Freitag, 22. Februar 2019

Unique - Nicht perfekt, aber einzigartig - Teil 1

Servus, ihr Lieben!
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Mag sein, dass mein heutiger Beitrag auf manche von euch wie eine Spruchpostkarte oder ein
Wandtatoo wirkt - so nach dem Motto: "Sei du selbst - denn alle anderen gibt es schon". Denn
darum geht es mir heute, genau das will ich sagen - auch wenn es vielleicht schon Tausende vor
mir gesagt haben. Offenbar haben den Tausenden nÀmlich noch nicht alle zugehört. Und mir ist
aufgefallen: Diese Schwerhörigkeit zieht sich durch sÀmtliche Altersgruppen. Und auch durch
beide Geschlechter, wenngleich es da feine Unterschiede gibt 😉.

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The formula of happyness and success ist just, being
actually yourself, in the most vivid possible way you can.
Die Formel von GlĂŒck und Erfolg ist, Du selbst zu sein, 
so lebendig, so eindringlich, wie es dir nur möglich ist.
Meryl Streep

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Diese Unzufriedenheit mit sich selbst! Dem eigenen Aussehen beispielsweise.
Ob es nun Falten sind oder PubertĂ€tspickel. Dellen am Hintern. Zu groß, zu klein.
Zu schmale HĂŒften, zu breite HĂŒften. Dasselbe funktioniert auch mit den Schultern. Starke
Beinbehaarung. Schwache Kopfbehaarung. Übergewicht, Untergewicht, relatives Normalgewicht,
 aber es könnte besser verteilt sein. Die Nase zu lang, zu kurz, zu breit, zu schmal, zu gebogen,
die Haare zu kraus, zu glatt, zu langweilig, die Ohren zu groß, zu klein, zu abstehend, die Stirn
zu hoch, die ZĂ€hne zu schief, die HĂ€nde zu groß, die Beine zu kurz, zu dick, zu mager, die
Augen zu eng stehend... - die Liste ist beliebig fortsetzbar.



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Firmen-, Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]


Und das Aussehen ist nur ein Teilaspekt. Andere sind kreativer, intelligenter, können dies oder
jenes besser, können sich mehr leisten, haben den schöneren Garten, das grĂ¶ĂŸere Haus, das bessere
Auto, den tolleren Job. (Bei den meisten MĂ€nnern hat diese Auflistung vermutlich eine andere
Reihenfolge, ich tippe mal auf die umgekehrte 😜. Das macht die Sache aber auch nicht besser.)

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Das Gute, das man hat, nimmt man als selbstverstĂ€ndlich hin, und von dem, 
was einem fehlt, macht man mehr, als man bei richtiger und dankbarer Betrachtung 
daraus machen sollte.
Theodor Fontane


Ich hörte die oben erwÀhnte Unzufriedenheit in letzter Zeit so hÀufig aus GesprÀchen heraus oder
las BlogbeitrÀge zu diesem Thema, dass ich mir vornahm, bei Gelegenheit selbst ein Posting
darĂŒber zu schreiben. Wohlgemerkt, es handelte sich dabei ausschließlich um Menschen, die
allesamt keinen realistischen bzw. fĂŒr einen Laien erkennbaren Grund zur Klage haben: Um jĂŒngere
Menschen, die ihr Spiegelbild aus unerfindlichen GrĂŒnden nicht mögen, obwohl da nichts zu sehen
ist, was nicht liebenswert wÀre, und um nicht mehr ganz so junge Menschen, die sich in all den
Jahren noch nicht mit ihrem Spiegelbild angefreundet haben oder die mit den Anzeichen des
Älterwerdens grundlos hadern. Um gesunde, tolle, interessante Menschen - und auch hier ist die
 Liste beliebig fortsetzbar. Kurz gesagt handelt es sich auf jeden Fall um Menschen, die zwar
vermutlich nicht perfekt sind, aber sich offenbar mit einer makellosen Vorstellung in ihren Köpfen
vergleichen. Und die dabei ĂŒbersehen, dass sie einzigartig sind. Besonders. Wunderbar. Und dass
sie vielleicht selbst von jemandem beneidet werden.

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Das Vergleichen ist das Ende des GlĂŒcks und der Anfang der Unzufriedenheit.
SĂžren Kierkegaard


Wir sollten alle damit aufhören, uns zu vergleichen. Und uns stattdessen lieber von einzigartigen
Menschen anregen lassen, die uns ermutigen, wir selbst zu sein, das Beste aus dem zu machen, was
wir in die Wiege gelegt bekamen oder was uns das Leben beschert hat - und uns damit zufrieden
zu fĂŒhlen. Ich zeige euch heute (und in meinem nĂ€chsten Blogbeitrag!) einige der Menschen, die
mich beeindrucken und inspirieren - manche schon seit vielen Jahren, andere erst seit relativ kurzer
Zeit. Es handelt sich dabei grĂ¶ĂŸtenteils um Menschen, deren Leben teilweise schwierig ist oder
war - und die zuweilen gegen den Strom schwimmen mussten. Vielleicht sind ja da auch ein paar
Anreize fĂŒr alljene dabei, die diesen Beitrag lesen...


Frida ist die erste in meiner Liste - einfach weil sie so vieles in sich vereint: Leidenschaft und
auch den Kampfgeist, ihr Leid zu ertragen, Sinn fĂŒr Schönheit und Harmonie, Galgenhumor und
Mut zur Andersartigkeit, Mut zur Liebe ...


Die Schönheit und die HĂ€sslichkeit sind ein Trugbild, da die anderen am Ende immer in unser Inneres schauen. 
- Frida Kahlo - Bilder von HIER


Die meisten von euch kennen sie wohl: Frida Kahlo de Rivera, die Mexikanische Malerin, und ihre
einerseits bedrĂŒckende, andererseits beeindruckend kĂ€mpferische Lebensgeschichte. Im Jahr 1913
erkrankte sie an Polio, wodurch ihr rechtes Bein dĂŒnner und etwas kĂŒrzer blieb als das linke. Frida
war damals sechs Jahre alt. Vierzig Jahre spÀter - im Jahr 1953, ein Jahr vor ihrem Tod - musste ihr
ebendieses Bein vom Knie abwÀrts amputiert werden. Doch das war lÀngst nicht alles Leid, das sie
 zu ertragen hatte: Mit achtzehn Jahren wurde Frida bei einem BusunglĂŒck lebensgefĂ€hrlich verletzt:
Eine Stahlstange durchbohrte ihr Becken, sie erlitt dabei schwerste Unterleibsverletzungen und
zahllose BrĂŒche. WĂ€hrend der langwierigen Genesung begann Frida zu malen - zunĂ€chst liegend.


Die Ärzte glaubten nicht daran, dass sie jemals wieder gehen können wĂŒrde, doch Frida kam wieder
auf die Beine. Allerdings litt sie fĂŒr den Rest ihres Lebens unter den Folgen des Verkehrsunfalls: 32
Operationen, zahlreiche kĂŒnstliche Streckungen der WirbelsĂ€ule, Ganzkörpergips und einengende
Korsetts, mehrere Fehlgeburten, die sie mit großer Trauer erfĂŒllten, und dauernde Schmerzen, die sie
zum Teil nur mit Alkohol oder anderen Drogen ertragen konnte. Das Malen wurde zum Mittel, ihre
seelischen und körperlichen Qualen auszudrĂŒcken und zu verarbeiten.



Wozu brauche ich FĂŒĂŸe, wenn ich FlĂŒgel habe? - Frida Kahlo - Bilder von HIER




Frida Kahlo starb mit nur 47 Jahren - dennoch  hinterließ sie ein Werk von 143 Bildern und
wurde zur mit Abstand bekanntesten Malerin Mexikos; eines ihrer Bilder - das Selbstbildnis RaĂ­ces
(= Wurzeln) - wurde im Jahr 2006 um 5,6 Millionen US-Dollar versteigert und ist damit das bislang
teuerste Bild eines lateinamerikanischen KĂŒnstlers. (Dabei war Fridas Ehemann, der Maler
Diego Rivera, zunĂ€chst der weitaus berĂŒhmtere KĂŒnstler.)

Noch heute lassen sich Modeschöpfer, Haarstylisten, Fotografen und andere Kreative immer
wieder von Fridas Kleidungsstil und von ihren Werken inspirieren. Und doch war sie keineswegs
 eine Schönheit im klassischen Sinn. Zwar zart gebaut, jedoch körperlich eingeschrĂ€nkt. Ihr Beine
verhĂŒllte sie mit langen Folklorekleidern und ausladenden Röcken, der Tracht aus der Heimat ihrer
Mutter, Tehuantepec. Dazu Spitzenblusen, Blumen und bunte BÀnder im Haar, auffÀllige Ketten oder
eine schöne Stola. Ihre Augenbrauen waren dicht und eng zusammengewachsen, ĂŒber ihren Lippen
spielte ein Damenbart. Statt die Brauen und den Bartschatten zu zupfen, machte Frida beides zu
ihrem Markenzeichen und hob sie auf ihren Bildern sogar noch hervor.


Bilder von HIER


Eine andere Frau mit einem sehr ausgeprÀgten "Markenzeichen" seht ihr hier unten: Style-Ikone
Iris Apfel, 97, liebt Unmengen von Modeschmuck, Kleidung mit dem gewissen Etwas - und große
Eulenbrillen. Als es hieß, dass sie eine Seehilfe benötigte, entschied sie: "Wenn schon Brille, dann
wirklich BRILLE!"

Das Leben der New Yorker GeschÀftsfrau verlief, soweit es sich im Internet recherchieren
lĂ€sst, ohne das große Drama, von dem Frida Kahlos Dasein geprĂ€gt war, aber dennoch voller
Leidenschaft und Lust an Farbe. Dieser wunderbar bunte Vogel ist fĂŒr mich der lebende Beweis,
 dass Falten keine Rolle spielen, wenn man Persönlichkeit besitzt. Und dass man sich Spielfreude
 und einen extravaganten, humorvollen Kleidungsstil bis ins hohe Alter bewahren kann, ohne dabei
lÀcherlich zu wirken. Aber auch FALLS jemand sie lÀcherlich finden sollte, ist Iris Apfel das herzlich
egal, weil sie einfach mit großer SelbstverstĂ€ndlichkeit das auslebt, was sie ausleben will. Sie
bezeichnete sich in einem Interview mal als "Ă€ltester Teenager der Welt" und ich glaube, das trifft
 es ganz gut. Sie ist aber zugleich ein ziemlich intelligenter alter Teenager und zeigt mit ihren
Aussagen, dass sie immer schon ihren eigenen Kopf hatte.

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Die Leute fragen mich immer wieder nach meinen Styling-Regeln. Ich folge keinen Regeln.
 Das wĂ€re Zeitverschwendung. Ich wĂŒrde sie sowieso nur brechen. 
Iris Apfel



"Life is grey and dull; you might as well have a little fun when you dress" - "Das Leben ist grau und langweilig;  
du kannst genausogut ein bisschen Spaß haben, wenn du dich ankleidest!" - Iris Apfel - Fotos von HIER.

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Ich habe mich nie fĂŒr eine Schönheit gehalten. Weder damals noch heute. 
Aber ich mag schön auch gar nicht. Wer nicht schön ist, muss andere StĂ€rken und QualitĂ€ten 
entwickeln und das macht einen am Ende als Mensch wesentlich interessanter. Vor allem, 
wenn man alt ist.
Iris Apfel


"The worse fashion faux pas is to look in the mirror and not see yourself." - "Der schlimmste Modefehler ist, 
beim Blick in den Spiegel nicht sich selbst zu sehen." - Iris Apfel - Fotos von HIER.


Schönheit liegt ohnedies im Auge des Betrachters. Ist die Kanadierin Winnie Harlow, die
trotz oder wegen der Hauterkrankung Vitiligo zu einem bekannten Model wurde, "schön"?

Im Alltag wird als „schön“ meist etwas bezeichnet, was einen besonders angenehmen Eindruck 
hinterlĂ€sst: ein schöner Körper, ein schönes MusikstĂŒck, eine schöne Bewegungsabfolge im Tanz, 
aber auch Erlebnisse wie z. B. Streicheln. Eine NĂ€he zu Begriffen wie Harmonie und Symmetrie fĂ€llt 
auf, eine Abgrenzung gegenĂŒber sinnlicher ÜberwĂ€ltigung oder dem „nur“ HĂŒbschen, dem das 
Besondere fehlt, ist nicht immer leicht.
(Quelle: Wikipedia)

Zweifelsfrei weisen die pigmentfreien Stellen auf Winnies Gesicht und Körper eine gewisse
Harmonie und Symmetrie auf, und neben einer tollen Figur hat sie auf jeden Fall das in Wikipedia
 erwĂ€hnte "Besondere" zu bieten, doch ich denke, so war die Definition von Schönheit ursprĂŒnglich
trotzdem nicht gemeint. Entsprechend schwer hatte es Winnie Harlow wÀhrend ihrer Kindheit und
Jugend - sie bekam von anderen Kindern Namen wie Fleckige Kuh und Zebra verpasst.


Nachdem ich mich selber nur zu gut daran erinnern kann, wie unglĂŒcklich ich zuweilen ĂŒber die
HĂ€nseleien im Zusammenhang mit meinen roten Haaren war, kann ich nachvollziehen, dass Winnie
aufgrund dieses Mobbings depressiv wurde und sogar mit dem Gedanken an Selbstmord spielte.

đŸšđŸ·đŸ’—đŸšđŸ·đŸ’—đŸš
I did not have a problem with myself or my skin. I have a problem with the way 
people treated me because of my skin. They tried to define me.
Ich hatte kein Problem mit mir oder meiner Haut. Ich habe ein Problem mit der Art und Weise, 
wie mich Menschen wegen meiner Haut behandelten. Sie haben versucht, mich festzulegen.
Winnie Harlow


Fotos von HIER


Doch irgendwann beschloss Winnie Harlow, sich nicht weiter zu verkriechen. Im Jahr 2011 
veröffentlichte sie ein YouTube-Video mit dem Titel "Vitiligo: Eine Hauterkrankung, kein 
LebensverĂ€nderer"; sie sprach ĂŒber ihren Zustand und beantwortete Fragen zu ihrem Leben mit 
Vitiligo. 

đŸšđŸ·đŸ’—đŸšđŸ·đŸ’—đŸš
I have my flaws, but I embrace them and I love them because they're mine.
Ich habe meine MĂ€ngel, aber ich umarme sie und ich liebe sie, weil sie mir gehören. 
Winnie Harlow


Schließlich wurde sie von der TV-Moderatorin Tyra Banks auf Instagram entdeckt und 
wurde 2014 eine der vierzehn Finalisten von Amerikas Next Top Model. Inzwischen ist sie "das 
Gesicht" der Mode-Marke Desigual, sie modelte fĂŒr zahlreiche Modemagazine und Fashion 
Shows, unter anderem im Jahr 2018 bei der Victoria's Secret Fashion Show. Sie hat es allen
gezeigt, die sie einst "Kuh" nannten. Und das Beste ist wohl, dass sie sich fĂŒr andere an Vitiligo 
erkrankte Menschen und generell fĂŒr Menschen, die als Außenseiter behandelt werden, 
stark macht und ihnen Mut gibt.

đŸšđŸ·đŸ’—đŸšđŸ·đŸ’—đŸš
I am the underdog and I want to make one's dreams 
come true despite all the flaws and setbacks.
Ich bin die Außenseiterin und ich möchte erreichen, 
dass man trotz aller MĂ€ngel und RĂŒckschlĂ€ge seine TrĂ€ume 
verwirklichen kann.
Winnie Harlow


Ich hoffe, bei den Menschen, die ich euch heute vorgestellt habe, waren schon welche dabei die 
ihr inspirierend und ermutigend fandet; in meinem nÀchsten Post kommt die Fortsetzung - und
da wird es dann ĂŒbrigens auch ein paar MĂ€nner zu sehen geben, die ich einzigartig finde... Nun
danke ich euch noch sehr fĂŒr all eure Kommentare zu meinem vorigen Post Februar-Impressionen
- die nÀchsten Schilderungen zu meinen Erlebnissen im Feber 2019 folgen demnÀchst!


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Herzliche GrĂŒĂŸe 
von eurer Traude
Rostrose auf Facebook

Kommentare:

  1. natĂŒrlich bin ich sofort von frida kahlo angesprochen...so eine tapfere, elegante , und besonders begabte kĂŒnstlerin! habe vor vielen jahren, einen malkurs und einen kleinen vortrag ĂŒber sie im museum gianadda wĂ€hrend der grossen kahlo-ausstellung gehalten ...und dafĂŒr auch bĂŒcher ĂŒber sie geschenkt bekommen ..und die beiden anderen frauen sind auch .... einmalig! liebe grĂŒsse

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  2. Liebe Traude,

    herzlichen Dank fĂŒr deinen eindrucksvollen Post.

    Liebe GrĂŒĂŸe und einen guten Abend
    Elisabeth

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  3. Liebe Traude,
    es war wieder sehr schön bei Dir zu lesen. Deine Zeilen machten mir gute Laune :)
    Mich beeindruckt Frida Kahlo auch sehr, eine bemerkenswerte Frau und KĂŒnstlerin, die ihren Weg gegangen ist.
    Schönheit ist relativ und auch nicht das wichtigste im Leben. Sich wohlfĂŒhlen, das machen, was Spaß macht, sich und andere nicht vergleichen - das ist schon ganz viel. Und dann solle man sich mit Menschen umgeben, die einen guttun - wir genießen das Leben :)
    Liebe Traude, ich wĂŒnsche Dir und Deinen Lieben ein wunderschönes Wochenende
    viele liebe GrĂŒĂŸe
    Anke

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  4. Liebe Traude,
    meine Blog-Pause ist beendet und endlich bin ich auch mal wieder hier. Beeindruckende Frauen, ĂŒber die du schreibst! Ich finde Äußerlichkeiten nicht wichtig. HĂ€ngt vielleicht mit meinem Beruf zusammen. Ich genieße es , mich von anderen inspirieren zu lassen, ohne Neid. Sich gut fĂŒhlen und glĂŒcklich leben, mit sich selbst zufrieden sein ... das ist mir wichtig.
    FĂŒr heute sag ich TschĂŒĂŸ und komm jetzt wieder hĂ€ufiger vorbei...
    Viele liebe GrĂŒĂŸe, Anke

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  5. Unterschreibe ich voll und ganz!!! Ich finde es mehr als oberflĂ€chlich wenn Menschen andere Menschen nur nach ihrem Äusseren beurteilen, und "anders" zu sein ist doch auch perfekt, denn "normal" kann jeder.

    Tolle Beispiele hast du angebracht, alles Frauen die ich schÀtze und mag.

    WĂŒnsche dir ein schönes Wochenende und sende liebe GrĂŒsse rĂŒber

    N☼va

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  6. Traude was fĂŒr ein schöner Post! Du sprichst mir aus der Seele. Selbst hier in Thailand fĂ€llt mir auf wie wir deutschen doch stĂ€ndig jammern. Über nix eigentlich, oder Dinge die uns gar nicht groß betreffen. Hauptsache jammern.
    Ich freu mich grad tierisch ĂŒber diesen Post, besinnen wĂ€re manchmal einfach besser. Ich möchte das verinnerlichen. Danke fĂŒr den Bericht ĂŒber jede einzelne dieser tollen Frauen.
    Traudeeee hier ist es soooo schön! Okay Smog... das kannte ich nicht, das gibt es gerade in Chiang Mai. Aber kein Grund zu jammern ;)
    Liebe GrĂŒĂŸe und einen dicken warmen DrĂŒcker aus dem heissen Norden, herzlich Tina

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  7. Liebste Traude,
    ja, natĂŒrlich geb ich Dir Recht. In allem, was Du schreibst... Danke fĂŒr diesen wunderschönen Post mit all diesen beeindruckenden Frauen. Iris Apfel ist ja meine Ikone, die find ich einfach klasse. Frida Kahlo findet ja sowieso jeder klasse. Und Winnie Harlow sieht doch einfach nur perfekt aus.
    Wenngleich ich hier noch anmerken möchte, dass ich inzwischen das GefĂŒhl habe, wir mĂŒssen uns alle unheimlich schön und toll finden, koste es was es wolle. Das heißt, der Trend geht ja genau in die Richtung. und sĂ€mtliche Selbstzweifel werden ignoriert, und wenn Du welche hast, tickst Du mittlerweile nicht mehr ganz richtig! Das ist aber auch nicht so der Weg. Ich sage nicht, dass Du das sagst. Tust Du ja ĂŒberhaupt nicht. ich finde nur jede Richtung/Tendenz verdient es, hinterfragt zu werden. Ich glaube, dass Selbstkritik (sofern sie nicht krankhaft ist) gar nicht mal immer sooo verkehrt sein muss. Und wenn man mal den Neid, die (krankhafte) Eifersucht, Selbsthass usw. weglĂ€sst (davon rede ich nicht), bleibt etwas, was uns auch helfen kann, etwas zu erreichen, sich zu verĂ€ndern... ich habe jedenfalls beschlossen, so zu sein, wie ich bin (a la Meryl Streep) und dazu gehört eben meine Selbstkritik. Jedes Ding hat zwei Seiten. :-)
    Was ich allerdings wie Du (vermutlich) ĂŒberhaupt nicht begreife, ist, wie der Begriff von Schönheit so selbstverstĂ€ndlich in den Mund genommen wird. Ich setze echt inzwischen voraus, dass alle Menschen wissen (sollten), dass Schönheit nichts mit "HĂŒbsch" oder "perfekt" sein zu tun hat. Wenn ein Mensch einen anderen "hĂ€sslich" findet, dann sagt das ganz viel aus - ĂŒber seine eigenen hĂ€sslichen Gedanken nĂ€mlich. Das ist genau wie "konstruktive Kritik", fĂŒr mich gibt es nichts lĂ€cherlicheres. Niemand kann einen anderen kritisieren! Völliger Blödsinn, wenn Du mich fragst...
    Du siehst, dieses Thema kann man einfach nicht in einem Komment "beleuchten"... :-) Ich hör lieber auf - und sag nochmal DANKE fĂŒr den wunderbaren Post!
    Dicke Umarmung von Maren

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    1. Liebste Maren,
      ich bin eh ganz bei dir, dass man durchaus Selbstkritik ĂŒben bzw. an sich arbeiten darf. Ich find’s nur (wohl genau wie du) nicht gut, wenn man sich stĂ€ndig mit unerreichbaren Figuren oder Gesichtern vergleicht oder nicht erkennt, dass es bei einer Sache um etwas geht, dass man nicht verĂ€ndern kann (z.B. lĂ€ngere Beine haben oder so) und dass es deshalb völlig zwecklos ist, mit sich zu hadern. Da hilft nur „annehmen“. Ich hatte da sogar eine in die Richtung gehende Textpassage drin, aber das war noch zu dem Zeitpunkt, wo ich dachte, dass ich alle meine Überlegungen mitsamt den derzeit 9 ausgewĂ€hlten „uniquen Menschen“ in einem einzigen Post unterbringen kann. Dann kam ich (wie so oft) drauf, dass dadurch alles viel zu lange wird und begann zu streichen bzw. in den Reserve-Ordner zu verschieben. Inzwischen weiß ich, dass aus diesen Resten noch mindestens zwei weitere Posts werden oder vielleicht sogar eine noch lĂ€ngere Serie mit noch mehr Menschen. Einfach weil mich das Thema mit all seinen Verzweigungen sehr interessiert, weil ich auf immer mehr interessante Details und interessante Menschen stoße und weil mir Recherchieren sowieso enormen Spaß macht.
      Über das von dir angesprochene Thema von der konstruktiven Kritik habe ich eine Weile nachgedacht… Und bin mir nun allerdings nicht ganz sicher, ob du generell meinst, dass man andere nicht kritisieren sollte oder ob es da fĂŒr dich nur um optische Dinge / Outfits und dergleichen geht. Denn ich finde, man darf bzw. sollte jemanden durchaus kritisieren können, wenn er z.B. seine Energydrink-Dose in die Botanik schmeißt oder eine Giraffe abknallt. Was „konstruktive Kritik“ betrifft: Ich glaube, ob sich etwas Gesagtes als konstruktiv herausstellt, kommt immer auf den EmpfĂ€nger an. Wenn ich z.B. ein Bild male und mir gesagt wird, dass die Proportionen nicht stimmen, kann ich das als krĂ€nkende Einmischung empfinden oder als Kunstbanausentum, weil es mir hier mitnichten um Proportionen gegangen ist – oder aber, ich kann das Bild mal mit anderen Augen betrachten und mir denken „Stimmt, da muss ich noch was dran arbeiten, Proportionen kann ich echt noch nicht gut genug.“
      Womit wieder mal klar ist, dass man auch einen Kommentar nicht einfach so mit einem kurzen Antwort-Komment beleuchten kann ;-)))
      Auf jeden Fall lieben DrĂŒcker dafĂŒr und auf bald! Traude

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  8. ein ganz toller Post liebe Traude in dem du es auf den PUNKT bringt.
    Wer vermag "Schönheit oder perfektion zu definieren, es liegt doch in jedem einzelnen Auge was man darunter versteht.
    A´Ă„usseres Aussehen als Mittelpunkt seines Erlebens zu machen ist Feigheit sich so zu erkennen wie man eigentlich ist " sage ich dazu.
    Man sieht sich im Spiegel und kritisiert - genau wie du es beschreibst, aber ich denke das macht man nur einmal wenn man einigermaßen gescheit ist, man weiß schließlich wo was falsch hĂ€ngt oder kneift und was dazu gefĂŒhrt hat wenn alles aus dem Ruder lĂ€uft, Selbstdisziplin, Aufmerksamkeit und sich selbst gegenĂŒber achtsam sein fĂŒhrt weitaus mehr zur eigenen Zufriedenheit und hat nichts mit dem Äußeren zu tun.
    Meckern fĂŒhrt zu nichts, Ă€ndern schon in der eigenen lebensfĂŒhrung.
    Frida Karlo fĂŒhrt es uns an ihrem Lebensbeispiel vor. Wer so viel erlebt hat, so viel eigene Einbußen im Leben hatte und dennoch oder vielleicht gerade deshalb es schafft eine so herausragende KĂŒnstlerin geworden zu sein, hat sein Leben in die richtigen Bahnen gelenkt, keine herausragende Schönheit zeigt doch ihr bemerkenswertes gesicht das nicht im klassischen Sinne schön zu nennen ist, wie besonders und einzigartig sie war.
    das gleiche gilt auch fĂŒr deine anderen beispiele berĂŒhmter und bekannter persönlichkeiten, wenn die persönlichkeit hinter dem(Ă€ußeren ) Menschen erkennbar wird, - wird er erst Mensch mit FĂ€higkeiten Äußeres zu kompensieren und in andere Bahnen zu lenken.
    ein toller Post auf dessen Fortsetzung ich schon gespannt bin.
    herzlichst ein Gruß und danke fĂŒr diese tollen beispiele und AusfĂŒhrungen. Angelface

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  9. Sehr beeindruckende Grauen stellst Du uns heute vor! Jede auf ihre Art einzigartig.
    Wir legen oft viel zu viel Wert auf Äußerlichkeiten.. dabei sind es andere Dinge, die wirklich zĂ€hlen!
    Viele GrĂŒĂŸe von Margit

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  10. Astrid Berg schickte mir per Mail folgenden Kommentar:
    Liebe Traude,
    schon seit geraumer Zeit versuche ich immer wieder zu kommentieren. Ich weiß nicht, ob meine Zeilen Dich erreichen. Deshalb nutze ich nun wieder einmal diesen Weg:
    Liebe Traude,
    das ist ein toller Post. Mit der Schönheit ist es so eine Sache. Was der eine als schön empfindet, muss dem anderen noch lange nicht gefallen. Oft setzt man Schönheit mit Perfektheit gleich und das ist ein großer Fehler. Das Unvollkommene und Nicht- Perfekte ist das Besondere. Jeder einzelne Mensch ist etwas Besonderes und jeder hat schöne und weniger schöne Seiten.
    LG
    Astrid

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  11. sehr interessante Frauen hast du hier vorgestellt

    ich finde vor allem die Frida Kahlo sehr schön .. oder besser gesagt..ausdrucksstark
    und mit fast 100 noch ein Model zu sein zeugt auch von großem Selbstbewußtsein
    ebenso bei der Dritten im Bunde

    ich muss zugeben ..ich mag mein Aussehen nicht besonders ;)
    aber ich nehme es auch nicht so wichtig
    vor allem mag ich keine Bilder von mir

    liebe GrĂŒĂŸe
    Rosi

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  12. NatĂŒrlich kann ich dir nur beipflichten in dem, was du beschreibst. Und Frauen wie Iris oder Frida stehen bei mir ganz hoch im Kurs. Ich war vor vielleicht 25 Jahren mal an einer Kahlo-Ausstellung, und seitdem bin ich ziemlich beeindruckt von dieser unglaublichen Persönlichkeit. Ausserdem wĂŒnsche ich mir immer, so ein verrĂŒcktes, altes Huhn zu werden wie Iris oder auch wie die Schweizer Designerin Christa de Carouge, die leider kĂŒrzlich verstorben ist. Frauen, die sich nicht um die Meinung anderer scheren, sich anziehen, wie's ihnen beliebt, und ausserdem genau das Leben fĂŒhren, das sie leben wollen. Vorbilder fĂŒr mich!
    Allerdings denke ich, dass es einiges an Selbstbewusstsein braucht, um sich genau so zu akzeptieren, wie man ist. Die Medien gaukeln einem doch andauernd völlig verzerrte Bilder vor, die auch noch nicht mal den Tatsachen entsprechen, Photoshop & Co. sei Dank. Wie sollen da z.B. unsere Jungen sich selber akzeptieren, wenn sie tagtĂ€glich mit den bearbeiteten Bildern irgendwelcher Supermodels, Influencern oder Musikstars ĂŒberschwemmt werden? Dagegen kann man doch eigentlich nur abk***en, wenn man von der Natur nicht mit den entsprechenden Schönheitsmerkmalen gesegnet ist.....
    Persönlich bin ich mir sehr bewusst, dass ich keinesfalls "schön" bin. Ich finde mich nicht mal hĂŒbsch. Aber ich MAG mich, und das scheint mir das Wichtigste zu sein. Es gibt Körperteile an mir, mit denen ich mich arrangiert habe, aber im Grossen und Ganzen kann ich mich sehr gut leiden. Das hat bestimmt auch sehr viel damit zu tun, dass es mir total egal ist, was andere von mir denken. Diese Haltung gibt einem ganz viel Gelassenheit. Ich muss keinen gĂ€ngigen Idealen entsprechen, im Gegenteil. Wenn ich sehe, was heutzutage alles unternommen wird, um "schön" zu sein- da bekomme ich das kalte Grausen.
    Menschen, die sich einzig ĂŒber ihre Schönheit definieren (können), die tun mir wirklich leid. Ich mag Menschen mit Ecken und Kanten, Charakterköpfe, die eigene, vielleicht vom allgemein GĂŒltigen abweichende Ansichten und was zu sagen haben. Solche Menschen strahlen eindeutig was aus. Und DAS macht sie schön!
    Hab einen entspannten Sonntag, herzliche GrĂŒsse!

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  13. Perfekt.... *grins*
    Ich empfinde es als Kompliment, wenn mein Mann sagt, ich sei verrĂŒckt. WĂŒrde er sagen, ich sei "perfekt" im "absoluten" Sinn, wĂŒrde ich ihm nicht glauben. Ich bin ein Mensch. Da schließt sich das mit dem perfekt sein einfach aus.
    BG und bis bald
    Sunny

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  14. Great post! I completely agree with Marly Streep sentence about unique! We are all beautiful on our unique way and these ladies show that at best way!

    Blog - http://www.exclusivebeautydiary.com/search/label/en
    YouTube – https://www.youtube.com/watch?v=i9Otnx52aMk

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  15. Liebe Traude, ein ganz wundervoller Text! Danke mal wieder dafĂŒr. Und du hast mit jeder Zeile recht. Die vorgestellten Frauen beeindrucken wirklich sehr durch ihr "So- Sein", und das empfinde zumindest ich als wahre AttraktivitĂ€t. Ein interessanter, weiser, lebenserprobter Mensch, der sich selbst gefunden hat, besser gehts nicht!

    Manchmal passiert diese Art von Mobbing sogar in Familien, wenn das eigene Kind nicht den WĂŒnschen und Vorstellungen entspricht... In unserer Familie gab es das, und als pummeliges, rothaariges kleines MĂ€dchen war ich natĂŒrlich betroffen.(JĂŒngere Semester können sich vielleicht gar nicht mehr vorstellen, was es heißt, wenn die eigene Mutter versucht, zu verdecken, dass das Kind rote Haare hat. Die waren nĂ€mlich ein ganz schlimmer Makel damals.) Seitdem ist viel passiert, und ich kann heute mit Fug und Recht sagen, dass ich mich (fast immer) akzeptiere, liebe und annehme, dass ich gelernt habe, gnĂ€dig mit mir zu sein. Und das Wertvolle daran ist fĂŒr mich, dass wir dies direkt an unsere Kinder weitergeben können. Die mĂŒssen diese Odyssee der Selbstzweifel gar nicht erst mitmachen, wenn wir ihnen dabei helfen.
    Ganz liebe GrĂŒĂŸe
    Gabi

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    Antworten
    1. Hallo liebe Gabi,
      ich hoffe, du liest hier auch die Antworten, denn ich habe gerade festgestellt, dass ich nur auf deine Blogger-Profil-Seite, aber nicht auf deinen Blog komme... Ich freue mich sehr, dass dir mein Teil 1 von "Uniqe" gefallen hat! :-)
      Dass Kinder, die nicht den Vorstellungen ihrer Eltern entsprechen, es schwer haben können, habe ich auch schon mitbekommen. Das ist allerdings Ă€hnlich traurig, wie wenn Eltern ihren Kindern ihren eigenen Berufs- bzw. Karrierewunsch aufdrĂ€ngen, den sie selbst nicht geschafft haben (wie z.B. bei den ehrgeizigen "EislaufmĂŒttern"). Beides bedeutet, dass sie nicht das Kind "sehen" und es nehmen und fördern, wie es ist, sondern sie sehen nur sich selbst und ihre eigenen unerfĂŒllten TrĂ€ume und WĂŒnsche. Ein denkbar schlechtes Motiv zum Kinderkriegen. Die beiden MĂ€nner, die ich in Teil 2 von Unique vorstelle, sind glĂŒcklicherweise in liebevoll-fördernde ElternhĂ€user geboren worden, sonst hĂ€tten sie wohl nicht geschafft, was sie geschafft haben.
      Ich wusste gar nicht, dass du rote Haare hast. Dass es frĂŒher schwierig war, ein rothaariges Kind zu sein, "durfte" ich ja ebenfalls feststellen, aber mich haben wenigstens nicht die eigenen Eltern gemobbt. Mein Vater war schließlich selbst rothaarig, mein Bruder auch, die kannten also die Probleme, die man damit hat, bis zu einem gewissen Grad (wobei man in unserer Familie meinte, als MĂ€dchen habe man es leichter mit roten Haaren. Das stimmte allerdings erst ab da, wo ich erwachsen war. Vorher musste ich mir genau die gleichen dummen RothaarigensprĂŒche anhören wie meine mĂ€nnlichen Familienmitglieder. Und ich war wohl verletzbarer als die beiden.) Tut mir sehr leid, dass deine Mutter deine Haare als Makel empfand und dir das auch noch deutlich zeigte...
      Leider hat es bei meiner Tochter (die ĂŒbrigens nicht rothaarig und meiner Meinung nach sehr hĂŒbsch ist) nicht geklappt, dass sie ohne Selbstzweifel durchs Leben gehen kann. Es muss also offenbar nicht nur von den Eltern ausgehen, dass man mit sich und seinem Aussehen oder seinem So-sein nicht im Reinen ist, sowohl bei mir als auch bei meiner Tochter waren es zur entsprechenden Zeit die Gleichaltrigen, die irgendwas zum Rumhacken suchten ... und es auch fanden.
      Ich freue mich sehr mit dir, dass du dich annimmst und lieb hast! SO halte ich es auch - es war nicht immer ein leichter Weg, aber je Àlter, desto besser :-))
      Alles Liebe, Traude

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  16. Thank you dear Traude for sharing this wonderful post.
    With Social Media and everything there is so much pressure on especially young people today and it is not nice when people compare themselves to others and feel they have to match up with the appearance and be like so many others. Iris and Frida are great examples and inspiration models, to just be yourself.
    Have a happy new week dear friend
    hugs
    Carolyn

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  17. Schöner Post liebe Traude. Ich sehe das auch so. Jeder Mensch ist einzigartig. Man sollte sich nicht mit anderen vergleichen. Mobbing kenne ich auch. Als BrillentrĂ€ger mit Glasbausteinen auf der Nase war es frĂŒher nicht leicht. Heute stört sich keiner mehr daran.

    Liebe GrĂŒĂŸe Sabine

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  18. weiste was - man wird auch gemobbt, wenn man nah dran an perfekt schön ist.
    weil man ist ANDERS. und anderssein kann die menschheit nicht ertragen - bis auf ein paar sehr intelligente exemplare, die sich ĂŒber ihre urzeitinstinkte hinwegsetzen können.

    der aktuelle "schönheitswahn" ist doch eher ein "gleichmacherwahn" - mann&frau sollen "genau so" aussehen - und sehen sie nicht (fast) alle gleich aus, diese stars & sternchen??? in manchen filmen kann man die figuren kaum noch auseinanderhalten......alle frauen dĂŒnn, langhaarig, rehĂ€ugig und nase/wangenknochen vom selben chirurgen - nur das die "gute" blond und die "böse" schwarzhaarig ist.

    irgendwie war die menschheit & die kunst schonmal weiter......
    xxxx

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    1. Glaub ich dir gern, liebe Beate, dass man auch gemobbt wird, wenn man nah dran an schön ist. Man wird von den entsprechenden Leuten sogar dann gemobbt, wenn man gar nicht sooo besonders schön ist, aber irgendwie mehr Stil hat. Und ich spreche jetzt nicht von mir, sondern von einer ehemaligen Kollegin, die erstens superschlank und zweitens immer toll angezogen war, mit hockhackigen Schuhen und gut sitzender Kleidung. Die wurde einerseits (schlecht) kopiert, aber andererseits ausgegrenzt, weil sie eben, wie du sagst, "anders" war und man sie um ihre Figur und ihre Schuhe beneidete. Ich war auf meine Weise dort auch anders (und bin stolz darauf, nicht so wie dieser Mob gewesen zu sein) - und die vorhin erwĂ€hnte Kollegin wurde an diesem traurigen Ort der einzige Mensch, zu dem ich auch heute noch freundschaftliche GefĂŒhle hege.
      LG Traude

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  19. Liebe Traude, was fĂŒr ein interessanter und vor allem auch sehr wichtiger Beitrag. Ich denke, in Zeiten von Photo-Shop wird dieses Thema immer dringlicher – ĂŒberall strahlen uns diese aufgepimpten Fotos entgegen, es wird uns suggeriert, dass wir an unserem Aussehen arbeiten mĂŒssen und es werden immer wieder neue Produkte und Methoden zur Verschönerung angepriesen. Alles soll perfekt, alles soll einwandfrei sein und einem Schönheitsideal entsprechen. Doch hier stellt sich mir die Frage, wer definiert eigentlich, was schön ist. Wird das von der Mode und der Kosmetik festgelegt, wird das von Magazinen und Models dargestellt? Ein Vergleich kann doch da nur zum Nachteil ausfallen. Daher mĂŒssen wir uns hier selber schĂŒtzen, vor dem Anlegen einer unrealistischen Messlatte hĂŒten und zu uns selbst stehen. Wichtig ist doch, dass wir uns wohlfĂŒhlen, dass wir zufrieden sind, dass es fĂŒr uns passt.Vor allem toll finde ich die doch total unterschiedlichen Beispiele, die du angefĂŒhrt hast und die so richtig zeigen, wie es gehen kann. Vielen Dank fĂŒr deinen tollen Beitrag und ich freue mich schon sehr auf den nĂ€chsten Teil.
    Hab einen wunderbaren Start in die Woche und alles Liebe

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  20. Echt schade, dass sie bereits mit 47 Jahren gestorben ist, war eine große KĂŒnstlerin. LG Romy

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  21. Schön, dass Du Frida Kahlo erwĂ€hnt hast - ich finde die auch großartig- kenn sie allerdings auch nur von dem großartigen Film vor ein paar Jahren - und in Innsbruck ist sie wieder als Tanztheater zu sehen - dort gehen meine Liebste und ich demnĂ€chst hin.
    Ja das von Dir angesprochene Thema beschĂ€ftigt wohl allzuviele - vor allem in der nach Perfektion strebenden Gesellschaft - da ist es wichtig, sich selbst so annehmen zu können wie man ist - oder auch seine Seiten zu akzeptieren, die nicht als "normal" gelten (so wie bei mir :-) ) Was mich allerdings bei mir stört ist die Anzahl der Haare am Körper und die SchuhgrĂŒĂŸe - zumindest fĂŒr meinen zweiten Teil.
    Aber das ist fĂŒr mich Gott sei Dank nicht essenziell.
    Alles Liebe Gerda

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  22. Nur eins kann ich sagen, vielen Dank fĂŒr diesen Tollen Beitrag, danke fĂŒr dein Post! Es tut uns immer gut, Worte zu lesen die uns zum Nachdenken einladen und unser Herz zur Dankbarkeit öffnen! Echt tolle Beispiele, Menschen die man im Herzen bewahren möchte! Danke!
    Lieber Gruß,
    Claudia

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  23. Liebe Traude,
    unzufrieden mit sich selbst? Das kann uns doch nicht passieren :-)) Spaß beiseite, niemand kennt es so gut wie ich, dass man mit seinem eigenen Aussehen nicht ganz glĂŒcklich ist. Dabei sind die PubertĂ€tspickel, die ich mit ĂŒber 50 immer noch habe (wahrscheinlich aufgrund eines hormonellen Ungleichgewichts :-))und eine zu breite Nase noch das geringste Übel ;-) Ich habe bekanntlich ja mit ganz anderen Defiziten zu kĂ€mpfen. Aber ich bin ganz bei Dir und bei Kierkegaard, dass man nicht vergleichen, sondern lieber das Beste aus sich machen sollte.
    Deine drei Vorbilder sind wundervoll. Über Frieda Kahlo braucht man nicht viele Worte verlieren, sie ist ohnehin eine Ikone! Iris Apfel kenne ich auch schon. Sie ist megacool, verzeih, aber anders kann ich es einfach nicht ausdrĂŒcken. Auch Winnie Harlow ist großartig und eine absolut bewundernswerte Frau.
    Danke fĂŒr den tollen Beitrag!
    Herzlichste DrĂŒcker,
    Nadine

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  24. Liebe Traude,
    da hast Du einen wirklich interessanten und informativen Post geschrieben. Klar Frida kenne ich natĂŒrlich und habe viel ĂŒber sie gelesen und gesehen. Nun muss ich aber gestehen, die anderen von Dir vorgestellten Frauen kannte ich bis eben gar nicht, aber ich habe alles aufmerksam gelesen und wieder einiges gelernt!
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Kirsi

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  25. Irgendwie ein bisschen schrill, aber einzigartig sind die Fotos ;) Genau das mag ich an deinen Post so ;)
    Kahlo ist der einzige Name, der mir was sagt, aber der Spruch der "Apfel" ist mir ausgesprochen sympathisch :)

    Ich habe mich nie fĂŒr eine Schönheit gehalten. Weder damals noch heute.
    Aber ich mag schön auch gar nicht. Wer nicht schön ist, muss andere StÀrken und QualitÀten entwickeln und das macht einen am Ende als Mensch wesentlich interessanter. Vor allem, wenn man alt ist.
    Iris Apfel


    GLG Sigrid

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  26. Liebe Traude,
    natĂŒrlich war mir Fridas Geschichte gelĂ€ufig, sie beeindruckt mich wirklich sehr. Iris Apfel ist sicher eine schrille Persönlichkeit, ich ziehe meinen Hut vor dieser alten eleganten Dame, die sich was traut.
    Danke ĂŒbrigens fĂŒr die Info zu meinem Blogger-Profil und der nicht mehr funktionierenden Weiterleitung zu meinem selbst gehosteten Blog. Das hat 2 Jahre gut funktioniert, ich konnte den Fehler heute nachstellen. Aber ich habe jetzt was geschraubt und meine, nun funktioniert es wieder.
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Karen

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  27. Liebe Traude,
    oh, ja ich finde alle drei Personen sehr inspirierend. Es braucht großen Mut, öffentlich zu seinen SchwĂ€chen/Fehlern zu stehen. Ich ziehe den Hut vor diesen Menschen. Ich selber beurteile Menschen auch nicht nach ihrem Äußeren. Natur pur ist mir sowieso am liebsten ;)!
    Liebste GrĂŒĂŸe aus dem sonnigen Westen,
    Christine

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  28. ich finde deinen post auch sehr gut und interessant. Wobei ... Einzigartigkeit ist fĂŒr mich irgendwie auch perfekt :-)

    Herzliche GrĂŒĂŸe von Heidi-Trollspecht

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  29. Ich denke, liebe Traude, man sollte nicht mit dem Vergleichen aufhören, und zwar nicht mit dem „richtigen“ Vergleichen. Wenn man beim anderen nur immer das vermeintlich Bessere, Schönere etc. sucht, wird man nicht zufriedener, aber beim Vergleichen anzuerkennen, dass es einem gut geht, besser als seinem Nachbarn oder den vielen anderen ĂŒberall in der Welt, kann vielleicht hilfreich sein, das Klagen und Jammern einfach sein zu lassen.
    „Wenn schon Brille, dann wirklich Brille“ – ein bewundernswerter Satz, aber , ehrlich, fĂŒr mich schaffe ich das nicht. Ich finde, mann schaut doch immer auch nach rechts und links und macht Abstriche von seinen Maximen... Und manchmal denke ich sogar, dass eine solche klare Haltung ohne Wenn und Aber auch fĂŒr andere einschĂŒchternd sein kann.
    Ein Post, liebe Traude, der wieder einmal zum Nachdenken anregt.
    Liebste GrĂŒĂŸe
    Felicitas

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    1. Liebe Felicitas,
      ich glaube, wir beide sehen das eh auf sehr Ă€hnliche Weise, nur nennst es du "vergleichen" und ich sage dazu "inspirieren lassen"... Soll heißen, ich schaue natĂŒrlich auch nach rechts und links und ich sehe Schönes und Wunderbares und Tolles und genauso Trauriges und HĂ€ssliches und Armseliges... Und ich sehe Menschen, die "ĂŒber NICHTS" jammern, genauso, wie ich Menschen sehe, die aus "Nichts" oder aus einer sehr ungĂŒnstigen Situation heraus Großartiges geschaffen haben. (Im bereits veröffentlichten Teil 2 meiner Unique-Serie kannst du einige solcher Menschen kennenlernen, falls du dieses Posting noch nicht gesehen hast.) Aber es hilft uns auch nicht, uns mit DIESEN Menschen zu "vergleichen", ihre Ausgangssituation ist nicht die unsere bzw. ihre Talente sind nicht unsere - die Inspiration, die ich in diesen Geschichten sehe, liegt mehr darin, sich selbst zu betrachten und zu sagen: Das bin ICH, das ist MEINE Situation, das ist mein Aussehen, das sind meine Talente, das ist meine finanzielle Lage (etc.) - ich glaube an mich (spĂ€testens ab JETZT!) und mache das (fĂŒr mich) BESTE daraus!
      Iris Apfels Aussage vonwegen "wirklich Brille" muss sich ja auch keiner zueigen machen - das ist einfach IHRE Sicht der Dinge. Und ich glaube, sie wĂŒrde auch niemandem einreden wollen, dass ihr Brillen-Look der beste ist. Sie ist einfach sie selbst, mit ihren Macken, ihrem Humor, ihren Gedanken, ihrem Look usw., ohne den Anspruch zu stellen, dass jemand so denkt und handelt wie sie. Eines ihrer Zitate lautet z.B. auch "Ich möchte andere Leute Stil nicht beurteilen. Der geht mich nichts an. Es ist auf jeden Fall besser glĂŒcklich zu sein als stylish." Das sehe ich genauso. Aber wenn es einen Menschen glĂŒcklich macht, "stylish" zu sein, dann sollte dieser Mensch sich durch nichts davon abhalten lassen - weder durch sein Alter noch durch seine Figur, sein Geschlecht, seine finanzielle Situation (es gibt schließlich Second Hand), noch durch eventuelle scheele Blicke der "anderen" noch durch sonst etwas... ;-)
      Ich wĂŒnsche dir einen wunderschönen Rosenmontags-Nachmittag und schicke dir herzliche Rostrosen-Montags-GrĂŒĂŸe!
      Traude

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    2. Liebe Traude,
      ich hatte keine Sekunde daran gedacht, dass Iris Apfel womöglich ihre Sichtweisen anderen Menschen aufdrĂŒcken wollte. Du hast das so schön noch einmal ausgefĂŒhrt. Mir ging es nur darum, was ich persönlich bei solchen Aussagen still bei mir innen drin empfinde.
      Liebe GrĂŒĂŸe
      Felicitas

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  30. Ich bin mittlerweile ziemlich zufrieden mit mir. Jeder hat mal einen schlechten Tag an dem man denkt, dass sieht heute aber gar nicht gut aus, aber das verschwindet dann am nÀchsten Tag wieder. Man muss nur sich selbst lieben und mit sich selbst im reinen sein dann funktioniert das schon viel leichter.
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Luisa von https://www.allaboutluisa.com/

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