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Servus ihr Lieben, ...
... vielen, vielen Dank an euch alle für eure Besuche bei meinem Kanada-Asien-Reisebericht und euer tolles Feedback zum British-Columbia-Teil meiner Schilderungen. Es freut mich, dass ihr so gerne mit uns mitgewandert seid!
Bevor wir uns dem Asien-Teil meines 2025er-Reiseberichts zuwenden, möchte ich aber quasi noch den Sommer 2026 "abschließen". Im August gab es hier den ersten Teilrückblick auf unsere diesjährigen "sommerlichen Tage", im September den zweiten Teil. Inzwischen ist der Herbst schon so weit vorangeschritten, dass es allerhöchste Zeit wird, euch vom Rest zu erzählen. Also macht es euch gemütlich ☕: Es gibt jede Menge zu lesen und zu schauen 😎😊.
"André Heller Park" in Wien
In meinem vorigen Sommer-Teilrückblick erzählte ich euch von einem Mural-Spaziergang mit Brigitte und Peter und erwähnte auch, dass wir an diesem Tag mit unseren Freunden noch eine andere Sehenswürdigkeit in Wien besuchten. Die Fotos von dem besonderen Ort, den es in dieser Form erst seit September 2025 gibt, habe ich mir für heute aufgehoben:
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| Hier der Übersichtsplan, das Tor "Eingang zu den Schätzen" von Monika GilSing und die geschwungene Sitz- und Liegelandschaft namens "Das Blatt" von Carmen Wiederin |
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| Vom Park aus hat man einen guten Blick auf eines der Wahrzeichen Wiens, den Donauturm. |
"The Guardian" von Elmgreen und Dragset
Die folgende Figur des Künstlerduos Elmgreen und Dragset scheint an Kommunikation und Wachehalten nicht allzu sehr interessiert zu sein. Statt nach draußen auf die Umgebung zu blicken, richtet dieser Rettungsschwimmer seine Aufmerksamkeit auf ein Buch. Vielleicht hebt er aber doch gelegentlich den Blick, um sich in der Spiegelung der untergehenden Sonne zu vertiefen.
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| Unten links: zwei Schwäne überfliegen die Alte Donau |
In der folgenden Collage seht ihr „Vienna Mountain“ von Ugo Rondinone und „Die Geschichtenerzählerin“ von Edgar Tezak.
Ich habe nicht alle 14 Kunstwerke fotografiert - einige wenige sind mir entgangen. Ihr könnt die fehlenden aber HIER betrachten.
Abendhimmel
Als wir den Park verließen, konnten wir diesen wunderschönen Sonnenuntergang bewundern. Ein Kunstwerk, das keiner näheren Beschreibung bedarf:
Spaziergang beim Schloss Vösendorf
Klosterpark in Wiener Neudorf
Der ökologisch gepflegte Park bietet mit seinen Wiesen, Hecken und Obstbäumen Lebensräume für zahlreiche Tiere und Pflanzen.
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| Oben links: Rosskastanie (Aesculus); der Falter wurde von Google Lens als Weißer Waldportier (Brintesia circe) bestimmt; unten rechts: Sommerlinde (Tilia platyphyllos) |
Direkt neben dem Park entdeckten wir eine ehemalige Klosterkirche aus dem Jahr 1855. Sie beherbergt bedeutende Fresken im Stil der Nazarener, ist jedoch wegen ihrer Baufälligkeit nicht zugänglich. Eine Generalsanierung würde mindestens fünf Millionen Euro kosten.
Bei meinen Recherchen erfuhr ich, dass die Wandmalereien von Schwester Maria Kastner stammen; sie schuf sie im späten 19. Jahrhundert. Als Tochter des Malers Josef Kastner erlernte sie das Handwerk in der väterlichen Werkstatt, denn Frauen durften damals nicht an Kunstakademien studieren. Später bot ihr das Klosterleben eine der wenigen Möglichkeiten, ihre künstlerische Begabung weiterzuentwickeln und dieses monumentale Werk zu verwirklichen.
Damit bleibt die Zukunft der inzwischen entweihten Kirche ungewiss. Werden sich Förderer finden, die das Gebäude und seine wertvollen Malereien retten? Oder werden sie dem Verfall überlassen?
Hier unten bekommt ihr einen kleinen Einblick ins Innere. Wäre es nicht unendlich schade, wenn diese riesige Bilderwelt, die eine begabte Frau unter schwierigen Umständen geschaffen hat, einfach aufgegeben würde?
Wiedersehen mit Angie
In den vergangenen zwei Jahren hatten Edi und ich aus verschiedenen Gründen weder Zeit noch Energie für Komparsenjobs. Als Angie mich aber fragte, ob wir uns im August beim Streetfood-Festival in Ebreichsdorf treffen wollten, wo ihr Sohn mit einem Foodtruck vertreten war, waren wir sofort dabei. So verbrachten wir einen tollen und lustigen Nachmittag miteinander.
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| Auf dem unteren Gruppenselfie ist auch Angies Sohn zu sehen. Das obere Foto hat er aufgenommen. |
Im Landhauskleid nach Wiener Neustadt
Ein prächtiges, großformatiges Mural konnte ich in Wr. Neustadt ebenfalls fotografieren. Es entstand 2023 im Rahmen des Bold Arts Festival und stammt von Nadine Werjant. Laut Beschreibung der Künstlerin zeigt das Wandbild „... eine moderne Unterwassergöttin und die Bedeutung von Wasser als Quelle des Lebens, der Kreativität und der Inspiration“.
Wanderung bei der Wiener Hütte
Die Wiener Hütte selbst ist schon lange in anderem Besitz als in meinen Kindheitstagen, aber von einigen Geburtstagsfeiern mit der Familie weiß ich, dass man dort auch gut essen und trinken kann. Und das haben wir nach unserer Wanderung getan 😊.
Augarten und Porzellan-Museum
Der nächste Ausflug - diesmal in die Leopoldstadt, den 2. Wiener Gemeindebezirk - kam abermals als Nebeneffekt eines Termins zustande: Wie so oft, beschlossen wir das Notwendige mit dem Angenehmen zu verbinden.
Ich wollte schon lange mal nicht nur durch den Augarten spazieren, sondern mir endlich auch das Schloss Augarten mit dem dortigen Porzellanmuseum ansehen. Immerhin hat mein Großonkel vor langer, langer Zeit als Chauffeur für die Porzellanmanufaktur gearbeitet und durfte dort Geschirr und Dekorationsgegenstände zum Mitarbeiterpreis erstehen, weshalb ich auch ein paar Augarten-Porzellan-Teile von meiner Oma geerbt habe. Mit der NÖ-Card ist ein Besuch pro Jahr sogar gratis!
Mural „On the way to...“
Ebenfalls im 2. Bezirk konnte ich aus dem Auto heraus dieses Mural fotografieren, das der Wiener Streetartist RUIN im Rahmen des Calle Libre Festivals 2024 gemalt hat.
Laut einer Beschreibung auf Instagram steht das Mural für Menschen, die ihre Heimat und Gemeinschaft verloren haben und nun nach Zugehörigkeit suchen. Der erschöpfte Reiter verkörpert ihren beschwerlichen Weg, der Fisch die Freiheit der Gedanken und die Möglichkeit, einen neuen „Schwarm“ zu finden. Denn Gemeinschaft ist keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas, für das wir uns einsetzen müssen.
Schöne Schilder - und noch ein Mural
In der unteren Collage seht ihr die hübsch gestalteten Tafeln im Eingangsbereich vom Kinogarten am Augarten. (Das würde uns auch mal gefallen. Aber leider beginnen die Filme dort immer so spät am Abend, dass es für uns zu anstrengend wäre, danach noch nach Niederösterreich zurück zu fahren. Doch für Wiener und Wien-Urlauber ist das bestimmt ein guter Sommer-Tipp!)
Außerdem seht ihr in dieser Collage ein weiteres Mural, ebenfalls von Nadine Werjant, deren moderne Unterwassergöttin ich euch weiter oben gezeigt habe. Das Wandbild wurde von den Österreichischen Bundesbahnen zum Internationalen Frauentag 2023 in Auftrag gegeben. Da ich es wieder aus dem fahrenden Auto fotografiert habe, ist es nicht vollständig zu sehen. In seiner ganzen Größe könnt ihr es HIER bewundern und mehr darüber erfahren.
Die Hosenzwillinge spielen Herbst
Zu guter Letzt habe ich drei Fotos für euch, die zwar nicht im Sommer, aber an einem sommerlichen Herbsttag entstanden sind, genauer gesagt am 3. Oktober 2026. Zu dieser Zeit unternahmen Edi und ich nämlich eine kleine „Süddeutschland-Tournee“ 😉.
Der eigentliche Anlass für unsere achttägige Deutschlandreise war ein Konzert in Aschaffenburg. Doch darüber erzähle ich euch ein andermal mehr. Jedenfalls fanden wir, dass sich der Konzertbesuch wunderbar mit dem einen oder anderen Freundestreffen verbinden ließe.
So trafen wir in Regensburg die ehemalige Bloggerin Tatjana und in Mannheim meine langjährige Blogfreundin Tina, die ich auch schon in Bangkok, München und Wien getroffen habe 😁. Wie manche von euch wissen, sind Tina und ich "Hosenzwillinge". Da wir beide gern mit Mode spielen, schlug ich vor, bei Tina ein Shooting zu machen: Jede von uns sollte ihre sommerliche Blätterhose auf individuelle Weise herbstlich stylen.
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| Die Hosenzwillinge in Mannheim 😊: Die tollen Fotos stammen von Tinas Göttergatten Uwe, und eine kleine, fellige Fotobomberin gab es auch: Hündchen Leila. |
Tina wählte ein grünes Langarmshirt und darüber ihre schöne senfgelbe Jacke. Dazu gab’s natürlich wieder passende Accessoires, die sie euch in ihrem Blog vielleicht genauer beschreiben wird. Ich kombinierte ein rostrotes Top mit meinem aus Japan mitgebrachten Seiden-Haori, den ich mit einem taupefarbigen Bindegürtel gebändigt habe. Dazu kamen mein grünes Barett und meine taupefarbigen Raulederstiefletten.
Was wir nicht ahnen konnten: An diesem Tag herrschte keineswegs Herbstwetter 🌞😎 und unsere Kleidung war eigentlich viel zu warm. Trotzdem hat unser Hosenzwillings-Outfit-Shooting großen Spaß gemacht!
Bei Tina gibt es schon mehr von unseren beiden Treffen am 3. und 4. Oktober zu sehen. Klickt HIER und HIER.
Und ich verabschiede mich für heute wieder ganz herzlich von euch! Passend zu meiner Kimono-Jacke 👘 lade ich euch beim nächsten Mal zu einer virtuellen Reise nach Japan ein 🇯🇵😉
T r a u d e
PS: Eine Petition habe ich auch mal wieder für euch:
| Foto von HIER |
🐺 Obwohl der Wolf EU-weit als geschützte Art gilt, wird er in Österreich weiterhin illegal abgeschossen – und das völlig wirkungslos für die Landwirtschaft. Jedes Jahr sterben 15-mal mehr Schafe und Ziegen auf Österreichs Almen durch Unfälle, Krankheiten oder Abstürze als durch den Wolf. Dennoch ist der Wolf der Sündenbock. Dabei ist die Lösung längst bekannt: Herdenschutz.
Ein stabiler Wolfsbestand schützt nicht nur die Wölfe, sondern auch die Landwirtschaft. Etablierte Rudel verteidigen ihre Reviere und halten unerfahrene Jungtiere oder Durchzügler fern – jene, die am ehesten Nutztiere reißen.
HIER geht's zur Petition #TeamWolf – Für ein faires Miteinander.




























































