Samstag, 4. August 2012

Palau Güell


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Hola, Ihr Lieben!
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Wenn ihr euch das erste Bild meines heutigen Posts anseht, 
ist euch wahrscheinlich schon klar,
dass wir uns am Morgen unseres vierten Barcelona-Tages abermals "auf den Spuren
 Antoni Gaudis" befanden. Doch hättet ihr angesichts der eher strengen Häuserfront, 
die zu dem Dach mit den bunten Schornsteinen gehört, 
ebenfalls auf diesen Architekten getippt? Hier mal ein ziemlich viel erfassendes
Foto aus dem Internet:


Fotoquelle http://www.barcelona.citysam.de/palau-gueell.htm

Der Palau Güell ist eines der frühen Werke von Antoni Gaudí und mit seiner teilweise 
an einen venezianischen Palast erinnernden Fassade eines der prächtigsten Bauten 
des Modernisme.

Dass das Gebäude von außen etwas abweisend wirkt, ist pure Absicht, denn als Gaudi
von seinem Förderer Eusebi Güell den Auftrag zum Bau dieses Hauses erhielt,
handelte es sich bei der engen Altstadtgasse keineswegs um eine gutbürgerliche Gegend.

 

Die Metallgitter vor Türen und Fenstern, das burgartige Äußere sollten also 
durchaus Schutz bieten und eine gewisse Uneinnehmbarkeit signalisieren. 
(Insgesamt hatte Gaudi übrigens 25 verschiedene Pläne für Fassaden zu diesem Bau
entwickelt, die er allesamt im Jahr 1886 der Stadtverwaltung Barcelonas vorlegte.)

Das Grundstück war bloß 18 x 22 m groß und uneben - hier ein
stilvolles und großzügiges Wohnhaus zu errichten schien kaum realisierbar zu sein.
Doch Antoni Gaudi liebte Herausforderungen und machte das Unmögliche möglich.

 

Oben: Blick in den Innenhof und die ehemaligen Stallungen. 
Was hier wie ein gefliester Boden aussieht, ist in Wirklichkeit übrigens Holz - 
dieses Material wählte Gaudi, um die Geräusche der Pferdehufe zu dämpfen.

Unten links werfen wir noch einmal einen Blick in die Gasse, 
in der der Palau Güell steht:
Wenn man nach oben zum "Dachgarten" sieht oder die Schilder 
an Hotels und Läden in der Carrer Nou de la Rambla liest,
wird  schon um einiges deutlicher, dass hier Antoni Gaudi am Werk war :o))

  

Die Inneneinrichtung wurde größtenteils ebenfalls von Gaudi entworfen und
aus exquisiten Materialien wie Marmor und exotischen Hölzern angefertigt. 

Indirekt beleuchtete Glasscheiben dienen als Fensteratrappen und täuschen Ausblick 
und Weite vor. Doch auch an echten, gotisch geformten Fenstern mangelt es im Palau Güell nicht.



Das Herz des Gebäudes ist der Salon, der auch für Hauskonzerte und Dichterlesungen 
konzipiert wurde:  Er reicht vom 1. Stock bis unter das Dach und wird von einer
durchbrochenen Kuppel gekrönt- auf diese Weise erreichte der Architekt 
Weitläufigkeit und Lichtdurchflutung - trotz der geringen Quadratmeteranzahl.



Auf der Terrasse werden zwei Dinge erkennbar. 
Zum einen, was ich zu fotografieren versucht habe, 
als ich mich derart verrenkte ...



... nämlich die intererssante Gitterfront vor Fenstern, Be- und Entlüftungen und
Balkonen. (Übrigens: das Gerät, das mir da vom Hals bis zur Taille baumelt und mit dessen
Hilfe man sich Wissenswertes über das Gebäude und seine Geschichte erzählen lassen kann,
habe ich nur ganz am Anfang kurz genützt. Ich brauche die Hände und den Kopf frei,
um mich aufs Schauen, Genießen, Aufsaugen, Freuen und Fotografieren 
konzentrieren zu können. Alles Wichtige über das Haus
habe ich vorher oder nachher aus Büchern und dem Internet erfahren...)


Und zum anderen wird beim Blick in den Hinterhofbereich deutlich,
dass es sich hier noch immer um keine richtig "gehobene" Wohngegend handelt ;o)


Auch wenn das Innere des Hauses mich durchaus beeindruckt hat,
bin ich nach wie vor am liebsten auf Gaudis Dächern unterwegs. 
Sie wirken wie Mosaikgärten und haben zahlreiche andere Künstler
- wie Friedensreich Hundertwasser oder Niki de Saint Phalle - zu eigenen 
phänomenalen Schöpfungen inspiriert.


Bei diesem "Frühwerk" Gaudis wirken die Formen besonders
"verspielt", als habe er mit den verschiedenen Möglichkeiten der
Kamin-Gestaltung experimentiert.
Manche sehen wie Bäume aus, andere wie steinerne Wächter,
wie Teile einer Burg oder wie bunte Lampenschirme...




Und immer wieder beeindrucken mich die Details:

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Ich hoffe, auch diese Hausbesichtigung hat euch wieder gefallen.
Beim nächsten Mal werde ich euch unter anderem ein Gebäude zeigen,
das von einem ebenfalls berühmten und talentierten Zeitgenossen Gaudis
gestaltet wurde - wunderschön und sehr sehenswert!



 Ich danke euch für euer bisheriges Interesse, ihr Lieben, 
und heiße außerdem meine neuen Leser/innen herzlich willkommen!
Hoffentlich hattet ihr alle einen wunderschönen Start in den August!

Ich freue mich schon auf ein Wiederlesen - bis dahin herzliche Rostrosengrüße
 und viele Küschelbüschel,

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Adéu, eure Traude
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Samstag, 28. Juli 2012

Bloggertreffen und mal was ganz Anderes ...

... zum Thema "Barcelona"...

(If you just want to see my contribution to Pink Saturday,  
please go to the end of this post! :o)) THANK YOU!!! :o)

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Grüß euch, ihr Lieben!!!
º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° 

Einige haben es ja vermutlich bereits bei Andrea / dreamysworld gelesen: Weil uns das
Bloggertreffen in Laxenburg solchen Spaß bereitet hat, wollen wir noch eins drauflegen. 
Diesmal soll es aber kein Picknick werden, sondern wir wollen ganz entspannt gemeinsam 
der Kauflust, Schaulust und Genußsucht frönen ;o) - und zwar bei der wunderschönen 
in der Nähe des Neusiedler Sees!



Wir haben uns das mit dem Treffpunkt übrigens auch eher locker gedacht - soll heißen: 
Andrea und ich werden am Sonntag, 2. September, ab ca. 12 Uhr im Schlosspark anwesend sein
- und wer von euch ebenfalls um 12 Uhr dort sein kann, ist einfach von Anfang an dabei. 

Wer an diesem Tag zur Gartenlust kommen und sich dort mit uns und 
anderen BloggerInnen treffen mag, aber zu einer anderen Uhrzeit dort eintreffen wird, 
gibt uns einfach vorher per Mail Bescheid. 
Dann können wir Handynummern austauschen oder uns spezielle Treffpunkte ausmachen - 
so nach dem Motto: "Um 15 Uhr beim Eingang" oder 
"Wir sitzen gerade beim Flammkuchen-Stand und schmausen gemütlich - 
komm doch vorbei!" ;o)



 Für alle, die noch nie dort gewesen sind: Es gibt viel zu schauen und zu erstehen - 
nicht nur die verschiedenen Verkaufsstände sind sehenswert, sondern auch das Schloss 
und der Park selbst. Hier und hier könnt ihr euch zwei meiner älteren Postings zu früheren
Gartenlust-Besuchen durchlesen, wenn ihr wollt.


Wie ihr seht, habe ich ein bisschen mit meinen heutigen Fotos "herumgespielt" und auch gleich
ein Bildchen zum Mitnehmen gebastelt, für alljene, die das Bloggertreffen 
auf ihren eigenen Blogs bewerben wollen (siehe erstes Foto). 
Was ich nicht wußte war, dass auch Andrea ein "Werbeplakat" angefertigt und gepostet hat:



Nehmt euch doch bitte einfach je nach (Garten-)Lust und Laune eines davon oder beide 
Vorankündigungen auf eure Blogs mit und verkündet die frohe Botschaft - egal, wo ihr wohnt.

Es könnte ja sein, dass jemand bei euch liest, der Andrea oder mich noch nicht kennt,
aber in unserer Nähe lebt (oder sich zufällig zu dieser Zeit in Ost-Österreich befindet)
und ebenfalls gerne zu dem Treffen kommen möchte! :o)

Wir würden uns sehr über ein Wiedersehen oder Kennenlernen 
mit vielen von euch freuen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :o))

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Arkadenlokale beim Hafen

Ja, Ihr Lieben, und weil ich gerade so schön bei meinen "Foto-Spielereien" war,
habe ich auch gleich ein paar meiner Barcelona-Bilder mit einem nostalgischen Touch
versehen. Die meisten der Fotos stammen von dem Tag, über den ich euch 
in meinem letzten Posting erzählt habe, und entstanden entweder auf dem Weg 
zum Aquarium oder auf dem "Heimweg" zu unserem Hotel in Hafennähe bzw. im gotischen Viertel.


Übrigens, weil mich einige von euch gefragt haben, ob sie für die kommenden "Abenteuer"
in Barcelona Taucherbrille, Schwimmflügel oder sonstiges Zubehör brauchen würden  - 
äh, nein.... Soooo spannend wird es nun auch wieder nicht werden ;o). 

Obwohl - wir haben immerhin sogar einen Polizei-Einsatz live erlebt (!!!!!),
und zwar diesen hier...: ;o))


... als ein kleines Mädchen im Barri Gotic Ball spielte und die Ordnungshüter meinten,
das wäre zu gefährlich für die schönen historischen Straßenlaternen!

Und wir sahen eine spektakuläte Stunt-Show ... Naja, oder eher einen Reparatur-
Einsatz auf einem Segelboot in schwindelnder Höhe:


Auch eine musikalische Darbietung ersten Ranges durften wir miterleben:

(Die Straßenmusikanten spielten übrigens wirklich gut!)

Schon ein paar hundert Meter weiter ging es aber gleich viel ruhiger zu,
und selbst die Fahrräder waren hier brav in Reih und Glied aufgestellt:


Und auch hier, wo die Welt seltsam zergliedert zu sein scheint, 
handelt es sich bloß um die Reflexion eines Restaurants an der verspiegelten Decke des
Hafen-Einkaufs- und Veranstaltungszentrums:


Ja, aber falls ihr selbst nach diesen kleinen Abenteuern
ein bisschen Nervennahrung benötigt, kommt euch vielleicht ein
Abstecher in diesen hübschen Laden hier gelegen :O))))) >>>>>

- ein wahres Paradies für LiebhaberInnen 
nostalgischer Bonbon-Läden!!!!! (Den muss ich übrigens auch noch mal in 
Originalfarben posten - für den Pink-Saturday :o)))

Der Laden findet sich in unmittelbarer Nähe der Rambla. Hier könnt ihr die Adresse
und die Öffnungszeiten nachlesen und hier ist ein Link zum Online-Shop der Firma :o)





Und hier nun noch einmal in Farbe und bunt ;o)
Denn heute feiern wir den Geburtstag von Beverly, der Gastgeberin
des Pink-Saturday, und sie hat sich zu diesem Anlass
einen Yellow-&-Pink-Saturday gewünscht. Diesen Wunsch
erfülle ich ihr natürlich gerne :o)
Ist der Laden nicht ein   T R A U M???



And here again in colorful: o)
For today we celebrate the birthday 
the hostess of Pink Saturday. 
Her Birthday-wish was a Yellow & Pink Saturday. Of course I like to fulfill this wish :o) 
Isn't that candy-shop a DREAM???

HAPPY BIRTHDAY, DEAREST BEVERLY!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
I hope you like the nostalgic yellow and pink Sweets of the pretty
in Barcelona !!!!



Und nun wünsche ich euch noch ein wundervolles Wochenende!
Happy weekend, my dears!!!


º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫°
Hugs und Küschelbüschel von eurer
Traude
º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° 

Mittwoch, 25. Juli 2012

Heute ist mal wieder A GAUDI angesagt!

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 Bon Dia, Ihr Lieben,
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Ich möchte euch ganz herzlich danken für all eure lieben Worte, guten Wünsche 
und Fotokomplimente zu meinem vorangegangen Post

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Ihr habt vollkommen Recht, zwischendurch sollte man sich eine kleine Pause gönnen.
Deshalb habe ich mir diese Woche ein paar Tage frei genommen und komme auch dazu,
endlich einiges zu erledigen, das während der letzten Wochen auf der Strecke geblieben ist.
Aber auch zum Entspannen in der Badewanne und zum Bloggen bleibt ein bisschen Zeit!

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Heute brauche ich auch nicht all zu viele Worte zu machen: Ich zeige euch jenes Haus von innen,
das ich euch in meinem vorigen Barcelona-Posting von außen gezeigt habe: 
Die Casa Batlló von Antoni Gaudi!
 Kommt einfach mit mir mit - hier befinden wir uns schon vor der Treppe nach oben:

Seht nur wie kunstvoll: Die geschwungene Treppe, die Jugendstilvasen, der Zierknauf!
Das Stiegenhaus ist im typischen Gaudi-Stil verfliest. Und zwar sehr durchdacht: 
Im dunkleren unteren Bereich wurden weiße und hellblaue Kacheln verwendet, 
oben, im lichtdurchfluteten Bereich, kamen dann die dunkleren Fliesen an die Reihe!

So sieht der Raum mit dem berühmten großen Fenster von innen aus.
Auch sehr sehenswert: Der Sitzplatz beim Kamin! :o)
Von diesem Raum geht es zu einer großen Terrasse

Und weiter geht's nach oben - bis zum Dach.
Bei Antoni Gaudi sind die Dächer wegen der künstlerisch gestalteten Schornsteine 
immer ganz besonders sehenswert, aber hier ist auch die Dachgestaltung selbst 
äußerst interessant:

 

Auf dieser Treppe geht's dann wieder nach unten:


Gleich gegenüber der Casa Batlló 
stößt man auf ein anderes Bauwerk von Antoni Gaudi. Es handelt sich dabei um die 
Casa Mila, die Gaudi in den Jahren 1906-1910 für die Familie Mila errichtete 
und bei dem er abermals ganz neue Maßstäbe setzte. Es mag seltsam aussehen in seiner grauen Wuchtigkeit 
(wenn Antoni mich gefragt hätte, hätte ich ihm geraten, auch hier wieder auf Fliesen-Verzierungen oder 
wenigstens auf etwas Farbe zu setzen - aber er hat mich ja leider nicht gefragt ;o)),  
und von den Einwohnern Barcelonas bekam es natürlich auch gleich wieder einen Spitznamen 
verpasst -„La Pedrera“ („Der Steinbruch“)  - doch es ist in architektonischer Hinsicht genial.

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Nicht umsonst wurde diese Beton-Eisen-Konstruktion 
die ganz ohne tragende Wände und Stützmauern auskommt und über ein ausgeklügeltes 
Belüftungssystem verfügt, von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt.
Mehr darüber könnt ihr hier lesen.


Doch angesichts der Menschenmassen, die dieses Haus besichtigen wollten,
verzichteten wir darauf. Mich hätte ohnehin vor allem das Dach interessiert - aber
ein Gaudi-Gebäude am Tag ist durchaus ausreichend. Außerdem waren wir hungrig - 
wir hatten diesmal das Mittagessen ausgelassen und gönnten uns stattdessen
ein frühes (und ausgesprochen köstliches) Nachtmahl in der BAR LOBO -
 jenem Restaurant, das am Vorabend leider keinen freien Platz mehr für uns gehabt hatte, 
das ich euch aber sehr empfehlen kann. In Barcelona isst man eher spät zu Abend 
- wie überall im Süden - wer früher kommt, hat daher auch größere Chancen auf einen Sitzplatz:


 Anschließend war noch Zeit für einen Besuch im  
- und nach einem Spaziergang zurück ins Hotel war's dann wieder höchste Zeit für mich
die müden Füße hochzulegen. Am nächsten Tag warteten schließlich neue Abenteuer auf uns!

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Ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn ihr dann auch wieder mit von der Partie seid! :o)

Und nun wünsche ich euch noch einen angenehmen Abend
bzw. eine schöne restliche Woche, Ihr Lieben! Macht es euch so fein wie möglich!!!

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Allerliebste Rostrosengrüße, 
Eure Traude
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Freitag, 20. Juli 2012

Bienchenfleiß / Busy as a bee

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Hallo, Ihr Lieben / Hello my dears!
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Thank you all for your constructive words about my previous colorful post!
Today my color mix is more subtle :o) As our garden has to offer 
a lot of "pinks" 
and Saturday is already approaching, I participate again at "Pink Saturday" with the 
matching pictures. At the blog of Beverly / How Sweet the Sound you can read more about it 
and can have a look to many other pink posts: o)

The past weeks have been pretty stressful, so I unfortunately had little time to visit your blogs 
or to post - SORRY!!! If you want to read the reasons, why I was busy, 
please use the Translate button - or read the summary at the end - THANK YOU SO MUCH!
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Vielen Dank an euch alle für eure aufbauenden Worte zu meinem vorigen kunterbunten Post!!!
Heute halte ich den Farb-Mix wieder einen Hauch dezenter :o) Da unser Garten jede Menge
Rosatöne zu bieten hat und der Samstag bereits naht, beteilige ich mich mit den dazu passenden 
Bildern auch gleich wieder am "Pink Saturday". Bei Beverly / How Sweet the Sound 
erfahrt ihr mehr darüber und könnt euch viele andere Pink-Postings ansehen :o) 
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Auch wenn man es auf den Makro-Aufnahmen vielleicht nicht so erkennt: Mein Garten sieht 
zur Zeit reichlich verlottert aus - einerseits wegen des Mal-so-mal-so-Wetters, und andererseits
war während der vergangenen Wochen verdammt viel los in meinem Leben. 
(Ich habe es ja in meinem vorigen Post schon angedeutet.) 
Deshalb komme auch erst heute wieder zum Posten und konnte ich euch auch nur sehr sporadisch besuchen. 
DANKE, dass ihr mir dennoch die Treue gehalten habt! 
Und auch eine neue Leserin hat sich bei mir wieder eingetragen - herzlich willkommen!!!! :o)

Wenn ihr euch dafür interessiert, was sich hinter den Andeutungen von letzter Woche verbirgt, 
könnt ihr hier weiterlesen - aber Achtung, das ist eine Menge Text :o))! 
Für die, die es zwar wissen wollen, jedoch nicht so genau, gibt es daher am Ende eine kurze
Zusammenfassung ;o)) Allen anderen wünsche ich einfach viel Freude beim Ansehen meiner Fotos!
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In der letzten Juni-Woche fing bei mir eine neuerliche Kieferentzündung an - zur Abwechslung im Unterkiefer, 
 seither hatte ich einige Zahnarzttermine und mir wurden vorige Woche Montag (9.Juli) wieder zwei Zähne gerissen.
(Im Oberkiefer habe ich heuer aus demselben Grund kurz nach unserem April-Städtetrip nach Barcelona 
auch schon ein paar Zähne eingebüßt sowie ein paar Kronen und eine Brücke bekommen...)
Und am 11. Juli flitzte ich dann vom Büro zur Kontrolle und wieder zurück ins Büro. 
Aber vorher kam noch das hier:
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Am Dienstag, 10. Juli, ereilte mich ein Anruf, auf den wir einerseits schon eine Weile warteten, 
der dann aber doch ein wenig überrumpelnd wirkte: Wie einige von euch wissen, 
machte ich mir im heurigen Februar große Sorgen um den Gesundheitszustand meiner Mutter, 
die mittlerweile immerhin 86 Jahre alt ist. Sie war damals schlimm gestürzt, und neben ein paar 
Prellungen wurde nicht nur eine schwere Gehirnerschütterung diagnostiziert, 
sondern auch Einblutungen ins Gehirn. Es bestand die Gefahr, dass "Hildekind", wie ich meine 
Mutter seit meiner Teenagerzeit nenne, zu einem dauerhaften Pflegefall wird. 
Doch wie durch ein Wunder (oder aufgrund ihrer relativ guten Konstitution) hat sie sich davon 
so weit erholt, dass sie wieder in ihre eigenen 4 Wände zurückkehren und den Alltag (mit 
Unterstützung einer Heimhilfe) bewältigen konnte. 
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Allerdings WOLLTE sie ihren Alltag nicht mehr allein bewältigen und weiterhin einsam in dem 
alten Wohnbau leben, in dem sie nur noch Kontakt zu einem über 90jährigen, schwer kranken
Nachbarn hatte. Sie meinte, nun wäre es an der Zeit, endlich in ein Pensionistenheim zu ziehen.
(Dagegen hatte sie sich früher immer mit dem Argument gewehrt, da würde ja "nur lauter Alte" leben... ;o)) 

Aber von heute auf morgen funktioniert das natürlich nicht - Anträge müssen gestellt, Häuser besichtigt,
Befunde erbracht, Behörden besucht, Formulare ausgefüllt werden. Das waren so ein paar der Dinge,
 die ich in meiner Freizeit im heurigen Frühling getrieben habe ;o)) - und dann hieß es  "Wartezeit 4-9 Monate".

In der Zwischenzeit meldete ich meine Mutter in einem "Geriatrischen Tageszentrum" an, das sie
2 x pro Woche besuchte. Hier lernte sie andere ältere Menschen kennen, die ähnliche
gesundheitliche Defizite hatten wie sie, es wurden gemeinsam Gedächtnisspiele gespielt, einfache 
Gymnastik betrieben, gekegelt, gemalt und getöpfert usw. Dort gefiel es Hildekind ganz gut.
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Und nun am 10. Juli also zuerst ein Anruf der Leitung der Wiener Pflegeheime, ob noch Bedarf 
bestehe, und am Mittwoch, 11. Juli, dann ein Anruf aus dem Pensionistenheim selbst: 
Ein Appartment im Wunsch-Heim meiner Mutter sei frei geworden! Am Freitag solle sie es 
besichtigen, sich dann innerhalb von 3 Tagen entscheiden, und wenn sie sich für "ja" entscheide, 
würden ab dem nächsten Tag die Kosten für sie zu laufen beginnen. Obwohl wir auf den Anruf gewartet hatten, 
waren wir über dieses Tempo gelinde gesagt "etwas" schockiert, vor allem meine Mutter, die sehr 
plötzlich realisieren musste, dass der Auszug aus einer Wohnung naht, 
in der sie zuvor rund 60 Jahre lang gelebt hatte...
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Leider hatte ich am Heimbesichtigungs-Freitag (13. Juli) schon einen Termin 
- und zwar diesen hier (siehe Fotos unten):
Vor unserem Vorgarten (und vor den anderen Vorgärten in unserer Siedlung) gibt es einen Bereich, 
der zwar eigentlich der Gemeinde gehört, aber diese kümmert sich nicht darum. Von den meisten 
wird er als Autoabstellplatz genützt, manche haben ihn auch bepflanzt, zubetoniert, eingezäunt, mit 
Rasensteinen oder Waschbetonplatten belegt, mit Kies zugeschüttet etc. Manches davon ist sicher 
nicht ganz legal, aber praktisch, weil das Unkraut dort nicht mehr so wuchert wie bei uns. Wir haben lange 
überlegt, was tun - wollten nichts machen, das wir vielleicht eines Tages ums eigene Geld 
wieder entfernen lassen müssen - und uns schließlich entschieden, anstelle des immer wieder 
zuwuchernden Schottersandes Asphaltsplitt auftragen zu lassen. Da kann Wasser versickern, es ist nicht so fix wie 
Beton, aber angeblich setzt sich dort kaum noch Unkraut ab. Mal sehen, ob es stimmt... Jedenfalls 
kamen am vorigen (verregneten) Freitag Männer mit großem  LKW und kleinem Bagger, hoben den 
Schotter samt üppigem Wildkräuter-Bewuchs aus und schütteten den neuen Belag auf.
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In der Zwischenzeit besichtigte meine Mutter zusammen mit meinem Bruder das Appartment im 
Pensionistenheim. Leider war die Übersiedlungs-Lust meiner Mutter inzwischen aber arg ins 
Schwanken geraten. Denn an ihren Willen, ihre kleine, alte Gemeinde-Wien-Wohnung hinter sich 
zu lassen, war noch ein weiterer Wunsch geknüpft:

Diese Wohnung sollte nach dem Auszug meiner Mutter von meiner Tochter übernommen werden!
Jana war dort seit einiger Zeit gemeldet und wir waren immer davon ausgegangen, dass die 
neue Gesetzeslage diese Wohnungsweitergabe ermöglichen würde. Doch am Donnerstag, 12. Juli,
rief mich der zuständige Referent von "Wiener Wohnen" an und  eröffnete mir a) dass meine
Tochter seit mindestens 2 Jahren in Wien einen Hauptwohnsitz hätte haben müssen, 
um anspruchsberechtigt zu sein (und bei ihr war das leider nicht so lange der Fall), und 
b) dass die Wohnungsübernahme sie ohnehin sehr teuer gekommen wäre, da sie sämtliche Strom- 
und Gasleitungen auf eigene Kosten erneuern lassen hätte müssen!
(Tolle neue erleichternde Regelung! Danke!)
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 Darüber waren wir alle nicht froh, aber meine Mutter war ganz besonders entsetzt, 
da nun niemand ihre (im Vertrauen gesagt: nicht sehr schönen) Einbaumöbel übernehmen wird. 
Doch letztendlich "gewann" das Appartment im Heim, und die Übersiedlung ging im Rekord-Tempo
vonstatten: 
Noch am Freitag-Abend besorgte mein Bruder (der seit Schulschluss ein "Lehrer im Ruhestand" ist) 
beim Schweden Möbel für meine Mutter und baute sie am Samstag zusammen. 
Ich bin sehr froh und dankbar, dass er diesen Riesen-Brocken ohne unsere Hilfe geschafft hat!
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In der Zwischenzeit ging im Rostrosen-Haushalt das "Projekt Kühlschrank" in seine dritte Runde:
Denn Ende Juni waren bei unserem 20 Jahre alten Einbaukühlschrank die Türscharniere 
abgebrochen. Ersatzscharniere hätten 200 Euro gekostet. Die Kühlung war auch nicht mehr perfekt.

Die erste Runde fand am Sa, 30.6. statt: Kühlschrank besichtigen und bestellen.
2. Runde - Sa, 7.7.: Das neue Gerät (ein A+++ Standgerät mit großem Gefrierteil - 
gerade 3 x so teuer wie die Scharniere!) abholen, den Lieferwagen wieder zurückbringen 
und zu Moni fahren, um ihr Sommerfest zu dekorieren (siehe voriges Posting). 
So., 8.7.: Kühlschrank interimistisch in einer Küchenecke aufstellen - samt umräumen und Möbel verrücken.
3. Runde - Sa, 14.7.: Den alten Einbauschrankteil demontieren, die Kranzleiste bei den 
verbleibenden Küchenmöbeln zurechtsägen, alles putzen und den neuen Kühlschrank 
an seinen dauerhaften Platz stellen. Die Kühlschrank- Gefrierschrankteile aus Zeitmangel 
im Garten und auf der Terrasse zwischenlagern. Sieht schmuck aus, nicht wahr? 

Die Katzen nehmen's gelassen. Morgen kommt Phase IV - Entsorgung.
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Am Sonntag, 15.7., durften wir dann wieder bei meiner Mutter zupacken - sprich:
ihr beim Packen und Übersiedeln helfen. Am Montag, meinem Freien Tag, habe ich
allein noch ein wenig weiter gemacht und ihr Blumen für den Balkon und einen kleinen 
Nachtschrank besorgt. Das Appartment ist jetzt ein Mix aus neuen Möbeln und
vertrauten Dingen - und meine Mutter scheint damit ganz gut zurecht zu kommen.
Mal sehen, wie lange sie braucht, um sich voll und ganz einzuleben.
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Die restliche Woche war ich eigentlich vor allem gerädert, zumal ich im Büro seit 
10. Juli auch noch Urlaubsvertretung für eine Kollegin mache: Ich kam von der Arbeit heim,
legte mich für eine Stunde ins Bett, erledigte dann gerade mal das Notwendigste, und nach dem 
Abendessen warf ich mich auf die Couch vor die Glotze und ließ mich berieseln 
(das mache ich sonst eher selten). Mehr als vier, fünf Blogbesuche schaffte ich an diesen 
Tagen nicht, sorry! Heute habe ich wieder frei, deshalb komme ich immerhin dazu, 
dieses Posting zu schreiben. (Ich fühle mich tatsächlich etwas "unrund", wenn ich so selten blogge...)
Doch auch heute Abend werde ich leider nicht zu vielen Blogbesuchen kommen, denn wir sind zur
"Würstelparty" einer netten Nachbarin eingeladen :o)
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ZUSAMMENFASSUNG:
Nun also die versprochene Ultra-Kurzversion unserer "Freizeit-Aktivitäten" der letzten 2 Wochen:
Mir wurden 2 Zähne gezogen, wir haben unsere Küche teilweise zerlegt und eine neue Kühl-Gefrier-
Kombination aufgestellt, bekamen den Bereich vor dem Vorgarten saniert, haben meine Mutter ins 
Seniorenheim übersiedelt und befinden uns nun auf Wohnungssuche für meine Tochter. 
Klingt in dieser Form eigentlich gar nicht so schlimm, oder?
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SUMMARY:
So now the promised ultra-short version of our "leisure activities" of the last 2 weeks:
The dentist removed two of my teeth, we dismantled some parts of our kitchen and put on a new fridge-freezer
got the area renovated in front of the front garden, helped my mother to move into 
the retirement home and are now looking for an apartment for my daughter.
Sounds actually not so bad
in this form, right?
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Nun habe ich noch einiges hier im Haushalt zu erledigen, 
ich mach den heutigen Abschied also kurz und schmerzlos - und freu mich auf ruhigere Zeiten :o)

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Hugs / Allerliebste Rostrosenküschelbüschel und auf bald,
eure Traude
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