Mittwoch, 14. August 2013

Wochenende auf der Burg

  Servus, ihr Lieben,


wie schön, dass in der vergangenen Woche so viele von euch Lust hatten, 
auf virtuelle Weise bei unserem
im schönen Helenental dabei zu sein und dort zusammen mit Elisabeth und mir 
durch den Schwechatbach zu waten (während Herr Rostrose nur
 kurz seine Zehen ins Wasser steckte, um sich dann aufs Fotografieren zu verlegen ;o))
Ich hoffe, die  Abkühlung war für euch alle so wohltuend wie für uns!

Heute möchte ich euch gerne noch einmal in unser östlichstes Bundesland - 
das Burgenland – mitnehmen. Denn bei unserem Wochenendbesuch in der 
Ortschaft Lockenhaus gab es nicht nur das 
zu erleben, über das ich euch Anfang August berichtet habe: 

Auf der Ritterburg von Lockenhaus kann man außerdem 
komfortabel übernachten, fürwahr ritterlich speisen und 
einiges Wissenswertes erfahren! 


Der verwegene Kavalier Eduard und sein hochwohlgeborenes Edelfräulein 
Edeltraudis (oder Adeltrudis? ;o))) von und zu Rostrosenhausen 
hatten einen 100-Euro-Gutschein bekommen (siehe P.S.), 
der in verschiedenen Österreichischen Hotels eingelöst werden konnte. 
Weil wir noch nie auf einer Burg geschlafen hatten, 
packten wir die Gelegenheit nach Rostrosen-Art beim Schopf 
und buchten zwei Nächte im Burghotel Lockenhaus.

Unser großes Zimmer "Paul Anton" im Burghotel - benannt wurde das Zimmer nach Paul Anton 
Keller (1907-1976), einem österreichischen Schriftsteller, der die Burg Lockenhaus im Jahr 1968
erwarb und vor dem Verfall bewahrte.

In meinen Collagen könnt ihr sehen, was wir von Freitagabend bis Sonntagmorgen auf der Burg 
so alles erlebt haben und wie nostalgisch unser Gemach eingerichtet war:  Die Möbel, Gemälde und 
alten Fotografien im Paul-Anton-Zimmer erinnerten mich wohlig an die Wohnungsausstattung 
meiner „Kleinen Oma“; abends sah man Fledermäuse beim Fenster vorbeiflitzen, denn im 
Dachgestühl der Burg lebt eine große Wimper-Fledermaus-Kolonie. Es werden außerdem 
Fledermaus-Führungen und andere Burgbesichtigungs-Touren angeboten; die Wege rund um den 
idyllischen Burgteich verlocken zu Spaziergängen und zum Enten-Beobachten (Baden ist dort 
allerdings leider nicht erlaubt); für die Großen gibt es eine Outdoor-Kegelbahn, gleich daneben 
können sich die lieben Kleinen auf dem burgeigenen Kinderspielplatz austoben. Und entzückende 
Katzenkinder bekamen wir ebenfalls zu sehen! 

Falls ihr mehr über die Burg, die dortigen Übernachtungsmöglichkeiten, Angebote
und Aktivitäten wissen wollt, schaut doch einfach mal bei deren Website rein.

Wohlan, genug der Worte - jetzt lasse ich Bilder sprechen:

 
 

So viel also zur Burg Lockenhaus :o)... 
Weil jedoch das Burgenland – wie der Name schon sagt - ein „Land der Burgen“ ist, 
nützten wir das Wochenende zu einem zusätzlichen schönen Burg-Besuch. 
Doch darüber erzähle ich euch beim nächsten Mal mehr!

Und nun, ihr Lieben, wünsche ich euch feine weitere Augusttage – 
nicht zu heiß und nicht zu kühl – einen schönen Feiertag und ein angenehmes Wochenende! 
Herzlich willkommen auch an meine lieben neuen Leserinnen –
 ich freue mich, dass ihr zu mir gefunden habt und hoffe, ihr fühlt euch hier wohl!

Ganz herzliche Rostrosengrüße

ೋೋ ೋೋ ೋೋ
P.S.: Ein kleiner Tipp: Den Urlaubsgutschein in Höhe von 100 Euro (einzulösen in  verschiedenen
 Event- und Wellnesshotels) bekamen wir übrigens von der Möbelfirma Kika, weil wir da vor 
kurzem eine Kundenkarte ("Rote Karte") gelöst haben – wenn ihr dort "Rote-Karten-Mitglied
werdet, könnt ihr euch also ebenfalls einen solchen Gutschein organisieren.

P.P.S.: Für alle, die schon heute fürs nächste Jahr vorausplanen, habe ich auch noch einen 
Tipp parat: Ich habe mir sagen lassen, dass das nächste Lockenhausener Löffelfest 
am 19. Juli 2014 stattfinden wird!

ೋೋ ೋೋ ೋೋ

Donnerstag, 8. August 2013

Sommergenüsse (6) - Kleine Abkühlung gefällig? :o)

Servus Ihr Lieben!


Wie ich euch ja schon in meinem Posting über das 
erzählt habe, gönnen wir uns zur Zeit eine Woche "Urlaub daheim".
Das ist ungewöhnlich für die Rostroses, aber langweilig wird uns dabei nicht 
- und auch die Hitze können wir mit manchen Tricks im Zaum halten. 
Denn es gibt "im Kühlen" sowohl lange Aufgeschobenes als auch Spontanes zu tun:
Zum Beispiel den Keller entrümpeln (richtig angenehm, 
die Temperaturen dort unten, so macht selbst diese Arbeit Spaß :o))
oder ein Super-Mini-Bloggertreffen mit  
in einem Bachbett abhalten! :o)))

Die Zunge zeige ich links unten natürlich nicht euch, sondern Herrn Rostrose, der den Paparazzo spielt :o))

In Elisabeths Blog könnt ihr hier nachlesen, wo uns Herr Rostrose 
beim Waten und Plaudern
und dabei lustig aussehen fotografiert hat.

Die Schuhe, die ich dabei trug, haben übrigens auch schon karibisches Wasser
getreten: Denn mit ihnen bin ich im Jahr 2011 durch die 
(Wasserfälle auf Jamaica) gewandert. 

(Und überhaupt ist mir zur Zeit so karibisch zumute - 
könnte an den Temperaturen liegen :o))

Auch einige Hunde waren im Bachbett unterwegs und genossen das kühle Nass so wie wir!
ೋೋ ೋೋ ೋೋ


Eine Abkühlung der eher unfreiwilligen Art bekamen wir am vergangenen Sonntag
verpasst, als wir unsere netten "Nachbarn von links" zu einer Grillerei 
eingeladen hatten. Den ganzen Tag  lang war es sonnig und heiß gewesen und 
in dem Wetterbericht, den wir gelesen hatten, stand kein Mucks von Regen. 
Deshalb deckte ich den Tisch auf der Terrasse unterm großen Sonnenschirm.
Doch kaum hatten wir mit dem Aperitif angestoßen, wurde unser Sonnenschirm zum
Regenschirm. Also wechselten wir schnell in den Pavillon und feierten dort weiter. 




Zunächst tröpfelte es nur leicht, und so konnte Herr Rostrose problemlos zu Ende grillen. 
Später legte dann ein richtiges Gewitter los, aber sowohl unsere Nachbarn als auch wir
 fanden es so gemütlich und angenehm kühl unterm Pavillon-Dach, dass wir nicht ins Haus 
flüchten wollten. Die Kühle hielt sich zwar leider nur bis zum nächsten Morgen, danach kletterten 
die Temperaturen wieder auf über 30 Grad, und heute soll es mal wieder 38 Grad heiß 
werden... aber der nächste Regen kommt bestimmt (und zwar angeblich am kommenden
Wochenende, wenn unsere Freundin Moni ihr Sommerfest veranstaltet ... *grrr*! Aber 
auch dadurch werden wir uns die Laune nicht verderben lassen. Vielleicht mache ich diesmal
ja kein "Tänzchen im Bach" - siehe oben ;o)) - sondern einen Tanz im Regen :o)))

Ich hoffe, ihr verbringt die letzten richtigen Sommertage dieses Jahres 
und ebenso eventuelle Regentage 
voller Lebensfreude und vergesst nicht:
Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“ 
(Charlie Chaplin)

ೋೋ ೋೋ ೋೋ
Fühlt euch herzlichst gedrückt und lieb gegrüßt von eurem rostigen Röschen, 
vielen, vielen Dank für eure zahlreichen lieben Kommentare zum Löffelfest
- und herzlich willkommen auch an meine neuesten Leserinnen
- schön, dass ihr zu mir gefunden habt! :o)

Traude

Samstag, 3. August 2013

Sommergenüsse (5) - Löffelfest in Lockenhaus

Servus Ihr Lieben!


Der Berg mit dem interessanten Namen Geschriebenstein ist zwar nur etwa 880 m hoch, was für 
österreichische Verhältnisse nicht gerade extrem ist, trotzdem bringt er es mit dieser Höhe zum 
höchsten Berg des Burgenlandes und - da auf dem Gipfel die Landesgrenze verläuft - zugleich zur 
höchsten Erhebung Westungarns. (Der ungarische Name des Berges lautet Írottkő.)

Eingebettet in den Naturpark Geschriebenstein-Írottkő, bewacht von einer Ritterburg aus dem 13. 
Jahrhundert, liegt die mittelburgenländische Zweitausend-Seelen-Gemeinde Lockenhaus. Und hier 
fand vor kurzem zum mittlerweile 2. Mal das sogenannte
Löffelfest
statt.



ೋೋ ೋೋ ೋೋ
Die Kirche am Hauptplatz von Lockenhaus stammt aus dem 16. Jahrhundert - hier befindet sich die 
größte Kirchenorgel des Burgenlandes /  Blick zur Burg / die "Ausrüstung" fürs Löffelfest


Wenn ihr euch darunter nicht viel vorstellen könnt, geht es euch ähnlich wie Herrn und Frau 
Rostrose. Uns hatte eigentlich die Ritterburg nach Lockenhaus gelockt - oder genauer 
gesagt die Möglichkeit, zwei Nächte auf der Burg zu verbringen - doch darüber werde ich 
euch ein andermal erzählen. 

Bevor wir zu diesem Wochenende aufbrachen, sah ich mir den Veranstaltungskalender von 

Lockenhaus an, und dort wurde eben besagtes "Löffelfest" angekündigt. Würde es eine 
Ausstellung der schönsten Silberlöffel im Ort geben? Erwarteten uns musikalische 
Genüsse, die mithilfe von Löffeln dargeboten wurden? Würden hier Ritter mit Löffeln 
bewaffnet gegeneinander zum Turnier antreten? Oder gab es etwa gar einen kulinarischen
 Bezug (was für die verfressenen Rostroses immer eine besondere Verlockung 
darstellt ;o))?

Im Internet erfuhr ich mehr darüber - dass dieses Fest tatsächlich mit lukullischen Genüssen 

zu tun hat... und dass es sich dabei dennoch um eine Art Turnier handelt: Allerdings würden 
keine Ritter gegeneinander antreten, sondern Hobbyköche! Auf der unteren Collage seht ihr 
die wackeren Köchinnen und Köche, die sich dem Wettstreit stellten ... 



Die Idee dazu hatte der Unternehmer Josef Fuchs, den ihr auf der nächsten Collage links oben seht.
Gemeinsam mit dem örtlichen Tourismusverband entwickelte er das Konzept für einen
Kochwettbewerb, der die typischen Speisen der Region hochleben lässt und manch ein Schmankerl
vielleicht davor bewahrt, in Vergessenheit zu geraten.
 

Jeder der mitkochen wollte, konnte sich aus einer Liste mit burgenländischen Spezialitäten eine oder
zwei aussuchen. Die Hobbyköche und -köchinnen brauchten dann nicht selbst einkaufen zu gehen,
sondern nur aufzuschreiben, welche Zutaten sie für die jeweiligen Gerichte benötigen. Diese wurden
von den Verantwortlichen besorgt und kostenlos zur Verfügung gestellt - und dann wurde an den
jeweiligen heimischen Herden losgelegt. 






Die Verkostung fand freilich nicht in den Privathaushalten der Teilnehmer statt, sondern auf 
dem Hauptplatz von Lockenhaus. Jetzt war das Publikum gefragt: Jeder, der sich durch die 
Köstlichkeiten durchprobieren wollte, bekam gegen einen Einsatz von 2 Euro einen Löffel - und 
außerdem gegen einen Unkostenbeitrag von 8 Euro eine Bewertungsliste und 10 Jetons in fünf 
verschiedenen Farben. 
Die Jetons waren gleichzeitig das "Spielgeld" mit dem man die Speisen "bezahlte".

Jeder Speise war eine Farbe zugeordnet, und somit mussten wir austüfteln, 
 wie wir unsere Jetons einsetzen wollten. Auf diese Weise war nicht nur für leibliche Genüsse, sondern
auch für einen gewissen Spielspaß gesorgt. In die Bewertungsliste trug man dann in Form eines 
Punktesystems ein, wie gut einem das jeweilige Gericht geschmeckt hatte. Zu Beginn fanden wir die 
Portionen klein – aber glaubt mir, wenn man sich durch zehn Schmankerln der pannonischen
Hausmannsküche durchprobiert hat, ist man ganz schön satt ;o))




 ೋ

Der fröhliche Mann mit Lederhose und Mikro, den ihr auf der oberen und der unteren Collage sehen 
könnt, ist übrigens der Bürgermeister von Lockenhaus, Christian Vlasich; auch ihm machte das Löffelfest 
sichtlich Spaß :o)

Für uns, die wir nicht in der Gegend aufgewachsen sind, waren einige Speisen (oder zumindest deren 
Name) unbekannt - was sind zum Beispiel "Apfelfosn"? Und was Grammelpogatscherl? Aber 
manche typische Spezialitäten wie Szegediner Krautfleisch, Grenadiermarsch oder Erdäpfelgulasch 
kennt man auch im Wiener Raum und weit darüber hinaus. Übrigens waren Edi und ich ganz 
besonders vom Wildgulasch begeistert, aber auch die Siegerspeise des 2. Lockenhausener 
Löffelfestes – der „Weiße Traum“ – war köstlich.





Zu guter Letzt bedanke ich mich noch bei alljenen unter euch, die mir einen Kommentar zu meinem
karibischen Mangodessert hinterlassen haben - und auch nette Worte zu dem dazu gehörigen 
"Kurzausflug" nach Jamaica ... ins Ashton Great House zur lieben Verna, die uns so begeistert bekocht 
hat: 
Ja, vielleicht werde ich es eines schönen Tages schaffen, auch über diesen tollen Urlaub von 2011 
wenigstens einen gerafften Reisebericht nachzuschieben ... 

Mal sehen - im Moment hinke ich ja noch mit den Schilderungen dieses 
Sommers hinterher ;o) ... Und das allerletzte Fotobuch ist auch noch nicht gestaltet ...
Aber nächste Woche machen Herr und Frau Rostrose Urlaub (in Gardenien und
Terrassien ;o)) - vielleicht komme ich ja da zu ein paar Dingen von meiner To-do-Liste ;o))

Sodala, ihr Lieben, nun schicke ich euch noch viele rostrosige Grüße! 
Willkommen auch an alle, die meinen Blog neu entdeckt und sich in meiner 
Leserliste eingetragen haben - ich freue mich riesig, dass ihr hier seid! :o)




Herzlichst und bis bald,