Mittwoch, 14. Juni 2017

ANL # 18 - Die Rettung einer alten Bluse und verschiedenste Gartenfreuden

Servus ihr Lieben,



Es war einmal - und es ist immer noch - eine alte schwarz-weiße Bluse mit Sternen und Spiralen 
drauf. Die besitze ich seit den frühen 1990er-Jahren. Diese schwungvolle Bluse mochte ich sehr gern 
- und ich mag sie nach wie vor. 


 

 
Doch eines Tages blieb etwas am Rücken der Bluse kleben: War es 
gelber Kaugummi, den ein freundlicher Mitmensch auf einem U-Bahn-Sitz deponiert hatte? War es 
Harz, das von einem Baum auf eine Parkbank getropft war? War es Sternenstaub, der feucht und 
klebrig geworden war? Es blieb jedenfalls nach sämtlichen Rettungsversuchen ein unübersehbarer 
gelblicher und leicht erhabener Fleck auf dem Rücken der Bluse zurück.




Der Fleck musste wieder unsichtbar werden, aber wie? Es dauerte eine Weile, bis mir eine Lösung 
einfiel. Wäre ich eine Näherin, hätte ich vermutlich kurzerhand mit Nadel und Faden ein paar 
zusätzliche Sterne auf die Bluse appliziert. Bei meinem Nähtalent scheute ich mich jedoch davor. 
Und so begann ich nach etwas Passendem zu suchen, das man aufbügeln kann. Das dauerte.




Ich fand schließlich Sterne in schwarz und grau. Wie sich herausstellte, waren sie eine Spur zu 
klein für den Fleck. Doch jetzt wollte ich nicht mehr länger weitersuchen, weshalb ich an dieser 
Stelle sowohl einen grauen als auch einen schwarzen Stern darüber bügelte. Einen kleinen Fehler, den 
vor Jahren meine Katzen mit ihren Krallen verursacht haben, kaschierte ich  auf dieselbe Weise. Und 
an anderen Stellen der Bluse tauchen ebenfalls schwarze oder graue Sterne auf. 


 


Wie die gerettete Bluse an Frau Rostrose aussieht, zeige ich euch ein Stück weiter unten. Zunächst
will ich hier ein paar Gartenbilder einfügen. Diese sind allerdings nicht ganz aktuell, denn einige
von ihnen habe ich vor unserer Kur aufgenommen und einige danach. Ich wollte wissen, wie sehr
sich unser Garten in den drei Wochen verändern würde.

Fotos vom 10. April 2017:

Das Wildbienenhotel am Pavillon hatte zu dem Zeitpunkt zwei (oder zweieinhalb?) Gäste...
Die Traubenhyazinthen blühten noch, der Flieder war knospig, die Bergenie auch.

Fotos vom 6. und 13. Mai 2017:

Hier ist das Grün schon um einiges üppiger. Maxwell und Nina genießen das sehr!


Die Bergenien sind schon fast verblüht, der Flieder ebenfalls. Dafür ist der Sternkugellauch
bereits schön kugelig, und in den Thymianblüten, in der Katzenminze sowie im Kriechenden
Günsel sind Bienen und Hummeln unterwegs. Das Wildbienenhotel hat sechs Gäste. Und die 
Kirschen am jungen Kirschbaum sind noch gelb. (Inzwischen haben wir sie geerntet - 
alle vier! 😉😜😏) 


Maxwells Hobby Nr. 1: Katzenminze naschen. Ninas Hobby Nr. 1: auf sonnenbeschienenen Steinen wälzen!


An den Nina-Wälze-Fotos kann man ganz gut erkennen, dass unser Rasen in Wahrheit eine
(hier kurz geschnittene) Wiese voller Gänseblümchen, Löwenzähne, Kriechendem Günsel, 
Spitzwegerich und Breitwegerich, Klee etc. ist. Natur eben, ohne Unkrautvernichter. Wir haben
lieber einen gesunden Garten, in dem sich Tier und Mensch wohlfühlen können, anstelle eines
gelackten Parks.




Wie sich unser Garten in der Zwischenzeit weiter entwickelt hat, zeige ich euch demnächst. Nun
kommen die oben versprochenen Fotos der reparierten Bluse an der Frau. Ich finde, so kann man 
das lassen, was meint ihr?




Vielleicht ist euch ja aufgefallen, dass ich mich ab Ende Mai jetzt abermals recht still verhalten
habe. Der Grund dafür: Wir Rostrosen waren tatsächlich neuerlich ein Weilchen abwesend
- und diesmal war's dann doch eine Reise. 

Einige von euch werden nun wohl wieder sagen, ihr seid ja dauernd unterwegs, aber: Die Namibia-
Kapstadt-Reise fand im Oktober und November 2016 statt, das ist jetzt mehr als ein halbes Jahr her.
 Dazwischen waren wir zwar auf Kur, aber das passiert nur alle paar Jahre einmal - und wenn's nach uns 
gegangen wäre, hätten wir diese Kur schon vor mindestens einem Jahr gemacht - da war sie nämlich
bereits hochnotwendig. Der späte Kur-Termin hat für ein ziemlich unpraktisches Timing gesorgt ...

 In welche Weltgegend es uns diesmal verschlug, werdet ihr in Bälde von mir erfahren. Sorry,
dass es bei mir mit dem Kommentieren im Moment etwas dauert, Herrn Rostrose und mich hat am
Ende der Reise eine ausgewachsene Bronchitis ziemlich "kalt erwischt" ...





Aber jetzt, ihr Lieben, seid sowieso mal wieder ihr an der Reihe mit euren Themen, die die Welt ein
Stückerl besser machen: Am Ende dieses Posts könnt ihr eure eigenen Beiträge wie üblich bei ANL
verlinken. Jede Menge Anregungen dazu findet ihr HIER - und zu den Spielregeln in Kurzform 
kommt ihr HIER. *)

*) Wenn ihr auf diese Links klickt, bekommt ihr übrigens auch eine Anleitung, wie das mit dem

Linkup genau funktioniert (für alle, die es bisher nicht versucht oder geschafft haben). 

Habt keine Scheu, auch Ideen zu posten, die euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte 
jede Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen 
Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt. Denkt daran: Jede gute Idee kann 
ansteckend wirken!




* Die Wolfsschützzerin Elli bat mich, euch die folgende Petition 
ans Herz zu legen: 

Wanderschäfer Sven de Vries weiß sich keinen Rat mehr. Er möchte seine Tiere vor dem Wolf 
schützen und darf es nicht. Die Bundesregierung sieht bisher noch keinen Handlungsbedarf.
Darum hat er eine Bundestags-Petition ins Leben gerufen, um Weidetierhaltern die nötige 

Rechtssicherheit und rechtlichen Rahmenbedingungen zum Einsatz von Herdenschutzhunden zu 
geben und durch eine Ausnahmeregelung der TierSchHuV den praktischen Einsatz von 
Herdenschutzhunden zu ermöglichen.
Direktlink zur Bundestags-Petition!



Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
und außerdem zu fix it, zur Gartenglück-Linkparty, weiters zum Natur-Donnerstag von  
Und außerdem finde ich, dass das Muster der Bluse ganz gut zum "Alice in Wonderland"-
Thema der "Modischen Matronen" Beate, Natalia und Tina passt.

Herzliche Rostrosengrüße
von eurer Traude



Freitag, 9. Juni 2017

Retour von der Kur 2017 - Teil 4

Tag 13 bis Tag 22 - die Erholung geht weiter!

Servus ihr Lieben, ...
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... ja, weiter geht's mit dem vierten und letzten Teil meines großen Kur-Reports! 
Hier kommt ihr zu Teil 1, Teil 2 und Teil 3. Heute will ich euch unter anderem erzählen, welche
netten Leute wir kennen lernten und was man im Rahmen einer Kur für den Umweltschutz tun
kann. Und natürlich gibt es wieder viel schöne Natur und einige Klamotten-Kombinationen zu
sehen.

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A short English summary of this post:

Today I show you some photos of day 13 to day 22 of our health cure - I tell you about the 
excursions we did off the medical treatments and show the clothes that I put together from my 
capsule wardrobe. Today I also want to tell you about nice people we met and what can be done 
in a spa for environmental protection.
 Hugs, Traude 


Tag 13:
(Dienstag, 25. April 2017)

In dieser Collage seht ihr u.a. auf einem der Bad Schönauer Hügel den letzten Schneefleck.

Ich glaube, dies war der Tag, an dem wir nach dem Abendessen einen Multimedia-Reise-Vortrag
im Kurhaus besuchten: Es ging um einen Wanderurlaub in Cornwall, immer entlang der Küste. In
Corwall waren wir zwar schon (KLICK), aber seit diesem Vortrag träume ich von solch einem
Wanderurlaub in Skandinavien ... (Wieder ein Reisetraum also 😉)

Die Farbkombination meiner Kleidung - taupe mit rot - finde ich sehr frisch. Ihr könnt in der oberen
Collage sehen, dass es sich hier um einen der seltenen Fälle handelt, wo ich eine Kombination aus
meiner ursprünglichen Capsule Waldrobe 1:1 übernommen (bzw. nur durch den Schal ergänzt) habe.




Tag 14:
(Mittwoch, 26. April 2017)

Am folgenden Abend stand ich beim Fotoshooting ganz offensichtlich unter dem Einfluss des
Yoga-Kurses, den wir am Nachmittag besucht hatten. Ich war noch ganz "harmonisch" unterwegs.
Auch in Sachen Kleidung hatte ich keine Lust auf harte Kontraste, deshalb kombinierte ich mein
Ringelshirt nicht zu schwarz, wie ihr es rechts unten sehen könnt, sondern zu Rock und Schal in
weichem beige.




Tag 15:
(Donnerstag, 27. April 2017)

Am nächsten Abend durfte die schwarze Hemdbluse dann zwar wieder aus dem Schrank (und auch
die in der Ursprungsvariante geplante Hose in Taupe kombinierte ich dazu), allerdings war mir auch
hier dann nach sanfteren Kontrasten und ich wählte als Oberteil mein (selbst gefärbtes) braunes
Shirt, dazu den Leo-Gürtel und den Schal, der ebenfalls Animal-Print aufweist.






Wenn wir nicht zum Yoga oder zu Diavorträgen gingen,
ergaben sich abends häufig heiße Kartenspiel-Gefechte mit unseren zwei Tischnachbarinnen
Lieselotte und Erika, zwei liebenswerten 70-plus-Ladies, die übrigens beide immer sehr fesch
zurechtgemacht waren (siehe das Gruppenfoto und das Zweierfoto, die an verschiedenen Tagen
entstanden sind) und mit denen wir außerdem viel zu lachen hatten. Meine Damen, ich hoffe, ihr
lest dies - herzliche Grüße an euch zwei, die Jolly-Runden mit euch haben uns
großen Spaß bereitet!




Tag 16:
(Freitag, 28. April 2017)

Hier durfte mein rot-cremeweißes Ringelshirt dann endlich wieder ein bisserl mit schwarzen
Kleidungsstücken zusammenspielen. Wie unten gut zu erkennen ist, hat das Gilet aus dem
2nd-Hand-Shop auch ein interessant gemustertes Innenleben - fast ein bisserl schade, dass es
keine Wende-Weste ist...



Tag 17:
(Samstag, 29. April 2017)

 Am Samstag war ausreichend Zeit für einen Ausflug - Edi fing die Schönheit der Umgebung mit
seinem Smartphone ein. Der Kleidungs-Mix, den ich danach anzog, kam bei meiner daheim
geplanten Capsule nicht vor, denn er bestand nur aus zusätzlich mitgebrachten Garderobe-Teilen
wie dem Häkelblümchen-Top vom ersten Tag, meiner schwarzen Gymnastikhose und einem
kurzen schwarzen Langarm-Shirtkleid. Und dazu ein Schal ins Haar gewunden. Lieselotte meinte
dazu, das wäre ein Look a la Bezaubernde Jeannie 😉...






Tag 18:
(Sonntag, 30. April 2017)

Schon zu Beginn unserer Kur-Tage war uns eine Wanderung auf den sogenannten Hutwisch
empfohlen worden - ein eher steiler Pfad, der aber eine schöne Rundum-Aussicht am Ende als
Belohnung verspricht. Am letzten Sonntag unseres Kuraufenthaltes passten Zeit, Lust, Energie
und Wetter endlich zusammen und wir erklommen den Berg samt der Aussichtswarte.

Wie ihr seht, waren wir hier beide mit einer Plastikflasche ausgerüstet. Es handelt sich dabei
um herkömmliche Mineralwasserflaschen, jedoch nicht um neue Exemplare, sondern um solche,
die wir schon seit einigen Monaten besitzen und immer wieder mit Leitungswasser auffüllen.
Solche Flaschen sind schön leicht und somit ideal, um sie auf Wanderungen mitzunehmen. (Und
danach - heben wir die Flaschen auf für den nächsten Ausflug...)





Auch sonst haben wir uns bei der Kur bemüht, Plastik zu einzusparen. Im Gesundheitsressort
Königsberg gibt es bei diversen Tee-Bars und beim Heilwasser-Trinkbrunnen mehrere Plastikbecher-
Spender. Daneben stehen dann die Abfallbehälter für die benützten Becher, und die waren immer gut
gefüllt: 1 x trinken - und weg mit dem Becher ... Wir hingegen nahmen uns zu Beginn der Kur je einen
Becher und behielten ihn bis zum Schluss.

Da wir täglich Heilwasser tranken und ab und zu auch Tee, haben wir der Umwelt an
den 22 Tagen zu zweit rund 60 Plastikbecher erspart - und dem Kurhaus die Kosten dafür.






Am Ende der Kur gab es dann einen Fragebogen auszufüllen, bei dem es um unsere Meinung,
um Anregungen und Kritik ging. Da brachte ich dann auch den Verbesserungsvorschlag an, den
Kurgästen gleich zu Beginn der Kur einen kennzeichenbaren Becher (ev. aus Bambus, wie es
mein wiederverwertbarer Coffe-to-go-Becher ist) zu überreichen, den sie immer zu den Tee-
Bars und Trinkbrunnen mitbringen sollen.



 


Wenn es ein schöner Becher - z.B. mit einem Bad Schönauer
Postkartenmotiv oder mit einem lustigen bzw. weisen Spruch (z.B. von Ernst Ferstl?) - ist, wird er
von den Kurgästen bestimmt auch gern als Erinnerungsstück mit nach Hause genommen und hat
somit den Wert eines hübschen Geschenkes und nicht den eines umweltverschmutzenden Wegwerf-
Artikels. (Es ist offenbar ohnehin Brauch, den Kurgästen etwas zu schenken, wir wurden z.B. am
 Ende der Kur mit je einem Laib Brot beschenkt.) Ich hoffe, die Anregung wird bald in die Tat
umgesetzt!


Die Einzelteile meiner Garderobe von Tag 18 kennt ihr bereits, in dieser Zusammenstellung ist sie aber noch neu. 
In der Collage darüber seht ihr eine weitere Möglichkeit, die weiße Hose mit einem Spitzen-Oberteil zu kombinieren.

Tag 19:
(Montag, 1. Mai 2017)

Feiertag oder "Tag der Arbeit"? Wir hatten jedenfalls aufgrund des neulich erwähnten Kurgesetzes 
nicht frei. Macht nix, Kur ist nicht gleich Büro... An diesem Abend war mir nach Powerfarben, und 
so kam mal wieder die rote Bluse zum Einsatz, aber nicht wie links vorgesehen, sondern mit dem 
Des*gual-Kleid als Shirt und dem schwarzen Rock als Kombi-Teil.




Tag 20:
(Dienstag, 2. Mai 2017)

Beim (kurmäßig verordneten) Walken an diesem etwas feuchten Tag sahen wir im Wald
insgesamt vier (!) Feuersalamander - unten seht ihr zwei Smartphone-Fotos von einem dieser
inzwischen leider schon so seltenen Tiere. Wir freuten uns sehr über diese Begegnungen! Und
außerdem konnten wir sehen, dass es bei den Enten Nachwuchs gab:





 An diesem Nachmittag war ich mit Brille unterwegs, weil wir vor dem Abendessen einen
Vortrag zum Thema "Gesunder Rücken" besuchten. Dazu trug ich mein Sellerie-Leiberl (= zu gut
"deutsch" mein C'est la vie-Shirt 😉) und diverse Zutaten in weiß-schwarz-rot. Ursprünglich
wollte ich mein Fransenjackerl dazu kombinieren (siehe oben), aber dann hatte ich doch mehr Lust
auf eine bei der Kur noch nicht eingesetzte weiße Bluse und den schwarz-weiß-rot gemusterten
Schal:





Tag 21:
(Mittwoch, 3. Mai 2017)

An diesem Tag sahen wir nochmal nach dem Entenküken: Es handelt sich dabei um die 
hyperaktivste Jungente, die mir je begegnet ist. Sonst sehe ich immer nur Entenmuttis mit einer 
Kinderschar, die ihr brav hinterherwatschelt oder -schwimmt. Aber hier? Wuschsch war es auf 
dieser Seite des Teichleins, wuschsch war es vis-a-vis - Mutti kam dem Kleinen kaum nach.
 Nunja, vielleicht weil es ein Einzelkind ist? 😏

Oh, und seht ihr den Buntspecht in der Wiese? Der lebte offenbar in einem Baum direkt vor
 unserem Fenster. Aber er war nie laut...





An diesem Tag begegneten wir auch Rudi wieder, 
dem rot-weißen Kater mit den zerfurchten Ohren und dem treuherzigen Blick. Ich hatte ihn schon 
ein paar Tage vorher auf einer Bank vor einer Bad Schönauer Boutique kennengelernt. Er ist der 
Boutiquen-Besitzerin verletzt zugelaufen, wurde von ihr gesund gepflegt und lebt seither bei ihr. 
Allerdings nicht in der Hütte (siehe unten), die sie extra für Rudi eingerichtet hat, sondern in der 
Boutique selbst 😉. An diesem Tag hatte Rudi sogar Lust auf Streicheleinheiten - und das war gut 
so, denn wie immer, wenn wir von unseren Katzen weg sind, hatten wir Entzugserscheinungen.





Abends durfte dann mein Franseljackerl wieder raus, diesmal zum Leo-Shirt und zum Rock
in beige. Oben seht ihr, wie ich den Rock auch noch kombinieren hätte können - aber eine
ähnliche Kombi hat's sowieso an Tag 14 gegeben.





Tag 22:
(Donnerstag, 4. Mai 2017)

This is the end - der Tag unserer Heimreise. Die letzten Heilbehandlungen hatten wir schon 
am Vortag gehabt, an diesem Tag hieß es nur noch Frühstücken, Kofferpacken, eine letzte 
Spazier-Runde machen, Mittagessen und nach Hause düsen. 

Wir wollten unbedingt noch einmal zu den Störchen schauen - vielleicht gab es inzwischen ja
schon Nachwuchs? Auf dem Weg dorthin lief uns Rudi abermals über den Weg, aber diesmal
mochte er nicht gestreichelt werden, er hatte wohl Wichtigeres vor. Vielleicht ja ein Stelldichein
mit der hübschen schwarz-weißen Katze, die uns bei unserem Spaziergang ebenfalls begegnete?





Leider war bei Herrn und Frau Adebar noch nichts Neues los. Nachdem die Brutzeit bei
Weißstörchen rund einen Monat dauert, waren wir vermutlich ein paar Tage zu früh dran.

Ein letztes vorbereitetes Outfit war an diesem Tag noch übrig - es erlitt dasselbe Schicksal wie
manche andere Kombination, die ich mir daheim ausgedacht hatte ... und kam nicht zum Einsatz.
Für den "Spaziergang zum Storch" und die etwa einstündige Autofahrt wählte ich wieder die
stretchigen Jeans, die ich auch bei der Hinreise getragen hatte, dazu noch mal das C'est-la-vie-
Shirt und die rote Bluse, alles schön bequem.





Nach der Kur gab's dann für die Waschmaschine einiges zu tun - und ich wusch übrigens alles
mit Efeu. Mich begeistert diese Entdeckung nach wie vor! In Bad Schönau haben wir auch ab
und zu kleinere Wäschestücke gewaschen - da allerdings noch mit Resten von einem Tuben-
waschmittel, das ich schon seit ein paar Jahren besitze und nur "unterwegs" benütze.

Mit den zahlreichen Naturaufnahmen und den nachhaltig genutzten Kleidungsstücken in meinem
heutigen Beitrag bin auch ich beim nächsten ANL dabei, außerdem beim Natur-Donnerstag von 
Ghislana / Jahreszeitenbriefe, bei Sunnys Um Kopf und Kragen bzw. bei ihrem Schmuckkistl, bei 
Tinas Freitagsoutfit und bei Sabines Aktion Outfit des Monats


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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße und auf bald,
eure Traude
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Sonntag, 4. Juni 2017

Retour von der Kur 2017 - Teil 3


Tag 8 bis Tag 12 - jede Menge Schnee ... und die Rückkehr des Frühlings!

Servus ihr Lieben!
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Weiter geht's mit dem dritten Teil meines großen Kur-Reports! 
Hier kommt ihr zu Teil 1 und Teil 2. Wie ihr euch vielleicht erinnert, endete der zweite Teil mit 
Schneefällen. Und mit Schnee beginnt auch Teil 3. Um sensible Gemüter aber nicht zu sehr zu 
verschrecken, habe ich als erste Collage eine frühlingshafte gewählt - quasi eine schneefreie Zone
 zur Einstimmung und zur Beruhigung. Denn auch wenn die Schneemengen zunächst heftig wirken
- es wird alles wieder gut! 😊





A short English summary of this post:
Today I show photos of the second week of our health cure - I show you the excursions we did off the 
medical treatments and the clothes that I put together from my capsule wardrobe in the evenings. As
you can see, we got lots of snow, but a few days later spring returned!
 Hugs, Traude 

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Tag 8:
(Donnerstag, 20. April 2017) 

 Okay, ihr Lieben, habt ihr euch gewappnet? Seid ihr bereit? Vielleicht habt ihr ja sogar ein bisserl
Lust auf Abkühlung, wer weiß? Ich war jedenfalls vorbereitet und trug unter der Bluse vom Henry-
Laden meinen dunkelblauen Pullover aus Alpaka-Seide-Gemisch. Selbst wenn ich auf dem mittleren
 Foto die Frierende spiele, war mir damit angenehm warm. Darunter seht ihr die ursprüngliche
Version mit roter Bluse, beige Rock und kurzärmeligem Streifenshirt - geplant für etwas wärmere
Tage ...


 


Die dicke weiße Decke legte sich über alles. Auf den Liegen beim Thermal-Außenpool waren 
wenige Tage zuvor noch Kurgäste in der Sonne gelegen - und nun das! Das Service-Personal
zeigte Humor und zeichnete einen Schneemann für uns 😁...




Im Lauf des Donnerstags kam die Sonne wieder hervor, und bald schon gab es grüne Flecken in
all dem Weiß. Die Tiere waren besonders dankbar dafür - unten seht ihr einige Amseln, die sich
abermals eifrig ans Futtersuchen machen konnten. 

Auch an diesem Tag fand das Walking-Programm statt, und ich überredete die Trainerin, eine Runde
bei den Störchen vorbei zu machen. Leider konnte man nicht erkennen, ob es ihnen gut ging, man sah
nur ein Stück des Kopfes von einem zusammengekauerten Storch im Nest...




Tag 9:
(Freitag, 21. April 2017)

Am Nachmittag dieses Tages nahm ich an einer Kirchenführung teil, da ich gehört hatte, dass
 der ehemalige Pfarrer von Bad Schönau diese Führungen sehr lustig und mitreißend gestaltet. In der 
folgenden Collage seht ihr, was ich zu der Gelegenheit unter meiner currygelben Daunenjacke (im
vorigen Kur-Posting zu sehen) trug. Zum Abendessen gestaltete ich das Outfit dann ein kleinwenig
um, das seht ihr ein Stück weiter unten.




Die Führung fing in der modernen Kirche des Ortes an und ging dann vorbei am alten Pfarrhof 
aus dem 13. Jahrhundert. Der ehemalige Pfarrer erzählte uns, er habe seinerzeit im alten Pfarrhof 
gewohnt, und weil er gehört hatte, dass es dort geistern würde, habe er jemanden gefragt, ob das 
tatsächlich der Fall sei. "Nicht dass ich wüsste", sagte derjenige. "Mir ist jedenfalls bis jetzt noch 
nichts aufgefallen. Und ich wohne immerhin schon seit 600 Jahren in dem Haus..."   




Dann ging's den Hügel hinauf zur alten Wehrkirche, die um 1120 erbaut wurde. Auch dieser Teil
der Führung wurde immer wieder gewürzt durch unterhaltsame Anekdoten, doch ich beschränke
mich hier aufs Historische:

Das Bild des Heiligen Christophorus an der Fassade des Kirchleins
stammt zwar erst etwa aus dem 17. Jahrhundert, aber im Gebäude selbst wurden bei Renovierungs-
arbeiten unter der Wandfarbe Fresken aus der Entstehungszeit dieser Kirche entdeckt. Leider wurde
durch den Einbau eines Fensters ein Christophorus-Fresko unabsichtlich teilweise zerstört - man
wusste ja nicht, dass  sich dieses Bild unter der weißen Wand verbirgt. (Aber Teile sind noch
vorhanden, siehe vorvorige Collage.) Besonders schön fand ich auch die alte Orgel und den Altar.




Vom Storch konnte man am Tag der Kirchenführung nur unwesentlich mehr sehen als Tags 
zuvor (siehe übernächste Collage), aber der Pfarrer meinte, dass die Bad Schönauer Störche 
robust wären und schon öfter Schnee aushalten hätten müssen. Das fand ich doch ziemlich 
beruhigend.

Durch den Ausflug war mir warm geworden, deshalb wollte ich zum Abendessen nicht mehr 
den warmen Alpaka-Pulli tragen und vertauschte ihn gegen meine schwarze Hemdbluse (die
ihr schon von meiner afrikanischen Capsule Wardrobe kennt). Der Rest des Outfits blieb 
genauso wie am Nachmittag. Vermutlich ist euch schon aufgefallen, dass ich das blau-weiße
Ringelshirt ziemlich gerne mag 😉...




Hier unten seht ihr noch eine weitere Outfit-Version mit anderem Ringelshirt und taupefarbiger 
Hose zur Hemdbluse. Außerdem seht ihr, dass die Zeichen beim Servicepersonal wieder auf
Frühling standen - kein Schneemann mehr auf der Mitteilungs-Tafel, sondern bunte Blumen! 😊




Tag 10:
(Samstag, 22. April 2017)

Beate meinte in einem ihrer Kommentare "allerdings vermisse ich trainings- & badeanzug ;-)".
Beides hatten wir natürlich mit und es kam auch häufig zum Einsatz, aber weder das eine noch das
andere finde ich so fotogen, dass ich es hier posten möchte - schon gar nicht an der Frau selbst 😉.
Von unseren Schwimm-, Gymnastik- und Kraftkammer-Einsätzen gibt es also keine Fotos, und wir
haben auch nicht jede Walking-Runde fotografiert. Deshalb kann ich euch von diesem Wochenende
 fast ausschließlich Balkon-Fotos bieten.

Der Schnee im Hintergrund schmolz immer mehr weg - was mich in Stimmung versetzte,
etwas Afrika-Flair in meine Garderobe einzustreuen. Also kam das Shirt mit dem Leo-Print
zum Einsatz - eines der wenigen Outfits, die ich schon daheim genau so zusammengestellt
hatte:





Tag 11:
(Sonntag, 23. April 2017)

An diesem Sonntag-Abend gab's im Restaurant des Kurhauses ein Heurigen-Buffet, deshalb
verspürte ich Lust auf ein eher "zünftiges" Outfit. Ich glaube, mit dem weißen Blüschen (das ihr
schon vom Tag 6 kennt) und dem Rock im Wäschelook ist mir der "ländlich-sittliche" Stil ganz
gut gelungen, was meint ihr? In der Collage darunter seht ihr eine weitere mögliche Kombi mit
dem Rock.




Tag 12:
(Montag, 24. April 2017)




An diesem Abend wollte ich meine gute Laune mit meinem fröhlich gemusterten Des*gual-Kleid
unterstreichen. Oben seht ihr eine der möglichen Versionen, die ich daheim "geprobt" hatte, aber
ich verspürte letztendlich doch mehr Lust auf eine weiter geschnittene Hose und wählte statt der
eng anliegenden Leggings eine meiner Gymnastikhosen. (So bekommt ihr dann doch mal einen
Blick auf eines dieser Kleidungsstücke 😉.) Und anstelle des Gilets aus dem 2nd-Hand-Shop als
"Darüber" wählte ich das Langarmtop mit dem (hier unsichtbaren) integrierten Gürtel als "Darunter":




Die besonders gute Laune dieses Tages rührte zum einen vom traumhaften Wetter her,
das mich nach den Heilbehandlungen wieder auf eine schöne Wald-Walking-Runde verlockt hatte
(mein "mitgebrachter Kurschatten" wollte stattdessen lieber eine Runde laufen) ...




... und zum anderen von den Beobachtungen, die ich beim Storchennest hatte machen können: Denn
nach den zusammengekauert verbrachten kalten und schneereichen Tagen herrschte nun wieder
frühlingshafter Betrieb bei den Störchen. Hier unten seht ihr einen der beiden Vögel (sagen wir mal,
es war "Herr Storch", denn es war der größere der zwei) beim "Landeanflug".




Allerdings landete er nicht im Nest, sonden legte zunächst noch einen kleinen Zwischenstopp in
einer Wiese ein. Von dort brachte er ein Büschel Gras mit, das die zwei schließlich benützten, um
Ausbesserungsarbeiten im Nest vorzunehmen. Dann ließ er sich zum Brüten nieder - und Frau
Storch schwang sich in die Lüfte, wohl um sich selbst auf Nahrungssuche zu begeben. Doch
zunächst einmal schraubte sie sich hoch in die Lüfte und immer höher - und ich konnte sie dabei
förmlich singen hören "I'm free, I'm free!" (Klick zum The-Who-Song 😉). 



Übrigens kehrte Frau Storch später ebenfalls mit einem Grasbüschel zum Nest zurück. Und so ging das jeden Tag...
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Mit diesen schönen Bildern einer partnerschaftlichen Paarbeziehung verabschiede ich mich
für heute von euch. Die zweite Kur-Woche ist zwar noch nicht komplett, aber ich denke, das
ist ein schöner Abschluss, und beim nächsten Mal geht's mit Tag 13 weiter. 

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Vielen Dank für eure Beiträge zu ANL - A New Life - Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität!
Wie ihr wisst, ist dort nun wieder "Pause" bis zu meinem nächsten ANL-Hauptbeitrag am 15. Juni.
Ich hoffe, ihr alle mischt dann wieder eifrig mit!

Mit den zahlreichen Naturaufnahmen und den nachhaltig genutzten Kleidungsstücken in meinem
heutigen Beitrag bin auch ich beim nächsten ANL dabei, außerdem beim Natur-Donnerstag von 
Ghislana / Jahreszeitenbriefe, bei Sunnys Um Kopf und Kragen bzw. bei ihrem Schmuckkistl, bei 
Tinas Freitagsoutfit und bei Sabines Aktion Outfit des Monats


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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude
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