Mittwoch, 12. August 2015

Fair Play Teil 1: Frau R. zeigt faire Klamotten

Servus, ihr Lieben!

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Da es in Rostrosenhausen nach wie vor über 35 Grad hat, habe ich mir heute noch einen freien
Tag im Ventilator-gekühlten Rostrosenzimmer gegönnt, und somit erscheint dieser Beitrag, den
ich eigentlich erst nach Mitte August (also nach meinem August-Hauptbeitrag von "Rettet die 
Lachfalte") auf die Welt loslassen wollte, bereits heute.

Dieses Posting entstand übrigens zum Teil aus Neugierde und zum Teil,
weil ich eine mir sympathische Idee gern unterstützen möchte.

Die Idee: 
* Susanne vom Blog Mamimade möchte mit einer ganz besonderen Aktion darauf aufmerksam 
machen, dass die Bedingungen, unter denen unsere oft sehr preisgünstige Kleidung entsteht, häufig 
alles andere als "okay" sind. (Daher auch der Titel ihrer Protestaktion: "This is not okay".) Die 
NäherInnen, FärberInnen etc. werden nicht nur finanziell ausgebeutet, oft arbeiten sie unter 
unvorstellbaren räumlichen / gesundheitsschädlichen Bedingungen. 


Mein Beitrag zu Sunnys Um Kopf und Kragen: Taglilienblüten im Haar und eine Kette, die eine Freundin selbst gemacht hat


Die Aktion: 
* Um ein Zeichen zu setzen und ihrer Forderung auf faire Löhne, Arbeits- und Umweltbedingungen
für alle NäherInnen (sowie z.B. auch Schuh- und SchmuckerzeugerInnen dieser Welt) Ausdruck zu 
verleihen, wird im September der Katalog der Nähbloggerinnen erscheinen. Alle Outfits in diesem 
Katalog werden entweder selber genäht sein oder - wenn die Bloggerinnen nicht alle Outfit-Teile 
beisteuern können - muss es sich um fairwear handeln - also um Teile, die unter fairen Arbeits-
bedingungen produziert wurden. Und zwar gilt das auch für Schuhe, Modeschmuck etc.! Falls ihr
Interesse daran habt, selbst noch bei der Aktion "This is not okay" mitzumachen, könnt ihr hier 
mehr darüber nachlesen bzw. euch das Video dazu ansehen.

Meine Neugierde: 
* Ihr wisst spätestens seit dem Post mit dem bezeichnenden Titel Frau Rostrose kann nicht nähen,
 dass ich nicht unbedingt zu den Nähbloggerinnen zähle. Aber Susannes Post hat mich immerhin
neugierig darauf werden lassen, welche bzw. wie viele Outfits ich mit meinen Kleiderschrank-
Inhalten zusammenstellen könnte, die nachweisbar aus "fairer Produktion" stammen bzw. die ich
von Firmen gekauft habe, die als Fair-Trade-Händler gelten. Die meisten der gezeigten Kleidungs-
stücke kennt ihr schon von älteren Posts - ich habe mich hier für Kombinationen aus Kleidung der
Händler Wasch*bär (werde ich in der Folge mit Wb abkürzen) und Ame*rica La*tina Boutiqe
(Abkürzung ALB) entschieden. Mehr dazu im "PS".


Viscose-Kleid und Perlenarmband in türkis: ALB; Baumwolltüll-Unterrock und Seidenbolero, beides in dunkelrot: Wb
Die Kette habe ich hier auf einem indianischen Kunsthandwerks-Markt bei dieser alten Navajo-Indianerin erstanden.
Dieses Outfit ist (wie die folgenden) mein Beitrag zu "nur Natur" bei Ines Meyrose.

 Achtung, Achtung, jetzt werdet ihr Zeugen einer großartigen, unfassbaren, phänomenalen
Jonglage! Frau Rostrose jongliert unter Aufbringung all ihrer Konzentration nicht mit fünf,
nicht mit drei, nein, haltet euch fest - mit EINEM grünen Apfel!
Weltsensation! 
Dazu trägt sie eine Kombination, die passenderweise nach Gartenarbeitskleid aussieht. Allerdings
 würde es zum finanziellen Ruin der Rostrosen führen, würde Frau Rostrose tatsächlich in diesen
Stücken aus edlen Materialien in der Erde buddeln, Himbeeren ernten und Unkraut rupfen:


Viscose-Kleid: wie oben, Intarsien-Tunika, Farbe: himbeere, 65% Baumwolle, 35% Leinen: Wb, Gürteltasche: Gekauft 
an einem Stand der "Gartenlust" von der Dame, die diesen Gürtel genäht hat, Kette: erstanden in Jamaica auf einem 
Kunsthandwerksmarkt direkt bei den Erzeugern. (Die "Apfel-Jonglage" ist mein Beitrag zu Rettet die Lachfalte!)

Hier seht ihr nochmals das Seidenbolerojäckchen in zwei unterschiedlichen Kombinationen - dass 
es einmal eher rot und einmal eher violett wirkt, liegt nur am Licht. Es ist ein und dasselbe Stück.
Seidenbolero, Intarsien-Tunika und Baumwolltüll-Unterrock: wie oben. Den rosenbestickten Taftgürtel habe ich im 
vorigen Jahr im Dawanda-Shop My turn bei der Produzentin gekauft - ich habe euch hier darüber erzählt.
Maxirock und Bolero sind aus 100 % Baumwolle und stammen vom ALB, die Intarsien-Tunika von oben trage ich hier als
 Top, die Kette hat mir meine Tochter vor Jahren aus Fimo gebastelt.




Als nächstes seht ihr nun mein einziges mehr oder weniger selbst-gemachtes Werk: Das Seiden-
Chasuble wurde von mir selbst bemalt - genäht hat es allerdings Marianne-Oma. Mehr darüber
könnt ihr hier lesen. Das rote Batik-Kleid, das ich darunter trage, kennt ihr z.B. von hier - aus
meinem Kuba-Reisebericht: Es ist wahrlich schon uralt - ich glaube, ich habe es bereits besessen,
als Jana noch nicht auf der Welt war, und meine Tochter ist immerhin bereits 22 Jahre alt... Das
fällt wohl auch unter Nachhaltigkeit ;o))


Kleid aus 100 % luftiger Baumwolle - stammt vom ALB, Chasuble selbst gemacht, Kette von meiner Tochter Jana

Ob meine Sonnenbrille Fair Trade ist, weiß ich nicht - aber sie ist eine optische Brille und für mich im Sommer unverzichtbar!



Zum Batikkleid gibt es außerdem ein Jäckchen, das ich allerdings seltener trage, was man an
der etwas weniger ausgewaschenen Farbe erkennt. Hier unten bekommt ihr aber auch noch
diese Kombination zu sehen. Damit gehe ich gern zu Sommerfestivals, weil es ein herrlich
unkomplizerter Look ist und ich darin gut tanzen kann, ohne mich eingeengt zu fühlen.




Am
8. August trug ich es z.B. mal wieder bei der großen "Beachparty" in Guntramdorf, wo ich
in diesem Kleid drei Stunden lang bis zur vollkommenen Durchnässung getanzt habe "wie ein
junges Pupperl" ;o) [übrigens ohne Jackerl, das zog ich nur zwischendurch an, wenn wir eine
"Wassertrinkpause" machten, damit ich mich nicht verkühle... aber dafür mit Haarband - siehe
Selfie - weil ich sonst mit klatschnassen Stirnfransen hätte rumlaufen müssen... Ich bin immer
glücklich, wenn ich tanze, aber ich sehe nie gut aus dabei - stets irgendwie aufgelöst ... ;o)]





Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, wie "fair" oder "nachhaltig" die Kleidung produziert
wurde, die ihr tragt (oder eure Kinder)? Näht ihr eure Klamotten selbst? Habt ihr Kleidung schon
mal (oder regelmäßig) bei Fair Trade Firmen gekauft - und wenn ja, bei welchen?

[Falls die Antwort nein lautet, ist das übrigens auch kein Grund, sich zu entleiben. 
 Ich habe mir zu dem Thema - und über einiges, das damit zusammenhängt - so ein paar zusätzliche
Gedanken gemacht, die werde ich im PS (und in mindestens einem geplanten Folge-Artikel) für alle
Interessierten noch genauer auführen.]

Vielen Dank für euren Besuch, Willkommen an meine neuen LeserInnen!
Auch bei allen, die mir liebe Kommentare zu meinen letzten drei Beiträgen - dem sommerlichen 
Bulgur-Rezept*), dem zweiten Teil meines "Dublin-on-Bloomsday"-Reiseberichts und meinen 
Schilderungen von Monis Irland-Fest - hinterlassen haben, möchte ich mich noch mal herzlich 
bedanken: Ich weiß, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, sich die Zeit für ein paar nette und 
anerkennende Zeilen zu nehmen, noch dazu bei schönstem Sommerwetter - umso größer war meine
 Freude darüber! 

*) Das Food-Foto, das einige von euch gelobt haben, stammte  übrigens von 
Herrn Rostrose. Auch er hat sich über eure Anerkennung gefreut!




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Alles Liebe, eure rostrosige Traude 

Oh, und ich verlinke dieses Posting mit: 
Rettet die Lachfalte, Ines' Modejahr 2015, Sunnys Um Kopf und Kragen, Tinas Freitags-Outfit  

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PS:


Die Firmen:
* In dieser Liste (in der es um Fair Trade und nachhaltige Produktion geht) findet sich nur einer
der beiden og. Händler, nämlich Wasch*bär. Nachdem mir die Firma neulich auf meine Anfrage
mitteilte: "Diese Art von Produktwerbung ist für uns nicht relevant. Bitte haben Sie Verständnis, 
dass an einer Listung in Ihrem Blog kein Interesse besteht", bin ich natürlich voller Verständnis
und setze hier keinen Link. Der Gerechtigkeit halber kriegt auch die Ame*rica La*tina Boutiqe
keinen Link. Dort kaufe ich schon seit den 1980er-Jahren ein, weil die Firma nach meinen
Informationen nur Fair Trade und Öko-/Bio-Produkte anbietet - im Internet kann ich dazu
allerdings leider nicht viel erfahren.

Meine Nachdenklichkeit:
* Derzeit wird die Modeindustrie von den Konsumenten mit einiger Vehemenz unter Druck gesetzt.
Und der rebellische Teil von mir ist davon sehr angetan, denn ich bin - wie wohl so ziemlich alle von
euch - stark dafür, dass sich niemand in Bangladesch, Indien (oder wo auch immer) in einer trostlosen
Fabrik unter furchtbaren Bedingungen für uns zu Tode schuften muss.

Wie so oft, wenn es um etwas geht, das die Welt verbessern soll, stelle ich mir jedoch auch die Frage,
ob es das wirklich tut. (Bzw. ob es das in dieser Form tut...)

Kennt ihr Frederic Vester, den Vorreiter der Idee, vernetzt zu denken? In seinen Büchern beschreibt
Vester u.a., was passieren kann, wenn man eine Sache zwar gut meint, aber sie nicht bis zum Ende in
all ihren Konsequenzen durchdacht - und daher auch nicht an allen wichtigen Schrauben gleichzeitig 
gedreht - hat. Ein Beispiel ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Es ging darum, die Lebenssituation
der Menschen in der Sahelzone zu verbessern - und durch die vermeintlichen Verbesserungsmaßnahmen
wurde ihre Not erst zur richtigen Katastrophe. (Mehr darüber werde ich euch demnächst erzählen.)


Schnell für den Katalog eingefügt: Das selbstgemachte Chasuble, Seidentop in grün, Seidenbolero
 in Weinrot, Rock in Weinrot, alles von Wasch*bär, Kette von einer Freundin selbstgemacht.


Die Vernetzung:
* Ich habe versucht, auch im Bereich Fair Trade vernetzt zu denken. Was dabei herausgekommen
ist, würde heute zu viel Raum beanspruchen. Hier daher nur die Kurz-Version: Selbstverständlich
gibt es gegen faire Arbeitsbedingungen oder gar selbstgenähte Kleidung nichts einzuwenden - doch
es braucht sich keine(r) von uns mit Gewissensbissen quälen, wenn er oder sie bis jetzt nur wenige
oder gar keine Fair-Trade-Kleidungsstücke im Schrank hat. Denn jedes Ding hat zwei Seiten ... (Und
wartet bitte ab, bevor ihr jetzt über mich herfallt: Demnächst gibt's dazu ein Extra-Posting "Fair Play
 - Teil 2" ... und vielleicht auch noch "Teil 3" ...)

Kommentare:

  1. Liebe Traude,
    ich finde Du bekommst ganz schön viele faire Outfits zusammen. Jedes einzelne Teile ist ein Anfang zu mehr fairer Produktion. Bewundernswert, dass Deine Batikkleid noch passt!
    Mit Haarband finde ich Dich sogar schön. Ungewohnt, aber gut.
    Das Statement von Waschb** ist unglaublich. Da bleibt die Frage des Warums dieser Ansicht ...
    Ärgere Dich nicht - lohnt nicht. Aber zum dort kaufen motiviert das auch nicht ...
    Gerade diese Woche habe ich auch zu dem Thema gebloggt :

    http://www.meyrose.de/2015/08/10/von-fast-fashion-und-slow-ways/

    Sonnige Grüße
    Ines

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  2. Liebe Traude,

    deine Posts sind immer aufbauend.
    Das schenkt mir Freude und Kraft.

    Alles Liebe
    Elisabeth

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  3. Allerliebste Frau Rostrose!
    Was für ein feiner Post!
    Von Frederic Vester habe ich mal einen Artikel gelesen... sehr interessant!!!
    Ich bin übrigens immer noch der Meinung, du musst in den Katalog!

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  4. Ich schließe mich da der Eva an ... du solltest in den Katalog .. viel zu gute Bilder. Die Outfits .. pfoah!

    Und der Post an sich... ein Hammer!!!

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  5. Ich bin auch für faire Arbeitsbedingungen und Entlohnung der Näherinnen! Selbernähen ist zwar toll, aber dafür reichen meine Nähkünste nicht unbedingt aus. Die Näherinnen haben davon natürlich am aller wenigsten! Es ist wohl auch egal, ob es sich um teure Markenklamotten oder Billigkleidung handelt! Die Nährinnen werden wohl immer gleich wenig bekommen! Gewinne streichen wohl die Hersteller ein!
    Viele Grüße von Margit

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  6. Servus.
    Erstmal - tolle Sammlung. Und stilistisch kommen die Kleider ja auch wirklich in Deine Richtung.
    Aktuell trage ich nur wenig selbst genätes. Ich habe aber nur sehr, sehr wenige "Vertreiber" (wer das Herstellt???) auf dem Schirm wo ich Größen/Längen/Proportionsmäßig einkaufen kann.
    Ich gabe selten was weg, arbeite um, sammle, kombiniere neu. IdR habe ich Glück und ein gutes Händchen. Die Qualität ist auch nach Jahren/Jahrzehnten noch gut.
    Gut erhaltene (Kinder)kleider gebe ich weiter oder in den Second Hand..... oder nach Polen, Rumänien, Ukraine.
    Möbel, Handtücher, Bettwäsche. Kaufe ich so gut wie nie. Auch hier. Nicht tot zu kriegen das Zeug.
    Wieso das geht?
    Ich ziehe nicht um und habe viel Platz.

    Vielen Dank fürs Verlinken, liebe Traude. Auch für Herrn Rostrose, der die collage wirklich ungemein aufpeppt.
    LG Sunny

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  7. Liebe Traude,
    Guten Morgen mit einem Lachen im Gesicht! Deine Bilder sind wieder hiimmlisch!!! Danke dafür und für den tollen Post über faire Bekleidung.
    Ich versuche auch, nur in solchen fairen Läden zu kaufen.
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag!
    Allerliebste Grüße, Claudia

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  8. Ich muss gestehen, das ich noch wirklich drauf geachtet ob meinen Kleidung wirklich "Fair " hergestellt ist.

    Ich kaufe allerdings auch eher wenig, sondern nähe sehr viel selbst. Aber auch hier weiß man nicht, wie die Stoffe und das ganze Zubehör hergestellt wurde.

    lg gabi

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  9. Auf diese Kriterien habe ich bisher nur bei der Kleidung für meine Enkelin geachtet. Meine Tochter war da ganz streng, als die Kleine noch ein Baby war, da in der Kleidung so viele Chemikalien und Gifte wären, dass sie den Kindern enomen Schaden zufügen können. Ich müsste bei meiner Kleidung erst mal recherchieren....
    Ich tanze übrigens auch gerne "bis um Abwinken......
    LG Sabine

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  10. Ja recht hast Du . Denke da ganz genau so . Und wieder muss ich grinsen und weis genau warum ich selber nähe und Stricke und überhaupt

    LG Heidi

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  11. Servus liebe Traude,
    ich muss gestehen, dass ich bislang viel zu wenig Augenmerk darauf gelegt habe, wie "fair" oder "nachhaltig" meine Kleidung produziert wurde. Selber nähen kommt bei mir nicht infrage ... ggg ... aber Dein schöner Beitrag ist ein Anstoß, in Zukunft vielleicht ein wenig darüber nachzudenken. Frederic Vester habe ich übrigens schon vor vielen Jahren ein klein wenig verfolgt (das Buch aber nie gelesen), ihn und seine interessanten Thesen aber leider wieder aus den Augen und dem Sinn verloren.

    Deine Melange an "fairen Klamotten" beweist jedenfalls, dass diese auch sehr chic können. Dein Stil passt unheimlich gut zu Dir und Du siehst wieder ganz toll aus. Besonders schön finde ich übrigens die Kombination des Seiden-Chasubles mit dem roten Batikkleid. Ich mag auch Boleros über Kleidern und Tops, kann aber sehr gut verstehen, dass Du sie diesmal nur für die Fotos getragen hast. Aber das Ende der Hitzewelle naht ja schön langsam ....

    Wünsch Dir einen wunderbaren Tag, liebste Grüße!
    Nadine

    http://nadinecd.blogspot.co.at/

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  12. Liebe Traude, was für ein schöner Post. Ich grüße Dich heute nur kurz, bin im Irlaib mit nicht soo gutem Internet. ßdiesen Post musste ich aber lesen! Na Weltsensationen wie das Jonglieren mit einem grünen Apfel musste ich sehen :) LG Tina

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  13. Hallo Traude,
    was für ein Farbenfroher Post! Und Danke, dass Du uns mal wieder daran erinnerst. Ich muss gestehen auch nicht immer fair gehandelte Ware zu kaufen... Deshalb sind solche Erinnerungspost immer super. Ich kaufe zwar nicht in Billigläden Shirts für 5 EUR aber auch nicht immer Ökö und Fair, da bin ich mal ganz ehrlich!!!
    Deine Kleider finde ich super und kann mich nicht entscheiden, was am schönsten ist. Aber ich schau' sie mir gleich nochmal an.
    LG
    Manu

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  14. Liebe Traude,
    vielen Dank für deinen Post und den schönen frohen Bildern. Ich versuche auch, soweit es geht, lieber teurer zu kaufen und dafür nicht die unmenschlichen Arbeitsbedingungen verschiedenster Firmen zu unterstützen. Das gleiche gilt beim Stoffkauf. Sicher ist das eine oder andere noch verbesserungswürdig... Wir alle sollten menschlicher miteinander umgehen, und ich verstehe nicht, dass es solche Bedingungen wie z.B. in Bangladesch, usw. in unserem Zeitalter überhaupt gibt. Kämen wir von "Billig" weg, produzierten wir in unserem eigenen Land, wären die Käufer bereit, etwas mehr auszugeben, gäbe es faire Löhne, richtig kalkulierte Preise, etc....dann...
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende mit vielen glücklichen Momenten, viele Äpfel zum jonglieren und sicher für einen leckeren Apfelkuchen,.... und, dir steht jedes der gezeigten Outfits;-)
    Liebe Grüsse,
    Katharina

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  15. Liebe Traude,

    Gedanken über Kleidung und ihre Herstellung machte ich mir schön des öfteren und war auch bei uns oft schon Thema. Leider ist nähen auch nicht meine Domaine.
    Es ist ja nicht nur die Herstellung von Kleider die aus Ausbeutung stammt...man muss sich auch was den Stoff selsbt angeht sich informieren, denn auch da wird sehr billig produziert und oft Schadstoff belastet. Dann auch die Fäden...wo kommen sie her?...wie werden sie produziert?
    Oft kommt man bei den einzelnen Grundmaterialien erneut bei Ausbeutung an. :-(
    Sogar wenn garantiert wird das die Kleidung (...und Schuhe) aus fairer und ökologischer Herkunft ist...sicher kann man nie wirklich sein.
    Ich kaufe nicht billig (in der Schweiz ist auch das Billig immer teurer als in Deutschland bw.) , aber achte auch nicht immer darauf ob es fair und ökologisch ist.
    Unter deinem Punkt Nachdenklichkeit habe ich ebenso meine Gedanken. Zum einen haben die Menschen in Ländern wie Indien und andere kaum Arbeit und wenn wir nichts mehr kaufen was dann?
    War es in früheren Zeiten als Industrie im Westen Einzug hielt nicht genauso wie heute im Osten...Ausbeutung, ungesunde Bedingungen, usw.?
    Es brauchte viele Jahre für Einsehen, Einsichten und Erkennen um es nach und nach zu verändern. Der Wandel findet aber vermutlich erst statt wenn Bewusstsein für all diese unhaltbaren ungesunden Zustände und wahre Menschlichkeit reift.

    Deine Bilder mit deiner Lebensfreude und netten Bekleidung erzeugen ein Lachen ins Gesicht. Gern schaue ich sie mir jeweils an.

    Alles Liebe
    Julia

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  16. Liebe Traude,
    wie sicher die meisten von uns bin auch ich "im Prinzip" für faire Klamotten. Nur muss man halt schon feststellen, dass man den meisten Sachen von Waschbär & Co ihre Herkunft ansieht. Auch hübsch zusammengestellt sehen sie im günstigsten Fall folkloristisch, ansonsten aber oft sehr hausbacken aus. Ich lese gerade eben den Kommentar über mir, also den von Julia, und vieles was sie anmerkt, geht mir ebenfalls durch den Kopf. Wir wissen oft gar nicht so genau, wo was herkommt und teure Kleidung muss auch nicht unbedingt "fair" hergestellt worden sein. Ich begrüße alle Initiativen, die Ausbeutung auf dem Arbeitsmarkt anprangern, es dürfte noch ein sehr weiter Weg sein, das in den Griff zu bekommen - wenn überhaupt jemals. Ich denke, ein erster Schritt, den jeder gehen kann, ist auch, sich einfach mal ein bisschen zu bescheiden. Wenn ich mir die Modeblogs so angucke, zu denen ich oft auch über deine Links gelange, dann frage ich mich schon, ob man überhaupt ständig neue Outfits braucht. Das gilt natürlich gleichermaßen für das Smartphone, das bei vielen Leuten jedes Jahr gewechselt wird (und eine ziemlich Umweltausbeutung und -verschmutzung darstellt, ganz zu schweigen von den Kindern in der Dritten Welt, die auf Müllhalden die giftigen Bestandteile ausbuddeln, um damit ein bisschen Geld zu verdienen.) Wenn wir mal ehrlich sind, dann beuten wir einigermaßen gutgestellten Mitteleuropäer allesamt täglich andere Menschen für unsere Luxusgüter aus.
    Liebe Grüße
    Elke
    ____________________________
    mainzauber.de

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  17. Liebe Traude,
    dein Post und die dazu gehörenden Kommentare stimmen nachdenklich - oft kauft man wirklich ein ohne nachzufragen - ich finde es schlimm, dass solche Ware überhaupt auf den Markt kommt - dass Menschen
    ausgebeutet werden - wenig Lohn bekommen - ich frage mich immer, wo die Achtung vor den Mitmenschen bleibt - ich würde mir wünschen, dass es viel mehr Kontrollen und ausgezeichnete Ware gibt, damit jeder
    weiß, woran er ist -
    ich glaube nicht, dass allein "mehr" für Kleidung auszugeben reicht.... so oft erlebe ich, dass teure Ware von
    namhaften Firmen in "Billig"ländern hergestellt wird - da müsste angesetzt werden - es geht leider immer
    um Profit - noch mehr und noch mehr Gewinn -
    deine Kleidung drückt deine Lebenslust aus - das Batikkleid gefällt mir total gut - es steht dir super -
    auch die anderen Kleider sind wieder sehr schön anzusehen -
    beim Tanzen geht es mir ähnlich wie dir - aber.... Hauptsache wir haben Spaß - gell?

    ich wünsche dir ein wundervolles Wochenende

    herzlichst - Ruth

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  18. Liebe Traude,
    danke für deinen Kommentar bei mir, ich habe bei dir auch reingeschaut. Leider diese Sachen mit den Klamotten und so, treffen mein Interesse nicht, aber deinen Irlandbericht würde ich sehr gerne lesen und anschauen. Island geht bei mir noch bestimmt Wochenlang weiter, da ich noch so viel zu erzählen und zeigen habe.
    Liebe Grüße, Andrea

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  19. Liebe Traude,
    wieder so ein schöner Post in dem Du so herzerfrischend daher kommst!
    Immer Fair Trade? Nicht wirklich, auch wenn ich gerne wollte, aber dafür Nachhaltig und auch mal recycelt. Und immer öfter selbst genäht.
    Liebe Grüße
    Marle

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  20. JA leider wird zvuiiii SCHINDALUADA damit getrieben,,,,
    i pass ah auf woher de SACHA kumma
    aber sicha kann man sich ja nia ganz sei ga,,,
    hob no an feinen ABEND
    und DANKE für de liaben WORTE
    bussale bis bald de BIRGIT

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  21. Liebe Traude,

    ja, ich finde auch, dass man schon genau hinschauen sollte woher die Kleidung kommt. Ich versuche das auch immer wieder aber nicht immer klappt das, leider. Ich versuche auch oft mal etwas selber zu nähen aber da weiß man auch oft nicht so genau wo denn die Stoffe überhaupt herkommen? Nun überlege ich öfters einmal ob man nicht auch ältere Kleidung nicht auch umfunktionieren kann und aus mehreren nicht mehr so geliebten Kleidungsstücken einfach ein neues Kleidungsstück kreieren kann. Ich finde nämlich dass viel zu viel Kleidung gekauft wird die eigentlich gar nicht gebraucht wird.

    Liebe Grüße
    Kerstin

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  22. traude - du wirst es nicht glauben! ich habe kein einziges fair trade kleidungsstück im schrank!!!!
    und es nützt auch nichts wenn ein paar leute ein paar davon kaufen und sogar tragen während millionenumsätze mit fast fashion generiert werden....
    der punkt ist doch in wirklichkeit dass "mode" zu kaufen ganz offensichtlich nichts mehr mit dem bedürfniss seine blösse zu bedecken und sich ein bisschen zu schmücken zu tun hat! mindestens die hälfte (schätze ich jetzt mal) der mode-artikel die verkauft werden werden doch gekauft "weil sie ein schnäppchen waren"! ich bin sehr dafür das kleidung und schuhe etc. wieder richtig teuer wird. und zur vermeidung unnötiger zwischenhändler - 1 reicht doch - möglichst lokal hergestellt. natürlich müssen sich dann die ganzen "mädels" ein neues hobby suchen - aber die welt hängt so schief in den angeln, da findet sich sicher ein sinnvolles betätigungsfeld :-)
    das gilt übrigens für alle konsumartikel - also auch deko und haushalt....
    und wer wissen will wie ich das problem angehe: http://bahnwaerterhaeuschen.blogspot.de
    die einzelnen posts müsst´r euch schon selber raussuchen :-)
    nachhaltige grüsse! xxxx

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  23. Allesamt super Outfits - damit beweist du das Fair auch modisch ist :)
    Leibe Grüße
    Gusta

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  24. Ja Frau Rostrose!!!
    Hab ich dich doch jetzt erblickt - im Katalog!
    Fein!

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  25. that dress you have painted yourself is a work of art! amazing outfits, all of them.

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