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Freitag, 30. Oktober 2026

Sommerliche Tage 2026 #3 - der Rest vom Rückblick 🌞😎 und eine Vorschau

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Servus ihr Lieben, ...


... vielen, vielen Dank an euch alle für eure Besuche bei meinem Kanada-Asien-Reisebericht und euer tolles Feedback zum British-Columbia-Teil meiner Schilderungen. Es freut mich, dass ihr so gerne mit uns mitgewandert seid!

Bevor wir uns dem Asien-Teil meines 2025er-Reiseberichts zuwenden, möchte ich aber quasi noch den Sommer 2026 "abschließen". Im August gab es hier den ersten Teilrückblick auf unsere diesjährigen "sommerlichen Tage", im September den zweiten Teil. Inzwischen ist der Herbst schon so weit vorangeschritten, dass es allerhöchste Zeit wird, euch vom Rest zu erzählen. Also macht es euch gemütlich ☕: Es gibt jede Menge zu lesen und zu schauen 😎😊.


"André Heller Park" in Wien 

In meinem vorigen Sommer-Teilrückblick erzählte ich euch von einem Mural-Spaziergang mit Brigitte und Peter und erwähnte auch, dass wir an diesem Tag mit unseren Freunden noch eine andere Sehenswürdigkeit in Wien besuchten. Die Fotos von dem besonderen Ort, den es in dieser Form erst seit September 2025 gibt, habe ich mir für heute aufgehoben:  

Offiziell heißt die neue Kunsterlebnis-Oase an der Oberen Alten Donau Bank Austria Park, denn die Bank finanzierte die 14 zeitgenössischen Kunstwerke, die hier aufgestellt wurden. Umgangssprachlich wird der Park aber auch nach jenem Mann benannt, der für die künstlerische Leitung verantwortlich zeichnet: dem österreichischen Kunst-Tausendsassa André Heller. 
 
 
Hier der Übersichtsplan, das Tor "Eingang zu den Schätzen" von Monika GilSing und die geschwungene Sitz- und Liegelandschaft namens "Das Blatt" von Carmen Wiederin



 
Rund um die blattförmige Sitzlandschaft, entlang des Ufers und an weiteren Stellen des Parks wurden zusätzlich zum alten Baumbestand etwa 150 Jungbäume gepflanzt. Sie werden im Lauf der Jahre für angenehmen Schatten sorgen. Außerdem bieten einige Trinkbrunnen und Nebelstelen Abkühlung an heißen Tagen.
 
 


"Die Wasserwächterin" von André Heller
 
Auch diese vom Meister selbst gestaltete Symbolfigur des Parks ist mit moderner Verneblertechnik ausgestattet (mehr dazu HIER). Die vier Meter hohe Skulptur wird von einem über fünf Meter hohen Windspiel ergänzt. Als Schutzpatronin des Wassers knüpft sie an die mythologische Tradition der Flussgottheiten an.
 
 
Vom Park aus hat man einen guten Blick auf eines der Wahrzeichen Wiens, den Donauturm.

Insektenfreundliche, klimafitte Bepflanzung 
 
Zusätzlich zu den neuen Bäumen wurden rund 3.000 Quadratmeter Parkfläche mit Staudenbeeten und kleinen Sträucherinseln gestaltet. Die Pflanzen sollen Insekten Nahrung bieten und zugleich Hitze und Trockenheit trotzen.
 
 

 
 
Nicht nur die "Wasserwächterin" trägt ein Windspiel. Die chinesische Künstlerin und Landschaftsarchitektin Era Tsao hat gleich mehrere geschaffen, und wir sahen ihnen eine Weile fasziniert zu. Ihr Werk macht den unsichtbaren, schwerelosen Wind auf poetische Weise erlebbar: Er fließt wie ein Gedanke und lässt sich doch nicht festhalten. 
 
 


"Der Flüsterstuhl" von Moritz Misrahi
 
Zusammen mit Brigitte und Peter vergnügten wir uns eine Weile mit diesem „drahtlosen Telefon“ 😁 des Wiener Künstlers Moritz Misrahi, auch bekannt als moiz. Die beiden Flüsterstühle sind mit parabolischen Spiegeln ausgestattet, die Schallwellen bündeln. So lassen sich selbst leise gesprochene Wörter in der gegenüberliegenden „Schüssel“ gut verstehen. Das Werk funktioniert nur durch Interaktion - es ist eine Einladung, miteinander in Kontakt zu treten. 
 
 
 
 

"Foundations" von Marek Zyga
 
Bei dieser Bronzefigur geht es zwar ebenfalls ums Kommunizieren, aber eher um die Last der Kommunikation. Der polnische Künstler Marek Zyga verwendet Buchstaben als Symbol für die Bedeutung zwischenmenschlicher Verständigung - gerade in einer Welt, in der Menschen sich immer häufiger voneinander entfernen und aneinander vorbeireden. 
 






"The Guardian" von Elmgreen und Dragset

Die folgende Figur des Künstlerduos Elmgreen und Dragset scheint an Kommunikation und Wachehalten nicht allzu sehr interessiert zu sein. Statt nach draußen auf die Umgebung zu blicken, richtet dieser Rettungsschwimmer seine Aufmerksamkeit auf ein Buch. Vielleicht hebt er aber doch gelegentlich den Blick, um sich in der Spiegelung der untergehenden Sonne zu vertiefen. 

 

 
"Märchenbach" von Peter Pongratz
 
Das wellenförmige Bodenmosaik ist von Kindheitserinnerungen des österreichischen Malers und Bühnenbildners Peter Pongratz geprägt: Er erinnert sich an ein kleines Bächlein, das hinter dem Haus seines Großvaters in einer Grazer Vorstadt floss. 
 

 
"Atemluft" von Xenia Hausner 

Xenia Hausners erste plastische Arbeit thematisiert unseren oft zynischen und wirklichkeitsfernen Umgang mit den schwindenden natürlichen Ressourcen und den damit verbundenen Überlebenskampf. Durch den Spiegeleffekt werden auch wir Betrachtenden Teil des Werks - und zugleich mit unserer Rolle als mögliche Verursacher und Betroffene konfrontiert. 
 
 
Unten links: zwei Schwäne überfliegen die Alte Donau

 
... und weitere Werke

In der folgenden Collage seht ihr „Vienna Mountain“ von Ugo Rondinone und „Die Geschichtenerzählerin“ von Edgar Tezak.

Ich habe nicht alle 14 Kunstwerke fotografiert - einige wenige sind mir entgangen. Ihr könnt die fehlenden aber HIER betrachten. 

 

Abendhimmel

Als wir den Park verließen, konnten wir diesen wunderschönen Sonnenuntergang bewundern. Ein Kunstwerk, das keiner näheren Beschreibung bedarf:


 
 
Genüsse
 
Und hier habe ich noch eine Collage mit Fotos vom Anfang und vom Mittelteil unseres Treffens mit Brigitte und Peter: Denn bevor wir mit den beiden losfuhren, um die Murals in Wien Döbling zu sehen, gab es in ihrem Garten noch Eiskaffee für uns vier - diesen verlinke ich bei T Stands For Tuesday. 
 
Und bevor wir dann zum André-Heller-Park aufbrachen, gönnten wir uns noch ein Mittagessen im urig-nostalgischen Salettl!Salettl!. Das Lokal ist ein besonderer Treffpunkt in Döbling: Der 1932 im Art-déco-Stil erbaute Pavillon diente ursprünglich als Milchtrinkhalle und ist heute ein Kultlokal mit entspannter Atmosphäre und gutem Essen.
 
 
 



Spaziergang beim Schloss Vösendorf

 
Im Sommer 2026 hatten wir eine Reihe von Terminen, die größtenteils (aber nicht ausschließlich) mit dem Ableben meiner Schwägerin zu tun hatten. Einer davon führte uns zum Schloss Vösendorf, in dem sich heutzutage ein Gemeindeamt befindet. 
 
Das Schloss, dessen Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen, erhielt sein heutiges Aussehen im 17. Jahrhundert. (Mehr darüber HIER.) 
 
 
Frau Rostrose beim Bäumekuscheln im Schlosspark 🌳💚😊
Das hübsche Schloss von außen und innen
 

Klosterpark in Wiener Neudorf

 
Auch die Fahrt nach Wiener Neudorf ergab sich aus einem Termin. Da wir etwa eine halbe Stunde zu früh dran waren, nützten wir die Zeit für einen Spaziergang durch den dortigen Klosterpark.

Der ökologisch gepflegte Park bietet mit seinen Wiesen, Hecken und Obstbäumen Lebensräume für zahlreiche Tiere und Pflanzen. 

 
Oben links: Rosskastanie (Aesculus); der Falter wurde von Google Lens als Weißer Waldportier (Brintesia circe) bestimmt; unten rechts: Sommerlinde (Tilia platyphyllos)
 

Direkt neben dem Park entdeckten wir eine ehemalige Klosterkirche aus dem Jahr 1855. Sie beherbergt bedeutende Fresken im Stil der Nazarener, ist jedoch wegen ihrer Baufälligkeit nicht zugänglich. Eine Generalsanierung würde mindestens fünf Millionen Euro kosten.

Bei meinen Recherchen erfuhr ich, dass die Wandmalereien von Schwester Maria Kastner stammen; sie schuf sie im späten 19. Jahrhundert. Als Tochter des Malers Josef Kastner erlernte sie das Handwerk in der väterlichen Werkstatt, denn Frauen durften damals nicht an Kunstakademien studieren. Später bot ihr das Klosterleben eine der wenigen Möglichkeiten, ihre künstlerische Begabung weiterzuentwickeln und dieses monumentale Werk zu verwirklichen.

 
 
 
 
Der bedeutende österreichische Künstler Ernst Fuchs war von den Fresken begeistert und wollte sie Anfang der 2000er-Jahre restaurieren. Dazu kam es nicht mehr. Wie ein Artikel aus dem Jahr 2021 zeigt, gestaltete sich auch die Suche nach EU-Fördermitteln schwierig.

Damit bleibt die Zukunft der inzwischen entweihten Kirche ungewiss. Werden sich Förderer finden, die das Gebäude und seine wertvollen Malereien retten? Oder werden sie dem Verfall überlassen?

Hier unten bekommt ihr einen kleinen Einblick ins Innere. Wäre es nicht unendlich schade, wenn diese riesige Bilderwelt, die eine begabte Frau unter schwierigen Umständen geschaffen hat, einfach aufgegeben würde?


Bildquellen und weitere Informationen: KLICK, KLICK und KLICK

 

Wiedersehen mit Angie

 
Wer in meinem Blog schon länger mitliest, erinnert sich vielleicht daran, dass ich 2024 mehrere Tage lang bei den Dreharbeiten zum Spielfilm "Welcome home, Baby" als Komparsin dabei war. Dort lernte ich Angela kennen, und wir konnten einander auf Anhieb gut leiden. Bei einem Casting für einen anderen Dreh trafen wir uns wieder. Diesmal war auch Edi dabei, und wir drei hatten so viel Spaß miteinander, dass wir beschlossen, in Kontakt zu bleiben, obwohl wir nicht gerade „um die Ecke“ wohnen.

In den vergangenen zwei Jahren hatten Edi und ich aus verschiedenen Gründen weder Zeit noch Energie für Komparsenjobs. Als Angie mich aber fragte, ob wir uns im August beim Streetfood-Festival in Ebreichsdorf treffen wollten, wo ihr Sohn mit einem Foodtruck vertreten war, waren wir sofort dabei. So verbrachten wir einen tollen und lustigen Nachmittag miteinander.

 
Auf dem unteren Gruppenselfie ist auch Angies Sohn zu sehen. Das obere Foto hat er aufgenommen.
 

Im Landhauskleid nach Wiener Neustadt

 
Ein weiterer Termin führte uns nach Wiener Neustadt. Bei dieser Gelegenheit beschloss ich, mal zu probieren, ob mir mein (aus "figürlichen Gründen" 😉) schon jahrelang nicht mehr getragenes Landhauskleid (second-hand gekauft 2016 im Henry-Laden) noch passt. Wie ihr seht, sitzt es jetzt wieder wie angegossen 🎉.
 
 


Ein prächtiges, großformatiges Mural konnte ich in Wr. Neustadt ebenfalls fotografieren. Es entstand 2023 im Rahmen des Bold Arts Festival und stammt von Nadine Werjant. Laut Beschreibung der Künstlerin zeigt das Wandbild „... eine moderne Unterwassergöttin und die Bedeutung von Wasser als Quelle des Lebens, der Kreativität und der Inspiration“.


 

Wanderung bei der Wiener Hütte

 
Wenigstens dieser Ausflug hatte einmal nichts mit einem Pflichttermin zu tun. Ende August wollten wir einfach einen schönen, sonnigen Tag für etwas Wienerwaldgenuss nützen 😎. Die Wanderwege rund um die Wiener Hütte kenne ich schon seit meiner Kindheit - es ist einfach immer wieder schön dort! 
 
 
 

 

Die Wiener Hütte selbst ist schon lange in anderem Besitz als in meinen Kindheitstagen, aber von einigen Geburtstagsfeiern mit der Familie weiß ich, dass man dort auch gut essen und trinken kann. Und das haben wir nach unserer Wanderung getan 😊.

 
 
 

Augarten und Porzellan-Museum

Der nächste Ausflug - diesmal in die Leopoldstadt, den 2. Wiener Gemeindebezirk - kam abermals als Nebeneffekt eines Termins zustande: Wie so oft, beschlossen wir das Notwendige mit dem Angenehmen zu verbinden. 

Ich wollte schon lange mal nicht nur durch den Augarten spazieren, sondern mir endlich auch das Schloss Augarten mit dem dortigen Porzellanmuseum ansehen. Immerhin hat mein Großonkel vor langer, langer Zeit als Chauffeur für die Porzellanmanufaktur gearbeitet und durfte dort Geschirr und Dekorationsgegenstände zum Mitarbeiterpreis erstehen, weshalb ich auch ein paar Augarten-Porzellan-Teile von meiner Oma geerbt habe. Mit der NÖ-Card ist ein Besuch pro Jahr sogar gratis!

Es folgen ein paar Impressionen von unserem Besuch - wenn ihr mehr sehen wollt, klickt z.B. HIER.
 
 

 
Ein kleiner Rundgang durch den Augarten selbst durfte aber natürlich auch nicht fehlen: 
 

 

 
Abgesehen von der hübschen, bienenfreundlichen Bepflanzung des Parks fallen dort vor allem zwei nicht besonders attraktive Stahlbetontürme auf. Es handelt sich dabei um zwei Flaktürme aus dem Zweiten Weltkrieg.
 
 

 
Der runde Turm auf den Bildern von Edi und mir ist der ehemalige Gefechtsturm. Den ehemaligen Leitturm im Augarten könnt ihr sehen, wenn ihr HIER klickt. 
 
Die Türme dienen heute, wie auf der Tafel unten zu lesen ist, "als Mahnmale an die massenhafte Ausbeutung, Entwürdigung und Vernichtung von Menschen im Nationalsozialismus". Ich wünsche mir so sehr, dass solche Zeiten nie wieder kommen!
 
 

 

Mural „On the way to...“ 

Ebenfalls im 2. Bezirk konnte ich aus dem Auto heraus dieses Mural fotografieren, das der Wiener Streetartist RUIN im Rahmen des Calle Libre Festivals 2024 gemalt hat. 

Laut einer Beschreibung auf Instagram steht das Mural für Menschen, die ihre Heimat und Gemeinschaft verloren haben und nun nach Zugehörigkeit suchen. Der erschöpfte Reiter verkörpert ihren beschwerlichen Weg, der Fisch die Freiheit der Gedanken und die Möglichkeit, einen neuen „Schwarm“ zu finden. Denn Gemeinschaft ist keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas, für das wir uns einsetzen müssen.



 

Schöne Schilder - und noch ein Mural 

In der unteren Collage seht ihr die hübsch gestalteten Tafeln im Eingangsbereich vom Kinogarten am Augarten. (Das würde uns auch mal gefallen. Aber leider beginnen die Filme dort immer so spät am Abend, dass es für uns zu anstrengend wäre, danach noch nach Niederösterreich zurück zu fahren. Doch für Wiener und Wien-Urlauber ist das bestimmt ein guter Sommer-Tipp!)

Außerdem seht ihr in dieser Collage ein weiteres Mural, ebenfalls von Nadine Werjant, deren moderne Unterwassergöttin ich euch weiter oben gezeigt habe. Das Wandbild wurde von den Österreichischen Bundesbahnen zum Internationalen Frauentag 2023 in Auftrag gegeben. Da ich es wieder aus dem fahrenden Auto fotografiert habe, ist es nicht vollständig zu sehen. In seiner ganzen Größe könnt ihr es HIER bewundern und mehr darüber erfahren.

 


Die Hosenzwillinge spielen Herbst

Zu guter Letzt habe ich drei Fotos für euch, die zwar nicht im Sommer, aber an einem sommerlichen Herbsttag entstanden sind, genauer gesagt am 3. Oktober 2026. Zu dieser Zeit unternahmen Edi und ich nämlich eine kleine „Süddeutschland-Tournee“ 😉.

Der eigentliche Anlass für unsere achttägige Deutschlandreise war ein Konzert in Aschaffenburg. Doch darüber erzähle ich euch ein andermal mehr. Jedenfalls fanden wir, dass sich der Konzertbesuch wunderbar mit dem einen oder anderen Freundestreffen verbinden ließe.

So trafen wir in Regensburg die ehemalige Bloggerin Tatjana und in Mannheim meine langjährige Blogfreundin Tina, die ich auch schon in Bangkok, München und Wien  getroffen habe 😁. Wie manche von euch wissen, sind Tina und ich "Hosenzwillinge". Da wir beide gern mit Mode spielen, schlug ich vor, bei Tina ein Shooting zu machen: Jede von uns sollte ihre sommerliche Blätterhose auf individuelle Weise herbstlich stylen.


Die Hosenzwillinge in Mannheim 😊: Die tollen Fotos stammen von Tinas Göttergatten Uwe, und eine kleine, fellige Fotobomberin gab es auch: Hündchen Leila.


Tina wählte ein grünes Langarmshirt und darüber ihre schöne senfgelbe Jacke. Dazu gab’s natürlich wieder passende Accessoires, die sie euch in ihrem Blog vielleicht genauer beschreiben wird. Ich kombinierte ein rostrotes Top mit meinem aus Japan mitgebrachten Seiden-Haori, den ich mit einem taupefarbigen Bindegürtel gebändigt habe. Dazu kamen mein grünes Barett und meine taupefarbigen Raulederstiefletten.

Was wir nicht ahnen konnten: An diesem Tag herrschte keineswegs Herbstwetter 🌞😎 und unsere Kleidung war eigentlich viel zu warm. Trotzdem hat unser Hosenzwillings-Outfit-Shooting großen Spaß gemacht! 

Bei Tina gibt es schon mehr von unseren beiden Treffen am 3. und 4. Oktober zu sehen. Klickt HIER und HIER.

Und ich verabschiede mich für heute wieder ganz herzlich von euch! Passend zu meiner Kimono-Jacke 👘 lade ich euch beim nächsten Mal zu einer virtuellen Reise nach Japan ein 🇯🇵😉 

  

Liebste Rostrosen-Grüße,

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: 

 

PS: Eine Petition habe ich auch mal wieder für euch: 

  

Foto von HIER

 

🐺 Obwohl der Wolf EU-weit als geschützte Art gilt, wird er in Österreich weiterhin illegal abgeschossen – und das völlig wirkungslos für die Landwirtschaft. Jedes Jahr sterben 15-mal mehr Schafe und Ziegen auf Österreichs Almen durch Unfälle, Krankheiten oder Abstürze als durch den Wolf. Dennoch ist der Wolf der Sündenbock. Dabei ist die Lösung längst bekannt: Herdenschutz.

Ein stabiler Wolfsbestand schützt nicht nur die Wölfe, sondern auch die Landwirtschaft. Etablierte Rudel verteidigen ihre Reviere und halten unerfahrene Jungtiere oder Durchzügler fern – jene, die am ehesten Nutztiere reißen.


HIER geht's zur Petition #TeamWolf – Für ein faires Miteinander.

 

Mittwoch, 21. Oktober 2026

Reisebericht 2025 – Sasquatch, heiße Quellen und ein Kürbisfest 🎃🇨🇦

>>HIER<< kommt ihr zum gesammelten Reisebericht "Von Kanada 🍁 bis Asien 🎋". 

 

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 🍁🍁🍁

Hello, meine Freunde und Reisegefährten, ...

... ich danke euch sehr für eure lieben Kommentare zu meinem vorigen Reisebericht 2025 – Kekuli Bay - Spion Kop - Othello Tunnels 🇨🇦. Wie schön, dass auch euch die Landschaft so sehr begeistert hat wie uns. Am Ende des heutigen Kapitels ist es leider schon an der Zeit, von Kanada Abschied zu nehmen - aber seid versichert, dass auch unser Reisemonat in Asien noch jede Menge Highlights bieten wird! 

Doch heute genießen wir noch einmal British Columbia - hier unten seht ihr schon mal, in welch wunderschöner Kulisse wir die nächsten beiden Tage verbracht haben:

 

 

5.-7. Oktober 2025 - Harrison Hot Springs 💦

Auf unserer Suche nach einem lohnenden Ziel in relativer Nähe zu Vancouver kam uns dieser Erholungsort an der Südspitze des Harrison Lake unter: Harrison ist etwas weniger als vier Autostunden vom Lake Country und etwas mehr als anderthalb Stunden von Vancouver entfernt. Wie der Beiname "Hot Springs" verrät, gibt es hier Thermalquellen; diese waren den First Nations bereits lange vor der Entstehung des heutigen Ortes bekannt und wurden von ihnen verehrt und genutzt.

Mehr über den Ort, seine Geschichte und die beiden Quellen, die laut Wikipedia zu den mineralhaltigsten der Welt gehören, könnt ihr HIER und HIER in deutscher und HIER in englischer Sprache nachlesen.

 

 Was für traumhafte Ausblicke auf den See und die bewaldeten, schneebedeckten oder von Gletschern gekrönten Berge!

 

Falls ihr euch fragt, was dieses kleinere, dem See vorgelagerte Gewässer ist, das in den folgenden beiden Collagen zu sehen ist - es handelt sich dabei um einen künstlich angelegten Teich mit Springbrunnen. Ihr könnt ihn auf dieser Luftaufnahme - KLICK - genauer betrachten. Ich nehme an, er wird zumindest zum Teil mit dem Thermalwasser gespeist - jemand erzählte uns, dass er wärmer ist als der Harrison Lake und für jene Besucher angelegt wurde, denen das Wasser im See zu kalt ist.
 

 
Blick auf die Hotelzeile mit malerischer Bergwelt dahinter und auf den künstlichen Teich. Die schlauen Kanadagänse scheinen das wärmere Wasser ebenfalls zu bevorzugen:
 

 

  

Im Harrison Lake sah man zu dieser Jahreszeit außer vereinzelten Motorbooten nur das eine oder andere Kanu. Für mich ist dieser Anblick "Kanada pur" 🤩! 
 

Unser Hotel und "leibliche Genüsse" in Harrison 😋

 
Unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte war das Hot Spring Villa Hotel. Hier bekamen wir auch gutes Frühstück und Abendessen - einmal waren wir allerdings Griechisch essen in Milos Greek Taverna und das war nicht nur "gut", sondern extrem kösltich - vor allem die Riesengarnelen in Knoblauch-Butter 🍤!
 

Seht ihr das Weinglas im Foto unten links, das sich in der Tischplatte spiegelt? Und rechts Wasserglas und Weinglas - beides für Elizabeth 🍷🥃!
 

Auf Sasquatchs Spuren 👣

 
In meinem vorigen Blogbeitrag habe ich manche meiner LeserInnen neugierig gemacht, weil ich "die mögliche Begegnung mit einer legendenumwobenen Gestalt" erwähnte. 
 
Gemeint ist damit ein Wesen, das einige von euch vermutlich unter dem Namen Bigfoot kennen, das in Kanada aber eher als Sasquatch*) bekannt ist. In der Gegend um Harrison Hot Springs soll dieses behaarte Riesenwesen schon seit alter her unterwegs sein. Und das ist keine "Erfindung" des örtlichen Tourismusverbandes - auch wenn dieser die Geschichten natürlich geschickt zu nutzen weiß 😉.
 
*) Die Bezeichnung Sasquatch gilt als anglisierte Wiedergabe des Wortes Sasq’ets aus der Sprache der Sts’ailes First Nation. Es wird häufig mit „haariger Mann“ übersetzt. Die Sts’ailes erzählen seit Generationen von diesem Wesen, das zwischen der sichtbaren und der spirituellen Welt wechseln kann.
 
 
Dass Bigfoot ein Horror-Monster sein soll, ist natürlich hanebüchener Unsinn! In den überlieferten Lehren der Sts’ailes gilt Sasq’ets als Hüter des Landes. (KI-generiertes Bild)

 
1929 machte der Autor und Regierungsmitarbeiter J. W. Burns die Geschichten durch einen Zeitschriftenartikel einem breiteren Publikum bekannt. Seither wurden immer wieder angebliche Sichtungen gemeldet, die jüngsten laut örtlicher Tourismusorganisation noch 2009! 
 
Bewiesen ist damit natürlich nichts - aber Harrison Hot Springs hat seinen legendären Mitbewohner längst ins Herz geschlossen. Heute begegnet man ihm auf Schildern, als Statue, im Museum und in den Souvenirläden.

Nun, und wie ihr dem Schild entnehmen könnt, gibt es bei Harrison auch einen Sasquatch Provincial Park! Dort wollten wir uns natürlich auch selbst auf die Suche nach diesem geheimnisvollen Geschöpf machen!
 
 
 

 
All jene unter euch, die unseren beiden kanadischen Bären-Abenteuern gefolgt sind (KLICK und KLICK), werden sich wohl auch noch daran erinnern, dass meine Bärensocken aus dem Arbesbacher Bärenwald wahre Glücksbringer 🍀🐻 waren. (Das ist zwar nicht wissenschaftlich erwiesen - doch ich bin davon überzeugt, dass meine Socken die Chancen auf Bärensichtungen erhöht haben.) 
 
Da traf es sich für unser neuestes Vorhaben doch prima, dass ich inzwischen auch stolze Besitzerin von Sasquatch-Socken war 😁👍! In meinem 2. British-Columbia-Kapitel erzählte ich euch von unserem Ausflug nach Horseshoe Bay: Dort stöberten wir in einem Laden mit kunstgewerblichen indigenen Arbeiten und erstanden neben kleinen Geschenken auch ein Paar "Sasquatch Art Socks" von Coast-Salish-Künstlern für mich. Und in die schlüpfte ich, bevor wir uns auf unsere nächste Wanderung begaben  🧦🌲!
 
 
Schick, oder? 😊🧦

 

Der Parkplatz war verwaist, und auch sonst gab es keine Zeichen von menschlicher Anwesenheit im Sasquatch Provincial Park. Ob das an der nicht näher definierten Gefahr lag, die laut dem Schild vom Hicks Dam ausging? Oder von den Bären, vor denen auf einem anderen Schild mal wieder gewarnt wurde?

Ich hatte keine Bärensocken an, also konnten wir davon ausgehen, dass uns keins dieser Tiere begegnen würde 😉 - aber wer weiß, ob jeder angebliche Bär auch wirklich ein Bär war... Vor dem Sasquatch fürchteten wir uns jedenfalls nicht - der soll ja zu Menschen, die dem Wald nichts Böses tun 🌲, eher freundlichen Gemüts sein.*) Deshalb fehlte wohl auch ein Sasquatch-Warnschild wie dieses hier (KLICK).
 
*) Manch ein Horrorfilm behauptet zwar das Gegenteil - aber in indigenen Geschichten gilt Sasquatch (sowohl in seiner männlichen als auch weiblichen Verkörperung) als Symbol für den Einklang mit der Natur und wird in Tänzen und Kunstwerken geehrt statt gefürchtet. Die Vorstellung vom blutrünstigen Monster ist eine Erfindung der modernen Unterhaltungsindustrie und der Sensationspresse des 20. Jahrhunderts.  
 
 


Wir hielten Ausschau:
War da nicht ein Schatten?
Raschelte da nicht etwas im Gebüsch?
Versteckte sich etwas hinter den Bäumen? 
 

 
Das Einzige, was definitiv raschelte, war da und dort ein Vogel. Und einen davon konnten wir sogar fotografieren - einen Diademhäher (Cyanocitta stelleri)! Er war nicht so blitzblau wie der, den wir auf Vancouver Island gesehen hatten, aber wir freuten uns dennoch sehr über die Sichtung. Jeder von uns konnte ein schnelles Foto schießen, dann hob der hübsche Vogel auch schon wieder ab und flog davon.
 
Viel einfacher zu fotografieren (aber - da sie nicht raschelte - nur mit etwas Aufmerksamkeit zu entdecken) war hingegen die wollige Raupe des Isabella-Tigerfalters (Pyrrharctia isabella).
 

 

Auch bei dem idyllischen See im Provincial Park (Hicks Lake) konnten wir Sasq'ets nicht entdecken - nicht einmal mit dem Tele... Aber vielleicht hatte er sich ja zwischen den unzähligen Nadelbäumen versteckt? Er gilt ja als extrem zurückgezogen und scheu. Oder er war ins Wasser gegangen und dort untergetaucht? Wie auch immer, uns gefiel es an dem See sehr!
 

 
Nach unserem Ausflug kehrten wir nach Harrison Hot Springs zurück, gönnten uns dort eine Eiscreme - und da war er plötzlich! Angelockt von meinem Eisbecher 🍦: der zottelige Mann aus dem Wald! Falls ihr es nicht glaubt - hier ist der Beweis:
 
 
Der Sasquatch war ziemlich scharf auf mein Eis 😁😎 (KI-generiertes Bild)

 

Leider war der Moment sehr rasch vorbei, denn wie vorhin erwähnt, kann der scheue Waldmensch zwischen der sichtbaren und der spirituellen Welt wechseln. Und so war er kurz nach diesem Foto - schwuppdiwupp - wieder verschwunden!   

... nun ja, oder so ähnlich 😉. Mit einem Wimpernschlag war der Sasquatch jedenfalls viel kleiner, als euch das obige Bild weismachen will, er wirkte auch viel weniger lebendig - und auch mein Eisbecher war nicht so voll gefüllt... (was vielleicht daran lag, dass ich dem Burschen etwas von der gekühlten Leckerei abgegeben habe 🍦😋....) Aber ihr seht in der unteren Collage, dass ich tatsächlich meine Sasquatch-Socken anhatte 😊🧦.


 
 
Falls ihr mehr über den Sasquatch oder Sasq’ets erfahren wollt, habe ich hier vier Quellen für euch, die mir bei meinen Recherchen sehr geholfen haben:

- Tourism Harrison: Our Sasquatch - die regionalen Legenden, Mystery Valley und die gemeldeten Sichtungen bis 2009 
- National Geographic Traveller: Is Sasquatch real? - ein aktueller, gut lesbarer Artikel mit einem persönlichen Bericht und dem historischen Rückblick auf 1929
- Sts’ailes: Comprehensive Community Plan - die Perspektive der Gemeinschaft selbst auf die kulturelle und spirituelle Bedeutung des Sasquatch 
- In Forks, Washington Sasquatch legend rooted in Indigenous culture - Youtube - Für die indigenen Völker ist der Sasquatch kein Monster, sondern ein spirituelles Naturwesen, dessen traditionelle Geschichten Kindern seit Generationen Respekt und Verantwortung vermitteln.
 
🍁🍁🍁 
 
Nachdem wir noch ein bisschen Hafenstimmung am See genossen hatten... 
 
 
 
 
 
... wollten wir natürlich auch eine der heißen Quellen kennenlernen, für die der Ort bekannt ist. Ich hatte zwar Fotos von natürlichen Wasserbecken gesehen, aber diese waren bei unserem Besuch nicht auffindbar. 
 

Erst später erfuhr ich, dass die frei zugänglichen Badebecken, bekannt als Hobo Hot Springs, im Oktober 2024 ohne die erforderliche behördliche Genehmigung mit Erde und riesigen Felsbrocken zugeschüttet worden waren! Diese Becken waren bei Einheimischen wie Besuchern beliebt gewesen!

Der Bürgermeister von Harrison Hot Springs machte öffentlich das nahe gelegene Harrison Hot Springs Resort dafür verantwortlich. Wer die Zuschüttung genau veranlasst hatte, ist anhand der veröffentlichten Berichte nicht abschließend geklärt, aber ich muss gestehen: Nachdem ich von dieser Geschichte erfahren habe, war ich richtig froh, dass wir nicht im großen Resort abgestiegen waren! Ein schaler Nachgeschmack bleibt, wenn ein Ort mit einer so langen indigenen Geschichte und einer Bedeutung für die Bevölkerung auf diese Weise zum Schauplatz eines solchen Konflikts wird. 

Abgesehen von den Badeanlagen des Resorts, die ausschließlich Hotelgästen offenstehen, blieb das  öffentliche Bad für uns die einzige Möglichkeit, das heiße Mineralwasser der Quellen zu erleben.
 

 
 
 
Zwar badeten wir dort nicht in romantischer Naturkulisse, sondern in einem ganz klassischen Hallenbad mit Wasser aus den heißen Quellen. Dieses Erlebnis wollten wir uns aber trotzdem nicht entgehen lassen.

Edi sollte auch gleich ein Foto von mir im Becken machen. Das Foto war im Kasten, bevor die Badebild-Zensur eingriff! 😁📸 Außer mir sind darauf keine Badegäste zu sehen - und für mich ist es eine kleine Erinnerung an ein sehr heißes Bad 🥵! (Wobei wir in Japan dann noch heißer gebadet haben - aber das ist eine andere Geschichte, über die ich euch ein andermal erzählen werde.) 

🍁🍁🍁 

Damit sind unsere zwei Tage in Harrison Hot Springs schon fast zu Ende. Es fehlt nur noch diese Collage mit Fotos von einem traumhaften Sonnenuntergang am Harrison Lake. Und ich finde, der Himmel passt farblich wunderbar zu meinem nächsten Thema - Kürbisse 🎃😊!

 


🎃🍁🎃 

7. Oktober 2025 - Pumpkin Patch in Richmond

Am nächsten Morgen fuhren wir unserem letzten kanadischen Ziel entgegen - Richmond, eine Stadt im Großraum Vancouver, in der sich auch der internationale Flughafen befindet. Für unsere letzte Nacht in Kanada hatten wir uns nämlich eine Unterkunft in Flughafennähe gesucht.

Dass uns auf der Fahrt dorthin ausgerechnet eine Baustelle zu einem kunterbunten Kürbisfest mit Halloween-Flair führen würde, war allerdings nicht geplant! 🎃😉 Edi hatte sich wegen der Baustelle in einer falschen Spur eingereiht und musste abbiegen, obwohl wir laut Navi geradeaus hätten fahren sollen. Beim Versuch, wieder umzudrehen, entdeckten wir plötzlich ein Schild mit der Aufschrift „Welcome to the Pumpkin Patch“. Ich sah Edi an und meinte: „Weißt du was? Wenn wir schon einmal da sind, können wir uns das doch gleich ansehen!“



 
Gesagt, getan! Und wie ihr euch bei den folgenden Fotos vermutlich denken könnt, war ich gleich in meinem Element: Denn über Viecher freue ich mich immer 🐑🐐🐓!


Herr Hahn bot uns sogar eine richtige Show!

Ich mischte mich für ein kleines Shooting unter diese märchenhafte Szenerie aus sonnenblumengeschmückten Bäumen, Maisähren und Kürbissen ...
 
 
 
 
 
... es gab aber auch Gestalten, die auf den ersten Blick deutlich weniger vertrauenerweckend wirkten, aber zum Glück dennoch freundlich waren - wie die beiden musizierenden Knochenmänner, Fräulein Skelett im schicken Kleid oder die zwei Hexen, mit denen ich mich auf Anhieb gut verstand, denn gleich und gleich gesellt sich gern 😉.
 


 
Ein kleiner Zug fuhr durch eine Art "Geisterstadt", in der sich Gevatter Tod im Gitarrespielen versuchte, Frankensteins Monster offensichtlich aus dem Gefängnis ausgebrochen war und zwei Zombies vor dem Saloon Getränke mixten. 
 

 
 
Vor dem umherlaufenden Maiskolben musste sich niemand fürchten, und die Adler-Familie aus Plastik sowie der abgehackte Fuß neben den Kürbissen konnten auch niemanden ernsthaft erschrecken. Die Musikanten rechts waren allerdings aus Fleisch und Blut und sorgten für wirklich gute Stimmung 🎸🎶.
 

 

 
Begeistert hat uns der entzückende Oldtimer - ein Ford Modell T (auch als Tin Lizzy oder Blechliesel bekannt und laut einem Schild 102 Jahre alt):
 

 

 
Nachdem wir uns dort auch noch eine Bratwurst gegönnt hatten, beschlossen wir, dass es an der Zeit ist, vor dem Einchecken in unser Quartier noch einen Abstecher zu einer Shoppingmall am Flughafen (McArthurGlen Designer Outlet Vancouver Airport) zu unternehmen, da Edis helle Wanderhose schlimme Auflösungserscheinungen zeigte. Und tatsächlich fand er im zweiten Shop eine neue helle Hose, die ihm passte und das auch noch zu einem guten Preis!
 
 
 

 

Dann bezogen wir unsere Unterkunft für die Nacht von 7. auf 8. Oktober 2025 - das Royalty B&B in Richmond. Es ist ein Haus voller Erinnerungsstücke, wie ihr z.B. auf dem Wohnzimmerfoto an den zahlreichen Bildern an den Wänden sehen könnt. Originell fanden wir unter anderem die vielen Geldscheine aus aller Herren Länder, die unter der transparenten Tischdecke im Frühstücksraum ausgestellt waren. Dabei entdeckten wir zu unserer Freude auch ehemaliges österreichisches Geld aus der Zeit vor der Euro-Einführung - nämlich eine 100-Schilling-Note*) mit der berühmten Malerin Angelika Kauffmann (1741-1807)! 

*) Ich gebe zu, dass mir die 100- und die 1000-Schilling-Noten sehr fehlen, denn auf beiden waren starke Frauen mit Österreich-Bezug zu sehen. Der 1000-Schilling-Schein zeigte Bertha von Suttner (1843-1914), die bekannte Pazifistin und Nobelpreisträgerin.
 

 

 

Nachdem wir unsere Taschen im Zimmer deponiert hatten, wollten wir noch ein bisschen die Gegend erkunden und auch noch eine Kleinigkeit essen. Viel gab es dort in der Gegend nicht, aber das Internet zeigte uns ein asiatisches Lokal an, das geöffnet hatte. 

Auf dem Weg dorthin entdeckten wir abermals etwas mit Bezug zu unserem Heimatland: Eine rot-weiß-rote Flagge, die den Sitz des Austria-Vancouver-Clubs markierte 🇦🇹, und blumengeschmückte Fenster mit verzierten Fensterläden, die ein bisschen an ein Tiroler Landhaus erinnerten! Da mussten wir natürlich näher rangehen und nachsehen, ob vielleicht zufällig jemand anwesend war. 

Aber leider - die Türen waren verschlossen. Allerdings entdeckten wir eine Speisekarte für den Oktober 2025 neben dem Eingang - und darauf war zu lesen, dass wir das Oktoberfest nur um drei Tage verpasst hatten. Außerdem waren auf dieser Speisekarte verschiedenste österreichische Küchenklassiker vertreten - an erster Stelle natürlich Schnitzel mit Erdäpfelsalat.

Tja, ihr Lieben, und was soll ich sagen: Ab diesem Tag hatte ich für den Rest der Reise mächtigen Appetit auf ein Wiener Schnitzel 😋... und (was ziemlich selten bei mir vorkommt) auch ein gewisses Heimweh. 

 

An einem bestimmten Wort in der Speisekarte erkennt man übrigens, dass im Club wohl auch Menschen mit deutschen Wurzeln vertreten sind. (Und wer weiß, vielleicht haben sich im Lauf der Jahre ja auch österreichische und deutsche Herzen gefunden 😉.) Hier ein kleiner "Sprachkurs": Was in Deutschland "Kassler" genannt wird, heißt bei uns in Österreich "Geselchtes" oder (lautschriftlich) "Xöchts" 😜.

 

Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, habe ich sowohl den Schnitzelguster als auch das Heimweh nicht überhand nehmen lassen. Und gut war's - denn es gab noch vieles zu erleben in den kommenden Wochen... Spannendes, Schönes und Unerwartetes! Manchmal auch Schwieriges, und nicht alles davon fühlte sich super an - doch es wurden Geschichten daraus. Und jetzt, nachdem rund ein Jahr vergangen ist, kann ich euch versichern, dass ich keine davon missen möchte.

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Kanada hat jedenfalls unser Herz erobert 🤍 - und daher möchte ich zum Abschied von diesem wunderschönen Land nochmals im Großformat das Foto des spiegelnden Herzens 🤍 posten, das wir im McArthurGlen Designer Outlet aufgenommen haben.
 

  

 

Beim nächsten Mal kommt voraussichtlich mein letzter Rückblick auf unsere sommerlichen Tage - und dann... treffen wir einander in Japan wieder. Und auch, wenn es dort keine besonders hohe Wiener-Schnitzel-Dichte gibt 😉😜 (und wir ja vor allem Interesse daran hatten, die japanische Küche zu genießen) ist es ein wunderschönes Land, das uns viel bieten konnte! Also, bleibt dran!

 

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Ganz herzliche Grüße 
- und auch schon mal (für die Österreicher unter euch) 
einen schönen Nationalfeiertag
und für alle, die es feiern:
 
 

HAPPY HALLOWEEN 

 🎃🧛‍♂️👻

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: