Donnerstag, 2. Juli 2015

Blaue Leichtigkeit

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
Servus, ihr lieben treuen und neuen LeserInnen!
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


Viiiielen Dank an euch alle, dass ihr mir die Treue gehalten und mir so zahlreiche und liebe
Kommentare zu den letzten beiden Posts hinterlassen habt, obwohl ich rund zwei Wochen lang keine 
Blogrunden gedreht habe! Einen der Gründe für meine längere Sendepause kennt ihr ja bereits - die
Renovierung unseres Badezimmers - und von dieser Aktion bekommt ihr gegen Ende des heutigen
Postings ein paar erste Eindrücke zu sehen. Das allerletzte Bild wird euch einen weiteren Grund für
meine Blogabstinenz der letzten Zeit zeigen (und euch gleichzeitig ein Rätsel aufgeben ;o).

Zunächst aber noch einmal herzlich Willkommen im sommerlichen Rostrosengarten! Es ist zwar
nicht die "Blaue Stunde", jedoch sind immerhin einige der Blumen blau *) und außerdem hab ich
mein flatterfähnchen-leichtes blaues Sommer-Maxikleid angezogen. Blau und weiß kühlen ja
angeblich, und als diese Bilder aufgenommen wurden, hatte es mehr als 30 Grade. Da kam mir die
Juli-Aktion von Ines Meyrose - mein  leichtestes Sommerfähnchen - gerade recht.

*) Ich habe allerdings ein bisserl "geschummelt" - nicht jede der blauen Blumen auf den heutigen Fotos wächst tatsächlich 
in unserem Garten ... Manche der Aufnahmen stammen auch von Spaziergängen in der Umgebung.)





Wer schon länger bei mir liest, weiß dass ich bei hohen Temperaturen vor allem praktisch denke
und aus einem gewissen Überlebenstrieb heraus handle, was auch bedeutet, dass meine Eitelkeit
keine allzu große Chance bekommt.

Da geht es nicht mehr darum, meine Arme mit Häkel- oder Spitzenjäckchen zu verhüllen, das 
wäre mir einfach zu viel Stoff, und an so etwas wie eine Frisur mit Ponyfransen ist ab einer gewissen
Hitze oder Luftfeuchtigkeit auch nicht mehr zu denken, denn "von der Birne heiß rinnen muss der
Schweiß", wie schon der gute Herr Schiller wußte. (Wer oben genau hinsieht, wird einen Schweiß-
tropfen auf meinem Kleid entdecken... Ich triefe an heißen Tagen heftig, da lässt sich leider nichts
 machen. Manchmal triefe ich "altersbedingt" ja auch an nicht heißen Tagen ;o)) Trotzdem muss ich
zur Arbeit (in ein nicht-klimatisiertes Büro natürlich...), trotzdem muss ich in überfüllten (und oft sehr
stinkenden!) U-Bahnen fahren, trotzdem muss ich irgendwie durch die heiße Jahreszeit kommen ...
Also Haare aus der Stirn und mit einem Band fixiert! Und am Körper so wenig Stoff wie möglich.
Kurzer Rock ist nicht "meins", aber lange Kleider können ja auch sehr luftig sein, überhaupt, wenn
der Baumwollstoff so dünn ist wie bei diesem Kleidchen hier. (An strategisch wichtigen Stellen ist er
allerdings doppelt verarbeitet ;o))


 


Dass ich normalerweise gerne Ärmel aus dünnen und dennoch dezent verhüllenden Materialien und
außerdem Stirnfransen trage, hat nicht nur mit allmählich "erschlappenden" bzw. etwas molligen Ober-
armen oder mit Denkerfalten auf der hohen Stirn zu tun, sondern auch mit ein paar Narben in diesen
Bereichen. Auf dem Traude-Bild ein Stückerl weiter unten könnt ihr sie teilweise sehen: Links auf
der Stirn prangt ein zackig geformtes Cut, das mir allerdings nicht Harry Potters böser Widersacher 
Lord Voldemort zugefügt hat, sondern Pauli, als wir uns beim Handballtraining vor rund 35 Jahren
beide gleichzeitig auf den Ball stürzten. Paulis Kopf war der härtere. So entstand eine von vielen
Narben, die meinen Körper "zieren". Das Leben hinterlässt halt Spuren.




Am linken Arm habe ich gleich mehrere Narben. Zwei große "Bletschn" stammen von der in meiner 
Kindheit verpflichtenden Pockenimpfung. Als ich 16 war, kamen noch zwei Schnitte dazu, weil ich 
mir damals einen glatten Bruch des Oberarmknochens zuzog, der sich nicht einrenken ließ und daher
mittels eines medizinischen Drahtes, der durchs Knochenmark gezogen wurde, fixiert werden musste.




Danach wurde ich dann in einen Gipspanzer gesteckt, der in etwa die Form eines sehr großen 
Dreieckstuches hatte, das den Arm an den Körper gepresst hielt und auch meinen gesamten Brustkorb
 "wegpackte" (warum auch immer). So musste ich ein paar Wochen lang ausharren, was beim Schlafen 
aber auch bei so profanen Dingen wie Essen, Knöpfe öffnen und schließen, aufs WC gehen etc. recht 
unpraktisch war.


 Die Fotos von damals sind leider schon sehr ausgebleicht, aber man sieht immerhin, dass meine
Freunde unterschrieben und den Panzer mit Zeichnungen verziert haben.

 Aber immerhin blieb mein Arm nicht steif, was den Chirurgen mehr verblüffte als mich selbst. (Es
war nämlich seine erste derartige Op. - Als er mich bei der Nachuntersuchung fragte, wie weit ich
den Arm heben kann und ich ihm zeigte, dass ich ihn ganz nach oben bewegen konnte, schüttelte er
staunend den Kopf und meinte "Des gibt's net!" Seinem chirurgischen Können allein war der gute
Heilerfolg allerdings nicht zu verdanken: Ich hatte auf Anraten meiner Mutter in der Badewanne und
später im Schwimmbad eifrig Armübungen gemacht. Auf die Idee, mir eine Physiotherapie zu verschreiben,
ist damals nämlich noch niemand gekommen...)

Ein Jahr später wurde der Draht dann wieder herausoperiert, erfreulicherweise an bereits vorhandenen
Nahtstellen. Das heißt, ich habe knapp unter der Schulter die eine Narbe und knapp über dem Ellenbogen
die andere, und vor allem die zweite ist im Lauf der Jahre nicht schöner, sondern häßlicher und
auffälliger geworden.

Und auch wenn ich versuche, die Narben als das zu nehmen was sie sind - Geschichten aus der 
Jugend, Zeichen meines zuweilen recht wilden Lebens - bin ich nur mäßig begeistert von ihrem 
Aussehen. Wer schön sein will, muss leiden, heißt es in einem doofen Spruch, der einer genaueren 
Überprüfung wohl nicht standhalten würde. Da ich aber nicht die geringste Lust zum Leiden habe, 
wird auf verhüllende Aufhübschungen verzichtet. Im Schwimmbad trage ich ja auch keine Ärmel...


Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


Vom Schwimmbad kratze ich nun die Kurve zum Rostrosen-Bad. Hier kommen also endlich die 
(ersten) versprochenen Fotos von der Badezimmer-Renovierung im Hause Rostrose. Euren 
Kommentare habe ich entnommen, dass einige von euch glauben, wir würden selber renovieren. 
Davon haben wir aber tunlichst die Finger gelassen und stattdessen Profis geholt. Das heißt, unser 
Beitrag oder Stressfaktor lag nur im Aushalten des Lärms bzw. Entfernen des Drecks, in der Tatsache, 
dass wir zwei Wochen lang nur die Gartendusche, die Küchenabwasch und das Gästeklo im Erdgeschoß 
zur Verfügung hatten, was im ganzen Haus ein Zusatzchaos erzeugte (weil in der Küche unsere Bad-
Utensilien herumstanden). Und außerdem musste immer einer von uns daheim anwesend sein, weil 
die Handwerker uns ja unter Umständen in der Nähe brauchten - z.B., wenn sie einen Kurzschluss 
bauten und nicht wußten, wo der Sicherungskasten ist etc. Meistens übernahm diesen "Anwesenheits-
dienst" aber mein Göttergatte, weil er noch mehr Resturlaub hat als ich - das heißt, ich durfte mich 
ins Büro flüchten ;o). 




Am Ende einiger Tage dachte ich daran, ein Foto der Baufortschritte zu machen. Hier 
seht ihr die Tage 1 bis 3: Alle alten Möbel und Fliesen mussten raus - und außerdem die Bade-
wanne (in der wir zugleich unsere Duschgelegenheit hatten. Unser Plan sah nämlich vor, unser 
Minibad so umzurüsten, dass wir sowohl eine Dusche als auch eine Wanne darin unterbringen - 
denn alle beide nehmen wir gern Entspannungsbäder, aber zuweilen ist eine Dusche ohne hohen 
Einstieg praktischer! (Das ist auch schon ein gewisses Zugeständnis ans höhere Alter...)

Wenn ihr die weitere Bauentwicklung sehen wollt, kommt bitte zu meinem nächsten Posting wieder.
Wollt ihr auch die "Vorher"-Fotos sehen? (Die sind allerdings nicht sehr aussagekräftig und sehen auch 
einigermaßen peinlich aus, denn unser Bad war noch in dem Zustand bzw. mit den unzureichenden 
Möbeln ausgerüstet, die bei unserem Einzug ins Haus im Jahr 2002 vorhanden gewesen waren - absolut 
unpraktisch, mit viel zu wenig Stauraum, weshalb auch vieles einfach undekorativ herumstand und herumhing.)

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Ganz oben habe ich euch versprochen, dass das letzte Bild euch einen weiteren Grund für meine
Blogabstinenz der letzten Zeit zeigen wird - hier ist es nun also: Die Rostrosen haben sich im Juni
nämlich auch noch auf ein Neues in der Welt herumgetrieben.

Vielleicht erkennt ihr an den Aufnahmen, wo wir diesmal gewesen sind? Wenn nicht, könnt 
ihr ja schon mal drüber rätseln - und ich bin mit dieser Collage bei Elkes neuer Link-Party 



Wer schon mal in diesem Land gewesen ist oder mich näher kennt, weiß vermutlich Bescheid - und 
ich fürchte, auf dem einen oder anderen Blog hab ich mich "verplappert" - aber wenn ihr's nicht erkennt 
oder erratet, ist das auch kein Malheur, denn schon bald wird es wieder einen rostrosigen Reisebericht 
geben, und spätestens dann steht das Land dabei :o) UND ihr werdet in diesem Reisebericht auch wieder 
von einem herzerfreuenden "Bloggertreffen fern der Heimat" lesen können... :o)

Meine beiden letzten Postings habe ich übrigens nicht im Urlaub geschrieben, sondern sie 
vorprogrammiert, damit "Rettet die Lachfalte #6" pünktlich startet und ihr auch sonst zwischendurch
 noch etwas von mir zu lesen und zu sehen bekommt. Auf Reisen habe ich sogar manchmal in einige 
eurer Blogs hineingelesen, wenn die Internetverbindung so halbwegs funktionierte (vor allem in eure 
tollen Lachfalten-Rettungsbeiträge - herzlichen Dank dafür!) und mich an euren Postings gefreut - 
kommentieren konnte ich von unterwegs aus allerdings nicht... Für heute lasse ich euch die 
allerliebsten Küschelbüschel hier und versuche nun so nach und nach, mit meinen Blogrunden 
wieder aufzuholen!


Herzliche Rostrosengrüße 
♥♥♥ von eurer Traude ♥♥♥
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Donnerstag, 25. Juni 2015

Flower-Power

♥♥♥ Servus Ihr Lieben! ♥♥♥


Die Gartenfotos, die ich euch heute zeige, sind zwar nicht ganz aktuell, sie stammen größtenteils
noch von Anfang bis Mitte Juni, aber da ich mit meinen Postings so am "Nachhinken" bin, bekommt
ihr sie eben jetzt zu sehen. Zum Ausgleich gibt's diesmal nur wenig Text - das ist ja auch viel
Wert ;o))

♥♥♥
 ♥♥♥


Ganz lieben  Dank für eure Beiträge zu Rettet die Lachfalte #6! Ihr könnt eure lebensfrohen Posts 
dort noch bis Mitte Juli verlinken! Weil es mir solche Freude bereitet, mit welcher Power die Pflänzchen 
Jahr für Jahr durchstarten, wie magnetisch sie Insekten anziehen und wie wunderschön sie unseren
Garten aussehen lassen, werde ich dieses Posting dort ebenfalls verlinken. Beim nächsten Mal wird
es dann aber endlich die versprochenen Badezimmerfotos zu sehen geben!

Bis dahin schicke ich euch die allterliebsten rostrosigen Grüße,

♥♥♥ herzlichst, eure Traude ♥♥♥

Sonntag, 14. Juni 2015

RDL #6 - Über Promis mit Falten

Servus, ihr Lieben!


Willkommen zum 6. Teil der Aktion Rettet die Lachfalte! Bei mir geht‘s heute um jenen Personenkreis,
dem es für gewöhnlich ganz besonders schwer fällt, zu altern: SchauspielerInnen, SängerInnen, ... kurz:
Menschen, die im Blickpunkt der Medien und der Öffentlichkeit stehen. Umso positiver stechen für mich
jene Prominente hervor, die es schaffen, sich zu ihren Alterszeichen zu bekennen und sich nicht  unters
Messer der plastischen Chirurgen begeben haben (oder höchstens in minimaler Form - so genau kann
ich das ja alles nicht überprüfen ;o)). In den folgenden Collagen könnt ihr sehen, dass manche der
gereiften Stars durch Falten und ergrautes Haar sogar attraktiver geworden sind als sie es in jungen
Jahren waren!


Bildquellen Emma Thompson: klick, Bildquellen Meryl Streep: klick

Zweifellos war die britische Schauspielerin, Produzentin und Drehbuchautorin Emma Thompson (geb.
 1959) als junge Frau sehr hübsch und besaß Ausstrahlung. Ihr sprühender Geist und ihr Humor jedoch
zeichnen sich heute viel mehr als früher in ihren Gesichtszügen ab. Sehr fesch!

Ähnliches kann man wohl über die dreifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep (geb. 1949) sagen. 
Ihr Gesicht kann so viele Emotionen überzeugend spiegeln - ein Operation, die sich an ihren Mimik-
Falten vergreift, würde diese Gabe zunichte machen.

Wenn ihr Lust habt auf eine geballte Ladung Frauenpower und Lebensfreude, dann seht euch dieses
Gute-Laune-Video mit Meryl Streep und ihren congenialen Mitstreiterinnen Christine Baranski und
Julie Walters im Musical Mama Mia an! (Ich kann das immer und immer wieder sehen!):
Dancing Queen (klick)

https://www.youtube.com/watch?v=DGUmXBgPvrg
Bildquelle: klick


Genau wie Frau Thompson und Frau Streep sind die folgenden beiden Damen ein tolles Beispiel
dafür, dass es auch in reiferen Jahren noch reichlich gute Rollenangebote gibt - vorausgesetzt, man
hat mehr zu bieten als nur "eine schöne Larve". Ab einem gewissen Alter trennt sich die Spreu vom
Weizen - da sind Charisma und Talent in steigendem Ausmaß gefragt.


Bildquellen Helen Mirren: klick, Bildquellen Judi Dench: klick

Die britische Charakterschauspielerin Dame Hellen Mirren (geb. 1945) zählt für mich zu den 
alterslosen Schönheiten, die ihr ganzes Leben lang Intelligenz, Charme und Sexappeal zu bieten 
haben. Und die an Jahren älteste in meiner Promi-Runde, Dame Judith „Judi“ Olivia Dench (geb. 
1934) ist in meinen Augen ohnehin eine der schönsten "alten Damen" dieser Welt. Sie wirkt sogar 
noch attraktiv, wenn sie nicht lächelt - und das schaffen nur die wenigsten. Dabei zählt(e) sie keines-
wegs zu den "klassischen Schönheiten" - weder heute noch als junge Frau mit ihrer Körpergröße 
von gerade mal 1,55 m, ihren etwas rundlichen Formen und dem frechen kurzen Schopf.

Eine der am schönsten gereiften österreichischen Frauen von einiger Prominenz, die Schauspielerin, 
Sängerin und Schriftstellerin Erika Pluhar (geb. 1939), behauptete einmal von sich, dass sie sich nie
als "schön" betrachtet habe, allenfalls als "apart". 


Bildquellen Erika Pluhar: klick

Nun, darüber lässt sich streiten, die Männerwelt war jedenfalls ganz wild auf sie - und wild 
bewegt, völler Höhen und Tiefen, war dem entsprechend auch ihr Beziehungsleben, ihr Leben ganz
allgemein. In der Süddeutschen Zeitung gab sie im Jahr 2011 ein sehr lesenswertes Interview, mit 
dessen Hilfe ihr diese Frau näher kennenlernen könnt. (Klick zum Interview)

 Einen kleinen Auszug daraus will ich euch allerdings hier bieten, weil er zum Thema passt - nämlich
"Erika Pluhar über das Altern":

Die alte Marlene Dietrich verhüllte in ihrem Pariser Apartment die Spiegel. Was empfinden Sie 
heute beim Blick in den Spiegel?

Natürlich nehme ich das Welkwerden wahr, und es braucht ein bissel, bis mein inneres Empfinden 
sich in der alt gewordenen Frau wiedererkennt, die mich im Spiegel anschaut. Aber Schönheits-
operationen machen alles nur schlimmer. Sich das Alter mit dem Skalpell entfernen zu lassen ist eine 
Entwürdigung des Älterwerdens. Wer gegen das Altern ankämpft, altert bloß, ohne zu reifen. Ich habe 
bei Menschen nie nach Schönheit Ausschau gehalten. Etwas Kühnes tun oder ein bissel Leben hinter 
sich bringen: Dann kann aus einem Gesicht was werden. Vielleicht ist es auch gescheiter, sich nicht 
makellos zu fühlen. Solche Menschen tendieren zur Oberflächlichkeit.

Quelle: klick


Bildquellen Iris Berben: klick, Bildquellen Hannelore Elsner: klick

Die deutschen Schauspielerinnen Iris Berben (geb. 1950) und Hannelore Elsner (geb. 1942) benötigen
(so steht's zumindest geschrieben) ebenfalls keine schönheitschirurgischen Großangriffe, um weiterhin 
gute Rollen zu erhalten. Im Gegenteil: Wenn ihr euch so anseht, bei wie vielen Produktionen die beiden
 in den vergangenen Jahren beteiligt waren, werdet ihr erkennen: Das Geschäft brummt! Filme mit
Identifikationsfiguren für Frauen jenseits der 50, 60 oder 70 kommen beim Publikum gut an - und da 
will natürlich niemand faltenlose Mimikkrüppel sehen, sondern Frauen, die echt wirken und gereift
sind "wie guter Wein".

Diesen Spruch vom guten Wein beansprucht ja normalerweise die Männerwelt für sich, aber wenn
man sich bei den Promis so umsieht, gibt es - jedenfalls für meinen Geschmack - gar nicht sooo viele,
von denen ich meine, dass sie sich's "im Alter verbessert" haben. Manche werden einfach nur dick
oder sehen verlebt und versoffen aus. Aber es gibt sie natürlich, die Männer, die mich früher nicht
hinter dem Ofen hervorgelockt hätten und die ich heute "durchaus ansprechend" finde (um es mal so
auszudrücken, dass auch Herr Rostrose gut damit leben kann ;o)).


Bildquellen George Clooney: klick, Bildquellen Richard Gere: klick

 Oder formulieren wir's mal so: Es müsste mir schon sehr, sehr kalt sein, um trotzdem hinter dem
Ofen zu bleiben, wenn einer dieser beiden mich JETZT hervorzulocken versuchen würde ;o) Als 
Milchbubi hat mir aber weder George Clooney (geb. 1961 - mein Jahrgang und somit der Jüngste in
diesem Posting) etwas herausgerissen noch Richard Gere (geb. 1949). Mit grauen Schläfen, sanftem
und von einem Strahlenkranz umrahmtem Verführerblick und ihren Denkerfalten auf der Stirn wirken
sie meiner Meinung nach erst so richtig interessant.

Zum Abschluss habe ich noch einen ganz besonderen "Typ" für euch:




Das Bild habe übrigens nicht ich aufgestöbert - es wurde mir von Bienenelfe Kerstin und "Bärenoma"
Helga per Mail für meine Lachfaltenrettungsaktion zugeschickt - sie haben es in den Nürnberger
Nachrichten vom 3.6.2015 entdeckt. (Foto: Maria Schöpf) Danke euch beiden für diesen netten
lachfaltigen Charakterkopf! :o)





 Und nun ist es wieder an euch allen, die Lachfalten zu retten, mit euren witzigen, lebensfrohen oder
auch nachdenklichen Beiträgen zum Thema. Hier könnt ihr euch Tipps holen und die Spielregeln
durchlesen - und verlinken könnt ihr eure Beiträge einen Monat lang hier unter diesem Posting! Was
ich euch schon im vorigen Post geschrieben habe, gilt übrigens noch immer: Im Moment ist hier
 einiges los und nur wenig Zeit zum Bloggen - seid mir daher bitte nicht böse, falls es ein Weilchen
dauert, bis ich euch einen "Gegenbesuch" abstatte!

♥♥♥
♥♥♥ Ganz herzliche Rostrosengrüße und 
Küschelbüschel von der Traude
♥♥♥

Sonntag, 7. Juni 2015

Zwei Spaziergänge und zwei Rezepte aus der Natur

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
Servus, ihr lieben treuen und neuen LeserInnen!
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 



 Herzliche Grüße von der Baustelle!*) 

Ich freue mich sehr, dass ihr bei mir vorbeischaut, auch wenn ich derzeit nur selten zum Posten und 
zu Blogrunden komme... Ein liebes Willkommen auch an alle, die hier noch neu sind! Wie schön,
dass ihr zu mir gefunden habt!

*) Demnächst werde ich euch ein paar Badezimmerfotos mit den Baufortschritten zeigen, aber heute
springen wir gleich mal mit Elan zu den im Titel erwähnten Spaziergängen. Einer davon fand Ende Mai
während eines Besuches bei Freunden am nordöstlichen Wiener Stadtrand statt, und von diesem Tag
stammen auch meine Outfit-Fotos für Ines Meyroses Juni-Aktion im Modejahr 2015 (zum Thema
"Maxi-Muster"). Den anderen Spaziergang habe ich vor ein paar Tagen in meiner Wohnumgebung
 unternommen - und bei beiden Spaziergängen entstanden jede Menge Aufnahmen, die ich euch hier
bunt gemixt zeigen möchte, ohne euch groß zuzutexten ;o)



Mein Beitrag zu Brittas Makro-Montag: Die rosarote Mohnblume wuchs ganz allein neben einem Bahndamm
Ein Falke späht vom Waggon-Dach

Die Sumse-Hummel ist mein Beitrag zu Juttas Natur-Donnerstag
Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, welcher Bloggerin ich versprochen habe, dass ich weißen Zierlauch im voll 
erblühten Zustand herzeigen werde. Hier ist jedenfalls der weiße Sternkugellauch von meiner Freundin Brigitte (links oben) 
und der nicht ganz kugelrunde weiße Zierlauch, der im Rostrosengarten wächst (rechts unten; im Vordergrund seht ihr hier 
noch eine andere Zierlauchart.)
Mein Beitrag zu Ines Meyroses Maxi-Muster, Sunnys Um Kopf und Kragen und Tinas Freitags-Outfit
 

Den hauptsächlichen Textanteil werden heute die zwei folgenden "Rezepte aus der Natur" 
einnehmen, die es hier in letzter Zeit gegeben hat: Hollerküchle und Brennnesselspinat! Aber damit 
es in diesem Posting nicht zu viel wird, zeige ich euch hier fürs erste nur die Fotos davon und lagere
die Rezepte wieder in einen eigenen Post aus:




Zu den Rezepten kommt ihr hier.

 Ja, das war's für heute auch schon wieder, ihr Lieben. Die Badezimmer-Fotos kommen wie gesagt
demnächst. Vorher wird es allerdings noch mein neuestes Posting zur Aktion Rettet die Lachfalte!
geben - und zwar wie immer zur Monatsmitte! Ihr könnt eure lachfaltigen, lebensfrohen oder in anderer
Weise zum Thema passenden Beiträge bis dahin aber auch noch unter meinem Lachfaltenrettungs-
Posting des Monats Mai verlinken - ihr wisst ja, die Aktion dauert immer einen Monat und ich freue
mich über jeden eurer Beiträge! Übrigens verlinke auch ich dieses Posting noch bei RDL #5, denn
schöne Spaziergänge in der frischen Luft sind immer gut für die Lebensfreude und  von meinen
Lachfalten bekommt ihr hier ja auch wieder einiges zu sehen ;o))

Ich danke euch für eure überwältigend vielen und aufbauenden Zeilen zu meinem vorigen Post über
das Lipödem und auch für euer Lob zu meinem dort gezeigten Häkeldreieckstuch! (Inzwischen bin ich
vom Virus befallen und habe mit einer Granny-Decke begonnen - seufz! Da habt ihr mir was angetan ;o)))
Danke auch schon mal vorab für die Kommentare, die ihr mir möglicherweise zu diesem Posting hier
hinterlasst. Seid mir bitte nicht böse, falls ich es nicht schaffen sollte, euch gleich einen "Gegenbesuch"
abzustatten - im Moment ist hier wie gesagt einiges los und nur wenig Zeit zum Bloggen, aber wer hier
schon länger liest weiß, dass ich eine "treue Seele" bin und euch bestimmt nicht vergesse!

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
  Ganz herzliche Rostrosen-Juni-Grüße von eurer  
Traude
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
 Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google + 

Zwei Rezepte aus der Natur


 Servus, ihr Lieben!
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 


Achtung - das heutige Hauptposting erscheint in wenigen Minuten - und zwar > hier. Dies ist
nur ein "Ableger" davon, für alle, die gern die beiden darin erwähnten Rezepte haben wollen! :o)

Zur Zeit sind die Gärten, Feldränder und Auwälder ja voll mit den weißen Dolden des Holunderstrauchs,
und wer den Geschmack und Geruch von Hollerblütensirup mag, wird vielleicht auch gern mal das
folgende Rezept ausprobieren wollen:


Hollerküchle (Holunderblüten im Backteig)

Zutaten für 4 Portionen

Für den Teig:
2 Eier (vegane Variante: Eier weglassen, stattdessen 1 EL Sojamehl)
200 g  Kamutmehl (bzw. Dinkel- oder Weizenvollkornmehl)
ev. 1 EL flüssiger Honig (oder Agavendicksaft)
1/8 Liter Milch (oder Sojamilch)
1 Prise Salz

12 Holunderdolden
Öl nach Bedarf zum Ausbacken bzw Frittieren
Staubzucker (Puderzucker) oder Vanillezucker zum Bestreuen




 Die Blüten sollten natürlich nicht in der Nähe einer befahrenen Straße gesammelt und möglichst 
frisch verwendet werden. Gut ausschütteln, damit ev. vorhandene Tierchen herausfallen, nicht 
waschen.

Die Zutaten für den Teig glatt verrühren, die Konsistenz sollte in etwa der eines Palatschinkenteiges 
(Pfannkuchenteiges) entsprechen.Falls der Teig zu flüssig ist, noch etwas Mehl beifügen, ist er zu zäh, 
gebt noch etwas Milch oder Mineralwasser (oder auch einen Schuß Bier) hinzu.

Reichlich Öl  in einer Pfanne oder einer Fritteuse erhitzen. Holunderblüten am Stiel anfassen und 
durch den Teig ziehen, dann mit dem Stiel nach oben ins heiße Fett legen und schwimmend backen, 
bis der Teig goldbraun ist.

Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und nach Geschmack mit Zucker bestreuen.



Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
Achtung - hier findet ihr noch ein weiteres Holunderblütenrezept - und zwar für eine köstliche Mousse! 
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


Auch die Brennnesseln bieten frische junge Triebe - und aus ihnen kann man einen gesunden und
g'schmackigen Spinat machen, den (wundersamerweise) sogar mein Mann mag!


Brennnesselspinat

Zutaten für 4 Portionen:

500 g frische Brennnesseltriebe
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
etwas Olivenöl
ev. 1 TL gekörnte Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
ev. Muskatnuss
2 EL Schlagobers (Sahne) oder Rama Creme fine zum Kochen 
(oder 2 EL vegane Sahne)
4 EL Pinienkerne


 
 


Auch hier gilt wieder: Nur dort ernten, wo keine Autos fahren und auch nicht unbedingt all zu viele
Hunde hinpieseln (vorzugsweise mit Handschuhen und Schere ;o)) Damit es keine unbeabsichtigte
"Fleischbeilage" gibt, sollte man sie entweder gut ausschütteln oder sicherheitshalber sanft abspülen.

Die Brennnesseln mit kochendem Wasser übergießen, damit die Blätter nicht mehr brennen. Dann 
abtropfen lassen und mit einer Kräuterwiege fein schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchstücke 
in heißem Öl glasig andünsten. Die feuchten, gehackten Brennnesselblätter und die gekörnte 
Gemüsebrühe dazugeben. 5 bis 10 Minuten dünsten, dabei ab und zu umrühren.

In einer weiteren Pfanne können währenddessen die Pinienkerne ohne Öl geröstet werden – Achtung, 
das dauert nur ganz kurz – danach die Kerne gleich in eine Schüssel geben, denn in der Pfanne 
würden sie verbrennen.

Am Schluss die Sahne zum Brennnesselspinat dazugeben und mit Salz, Pfeffer und ev. Muskatnuss 
abschmecken. Wer möchte, kann den Spinat auch mit dem Stabmixer pürieren, das haben wir aber 
nicht gemacht, uns schmeckt er besser, wenn er Biss hat.

Mit den Pinienkernen bestreut servieren – das macht den „Biss“ noch kerniger und rundet den 
Geschmack herrlich ab.

Dazu passt Brot oder Bratkartoffeln, ein Spiegelei oder auch gebratener Grillkäse (Haloumi). Für die
 vegane Variante kann man stattdessen Tofu verwenden.


Guten Appetit!

Diese Rezepte werden demnächst in meinen "Rezept-Ordner" aufgenommen!
(Ihr findet ihn direkt unter meinem Header, bei den Reiseberichten!)