collage links) war jedenfalls genauso gezeichnet wie seine Artgenossen... Da hätten
wir gern einen erfahrenen Guide wie Lista dabei gehabt, der uns diese Frage bestimmt beantwortet
hätte.




Wenn wir schon bei Zebras sind: Viele von euch kennen bestimmt das Abbey-Road- 
Plattencover der Beatles, wo alle vier einen Schutzweg überqueren. Bei unserem lustigen Blogger-
treffen in Hamburg stellten (von links nach rechts) Bärbel, Sabine, Ines und ich diese berühmte 
Szene auf einem Zebrastreifen beim Chilehaus nach. (Mehr von diesem tollen Bloggertreffen 
im Herbst 2015 HIER.) 

Und sieh mal einer an - auch Zebras haben, wie es aussieht, ab und zu das Bedürfnis zu solchem 
Unfug, denn in Etosha begegneten uns diese vier Streifenpferde, die das Foto auf dem Plattencover 
ebenfalls kopierten - in ihrem Fall natürlich mit "integriertem" Zebrastreifen, ist ja klar 😉😀😍😚


Beatles-Foto von HIER, alle anderen von den Rostrosen


Woran man wieder erkennt, die Abbey Road kann überall sein - in London, in Hamburg
oder auch in Etosha...

In der nächsen Collage zeige ich euch noch, dass wir längst nicht immer auf das große Objektiv
zugreifen mussten, wenn wir Nahaufnahmen von Tieren machen wollten - manchmal kamen sie
 uns ohnehin ganz nah. So wie dieser Elefant, der gemütlich neben der Fahrbahn entlangspazierte.
Ich war zu diesem Zeitpunkt gerade die Fahrerin (ihr wisst schon, Linksverkehr in Namibia, daher
sitze ich auf der rechten Seite ...) und bat Edi, auch ein Stück von mir mitzufotografieren, damit
 man sieht, wie nah der Elefant an uns dran war. Und so sind wir hier nun also quasi "Nase an
Nase", der graue Dickhäuter und ich 😉...




Und mit den folgenden Bildern verabschiede ich mich von unseren drei atemberaubenden
Tagen im Etosha Nationalpark. Sie werden uns unvergesslich bleiben, davon bin ich überzeugt.
Ein paar Tiere haben wir leider nicht gesehen - z.B. die niedlichen Erdmännchen oder auch die
großartigen, aber so seltenen Leoparden und Geparden. (Lista, unser Guide vom 2. Tag, erzählte
uns, dass er nur ein-, zweimal im Monat Leoparden oder Geparden zu sehen kriegt - und er ist
immerhin fast täglich in Etosha unterwegs!) Ich hoffe, dass wir eines schönen Tages wieder 
nach Namibia kommen werden - und vielleicht auch einen weiteren Besuch in Etosha schaffen. 
Und wer weiß, möglicherweise sehen wir dann ja auch jene Tiere, die sich uns diesmal nicht 
zeigen wollten... *)

*) Was die Geparden betrifft, konnten wir zwei Tage später allerdings bereits etwas 
"nachholen" 😉 - mehr darüber in meinem nächsten Reisebericht!




Unsere nächste Unterkunft - im Mushara Outpost (nur etwa 10 km vom Von-Lindequist-Tor des
Etosha Nationalparks entfernt) - war wieder etwas ganz und gar Besonderes - abermals ein Quartier,
 wie wir zuvor noch keines gehabt hatten. Schon die allererste "Begrüßung" war ungewöhnlich -
zunächst konnten wir das Geräusch nämlich nicht einordnen (in Wikipedia wird es als ein lautes
abgehacktes Wuk-Wuk-Wuk beschrieben)...

...bis wir auf den Boden sahen und einen seltsam "rufenden" grauen Vogel  mit auffallendem
Schnabel erblickten - einen Gelbschnabeltokko (in Namibia auch "Flying Banana" genannt 😉).
Aus dem Ring am Bein des Vogels schließen wir, dass der Tokko quasi zur Mushara Lodge "gehört".
Als nächstes begegnete uns ein Specht und dann kamen Tiere auf die Wiese, die es angeblich auch
im Etosha Nationalpark zu sehen gegeben hätte, die sich dort aber erfolgreich vor uns versteckt
haben. Welch ein Glück, dass die Mushara-Outpost-Warzenschweine weniger scheu waren und
sich beim genüsslichen Fressen fotografieren ließen. (Man beachte dabei die interessante Haltung
ihrer Vorderbeine!)




Ebenso beeindruckt waren wir von der Mushara-Lobby, die mit viel Stil, Geschmack und
tollen Deko-Details eingerichtet ist. Ganz besonders spannend fanden wir übrigens die großen
Schwarzweißfotos an den Wänden, die z.B. eine durch Giraffenbeine hindurch fotografierte
andere Giraffe, die Schattenrisse von aus der Luft aufgenommenen Zebras etc. darstellen. Manche
der Bilder - wie z.B. auch das von einer trinkenden Giraffe - müssen wohl auf dem Bauch liegend
aufgenommen worden sein - eine Möglichkeit, die uns als "normalen" Touristen verwehrt
blieb... (Ihr könnt euch einige der Aufnahmen, die wir kurzerhand abfotografiert haben, in
den folgenden Collagen ansehen.)


Das Tierchen rechts ist eine Zwergantilope, die dort auch rumlief - ev. ein Damara-Dikdik, aber da sind wir uns nicht ganz sicher...


Zur Begrüßung bot man uns ein köstliches Küchlein (siehe oben) und Kaffee an, und dann
erklärte uns die Rezeptionistin, dass unser Zelt bereit sei. Moment mal - hatte sie eben ZELT
gesagt?!? Hilfe, wir wollten nicht in einem Zelt in der Wildnis schlafen, wir hatten schließlich
für Appartments, Zimmer oder Rundhütten bezahlt! Zum Glück blieben wir cool, sagten nichts
und warteten erstmal ab, ob wir uns nicht verhört hatten.

Nun, wir hatten uns nicht verhört - uns wurde tatsächlich ein "Zelt" zugewiesen - aber zugleich
mussten wir alles vergessen, was wir jemals über solche "Camping-Schafplätze" gehört, gelesen,
erfahren und gedacht hatten, denn bei den Mushara-Outpost-Zelten handelt sich um echte
Luxus-"Häuser".




In der oberen Collage könnt ihr unser "Zelt" links unten klein von außen sehen
und im großen Bild einen Teil des Innenlebens, nämlich das schöne, geräumige Bett. Hier ein
paar Ausschnitte aus der Beschreibung: "Jedes Zelt befindet sich auf einer 1,5 m hohen hölzernen
Plattform, die einen sehr guten Blick auf die Buschlandschaft ermöglicht. Der Eingang ins Zelt ist
eine große Glasschiebetür. Alle Fenster und Türen sind mit Fliegengitter geschützt. Glasfenster
vom Boden bis zur Decke sorgen nachts für gute Ventilation. An heißen Nachmittagen sorgt die
Klimaanlage für komfortable Kühle. Neben dem offenen Badezimmer mit Decke und zwei großen
Fenstern gibt es eine separate Toilette. Die Duschkabine ist komplett aus Glas, und es ist Ihnen
überlassen, wie weit Sie die Segeltuchwand öffnen möchten, um Ihr Dusch-Erlebnis durch einen
freien Blick in die Natur zu erweitern."

Solch ein Dusch-Erlebnis gönnten wir uns dann auch gleich, um uns fürs Abendessen frisch zu
machen, und hier seht ihr, welchen Mix ich aus den noch übrigen Garderobe-Teilen für diesen 
Abend zusammenstellte:




Hier unten ein Blick auf das abendliche Menü - mir läuft heute noch das Wasser
im Mund zusammen, wenn ich daran zurückdenke. Generell war das Essen in Namibia
sehr nach unserem Geschmack und zumeist außerordentich gut zubereitet. (Auch das
also ein Grund, um in dieses schöne Land zurückzukehren 😉...)




Ihr merkt schon, zu diesem Zeitpunkt machte sich bereits eine gewisse Wehmut bemerkbar,
weil der Urlaub spürbar seinem Ende entgegenging. Aber zwei Tage in Namibia waren
 uns ja noch vergönnt - und anschließend auch noch ein Drei-Tages-Abstecher nach Kapstadt.
Und wir haben sowohl hier wie auch dort noch einiges sehr Interessantes unternommen und
noch ein paar bemerkenswerte Tier-Begegnungen gehabt. Es bleibt also spannend - ich hoffe
daher, ihr seid auch bei den weiteren Kapiteln meines Reiseberichtes wieder dabei!



Auch dieses Posting verlinke ich (u.a. wegen der nachhaltig genutzten Reisekleidung und der 
erhaltenswerten Natur) bei ANL. Danke übrigens für eure bisherigen tollen Verlinkungen dort -
und ich freu' mich schon sehr auf eure weiteren achtsamen, nachhaltigen, die Lebensqualität
auf der Erde verbessernden Beiträge! 
Bis zum Abend des 1. April habt ihr dazu noch Gelegenheit!!!

Ich verlinke diesen Beitrag außerdem bei Sunnys 
Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas Freitagsoutfit und bei
Sabines Aktion Outfit des Monats ... Und mit dem Rot des Sonnenaufgangs mische ich auch 
wieder bei Juttas Aktion Ich sehe rot mit!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer reiselustigen
Traude



Hier könnt ihr unterschreiben und unterstützen:
  • Elefanten sind unfassbare Tiere: Sie helfen sich gegenseitig in Notlagen, können den Tod begreifen und um verstorbene Artgenossen trauern. Doch wenn die Wilderei so weitergeht, könnten die Elefanten bald vom Erdboden verschwinden. Es ist so schlimm, dass einige Tiere mittlerweile ohne Stoßzähne geboren werden - ein erstaunlicher letzter Versuch der Evolution, die menschliche Grausamkeit zu überleben. Zeit also, dass wir die Schließung der europäischen Märkte und ein Ende des gesamten Elfenbeinhandels fordern. In Europa wird das gerade diskutiert. Wenn wir jetzt nichts tun, könnten die Nutznießer des Elfenbeinhandels ihren Willen durchsetzen und das blutige Geschäft fortführen. Hier geht es zu einer Petition an EU-Umweltkommissar Karmenu Vella und alle europäischen Regierungen: 
Unterzeichnet bitte, um den Elfenbeinhandel zu beenden
Foto via


  • Hier mal eine WWF-Erfolgsmeldung, die den Kampf gegen den Elfenbeinschmuggel betrifft: Boniface Matthew Maliango ist einer der schlimmsten Elfenbeinschmuggler. Laut lokaler Naturschutzorganisationen ließ er als Kopf mehrerer Wilderei-Syndikate tausende Elefanten wegen ihres Elfenbeins töten. „Shetani“ – der Teufel, wie er auch genannt wird - war gerade dabei, 118 Stoßzähne zu schmuggeln, als er gefasst wurde. Jetzt hat ihn ein Gericht in Tansania zu zwölf Jahren Haft verurteilt. (Anm. d. Rostrose: Möge ihn dort eine noch gerechtere Strafe ereilen, auf dass es ihm nie mehr möglich sein kann, weiter zu wildern oder andere damit zu beauftragen.) 

Boniface Matthew Maliango hinter Gittern © Terra Mater Factual Studios
Foto via

  • Und noch in weiteren Fällen gelang ein massiver Schlag gegen die Wildtiermafia:  Sowohl in Afrika als auch in Asien wurden innerhalb weniger Tage Unmengen von Elfenbein und Nashorn-Hörnern konfisziert. Mehr darüber HIER. Doch trotz des Erfolges schmerzt es mich, all die vielen Stoßzähne und Hörner zu sehen - vor kurzem noch lebten die Tiere, denen diese "Teile" gehörten, ... waren Teil dieser Welt, waren die Chance auf Nachwuchs, waren wertvolle Lebewesen und ein wunderschöner Anblick in der freien Natur ... und dann wurden sie aus bloßer Gier ermordet... Der Gedanke ist herzzerreißend. HIER könnt ihr den WWF beim weltweiten Kampf gegen die Wilderei unterstützen.
Foto via


  • Liberia beheimatet fast die Hälfte der verbliebenen, unglaublich artenreichen Regenwälder Westafrikas. Die Firma Golden Veroleum Liberia besitzt Konzessionen über hunderttausende Hektar Land, um Palmölplantagen anzulegen. Jetzt beantragt sie eine Lizenz, die den Verkauf des dabei geschlagenen Holzes erlaubt. Umweltschützer fordern, den Export von Holz aus solchen Konzessionen zu verhindern. Sonst drohe die Zerstörung der Regenwälder. Zur Petition geht's HIER!
Ein Schimpanse in Liberia
Foto via

  • Um praktisch dasselbe Thema geht es in der Petition, die Falk Gembus bei ANL verlinkt hat - die EU schließt mit Liberia einen Vertrag über den Holzimport. Dabei warnen Umweltschützer, dass alle bestehenden Rodungskonzessionen illegal sind. Der artenreiche Upper Guinean Rainforest ist bedroht. Die EU darf nicht zulassen, dass illegal geschlagenes Holz importiert wird. Bitte unterschreibt auch DIESE Petition!


Klicks zu den einzelnen Kapiteln des Reiseberichtes (wird regelmäßig aktualisiert):
Einleitung - Out of Africa
Namibia Teil 2 - Kalahari-Sundowner
Namibia Teil 3 - Von der Kalahari in die Namib  
Namibia Teil 4 - Die Dünen beim Sossusvlei und Deadvlei
Namibia Teil 5 - Solitaire und Swakopmund 




Dienstag, 14. März 2017

ANL #15 - Veggie-Rezept und grün-braun-gelbe Mini-Capsule

Servus, ihr Lieben!
♥♥♥♥♥♥


A short English summary of this post:
Today I present you a recipe for a vegetarian mangold-noodle-casserole
which is even liked by my "carnivore husband". I hope that the translation 
of the recipe with Google Translate is understandable! In addition, 
you can see some outfit photos of me in mangold-&-noodle-colors ;o)
Hugs, Traude



   ♥♥♥♥♥♥


Wunderbar, dass ihr mich auch beim dritten ANL dieses Jahres besucht! Heute möchte ich euch 
endlich wieder mal ein vegetarisches Rezept *) anbieten. Und zusätzlich zum Rezept gibt es auch 
wieder eine kleine frühlingshafte Capsule Wardrobe anzuschauen, die sich ein bisserl an den in der
Speise vorkommenden Farben - Mangoldgrün, Räuchertofubraun, Nudelgelb und Käsegelb 😉 -
orientiert.


Das Tunikashirt habt ihr erst unlängst HIER gesehen, darunter ein Langarmshirt aus Bio-Seide, eine grüne 
Bio-Samthose - zu groß geworden oder Boyfriend-Look, haha, auf alle Fälle schön bequem und frühlingsgrün 😉 - 
dunkelbraune Kaschmirsocken und meine alte braune Cape-Jacke vom Kaffeeröster.
 ♥♥♥♥♥♥


*) Ihr wisst ja inzwischen schon (aus meinen früheren Postings oder z.B. von HIER oder HIER
oder weil ihr's sowieso schon vorher gewusst habt), dass vegetarische oder vegane Ernährung besser
für den Planeten ist als fleischliche - und selbst wenn aus uns Rostrosen in diesem Leben wohl keine 
"eingefleischten Vollblut-Vegetarier" mehr werden, bemühen wir uns doch immer wieder, fleischlose 
Gerichte in unsere Alltagsküche einzubauen.

Der heutige Auflauf wurde übrigens teilweise auch noch aus Resten hergestellt - und Resteverwertung
ist natürlich ebenfalls viel besser für die Welt als das Wegwerfen von Lebensmitteln. (Wobei ich es
sowieso noch nie verstanden habe, warum Menschen unverdorbenes Essen in den Müll werfen. Mein
Vater war schon ein begeisterter Restekoch - und auch meinem Mann und mir bereitet es Spaß, aus
unseren Küchenresten etwas Neues, Kreatives, Leckeres zu zaubern - egal ob Suppe, Auflauf oder
Restl-Gröstl ...)


Hier nochmal die Hose von oben, dazu meine mit Serviettentechnik selbst gestalteten Schuhe, ein kurzes 
Langarmkleid von Des*gual, darüber mein Wolfsshirt und eine grüne Wolljacke.


Das Rezept, das ich euch heute vorstelle, ist für einen Mangold-Nudel-Auflauf. Wer möchte,
kann den Auflauf auch mit Blattspinat - oder sobald sie austreiben mit Brennnesseln - zubereiten.
Da mein Mann "echten" Spinat nicht ausstehen kann (bzw. ihm davon übel wird), ihm Mangold aber
durchaus "unter die Nase geht", bereite ich den Auflauf gerne mit dieser gesunden Alternative zu.
 
Ich hatte auch noch Reste von geräuchertem Tofu, der wurde von mir ebenfalls hineingeschnitten,
und weil sowohl Herr Rostrose als auch ich gern getrocknete, in Olivenöl eingelegte Tomaten
mögen, kamen diese ebenfalls in den Mix, denn sie haben einen feinen, pikanten Geschmack. Doch
wie bei all meinen Rezepten könnt ihr natürlich auch diesmal wieder variieren, Zutaten, die euch
nicht schmecken, einfach weglassen oder durch andere ersetzen und eure eigene Phantasie spielen
lassen bzw. eure eigenen Reste verwerten! (Z.B. passen auch Pilze sehr gut in diesen Auflauf...)





So, nun aber genug gequatscht - hier kommt mein Rezept für den vegetarischen

Mangold-Nudel-Auflauf


♥♥♥♥♥♥


Zutaten für 4 Portionen:

500 g Nudeln
(in unserem Fall waren das Bio-Hirse-Spiralen und einige Vollkorn-Penne-Reste)
ca. 500 g Mangold
(in unserem Fall - wie auch das andere Gemüse - aus dem Bio-Hofladen)
1-2 Zwiebeln
(wir haben rote genommen)
2-3 Knoblauchzehen
4-6 getrocknete Tomaten in Olivenöl
ca. 100 g Räuchertofu
(z.B. Mandel-Sesam von Taifun)
2 Eier
(in unserem Fall - wie immer - Bio-Freiland-Eier, die wir beim Einkauf
in einem mitgebrachten, immer wieder verwendeten Eierkarton verpackt haben)
250 g Sauerrahm = Schmand
(in unserem Fall Bio im Mehrwegglas aus dem Hofladen)
Olivenöl zum Anbraten und für die Auflaufform
30-50 g Käse
(am praktischsten ist hier geriebener Käse, wir hatten aber noch Reste von einem
geräucherten Scheibenkäse, die mussten weg 😉)
Salz (ev. Kräutersalz)
Pfeffer
Muskat




Den geputzten Mangold in mundgerechte Streifen schneiden, in kochendem Salzwasser
8-10 Minuten garen und abgießen. Die Nudeln nach Packungsanleitung in Salzwasser al dente
kochen. (Wer möchte, kann die Nudeln und den Mangold auch gemeinsam kochen, die Garzeit
ist ungefähr gleich.)

Zwiebel und Knoblauch klein-würfelig schneiden, getrocknete Tomaten
und Tofu ebenfalls zerkleinern. Backrohr auf ca. 200 Grad vorheizen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin anrösten, dann die getrockneten
Tomaten und den Tofu dazugeben und ca. eine Minute weiter rösten.

Die Nudeln und den Mangold abgießen, gut abtropfen lassen und in der Pfanne
mit den übrigen Zutaten gut vermischen. (Die Kochplatte kann da schon abgedreht sein.) Eine
passende Auflaufform ausfetten, die Nudel-Mangold-Mischung einfüllen. Die Eier mit dem
Sauerrahm versprudeln, kräftig mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und einer dezenten Prise
 Muskat würzen und diese Mischung über die Nudeln in der Auflaufform gießen.

Dann alles noch mit Käse belegen oder bestreuen und ca. 20 Minuten
bei 200 Grad im Rohr überbacken. 

Guten Appetit!

♥♥♥♥♥♥


So, und hier geht's nun noch kurz mit meiner grün-braun-gelben Capsule weiter. Die einzelnen 
Kleidungsstücke kennt ihr übrigens alle bereits ein paar Jahre lang, ich habe sie euch schon 
mehrmals in meinem Blog gezeigt. Diese Kleidung wird also wirklich getragen, bis es nicht 
mehr geht - und einfach immer wieder neu kombiniert, damit's mir nicht langweilig wird...


Das Tunikashirt von oben, darunter ein grünes Rippenshirt, darüber mein Glasperlen-besticktes Top, dazu mein guter alter 
brauner Stufenrock und braune Leggings mit einem dezenten Leomuster. Die taupefarbigen Stiefletten, die ihr aus früheren
 Posts schon gut kennt, habe ich hier mal weggelassen, so könnt ihr die Leggings etwas besser erkennen. Die Socken sind 
schwarz und aus Baumwolle. Ich habe übrigens mittlerweile damit begonnen, sogar solche billigen Socken zu stopfen...


Das heutige Posting verlinke ich wieder beim März-Linkup der Modischen Matronen 
(Beate, Natalia und Tina) mit dem Thema Layering oder Lagenlook, außerdem bei 
Sunnys Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas Freitagsoutfit,
bei Sabines Aktion Outfit des Monats und bei Gustas Rezepte Linkparty.


Zum Schluss nochmal das kurze Des*gual-Kleid über meinem dunkelgrünen 2nd-Hand-Langarmshirt, dem 
dunkelbraunen Stufenrock und den braunen Leggings von oben.


Und nun, ihr Lieben, seid wieder ihr an der Reihe mit euren Themen, die die Welt ein
Stückerl besser machen: Am Ende dieses Posts könnt ihr eure eigenen Beiträge wie üblich bei ANL 
verlinken. Jede Menge Anregungen dazu findet ihr HIER - und zu den Spielregeln in Kurzform 
kommt ihr HIER. *)

*) Wenn ihr auf diese Links klickt, bekommt ihr übrigens auch eine Anleitung, wie das mit dem 
Linkup genau funktioniert (für alle, die es bisher nicht versucht oder geschafft haben). 

Habt keine Scheu, auch Ideen zu posten, die
 euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte jede Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem
besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt.
Denkt daran: Jede gute Idee kann ansteckend wirken!

♥♥♥♥♥♥
Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße
von eurer Traude
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