Samstag, 12. Oktober 2013

Reise in die Vergangenheit - Altes Dorf Teil I

 

  Servus ihr Lieben!


Wie ich euch neulich versprochen habe, gibt es heute einen kleinen Nachtrag von unserem 
„burgenländischen Wochenende“ in der Gegend um Halbturn, wo wir am 31. August und am 
1. September nicht nur die „Gartenlust“ genossen, sondern  auch dem 
„Dorfmuseum“ in Mönchhof 
einen Besuch abstatteten. Meine Freundin Moni hatte mir schon begeistert von diesem netten 
Freilichtmuseum erzählt, in dem man, wenn man möchte, eine kleine Reise durch vergangene 
Jahrzehnte antreten und manch einen nostalgischen Moment erleben kann. 

Von Greisslereien (in Deutschland sagt man Tante-Emma-Läden dazu), wo wir in unserer Kindheit 
Schokobananen kauften oder von Fleischhauereien (Metzgerläden), wo wir Extrawurstsemmeln mit 
einem fein aufgeschnittenen Gurkerl drin für 5 Schilling erstanden, über Wohnzimmer, Küchen und 
Schlafräume, die an unsere Großmütter oder Urgroßmütter erinnern, Kleinpostämter, Amtsstuben, 
Arztpraxen und verschiedenste Werkstätten mit alten Gerätschaften bis hin zu Gendarmerie-
Wachposten, Bauernstuben, Fotografenstudios und sogar einem Kinosaal kann man das Areal 
durchstreifen, und sehr oft hört man sich selbst oder andere sagen: „Kannst di‘ no‘ erinnern?“   

Ach, wisst ihr was? Ich mach jetzt besser keine großen Worte mehr, sondern nehme euch  einfach 
mit auf diese „Sentimental Journey“… Damit es nicht zu viel wird, bekommt ihr das Posting in zwei 
Teilen zu sehen!


Zollwache - mit Erinnerungen an historische Momente und mit einer Tippmamsel:
Träumend an der Schreibmaschin /
saß das Fräulein Josefin' ... äh Rostrose...
Weiße Nostalgie-Küche

Im Gasthaus gönnten wir uns einen kleinen Imbiss, der zum Glück nicht "antik" war ;o)
 
Fleischerei / Metzgerei

Und eine süße Glückskatze entdeckten wir auch - am Rückweg ließ sie sich sogar von mir streicheln! :o)


Nun wünsche ich euch noch ein wunderschönes Wochenende, wir flitzen jetzt zu meiner
Mutter und unternehmen anschließend auch einen kleinen Fotoausflug in Wien. Ein liebes
Willkommen an meine neuen Leserinnen - ich freu mich SEHR, dass ihr hierher gefunden habt!
Und ich will mich bemühen, dieser Tage auch mal wieder eine größere Blogrunde zu drehen
um euch alle zu besuchen!

AUF BALD ALSO!

Herzlichst,
Eure Traude

PS:
Ich möchte euch nochmals herzlich für eure lieben Worte danken, die ihr mir im Zusammenhang 
mit dem Gesundheitszustand meiner Mutter geschrieben habt. Leider kann ich euch noch keine 
positiven Neuigkeiten bieten; meine Mutter fühlt sich seit Tagen zu schwach und zu müde für eine
Remobilisation, wie sie in diesem Heim angeboten wird… und so ist sie jetzt fürs erste in der 
Bettenstation des Heimes untergebracht… und bekommt wegen des wieder aufgeflammten 
Harnwegsinfektes auch abermals Infusionen...
 
Für Montag habe ich einen Arztbesuch angefordert - ich möchte, dass man meiner Mutter Physiotherapie 
verordnet, weil ich glaube, dass das ihre einzige Chance ist, um nochmals auf die Beine zu 
kommen; mit einer sehr netten, engagierten Therapeutin habe ich bereits vereinbart,
dass sie bei meiner Mutter Hausbesuche machen wird und sie nötigenfalls auch passiv mobilisiert ...

Freitag, 4. Oktober 2013

Oldtimer-Rallye - Teil III

  Servus ihr Lieben!
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Als allererstes möchte ich mich ganz ganz herzlich bei euch bedanken für all eure lieben 
und mich sehr berührenden Kommentare, Genesungswünsche und E-Mails zu meinem
Posting über den Gesundheitszustand meiner Mutter! Es hat mir sehr viel bedeutet, eure Zeilen 
zu lesen - danke für die positive Energie, die ihr mir damit zukommen habt lassen!!!
Ich werde euch am Ende des heutigen Posts erzählen, wie es ihr nun geht - vorerst möchte ich 
aber meine "Erzählschulden" ein wenig abtragen... Weiter geht's also mit ein paar weiteren 
"Schmankerln" der

(Zu den ersten beiden Oldtimer-Rallye-Beiträgen kommt ihr hier und hier.)


Rassige Pferdestärken im Schlosspark von Ebreichsdorf

Auf dem Foto oben und auch in der erste Collage seht ihr den wundervollen Hudson Commodore,  
der beim Concours d‘ Elegance (also beim "Schöheitsbewerb" im Ebreichsdorfer Schlosspark) den 
2. Platz errang. Wenn ich mir seine edlen, wohlgeformten Rundungen so ansehe, muss ich an etwas 
Kluges denken, das Jule in einem ihrer Kommentare zu den Automobilen bei der EC geschrieben hat:

"Es ist wie mit reifen Frauen, 
die Kurven geben das gewisse Etwas" :o)

Hudson Commodore Baujahr 1947

Der himmelblaue Opel Olympia auf der folgenden Collage zeigt ebenfalls weiche Formen
- ich kann mir nicht helfen, aber bei ihm muss ich einfach an eine vor Gesundheit strotzende junge 
Landfrau denken, gepaart mit der Ahnung von einem köstlichen Apfelkuchen im Backrohr ;o)

Und welche Assoziationen löst der grüne MG YA Saloon mit der Libelle als Kühlerfigur bei mir aus?
Hier sehe ich Lord und Lady Elderberry auf der geschwungenen Straße gemächlich über ihr Anwesen 
fahren, rundum saftig grüne Weiden mit äsenden Schafen, und der Lord, der ein Tweed-Sakko und 
Reiterstiefel trägt, hält an und kurbelt das Fenster herunter, um mit seinem Vorarbeiter ein paar 
Worte zu wechseln, während Lady Elderberry die Wolken betrachtet und darüber sinniert, 
 welches Gebäck sie heute zur Teatime servieren lassen soll...
 

Opel Olympia 51 LZ BJ 1952 in Himmelblau und MG YA Saloon BJ 1950 in grün. Bei der 
Abschlussrunde im Schlosspark sieht man hinter dem MG schon eines der Fahrzeuge, das ich euch
 in der nächsten Collage genauer zeige: den roten Chevrolet Bel Air ...


Solche kleinen Geschichten würden mir wohl zu jedem einzelnen der hier vorgestellten Wagen 
einfallen, doch ich will eure Lesezeit nicht allzu sehr in Anspruch nehmen und ihr habt gewiss 
genug eigene Phantasie, um euch einen kleinen Kopfkino-Film zu eurem Lieblingsautomobil 
ansehen zu können :o) 
Vielleicht mögt ihr mir ja erzählen, welche Szenen euch zum Beispiel zu dem traumhaften roten 
"Chevy" oder zu dem schicken weißen Mercedes-Cabrio im folgenden Bilder-Mosaik einfallen?


Chevrolet Bel Air BJ 1954 und Mercedes 150 SL BJ 1960 mit sehr sympathischen und
farblich passend gekleidete Teams

Ich finde übrigens kaum ein Fahrzeug so zeitlos wie einen Mercedes. Mein Opa väterlicherseits war
 ein großer Fan dieser Marke und besaß zuletzt ein Merces-Benz Coupe aus den späten 1950er- oder
frühen 1960er-Jahren. Er hätte sich wunderbar bei dieser Rallye gemacht. Nach Großvaters Tod im
Jahr 1963 verkaufte mein Vater dieses Erbstück jedoch, um sich vom Erlös einen Wagen zuzulegen,
der besser für unsere Familien-Camping-Urlaube geeignet war. Welches Fahrzeug das war, erzähle
ich euch demnächst ... :o))

In der folgenden Collage zeige ich euch ein paar edle Mercedes-Benz-Exemplare, die bei der EC 2013
mitfuhren. (Leider wird es mir nicht gelingen, euch ALLE schönen Fahrzeuge der Rallye zu präsentieren,
ich kann nur einige "Stellvertreter" auswählen. Auf der Homepage der EC könnt ihr euch aber
Aufnahmen von sämtlichen beteiligten Fahrzeugen ansehen.) Hier sind also einige Exemplare des
Wagens mit dem berühmten dreizackigen Stern - von ehrwürdig bis schnittig:


Das schwarze Mercedes Benz 220 A Cabrio BJ 1952 (oben links) weist sogar noch ein passendes Kofferset auf (siehe Kofferraumfotos unten 2. von rechts)


Als nächstes könnt ihr den Anblick diverser MGs genießen - der älteste davon ist Baujahr 1954
(MG TF 1500 rot), Details davon seht ihr oben links und unten rechts. Ein Wagen beeindruckte
mich vor allem dadurch, dass ich ihn aufgrund seiner schönen Formen für viel älter gehalten hätte:
der schwarze MG NG TF V8 (Baujahr 1972!)






Auf einigen der obigen Fotos sieht man im Hintergrund Teilbereiche des Ebreichsdorfer Schlossparks, 
der dankenswerterweise von Herrn Baron Drasche-Wartinberg (Klick zu einem interessanten
Interview mit ihm) für den Concours d‘ Elegance zur Verfügung gestellt wurde.

Hier könnt ihr euch das traumhafte Ambiente noch einmal genauer anschauen – und auch den Baron
im Golfwagen beim Gespräch mit dem Rallye-Organisationstalent Sylvia Klima bekommt ihr zu sehen.
Während die Oldtimer ihre Kreise zogen, übten sich schöne Menschen auf edlen Pferden im Polospiel;
Rassehunde und Rostrosen mit großen Hüten wirken in diesem Umfeld ebenfalls äußerst passend,
finde ich ;o))





Neulich habe ich versprochen, euch meinen motorisierten "Altersgenossen" vorzustellen:
Genauso alt wie Frau Rostrose, auch wenn man ihm das nicht ansieht, ist der Jaguar MK II (BJ 1961)
auf der folgenden Collage. Und der schnittige Chrysler Imperial Crown teilt sich mit Herrn Rostrose 
mutmaßlich das BJ 1957 (allerdings bin ich mir im Bezug auf dieses Fahrzeugs nicht ganz 
 sicher, weil das Team ursprünglich einen anderen Wagen - einen "57er-Chevy" - angemeldet hatte
und ich in meinen Unterlagen kein Baujahr des Imperial entdecken kann. Doch in den Jahren
1957-1959 sahen die Imperial-Crown-Modelle laut Wikipedia so aus wie das unten abgebildete:)




Unten: Noch ein paar Jaguar-Modelle, die ich euch stellvertretend für einige weitere 
schöne Wildkatzen zeige, die an der Rallye teilnahmen:




In der nächste Collage bekommt ihr zwei Blaublüter mit Stil zu sehen: einen Rolls-Royce Silver 
Shadow (BJ 1972) mit der berühmten Kühlerfigur Spirit of Ecstasy, die im Volksmund oft auch  
„Emily“ genannt wird, sowie einen Bentley T1 (BJ ist mir leider nicht bekannt). Die Ähnlichkeit der
 beiden Fahrzeuge kommt nicht von ungefähr: T1-Bentleys waren baugleich mit dem Rolls-Royce 
Silver Shadow; es handelt sich dabei um ein Schwestermodell, das sich nur durch Kleinigkeiten wie 
Kühlergrill und Markenembleme unterscheidet.





Ein äußerst rassiges Rennpferd unter den Automobilen ist der rote Ford Mustang (BJ 1967);
              einige Jahre jünger und vom Publikum wegen seiner rasanten Kurven ebenfalls sehr beachtet: 
der blaue Shelby Ford Cobra (BJ 1981). Ihr hättet die Augen von Herrn Rostrose leuchten sehen
müssen ;o))




Ein ganz besonderer Klassiker unter den Flitzern - und einst mein Traumauto:  Denn in sehr jungen 
Jahren - als etwa 12- oder 13Jährige - stellte ich mir vor, ich würde mit 30 einen (knallgrünen) 
Porsche fahren und einen Langhaardackel besitzen (und da ich damals all meine Wunschträume 
aufzeichnete oder aufschrieb, malte ich mich auch so: als schlanke, langbeinige Rothaarige mit 
(haar-)farblich passendem Dackel vor ihrem giftgrünen Sportwagen). Nunja, die Realität sah anders aus, mit 
30 war mein Haar zwar nach wie vor rot, jedoch hatte ich immer noch keine langen Beine und keinen
 Hund, dafür aber zwei Katzen, und ich fuhr einen potthässlichen, unzuverlässigen Skoda 105 L. 
Soviel zum Thema: Du musst deine Träume visualisieren, dann gehen sie in Erfüllung ;o)) Mein 
Farbgeschmack änderte sich im Lauf der Jahre - und in knalligem Grün trat bei der EC 2013 ohnedies kein 
Porsche an - die Form dieses Wagens gefällt mir allerdings immer noch, und deshalb zeige ich euch 
jetzt verschiedene sehenswerte Porsche-Modelle, die mir bei der Rallye auffielen:




Zwei besonders feurige Gefährte aus den 1970ern:
Chevrolet Corvette (BJ 1975, weiß) - hier könnt ihr auch einen Blick unter die Motorhaube werfen -
und Chevrolet Camaro (BJ 1978, schwarz - dieses Fahrzeug ist, wie man sieht, immer noch ein 
Bubentraum, und es war auch das erklärte Traumauto meiner Jugendliebe Horst. (Da ich zu Horst 
nach wie vor sporadischen freundschaftlichen Kontakt habe, weiß ich: Seine Camaro-Leidenschaft
 endete ebenso unerfüllt wie mein Porsche-Wunschtraum ;o), was jedoch nichts an der Tatsache 
ändert, dass wir - jeder auf seine Weise - ein erfülltes Leben führen.)




Ja, meine Lieben, so viel also zum vorletzten Teil meines Ebreichsdorf-Classic-Berichtes:
Nun habe ich euch bereits die ältesten Automobile sowie eine Auswahl der schnittigsten Fahrzeuge
dieser Rallye vorgestellt. In meinem nächsten Posting möchte ich euch endlich das Dorfmuseum
Mönchhof zeigen, und dann kommt ein letzter Beitrag zur Rallye, denn es gibt noch ein paar
ganz besonders "schnuckelige" Exemplare zu sehen - Autos, die unter den Begriff "klein, aber oho"
fallen oder die einfach dermaßen entzückend sind, dass man sich versucht fühlt, ihnen Kosenamen
wie "Herzipinki" und "Schatzilein" zu geben ;o) Ich hoffe also, ihr kommt mich auch bei dieser
Fortsetzung wieder auf meinem Blog besuchen!

 Alles Liebe 
und ganz herzliche Rostrosengrüße, 

Eure Traude



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PS: Es ist eine wundervolle Erfahrung, von so vielen lieben Menschen Trost und Zuspruch zu erhalten, wie ihr ihn mir zu meinem letzten Posting gegeben habt. Ich möchte euch dafür noch einmal ganz herzlich DANKE! sagen - mir bedeuten eure Zeilen sehr viel. Leider habe ich es bisher nicht geschafft, euch allen persönlich zu antworten, ich werde aber versuchen, das nachzuholen, wann immer es meine Zeit zulässt. 

In den letzten beiden Wochen ist es mit dem gesundheitlichen und selischen Zustand meiner Mutter mehrmals gewaltig auf und ab gegangen, kann man sagen: Manchmal scheint sie leben und sich hochrappeln zu wollen - bei dieser Gegelenheit hat sie sich in meinem Beisein einmal sogar so weit aufgeschwungen, mit dem Rollator eine kleine Runde auf dem Spitalsgang zu drehen - um dann gleich wieder in Lethargie zu versinken. Leider scheint sie auch geistig starke Einbußen erlitten zu haben - sie kann sich an vieles nicht erinnern, das ihr noch vor wenigen Wochen geläufig war (z.B. wie man ein Mobiltelefon bedient...) und benimmt sich, wie das bei alten Menschen ja häufig der Fall ist, eher wie ein Kind als wie eine Erwachsene. Das bedeutet allerdings auch, dass sie sehr für Spielerisches zugänglich ist: Als ich sie am Dienstag nach dem Büro besuchte, brachte ich einfache Energie-Übungen mit ins Spital, die meine Quigong-Trainerin mir für sie empfohlen hat, und die hat "Hildekind", wie ich sie nenne, mir freudig nachgemacht. Alleine wollte sie dann allerdings offenbar nicht mehr üben (obwohl sie es mir zuvor versprochen hatte)... und ich kann nun mal nicht die ganze Zeit bei ihr sein und mich um sie kümmern... 

Einige von euch haben mich gefragt, ob meine Mutter sedierende Medikamente erhalten hat - laut Auskunft der Ärzte bekam sie keine, sondern nur Schmerzmittel, allerdings auch nicht in dem Ausmaß, in dem sich Hildekind das gewünscht hätte. Seit ihrem Sturz mit Kopfverletzungen im vergangenen Jahr weiß man jedoch von einem Meningeom, also von einem Geschwür in ihrem Gehirn; es ist möglich, dass ihre Schwäche, ihre Erinnerungslücken und auch ihre Persönlichkeitsveränderungen damit zusammenhängen. Gestern wurde meine Mutter vom Krankenhaus in ein Pflegeheim mit Remobilisations-Station transferiert, wo man versuchen wird, sie wieder so weit fit zu bekommen, dass sie in ihr hübsches Appartment im Seniorenheim zurückkehren kann. Ob es gelingt, hängt allerdings sehr stark vom Wollen meiner Mutter ab...   
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Montag, 23. September 2013

Ein paar Gedanken zu meiner Mutter ...

  Servus ihr Lieben!

Ich möchte mich SEHR herzlich für all eure lieben Genesungswünsche an meine 
Mutter bedanken! Leider wurde sie jedoch am Freitag aufgrund ihres schwachen 
Allgemeinzustandes doch nicht aus dem Spital entlassen...
 
Man sagte mir, dass man sich um einen Pflegeplatz in ihrem 
Pensionistenheim kümmern und sie aller Voraussicht nach am Montag - also heute -
entlassen würde. Heute Früh jedoch kam ein Anruf, dass meine Mutter nun aufgrund eines 
Harnwegsinfektes weiterhin im Krankenhaus bleiben müsse.
 


Als mein Mann und ich sie gestern besuchten, hatte ich schon das Gefühl, dass sie viel zu schwach
und erschöpft ist, um aus dem Spital entlassen zu werden. Bei unserem ersten Versuch schlief
sie so tief und fest, dass wir sie nicht wecken wollten, also beschlossen wir, eine halbe Stunde im
Park des Krankenhauses spazieren zu gehen und dann wieder zu kommen. Doch auch da
schlief sie noch, also gingen wir für eine Stunde in einem Wäldchen in der Nähe spazieren
und kehrten dann in das Krankenzimmer meiner Mutter zurück. Während unserer Spazier-
gänge entstanden die Fotos, die ich euch heute zeige.




 Wie ihr seht, war gestern ein schöner, sonniger Herbst-Nachmittag, 
und auch die Spitalsanlage ist nicht ohne Reiz: Das Krankenhaus Hietzing 
liegt am Rand des Lainzer Tiergartens, dem ehemaligen kaiserlich-königlichen Jagdrevier;
die meisten Gebäude des Krankenhauses stammen ebenfalls noch aus dieser Zeit.
Manches sieht bereits verwittert und schäbig aus, manches wiederum ist gut gepflegt.
Ich hoffe, dass man dieses Jugendstil-Juwel (in dem ich übrigens vor mehr als 35 Jahren
zu arbeiten begonnen habe) nicht verkommen lässt ... oder eines Tages doch noch abreißt, 
um Platz für einen modernen, aber dennoch lieblosen Spitalskomplex zu machen, 
wie es an anderen Orten Wiens der Fall ist.



Mich mit kreativen Dingen zu beschäftigen, nach Schönem Ausschau zu halten,
kann man als meine Art von "Gebet" bezeichnen. Es ist mein Weg, mich nicht von
Sorgen und trüben Gedanken auffressen zu lassen. Ich war zwar nicht ganz bei der Sache
und konnte nicht alles so genießen, wie an "normalen" Tagen, doch mich auf Herbstboten und 
interessante architektonische Elemente zu konzentrieren oder - wie jetzt - Fotos davon zu bearbeiten,
war und ist für mich eine Form, mit den schweren Tagen im Leben umzugehen. Als mein
Vater vor 6 Jahren starb, half mir Kreativität ebenfalls - damals gestaltete ich unter anderem 
ein Fotobuch über sein Leben (mehr darüber hier und hier). Es ist keine "Ablenkung" von 
Traurigkeit; während ich kreativ bin, findet vielmehr eine Art innerer Zwiesprache statt ... 
mit dem Menschen, an den ich denke... und in gewisser Weise auch mit mir selbst ...




Bei unserem dritten Versuch schlief meine Mutter immer noch. Ihre Bettnachbarin
meinte, wir sollen sie doch wecken; sie wäre bestimmt traurig, wenn wir einfach so 
wieder heimgingen. Also habe ich sie sanft wachzustreicheln versucht und zu-
erst leise, dann etwas lauter mit ihr gesprochen - habe ihr erzählt, dass "die Traude"
zu Besuch ist und dass sie doch mal die Augen aufmachen solle. Als sie schließlich auf-
wachte, war es mir ein bisschen so, als ob ich sie aus einer anderen Welt geholt hätte.
Unter anderem erzählte sie mir, dass sie auf "die Traude" warten würde ...
und ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob sie damit mich meinte...
oder ihre im Alter von 16 Jahren verstorbene Schwester, nach der ich
benannt worden bin ...




Ich muss dazu sagen, dass meine Mutter zwar bereits 87 Jahre alt ist, aber geistig
bis zu ihrem letzten Sturz noch relativ rege und immer sehr gesprächig war. 
Doch auch heute, als ich sie zusammen mit meiner Tochter Jana besuchte, 
schien sie die Welt sehr gedämpft wahrzunehmen. Sie wußte zwar, 
dass eben erst mein Bruder und meine Schwägerin zu Besuch gewesen waren,
doch außer "ja", "nein", "ich weiß es nicht" und "ich bin sehr müde" spricht sie kaum...




Dies also wollte ich euch kurz erzählen, damit ihr wisst, dass es noch ein bisschen
länger dauert, bis ich meine versprochenen Fortsetzungen posten werde...

Nichtsdestotrotz wünsche ich euch weiterhin wunderschöne, möglichst sonnige 
Septembertage und heiße meine neuen LeserInnen ganz, ganz herzlich Willkommen!
Versucht, euer Leben möglichst jeden Tag auszukosten. Ihr wisst ja:
"Das Leben ist wie ein Buch. Jeden Tag blättert das Schicksal eine Seite um."
Und wenn ihr erfahren habt, dass es viele schöne Seiten für euch parat hat, 
dann erscheinen auch jene Kapitel erträglicher, die sich schmerzhaft anfühlen.

Alles Liebe 
und ganz herzliche Rostrosengrüße,
 
Eure Traude


Donnerstag, 19. September 2013

Nettigkeiten aus der Bloggerwelt


  Servus ihr Lieben!

Einige von euch warten möglicherweise auf die angekündigte Fortsetzung zu meinen beiden
letzten Postings (Oldtimer-Rallye Teil I und Teil II) und andere wiederum erinnern sich vermutlich
noch an das Versprechen, das ich euch in meinem „Gartenlust“-Post gegeben habe – dass ich euch
bald die Fotos aus dem hübschen Dorfmuseum von Mönchhof zeigen würde.

Ich habe beides nicht vergessen – allerdings bin ich während der letzten Tage nicht zum
Erarbeiten dieser Postings gekommen. (Meine Mutter ist wieder gestürzt und liegt im Spital, wo ich
sie mehrfach besucht habe - sie wird aber angeblich morgen schon in die Heimpflege entlassen und
ist darüber sehr froh - drückt uns bitte die Daumen!)

Jedenfalls zeige ich euch heute ein paar andere Dinge, denn da hatte ich die Collagen (jedenfalls
zum Teil) schon vorbereitet. Unter anderem flatterte mir in letzter Zeit einiges Nettes aus
Bloggetonien auf postalischem Weg ins Haus:




Auf der ersten Collage seht ihr die Lampenschirme, die ich mir bei Andrea /Dreamyswhiteworld
bestellt habe – und den süßen Anhänger, den sie mir dazu gelegt hat. Natürlich wäre es praktischer
gewesen, die Karo-Schirmchen gleich bei der Gartenlust in Halbturn an Andreas schönem Stand zu
kaufen, aber Frau Rostrose ist halt nicht immer „praktisch veranlagt“…  und so dachte sie erst einmal
ein paar Tage lang darüber nach, ob sie überhaupt gut ins Rostrosen-Schlafgemach passen würden.

Nun stehen sie aber dort an Ort und Stelle – und gefallen mir sehr gut. Nur Herr Rostrose ist nicht so
begeistert (unter anderem auch, weil sie auf den Ikea-Ständern etwas wackelten, aber das habe ich
inzwischen "umgebastelt ;o)) Was meint ihr: Gefallen euch die Nachttischlampen im neuen Kleid?

Wie unser Schlafzimmer in seiner Gesamtheit aussieht, könnt ihr euch hier ansehen – diesmal
ist nur das Bettzeug ein anderes: Das blau-weiß gemusterte habe ich neulich bei Butlers erstanden.





Falls ihr euch fragt, was es mit der seltsam aussehenden grünlichen Halbkugel auf sich hat, 
die hier in meiner Schmuckschale zwischen grün-buntem Perlenschmuck liegt: 
Es handelt sich dabei um einen sogenannten Konjac Sponge - ein wiederentdecktes Schönheitmittel 
aus Japan - und ich habe ihn bei Karen / Kleeblatt gewonnen! (Wenn ihr mehr über diesen Beauty-
Schwamm wissen wollte, lest ihr am besten hier, was Karen darüber geschrieben hat.) 
Ich habe den Konjac Sponge mittlerweile mehrmals 
verwendet – und ich muss sagen, dass sich die Haut dadurch wirklich besser anfühlt. Ob ich wohl 
bald um 10 Jahre jünger aussehe??? Karen hat mir außerdem einen süßen Anstecker mit 
Eichhörnchen beigelegt – danke, du Liebe! :o)




Auf dieser Collage seht ihr zunächst Christine vom Haus Elfengarten und im Hintergrund einige
hübsche Dekostücke des Ladens „The Living Room“, den ich euch hier schon mal vorgestellt habe. 
Dort trafen wir uns zur "Teatime" mit einer netten Bloggerin, die aus einem schönen Land im nördlichen
Europa zu Besuch gekommen ist: Einige von euch werden die liebe Mimmie aus Schweden bzw. ihren
(deutschsprachigen!) Blog ja bereits kennen - und wenn nicht, dann besucht Mimmies blauweißen Blog
doch mal!
Mimmie möchte keine Fotos von sich im Internet sehen, aber ich kann euch versichern, dass sie eine
ganz liebe und äußerst sympathische Bloggerin ist! Wir hatten es sehr nett und lustig mit ihr und 
ihrem Mann Magnus – und später am Abend gingen Herr Rostrose und ich mit Mimmie, Magnus 
und zwei ihrer österreichischen Freunde noch in Baden zum Abendessen - und zwar in ein 
nostalgisches Lokal namens "Damals" (mit viel "Sisi-&-Franzl-Flair") und hatten auch dort viel Spaß!




Stephie von den Bienenelfen meinte neulich, sie würde gern einmal wieder Fotos von unseren
„großen“ Katzen sehen. (Denn zuletzt habe ich euch ja vor allem meine „Enkelkatzen“ Yomee und
Chiller gezeigt – die ich übrigens am kommenden Wochenende wieder sehen werde, weil wir meiner
Tochter Jana da wieder ein paar Montagearbeiten in ihrer Wohnung erledigen werden.) Unsere
„Großkatzen“ Nina und Maxwell sind zur Zeit zwar keine sehr aufregenden Fotomotive, weil sie auf
den Einbruch des feuchtkalten Herbstwetters vor allem mit faul Herumliegen reagieren, aber Stephies
Wunsch ist mir natürlich Befehl: Voila, hier seht ihr die beiden müden Rostrosenkatzen Nina und Mäx:





So, ihr Lieben, das war's für heute wieder! Ich wünsche euch schon jetzt ein feines, angenehmes 
Wochenende! Auch meine neuen Leserinnen möchte ich ganz herzlich hier begrüßen, ich freue mich 
sehr, dass ihr zu mir gefunden habt! Und über all eure lieben Zeilen und Komplimente zu den Bildern
von mir mit Hut und Con-Mani-Kleid habe ich mich riesig gefreut (und bin dabei sanft errötet :o))


Alles Liebe 
und ganz herzliche Rostrosengrüße,
 
Eure Traude
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Sonntag, 15. September 2013

Oldtimer-Rallye - Teil II

Servus & Willkommen, 
ihr lieben Leute alle miteinander,
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zum 2. Teil meiner Oldimer-Rallye-Schilderungen! 
(Zu meinem ersten Beitrag über die  
Ebreichsdorf Classic 2013 
kommt ihr hier.) Ich freue mich, dass euch die Fotos von Herrn Rostrose und 
mir so gut gefallen haben, dass ihr auch heute wieder vorbeigekommen seid!
Wie versprochen, zeige ich euch als nächstes ein paar ausgewählte 
Schmankerl der Rallye – die ältesten Fahrzeuge gehören da eindeutig dazu. 
Und außerdem könnt ihr heute "Frau Rostrose mit neuem Hut" erleben  - 
aber das dauert noch ein bisserl ;o)) Zuerst kommen die Automobile!

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Der Wagen, den ihr hier unten seht, war der allerälteste Teilnehmer der Rallye:
ein Sunbeam 16/9 aus dem Jahr 1928!
Seht euch nur dieses traumhafte Gefährt aus britischer Werkstatt an - allein schon seine Lederpolsterung  
oder der Wilmot-Breeden-Calormeter, der zur Messung und Anzeige der Kühlwassertemperatur dient und hier auch 
gleich die Funktion der "Kühlerfigur" übernimmt. Diesem altehrwürdigen Fahrzeug sieht man die Geschichten
an, die es von 85 erlebnisreichen Jahren zu erzählen hat. Einfach schön, solch ein
Vintage-Automobil!

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Die folgenden drei Oldtimer wurden alle im Jahr 1930 gebaut.
Der Lagonda T2-Compressor ist ein rares Prachtstück mit sportlichem Körper,
und er weist viele beachtenswerte Details auf - einige davon zeige ich euch in meiner Collage.
 Lagonda war eine englische Automobilmarke, die später aus Wirtschaftlichkeitsgründen von Aston Martin aufgekauft 
wurde. Vor allem in den frühen 1930erJahren tat sich Lagonda im Bereich der Sportwagen-Erzeugung hervor und erwarb
sich durch Erfolge beim Rennen von Le Mans einen guten Ruf. Auch der Wagen, den ihr hier unten seht, war bei der 
Ebreichsdorf Classic sehr gut unterwegs - immerhin wurde er in seiner Klasse Zweiter und in der Gesamtwertung des 
Rennens Dritter! 

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Beim nächsten Wagen handelt es sich um einen Amerikaner - wie man auch an den drei
Wimpeln an der Stoßstange gut erkennt. Dem prächtig gepflegten Ford A Cabrio sieht man sein
Baujahr nicht an - abgesehen davon, dass es so wohlgeformt ist, wie das die Autos von heute
niemals schaffen.
Mit gutem Grund war dieser Wagen einer der Preisträger beim Concours d´Elegance 2013 im Schlosspark von 
Ebreichsdorf (3. Platz), denn es gibt hier ungewöhnlich viele liebevolle Extras zu entdecken - 
allein schon die Seitenklappen der Windschutzscheibe, die mit geätzten Ranken verziert sind, der hölzerne 
Werkzeugkoffer außen an der Beifahrerseite, der farblich zum Fahrzeug passende Benzinkanister an der 
Fahrerseite und der große Reisekoffer hinten. Die Kühlerfigur stellt eine Wachtel dar - sie wurde auf 
Ford-A Modellen zwischen 1928 und 1931 verwendet.

 
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Ich persönlich kann mich ja kaum entscheiden, ob ich lieber einen Oldtimer hätte, bei dem
jedes Stückchen Chrom blitzt wie neu oder einen mit solch liebenswerten
Vintage-Details wie dieser Steyr 30 Typ 45 Taxameter hier unten. Ich schätze mal, am liebsten
wäre mir beides ;o)
Der Steyr 30 wurde von Ferdinand Porsche entworfen. Die Taxiversion davon, die ihr hier seht, 
wurde genau 666 mal gebaut. Ich bin ganz hingerissen vom Charme, den dieser Wagen mit der auffallenden
Harlekin-Kühlerfigur verströmt. Wer in diesem Taxi wohl aller gesessen haben mag?

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Den schönen Ford A aus dem Jahr 1931 mit dem stilgetreu gekleideten Fahrerteam habe ich euch
 bereits im vorigen Post gezeigt. Hier könnt ihr euch noch ein besonders nettes Foto der beiden aus 
dem Fundus eines anderen Rallye-Fotografen ansehen.
Die feschen Herren wurden übrigens Drittplatzierte in ihrer Gruppe!
Und nebenbei bemerkt sind nicht nur die beiden Insaßen des Ford A äußerst elegant - 
man beachte bitte auch das edle Fischgrät-Muster der Sitzbezüge!  :o)

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Wenn ich alles richtig verstanden habe, handelt es sich beim nächsten
Wagen - einem Buick 8-57 4-Door Sedan von 1931 - um einen "Filmstar",
denn dieses Modell kam bei der Oskar-gekrönten Ganovenkomödie
"Der Clou" zum Einsatz.
Ich bin mir nur nicht sicher, ob es genau dieser Wagen war oder ein Wagen wie dieser... Egal, man kann ihn sich jedenfalls 
wunderbar im Chikago der 1930er-Jahre vorstellen (und dazu passen Herren, die so gekleidet sind :o)).  Doch auch in 
einem Schlosspark macht er sich ausgezeichnet. Inzwischen gehört er einem der Sponsoren der Ebreichsdorf Classic, dem 
Besitzer der Moosbrunner Kfz-Technik-Firma Huber, bei dem wir auch eine kleine Jausen-Rast eingelegt haben.
Buick wurde übrigens zu Beginn des vorigen Jahrhunderts als eigenständige Automobilmarke in Michigan / USA 
gegründet und wenig später dem General-Motors-Konzern eingegliedert.



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Der nächste Oldtimer ist ein Ford Pick up, Baujahr 1935.
Auch zu diesem Fahrzeug fällt einem ein Filmzitat - oder genauer gesagt ein Serien-Zitat - ein:
 "Gute Nacht, John-Boy – Gute Nacht, Elizabeth", denn ein Wagen wie dieser gehörte den Waltons aus der 
gleichnamigen Fersehserie. Man könnte jedoch genauso sagen: "Alt, aber gut" - denn  mit diesem wunderschön 
restaurierten Pick-up, der mit der Startnummer 3 ins Rennen ging, wurde sein Fahrerteam Gesamtsieger 
der Ebreichsdorf Classic 2013!


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Die folgenden drei Fahrzeuge sind Baujahr 1938. Der Austin Ten Cambridge,
den ihr hier unten seht, wurde von der Austin Motor Company hergestellt.
Diese Limousine ist also nicht nur bitischen Ursprungs, ich finde, sie wirkt auch "very british": 
Sehr vornehm und distinguiert, als könne ihr jederzeit der Earl von Leicester mit der unvermeidlichen 
Melone auf dem Haupt entsteigen...

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Und nun, ihr Lieben, zeige ich euch ein ganz besonderes (ebenfalls britisches) Gustostückerl:
Der Jaguar 3,5 l DHC zählt zu den erhabensten Schöpfungen der Marke SS-Jaguar.
Nur 241 Exemplare dieser attraktiven Cabrios wurden in den Jahren 1938 bis 1939 gebaut - und man 
vermutet, dass inzwischen weltweit bloss noch etwa 120 Stück existieren. Der Wagen, der in Ebreichsdorf
mit Startnummer 5 ins Rennen ging, ist zudem ein äußerst gut gepflegtes, sehr edel aussehendes Exemplar -
und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass dieser Wagen beim Concours d´Elegance 2013, also der
Wahl des schönsten Oldtimers der Ebeichsdorf Classic 2013, den 1. Platz errang! 

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Auch der letzte Wagen aus der Startergruppe BJ 1928 bis 1938, den ich euch hier vorstelle,
 ist ein Brite - ein MG TA, und meiner Meinung nach hat die Marke MG sehr ästhetische Fahrzeuge
 zu bieten.
Leider entstanden gerade von diesem Roadster nur wenige Aufnahmen, denn er kam Herrn Rostrose und mir nach dem 
Start nicht mehr vor die Kameralinse. Ich fürchte daher, hier handelt es sich um jenen Wagen, der unterwegs mit einem 
Pleuelschaden ausschied... Wirklich schade, denn er ist ein wahres Prachtstück... Der Not gehorchend zeige ich euch 
einfach die drei Fotos, die wir haben, und dazu ein paar der netten Hunde, die sich als Zuseher oder auch als 
Beifahrer an der Rallye beteiligten ;o))

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Und nun kommen ein paar Aufnahmen, für alle, die kaum noch an sich halten können,
weil sie endlich Frau von und zu Rostrose in stilgerechter Con-Mani-Kleidung und mit dem neuen
Hut von der Gartenlust im Schlosspark von Ebreichsdorf sehen wollen.

Dass ich aus meinem blauen Mitarbeiter-Poloshirt schlüpfte und mich stattdessen in einen knöchellangen Spitzenrock 
samt passendem Shirt und Schultertuch hüllte, hat natürlich einen Grund: Schon lange, bevor Edi und ich von den 
Rallye-Veranstaltern gefragt worden waren, ob wir nicht "in ihrem Auftrag" fotografieren wollten, hatte ich mit der 
Besitzerin des schönen Ebreichsdorfer Ladens  
"Con Mani Living"
darüber gesprochen, dass der nächste Concours d´Elegance wohl eine gute Gelegenheit wäre, um ein bisserl darauf 
aufmerksam zu machen, dass Con Mani nun nicht mehr bloß hübsche Möbel und Geschenkartikel führt, sondern auch 
wunderbare Kleidung. Und ich hatte damals zugesagt, selbst in ein Con-Mani-Kleid zu schlüpfen und Prospekte zu 
verteilen.


Links seht ihr mich mit Sylvia Klima, die die Rallye zusammen mit ihrem Mann bereits zum dritten 
Mal erfolgreich und mit RIESENgroßem Einsatz gemanagt hat - und rechts mit einem hübschen
 Polo-Pferd, denn am Tag der Rallye fand im Schlosspark auch wieder eine Polo-Veranstaltung statt.
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So hatte ich also im Schlosspark diesmal die Doppelfunktion einer Fotografin und einer wandelnden
Litfaßsäule zu erfüllen, und bei der Gelegenheit modelte ich dann auch gleich noch vor einem 
attraktiven Oldtimer. Ganz schön viele "Jobs" für einen einzigen Tag, stimmt's? ;o)) Und dabei war 
dieser Tag noch längst nicht zu Ende...
Doch das ist eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt werden soll... ;o) 
Die Aufnahme links stammt übrigens nicht aus dem nachmittäglichen Schlosspark, sondern
entstand am Morgen desselben Tages beim Start der Rallye am Hauptplatz von Ebreichsdorf.
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Ja, liebe Leute, so viel also zu den 10 ältesten Fahrzeugen der diesjährigen Ebreichsdorf Classic
und zu Frau Rostrose, die man ja ebenfalls schon getrost zu den Oldimern zählen kann ;o). Bei
nächster Gelegenheit will ich euch übrigens unter anderem einen edlen Wagen zeigen, der dasselbe
Baujahr hat wie ich, außerdem schulde ich euch noch das Foto des Zweitplatzierten im Concours
d´Elegance- und auch sonst bin ich euch noch ganz viele Schönheiten und Publikumslieblinge
schuldig geblieben... Ich werde euch unmöglich alle 130 Teilnehmer zeigen können und wohl auch
die von mir "herausgepickten" Automobile nicht ganz so genau vorstellen können wie heute,
aber ich weiß, dass viele von euch, genau wie ich, ein ausgeprägtes Faible für die ganz besonders
betagten Wagen haben, deshalb bin ich hier auch etwas spezieller ins Detail gegangen.

Zum Abschluss gibt's noch einen kurzen Blick auf einige "Gruppenbilder" im Schlosspark,
vor dem Magna Racino, wo die Siegerehrung stattfand, beim Start nach der Mittagspause in
Unterwaltersdorf und auf dem Parkplatz beim Rathaus von Ebreichsdorf:


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Und nun danke ich euch allen herzlich für euer Interesse und bedanke mich außerdem sehr
für jedes liebe Wort, das mir von euch zum ersten Teil meiner Oldtimer-Rallye-Schilderungen hier
oder auf Facebook bzw. Google + hinterlassen wurde! Ich freue mich sehr darüber!!!
Vielleicht wollt ihr mir ja verraten, für welche der heute vorgestellten Oldtimer ihr euch
enscheiden würdet, wenn Geld keine Rolle spielte - das würde mich sehr interessieren! :o)

 Alles Liebe 
und ganz herzliche Rostrosengrüße, 

Eure Traude



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