Donnerstag, 22. August 2013

Burg Forchtenstein

Seid gegrüßt, 
Ihr allerwerthesten Edelmänner und hochwohlgebor'nen Damen -
die "burgigen Zeiten" gehen weiter!

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Vielen Dank für all eure lieben und oft auch sehr, sehr amüsanten Zeilen zu meinem Bericht über das 
rostrosige Wochenende auf der Burg Lockenhaus  :o) – ich umarme euch herzlichst für all die 
Lacher, die ihr mir beschert habt!!! - und ich bedanke mich auch für eure besorgten Nachfragen: 

Jawohl, mein ritterlicher Herr Gemahl trägt sein edles Haupt noch auf seinen breiten Schultern (naja,
nicht direkt – ein Hals ist auch noch dazwischen ;o)) - und auch sonst sind hier alle wohlauf! Ein 
Beweisfoto von Herrn Rostrose auf dem Rost-Thron von Forchtenstein* füge ich jedenfalls gleich 
an, damit ihr alle wieder beruhigt schlafen könnt!

*) Euer rostiges Röslein könnt ihr unten ebenfalls auf dem rostigen Thron bewundern - und im 
Hintergrund seht ihr Neptun!

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Allerdings war ich mal wieder ein bisschen „auf Achse“ (unter anderem „musste“  ich beim 
Guntramsdorfer Reggaefest dabeisein und jubeln und tanzen, es gab einen netten Grillabend mit 
meiner Schwägerin usw. – Berichte folgen! ;o)) … und zwischendurch war ich abermals in der 
„Fotobuch-Gestaltungswelt“ verschollen. Deshalb habe ich bislang leider auch nur eine klitzekleine 
Besuchsrunde zustande gebracht (ich gelobe Besserung!)    und deshalb hat sich auch die mehr
als einwöchige Wartezeit auf mein versprochenes zweites „Burgposting“ ergeben. Aber heute ist es 
so weit – hier kommt die versprochene „Fortsetzung“! :o)
 
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Wie neulich schon erwähnt, nützten wir auf der Heimfahrt von Lockenhaus die günstige 
Gelegenheit und besuchten ein weiteres altehrwürdiges Gemäuer, das quasi auf unserer Strecke lag: 
die sich im Rosaliengebirge über dem Tal des Flusses Wulka erhebt und zu den wichtigsten 
Wahrzeichen des Burgenlandes gehört.

Wir erlebten dort übrigens gleich (mindestens) zweierlei Überraschungen - die erste war, 
dass die Burg "bespielt" wurde, weil eine Ferienaktion für Kinder stattfand: Überall liefen
kleine und große Ritter und Burgfräuleins herum, es gab schachspielende Mönche und Falkner 
mitsamt ihren edlen Vögeln, und auch verschiedenste Kunstfertigkeiten konnten ausprobiert 
werden. Das machte den Burgbesuch zwar etwas trubeliger, aber auch lustiger. Führungen für 
Erwachsene fanden jedoch ebenfalls statt - und an einer solchen nahmen wir teil.

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Und im Zuge dieser (sehr empfehlenswerten) Führung erlebten wir dann die 
zweite Überraschung: In einem wunderschön bemalten Durchgang baumelte ein mehr als
zwei Meter großes Krokodil von der Decke! Es hängt dort schon seit dem Jahr 1707,
und wurde aufgehängt, um Macht und Rang zu demonstrieren.
Die Malereien aus dem 17. Jahrhundert gelangten übrigens im Zuge von Restaurierungs-
arbeiten zum Vorschein, als die Westwand von abblätternder Farbe freigelegt wurde: Durch die 
vor langer Zeit darüber angebrachte Tünche waren diese Trockenmalereien unbeabsichtigt 
geschützt worden und so der Nachwelt erhalten geblieben!

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Wie die meisten Burgen hat auch Forchtenstein eine bewegte Geschichte zu erzählen; erbaut wurde 
sie am Anfang des 15. Jahrhunderts von den Herren von Mattersdorf, die sich später Herren von 
Forchtenstein nannten, dann erfolgte ein kurzes Zwischenspiel mit den Habsburgern und schließlich 
gelangte die Burg in den Besitz der Familie Esterházy, an deren Namen man im Burgenland nicht 
vorbeikommt. 
(In diesem Posting habe ich euch z.B. schon das schöne Schloss Esterházy und den 
Esterházypark in Eisenstadt gezeigt.)
 Hier unten seht ihr ganz links Nikolaus Esterházy, den ersten Esterházy auf der 
Burg Forchtenstein:

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 Wenn ihr mehr über die Burg Forchtenstein erfahren wollt, 
könnt ihr z.B. hier nachlesen. Ich lasse jetzt einfach noch ein paar Bilder sprechen...

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Die Deckengestaltung der wunderschönen Kapelle
Blick in die für ihre Zeit sehr fortschrittliche Küche und in die riesige Waffensammlung der Burg
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Hoffentlich hat euch auch dieser Burgbesuch wieder gefallen!
Trotzdem soll es natürlich rostrosige Abwechlsung geben - beim nächsten Mal 
geht es hier daher mit einem ganz anderen Thema weiter :o)

Euer Roströslein verabschiedet sich für heute auf das herzlichste –
Servus und alles Liebe!

Eure Traude

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PS: Ich habe auch gleich wieder einen Tipp für alle, die Ende nächster Woche gern etwas im 
„Land der Burgen“ unternehmen möchten (und hoffe, der burgenländische Fremdenverkehrsverband 
weiß meine wiederholte Werbung  für unser Nachbar-Bundesland zu schätzen ;o)): Denn am 
Wochenende 30. August bis 1. September 2013 findet in der burgenländischen Ortschaft Halbturn 
wieder  die „Gartenlust“ statt! Im Vorjahr gab es dort ein kleines Bloggertreffen, über das ich euch 
hier erzählt habe. Ich habe vor, auch heuer wieder zur Gartenlust zu fahren, allerdings weiß ich noch 
nicht, wann genau es sich ausgehen wird. Aber zumindest eine Bloggerin, die beim vorjährigen 
Halbturn-Bloggermeeting dabei war, werdet ihr dort mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
 antreffen können, denn diesmal wird unsere liebe Andrea dort ihren eigenen Verkaufsstand (im 
Innenbereich) haben – und sie freut sich natürlich sehr über zahlreiche Besucher!
Also nichts wie hin! :o)

Mittwoch, 14. August 2013

Wochenende auf der Burg

  Servus, ihr Lieben,


wie schön, dass in der vergangenen Woche so viele von euch Lust hatten, 
auf virtuelle Weise bei unserem
im schönen Helenental dabei zu sein und dort zusammen mit Elisabeth und mir 
durch den Schwechatbach zu waten (während Herr Rostrose nur
 kurz seine Zehen ins Wasser steckte, um sich dann aufs Fotografieren zu verlegen ;o))
Ich hoffe, die  Abkühlung war für euch alle so wohltuend wie für uns!

Heute möchte ich euch gerne noch einmal in unser östlichstes Bundesland - 
das Burgenland – mitnehmen. Denn bei unserem Wochenendbesuch in der 
Ortschaft Lockenhaus gab es nicht nur das 
zu erleben, über das ich euch Anfang August berichtet habe: 

Auf der Ritterburg von Lockenhaus kann man außerdem 
komfortabel übernachten, fürwahr ritterlich speisen und 
einiges Wissenswertes erfahren! 


Der verwegene Kavalier Eduard und sein hochwohlgeborenes Edelfräulein 
Edeltraudis (oder Adeltrudis? ;o))) von und zu Rostrosenhausen 
hatten einen 100-Euro-Gutschein bekommen (siehe P.S.), 
der in verschiedenen Österreichischen Hotels eingelöst werden konnte. 
Weil wir noch nie auf einer Burg geschlafen hatten, 
packten wir die Gelegenheit nach Rostrosen-Art beim Schopf 
und buchten zwei Nächte im Burghotel Lockenhaus.

Unser großes Zimmer "Paul Anton" im Burghotel - benannt wurde das Zimmer nach Paul Anton 
Keller (1907-1976), einem österreichischen Schriftsteller, der die Burg Lockenhaus im Jahr 1968
erwarb und vor dem Verfall bewahrte.

In meinen Collagen könnt ihr sehen, was wir von Freitagabend bis Sonntagmorgen auf der Burg 
so alles erlebt haben und wie nostalgisch unser Gemach eingerichtet war:  Die Möbel, Gemälde und 
alten Fotografien im Paul-Anton-Zimmer erinnerten mich wohlig an die Wohnungsausstattung 
meiner „Kleinen Oma“; abends sah man Fledermäuse beim Fenster vorbeiflitzen, denn im 
Dachgestühl der Burg lebt eine große Wimper-Fledermaus-Kolonie. Es werden außerdem 
Fledermaus-Führungen und andere Burgbesichtigungs-Touren angeboten; die Wege rund um den 
idyllischen Burgteich verlocken zu Spaziergängen und zum Enten-Beobachten (Baden ist dort 
allerdings leider nicht erlaubt); für die Großen gibt es eine Outdoor-Kegelbahn, gleich daneben 
können sich die lieben Kleinen auf dem burgeigenen Kinderspielplatz austoben. Und entzückende 
Katzenkinder bekamen wir ebenfalls zu sehen! 

Falls ihr mehr über die Burg, die dortigen Übernachtungsmöglichkeiten, Angebote
und Aktivitäten wissen wollt, schaut doch einfach mal bei deren Website rein.

Wohlan, genug der Worte - jetzt lasse ich Bilder sprechen:

 
 

So viel also zur Burg Lockenhaus :o)... 
Weil jedoch das Burgenland – wie der Name schon sagt - ein „Land der Burgen“ ist, 
nützten wir das Wochenende zu einem zusätzlichen schönen Burg-Besuch. 
Doch darüber erzähle ich euch beim nächsten Mal mehr!

Und nun, ihr Lieben, wünsche ich euch feine weitere Augusttage – 
nicht zu heiß und nicht zu kühl – einen schönen Feiertag und ein angenehmes Wochenende! 
Herzlich willkommen auch an meine lieben neuen Leserinnen –
 ich freue mich, dass ihr zu mir gefunden habt und hoffe, ihr fühlt euch hier wohl!

Ganz herzliche Rostrosengrüße

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P.S.: Ein kleiner Tipp: Den Urlaubsgutschein in Höhe von 100 Euro (einzulösen in  verschiedenen
 Event- und Wellnesshotels) bekamen wir übrigens von der Möbelfirma Kika, weil wir da vor 
kurzem eine Kundenkarte ("Rote Karte") gelöst haben – wenn ihr dort "Rote-Karten-Mitglied
werdet, könnt ihr euch also ebenfalls einen solchen Gutschein organisieren.

P.P.S.: Für alle, die schon heute fürs nächste Jahr vorausplanen, habe ich auch noch einen 
Tipp parat: Ich habe mir sagen lassen, dass das nächste Lockenhausener Löffelfest 
am 19. Juli 2014 stattfinden wird!

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Donnerstag, 8. August 2013

Sommergenüsse (6) - Kleine Abkühlung gefällig? :o)

Servus Ihr Lieben!


Wie ich euch ja schon in meinem Posting über das 
erzählt habe, gönnen wir uns zur Zeit eine Woche "Urlaub daheim".
Das ist ungewöhnlich für die Rostroses, aber langweilig wird uns dabei nicht 
- und auch die Hitze können wir mit manchen Tricks im Zaum halten. 
Denn es gibt "im Kühlen" sowohl lange Aufgeschobenes als auch Spontanes zu tun:
Zum Beispiel den Keller entrümpeln (richtig angenehm, 
die Temperaturen dort unten, so macht selbst diese Arbeit Spaß :o))
oder ein Super-Mini-Bloggertreffen mit  
in einem Bachbett abhalten! :o)))

Die Zunge zeige ich links unten natürlich nicht euch, sondern Herrn Rostrose, der den Paparazzo spielt :o))

In Elisabeths Blog könnt ihr hier nachlesen, wo uns Herr Rostrose 
beim Waten und Plaudern
und dabei lustig aussehen fotografiert hat.

Die Schuhe, die ich dabei trug, haben übrigens auch schon karibisches Wasser
getreten: Denn mit ihnen bin ich im Jahr 2011 durch die 
(Wasserfälle auf Jamaica) gewandert. 

(Und überhaupt ist mir zur Zeit so karibisch zumute - 
könnte an den Temperaturen liegen :o))

Auch einige Hunde waren im Bachbett unterwegs und genossen das kühle Nass so wie wir!
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Eine Abkühlung der eher unfreiwilligen Art bekamen wir am vergangenen Sonntag
verpasst, als wir unsere netten "Nachbarn von links" zu einer Grillerei 
eingeladen hatten. Den ganzen Tag  lang war es sonnig und heiß gewesen und 
in dem Wetterbericht, den wir gelesen hatten, stand kein Mucks von Regen. 
Deshalb deckte ich den Tisch auf der Terrasse unterm großen Sonnenschirm.
Doch kaum hatten wir mit dem Aperitif angestoßen, wurde unser Sonnenschirm zum
Regenschirm. Also wechselten wir schnell in den Pavillon und feierten dort weiter. 




Zunächst tröpfelte es nur leicht, und so konnte Herr Rostrose problemlos zu Ende grillen. 
Später legte dann ein richtiges Gewitter los, aber sowohl unsere Nachbarn als auch wir
 fanden es so gemütlich und angenehm kühl unterm Pavillon-Dach, dass wir nicht ins Haus 
flüchten wollten. Die Kühle hielt sich zwar leider nur bis zum nächsten Morgen, danach kletterten 
die Temperaturen wieder auf über 30 Grad, und heute soll es mal wieder 38 Grad heiß 
werden... aber der nächste Regen kommt bestimmt (und zwar angeblich am kommenden
Wochenende, wenn unsere Freundin Moni ihr Sommerfest veranstaltet ... *grrr*! Aber 
auch dadurch werden wir uns die Laune nicht verderben lassen. Vielleicht mache ich diesmal
ja kein "Tänzchen im Bach" - siehe oben ;o)) - sondern einen Tanz im Regen :o)))

Ich hoffe, ihr verbringt die letzten richtigen Sommertage dieses Jahres 
und ebenso eventuelle Regentage 
voller Lebensfreude und vergesst nicht:
Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“ 
(Charlie Chaplin)

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Fühlt euch herzlichst gedrückt und lieb gegrüßt von eurem rostigen Röschen, 
vielen, vielen Dank für eure zahlreichen lieben Kommentare zum Löffelfest
- und herzlich willkommen auch an meine neuesten Leserinnen
- schön, dass ihr zu mir gefunden habt! :o)

Traude