Donnerstag, 3. September 2015

Irland-Reisebericht - Kilkenny, Cork und Bantry - Tag 5

Haileo*), liebe Freunde des Reisens,
Willkommen zum 5. Kapitel meines Reiseberichts!
*) Haileo heißt Hallo in irischem Gälisch 
(in schottischem Gälisch heißt's wieder anders ;o))
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Klicks zu den bereits vorhandenen Kapiteln des Reiseberichtes 
(wird laufend aktualisiert): 
1. Kapitel - Dublin Tag 1 und 2



Am späten Nachmittag des 4. Tages kamen wir in Kilkenny an. In dieser Stadt wurden
wir gleich mal von einer netten Katze empfangen, die zu unserem B & B *) gehörte.

*) Dem O'Malleys, das außer der Katze vor allem eine Dusche zu bieten hatte, die ein echter Lachschlager war. 
Offenbar verfügt jedoch nicht jedes Zimmer dort über solch eine originelle Duschanlage, denn unsere Breakfast-
Tischgenossen konnten zu unseren Schilderungen nichts Entsprechendes beitragen - aber da haben sie in der Tat ein 
kleines Abenteuer versäumt: Etwas so Lautes, aus dem abwechselnd brennheißes und eiskaltes Wasser in alle Richtungen 
spritzt, habe ich noch nie erlebt! ;o)) 


Die nächste Katze sahen wir dann auf dem Schild jenes Pubs, in dem wir unser Abendessen
einnahmen. Das Kyteler's Inn hat eine lange Geschichte zu erzählen, es wurde bereits anno
1324 gegründet, und die schwarze Katze legt schon nahe, dass wir es hier mit einer okkulten
Angelegenheit zu tun haben.



Sowohl das Kytelers aus dem 14. Jahrhundert als auch das Rothe House (rechts unten), ein Kaufmannshaus aus dem 
frühen 17. Jahrhundert, sind gut erhaltene und typische irische Steinhäuser.


Denn die einstige Besitzerin Alice Kyteler war auch bekannt als die Hexe von Kilkenny. HIER könnt ihr die
Kurzform von Alice Kyterler's Geschichte in deutscher Sprache lesen. Das Plakat, vor dem Herr Rostrose 
saß, erzählte noch eine weitere mysteriöse Story. HIER könnt ihr euch zu ihrer englischen Version klicken 
und HIER zur etwas krausen deutschen Übersetzung. Wie auch immer, wir haben weder den Geist von Alice 
noch den ihrer Magd Petronilla gesehen oder gespürt, sondern unser Abendessen ungestört genossen. Wobei
 ich auch dabei ein AHA-Erlebnis hatte: In Irland ist es oft schwierig, Essen ohne Pommes frittes zu bekommen.
Daher bestellte ich mir eine Lasagne - und bekam: ein winziges ofenfestes Lasagne-Schälchen - und
dazu eine große Portion Pommes (siehe kleines Foto rechts unten ;o))


Kilkenny hat aber neben mittelalterlichen Steinhäusern auch bunte Fassaden und üppig bepflanzte Blumenampeln zu bieten.

Am nächsten Morgen streiften wir noch ein wenig durch Kilkennys hübsche Straßen ...


Das Wahrzeichen der High Street ist das Rathaus aus dem 18. Jhdt. mit seinem charakteristischen Turm


... und durch den Park von Kilkenny Castle:






Von innen haben wir das Schloss nicht besichtigt, denn wir hatten noch einiges vor an diesem
Tag. Und so hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen von Kilkenny und von der kuscheligen
B & B-Katze.


Die (gemalten) Herren hinter den Fenstern der Smithwick's Brauerei (Kilkenny Bier) winken uns freundlich zu, und 
schon sind wir "on the road again". Herr Rostrose hat den Linksverkehr bereits gut im Griff - aber auch ich "darf" ab und 
zu fahren. [Bei diesen Gelegenheiten wirft Herr Rostrose regelmäßig die Nerven weg - ganz im Gegensatz zu meiner 
Freundin Anita vor 20 Jahren, die begeistert von meinen Links-Fahrkünsten war... Tja. Männer eben... - zart besaitet... ;o))
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Hier seht ihr die Strecke, die wir an diesem Tag zurückzulegen hatten:





Manchmal gab es Hindernisse - wie diese Heuladung auf der Fahrbahn ... aber zum Glück hielten
sich hier wenigstens die Schafe (noch) brav hinter den Zäunen auf:


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Die Bilder vom English-Market oben und unten haben wir bereits in der Stadt Cork
aufgenommen. Dieser Markt ist eine der besonderen Sehenswürdigkeiten der zweitgrößten Stadt
Irlands - und auch die einzige, die wir uns bei unserem Aufenthalt angesehen haben.

Dass wir in Cork etwas unlustig unterwegs waren, hatte mit einem Missgeschick meinerseits zu
tun: Als wir auf Reisen gingen, lieh ich mir von unserer Freundin Moni zwei Irland-Reiseführer aus.
Eines der Bücher nahm ich zu unserem Cork-Ausflug mit, muss es allerdings auf der Toilette eines
Busbahnhofs liegengelassen haben. Ungefähr zehn Minuten später fiel mir das Malheur auf und wir
eilten zum Busbahnhof zurück - aber Monis Buch war nicht mehr da.





Es war auch in keinem der Mülleimer, bei keinem der Info-Stände und nicht beim Zeitungs-Kiosk
abgegeben worden. Wir waren insgesamt 3 x bei diesem Busbahnhof, weil mir die Sache keine Ruhe
ließ, denn normalerweise achte ich sehr gut auf Dinge, die man mir anvertraut hat. So etwas zu verlieren
ist mir extrem unangenehm. Offenbar muss kurz nach meinem WC-Besuch jemand ausgerechnet ein
deutschsprachiges Reiseführer-Buch benötigt haben und dachte wohl, die liegen in der Damen-Toilette
zur freien Entnahme auf ...*grimmig-dreinschau*...

Damit war mein Interesse an Cork mehr oder weniger gelaufen. Moni meinte nach unserer Reise
zwar, das alles wäre überhaupt nicht schlimm und sie könne gut verstehen, dass auf einem Klo etwas
liegenbleibt, wenn man mit einem Rucksack und einer Kamera um den Hals, einer Sonnenbrille und
einer Jacke bepackt ist - ich solle mir doch wegen so etwas nie wieder trübe Gedanken machen oder
mir gar einen Reisetag verderben lassen. Diese liebe und verständnisvolle Reaktion spricht natürlich
absolut für Moni, aber so unbekümmert werde ich wohl niemals mit anderer Menschen Eigentum
umgehen können (und wollen).





Und so kehrten wir Cork - auch wenn es sich noch so große Mühe gab, uns zu gefallen - recht
bald wieder den Rücken zu. Ich wollte nur noch an den Ort, der unser eigentliches Tagesziel war - 
Bantry - oder genauer gesagt Ballylickey!

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Hier unten könnt ihr schon mal einen Blick auf den Weg zum Ballylickey-House werfen. Und
ihr könnt euch dabei vielleicht auch vorstellen, dass meine Gedanken bei diesem traumhaften 
Anblick bald ziemlich gut vom Cork'schen Trübsinn abgelenkt wurden.

Doch was es mit diesem Haus auf sich hat (und welches ganz & gar besondere Bloggertreffen 
hier stattfand!), will ich euch erst in meinem nächsten Irland-Post erzählen!




Und falls euch das noch nicht rätselhaft genug ist, habe ich noch ein weiteres Ratespiel für euch
parat: Hat jemand von euch eine Ahnung, was es mit dem "Popöchen" in der letzten Collage auf
sich haben könnte? Diese Frage verlinke ich nicht nur mit Rettet die Lachfalte, sondern zudem
gleich mit Elkes Rätselgalerie :o) Dort warten auch noch weitere Mysterien auf euch - viel Spaß
beim Mitraten!

 Ich freue mich auch heute wieder sehr, dass ihr mit uns auf Reisen gegangen seid! Herzlichen Dank
für euer Interesse - und vielen Dank auch für all eure Kommentare, die ihr mir zu meinen vorigen
Postings Fair Play 2 sowie Sommertheater und die Mode vor hundert Jahren *) hinterlassen habt!

*) Ich musste übrigens grinsen, weil ich offenbar nicht die einzige bin, deren Göttergatte unqualifizierte
Bemerkungen zum Thema "Poncho" macht ;o))


Ja, und für alle, die Lust haben, edle Vintage-Automobile aus der Nähe zu sehen und sich am 
5. September in der Gegend um Ebreichsdorf - oder auch in der Nähe des Neufelder Sees, der 
Linsberg-Asia-Therme, bei Mattersburg, bei Oslip im Burgenland oder anderen Stationen der Tour 
- aufhalten: An diesem Tag findet zum 5. Mal die Ebreichsdorf Classic statt - und die Rostrosen sind
wieder mit ihren Kameras dabei! Drückt uns bitte die Daumen für ein möglichst gutes Wetter 
- denn derzeit ist für Samstag Regen angekündigt, aber das muss ja nicht so bleiben ... 
 HIER ist der Link zum EC-Programm für ZuschauerInnen!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
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Herzlichst, eure rostrosige Reise-Traude  
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Sonntag, 30. August 2015

Sommertheater und die Mode vor hundert Jahren

Werthes Publikum, 
liebe Freunde der Kültür, ...
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... habt ihr Lust, mich heute zu einer sommerlichen Theateraufführung zu begleiten? 
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 Ihr erinnert euch vielleicht noch an mein Posting Bloggerspaziergang mit Hund, wo meine 
Blogfreundinnen Elisabeth und Margit sowie die süße Schäferhundedame Emma mit mir zusammen 
durch den Laxenburger Schlosspark marschierten. Damals entdeckten wir bei der Franzensburg ein 
Plakat, das für das "Songdrama" 
warb. Und nachdem ich im Internet recherchiert und mein-Interesse-erweckende Kritiken entdeckt 
hatte, orderte ich Karten für Herrn Rostrose und mich.


Bildquelle großes Foto links unten KLICK, alle anderen Rostrose

in deren schönem Innenhof das Stück zur Aufführung gebracht wurde, ist eine Wasserburg aus dem 
frühen 19. Jahrhundert, die im Auftrag des damaligen Kaisers Franz II. bzw. I. auf einer künstlichen 
Insel im Parkteich von Laxenburg im Stil einer alten Burg errichtet wurde. Ich habe euch in meinem 
Blog schon mehrmals Fotos dieses Bauwerks gezeigt - zum Beispiel im Jänner dieses Jahres HIER
und das folgende Franzensburg-Foto kennt ihr bereits aus einem Posting vom März 2013:


Flatter-flatter - schweb-schweeeb ;o)


Wenn ich ins Theater gehe, mache ich mich gern ein bisserl zurecht - schließlich sollen sich solche 
Ereignisse als Besonderheit von meinem Alltag abheben - und wenn's leicht geht, auch gern passend
 zum Ambiente. Nun ist mir die Mode von vor zweihundert Jahren - als die Burg entstand  - zu aufwendig 
und zu unbequem, doch was die Damen vor rund hundert Jahren trugen (als Modeschöpferinnen wie
bereits die allzu eng geschnürten Korsetts aus der Damenmode vertrieben hatten, aber die Kleider noch 
immer relativ lang und tailliert waren), gefällt mir ausnehmend gut.


via
via


Und so könnte ich mir vorstellen, dass manch eine Dame im Jahr 1915 in einem ähnlichen Kleid wie 
ich durch den Schlosspark von Laxenburg promenierte - was denkt ihr? Aber ob die Dame von Welt 
vor einem Jahrhundert wohl - so wie wir - sechs Kilometer durch den weitläufigen Park ging? Ich 
wage es zu bezweifeln. 
(Und auf keine Fall gab es seinerzeit eine App, die ihr das verraten hätte ;o)) 

Auch mein Bloomsday-Kostüm könnte ungefähr so aussehen, wenn ich mein Vorhaben in die 
Realität umsetze und binnen der nächsten zehn Jahre wieder an einem 16. Juni nach Dublin komme 
- in diesem Fall aber natürlich mit Hut ;o) 


via
via
Pür natür - sogar die Kette ist aus echten Muscheln - daher verlinke ich diesen Post mit Ines Meyroses Modejahr 2015
Bei Sunnys Kopf und Kragen sowie Tinas Freitagsoutfit bin ich auch wieder dabei. Und bei Gabriele Sommerhalders
 Streifzug am Mittwoch.


Als mein charmanter Göttergatte das Cape (oder den Fransen-Poncho) an mir sah, meinte er
"Hallo, Fledermaus!" ;o)) Aber erstens hat dieser Mann, was sage ich? - dieser Banause! - keine
Ahnung von Mode im Allgemeinen und vom Boho-Stil im Speziellen, zweitens ist so ein Poncho
natürlich praktisch - je nach Witterung als Sonnenschutz oder als Schulternwärmer, als Chicken-
Wings-Kaschierer, als Mücken-Vertreiber, zur Not kann man sich das Ding gegen einen Sonnenstich
um den Kopf wickeln  ... - und drittens möchte frau schließlich und endlich manchmal auch eine
Runde fliegen! ;o)

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Übrigens setzt sich dieses Outfit (mal abgesehen vom hauchzarten Baumwoll-Poncho) aus einem 
etwa knielangen Kleid aus leicht glänzender, bestickter Baumwolle (ihr kennt es von HIER) in der 
schönen und vielseitigen Farbe Taupe) und einem langen Spitzen-Rock aus Baumwolle und Viscose 
(ebenfalls in Taupe) zusammen. Den Rock habe ich euch bereits 2013 bei einem Oldtimerrallye-
Posting gezeigt - hier sind die Fotos von damals nochmal in größer zu sehen - und da ist auch ein 
passender Hut auf dem edlen Rostrosenhaupt: 




Ob das Theaterstück gut für die Lachfalten war, wollt ihr wissen? Eindeutig - ich habe phasenweise 
mal wieder Tränen gelacht (und deshalb wird dieser Beitrag natürlich auch bei Rettet die Lachfalte 
verlinkt). Außerdem hatten wir großes Glück mit dem Wetter - denn eigentlich waren für den 15.
August bereits Gewitter angekündigt. Während der Vorführung spürten wir tatsächlich etwa fünf bis
zehn Regentropfen, aber das war's dann auch schon wieder. Und so heiß wie an den Tagen davor war
es Dank einer dezenten Bewölkung an diesem Tag auch nicht...

Um Werbung für das Songdrama Ewig jung im Laxenburger Sommertheater 2015 und für die tolle
Schauspieltruppe rund um Adi Hirschal zu machen, kommt mein Post leider schon zu spät, denn
am Wochenende 15./16. August wurden die letzten beiden Vorführungen gespielt, das Haus
dürfte allerdings sowieso ausverkauft gewesen sein.

Wie ich soeben erfahren habe, wird das Stück jedoch wegen des großen Erfolges im nächsten
Jahr noch einmal angesetzt werden -  also merkt euch schon mal den Sommer 2016 vor, da bleibt
ihr "Ewig jung"! ;o))

Soweit ich weiß, 
wird das Stück außerdem auch in Theaterhäusern Deutschlands und anderer Länder immer wieder 
gespielt. Wenn ihr also mal einen amüsanten Abend mit Klassikern der Pop- und Rockmusik und ein 
paar nachdenklicheren Zwischentönen erleben wollt und bereit seid, euch auf verschiedenste Formen 
von Humor einzulassen, sag ich nur: Anschauen! ;o)


Links oben und rechts unten via - der Rest stammt aus Herrn Rostroses Handy...
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So, ihr Lieben, und bevor ich nun wieder "die Flatter mache" (da ich nun ja die Ausrüstung dazu 
besitze ;o)), möchte ich euch noch herzlich DANKE sagen für eure wunderbaren Reaktionen auf
mein neuestes Kapitel des Irland-Reiseberichts - Glendalough und Rock of Cashel - und auf den
zweiten Teil meiner "Fair-Play-Miniserie" :o) Und außerdem möchte ich euch noch auf das
"Sonntags-Interview" hinweisen, das ich Karin für ihren Blog Sweet Sixty gegeben habe -
vielleicht habt ihr ja Lust, im Lauf des Tages dort auch noch vorbeizuschauen - Karin und ich
würden uns freuen :o).


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Viele liebe Rostrosengrüße ♥
eure Traude
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Dienstag, 25. August 2015

Fair Play Teil 2: Frau R. trägt einen Seidensari und versucht vernetzt zu denken

Servus, ihr lieben treuen
und neuen LeserInnen, ...
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... heute mal wieder zu einem etwas ernsteren Thema, denn Frau Rostrose hat natürlich auch noch 
ein paar andere Dinge im Kopf als Lachfalten, das Reisen oder ihre Klamotten, in denen sie für ihre 
Blog-Fotos grinsend im Garten herumhopst ;o) Wobei - Klamotten und das Reisen werden auch in 
diesem Posting in gewisser Weise vorkommen. Und ein paar Lachfalten ebenfalls.

Im ersten Teil des Fair-Play-Themenpostings - HIER - ging es um eine förderungswürdige Aktion 
der Nähbloggerinnen, auf die ich euch alle hinweisen wollte, und bei der Gelegenheit habe ich dann 
auch gleich mal das darin angesprochene Thema Fair Trade berührt. Als nächstes soll die Berührung 
noch ein bisserl intensiver und vor allem "querdenkerischer" ausfallen.




Zu den begleitenden Aufnahmen von heute - sie stammen von unseren beiden Indien-Reisen [die 
Links zu den Reiseberichten findet ihr unter meinem Header] und zeigen euch Handwerksbetriebe,
 die - im Gegensatz zu manchen billig-produzierenden Firmen - vorbildliche Arbeitsbedingungen 
für die Mitarbeiter bieten. Dass es davon viel zu wenige gibt ist mir genauso klar wie dass man uns
als Touristen wohl kaum die anderen Betriebe zeigen wird - jene nämlich, in denen die schlimmen
Verhältnisse herrschen, die ich im vorigen Post angesprochen habe.

Die Fotos wurden größtenteils von meinem Mann und mir aufgenommen
 - und die eine oder andere Aufnahme möglicherweise auch von unserer Freundin Moni. (Ich
hab da ein bisserl den Überblick verloren im Lauf der Jahre ;o))


Die nähenden Frauen arbeiten im Dastkar-Projekt, einem Selbsthilfeprojekt, das es vor allem den Frauen der Region rund 
um den Rantambore-Nationalpark ermöglichen soll, mit ihren handwerklichen Fähigkeiten einen Beitrag zum Familien-
einkommen zu leisten.*)
Die Arbeitsatmosphäre wirkte sehr entspannt, was wohl auch damit zu tun hat, dass die Frauen ihre Kinder zur Arbeit 
mitnehmen dürfen. HIER kommt ihr zur Facebook-Seite von Daskar-Ranthambore, sie freuen sich bestimmt über eure
 Likes (und ich glaube, man kann dort auch bestellen)!
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Im PS des ersten Teils habe ich den deutschen Biochemiker, Systemforscher und Umweltexperten
Frederic Vester erwähnt, der u.a. auch das Umweltspiel Ökolopoly entwickelt hat. In seiner Computer-
Variante ecopolicy finden in manchen Schulen Deutschlands, Österreichs und auch einiger anderer
Länder Wettbewerbe statt (vielleicht habt ihr ja davon schon mal gehört, selbst wenn euch der Name
Vester nichts sagt?)...

In seinen Büchern beschreibt F. Vester, was passieren kann, wenn man eine Sache zwar gut meint
aber darauf vergisst, vernetzt zu denken - also wenn man nicht sämtliche möglichen Konsequenzen 
bedenkt, die eine Handlung haben kann. Bei dem Beispiel, das mir in besonderer Erinnerung 
geblieben ist, sollte das Leben von Menschen verbessert werden - doch letztendlich ging der gut 
gemeinte Versuch gewaltig nach hinten los:

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In der Sahelzone litten die Menschen darunter, dass ihre Rinder durch Stiche der Tsetsefliege 
erkrankten und zum Teil daran starben. Um den notleidenden Menschen zu helfen, wurde die 
Tsetesfliege erfolgreich bekämpft. Die Rinder blieben gesund und vermehrten sich. Daher wurden 
die Weideflächen vergrößert und zur Trinkwasserversorgung für Mensch und Tier wurden Brunnen 
gebohrt. 

Diese Maßnahmen führten in den ersten Jahren zu deutlichen Verbesserungen der bisherigen
Situation. Alle waren froh über diese Entwicklung. Die Menschen in der Sahelzone mussten keinen 
Hunger und Durst mehr leiden, und diese Zufriedenheit führte dazu, dass sie mehr Kinder als vorher
 in die Welt setzten. Binnen zwei Jahrzehnten war durch die verbesserten Lebensbedigungen die 
Bevölkerung in der Region fast zur doppelten Größe angewachsen, wodurch natürlich mehr Ressourcen
benötigt wurden. 

Zuletzt waren die Böden von den Rindern kahlgefressen und nicht mehr zum Ackerbau geeignet, 
die Wasserreserven durch die Brunnen verbraucht, ...
... und die Not von Mensch und Tier größer denn je...

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In der südindischen Stadt Darasuram gibt es zahlreiche Seidenwebereien. Hier sahen wir in einem kleinen 
Familienunternehmen zu, wie die wunderschönen und edlen Sari-Stoffe entstehen.   
Übrigens habe auch ich mir in Indien einen Seidensari gekauft - und wenn ihr bis zum Schluss dranbleibt,
dann zeige ich euch, wie ich darin aussehe ;o))
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Seht ihr schon, worauf ich hinauswill? Wenn wir die Lebensumstände eines Volkes zu wenig kennen,
 kann der Versuch, an einem Rädchen zu drehen (oder nur an einem Rädchen zu drehen), fatal enden. 
Auch beim Versuch, die Händler und Großhändler dieser Welt dazu zu zwingen, nur noch "fair" und 
nachhaltig produzierte Waren anzubieten, kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen.

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In meinem nächsten Posting zum Thema will ich euch ein bisschen über die Arbeitswelt in Indien, 
so wie wir sie erlebt haben, erzählen. Heute nur so viel: Mir ist in Indien klar geworden, dass es nicht 
unbedingt die beste Lösung für die Ärmsten der Armen sein kann, wenn wir etwas übers Knie brechen
und einfach nur dafür sorgen, dass keine Ausbeuter-Fabriken mehr existieren.

Denn - wie es u.a. Julia - Vintage with Laces in ihrem Kommentar auf den Punkt gebracht hat -
"Viele der Arbeiterinnen hätten dann gar keinen Job mehr, um ihre Familien über Wasser zu halten."
 
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In der Region Chettinad besuchten wir eine der traditionellen Fliesen-Manufakturen, wo uns vorgeführt wurde, 
wie hier jede einzelne Fliese von Hand angefertigt wird.
 
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Und wenn ihr euch die Sahelzonen-Geschichte und Frederic Vesters "vernetztes Denken" vor Augen 
ruft, werdet ihr vielleicht auch ahnen, dass es ebenso keine gute Lösung sein kann, diese Menschen
einfach nur finanziell zu unterstützen ... bzw. auf andere Weise einfach nur für eine bessere Lebensqualität,
für mehr Wohlstand zu sorgen, ganz ohne begleitende Maßnahmen ... Das würde zwar unser allfällig
vorhandenes schlechtes Gewissen beruhigen, jedoch der Welt einen noch größeren Schaden zufügen,
als wenn man gar nichts macht.

Wobei "nichts machen" natürlich nicht die Lösung sein kann. Ihr seht aber bereits, das Thema ist 
nicht nur so komplex und schwierig, dass Politiker, Wissenschafter und sonstige schlaue Köpfe 
dieser Welt bisher daran gescheitert sind - es ist auch komplex genug, um mich dazu zu bringen, den 
einen oder anderen weiteren Beitrag dazu zu schreiben. Denn ich glaube, das war genug Text für 
heute - und ich bin längst noch nicht am Ende angekommen. 

Ich hoffe, einige von euch hat es interessiert, auch wenn es mit den euch bekannten Rostrosenthemen
 nur am Rande zu tun hat ... Soweit kommt's eben, wenn Frau Rostrose mal dem Grübeln freien Lauf 
lässt. Und jetzt ahnt ihr vielleicht auch, warum ich manchmal lieber einfach nur grinsend in
irgendwelchen Klamotten herumhopse ;o))

Und das mache ich hier und heute also auch noch schnell für euch - in meinem grünen Sari aus
edler indischer Seide *) - womit ich natürlich bei Ines Meyroses "nur natur" im August dabei bin,
außerdem bei Tinas Freitags-Outfit und bei Sunnys Um Kopf und Kragen. (* Übrigens ist das grüne
Shirt darunter auch wieder eines aus Bio-Seide und stammt aus derselben Quelle wie mein Seiden-
bolero aus dem ersten Fair-Play-beitrag - klick).


Uiuiui, es war eine ziemliche Herausforderung, das Ding zu wickeln. Nach gefühlten 100 Anläufen sah es dann so aus ;o))
Und mit diesem an mir seltsam aussehenden Outfit verlinke ich mich auch gleich wieder bei Rettet die Lachfalte #8!


Zum Abschluß möchte ich euch noch herzlich DANKE sagen für eure lieben Reaktionen auf mein
neuestes Kapitel des Irland-Reiseberichts - Glendalough und Rock of Cashel - und für die ersten
Manöver zur Rettung der Lachfalte! Ich hab mich riesig darüber gefreut und hoffe 
natürlich auf eure weitere rege Beteiligung! Ebenfalls gefreut habe ich mich über eine Post-
sendung die quasi schon "nach Redaktionsschluss" hier ankam, aber für die ich mich dennoch
gern kurz bedanken möchte: Von OBI erhielt ich nämlich als kleines Dankeschön für meine
Beteiligung an deren Frühjahrsaktion eine Packung Düngestäbchen für meine Topfflanzen. Das
kann ich immer brauchen!


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Alles Liebe und bis bald, eure rostrosige Traude

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*) Übrigens ist auch die Dastkar Ranthambore-Initiative ein Symbol dafür, wie wichtig es ist, 
vernetzt zu denken. Denn als der Ranthambore-Nationalpark zum Schutz der letzten Tiger Indiens 
gegründet wurde - was für sich genommen ein sehr begrüßenswertes Projekt war - wurde leider 
zunächst auf die Menschen in der Umgebung vergessen. Sie verlorenen durch die Nationalpark-
Gründung nämlich ihren Zugang zu Holz, Wasser und Ackerland. Erst durch ein paar Selbstmorde 
von völlig verzweifelten Menschen, die ihre Familien nicht mehr ernähren konnten, wurde klar, 
dass man etwas unternehmen musste. Und so wurde in späten 1980er Jahren Dastkar gegründet.

Freitag, 21. August 2015

Irland-Reisebericht - Glendalough und Rock of Cashel (Tag 4)

Hello, ihr Lieben
und WELCOME zum 4. Kapitel meines Irland-Reiseberichtes!
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Klicks zu den bereits vorhandenen Kapiteln des Reiseberichtes 
(wird laufend aktualisiert): 
1. Kapitel - Dublin Tag 1 und 2




Am 17. Juni  2015, dem Tag nach dem wunderbaren Bloomsday, verließen wir Dublin in Richtung 
Süden. Unser nächstes Übernachtungsziel war Kilkenny, und auf dem Weg dorthin wollte ich Herrn
Rostrose zwei magische Orte mit typisch-irischem Charakter zeigen. Auch das Wetter verhielt sich 
an diesem Tag erstmals "typisch irisch", sprich: Es war etwas feucht (mal stärker, mal weniger
stark). Auf diese Weise ließ sich natürlich besonders gut erkennen, wie Irland zu seinem Beinamen
Grüne Insel kommt: Hier wird alles ausreichend bewässert! ;o)



war unser erstes Ziel. Die ehemalige Klostersiedlung, die wunderschön in die Wicklow Mountains
eingebettet liegt, sollte man sich bei keinem Wetter entgehen lassen. Nieselregen hat hier sogar zwei
große Vorteile gegenüber Himmelsblau - im Nebel wirken die Gebäuderuinen (die mutmaßlich aus 
dem 10. bis 12. Jahrhundert stammen) und die alten Grabsteine umso malerischer ... und außerdem
sind weniger Touristen unterwegs ;-) Bei Schönwetter wiederum ist dieser Ort auch wunderbar für 
ausgedehntere Wanderungen geeignet.


  Von weitem sieht man schon den 30 m hohen Rundturm, der zu den schönsten Exemplaren Irlands zählt. 
Diese Collage ist übrigens mein Beitrag zum Natur-Donnerstag von Jutta K.

Auch wenn die Haupt-Rhododendron-Zeit im Mai und Anfang Juni liegt, gibt es noch ein paar
herrlich blühende Büsche, und auch Ginster, Spiersträucher, Butterblumen und Wildrosen sorgen
für Farbtupfer in all dem Grün der Farne, Moose und Wiesen...


Direkt hinter dem Friedhof weiden Schafe - was mich als Schaf-Liebhaberin natürlich ganz besonders freut! Das 
Kleidchen, das ich hier trage, ist übrigens das aus dem Dubliner-Secondhand-Laden, das ich euch im vorigen Post 
"ganz in weiß" gezeigt habe...


Findet ihr nicht auch, dass dieser Ort so wirkt, also könnten hier gleich ein paar Elfen oder 
Kobolde zwischen den Grasbüscheln und Grabsteinen auftauchen und mit einem ausgelassenen
irischen Tanz beginnen?

 
 


 Die winzige Kapelle mit dem steilen Steindach stammt aus dem 11. Jahrhundert trägt wegen des 
an einen Kamin erinnernden Glockentürmchens den Spitznamen St. Kevin’s Kitchen.




Wie euch im Verlauf meines Reiseberichts vermutlich noch auffallen wird, finde ich mit Moos
und Efeu überwucherte Gemäuer und alte Grabsteine, die Geschichten erzählen, wunderschön - und 
auch wenn ich sonst ja eher zu den bekennenden Baum-Umarmerinnen zähle, musste ich dem
Rundturm von Glendalough einen herzhaften "Hug" geben:




Für unser nächstes Ziel mussten wir (wie ihr oben auf der Karte sehen könnt) einen 
kleinen Umweg machen, denn es liegt bereits im County Tipperary, doch auch der
zählt zu jenen Monumenten irischer Geschichte, die man bei einer Rundreise nach 
Möglichkeit nicht auslassen sollte. 




Der 65 m hohe Berg wurde einst als Sitz von Feen und Geistern verehrt und später zu einem 
Symbol königlicher und kirchlicher Macht. Ich habe den "Rock" (genauso wie Glendalogh) bereits 
vor 20 Jahren besucht, doch mein Mann kannte beides noch nicht. Leider war die Gebäude-Anlage 
an der Vorderseite eingerüstet, und auch an der Rückseite sah man die Stahlstreben, aber aus der 
richtigen Perspektive und mit einiger Entfernung gelang es mir dann doch, die ehrenwerte Ruine 
(fast) ohne Baugerüst aufs Foto zu bannen.

 
Auch hier gibt es wieder verschiedenste Grabsteine und Hochkreuze zu sehen.
Im Inneren eines der Gebäude ist ein kleines Museum untergebracht.
 


Anschließend ging es wieder zurück in den County Kilkenny und in die gleichnamige
Verwaltungshauptstadt, wo wir für die kommende Nacht ein B&B-Zimmer gebucht hatten.
Aber darüber erzähle ich euch im nächsten Irland-Posting mehr. Herzlichen Dank für euer 
Interesse - und danke auch sehr für all eure Kommentare, die ihr mir zu meinen vorigen Posts
mit den Themen Fair Trade und Rettung der Lachfalte hinterlassen habt! :o)


Fotos: Herr und Frau Rostrose
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  Herzlichst, eure rostrosige Reise-Traude  
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Samstag, 15. August 2015

RDL #8 - über eine irische Geschichte und ein irisches Kleid


Servus Ihr Lieben ...

... und Willkommen zum 8. Teil der Aktion Rettet die Lachfalte!




Ich weiß, momentan geht es ziemlich irisch zu in meinem Blog. Nicht nur mein Reisebericht dreht sich
um unseren Urlaub auf der Grünen Insel, auch Monis Sommerfest hatte Irland zum Thema - und nun 
wird heute also auch noch mein August-Hauptaktionsbeitrag zur Rettung der Lachfalte ein irischer. Wie 
ihr dem Titel schon entnehmen könnt, geht es u.a. um eine irische Geschichte. Genauer gesagt: Um ein  
witziges Buch und zugleich um eine wahre Geschichte, die von einer originellen Reise durch Irland handelt.

Herr Rostrose brachte mich auf die Idee, euch im Rahmen der Aktion RDL darüber zu erzählen - 
schließlich kriegt er hautnah mit, wie ich bei der abendlichen Bettlektüre kichere (oder mein Kichern
 zu unterdrücken versuche, wobei die Matratze dann ein bisserl wackelt und mir Lachtränen über die
 Wangen laufen), während er schon am Einschlafen ist.


Diese Aufnahmen aus unserem Garten sind mein Beitrag zu Streifzug am Mittwoch und zu Juttas Natur-Donnerstag


Also bekommt ihr heute von mir einen Buchtipp - und damit es auch etwas Anzuschauen gibt, zeige 
ich euch außerdem - neben ein paar Garten- und Katzenfotos - mein neues weißes Baumwollkleidchen:
Das habe ich passenderweise in Irland gekauft, und zwar in einem Dubliner Secondhandladen um sage und 
schreibe € 3,- (in Worten: drei Euro)! Ich trage es hier zu einer weißen Leinenhose (denn ohne ein "Darunter" 
wäre das Kleid zu kurz für mich - warum das so ist, wisst ihr spätestens seit diesem Post). Darüber ein weißes
 Baumwollspitzenjäckchen - als mich die hundertjährige Pflegeheim-Zimmerkollegin meiner Mutter so 
sah, meinte sie: "Wie a Engerl schaun Sie heute aus!" ;o))


Mein Betrag zu Ines Meyroses "Nur-Natur" im Modejahr 2015


Und weil ich noch Aufnahmen von meinem neuen blauen "Lieblingsmarken"-Kleid aus Viscose in 
meiner "Foto-Vorratkiste" habe, gibt's die als Draufgabe dazu. Das war nicht ganz so günstig wie 
das weiße Second-Hand-Fähnchen, aber im Sale auch um 50 % reduziert, da musste ich einfach 
zuschlagen, denn der Ausschnitt ist einfach toll, der Stoff herrlich luftig, die Taillierung für mich 
ideal und die Farbe sowie das Muster gefallen mir auch gut. Was die Länge betrifft, ist es für mich 
ohne Strümpfe oder Leggings etwas grenzwertig, aber während der wochenlangen Extremhitze wurde 
ich allmählich mutiger. Früher erlaubte ich mir im Sommer nur Maxi oder zumindest wadenbedeckend...




Nun aber zu dem Buch:
Es heißt Mit dem Kühlschrank durch Irland (Autor: Tony Hawks); möglicherweise kennen es ja 
einige von euch schon. Denn das Buch ist keineswegs neu, ich selber habe es vor einigen Jahren 
schon mal gelesen und mich köstlich darüber amüsiert. Und jetzt, nach unserer Irlandreise, habe ich 
es wieder einmal zur Hand genommen ... und finde es immer noch komisch. 

Viele von euch haben mir geschrieben, dass sie Irland lieben und entweder schon dort waren oder 
gerne mal hinmöchten - und vermutlich wäre diese Lektüre daher auch für euch etwas - denn in dem 
Buch schwingt irgendwie auch mit, wie die Iren ticken.

 


Hier die Kurzbeschreibung: 
Im Jahr 1997 wettet der junge britische Comedian Tony Hawks in betrunkenem Zustand mit einem 
Freund um 100 Pfund, dass er es schafft, innerhalb eines Kalendermonats mit einem Kühlschrank die 
Küste von ganz Irland entlangzutrampen. Als Tony an einem verregneten irischen Morgen startet, ist 
ihm ein wenig mulmig zumute. Doch schon bald fliegen seinem Kühlschrank die Herzen der irischen 
Bevölkerung zu. Verschiedene Radiosender und Zeitungen berichten über das absurde Unternehmen, 
und ehe sich's die beiden versehen, sind sie die Attraktion im Land. Erzählt wird die Geschichte mit 
köstlichem britischen Humor und zugleich schwingt Hawks' herzliche Beziehung zu den Menschen 
der Grünen Insel mit, deren Gastfreundlichkeit ihresgleichen sucht. Fazit: "Es gibt nichts auf der Welt,
was zu unsinnig wäre, als dass es sich nicht lohnen würde, es eben doch zu tun ..."


 Tony Hawks begann seine Karriere mit einem Überraschungserfolg seiner völlig unbekannten Band 
Morris Minor and the Majors, die im Jahr 1988 über Nacht mit dem Song 'Stutter Rap' die britischen 
Charts eroberte. Mittlerweile ist er durch seine Tätigkeit als Buchautor und durch verschiedenste 
Radio- und Fernsehsendungen in England ein bekannter Komiker und Entertainer geworden. Seine 
Erlebnisse auf der absurd-komischen Reise mit dem Kühlschrank durch Irland per Anhalter brachten 
ihm einen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde und einen Platz in den britischen und deutschen 
Bestsellerlisten ein. 


Mein Beitrag zu Sunnys Um Kopf und Kragen


Mittlerweile sind drei weitere Bücher von Tony Haws erschienen, von denen zwei
abermals auf schrulligen Wetten beruhen: Matchball in Moldawien (hier wettete Hawks, dass es ihm 
gelingen würde, jeden Spieler der Moldawischen Fußballnationalmannschaft im Tennis zu besiegen);
 Wunschkonzert. Ein Hit Geht auf die Reise (hier wettete er, dass es ihm gelingen würde, den Erfolg 
des 'Stutter Rap' - ein Chartplatzierung in den Top 20 - zu wiederholen. Nach erfolglosen Versuchen 
in Nashville, im Sudan, in Amsterdam und in Bukarest probierte es Hawks schließlich in Albanien ...)
und Mit dem Piano in die Pyrenäen (hier versuchte Hawks, sich zwei Herzenswünsche zugleich zu 
erfüllen - ein Häuschen in Frankreich und die Partnerin fürs Leben zu finden...)


[Bisher habe ich nur die Kühlschrankgeschichte gelesen, aber ich denke, das eine oder andere seiner
Nachfolgebücher werde ich mir ebenfalls noch zu Gemüte führen. Denn ich kann mir nicht helfen,
ich mag diese Art von Humor einfach ...]


Wie ihr hier oben seht, versucht auch Kater Maxwell mal wieder, die Partnerin fürs Leben zu finden - oder genauer gesagt: 
sie endlich für sich zu gewinnen, aber nach einer kurzen Beschnupperung wird er (wie üblich) von Nina angeknurrt. Dann 
wendet sie ihm brüsk den Rücken zu und er putzt sich verlegen...

Beim letzten Durchgang von Rettet die Lachfalte habe ich euch meine Top 10 in Sachen 
Gute-Laune-Musik genannt (was übrigens nicht gleichbedeutend mit "meine Lieblingslieder" ist - 
denn es gibt in meinem "Gefällt-mir"-Repertoire auch Musik, die mich nicht unbedingt fröhlich 
macht, aber mir dennoch ausgesprochen gut gefällt) - und bei der Gelegenheit wollte ich auch eure 
Happy Music kennenlernen. Danke für eure Musiktipps, da war einiges dabei, das ich ebenfalls 
kenne und gerne mag aber auch einiges, das ich noch nicht kannte und sehr ansprechend finde.  


Mein Beitrag zu Tinas Freitags-Outfit

 
Heute bin ich abermals neugierig - denn vielleicht habt ja auch ihr das eine oder andere Gute-Laune-
Buch, über das ihr erzählen wollt. Aber auch jeder andere Beitrag zur Rettung der Lachfalte ist 
natürlich wie immer sehr willkommen - denn das Verbreiten guter Laune tut jedem Gesicht besser
als ein Lifting! Tipps und Ideen für eure Beiträge - vom Glücksrezept über lustige Tier- und 
Menschenfotos bis zum freudigsten oder lustigsten Moment des vergangenen Monats - könnt ihr euch 
hier holen. Und ich bedanke mich bei allen herzlich, die sich im Juli an der Lachfaltenrettung 
beteiligt haben. Trotz "Sommerlochs" haben wir es mit vereinten Kräften letztendlich auf 20 Beiträge 
gebracht! SUPER! Ihr seid einfach tolle LachfaltenretterInnen!


Dieses Bild der fleißigen, pollen-bepackten Hummel ist mein Beitrag zu Brittas Makro-Montag



Und nun seid ihr gleich wieder dran, ihr Lieben! Einen Monat lang könnt ihr eure Lachfalten-
Rettungs-Beiträge hier unter diesem Posting verlinken! Ich bin schon drauf gespannt - und hoffe,
das Sommerloch ist mittlerweile vorüber! :o))


 
Herzliche Rostrosengrüße von eurer Traude