Freitag, 12. Juni 2026

Reisebericht 2025 – Wilder Pazifik 🌊 und bärtige Bergwälder ⛰️ auf Vancouver Island 🇨🇦


>>HIER<< kommt ihr zum gesammelten Reisebericht "Von Kanada 🍁 bis Asien 🎋". 

 

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 Der Roadtrip geht weiter, ihr Lieben!

💚🌊🌲⛰️💚🌊🌲⛰️💚🌊🌲⛰️💚 

 

Es gibt eine humorvolle Bemerkung über Kanada unter uns Österreichern: "Wie die Steiermark, nur größer!" 

Die Steiermark gilt nämlich als ein besonders grünes und waldreiches österreichisches Bundesland. Und schön ist es dort wirklich 💚. Aber - und das ist für mich der entscheidende Unterschiedin der Steiermark gibt es kein MEER 🌊

Um genau zu sein: Es gibt in ganz Österreich kein Meer! Wer wie ich manchmal mit der Vorstellung spielt, in einem früheren Leben vielleicht Seefahrer gewesen zu sein, wird in einem Binnenland über kurz oder lang etwas vermissen.

Ich bin keine Strandnixe, keine Surferin und keine Sonnenanbeterin, aber ich liebe es, wie die Meere dieser Welt riechen und klingenIch mag das Gefühl, auf einem Boot oder auf einer Luftmatratze von den Wellen geschaukelt zu werden. Und ich liebe die faszinierende Tierwelt, die es im und am Meer zu entdecken gibt. 

💚🌊🌲⛰️💚

 

21. September - Abschied von Ukee 

Eine unserer Entdeckungsfahrten zur Tierwelt vor Vancouver Island habt ihr in meinem letzten Reiseberichtskapitel miterleben können - und ich danke euch herzlich für euer Interesse und eure Kommentare dazu!

Eine letzte Collage mit Fotos, die kurz vor unserer Abreise aus Ucluelet entstanden sind, möchte ich euch noch zeigen: Zu sehen sind die schöne, noch etwas dunstige Morgenstimmung und eine Tafel in Jamie's Whaling Station

Auf dieser Tafel werden Tag für Tag die Erfolge (oder gelegentlichen Misserfolge) der Wal- und Bärenbeobachtungsfahrten verzeichnet. Wie ihr erkennen könnt, gab es vom 31. August an ausschließlich erfolgreiche Touren. Orcas wurden allerdings nur an drei Tagen gesichtet: am 4., 6. und 7. September.

Natürlich hoffen wir, eines Tages ebenfalls das Glück einer solchen Begegnung zu haben. Aber wir freuen uns auch sehr darüber, dass wir vier Buckelwale beobachten konnten, die uns teilweise sogar ihre Köpfe zeigten und mit ihren Fluken zuwinkten 🐋.


 

Tofino

 
Wir nahmen also dankbar Abschied von Ucluelet und wandten uns neuen Zielen zu. Als erstes dem etwas bekannteren (und auch etwas teureren) Nachbarort Tofino, der über den Highway 4 mit Ukee verbunden ist. Die Fahrt dauert rund 40 Minuten. 
 

 
Auch wenn überall zu lesen ist, dass Tofino ein lebhafter Surf-Hotspot mit gehobenen Resorts sei, präsentierte sich uns der Ort zumindest am Meer erstaunlich ruhig und gelassen. 
 
Das Wasser lag friedlich da, die Inselchen gegenüber waren noch in zarte Nebelschleier gehüllt, ein paar Schiffe tuckerten gemächlich dahin und der Tlaoquiaht ha’wiih Totem Pole hob sich eindrucksvoll gegen den blauen Himmel ab.
 
 
Nun gut, ein paar rasante Motorboote waren auch unterwegs 😉

Im Ortszentrum hingegen war deutlich mehr los – und wir hatten tatsächlich ein Problem, einen Kaffee zu bekommen. Das einzige Lokal, das wir geöffnet vorfanden, war gesteckt voll, und vor dem Eingang hatte sich bereits eine beachtliche Menschenschlange gebildet.

Wir verzichteten daher dankend und sahen uns stattdessen lieber die kunstvoll gestalteten Abfallbehälter an. Auch den Schutzweg mit den Fischen fanden wir originell – ob er wohl die Lachswanderung oder Meeresfische darstellen sollte? 😊

Das Bild des Kapitäns an einer Hauswand war leider schon etwas mitgenommen, blieb aber durch den Rahmen aus dicken, türkisfarbenen Tauen trotzdem ein Hingucker.

 
 

Long Beach 

Wir begaben uns wieder auf die Suche nach schöner Natur. Davon gibt es in dieser Gegend schließlich reichlich – liegt doch zwischen Tofino und Ucluelet der Pacific-Rim-Nationalpark.

Die mystische Nebelstimmung am Incinerator Rock zog mich sofort in ihren Bann. Das war wieder so ein "Halt an!"-Moment, wie schon beim Kennedy River Canyon 😁. Während Edi im Auto wartete, weil wir keinen freien Parkplatz fanden, sprintete ich an den Strand, um die Surfer im milchigen Nebel zu fotografieren – die Atmosphäre war einfach magisch - findet ihr nicht auch? 



Und vielleicht war tatsächlich noch eine andere Art von Magie im Spiel ...


 
Erst im Nachhinein erfuhren wir nämlich, dass man zum legalen Parken hier unbedingt einen Nationalpark-Pass gut sichtbar im Fahrzeug hinterlegen muss! Welch Glück also, dass der Parkplatz komplett überfüllt war und ich nur kurz für einen Foto-Sprint aus dem Auto gehüpft bin! 😅
 
💚🌊🌲⛰️💚 
 

Combers Beach 

 
Auch an unserem nächsten Stopp, dem traumhaften Combers Beach (der ebenfalls zum Nationalpark gehört) suchten wir vergeblich nach einem Kassenautomaten und ließen es in unserer Unwissenheit drauf ankommen. 
 
Erst später erfuhren wir, dass die Ranger hier durchaus streng kontrollieren und die Strafen empfindlich ausfallen können. Wir hatten also eindeutig mehr Glück als Verstand 😅. Zur Nachahmung ist unser unfreiwilliges „Wildparken“ allerdings nicht zu empfehlen: Besorgt euch den Nationalpark-Pass unbedingt vorab online oder im Besucherzentrum



 
Der Weg zum Strand ist nicht lang, aber teilweise etwas steil, doch die Atmosphäre fanden wir wunderschön - denn er führt vorbei an dichten, majestätischen Bäumen und saftig grünen Farnen des Regenwaldes. 
 

 
Schon bald hörten wir das Meer rauschen und es leuchtete zwischen den Bäumen hindurch. Wir sind sehr froh, dass uns der schöne Spaziergang im Nachhinein nicht durch einen Strafzettel verdorben wurde!
 

 
Außer uns beiden war nur noch ein weiteres Paar am Strand unterwegs. Wir fotografierten uns gegenseitig und hatten somit alle etwas von der Begegnung 😊.
 


Für zusätzliche Stranddekoration hatte offenbar bereits jemand gesorgt: Aus den angeschwemmten Treibholzstämmen war eine Art Zelt entstanden. Ob es als Kunstwerk, Wetterschutz oder Spielerei gedacht war, weiß ich nicht – als Fotokulisse machte es jedenfalls einiges her.



Ancient Cedars Loop

Diese kleine Wanderung war an diesem Tag mein persönliches Highlight ✨. 

Zum einen gefiel mir, wie viel man entlang des Weges über die uralten Zedern und das faszinierende Leben im Wald erfahren konnte. Die Informationstafeln erklärten beispielsweise, dass Bäume keineswegs so einzelgängerisch sind, wie man früher dachte. 

  


Über ihre weit verzweigten Wurzelsysteme und die unterirdischen Pilzgeflechte (Myzele) stehen sie miteinander in Verbindung, tauschen Nährstoffe aus und senden sogar Warnsignale weiter. Manche Forscher sprechen deshalb vom „Wood Wide Web“ des Waldes 🌲🍄.

Wenn ihr euch den riesigen Wurzelballen in der folgenen Collage anseht, kommt euch der Gedanke an die verborgene Welt unter unseren Füßen vermutlich ähnlich beeindruckend vor wie uns:

 

 💚🌊🌲⛰️💚

 

Der zweite Grund für meine Begeisterung flatterte plötzlich ganz knapp vor uns über den Weg. Beim ersten Mal bekam ich nur einen leuchtend blauen Wischer aus dem Augenwinkel mit, doch Edi hatte den Vogel etwas früher entdeckt als ich. 

Wenig später huschte dann ein weiterer (oder vielleicht derselbe?) blaue Vogel knapp über dem Boden direkt vor uns von rechts nach links. Für ein Foto war er viel zu schnell – aber wir waren beide völlig aus dem Häuschen über diese Begegnung.

Wir waren uns ziemlich sicher, dass es sich um einen Diademhäher (Steller's jayCyanocitta stelleri) gehandelt hatte. Allerdings erschien uns der Vogel deutlich heller, als wir ihn von Fotos kannten. Inzwischen weiß ich: Auf Vancouver Island und an der Pazifikküste lebt eine spezielle Unterart (Cyanocitta stelleri stelleri). Während die Diademhäher im Landesinneren (z.B. in den Rocky Mountains) oft auffällige weiße Streifen im Gesicht haben, ist die Küsten-Variante besonders dunkel und intensiv blau gefärbt. Doch weshalb erschien unser Vogel uns so hell und strahlend blau?

Erst später erfuhr ich den Grund dafür: Diademhäher / Steller's jays besitzen in ihren Federn gar kein blaues Farbpigment. Das Blau entsteht ausschließlich durch die besondere Struktur ihrer Federn, die das Licht auf raffinierte Weise streut und reflektiert. Je nach Blickwinkel und Beleuchtung kann der Vogel deshalb beinahe schwarz wirken – oder plötzlich in einem intensiven Azur- und Mittelblau aufleuchten.

Wir hatten am Ancient Cedars Loop also nicht einfach nur einen Vogel gesehen, sondern für einen kurzen Moment ein kleines physikalisches Wunder der Natur erlebt. Und das war wirklich beeindruckend – selbst wenn es nur Sekundenbruchteile dauerte.

An Fotografieren war bei diesem Tempo leider nicht zu denken - und nach den beiden Blitz-Sichtungen tauchte unser blauer Freund auch nicht mehr auf. Deshalb kann ich euch nur Fotos aus dem Internet bieten, die aber leider beide nicht den hellen Blauton "unseres" Vogels zeigen:


Foto-Quellen: KLICK und KLICK

 
Während der Diademhäher jede Kamera konsequent austrickste, blieb dieses doppelte Spinnennetz erfreulich still sitzen und ließ sich bereitwillig fotografieren 😊:
 


Sehr interessant fanden wir auch den "kulturell veränderten Baum", den ihr in der folgenden Collage seht:

Westliche Rotzedern werden an der Pazifikküste seit Jahrtausenden von den indigenen Gemeinschaften genutzt und oft als „Baum des Lebens“ bezeichnet. Sie lieferten Material für Kanus, Häuser, Kleidung, Körbe und viele andere Gebrauchsgegenstände.

Dabei wurde die Rinde ausgewählter Bäume häufig nur auf einer Seite vorsichtig entnommen, sodass die Zeder weiterleben konnte. Die Spuren dieser nachhaltigen Nutzung sind noch heute sichtbar und werden als „Culturally Modified Trees“ (CMTs) bezeichnet. Solche Bäume stehen inzwischen unter besonderem Schutz.



 
Die bizarren, knorrigen Baumgeschöpfe hier unten hingegen wurden wohl allein von Wind, Wetter und Zeit geschaffen:

Oh, und hier leuchteten schon wieder die Schaumkronen der Meereswellen durch Bäume und Felsen hindurch:


Der Wild Pacific Trail, von dem der Ancient Cedars Loop ein Teilstück ist, trägt seinen Namen also absolut zurecht.
 
💚🌊🌲⛰️💚  

 

Wild ist hier aber nicht nur der Pazifik - in den umliegenden Regenwäldern lebt eine faszinierende Tierwelt mit mehreren großen Raubtierarten (siehe Schild unten)! 

Die Insel weist sogar die weltweit höchste Konzentration an Pumas auf. Dennoch bekommt man sie fast nie zu Gesicht, da sie äußerst scheu sind und Menschen meiden.

Daneben gibt es die faszinierenden Küstenwölfe – eine genetisch besondere Wolfsform, die sich an das Leben am Meer angepasst hat. Sie jagen häufig in den Gezeitenzonen und ernähren sich nicht nur von Landtieren, sondern auch von Fischen, Krebsen und gelegentlich Seehunden.

Auch Rotluchse kommen auf Vancouver Island vor. Sie sind jedoch vergleichsweise klein, leben als Einzelgänger und gelten für Menschen als völlig ungefährlich.

Gesehen haben wir keines dieser Tiere. Eine Spur ihrer Anwesenheit fanden wir allerdings direkt beim Parkplatz: 

Der zerfetzte Müllsack, den ich nach unserer Wanderung in Parkplatznähe entdeckt habe, geht mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das Konto eines Schwarzbären 🐻 (vor dem das Schild ebenfalls warnt)! Die Region um Tofino hat eine der höchsten Schwarzbärendichten weltweit. Sie sind extrem intelligent und lernen leider schnell, wie man nicht perfekt gesicherte Container knackt.

Genau wegen solcher Vorfälle wie am Parkplatz gilt auf der Insel das strikte Gesetz, absolut niemals Lebensmittel oder Müll offen liegenzulassen. Ein Bär, der sich an menschliche Nahrungsquellen gewöhnt, verliert oft seine natürliche Scheu und wird schließlich zum Problemfall. Deshalb gibt es den bekannten Leitsatz: „A fed bear is a dead bear.“ 



 
Apropos Parkplatz: Für den Ancient Cedars Trail benötigt man kein Nationalpark-Ticket. Der Wanderweg liegt außerhalb der Nationalparkgrenzen auf kommunalem Grund der Gemeinde Tofino, und das Parken ist (laut aktuellem Informationsstand im Internet) kostenlos. Nach unseren Erfahrungen mit den Parkregeln im Pacific Rim National Park war das eine Nachricht, die wir besonders gerne gelesen haben 😄. 
 
💚🌊🌲⛰️💚   
 

On the Road again

 

 

Dann ging es von der Westküste der Insel zurück Richtung Osten - allerdings nicht wirklich „direkt“: Schließlich kann man nicht stundenlang durch Vancouver Island fahren, ohne hier und da eine kleine kulinarische Pause einzulegen 😉😋.

Unser Mittagessen (Surf & Turf) nahmen wir, wenn ich mich richtig erinnere, sogar noch in Ucluelet ein. Dort gönnte ich mir auch ein Bier - in diesem Fall allerdings Corona Cero, also die alkoholfreie Variante. Denn Edi und ich wechseln uns als Fahrer und Beifahrer ja immer wieder ab.

Später machten wir erneut Halt in Port Alberni, genauer gesagt im Wildflower Bakeshop & Café, wo uns bereits beim Hinweg die köstlichen Vanille-Plunderstücke begeistert hatten. Diesmal wurden es Croissants - und außerdem holten wir dort endlich den Kaffee nach, den wir in Tofino vergeblich gesucht hatten 😉☕.

 


21.-23. September  - Courtenay

Für die nächsten beiden Nächte hatten wir uns im Estuary House Reflexology B&B einquartiert. Unser Zimmer war großzügig und gemütlich, das Bad ebenfalls – und unsere Gastgeberin erwies sich als echter Glücksgriff.

Denn unser Mercedes mit Eigenleben beschäftigte uns leider seit einigen Tagen stärker denn je. Die geheimnisvolle Warnmeldung zur Kühlflüssigkeitdie ich bereits in der Einleitung erwähnt habe, erschien weiterhin sporadisch, ohne dass sich an der Motortemperatur etwas änderte. Wir wollten nun endlich Klarheit darüber bekommen, ob wir uns Sorgen machen mussten oder nicht.



Da Edi mit seiner E-SIM zwar problemlos im Internet unterwegs sein konnte, aber nicht telefonieren, bat er unsere Zimmerwirtin um Hilfe. Freundlicherweise stellte sie nicht nur ihr Telefon zur Verfügung, sondern übernahm schließlich sogar selbst das zermürbende Gespräch mit dem Autovermieter. Die Unterstützung durch die Road-Service-Hotline war allerdings ungefähr so hilfreich wie ein Regenschirm mit eingebautem Loch 🚗☔. 

Leider fand sich niemand, der uns schlüssig erklären konnte, ob nun tatsächlich ein Problem bestand oder nicht. Das Ärgerlichste daran: Wir hatten bei Hertz für das Road-Service extra bezahlt! Die Dame an der Service-Nummer hatte jedoch hörbar keine Ahnung, konnte uns auch nicht garantieren, dass die Kosten für einen Werkstattbesuch übernommen würden und riet uns bloß, mit dem Wagen schnellstmöglich zum Flughafen von Vancouver zu fahren. Das kam für uns allerdings nicht infrage: Wir waren mittendin in unserer Reise, hatten Ausflüge gebucht und zudem für den Road-Service bezahlt. Die Hertz Autovermietung hat sich hier also keineswegs mit Ruhm bekleckert - und diese Information möchte ich euch nicht unterschlagen.

Ob die Ursache nun ein Sensor, ein Softwareproblem oder schlicht ein besonders nervöses Mercedes-Gemüt war, wissen wir bis heute nicht. Jedenfalls lief das Auto (bis auf die Warnleuchte) weiterhin problemlos – und wir konnten uns endlich den deutlich angenehmeren Seiten von Courtenay widmen. 

💚🌊🌲⛰️💚 

Tierische Überraschungen im B&B 

Gleich zu Beginn lernten wir Cesar kennen, den hübschen Kater (= männliche Katze, falls das mal wieder mit Hangover übersetzt wird 😂) unserer Gastgeberin. Er war zum Glück überhaupt nicht scheu, sondern ließ sich gern von uns streicheln. 




 
Wir erfuhren außerdem, dass Cesar durchaus einen Hang zu kriegerischem Heldentum hat. Denn seht nur, mit wem er sich schon mal angelegt hat:
 
🦅 Dieser Weißkopfseeadler gehört quasi zum Haus. Wir entdeckten ihn ein paar hundert Meter entfernt auf einem Holzpflock im Wasser sitzen und nach Beute Ausschau halten, und fragten unsere Zimmerwirtin, ob wir tatsächlich richtig sehen.
 
Ihr täuscht euch nicht, sagte sie, der Adler hat schon in dem Baum auf meinem Grundstück gelebt, als ich es vor 20 Jahren kaufte! Deshalb schmückt er auch das Schild in der Einfahrt.
 
Ach ja, richtig: Das Schild zeigt ein Foto dieses prächtigen Burschen, wie er mitten im Flug einen Fisch fängt: Ihr seht dieses Bild in der Mitte meiner folgenden Collage. Die anderen Fotos - vom Adler auf dem Pflock und im Baum - stammen von uns. Es waren die einzigen brauchbaren Weißkopfseeadler-Fotos, die uns auf dieser Reise gelangen.
 
Tja, und dieser Bursche hat irgendwann mal vor einigen Jahren versucht, Cesar zu attackieren. Aber der ist kein kleines, wehrloses Kätzchen, sondern nach einem großen Feldherren benannt. Und so gab der Adler sein Ansinnen ziemlich schnell wieder auf! 😄🐈‍⚔️🦅



Sonnenuntergang über der Comox Bay

Das Estuary House liegt direkt am Courtenay Estuary, dem Mündungsgebiet des Courtenay River. Hier vermischt sich Süßwasser aus dem Fluss mit Salzwasser der Comox Bay, die wiederum zum Strait of Georgia gehört. 
 
Courtenay liegt im Comox Valley an der Ostküste von Vancouver Island – einer Region, in der sich Berge, Wälder, Flüsse und Meer auf besonders reizvolle Weise begegnen. 
 
Und hier kann man nicht nur Weißkopfseeadler beobachten, sondern auch einige andere Tiere. Im nächsten Post vielleicht mehr davon. Unser erster Abend an der Bay endete jedenfalls mit diesem wundervollen Sonnenuntergang:
 


22. September - Mount Washington

 
Am folgenden Vormittag zog es uns hinauf auf den 1.588 Meter hohen Mount Washington. Von hier aus reicht der Blick bei klarer Sicht bis zum Festland von British Columbia – doch an diesem Tag interessierten uns vor allem die Bergwälder und ihre tierischen Bewohner
 
Der Mount Washington ist u.a. Heimat des Vancouver Island Murmeltiers, einer der seltensten Säugetierarten der Welt und kommt ausschließlich auf Vancouver Island vor. Es unterscheidet sich deutlich von anderen Murmeltierarten.
 
Leider sahen wir solche Murmeltiere nicht - bloß ein Schild, das darauf hinwies, dass diese Tiere die Fahrbahn überqueren könnten und man deshalb langsamer fahren sollte. Auch vor Bären warnte ein Schild - was das betrifft, waren wir nicht allzu unglücklich, dass uns keiner begegnete. 

 
Es begegneten uns auch keine Wanderer oder Mountainbiker. Abgesehen von ein paar Arbeitern, die sich um Liftanlagen oder Wege kümmerten, waren wir wohl die einzigen Menschen auf dem Berg. 
 
Wir genossen die Ruhe (wenn nicht gerade ein Arbeiter in unserer Nähe ein lautes Gerät verwendete) - und auch, dass es dort droben schon ein wenig herbstelte 🍁🍂: Hier leuchteten rote Beeren, dort kupferfarbige Blätter. Dazu kamen spätsommerliche Blüten, attraktive Samenstände und einige Pilze - das waren zumindest zarte Anklänge an den Indian Summer... Für eine ausgeprägtere Variante sind Nadelwälder wohl nicht so gut geeignet.
 
 
 
 
Dafür gab es hier jene "bärtigen Bäume" zu entdecken, die mich zu meiner Titelzeile mit den "bärtigen Bergwäldern" verführt hat 🌲⛰️😄. 
 
Ihr seht diese zotteligen Geschöpfe in der unteren Collage auf dem kleinen Foto links mittig - und auf der allerersten Collage dieses Blogbeitrags in groß. Bei dem auffälligen gelb-grün-grauen Bewuchs auf den Baumstämmen handelt es sich um sogenannte Bartflechten, wie sie im niederschlagsreichen pazifischen Nordwesten weit verbreitet sind.
 
Flechten sind kein Moos, sondern eine Lebensgemeinschaft aus Algen und Pilzen. Viele Bartflechten gelten als Zeichen für eine vergleichsweise saubere Luft und sind daher besonders häufig in naturnahen Regionen zu finden. Sie sind für die Bäume unschädlich und werden von Vögeln und Nagetieren gern als Nistmaterial genützt. 
 
 
Wenn wir schon keine Murmeltiere und Bären sahen, so gab's doch immerhin Abdrücke von Hirsch-Hufen zu entdecken.

 
Wenn wir schon von Vögeln sprechen 🪶 - die waren phasenweise ebenso gut zu hören wie die Werkzeuge der Arbeiter 😉 - fotografieren ließen sich hingegen nur wenige. Genauer gesagt: es gibt zwei eher bescheidene Fotos einer Wanderdrossel.
 
Die Merlin-App konnte außer diesem Vogel auch noch folgende identifizieren: 
Weißkehlammer, Winterammer, Kolkrabe, Abendkernbeißer, Fichtenzeisig, Fichtenkreuzschnabel, Kronenammer, Rotbrustkleiber  - und auch einen Diademhäher / Steller's jay gab es offenbar wieder, wenn auch nicht zu sehen, so doch immerhin zu hören. (Wobei Häher zur Familie der Rabenvögel zählen, weshalb ihr "Gesang" nicht zu den allerlieblichsten zählt...)



Mit diesen herbstlichen Impressionen aus den Bergwäldern Vancouver Islands möchte ich mich für heute von euch verabschieden.
 
 

 
Ich denke, nach Pazifik, Regenwald, endemischen Murmeltieren und bärtigen Bergwäldern dürfen wir festhalten: Die Natur Kanadas unterscheidet sich doch in der einen oder anderen Kleinigkeit von jener der Steiermark 🌲😉 - was meint ihr? 
 
 
 

💚🌊🌲⛰️💚🌊🌲⛰️💚🌊🌲⛰️💚 

Alles Liebe & bis bald 💋!
Herzliche Rostrosen-Grüße,

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: 

 


56 Kommentare:

  1. Dear Traude,
    The pictures you show are very nice as always! I understand that the blue bird was difficult to photograph. It has a fantastic blue color. I love blue birds, but unfortunately there is only one small blue bird where I live.
    The story and the tough cat and the bald eagle are so fun to read about. When the cat's name is Cesar, he must be tough!
    Thank you for sharing all the beautiful pictures from Canada!

    All the best to you!
    Greetings and hugs from Norway,
    Marit

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  2. Hallo Traudel, am meisten beeindrucken mich die Fotos vom Pazifik und der Seeadler
    So viel schönes habt ihr erlebt und gesehen. Erinnerungen die man nie vergisst, das ist es ja auch warum Reisen so schön ist.

    gerne kannst du deinen Post auch bei mir bei "F & F" verlinken

    ein schönes Wochenende wünscht gabi

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  3. Your trip looks more beautiful every time you post Traude. And I agree about the ocean. There's something magical being near it. I hope you had some fun beach walks while you visited. The world is filled with so many gorgeous places, isn't it? I'm glad you shared these because now I am thinking I definitely need to add Vancouver Island to my travel bucket list. Have a wonderful weekend. hugs-Erika

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  4. Hallo Traude,
    Was für eine wundervolle Fotoserie von deiner Reise!
    Ich finde den Weißkopfseeadler wirklich beeindruckend, aber der Sonnenuntergang über der Comox Bay ist auch wunderschön.
    Deine Fotos haben mir sehr gefallen.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße, Irma

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  5. "ich liebe es, wie die Meere dieser Welt riechen und klingen" - so geht es mir auch. In einem Binnenland, so schön und seenreich Österreich auch ist, würde mir erheblich etwas fehlen. Mir liegt Seefahrt nachweislich im Blut. Ab und an braucht meine Seele Meerblick und der Körper das Gefühl der Luft am Meer. Mindestens das der Elbe, die ins Meer führt.

    Deine Naturbilder sind wie immer beeindruckend.

    Hab ein schönes Wochenende!

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  6. Hm, ich glaube mir ist noch nie der Gedanke gekommen, Österreich oder auch nur die Steiermark mit Kanada oder auch nur Vancouver Island zu vergleichen.
    Vancouver Island ist einfach wunderbar. Es war schön, all die bekannten Plätze in deinem Post wieder zu treffen. Ich bekomme fast Lust, ein drittes Mal dorthin zu fahren. Deine Begeisterung für dieses Fleckchen Erde kommt gut durch in deinen Beschreibungen. Tofino habe ich auch als sehr voll in Erinnerung, wir verbachten deswegen auch mehr Zeit in Ucluelet. Stellar's Jays haben wir bei uns übrigens auch, und ich stimme dir zu, sie sind faszinierende Vögel. Ja, wir haben die dunkle Pazifikvariante hier. Oh die Schwarzbären - ja, sie sind sehr smart. In Yosemite National Park zum Beispiel darf man keine Lebensmittel oder Seife etc. im Auto lassen (es gibt an jedem Parkplatz bärensichere Container), weil die Bären gelernt haben, Autos zu knacken und zu demolieren. Das ist schon heftig, und so krass habe ich es in keiner anderen Bärengegend auf dem nordamerikanischen Kontinent erlebt - zum Glück. Pumas - oder Berglöwen, wie wir sie nennen (oder cougar) - sind in der Tat sehr scheu und gehen Menschen normalerweise aus dem Weg. Wir haben einen in unserem Viertel und gelegentlich kann ich ihn (oder sie) nachts hören, obwohl in letzter Zeit nicht mehr. Neben den Kojoten sind sie meine Lieblinge. Ich habe zwar keinen in freier Wildbahn auf meinen Wanderungen gesehen (außer ihre Verdauungshinterlassenschaften), aber ich bin mir sicher, dass sie mich gesehen haben. Wie auch immer, ihr hattet tolle Erlebnisse auf eurer Reise. Und deine Fotos sind wirklich sehr schön. Dieser morgendliche Nebel oder Dunst ist einfach sehr atmosphärisch und du hast das super eingefangen.

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  7. Ohhh, I don't even know where to start. This is a stunning post. So many wonderful places to see. Thank you for sharing with FFO and have a very nice weekend.

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  8. Such a beautiful post, Traude! I enjoyed following your adventures in the wilds of Vancouver Island. I love the curiosity you have about all the life around you. I am fascinated about the life of trees and how they communicate. Have you read Peter Wohllenben's book "The Hidden Life of Trees"? Or, stepping more out there, Zoe Schlanger's "The Light Eaters"? Some scientists don't embrace how complex the lives of our plants, especially trees, may be. But then I believe sentience, intelligence , and even consciousness is more widespread than many of us suspect. You had outstanding weather for your visit to Vancouver Island! I'm so happy for you. I nearly ended up living my adult life in Port Alberni. It likely would have been a good life with a good man, but my gut told me it was not supposed to be the life I was meant to have. Your commentary and beautiful photos made me homesick. Of course, you would find a cat to cuddle and love. All the best!

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  9. I really enjoyed your post. Not only because of the stunning seasides, forests and birds (love that blue one you spotted) but also had to laugh about the wildparking and that roadside assistance hotline was about as helpful as an umbrella with a hole in it 🤣although not fun for you. To read about the Wood Wide Web of the forest and the cultural altered tree and loved that double spiderweb. What a wonderful trip in such a beautiful country. Arohanui Marja ❤️

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  10. Hallo Traude-Maus! Ich bewundere dich für deinen unglaublich schön gestalteten Blog und deine Ausführlichkeit mit der du schreibst und bebilderst. Nach etlichen Anläufen habe ich gestern meinen eigenen "EasyStep Mentaltraining mit Günther Moser"-Blog gestartet (https://https://easystepmental.blogspot.com/). Bin gespannt auf deine Meinung und wünsche dir einen sonnigen Tag!

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    1. Beim Link zu meinem neuen Blog hat sich ein Fehler eingeschlichen, hier der richtige:
      https://easystepmental.blogspot.com
      Danke, liebe Traude für den Hinweis und deine Tipps zum Start in der Blogger-Welt!

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  11. Hello, Traude
    What a beautiful post! I have always loved the Pacific Northwest, Washington state coastline looks similar to your photos. The beach and mountain views are gorgeous. I love the shots of the Stellar Jay and the Eagle. Your post is wonderful and the photos are gorgeous. Thank you for linking up and sharing your post. Take care, have a great day and a happy weekend! PS, thank you for leaving me a comment.

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  12. Schau nur eure Fotos an und weiß genau, weshalb mir das Meer hier in Mannheim auch fehlt. Ich juss auch nicht drin schwimmen, aber ja es ist einfach magisch. Ich freue mich, dass Du aus dem Auto gehüpft bist um diese Fotos zu machen.😍💕
    Der ganze Bericht ist wieder so spannend und schön in den Fotos. Hachz… ich finde Reisen bereichert. Dickes Bussi und Drücker, Tina
    PS wir sind Ende September doch Zuhause 😉

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  13. Diese Natur ist echt berauschend. Allein aufgrund der Bilder würde ich am liebsten auswandern, obwohl ich selbst am Meer lebe. Ohne Meer würde mir definitiv etwas fehlen.

    Liebe Grüße
    Sabine

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  14. Your trip bings back so many memories, made the same trip, Tofino and the Wild Pacific trail was awesome. Visiting from Saturday's Critters.

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  15. You lucked out when it came to the beach. Sometimes ignorance is bliss. Wonderful shots of the various locations you visited, various places you stayed, and a nice B&B lady to help with your rental car problem. Cute cat, too. And of course, thanks for sharing your food, beer, and coffee with us for T this week, dear Traude. Happy FFO, too.

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  16. Mein lieber Schwan. Soviel Input. Das ist ja eine ganze Gute Nacht Geschichte. :-) Soviel blauer Himmel, soviel beeindruckende Landschaft, soviel faszinierende Tierwelt. Und das Meer erst. Du hast völlig Recht. Meer geht einfach immer.
    Tirol und Colorado haben Landschaftlich und sogar architektonisch viele Gemeinsamkeiten. Da war ich schon.
    Vancouver und Steiermark. Da hats mich noch nicht hin verschlagen.
    BG und einen schönen Sonntag. Bis zum nächsten Mal.

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  17. Wow, liebe Traude, was für Erlebnisse, Staunen, Schönheit... die Kraft des Meeres, die biologische Vielfalt der Wälder mit ihren Baumriesen und reichhaltigen Tierwelt - es ist pure Freude darin zu schwelgen.
    Sei herzlich umarmt.
    Liebste Grüße von Viola

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  18. What a trip you've been on! I also like the magical atmosphere on the misty beach.
    Greetings from Irene

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  19. Amazing photos, i especially enjoyed, those blue birds
    Happy Sunday
    Thanks for linking to SundaySmiles

    Much love

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  20. Was für eine atemberaubende Landschaft, das Meer, der Sonnenuntergang, die Tierwelt! Interessant fand ich, dass die Zedern weiterleben, auch wenn ein Teil des Stammes entnommen wurde, die Indigenen haben immer schon gewusst, wie sie mit ihren nichtmenschlichen Verwandten (Pflanzen und Tiere) umzugehen hatten! lg

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    1. Mir geht es mit dem Meer ähnlich, ich muss nicht (weit) hinein, ein bisschen genügt um es zu begrüßen, aber es zu sehen, riechen, daran entlang zu gehen ist magisch!

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  21. I love the ocean, the smell, the sound, the taste. I'm fascinated by surfers so absolutely loved your photos of them in the mist.

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  22. Dealing with rental car drama and a temperamental Mercedes dashboard is never fun on a road trip, but it looks like that gorgeous Comox Bay sunset and the fearless, eagle-fighting Cesar the cat completely made up for it. Thank you for taking us along on such a beautiful, misty adventure through the national park and up Mount Washington!

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  23. ...Traude, the Pacific Northwest is an enchanting part of the world and you explored it well. Thanks for taking me along to see the sights.

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  24. The tale of Cesar and the bald eagle really made me smile. What a fearless cat!
    You’ve captured so many memorable moments on this trip.
    I enjoyed reading about the quiet magic of misty beaches and the rugged beauty of the mountain forests.
    I loved those sweeping ocean and mountain views.
    Truly unforgettable experiences, beautifully shared, Traude!

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  25. Liebe Traude, ich vewrmisse das Meer auch.
    Die Abfallbehälter sind super!
    Und Nebel, oh, den vermisse ich, seit ich nicht mehr nach Wolfsburg fahre (wofür ich andererseits aber dankbar bin).
    Tolle Fotos!
    Mehr Glück als Verstand ;-) Und ein kreatives WWW. Schöner Vogel , aber wo ist Charlotte? Nun hat sie schon zwei "Häuser" und ist nicht da?
    Interessant mit dem Baum.
    Hangover!!!! Danke für den Lacher!
    Ein wunderbarer Reisebericht, danke!

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  26. Hallo liebe Traude,
    bei deiner Überschrift dachte ich zuerst an Spanisches Moos, das man in den nebelfeuchten Küstengebieten des Pazifiks auch antrifft. Aber die Natur ist so vielfältig, da entdeckt man immer etwas anderes.
    Parkplatzsuche, schnelles Raushüpfen, blinkende Armaturenleuchten usw. kennen wir auch, dürfte kein spezifisches Mercedes-Problem sein :))
    Ein hellblauer Blue Jay ist mir auch noch nicht begegnet, über den hätte ich mich sicher ebenfalls gefreut.
    Liebe Grüße
    Arti

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  27. Das Meer - Nordsee wie Ostsee - sind für uns viel zu weit entfernt. Ich lese daher gerne, liebe Traude, was du von deinen Reisen jeweils gemeinsam mit deinem lieben Mann mitbringst.
    Viele Details sind hier wieder zu entdecken! Allerdings war die Gaudi mit dem Fahrzeug weniger prickelnd. Allerdings kann dir das hierzulande auch passieren, gelt.
    Tolle Bilder und schöne Texte, die das persönliche Empfinden wiedergeben.

    Danke für deinen Beitrag zu MosaicMonday, habe mich sehr gefreut. Muntere Grüße von Heidrun

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  28. Loved the story of Cesar and the Eagles. Brave cat 😀. Beautiful pictures Traude and you managed to find beautiful murals too. Thanks for participating in Monday Murals.

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  29. Ja, das Meer fehlt definitiv in Österreich, auch wenn es tolle Seen gibt. Ich mag es sehr, wie du beschreibst, was du an den Meeren in der Welt so liebst. Und auch diesmal ist es ein Post von Seiten Kanadas geworden, die einen nur staunen lassen! Und ein "eigener" Weißkopfseeadler auf dem Grundstück zu haben ist echt was Besonderes...! Dass er versucht hat, sich mit der Katze anzulegen, macht ihn nicht weniger beeindruckend.
    Liebstige Traude, das waren mal wieder tolle Eindrücke und spannend zu lesen. Ich schreib die bald mal, derzeit komm ich zu nix.
    Ganz herzliche Grüße <3
    Maren

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  30. What an adventure! I haven't been to that area since I was a kid. I remember it being so beautiful. Thank you for sharing all those amazing photos. It felt like a travel brochure. Happy T day!

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  31. Windswept beaches and mountains, seemingly forever. I'd love to follow your feet!

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  32. Hi Traude,
    Magnificent photos of such a beautiful area.
    I love the trees, the mountains and the misty beaches.
    Such a wonderful post!

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  33. I really enjoy reading about your trip on Vancouver Island. I had heard of the Wide wood network. Amazing, isn't it.
    I love trees, and you feature so many.
    What a brave cat Cesar! I wish I could stroke him. He looks lovely.
    Such a wonderful blog post!
    Happy T-Day,
    Lisca

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  34. wow, looks like an amazing tour! you certainly have covered some ground. So much to see and do. Wonderful. By the way - Australia is surrounded by ocean, unlike Austria - I think our culture is defined by the ocean. I can't imagine living away from the ocean. Happy travels. and thankyou for visiting and commenting on my blog.

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  35. Gerade über Tofino habe ich schon so viel gelesen und gesehen... das soll ja wirklich sehr, sehr schön sein und ist für viele schon ein wahrer Sehnsuchtsort geworden.
    Die Natur und alles auf deinen Fotos sieht aber auch toll aus!

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  36. Moin liebe Traude,
    was für eine atemberaubende Landschaft, das Meer, der Sonnenuntergang, die Vielfältigkeit der Wälder mit ihren Baumriesen, die Tierwelt.
    Ihr hattet tolle Erlebnisse auf eurer Reise und deine Fotos sind wunderschön.
    Als wir im Sept. 2024 in Nova Scotia waren, hatten wir auch einen Weißkopfseeadler gesehen. Es war ein fantastisches Erlebnis für uns.
    https://biggislandtraeumereien.blogspot.com/2025/08/kleiner-ruckblick-2.html

    Liebe Grüße
    Birgit

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  37. What a fabulous looking part of the world - and one I have yet to explore. One day maybe!
    Cheers - Stewart M - Melbourne

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  38. Ich muss gestehen, dass ich bis auf das Grün keine besondere Ähnlichkeit mit der Steiermark entdecken konnte, liebstige Traude. Und so sehr ich die "grüne Mark" auch schätze und liebe, bin ich von Deinen Impressionen von Vancouver Island total hingerissen. Du weißt ja, dass ich das Meer auch sehr liebe und die Kombination der herrlichen Naturlandschaft, der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt (diese Zedern!) und des wilden Pazifik´s ist unschlagbar.
    Und wieder einmal habt Ihr mehrfach Glück gehabt ... dass Euch die Ranger in Combers Beach nicht erwischt haben, dass Ihr wieder einmal eine so nette Gastgeberin hattet und dass der alte Mercedes durchgehalten hat.

    Freu mich schon auf den nächsten Abschnitt!

    Liebste Grüße und viele Drückers,
    Nadine

    P.S.: Die Neuigkeiten aus der Umkleidekabine sind online :-) https://nadinecd.blogspot.com/2026/06/wollen-die-damen-einen-prosecco-teil-2.html#comment-form

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  39. What a wonderful travel report! I especially enjoyed the misty Pacific beaches, the ancient cedar forests, and the fascinating wildlife encounters.

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  40. I love what you shared from your trip. And the blue from your images
    is amazing.
    A fine weekend, Traude! ❤️😘

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  41. Tofio looks amazing, and the trash cans really are one-of-a-kind. As always, there’s so much beautiful and untamed nature around you—it’s truly breathtaking. The Wild Pacific Trail sounds like the perfect trail for me :-) So many beautiful trees, birds, and those views. A kitten named Caesar would have stolen my heart. I’d also love to hike Mount Washington. How I miss being out in nature like that and taking a longer vacation right now. I’m glad you’ll have so many beautiful and unforgettable memories from this trip.
    a lot of love from me and Kuba

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  42. Liebste Traude. Wieder so viele tolle Erlebnisse. Ich mache es diesmal leider kurz denn tippen am Handy gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigung.
    Alles Liebe Violetta 💜

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  43. This is a part of Canada I've never seen so it is especially fun to see your marvelous photos. Like you, I love the sea and water of any kind so I can see exactly why you loved this region -- lovely trails and marvelous water views. And what could be better than to have a cat companion at the B&B? You had some fantastic bird sightings too. What a treat!

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  44. It was a truly enjoyable trip, making us feel like we were part of it. Thank you for sharing the beauty of nature.

    Greetings from Indonesia.

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  45. Ich freue mich auch wieder über die vielen interessanten Bilder und Informationen. Die beeindruckenden Wälder in Verbindung mit dem Meer bieten natürlich wieder viele beeindruckende und unvergessliche Erlebnisse. Erinnerungen, die bleiben.
    Liebe Grüße von Heidi

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  46. I enjoyed coming along to see the beautiful views.
    Amalia
    xo

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  47. Liebe Traude,

    es ist immer ein ganz besonders Abenteuer Deine Reiseposts zu lesen. So gerne bin ich immer mit Euch virtuell unterwegs. Deine Bilder und Collagen sind wieder so gelungen dass man am Ende meint man wäre dabei gewesen. So schön auch Deine Erzählungen rund um die Natur und die Tiere. Ich freue mich mit Euch dass ihr solch schöne Erlebnisse im Herzen tragen dürft.

    Liebe Grüße
    Kerstin und Helga

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  48. Liebe Traude,
    dein Reisebericht hat mich beim Lesen wirklich mitgenommen und einmal quer über Vancouver Island reisen lassen. Diese Mischung aus lebendigen Beobachtungen, feinem Humor und ehrlicher Begeisterung für die Natur macht deinen Text so angenehm und bildhaft zu lesen. Man spürt richtig, wie sehr dich diese Landschaften berührt haben, egal ob am wilden Pazifik, im stillen Regenwald oder hoch oben in den Bergwäldern.

    Besonders schön fand ich die kleinen Alltagsmomente zwischen den großen Naturkulissen – der Kaffee, der plötzlich schwer zu bekommen war, die unerwarteten Begegnungen am Strand oder auch die humorvollen „Glück gehabt“-Momente rund ums Parken. Genau diese Details machen die Reise so nahbar und lebendig.

    Auch deine Beschreibungen der Naturphänomene und Tiere sind sehr eindrucksvoll, ohne dabei überladen zu wirken. Man bleibt gern hängen, liest weiter und hat das Gefühl, selbst ein Stück mit unterwegs zu sein.

    Vielen Dank, dass du uns so ausführlich und mit so viel Herz mitgenommen hast. Ich wünsche dir einen schönen und entspannten Tag und viele weitere besondere Reiseerinnerungen.

    Liebe Grüße,
    Saskia Katharina

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  49. What a beautiful place and amazing pcitures!

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