Samstag, 14. April 2018

ANL #28 – TOMORROW Teil 2 – Welchen Wolf wollen wir füttern?

Servus ihr Lieben!


Heute geht es weiter mit der Aktion  
ANL = Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life
- und mit dem Thema, das ich in meinem letzten ANL-Beitrag begonnen habe:
TOMORROW - haben wir eine Zukunft?

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ






Nur kurz zur Erinnerung: In ANL #27 erzählte ich euch von einer wissenschaftlichen Studie, die 
in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde. Darin heißt es, dass der Menschheit bloß noch etwa 15
Jahre bleiben, um das Ruder herumzureißen. Denn wenn wir das nicht tun, so die Studie weiter,
bedeute dies das Ende unserer Welt, wie wir sie kennen und lieben, einer Welt mit Vogelgezwitscher
und Bienengesumm, dem Anblick von Schmetterlingen, mit ausreichend Nahrung, mit Trinkwasser,
mit Luft, die man noch einatmen kann ... mit einem aushaltbaren Klima und einem Meeresspiegel,
in dem die Kontinente nicht ertrinken...





In ANL #27 fragte ich euch auch, ob ihr glaubt, dass wir das schaffen:
alles noch rechtzeitig in die richtige Richtung zu lenken. Die Meinungen, die in euren
 nachdenklichen Kommentaren standen, waren ähnlich unterschiedlich wie bei Frau Hummel, die
 in ihrem Blog ebenfalls vor kurzem das Thema angerissen hatte: Die einen meinen, wir müssten es
einfach schaffen, denn an die Alternative zu glauben, wäre einfach zu niederschmetternd.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Andere von euch
wiederum meinten, die ganze Macht liege in den Händen Multinationaler Konzerne; Profit und
Wirtschaftswachstum stünden an erster Stelle, Politiker wären nur Marionetten in diesem Spiel ohne
Moral, und somit würden sie keine großen Chancen mehr sehen für eine Verbesserung der Lage ...

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
 
Das Pendel eurer Antworten schlug etwas stärker in die pessimistische Richtung aus...



Was das alles mit dem in der Überschrift erwähnten Wolf zu tun hat, wollt ihr wissen?
Nun, darauf werde ich noch zurückkommen. Geduld...



Für eine Gruppe engagierter Menschen (die meisten von ihnen mit Kindern, denen sie
verständlicherweise eine gute Zukunft wünschen) war die deprimierende Zukunftsprognose der
Studie der Auslöser, um sich auf die Suche nach Projekten und Initiativen in aller Welt zu machen
 - auf die Suche nach zukunftsträchtigen Ideen, die es schaffen könnten, das Ruder herumzureißen.
Und aus dieser Suche entstand schließlich der mitreißende Dokumentarfilm
#Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen  

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
 
Eine der ersten Personen, die im Film interviewt werden, ist Rob Hopkins aus Totnes / England
von der Bewegung Transition Network.

Mit dieser Bewegung könnt ihr alle übrigens in Kontakt treten, wenn ihr nach Möglichkeiten sucht, euch mit 
Gleichgesinnten außerhalb der Bloggerwelt zu vernetzen: Er gibt u.a. Transition Initiativen in ganz Deutschland
Transition Initiativen in Österreich und Transition Initiativen in der Schweiz Deren Motto lautet:  
Wir fangen einfach mal an. Der Wandel ist möglich … 
oder kurz gesagt: „Einfach. Jetzt. Machen“



Rob Hopkins sieht nicht aus wie jemand, der sich permanent mit dem Weltuntergang beschäftigt,
im Gegenteil - ihm sprühen Humor, Neugierde und Lebensfreude aus den Augen. Er wundert sich
darüber, dass wir Menschen kreativ genug sind, Filme über unsere eigene Ausrottung zu machen und
fragt sich, wo Filme über Trendwenden bleiben: "Geschichten über Emissionsverringerung gibt es
nicht."


Bildquellen: KLICK / KLICK / KLICK - Was es mit dem seltsamen Geldschein auf sich hat? Nun - das wird im Film gut erklärt 😉...


Eine seiner Aussagen gefiel mit besonders. Sie lautete (sinngemäß): "Wenn es um den Wandel
geht, um ein Leben, bei dem keine Ressourcen verschwendet werden, sehen sich die Menschen in
kalten Höhlen sitzen und verfaulte Kartoffeln essen - dabei könnte es phantastisch werden!" Allein
die Energie, mit der er das sagte, gab mir die Energie, daran zu glauben.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


Nach Rob Hopkins werde ich euch in meinen folgenden Beiträgen zum Thema noch weitere
Menschen und Aussagen aus dem Film "Tomorrow - die Welt ist voller Lösungen" vorstellen. Doch
für heute mache ich einen Punkt darunter und möchte stattdessen ...

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ✿ ✿ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


... einen anderen Film erwähnen! 😉 Einen Film, der im Original einen ganz ähnlichen Titel hat,
nämlich Tomorrowland. (Der „deutschsprachige“ Titel lautet aus unerfindlichen Gründen A World 
Beyond.) Vielleicht habt ihr ihn ja gesehen, er lief erst vor kurzem im TV*), dann wisst ihr: Hier
handelt es sich um keine Doku, sondern um einen von Disney produzierten Science-Fiction-Film.
Leider wurde ihm kein besonders großer Erfolg zuteil, denn die Kritiken waren eher verhalten.
"Ansehnlich getrickstes Disney-Fantasyabenteuer, aber nicht ohne Längen" hieß es da z.B.

Doch in diesem Streifen sind nicht die Tricks
das Wesentliche und ebensowenig die Rahmenhandlung über eine futuristische Parallelwelt. Wie
in so manchem anderen Fantasy-Abenteuer steckt auch in diesem ein wahrer Kern, welcher sich
hier vor allem in den Charakteren und manch einer intelligenten Aussage der Hauptprotagonisten
offenbart. Und auf diesen Kern möchte ich in der Folge noch zurückkommen.

*) Falls ihr den Film nicht gesehen habt, könnt ihr HIER oder HIER, die Kurzfassung seines
Inhalts lesen. Es geht aber wie gesagt auch ohne die Inhaltsangabe 😉...



Bildquellen: KLICK / KLICK / KLICK



Tomorrowland / A World Beyond  ist prominent besetzt:
George Clooney gibt den einstmals genialen, nun jedoch desillusionierten Erfinder Frank Walker.
In seinem Haus ist einer der Räume mit mehreren Bildschirmen ausgestattet, auf denen Szenen
 von Zerstörung, Terror und Leid zu sehen sind, weiters wird darauf eine Wahrscheinlichkeit für
den Weltuntergang von 100 Prozent angezeigt. Ebenfalls in diesem Raum befindet sich eine
Weltuntergangsuhr *), bei der der Count Down bis zu unserem zu erwartenden Ende läuft.  

*) Eine ähnliche Uhr gibt es übrigens auch in der Realität - und zwar seit dem Jahr 1947. Sie soll anzeigen, 
wie knapp die Menschheit vor der Vernichtung durch Atomwaffen oder Umweltgefahren und Klimakatastrophen 
steht. Diese real existierende Weltuntergangsuhr wurde im Jänner 2018 auf "zwei Minuten vor 12" vorgestellt
 (was wir u.a. Herrn Trumps "diplomatischem" Vorgehen zu verdanken haben).

 Britt Robertson ist die junge, positiv denkende Casey Newton, die sich sehr für Wissenschaft
interessiert. Allein schon durch ihre Frage, ob wir - die Menschen - nicht die Meister unseres
Schicksals wären (und somit durch unsere Handlungen eine Veränderung herbeiführen könnten),
bringt sie die Wahrscheinlichkeits-Prozentzahl für den Weltuntergang zum Sinken - und Frank
erkennt, dass sie mit ihrer positiven, zupackenden Einstellung das Potential besitzt, die Welt in
Ordnung zu bringen - denn schon die kleinsten Veränderungen können den Lauf der Zukunft
verändern. *) 

*) Auch die real existierende Weltuntergangsuhr wurde seit 1947 mehrmals zurückgestellt. 
Zitat: "Am sichersten war die Weltlage aus Sicht der Wissenschaftler kurz nach dem Fall  der Mauer
 im Jahr 1991. Damals stand die Uhr auf 17 Minuten vor Zwölf." Da können wir wieder hin!

 Hugh Laurie, den wir von der Serie Dr. House kennen, spielt in dem Film als David Nix ebenfalls
eine zentrale Rolle. David Nix vertritt die Auffassung, dass die Menschen an den Untergang glauben
- und dass es deshalb zum Untergang kommt ... eine selbsterfüllende Prophezeiung, weil die
Menschheit aufgegeben hat. Zitat: "In jedem Augenblick steckt das Potential für eine bessere 
Zukunft, aber ihr weigert euch, es zu glauben. Ihr glaubt es nicht, und daher unternehmt ihr auch 
nicht, was nötig wäre, um sie zu verwirklichen."

Von der talentierten Jungschauspielerin Raffey Cassidy, die im Film die mysteriöse Athena gibt,
wird man vermutlich auch noch einiges hören ...


Falls euch die Fotos bekannt vorkommen: Einige stammen aus älteren Rostrosen-Posts. Diese z.B. von 
unserem Wolfsspaziergang. Manche andere aus älteren ANL-Posts.



Eine Kernaussage des Films steckt in der Parabel, die Casey Newton immer und 
immer wieder von ihrem Vater erzählt bekam:

Da sind zwei Wölfe, die ständig miteinander kämpfen. 
Der eine Wolf ist die Dunkelheit und Verzweiflung. 
Der andere ist das Licht und die Hoffnung. 
Welcher Wolf gewinnt? 

Die richtige Antwort lautet: Der Wolf, den du fütterst!

(HIER könnt ihr die längere Version dieser weisen Indianer-Geschichte lesen.)

Und damit ist eigentlich das Wichtigste gesagt: Wenn wir den Wolf der Dunkelheit und
Verzweiflung "füttern", glauben wir nicht mehr daran, dass es noch eine Chance gibt. Dann
haben wir aufgegeben. Dann fügen wir uns in das vermeintlich Unvermeidliche. Dieser 
Gedanke allein macht schon schwach und antriebslos.





Deshalb lautet die Aufforderung gegen Ende des Films auch, nach den Träumern zu suchen,
die den richtigen Wolf füttern: "Findet alle, die nicht aufgegeben haben - sie sind die Zukunft!"
Füttert die Menschheit nämlich den Wolf der Hoffnung und des Lichtes, dann wächst die
Bereitschaft, etwas zu unternehmen, das der Welt hilft, und gleichzeitig die Energie, um das
Notwendige zu unternehmen. Nur dasitzen und hoffen und träumen allein oder die Augen vor
Gefahren verschließen genügt natürlich nicht 😉, wir müssen schon das unternehmen, was nötig 
ist, um eine bessere Zukunft zu verwirklichen.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Und somit habe ich erneut die Kurve zum Film "Tomorrow– die Welt ist voller Lösungen"
gekriegt - denn dieser Film ist von Menschen gemacht, die den richtigen Wolf füttern und die
längst noch nicht zu träumen aufgehört haben.

Nach eigener Aussage wollen die Macher von "Tomorrow" Menschen inspirieren, eine neue
Welt zu erschaffen - soll heißen, eine Welt, in der nicht Geld, Wirtschaft, politische Macht
regieren, sondern eine Welt, in der wir endlich wieder im Einklang mit der Natur leben.



 



Und meiner Meinung nach inspiriert er tatsächlich dazu, denn die Menschen, die darin vorgestellt
werden, reißen mit, machen Mut, geben Impulse. Das ist es, was der Film kann, jedenfalls wenn
man sich offen darauf einlässt. Ich möchte daher allen, die Tomorrow noch nicht gesehen haben,
 empfehlen, ihn sich anzusehen. Vor allem, wenn ihr für die Zukunft bisher eher schwarz seht
(und somit den Wolf der Dunkelheit und Verzweiflung aufpäppelt 😉) aber natürlich nicht nur 
dann.

Soweit ich mitbekommen habe, kann man sich "Tomorrow" online gegen eine kleine Gebühr ausleihen - 
zum Beispiel HIER. Aber vielleicht findet ihr ja auch noch andere, bessere Möglichkeiten, ihn zu sehen.

(Übrigens: Ich kriege nichts für die Werbung, die ich für diesen Film mache. Aber ich glaube
an ihn und seine Kraft, etwas in eine positive Richtung verändern zu können.)

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Was "Tomorrow" nicht kann, ist eine Pauschallösung anzubieten, wie man die Welt rettet. Zum
Glück, denn in diesem Fall hätte ich ihn als unehrlich und einseitig empfunden. Es gibt viele Wege,
die wir gehen können. Welche Wege das im einzelnen sind, darüber müssen wir schon alle unsere
eigenen Köpfe anstrengen. Oder vielleicht auch gar nicht unsere Köpfe, sondern unsere Muskeln,
indem wir beispielsweise ein Stück Land bestellen...

Und falls ihr nach diesem Film noch immer keinen Antrieb verspürt, "eine neue Welt zu erschaffen"
oder zumindest "innezuhalten und einen Richtungswechsel einzuleiten" (Zitat: Amely), möchte
ich euch einladen, in Amelys Blog Pfauenauge ihren cleveren Beitrag über die unterschiedlichen
Denkmustertypen zu lesen: KLICK. Dann steigt ihr vielleicht dahinter, was euch noch bremst 😉.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
 
Und dann lasst uns bitte alle unsere Bremsen lösen und loslegen.
Oder kurz gesagt: „Einfach. Jetzt. Machen“





Nun, ihr Lieben, seid ihr auf alle Fälle schon mal an der Reihe mit euren Blogbeiträgen, die 
die Welt ein Stückerl besser machen. Denkt daran: Jede gute Idee kann ansteckend wirken! Habt 
keine Scheu, auch Ideen zu posten, die euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte jede 
Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen 
Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt.

Denkt bitte auch daran, in euren Postings mit folgendem Link auf die Aktion A New Life 
hinzuweisen: http://rostrose.blogspot.co.at/p/anl.html 
Unter diesem Link findet ihr auch weitere Informationen und Tipps zu ANL!


Fotos (wenn nicht anders angegeben): Herr und Frau Rostrose
Herzliche Grüße von eurer Traude
Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +


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Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys neuem Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB

๑๑๑๑๑☼๑๑๑๑☼๑๑๑๑
Und hier geht's nun zum ANL-Linkup:

Mittwoch, 11. April 2018

Osterrückschau, Inspirationen und DSGVO


Servus, ihr Lieben!

Inzwischen habe ich mit meinem ersten Thailand-Reiseberichtskapitel immerhin schon begonnen.
Aber nachdem ich am 15. April ja schon wieder ein ANL-Linkup auf die Welt loslassen werde und 
meine Beiträge ungern sehr knapp hintereinander poste, kommt jetzt abermals ein eher "flotter" 
Post. Herzlichen Dank in dem Zusammenhang übrigens an alle, die mir auf meinen "Beitrag aus der 
Konserve" mit Himmelblau-Kombinationen etc. nette Zeilen hinterlassen haben! Und alle, die gerade 
Osterferien haben: Genießt sie und lasst es euch gut gehen!





Apropos Ostern:  Zu dem Thema kann ich euch noch eine kleine Rückschau bieten. Am 
Ostersonntag nämlich kam die Rostrosenfamilie zusammen, um erstens diesen Tag zu begehen und
zweitens nachträglich auch zwei Familiengeburtstage zu feiern. In der folgenden Collage könnt
ihr einen Blick darauf werfen und in der Collage danach seht ihr mein Outfit dieses Tages, wie es 
ursprünglich aussah - als ich nämlich noch den Gürtel trug: Den hatte ich zum Zeitpunkt des 
Gruppenfotos bereits abgelegt, weil mein Bauch von all den Leckereien voll war 😉😊😋




Das Oster-Geburtstags-Outfit ist übrigens durch eine Inspiration aus der Bloggerwelt entstanden,
auch wenn man das vermutlich nicht so leicht erkennen kann. Als Maren von Farbwunder Style 
nämlich HIER von einem Blogertreffen erzählte, zeigte sie auch, wie sie sich vom Outfit von
Sabine Ingerl inspirieren ließ. Wenn ihr HIER klickt, könnt ihr die beiden Outfits im Vergleich 
sehen. 

Mich wiederum inspirierte das alles zu zwei verschiedenen Styles. Inspriation ist ja 
nicht gleich 1:1 kopieren, sondern einfach aus vorhandenen Teilen etwas Eigenes machen. Im 
oberen Outfit sind die verwendeten Elemente: Gerader stretchiger Rock (einfärbig habe ich nicht), 
dunkle Strumpfhose (naja, bei mir sind's Leggings), Pulli mit Trompetenärmeln (habe ich nur in
schwarz). 

Im nächsten Look dann abermals Inspiration von Maren und Sabine, diesmal aber anders:




Das Shirt ist diesmal rot, hat keine Trompetenärmel, aber dafür Rüschen an den Schultern.
Es ist übrigens aus Biobaumwolle und vom Kaffeeröster. Der Rock ist stretchig und gerade, aber 
wieder nicht einfärbig schwarz, und diesmal trage ich zu schwarzen Leggings auch Turnschuhe
- allerdings nicht in rot (habe ich nämlich auch nicht). 

Diese Schuhe sind neu - ich musste sie mir kaufen, nachdem ich meinen anderen Walkingschuhen 
in letzter Zeit offenbar den Rest gegeben habe. Und auch die Laufschuhe meines Mannes sind
kaputt geworden. Nun werden die ganzen alten Schuhe und Schlapfen in Rostrosenhausen aber
nicht mehr weggeschmissen, sondern ... ZWECKENTFEMDET weiterverwendet! Und auch das
hat mit einer Inspiration aus der Bloggerwelt begonnen: Frau Hummel erzählte, dass sie Saatkugeln
(Seed Bombs) gekauft hat, um damit möglichst viele bienenfreundliche Pflanzen zu setzen. Ich
wiederum googelte daraufhin zum Thema "Urban Gardening" und sah in dem Zusammenhang
einige witzige Ideen mit bepflanzten Schuhen - KLICK. Und so war eine neue (bienenfreundliche) 
Idee für den Rostrosengarten geboren. Mehr davon werdet ihr demnächst sehen - jetzt mal nur ein 
kleiner "Teaser".




Aus der Bloggerwelt kam rund um Ostern aber auch noch liebe Post - mit teilweise ungewöhnlichem
Inhalt 😉 Wobei das Kärtchen von Claudia ein sehr österliches (und sehr hübsches) war. Und noch
dazu selbst gemacht! Der Inhalt war etwas, um das ich sie "angeschnorrt" habe - sie zeigte in ihrem
Blog nämlich, dass ihre Strauchanemonen schöne "Puschelsamen" entwickelt hatten - und ich 
fragte Claudia, ob sie mir davon vielleicht etwas für meinen Garten abtreten könnte. Sie konnte - und  
schickte mir einen Puschel samt entzückender Osterhasenkarte.

Etwas anderes, ebenfalls "Puschel-Wuscheliges" bekam ich von Ines Meyrose zugeschickt - 
und zwar Tierhaare! Allerdings nicht vom Osterhasen, sondern von Paul, ihrem wunderbaren 
Hund. Als ich euch nämlich HIER erzählte, dass uns ein Marder im Motorraum unseres Wagens
einiges zerbissen hat, meinte Ines ganz spontan "Hundehaare sollen gegen Marder helfen. Soll 
ich Paule-Haare senden?" Und da sagte ich nicht nein. 😉😊😋 Inzwischen ist unser Auto also mit
Paule-Haaren gespickt und ich hoffe, das hält sämtliche Marder davon ab, da hineinzuklettern
und etwas durchzubeißen...

Liebe Claudia und liebe Ines, ich danke euch herzlich! 💋


 


 Und ich danke auch allen anderen für
euer hier-in-der-Bloggerwelt-vertreten-Sein und mich immer wieder inspirieren. Das untere 
Outfit ist auch noch so ein Beispiel: Als Sunny in ihrem Blog nämlich HIER zeigte, wie sie
ihren wunderschönen Gitarrengurt zu einem Taschengurt umfunktioniert hat, fiel mir sofort
der Gurt meiner alten analogen Kamera ein. Diese Kamera habe ich vor vielen Jahren mal
übertragen gekauft, aber seit ich digital fotografiere, lag sie in einer Schublade - was sehr
schade war, wenn man bedenkt, dass sie einen tollen bestickten (oder gewebten?) Tragegurt
hat(te).

Ich brauchte
keinen Taschengurt, aber Gürtel mag ich immer wieder - und so seht ihr nun eines meiner 
damit kreierten Outfits. Ganz oben in der ersten Collage seht ihr den Gurt noch etwas näher...




Und weil die Bloggerwelt ein Ort von solcher Inspiration für mich ist, finde ich es unheimlich 
schade, dass sich derzeit offenbar viele aus Bloggetonien verabschieden. Was vermutlich - und in 
einigen Fällen definitiv - mit der neuen DSGVO zu tun hat. Ich habe leider viel zu wenig Zeit,
mich mit solchen Dingen zu beschäftigen, aber ich werde garantiert nicht deswegen zu bloggen
aufhören. (Wobei ich gestehen muss, dass ich heuer erstmals darüber nachdenke, wie lange
ich wohl noch bloggen werde - nach 9 Jahren darf ich mir solche Gedanken einfach schon mal 
erlauben 😉)

Bei meinem Kommentar-Bereich habe ich nun einen Text eingefügt, der hoffentlich demGesetz 
Genüge tun wird. Und was meine sonstige Haltung dieser Angelegenheit gegenüber betrifft,
die habe ich in meinem Kommentar an Gisi (die ebenfalls übers Aufhören nachdenkt) folgender-
maßen zusammengefasst:


"Ach nein, lass dich doch von denen nicht ins Bockshorn jagen! In meiner Followerliste sehe ich auch schon 
den Schwund, weil einige offenbar ihre Blogs schließen! Das schießt total übers Ziel hinaus. Ich habe jetzt 
unter meiner Kommentarleiste folgenden Text eingefügt: "Ich freue mich über jeden Kommentar! Und ich 
bemühe mich auch, möglichst jeden Kommentar hier oder in deinem Blog zu beantworten. Da ich keine 
Möglichkeit gefunden habe, hier der neuen DSVG durch einfaches Setzen eines Häkchens zu entsprechen, gilt 
in meinem Blog folgendes: Indem du mir einen Kommentar sendest, erklärst du dich gleichzeitig mit der 
Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden. Danke und alles Liebe!" 
Einen ähnlichen Text wird es bei den Linkups geben. Wenn damit dem Gesetz nicht Genüge getan ist, zahle ich 
gerne so viel Strafe, wie ich mit meinem Blog verdiene - also NICHTS! Ich denke übrigens, die Bürokraten 
werden anderes zu tun haben als kleine Hobbyblogger zu verklagen. Und wenn nicht, gehen wir damit in die 
Medien und machen ganz viel Wind! So viel, dass ihnen hören und sehen vergeht! Bist du dabei?!?!?!"


 
In diesem Sinne ihr Lieben: Lasst euch das Bloggen nicht verleiden - und genießt den Frühling!
Ich hoffe, die Tage sind bei euch ähnlich herrlich wie bei uns!



Herzliche Rostrosengrüße und alles Liebe,
Traude


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Freitag, 6. April 2018

Himmlische Kombinationen mit Hellblau ... und noch ein bisserl mehr

Servus ihr Lieben!


Ursprünglich wollte ich gestern, heute oder spätestens morgen mein erstes Thailand-Reiseberichts-
Kapitel vom Stapel lassen, doch die letzten Tage waren dermaßen erfüllt von "echtem Leben", dass
einfach keine Zeit dafür war. Deshalb bekommt ihr heute ein bisserl was "aus der Konserve" und 
einiges, das sowohl zu Marens aktueller Monatsfarbe - Hellblau / Himmelblau passt als auch zum 
April-Thema der Modischen Matronen No matter the weather




 Als ich sah, welche Farbe Maren als Colour of the Month April ausgewählt hatte, hielt sich meine 
Begeisterung ehrlich gesagt in Grenzen. Dabei habe ich nichts gegen Hellblau: Ich liebe es, wenn
der Himmel diese Farbe zeigt! Und ich habe sogar eine hellblau gestrichene Küche. Aber ich 
besitze kaum Kleidung in diesem Ton - am ehesten kommt himmelblau bei mir noch in Mustern 
oder auf Tüchern vor. Ein weiterer Grund für meine nicht so große Begeisterung war, dass ich
zwar in Thailand gerne kühle Wasser- und Himmelstöne trug, aber jetzt, wo ich wieder hier bin, 
sehne ich mich viel mehr nach warmen Tönen wie Orange, Rot, Gelb ... Doch die Natur zeigt uns
ja, welche starke Partner Orange und Himmelblau sind - so gesehen beispielsweise im Jahr 2016 in 
der Namib-Wüste oder 2012 im Bryce Canyon. Also basteln wir doch aus diesen Farben einen
Look! 




 Und so musste meine hellblaue Jeans herhalten - dazu zog ich dann meine ein paar Jahre alte 
graue Kunstlederjacke und mein nagelneues orangenes Shirt aus Hanf an. Könnt ihr euch noch
 erinnern, wie ich euch in einem meiner ersten ANL-Beiträge erzählte, dass von all den zu Stoffen 
verarbeiteten Pflanzen die robuste Hanfpflanze die vergleichsweise beste Ökobilanz zu bieten hat?
 Seither hielt ich gezielt Ausschau nach Kleidung aus Hanf, konnte aber lange Zeit nichts finden, 
das mir gefiel.


 


Dann allerdings verliebte ich mich spontan in eine braune oder taupe-farbige Tunika aus Hanf von
hessn*tur und kaufte sie. Ihr seht sie hier unten. Ich trug sie geschlagene fünf Mal, dann war sie 
kaputt, was mir unheimlich leid tat - und noch bedauerlicher fand ich, wie die Geschichte weiterging. 
Das will ich euch aber ein andermal erzählen, es würde heute zu lange dauern und ich habe außerdem 
noch ein paar Fotos von mir in der Tunika zu zeigen, da passt die Geschichte besser hin als hierher. 
Für heute also nur noch so viel, dass sich hessn*tur nicht wirklich mit Ruhm bekleckert hat bei 
dieser Aktion.
 



Um den gutgeschriebenen Betrag erstand ich jedenfalls vor kurzem endlich einen Ersatz für mein 
Tunikakleidchen. Und zwar das orangefarbige Shirt, das ihr oben zu Jeans und Fake-Lederjacke 
gesehen habt und das ich euch hier unten zu meinem in Thailand erstandenen Schmetterlings-Rock
und meiner Waschb*r-Second-Hand-Jacke aus Bio-Baumwollstrick zeige. Helle Blau- und Grün-
Töne habe ich hier mit Hilfe meines Schmucks eingestreut:


Ich hoffe, das Shirt hält deutlich länger als die Tunika!



Vielleicht wage ich es ja irgendwann mal, diesen Rock auch zu dem 
Shirt aus den nächsten beiden Collagen zu tragen? Ein bisserl Mut gehört meiner Meinung nach
schon zu solchen komplementärfarbigen Kombinationen. Wobei ich ja in Sachen Farbe keineswegs
feige bin - aber in Urlaubsländern, wo größere Farbenfreude herrscht als in unseren Breiten, gehe
ich trotzdem noch ein Stück weiter aus mir heraus.



Farblich passende Impressionen aus Kuba 2014...
... und aus Thailand 2018


Dabei hat mein Tuch ja durchaus auch die Kombination von hellem Blau und Orange zu bieten - 
und dann dann mischen da auch noch Rot, Magenta und Hellgrün mit! Die Kleidung, die wir in 
Thailand auf Märkten sahen (siehe oben links) oder an Frauen in Tracht (unten rechts) stimmte
fröhlich in dieses bunte Lied ein.


 

Als nächstes zwei Beispiele dafür, dass ich mich auch in Österreich
bunt unter die Leute traue. Und hier kommt sogar richtiges "Babyhellblau" vor - nämlich
bei meiner hervorblitzenden Unterwäsche und meinem Haarband (das eigentlich ein von
meiner Schwiegermutter geerbter Schal ist).




 Das nächste Kleid stammt von derselben Firma, die eine Zeitlang wegen der farbenfrohen Muster 
meine "Lieblingsmarke" war. Aber leider scheint man bei Des*gual nicht viel von fairer Kleidung 
und "Öko-Stoffen" zu halten, deshalb habe ich mich von dort wieder abgekehrt. Was mich nicht
daran hindert, die Kleider, die ich besitze, oft und mit Begeisterung zu tragen. Auf diese Weise 
wird auch ein Kleidungsstück, das nicht "bio" ist, zu einem nachhaltigen Teil...




Hier nochmal das Tuch von oben - in einer weiteren Thailändischen Kombination. Ich glaube
ihr könnt mittlerweile gut erkennen, dass ich zu hellen Blautönen gerne "feurige" Farben wie
Rot und Orange mixe.  




 Auch bei der folgenden Mixtur mit diversen Blautönen spielt Rot eine kleine, aber feine Rolle.
und man beachte bitte die hellblauen Socken!




Blau und grün mag ich aber auch! Zum Beweis: dasselbe Kleid mit dem neulich vorgestellten
grünen Weltladen-Gürtel und meiner grünen Biobaumwollsamthose:

 


 Der gewagteste Mix ist gewiss der folgende: Das Tuch (ebenfalls von der Ex-Lieblingsmarke)
und die praktische Bauchtasche geben den Ton an - bei beiden kommt übrigens Hellblau vor -
und der Rest ist einfach nur bunte, pralle Lebensfreude :-)


Kann man's erkennen? Ich mische auch bei Astrids Linkparty zum Thema Farbe mit!


Nun ihr Lieben, das war's für heute - weitere Fotos aus der Warteschleife gibt's ein andermal.
Vielen herzlichen Dank für all eure Kommentare zu meinem Rückblick auf den März 2018!
 sowie für eure lieben Ostergrüße! Auch für eure vielen tollen Verlinkungen bei ANL möchte
ich euch heute noch herzlich danken. Das nächste Linkup zu umweltfreundlichen / nachhaltigen /
achtsamen Themen gibt es ab 15. April, ich hoffe, ihr seid dann wieder mit dabei! :-)



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße und auf bald!
Eure Traude



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys neuem Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
bei der Pfauenauge-Naturgartenblogparade und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB

Freitag, 30. März 2018

Der März 2018 ... war blaugrün und schneeweiß, himmelblau und blumenbunt

Servus ihr Lieben!


Der März neigt sich dem Ende zu - und weil er (zumindest bei uns Rostrosen) in vielerlei Hinsicht 
bunt gemischt und ereignisreich war, verdient er sich eine Rückschau und eine Ergänzung (denn 
ich habe  längst noch nicht alle März-Themen in meinem vorangegangenen Post untergebracht). 

Wie ihr mittlerweile wisst, haben wir die letzten Tage im Februar und die ersten Tage im März 2018 
in Thailand verbracht, aber davon wird es heute keine Fotos geben - ihr habt ohnehin HIER und 
HIER schon welche gesehen, und bald beginne ich dann mit dem Reisebericht, da erhaltet ihr noch 
viele weitere Eindrücke. Der heutige Post gehört (bis auf eine Ausnahme) unseren Märztagen in 
Rostrosenhausen.




Und der März war hier teilweise recht reich an Schnee. Ich weiß, viele von euch wollen von all dem
Weiß nichts mehr sehen, deshalb gibt es in meinem Post auch nur ein paar wenige Winterbilder. Die
schneereichste und kälteste Phase des diesjährigen Winters haben wir Dank unserer Reise versäumt,
bekamen aber per WhatsApp durch Familie und Freunde viele eisige Eindrücke davon vermittelt.  

Ganz schafften wir es letztendlich doch nicht, der Kälte zu entkommen. Bei unserer Rückkehr
hatte es zwar immerhin schon zehn Plusgrade, aber nach ein paar Eingewöhnungstagen fiel das
Thermometer nochmals ab. Da war warme Kleidung samt Mütze und Schal also hoch notwendig.
Ich bin gespannt, ob es inzwischen damit für heuer vorbei ist - denn vielleicht erinnert ihr euch: Im
Vorjahr gab es (jedenfalls hierzulande) noch am 19. April einen recht heftigen Wintereinbruch (wie
ihr HIER in meinem Beitrag über unsere Kur in Bad Schönau nachlesen könnt).


Mütze, Loop und Kette waren im März natürlich blaugrün 😉😊😀


Nachdem ich von der Kälte etwas "entwöhnt" war, wickelte ich mich auch ganz gern in meinen
grau-dunkelpetrol-farbigen Poncho (oder "Pferdedecke", wie mein lieber Mann dazu sagt 😉).
Was mich nicht daran hinderte, gleichzeitig eines meiner beiden blaugrünen Sommerkleider
"wintertauglich" zu machen. Das andere, lange blaugrüne Kleid habt ihr im vorigen Post mehrmals
gesehen.

Und mit dem kürzeren habe ich auch gleich mehrere Outfits für
Marens März-Farbe des Monats kreiert. Z.B. dieses im Mix mit Taupe - mal mit und
mal ohne Poncho:


Der Spitzenrock ist ebenfalls dunkel-petrol (oder dunkelgün?) und aus Biobaumwolle.


Bei der Farbe des Monats Februar habe ich es schon mal gemacht, im März tat ich es abermals: 
erstens einige Kleidungsstücke zweckendfremdet, zweitens im Wohnzimmer ein paar farblich 
passende Elemente eingebaut! Denn auch im Wohnbereich mag ich Meerestöne sehr gern - meistens 
kommen sie bei mir (wie auch meine Kleidungsstücke in Türkis und Petrol) jedoch erst im Sommer 
zum Einsatz. Die schöne Flasche ist ein Mitbringsel von Malta; diese Reise liegt schon etwa 10 
Jahre zurück, aber wir erinnern uns sehr gern daran, und die Flasche hilft dabei 😊. 

Der Kissenbezug ist wieder eine Zweck-Entfremdung: Könnt ihr euch noch an den Pullunder 
erinnern, den ich euch im Rahmen von Elas Schrankmonsteraktion gezeigt habe? In einigen 
Kommentaren stand, ich solle ihn weggeben, aber ich mochte das Muster und die Farbe des
Stricktops aus Baumwollbändchengarn dann doch zu gern, um mich davon zu trennen. Und so 
habe ich eine Kissenhülle daraus "gebastelt" (wie bei mir üblich nur mithilfe von Sicherheitsnadeln
 - auf diese Weise bleibt die Sache flexibler 😉... )


 


Die Schachtel, die ihr in der nächsten Collage seht, ist ebenfalls in Meerestönen gehalten. Mit ihr hat
es folgende Bewandtnis: Meine Tochter Jana feierte im März ihren 25. Geburtstag, und ich wollte
diesmal eine besondere und dauerhafte "Geschenk-Verpackung", die zu Janas Wohnstil passt. Nicht
weit von mir entfernt leben zwei sehr talentierte "Verpackungskünstlerinnen". Die eine ist Margit,
die u.a. das "Knackwurstmobil" oder ganz spezielle Geburtstagskarten in meinem Auftrag gebastelt
hat, die andere Sandra vom Blog Sandycraft, die im Vorjahr für meine Freundin Moni eine tolle
Kochbuch-Sammelmappe anfertigte.

Diesmal bat ich Sandra um eine Schachtel, in der man sowohl Geldgeschenke als auch noch ein
anderes Geschenk hübsch und stilvoll übergeben kann. Und da Jana seit jeher ein Faible für Blautöne
und für Wasser hat, sollte diese Schachtel mit Meeresmotiven verziert sein. Hier unten seht ihr
Sandras Kunstwerk, das einen doppelten Boden (eben für Geldgeschenke o.ä.) besitzt und mit vielen
liebevollen Details gestaltet ist. (Ist es nicht ein Traum? Es kam bei meiner Tocher SEHR gut an!)


Details der Schachtel, die mal eine Zigarrenkiste war, von innen und außen: Das "Blaue" links ist übrigens die 
Gürtelborte einer aus Thailand für Jana mitgebrachten Hose.


 Als nächstes seht ihr das petrolfarbige Kleid in einer weiteren Kombination - diesmal mit 
meinem "blumigen Zebra-Jäckchen" von Betty-Barclay - und darunter dieselbe Jacke, diesmal
mit meiner Chino in blaustichigem Grün. 

Falls ihr euch fragt, warum die Fotoqualität der beiden folgenden Collagen so unterschiedlich ist: Die Fotos der oberen 
Collage sind mit meiner Kamera aufgenommen (mit Stativ / Intervallaufnahme und geblitzt), die der unteren mit der Kamera 
meines Mannes. Normalerweise finde ich die Indoor-Fotos, die mit Edis Apparat entstehen, toll - aber die Outfit-Fotos, die 
ich mit seiner Kamera und mit Stativ / Intervallaufnahme gemacht habe, gefallen mir weder mit noch ohne Blitz, weil sie 
blass / gelbstichig / überblitzt aussehen. Sorry, heute bekommt ihr trotzdem ein paar von dieser Sorte zu sehen.







Dann fand ich, jetzt MUSS endlich der Frühling Einzug halten - und als ich diesen schönen
Tulpenstrauß (nicht importiert und durch halb Europa gekarrt, sondern aus Österreich) entdeckte,
durfte er mit nach Hause. Zur Gesellschaft bekam er noch ein paar knospende Forsythienzweiglein.
Maxwell zog es vor, den Wechsel vom Winter zum Frühling drinnen zu verbringen, das Köpfchen
auf eine warme Decke gebettet.




Auch die Frühlingsblumen, die ich zum Schmuck der Terrasse gekauft hatte, schützte ich vor der
neuerlich einbrechenden Kälte lieber noch mit meinem leider bereits etwas maroden (vom Hagel
beschädigten) Miniglashaus.




In euren Blogs habe ich sie schon vor Wochen blühen gesehen - bei uns blühen die Krokusse kaum
länger als seit einer Woche. Oder vielleicht hatten sie sich vorher unter einer Schneehaube versteckt?
Bei meinen Mitte-März-Gartenrundgängen konnte ich sie jedenfalls nicht entdecken. Doch als der
Schnee sich verabschiedete kam dieses wunderschöne gelbe Leuchten in unseren Garten. Auch Gastkater 
Austria freute sich über die Sonnenstrahlen und die wärmeren Temperaturen.





Sonst ist ja Kater Maxwell gern der "Fotobomber", aber hier unten seht ihr, dass auch Austria
diese Kunst beherrscht. Farblich hatte ich mich an diesem schönen, frühlingshaften Tag an die
gelben Krokusse und and den blauen Himmel angeglichen. Der bunte Gürtel vom Weltladen schlägt
wiedermal die Brücke zwischen den Farben. Und auch dieses Posting ist ein "Brücken-Schläger",
denn im Februar ist bei Maren HELLBLAU die Farbe des Monats. Leider gibt es in meinem Fundus
nicht sehr viel echtes Hellblau (weil es nicht gut zu mir passt) - eher mittelblau, blitzblau oder helles
Blau an der Grenze zu Türkis - aber immerhin sind die Ketten recht hell.




Bei so viel Sonnenschein wagten sich Nina und Maxwell ebenfalls in den Garten und versuchten, die
restlichen Schneeflecken zu ignorieren. Auch unser Teichlein war zu diesem Zeitpunkt noch komplett
zugefroren.




Als wir am 19. März nach Linz zum Calexico-Konzert fuhren und uns mit unseren Freunden Maria 
und Edwin trafen (ich habe euch HIER schon kurz darüber erzählt), schneite es abermals heftig. 
Unten seht ihr, was ich zum Konzert trug - unter anderem mein blaues Band-Shirt, diesmal gemixt
 mit dem weinroten Maxi-Stufenrock, einem weinroten Dreiviertelarm-Shirt und meinem blitzblauen 
Baumwoll-Lochpulli, den ihr z.B. in meinem Post zum Thema Knallfarben-Outfit "an der Frau" 
sehen konntet.




In dem oberen Outfit spielt außerdem mein zweiter neuer regenbogenbunter Gürtel mit - und dazu gibt 
es eine Vorgeschichte: Ich habe nämlich gefühlt "ganz Thailand" nach einem schönen, farbenfrohen, 
möglichst bestickten, möglichst breiten Gürtel abgesucht - leider vergeblich. Es gibt dort Unmengen 
von tollen Taschen und Täschchen, Tüchern etc., aber all das "brauche" ich derzeit nicht. Was ich 
wirklich haben wollte, waren eben Gürtel - und ab da, wo ich gezielt Ausschau hielt, kam mir nicht 
ein einziger entsprechender Gürtel unter (mal abgesehen davon, dass z.B. die HotelmitarbeiterInnen 
solche Gürtel an ihren hübschen "Uniformen" trugen... aber wo man die gekauft hatte, wußten sie 
wohl auch nicht). 

Deshalb führte mich daheim einer meiner ersten Wege in den Badener Weltladen, denn dort habe 
ich ja schon früher ein tolles (blau-buntes) Exemplar gefunden. Dort erstand ich diesmal gleich zwei 
Gürtel (beide Fair-Trade, aus Biobaumwolle und nicht ganz billig, aber dafür schön farbenfroh) - 
den einen habt ihr oben im "Krokus-Himmel-Outfit" gesehen. Der andere ist der etwas breitere grün-
bunte "Zwilling" des blau-bunten Gürtels, und den trug ich bei "Calexico".



Auch unser Garten wird heuer definitiv bunter werden als in den vergangenen Jahren. 
Ich habe schon einige Saatmischungen erstanden sowie ein paar Pflänzchen.




 Außerdem werde ich heuer auch vermehrt auf den Anbau von Essbarem setzen: Das Kartoffel-
Hochbeet habe ich bereits vorbereitet und einige weitere Gemüsepflanzen werden hier Einzug halten. 
Eine erste Ernte gab es heuer ebenfalls schon, und zwar Topinambur-Knollen (wenn ihr den Link 
anklickt, werdet ihr sehen, dass es sich dabei um echtes Schlankmacher-"Superfood" handelt! Und 
noch dazu ganzjährig zu ernten - kann ich also nur empfehlen). Davon kam einiges in die Hühner-
Gemüsesuppe, den Rest habe ich mit etwas Milch gekocht (die gesunden Knollen werden dadurch 
leichter verdaulich), püriert und eingefroren - daraus wird einerseits ein Kartoffel-Topinambur-
Pürree, andererseits eine Topinambur-Haselnusscreme-Suppe!





Maxwell und Nina können diese Knollen natürlich gestohlen bleiben. Aber sie freuen sich genau wie
ich, dass der Frühling nun immer munterer Einzug hält. Und wenn es draußen doch mal wieder kalt
wird, kann man sich ja drinnen weiterhin gut einkuscheln - und sich an der einen oder anderen im
Haus aufspringenden Blüte erfreuen! (Die sind heuer übrigens mein einziger "Osterschmuck", ich
hatte keine Lust auf Hasen- oder Eierdeko 😉)





In diesem Sinne: Genießt die Feiertage!
Und kommt gut in den April!


Herzliche rostrosige Ostergrüße
von eurer Traude
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Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys neuem Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
bei der Pfauenauge-Naturgartenblogparade und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB