Mittwoch, 21. Juni 2017

Garten, Katzen, unsere Reise - und die Vorankündigung einer Blogpause mit ANL-Unterbrechungen

Servus ihr Lieben, ...
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... ich danke euch ganz herzlich für die lieben Kommentare und Besserungswünsche, die ihr
mir zu meinem vorigen Post hinterlassen habt, und außerdem für die bereits erfolgten Verlinkungen
zu ANL! 

In der unteren Collage und auch in der Überschrift könnt ihr erkennen, worum es heute bei mir geht: 
zum Beispiel um die Entwicklung des Gartens seit den letzten Fotos, die ihr davon gesehen habt, um
Katzen ... und um Medizin 😉... Der Isländisch Moos Hustensaft war nämlich in letzter Zeit die
Droge unserer Wahl. 




Und ironischer Weise war Island auch der Ort, an dem wir uns Ende Mai / Anfang Juni herum-
getrieben haben. Aber Island selbst kann nichts für die Bronchitis, die uns zuletzt so schachmatt 
gesetzt hat. Da war wohl am ehesten die Klimaanlage im Theatersaal des Kreuzfahrtschiffes schuld, 
mit dem wir diese Reise unternahmen ... Denn wenn wir auch reichlich warme Kleidung für die
Landausflüge bei uns hatten - ins Bord-Theater gingen wir nicht mit Wolljacke und Schal, und 
das ist, wie wir am Ende der Reise feststellen mussten, ein Fehler gewesen.

Hier unten könnt ihr einen Blick auf meine Reisegarderobe werfen - oder genauer gesagt auf das
Kleidungsstück Nummer 1, auf dem ich meine Island-Kreuzfahrt-Capsule-Wardrobe aufbaute:
mein Strickmantel aus Bio-Merinowolle in den Hauptfarben grün und rot sowie Elementen in
messing- oder senfgelb.
 

 


Hier ist auch gut zu erkennen, dass der Dreieck-Schal, den mir Ines geschenkt hat, sowie das
grüne Des*gual-Kleid sich mit der Jacke prima ergänzen. Diese beiden Stücke durften ebenfalls
mit in den Koffer. (Übrigens, weil zu meiner Kur-Capsule viele geschrieben haben, dass ich wohl 
einen riesigen Koffer haben muss - es ist eine ganz normale Reisetasche, in die ca. 23 Kilo Flug-
gepäck passen... Am meisten Platz brauchten meine Wanderschuhe, die sowohl auf der Kur als 
auch in Island mit dabei waren...)



Wie schon bei der Kur, probierte ich auch vor der Island-Reise mit den Basics meiner Garderobe 
herum, um zu sehen, ob ich damit auskommen und wie ich sie mixen kann - es ging hier wieder 
nicht darum, die Ideen 1:1 umzusetzen. 




Bei dieser Art der Reise war die Haupt-Herausforderung, dass sowohl eine möglichst 
abwechslungsreiche elegante Abendkleidung als auch leger-praktische und vor allem warme Stücke 
für die Ausflüge mit dabei sein mussten. Außer den oben genannten Farben hatte ich nur noch einige 
wenige Kleidungsstücke in Schwarz dabei - sowie das cremeweiße Häkeloberteil, das euch schon bei 
meiner Kur-Capsule so gut gefallen hat und das ich einer spontanen Eingebung folgend mitnahm. 
(Und gut war's! 😉) 




 Durch die Bronchitis wurde unsere letzte Urlaubswoche zum Krankenstand, und vieles, was wir
uns für diese Woche vorgenommen hatten, konnte nicht stattfinden. Zum Beispiel hatten wir  
schon seit Monaten Karten für das Coldplay-Open-Air im Wiener Praterstadion, aber wir waren
viel zu krank, um zu solch einem Konzert zu gehen. Zum Glück hatten meine Tochter Jana und
ihr Freund Interesse, an unserer Stelle das restlos ausverkaufte Konzert zu besuchen - und wie wir 
mittlerweile wissen, hat ihnen der Coldplay-Abend richtig gut gefallen. Wir trösten uns also damit, 
dass wir zwei jungen Leuten eine große Freude bereitet haben, aber eigentlich wären wir halt auch 
gern selbst dabei gewesen... 😏

Außerdem hatten wir noch ein paar Arbeitspläne für den Garten - auch die mussten wir leider
aufstecken. Hier zeige ich euch (wie versprochen), wie unser Garten vor der Island-Reise aussah. 
Besonders schön, wie immer um diese Jahrezeit, der Rosenbogen mit der weißen Lykkefund:

 
 


Wie euch vielleicht schon in der Einleitungs-Collage aufgefallen ist, war Maxwell nicht der einzige 
rötliche Kater, der durch unseren Garten stromerte: Seit kurzem nämlich hat ein magerer Streuer 
offenbar beschlossen, uns zu adoptieren. Wir nennen ihn Austria (nicht nach dem Fußballverein, 
sondern weil er rot-weiß-rot ist wie die österreichische Flagge 😉). Er kommt manchmal mehrmals
täglich, dann wieder ein, zwei Tage lang nicht, freut sich sehr über das von uns angebotene Futter
und sucht offenbar auch die Nähe unserer Katzen. Interessanterweise wurde er weder von Maxwell 
noch von Nina (die fremden Katzen gegenüber häufig ausgesprochen ungehalten ist und auch dem 
armen Maxwell oft zeigt, wer die Herrin im Haus ist), von unserer Terrasse vertrieben. Man kann 
sagen, er wird von ihnen freundlich ignoriert.




Mit meinen Enkelkatzen Yomee und Chiller gab's kurz vor der Reise ebenfalls ein Wiedersehen.
Süß und verspielt wie immer, die beiden Racker:




Ja, und unten nun ein paar erste Mini-Impressionen von unserer Island-Reise:




In der folgenden Collage seht ihr auch ein paar erste Klamotten-Mixturen, wie sie dann tatsächlich 
während der Kreuzfahrt zustande kamen. Es wird natürlich einen Reisebericht geben, aber ich hoffe, 
ihr habt dafür noch etwas Geduld. Denn zunächst einmal möchte ich das Namibia-Fotobuch (oder 
die Fotobücher) gestalten und dann erst möchte ich so nach und nach mit der Bearbeitung der Island-
Fotos beginnen. 




Das ist einer der Gründe, weshalb ich
beschlossen habe, mir nun doch mal wieder eine kleine Blogpause zu gönnen. Ich hoffe natürlich
auch, all das andere durch die Bronchtis Aufgeschobene auf die Reihe zu bringen und wieder 
etwas Kraft zu gewinnen. Denn ihr könnt davon ausgehen, dass alles, was ich  während der Kur und 
durch die schönen Wienerwald-Ausflüge an Energie aufgebaut hatte, durch die Krankheit wieder
dahin ist... 

Meine Blogpause wird aber nicht den ganzen Sommer durchgehen, sondern auf jeden Fall durch
ANL-Beiträge am jeweiligen 15. des Monats unterbrochen werden. Da bekommt ihr dann auch
weiterhin die Gelegenheit, eure Beiträge zu verlinken.




Wie aber sah nun unser Garten nach der Island-Reise aus? Die Fotos sind von gestern, also vom
20. Juni 2017. Die roten Rosen blühen nach wie vor. Die Lykkefund hingegen ist leider weitgehend 
verblüht, ebenso die Pfingstrosen, die vor unserer Abreise noch knospig waren. Die Clematis
blüht, die Nelken ebenfalls, die Hortensien blühen langsam auf - und der Lavendel steht voll
im Leben: Es summt und brummt darin vor Bienen und Hummeln, und auch bei Schmetterlingen
ist er sehr beliebt!




Und wie sieht's aus mit Kater Austria? Ist er ausgewandert oder kommt er auch nach unserer 
Reise noch zu Besuch? 




Nun, wie's aussieht überprüft er unser Haus inzwischen schon darauf, ob er den Winter hier 
verbingen möchte oder nicht. Nachdem er nicht kastriert ist, kann ich ihn natürlich nur kurz
auf Erkundungstour gehen lassen, aber ich denke, sobald er genug Vertrauen gefasst hat, werde
ich mal mit ihm zum Tierarzt fahren und ihn untersuchen lassen. Und der nächste Schritt wird
dann wohl sein, dass wir ihn kastrieren lassen, denn ich habe den festen Eindruck, dass er gern
bei uns einziehen will... 




Wie ihr wisst, könnt ihr noch bis zum 15. Juli eure Beiträge, die die Welt ein Stückerl besser 
machen, bei ANL verlinken. Jede Menge Anregungen dazu findet ihr HIER - und zu den Spielregeln
 in Kurzform kommt ihr HIER. *)

*) Wenn ihr auf diese Links klickt, bekommt ihr übrigens auch eine Anleitung, wie das mit dem

Linkup genau funktioniert (für alle, die es bisher nicht versucht oder geschafft haben). 
Habt keine Scheu, auch Ideen zu posten, die euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte 
jede Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen 
Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt. Denkt daran: Jede gute Idee kann 
ansteckend wirken!



Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Gartenglück-Linkparty, weiters zum Natur-Donnerstag von 
Tinas Freitagsoutfit und zu Sabines Aktion Outfit des Monats. Und außerdem finde ich, dass mein 
grün-buntes Kleid ganz gut zum "Alice in Wonderland"- Thema der "Modischen Matronen"  
Beate, Natalia und Tina passt.
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Herzliche Rostrosengrüße
von eurer Traude
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Mittwoch, 14. Juni 2017

ANL # 18 - Die Rettung einer alten Bluse und verschiedenste Gartenfreuden

Servus ihr Lieben,



Es war einmal - und es ist immer noch - eine alte schwarz-weiße Bluse mit Sternen und Spiralen 
drauf. Die besitze ich seit den frühen 1990er-Jahren. Diese schwungvolle Bluse mochte ich sehr gern 
- und ich mag sie nach wie vor. 


 

 
Doch eines Tages blieb etwas am Rücken der Bluse kleben: War es 
gelber Kaugummi, den ein freundlicher Mitmensch auf einem U-Bahn-Sitz deponiert hatte? War es 
Harz, das von einem Baum auf eine Parkbank getropft war? War es Sternenstaub, der feucht und 
klebrig geworden war? Es blieb jedenfalls nach sämtlichen Rettungsversuchen ein unübersehbarer 
gelblicher und leicht erhabener Fleck auf dem Rücken der Bluse zurück.




Der Fleck musste wieder unsichtbar werden, aber wie? Es dauerte eine Weile, bis mir eine Lösung 
einfiel. Wäre ich eine Näherin, hätte ich vermutlich kurzerhand mit Nadel und Faden ein paar 
zusätzliche Sterne auf die Bluse appliziert. Bei meinem Nähtalent scheute ich mich jedoch davor. 
Und so begann ich nach etwas Passendem zu suchen, das man aufbügeln kann. Das dauerte.




Ich fand schließlich Sterne in schwarz und grau. Wie sich herausstellte, waren sie eine Spur zu 
klein für den Fleck. Doch jetzt wollte ich nicht mehr länger weitersuchen, weshalb ich an dieser 
Stelle sowohl einen grauen als auch einen schwarzen Stern darüber bügelte. Einen kleinen Fehler, den 
vor Jahren meine Katzen mit ihren Krallen verursacht haben, kaschierte ich  auf dieselbe Weise. Und 
an anderen Stellen der Bluse tauchen ebenfalls schwarze oder graue Sterne auf. 


 


Wie die gerettete Bluse an Frau Rostrose aussieht, zeige ich euch ein Stück weiter unten. Zunächst
will ich hier ein paar Gartenbilder einfügen. Diese sind allerdings nicht ganz aktuell, denn einige
von ihnen habe ich vor unserer Kur aufgenommen und einige danach. Ich wollte wissen, wie sehr
sich unser Garten in den drei Wochen verändern würde.

Fotos vom 10. April 2017:

Das Wildbienenhotel am Pavillon hatte zu dem Zeitpunkt zwei (oder zweieinhalb?) Gäste...
Die Traubenhyazinthen blühten noch, der Flieder war knospig, die Bergenie auch.

Fotos vom 6. und 13. Mai 2017:

Hier ist das Grün schon um einiges üppiger. Maxwell und Nina genießen das sehr!


Die Bergenien sind schon fast verblüht, der Flieder ebenfalls. Dafür ist der Sternkugellauch
bereits schön kugelig, und in den Thymianblüten, in der Katzenminze sowie im Kriechenden
Günsel sind Bienen und Hummeln unterwegs. Das Wildbienenhotel hat sechs Gäste. Und die 
Kirschen am jungen Kirschbaum sind noch gelb. (Inzwischen haben wir sie geerntet - 
alle vier! 😉😜😏) 


Maxwells Hobby Nr. 1: Katzenminze naschen. Ninas Hobby Nr. 1: auf sonnenbeschienenen Steinen wälzen!


An den Nina-Wälze-Fotos kann man ganz gut erkennen, dass unser Rasen in Wahrheit eine
(hier kurz geschnittene) Wiese voller Gänseblümchen, Löwenzähne, Kriechendem Günsel, 
Spitzwegerich und Breitwegerich, Klee etc. ist. Natur eben, ohne Unkrautvernichter. Wir haben
lieber einen gesunden Garten, in dem sich Tier und Mensch wohlfühlen können, anstelle eines
gelackten Parks.




Wie sich unser Garten in der Zwischenzeit weiter entwickelt hat, zeige ich euch demnächst. Nun
kommen die oben versprochenen Fotos der reparierten Bluse an der Frau. Ich finde, so kann man 
das lassen, was meint ihr?




Vielleicht ist euch ja aufgefallen, dass ich mich ab Ende Mai jetzt abermals recht still verhalten
habe. Der Grund dafür: Wir Rostrosen waren tatsächlich neuerlich ein Weilchen abwesend
- und diesmal war's dann doch eine Reise. 

Einige von euch werden nun wohl wieder sagen, ihr seid ja dauernd unterwegs, aber: Die Namibia-
Kapstadt-Reise fand im Oktober und November 2016 statt, das ist jetzt mehr als ein halbes Jahr her.
 Dazwischen waren wir zwar auf Kur, aber das passiert nur alle paar Jahre einmal - und wenn's nach uns 
gegangen wäre, hätten wir diese Kur schon vor mindestens einem Jahr gemacht - da war sie nämlich
bereits hochnotwendig. Der späte Kur-Termin hat für ein ziemlich unpraktisches Timing gesorgt ...

 In welche Weltgegend es uns diesmal verschlug, werdet ihr in Bälde von mir erfahren. Sorry,
dass es bei mir mit dem Kommentieren im Moment etwas dauert, Herrn Rostrose und mich hat am
Ende der Reise eine ausgewachsene Bronchitis ziemlich "kalt erwischt" ...





Aber jetzt, ihr Lieben, seid sowieso mal wieder ihr an der Reihe mit euren Themen, die die Welt ein
Stückerl besser machen: Am Ende dieses Posts könnt ihr eure eigenen Beiträge wie üblich bei ANL
verlinken. Jede Menge Anregungen dazu findet ihr HIER - und zu den Spielregeln in Kurzform 
kommt ihr HIER. *)

*) Wenn ihr auf diese Links klickt, bekommt ihr übrigens auch eine Anleitung, wie das mit dem

Linkup genau funktioniert (für alle, die es bisher nicht versucht oder geschafft haben). 

Habt keine Scheu, auch Ideen zu posten, die euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte 
jede Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen 
Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt. Denkt daran: Jede gute Idee kann 
ansteckend wirken!




* Die Wolfsschützzerin Elli bat mich, euch die folgende Petition 
ans Herz zu legen: 

Wanderschäfer Sven de Vries weiß sich keinen Rat mehr. Er möchte seine Tiere vor dem Wolf 
schützen und darf es nicht. Die Bundesregierung sieht bisher noch keinen Handlungsbedarf.
Darum hat er eine Bundestags-Petition ins Leben gerufen, um Weidetierhaltern die nötige 

Rechtssicherheit und rechtlichen Rahmenbedingungen zum Einsatz von Herdenschutzhunden zu 
geben und durch eine Ausnahmeregelung der TierSchHuV den praktischen Einsatz von 
Herdenschutzhunden zu ermöglichen.
Direktlink zur Bundestags-Petition!



Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
und außerdem zu fix it, zur Gartenglück-Linkparty, weiters zum Natur-Donnerstag von  
Und außerdem finde ich, dass das Muster der Bluse ganz gut zum "Alice in Wonderland"-
Thema der "Modischen Matronen" Beate, Natalia und Tina passt.

Herzliche Rostrosengrüße
von eurer Traude



Freitag, 9. Juni 2017

Retour von der Kur 2017 - Teil 4

Tag 13 bis Tag 22 - die Erholung geht weiter!

Servus ihr Lieben, ...
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... ja, weiter geht's mit dem vierten und letzten Teil meines großen Kur-Reports! 
Hier kommt ihr zu Teil 1, Teil 2 und Teil 3. Heute will ich euch unter anderem erzählen, welche
netten Leute wir kennen lernten und was man im Rahmen einer Kur für den Umweltschutz tun
kann. Und natürlich gibt es wieder viel schöne Natur und einige Klamotten-Kombinationen zu
sehen.

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A short English summary of this post:

Today I show you some photos of day 13 to day 22 of our health cure - I tell you about the 
excursions we did off the medical treatments and show the clothes that I put together from my 
capsule wardrobe. Today I also want to tell you about nice people we met and what can be done 
in a spa for environmental protection.
 Hugs, Traude 


Tag 13:
(Dienstag, 25. April 2017)

In dieser Collage seht ihr u.a. auf einem der Bad Schönauer Hügel den letzten Schneefleck.

Ich glaube, dies war der Tag, an dem wir nach dem Abendessen einen Multimedia-Reise-Vortrag
im Kurhaus besuchten: Es ging um einen Wanderurlaub in Cornwall, immer entlang der Küste. In
Corwall waren wir zwar schon (KLICK), aber seit diesem Vortrag träume ich von solch einem
Wanderurlaub in Skandinavien ... (Wieder ein Reisetraum also 😉)

Die Farbkombination meiner Kleidung - taupe mit rot - finde ich sehr frisch. Ihr könnt in der oberen
Collage sehen, dass es sich hier um einen der seltenen Fälle handelt, wo ich eine Kombination aus
meiner ursprünglichen Capsule Waldrobe 1:1 übernommen (bzw. nur durch den Schal ergänzt) habe.




Tag 14:
(Mittwoch, 26. April 2017)

Am folgenden Abend stand ich beim Fotoshooting ganz offensichtlich unter dem Einfluss des
Yoga-Kurses, den wir am Nachmittag besucht hatten. Ich war noch ganz "harmonisch" unterwegs.
Auch in Sachen Kleidung hatte ich keine Lust auf harte Kontraste, deshalb kombinierte ich mein
Ringelshirt nicht zu schwarz, wie ihr es rechts unten sehen könnt, sondern zu Rock und Schal in
weichem beige.




Tag 15:
(Donnerstag, 27. April 2017)

Am nächsten Abend durfte die schwarze Hemdbluse dann zwar wieder aus dem Schrank (und auch
die in der Ursprungsvariante geplante Hose in Taupe kombinierte ich dazu), allerdings war mir auch
hier dann nach sanfteren Kontrasten und ich wählte als Oberteil mein (selbst gefärbtes) braunes
Shirt, dazu den Leo-Gürtel und den Schal, der ebenfalls Animal-Print aufweist.






Wenn wir nicht zum Yoga oder zu Diavorträgen gingen,
ergaben sich abends häufig heiße Kartenspiel-Gefechte mit unseren zwei Tischnachbarinnen
Lieselotte und Erika, zwei liebenswerten 70-plus-Ladies, die übrigens beide immer sehr fesch
zurechtgemacht waren (siehe das Gruppenfoto und das Zweierfoto, die an verschiedenen Tagen
entstanden sind) und mit denen wir außerdem viel zu lachen hatten. Meine Damen, ich hoffe, ihr
lest dies - herzliche Grüße an euch zwei, die Jolly-Runden mit euch haben uns
großen Spaß bereitet!




Tag 16:
(Freitag, 28. April 2017)

Hier durfte mein rot-cremeweißes Ringelshirt dann endlich wieder ein bisserl mit schwarzen
Kleidungsstücken zusammenspielen. Wie unten gut zu erkennen ist, hat das Gilet aus dem
2nd-Hand-Shop auch ein interessant gemustertes Innenleben - fast ein bisserl schade, dass es
keine Wende-Weste ist...



Tag 17:
(Samstag, 29. April 2017)

 Am Samstag war ausreichend Zeit für einen Ausflug - Edi fing die Schönheit der Umgebung mit
seinem Smartphone ein. Der Kleidungs-Mix, den ich danach anzog, kam bei meiner daheim
geplanten Capsule nicht vor, denn er bestand nur aus zusätzlich mitgebrachten Garderobe-Teilen
wie dem Häkelblümchen-Top vom ersten Tag, meiner schwarzen Gymnastikhose und einem
kurzen schwarzen Langarm-Shirtkleid. Und dazu ein Schal ins Haar gewunden. Lieselotte meinte
dazu, das wäre ein Look a la Bezaubernde Jeannie 😉...






Tag 18:
(Sonntag, 30. April 2017)

Schon zu Beginn unserer Kur-Tage war uns eine Wanderung auf den sogenannten Hutwisch
empfohlen worden - ein eher steiler Pfad, der aber eine schöne Rundum-Aussicht am Ende als
Belohnung verspricht. Am letzten Sonntag unseres Kuraufenthaltes passten Zeit, Lust, Energie
und Wetter endlich zusammen und wir erklommen den Berg samt der Aussichtswarte.

Wie ihr seht, waren wir hier beide mit einer Plastikflasche ausgerüstet. Es handelt sich dabei
um herkömmliche Mineralwasserflaschen, jedoch nicht um neue Exemplare, sondern um solche,
die wir schon seit einigen Monaten besitzen und immer wieder mit Leitungswasser auffüllen.
Solche Flaschen sind schön leicht und somit ideal, um sie auf Wanderungen mitzunehmen. (Und
danach - heben wir die Flaschen auf für den nächsten Ausflug...)





Auch sonst haben wir uns bei der Kur bemüht, Plastik zu einzusparen. Im Gesundheitsressort
Königsberg gibt es bei diversen Tee-Bars und beim Heilwasser-Trinkbrunnen mehrere Plastikbecher-
Spender. Daneben stehen dann die Abfallbehälter für die benützten Becher, und die waren immer gut
gefüllt: 1 x trinken - und weg mit dem Becher ... Wir hingegen nahmen uns zu Beginn der Kur je einen
Becher und behielten ihn bis zum Schluss.

Da wir täglich Heilwasser tranken und ab und zu auch Tee, haben wir der Umwelt an
den 22 Tagen zu zweit rund 60 Plastikbecher erspart - und dem Kurhaus die Kosten dafür.






Am Ende der Kur gab es dann einen Fragebogen auszufüllen, bei dem es um unsere Meinung,
um Anregungen und Kritik ging. Da brachte ich dann auch den Verbesserungsvorschlag an, den
Kurgästen gleich zu Beginn der Kur einen kennzeichenbaren Becher (ev. aus Bambus, wie es
mein wiederverwertbarer Coffe-to-go-Becher ist) zu überreichen, den sie immer zu den Tee-
Bars und Trinkbrunnen mitbringen sollen.



 


Wenn es ein schöner Becher - z.B. mit einem Bad Schönauer
Postkartenmotiv oder mit einem lustigen bzw. weisen Spruch (z.B. von Ernst Ferstl?) - ist, wird er
von den Kurgästen bestimmt auch gern als Erinnerungsstück mit nach Hause genommen und hat
somit den Wert eines hübschen Geschenkes und nicht den eines umweltverschmutzenden Wegwerf-
Artikels. (Es ist offenbar ohnehin Brauch, den Kurgästen etwas zu schenken, wir wurden z.B. am
 Ende der Kur mit je einem Laib Brot beschenkt.) Ich hoffe, die Anregung wird bald in die Tat
umgesetzt!


Die Einzelteile meiner Garderobe von Tag 18 kennt ihr bereits, in dieser Zusammenstellung ist sie aber noch neu. 
In der Collage darüber seht ihr eine weitere Möglichkeit, die weiße Hose mit einem Spitzen-Oberteil zu kombinieren.

Tag 19:
(Montag, 1. Mai 2017)

Feiertag oder "Tag der Arbeit"? Wir hatten jedenfalls aufgrund des neulich erwähnten Kurgesetzes 
nicht frei. Macht nix, Kur ist nicht gleich Büro... An diesem Abend war mir nach Powerfarben, und 
so kam mal wieder die rote Bluse zum Einsatz, aber nicht wie links vorgesehen, sondern mit dem 
Des*gual-Kleid als Shirt und dem schwarzen Rock als Kombi-Teil.




Tag 20:
(Dienstag, 2. Mai 2017)

Beim (kurmäßig verordneten) Walken an diesem etwas feuchten Tag sahen wir im Wald
insgesamt vier (!) Feuersalamander - unten seht ihr zwei Smartphone-Fotos von einem dieser
inzwischen leider schon so seltenen Tiere. Wir freuten uns sehr über diese Begegnungen! Und
außerdem konnten wir sehen, dass es bei den Enten Nachwuchs gab:





 An diesem Nachmittag war ich mit Brille unterwegs, weil wir vor dem Abendessen einen
Vortrag zum Thema "Gesunder Rücken" besuchten. Dazu trug ich mein Sellerie-Leiberl (= zu gut
"deutsch" mein C'est la vie-Shirt 😉) und diverse Zutaten in weiß-schwarz-rot. Ursprünglich
wollte ich mein Fransenjackerl dazu kombinieren (siehe oben), aber dann hatte ich doch mehr Lust
auf eine bei der Kur noch nicht eingesetzte weiße Bluse und den schwarz-weiß-rot gemusterten
Schal:





Tag 21:
(Mittwoch, 3. Mai 2017)

An diesem Tag sahen wir nochmal nach dem Entenküken: Es handelt sich dabei um die 
hyperaktivste Jungente, die mir je begegnet ist. Sonst sehe ich immer nur Entenmuttis mit einer 
Kinderschar, die ihr brav hinterherwatschelt oder -schwimmt. Aber hier? Wuschsch war es auf 
dieser Seite des Teichleins, wuschsch war es vis-a-vis - Mutti kam dem Kleinen kaum nach.
 Nunja, vielleicht weil es ein Einzelkind ist? 😏

Oh, und seht ihr den Buntspecht in der Wiese? Der lebte offenbar in einem Baum direkt vor
 unserem Fenster. Aber er war nie laut...





An diesem Tag begegneten wir auch Rudi wieder, 
dem rot-weißen Kater mit den zerfurchten Ohren und dem treuherzigen Blick. Ich hatte ihn schon 
ein paar Tage vorher auf einer Bank vor einer Bad Schönauer Boutique kennengelernt. Er ist der 
Boutiquen-Besitzerin verletzt zugelaufen, wurde von ihr gesund gepflegt und lebt seither bei ihr. 
Allerdings nicht in der Hütte (siehe unten), die sie extra für Rudi eingerichtet hat, sondern in der 
Boutique selbst 😉. An diesem Tag hatte Rudi sogar Lust auf Streicheleinheiten - und das war gut 
so, denn wie immer, wenn wir von unseren Katzen weg sind, hatten wir Entzugserscheinungen.





Abends durfte dann mein Franseljackerl wieder raus, diesmal zum Leo-Shirt und zum Rock
in beige. Oben seht ihr, wie ich den Rock auch noch kombinieren hätte können - aber eine
ähnliche Kombi hat's sowieso an Tag 14 gegeben.





Tag 22:
(Donnerstag, 4. Mai 2017)

This is the end - der Tag unserer Heimreise. Die letzten Heilbehandlungen hatten wir schon 
am Vortag gehabt, an diesem Tag hieß es nur noch Frühstücken, Kofferpacken, eine letzte 
Spazier-Runde machen, Mittagessen und nach Hause düsen. 

Wir wollten unbedingt noch einmal zu den Störchen schauen - vielleicht gab es inzwischen ja
schon Nachwuchs? Auf dem Weg dorthin lief uns Rudi abermals über den Weg, aber diesmal
mochte er nicht gestreichelt werden, er hatte wohl Wichtigeres vor. Vielleicht ja ein Stelldichein
mit der hübschen schwarz-weißen Katze, die uns bei unserem Spaziergang ebenfalls begegnete?





Leider war bei Herrn und Frau Adebar noch nichts Neues los. Nachdem die Brutzeit bei
Weißstörchen rund einen Monat dauert, waren wir vermutlich ein paar Tage zu früh dran.

Ein letztes vorbereitetes Outfit war an diesem Tag noch übrig - es erlitt dasselbe Schicksal wie
manche andere Kombination, die ich mir daheim ausgedacht hatte ... und kam nicht zum Einsatz.
Für den "Spaziergang zum Storch" und die etwa einstündige Autofahrt wählte ich wieder die
stretchigen Jeans, die ich auch bei der Hinreise getragen hatte, dazu noch mal das C'est-la-vie-
Shirt und die rote Bluse, alles schön bequem.





Nach der Kur gab's dann für die Waschmaschine einiges zu tun - und ich wusch übrigens alles
mit Efeu. Mich begeistert diese Entdeckung nach wie vor! In Bad Schönau haben wir auch ab
und zu kleinere Wäschestücke gewaschen - da allerdings noch mit Resten von einem Tuben-
waschmittel, das ich schon seit ein paar Jahren besitze und nur "unterwegs" benütze.

Mit den zahlreichen Naturaufnahmen und den nachhaltig genutzten Kleidungsstücken in meinem
heutigen Beitrag bin auch ich beim nächsten ANL dabei, außerdem beim Natur-Donnerstag von 
Ghislana / Jahreszeitenbriefe, bei Sunnys Um Kopf und Kragen bzw. bei ihrem Schmuckkistl, bei 
Tinas Freitagsoutfit und bei Sabines Aktion Outfit des Monats


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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße und auf bald,
eure Traude
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