Sonntag, 4. Juni 2017

Retour von der Kur 2017 - Teil 3


Tag 8 bis Tag 12 - jede Menge Schnee ... und die Rückkehr des Frühlings!

Servus ihr Lieben!
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Weiter geht's mit dem dritten Teil meines großen Kur-Reports! 
Hier kommt ihr zu Teil 1 und Teil 2. Wie ihr euch vielleicht erinnert, endete der zweite Teil mit 
Schneefällen. Und mit Schnee beginnt auch Teil 3. Um sensible Gemüter aber nicht zu sehr zu 
verschrecken, habe ich als erste Collage eine frühlingshafte gewählt - quasi eine schneefreie Zone
 zur Einstimmung und zur Beruhigung. Denn auch wenn die Schneemengen zunächst heftig wirken
- es wird alles wieder gut! 😊





A short English summary of this post:
Today I show photos of the second week of our health cure - I show you the excursions we did off the 
medical treatments and the clothes that I put together from my capsule wardrobe in the evenings. As
you can see, we got lots of snow, but a few days later spring returned!
 Hugs, Traude 

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Tag 8:
(Donnerstag, 20. April 2017) 

 Okay, ihr Lieben, habt ihr euch gewappnet? Seid ihr bereit? Vielleicht habt ihr ja sogar ein bisserl
Lust auf Abkühlung, wer weiß? Ich war jedenfalls vorbereitet und trug unter der Bluse vom Henry-
Laden meinen dunkelblauen Pullover aus Alpaka-Seide-Gemisch. Selbst wenn ich auf dem mittleren
 Foto die Frierende spiele, war mir damit angenehm warm. Darunter seht ihr die ursprüngliche
Version mit roter Bluse, beige Rock und kurzärmeligem Streifenshirt - geplant für etwas wärmere
Tage ...


 


Die dicke weiße Decke legte sich über alles. Auf den Liegen beim Thermal-Außenpool waren 
wenige Tage zuvor noch Kurgäste in der Sonne gelegen - und nun das! Das Service-Personal
zeigte Humor und zeichnete einen Schneemann für uns 😁...




Im Lauf des Donnerstags kam die Sonne wieder hervor, und bald schon gab es grüne Flecken in
all dem Weiß. Die Tiere waren besonders dankbar dafür - unten seht ihr einige Amseln, die sich
abermals eifrig ans Futtersuchen machen konnten. 

Auch an diesem Tag fand das Walking-Programm statt, und ich überredete die Trainerin, eine Runde
bei den Störchen vorbei zu machen. Leider konnte man nicht erkennen, ob es ihnen gut ging, man sah
nur ein Stück des Kopfes von einem zusammengekauerten Storch im Nest...




Tag 9:
(Freitag, 21. April 2017)

Am Nachmittag dieses Tages nahm ich an einer Kirchenführung teil, da ich gehört hatte, dass
 der ehemalige Pfarrer von Bad Schönau diese Führungen sehr lustig und mitreißend gestaltet. In der 
folgenden Collage seht ihr, was ich zu der Gelegenheit unter meiner currygelben Daunenjacke (im
vorigen Kur-Posting zu sehen) trug. Zum Abendessen gestaltete ich das Outfit dann ein kleinwenig
um, das seht ihr ein Stück weiter unten.




Die Führung fing in der modernen Kirche des Ortes an und ging dann vorbei am alten Pfarrhof 
aus dem 13. Jahrhundert. Der ehemalige Pfarrer erzählte uns, er habe seinerzeit im alten Pfarrhof 
gewohnt, und weil er gehört hatte, dass es dort geistern würde, habe er jemanden gefragt, ob das 
tatsächlich der Fall sei. "Nicht dass ich wüsste", sagte derjenige. "Mir ist jedenfalls bis jetzt noch 
nichts aufgefallen. Und ich wohne immerhin schon seit 600 Jahren in dem Haus..."   




Dann ging's den Hügel hinauf zur alten Wehrkirche, die um 1120 erbaut wurde. Auch dieser Teil
der Führung wurde immer wieder gewürzt durch unterhaltsame Anekdoten, doch ich beschränke
mich hier aufs Historische:

Das Bild des Heiligen Christophorus an der Fassade des Kirchleins
stammt zwar erst etwa aus dem 17. Jahrhundert, aber im Gebäude selbst wurden bei Renovierungs-
arbeiten unter der Wandfarbe Fresken aus der Entstehungszeit dieser Kirche entdeckt. Leider wurde
durch den Einbau eines Fensters ein Christophorus-Fresko unabsichtlich teilweise zerstört - man
wusste ja nicht, dass  sich dieses Bild unter der weißen Wand verbirgt. (Aber Teile sind noch
vorhanden, siehe vorvorige Collage.) Besonders schön fand ich auch die alte Orgel und den Altar.




Vom Storch konnte man am Tag der Kirchenführung nur unwesentlich mehr sehen als Tags 
zuvor (siehe übernächste Collage), aber der Pfarrer meinte, dass die Bad Schönauer Störche 
robust wären und schon öfter Schnee aushalten hätten müssen. Das fand ich doch ziemlich 
beruhigend.

Durch den Ausflug war mir warm geworden, deshalb wollte ich zum Abendessen nicht mehr 
den warmen Alpaka-Pulli tragen und vertauschte ihn gegen meine schwarze Hemdbluse (die
ihr schon von meiner afrikanischen Capsule Wardrobe kennt). Der Rest des Outfits blieb 
genauso wie am Nachmittag. Vermutlich ist euch schon aufgefallen, dass ich das blau-weiße
Ringelshirt ziemlich gerne mag 😉...




Hier unten seht ihr noch eine weitere Outfit-Version mit anderem Ringelshirt und taupefarbiger 
Hose zur Hemdbluse. Außerdem seht ihr, dass die Zeichen beim Servicepersonal wieder auf
Frühling standen - kein Schneemann mehr auf der Mitteilungs-Tafel, sondern bunte Blumen! 😊




Tag 10:
(Samstag, 22. April 2017)

Beate meinte in einem ihrer Kommentare "allerdings vermisse ich trainings- & badeanzug ;-)".
Beides hatten wir natürlich mit und es kam auch häufig zum Einsatz, aber weder das eine noch das
andere finde ich so fotogen, dass ich es hier posten möchte - schon gar nicht an der Frau selbst 😉.
Von unseren Schwimm-, Gymnastik- und Kraftkammer-Einsätzen gibt es also keine Fotos, und wir
haben auch nicht jede Walking-Runde fotografiert. Deshalb kann ich euch von diesem Wochenende
 fast ausschließlich Balkon-Fotos bieten.

Der Schnee im Hintergrund schmolz immer mehr weg - was mich in Stimmung versetzte,
etwas Afrika-Flair in meine Garderobe einzustreuen. Also kam das Shirt mit dem Leo-Print
zum Einsatz - eines der wenigen Outfits, die ich schon daheim genau so zusammengestellt
hatte:





Tag 11:
(Sonntag, 23. April 2017)

An diesem Sonntag-Abend gab's im Restaurant des Kurhauses ein Heurigen-Buffet, deshalb
verspürte ich Lust auf ein eher "zünftiges" Outfit. Ich glaube, mit dem weißen Blüschen (das ihr
schon vom Tag 6 kennt) und dem Rock im Wäschelook ist mir der "ländlich-sittliche" Stil ganz
gut gelungen, was meint ihr? In der Collage darunter seht ihr eine weitere mögliche Kombi mit
dem Rock.




Tag 12:
(Montag, 24. April 2017)




An diesem Abend wollte ich meine gute Laune mit meinem fröhlich gemusterten Des*gual-Kleid
unterstreichen. Oben seht ihr eine der möglichen Versionen, die ich daheim "geprobt" hatte, aber
ich verspürte letztendlich doch mehr Lust auf eine weiter geschnittene Hose und wählte statt der
eng anliegenden Leggings eine meiner Gymnastikhosen. (So bekommt ihr dann doch mal einen
Blick auf eines dieser Kleidungsstücke 😉.) Und anstelle des Gilets aus dem 2nd-Hand-Shop als
"Darüber" wählte ich das Langarmtop mit dem (hier unsichtbaren) integrierten Gürtel als "Darunter":




Die besonders gute Laune dieses Tages rührte zum einen vom traumhaften Wetter her,
das mich nach den Heilbehandlungen wieder auf eine schöne Wald-Walking-Runde verlockt hatte
(mein "mitgebrachter Kurschatten" wollte stattdessen lieber eine Runde laufen) ...




... und zum anderen von den Beobachtungen, die ich beim Storchennest hatte machen können: Denn
nach den zusammengekauert verbrachten kalten und schneereichen Tagen herrschte nun wieder
frühlingshafter Betrieb bei den Störchen. Hier unten seht ihr einen der beiden Vögel (sagen wir mal,
es war "Herr Storch", denn es war der größere der zwei) beim "Landeanflug".




Allerdings landete er nicht im Nest, sonden legte zunächst noch einen kleinen Zwischenstopp in
einer Wiese ein. Von dort brachte er ein Büschel Gras mit, das die zwei schließlich benützten, um
Ausbesserungsarbeiten im Nest vorzunehmen. Dann ließ er sich zum Brüten nieder - und Frau
Storch schwang sich in die Lüfte, wohl um sich selbst auf Nahrungssuche zu begeben. Doch
zunächst einmal schraubte sie sich hoch in die Lüfte und immer höher - und ich konnte sie dabei
förmlich singen hören "I'm free, I'm free!" (Klick zum The-Who-Song 😉). 



Übrigens kehrte Frau Storch später ebenfalls mit einem Grasbüschel zum Nest zurück. Und so ging das jeden Tag...
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Mit diesen schönen Bildern einer partnerschaftlichen Paarbeziehung verabschiede ich mich
für heute von euch. Die zweite Kur-Woche ist zwar noch nicht komplett, aber ich denke, das
ist ein schöner Abschluss, und beim nächsten Mal geht's mit Tag 13 weiter. 

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Vielen Dank für eure Beiträge zu ANL - A New Life - Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität!
Wie ihr wisst, ist dort nun wieder "Pause" bis zu meinem nächsten ANL-Hauptbeitrag am 15. Juni.
Ich hoffe, ihr alle mischt dann wieder eifrig mit!

Mit den zahlreichen Naturaufnahmen und den nachhaltig genutzten Kleidungsstücken in meinem
heutigen Beitrag bin auch ich beim nächsten ANL dabei, außerdem beim Natur-Donnerstag von 
Ghislana / Jahreszeitenbriefe, bei Sunnys Um Kopf und Kragen bzw. bei ihrem Schmuckkistl, bei 
Tinas Freitagsoutfit und bei Sabines Aktion Outfit des Monats


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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude
Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +
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Sonntag, 28. Mai 2017

Durch die Wüste, vorbei an der Einöde ...


... und andere neue Wege...


Servus ihr lieben treuen und neuen LeserInnen!
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Heute gibt es eine kleine Auszeit von meinem Kur-Report. Ich freue mich sehr, dass euch meine
Kur-Capsule-Wardrobe und auch die Natur-Aufnahmen gut gefallen, aber zwischendurch muss mal
was Anderes sein 😉.  Hoffentlich verfallt ihr angesichts meines obigen Post-Titels nicht in Schwermut
(vonwegen Einöde und Wüste), denn mein Beitrag soll euch etwas sehr Positives zeigen, das sich
durch die Kur entwickelt oder verstärkt hat. 

Wie ihr vermutlich wisst, wenn ihr schon länger bei mir lest, bin ich gern in der Natur und versuche
schon seit ein paar Jahren, möglichst zwei- bis dreimal pro Woche nach der Arbeit oder am
Wochenende zum Nordic Walking zu gehen oder - falls das mal nicht klappt - einen anderen Sport
zu treiben. Nicht aus Ehrgeiz, sondern weil es mir spürbar guttut. Seelisch und körperlich.

Während der Kur führten uns die Walking-Touren häufig durch den Wald. Und ich stellte fest, 
dass dieses Bergauf-Bergab zwischen Bäumen, umgeben nur von Vogelgezwitscher und Blätter-
rascheln, mir noch um einiges besser tat als mein herkömmliches Walken auf flachen Feldwegen.
Und so fasste ich den Vorsatz, meine Walking-Runden so oft wie möglich in den nahe gelegenen
Wienerwald oder andere "waldige Gebiete" zu verlegen.




A short English summary of this post:
During the three weeks of health cure I rediscovered my love for the forest. That's why I try to walk
in the forest in my everyday life as often as I can. Today I show you some of my trips of the last time.
Hugs, Traude 



Meistens habe ich nur mein Smartphone dabei, und ich kann nicht besonders 
gut mit seiner Kamerafunktion umgehen, deshalb sind die Fotos nicht so berauschend. Aber ich will 
euch trotzdem zu den Ausflügen der letzten Zeit mitnehmen, weil sie allesamt wunderschön waren.
Eine meiner Wanderungen führte mich auf den Kleinen Anninger zum Husarentempel, den ihr hier 
unten sehen könnt:


Wenn ihr beim Foto in der Mitte genau sucht, seht ihr vielleicht noch die kleine braune Eidechse in dem Felsspalt verschwinden.


Vis-a-vis vom Kleinen Anninger befindet sich die Ruine der
Burg Mödling, die im 11. Jahrhundert erbaut wurde und derzeit gerade restauriert wird. Dort war
ich als Kind sehr sehr oft mit meinen Eltern - und auch die Ausflüge mit meiner eigenen kleinen
Familie führten mich immer wieder hin, weil der Ort schöne Erinnerungen birgt. Daher war es nur
logisch, dass ich dort auch nach dem Büro zum "Nordic Wander-Walken" hinfuhr. 

Wie ich feststellen musste, wurde ein Stück des Wanderweges verlegt - aber aus einem sehr
lobenswerten Grund: Die gelbe Tafel unten weist darauf hin, dass die 200 Jahre alte Traubeneiche
aus Sicherheitsgründen gefällt werden müsste, da Teile von ihr schon etwas brüchig sind. Um sie
länger am Leben erhalten zu können und die Wanderer dennoch zu schützen, wurde der Weg
außen um die Traubeneiche herum neu angelegt.


Das "Naturdenkmal Traubeneiche" wird bei Ghislanas Mein Freund, der Baum verlinkt


Nachdem die meisten meiner Touren nach meiner Arbeit stattfinden, versuche ich mich fürs
Büro so zu kleiden, dass ich danach mit wenigen Handgriffen walkig-tauglich bin. Den Mix hier
unten trug ich z.B. am Tag meines Husarentempel-Ausfluges im Büro. Vor meiner Wanderung
nahm ich dann folgende kleine Veränderungen vor: Ich schlüpfte aus dem weißen Jäckchen und 
dem Rock, zog mir eine kurze Hose über die Leggings, setzte eine Kappe auf den Kopf, 
schlüpfte in Wandersocken und meine Bergschuhe, legte meine Hüfttasche um (die Wasser und 
das Handy enthält), schnappte die Walkingstöcke - und fertig! (Meine Wandersachen lagern im
Auto, das an der Wiener Stadtgrenze auf mich wartet. In Wien selbst bin ich mit der U-Bahn
unterwegs.)



Hier ist das Vergleichsfoto zu dem VOR DER KUR mit demselben Rock. Was denkt ihr: Habe ich zu- oder abgenommen?
Ich verrate es euch: Angeblich hatte ich am Ende der Kur um anderthalb Kilos weniger als zu Beginn. Aber an der 
Kleidung merke ich nichts und ich sehe es auch nicht. Egal, ich fühl mich wohl! Und auf Diät wurde ich auch nicht gesetzt!


Mit meiner Tochter traf ich mich neulich beim Kurpark von Baden bei Wien. 
Von dort aus kann man jede Menge längerer und kürzerer Ausflüge unternehmen. Jana und ich 
waren rund eineinhalb Stunden miteinander unterwegs und wurden am Ende nicht nur mit einer 
schönen Aussicht über Baden belohnt, sondern auch mit dem Anblick einer Smaragdeidechse
die offenbar im Kurpark lebt! (Und danach mit einem Eis vom Eis-Peter; der hat meine Lieblings-
Sorte 😊 ... Zimtapfel, mmmjammm)... Und im Fluß Schwechat stand ein Graureiher (siehe 
kleines Foto rechts). Man sieht und erlebt so viel Schönes, wenn man sich in die Natur begibt.


Die Eidechsenfotos sind Jana gelungen - meines war total verschwommen...

An diesem Tag trug ich im Büro übrigens 
das Ensemble da unten mit meinem selbst-verlängerten Rock - und weil die Wander- bzw. 
Spazierwege beim Badener Kurpark nicht so anspruchsvoll sind, tauschte ich bloß die Sandalen 
gegen meine Wanderschuhe aus und blieb sonst so, wie ich war. Wandern im Rock bin ich ja  
Dank Beate gewöhnt, auch wenn ich zugegebenermaßen Berge immer noch lieber in 
Hosen erklimme. 

Mit diesem Mix bin ich jedenfalls nochmal bei den Modischen Matronen - Buds and Blooms
dabei, denn auf dem Rock tummeln sich einige Blüten, und die Farben passen ebenfalls zu 
frühlingshaftem Geblühe. Hier geht's zu den tollen Blogs der "Mode-Matronen" Tina, Beate und



So, und jetzt kommen wir endlich zur oben erwähnten "Einöde". Denn meinen Weg zur
Rudolf-Proksch-Hütte *) auf dem Pfaffstättner Kogel begann ich auf dem Einödweg. Die
Abzweigung zu den Einödhöhlen habe ich leider verpasst, aber ich werde irgendwann
nochmal genauer danach suchen. 

*) Die Hütte wurde zum Zeitpunkt meines Besuches übrigens noch renoviert, 
mittlerweile sollten die Arbeiten lt. Homepage jedoch abgeschlossen sein.




Der letzte Ausflug, von dem ich euch heute erzählen will, führte Herrn Rostrose und mich
nicht in den Wienerwald, sondern in die "Wüste"...  Genauer gesagt in die Mannersdorfer Wüste
im Leithagebirge. HIER könnt ihr euch durchlesen, wie dieser ganz und gar nicht wüstenhafte
Ort seinen Namen erhalten hat. 


 

Hier müsst ihr euch nicht mit Handy-Fotos begnügen; wir hatten unsere "großen" Kameras 
dabei. Da unten fing ich gerade ein paar Bärlauchblüten fotografisch ein. Die gesamte Gegend 
war von ihrem wundervoll würzigen Duft erfüllt.


Oder passt der wunderbare Baum der Harmonie, der in sich einen weiteren Baum birgt, besser zu Mein Freund, der Baum?


Unten seht ihr die Klosteranlage St. Anna in der Wüste - HIER könnt ihr euch einiges über die
Geschichte des Klosters durchlesen. Rund um die alten Klostermauern tummeln sich Highlandrinder
mit rotem und schwarzem Fell, Ziegen, braune Soayschafe - eine Ur-Form des Hausschafes, die man 
nicht scheren muss, Pferde, Wildschweine und Mangalitzaschweine, Hühner, besonders fesche Hähne,
Pfauen und noch viel mehr Tiere - Frau Rostrose fühlte sich wie im Paradies! 😊



Wenn ich mich nicht irre, ist dieser Prachtkerl mit dem prägnanten Federbusch ein Pavlovian Hahn.


Vom Kloster gibt es einen weiteren schönen Wanderweg zur Ruine Scharfeneck. 
HIER könnt ihr euch Historisches zur Ruine durchlesen.




Zurück beim Kloster entdeckten wir, dass man dort auch einkaufen kann - selbstgemachte 
Marmeladen, Speck vom Wild- und vom Mangalitzaschwein, Ziegenkäse, Eier von glücklichen
Hühnern ... - da deckten wir uns natürlich gleich mit ein paar Vorräten ein.




Auf dem Rückweg zum Wagen wurden wir dann noch Zeugen einer befremdlichen Szene.
Wir wussten nicht genau, was wir da sahen - aber Dank meiner Freundin Brigitte, die Natur-
führerin ist, wurden wir auf die richtige Fährte geführt: Die "Schlangen" die sich unserer
Meinung nach in einem Kampf auf Leben und Tod befanden (denn sie bissen sich gegenseitig
in den Schwanz), waren in Wirklichkeit Blindschleichen bei der Paarung:
 



Ich hoffe, ihr habt all die Natur genossen! Zum Abschluss kommt jetzt noch ganz kurz etwas
 Kulturelles, denn Judith, eine liebe Freundin aus Schultagen (die ich schon kenne, seit ich 11 war)
lud zu einem Laientheaterstück ein, bei dem sie mitspielte:



Gruppenfoto: aus dem Tartuffe-Prospekt


Es gefiel uns ausnehmend gut, und das nostalgische Ateliertheater in der Wiener Burggasse,
das schon eine lange Geschichte zu erzählen hat, war ein würdiger und interessant gestalteter
Veranstaltungsort:


Fotos via Wikipedia

Bei der Gelegenheit durfte mein Gudrun-Zweiteiler wieder raus - diesmal u.a. gepaart mit
meiner neuen grünen Perlmuttkette, die ich mir bei der Kur gekauft habe (und die ihr auch
im ersten der oberen Mixe sehen könnt):




So, ihr Lieben, das war's für heute - beim nächsten Mal geht es mit der zweiten Kurwoche weiter,
wo wir abseits der Heilbehandlungen wieder einiges Interessantes unternommen und gesehen haben.
Danke für eure lieben Zeilen zu meinem Kurreport Teil 1 (Einleitung) und Teil 2 (1. Woche)!

Vielen Dank außerdem für eure bisherigen Beiträge zu  
ANL - A New Life - Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität! Ich hoffe, ihr alle mischt
weiterhin eifrig dabei mit - HIER könnt ihr noch bis zum Abend des 1. Juni eure dazu passenden
Posts verlinken!

Meinen heutigen Post mit den zahlreichen Naturaufnahmen und den nachhaltig genutzten
Kleidungsstücken verlinke ich auch bei ANL, außerdem bin ich bei Sunnys Um Kopf und Kragen

bzw. bei ihrem Schmuckkistl dabei, bei Tinas Freitagsoutfit und bei Sabines Aktion Outfit des Monats
 Beim Natur-Donnerstag von Ghislana / Jahreszeitenbriefe mache ich ebenfalls mit.



∗✿≫≪✿∗
Fotos (wenn nicht anders angegeben): Herr und Frau Rostrose
Auf bald und alles Liebe,
eure Traude 

∗✿≫≪✿∗
  Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +

Mittwoch, 24. Mai 2017

Retour von der Kur 2017 - Teil 2

Die erste Kur-Woche - Feuer und Eis!

Servus ihr Lieben!
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Endlich geht es so richtig los

mit meinem großen Kur-Report,

auf den ihr alle schon sehnlichst gewartet habt! 😉😊😎 HIER kommt ihr zur Einleitung mit den
ersten Fotos. Ich werde euch aber nicht mit ausführlichen Schilderungen von Moorpackungen
und Kohlesäurewannenbädern unterhalten - das könnte etwas zuuu entspannend für euch sein, da
schlaft ihr vielleicht gar noch ein dabei. Wir hatten zwischen und nach den Heilbehandlungen
aber schließlich auch Freizeit - und in dieser Zeit trieben wir uns häufig freiwillig in der
bezaubernden Natur von Bad Schönau herum.

Und es gibt ein paar Kombinationen von Kleidungsstücken zu zeigen, die ich an den
Nachmittagen bzw. Abenden trug. (Mittags war's meistens eine etwas legerere Variante und
morgens Trainingsanzug oder Bademantel, je nach den verordneten Behandlungen vor oder
nach dem Frühstück.)

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A short English summary of this post:

Today I show photos of the first week of our health cure - I show you the excursions we did off the 
medical treatments and the clothes that I put together from my capsule wardrobe in the evenings.
 Hugs, Traude 


 


Was ich an Tag 1
getragen habe, konntet ihr in meinem Vorgänger-Beitrag sehen, hier kommt mein Outfit von
Tag 2:
(Karfreitag, 14. April - ein ganz normaler Kur-Tag -
wie auch sämtliche Feiertage Kur-Tage waren. Nur an den Sonntagen hatten wir frei.)

Die rote Bluse stammt vom Henry-Laden des Roten Kreuzes, die weiße Hose kennt ihr schon lange,
das Shirt allerdings ist neu hinzugekommen. Ich habe es beim Kaffeeröster im Sale entdeckt, und
da es aus Biobaumwolle ist und außerdem marineblau geringelt, schlug ich zu. Ich denke, ich habe
lange genug ohne marineblau geringeltes Biobaumwoll-Shirt gelebt. Und die Temperaturen bei der
Kur ließen mich durchaus etwas Langärmeliges vertragen.


Die Balkon-Outfit-Fotos könnt ihr auch gleich als Kur-Wetterbericht betrachten ;-) Hier war's "durchwachsen".


Die Sandalen kennt ihr vom Vorjahr, sie sind vom Umweltversand Waschb*r. Nachdem es aber
eigentlich etwas zu kalt für Sandalen war, habe ich rosa-weiße Ringelsöckchen darunter angezogen.
Kann sein, dass das derzeit als Stilbruch gilt, war mir aber wurscht. Vielleicht ist es ja auch gerade
mal wieder modern. Auch damit könnte ich leben. Falls es keiner von euch so genau weiß, erkläre
ich es hiermit zum letzten Schrei!

In der unteren Collage seht ihr außer frühlingshafter Natur eine ähnliche Kombination, die ich
mir zu Hause zurecht gelegt hatte. Das schwarz-weiß gemusterte Kurzarmshirt war zwar ebenfalls
mit auf Kur, kam aber dann - wie manches andere mit kurzen Ärmeln - nur als Turnleiberl und
Untendrunter zum Einsatz.




Die folgenden Fotos stammen vom
Tag 3:
(15.April 2017)

Das war der Karsamstag und der war (wie jeder Samstag) nachmittags ohne Behandlungen, also
unternahmen wir eine Wanderung zum Schloss Krumbach. Die Fotos vom Schloss, das eher wie
eine Burg aussieht, könnt ihr euch im vorigen Post anschauen. Hier folgen noch ein paar weitere
Ausflugsbilder. Dass es zwischendurch hagelte, haben wir allerdings nicht fotografiert, da waren
wir mit Uns-Unterstellen beschäftigt 😉




Beim Wandern trug ich Jeans,
aber danach schlüpfte ich in mein "neues" Shirt vom Henry-Laden
und den alten schwarzen Rock:




Hier unten seht ihr das schwarze Shirt mit dem integrierten Gürtel noch in einer
Black-&-White-Kombination sowie weitere Bilder vom Ausflug zum Schloss Krumbach:




Tag 4:
(Ostersonntag, 16.April 2017)


Wenn ihr mich hier genau anschaut, seht ihr bei meinem Hals das schöne, warme Dreieckstuch, das mir Ines schenkte!


Auch an diesem Tag unternahmen wir (unter anderem) einen Ausflug, und wir besuchten bei der
 Gelegenheit die Störche und Schafe in der Umgebung. Vielleicht war es das Schwarz und Weiß
dieser Tiere, das mich dazu inspirierte, abermals einen Black-&-White-Mix zu tragen. Aber nicht
den Mix aus der folgenden Collage, ...





... sondern diesen hier:




Am Abend ging es dann feurig her, denn an mehreren Stellen im Ort und auf den Hügeln
rundum gab es Osterfeuer. Da dieser Brauch dort, wo wir wohnen, nicht gepflegt wird, mussten
wir uns das natürlich aus der Nähe ansehen!




Tag 5:
(Ostermontag, 17.April 2017)

Wie gesagt, war dieser Montags-Feiertag ein ganz normaler Kur-Tag, denn laut Kur-Gesetz
dürfen die Heilbehandlungen nicht an zwei aufeinanderfolgenden Tagen entfallen. Mein
Nachmittags- und Abendoutfit dieses Tages war das rot-gemusterte Des*gual-Kleid mit
Leggings und Fransen-Häkelweste:


Hier schien mal richtig die Sonne!

Nachdem das Muster des Kleides verschiedene Blüten zeigt, passt es gut zur
Challenge der Modischen Matronen - Buds and Blooms. Hier geht's zu den tollen Blogs der
"Mode-Matronen" Tina, Beate und Natalia! 

Hier unten seht ihr das Kleid und die Fransenweste in Kombination mit dem Rock - und
außerdem wieder ein bisserl schöne Natur und Gartengestaltung in der Nähe unseres Kurhauses.





Tag 6:
(Dienstag, 18.April 2017) 

Nicht nur in meinem Outfit unten geht es tierisch zu - Dank Animal-Print auf dem Schal -
auch im Hintergrund gab es Tiere zu sehen... allerdings sind sie hier durch die Collage
abgeschnitten. Aber schaut mal, in der nächsten Collage, da seht ihr das Entenpärchen, das sich
im Gesundheitsressort Königsberg niedergelassen hat, an unserem Balkon vorbeiwatscheln.


Das Outfit mit dem weißen Spitzentop über einem taupefarbigen Shirt ist quasi die Umkehrung desjenigen, das ich
 an diesem Tag trug... Und die roten Ohrringe sind neu - die hab ich bei einem Schmuckstand im Kurhaus erbeutet!


Tag 7:
(Mittwoch, 19.April 2017) 

An diesem Tag war's vorübergehend vorbei mit der grünen Wiese im Hintergrund. Der Winter
kam zurück und mir war beim Balkonshooting mitsamt meinen zwei Lagen langer Ärmel ganz
schön kalt!




Das ursprünglich vorgesehene Ensemble wäre noch etwas luftiger gewesen: zwar mit derselben
taupefarbigen Hose, aber mit meinem rot-cremeweißen Ringelshirt, das nur Dreiviertelärmel hat,
und meinem durchbrochenen Jackerl...




Demnächst geht es weiter - zu Beginn mit noch etwas mehr Schnee als in den vorigen
beiden Collagen, aber zum Glück (auch zum Glück für die Störche und Enten und andere
brütende Vögel) dauerte der Wintereinbruch nicht ewig. Und damit dieses Posting nicht
so frostig endet, kommen hier nochmal ein paar buntere Fotos:



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Vielen Dank für eure bisherigen Beiträge zu  
ANL - A New Life - Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität! Ich hoffe, ihr alle mischt
weiterhin eifrig dabei mit - HIER könnt ihr noch bis zum Abend des 1. Juni eure dazu passenden
Posts verlinken!

Mit den zahlreichen Naturaufnahmen und den nachhaltig genutzten
Kleidungsstücken in meinem heutigen Beitrag bin ich selber bei ANL dabei, außerdem beim
Natur-Donnerstag von Ghislana / Jahreszeitenbriefe, bei Sunnys Um Kopf und Kragen bzw. bei 
ihrem Schmuckkistl, bei Tinas Freitagsoutfit und bei Sabines Aktion Outfit des Monats


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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße und auf bald,
eure Traude
Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +
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