Sonntag, 14. Februar 2016

A New Life #2 - Über "Stoffliches" und meine "neuen" roten Stiefel ;o))

Servus, ihr Lieben!

wahrhaft fulminanten Start hingelegt: Innerhalb von gerade mal zwei Wochen gab es 72 (in Worten:
zweiundsiebzig!!!) Verlinkungen zum ersten Teil der Aktion - das finde ich sensationell! Ihr seid
sensationell!!! Und ich glaube, dieses Interesse ist ein gutes Zeichen für die Welt.
Bitte lasst nicht nach!


A short English summary of this post:
Thank you so much for your participation in the first part of A N L - A New Life!
Many of you were shocked by the photos of the Aral Sea, that dried up by cotton farming.  

Therefore there are now a few more details about fabric production. Conclusion: There is only 
ONE way to protect the environment: Wear your clothes as long as possible! And besides, I show you 
my "new" red DIY Boots: I painted ugly old black boots with 2 layers of red acrylic paint 
and a layer of colorless acrylic lacquer - and now I possess a wonderful additional  
combination accessory. I LOVE my red boots!  
Hugs, Traude



Graphiken Aralsee: via / Graphik Ausbeutung in Zahlen via

Am Ende meines heutigen Posts werde ich euch noch ein wenig mehr über die Verlinkungen
bei A N L #1 erzählen. Zunächst aber zu meinem heutigen Thema: Da so viele von euch auf die
Collage mit den traurigen Bildern vom Aralsee reagiert haben, möchte ich das Thema Baumwoll-
und generell Stoff-Produktion noch ein kleines bisserl vertiefen.

Damit ihr aber außerdem etwas
zu Schauen bekommt, kriegt ihr nebenbei mein neuestes DIY zu sehen - und ihr könnt mir
glauben, dass es sich dabei um etwas handelt, das mir richtig große Freude bereitet. Denn ihr
erinnert euch vielleicht noch, dass ich mir rote Stiefletten wünschte... Ich habe euch HIER
darüber erzählt, dass ich schon ewig nach solchem Schuhwerk suchte, aber einfach keines
finden konnte.

Und dann fiel mir ein, dass ich im Keller seit ein paar Jahren schon ziemlich
"abgefuckte" schwarze Stiefletten aufbewahre ... (Warum auch immer... Man möchte meinen,
dass diese Stiefel echte "Schrankmonster" waren! Aber vermutlich haben sie dort nur
auf ihre neue Bestimmung gewartet... ):

Aus SCHWARZ mach ROT!


Oben seht ihr die Verwandlung Schritt für Schritt: Ich bemalte die hässlichen alten schwarzen Stiefel mit zwei Schichten 
von roter Acrylfarbe und einer Schicht aus farblosem Acryllack - und besitze damit jetzt wunderbare Accessoires für 
zusätzliche Kombinationen. ICH LIEBE meine roten Stiefeletten!


Ja, und während ihr euch die Bilder anseht, erzähle ich euch ein bisserl mehr über den Aralsee: Das
war mal wieder einer der Fälle, wo niemand vorher versucht hat, "vernetzt" zu denken - also wo
keine Folgen des Tuns bedacht wurden. (Wenn die Menschheit etwas so richtig gut kann, dann ist es
offenbar DAS: Nicht über die Folgen nachdenken ...)

 HIER und HIER könnt ihr mehr über die traurige Geschichte dieses einst so riesigen und 
fischreichen Salzsees lesen (in dem inzwischen aufgrund der hohen Salzkonzentration und 
der Pestizide aus der Landwirtschaft kein Fisch mehr leben kann!)... Der Aralsee ist nicht
der einzige See, der in den letzten Jahren ausgetrocknet ist, aber das ist eine andere Geschichte,
die ich in einem extra Kapitel zum Thema Wasser erzählen will... Heute geht es vor allem um
das größte mir bekannte Opfer des Baumwollanbaus.

Da Usbekistan zu den Hauptlieferanten von Baumwolle zählt, fürchte ich, dass Teile 
des Sees WIR ALLE auf dem Gewissen haben, ohne das gewollt zu haben - der Aralsee hängt
und liegt quasi in unseren Kleiderschränken...

Weite Teile des Sees befinden sich auch in meinem Schrank ... Seit mit das klar geworden
ist, verspüre ich absolut keine Lust mehr dazu, mir neue Kleidungsstücke zu kaufen. Mir sind
quasi die Augen aufgegangen. Spaß an Mode habe ich weiterhin - aber nur noch an den bereits
vorhandenen Stücken - ihr seht ja, dass das nicht gerade wenige sind. (Und mit den "neuen"
roten Stiefeln haben sich die Verwendungsmöglichkeiten vervielfacht!)



Oben: Fortschreitende Wüstenbildung des Aralsees / Unten: Der Aralsee im Jahr 1989 und 2008
via 


Die Modeindustrie war und ist (natürlich) weiterhin nicht im Geringsten daran interessiert,
uns als Konsumenten über die Auswirkungen zu informieren, die das exzessive Kaufen ihrer
Kleider, Shirts und anderen Baumwollwaren auf die Erde hat. (Auch Bettzeug, Tischwäsche, Badetücher etc. werden ja hauptsächlich aus Baumwolle hergestellt...)

Gier regiert die Welt:
Die Industrie will verkaufen, verkaufen, verkaufen. Und wir sollten kaufen, kaufen, kaufen. Mehr
sind wir nicht für die Wirtschaft: Konsumenten. Kauf-Vieh. Das am besten jedem neuen Herdentrieb
folgt, der gerade ausgerufen wird. Deshalb versucht man auch in uns Konsumenten eine wachsende
Gier zu entfachen. Jeder Sale, jedes "Must-have", jede schön fotografierte Werbung, jeder Gutschein,
jedes verlockend gestaltete Schaufenster ist ein Mittel, um das Habenwollen anzufeuern.

Und was sind wir dadurch für die Umwelt? Ein Schwarm Heuschrecken, der alles vernichtet.
Informationen von Umweltexperten verhallen leider oft ungehört. Sie sind weder so spannend
verpackt wie Werbebotschaften noch werden sie uns so häufig und so intensiv eingetrichtert.
Verführerisch kingen sie auch nicht, also werden sie gern ausgeblendet.

Deshalb wissen weit mehr KonsumentInnen,
dass es bei X&Y ein besonders cooles Shirt um nur € 29,- gibt als dass der  
Wasserverbrauch für den Baumwollanbau dieses einen Shirts bei 2000 Litern lag. Oder
dass Jahr für Jahr ein Viertel der weltweit produzierten Insektizide und mehr als zehn 
Prozent der Pestizide für den Anbau dieser Faser benötigt werden und dass in den USA,
China und  Indien  60  bis  90  Prozent gentechnisch veränderte Sorten wachsen. Oder
dass die Näherin für das 29-Euro-Shirt gerade mal € 0,18 bekommen hat, während die
Marke und der Einzelhandel € 20,61 davon erhält (siehe Grafik "Ausbeutung in Zahlen").



Ausbeutung in Zahlen - Graphik via



Baumwolle - der Lieblingsstoff von so vielen - ist also der Supergau.
Aber wie verhielte es sich nun, wenn das Shirt aus anderen Fasern bestünde?
Wie sehen die Alternativen aus? Ich fange mal mit dem Positivsten an, das mir bei meiner
Recherche untergekommen ist:

Die vergleichsweise beste Ökobilanz hat die robuste Hanfpflanze zu bieten!
Die uralte Kulturpflanze wächst schnell und kommt ohne künstliche Bewässerung, Pestizide und
Kunstdünger aus (Hanf dient sogar der Verbesserung der Bodenqualität). Bis in die 1990er-Jahre
war der industrielle Hanfanbau in zahlreichen Ländern verboten oder eingeschränkt, um die illegale
Nutzung von Cannabis als Rauschmittel zu unterbinden. Allerdings sind die gängigen Nutzhanfsorten
ohnehin fast völlig frei von THC, dem Wirkstoff von Marihuana - und mittlerweile ist das Anbauverbot
daher auch in den meisten Ländern wieder gefallen. Hanflangfasern gewinnen zunehmend an Bedeutung
 im Bereich der Textil-Produktion, da sie sehr reißfest sind und eine längere Lebensdauer als
Baumwollstoffe haben. Noch konnte sich Hanf in der Bekleidungsindustrie nicht wirklich
durchsetzen - die Tendenz ist allerdings steigend, denn Bekleidung aus Hanf wird heute aus
feinen Stoffen hergestellt und hat nichts mehr mit den ungemütlichen Geweben früherer Zeiten
zu tun.



 Ich besitze vorerst leider keine Kleidung aus Hanffasern. Bei dieser Kombination vom Ringelshirt und dem schwarzem 
Jackerl mit dem langen schwarzen Stufenrock mit Spitzensaum ist so ziemlich alles aus Baumwolle und Viskose.

Wenn ich also jemals wieder Stoffe oder Kleidung kaufen will, werde ich gezielt nach
aus Hanffasern hergestellten Artikeln suchen. Ich hoffe, die Wirtschaft hat sich bis dahin
umgestellt.

Und sonst?
Von Synthetikfasern wie Polyester weiß man, dass sie aus Erdöl hergestellt werden -
einem nicht erneuerbaren Rohstoff. Der Wasserverbrauch bei Baumwolle ist allerdings fünfund-
zwanzigmal höher. Dafür braucht man bei der Herstellung von Chemiefasern rund doppelt so viel
Energie.

Eine sehr beliebte und starke Faser mit angenehmen Trageeigenschaften ist Seide -
allerdings werden für ihre Produktion Seidenraupen getötet. Für manche ist das kein Problem,
für andere ethisch bedenklich - dies muss jeder für sich selbst entscheiden.

Beim Anbau von Flachs
(für Leinen) werden relativ wenig Dünger und Pestizide benötigt, und zudem ist Leinen
die einzige Naturfaser, die in Westeuropa in kontrollierter Bio-Qualität aus heimischem Anbau
gehandelt wird, jedoch ist die Produktion der Leinenfaser arbeitsintensiv und es gibt unterschiedliche
aufwendige Verarbeitungsverfahren, bei denen zum Teil viel belastetes Abwasser entsteht.

Generell
ist die Weiterverarbeitung und Veredelung von Fasern ein Problem, das Konsumenten nur schwer
einschätzen können: Damit Bekleidung aus Wolle auch maschinenwaschbar ist, bieten einige
Hersteller sie beispielsweise mit einer Antifilzbehandlung an. Das dafür meistverbreitete
Verfahren arbeitet mit gesundheitsgefährdenden Stoffen, die auch die Gewässer belasten.


Des*gual-Kleid aus 100 % Viskose, Langarmshirt vom Kaffeeröster aus 95 % Viscose, 5 % Elasthan,
dazu ein Baumwolljäckchen von He*ne. Der Sporttube-Gürtel und die Strumpfhose sind aus Kunstfaser.
Alles ist schon eine Weile in meinem Besitz / meiner Verwendung und wird auch es weiterhin sein. 



Ihr könnt davon ausgehen,
dass jede Produktion die Umwelt enorm belastet. Auch Verfahren, die Zellulose mittels Chemie in
Viskose, Modal oder Rayon umwandeln, sind keineswegs unbedenklich, wenngleich sie weniger
umweltbelastend sind als die Baumwollproduktion. Im Vergleich zu echten Chemiefasern bestehen
Viskosefasern aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz - zum Beispiel aus der schnell wachsenden
Bambuspflanze. Der Energie- und Wasserverbrauch bei der Herstellung und der Verarbeitung ist
wesentlich geringer als bei Baumwolle und es müssen keine Herbizide und Pestizide eingesetzt
werden, doch der Umwandlungsprozess der Zellulose erfolgt unter Einsatz von viel Chemie.

Es gibt jedoch auch erfreuliche Ausnahmen
wie die Marke Tencel, die in einem speziellen, umweltschonenden Produktionsverfahren
hergestellt wird. (Mehr darüber könnt ihr auf der HP der der österreichischen Firma Lenzing
lesen. Dies ist keine bezahlte Werbung).



Dieselbe Kombination ohne den Gürtel - wie gefällt's euch besser? Ich kann mich nicht entscheiden!
(Vielleicht muss ich das ja aber auch gar nicht.) Mit diesem Kleid habe ich euch übrigens HIER schon 
viele verschiedene Kombinationen gezeigt.



Es gibt also Alternativen zum extrem umweltschädlichen konventionellen Baumwollanbau.
Auch der Anbau von Biobaumwolle in kleineren landwirtschaftlichen Kollektiven zählt dazu.

Mir ist jedoch inzwischen klar geworden: In Sachen Bekleidung ist die einzige Methode, um
aus der Welt wirklich einen besseren, gesünderen, für die nächsten Generationen weiterhin
bewohnbaren Ort zu machen, das möglichst langjährige Tragen von Kleidungsstücken...
(Das gilt für gekaufte Kleidung genauso wie für selbstgenähte ...)



(Quellenverzeichnis bzw. Infos zum Weiterlesen:
Artikel "Guter Stoff" zum Thema Nachhaltigkeit bei Textilien aus Natur- und Kunstfasern,
Umweltinstitut München zum Thema Bekleidung / Baumwolle / Bio-Bekleidung, 
Baumwollanbau / WikipediaAralsee / Wikipedia, Flachsfaser / Wikipedia
Viskose / Wikipedia, Hanfpflanze / Wikipedia)

Und bei Susanne vom Blog mamimade gibt's HIER ein informatives Video über
Baumwolle zu sehen! (Ist auch für alle zu empfehlen, die gern dem "Sound des Wienerischen"
lauschen ;o))


Hier gibt's einen Mix mit dem langen Chasuble von HIER, dem Shirt von HIER und der Hose von 
HIER zu sehen.
Damit das "möglichst langjährige Tragen von Kleidungsstücken" für Menschen, die
Spaß an Mode haben, trotzdem ein lustvolles und fröhliches Spiel sein kann, ist es gut, wenn
sich viele Kombinationsmöglichkeiten auftun.

Vielleicht bieten euch meine heutigen Mixe ja die eine
oder andere Inspiration - so, wie auch ich auf vielen eurer Blogs immer wieder Inspirierendes
geboten bekomme. Der Einfall, alte Stiefel zu verändern, kam mir z.B., als ich bei Angelika 
diese "Kelimstiefel" sah und mir dachte "Alte Stiefel mit Stoff überziehen ist eine gute Idee!
Aber vermutlich eine echte Sklavenarbeit. Und ob es danach gut aussieht? Mit Farbe und Pinsel
kann vermutlich weniger schief gehen..." Und dann war der Weg zur Umsetzung nicht mehr
weit ...


Das grüne Kleid ist eines meiner Lieblingsstücke, ihr habt es z.B. HIER schon in anderer Kombi gesehen.


Meine "neuen alten" roten Stiefel haben für mich
den Spaß und die Möglichkeiten vergrößert. Und ich bin richtig stolz auf mein Werk. So viel
Freude könnte ich mit gekauften roten Stiefletten niemals haben! Etwas selbst zu kreieren macht 
einfach glücklich - viel glücklicher als zu kaufen, kaufen, kaufen - auch wenn man uns anderes 
einreden möchte!!

Hier seht ihr ein paar Outfits mit dieser neuen "Zutat", aber mir fallen noch viel, viel mehr ein. 
Z.B. würden sie auch prima zu den schwarz-roten Outfits aus meinem Jänner-Rückblick passen - 
und dabei interessanter wirken als schwarze Schuhe...

Mit diesen Outfits bin ich auch bei folgenden
Linkups dabei: bei Sunnys Um Kopf und Kragen, bei Ines Meyroses Modejahr 2016  (Job-Outfit 
für den Alltag oder besondere Termine), bei Tinas Freitagsoutfit - und zusätzlich bei 



Das Sommerkleid, das ihr von HIER kennt, habe ich mit meinem Lieblingsfransenjackerl von
HIER und einem schwarzen Langarmshirt für die kühlere Jahreszeit umgerüstet. Im Sommer
fand ich das Kleid wegen des sehr tiefen Ausschnitts und der für mich eher unvorteilhaften Länge nicht 
sooo toll, der Wintermix gefällt mir besser! Ich werd's aber auch im Sommer weiterhin tragen ;o)


Vermutlich ist euch ganz oben
auf den Stiefel-Fotos aufgefallen, dass die rote Acryl-Farbe nicht perfekt
deckt. Dazu hätte ich eine dritte Farbschicht auftragen müssen, doch mir gefiel dieser leichte
Vintage-Touch, der sich durch die zwei Schichten ergab. Noch weiß ich nicht, wie wettertauglich
die Stiefletten sind, aber ich denke mir, der Lack wird die rote Farbe schon eine Weile schützen.

Und wenn sie sich ablöst, male ich die Stiefel eben neu an. Diesmal ja unter Umständen mit einem
Blütenrankenmuster. Oder mit Tiger-Streifen, Flammen, Kelim-Mustern, einem Gesicht... Oder
ich verwirkliche eine andere Idee - ich dachte mir nämlich, es muss auch hübsch aussehen, sie
mit Spitzenborten zu verzieren ...

Vermutlich ist euch auch aufgefallen, dass die Absätze schon etwas schief sind. Die Stiefeletten
waren nämlich nicht nur abgewetzt und fleckig, sondern eben auch schon abgelatscht. Wenn sich 
die Stiefel bewähren, werde ich ihnen auf den Absätzen eine neue Besohlung gönnen. 


Carmen aus Alaska wollte wissen, ob wir auch im Winter weiße Jeans tragen. Ja, mache ich manchmal - 
und ich finde, rot passt da gut dazu! (Mag ich fast genauso gern wie das Kontrastprogramm schwarz & rot...)


So viel für heute also zum Thema Stoffproduktion und zu meinen roten DIY-Stiefletten.
Ich hoffe, ich habe durch dieses Posting nicht eure Kauflust nach roten Stiefeln angefacht,
sondern viel eher eure Kreativität: Wenn ihr etwas haben wollt, WIRKLICH haben wollt,
dann ist das nämlich oft etwas, das es in dieser Form gar nicht zu kaufen gibt. (Etwas, das
 nicht ständig als Werbebotschaft vor eurer Nase herumtanzt, weil da erst Bedarf erzeugt
werden musste, der vorher nicht vorhanden war.) Aber vielleicht gibt es einen Weg,
das Ding, das ihr wirklich haben wollt, selbst zu erzeugen - einen Gürtel in der perfekten
Farbe häkeln, einen Rock im idealen Schnitt nähen, ... oder eben Schuhe umfärben...
(HIER gibt's z.B. Schuhfarbe für Glattleder, aber ich glaube, meine alten Stiefel sind aus
Kunstleder und ich habe wie gesagt Acrylfarbe genommen...)

Und nun, ihr Lieben, seid wieder ihr an der Reihe mit euren Selbermach-Ideen, euren
Resteverwertungs-Rezepten in der Küche oder beim Nähen, Stricken, Häkeln, mit euren
Informationen über umweltfreundliche Kosmetik und viele andere Themen, die die Welt ein
Stückerl besser machen. Mehr Anregungen findet ihr HIER - und zu den Spielregeln in
Kurzform kommt ihr HIER



Mein "kleines Schwarzes" kennt ihr als tief dekoltiertes Sommerkleid von HIER. In meiner Winter-
Kombi wird es durch ein Langarmshirt und rote Accessoires "aufgewärmt"


Oder ihr werft noch einmal einen Blick in die 72 Links *) bei A N L # 1!
 *) Um ehrlich zu sein, frage ich mich ja, ob das wohl jemals noch zu "toppen" ist ;o)

Die Verlinkungen kamen übrigens nicht nur aus Deutschland, der Schweiz und Österreich,
sondern auch aus so entfernten Ländern wie Portugal und Kuwait - ist das nicht wunderbar?!?
Und es waren viele tolle Ideen dabei, von super Mode-Mixen mit lang getragenen Kleidungs-
stücken, Rezepten, kreativer und äußerst attraktiver Verwendung von alten Fliesen, alten Ordern
oder Altmetall usw. bis hin zu sehr beeindruckenden Gedanken über Nachhaltigkeit, ein
bescheideneres Leben und-und-und. Ich kann euch nur empfehlen, euch noch einmal durch die
verlinkten Posts durchzuklicken - es gibt hier viele großartige und nachahmenswerte Anregungen!
Und wie ihr euch bestimmt vorstellen könnt, freuen sich alle, die hier verlinken, auch über eure
Besuche und Kommentare! :o)


Wenn's noch wärmer werden soll, hilft mein rotes Jackerl weiter.



Ich habe außerdem von einer Blog-losen und bisher stillen Leserin schon wunderbare Ideen
per Mail zugesandt bekommen, die ich in nicht all zu ferner Zukunft hier in meinem Blog
veröffentlichen möchte. Vielleicht kommt jedoch noch etwas dazu? Sollte es also stille LeserInnen
geben, die gute Ideen zum Schutz der Umwelt haben (egal ob das Putztipps sind, Küchenideen,
Links zu umweltfreundlichen Läden etc.), schickt mir bitte eine Mail an rostrose (at) gmx.at
 (Bitte ersetzt das (at) durch das Zeichen @ ohne Leerzeichen; ich habe die E-Mailadresse aus 
Spamschutzgründen hier in dieser Form geschrieben.)

Zum heutigen Abschluss danke ich euch noch sehr für die lieben Kommentare, die ihr mir zu
meinen nachträglichen Jänner-Schilderungen dagelassen habt (Klicks zu TEIL 1 und TEIL 2)
- und Herr Rostrose dankt euch herzlich für die vielen Besserungswünsche!

Inzwischen bin ich endlich im Februar angelangt, aber nachdem der auch so ausgefüllt ist,
wird es bestimmt im März noch einige verzögerte Februar-Schilderungen geben... Doch bis
dahin ist ja noch etwas Zeit ... Ich hoffe, ihr habt den gestrigen Valentinstag gut verbracht (falls
ihr den feiert) - von mir gibt es hier jedenfalls nachträglich ein paar Blümchen und Herzen:

✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ

Herzliche Rostrosengrüße
von eurer Traude
 

http://rostrose.blogspot.co.at/p/anl-new-life.html


Mittwoch, 10. Februar 2016

Rückblick auf den Januar - Teil 2

Servus, Ihr Lieben,



A short English summary of this post:
This is the second part of my January-2016 retrospect. Today I tell you about 
some walks and about the departure of winter. I tell you that my husband had surgery
and had to stay in hospital for four days and I tell you that we had tickets for a Queen tribute concert 
just for one of these days. I tell you that I went to this great concert with the husband of my favorite 
neighbor and I show you my outfit of the show-evening. I also show you eco-friendly cleaning 
supplies and leggings made of organic silk, which I bought in January. You will get to see 
 an outfit with these leggings, too. Apart from the leggings I remained faithful to my plan
and didn't buy any clothes. All my outfits are composed with older clothes
out of my wardrobe.
Hugs, Traude


 

Vielen Dank für eure lieben Zeilen zum ersten Teil meines Jänner-Rückblicks. Inzwischen
ist zwar der Februar schon zehn Tage alt, aber ich möchte euch immer noch einiges vom
Januar zeigen.






Unter anderem gibt's ein paar tierische Winterbilder zu sehen: Schließlich wollten mal 
wieder ein paar hübsche Pferde und auch die Highlandrinder in unserer Wohnnähe besucht werden.
Letztere kennt ihr von HIER und HIER, diesmal stellte sich aber nur der mächtige rote Bulle in
Pose, die Kühe und Kälber blieben lieber im Verschlag, wo man sie zwar sehen, aber nicht
fotografieren konnte.





Kurz nach dem Spaziergang, bei dem die unteren Fotos entstanden,
 verabschiedete sich der Winter wieder ... und außerdem musste mein Schatz
ins Krankenhaus, um einen Leistenbruch operieren zu lassen, der ihn seit letztem November
daran hindert, laufen zu gehen. Wir hatten ursprünglich aus mehreren Gründen gehofft, dass
er einen Op-Termin vor Weihnachten bekommt, aber das klappte leider nicht. Inzwischen hat
Herr Rostrose die Operation jedenfalls gut hinter sich gebracht - das ist das Wichtigste -  und
bald wird er auch schon wieder Sport treiben dürfen. (Das geht ihm sehr ab...)


Leider musste Edi genau in der Zeit ins Spital, wo auch ein Konzert stattfand, für
das wir schon seit einiger Zeit Karten hatten... Diese Tickets wollten wir natürlich nicht
verfallen lassen, und so suchten wir in unserem Freundeskreis nach einer Begleitung für mich,
die mit der Musik von Queen etwas anfangen kann. Denn bei dem Konzert handelte es sich
um "One Night of Queen - A tribute to the greatest Rockband on Earth".





Unter anderem fragte ich meine Lieblingsnachbarin Renate - und Rena wiederum
erkundigte sich, ob ich auch mit ihrem Göttergatten Peter zu dem Konzert gehen würde,
denn sie selbst habe keinen besonderen Bezug zu Queen, ihr Mann aber schon. Und so ergab es
sich also, dass ich mir Renas Mann "ausborgte", um mit ihm in ein Konzert zu gehen, von dem
wir beide nicht wußten, was uns erwartete.

Es handelte sich dabei um ein Experiment. Denn welcher Sänger kann Freddie Mercury
vom Stimmumfang und vom Charisma her auch nur annähernd das Wasser reichen? Und
welche Band reicht an die Musiker des Originals heran? Doch ich hatte im Vorfeld gelesen,
dass Gary Mullen und die Band The Works die einzige Konzert-Show bieten, die von den
verbliebenen Queen-Urmitgliedern Brian May und Roger Taylor empfohlen wird.


Gary Mullens Stimme konnte zwar nicht ganz mit dem Original mithalten, aber ich frage euch:
Wer KANN das schon und welcher begeisterte Queen-Hörer WILL das schon? Freddie Mercury war
einzigartig und er soll es auch bleiben! Mullen hat auf jeden Fall ein ziemlich ausgeprägtes Stimm-
spektrum und ein großes Showtalent - er bewegte sich auf der Bühne ähnlich exaltiert wie einst der
echte Freddie, und spätestens bei der fünften Nummer saß niemand mehr auf seinem Sitzplatz - 
denn Mullen hatte die Devise ausgerufen "No rules - bleibt nicht auf euren Hintern sitzen, kommt
raus, tanzt, macht euch einen schönen Abend ohne Regeln!" Kurz: Gary Mullen und seine
großartige Band The Works boten eine super Show!



Wie ihr rechts oben an dem Doppelselfie seht, waren mein "Ersatzmann" Peter und ich sehr guter Dinge, 
denn das Konzert war TOLL!



 
Ihr könnt euch vielleicht annähernd vorstellen, wie der Saal daraufhin kochte. Und wie sich
Frau Rostrose freute, weil sie nicht sitzen bleiben musste, sondern tanzen durfte (oder aus
Platzgründen zumindest mit dem Hintern wackeln ;o))! Es war wirklich toll, ich bedanke mich
hier an dieser Stelle auch gleich bei Rena, dass sie mir ihren Mann geliehen hat und bei Peter,
dass er so eine angenehme Begleitung war - und Herrn Rostrose habe ich bereits versprochen,
dass wir, wenn die Show wieder nach Wien kommt, auf jeden Fall gemeinsam hingehen!
HIER könnt ihr ein bisserl in die Show reinhören und -schauen...

Und da mein Konzertbegleiter Peter seit kurzem selbst Blogger ist, will ich euch bei der
Gelegenheit auch gleich einladen, ihn mal auf seinem Blog "Eintopf der Gedanken" zu
besuchen und ihm vielleicht auch ein paar liebe Worte zu hinterlassen!
 


Große One-Night-of-Queen-Fotos via und via



Wie ihr aus früheren Konzert-Posts von mir wisst, hoffe ich ja immer, dass sich die
Gelegenheit ergibt, zu tanzen, weshalb ich mir für derartige Veranstaltungen bevorzugt
lange, weit schwingende Röcke anziehe - quasi rostrosige "Tanzkleidung"...Und so war es
auch diesmal ...

Den knallroten Rock kennt ihr von HIER, und die Weste mit dem vielfarbigen
Muster habt ihr im ersten Teil meines Januar-Rückblicks schon kennengelernt (KLICK).
Grau ist eine der Farben, die in dem Gilet vorkommt, und so habe ich u.a. ein graues
Langarmshirt, das ich auch bei DIESEM Outfit trug, und meinen grauen Puschelschal
dazu kombiniert. Den roten Schal brauchte ich später beim Konzert als Stirnband,
denn "von der Stirne heiß rinnen muss der Schweiß" (siehe obiges Selfie ;o))




Ich möchte möglichst
in jedem Monat auch überprüfen, was aus meinem Vorsatz wurde, nichts zu kaufen, das ich
nicht wirklich brauche. Und ich kann euch vermelden, dass ich im Jänner sämtlichen Sales
widerstanden habe. Ich muss dabei nicht einmal an das traurige Bild des Aralsees denken, 
der durch den Baumwollanbau fast völlig ausgetrocknet ist. Auch ohne diese Gedanken fällt 
mir das KKK (= Keine-Klamotten-Kaufen) leichter als gedacht. Ich empfinde sogar großen 
Spaß am Wiederentdecken länger nicht getragener Stücke und am Experimentieren mit neuen 
Kombinationen. Beinah hätte ich euch vermelden können, dass ich auch sonst (abgesehen
 von einem Erkältungsbad und einem Muskel- und Gelenke-Bad) nur Lebensmittel für uns 
und unsere Katzen gekauft habe. Doch dann kam ein Newsletter von Waschb*r. (Die meisten
 anderen habe ich ja abbestellt, aber die Angebote dieses Umweltversandes interessieren 
mich nach wie vor.)

Und so kam es, dass ich dort diese palmölfreie und vegane Reiniger-Serie zum
Probierpreis bestellte. (Dies ist übrigens keine bezahlte Werbung.) Ich werde euch bei Gelegenheit
erzählen, ob ich mit den Produkten zufrieden bin. Was eine Weile dauern kann, denn im Moment
sind hier noch andere Reinigungsmittel in Verwendung - sprich: Ich habe etwas gekauft, das ich -
vorerst - nicht wirklich brauche. Aber über kurz oder lang werde ich es wohl brauchen  können,
und dann ist es ja gut, ein umweltfreundliches Produkt greifbar zu haben. HIER könnt ihr mehr
darüber lesen.



Bilder der Reinigerserie via



Weil ich damit unter dem Bestellpreis-Limit
lag und es ja noch den HIER geschilderten Wunsch nach einer roten Strumpfhose gab, habe ich in
diesem Punkt ein bisserl über die Stränge geschlagen. Denn Strumpfhose konnte ich keine geeignete
finden, doch es gab bordeauxrote Bio-Seidenleggings (ebenfalls herabgesetzt) und da habe ich
zugegriffen. Woran man wieder erkennt: Ich bin noch nicht perfekt im Widerstehen, ich lerne es
erst - aber das wird schon noch...

Getragen habe ich die Seidenleggings übrigens bereits - und zwar kombiniert mit diesem
Sommerkleid (KLICK), das ich mit Hilfe eines schwarzen Langarmshirts, meines Fransenjackerls
und eines roten Unterrocks aus Bio-Baumwolltüll für den Winter umgerüstet habe. Auch die
Leggings wurden mit Hilfe einer schwarzen Strumpfhose darunter wintertauglich gemacht. Sehr
neugierig bin ich schon darauf, wie sie sich im Sommer anfühlen werden.



Sommerkleider müssen auch im Winter nicht zu Schrankmonstern werden ;o)


So, ihr Lieben, das war jetzt im Großen und Ganzen der Jänner 2016. Ich habe euch immer
noch nicht alles Erzählenswerte aus diesem bewegten Monat erzählt, aber der Rest wird vielleicht
irgendwann mal in ein anderes Posting eingebaut. Für heute reicht's ;o)


Alles Liebe und herzliche rostrosige Grüße 
von eurer Traude


PS:
Ich verlinke diesen Beitrag bei Sunnys Um Kopf und Kragen, bei Ines Meyroses Modejahr 2016  
(Job-Outfit für den Alltag oder besondere Termine), bei Tinas Freitagsoutfit - und zusätzlich bei
Sabines neuer Aktion Outfit des Monats und bei Elas Schrankmonster-Linkup.

Ab 15. Februar geht es außerdem weiter mit A NEW LIFE - und da wird dieses Posting ebenfalls
verlinkt. Denn erstens werden hier wieder alte Klamotten neu gemixt und zweitens habe ich euch
schöne Natur und eine naturschonende (weil palmölfreie) Reinigerserie gezeigt. Ich freue mich
schon wieder sehr auf all eure achtsamen, nachhaltigen und die Lebensqualität auf unserem
Planeten fördernden Ideen! Wie gesagt - am 15. Februar geht's damit weiter! :o)

Freitag, 5. Februar 2016

Rückblick auf den Januar - Teil 1

Servus, ihr lieben
neuen und treuen LeserInnen,

... der Jänner 2016, der eben erst begonnen hat, 
ist seit ein paar Tagen schon wieder Geschichte. Schnell ist er vergangen, doch er war auch "wild 
bewegt". Ihr habt ja bereits bei meinem Family & Friends-Beitrag bemerkt, dass bei uns 
ab Jahresanfang einiges los gewesen ist, allerdings war das nur ein Bruchteil der Dinge, die sich im 
Jänner in Rostrosenhausen ereignet haben. Einiges mehr möchte ich euch in einer zweiteiligen
"Rückschau" zeigen - dann wundert ihr auch vielleicht nicht mehr, weshalb meine Kommentare
zuletzt eher spärlich gekommen sind. (Aber ich habe mich bemüht, und ich hoffe, es fühlt sich
unter euch niemand vernachlässigt! :o))


Der Februar ist auch wieder recht "inhaltsreich", und neben all den Aktivitäten, die ich euch hier schildere, 
habe ich ja auch noch einen Job, eine Mutter, die ich zweimal die Woche im Pflegeheim besuche, die Lipödem-
Physiotherapie, einen Haushalt ... und was sich sonst noch so im Leben ergibt und nicht in einen Blog passt... 
Also seid bitte weder beunruhigt noch böse auf mich, wenn es mit meinen Blogrunden und Antworten 
"etwas dauert"!





A short English summary of this post:
January 2016 was rich in content; some of it I've already told you -  
now there's a retrospective in two parts. Today I will tell you about an entertaining 
evening in the cabaret, about the outfit that I wore that nightabout the arrival of winter, 
about two other outfits that I wore in the office and about our cats.
Hugs, Traude



Die Fotos, die ich euch zu Beginn zeige, stammen von Mitte Jänner: Da waren Herr und Frau
Rostrose im Kabarett und sahen MYFALL - das erste Soloprogramm von Martin Oberhauser, 
einem österreichischen Schauspieler / Kabarettisten, der uns bis dahin unbekannt war, aber den
wir bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen haben. HIER könnt ihr mehr über das Stück
erfahren.


Martin-Oberhauser-Fotos via und via


An diesem Abend trug ich meinen Rock
aus Portugal, den ich euch in meinem Black-&-White-Posting von November 2014
schon mal gezeigt habe. Wie ihr von damals wisst, ist der Rock mit Pailletten bestickt. Leider
bleibe ich manchmal hängen und dann rieseln die Plättchen nur so von mir runter, aber es ist
immer noch genug Glitzerkram auf dem herrlich weiten Rock. (Ich liebe diesen Schnitt!) Dazu
 trug ich ein schwarzes Langarmshirt, mein schwarzes Paillettenjäckchen,einen schwarzen Gürtel
mit Glitzerschnalle, eine dezente Kette mit (künstlichen) weißen und silbernen Perlen, schwarze
Strümpfe und meine schwarz-weißen (für meine Begriffe hochhackigen) Schuhe, die ich
eigentlich nur noch tragen kann, wenn ich nur ganz kurze Strecken zu gehen habe ... 





Wie ihr ebenfalls aus meinem 2014er-Posting
wisst, kombiniere ich schwarz und weiß gern mit rot. Hier oben also eine Kombination
mit demselben Rock, wie ich sie an einem ganz herkömmlichen Bürotag getragen habe. Man
hat sich dort schon daran gewöhnt, dass ich zuweilen ein bisserl exzentrisch daherkomme, um
etwas Pepp in den Alltag zu bringen. Dabei sind das T-Shirt und das Jackerl ja recht brav. Am
ungewöhnlichsten wirkt wohl der Gürtel - es handelt sich abermals um eine meiner beiden
Sporttubes, diesmal die rote ... umwickelt mit einem weißen Bändchengürtel, der mit Glitzer-
glassteinen verziert ist. Und dazu eine dreireihige Kunstperlenkette und eine meiner roten
Ketten.

Die oben erwähnte rote Kette  trug ich übrigens im Jänner noch zu einem weiteren
Büro-Mix, und zwar zu diesem:




In einem so ähnlichen Aufzug hättet ihr mich vor 30 Jahren auch schon antreffen 
können, denn damals trug ich am liebsten schwarz, das ich an meinen "bunten Tagen" dann 
mit irgendeinem Farbtupfer aufpolierte. (Nur was die Ketten betrifft, war ich damals zumeist 
noch etwas zurückhaltender - hier sind es immerhin drei Stück!) Ich kann euch nicht genau sagen, 
ob das Gilet schon 30 oder "erst" 25 Jahre alt ist, es stammt jedenfalls aus dieser Zeit meines Lebens
und genau wie die Streifenhose aus meinem Family-& Friends-Post kann ich es wieder
tragen, seit ich ein paar Kilos losgeworden bin. Auf die Idee, es hervorzukramen, hat mich
Sabine mit diesem Beitrag gebracht. DANKE!


Wie schon in meinem Chili-con-Süßkartoffel-Post warf Kater Maxwell auch diesmal
wieder sein beschweiftes Hinterteil ins Blickfeld - er will einfach immer gern dabei sein, 
wenn ich meine Outfit-Shootings mache. Seht ihr das Schwanzerl? Gleich zweimal:





Damit ihr aber nicht immer nur den dicken roten Katerbuben (oder Teile von ihm) zu
Gesicht bekommt, sondern auch mal wieder unser schwarzes Katzenmädchen Nina, zeige
ich euch jetzt etwas ganz Süßes mit absolutem Seltenheitswert, da Nina normalerweise eher
ablehnend auf Mäx reagiert. Noch dazu handelt es sich bei dem Badezimmerteppich um ihren
aktuellen Lieblingsplatz - seit wir das Bad renoviert haben, liegt sie dort fast jede Nacht. Doch
in letzter Zeit ließ sie es hin und wieder zu, dass Maxwell sich dazulegt. Ein bisserl müssen
sie noch üben, dann kriegen sie vielleicht sogar ein Yin-Yang-Muster hin ;o)






Schneekatzen gab's in Rostrosenhausen im Jänner auch ab und zu zu sehen. Denn der
Winter kam, zuerst zaghaft, verschwand wieder, kehrte zurück, diesmal mit mehr Mut und
Kraft, brachte große Kälte und viel Schnee mit sich - um ein paar Tage darauf wieder zum
Vorfrühling zu werden... mit Tauwetter und Vogelgezwitscher... Maxwell und Nina waren
aber immer nur kurz draußen im Schnee - seit sie beide über zehn Jahre alt sind, macht
ihnen das kalte Weiß keine rechte Freude mehr.

Die menschlichen Rostrosen spazierten jedoch, wenn es ihre Zeit zuließ, im Jänner mehrmals
durch die winterliche Landschaft. Ein paar der Bilder davon könnt ihr in meiner allerersten
Collage schon als "Teaser" sehen, aber den Rest der Bilder, ein paar weitere Outfits und Jänner-
Schilderungen gibt's dann im zweiten Teil meines Rückblicks!



Ich verlinke dieses Posting ab 15. Februar bei A NEW LIFE (denn hier werden wieder
alte Klamotten neu gemixt, anstatt Neues zu kaufen), bei Sunnys Um Kopf und Kragen,
bei Ines Meyroses Modejahr 2016  (Job-Outfit für den Alltag oder besondere Termine),
bei Tinas Freitagsoutfit - und zusätzlich bei Elas Schrankmonster-Linkup und bei
Sabines neuer Aktion Outfit des Monats.

Falls ihr euch dafür interessiert, was bisher aus meinem Vorsatz wurde, in diesem
Jahr nichts zu kaufen, das ich nicht brauche: Das erfahrt ihr im zweiten Teil meines
 Januar-Rückblicks. Ich hoffe also, ihr besucht mich in ein paar Tagen wieder!
Bis dahin ...


... ganz herzliche rostrosige Grüße 
von eurer Traude

Sonntag, 31. Januar 2016

Chili con Süßkartoffel ... und Chili-Outfit ;o)

Servus ihr Lieben!
 ✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ


A short English summary of this post:
Today I present to you a recipe for a vegetarian sweet potato chili, 

which is even liked by my "carnivore husband". I hope that the translation 
of the recipe with Google Translate is understandable! In addition, 
you can see some outfit photos of me in chili-&-corn-colors; o)
Hugs, Traude






Heute möchte ich euch (unter anderem)
eines der wenigen Rezepte vorstellen, das vegetarisch / vegan ist und bei dem selbst
Herrn Rostrose das Fleisch nicht abgeht. Das ist (bisher) eine absolute Seltenheit, 
denn das Motto meines lieben Mannes lautet "Fleisch ist mein Gemüse" - und normalerweise 
können ihn in der fleischlosen Küche nur die typisch "böhmisch-österreichischen" Mehlspeisen 
verlocken. (Doch vielleicht ändert sich das im Laufe der Aktion A New Life ja noch. Immerhin 
sind mir da ja schon einige köstliche Veggie-Rezepte untergekommen!)

Aber Chili con Carne ist etwas, das mein Mann allein schon aufgrund der Schärfe gerne isst, und so 
habe ich es einmal mit diesem ähnlich scharfen, aber fleischlosen Eintopf versucht - und der kam bei 
ihm so gut an, das wir ihn letzte Weihnachten sogar für unsere Gäste gekocht haben. (Wir kochen 
übrigens meistens gemeinsam.)


Süßkartoffel-Chili
Vegetarisches / veganes Rezept




Zutaten für 2-3 Personen:
3 Süßkartoffeln (Bataten)
ev. 1 Paprika-Schote 
(hatten wir diesmal aber nicht - und es geht auch ohne)
1 (rote oder weiße) Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
1 Dose Mais
1 Dose rote Bohnen
1 kleine Dose Cherrytomaten, geschält (oder 2 EL Tomatenmark)
125 ml Gemüsebrühe
Chilischote, Chilipulver, Habanero-Sauce oder Tabasco nach Geschmack





Zubereitung:
Süßkartoffeln in Würfel schneiden (je kleiner, desto schneller sind sie dann durchgegart), 
Paprikaschote putzen und ebenfalls klein schneiden, Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Falls 
ihr eine Chilischote verwendet, dann schneidet auch diese in kleine Stücke oder Ringe. (Wir 
nahmen diesmal allerdings keine Chilischote, denn wir hatten Bio-Kidneybohnen in scharfer Sauce 
bekommen, und all zu scharf mag ich es auch wieder nicht.)

Zwiebel und Knoblauch mit dem Olivenöl im Topf glasig anbraten. Dann die Paprikastücke und die 
gewürfelten Süßkartoffeln dazugeben. Einmal kurz umrühren, anschließend die Bohnen (in unserem 
Fall mitsamt der Sauce) und den abgetropften Mais dazugeben. Wir hatten keine Tomaten aus der 
Dose, deshalb nahmen wir Tomatenmark; ich gab noch den kleinen Rest einer scharfen 
mexikanischen Sauce dazu und goss mit der Gemüsebrühe auf. Deckel drauf und so lange kochen 
lassen, bis die Süßkartoffeln weich sind. (Das dauert viel weniger lang als bei herkömmlichen 
Kartoffeln - ich schätze mal, eine Viertelstunde, je nach Größe der Bataten-Würfel.) Da die 
Süßkartoffeln - wie der Name schon sagt ;o) - ziemlich süßlich schmecken, kann es sein, dass der 
Eintopf noch etwas Würze braucht, daher eventuell noch scharf oder mit Knoblauch / Suppenpulver 
abschmecken. 

Mit Vollkornweckerln (-brötchen) oder Fladenbrot servieren.

♥♥♥♥
Achtung, dies ist nur eine von mehreren Zubereitungsvarianten. HIER habe ich z.B. ein Süßkartoffel-
Chili-Rezept mit Zucchini und Melanzani (Auberginen) entdeckt und HIER eines, wo auch noch 
Zuckerschoten, Pilze und eine Avocado vorkommen. Und wir selbst variieren auch immer wieder ein 
bisserl, je nachdem was unser Vorratsschrank zu bieten hat.



 ✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ



Herr Rostrose würzt das Ganze für sich dann gern noch zusätzlich mit Habanero-Sauce nach.
(Und dann raucht ihm der Kopf ;o))


Sollte das Chili für euren Geschmack hingegen zu scharf geraten sein, hilft ein Klecks Joghurt, 
Sauerrahm, Sojaghurt o.ä. - dadurch wird der Speise die Schärfe genommen. Manche mögen auch 
geriebenen Käse auf dem Chili.

Solltet ihr gern weitere Rostrosenrezepte ausprobieren wollen - die findet ihr im Rezepteordner
unter meinem Header. Oder ihr klickt einfach HIER

♥♥♥♥

Sodale, und für alle, die lieber scharfe Klamotten anschauen als süße Kartoffeln, gibt es
jetzt noch ein Outfit in verschiedensten Chili-Farbtönen. (Ja was dachtet ihr denn, als ihr
"scharfe" Klamotten gelesen habt ;o))) Die Hose ist z.B. ungefähr so gelb wie der Mais
im Chili - ich hab sie euch übrigens HIER schon mal mit einem besonders feschen Shirt
gezeigt und HIER sogar unter anderem mit demselben Oberteil wie in den folgenden beiden
Collagen. Den Loop und das Strickwesterl habe ich diesmal neu dazugemixt, weil beide
gut zum Süßkartoffel- und Chili-Thema passen ;o) Und das Jackerl mit den Holzknöpfen
passt außerdem perfekt zum Thema Nachhaltigkeit.







Es ist nämlich nicht nur aus Bio-Baumwolle gestrickt (es handelt sich
um ein "Waschb*r"-Fabrikat, stammt also außerdem aus fairer Produktion), ich habe
es zudem nicht selbst bei diesem Umwelt-Versandhändler gekauft, sondern vor zwei Jahren
in einem Second-Hand-Laden entdeckt. Es führt also bei mir ein zweites Leben. Seither
darf es immer wieder mal meine Herbstfarben-Outfits mit seinem kräftigen Rost-Rot-Ton
untermalen.


Dass meine Haare auch ins Farbkonzept passen, ist euch gewiss schon aufgefallen -
nicht von ungefähr trug ich vor rund 30 Jahren bei manchen Arbeitskolleginnen den
Spitznamen Chili ;o)) Und ein bestimmter roter Kater namens Maxwell meinte, da würde
 er doch auch noch prima harmonieren - letztendlich winkte er aber nur mit seinem
Schwänzlein (siehe obere Collage ganz links) und machte es sich dann in seinem
Korb bequem ;-)




Heute und morgen (1. Feber) kann man noch bis zum Abend bei der Aktion A New Life alles
verlinken, was "die Welt besser macht", weil schonend mit den Ressourcen unserer Erde
umgegangen wird.

Dass meine lang getragene Kleidung da ins Konzept passt, wisst ihr jetzt
ja schon. Unter anderem zählen aber auch vegetarische Speisen oder "Resteverwertung"
dazu. Da dieses Süßkartoffel-Chili-Rezept vegetarisch ist, passt es also auch zu ANL -
jedoch verlinke ich es erst ab 15. Februar, wenn das zweite Linkup-Kapitel der Aktion
online geht! Und ich freue mich dort natürlich auch sehr über eure Veggie- und
Reste-Rezepte!!! Teilt sie mit anderen, dann kann diese Idee größere Kreise ziehen!

♥♥♥♥

Ich verlinke dieses Posting auch bei "den üblichen Verdächtigen" ;o) - also bei
Sunnys Um Kopf und Kragen, bei Ines Meyroses Modejahr 2016  (Job-Outfit für 
den Alltag oder besondere Termine), zusätzlich bei Tinas Freitagsoutfit und bei
Elas Schrankmonstern ;o)


Fotos: Herr und Frau Rostrose
 ✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ
Guten Appetit und einen gelungenen Start
in den Februar wünscht euch herzlichst
eure Traude
ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ