Montag, 13. Januar 2014

Südindien 5. Kapitel - Mysore, Teil 3

Namaste und Namaskaram, ihr Lieben!

Vielen lieben Dank für eure lieben Worte zu meinem Katzen- und "Schweinehund"-Posting
- ich freue mich, dass ich euch damit gut unterhalten und auch etwas blauen Himmel senden konnte!
Und ich freue mich auch sehr über meine neuen Leser/innen! Herzlich willkommen!!!!

In meinem heutigen Indien-Post ist der Himmel nicht ganz so blau wie neulich hierzulande, denn
an diesem Novembertag war es in Kerala etwas dunstig. Aber schön ist es dennoch gewesen -
und auch Tiere gibt es wieder zu sehen, wenngleich diesmal keine Katzen... Kommt und schaut! :o))

Es ist immer noch der 4. Tag unserer Reise:
Nach unserem Besuch beim Keshava-Tempel in Somnathpur waren wir abermals "on the road". Wir
sahen Menschen bei ihren alltäglichen Verrichtungen, beim Wäsche waschen, bei der Arbeit, und wir
sahen Felder - immer wieder Reisfelder, sich über riesige Flächen erstreckend: Indien ist eines der
Hauptanbaugebiete für Reis.




Und wir sahen andere Felder, die ich ursprünglich gar nicht dafür gehalten hätte, sondern eher für
riesige Schilfflächen. Doch bei den Pflanzen mit den großen "Büscheln" handelt es sich nicht um
Schilf, sondern um Zuckerrohr. Aus der Nähe betrachtet, erkannte ich die Pflanze, deren Saft wir 
tags zuvor getrunken haben (klick) dann auch gleich wieder. Mano zeigte uns, wie echte Inder mit
ihren kräftigen, Neem-gepflegten Zähnen an die süße, harte Stange herangehen. Und dann machten 
wir Halt bei einer Zuckerrohr-Verarbeitungsstätte. Hier konnten wir bei der Ernte, die ganz ohne
Maschineneinsatz stattfand, und beim Pressen zusehen und ebenso beim Verkochen des ausgepressten
Zuckersaftes in großen Kesseln. Von der gelbbraunen, getrockneten und ausgekühlten Rohzucker-
Masse durften wir ein kleines Stück kosten - es schmeckte weit weniger süß als der bei uns bekannte
raffinierte Zucker.




Als nächstes fuhren wir zum Daria Daulat, dem Sommerpalast des Helden Tipu Sultan, der eine
wichtige Rolle im Kampf gegen die Engländer (1783-1799) spielte. Von außen gibt der Palast durch 
die mit grünen Matten verhängten luftigen Gänge nicht all zu viel her, im Inneren sind riesige 
Wandmalereien zu sehen, doch die durfte man mal wieder nicht fotografieren (was ich ärgerlich fand,
zumal es nicht einmal Postkarten oder Prospekte zu kaufen gab). Natürlich findet man im Internet 
dennoch Fotos (klick), aber ich behaupte jetzt mal, dass unsere besser geworden wären -  und sie 
hätten vor allem mehr Bedeutung für uns gehabt. 
Richtig schön und sehenswert und voll mit farbenfrohen Fotomotiven war hingegen der 
Park des Sommerpalasts: All die Blüten, die riesenhaften Bäume und die freundlichen, in herrlich
bunt leuchtende Kleider gehüllten Menschen - es war kaum zu schaffen, dass man all diese 
märchenhaften visuellen Eindrücke in sich aufsaugte! 

Und das Lustigste - die Inder konnten sich umgekehrt an uns offenbar auch nicht sattsehen: Die beiden aparten Mädchen, 
die ihr in der nächsten Collage unten links seht, wollten sich unbedingt mit mir zusammen fotografieren lassen und sagten 
zu mir (mich ernsthaft anhimmelnd) "You are so beautiful!" Ich gebe zu, das haute mich um. Es gibt vermutlich nicht viele 
blasse, sommersprossige 52jährige Frauen (die noch dazu meilenweit von den üblichen Modelmaßen entfernt sind und die 
außerdem bereits feststellen mussten, dass Antifaltencremes auch längst nicht mehr das halten, was sie versprechen), die so 
etwas Schmeichelhaftes von zwei wunderhübschen Teenagern gesagt bekommen! Offensichtlich muss man dazu nach 
Indien fahren ;o)) Ach Leute, ist es nicht ein tolles Gefühl, dass vermutlich jede(r) von uns irgendwo auf der Welt einem 
Schönheitsideal entspricht!?!




 Gut gelaunt fuhren wir unserem nächsten (traumhaften) Ziel entgegen - dem Vogelschutzgebiet 
Ranganathittu:  Ein stiller, schöner Ort, den man mit kleinen Booten erkunden kann. Auch ich 
will jetzt lieber still sein und euch die Atmosphäre in aller Ruhe genießen lassen!






Oh, ist's jetzt vorbei mit der Stille? Dann hat das kleine Grüppchen am Ufer wohl ein bisserl zu 
laut gelacht - aber Fröhlichkeit ist ja etwas Wunderbares, und außerdem geht unser Tagesausflug 
ohnehin schon auf sein Ende zu. Habt ihr's bemerkt? Das Vogelparadies hat nicht nur Vögel zu bieten
 - Ibisse und Reiher und viele Arten mehr, sogar einen Eisvogel konnten wir fotografieren! - auch 
Flughunde und Krokodile gibt es dort, die aber nichts Bedrohliches an sich hatten. Diese Bootsfahrt 
war für mich eines der ganz besonders schönen Erlebnisse unserer Indienreise (und es war erfreulicher- 
weise nicht die letzte Bootsfahrt dieses Urlaubs! :o)) Der Tag war noch nicht ganz vorüber, denn wir
 fuhren ja noch zum Hotel zurück, wo das Abendessen auf uns wartete (und davor kaufte ich mir in 
einem Laden in Mysore noch einen grünen Sari, weil ich die leuchtenden Farben Indiens so schön 
finde) - doch meinen heutigen Reisebericht möchte ich gern mit der Abendstimmung im 
Vogelschutzgebiet ausklingen lassen.


 


Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr seid beim nächsten Mal wieder mit dabei!?!
Darauf freue ich mich schon!


Hier könnt ihr durch den Reisebericht navigieren:
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Sollte einer der Links mal nicht funktionieren, gebt mir bitte Bescheid, damit ich das rasch 
korrigieren kann! Danke!!! :o)


Fotos: Herr und Frau Rostrose
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Alles Liebe und reisefreudige Grüße, Eure Traude

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Donnerstag, 9. Januar 2014

Über faule Miezen, innere Schweinehunde und blauen Himmel im Winter ...

*****ღღღ♥♥♥♥♥ღღღ*****
Servus, ihr Lieben!


Den Katzenbesitzern unter euch wird ein Anblick wie dieser zur Zeit
vielleicht nicht ganz fremd sein: 




 Die lieben Miezen liegen einfach nur faul herum oder stromern
mit halb geschlossenen Augen zwischen Ruheplatz und Futternapf
hin und her.



 


Wenn man sie darauf hinweist, dass draußen der Himmel blitzblau leuchtet und
sich die Temperaturen fast frühlingshaft anfühlen, erntet man von ihnen bloß einen müden,
gelangweilten Blick.




 Oder sie tun so, als hätten sie nichts gehört, stellen sich schlafend oder
 starren in die andere Richtung.


 
 


Ich hoffe ja sehr, Maxwell und Nina sind nicht immer noch verkatert vom Silvester-Feiern!
Aber das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Schließlich und endlich liegt bereits
 der Dreikönigstag hinter uns!





Vermutlich geht es ihnen so ähnlich wie auch uns manchmal. Nach den geruhsamen
Weihnachtstagen, nach dem Feiern und all dem gutem Essen sowie nach manch einem
freien Tag ist es nicht ganz leicht, wieder in die Gänge zu kommen. Das liegt am inneren
Schweinehund.






Und dieser Schweinehund ist kein kleines Schoßhündchen mehr, sondern zu
Monsterhund-Größe angewachsen. So richtig gefährlich, mit wagenradgroßen 
glühenden Augen und messerscharfen Zähnen. Dieser Monsterhund scheint in der 
Tür zu stehen und zu knurren: Du kommst da nicht raus! Sonst beiß ich dich,
jawohl!




Da hilft nur eines - man sagt "Komm, wir gehen Gassi! Nachher gibt's ein 
Leckerli!" Schnappt sich die Walkingstöcke, einen Beißkorb und die Spezialleine 
für innere Schweinehunde.




Und genießt dann mit dem überrumpelten Monstervieh den schönen Tag! :o)




Auf diese Weise hab ich das jedenfalls am 6. Jänner gehandhabt (der bei uns in Österreich
zum Glück ein Feiertag ist). Und als ich vom Walken zurückkam, sahen auch Nina und Maxwell
gleich viel frischer aus. Vermutlich fühlten sie sich froh, weil der Schweinehund nun wieder auf
Chihuahua-Größe geschrumpft war :o)). So einen Hundefloh kriegen sie locker in den
Griff.




Ich hoffe, auch ihr habt es nach den Ferien, Feiertagen oder dem Urlaub inzwischen geschafft,
wieder in Schwung zu kommen und dem Alltag die Stirn zu bieten! Für eure lieben Kommentare
zu meinen letzten beiden Postings

Südindien 3. Kapitel - Mysore, Teil 1, wo wir unter anderem gemeinsam
den prächtigen Maharadscha-Palast Amba Vilas besucht haben und

 Südindien 4. Kapitel - Mysore, Teil 2, wo wir in der Farbenpracht eines
indischen Marktes schwelgten und unsere Augen am  Keshava-Tempel, einem
Meisterwerk aus dem 13. Jahrhundert, erfreuten,

danke ich euch sehr! Mir ist's leider noch nicht ganz gelungen, euch alle ebenfalls
zu besuchen, da wir während der letzten Tage u.a. das (erst 2012 bezogene)
Pensionistenheim-Appartment meiner Mutter wieder räumen mussten. (Es war 90 Tage lang
unbenützt - das ist die offizielle Grenze - und die Wahrscheinlichkeit, dass sie nochmal weit
genug auf die Beine kommt, um eigenständig wohnen zu können, ist sehr, sehr gering...) Aber
wenigstens ist sie jetzt nach längerer Odyssee zwischen verschiedenen Krankenhäusern und
Pflegeheimen wieder auf der Bettenstation ihres Stammhauses gelandet...

*****ღღღ♥♥♥♥♥ღღღ*****
Herzlichste Rostrosengrüße, eure Traude
ღღღ

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Montag, 6. Januar 2014

Südindien 4. Kapitel - Mysore, Teil 2

Namaste und Namaskaram, ihr Lieben!


Am 4. Tag unternahmen wir von unserem Hotel in Mysore aus einen Tagesausflug zum 
schönsten und berühmtesten der Tempel von Somnathpur ...

Doch vorher hatte unser Reiseleiter Mano noch zwei Überraschungen für uns parat: Vor dem 
Hotel trat ein Zauberer mit einer faszinierenden Mischung aus Magie und Feuershow für uns 
auf ...




... und anschließend führte uns Mano auf den farbenfrohen Devaraja Fruit & Vegetable Market
von Mysore (wo mir unter anderem mit diesen herrlichen Farben die rechte Hand bemalt wurde :o))





Da kann man schon in einen Rausch von Farben, Düften, Sinneseindrücken geraten, stimmt's? :o))
Ich hoffe, ihr seid dennoch bereit, nun zur Abwechslung wieder etwas Hochkultur zu erleben! Denn
jetzt ist es an der Zeit für unseren Tagesausflug: Etwas außerhalb von Mysore befindet sich die kleine
Ortschaft Somnathpur mit dem sternförmig angelegten Keshava-Tempel - einem Meisterwerk der
Hoysala-Kultur aus dem 13. Jahrhundert. Wenn ihr Lust habt, euch weiter zu informieren, klickt bitte
auf die eingefügten Links - im übrigen könnt ihr all die aus dem Stein gearbeiteten Feinheiten auf
euch wirken lassen - denn es gibt hier Unmengen faszinierender Details zu entdecken. Man kann
sagen, dass dieser Tempel, wenn man (im Uhrzeigersinn) um ihn herumwandert, ganze Geschichten
erzählt! Schaut zu - hört hin! :o)


 


Hier unten gibt es u.a. etwas zu sehen, über das man rätseln kann. Seht ihr den Gegenstand, den
die weibliche Steinfigur in der Hand hält und der eine gewisse Ähnlichkeit mit einem geschwungenen 
Maiskolben aufweist? Einige solcher "Maiskolben" fielen mir auf und ich fotografierte sie, vergaß 
dann aber, unseren Reiseleiter zu fragen. Im Internet stieß ich schließlich auf diese interessante Website,
die sich mit demselben Thema beschäftigt (und auch sonst noch einiges Wissenswertes über den 
Tempel und über Mais in Indien zu sagen hat :o)).


 
In dieser Collage gibt es außer behauenem Stein noch etwas Zusätzliches zu entdecken: Seht ihr den Blumenschmuck 
in den Haaren der Frauen? Ich habe euch hier davon erzählt, dass Inderinnen gern Jasmin und andere Blüten als duftenden 
Haarschmuck tragen :o)

Als wir den Tempel wieder verließen, sahen wir unter anderem diese nett winkende Schulkinder-
gruppe und einige Arbeiter, die sich ebenfalls gern fotografieren ließen.




Doch unser Tagesprogramm war noch längst nicht vorbei: Dieser 4. Tag reicht gut und gerne noch 
für ein weiteres Kapitel, deshalb verabschiede ich mich für heute von euch und sage: "Fortsetzung 
folgt"! :o)


Hier könnt ihr durch den Reisebericht navigieren:
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Sollte einer der Links mal nicht funktionieren, gebt mir bitte Bescheid, damit ich das rasch 
korrigieren kann! Danke!!! :o)



Fotos: Herr und Frau Rostrose
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Freitag, 3. Januar 2014

Südindien 3. Kapitel - Mysore, Teil 1

Namaste und Namaskaram, ihr Lieben!


Vielen Dank für eure Neujahrswünsche und eure lieben Kommentare zu meinen Weihnachtsfotos - 
und herzlichen Dank auch an alle, die mir mitgeteilt haben, dass sie gern mit mir auf Reisen gehen!
 Ich freu' mich sehr darüber, denn ich nehme euch gerne mit! (Das gilt selbstverständlich auch für 
meine allerneueste Leserin, die ich bei der Gelegenheit gleich herzlich willkommen heiße! :o)) 

Beim letzten Mal sind wir (unter anderem) gemeinsam mit der Bahn von Chennai in Richtung 
Westen gefahren. Wenn ihr dieses Kapitel nachlesen wollt - hier ist der Link dazu.

Und nun? Seid ihr bereit für eine neue Reise-Etappe? Fein - dann los! :o)
Am frühen Nachmittag des 3. Tages kamen wir mit dem Shatabdi-Expresszug in Mysore 
an, und nachdem wir uns in unserem Hotel mit einem Begrüßungsgetränk erfrischt hatten ...




... fuhren wir zum prächtigen Maharadscha-Palast Amba Vilas, um ihn von außen und innen zu 
besichtigen:



Die vielen Glühbirnen, die ihr an der Fassade sehen könnt, wurden angebracht, um den Palast abends zu illuminieren. Aus 
Ersparnisgründen findet die Beleuchtung mittlerweile allerdings nur noch einmal pro Woche für eine Stunde statt. Noch ein 
Detail, auf das ich euch aufmerksam machen möchte, weil es uns als positiver Kontrast zu den Eindrücken mancher anderer 
Reisen erscheint: In Indien fielen uns überdurchschnittlich viele Papas auf, die ihre Kinder stolz auf dem Arm trugen.


Leider durfte man im Inneren des Gebäudes nicht fotografieren – die Kameras mussten (nach einer ausgedehnten Fotorunde in der
Gartenanlage) beim Eingang zum Park abgegeben werden (und die Schuhe übrigens beim Eingang zum Palast)… Nicht dass wir 
irgendeinen „Offiziellen“ gesehen hätten, der sich um die Einhaltung des Fotografierverbotes kümmerte – und im Lauf der Reise 
sind uns in manch einem Palast oder Tempel „Handyknipser“ aufgefallen – doch letztendlich sind iphone-Fotos ohnehin nur ein 
schaler Ersatz für die Aufnahmen, die wir zwischen all den schönen Säulen und von all den fotogenen Details gern gemacht hätten, 
also ließen wir es gleich ganz bleiben… Wer sich ein paar Innenraum-Eindrücke verschaffen möchte, kann das hier tun. Spätestens 
wenn ihr euch die zwei dort abgebildeten Säulensäle anseht, wird euch klar werden, wie sehr den beiden Rostrosen - und noch
 einigen anderen der Gruppe - das Herz geblutet hat, weil wir keine eigenen Aufnahmen machen durften. Aber zum Glück waren ja
die Palastgärten auch sehr sehens- und fotografierenswert!




Anschließend brachen wir in Richtung Chamundi-Hill auf, um dort die 5 m hohe Skulptur eines
Nandi zu bestaunen. Unterwegs entstanden wieder ein paar Streetlife-Fotos aus dem Busfenster - im
Uhrzeigersinn: Eine zwischen Pflastersteinen grasende Kuh, Menschen und Tuktuk (Autorikscha) vor
einer farbharmonisch bemalten Wand, eine traditionelle Transportmethode und ein Parkplatz (?) für
Motorräder und Roller, bei dem ich mich frage, wie man im Bedarfsfall wieder an sein Fahrzeug
herankommt...




Außerdem sah man unterwegs natürlich wieder einige Händler, z.B. von Taschen und Souvenirs, von 
Zuckerrohrsaft (den wir später auch verkosteten) und von handgefertigten Miniaturausgaben des 
berühmten Nandi. Links unten seht ihr schon die Originalstatue von Gott Shivas Reittier: herausgehauen 
aus einem mächtigen Granitblock, schwarz poliert und von gläubigen Hindus mit Blumen geschmückt. 





 Auch hier werden - wie in den Tempeln - Öllampen entzündet oder dem Priester andere Opfergaben
überreicht. Leider herrschte am Chamundi-Hill während unseres Aufenthaltes ziemlicher Nebel,
weshalb wir den angekündigten "wunderbaren Blick über die Stadt" nicht genießen konnten. Mein
experimentierfreudiger Herr Rostrose verfiel stattdessen auf die Idee, bei einem der Verkaufsstände
den angebotenen Zuckerrohrsaft auszuprobieren. Ich war eher skeptisch, aber unser Reiseleiter Mano
riet uns zu, und so kamen wir schließlich auch alle in den Genuss, der Saftproduktion beizuwohnen:




Die Zuckerrohrstangen werden ganz und gar durch die Maschine gequetscht; dadurch wird der süße 
Saft aus ihnen herausgepresst. Außerdem kommen noch Ingwer und Limetten oder Zitronen dazu - 
und ich musste nach dem Probieren zugeben, dass mir dieser zwar süße, aber nicht zuuuu süße Saft 
ausgesprochen gut und erfrischend schmeckte!




Sehr bald schon (ich glaube, in meinem übernächsten Posting) zeige ich euch, wie Zuckerrohr geerntet und 
zu Rohzucker verarbeitet wird - beim nächsten Mal geht's aber zunächst magisch, dann fruchtig und dann 
kulturell zu. Ich hoffe, ihr seid also wieder dabei, wenn wir zunächst zwei Überraschungen unseres 
Reiseleiters erleben und dann zu den Tempeln von Somnathpur fahren!


Hier könnt ihr durch den Reisebericht navigieren:
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Fotos: Herr und Frau Rostrose
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Alles Liebe und reisefreudige Grüße, Eure Traude

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Mittwoch, 1. Januar 2014

Happy New Year - Prosit Neujahr euch allen!

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Servus ihr Lieben!


Willkommen zu meinem 1. Posting im Neuen Jahr - und ein weiteres Willkommen an meine neuesten LeserInnen!
Und vielen Dank für eure lieben und guten Wünsche! Leider habe ich es nicht geschafft, euch ALLE noch
rechtzeitig vor dem Rutsch zu besuchen, aber ich arbeite daran, meinen Rückstand aufzuholen!
Wie schön, dass ihr zum Schluss des Jahres 2013 noch zweimal mit mir ins südliche Indien gereist seid! (Für
alle, die diese virtuelle Tour erst noch unternehmen wollen, geht's hier zum 1. Kapitel und hier zum 2. Kapitel
meines Reiseberichts.)

Heute wollen wir jedoch eine kleine Reise-Pause einlegen, denn so ein Jahreswechsel kann unter Umständen 
ganz schön anstrengend sein oder zumindest einigermaßen lange dauern :o) - und da verlangen Körper und 
Geist am nächsten Tag nach etwas Schonung. Ich hoffe jedenfalls, ihr alle seid (wie Herr und Frau Rostrose) 
gut und ohne Kopfbrummen im Jahr 2014 angekommen!!! Schreiten wir am besten gleich zur Umsetzung der
guten Vorsätze: Denn mein erster Vorsatz lautet, euch heute ein paar Fotos vom rostrosigen Weihnachtsfest 
2013 zu zeigen! Gleich zur Warnung: Das wird ein ziemlich familiäres Posting heute :o)




Diejenigen, die schon länger und regelmäßig bei mir lesen, wissen bereits, dass wir uns beim Ort des Feierns
mit Oma Marianne und Opa Georg abwechseln. Voriges Jahr haben wir im Rostrosenhaus gefeiert (klick), heuer 
bei den Großeltern. Meine Tochter Jana war in den vergangenen Wochen beruflich sehr gefordert und nicht zum 
Backen für die Weihnachtsjause gekommen, deshalb buk Marianne-Oma (von der mein großes Kind das Back-Gen
geerbt hat) gleich drei köstliche Kuchen! (Jana durfte sie anschneiden :o)). Und abends gab es dann auch Leckeres. 
Hier ein Auszug aus dem wunderbaren Menü: Tomatensuppe mit Orangensaft und Croutons; Lammbraten 
mit Auberginen, Zwiebel und Kartoffeln; Rehbraten mit Pilzsauce und Böhmischen Knöderln; Puten-Roller mit 
Spinatfülle, dazu verschiedenste Salate und zum krönenden Abschluss eine Crème brûlée. Ich habe mich zwar 
durch möglichst vieles durchgekostet, aber doch so, dass ich mich nachher nicht überfüllt gefühlt habe.
(Ihr könnt mir glauben: Das war nicht leicht! ;o))


Marianne-Oma hatte den Tisch und das Haus schön weihnachtlich gestaltet

Einige von euch, die meinen Blog oder mich schon länger kennen, wissen außerdem, dass wir eine "Patchwork-
Familie" sind und dass wir Weihnachten in einem etwas unkonventionellen Rahmen feiern. Hier könnt ihr z.B.
einiges darüber lesen. In der nächsten Collage seht ihr Janas Papa, und die sympathische Frau im petrolgrünen
Kleid, die unten auf zwei Fotos abgelichtet wurde, ist seine Lebensgefährtin Silvia. Der junge Mann im hellblauen
Hemd ist ihr Sohn Christoph, den Jana als ihren Bruder betrachtet. Die beiden waren heuer das zweite Mal
beim Weihnachtsfest dabei, und wir hatten es wieder sehr nett und lustig zusammen.




Wer heuer allerdings im Gegensatz zu den vergangenen Jahren fehlte, war meine Mutter, die zwischendurch 
schon wieder kurz im Krankenhaus war, aber einen Tag vor Weihnachten zum Glück ins Pflegeheim zurück
durfte. Rund um Weihnachten wirkte sie dort auch relativ frisch - wir konnten richtige Unterhaltungen mit ihr
führen; danach jedoch war sie abermals sehr schwach und matt und schlief bei unserem Besuch nach zehn
Minuten schon wieder ein. Es macht mich etwas sentimental, die Fotos aus den vergangenen Jahren anzu-
sehen, wo sie noch fit und munter mitgefeiert hat. Und auch Janas Freund war nicht dabei, weil er ehrenamtlich
in der "Gruft" arbeitete, einer Obdachloseneinrichtung der Caritas (was ich toll von ihm finde!) Dafür bekam
ich am Weihnachtsabend noch meine Enkelkatzen zu sehen, weil wir Jana samt ihren Päckchen nach Hause 
brachten - und natürlich bekamen die süßen Miezen Yomee und Chiller Leckerlis geschenkt. Schaut mal, sie
können inzwischen sogar "Männchen" machen :o) Auf dem Foto rechts unten seht ihr mich mit meiner
Schwägerin Anita (Edis Schwester), mit der wir ebenfalls ein nettes und gemütliches (nach)weihnachtliches
Treffen hatten.




Das neue Jahr ließen wir diesmal so ruhig wie möglich kommen - lautes Knallen und Krachen mögen wir
ohnehin nicht (unsere Tiere noch viel weniger), und außerdem hat mich noch rasch vor Silvester eine recht
unfreundliche Erkältung erwischt (inklusive Triefnase und rauchig-rauer Stimme), da schläft man sich auch
besser gesund, anstatt wilde Orgien zu feiern ;o) Dennoch bin ich bereit für 2014. Wir haben vermutlich
wieder einige Herausforderungen vor uns - aber auch schon wieder ein paar Ideen (natürlich auch für die eine
oder andere Reise ;o)) Was auch immer das Neue Jahr bringt - ich habe fest vor, so viel wie nur geht davon
zu genießen - und an dem, was ich beim besten Willen nicht genießen kann, möglichst weiter zu wachsen.


Für euch, ihr Lieben, soll es ebenfalls ein schönes, interessantes, bereicherndes, gesundes, tatkräftiges,
erfolgreiches Jahr werden! Doch auch falls es mal weniger gut (oder richtig schlecht) läuft: Denkt daran,
nicht immer ist es zu unserem Besten, wenn alle Wünsche erfüllt werden und alles nach Plan läuft - manch-
mal meint es das Leben besser mit uns, wenn es uns die Erfüllung versagt oder sich damit Zeit lässt. Das ist
jedenfalls die Erfahrung, die ich im Lauf der Jahre gemacht habe  - und zugegebenermaßen finde ich an
dieser Erfahrung keineswegs alles toll. Ich hätt's ja durchaus gerne leicht im Leben ;o). Falls euch das Thema
interessiert, schreibe ich demnächst mehr darüber. Für heute aber möchte ich mich mit weiteren Rostrose-
Kindheitsfotos von euch verabschieden - und mich gleichzeitig für die lieben Zeilen bedanken, die ihr mir zu
meinen alten Fotos von diesem Posting hinterlassen habt und für die netten Worte, die viele von euch über
meinen Bruder geschrieben haben, der sich ja während unserer Indienreise verstärkt um unsere Mutter
 gekümmert hat. Danach flog er dann selber in die weite Welt hinaus - und vor wenigen Tagen ist nun er wieder
gesund von seiner Kubareise zurückgekehrt - und hier seht ihr nun meinen großen Bruder und mich zu Beginn
der Sechzigerjahre des vorigen Jahrhunderts...


*****ღღღ♥♥♥♥♥ღღღ*****
Herzlichste Rostrosengrüße und Prosit 2014, 
eure Traude
ღღღ

Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +
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