Dienstag, 23. Juli 2013

Sommergenüsse (2) - Kokos-Curryhuhn (mit vegetarischer Variante!)

Servus Ihr Lieben,...

ich danke euch herzlich für eure lieben Kommentare und "+1"-Klicks
zu meinem letzten Posting, in dem ich euch
zunächst nur einen knappen Überblick *) über einige unserer aktuellsten sommerlichen
Genüsse & Freuden geboten habe.

Außerdem möchte ich meine neuen LeserInnen ganz, ganz herzlich begrüßen - und auch alle, die
mich bei Google+ oder Facebook zu ihren Freundes-Kreisen hinzugefügt haben! :o)
 
*) In diesem und den folgenden Postings werde ich etwas mehr ins Detail gehen und euch
nach und nach auch von einigen NEUEN rostrosigen Sommergenüssen erzählen!
(Denn natürlich haben wir am vergangenen Wochenende ebenfalls wieder etwas Interessantes erlebt ;o))

Viele von euch waren an den Rezepten für das "karibische Dinner" mit unseren Freunden interessiert.
Aber bitte, gerne! :o) Hier kommt schon mal der erste Teil:
(Es ist zwar vielleicht etwas unkonventionell, mit der Hauptspeise anzufangen, doch die köstliche Garnelen-Suppe 
hatte meine Freundin Moni mitgebracht - ich muss sie erst nach dem genauen Rezept fragen ;o))


Curryhuhn mit Kokosmilch-Püree und gebratener Banane
(mit vegetarischer Variante: Tofu statt Hühnerfleisch!)
  (Zutaten für 4 Personen)




Zutaten für das Kokosmilch-Püree:
800 g mehlige Kartoffeln
150 ml Kokosnussmilch light
(die übrige Kokosmilch aus einer 400 ml-Dose benötigen wir für das Curryhuhn)
50 bis 100 ml Milch, je nach gewünschter Festigkeit
Salz
4 EL Kokosflocken

Für das Kokosmilch-Püree die Kartoffeln waschen, schälen, in kleine Stücke schneiden und in einem großen Topf mit reichlich Salzwasser in 20 bis 25 Minuten weich kochen. Die gegarten Kartoffeln in einem Sieb abgießen und in einer Schüssel mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Kokosnussmilch, Kokosflocken und Milch unterrühren, mit Salz abschmecken und kurz vor dem Servieren noch einmal erwärmen.
Tipp:
Wenn es einmal ganz schnell gehen soll, gelingt das Kokosmilch-Püree auch mit Kartoffelpüree-Pulver. In diesem Fall eine 4-Portionen-Packung nach Packungsanleitung zubereiten, aber anstelle von Milch und Butter 150 ml Kokosnussmilch light und 
100 ml Milch hinzufügen und 4 EL Kokosflocken unterheben.
 

Zutaten für das Curryhuhn (bzw. Curry-Tofu):
150 g TK-Fisolen (= Grüne Bohnen)
8 Hühner-Innenfilets á 50 g
(oder entsprechende Menge Tofu)
4 KL Erdnussöl (geschmacksneutral)
250 ml Kokosnussmilch light
(die übrige Kokosmilch aus einer 400 ml-Dose benötigen wir für das Püree)
150 ml Hühner- oder Gemüsesuppe (Instant)
Salz
Pfeffer
Curry
Kokosflocken zum Dekorieren

Die Fisolen nach Packungsanleitung in Salzwasser gar kochen. In der Zwischenzeit die Hühnerfilets bzw. die Tofustücke mit etwas Salz und Pfeffer sowie kräftig mit Curry würzen (die Filets sollen schön gelb aussehen); eine mit Öl bepinselte Pfanne erhitzen und das Fleisch / den Tofu darin kurz anbraten, dann mit Hühnersuppe sowie Kokosmilch aufgießen. Zugedeckt etwa fünf Min. lang köcheln lassen und ev. nochmals mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken. Die Hühnerfilets bzw. Tofustücke werden auf den Fisolen angerichtet, mit der Currysauce begossen und mit Kokosflocken bestreut.
Tipp:
Anstelle von Hühnerfleisch oder Tofu kann man auch z.B. Pute oder Grillkäse (Halloumi) verwenden. Bei Verwendung von Tofu oder Grillkäse einfach den Arbeitsschritt "fünf Min. lang köcheln lassen" streichen. 


Zutaten für die gebratene Banane:
2 Bananen
2 EL Butter
ev. 1 Knolle China-Knoblauch, in dünne Scheiben geschnitten

Die Bananen schälen und der Länge nach halbieren. Die Butter in einer passenden Pfanne schmelzen. Wer Knoblauch verträgt, kann zunächst dünne Scheiben davon in der Butter zu Chips braten, das verleiht später den Bananen einen würzigen Geschmack – und auch mit dem Kokosmilch-Püree harmonieren sie wunderbar. Aber Vorsicht – die Knoblauchchips dürfen nur ganz kurz braten, sonst werden sie bitter! Danach werden die Bananenhälften einfach in die heiße Butter gelegt und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun gebraten. 
Tipp:
Wer die Möglichkeit dazu hat, kann anstelle der hierzulande leichter erhältlichen Dessert-Bananen natürlich auch Kochbananen (Plantain) verwenden.


Guten Appetit, ihr Lieben!


Zum Abschluss zeige ich euch noch ein paar Fotos meiner Tisch- bzw. Wohnzimmer-Deko für dieses 
Zusammensein mit unseren Freunden. (Die Curryhuhn-Fotos sind schon einige Zeit vorher entstanden, 
daher auch die andere Deko ;o) - und um ganz ehrlich zu sein, gab es bei dem Karibik-Dinner mit 
Moni und Michi die Variante mit Putenfleisch :o))

Ich experimentiere nämlich gerade mit unterschiedlichen "karibisch-bunten" Dekorationen, 
da Moni wie schon 2011 und 2012 wieder ein Themenfest plant, das ich 
für sie dekorieren darf - diesmal eben mit dem Thema "Karibische Nächte".
Und da darf es natürlich knackig bunt zugehen!




Nun wünsche ich euch weitere genussvolle Sommertage
und schicke euch herzliche rostrosige Grüße und Küschelbüschel


Alles Liebe,

Eure Traude



PS: Hier findet ihr mich ebenfalls:

Freitag, 19. Juli 2013

Sommergenüsse (1)

Servus Ihr Lieben,...

 Vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinem vorigen Posting und eure Komplimente
zu meinen Fotos! Ich hab mich gewaltig darüber gefreut! Bloggen hat wirklich sehr viele 
wunderschöne und aufbauende Seiten!!! :o))

Weniger schön war mein Gefühl, als ich meinen Blog mit Google+ vernetzt habe und feststellen 
musste, dass vieles nun nicht mehr so funktioniert wie vorher - z.B. dass mir nur noch Google+-
Mitglieder einen Kommentar hinterlassen können und dass hier außerdem einiges anders aussieht.

Das gefiel mir gar nicht - daher machte ich die Vernetzung wieder rückgängig *) ... aaaber: 
kommentieren ging noch immer nicht wie früher und es sah noch immer anders aus! 
Grrrr - never touch a running system! Nach viel Herumgemurkse dürfte nun wieder alles klappen - 
falls nicht, gebt mir bitte per Mail Bescheid (in meinem Profil hinterlegt) - DANKE!
Und danke für deine Tipps, den Link von "Google+ DACH" und deine moralische Unterstützung, 
Danke auch an meinen lieben Göttergatten, der sich zwar mit Blogger und Google+ nicht auskennt, 
aber letztendlich den hilfreichen Link im Netz fand!

* ) Nur zur Sicherheit, damit ihr euch auskennt:
Ich bin immer noch bei Google + dabei, aber mein Blog ist nicht mehr damit "verknüpft"!

Karibisches Zusammensein mit Freunden
 Nun aber genug mit Computer-Problemen und Gemurkse:
Wenden wir uns lieber den schönen Seiten des Lebens zu! Ich habe euch ja neulich angekündigt,
dass ich euch in meinem nächsten Posting erzählen werde, welchen "Sommergenüssen" ich mich in 
den letzten 2 Wochen hingegeben habe. Weil diese aber Stoff für mehrere Postings bieten,
bekommt ihr heute erst einmal nur einen kleinen Überblick: Am 7.7. haben wir unsere Freunde 
Michi und Moni spontan zu einem "karibischen Nachmittag und Abend" eingeladen. Was es 
dabei zu essen gab, erzähle ich euch demnächst (inklusive Rezept)!


Blumengärten und Zoologischer Garten Hirschstetten

 Auf der Collage oben seht ihr, wo wir am 14.7. den Nachmittag verbracht haben - zwischen 
Blütenmeeren, Schaugärten und vielen, vielen Tieren in Hirschstetten! Wirklich sehenswert für 
Wien-nahe Lebende und für Wien-Besucher! Mehr darüber demnächst!

Vorige Woche habe ich auch meine Enkelkatzen wiedergesehen - also die Katzenbabies meiner 
Tochter - ebenfalls ein Genuss für mich, und ich will euch daran gerne teilhaben lassen! :o))


Meine Enkelkatzen Yomee und Chiller


Und auch Open-Air-Konzerte zählen für mich zu den Sommergenüssen. Ich wil euch demnächst
MEHR über das Harvest of Art - Warm up erzählen, das wir neulich besucht haben ...
einen der auftretenden Künstler möchte ich euch aber heute schon vorstellen, denn er war für
uns die Überraschung des Abends:

Kennt ihr ihn schon?
Wenn nicht, kann ich nur vorschlagen: Lernt ihn kennen!!!


... wirklich ein sehr, sehr junger Typ - die Angaben zu seinem Alter sind widersprüchlich, 
neulich habe ich gelesen, dass er 22 ist, er selbst sagt in einer Doku, er sei 24 - 
seine Wahnsinns-Stimme allerdings ist so weit weg von einem Zwanziger 
wie der Mond von der Erde!

Hört einfach selber mal rein - ich bin fest davon überzeugt, dass aus dem Burschen 
was wird (und ich drücke die Daumen, dass er sich dann nicht ruiniert - oder runieren lässt -
wie schon so viele vor ihm...)
 Hier z.B. eine wunderschöne Coverversion des Pink Floyd-Hits "Wish You Were Here"
Hier seine Eigenkomposition "Rumble and Sway"
 Und hier eine Blues'ige Nummer -
 "Lead me Home" / The Walking Dead Soundtrack.

Mit diesen Musiktipps verabschiede ich mich für heute von euch und wünsche euch ein 
wunderschönes Wochenende sowie herrliche Sommertage! 
Auch wir haben wieder einiges vor!!! :o)
Bald melde ich mich mit Einzelheiten und News!

Bis dahin herzliche rostrosige Grüße und Küschelbüschel

Alles Liebe,


Eure Traude


PS: Hier findet ihr mich ebenfalls:

Dienstag, 16. Juli 2013

Nachholbedarf, Neuigkeiten & Nektar

Servus Ihr Lieben,...

Hier bin ich schon wieder!
Ich glaube, man merkt schön langsam, dass ich in meiner Blogpause ziemliche 
Entzugserscheinungen und Sehnsucht nach euch hatte, gell? ;o))
Und jetzt herrscht Nachholbedarf!




Und nicht nur hier in Bloggetonien treibe ich mich zur Zeit herum, nein, auch in anderen
Internet-Gefilden, denn selbst für so rostige Rosen und Technik-Urgesteine wie mich 
bleibt die Zeit nicht stehen ;o)) :


Einige von euch haben mich bei FB oder G+ schon gefunden und mich
bei ihren Freunden eingereiht -
  vielen lieben Dank dafür!
Ich freue mich sehr, dass ihr mich so warm willkommen 
geheißen habt! ♥
- und einige andere von euch habe ich dort in der Zwischenzeit 
entdeckt ... aber das sind bestimmt noch nicht alle: Ich würde mich daher sehr freuen, wenn ihr auf 
die beiden (oder einen der beiden) obigen Links klickt, sofern ihr euch auf Facebook und / oder 
Google + mit mir "verbinden" wollt.  (In der Seitenleiste habe ich diese Links ebenfalls 
untergebracht und hoffe, dass sie funktionieren!) 
Ach ja - und bei Bloglovin findet man die Rostrose jetzt auch ;o)



In meinem vorigen Posting habe ich euch gezeigt, wie belebt unser Lavendel ist
und auch gleich ein rostrosiges
Lavendel-Hendel-Rezept 
für euch beigefügt. Ich hab mich riesig über eure lieben Zeilen dazu gefreut!!!

Da flieg ich drauf!!! :o))



In der Zwischenzeit habe ich ungefähr die Hälfte des Lavendels für Trockenblumensträußchen etc.
geernet, denn für die summenden, brummenden, flatternden Insekten stehen in unserem Garten nun
schon ausreichend viele Alternativen zur Verfügung. Der rote Sonnenhut war gestern unter anderem
von zahlreichen Bienen und einem Tagpfauenauge gut besucht.


Und auch der Nektar des Sommerflieders scheint richtig gut zu schmecken :o))

Mmmmmmmmm, welch ein Genuss!

Ich hoffe, auch ihr könnt in sommerlichen Genüssen schwelgen - zumindest hin und
wieder zwischendurch! Beim nächsten Mal erzähle ich euch, welchen "Sommergenüssen"
ich mich in den letzten 2 Wochen hingegeben habe! :o)

Bis dahin schicke ich euch viele liebe Küschelbüschelchen
(via Facebook habe ich nämlich erfahren, dass einige diesbezüglich schon
Entzugserscheinungen hatten! ;o))
und lasse euch die herzlichsten rostrosigen Grüße da!

Alles Liebe,
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Eure Traude

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Freitag, 12. Juli 2013

Ein rostrosiges Lavendel-Rezept

Servus Ihr Lieben,...

Nicht nur Bienen fliegen auf den Geschmack von Lavendel ...


... da staunt ihr, was?! Im Mai und im Juni habe ich euch nur 1 mickriges Post pro Monat geboten,
im April, wo ich mit meinem mir angetrauten "Kurschatten" in Sachen Gesundheit unterwegs war, gar keines,
und jetzt, wo der Juli noch nicht mal zwei Wochen alt ist, bekommt ihr schon das zweite Posting
aus Rostrosenhausen geliefert! ;o)
SAGENHAFT ist das! :o)))


... auch Taubenschwänzchen ...


Vielen Dank für eure so lieben und erfreulichen Kommentare zu unserer Romreise, Janas süßen 
Kätzchen, unserem neuen Terrassenboden und was ich euch im vorigen Posting sonst noch so alles 
erzählt und gezeigt habe! Danke auch für eure Geduld, weil die Rostrosenposts momentan eher
tröpfelnd als fließend erscheinen! Und ♥lich Willkommen an alle lieben neuen LeserInnen, die sich 
dennoch bei mir eingefunden haben!

... Hummeln, Schmetterlinge und MENSCHEN mögen ihn! :o))


Viel Zeit für ausführliche Schilderungen und lange Blogrunden habe ich leider noch immer nicht, 
aber weil jetzt gerade überall der 
Lavendel 
so schön blüht und duftet, fiel mir ein, dass ich euch als kleines "Dankeschön" für eur Treue 
ein original-rostrosiges Lavendel-Rezept bieten kann: Habt ihr schon mal ein Hendel*) mit Lavendel 
versucht? :o))

*) „Hend(e)l“ (oder „Henderl“) nennt man in Österreich das, was in Rezepten aus Deutschland als 
Hähnchen bezeichnet wird – und weil sich das so wunderbar auf „Lavendel“ reimt, hat sich auch 
gleich dieser Name für unser leichtes, provenzalisch inspiriertes Sommer-Gericht ergeben ;o))

Lavendel-Hendel
mit Äpfeln, Zwiebeln und Heidelbeeren in Rotweinsauce



1 (Bio-)Brathendel, ca. 1,5 kg, küchenfertig vorbereitet
2-3 rote Zwiebeln
2-3 kleine Äpfel
100 g Heidelbeeren
einige Lavendelzweige mit Blüten
125 ml Rotwein
125 ml Gemüsesuppe
Meersalz
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
etwas Zitronensaft

Das Backrohr auf 200 Grad (Umluft) vorheizen und das „Henderl“ innen und außen mit Pfeffer und mit Meersalz einreiben. (Als Faustregel gilt: pro Kilo Tier nimmt man etwa 2 TL Salz.) Dann mit den Lavendelzweigen „spicken“ (eventuell mit einem spitzen Messer ein paar Löcher in die Haut stechen, damit auch längere Zweige ihren Weg finden) und ein Lavendelsträußchen in den Bauch des Brathuhns legen. Ohne Fett mit der Bauchseite nach unten in eine große feuerfeste Form legen (es sollte ausreichend Platz für die Zwiebeln bzw. für die Früchte vorhanden sein, die später dazugegeben werden) und zunächst ohne weitere Verrichtungen braten lassen.
Nach den ersten 15 – 20 Minuten Bratzeit müsste bereits etwas Fett aus dem Brathuhn ausgetreten sein: Dieses mit einem Bratpinsel aufnehmen und über die Haut pinseln. Das Lavendel-Hendel für weitere 15 Minuten ins Rohr schieben.
In der Zwischenzeit können die übrigen Zutaten vorbereitet werden: die Äpfel waschen und ungeschält in Achtel schneiden, dann mit etwas Zitronensaft beträufeln; die Zwiebeln schälen und vierteln, die Heidelbeeren waschen, den Wein und die Gemüsesuppe miteinander vermischen.
Dann das Huhn abermals mit dem ausgetretenen Bratfett bepinseln oder begießen. Nun kommen auch die vorbereiteten Äpfel und Zwiebeln in die Form, ein Teil der Wein-Suppe-Mischung wird darüber gegossen und das Brathuhn kommt für die nächsten 15 Minuten ins Rohr.

Insgesamt benötigt das Lavendel-Hendel eine Bratzeit von 70 bis 90 Minuten, je nach Herd bzw. nach gewünschter Bräune;  dabei sollte es bis zum Schluss alle 10 bis 15 Minuten mit ausgetretener Flüssigkeit bzw. mit dem Wein-Suppe-Gemisch übergossen werden. In den letzten 10 bis 15 Minuten die Heidelbeeren zu den übrigen Früchten in die Form streuen. Nach dem Ende der Bratzeit das Brathuhn portionieren und gemeinsam mit den Früchten und den Zwiebeln anrichten.
Dazu passt z.B. Vogerlsalat (Feldsalat) und Hirse, Reis oder französisches Weißbrot, mit dem man den köstlichen Saft gut auftunken kann.

Tipp Nr. 1:
Anstelle von Lavendel passen auch Rosmarin oder Thymianzweige zu diesem Gericht – jedes einzelne der Gewürze erzeugt einen anderen wunderbaren Geschmack, der an „Urlaub“ erinnert! Und überhaupt gilt: Experimentieren erlaubt! Statt Zwiebel kann Lauch verwendet werden, Karotten (Möhren) oder Pilze passen ebenfalls in die Sauce – oder wie wär’s mit Kapernäpfeln anstelle der Heidelbeeren?

Tipp Nr. 2:
Wer keinen Wein verwenden möchte, kann ihn auch weglassen und insgesamt 250 ml Suppe nehmen.

Bon appétit, ihr Lieben!

Voilà, nun habt ihr also ein fruchtig-blumiges Sommerrezept - ideal, falls mal Gäste kommen  
und kein Grill-Wetter ist !  

Macht euch ein wunderschönes, lebensfrohes Wochenende!
herzlichst, eure 


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Traude

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Freitag, 5. Juli 2013

Bella Roma, Terrasseneinweihung ...

 und was im Juni sonst noch los war... :o)


Servus Ihr Lieben!

Es ist allerhöchste Zeit für das nächste rostrosige Lebenszeichen! :o))
Und wie ihr auf dem Foto oben seht (aufgenommen von Edi im Forum Romanum, während ich
Efeu und Schnörkel auf uralten Säulen fotografierte), bin ich tatsächlich nach wie vor lebendig und
auch voller Lebensfreude, aber immer noch zu sehr "auf Achse", um viel freie Zeit vor dem
Computer verbringen zu können. Das obige Foto ist - wie auch die folgenden Bilder -
während unseres viertägigen Besuches der schönen Stadt Rom im Juni entstanden. Ich werde
diesmal wohl keinen Reisebericht zustande bringen - oder jedenfalls nicht sofort -
aber ein paar Eindrücke können euch bestimmt diese Aufnahmen vermitteln:



Allen, die mehr zur "ewigen Stadt" lesen wollen, kann ich Sunnys Blog sunstorm 
empfehlen - ihren  
Rom-Reiseschilderungen (klickediklick)
habe ich einige gute Tipps entnommen.



In meinem letzten Posting von Anfang Juni habe ich angekündigt, dass ich euch
bei nächster Gelegenheit Fotos von unserer "Terrassenverschönerungs-Aktion" zeigen werde.
Wir hatten schon lange mit dem Gedanken gespielt, endlich die alten, schäbigen Fliesen
von unserem Terrassenboden abzuschlagen und einen neuen Boden zu verlegen, aber irgendwie 
schafften wir es dann doch nie, diese Angelegenheit in unserem Zeitplan unterzubringen.
Der heurige lange Winter gab den Fliesen den Rest, und somit musste endlich etwas geschehen,
und zwar rasch. Also entschieden wir uns für zusammensteckbare Fliesen aus geöltem Akazienholz.
Binnen eines sonnigen Mai-Nachmittages hatten wir den neuen Boden verlegt - es war eine Arbeit, die
sich so nett anfühlte wie Matador-Spielen, und wie ihr sehen könnt, war auch unsere "Arbeits-
Inspektorin" Nina sehr einverstanden mit dem Ergebnis:


Kaum war der Boden verlegt, fing es an zu regnen und hörte wochenlang nicht mehr wirklich auf.
Wir befürchteten schon, wir hätten unbeabsichtigt Regenwald-Holz oder einen Regenzauber in unseren
neuen Boden eingearbeitet, aber inzwischen gehe ich davon aus, dass die Unwetter andere Ursachen hatten.
Der Boden hat sich bis jetzt jedenfalls als sehr "wasserfest" erwiesen. Ich hoffe, bei euch ist niemand
durch Hochwasser bzw. den Dauerregen zu Schaden gekommen - einige Bilder von
reißenden Flüssen, die normalerweise stille Bächlein sind, habe ich ja in euren Blogs gesehen...

Glücklicherweise folgt auf Regen Sonnenschein, und so konnten wir an den vergangenen
beiden Wochenenden damit beginnen, auf unserer Terrasse zu feiern: Zunächst zwei Geburtstage im
Familienkreis, und dann gab's auch noch eine Terrassen-Einweihungs-Grillerei mit Freunden. 



Bei der Geburtstagsfeier gab es wieder eine köstliche Jana-Maracuja-Torte, wie ich sie euch in
diesem Vorjahres-Posting schon mal gezeigt habe. Die Erdbeer-Himbeer-Torte hier oben hingegen
 habe ich selbst schnell mit einem gekauften Tortenboden "hingezaubert" (oder hingepfuscht, das
könnt ihr betrachten, wie ihr wollt ;o))), denn zur Zeit müssen wir Jana ein bisserl entlasten:
Sie hat ihre Berufsschulzeit mit Auszeichnung bestanden (Mutter-Stolz riesig!!!),
und in wenigen Wochen findet nun ihre Lehrabschlussprüfung statt (Tochter-Nervosität
ebenfalls beachtlich)...

Eine Sache jedoch könnte ihre Konzentration auf die Prüfung (aber vielleicht auch das Nervenflattern)
ein wenig dämpfen, denn da sich Jana einen Haushalt ohne Katzen kaum noch vorstellen kann,
hat sie dieser Tage zwei wunderschöne, süße, schnurrende Babies adoptiert:





Hier seht ihr Yomee (das schwarze Mädchen) und Chiller (den Tiger-Buben) noch einmal aus nächster
Nähe: Sind die beiden nicht unwiderstehlich!?! (Hier spricht quasi der "Oma-Stolz" aus mir ;o))





Janas Übersiedlung in die eigene Wohnung kann somit als abgeschlossen betrachtet werden, und auch
ich habe "mein Mädchenzimmer", das sie vorübergehend bezogen hatte, wieder mit Beschlag belegt.
Über meinem Schreibtisch prangt nun dieser alte Setzkasten, den ich bereits in den 1980erJahren
auf dem Wiener Kettenbrückengassen-Flohmarkt erstanden habe. Eine Weile war er naturbraun,
dann hing er in pastelligem Blau im Kinderzimmer, und nun hüllt er sich in weiß und wurde von mir
hauptsächlich mit nostalgischen Deko-Stücken - aus der Natur und zum Teil auch aus der Bloggerwelt -
sowie mit dem Glücklich-Schild, das ich mir mal bei Emma / Emmas Welt "ertauscht" habe, ausstaffiert.

Wie ihr auf dem Foto rechts oben seht, hat Nina die Couch des "Mädchenzimmers" ebenfalls zurück
erobert. (Im Moment liegt dort allerdings Maxwell ;o))





Hier nochmal ein Sofa-Foto mit beiden Katzen:



Auch in Musikalischer Hinsicht war in Rostrosenhausen einiges los. Zuerst besuchten wir am 15. Juni
the "world-famous" Reggae-Festival in der Unterwaltersdorfer Feuerwehrscheune, wo euer
rostiges Röslein buchstäblich vom Sound-Check bis zum letzten Ton getanzt hat. Etwa eine Woche
danach fand im Wiener Praterstadion das tolle Paul McCartney-Konzert statt - die Fotos in der folgenden
Collage stammen (bis auf Edis Handyfoto rechts unten) allesamt von dieser Wikipedia-Seite:

Ich hoffe, dass ich mit über 70 auch noch so fit bin wie der Ex-Beatle Paul!

Tja, und was soll ich sagen, es geht in dieser Manier weiter: Auf uns warten zwei weitere
Konzerte, von den fünf Fotobüchern, die ich machen wollte, habe ich vier bereits geschafft (und
sie sind wunderschön geworden), aber wegen der Rom-Reise ist jetzt natürlich ein sechstes Buch 
dazugekommen (das heißt, zwei muss bzw. will ich noch erarbeiten) und ein
Wochenende auf der Burg Lockenhaus erwartet uns im Juli ebenfalls noch. Ich kann euch gar
nicht sagen, wie ich mich freue, dass ihr mir trotz meiner seltenen Besuche die Treue gehalten
und mich mit lieben Zeilen verwöhnt habt! Auch herz-erwärmende Mails sind bei mir eingetrudelt -
 leider konnte ich noch nicht alle beantworten, aber ich bleibe dran!
Vielen Dank auch an alle, die mir Glück zu meinem 
neuen Job gewünscht haben - ich finde, es lässt sich dort sehr gut an!!! :o)

 Und ich freue mich auch, wieder neue LeserInnen
 begrüßen zu dürfen - ich hoffe, ihr fühlt euch bei mir wohl! Bestimmt werden auch wieder
Zeiten kommen, wo ich häufiger hier in Bloggetonien unterwegs bin - versprochen!

Ich drücke euch feste - seid herzlich gegrüßt und geküschelbüschelt von eurem rostigen Röslein

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Traude
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