Sonntag, 14. Januar 2018

ANL # 25 - 3 neue Herausforderungen bei ANL

Servus ihr Lieben!


Auf meine Frage, ob ihr wollt, dass  ich die Aktion ANL fortsetze, kam fast durchwegs ein JA.
Ich war darüber eigentlich etwas verblüfft, da ich eine gewisse ANL-Müdigkeit festgestellt
hatte.*) Doch solange noch ausreichend Interesse besteht, mache ich 2018 gerne weiter!

*) Immerhin gab's beim allerersten ANL-Linkup 72 Verlinkungen zu verzeichnen, beim
zweiten gar 82,  beim zwölften 36 und beim vierundzwanzigsten nur noch 25 Verlinkungen. 
Allerdings hat das wohl auch damit zu tun, dass manche BloggerInnen
ganz allgemein während der letzten beiden Jahre Blog-müde geworden sind...

Aber wir geben nicht auf, sondern bleiben frisch, munter und energiegeladen dabei,
Stück für Stück die Welt zu retten! 👍😊🌳🌹🌴🐒🐟🐯🌲


3 der Hauptbestandteile meiner Island-Urlaubs-Minigarderobe: grünes Kleid, schwarzer Stufenrock, roter Wickelrock. 
Und dazu kamen dann noch 3 Hosen für die Landausflüge. Und ein paar Oberteile....

Und somit geht die Aktion Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life
in ihr drittes Jahr. Damit es jedoch nicht langweilig wird und damit sich auch diejenigen
unter euch beteiligen können, die bislang keine Idee hatten, welche Art von Beitrag sie dazu 
leisten könnten, habe ich mir eine kleine "Zusatz-Herausforderung" einfallen lassen. Oder 
genauer gesagt, DREI Zusatz-Herausforderungen.

(Aber keine Sorge, wer sich wie bisher mit Postings über Umweltthemen, Tierschutz, Natur-
Gärten, Kräuterheilkunde, humanitäre Themen, Flohmarktfunde, mit Veggie-Rezepten, 
DIY-Projekten - egal ob gebastelt, genäht, gestrickt, gehäkelt etc. - verlinken möchte, kann das 
gerne auch weiterhin so halten. Mehr Ideen für Projekte, die die Welt ein bisserl besser machen,
gibt's HIER.)


... sowie - ganz wichtig - dieser Jacquard-Kurzmantel!

Was das alles mit den hier eingefügten Fotos meiner Island-Capsule-Wardrobe zu tun hat, 
die ihr ja auch schon in meinem Reisebericht gesehen habt, werde ich euch in der Folge noch 
erklären. Die sind nämlich nicht nur dazu da, dass ihr euch die einzelnen Kombinationen im 
direkten Vergleich ansehen könnt, sondern haben auch noch einen weiteren Hintergrund.




Herausforderung Nr 1:
1 Teil - 3 Looks

Hier geht es darum, "1 Teil",
also ein Kleidungsstück oder z.B. auch ein Sofa, ... eine Wohnzimmerwand, ... mit einfachsten
Mitteln zu "verwandeln". Das ganze sollte möglichst ohne Neuankäufe ablaufen. Wenn geht,
würde ich davon jeweils gern drei Gestaltungsbeispiele sehen - "3 Looks". (Zur Not kann ich auch
mit nur zwei Beispielen leben - vor allem, wenn ihr ältere Posts verlinkt, wo es eben nur zwei 
Beispiele gibt - ich freue mich jedoch ebenso über vier und mehr Looks... 😉) Und ich würde mich
besonders freuen, wenn auch BloggerInnen mit Kleidungs-Ideen mitmischen, die normalerweise 
keine Modeblogs betreiben. (Denn einige von euch haben mir bereits geschrieben, dass ich sie zu
mutigeren bzw. neuen Kombinationen inspiriert habe.Gebt diese Inspiration bitte auch an andere
weiter!) *)


👢👜👘👟👕👖🎀

In der folgenden Collage zeige ich euch an einem Kleidungsbeispiel, wie ich das meine: 
Das grüne Des*gualkleid durfte mich an drei Tagen unserer Islandreise in unterschiedlichen 
Kombinationen zum Abendessen begleiten. Von links nach rechts seht ihr den Mix von Tag 6 
(mit einem Shirt über dem Oberteil und einem roten Kimonogürtel wurde das Kleid quasi zum 
Rock, dazu ein roter Unterrock), den Mix von Tag 11 (Flower-Power-Look mit weißem 
Häkelblütenshirt und zwei verschiedenen Unterröcken) sowie den Mix von Tag 1 (ziemlich 
pur mit rotem Gürtel und hervorblitzendem roten Top).


* ) Wenn ihr keine "Modeblogger" seid bzw. euch nicht gern im Blog zeigen möchtet, aber dennoch gern mit Kleidung 
mitmischen möchtet, könnt ihr die Kombinationen auch möglichst gut erkennbar z.B. auf einen Kleiderbügel oder eine 
Kleiderpuppe hängen.


Durch die unterschiedlichen Accessoires wirkt das Kleid jedes Mal ein bisschen anders.

Was das mit ANL zu tun hat? 

Nun, ein Kleidungsstück, das viele Gesichter besitzt, hat das Talent, eine Garderobe vielseitiger 
und somit auch nachhaltiger zu machen. Denn wenn in den vorhandenen Kleidungsstücken genug 
Kombinationsspaß steckt, ist das Bedürfnis nicht so groß, immer wieder Neues zu kaufen. Das ist 
gut für die eigene und für die allgemeine Lebensqualität, denn so bleibt mehr Geld für Wichtigeres -
und auf der Erde werden Ressourcen geschont. Und glaubt mir, wenn ihr achtsam genug seid und
ganz genau hinseht, könnt ihr in jedem Kleidungsstück Potential zum Verwandeln entdecken!  

Dasselbe gilt auch für z.B. das oben erwähnte Sofa - 
mit ein paar einfachen "Zutaten" wie Kissenüberzügen und Überwürfen kann eine braune Couch
 zu einer roten werden (oder umgekehrt), eine einfarbige zu einer bunten, eine frühlingshafte zu einer
herbstlichen usw. Auch hier würde ich mich freuen, wenn ihr möglichst nichts Neues kauft (oder 
wenn das "Neue" zumindest Second-Hand ist oder aus Ressourcen-schonenden Materialien angefertigt 
wurde). Die Kissenüberzüge und Hussen können selbstgenäht, -gehäkelt, -gestrickt... sein, ihr könnt 
aber auch auf andere Weise eure Fantasie spielen lassen... 


Der rot-gemusterte Wickelrock wurde auf der Island-Reise auch ganz unterschiedlich kombiniert: Mal mit dunkel-, 
mal mit hellgrünem Oberteil - und in Hamburg, wo mich wegen gesundheitlicher Angeschlagenheit keiner mehr 
fotografierte, mit roter Bluse.


In der unteren Collage seht ihr zur weiteren Untermalung noch, dass sogar das
grüne Kleid und der rote Wickelrock zusammenpassen. Und dass sowohl Rock als auch
Kleid mit dem Strickmantel aus Bio-Merinowolle harmonieren:




Zumindest vom rechten Beispiel kann ich euch sogar Tragefotos bieten. Diese Fotos stammen
übrigens aus jenem Post, in dem ich euch gezeigt habe, welche Mix-Experimente ich vor der
Reise gemacht habe: KLICK. Ich hoffe, da ist einiges an Inspiration für eigene Experimente
(und eigene ANL-Beiträge) für euch dabei!!!




Herausforderung Nr 2:
ZWECKentfremdet

Hier geht es darum, einen Gegenstand, den ihr bereits besitzt, mal ganz anders als ursprünglich 
gedacht zu verwenden. Klassische Beispiele dafür sind ein Teekessel als Vase, das Gestell einer 
alten Nähmaschine als Blumentisch oder eine Suppenterrine als Blumentopf. Klickt einfach mal
HIER und schaut euch Beispiele an. Da könnt ihr dann so interessante Vorschläge sehen wie eine
Gemüsereibe als Buntstiftbehälter oder ein Fahrrad als Waschtisch. Zeigt uns solche oder aber auch
eure eigenen originellen ZWECKentfremdungen.

Aus meiner Island-Minigarderobe kann ich euch abermals eine Kostprobe bieten: Da habe ich 
nämlich einen Loop ZWECKentfremdet, indem ich ihn zum Rock machte (siehe untere Collage 
rechts und Mitte). Mehr darüber erfahrt ihr in DIESEM Reiseberichts-Kapitel.




Das linke Bild in der oberen Collage und die drei Fotos hier unten haben hingegen wieder mit
der 1. Herausforderung  "1 Teil - 3 Looks" zu tun: Denn in all diesen Outfits spielt mein schwarzer 
Stufenrock eine Rolle - und genau genommen auch in dem Outfit mit dem "Loop-Rock", denn da 
fungiert er als Unterrock 😉

 


Herausforderung Nr 3:
Aus ALT mach NEU

Für die dritte Herausforderung kann ich euch jetzt auf die Schnelle kein eigenes Beispiel bieten,
aber das Internet ist voll davon. HIER und HIER könnt ihr euch Anregungen holen, und bestimmt
 haben viele von euch schon mal einen alten Stuhl mit einem neuen Anstrich verändert oder eine Lampe
mit einem neuen Schirm aufgepimpt und können uns die Ergebnisse zeigen. (Vorher-Nachher-Fotos
wären natürlich toll!) Für NäherInnen bieten sich Projekte unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade
an wie das Umnähen eines zu engen Kleides in einen passenden Rock, das Gestalten einer coolen
Tasche aus alten Jeans oder einer Wimpelgirlande aus kaputten Geschirrtüchern oder T-Shirts.
Undsoweiterundsofort.
Alles klar?



Mix mit olivgrüner "Camouflage"-Hose


Dann freue ich mich einfach mal schon riesig auf all eure eifrigen Verlinkungen
mit vielen tollen Ideen! Und wie gesagt, es gilt auch weiterhin, was bisher für ANL gegolten
hat - jeder Beitrag, der die Welt ein bisserl besser macht und zu den Vorschlägen passt, die ich
euch HIER unterbreitet habe, ist gern gesehen!


Eine von vielen Kombinationen mit der grünen Hose - alle anderen könnt ihr euch im Island-Reisebericht*) ansehen


*) Zum Island-Reisebericht kommt ihr übrigens HIER bzw. wenn ihr auf den entsprechenden
 Button unter meinem Header klickt. Und der nächste kurze Reisebericht (Spanien im Oktober
2017) ist schon in Arbeit!!!

Mix mit roter Hose


Nun, ihr Lieben, seid aber mal wieder ihr an der Reihe mit euren Themen, die die Welt ein
Stückerl besser machen. Habt keine Scheu, auch Ideen zu posten, die euch "klein" erscheinen - 
erzählt oder zeigt uns bitte jede Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem besseren Platz macht 
bzw. die zu den Begriffen Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt.
Denkt daran: Jede gute Idee kann ansteckend wirken!

Denkt bitte auch daran, in euren Postings mit folgendem Link auf die Aktion A New Life 
hinzuweisen: http://rostrose.blogspot.co.at/p/anl.html Und ich möchte euch auch bitten, ein
Exemplar des unten in drei verschiedenen Farben abgebildete Logos in eurer Seitenleiste zu 
verlinken, um möglichst viele zum Mitmachen zu bewegen. *)


*) Es geht hier nicht darum, dass mein Blog "beworben" wird, sondern dass möglichst viele Menschen dazu 
motiviert werden, sich Gedanken über die Welt und ihren Zustand zu machen - und über die Möglichkeit, einen 
sinnvollen Beitrag zur Verbesserung der Situation zu leisten. Wenn viele Menschen die Aktion ANL kennen und
ihre tollen Ideen zeigen, ist das ein Schritt in diese Richtung.


http://rostrose.blogspot.co.at/p/anl-new-life.htmlhttp://rostrose.blogspot.co.at/p/anl-new-life.htmlhttp://rostrose.blogspot.co.at/p/anl-new-life.html


  Und nun lasst uns zusammen die Welt retten - ich freue mich schon sehr auf eure Beiträge!



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer Traude

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PS:
Ich möchte euch auch abermals auf den Blog
  EiNaB  - einfach . nachhaltig . besser . leben!
hinweisen. Hier wird über über DIY, urbane Selbstversorgung, Nachhaltigkeit, zero waste,
Plastikreduktion, Naturkosmetik im Alltag etc. gebloggt - und wenn ihr passende Beiträge habt,
könnt ihr euch unter den EiNaB-Posts genauso verlinken wie z.B. unter meinen ANL-Beiträgen.
Auch das ist ein Schritt in die richtige und wichtige Richtung!

PPS:
Zum Schluss will ich euch ein Posting von Frau Hummel ans Herz legen, in dem
es um den Dokumentarfilm TOMORROW geht, den auch ich vor kurzem gesehen habe und
der einen sehr großen Beitrag dazu leisten kann, den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten -
immer vorausgesetzt, das er von vielen Menschen gesehen (und beachtet, diskutiert, zum Beispiel 
genommen) wird. Denn in diesem Film geht es nicht um große "Entscheidungen von oben", sondern 
tatsächlich darum, was JEDER von uns zuwege bringen kann. Um kleine und große Initiativen. Um 
geniale Lösungen, wie man mit der Umwelt leben kann anstatt gegen sie. Da steckt so viel 
Wissenswertes über die Welt und unsere Zukunft drin, so viel Potential und positive Energie...;
 ich denke, es ist ganz wichtig, dass diesen Film möglichst viele sehen, damit es ihnen leichter 
fällt, gemeinsam an einem Strang zu ziehen...

Unter Umständen werde ich darüber auch noch einen eigenen Beitrag machen - aber hier
geht's schon mal zum Post von Frau Hummel bloggt.
🌳🌹🌴🐒🐟🐯🌲

PPPS:
Eines hab ich noch! GANZ zum Schluss gibt's jetzt nämlich Fotos vom verschneiten 
Wochenende in Rostrosenhausen - und vom Gastkater Austria, der sich aufgrund der Wetterlage 
erstmals auf unser Sofa wagte und dort ein gemütliches Nickerchen einlegte, ehe er sich wieder 
hinaus in die Kälte begab:

verlinkt bei Gartenglück Linkparty


Und hier geht's nun endlich zum Linkup:


Mittwoch, 10. Januar 2018

Weiß, warm und ummantelt

Servus Ihr Lieben!


Danke für eure lieben Zeilen zu meinem vorigen Post 

Derzeit hinke ich mit so ziemlich allem hinterdrein. Deshalb gibt es heute ein Posting
mit verhältnismäßig wenig Text von mir. Ich habe aus den Themen von drei verschiedenen
aktuellen Linkup-Aktionen eine Capsule Wardrobe gebastelt und beteilige mich damit bei
ihnen.




Beim neuen Linkup von Maren - Colour of the Month - geht  es zu Jahresbeginn um WEISS, 
die "Farbe des Anfangs". Bei den Modischen Matronen geht's um das Thema Warm in Strick. In
meinem vorigen Beitrag habe ich diese beiden Themen schon miteinander verbunden.

Dabei kam auch die Frage auf, ob mein Pullover tatsächlich gestrickt oder vielleicht doch eher 
gehäkelt ist. Nein, er ist gestrickt, Beweisfoto siehe obere Collage. Bei Sabine Gimm gibt's
von 15. bis 21. Januar die erste Themenwoche - Mein liebster Wintermantel. Den seht ihr ganz 
zum Schluss.
 



Oben: (Fast) ganz in Weiß mit einem schwingenden Lochspitzentop und meiner
"geretteten" s/w-Bluse. Von der Rettungsaktion konntet ihr HIER lesen. 

Unten: Als ich die Bluse in den frühen 1990ern kaufte, hätte ich sie niemals mit weiß 
kombiniert. Seinerzeit trug ich vor allem schwarz und besaß keine weiße Hose, keinen weißen 
Rock, ja nichtmal eine weiße Bluse. Aber einen schwarzen Stufenrock, wie ich auch jetzt
zwei Stück besitze. Das sah dann ungefähr so aus:


Heutzutage gefalle ich mir in hellen Farben und bunt besser - früher habe ich mich darin unmöglich gefühlt!


Mittlerweile habe ich ab und zu schon auch gern ein bisserl Farbe dabei - vorzugsweise rot:
(Weitere Tragevarianten der Bluse mit schwarzem Rock und roten Zutaten folgen weiter unten...)




Momentan mag ich recht weite Oberteile - sie verdecken den Weihnachtskeksbauch 😉...

Die weiße Hose fanden einige von euch unpraktisch, und in den 1990ern hätte ich das sofort
unterschrieben. Mittlerweile trage ich weiß gerne und mache es auch nicht schmutziger als
dunkle oder bunte Klamotten. Zur Not kann man weiß auch bestens umfärben (Beispiele HIER).




Oben habe ich die weiße Hose mit dem alten schwarzen Trompetenärmel-Pulli, den ihr u.a. von 
HIER kennt, kombiniert und trage darüber auch noch ein weißes Strickjäckchen. Ja, auch DAS ist 
gestrickt und nicht gehäkelt! 




Etwas mystischer (und wärmer) wirkt das Ganze, wenn statt des weißen Jäckchens ein 
ärmelloser, schwarzer Strickmantel (Chasuble) übergeworfen wird. Dieses Chasuble kennt ihr
 u.a. von HIER. Und mit einer Prise rot sieht der Mix spannender  aus.

HIER und HIER könnt ihr euch übrigens noch weitere schwarz-weiß-rote Mixe von mir
ansehen.




So wirkt dieselbe Kombination ohne den langen schwarzen Mantel: 




Selber Pulli, dunkelgrüner Des*gual-Rock, den ihr beispielsweise von HIER kennt
(unteres Drittel des Posts). In der folgenden Collage ist der Pulli in den Rock hineingesteckt, 
in der Collage darunter trage ich den Pulli lässig über dem Rock - das erzeugt einen recht
unterschiedlichen Effekt:


Viele meinen, dass der Rock schwarz ist - nein, er ist grün mit weißem und schwarzem Muster. Schaut mal ganz genau hin!

Noch einmal diese Kombi, diesmal mit dem Chasuble (hat ein bissl was von Talar, finde ich):



Abermals der dunkelgrüne Rock, hier mit dem weißen Strickpulli vom vorigen Post und dem
Stickjackerl von oben:



 Da unten wurde das weiße Strickjackerl wieder gegen das schwarze Chasuble ausgetauscht.
Sonst ist (bis auf die Kette) alles gleich, aber der Effekt ist ein ganz anderer:



Nun noch die oben angekündigten Tragemöglichkeiten der geretteten Bluse mit roten Zutaten
- mal reingesteckt, mal mit einem Tuch gegürtet:




Und zuletzt der versprochene liebste Wintermantel. Den kennt ihr beispielsweise von HIER
und ich trage ihn u.a. deshalb gern, weil er graue Tage bunt macht und weil ich finde, dass er
mir gut steht. Außerdem ist er aus Naturmaterialien (50 % Schurwolle, 50 % Viscose). Leider
 muss ich die Knöpfe recht häufig nachnähen, das ist offenbar ein großer Nachteil dieses Uniform-
Knopf-Stils. (Bei meiner Sgt.-Pepper's-Jacke geht's mir genauso...)

Der Mantel passt auch gut über alle heute gezeigten Kleidungsmixe drüber - bloß wenn ich
das schwarze Chasuble trage, finde ich den Mantel zu kurz dafür.




Bei Tinas Freitagsoutfit verlinke ich diesen Beitrag ebenfalls.
Und beim LETZTEN Um Kopf und Kragen... Und weil hier alles schon 
lange Zeit von mir getragen und nur immer neu gemixt wird, werde ich meinen heutigen Beitrag
 ab 15.1.2018 außerdem beim ersten ANL in diesem Jahr verlinken! (Bitte plant auch ihr schon 
mal das eine oder andere Posting ein, das zum Themenbereich 
Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life passt. DANKE!)


  Herzliche Rostrosengrüße und bis bald,
eure Traude


Freitag, 5. Januar 2018

Jetzt aber wirklich: Rückblick auf die Rostrosen-Weihnachtszeit 2017 - Teil 2

Servus, ihr Lieben!
♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥*♥♫♫♥


Ganz herzlichen Dank für all eure lieben Zeilen zum Jahreswechsel und zu meinem ersten
Teil des rostrosigen Rückblicks auf die Weihnachtszeit! Jetzt habe ich zwar schon vielen
von euch meinen Neujahrsbesuch abgestattet - aber leider längst noch nicht allen - sorry!

Entschuldigt bitte auch nochmals meinen "Fehlstart" dieses Postings vor zwei Tagen... Da war
es einfach noch nicht fertig und ich musste es wieder "zurückholen". Heute geht es aber wie
versprochen weiter mit Weihnachten im Rostrosenhaus! (Und hier könnt ihr in alten Beiträgen
schwelgen bzw. euch durchlesen, wie das bei uns mit dem Fest so gehandhabt wird - Rostrosen-
Weihnachten 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009 ... ja, so lange gibt es mich schon
 in der Bloggerwelt 😉😊)

Unten könnt ihr schon mal einen Blick auf unser Wohnzimmer
werfen, wie es sich am Nachmittag des 24. Dezember 2017 präsentiert hat:





 Wie ich euch in meinem Beitrag Adventzeit in Rostrosenhausen
gezeigt habe, griff ich in meiner Advent- und Weihnachts-Deko diesmal die Sandfarben unserer
Fotografien an der Bilderwand auf. Und auch der Tisch war in passenden Tönen gedeckt - mit
Servietten in Orange vielleicht ein bisserl "wagemutig" und für eine Weihnachtsfeier ungewöhnlich,
aber ich fand, das harmoniert gut mit den Weihnachtskugeln, manchen Motiven auf den
Kaffeetassen sowie den Sofakissen.

Außerdem war die Deko sehr international und wild gemixt: Während die Bilder an der Wand
aus Afrika und den USA stammen, haben wir das silbern bestickte weiße Tischtuch aus Indien
mitgebracht, die Mitteldecke ist mit Orient-Ornamenten verziert und ein Erbstück meiner Großen
Oma (entweder ein Souvenir aus Istanbul oder ein Syrien-Reisemitbringsel von Tante Mitzi, so
genau weiß ich das leider nicht mehr), die Kaffeehäferln sind größtenteils Geschenke von
Freunden, teilweise mit asiatischen Motiven, die Zuckerdose von meinen Eltern...





Aufmerksame Beobachter werden feststellen, dass wir an der Bilderwand seit dem  
Adventzeit-Beitrag ein bisserl was verändert haben... Und auch Schaufensterpuppe Amanda trug
 am Weihnachtsabend nicht mehr die dunkelgrüne Perücke, sondern eine rötliche. Später bekam
sie von mir dann auch noch ein zum Seidenmantel passendes Haarband, so gefiel mir das besser.



Außer Amandas Haarband könnt ihr hier die orientalische Mitteldecke genauer sehen und auch, wie ich die 
Rosenvase weihnachtlich verziert habe: nämlich mit Thujenzweigen und meinem alten Silberbesteck.
Könnt ihr's sehen? Bärchen Aljoscha saß am Kutschbock des Weihnachtsschlittens, gezogen vom Eisenhirsch.  
Und Maxwell entspannte sich vor der Ankunft der Gäste. 

Die weißen Rosen waren - jedenfalls für mich - die Stars des Weihnachtstisches, denn dabei 
handelt es sich um ein ganz besonderes Geschenk meines Göttergatten: Er mag nämlich keine 
Schnittblumen und verschenkt sie daher normalerweise auch nicht. Doch diesmal ist er über seinen 
Schatten gesprungen - und hätte dabei (durch die Wartezeit im Blumenladen) sogar beinahe seinen 
Zug von Wien nach Hause versäumt. Das Opfer hat sich gelohnt - meine Überraschung war riesig, 
die Freude - inklusive Tränen in den Augen - auch, und diese Rosen blieben über eine Woche lang 
wunderschön! Derzeit hängen sie zum Trocknen im Wohnzimmer, um ihre Schönheit zu 
konservieren... (Denn wer weiß, wann sich Herr Rostrose das nächste Mal überwinden kann 😉)




Unsere Katzen - inklusive Gastkater Austria - waren teilweise während der Vorbereitungszeit
im Haus, teilweise auch am Nachmittag und Abend, als die Gäste kamen. Wobei der Anschein im 
Zusammenhang mit Austria ein bisschen trügt - er ist noch nicht bei uns eingezogen! Er kam zwar
an unseren freien Tagen etwa fünfmal täglich auf Stippvisite, schlug sich auch mehrmals den Wanst 
voll, spielte *) ein bisserl - und wollte dann wieder raus. Und zwar dringend. Um kurz darauf 
genauso dringend wieder rein zu wollen... Die Nächte verbringt er vorerst nicht bei uns...

*) Wie ihr auf einigen Fotos sehen könnt (z.B. in der allerersten Collage), sind die gehäkelten 
"Stinkermäuse", die Tatjana-Reserl (vom Blog Resis weiße Welt) bei ihrem Wien-Besuch 
meinen Miezen geschenkt hat, nach wie vor von allen dreien begehrte Katzenspielsachen.

♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥*♥♫♫♥


Kekse und Kuchen waren Mitbringsel von Oma Marianne. Später gab es dann auch noch
 gefüllte Braten, Salat und Reis und zum Abschluss Mousse au Chocolat, aber davon hat (soweit
ich weiß) keiner Fotos gemacht. Hier unten seht ihr auch noch unseren weihnachtlich aufgeputzten
"Ganzjahresbaum" - die knorrige Weide, die im Brennholzkorb steckt.





Wir haben noch einen zweiten "Ganzjahresbaum", nämlich das Schmiede-Kunstwerk
unseres Freundes Edwin: Die Frau im Birnbaum, siehe unten.




Mir selber war auch ein bisserl nach Bling-Bling, aber zugleich wollte ich zu den
Wohnzimmerfarben passen - also fiel meine Wahl auf mein Shirt mit der Dekolleté-Verzierung
 aus herbstfarbig schillernden Glassteinen und auf den perfekt dazu passenden, sanft schimmernden
 Wildseidenrock vom Flohmarkt. Sogar meine Socken boten weihnachtlichen Glanz - auf den
 (Bio-Baumwoll-)Strümpfen vom Kaffeeföster glitzern nämlich kleine Silbersternchen 😊
(Nahaufnahme siehe erste Collage).




Nun könnt ihr noch einen Blick auf die Belegschaft des heurigen Weihnachtsfestes werfen - von 
links nach rechts mein Göttergatte Edi, Marianne-Oma, Wolfgang (der Vater meiner Tochter / der
Sohn von Georg und Marianne), Opa Georg, Tochterkind Jana und ihr alles überragender Freund 
Harry. Naja, und die Kleine im Vordergrund, die kennt ihr sowieso. Hier könnt ihr außerdem sehen, 
dass ich mir im Lauf des Abends noch eine zusätzliche Dosis weihnachtlichen Glanzes verpasst 
habe - nämlich die Weihnachtkugeln von der Tischdeko als Ohrgehänge 😉


♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥*♥♫♫♥


Mit diesem Post mache ich u.a. bei Tinas Freitagsoutfit mit.

Ich hoffe, ihr Lieben, dieser Rückblick auf unser Fest hat euch gefallen! Und damit es für 
die Outfit-Interessierten noch ein bisserl mehr zu schauen gibt (und ich auch noch etwas bei Maren
vom Blog farbwunder-style und bei den Modischen Matronen Beate, Natalia und Tina verlinken
kann) kommen jetzt noch zwei Klamotten-Collagen mit Fotos, die während der letzten Wochen
entstanden sind und die zu den vorgegebenen Themen passen. Beim neuen Linkup von Maren -
Colour of the Month - geht  es zu Jahresbeginn nämlich um WEISS, die "Farbe des Anfangs".
Und bei den Modischen Matronen um das Thema Warm in Strick. Also hab ich mir gedacht:
Warum nicht beide Themen verbinden? 😉


Gut, mein weißer Lochpulli, bei dem ich frech mein weiß-marineblau geringeltes Shirt
(vom Kaffeeröster) durchblitzen lasse, ist zugegebenermaßen nicht besonders warm, 
aber er ist immerhin gestrickt. Und die dunkelgrauen Jeans sind meine winterwärmsten:
 



Das Shirt im Outfit unten vereint zwei Dinge, die ich gerne mag: Ringel und Tupfen. Es stammt 
ebenfalls vom Kaffeeröster - und es ist weiß. Mit schwarz. Dazu passt dann grau als goldener 
Mittelweg. 

Die Kleidungsstücke, die ihr oben und unten seht, sind allesamt entweder aus Bio-Baumwolle
(die beiden Shirts) oder vom Flohmarkt (der Schal) oder aus dem Second-Hand-Shop (das schwarze
Gilet unten) oder schon seit vielen Jahren in meinem Fundus und oft genützt (die weißen und die 
dunkelgrauen Jeans, die schwarzen und die taupefarbigen Stiefletten)... Das absolut älteste Stück
in diesem Post ist jedoch die graue Strickweste. Und die ist noch dazu aus zweiter Hand, denn
ungefähr vor 30 Jahren mistete eine damalige Freundin ihren Kleiderschrank aus und fragte mich,
ob ich irgend etwas davon haben möchte. Ich griff bei zwei Strickjacken zu, und sie werden von
mir auch heute noch getragen!





Ich würde mal sagen, dass das ziemlich unter "Nachhaltigkeit" fällt - und somit werde
ich meinen heutigen Beitrag ab 15.1.2018 gleich beim ersten ANL in diesem Jahr verlinken!
(Bitte plant auch ihr schon mal das eine oder andere Posting ein, das zum Themenbereich 
Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life passt.)

Ob ich mit diesem Posting auch bei anderen Blogparaden dabei bin, weiß ich noch nicht -
ich muss mich erst orientieren, welche Linkup-Aktionen es im Jahr 2018 gibt. Falls euch in
diesem Zusammenhang etwas auf- oder einfällt, macht mich bitte darauf aufmerksam - danke!


♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥*♥♫♫♥
Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche rostrosige Grüße
und alles Liebe,
eure Traude


Mittwoch, 3. Januar 2018

Rückblick auf die Rostrosen-Weihnachtszeit 2017 - Teil 1

Sorry, ich habe Teil 2 irrtümlich gestartet - und wieder zurückgezogen, er ist noch nicht 
fertig und erscheint voraussichtlich am 5.1.2018!
 
Prosit Neujahr, ihr Lieben!
♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥*♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥


Ich hoffe, ihr habt den Jahreswechsel allesamt gut hinter euch gebracht und seid frisch, gesund und
fröhlich im Neuen Jahr angekommen! Wir haben den Silvesterabend einfach nur gemütlich daheim
verbracht und nichtmal dem Feuerwerk zugesehen - denn mal abgesehen davon, dass auch unsere
Katzen mal wieder ziemlich unglücklich über das Geknalle waren - seit ich DAS HIER gelesen
habe, mag ich Feuerwerke noch weniger als vorher...

♥♫♫♥*♥♫♫♥**♥♫♫♥

Heute möchte ich euch
ein paar Bilder von unserer Vorweihnachtszeit 2017 zeigen - und im zweiten Teil, der in ein paar
Tagen erscheinen wird, erzähle ich euch dann endlich von unserem Weihnachtsfest. (Für ein einzelnes
Posting war einfach zu viel los)... Dass wir im vergangenen Herbst manches unternommen haben, ist
euch ja vermutlich nicht entgangen, und damit war im Dezember keineswegs Schluss - auch in diesem
Monat gab's einiges hier, das im Zusammenhang mit Familie, Freunden, Katzen, Glühwein, Musik
und mehr stand...





 In meinem Beitrag Adventzeit in Rostrosenhausen
schrieb ich ja, dass bei uns noch mindestens ein Besuch auf einem Weihnachtsmarkt geplant sei
- und diesen Plan haben wir kurz darauf in die Tat umgesetzt. Monika, eine liebe Mitarbeiter-
Kollegin der Oldtimer-Rallye EC Classic, hat uns nämlich beim Mitarbeiter-Fest erzählt, dass sie
im Dezember beim Wiener Kunst-, Kultur-Adventmarkt im Schloss Neugebäude selbstgemachte
Kerzen, Schafmilchseifen und mehr feilbieten würde. Wir versprachen ihr einen Besuch bei ihrem
Stand:


Wie ihr seht, haben wir unser Versprechen gehalten - und waren begeistert von den schönen Kerzen. Die zweite Dame 
auf dem Foto ist übrigens Monikas Mutter, die ebenfalls schon oft bei der Rallye mitgearbeitet hat.



Bei  unserem Marktbesuch trafen wir uns auch noch mit einer anderen Freundin zum gemeinsamen
Bummeln, Gustieren und Punschtrinken. Es durften übrigens abermals Vanillekipferl und ein
Eierlikör vom Markt ins Rostrosenhaus mitwandern - aber seltsam, von beidem ist nichts mehr
übrig, tststsss.... 😇

♥♫♫♥*♥♫♫♥**♥♫♫♥

Dieser Adventmarkt bietet gleich zwei große Vorteile: Zum einen wird hier fast ausschließlich
Kunsthandwerk und Essbares oder Trinkbares angeboten und kein Billig-Kitsch, zum anderen sind
die meisten der Stände in den Gewölben des Schlosses untergebracht - also unter einem festen Dach.
Das wussten wir sehr zu schätzen, da es am Tag unseres Besuches phasenweise recht stark regnete.

Der Veranstaltungsort - das Schloss Neugebäude - ist selbst ziemlich interessant. Es handelt sich
dabei um ein Schloss aus dem 16. Jahrhundert. In Auftrag gegeben wurde das Gebäude, das im Stil
des Manierismus (also der Übergangszeit von der Renaissance zum Barock) gehalten ist, von Kaiser
Maximilian II., der sich ein Lustschloss in Simmering, dem heutigen 11. Wiener Gemeindebezirk,
wünschte. Ich habe früher nicht weit vom Schloss entfernt gewohnt. Als ich erstmals dort in der Nähe
spazierenging, war es eine Ruine, die dem Verfall preisgegeben schien, und ich dachte traurig, dass
sich dieses Gemäuer doch wunderbar nützen ließe, wenn nur jemand das Geld dafür in die Hand
nehmen würde, um es zu sanieren. Mittlerweile ist erfreulicherweise genau das geschehen...




Am Abend desselben Tages schafften wir es auch endlich zu einem Auftritt des Trio Lepschi.
Lepschi beziehungsweise Auf Lepschi gehen ist ein zutiefst Wienerischer Begriff, was allein schon
daran erkennbar ist, dass er aus dem Tschechischen kommt, nämlich von lepši. Ursprünglich, so
kann man's zumindest HIER nachlesen, bedeutet auf Lepschi gehen, dass man ein Liebesabenteuer
sucht, sprich: auf Aufriss geht, inzwischen wird es im Sinne von sich vergnügen, fortgehen, ausgehen
verwendet.

Für alle an Outfits Interessierten 
gibt es in der Collage unten einen kleinen Überblick, was Frau Rostrose trägt, wenn sie zuerst auf 
einen Weihnachtsmarkt und dann auf Lepschi geht: Einen Mix aus wärmend, bequem und trotzdem 
möglichst schick - mit einem Uralt-Pullover, der vor 20 Jahren  schon über das verfügte, was man 
heutzutage hochtrabend #Statementärmel nennt, und meinem Bio-Baumwoll-Jacquard-Rock, den ihr 
z.B. von DIESEM Posting kennt und der hier einen weiteren Beweis seiner Vielseitigkeit erbringt. 
Dazu mein Zeitungsjungen-Käppi, die Leggings mit dem seitlichen Kunstlederstreifen und meine 
komfortablen, flachen und warmen schwarzen Stiefletten. Die rote Steppjacke, die ich hier auf den 
Fotos trage, tauschte ich kurz vor dem Auf-Lepschi-gehen dann lieber gegen meinen Winter-
Regenmantel ein.


Verlinkt bei den Modischen Matronen - Warm in Strick


Nun aber zum Trio und zum musikalischen Programm: Bei der aktuellen Lepschi-Besetzung 
handelt es sich um Stefan Slupetzky (Texte, Gesang, Säge), Martin Zrost (Komposition, 
Arrangement, Gesang, Gitarre, Klarinetten) und Michael Kunz (Gesang, Gitarre, Nasenflöte)...*)

*) Säge und Nasenflöte spricht ja schon mal für eine gewisse Außergewöhnlichkeit, gell 😉

Wer von Beginn an meinen Blog verfolgt, denkt sich vielleicht bei Stefan 
Slupetzky: "Diesen Namen habe ich hier doch das eine oder andere Mal bereits gelesen..." Stimmt, 
wenn ihr HIER klickt, könnt ihr euch in drei Beiträgen durchlesen, welche Abenteuer die Rostrosen
 vor längerer Zeit mit dem Wiener Autor und Musiker durchlebt und durchlitten haben. Seither sind 
wir Slupetzky keineswegs untreu geworden, sondern haben alles gelesen, was zwischenzeitlich von 
ihm erschien - bloß bis wir es zu einem Lepschi-Auftritt schafften, vergingen ein paar Jahre. Denn 
entweder, das Trio trat in zu weiter Ferne auf oder wir hatten bereits andere Pläne.

Als wir endlich einen Termin für einen Auftritt der Gruppe im Dezember 2017 
mitgeteilt bekamen, der in Wien - und somit nicht allzu weit von uns entfernt - stattfand, schlugen 
wir kurzerhand zu. Ort des Geschehens: Das Blue Tomato, ein Kellerlokal im 15. Bezirk.




Wir nahmen erlaubterweise unsere Kameras mit und ergatterten zwei Sitzplätze ganz hinten, aber
auf Barhockern, von wo aus wir mit Tele und externem Blitz gut fotografieren konnten. Und hatten
viel Spaß! Denn - nun wie soll ich den Stil der drei erklären? Man blödelt sich auf der Bühne mit
ganz viel Wiener Schmäh, Grips, erfrischender politischer Unkorrektheit und einer beachtlichen
musikalischen Bandbreite durch - und im Publikum wird man davon automatisch angesteckt.

In Wikipedia kann man dazu folgendes lesen: "Die Band singt Wienerlieder und auch Schüttelreime 
im Dialekt. In den vor beißendem Witz strotzenden Liedtexten des schwarzen Humors werden gerne 
mit viel Sprachwitz ausgefallene oder veraltete Wörter verwendet." Und im Online-Standard wurde
berichtet, dass das Trio Lepschi "in der bös-schwarzen Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt Sowinetz oder Helmut Qualtinger. - derstandard.at/2000028632059/Trio-Lepschi-Wiener-Dialekt-Hallodrisin der bös-schwarzen Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt Sowinetz oder Helmut Qualtinger - derstandard.at/2000028632059/Trio-Lepschi-Wiener-Dialekt-Hallodrisin der bös-schwarzen Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt Sowinetz oder Helmut Qualtinger - derstandard.at/2000028632059/Trio-Lepschi-Wiener-Dialekt-Hallodrisin der bös-schwarzen Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt Sowinetz oder Helmut Qualtinger - derstandard.at/2000028632059/Trio-Lepschi-Wiener-Dialekt-Hallodrisin der bös-schwarzen Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt Sowinetz oder Helmut Qualtinger - derstandard.at/2000028632059/Trio-Lepschi-Wiener-Dialekt-Hallodrisin der bös-schwarzen Wienerliedtradition eines H. C. Artmann, Kurt 
Sowinetz oder Helmut Qualtinger" steht. 




Beispiel gefällig?
Dann klickt HIER. Oder HIER. (Zur Entstehungszeit dieser Clips war allerdings der Dritte im Bunde
noch Stefans Bruder Tomas Slupetzky, der vor etwa einem Jahr wegen fortschreitenden Arthritis
in den Fingergelenken aus der Band ausstieg. Doch ihrem Stil sind die Lepschis treu geblieben.)

Stefan Slupetzkys neuen Kriminalroman mit historischem Background und Öko-Botschaft 
kann ich bei der Gelegenheit übrigens auch gleich empfehlen - Die Rückkehr des Lemming,
erschienen im September 2017, mittlerweile von beiden Rostrosen mit Vergnügen gelesen!





In der oberen Collage könnt ihr u.a. auch noch zwei Foto-Experimente sehen, zu welchen uns
die Wandbilder im Blue Tomato inspiriert haben - Belichtungszeit-Spielereien im Scheinwerfer-
Farbenrausch... Ihr seht eines dieser Bilder neben Herrn Rostrose. Er nahm daraufhin die zwei
mit Absicht "verwischten" Bilder auf, und ich habe sie dann noch ein wenig nachbearbeitet...

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Es folgten im ohnehin mit Arbeit, Mutterbesuchen,
Physiotherapie und Allergieambulanzerminen vollgestopften Dezember ein Kabarett-Abend mit
Roland Düringer (der Mann ist ein toller Schauspieler und wir fanden seine Schärfe großartig,
auch wenn manchen bei seinem Stück Der Kanzler offenbar das Lachen im Hals stecken blieb),
eine Büro-Weihnachtsfeier, bei der es anschließend mit einigen KollegInnen zum Bowling ging, ...


Hier mein Outfit vom Kabarett-Abend ...
 ... und hier das von der Büro-Weihnachtsfeier. Zum Bowlen zog ich den langen Rock dann aus - wegen mehr
Bewegungsfreiheit - darunter trug ich die Leggings vom Lepschi-Outfit.

...  ein Abendessen mit einem netten früheren Arbeitskollegen 
im Wiener Innenstadtlokal Zum Bettelstudent und eine vorweihnachtliche Einladung zu meiner 
lieben Freundin Anita samt family. Von letzterem Treffen kann ich euch immerhin ein paar Fotos 
zeigen - es gab allerdings außer Kaffee und Kuchen auch noch ein Abendessen und dazwischen
tolle Bilder von ihrem letzten Urlaub und gemütliches Geplauder über viele interessante Themen.
Schön war's - auch wenn wir längst nicht alles fotografisch festgehalten haben!




Zum heutigen Schluss möchte ich euch noch ein paar Sensationsaufnahmen bieten - denn seit etwa
Mitte Dezember fressen Maxwell und der rot-weiß-rote Gastkater Austria zur selben Zeit im selben 
Raum. Das war bis vor kurzem nicht möglich, da hatte entweder der eine oder der andere zu 
viel Respekt oder Angst vor zu viel Nähe, und Austria bekam sein Futter im Wohnraum oder im 
Vorzimmer. Doch die Jungs sind verfressen genug, um sich von ein paar Leckerlis zu Annäherung
überreden zu lassen. Unsere "Diva" Nina hingegen hält sich weiterhin heraus - wenn "der Fremde"
 im Haus ist (der offenbar auch keine Fress-Manieren kennt, sondern die Futterstücke teilweise auf 
dem Boden neben sich platziert), vergeht ihr der Appetit... Mal sehen, wie sich diese Dinge weiter 
entwickeln.




Wie gesagt, folgt demnächst die Fortsetzung mit den Fotos von der Weihnachtsfeier in 
Rostrosenhausen! Ich hoffe, ihr seid auch da wieder mit dabei! Bis dahin hoffe ich, dass 
ich auch wieder mit meinen Blogrunden nachziehen konnte. Aber ihr seht ja, mein
"real life" ist manchmal etwas zeitaufwendig... 😊😉😜


Mit diesem Post mache ich bei folgenden Blogparaden mit: 
Tinas Freitagsoutfit   
und bei den "Modischen Matronen" Beate, Natalia und Tina 


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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche rostrosige Neujahrsgrüße
und alles Liebe,
eure Traude

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