Donnerstag, 14. März 2013

USA - 17. Tag: San Simeon (+Aktualisierung!)


Hello my dears!

 Während der letzten Tage war ganz schön was los in Rostrosenhausen - meine Tochter hatte
ihren 20. Geburtstag, und mit insgesamt vier äußerst netten Blog-Ladies und zwei ganz 
entzückenden Hunden traf ich mich außerdem (mehr darüber demnächst) - da schaffte ich es 
leider kaum, euch auf euren Blogs zu besuchen, und an ein neues Posting war gar nicht zu 
denken. Umso mehr habe ich mich über eure zahlreichen und süßen Kommentare zu meinem
"Betthäschen-Post"
und über die Tatsache gefreut, dass sich wieder zwei neue Leserinnen bei mir eingetragen haben:
Ganz herzlich willkommen, ihr Lieben!

Habt Ihr nun Lust, mit uns in den Wagen zu steigen (ich persönlich wäre für das mintgrüne Modell,
das uns bei einer Starbucks-Pause unterkam - leider habe ich nicht die geringste Ahnung, um welche 
Marke es sich dabei handelt ... oder ob es etwa gar eine Spezialanfertigung sein könnte *) und auf der
 Route 1 - der schönen Kalifornischen Küstenstraße - von Santa Barbara in die kleine Stadt 
San Simeon zu fahren?

*Aktualisierung: Inzwischen habe ich von meinen lieben Automobilspezialisten von der 
Ebreichsdorf Classic (klick) eine Information zu dem Wagen erhalten:  Es handelt sich dabei um 
einen Hod rod - also einen Umbau von einem Ford Tudor Sedan. "Durch den Umbau sind mache Proportionen 
etwas verzerrt, jedoch ist der Ursprung noch gut erkennbar."  Und wieder was dazugelernt! :o))

Dieser Ort ist vor allem durch jenes Gebäude berühmt, das der Zeitungsmagnat 
William Randolph Hearst hier auf dem Gipfel eines Hügels errichten ließ:



Ich will ganz ehrlich zu euch sein: Als ich las, dass dieses Schloss über ein mit Antiquitäten vollgestopftes Haupthaus 
und drei Gästehäuser mit insgesamt 56 Schlafzimmern, 62 Badezimmern, 41 Kaminen und 19 Wohnzimmern verfügt 
und es auf der Anlage außerdem ein Kino, einen Flugplatz, Schwimmbäder innen und außen, 51 Hekar Landschaftsgärten 
undundund gibt, da rümpfte  ich zunächst mein rostrosiges Näschen. 
"Gigantomanie", dachte ich bei mir. 
Und daher war ich gar nicht sooo wild auf den Besuch dieses Gebäudes. Auch Herrn Rostrose zog es nicht gerade 
übermächtig auf den Hügel, der übrigens "the Enchanted Hill" genannt wird.  Doch weil wir schon mal in der Gegend 
waren und uns die nette Kellnerin, mit der wir ein paar Tage zuvor im Cottonwoods Resort in Scottsdale ein Weilchen 
geplaudert hatten, dieses Haus sooo sehr ans Herz gelegt hatte, buchten wir dann eben doch eine Tour....

... und waren dann sehr davon angetan :o))




Allein schon die Busfahrt auf der endlos erscheinenden Serpentinenstraße zum Hearst Castle ist ein Abenteuer für sich: 
Denn mitunter zeigen sich hier tatsächlich noch Tiere an den Hängen, die von Hearsts einstmals größtem Privatzoo 
der Welt übriggeblieben sind: Elefanten trifft man keine mehr an, doch zuweilen kann man tatsächlich noch Zebras und 
Bisons zwischen den Rindern weiden sehen!
An diesem Tag herrscht außerdem ein etwas stümisches Wetter, und minütlich ändert sich die Wolkenkulisse hinter dem
Schloss, das wir auf dem Hügelgipfel sehen: Mal wirkt der Himmel dramatisch und dunkelgrau, als würde bald ein 
Unwetter ausbrechen, dann wabern weiße Schwaden um die Türme des Haupthauses, dann sieht es gar blitzeblau aus, 
bis sich kurz darauf wieder Wolkenbänke oder -knäuel bilden.


Fotoquelle: trip.beastness.net
Fotoquelle: www.cayucosinfo.com

Unsere Führerin (die mich übrigens an die Schauspielerin Kathrin Hepburn in reiferen Jahren
erinnert) schafft es gut, ein Bild des noch ganz jungen William Randolph Hearst entstehen zu
lassen, der mit seiner Mutter nach Europa reiste, sich hier in die Pracht und Geschichte alter Burgen
und Schlösser verliebte und einen Traum zu träumen begann: Eines Tages würde er in seiner Heimat
ein Schloss bauen, das den Vergleich mit Europas Prunkbauten nicht zu scheuen brauchte. 
Und diesen Traum erfüllte er sich schließlich nach dem Tod seiner Mutter, als er dort, wo die Farm
seiner Eltern gestanden war, ab dem Jahr 1919 das Hearst Castle errichten ließ. (Das Schloss wurde
übrigens bis zu Hearsts Tod im Jahr 1951 nie ganz fertig gestellt.)

Zum Zeitpunkt unseres Besuches ist der 10. November 2012 und die Säle des Hearst Castle sind bereits 
weihnachtlich geschmückt.


Innen gibt es zwar viele Antiquitäten zu bestaunen - doch für uns rostige Rosen liegt der
größte Reiz eindeutig in der wundervollen, riesigen Gartenanlage mit dem traumhaften
Ausblick über die Landschaft rundum. Auch Murphy fühlt sich sichtlich wohl zwischen
all den schönen Blüten:





Ganz besonders angetan haben es mir die drei zauberhaften Gästebungalows
- hier würde ich am liebsten sofort einziehen - und auch Gäste wie Charlie Chaplin, 
Rudolph Valentino, Charles Lindbergh, Winston Churchill, Joan Crawford, 
Cary Grant und Clark Gable fühlten sich hier einst sehr wohl:




Selbstverständlich sind auch in diesem Garten wieder manche Verrenkungen nötig,
um gewisse Perspektiven aufs Bild zu bekommen. Hier unten seht ihr mich zum Beispiel
beim Fotografieren der traumhaften überdachten Terrasse, die ich gleich daneben in
die Collage eingefügt habe:



 

Der Neptune Pool ist über 30 Meter lang und sieht sehr einladend aus ....

 


... doch an einem eher kühlen Tag wie diesem würde ich lieber in einem schönen
Indoorpool baden. Ich denke, der hier hätte durchaus das passende Ambiente zu bieten:




Die Tour entdet wieder dort, wo sie begonnen hat - im Besucherzentrum am Fuß des
"verzauberten Hügels". Hier bekommen wir zum Abschluss noch einen Film zu sehen,
der zum Teil aus Privataufnahmen von Hearst und seinen Freunden zusammengestellt wurde
und in dem man einigen der oben genannten Berühmtheiten der damaligen Zeit begegnet.
Ebenfalls im Besucherzentrum gibt es diesen prächtigen Feuerwehr-Dodge zu bewundern:





Feurig endet auch für uns dieser Tag - zum einen mit einem leuchtenden
Sonnenuntergang, den wir direkt von unserem Hotelfenster aus beobachten können -
und weil wir in unserem Zimmer einen kleinen offenen Kamin haben,
gönnen wir uns vor dem Schlafengehen noch etwas knisternde, gemütliche Wärme.




Ich hoffe, auch euch ist nun angenehm warm - unabhängig davon, welche Außentemperaturen
in euren jeweiligen "Real-Umgebungen" gerade herrschen! Die gute Nachricht lautet nämlich:
der Frühling ist unweigerlich auf dem Weg - jedenfalls auf dieser Globushälfte ... Und diese
Behauptung werde ich demnächst mit Fotos untermauern, die bei einem sehr, sehr netten
"Bloggerinnen-Spaziergang" entstanden sind... auch sonst habe ich euch noch einiges Hübsches
zu zeigen - ich hoffe also, ihr seid beim nächsten Posting wieder dabei!

Auch vom Reisebericht folgt bald wieder eine Fortsetzung - aller Voraussicht nach wird es die
letzte sein, denn ich glaube, den vorletzten und den Abreise-Tag werde ich zusammenfassen können...


Hier  kommt ihr zu meinem vorangegangenen Kapitel über Santa Barbara,
Hier  kommt ihr zu meinem folgenden Beitrag über Monterey und Carmel


Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥

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Freitag, 8. März 2013

Bettlektüre

Servus & Hallo, Ihr Lieben!
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Nachdem es mir neulich schon gelungen ist, Mr. George Nespresso mitsamt seinem Oscar-würdigen
 Vollbart in mein Hotelzimmer mitzunehmen (meine StammleserInnen werden sich an dieses Ereignis 
fraglos erinnern, alle anderen können hier nachlesen), will ich heute versuchen, euch in mein 
Schlafzimmer zu locken.
Kommt nur, kooooooooooommt ihr Lieben ;o)))


In früheren Zeiten, so erzählt man sich, benützte mancher Mann zu derartigen Zwecken gern den 
Vorwand, dem Objekt seiner Begierde sein Briefmarkenalbum oder seine Schallplattensammlung 
vorführen zu wollen. Ich habe solche Tricks nicht nötig - stattdessen mache ich euch mit zweierlei 
neugierig: Einerseits erzähle ich euch wahrheitsgetreu, dass sich im rostrosigen Schlafgemach eine 
Küche verbirgt, andererseits schwärme ich euch von den Unmengen von Lesestoff vor, die diese 
kleine Kammer zu bieten hat.




Um all diese Behauptungen auch fotografisch zu untermalen, musste natürlich eine attraktive 
Vorführdame gefunden werden, die sich in den rostrosigen Bettfedern räkelt. Ich selbst räkle mich 
zwar manchmal fotografierend auf dem Fußboden (auch hier weiß die werte Stammleserschaft, 
worauf ich anspiele), doch für diese spezielle Fotostrecke gelang es mir tatsächlich, Austrias next 
Hopp-Model zu engagieren: Hasendame Svenja hat sich freundlicherweise ganz ohne Gagenforderung 
für mein heutiges Posting als lesendes Betthäschen zur Verfügung gestellt. Und auf ein Kännchen 
Frühstückstee (oder Kaffee) lade ich euch auch ein! Na, ist das ein Angebot?!?! ;o))

 
Die kleine weiß-blaue Maus wurde mir mal in Schulzeiten von meiner Tochter genäht - Svenja und
Mäuschen haben sich sofort miteinander angefreundet!

Seid also herzlich WILLKOMMEN im Allerheiligsten von Herrn und Frau Rostrose! Wie ihr seht, 
braucht man hier nicht unbedingt Bücher mitzubringen, um mit Lesestoff versorgt zu sein: Allein 
schon unsere neue Bettwäsche bietet jede Menge Gelegenheit zur Lektüre. Und auch auf den Zier-
kissen sowie dem weiß-grauen Tischläufer, der auf dem Tablett liegt, tummeln sich Buchstaben.


 


Übrigens haben wir gleich zwei verschiedene neue Bettzeug-Sets im Vintage-Look gekauft -  das eine
zeigt nur Schriften und wirkt sehr ruhig und dezent - das andere ist fröhlicher und bunter, wenn auch
hauptsächlich in Grüntönen gehalten, und mit Postkartenmotiven bedruckt. Eine der Postkarten zeigt
 u.a. die rosa Rosen, die ihr auf der unteren Collage sehen könnt. 
Und durch die Rosatöne passt es ganz gut zu der witzigen Taschentücher-Box, die auf 
meinem Nachtkästchen steht. (Ich hab diese Box mal bei Michaela von Wienermaedl Art erstanden, die 
sehr hübsche Vintageschätzchen und dergleich anfertigt, die ihren Blog allerdings leider schon 
längere Zeit nicht mehr bestückt hat).




Auch die Flasche, die ihr auf zwei Bildern der oberen Collage seht, bietet Lektüre  - sowohl für Leute, 
die Noten lesen können (denn die befinden sich in der Flasche drin) als auch auf dem Korken. Es
handelt sich dabei um Details eines Materialbildes, das ich vor langer Zeit angefertigt habe, und
trägt den metaphorischen Titel "Flaschenpost - das nie gespielte Lied". Es handelt sich dabei um 
den Teil eines Bilderzyklus, der sich "Strandgut" nannte und den ich vor mehr als 20 Jahren in einer
Galerie auf dem Wiener Spittelberg ausgestellt habe. Einige der Bilder habe ich verkauft, einige 
besitze ich noch, leider gingen auch welche bei der Übersiedlung hierher kaputt. Auf der unteren
Collage seht ihr noch ein weiteres Detail des Flaschenpost-Bildes, und außerdem könnt ihr einen Blick
darauf durch den schlichten Spiegel erhaschen, der neben unserem Schlafzimmerschrank hängt.




Ja, und bei diesem Schrank handelt es sich auch gleich um die oben erwähnte "Küche
in unserem Schlafzimmer". Ich weiß nicht, ob ihr es auf den Bildern sehen könnt, aber der Raum
ist ziemlich winzig und noch zusätzlich durch eine Dachschräge und eine ungünstige Fenster-Tür-
Konstellation eingeschränkt. Lösungen von der Stange gab es also nicht viele, und diejenigen, 
die es gab und die gepasst hätten, gefielen uns nicht, weil sie zu "blockartig" und "massiv" aussahen 
oder weil sie zu wenig Stauraum boten. Außerdem hatten wir aus Edis Wohnung kleine
 Nachtschränkchen mitgebracht, die perfekt zwischen Wand und Bett passten - die wollten wir 
also behalten - und da sie Türen aus eher dunklem Holz und eine schwarze Platte haben,
wollte ich den Kleiderschrank an diese Vorgabe angleichen.




Also legte ich mich Tag für Tag für eine Stunde oder so aufs Bett, um die Wand anzustarren, ein 
bisschen mit den Zähnen zu klappern (wie ich das beim intensiven Nachdenken fast immer mache :o))
und mir eine Lösung einfallen zu lassen. Zwischendurch blätterte ich diverse Wohnhefte und
-kataloge durch, unter anderem auch den vom Möbel-Schweden. Letztendlich gelangte ich mit zwei
Hochschränken, einem Schubladen- und einem schmalen anderen Kästchen sowie drei Hänge-
schränken (alle von Ikea) und zwei farblich abgestimmten Regalbrettern aus dem Bauhaus zu einer 
Lösung, in der wir Kleidung, Bettwäsche und Bücher unterbringen können. Damit bin ich auch heute
 noch sehr zufrieden. Ich weiß nichtmal, ob ich mittlerweile weiße Türen wählen würde... das sähe 
dann vielleicht doch zu sehr nach Küche aus...




Falls ihr wissen wollt, ob ich im Bett lese: Ja, ich brauche meine Gutenacht-Geschichte, um abschalten zu können! :o)
Außerdem komme ich sonst ja nicht wirklich zum Lesen (außer in der Badewanne). Herr Rostrose, der per Bahn
zur Arbeit fährt, brachte es im vorigen Jahr auf immerhin 50 Bücher! Im Vergleich zu den Alcatraz-Sträflingen,
die Zeit genug hatten, um durchschnittlich 70-100 Bücher zu lesen, ist das zwar immer noch nicht viel,
aber es ist mehr als ich schaffe, da ich mit dem Auto zur Arbeit fahre und im Büro natürlich auch nicht
zum Lesen komme (obwohl ich hinter vergitterten Bürofenstern sitze).

Nein, ich arbeite nicht im Gefängnis. Und auch nicht in einer Psychiatrischen Anstalt.
Ich war auch nicht schlimm. Keine Ahnung, was dem Architektenteam da eingefallen ist.
Möge es auf ewig dazu verdammt sein, selbst in solchen Räumen zu arbeiten! 




Hier kommt jetzt mal eine kleine Aufstellung jener Bücher, die ich heuer im Jänner und
Februar gelesen habe - daran erkennt man, ich lese querbeet so ziemlich jedes Genre - und
jede dieser Geschichten hat mir sehr gut gefallen. Am schrägsten und überraschendsten fand
ich diese hier:
Weitlings Sommerfrische (von Sten Nadolny)

Ein richtig schöner Schmöker, verfilmt mit "unserem Mister Oscar" Christoph Waltz,
Reese Witherspoon und Robert Pattinson, ist meiner Meinung nach
Wasser für die Elefanten (von Sara Gruen).

Und wer Märchen für Erwachsene, Geschichten über magische Vorleser und geheimnisvolle
Bücher, über Abenteuer und Freundschaft mag und die Bücher von Cornelia Funke noch nicht
kennt, dem sei die spannende Tintenwelt-Trilogie (Tintenherz*), Tintenblut und Tintentod)
ans Herz gelegt.

*) Ich hatte den ersten Teil schon vor ein paar Jahren gelesen, da gefiel er mir gar nicht so besonders gut, 
aber er bekam noch eine Chance, und dann konnte ich die Bücher nicht mehr aus der Hand legen.




Ich hoffe, ihr habt die Bettlektüre samt Betthäschen genossen!
Jedenfalls freue ich mich sehr, dass ihr wieder dabei gewesen seid!
Nun wünsche ich euch noch eine angenehme Nachtruhe, ihr Lieben!
Bis bald!!!

♥♥♥ Allerliebste Rostrosengrüße ♥♥♥
╔═════════ ღღ ══════╗
eure Traude
╚═════════ ღღ ══════╝

Am Ende dieses älteren Postings gibt's noch einen kleinen Schlafzimmer-Einblick:
http://rostrose.blogspot.co.at/2009/08/meine-gartenlust-schatze-und-ein.html

Dienstag, 5. März 2013

USA - 16. Tag: Santa Barbara

Hello, ihr Lieben!
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Welcome zur Fortsetzung meines Reiseberichtes -
Welcome to Santa Barbara, der "Hauptstadt der American Riviera“! :o))

Eigentlich würde unsere Reise an diesem Tag bereits zu Ende gehen - denn die "normale" 
Mietwagen-Rundreise hätte 16 Tage gedauert - Rückflug nach Wien ab Los Angeles

Wir hätten uns also - am Tag nach dem netten & speziellen Mini-Bloggertreffen mit Jule - Hollywood im Nieselregen 
und Beverly Hills bei wolkig-blauem Himmel angesehen, wären abends bei Regen von El Pueblo (dem kleinen 
mexikanischen "Ur-Dorf", das mitten in der Riesenstadt L.A. liegt) zu unserem Hotel gefahren und hätten dort abends 
schon gepackt. Und am 9. November 2012 hätte es "Bye-Bye USA" geheißen...

Aber wer will das schon?!?!?!? :o))
(vor allem, wenn an diesem Tag wieder die Sonne zu scheinen beginnt! ;o))




Zum Glück trafen wir schon bei der Buchung eine andere, viel, viiiiiel bessere Entscheidung! :o))
Denn unter der Rubrik "Wunschleistungen" gab es bei dieser Reise noch ein so genanntes "Coast-
Verlängerungspaket", das je eine Nacht in Santa Barbara, San Simeon und Carmel Valley mit
Rückflug von San Francisco beinhaltet.
Diese drei Küstentage wünschte ich mir von meinem lieben Göttergatten zum 
Geburtstag - und bekam sie auch! JIPPIE! (So macht Älterwerden wenigstens Sinn!!! :o))

Und deshalb machen wir uns am 16. Reisetag nicht zum Flughafen von L.A. auf, sondern fahren in
jene schöne Stadt, bei der es sich um die teuerste Wohngegend in den USA handelt (leider, denn sonst
wäre Santa Barbara durchaus ein Ort, um dort mal den Ruhestand zu verbringen... ;o)): Ein Haus kostet
hier lt. Wikipedia im Schnitt 1,13 Millionen US-$ - und somit doppelt soviel wie im restlichen
Bundesstaat Kalifornien.




Nun, die Stadt, die nur rund anderthalb Stunden von L.A. entfernt liegt, hat aber auch einiges 
zu bieten. Sandstrände, einen Yachthafen, Mittelmeerklima, Berge rundum, Palmen... und die 
teuren Häuser sehen so aus, als wären sie ihr Geld wert - sehr schmuck und stilvoll, ohne zu "protzen":




Unser Hotel - das Inn by the Harbor - wirkt ebenfalls nicht "luxuriös", ist aber sehr hübsch und gepflegt -
und es passt sich stilistisch der Stadt an - überall finden sich hier spanisch-maurische Elemente,
wie ihr sie z.B. an den Verzierungen der Stufen sehen könnt. Murphy ist vor allem
von der Brunnenfigur vor dem Hotel begeistert und freundet sich sofort mit dem Delphin an.
(Vermutlich hofft er, dass er auf dieser Reise auch noch echte, lebendige Meeressäuger zu sehen bekommt... Denn hier 
an der Küste werden in einigen Städten Whale-watching-Fahrten angeboten...)




Die Hauptstraße der Stadt ist die State Street. Auch hier finden sich immer wieder Fliesenmosaike -
und würde in der Straße nicht ab und an eine US-Flagge wehen, könnte man meinen, dass man sich
auf der iberischen Halbinsel befindet. Auch die wuchernden Bougainvilleas erinnern mich an
manch einen Urlaubsort, den ich im Lauf der Jahre besucht habe...

Eine Aktion der Stadt jedoch scheint einzigartig zu sein - jedenfalls ist mir etwas Vergleichbares
 bisher noch nicht untergekommen. Seht ihr die kleine alte Dame in der Mitte der unteren Collage?
Sie spielt auf einem grasgrünen Piano, das hier auf einem der Gehsteige steht. Doch sie ist keine
Straßenkünstlerin, die für Geld spielt, und das Klavier ist längst nicht das einzige in der State Street -
es handelt sich hierbei um ein Experiment namens Pianos on State, das man hier im Jahr 2012
durchgeführt hat (und hoffentlich weiterführen wird!): Insgesamt hat man 10 bunt bemalte Pianos in
der Innenstadt von Santa Barbara aufgestellt - und jeder, der kann und möchte, darf darauf spielen!
Übrigens wird dieses Projekt eifrig angenommen - und sämtliche Klavierspieler, an denen wir
vorbeikommen, spielen prima - so auch die kleine, große alte Dame, die noch ihre Einkaufstasche
um die Schulter gehängt hat und ohne Noten hingebungsvoll einen Mozart in die Tasten schmettert:




Ganz in der Nähe der State Street befindet sich ein besonders sehenswertes Gebäude:
Das Santa Barbara County Courthouse, das nach einem Erdbeben im Jahr 1929 im spanisch-
 maurischen Palaststil errichtet wurde. In diesem Gerichtsgebäude finden nach wie vor
Verhandlungen statt, dennoch kann man es (kostenlos) besichtigen. Und da dieses Haus nicht nur
außen wie innen zahlreiche wundervolle architektonische und künstlerische Details bietet, sondern
auch einen traumhaften Ausblick von der Dachterrasse, lohnt sich ein Besuch von "Amerikas
schönstem Regierungsgebäude" unbedingt!


 

Hier seht ihr euer rostiges Röslein mal wieder mit vollem Körpereinsatz beim
Fotografieren einer Wendeltreppe im Gerichtsgebäude:




Und hier genießen wir den tollen Rundumblick und halten ihn fotografisch fest:






Auf dem Weg nach oben bekommt man übrigens immer wieder faszinierende Wandmalereien zu
sehen, so zum Beispiel in einem der Gerichtssäle - oder in dem Raum, in dem das Uhrwerk der
Turmuhr untergebracht ist.
Und Herr Rostrose beweist mir, dass man sich nicht unbedingt auf den Boden legen muss, um die
Schnecke der Treppe zu fotografieren - die beiden Wendeltreppen-Aufnahmen hier unten stammen
nämlich von ihm (wie übrigens fast alle Fotos auf der unteren Collage, mit Ausnahme von zwei
Bildern aus dem Uhrwerk-Raum...)





Auf der Collage unten grinst der rostrosige GG im traumhaften tropischen Garten des Courthouse
fröhlich in die Kamera und freut sich über die riesigen, glänzenden Blätter des Philodendron, der hier
üppigst wächst:




Meine liebe Reiseschwester Ursula, die vor nicht all zu langer Zeit ihren Blog "Hotel Mama" 
leider geschlossen hat, versorgte uns vor der Abreise in die USA mit einigen Tipps. Einer davon 
lautete:
"am Fisherman's Wharf in Monterey http://www.montereywharf.com/
gibts a total leckere Clam Chowder Suppe...
 https://de.wikipedia.org/wiki/Clam_Chowder"

Zwar befinden wir uns zur Zeit noch nicht in Monterey, doch auch im The Endless Summer bar-cafe
am Hafen von Santa Barbara wird eine Clam Chowder Soup angeboten. Also bestellen wir sie kurzerhand.
Wir haben davor noch nie von dieser speziellen, sahnigen Venusmuschelsuppe mit Kartoffeln und 
Speck gehört und hätten sie daher vermutlich ohne Ursulas Tipp auch nicht versucht. Da wäre uns 
allerdings etwas entgangen!
Diese Suppe ist absolut köstlich und unbedingt einen Versuch wert - ich bin davon überzeugt, 
dass sie auch jenen schmeckt, die normalerweise keine Freunde von Meeresfrüchten sind!
Wir haben sie in Monterey dann übrigens noch ein zweites Mal genossen. Und ich hätte
gute Lust darauf, sie auch jetzt zu löffeln!




Die Zeit wird uns mal wieder viel zu knapp in Santa Barbara - locker könnte man hier (zumindest)
eine Woche lang Urlaub machen, es gäbe genug zu besichtigen und zu unternehmen. Doch wenigstens
eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt wollen wir an diesem Abend noch besuchen:
die Mission Santa Barbara!
Es handelt sich dabei um eine spanische Franziskanermission, die im Jahr 1786 gegründet wurde.
Im Garten der Anlage gibt es unter anderem einen Kreuzweg mit sehr schönen Mosaiken zu sehen;
leider wurde es während unseres Besuches zunehmend dunkler, aber ein paar Aufnahmen von dort
habe ich euch dennoch mitgebracht.
Der obere Link führt zur Homepage der Mission in englischer Sprache - wer gerne in deutscher Sprache mehr darüber 
erfahren möchte, kann hier klicken.




Ich hoffe, ihr habt unseren gemeinsamen Bummel durch Santa Barbara genossen!
Wie gesagt, es hätte hier noch einiges zu sehen gegeben, zum Beispiel die  
oder das nahegelegene dänische Dorf Solvang  an der Route 101. 
Wenn ihr mehr über Santa Barbara & Umgebung wissen wollt, findet ihr hier 
zusätzliche Informationen.
Fortsetzung folgt!


Hier  kommt ihr zu meinem vorangegangenen Kapitel über Los Angeles,
 hier geht's weiter zur nächsten Station unserer Reise - nach San Simeon - und




Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥
*****************************************************

PS: Und weil ihr doch alle immer wieder gern mit mir reist,
habe ich heute noch eine kleine "Weltreise" für euch parat:

Zalando hat nämlich unter dem Titel "Regionen der Welt" zehn witzige,  kurze "Filmchen" mit  verschiedenen Fakten 
aus aller Welt zusammengestellt. Es geht ans Meer und in die Wüste, in die Berge, an den Strand und ins Eis - es ist 
also für jeden etwas dabei! Wenn ihr einmal auf die jeweilige Region klickt, seht ihr den Clip, beim zweiten Mal könnt ihr 
in einer Infografik so interessante Dinge erfahren wie zum Beispiel, in welchem Land die weltgrößte Schneeballschlacht
 stattfand oder wo und auf welche Weise die Frisbeescheibe erfunden wurde...Wollt ihr gern diese kleine Weltreise mit mir 
machen? Hier geht's zum Link:
http://www.zalando.at/regionen-der-welt/

Samstag, 2. März 2013

Frühlings-Lüfterl ...

✿✿✿ ♥✿✿✿


SERVUS, IHR LIEBEN!
✿✿✿ ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥✿✿✿

Diese Woche ist es mir leider nicht gelungen, ein weiteres Posting für meinen USA-Reisebericht 
zu erstellen oder zumindest ein paar USA-Fotos zu bearbeiten. Es war einfach zu viel anderes zu tun.
Fürs Rostrosen-Haus musste eine neue Matratze und ein neuer Wäschetrockner geordert werden - und 
ein bisserl nach Frühjahrsputz hat es auch schon geschrien. Ich habe zwar versucht, mich taub zu 
stellen, aber so ein Rostrosen-Haus kann wirklich ganz schön laut werden. (So ein Rostrosen-Garten
übrigens auch ;o))

Also zeige ich euch einfach die Fotos, die ich HABE. Denn im CON MANI LIVING, das ich 
euch in diesem Post erstmals vorgestellt habe, ist ebenfalls bereits eine recht frühlingshafte Stimmung 
eingezogen, und die Besitzerin bat mich, diese fotografisch festzuhalten. Außerdem will ich euch
bei der Gelegenheit gern das eine oder andere hübsche Stück im Landhaus-Look präsentieren, das 
nun das Angebot an exotischen Möbeln und Dekorationsgegenständen ergänzt.

Diesmal rückte ich mit etwas "professionellerer" Ausrüstung als aus beim letzten Mal - gleich mit 
zwei Kameras samt unterschiedlichen Objektiven und - weil das Licht an diesem Tag eher "mau" 
war - außerdem mit einem Stativ. So konnte ich auch in den hinteren Räumen und Winkeln des 
Ladenlokals ohne Blitz auskommen. Und hier seht ihr, was dabei rauskam:







 


 



Auch die süße Hundedame Bean war wieder da - aber diesmal leider etwas (frühjahrs?-)müde... ;o}


So, ihr Lieben, das war's für heute auch schon wieder - ich hoffe, ihr seid gern mit mir durch
den Laden gebummelt.
Über eure lieben Kommentare zu meinem Bloggertreffen in weiter Ferne, meiner Begegnung mit
Mr. Clooney und zu all den anderen Erlebnissen in Los Angeles habe ich mich sehr gefreut.
Sorry, dass ich dieser Tage beim Kommentieren und Euch-ebenfalls-Besuchen ein bisserl
"geschwächelt" habe - die Gründe kennt ihr ja jetzt :o)) Und ich gelobe Besserung ;o)

Vielen Dank für euer aller Interesse, liebste Grüße an meine "bloglosen" LeserInnen
und ein ganz ♥-liches Willkommen an meine zwei neuen "Followerinnen"! :o))
Ich freu' mich so sehr, dass Ihr da seid! Habt einen wundervollen März!


HERZHAFTE ROSTROSEN-GRÜSSE
♥♥♥♥ eure Traude ♥♥♥♥

✿✿✿ ♥✿✿✿


PS: Achja: Und die Liebe Jule / Dekospiel hat jetzt wie angekündigt ihr
Geburtstags-Gewinnspiel gestartet: Klick

Und Andrea / Dreamyswhiteworld hat einen kleinen Onlineshop
eröffnet, in dem es u.a. auch hübsche Ostersachen gibt: Klick