Freitag, 17. Juni 2022

Wildalpen und Mariazell

Servus ihr Lieben,

 

... lasst euch nicht durch das Stopschild irritieren - ihr seid hier nur dann falsch, wenn ihr mit Natur absolut nichts am Hut habt. Denn am 10. und 11. Mai trieb es uns in eine Gegend reinster und schönster Natur. Ihr werdet Wasser sehen, das so klar ist, wie es nur sein kann und Wälder, die sich von einem Fichtenwald wieder in Richtung "Naturwald" entwickeln dürfen. 

Doch auch diejenigen, die lieber schöne alte Häuser oder Kirchen besichtigen, werden auf ihre Rechnung kommen, denn im Anschluss an unseren Wildalpen-Aufenthalt ging es in Österreichs bekanntesten Wallfahrtsort. (Leider kann ich euch von diesen beiden Tagen nur Handyfotos bieten - weder Edi noch ich hatten Lust gehabt, unsere Kameras mitzuschleppen, doch ich denke, wir sind auch so ganz gut klargekommen und haben euch eine relativ große Fotobeute mitgebracht 😊📷.)
 
 
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Ausflug zum Ursprung des Wiener Wassers:
Genau genommen hätte dieser "Bildungsausflug" bereits im Jahr 2020 stattfinden sollen. Aus den bekannten Gründen war er zweimal verschoben worden. Doch nun war es endlich so weit: 
 
Wir fuhren per Bus dorthin, wo das berühmte Wiener Wasser herkommt (oder zumindest ein großer Teil des Wiener Wassers). Angeblich gibt es keine Hauptstadt auf dieser Welt, in der Trinkwasser von vergleichbarer Qualität aus der Leitung kommt. *)

*) Leider bekommen wir im Bezirk Baden nicht dasselbe köstliche Wasser wie die Wiener, sondern nur einen "Verschnitt" aus "Wiener Wasser" und Grundwasser. Doch mein Mann und ich haben Jahrzehntelang in Wien gelebt und gearbeitet und sind dadurch natürlich in den Genuss des puren Wiener Wassers gekommen. Und dessen Geschichte interessierte uns.
 
So freundlich präsentierte sich uns der Himmel während der Busfahrt.

Dazu müsst ihr wissen, dass Wien seit der Regierungszeit von Kaiser Franz Josef I. durch zwei Hochquellenleitungen mit Wasser versorgt wird. (Ja, der "Franzl" mal wieder 😉.)

... führt Trinkwasser aus Quellen im Rax- und Schneeberggebiet in die Österreichische Hauptstadt Der Bau dieser Leitung wurde notwendig, da die bisherige Wasserversorgung für die ständig wachsende Stadt nicht ausreichte. Die Qualität des Wiener Wassers ließ außerdem wegen mangelhafter Kanalisation  zu wünschen übrig - deshalb kam es unter der Wiener Bevölkerung immer wieder zu Krankheiten wie Cholera und Typhus
Nach nur vierjähriger Bauzeit wurde die ursprünglich "Kaiser-Franz-Josef-Hochquellenleitung" genannte Leitung im Jahr 1873  eröffnet.
Lageplan der Wiener Hochquellenleitungen
Lageplan der Wiener Hochquellenleitungen - Quelle: KLICK


Doch die Hauptstadt wuchs weiter - und bald stellte sich heraus, dass auch das Wasser aus dieser Leitung noch nicht genug war. Also wurde fieberhaft nach weiteren Möglichkeiten gesucht, die Wiener mit gutem Wasser zu versorgen. Im äußersten Osten der Steiermark wurde man schließlich fündig.

Die Grundsteinlegung für die  "II. Kaiser-Franz-Josef-Hochquellenleitung" ...
...erfolgte am 11. August 1900, eine Woche vor dem 70. Geburtstag des Kaisers, auf der Poschenhöhe in Wildalpen. Die Errichtung dieser neuen Hochquellenleitung dauerte bis zum Jahr 1910; seither bringt sie Trinkwasser aus dem steirischen Hochschwabgebiet ins westliche Wien.  

Und eben diesem traumhaft schönen Gebiet, in dem sich die II. Wiener Hochquellenleitung befindet, statteten wir Rostrosen am 10. und 11. Mai 2022 einen Besuch ab -
 
 
Fotos aus den Ortschaften Wildalpen und Hinterwildalpen

Wildalpen ist der Name eines Dorfes sowie einer Gemeinde im Bezirk Liezen in der Steiermark. Der Ort Wildalpen selbst liegt am Nordfuß des Hochschwabmassivs im Salzatal, direkt am Fluß Salza. Die Salza ist heute einer der naturbelassensten Wildflüsse der Ostalpen und außerdem ein Paradies für Fliegenfischer und für Abenteuerlustige, die gern Kajak- oder Raftingtouren unternehmen. Ganz allgemein bietet das Naturschutzgebiet Salzatal jede Menge Möglichkeiten zu Unternehmungen in purer Natur.

Die Gemeinde Wildalpen besteht noch aus einigen weiteren kleinen Ortschaften, die so liebenswerte Namen tragen wie z.B. Holzäpfeltal, Drei Keuschen, Schneckengraben, Fachwerk oder Hinterwildalpen. Die Ausdehnung der Gemeinde erreicht eine Fläche von 203,12 km², was ungefähr der halben Stadt Wien entspricht. Insgesamt leben jedoch nur 438 Einwohner in der Gemeinde; die Bevölkerungsdichte ist mit nur 2,3 Einwohner pro km² eine der niedrigsten in ganz Österreich


Unser Programm am ersten Tag:
Wir kamen um 12 Uhr in Hinterwildalpen an und nahmen dort unser Mittagessen im Gasthaus zum Krug ein. (Ich hatte einen meiner drei wöchentlichen Veggie-Tage und nahm daher den Erdäpfelstrudel auf Rahm-Blattspinat - er schmeckte mir ausgezeichnet.) Anschließend ging es weiter in den Hauptort Wildalpen - dort bezogen wir unser Quartier im Hotel Bergkristall. Edi und ich bekamen ein großes Apartment ganz für uns allein.

Um 15 Uhr stand eine Führung im Wasserleitungsmuseum auf dem Programm. Hier zeige ich euch, was wir auf dem kurzen Spaziergang dorthin sahen:


Das Wasserleitungsmuseum ist in einer historischen Hammerschmiede untergebracht - dem Tulleck’schen Hammerwerk. Die einzelnen Gebäude des Hammerwerkes wurden im 16. und 17. Jahrhundert errichtet und sind allein schon sehenswert. Doch auch die Führung durch das Wasserleitungsmuseum HochQuellenWasser Wildalpen *) durch den örtlichen Oberförster, Herrn Arrer (siehe großes Foto in der folgenden Collage), war sehr interessant und lehrreich gestaltet. 

*) Klick zu einem kurzen Video über das Museum und einem Überblick über die einzelnen Räume

Wir erfuhren u.a. jene Dinge, die ich euch oben über das Wiener Wasser erzählt habe. Wir erfuhren auch, dass der Wasserbautechniker Dipl.Ing. Dr.techn. Karl Kinzer (1857-1916) der geniale Kopf beim Bau der Zweiten Hochquellenwasserleitung war. Ihr seht unten mittig ein Portrait von ihm. Er hatte bereits an der Ersten Hochquellenleitung mitgearbeitet bzw. einige Erweiterungsprojekte konzipiert; an Planausarbeitung und Bau der Zweiten Hochquellenwasserleitung war er maßgeblich beteiligt und zuletzt oblag ihm die Gesamtbauleitung. Kinzers hoher Ingenieurskunst ist es unter anderem zu verdanken, dass der Transport des Wassers nach Wien ganz ohne Pumpe und nur mit Hilfe der Gravitation vonstatten geht.

Das Gemälde unten rechts zeigt Erzherzog Johann, den "Steirischen Prinzen", der ein großer Naturliebhaber und Förderer der 
Naturwissenschaften war.

Das Museum zeigt auch Fotos der Arbeiter, die (größtenteils noch von Hand!) Tunnel in die Felsen trieben, akribische Planzeichnungen von Karl Kinzer, Modelle, die demonstrieren, wie der Quellschutzwald funktioniert etc. - leider kann ich hier nicht alles wiedergeben, obwohl es hochinteressant war. Auf manches Thema werde ich allerdings eingehen, sobald ich euch den zweiten Tag in Wildalpen schildere. 

Was ich euch aber noch erzählen möchte: Wisst ihr, wie man früher den Verschmutzungsgrad des Wassers überprüft hat? Man füllte eine Glaskaraffe mit diesem Wasser und stellte sie auf eine Zeitung (siehe obere Collage links). Wenn man die Zeitung durch das gefüllte "Trübungsmessglas" hindurch lesen konnte, galt das Wasser als klar und rein 😊. Mittlerweile sind die Methoden wissenschaftlicher, aber möglicherweise nicht mehr so unterhaltsam.

Leider gibt es auch ausgestopfte Tiere im Museum zu sehen, die zeigen sollen, welchen Reichtum an Wild es in dem Gebiet gibt.

Am zweiten Tag ...
... entführte uns der sympathische Herr Oberförster Arrer nach dem Frühstück auf einen Waldlehrpfad. Und auch dort haben wir sehr viel Wissenswertes von ihm erfahren.

Mehr als die Hälfte des Gemeindegebietes von Wildalpen steht als Quellschutzgebiet unter Naturschutz. Die Wälder hier sind enorm wichtig, denn die Wurzeln der Bäume fungieren als natürliche Filteranlagen. Außerdem sorgen sie dafür, dass der Erdboden nicht weggespült wird und somit weiterhin Wasser speichern kann. Zur Beforstung dieses Gebietes gibt es eigene Magistratsabteilungen der Stadt Wien. (Auch der steirische Förster ist demnach ein Mitarbeiter der Stadt Wien.)


Wenn ihr euch die Fotos von den Wäldern anseht, was fällt euch da besonders auf? Uns stach vor allem das viele helle Grün ins Auge -  all die frischen, frühlingsjungen Blätter der Laubbäume hier, hauptsächlich Buchen, aber nicht nur. 

Das liegt daran, dass beim Quellschutzwald wieder verstärkt auf Mischwälder und Renaturierung gesetzt wird. Die meisten Wälder in Österreich (und vermutlich auch im Großteil unserer Nachbarländer) sind ja keine Urwälder mehr, sondern Nutzwälder, und sie wurden im Lauf der letzten Jahrhunderte aus verschiedenen Gründen hauptsächlich mit Fichten aufgeforstet. Denn Fichten bieten gutes Bau- und Möbelholz, sie wachsen relativ schnell und schön gerade, was praktisch für die Holzfäller bzw. für die Verarbeitung ist, und da die jungen Triebe den Rehen nicht so gut schmecken wie z.B. die Triebe von Tannen, werden sie nicht so leicht abgefressen. 


Lange Zeit schien die Entscheidung für Monokultur-Fichtenwälder viele wirtschaftliche Vorteile zu bringen, doch nun, in Zeiten des Klimawandels, rächt sich das. Denn Fichten sind Flachwurzler und fallen daher Stürmen leichter zum Opfer als z.B. Tannen (die Tief- und Flachwurzler zugleich sind) oder Buchen (Tiefwurzler). Außerdem sind Fichten durch die zunehmende Trockenheit der letzten Jahre zu leichten Opfern des Borkenkäfers geworden - genauer gesagt des Großen Achtzähnigen Fichtenborkenkäfers (Ips typographus - auch "Buchdrucker" genannt, weil die Larvengänge des Käfers Ähnlichkeit mit Schriftzeichen haben) und des Sechszähnigen Fichtenborkenkäfers (Pityogenes chalcographus - auch "Kupferstecher" genannt). Ganze Wälder sind durch diese Forstschädlinge bereits abgestorben. 

(Übrigens: Es heißt ja häufig: "Kein Tier ist so blöd wie der Mensch und zerstört seinen eigenen Lebensraum." Der Borkenkäfer ist ein Beispiel dafür, dass diese Aussage nicht ganz den Tatsachen entspricht: Die Buchdrucker oder Kupferstecher befallen einen Baum nach dem anderen oder mehrere zugleich, bis keine brauchbare Fichte mehr vorhanden ist - sie verhalten sich also ähnlich idiotisch wie Menschen. Glücklicherweise gibt es jedoch auch Menschen, die mit der Natur sorgsamer umgehen. Bei unserem Ausflug nach Wildalpen haben wir einige von ihnen kennengelernt.)


In den Wildalpen-Wäldern hält sich der Befall noch in Grenzen - was den Bemühungen der hiesigen Forstarbeiter zu danken ist. Denn umgestürzte oder abgestorbene Bäume werden zwar - im Sinne der Renaturierung - als Totholz im Wald belassen, allerdings müssen umgestürzte Fichten zunächst abgeschält werden, um den Borkenkäfern keine Brutflächen zu bieten. Und sonst wird bereits seit einiger Zeit darauf gesetzt, dass sich die Laubbäume sowie die Tannen, die man hier gepflanzt hat, selbst vermehren können. 

Das ist nicht ganz einfach, denn dieses Gebiet ist nicht nur reich an Quellen, sondern auch an Wild - es war und ist daher ein begehrtes Jagdgebiet und es wurde in der Vergangenheit durchaus forciert, dass z.B. manch ein "Generaldirektor" hier gegen Bezahlung von Gebühren einen Bock schießen durfte. Große Wildbestände waren demnach von Vorteil. Für das Wachstum von wohlschmeckenden Tannen oder Laubbäumen ist es allerdings von Nachteil. Mittlerweile verzichtet man auf diese Einkünfte lieber und achtet darauf, dass das Wild nicht überhand nimmt. 


Teilweise gelingt das sogar allmählich durch natürliche Auslese, denn auf Wildbeobachtungskameras wurde bereits der eine oder andere Luchs in dem Gebiet gesichtet. Und in den Wildalpen-Wäldern sind diese Besucher durchaus erwünscht. Denn Tiere wie Luchse, Bären, Wölfe sorgen in der Natur dafür, dass in Wäldern ein natürlicher Ausgleich herrscht. 

So lange es noch zu wenige dieser ausgleichenden Fleischfresser gibt, muss nach wie vor der Mensch eingreifen. Jäger, die Wild schießen, bekamen von mir früher nicht sehr viele Sympathiepunkte. Doch nun habe ich gelernt, dass man der Population nichts Gutes tut, wenn man schwache Tiere durchfüttert und dass eine gewisse Auslese sowohl für den Wald als auch für die Herden wichtig ist. 

Ganz allgemein kann man sagen, wenn Raubtiere wiederangesiedelt werden bzw. von selbst in manche Gebiete zurückkehren, werden die Herden von Hirschen, Rehen und anderem Wild kleiner, stärker und gesünder. Und die Wälder können sich ebenfalls auf gesündere Weise entwickeln

Raubtiere sind also keineswegs unsere Feinde. (Ihr könnt hier einen gut zum Thema passenden Artikel über die Wölfe im Yellowstone Nationalpark lesen, die sich dort als stabilisierende Kraft erwiesen haben. Die Verfolgung von Fleischfressern im Namen eines Mensch-Wildtier-Konflikts erfolgt stets ohne Rücksicht auf die Gesundheit des gesamten Ökosystems.)


In der oberen Collage seht ihr, dass sich selbst im felsigen Gelände sowohl Fichten als auch Tannen und die Laubbäume halten können! In Wiesen und im Unterholz entdeckten wir (siehe Fotos rechts) kleine Tiere wie Eidechsen und Weinbergschnecken sowie herrlich blau blühenden Frühlings-Enzian (Gentiana verna). Und der Oberförster zeigte uns erfreut eine Tanne, die am Wegesrand wächst und es bereits zu einer beachtlichen Höhe gebracht hat. Dadurch, dass mittlerweile mehr Tannen im einstigen Fichtenwald wachsen, sind auch ihre Chancen, nicht vom Wild angeknabbert zu werden, gewachsen. (Zum Thema "Neuer Wald: Fichte raus, Tanne rein" habe ich euch auch noch diesen interessanten Artikel anzubieten.)

Unten könnt ihr einen Blick auf einen wunderschön klaren, türkis schillernden See werfen. Das Wasser darin wird regelmäßig kontrolliert und hat Trinkwasserqualität. Auch wenn man vielleicht Lust verspürt, in den See hineinzusteigen, wäre das höchstens für Kältefanatiker ein schönes Erlebnis, denn er ist nur wenige Grade kalt.

Besichtigung der Kläfferquelle:
Nach dem Mittagessen im Hotel besuchten wir die bekannteste und ergiebigste Quelle der II. Wiener Hochquellenleitung: die Kläfferquelle (auch: Kläfferbrünnequelle): Die rund 13 km von Wildalpen entfernte Kläfferquelle im Salzatal ist eine der größten Karstquellen Mitteleuropas und zugleich die ergiebigste Quelle der Wiener Wasserwerke. Aus dieser Quelle fließen mindestens 54.000 m³ Wasser pro Tag - oder anders ausgedrückt: durchschnittlich 4790 Liter pro Sekunde (!), zur Zeit der Schneeschmelze sind es sogar rund 10.000 Liter feinstes Trinkwasser pro Sekunde.

 

Die Kläfferquelle kann nur nach Anmeldung und unter Aufsicht besichtigt werden. Die beste Zeit dafür ist im Spätfrühling. Erfreulicherweise fand unser Besuch genau zur richtigen Zeit statt, uns so konnten wir entlang des Spazierweges, der zur (gefassten) Kläfferquelle führt, auch mehrere traumhaft schöne Wasserfälle bewundern. Neben diesen Gewässern war es gleich um einige Grade kühler als in der restlichen Umgebung.

 

Im Tunnel, der zur Kläfferquelle führt, war es sogar noch um einiges kälter, und so folgten wir der Empfehlung, uns noch etwas Langärmeliges drüberzuziehen. Rund 90 Meter muss man durch diesen engen Stollen ins Innere des Berges vordringen und dabei einem blauen Rohr folgen, bis man schließlich zu einer Glaswand gelangt. In diesem Rohr wird das Wasser transportiert, das 183 Kilometer oder 36 Stunden später in den Wiener Haushalten ankommt. Die Wasserqualität wird dabei permanent kontrolliert. Wasser, das nicht zu 100 % den Vorgaben entspricht, wird in die Salza geleitet. Und auch das überschüssige Wasser sprudelt geräuschvoll neben dem Rohr in Richtung Fluss, wie man durch die Glaswand beobachten kann.

Es war faszinierend, all das zu erleben und somit erstmals hautnah zu begreifen, welch Wunderwerk die Versorgung mit Trinkwasser in unseren Breiten ist. Dabei ist mir - durch das Umweltprojekt, das ich in unserer Gemeinde betreue - durchaus bewusst, dass 2,2 Milliarden Menschen weltweit keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser haben ... während in europäischen Ländern wie Österreich oder Deutschland jeder Mensch durchschnittlich zwischen 120 und 130 Liter Trinkwasser pro Tag verbraucht. Und dieses wertvolle Trinkwasser wird längst nicht nur zum Trinken und Kochen verwendet, sondern z.B. auch zum Duschen und Baden (rund 22%), Geschirrspülen (2%), Wäschewaschen (10%), Putzen, Autowaschen, Bewässern des Gartens … und für die Klospülung (25%)…

Leider konnte (oder wollte?) uns niemand so recht beantworten, was mit der Wiener Wasserversorgung passiert, wenn durch den Klimawandel Schnee und Regen ausbleiben und die Quellen allmählich versiegen. Ich nehme an, niemand beschäftigt sich gerne mit dieser Frage... trotzdem sollte man es tun...

Auf der Heimreise legten wir noch eine Zwischenstation im bekanntesten Wallfahrtsort Österreichs ein (der laut Wikipedia wegen der Basilika Mariä Geburt auch einer der wichtigsten Wallfahrtsorte ganz Europas ist). Um mehr über den Ort oder die (ab dem 14. Jahrhundert erbaute) Kirche zu erfahren, klickt bitte auf die eingefügten Links. Hier könnt ihr jedenfalls einen Blick auf die Basilika, das wunderschöne Hauptportal und ins Kircheninnere werfen:


Für Opferkerzen gibt es etwas abseits der Kirche einen eigenen Raum. Hier entzündeten auch einige Motorradfahrer eine Kerze und in der Kirche konnten wir miterleben, wie sich ein Motorradfahrer-Paar in voller Bikermontur segnen ließ. Hoffen wir, dass es ihnen hilft, unfallfrei zu bleiben.


Die meisten Mitreisenden in unserem Bus hatten Mariazell bereits das eine oder andere Mal besucht, für Edi und mich war dort noch alles neu, und so streunten wir eine Weile durch die Stadtgemeinde, in der es viele wunderschöne, gut erhaltene alte Häuser zu sehen gibt - und gönnten uns zwischendurch außerdem einen Kaffee samt Apfelstrudel. Danach ging es wieder retour nach Wien - und für uns von dort dann wieder ein Stück zurück in den Bezirk Baden.

 


Vor unserer Abfahrt nach Wildalpen waren wir eigentlich gar nicht besonders begeistert gewesen, dass der zweimal verschobene Ausflug zum "Wiener Wasser" nun nur so wenige Tage vor unserer Mallorcareise stattfinden sollte. Doch letztendlich erlebten wir zwei schöne, abwechslungsreiche und hochinteressante Tage, die für uns voll mit Neuen Erfahrungen waren, wir konnten uns zwischendurch mit netten Menschen unterhalten - und wir bereuten keinen Augenblick dieser beiden Tage. 

Ich hoffe, auch ihr habt euch beim virtuellen Mitreisen gut unterhalten!


Auf bald und alles Liebe,

eure   T  r  a  u  d  e




Gerne verlinke ich passende Beiträge: 

beim Mosaic Monday, Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder Close to the Ground bei Jutta,  All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid 

 

49 Kommentare:

  1. You really live in such a beautiful part of the world. The mountains, sky, history - I just love your posts. Thank you!

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  2. Liebstige Traude, nach lange Zeit melde ich mich zurück :-) Ich habe einfach wieder einmal eine Blogpause gebraucht, sowohl aktiv als auch passiv. Nun gibt es zum einen bei mir etwas Neues und zum anderen muss ich zu Eurem schönen Ausflug nach Wildalpen einen Kommentar hinterlassen. Wie Du Dir vorstellen kannst, kenne ich die Gegebenheiten und die Hintergründe zu den Wr. Hochquellleitungen recht gut und freue mich sehr über Deinen nicht nur wie immer traumhaft bebilderten, sondern auch sehr profunden Bericht!
    Ich habe auch von Eurer Zitterpartie bei der Heimfahrt aus Italien im letzten Herbst gelesen. Uiii, da hattet Ihr ja wirklich Glück, dass der Wagen dann doch noch ansprang.

    Liebste Grüße und feste Drückers!
    Nadine

    P.S: Hast Du am Mittwoch Abend Schnackerl gehabt? Ich bin bei Chrissie in Wiener Neustadt auf der Terrasse gesessen und sie hat ganz lieb nach Dir gefragt. Der erste Teil von diesem Besuch ist übrigens schon online ;-)

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  3. Liebe Traude,
    wir waren schon sehr oft in Mariazell. Früher mit dem Motorrad und auch shcon öfters zum Adventmarkt. Ein Besuch in Mariazell sollte auch IMMER zum Pirkner führen, denn diese Lebkuchen sind einfach göttlich! Vielleciht dann im Winter....? ;)
    Liebe Grüße
    Martina

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  4. Die Auslese mit den Handyfotos ist Euch sehr gut gelungen. Ich finde mit einer guten Handykamera, lassen sich auch einige Einstellungen vornehmen, und es geht auch mal ohne die Grossen.Die Population von Wildtieren finde ich in Ordnung, da wo sie genügend Platz haben um sich ohne menschen zu bewegen. Leider sind bei uns so viele Wolfsrudel, die sich nun über die Tiere der Bauern und Schäfer hermachen, nicht alle, aber es wird kritisch, sie haben sich erheblich vermeht bis zu 30 Rudel. Ein Schäfer hat zum zweiten Mal sehr viele Schafe verloren trotz extra hohen Zaunes und Elektrischer Leitung haben es die Wölfe geschaft fast 30 Tiere zu töten und schwer zu verletzten. In einem dichter besiedelten Gebiet ist es bedenklich und die Schäfer hängen an ihren Tieren, auch die Bauern an Kälber und Pfohlen.Es muss Grenzen geben, das ist meine Meinung. Dicht und viel bewaldete gebiete wie in Östereich gibt es bei uns im Norden nicht. Es sind immer kleine Wälder und viele Felder.
    Ich bin noch in meiner Pause ,aber zwischendurch stelle ich schon mal etwas ein.
    Liebste Grüsse zu Dir und weiter viel Spass bei den Ausflügen, Klärchen

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    1. Liebes Klärchen,
      30 Wolfsrudel in einem Gebiet mit nur kleinen Wäldern, mit Feldern, Schafszucht etc. finde ich auch zu viel. Ich nehme aber an, es wird auch bei euch so etwas wie "Wolfsbeauftragte" geben, die versuchen, den Mensch-Wolfs-Konflikt zu schlichten und Lösungen für Probleme zu finden - fällt denen nichts Brauchbares ein im Zusammenhang mit dieser Überpopulation?
      Alles Liebe, Traude

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  5. Liebe Traude,
    da habt Ihr wieder eine schöne Gegend erkundet. Die Ecke kenne ich gar nicht. Wir waren ja meistens in Tirol unterwegs. Diese Berglandschaften sind einfach herrlich.
    Danke für Deinen schönen Beitrag zu meinem Projekt.
    Liebe Grüße
    Jutta

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  6. A feast for the mind as well as the eyes! Have a wonderful weekend!

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  7. Das war eine sehr lehrreiche Reise liebe Traude. Wasser ist nun mal unser Lebenselixier. Es ist immer wieder spannend, wie schon frühere Generationen die Förderung betrieben haben. Und ja, die Monokultur der Fichten rächt sich auch bei uns im Norden. Auch hier lässt man mittlerweile das Totholz liegen.

    Liebe Grüße
    Sabine

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  8. Hi Traude! Oh the village of Wildalpen is so beautiful, what a lovely place to visit! I loe the little heart shaped cloth on the bed!! I love how they used to check the pollution in the water! Very clever! The strudel looks delicious! I love how you both travel around so much, that's so great! ♥

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  9. You captured lots of beauty in your photos. I am a big fan of waterfalls and enjoyed seeing them. Thanks for taking us along on your journey, they are always fun. Have a great weekend, Traude.

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  10. Bin deinen schönen Bericht am Handy durchgegangen. Wie immer ganz toll. Auch mehr, wenn ich wieder im Lande bin.
    Alles Liebe Violetta

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  11. Schöne und interessante Fotos hast du wieder zusammen getragen. Erstaunlich von wie weit weg Wien sein Wasser bekommt.
    Bei uns gibt es viele Talsperren mit super Qualität und je nachdem wo man wohnt kommt das Wasser aus diesen (wie bei uns) oder aus aus dem Rheinufer-Filtrat (das ist leider nicht so gut, weil sehr kalkhaltig), aber irgendwie kommt das Wasser immer aus der Nähe.

    Dina habe ich gerne von dir mit gekrault und schicke gleich wieder neue Krauler an Nina mit
    ein schönes WE wünscht gabi

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  12. Borkenkäfer fressen wirklich schöne Muster. Leider ...

    Danke für die schönen Bilder. Das frische Grün ist hier jetzt auch schon dunkler geworden.

    Ein schönes Wochenende für Euch!

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  13. Hello Traude,
    Your trips are always wonderful, so many beautiful sights to see. I love the forest, river and lake views. It is important for everyone to have clean drinking water. For now the wolves are safe in Yellowstone, a protected species. I did not know you had wolves and a nice variety of wildlife there. As always a beautiful post and lovely photos. Thank you for linking up and sharing your post. Take care, have a happy weekend. PS, thank you for leaving me a comment.

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  14. Liebe Traude,

    nee, von diesem Schild, glaube ich, lässt sich niemand abhalten, hier weiter zu schauen und zu lesen.
    Wunderschöne Collagen hast du wieder von euren Erlebnissen zusammengestellt und ich meine, live dabei zu sein.:-)
    Mariazell ist wirklich schön, aber die Wanderwege rundum zu beschreiten, lohnt sich und viel gewandert seid ihr auf jeden Fall.
    Also ich finde, die Handy-Fotos sind doch super geworden. :-)
    Nicht immer hat man Lust, die große Kamera mit herumzuschleppen.

    Liebe Grüße und hab ein schönes Wochenende
    Christa

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  15. Der Ausflug hätte mir auch gefallen. Wahnsinn was für einen weiten Weg das Wasser zurücklegt. 😁 Ich hab gleich mal geschaut wo unser Wasser herkommt, aber das kommt direkt aus Mannheim und das hier bei uns direkt aus unserem Wald nebenan. Borkenkäferprobleme gibt es hier auch in unserem Wald.
    Danke für den schönen Ausflug, liebe Grüße und Drückers Tina

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  16. wieder ein toller Ausflug!!
    Ich erinnere mich, dort einmal gehört zu haben, dass während der Bauzeit der 1. Hochquellenwasserleitung Wien mit Flusswasser der Schwarza versorgt wurde, das war viel besser als das Wasser der Wiener Hausbrunnen. Wir können uns heute wirklich glücklich schätzen über so gutes Wasser!
    Die Borkenkäfergeschichte ist schlimm ... ich habe meine Geschichte bzw. die meines Waldes auch verbloggt:
    https://fliederbaum.blogspot.com/2018/11/wald-im-november.html
    Der Wald gedeiht nun, wird aber später anders aussehen als früher,
    lg

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  17. I love signs and maps. And of course seeing the waterfalls is the most special! Love your photos...I'll go back and enjoy them at my leisure now!

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  18. Ja da wird man schon etwas ehrfürchtig wenn man den Weg des Wassers, das wir so bequem einfach aus dem Hahnen fliessen lassen, erkunden darf. Das war sicher eine Eindrückliche Reise und schöne Bilder zeigst du uns. Wir beziehen ja das Wasser direkt vor der Haustüre aus dem Schwäbischen Meer.
    L G Pia

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  19. Austria is a very beautiful country, lucky you! The views from the Alps are stunning. In Finland we have only low mountains or hills called Tunturi, in Lapland. The quality of the drinking water is so important. We who have it, seldom appreciate it enough. Wishing lovely Sunday Traude.

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  20. Liebe Traude,
    so viele Bilder schönster Impressionen und Erklärungen dazu zeigst du hier...bei soviel Input ;-) weiß ich grad gar nicht drauf einzugehen ...außer, ich hab es mal wieder genossen und dank dir für die virtuelle Reise zu der du uns mitgenommen hast.
    Lieben Gruß und einen schönen Sonntag wünscht dir Marita

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  21. Most amazing pics from the delayed trip. I like all of them.

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  22. Mit deinen gut beschriebenen Artikeln lerne ich Orte kennen, die ich sicher nie persönlich kennen werde – zumindest in dieser Generation! ;) Also, vielen Dank für diesen wunderbaren Beitrag! Ich werde es noch einmal lesen, um es in Erinnerung zu behalten.
    Liebe Grüße,
    Claudia

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  23. Liebstes Roströslein,
    danke fürs Mitnehmen durch eine wunderschöne Berglandschaft und auch der Weg des Wassers ist faszinierend. Hier in Ostfriesland haben wir weiches Wasser, sonst würde der Ostfriesentee gar nicht schmecken.
    Herzliche Abendgrüße von Deiner Namensschwester Traudi.♥

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  24. What an amazing feat. Water is life. We are so lucky to live in an area that is water rich, but even so water rationing in hot summers is necessary. - Margy

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  25. Ach wie herrlich, ach wie schön liebe Traude, ein wunderbarer Post der genau zu diesem heutigen heißen Tag passt....die Abkühlung tat gut und der wunderbare Wald dazu haben mir gut getan. Lieben Dank wollten wir sagen für Deine Zeilen und einen kleinen piep abgeben dass das Päuschen noch ein bisschen andauert...im Sommer ist immer so viel anderes......

    Herzlichst
    Kerstin und Helga

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  26. That is so beaoutiful! The Wild Alps pics in particular. We have nothing like that. So enchanting!

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  27. Viele schöne Bilder und sehr interessante Info. Danke dir dafür und auch wieder die T’s und Glockentürme. Freue mich sehr darüber.

    Hab einen angenehmen Wochenstart und liebe Grüssle

    Nova

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  28. Einfach wunderbar ... wunderschön und in der Tat einfach hell, blau und klar. Das sieht nach einer ganz wunderbaren Zeit aus.
    Danke für die schönen Eindrücke
    GLG Sigrid

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  29. ein wunderschöner Ausflug
    und sehr interessant über den Weg des Wassers etwas zu lesen
    vielleicht geht man dann doch etwas achtsamer damit um
    in Maria Zell waren wir auch mal vor langer Zeit ;)

    liebe Grüße
    Rosi

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  30. Hallo liebe Traude!

    Wie schöööööön und interessant eure Reiseerfahrungen sich hier lesen lassen. Es war mir ein Genuss!
    Hast du eigentlich einmalüberlegt, auch Bücher aus all euren Reisen zu fertigen? Diese Reiseberichte aus deiner Feder sollte auch über das Medium Buch erreichbar sein, weil es sich so gut liest und anhört. Wäre das etwas für dich?

    Hab Dank, dass du uns daran teilhaben lässt!

    Liebe Grüße

    Anne

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    Antworten
    1. Liebe Anne,
      Danke für deinen lieben, schmeichelhaften Kommentar: Du hast mich gefragt, ob ich schon mal überlegt habe, auch Bücher aus unseren Reisen zu fertigen. Das habe ich in der Tat, liebe Anne. Ich bin aber zu dem Schluss gekommen, dass es mir einfach zu teuer käme. (Dasselbe gilt auch für eine Kochbuchserie, die ich mit meinem Mann und einer Freundin starten wollte.) Denn wenn, dann müsste ich es im Eigenverlag bzw. als Book on Demand machen - Verlage sind an "Unbekannten" erfahrungsgemäß nicht interessiert, da habe ich schon schlechte Erlebnisse gehabt - und wenn du dir mal ansiehst, was ein Vierfarbendruck bei BoD kostet (der bei Farbfotos nunmal notwendig ist) und ein Papier von halbwegs für Farbfotos geeigneter Qualität, vergeht dir die Lust und der Glaube daran, dass jemand auch nur annähernd bereit wäre, den nötigen Preis zu bezahlen. Also bleibe ich beim Bloggen :-)
      Alles Liebe, Traude

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  31. Das ist wieder ein sehr interessanter Ausflug gewesen. Kann mir vorstellen, dass Ihr viel über das Trinkwasser erfahren habt. Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie man bereits in vergangener Zeit die Versorgung von großen Städten gewährleisten konnte. Wie man ohne große Maschinen oder sonstiger Technik solche Projekte verwirklichen konnte.
    Viele Grüße von
    Margit

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  32. Traude - glad you were able to make this delayed trip - so worthwhile! The scenery, the lessons about water supply, the beauty of re-developing forests - all of these topics are of great interest to me! I deeply believe in the power of the ecosystem, and our unfortunate tendency to tinker with it and mess it up! I hate to cut down trees, but meeting with foresters here, I am learning that it helps to make the rest of the trees healthy, and can restore the diversity the forest. Thanks for linking to Mosaic Monday!

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  33. Huhule Traude ♥
    Zuerst mal herzliche Grüße vom kleinen Bronco, der war leider nu 4 Tage ziemlich k.o. - er hatte ordentlich Rückenschmerzen und ist nun wieder fit und freut sich auf unseren Urlaub =)
    Deine Reise hier mit zu verfolgen war einfach ein Traum! Soooo schöne Fotos ♥ Danke dass du mich virtuell mitgenommen hast :-)
    Grüssele, Janina

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  34. Wildalpen is beautiful, Traude.
    Once again, thanks for yet another amazing travelogue!

    Hugs and blessings. my friend.

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  35. Dear Traude,

    This all pictures are so beautiful- I love this kind of areas with wild nature, forests, brooks, waterfalls , animals- totally beautiful part of Austria- I hope that I will be have a chance to be there at least once in my life . I didn't know this method of checking of water pollution - everyday the human being learn new thing :-) Thank you for this wonderful pictures travel dear xx btw I have checked you post about cruise around Baltic sea - so cool pictures from Helsinki too :-)

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  36. Das ist wieder sehr interessant zu lesen - und dazu die vielen Bilder. Da hast du dir wieder sehr viel Mühe gemacht Traude. Vielen Dank, dass du uns alles immer so nahe bringst.
    Liebe Grüße von Heidi-Trollspecht

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  37. Wahnsinn liebe Traude dieser Ausflug, das muss ja wirklich ein Erlebnis sein solch ein Gewässer anzuschauen. Trinkwasserqualität das ist ja nicht selbstverständlich. Und solche Quellen werden immer wichtiger.
    Es scheint mir dass das aber doch eine nicht ganz leichte Tour gewesen ist, ich müsste mich wohl doch etwas mehr anstrengen bin ja mehr das Flachland gewohnt.
    Liebe Grüße und hab Dank fürs Mitnehmen
    Kirsi

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    1. Liebe Kirsi,
      du meintest bei unserer Wanderung zum "Wiener Wasser", dass es vielleicht keine ganz leichte Tour gewesen ist... Nun, wir und sämtliche Mitreisende sind bereits im Rentenalter gewesen, und wir haben es alle ganz gut geschafft. (Wobei eine Frau sich vom Oberförster mehr oder weniger nach oben "schleppen" ließ ;-DD) Aber ich muss zugeben, dass mir nachher vom relativ steilen Runtergehen die Knie ein bisserl wehtaten ;-))
      Alles Liebe, Traude

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  38. Liebe Traude,
    gut, dass dieses Stoppschild, mich nicht abgehalten hat ;-) Du hast wirklich nicht zuviel versprochen, die Bilder sind wundervoll, besonders die, die unter der Erde aufgenommen wurden. In solche Tunnel und Stollen steige ich auch immer gerne hinab.
    Die Kirche erinnert mich an die wundervollen Kirchen, die ich mal in Salzburg besucht habe.
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  39. Liebstige Traude, ich dachte immer, dass "Wildalpen" die Bezeichnung der Landschaft, also sozusagen der "wilden" Alpen(region) ist - aber dass es ein Ort bzw. ein Bezirk ist, wusste ich nicht. Wieder was gelernt! Dass das Wiener Wasser gut ist, hab ich schon gehört (weil das Münchner Wasser auch sehr gut ist bzw. sein soll und ich es eh als Privileg empfinde, Wasser einfach aus der Leitung zu trinken...!) aber dass es SO berühmt ist, ist mir bisher auch entgangen. Ich kann mir vorstellen, dass es für Euch super interessant war, die Quelle und den Ursprung zu besuchen und zu erfahren, woher und wie das Wasser nach Wien kommt.
    Mariazell scheint auch eine sehr hübsche und schmucke Ortschaft zu sein, aber am Besten gefallen mir die Fotos von den verschiedenen Gewässern, also See, Bachläufe, Wasserfällchen etc... richtig schön und erfrischend (bei der Hitze!)...
    Viele herzliche Grüße und ganz dicke Drücker von
    Maren

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    1. Servus du Liebe,
      mir ging's wie dir, ich dachte auch, dass "Wildalpen" die Bezeichnung der Landschaft ist. Die Region heißt aber offenbar Gesäuse - hab ich übrigens alles erst gelernt, als ich unseren Aufenthalt darüber verbloggt habe ;-))
      Alles Liebe und herzhafte Drückers!
      Traude

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  40. Hello Traude: Thanks for this wonderful tour to unspoiled areas of Europe where nature still has a chance to survive in something close to a natural state. I am not sure that humans will ever come to the realization that forests represent more than commercial value. Even the most careful and ecologically balanced system of cutting never replicates the condition of a climax forest left to the forces of nature. I have been fortunate enough to have entered a couple of unlogged areas and the experience is emotional and uplifting. The finest cathedral in the world is just another building and leaves me unmoved, but a primeval forest penetrates my entire being. That's spiritual in the real sense of the word. As for predator/prey relationships so many studies, over and over, time and again, have validated its effectiveness, yet we still continue to interrupt it. The blood lust to hunt wolves in North America continues unabated, with ever more creative and varied ways to kill them, and many jurisdictions are once again advocating a spring bear hunt so that we can leave the cubs in the forest to starve. And of course Putin is butchering Ukrainians. We are a sorry species.

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  41. Das war sehr leerreich, wieder etwas dazu gelernt und Mariazell, zeigt sehr schöne Farben in deinen Collagen und von dem letzten Himmelsbild, da bin ich begeistert!
    LG Heidi

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  42. Hello Traude. Your travels take you far and wide and Austria is a place I have not visited so I found your commentary and pictures very exhilarating and interesting. You photo collages are wonderful, especially the ones in Salzburg, a famous place I have only read about.

    I hope that the coming weekend finds you well and busy with your joint adventures.

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    1. Dear Phil,
      Salzburg is actually a famous place - but it doesn't appear in my post. I think you mixed it up with Mariazell?
      All the best,
      Traude

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  43. Liebe Traude,

    muss echt eine ganz schöne Gegend sein.

    LG Bernhard

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  44. Beautiful post ! Stunning capture from Nature. Thanks for sharing with Garden Affair.

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