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Hallo ihr Lieben,...
... ganz herzlichen Dank für eure tollen Kommentare zu meiner Reiseberichts-Einleitung! Einige von euch steckten rund um Thanksgiving im Trubel, andere hatten aus ganz anderen Gründen viel am Hut – umso schöner, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Und ich freue mich riesig, dass ihr Lust habt, mit uns durch Kanada und Asien zu reisen. Schnallt euch an, es geht los! 😉
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[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]
Dann schnappen wir doch einfach unser Gepäck und unsere Round-the-World-Tickets - und ab geht's per Air Canada von Wien nach Toronto!
Aber HALT 🖐️! So reibungslos gestaltete sich das bei der realen Reise gar nicht: Ein
Passagier des Flugzeugs bekam gesundheitliche Probleme! Zuerst wurden zwei an Bord
befindliche Ärzte um Hilfe gebeten, dann wurde über Lautsprecher nach
Diabetes- und Herzmedikamenten gefragt. Und dann musste unser Flieger eine Zwischenlandung in Kopenhagen einlegen.
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| Wie üblich sah ich mir während des langen Fluges mehrere Filme an - dadurch vergeht die Zeit schneller. |
Statt um 13:50 Uhr Ortszeit kamen wir erst am späteren Nachmittag an unserem Zielflughafen an - und als wir in unserem Hotel eincheckten, war auch schon Zeit fürs Abendessen. Unser erster Stadtspaziergang fand also erst am nächsten Tag statt 😊.
3.-5. September 2025 - Toronto (Ontario)
Wir blieben gleich im
Restaurant des Hotels, wo man ziemlich gut essen kann (ich Garnelen mit knusprigen Kochbananen, Edi - wie so oft 😉 - Burger) und wo ich auch gleich mein erstes lokales Bier auspobierte.
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| Hübsches, modernes Hotel mit künstlerischer Ausgestaltung. |
Auch das Frühstück, das wir zweimal im Hotel genießen durften, war reichlich und sehr gut - und besonders staunten wir und freuten uns, als wir am Frühstückstisch
ein Stück "Heimat" entdeckten: die naturreinen und köstlichen
Darbo Marmeladen werden nämlich (seit 1879!) in Österreich erzeugt. (Sie sind hier Marktführer - wie ich finde, zu Recht.)
Streifzüge durch Toronto:
An unserem ersten kanadischen Morgen regnete es 🌧️. Glücklicherweise blieb es nicht den ganzen Tag so. Wir hatten aber natürlich einen Plan für ungünstige Wetterlagen: Nur etwa eine Viertelstunde Fußweg vom Hotel entfernt befindet sich nämlich das ...
Dort wurde während unseres Toronto-Aufenthaltes die Sonderausstellung Saints, Sinners, Lovers, and Fools - 300 Years of Flemish Masterworks gezeigt.
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| Foto li. Mitte: Klein-Traude und der große Futalognkosaurus (= eine Rekonstruktion mit dem 3D-Drucker - in Originalgröße!) |
Doch zunächst ging es in andere Abteilungen - das ROM besitzt schließlich auch noch naturgeschichtliche, geologische, paläontologische und einige weitere Ausstellungen, und wir sahen uns einige davon an.
Dann wie gesagt die Alten Meister aus den südlichen Niederlanden - eine Schau, die mich interessierte, denn ich kann mit den Malstilen von
Peter Paul Rubens, Anthony Van Dyck oder Jan van Eyck einiges anfangen.
Aber es gibt längst nicht nur diese berühmten flämischen Maler, deren Werke Beachtung finden sollten. Das Titelmotiv der Ausstellung – das Porträt einer jungen Frau mit einer zarten, wunderschön gemalten Halskrause – stammt übrigens von einem unbekannten Künstler. Oder einer KünstlerIN …
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| Unknown Artist, Portrait of a Young Woman, 1613. Oil on canvas. Antwerp, The Phoebus Foundation. |
Denn auch damals schon gab es
Frauen, die herausragende Malerinnen waren - wie dieses Ölgemälde von
Michaelina Wautier beweist: (Ihre Lebensgeschichte, soweit sie bekannt ist, fand ich interessant - ihr könnt sie in dem verlinkten Wikipedia-Artikel in englischer Sprache nachlesen und dort noch weitere Werke von ihr sehen.)
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| Michaelina Wautier (1617-1689), Everyone to His Taste, c.1660. Oil on canvas. |
Ebenfalls berührend fand ich diese Darstellung einer Hofnärrin:
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| Originelle Schaufenster in der Bloor Street, moderner Fassadenteil des ROM, Obstladen in Chinatown |
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Das ROM liegt in der Nachbarschaft der
University of Toronto, durch deren Campus wir spazierten, als es zu Regnen aufgehört hatte:
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Unser nächstes Ziel war die
Graffiti Alley in der Queen Street sowie Chinatown, weil es dort viele interessante Murals zu sehen gibt. Ich zeige euch heute allerdings nur das
Java House, eine Café-Bar Ecke Queen Street / Augusta Ave, in dem wir eine kleine Mittagsrast einlegten und uns ein Getränk gönnten - das ist nämlich
außen und innen mit Wandmalereien geschmückt:
Weitere Murals der Graffiti Alley und auch solche aus Chinatown werden in späteren Posts folgen!
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Der 553 Meter hohe Fernsehturm ist das Wahrzeichen Torontos. Bis 2009 war er der höchste Fernsehturm der Welt - und es gilt als ein "Muss", nach oben zu fahren und sich die Stadt von dort aus anzusehen. Wir sind dennoch unten geblieben - teilweise wegen der vielen Menschen, die sich anstellten, teilweise, weil wir noch reichlich anderes sehen wollten... und ich steh halt auch nicht so auf diese „verordneten Musts“ 🫤.
Ich bin gern oben auf einem Berg und blicke in die Ferne… aber ich muss nicht unbedingt auf jeden hohen Turm hinauf – selbst jetzt nicht, obwohl ich meine Höhenangst vor Jahren weitgehend überwunden habe. (Außerdem
haben wir auf dieser Reise später noch von einem Aussichtsturm auf die
Umgebung runtergeblickt - und ich finde, einmal innerhalb von zwei
Monaten reicht vollkommen 😉.)
Auf dem Weg vom CN Tower zur Harbour Front kommt man auch an der
Steam Whistle Brauerei vorbei. Wir sind dort aber nicht eingekehrt - ein Bier dieser Brauerei habe ich kurz zuvor im Mural-verzierten Java House getrunken (siehe Collage oben).
Hier kann man gemütlich am Ufer des
Ontariosees spazieren gehen, den Wasservögeln und Booten zusehen; theoretisch hätten wir auch eine
Fährfahrt zu den Toronto Islands unternehmen können. Doch durch die verspätete Ankunft am Vortag und den verregneten Vormittag hatten wir einiges an Zeit für größere Unternehmungen verloren. Also blieb es einfach bei einem kurzen Bummel am See.
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| Die Buchstaben im Ontariosee setzen sich zusammen zu dem Satz "IT COMES IN WAVES". |
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| Nicht nur bemalte Wände sahen wir in Toronto, sondern auch diese bunt verzierte, übergroße Tisch-Bank-Kombination. |
Das im Jahr 1929 eröffnete Hotel ist von außen und innen einen Blick wert. Es befindet sich außerdem nur jeweils ca. 15 Gehminuten vom CN-Tower und von der Harbour-Front entfernt. Also spazierten wir hin und warfen einen Blick in die Lobby mit dem stilvollen Café samt Pianisten. Den schönen Ballsaal könnt ihr im verlinkten Wikipedia-Artikel sehen.

2 x Banksy in Toronto
Als ich vor der Reise recherchierte, wo man in Toronto interessante Streetart zu sehen bekommt, stieß ich auch auf die Info, dass es hier
zwei öffentliche Werke des inzwischen
weltberühmten Streetart-Künstlers Banksy gibt. (Solche raren Werke fallen für mich eher unter "Must see" als ein hoher Turm 😜.)
Beide Banksy-Murals sind
- die letzten ihrer Art in Toronto,
- nicht weit vom Fairmont Hotel entfernt,
- nicht ganz leicht zu finden
- und hinter Glas geschützt.

Für alle, die es genauer wissen wollen:
Ihr findet Banksy's
"Guard with balloon dog" an folgender Adresse: 186 The PATH - One York St #181, Toronto, ON M5J 0B7, Kanada
Der "kleinere Banksy" versteckt sich in einer Nische in der Nähe der Esplanade: 4 Church St, Toronto, ON M5E 1M1,
Kanada (siehe Video)
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Wenn wir schon bei rarer Kunst sind, kommen wir gleich zum Hundebrunnen im Bercy-Park: Vom Bernhardiner bis zum Mops und zum Golden Retriever haben sich hier 27 handbemalte Hunde als Wasserspeier versammelt, und machen diesen Park für Hundefreunde zum Lieblingsort. Auch eine Katze und zwei Vögel beobachten das Geschehen. Und an der Spitze des Brunnens thront ein Knochen 🦴🐕😊
Gleich hinter dem Park befindet sich ein roter Backsteinbau von 1892, der auch
"Torontos Flatiron Building" genannt wird. Leider habe ich jedoch kein Glück mit bügeleisenförmigen Häusern, denn schon das
New Yorker Flatiron war bei
unserem NYC-Besuch eingerüstet - und genauso erging es uns nun beim Gooderham Building.
Aber wenigstens war die Rückseite Bügeleisens nicht verhüllt - hier befindet sich nämlich ein
Trompe-l’œilWandbild des renommierten kanadischen Künstlers Derek Michael Besant - und das war der zweite (oder vielleicht sogar der hauptsächliche 😊) Grund, weshalb ich das Gebäude sehen wollte:
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| Das Eichhörnchen 🐿️ hatte vermutlich andere Interessen als Murals oder Hundebrunnen... |
Dieser sehenswerte alte Markt (Gebäude von 1850) mit mehr als 100 Verkaufsständen befand sich auf unserem Rückweg zu unserem Hotel und wir statteten ihm einen kurzen Besuch ab:
Und hier (ganz in der Nähe des Marktes) kehrten wir zum
Abendessen ein:
The Berczy Tavern. Wir hatten das Crispy Duck Confit und anschließend Coconut Pavlova - eine ausgezeichnete Wahl!
Zum Schluss noch ein paar Fotos von unterwegs: Das nostalgische Backsteinhaus ist ebenfalls ein Restaurant. Wir hätten es gerne ausprobiert, aber dafür reichte die Zeit in Toronto leider nicht aus. Das Zelt stand am Grünstreifen einer belebten Straße. Es war nicht die einzige Behausung, dieser Art, die wir in Toronto und anderen Städten Kanadas sahen. Obdachlosigkeit scheint hier ein weitaus größeres Problem zu sein als bei uns... Lobenswert: Die Polizei ist hier (zum Teil jedenfalls) auf Fahrrädern unterwegs:

Am nächsten Morgen holten wir unseren Leihwagen ab und machten uns auf unseren kleinen Roadtrip durch Ontarios Süden. Ich würde mich freuen, wenn ihr auch beim nächsten Teil wieder dabei seid.
Und danke nochmals, dass ihr euch Zeit für meine Berichte nehmt – gerade jetzt, wo viele von euch ein besonders volles Programm haben. Das weiß ich sehr zu schätzen 🧡💛🧡.
Herzliche Rostrosen-Grüße
T r a u d e
Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties:
Montagsherz, image-in-ing, T Stands For Tuesday, My Corner of the World, Wild Bird Wednesday, Tom's Signs, Roentare H2O, All Seasons, Nature Thursday, Thursday Art & Dinner Date, Friday Face OFF, Gabis Farben&Formen in der Stadt, Gillenas Art For Fun Friday, Saturday's Critters, Gillenas SundaySmiles, Garden Affair, Mosaic Monday, Monday Mural, Heidis Galeria Himmelsblick, Mein Freund, der Baum
Interessante Eindrücke hast du hier für uns festgehalten.
AntwortenLöschenBesonders gut gefällt mir das rote Backsteinhaus. Es trotz quasi den modernen hohen Bauten.
Das hat was.
Einen schönen Ersten Advent wünscht dir
Heike
Guten Morgen Traude,
AntwortenLöschenvielen Dank wieder fürs Mitnehmen! Ah, Darbo Marmelade am ersten Tag in Kanada =) Ein Stück Heimat!
Ich habs ja nicht so mit Hochhäuser und deshalb finde ich auch die alten Backsteinhäuser viel schöner. Bansky finde ich auch interessanter als den Tower und der Hundebrunnen ist cool!
Liebe Grüße
Martina
Wow what a wonderful city I would have loved that museum, so much to see Rubens is actually a Flemish painter I went to his museum which is in Antwerp. I also love the marketplace a lot A beautiful building That Hotel and that brick house is really nice too and the uni You must have had a great time Traude
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