♥♥♥ Servus ihr Lieben! ♥♥♥
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Als allererstes möchte ich mich ganz ganz herzlich bei euch bedanken für all eure lieben
und mich sehr berührenden Kommentare, Genesungswünsche und E-Mails zu meinem
Posting über den Gesundheitszustand meiner Mutter! Es hat mir sehr viel bedeutet, eure Zeilen
zu lesen - danke für die positive Energie, die ihr mir damit zukommen habt lassen!!!
Ich werde euch am Ende des heutigen Posts erzählen, wie es ihr nun geht - vorerst möchte ich
aber meine "Erzählschulden" ein wenig abtragen... Weiter geht's also mit ein paar weiteren
"Schmankerln" der
(Zu den ersten beiden Oldtimer-Rallye-Beiträgen kommt ihr
hier und
hier.)
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| Rassige Pferdestärken im Schlosspark von Ebreichsdorf |
Auf dem Foto oben und auch in der erste Collage seht ihr den wundervollen Hudson Commodore,
der beim
Concours d‘ Elegance (also beim "Schöheitsbewerb" im Ebreichsdorfer Schlosspark) den
2. Platz errang. Wenn
ich mir seine edlen, wohlgeformten Rundungen so ansehe, muss ich an etwas
Kluges denken, das
Jule in einem ihrer Kommentare zu den Automobilen bei der EC geschrieben hat:
"Es ist wie mit reifen Frauen,
die Kurven geben das gewisse Etwas" :o)
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| Hudson Commodore Baujahr 1947 |
Der himmelblaue Opel Olympia auf der folgenden Collage zeigt ebenfalls
weiche Formen
- ich kann mir nicht helfen, aber bei ihm muss ich einfach an eine vor Gesundheit strotzende junge
Landfrau denken,
gepaart mit der Ahnung von einem köstlichen Apfelkuchen im
Backrohr ;o)
Und welche Assoziationen löst der grüne MG
YA Saloon mit der Libelle als Kühlerfigur bei mir aus?
Hier sehe ich Lord
und Lady Elderberry auf der geschwungenen Straße gemächlich über ihr Anwesen
fahren,
rundum saftig grüne Weiden mit äsenden Schafen, und der Lord, der ein
Tweed-Sakko und
Reiterstiefel trägt, hält an und kurbelt das Fenster herunter,
um mit seinem Vorarbeiter ein paar
Worte zu wechseln, während Lady
Elderberry die Wolken betrachtet und darüber sinniert,
welches Gebäck sie heute zur Teatime servieren lassen soll...
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Opel Olympia 51 LZ BJ 1952 in Himmelblau und MG
YA Saloon BJ 1950 in grün. Bei der
Abschlussrunde im Schlosspark
sieht man hinter dem MG schon eines der Fahrzeuge, das ich euch
in der nächsten
Collage genauer zeige: den roten
Chevrolet Bel Air ...
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Solche kleinen Geschichten würden mir wohl zu jedem
einzelnen der hier vorgestellten Wagen
einfallen, doch ich will eure Lesezeit nicht
allzu sehr in Anspruch nehmen und ihr habt gewiss
genug eigene Phantasie,
um euch einen kleinen Kopfkino-Film zu eurem Lieblingsautomobil
ansehen zu
können :o)
Vielleicht mögt ihr mir ja erzählen, welche Szenen euch zum Beispiel zu dem traumhaften roten
"Chevy" oder zu dem schicken weißen Mercedes-Cabrio im folgenden Bilder-Mosaik einfallen?
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Chevrolet Bel Air BJ 1954 und Mercedes 150 SL BJ 1960 mit sehr sympathischen und
farblich passend
gekleidete Teams |
Ich finde übrigens kaum ein Fahrzeug so zeitlos wie einen Mercedes. Mein Opa väterlicherseits
war
ein großer Fan dieser Marke und besaß zuletzt ein Merces-Benz Coupe aus den späten 1950er- oder
frühen 1960er-Jahren. Er hätte sich wunderbar bei dieser Rallye gemacht.
Nach Großvaters Tod im
Jahr 1963 verkaufte mein Vater dieses Erbstück jedoch, um sich vom Erlös einen Wagen zuzulegen,
der besser für unsere
Familien-Camping-Urlaube geeignet war. Welches Fahrzeug
das war, erzähle
ich euch demnächst ... :o))
In der folgenden Collage zeige ich euch ein paar edle Mercedes-Benz-Exemplare, die bei der EC 2013
mitfuhren. (Leider wird es mir nicht gelingen, euch ALLE schönen Fahrzeuge der Rallye zu präsentieren,
ich kann nur einige "Stellvertreter" auswählen. Auf der
Homepage der EC könnt ihr euch aber
Aufnahmen von sämtlichen beteiligten Fahrzeugen ansehen.) Hier sind also einige Exemplare des
Wagens mit dem berühmten dreizackigen Stern - von ehrwürdig bis schnittig:
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| Das schwarze
Mercedes Benz 220 A Cabrio BJ 1952 (oben links) weist sogar noch ein passendes
Kofferset auf (siehe Kofferraumfotos unten 2. von rechts) |
Als nächstes könnt
ihr den Anblick diverser MGs genießen - der älteste davon ist Baujahr
1954
(MG TF 1500 rot), Details davon seht ihr oben links und unten
rechts. Ein Wagen beeindruckte
mich vor allem dadurch, dass ich ihn aufgrund seiner schönen Formen für viel älter
gehalten hätte:
der schwarze MG NG TF V8 (Baujahr 1972!)
Auf einigen der obigen Fotos sieht man im Hintergrund Teilbereiche
des Ebreichsdorfer Schlossparks,
der dankenswerterweise von Herrn
Baron Drasche-Wartinberg (Klick zu einem interessanten
Interview mit ihm) für den Concours d‘ Elegance
zur Verfügung gestellt wurde.
Hier könnt ihr euch das traumhafte Ambiente noch
einmal genauer anschauen – und auch den Baron
im Golfwagen beim Gespräch mit dem
Rallye-Organisationstalent Sylvia Klima bekommt ihr zu sehen.
Während die Oldtimer ihre Kreise
zogen, übten sich schöne Menschen auf edlen Pferden im Polospiel;
Rassehunde und Rostrosen mit großen Hüten wirken in diesem Umfeld ebenfalls äußerst
passend,
finde ich ;o))
Neulich habe ich versprochen, euch meinen motorisierten "Altersgenossen" vorzustellen:
Genauso alt wie Frau Rostrose, auch wenn man ihm das nicht
ansieht, ist der Jaguar MK II (BJ 1961)
auf der folgenden Collage. Und der
schnittige Chrysler Imperial Crown teilt sich mit Herrn Rostrose
mutmaßlich das
BJ 1957 (allerdings bin ich mir im Bezug auf dieses Fahrzeugs nicht ganz
sicher,
weil das Team ursprünglich einen anderen Wagen - einen "57er-Chevy" - angemeldet hatte
und ich in meinen Unterlagen kein Baujahr des Imperial entdecken kann. Doch
in den Jahren
1957-1959 sahen die Imperial-Crown-Modelle laut Wikipedia
so aus wie das unten abgebildete:)
Unten: Noch ein paar Jaguar-Modelle, die ich euch stellvertretend für einige weitere
schöne Wildkatzen zeige, die an der Rallye teilnahmen:
In der nächste Collage bekommt ihr zwei Blaublüter mit Stil zu sehen: einen Rolls-Royce Silver
Shadow (BJ 1972) mit der berühmten Kühlerfigur
Spirit of Ecstasy, die im Volksmund oft auch
„Emily“ genannt wird, sowie einen Bentley T1 (BJ ist mir leider nicht bekannt). Die Ähnlichkeit der
beiden Fahrzeuge kommt nicht von ungefähr: T1-Bentleys waren
baugleich mit dem Rolls-Royce
Silver Shadow; es handelt sich dabei um ein Schwestermodell, das sich nur durch Kleinigkeiten wie
Kühlergrill und Markenembleme unterscheidet.
Ein äußerst rassiges
Rennpferd unter den Automobilen ist der rote Ford
Mustang (BJ 1967);
einige Jahre
jünger und vom Publikum wegen seiner rasanten Kurven ebenfalls sehr beachtet:
der blaue Shelby Ford Cobra (BJ 1981). Ihr hättet die Augen von Herrn Rostrose leuchten sehen
müssen ;o))
Ein ganz besonderer Klassiker unter den Flitzern - und einst mein Traumauto: Denn in sehr jungen
Jahren - als etwa 12- oder 13Jährige - stellte ich mir vor, ich würde mit 30 einen (knallgrünen)
Porsche fahren und einen Langhaardackel besitzen (und da ich damals all meine Wunschträume
aufzeichnete oder aufschrieb, malte ich mich auch so: als schlanke, langbeinige Rothaarige mit
(haar-)farblich passendem Dackel vor ihrem giftgrünen Sportwagen). Nunja, die Realität sah anders aus, mit
30 war mein Haar zwar nach wie vor rot, jedoch hatte ich immer noch keine langen Beine und keinen
Hund, dafür aber zwei Katzen, und ich fuhr einen potthässlichen, unzuverlässigen Skoda 105 L.
Soviel zum Thema: Du musst deine Träume visualisieren, dann gehen sie in Erfüllung ;o)) Mein
Farbgeschmack änderte sich im Lauf der Jahre - und in knalligem Grün trat bei der EC 2013 ohnedies kein
Porsche an - die Form dieses Wagens gefällt mir allerdings immer noch, und deshalb zeige ich euch
jetzt verschiedene sehenswerte Porsche-Modelle, die mir bei der Rallye auffielen:
Zwei besonders feurige Gefährte aus den 1970ern:
Chevrolet Corvette (BJ 1975, weiß) - hier könnt ihr auch einen Blick unter die Motorhaube werfen -
und Chevrolet Camaro (BJ 1978, schwarz - dieses Fahrzeug ist, wie man sieht, immer noch ein
Bubentraum, und es war auch das erklärte Traumauto meiner Jugendliebe Horst. (Da ich zu Horst
nach wie vor sporadischen freundschaftlichen Kontakt habe, weiß ich: Seine Camaro-Leidenschaft
endete ebenso unerfüllt wie mein Porsche-Wunschtraum ;o), was jedoch nichts an der Tatsache
ändert, dass wir - jeder auf seine Weise - ein erfülltes Leben führen.)
Ja, meine Lieben, so viel also zum vorletzten Teil meines Ebreichsdorf-Classic-Berichtes:
Nun habe ich euch bereits die ältesten Automobile sowie eine Auswahl der schnittigsten Fahrzeuge
dieser
Rallye vorgestellt. In meinem nächsten Posting möchte ich euch endlich
das Dorfmuseum
Mönchhof zeigen, und dann kommt ein letzter Beitrag
zur Rallye, denn es gibt noch ein paar
ganz besonders
"schnuckelige" Exemplare zu sehen - Autos, die unter den Begriff "klein, aber oho"
fallen oder die einfach dermaßen entzückend sind, dass man sich versucht fühlt, ihnen Kosenamen
wie "Herzipinki" und "Schatzilein" zu geben ;o) Ich hoffe also, ihr kommt mich auch
bei dieser
Fortsetzung wieder auf meinem Blog besuchen!
Alles Liebe
und ganz herzliche Rostrosengrüße,
ೋ Eure Traude ೋ
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PS: Es ist eine wundervolle Erfahrung, von so vielen lieben Menschen Trost und Zuspruch zu erhalten, wie ihr ihn mir zu meinem letzten Posting gegeben habt. Ich möchte euch dafür noch einmal ganz herzlich DANKE! sagen - mir bedeuten eure Zeilen sehr viel. Leider habe ich es bisher nicht geschafft, euch allen persönlich zu antworten, ich werde aber versuchen, das nachzuholen, wann immer es meine Zeit zulässt.
In den letzten beiden Wochen ist es mit dem gesundheitlichen und selischen Zustand meiner Mutter mehrmals gewaltig auf und ab gegangen, kann man sagen: Manchmal scheint sie leben und sich hochrappeln zu wollen - bei dieser Gegelenheit hat sie sich in meinem Beisein einmal sogar so weit aufgeschwungen, mit dem Rollator eine kleine Runde auf dem Spitalsgang zu drehen - um dann gleich wieder in Lethargie zu versinken. Leider scheint sie auch geistig starke Einbußen erlitten zu haben - sie kann sich an vieles nicht erinnern, das ihr noch vor wenigen Wochen geläufig war (z.B. wie man ein Mobiltelefon bedient...) und benimmt sich, wie das bei alten Menschen ja häufig der Fall ist, eher wie ein Kind als wie eine Erwachsene. Das bedeutet allerdings auch, dass sie sehr für Spielerisches zugänglich ist: Als ich sie am Dienstag nach dem Büro besuchte, brachte ich einfache Energie-Übungen mit ins Spital, die meine Quigong-Trainerin mir für sie empfohlen hat, und die hat "Hildekind", wie ich sie nenne, mir freudig nachgemacht. Alleine wollte sie dann allerdings offenbar nicht mehr üben (obwohl sie es mir zuvor versprochen hatte)... und ich kann nun mal nicht die ganze Zeit bei ihr sein und mich um sie kümmern...
Einige von euch haben mich gefragt, ob meine Mutter sedierende Medikamente erhalten hat - laut Auskunft der Ärzte bekam sie keine, sondern nur Schmerzmittel, allerdings auch nicht in dem Ausmaß, in dem sich Hildekind das gewünscht hätte. Seit ihrem Sturz mit Kopfverletzungen im vergangenen Jahr weiß man jedoch von einem Meningeom, also von einem Geschwür in ihrem Gehirn; es ist möglich, dass ihre Schwäche, ihre Erinnerungslücken und auch ihre Persönlichkeitsveränderungen damit zusammenhängen. Gestern wurde meine Mutter vom Krankenhaus in ein Pflegeheim mit Remobilisations-Station transferiert, wo man versuchen wird, sie wieder so weit fit zu bekommen, dass sie in ihr hübsches Appartment im Seniorenheim zurückkehren kann. Ob es gelingt, hängt allerdings sehr stark vom Wollen meiner Mutter ab...
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