Sonntag, 25. Januar 2015

Kuba-Reisebericht Kapitel 4 - Varadero ...

... mit Ausflug nach Trinidad - Cienfuegos - Santa Clara

Hola, meine Lieben!
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Ich bin hin und weg, weil es schon so viele wunderbare Beiträge zur Aktion "Rettet die Lachfalte!"
gibt - und soo viel Zustimmung für die Aktion in euren zahlreichen Kommentaren! DANKE! Ihr wisst
ja, ihr könnt euch dort immer noch verlinken, und ab Mitte Februar gibt es dann wieder eine neue
Möglichkeit dazu.

Ich selber werde vermutlich Anfang Februar auch noch ein Lachfalten-Posting (quasi zur
Verlinkung bei mir selbst ;o)) basteln, denn es gab neulich ein nettes und lustigesTreffen mit Mädels
aus der Bloggerwelt, über das ich euch gern etwas erzählen möchte.

Doch heute gehen wir erst einmal wieder auf Reisen! In diesem Zusammenhang auch ganz, ganz
herzlichen Dank für eure zahlreichen tollen Kommentare zu meinem vorigen Kuba-Kapitel, in dem
ich euch über unseren Ausflug zur "Afrika"-Insel Cayo Saetia erzählt habe! Leider geht's jetzt schon
in die Schlussrunde, denn in diesem Kapitel erzähle ich euch über unsere letzten Tage auf der schönen
Karibikinsel - also: Lehnt euch zurück und genießt! :o)





26.10.2014 - Der Flug von Holguin nach Havanna ging diesmal glücklicherweise zu einer 
vernünftigen Uhrzeit los - und dann mussten wir noch per Taxi zu unserem nächsten Quartier in 
Varadero gebracht werden. Zwischenstopp bei einem Aussichtspunkt mit Bar bei der Puente de
Bacunayagua, der längsten Brücke Kubas. Hier hat man einen herrlichen Blick über das fruchtbare 
Yumuri-Tal, über dem zahlreiche Truthahngeier kreisen. Und außerdem kann man hier köstliche 
Piña Colada aus einer Ananas trinken (was ich natürlich gleich mal ausprobieren musste).

In Varadero wohnten wir im Sol Palmeras Hotel in einem hübschen und ebenfalls ruhig gelegenen 
Bungalow. Auch der Strand und die Poollandschaft waren hier wieder sehr schön, wie man auf der
unteren Collage sieht:



Dennoch gab es für unseren Geschmack einen deutlichen Nachteil zu Guardalavaca: Sowohl 
am Strand als auch beim Pool gab es Musikbeschallung. Und beim Pool außerdem zeitweilige 
Animation. Auf beides stehen wir ganz und gar nicht, wobei man sich gegens "Animiert werden" 
ja noch irgendwie wehren kann. Gegen die Beschallung allerdings nicht. Und ich denke, wer beim 
Wasser gern Musik hören möchte, kann sich ja mittlerweile sehr gut seine eigene Musik ins Ohr 
stecken. Ich persönlich bin der Ruhe-Typ und Edi sucht sich die Musik, die er hört, gern selber aus. 
Wir mussten am Strand also ein ziemliches Stückchen gehen, bis wir weit genug von der Lärmquelle 
weg waren. Außerdem war der Strand von Varadero etwas überlaufener als der in Guardalavaca - und
 er ist (zumindest im vorderen Bereich, wo die Liegen stehen) frei von Palmen. Aber natürlich haben 
wir auch hier Möglichkeiten gefunden, unseren Urlaub zu genießen.
 



Am nächsten Tag blieben wir zwar noch beim Hotel bzw. erkundeten dessen Umgebung, doch wir 
buchten gleich mal einen Ausflug für den nächsten Tag und eine Veranstaltung für den letzten Abend.


Diese attraktiven Früchte bzw. Fruchtkapseln (siehe oben Mitte) lagen beim Hotel überall herum


28.10.2014: Der Ausflug, den wir gebucht hatten, war die (deutschsprachige) Drei-Städte-Tour 
Trinidad - Cienfuegos - Santa Clara. Unser Reiseleiter sprach zum Glück tatsächlich gut Deutsch.
Alle anderen Mitreisenden waren spanisch- oder portugiesisch sprechend ;o)) Aber so konnten wir 
wenigstens unsere bruchstückhaften Spanischkenntnisse vom Volkshochschulkurs ein bisserl 
anwenden.

Der Reiseleiter erzählte uns während der (langen) Busfahrt, dass er eigentlich Jus studiert hat
und bereits als Rechtsanwalt arbeiten könnte, aber vorerst seiner Reiseleiter-Tätigkeit treu bleiben
wird. Seine Mutter ist ausgebildete Krankenschwester und arbeitet in einem Hotel als Putzfrau. Für 
beide gilt: In der Tourismusbranche verdient man in Kuba mehr... (Daran wird sich vermutlich
auch durch die sich inzwischen annähernden Verhältnisse mit den USA nichts ändern...)

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Unser erster Stopp galt dem Besuch der Grabstätte von Ernesto "Che" Guevara in
Santa Clara
Che ist in dieser Stadt nach wie vor der unbestreitbare Held, denn hier hat der Rebell
mit seinen Mannen im Jahr 1958 die Entscheidungsschlacht gegen das Batista-Regime
gewonnen. Im Museum und im Mausoleum darf man nicht fotografieren, aber beim
Denkmal ist es gestattet. 

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Cienfuegos: In der "Stadt der 100 Feuer" legten wir eine muskalisch begleitete Mittagsrast im 
schönen Hotel La Union ein und machten uns dann an die Stadtbesichtigung. Die Altstadt von 
Cienfuegos gehört übrigens seit 2005 zu Recht zum UNESCO Weltkulturerbe.

Besonders sehenswert ist hier der Parque Marti mit den umliegenden Gebäuden - z. B. das 
Teatro Tomás Terry und die Catedral de Nuestra Señora de la Purísima Concepción:



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Ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe - und zwar schon seit 1988 - gehört das wunderhübsche 
kubanische Kolonialstädtchen Trinidad. Dort - und auch in der schönen näheren Umgebung der
Stadt - z.B. im Nationalpark Topes de Collantes - hätte ich mich gern noch länger und genauer
umgesehen, aber wir hatten gegen Ende unserer Reise eben bloß noch Zeit für diesen Drei-Städte-
Tagesausflug. Und wir sind froh, ihn unternommen zu haben, denn allein schon Trinidad hat uns
viele wundervolle Eindrücke und Fotos beschert!


Hier unten bekommt ihr ein paar Einblicke in die Altstadt.
Das markante Kopfsteinpflaster wurde übrigens per Schiff von Europa nach Kuba geführt. Aber
nicht, weil die Kubaner Steine benötigt hätten - dieser Ballast war für die Stabilisierung der Wasser-
fahrzeuge notwendig; in die Gegenrichtung waren die europäischen Flotten dann wieder mit
kubanischen oder südamerikanischen Bodenschätzen beladen ;o) Doch da man in Kuba einfach
nichts verkommen lässt und alles verwertet, warfen die Kubaner die Steine nicht weg, sondern
pflasterten ihre Straßen damit (erklärte uns unser Reiseleiter).




Wieder mal ein freundlicher Zigarrenraucher (oben) - und ein freundlicher Gitarrespieler
(unten). Beide freuten sich natürlich über unser Trinkgeld fürs Foto bzw. fürs Musizieren ;o))

 


Hier konnten wir endlich auch Fotos vom Zigarrendrehen machen: Die Frau auf den Bildern ist 
eine von vier Kubanern mit der "Lizenz zum Drehen" - sprich, mit der offiziellen Genehmigung,
 außerhalb von Fabriken Zigarren anzufertigen. Obwohl sie für uns extra langsam arbeitete, war
sie beeindruckend schnell:




In manchen Richtungen sah der Himmel noch blau aus, in anderen schon etwas dunkel...

Doch bald wirkten die Wolken nur noch bedrohlich. Auf dem Weg zum Bus bekamen wir erste 
schwere Tropfen ab - und kaum waren wir losgefahren, ging auch ein beeindruckendes Donner-
wetter los. Wieder einmal großes Glück gehabt! Der Abendhimmel beim Hotel (siehe links unten)
war dafür dann umso schöner!
 
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29.10.2014: Am letzten Tag konnten wir am Strand noch Fotos von diesem schönen Pelikan ergattern:




Mittags aßen wir mexikanisch und abends im Steakhouse, beide Male mit derselben temperament-
vollen Band als Musikbegleitung. Und später am Abend ging's dann noch einmal musikalisch her, 
denn da hatten wir Karten für ein Konzert des Buena Vista Social Club. Bei einem "Meet & Greet" 
samt Begrüßungs-Cocktail konnten wir vorab einige der Legenden des BVSC hautnah treffen. Ein 
würdiger Abschluss unserer schönen Kuba-Reise!




Die Sängerin Omara Portuondo feierte an diesem Tag ihren 84. Geburtstag - und ihr Auftritt 
war voller Temperament und südländischer Lebensfreude! Natürlich haben wir uns davon mal 
wieder ein Scheibchen abgeschnitten und es im Reisegepäck mit nach Hause geschmuggelt - denn
es gibt kaum bessere Zutaten für ein Elixier, das man zum Beispiel zum Retten der eigenen 
Lachfalten anwenden kann ;o))

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Ich hoffe, auch dieser letzte Teil meiner Schilderungen und Collagen hat euch gefallen! Weil
bei Sunny seit Dienstag wieder die Aktion Um Kopf und Kragen stattfindet, an der Sunny selbst
diesmal mit einem sensationellen lila Hut teilnimmt, verlinke ich mich dort mit meinen eigenen
Sonnenhutfotos und all den schönen Hüten, die wir in Kuba sonst noch fotografiert haben!

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Leider dauert's jetzt noch ein bisserl bis zur nächsten Reise, wir alle können aber zwischendurch
ab und zu einen Blick in einen meiner Reiseberichte werfen und auf diese Weise zumindest kurz
mal virtuell verreisen ;o)

Hier könnt ihr euch zur Übersicht des Kuba-Reiseberichts klicken, 
und hier zum vorigen Kapitel über Guardalavaca (mit Ausflug 
zur Insel Cayo Saetia und zum Fischerort Gibara)

Fotos: Herr und Frau Rostrose

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Adiós und alles Liebe, 
eure rostrosige Reise-Traude

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 Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +

Kuba-Reisebericht Kapitel 4 - Varadero ... *

Servus ihr Lieben!
Dies ist ein Hilfsposting, weil mein ursprünglicher Beitrag plötzlich nicht mehr in der Seitenleiste 
erscheint... Stattdessen erscheint dort ein 4 Monate altes Posting von mir, und das lässt sich auch 
nicht durch Aktualisieren ändern... Blogger spinnt mal wieder!



Bitte hier keine Kommentare und Google-+- Plusse hinterlassen, das Hilfsposting wird später 
von mir gelöscht! DANKE!


Donnerstag, 15. Januar 2015

Rettet die Lachfalte! #1 - Über Frau Rostroses "Jahresringe"


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Servus ihr Lieben!

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In der Vorweihnachtszeit habe ich euch erstmals zu meiner neuen Bloggeraktion 
"Rettet die Lachfalte!" eingeladen - und ich bin begeistert, wie viele von euch mir 
geschrieben haben, dass sie die Idee gut finden und dass sie sich aktiv an der 
Rettungsaktion beteiligen wollen! Wundervoll - jede Unterstützung wird benötigt; 
ich freue mich riesig auf eure Mitwirkung! Auch einige neue Followers haben sich
wieder eingefunden - herzlich willkommen und viel Spaß!  

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Hier könnt ihr mehr zu der Aktion und ihren Spielregeln lesen. Ab heute ist es so weit - ihr 
könnt euch unter diesem Post einen Monat lang mit eurem Beitrag (oder gern auch mit mehreren
 Beiträgen) zur Rettung der Lachfalte verlinken. Und falls euch diesmal noch Zeit oder Ideen 
fehlen, keine Sorge: "Rettet die Lachfalte!" ist eine monatlich wiederkehrende Aktion
im Februar gibt's also eine neue Möglichkeit, euch bei mir einen ganzen Monat lang zu 
verlinken. Und im März. Und im April ... ;o)

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Es gibt somit im Jahr 365 Tage, wo ihr die Möglichkeit habt, Lachfalten zu retten. Und 
zugleich solltet ihr an jedem dieser Tage selbst ans Lächeln denken, denn:






 Ich habe mir vorgenommen, möglichst in jedem Monat einen anderen Aspekt des 
Themas zu beleuchten. Und weil Yase in ihrem Kommentar neulich so treffend geschrieben
 hat "Älter werden ist nichts für Feiglinge", will ich gleich mal mit Mut voranschreiten: 
 Schließlich hat vor kurzem erst ein neues Jahr begonnen (und nicht all zu lang davor für 
mich ein neues Lebensjahr) - und so will ich euch heute etwas über meine eigenen 
"Jahresringe" verraten.


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Falten, so heißt es, erzählen die Geschichten eines gelebten Lebens. Und es heißt auch, 
dass sich die ersten Fältchen so etwa ab 25 zeigen, weil ab da angeblich die Hautalterung 
beginnt. Ich war 13, als ich im Vorzimmerspiegel der elterlichen Wohnung etwas entdeckte, 
was ich seither - nach der scharfen Nasolabialfalte des kürzlich verstorbenen Sängers - 
meine "Udo-Jürgens-Falte" nenne. Diese unübersehbare Furche reichte schon damals 
von der Nase bis zur Kinnmitte. Und wegen meiner Kurzsichtigkeit - oder weil ich ein so 
konzentrierter Mensch bin - entstanden auch weit vor meinem Haut-Ablaufdatum zwei 
nachdenklich wirkende Runzeln zwischen meinen Augenbrauen. Schon als Jugendliche 
war ich (auf eine ziemlich verdrehte Art und Weise) neugierig darauf, wie sich das alles 
weiterentwickeln würde. Würden mich diese Falten eines Tages entstellen? 
Entstellten sie mich vielleicht jetzt schon? Ich blinzelte in den Spiegel und versuchte mir 
vorzustellen, wie ich wohl aussehen würde, wenn ich alt war. Fünfzig oder so.


Inzwischen bin ich dreiundfünfzig, fühle mich (an meinen guten Tagen) keineswegs alt 
und weiß, wie sich meine Udo-Jürgens-Falte und meine Augenbrauenrunzeln entwickelt 
haben. Sie sind tiefer geworden. An meinen nicht so guten Tagen finde ich, dass sie mich 
streng und mürrisch wirken lassen. Aber ich kenne sie bereits gut und sie gehören halt 
irgendwie zu meinem Gesicht. Genau wie so mancher andere Jahresring, der
 indiskreterweise meine Lebensgeschichte ausplaudert. 

Ich gebe offen zu: Mir gefallen nicht alle "Kapitel", die sich in meinem Gesicht abzeichnen,
gleichermaßen gut. Ich wirke zwar fröhlich und ich bin im Grunde meines Herzens auch ein 
fröhlicher bzw. positiv denkender Mensch, aber das bedeutet nicht, dass in meinem Leben 
immer alles nur eitel Sonnenschein war und ist. Und das sieht man leider auch - vor allem, 
wenn ich nicht lächle.

Es gab z.B. 17 Jahre dauernden Frust und Stress in einem von Mobbing beherrschten 
Büro. Und es gab natürlich auch so manchen anderen Kummer, der sich aber bestimmt 
nicht all zu sehr von den diversen Kümmernissen und Traurigkeiten der meisten in Europa 
lebenden Menschen unterscheidet.) Deshalb möchte ich darauf auch gar nicht näher 
eingehen. Was ich euch damit nur sagen will ist, dass ich auf die Furchen, die dadurch
  entstanden sind, durchaus verzichten könnte. 

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Meine Lachfalten rund um die Augen jedoch liebe ich und halte ich für absolut schützenswert! 
Sie sind wie ein Kranz aus Sonnenstrahlen – und für mich ein Zeichen, dass ich auch in 
weniger schönen Zeiten niemals das Lachen verlernt habe. 

 



Deshalb störte es mich auch, dass die Kosmetikerin, zu der eine Freundin und ich zwischen 
2009 und 2013 zur Hautpflege gingen, ständig daran herummäkelte. Obwohl ich ihr immer 
wieder sagte, dass ich meine Augenfalten gerne mag und keineswegs wegbehandeln will,  
 drängte sie mir sogar ein Gratis-Augencreme-Pröbchen auf, damit ich meine "Krähenfüße
 abmildern" könne - sie wären einfach ein Zeichen von Hautalterung und dagegen müsse 
man etwas unternehmen. Irgendwann reichte es mir, und nun ist sie meine ehemalige
  Kosmetikerin.

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Ein weitaus stärkeres  Stück leistete sich allerdings mein (inzwischen ehemaliger
Gynäkologe, den ich bis dahin recht gut leiden konnte. Eines Tages fragte er mich nach  
der Untersuchung, ob ich nicht mal zu seiner Frau gehen wolle (die auch Ärztin ist). Sie 
würde Faltenunterspritzungen mittels Hyaluronsäure durchführen – da würde ich um zehn 
Jahre jünger aussehen. Ich war zuerst ein paar Sekunden lang sprachlos, und dann erklärte
 ich ihm, ich fände es eigentlich mittlerweile ziemlich praktisch, in der U-Bahn einen 
Sitzplatz angeboten zu bekommen. 





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Tja, ihr Lieben, so schaut's aus: Ab einem gewissen Alter sehen manche einen nicht
zu verachtenden Wirtschaftsfaktor in uns. Denn das Geschäft mit der "ewigen Jugend" 
ist ein ziemlich einträgliches. Das kleine Tübchen Augenfaltencreme, das mir meine 
Ex-Kosmetikerin so gern einreden wollte, kostete rund 30 Euro (ein stolzer Preis für 
30 ml, aber sicher längst noch nicht das Ende der Fahnenstange)!

Und Faltenunterspritzungen sind noch lukrativer: Denn die eingespritze Hyaluronsäure baut 
sich je nach Konzentration nach drei bis sechs Monaten wieder ab (bei Botox ist es kaum 
anders, bloß dass es sich hierbei um ein gefährliches Nervengift handelt) – und dann muss 
man entweder zusehen, wie die Haut wieder schlapper wird ... oder nachspritzen gehen. 
Bei Kosten von rund 400 Euro pro Behandlung kommt da schon einiges zusammen – klar, 
dass sich mein Ex-Gynäkologe freut, wenn viele Patientinnen zu seiner Frau pilgern.

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Eine von mehreren Fragen, die sich mir aufdrängen, lautet: Was soll es mir bringen, 
wenn ich tatsächlich um die vom Frauenarzt angekündigten zehn Jahre jünger aussehe? 
(Also praktisch wie eine Dreiundvierzigjährige.) Was würde ich damit erreichen wollen? 
Ich bin keine Schauspielerin, die gern noch jüngere Frauen spielen möchte. Ich bin nicht 
auf der Suche nach einem jüngeren Lover. (Ich bin nichtmal auf der Suche nach einem 
älteren Lover, der gern eine jüngere Geliebte hätte.) Will ich andere, gleichaltrige 
Frauen beeindrucken, indem ich jünger aussehe als sie? Das funktioniert auf diese 
Weise sowieso nicht: In den meisten Fällen erntet man für ungewöhnlich jugendliches 
Aussehen entweder Missgunst - oder das Gemunkel, dass man mit Spritzen oder mit 
 plastischer Chirurgie nachgeholfen hat. Was gewinnt man also durch tatsächliches "Nachhelfen"?
Oder genauer gesagt: Wer gewinnt: Wohl eher die Kosmetikkonzerne oder die Gynäkologen-
Gattinnen. 

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Versteht mich nicht falsch, auch ich verwende Cremes (sogar solche, auf denen 
Anti-Aging draufsteht ;o)), die mir zumindest das Gefühl geben, dass sich die Haut 
angenehmer anfühlt, weniger spannt und am nächsten Tag etwas frischer wirkt. Ob eine 
Creme überhaupt mehr als das kann, darüber lässt sich wohl streiten.

Ich denke jedenfalls: Gäbe es wirklich Cremes, die Falten „wegzaubern“ oder die Haut 
zumindest befriedigend glätten können, würden sich nicht so viele Stars und Sternchen
(und längst nicht mehr nur die) unters Messer legen oder sich mit Botox & Co. 
behelfen. 

 
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Ich selbst hingegen habe beschlossen, mir mit dem preisgünstigsten und 
zugleich freundlichsten Facelifting der Welt zu behelfen: LÄCHELN!

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Tja, meine Lieben, das war längst noch nicht alles, was mir zum "Lachfalten- & 
Jahresringe"-Thema einfällt. Im Lauf der Zeit kommt da sicherlich noch einiges dazu - 
und ich hoffe natürlich auch auf eure inspirierenden Kommentare und Anregungen!

Und vor allem bin ich schon SEHR neugierig auf eure Beiträge zur Rettung der 
Lachfalte - egal ob sie lang oder kurz, lustig oder ernsthaft, in Wort oder Bild oder in 
Wort und Bild sind! Jede Art der Unterstützung wird benötigt!



 

Hier oben ist noch einmal das Logo für die Aktion in drei verschiedenen Varianten
damit ihr die Wahl habt, welches Bildchen ihr in euren Blogs (bzw. in Facebook oder 
anderen sozialen Netzwerken) lieber verwenden wollt. Auf jeden Fall freue ich mich, wenn 
ihr dieses Logo im Zusammenhang mit der Aktion verwendet, es vielleicht sogar in eure 
Seitenleiste aufnehmt und wenn ihr einen Link zu der Aktion setzt.



♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ 
Auf bald und alles Liebe, eure Traude
♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥


PS:
Hier nochmal die Kurzversion zur Erinnerung:


Es geht bei der "Rettet die Lachfalte!" Aktion vor allem darum, dass sich Freude ausbreitet 
wie ein  Strahlenkranz um fröhliche Augen: also um positives Denken, um Lebenslust und 
Freude am Spaß haben, um Schönheit abseits gängiger Schönheits- oder Perfektionsbegriffe 
und erst recht abseits von "Schönheits-Eingriffen"… Erzählt uns Geschichten, zeigt uns
 (gemalte oder geknipste) Bilder, die die Lebensfreude und innere Zufriedenheit feiern oder 
die einfach Freude bereiten. Teilt mit uns eure schönsten Erlebnisse oder Mode-Tipps für 
Menschen, die sich vom Älterwerden oder von einer Figur jenseits gängiger Modelmaße 
keine Grenzen setzen lassen wollen. Auch Gedichte, Glücksrezepte, passende Zitate etc. 
werden immer wieder gern genommen! Falls ihr euch nicht sicher seid, ob etwas zum Thema passt, 
fragt mich einfach - am besten per E-Mail (meine Mailadresse ist in meinem Profil hinterlegt :o)).


Mittwoch, 7. Januar 2015

Kuba-Reisebericht Kapitel 3 - Guardalavaca ...

... mit Ausflug zur Insel Cayo Saetia und zum Fischerort Gibara


Hola, meine Lieben!
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Ich hab mich enorm über eure vielen Kommentare zu meinem Winterlandschafts-Post und eure
lieben Wünsche fürs Neue Jahr gefreut! Auch ein paar neue LeserInnen haben sich in letzter Zeit
bei mir eingetragen - das ist für mich ebenfalls ein großer Grund zur Freude! Herzlich Willkommen
- ich hoffe, ihr fühlt euch bei mir wohl! Leider habe ich es noch nicht geschafft mich bei euch allen
persönlich zu melden, was u.a. auch damit zu tun hat, dass ich zu Silvester dann doch nicht ganz
wie geplant verbracht habe, sondern im Lauf des Tages Fieber und Bauchschmerzen bekam. Die
Sache dauerte aber zum Glück nicht lange; am nächsten Tag war ich wieder gesund.... Außerdem
habe ich an manchem freien Tag weiter an Fotobüchern gebastelt - allmählich wird das was mit
meinen "guten Herbstvorsätzen" ;o))

Darf ich euch heute neuerlich in eine andere Klimazone und in eine andere Welt entführen?
Auch die Zeit ist eine andere, denn wir befinden uns immer noch im Oktober 2014 - und die Rostrosen
machen Urlaub auf der Karibikinsel Kuba. Allerdings ist inzwischen schon die zweite Urlaubshälfte
angebrochen. Was wir in der ersten Hälfte erlebt haben, könnt ihr in den Kapiteln über Havanna
und über Guardalavaca (mit Ausflug zum Delfinschwimmen) lesen.





Nach wie vor hielten
wir uns in unserem Hotel bei Guardalavaca auf - und der erste Ausflug, über den ich euch heute
berichte, führte uns zu einer kleinen Insel, die nur etwa 95 km von dort entfernt ist (und ca. 120 km
von der Provinzhauptstadt Holguin). Dennoch hätte man meinen können, plötzlich auf einen anderen
 Kontinent versetzt worden zu sein. Das Leo-Muster auf dem Hutband und dem Pareo hatte ich mit
Bedacht gewählt - denn wer Cayo Saetia besucht, unternimmt zugleich (beinah) eine Safari in
Afrika ;o)!






Um auf die Insel zu kommen, buchten wir abermals einen Katamaran-Tagesausflug; es gibt aber auch
die Möglichkeit, mit dem Helikopter zur Jeepsafari eingeflogen zu werden oder über eine Zugbrücke
per Wagen dorthin zu gelangen. Doch Herr und Frau Rostrose finden nichts so erholsam wie das
gemütliche Übers-Wasser-Tuckern. Außerdem waren bei diesem Ausflug wieder ein paar Schnorchel-
bzw. Badestops dabei - und auch wenn an diesem Tag der Himmel nicht so blitzeblau war, fühlte sich
die karibisch Luft warm und feucht und sommerlich an und verlockte zum Baden. Auf der unteren
Collage seht ihr, wie relaxt wir beim Schifferlfahren waren: Herr Rostrose fotografierte sogar seine
Füße ;o)! [Und ich fotografierte ihn dabei, wie er seine Füße fotografierte. Wohlig, wohlig! ;o)]





Der Käptn mit dem coolen Hut sah zwar verwegen aus, war aber - wie die gesamte Crew - total
freundlich. Unten rechts seht ihr unseren witzigen Reisebegleiter, dessen Name sich so ähnlich
wie "Ha-Bier" ausspricht, ich habe nur nicht die geringste Ahnung wie man das schreibt ;o))
Übrigens waren bei dem Ausflug auch wieder Lars, Frauke und Martin mit von der Partie, die
wir beim vorigen Katamaranausflug kennengelernt hatten, und somit war die prima Unterhaltung
 schon geritzt! (Rüberwink zu euch dreien!!! Wir denken gern an euch :o))




Die schöne Beiwagenmaschine stand wohl nur zur Zierde da - unsere Foto-Safari unternahmen wir
jedenfalls mit dem urigen Camouflage-LKW. Und die ersten Tiere, die uns begegneten, waren diese
rötlichbraunen Wildrinder. Das 42 km² große Areal war bis vor ein paar Jahren das Jagdgebiet
von hohen kubanischen Parteifunktionären. Um eine interessante Jagdatmosphäre zu erzeugen,
wurden für diese Herrschaften afrikanische Tiere wie Antilopen, Zebras, Strauße etc. ausgesetzt...

Inzwischen leben die Tiere hier weitgehend unbehelligt und müssen sich nur von vorbeituckernden
oder -reitenden Touristen bestaunen und fotografieren lassen. Wir haben auf der Insel auch Kamele,
Wasserbüffel, verschiedene Echsen, wilde Pferde, jede Menge Geier und eine (leider in einem Gehege
untergebrachte) Giraffe gesehen, die ebenfalls auf der Insel lebenden Strauße und Wildschweine
versteckten sich allerdings vor uns...


Der Mann hier links war unser LKW-Fahrer auf der Insel und in dem strohgedeckten Haus rechts 
daneben gab es ein Mittagsbuffet für uns.


Einen mächtigen, prächtigen Baum zum Umarmen gab es auf Cayo Saetia ebenfalls, der bekam
von mir zum Abschied einen kräftigen Drücker. Dann bestiegen wir wieder unser Schiff. Und gut
war's, dass wir uns dort (im Gegensatz zum tapfer grinsenden und wohl auch wetterfesten Kapitän)
unter einem Dach verstecken konnten, denn die schweren Wolken, die schon eine Weile wie ein
Damoklesschwert über uns gehangen waren, entluden sich während unserer Rückreise in einem
gewaltigen Tropenschauer.




Bei unserer Rückkehr ins Hotel war der nasse Zauber schon wieder vorbei. Übrigens wurden
wir täglich von netten Dankesbriefchen und von originellen Gebilden im Hotelzimmer empfangen,
die die für uns zuständige Putzfrau aus Handtüchern, Blüten und manch anderem pflanzlichen Zubehör
angefertigt hatte - oben seht ihr ein Schwanenpaar in Herzform und eine Katze, unten einen Elefanten.
Einfach süß und unglaublich, was sich da alles gestalten lässt! Abends galt diesmal das Motto Noche 
Blanca, und so ließen wir es uns nicht nehmen, ebenfalls in weiße Klamotten samt Blümchen im Haar
zu schlüpfen. Mein Göttergatte fand die beiden hübschen "Ladies in white" so richtig zum Umarmen
- aber er traute sich das nur symbolisch ;o))


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Am nächsten Tag (24.10.2014) unternahmen wir abermals einen Ausflug: Diesmal ging es u.a.
mit einer alten Dampfeisenbahn, die einst zum Zuckerrohrtransport verwendet wurde, mit
rhythmischer Musikbegleitung vorbei an einer ehemaligen Zuckerfabrik, Feldern, Kühen, Ziegen
 ärmlichen Häusern und schöner Landschaft in Richtung Holguin.





Dort fuhren wir mit dem Autobus zu einem großartigen Aussichtspunkt auf dem Berg Loma 
de la Cruz und mußten (zum Glück!) nicht zu Fuß die 450 Stufen auf den Berg erklimmen!
Auch an diesem Tag war es schwülwarm, und so war ich froh über jede Bewegung, die ich
nicht machen mußte ;o)) Auf diesem Berg begegneten wir auch der Zigarrenraucherin, die Edi  
hier so wunderbar fotografisch eingefangen hat. Unten seht ihr zur Abwechslung mein Foto
von ihr. Diese Frau ist für mich ein weiteres leuchtendes Beispiel für alterslose Schönheit und
für die Attraktivität von Lachfalten. (Und falls ihr - so wie ich - der Meinung seid, dass Lachfalten
zu einer schützenswerten Gattung zählen, dann könnt ihr euch demnächst aktiv an deren
Rettung beteiligen. Mehr darüber hier.)





Wenn man in Kuba den Ruf "Mani! Mani!" hört, dann hat das nichts mit "Money! Money!"
zu tun. Und wenn man euch in Kuba etwas "verdächtig" aussehende Papiertüten entgegenhält,
handelt es sich unser Erfahrung nach auch nicht um Drogen: Mani heißen die gesalzenen Erdnüsse,
die hier direkt auf der Straße über Kohle geröstet und dann in Stanitzerl (Tüten) eingerollt verkauft
werden. Unten links seht ihr Edi und mich mit unserem "Erdnuss-Dealer" und rechts daneben unsere
Reiseleiterin in Holguin, die uns den Mani-Tipp gab.




Unser nächstes Tagesziel war das Fischerörtchen Gibara. Es heißt, dass Columbus hier im Jahr
1492 kubanischen Boden betreten hat - und es ist auch überliefert, dass er die Strände Kubas
mit dem Paradies verglich (was mich nicht wundert). Gibara ist jedenfalls auch ein paar Jahr-
hunderte nach Herrn Columbus' Ankunft noch ein sehr malerischer Flecken auf dieser schönen
Erde!




In Gibara kehrten wir zu einem musikalisch begleiteten Mittagessen ein - und danach ging es
zu einer farbenfrohen Tanzvorführung direkt am Meer. Freundlicherweise riss dabei sogar der
bis dahin recht dunstig-verhangene Himmel auf und bescherte den Tänzerinnen und Tänzern
einen freundlich-blauen Hintergrund. 


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Am letzten Tag vor unserer Weiterreise nach Varadero unternahmen wir von unserem Hotel
aus noch eine Fahrt nach Guardalavaca mit einem dieser traditionellen Pferdefuhrwerke, die
hier nicht nur von Touristen, sondern vorwiegend von kubanischen Bauern als Transportmittel
benützt werden. Nach Auskunft des Kutschers sind die Pferde in Kuba so klein und zart, weil sie
sich nur von Weidegras ernähren; hier wird nicht zugefüttert. Wenn man sich die relativ trockenen
 Weiden so ansieht, verwundert's nicht, dass die Rösser nicht kräftiger gebaut sind. Unser Zugpferd
hieß übrigens Mulato; es werden nur männliche Tiere vor den Karren gespannt, die Stuten dürfen
 sich in aller Ruhe um ihre Fohlen kümmern.





Typischer Wohnbau in städtischen Siedlungen: Die Balkone sind (wie auch die meisten 
Fenster von Einfamilienhäusern oder Läden) vergittert, da Einbruchsversicherungen in Kuba 
für die Bevölkerung zu teuer sind und man sich daher auf diese Weise zu schützen versucht.


Wie ich euch schon in meinem vorigen Kuba-Posting erzählt habe, heißt Guarda la vaca übersetzt 
"Hüte die Kuh." Und hier unten rechts seht ihr, dass es in der Umgebung der Ortschaft tatsächlich
Kühe gibt :o)


Am Nachmittag unseres letzten Guardalavaca-Tages gingen wir mit der Kamera zum Strand,
um dort ein bisserl mit Blenden, Graufilter & Co. herumzuexperimentieren. Bei der Gelegenheit
fand ich mal wieder ein "Herz" - oder genauer gesagt eine herzförmige Versteinerung.

Elisabeth vom Blog Kleine Freude (die übrigens ebenfalls eine bekennende Baum-Umarmerin
ist ;o)) hat mal ein schönes Posting übers Suchen und Finden - u.a. auch übers "Herzen finden"
- gebracht. Und seither finde ich selber ständig irgendwo Herzen, vor allem, wenn ich entweder mit
Elisabeth unterwegs bin (klick hier oder hier - und dann ganz runterscrollen) oder wenn ich an sie
denke. In diesem Fall dachte ich an sie, weil sie mich vor der Reise gebeten hatte, unterwegs einen
schönen Stein für sie aufzuheben. Die Herzversteinerung war leider zu groß zum Mitnehmen, deshalb
habe ich sie nur fotografiert - aber ich hab dir ein paar andere, kleinere Versteinerungen mitgebracht,
liebe Elisabeth :o))


Während wir noch am Motivsuchen und Knipsen waren, zogen plötzlich immer dunklere Wolken 
auf, und so beschlossen wir, lieber in unser Zimmer zurückzugehen. Kaum kamen wir dort an, 
begann es wild zu schütten.



Die Sache mit dem Wetter war ein Risiko, das wir wissentlich genommen hatten, als wir beschlossen,
im Oktober nach Kuba zu fliegen: Das ist noch Vorsaison - erst im November endet dort eigentlich
die Regenzeit - und der Osten ist noch dazu die niederschlagsreichere Gegend. (Mehr übers Klima in
Kuba hier.) Zumeist geht ein Tropengewitter nach einem heftigen Schauer rasch wieder vorüber - an
diesem Tag war es jedoch anders; es waschelte den Nachmittag durch bis in die frühen Abendstunden,
und zwar ganz schön heftig (siehe oben rechts ein Blick aus unserem Zimmer). Zum Glück waren wir
gut gerüstet: Wir hatten Spielkarten dabei und vertrieben uns u.a. damit auf angenehme Weise die Zeit.
(Außerdem empfing unser Fernsehapparat den amerikanischen Sender HBO, weshalb wir uns in
Kuba ein paar tolle Filme im Original ansehen konnten. Das hat ja auch mal was :o))

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Ich hoffe, auch diesen Teil meiner Schilderungen und Collagen aus unseren mitgebrachten Fotos hat
euch gefallen! Vermutlich geht es im Februar weiter mit dem letzten Teil meines Kuba-Reiseberichtes.

Hier könnt ihr euch zur Übersicht des Kuba-Reiseberichts klicken,
hier zum vorigen Kapitel über Guardalavaca (mit Ausflug zum 

Delfinschwimmen)
und hier zum vierten Kapitel über unsere Tage in Varadero.


Fotos: Herr und Frau Rostrose

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Adiós und alles Liebe, 
eure rostrosige Reise-Traude

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