Montag, 18. Februar 2013

Winterspaziergang und Frühlingsboten


Servus ihr Lieben!

Vor ein paar Tagen traf ich mich abermals* mit Christine vom Elfengarten, um mit ihr und ihrem 
süßen Hund Fango einen winterlichen Spaziergang im Schlosspark von Laxenburg zu unternehmen. 
Katzenbesitzer wie ich kommen im Winter ja viel zu selten an die frische Luft - und dagegen musste 
dringend etwas unternommen werden :o)

* Von unserem ersten Treffen im traumhaften Einrichtungs-Laden The Living-Room habe ich euch hier erzählt.
Auch mit einer anderen lieben Bloggerin - Elisabeth vom Blog Kleine Freude - spazierte ich vor fast einem Jahr schon 
durch diese idyllische Parkanlage, in der Gebäude aus kaiserlichen Zeiten und uralte Bäume für ein besonderes Flair 
sorgen. Zum Posting über unsere damalige - im wahrsten Sinn des Wortes - herzliche Begegnung kommt ihr hier.

Unser kleiner Laxenburg-Ausflug war wunderschön, wir stapften zu dritt durch mehr oder weniger tiefen
Schnee, manche der Gewässer im Park waren noch zugefroren, in anderen schwammen Schwäne und Enten - 
und wie sich gewiss alle vorstellen können, die uns beide schon eine Weile kennen, entstanden bei 
diesem Treffen auch zahlreiche Fotos. 

Im Rostrosenhaus wurde dieser Tage ebenfalls wieder viel geknipst, denn hier sind endlich ein paar 
Frühlingsboten eingezogen: Bei Bellaflora erstand ich am Freitag einige duftende Küchenkräuter und 
ein paar zarte Blümchen in weiß und himmelblau - Perlhyazinthen, Krokusse, Vergissmeinnicht, Nelken etc. 
Und dazu drei hübsche herzförmige Zink-Pflanzgefäße, die auch prima zu meinem neulich bei 
Renate vom Fines Cottage gewonnenen Zinkhäuschen passen :o)

Für alljene von euch, die inzwischen keine Winterfotos mehr sehen mögen und nur noch 
sehnsuchtsvoll nach frühlingshaften Anblicken lechzen, habe ich mir daher ein "Spezialservice"
ausgedacht: Speziell für euch habe ich in meine Wintercollagen die Aufnahmen von meiner
frühlingshaften Deko "eingestreut"!  Ich hoffe, der Mix gefällt euch! :o) 




Die beiden Fotos oben, die mich mit dem süßen Fango zeigen, stammen aus Christines Kamera,
sie hat sie mir zugeschickt, damit ich sie auch in meinem Posting herzeigen kann - freufreu! Und
 auch die Strickgamaschen, die ihr an meinen Beinen seht, waren eine "Leihgabe" von Christine, 
damit ich trockenen Fußes querfeldein stapfen kann  :o)
Und hier unten seht ihr nochmal die beiden Lieben zusammen: Ach, Christine und Fangolein, 
ihr zwei seht zusammen sooo süß aus!


 


Der Vogel, den ihr auf der oberen Collage im Schnee sitzen seht, ist tatsächlich ein Buntspecht!
Und auch an einem der Futterplätze war - neben Meisen und anderen Kleinvögeln - eifrig ein Specht 
zugange:


 


Erkennt ihr den Pavillon, der auf der oberen Collage im mittleren Bereich rechts zu sehen ist?
Hier fand im vorigen Juni unser wundervolles erstes Bloggerpicknick statt! 
(Wer damals noch nicht bei mir gelesen hat - es lohnt sich wirklich, auf den Link zu klicken, der euch zeigt, 
wie schön wir's bei diesem "öffentlichen" Bloggertreffen hatten. Ich hoffe sehr, dass wir es bald wieder schaffen, 
in größerer Runde zusammen zu kommen!)


 
 
 


Die Innenaufnahmen auf der unteren Collage stammen aus Christines gemütlichem "Haus 
Elfengarten": Dort ließen wir den Nachmittag bei leckerem Schmetterlingskuchen, Tee und
Kerzenschein ausklingen. Wie man sieht, war Fango nach dem gemeinsamen Austoben 
hundemüde :o)) Und Christines süße, kecke Jung-Katze, die den passenden Namen "Hexe" 
trägt, zeige ich euch bei der akribischen Fellpflege. Hexe sieht auf dem Foto schon ziemlich groß 
aus, ist aber noch ein zartes Federchen (überhaupt im Vergleich mit Nina - und erst recht mit 
Maxwell :o))
Danke für den wunderschönen Nachmittag und Abend mit euch, liebe Christine - ich habe
diese Zusammenkunft sehr, sehr genossen und freue mich schon aufs nächste Mal! :o)




Mit einem letzten Blick auf eins meiner kleinen "Frühlings-Gärtchen" und auf  Hasendame Svenja
verabschiede ich mich für heute von euch! Ich hoffe, ihr habt sowohl die Frischluft als auch das 
Frühlingsgrün genossen! 
Für eure immer so netten Kommentare danke ich euch sehr! Ein ganz ♥liches Willkommen an meine neuen
LeserInnen und lieben Gruß auch an alle, die hier still lesen! Falls ihr nach dem gemeinsamen
Besuch der Route 66 sowie der schönen Flusslandschaft im Slide-Rock-State-Park bereits auf meine
Fortsetzung des USA-Reiseberichtes wartet: Mitte der Woche geht's weiter - und da können
 eure Augen wieder eine schöne Portion "Sommer" tanken :o))

♥♥♥ Allerliebste Rostrosengrüße ♥♥♥
╔═════════ ღღ ══════╗
eure Traude
╚═════════ ღღ ══════╝




Samstag, 16. Februar 2013

USA - 12. Tag: Flagstaff / Sedona / Oak Creek Canyon

Howdy & Hi, ihr Lieben!
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Heute legt ihr euch zur Lektüre meines Reiseberichtes am besten Born to be wild 
oder (Get Your Kicks on) Route 66  auf.  (Klickediklick auf die Links, und ab geht die Post ;o))

Die Ortschaft Flagstaff, in der wir die Nacht vom 4. auf den 5. November 2012 verbringen,
ist die größte Stadt Zentralarizonas und eine der am höchsten gelegenen Städte der USA. Sie
lebt vor allem von ihrer Nähe zum Grand Canyon, dem Red Rock Country bei Sedona 
und ihrer Lage an der legendären
Route 66


Schilderwald an der Route 66


Vor allem in der Historic Downtown von Flagstaff kann man die Geschichte der Universitätsstadt
noch nachvollziehen: Im frühen 19. Jahrhundert waren es in erster Linie Goldsucher, die in den
die Stadt umgebenden Bergen ihr Glück machen wollten. (Heutzutage wird in diesen Bergen 
stattdessen Wintersport getrieben :o))

Die hier ansässigen Indianer leisteten den Pionieren 
massiven Widerstand, doch in den 1870er-Jahren fand hier die erste Besiedlung durch weiße
Farmer und Viehzüchter statt, und 1882 erreichte die Eisenbahn den Ort. Die im Tudorstil
erbaute Railroad-Station, das Bahnarbeiter-Denkmal und die den Pionieren gewidmete Uhr
erinnern noch an diese Zeit. Manche andere Gebäude wie z.B. das historische Weatherford-
Hotel erinnern hingegen an die Blütezeit der Route 66.



Schade, dass wir hier keine der typischen alten Tankstellen mehr vorfanden... Aber es gibt noch welche (klick)
 

Auch wir fahren ein Stück auf dieser berühmten Strecke, um zum Oak Creek Canyon 
zu gelangen, in dem einst wegen seiner landschaftlichen Schönheit zahlreiche Wildwestfilme 
gedreht wurden. Dort wollen wir uns unbedingt den
ansehen, da er uns von der jungen Frau aus Sedona (die wir bei unserem Ausflug in den
 Antelope Canyon kennengelernt  haben) ganz besonders ans Herz gelegt wurde. Wir sind ihr 
sehr dankbar für diesen Tipp, denn dieser Besuch lohnt sich wirklich (selbst wenn hier 
unser Nationalpark-Ausweis nicht gilt und wir uns um 10 Dollar ein Ticket lösen müssen).
So schön und (weitgehend) menschenleer sieht es dort aus - jedenfalls im Spätherbst,
wenn das Wasser kalt ist:




Am Beginn des Wanderweges, der zum Slide Rock führt, gibt es eine kleine Ausstellung
alter landwirtschaftlicher Geräte, die sowohl für Murphy interessant ist als auch für euer
rostiges Röslein: Ich finde, eins oder zwei dieser Objekte würden sich in unserem Garten ziemlich
dekorativ machen!




Wenn man dann ein Stück weiter wandert, kommt man allmählich zum namensgebenden
Flussbett des Oak Creek: Der Fluss hat sich hier einen Weg durch den roten Sandstein
gebahnt, der eine natürliche Wasserrutsche entstehen ließ.




Diese wird in der warmen Jahreszeit von alten und jungen Besuchern eifrig genützt - einige
Fotos davon könnt ihr euch hier ansehen - daran ist dann auch unschwer zu erkennen, dass
wir im Sommer keine solchen Bilder der Ruhe und des Friedens hätten aufnehmen können.
Unser Reiseführer weiß zu dem Areal zu sagen, dass ein Besuch in Arizona "einfach nicht
komplett" ist, ohne den Slide Rock hinuntergerutscht zu sein. Und wie es zunächst den
Anschein hat, dürften auch diese beiden Helden mit dem Gedanken spielen:




Doch dann überlegen sie es sich leider anders und schlüpfen wieder in ihre Schuhe - 
was mich nicht weiter wundert (aber schade ist es doch, ich hätte die zwei gern beim "Sliden"
geknipst ;o)) Ich habe bloß meine Hand in den Fluss gehalten und fand das Wasser eisbärenkalt. 
Da begnügen wir zwei uns doch lieber damit, den wunderschönen Flusslauf zu fotografieren 
und den Anblick zu genießen, ohne uns kalte Füße und blaue Flecken zu holen.




Unser nächstes Ziel ist das von einer traumhaften Bergkulisse umgebene Städtchen  
Sedona,
das als "Ort der Kraft" gilt: Den (aufgrund hohen Eisenoxidgehalts) roten Felsen werden
seit Menschengedenken magische Kräfte zugesprochen, und auch das milde Klima der
Stadt wirkt sich verlockend aus, weshalb jährlich zwischen zwei und drei Millionen Besucher
nach Sedona kommen. Auch zahlreiche Künstler fühlen sich von der Schönheit und
Besonderheit der Umgebung magnetisch angezogen.

Unter anderem übersiedelte Max Ernst, der bedeutende surrealistische Maler, Grafiker und Bildhauer 
deutscher Herkunft, mit seiner amerikanischen Frau Dorothea Tanning (die ebenfalls Künstlerin war), 
in diese reizvolle Gegend und erbaute hier ein einsam gelegenes kleines Haus, das Capricorn Hill genannt wurde. 
Er kam hier auch in Kontakt mit den Ureinwohnern, den Hopi, und befasste sich mit ihrer Kunst und Kultur.




Als die New Age Bewegung aufblühte, schossen hier die entsprechenden Studios und
Läden wie psychedelische Pilze aus dem Boden: Wer möchte, kann sich z.B. aus Tarotkarten
oder Handflächen die Zukunft voraussagen lassen, außerdem gibt es Läden für Gipsy-Kleidung,
jede Menge Schmuck aus Halbedelsteinen, Galerien u.v.m.
Auch das Bedürfnis nach Wild-West-Nostalgie wird hier gut bedient - hier finden sich auch
die gebleichten Tierschädel, die wir im Death Valley vergeblich gesucht haben ;o) - und
an jeder Ecke begegnen einem Cowboys - allerdings ist nur der auf dem mittleren
Foto aus Fleisch und Blut:




Für Bären hingegen scheint dieser Ort nicht das allerbeste Pflaster zu sein - vor einem
Schoko-Laden begegnete uns dieses bemitleidenswerte Exemplar (siehe unter Collage
Mitte rechts): Offenbar ist er ohne Job, und die Tafel um seinen Hals verkündet, dass
er für Schokolade arbeiten würde. Er muss wohl harte Schicksalsschläge erlitten haben!
Mein Göttergatte versucht ihn mit einem Eis zu trösten, doch der Bär erklärt uns, dass
ihm Kälte nicht bekommt. Also muß ich mich erbarmen und Herrn Rostrose eines der
großen Eisstanizel (Stanizel = Tüte) abnehmen ;o)




Nach dieser Stärkung verlassen wir das hübsche Städtchen wieder, denn unser Nachtquartier
befindet sich nicht in Sedona, sondern in Scottsdale (bei Phoenix). Doch darüber erzähle ich euch
erst im nächsten Teil meines Reiseberichtes. Auf der etwa zweistündigen Fahrt dorthin -
vorbei an mit Kakteen förmlich überwucherten Bergen - entdecke ich jedenfalls den Weg zum
Zweitwohnsitz unserer lieben Mses Bumblebee, auch bekannt unter dem Namen Frau Hummel:
Jetzt weiß ich auch, woher ihre Leidenschaft für den Wilden Westen kommt ;o))




Hier  kommt ihr zu meinem vorangegangenen 
Bericht über den Grand Canyon Nationalpark.
Hier  kommt ihr zum Kapitel über den Josua Tree Nationalpark.
 


 Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥

Mittwoch, 13. Februar 2013

Schöne Sachen, die Freude machen :o)

 Servus Ihr Lieben!

Wie schon in meinem vor-vorigen Post Gewonnen, getroffen, genossen :o) 
angedeutet, sind dem Rostrosenhaushalt in letzter Zeit ein paar schöne neue Sachen "zugeflogen"!  
Ich habe gleich bei zwei Verlosungen etwas Hübsches gewonnen! Und als ob das noch nicht genug wäre, 
konnte ich in dem Laden The Living Room auch nicht an mich halten: Zum einen musste ich mir unbedingt 
das schöne Schild "Home is where your story begins" kaufen...  denn ich finde, es passt perfekt in unser 
Vorzimmer / Treppenhaus
(& ein bisserl natürlich auch zu einer Person, die Geschichten liebt :o))...




... und zum anderen habt ihr ja neulich schon gesehen, dass ich mich von dem Hasenmädchen 
einfach nicht mehr trennen konnte (obwohl ich sonst gar nicht so sehr der Stofftier-Typ bin. 
Ich finde sie zwar oft niedlich und schau' sie mir gern an, und wenn ich eines geschenkt bekomme, 
habe ich Freude daran - aber könnte mich nicht erinnern, dass ich mir - abgesehen von Murphy, 
der reiselustigen Robbe - im Erwachsenenalter je zuvor ein Stofftier selbst gekauft hätte...)  
Diesmal war ich allerdings machtlos.


Mein Hasenmädchen Svenja, zwei Zwitscheriche und - mittlerweile leider
wieder unterbrochenes - zaghaftes Frühlings-Erwachen in unserem Garten

Herr Rostrose, der unser kleines Haus bereits aus allen Nähten platzen sieht, schlug mal wieder
die Hände über dem Kopf zusammen, als er meine "Beute" sah. Das tut er immer, wenn ich 
 neue schöne Sachen nach Hause bringe, es scheint irgendwie zu seiner Persönlichkeit zu ge-  
hören. Aber seien wir uns mal ehrlich: So ein Schild braucht ja nun wirklich nicht viel Platz, 
und die Wand über der Tür zum Wohnzimmer sah noch ziemlich "nackig" aus. 

Und die kleine Häsin konnte ich doch nicht vereinsamt im Living-Room sitzen lassen, 
nachdem Christine vom Blog Elfengarten 
beschlossen hatte, den dazu gehörigen Hasenbuben zu adoptieren! Übrigens heißt die Kleine 
nun Svenja, denn Christine meinte, die beiden müssten "nordisch" heißen. Wie Christine ihren 
Hasenbuben genannt hat, wird sie euch am besten selbst verraten :o)) Ich glaube, Svenja ist 
sehr zufrieden mit ihrem Namen und ihrem neuen Zuhause - schaut mal, wie sie lächelt:

 


Apropos "lächeln": 
Bei dem lachenden Buben und dem etwas verschreckt in die Kamera blickenden Mädchen
auf dem alten Foto oben handelt es sich um ein Jugendbildnis meines lieben Göttergatten und
seiner "großen" Schwester, das unser Treppenhaus schmückt. Herzig, die beiden, gell? :o)
 Und seinerzeit hätte Herr Rostrose sich ganz bestimmt seeehr über so ein schnuckeliges Hasi 
gefreut :o))

Tja, und hier seht ihr nun einige weitere Gründe für die "Platzangst" meines Mannes -
zunächst einmal der Inhalt des Päckchens, das mir Christine im Living Room überreicht
hat: 2 Stück im CHALET-Stil gehaltene Häferl- bzw. CUP-Wärmer, von ihr selbst aus den 
Ärmeln eines schicken Lieblings-Pullovers genäht - bei mir werden sie zur Zeit als Hüllen für 
Windlichter eingesetzt und passen farblich prima ins Wohnzimmer! 
 Dann gab's eine original APPLETREE-Handtasche - total süß - gefüllt mit einem Herz 
aus Seife, und noch ein weiteres HERZ aus Stoff - ebenfalls selbst genäht und perfekt in
unsere Küche passend!




Ja, und dann natürlich das selbst gedrehte Weidenkränzlein, das das Paket geschmückt hat,
sowie eine kleine Krone, die ihr auf dem größten Foto der unteren Collage sehen könnt:




Ich DANKE dir noch einmal sehr, liebe Christine, für das supernette Treffen und für 
all die hübschen und so gut ins Rostrosenhaus passenden Gaben - und selbst mein 
Göttergatte muss zugeben, dass sie ja nun wirklich nicht sooo viel Platz brauchen ;o)




Und ich denke, solch ein ZINKHÄUSCHEN (das man noch dazu platzsparend aufhängen
kann) bringen wir auch noch locker unter - was meint ihr?

Dieses süße Schmuckstück, das sich vermutlich später auch im Garten gut als Deko machen 
wird - wo noch jeeede Menge Platz ist ;o) - habe ich bei Renate vom Blog
gewonnen - FREU, FREU :o))! Und auch sie hat ihr Geschenk superhübsch verpackt
und mit netten "Beigaben" versehen:
 



Auch an dich, liebe Renate, noch einmal ein ganz herzliches DANKESCHÖN
für das hübsche Giveaway!!! Ich hab mich sehr darüber gefreut!

Allerdings habe ich beschlossen, ab sofort in Sachen "Giveaways" ein bisserl auszusetzen, denn ich will mein Glück 
nicht  überstrapazieren. In einigen Lostöpfen bin ich zwar noch drin, aber ich springe jetzt mal eine Zeitlang in keine 
neuen hinein...  Wie ich unlängst in manch einem Kommentar gelesen habe, gibt es einige liebe Leute 
in Bloggetonien, die bisher nichts gewonnen haben, und die sollen auch mal zum Zug kommen! Also, ihr Lieben, 
das ist eure große Chance - in meiner Seitenleiste sind ein paar tolle Verlosungen verlinkt! ;o)))


Ich brauche keine neue Deko - ich hätt' gern ein anständiges Kater-Frühstück!


Maxwell lässt es übrigens ziemlich unberührt, dass neue schöne Sachen in unser Haus 
gekommen sind. Für ihn ist bloß wichtig, dass es (außer reichlich Futter) ein weiches Platzerl 
zum Ausruhen von seinen fuuuurchtbar anstrengenden 10-Minuten-Spaziergängen gibt!
(Viel länger muss ein Kater, der auf sich hält, zu dieser Jahreszeit ja nun wirklich nicht  
draußen herumlaufen, außerdem genügt diese Zeit zum Glück vollkommen, um sich dabei 
die wunderbarsten Schmutzpfoten zu holen, mit denen man das ganze Haus hübsch 
 "verzieren" kann ... ;o))

Und was meint Nina zu alledem? Well, she is not amused:
"Wenn dieser Mistkater denkt, dass er zum morgigen Valentinstag auch so faul herumlungern 
kann wie an jedem x-beliebigen anderen Tag, werde ich ihm zeigen, wohin er damit bei mir kommt! Da ist 
 er nämlich an die Falsche geraten, jawoll! Ich werde ihn einfach eifersüchtig machen - am besten, ich fange 
gleich damit an! - Hmm, mit wem? -- Hej, du da, süßes kleines Vögelchen, wie wär's mit uns beiden????
Rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr! Schmuuusibuuuu! Rrrrrrrrrrrrrrr..."


Die Außenaufnahmen stammen übrigens vom vergangenen Freitag und Samstag - da war es bei uns im Garten so
frühlingsgrün. Ab Sonntag hat's dann mehrmals geschneit und wieder eine recht üppige weiße Decke über alles gebreitet.

Nun möchte ich noch meine neuen LeserInnen ganz ganz herzlich willkommen
heißen - und auch allen für euer Interesse danken! Solltet ihr eher an meinen
Reiseberichten als an dekorativen Dingen fürs Zuhause interessiert sein:
Hier kommt ihr zum bisher letzten Kapitel meiner
USA-Schilderungen über den Grand Canyon - und am Freitag-Abend geht's
weiter mit der berühmten Route 66 und der schönen Gegend rund um Sedona :o)

Macht es euch möglichst gemütlich, ihr Lieben - ich wünsche euch noch eine angenehme 
und gesunde restliche Woche - und einen feinen Valentinstag!
 Und falls ihr Fasching / Fasnacht / Karneval (...)
gefeiert habt, hoffe ich sehr, dass ihr ganz ohne "Katerfrühstück" auskommt! :o))

♛♛♛ Allerliebste Rostrosengrüße ♛♛♛
╔═════════ ღღ ══════╗
eure Traude
╚═════════ ღღ ══════╝

Montag, 11. Februar 2013

USA - 11. Tag: Grand Canyon

Hi & Hallo, meine lieben ReisegefährtInnen!

Willkommen zur nächsten Etappe!
Heute beginne ich meinen Reisebericht nicht ganz mit dem Anfang. Denn das erste Foto, das ich
euch zeigen will, entstand bereits, nachdem wir Page verlassen haben - auf der Strecke 
in Richtung Grand Canyon. 

Es ist eins meiner Lieblingsfotos dieser Reise - wenn nicht gar DAS Lieblingsfoto. Während ich
bei einem kleinen indianischen Kunsthandwerks-Markt am Straßenrand ein paar Ketten kaufe, wird
es von Herrn Rostrose insgeheim aufgenommen. Auch der alten Navajofrau habe ich etwas abgekauft,
sie hat mich zum Dank angelächelt. Doch nun bin ich schon zum nächsten Stand weitergegangen; ihr Gesicht 
ist entspannt und ich finde es wunderschön, lebendig, von einem gelebten Leben erzählend. Es 
passt für mich gut zu der Blog-Serie Plädoyer für das Weibliche von Elisabeth / Kleine Freude.
Wer sagt, dass Schönheit unbedingt glatt, jung, ätherisch sein muss? 


 


Aber jetzt zurück zum eigentlichen Anfang dieses Tages:
 Ein ebenfalls schöner Anblick bietet sich uns kurz nach dem Aufstehen, als wir gerade zum 
Frühstückssaal unseres Hotels gehen wollen. Es handelt sich dabei allerdings um eine andere 
Form von Ästhetik, eine über die sich das neulich schon erwähnte "Kind in mir" ganz 
besonders freut...
"OOOOOh, Edi, schau mal nach oben!" (und Edi schaut - und auch er freut sich :o))

Die Ballons, die am Vorabend auf der Hauptstraße von Page um die Wette geleuchtet haben,
sind vor kurzem gestartet - viele viele bunte "Fast-Kugeln" verzieren den herrlich blauen Himmel!
Natürlich muss da das Frühstück noch ein Weilchen warten - wir laufen ins Zimmer zurück
und greifen uns unsere Kameras :o)
 
99 Luftballons ... oder vielleicht auch nicht ganz so viele

Hinter dem Hotel begegnen uns diese beiden gemütlichen Basset Hounds, die mit ihrem Herrchen zusammen 
ebenfalls eine Weile den aufsteigenden Ballons zugesehen haben. Einer dieser Ballons ist Smokey, der Bär - ihr 
erinnert euch? (Am Vorabend saß Murphy auf der Nase von Smokeys kleinem Ebenbild.)

Und noch jemanden treffen wir hier - eine prachtvolle Hexe, die einen kecken Blick über eine Garage wirft. 
Das kann doch nur das Reisehexerl Ursula sein - ich hab sie natürlich sofort erkannt! Leider hat meine 
liebe Reiseschwester vor wenigen Wochen die Tür zu ihrem liebenswerten Blog "Hotel Mama" geschlossen. 
Liebstige Urschula, falls du das hier liest: Ich vermiss dich - und ich bin ganz bestimmt nicht die einzige. Ich 
hoffe sehr, dass du eines schönen Tages wieder nach Bloggetonien zurückkehrst - im wilden Hexenbesenflug!


Am liebsten wären wir mit aufgestiegen - aber wir wollen ja heute noch an den Grand Canyon...
Nach dem Frühstück brechen wir auf zu unserem nächsten Reiseziel - und sind offensichtlich eine Spur zu sehr
 "zielorientiert": Kurz nach Page fahren wir an einer Tafel vorbei, die auf den Horseshoe Bend hinweist. Erst mit  
Verzögerung erinnern wir uns daran, dass wir uns diesen hufeisenförmigen Mäander des Colorado River ursprünglich
ansehen wollten - aber da verspüren wir keine rechte Lust mehr aufs Umkehren.

Die Fahrt von Page zum Grand Canyon Nationalpark *)
dauert rund zweieinhalb Stunden. Als wir dort ankommen, haben wir also noch reichlich 
Zeit bis zu unserem nächsten "Programmpunkt". Wir nützen sie, um uns das gigantische 
Naturwunder vom so genannten Desert View Point aus anzusehen und auch ein bisserl
am Rand des Canyons (Rim) spazieren zu gehen.


*) Solltet ihr weitere Informationen über Geologie oder Klima, Besiedlung des Gebietes durch 
Indianer, andere geschichtliche oder klimatische Details etc. benötigen, klickt bitte auf diesen Link.



Ich glaube, es gibt nichts über den Grand Canyon zu sagen, das nicht schon irgend jemand
darüber gesagt hat. Er ist groß, mächtig und beeindruckend. Seine Schönheit ähnelt jener der 
alten Indianerin - es ist keine glatte, jungendfrische Schönheit. Der Canyon ist alt, steinalt. 
Zerklüftet. Gewaltig. Und wirkt gleichzeitig doch so ruhig und beruhigend. Er ist wandlungsfähig,
ein Magier - je nach Tageszeit, je nach Wetterlage und Lichteinfall sieht er anders aus. 
Bei jedem Wetter jedoch ist er steil, tief und in gewisser Weise ... ja, wild, urwüchsig - das
ist kein Widerspruch. Er liegt da wie ein friedlicher Drache, der sich ausruht - aber
man sieht ihm an, dass man sich besser nicht mit ihm anlegen sollte ... (Dabei kann er nicht
einmal Feuer spucken - sein Element ist das Wasser, denn davon wurde er geprägt:
Der Colorado River war es, der im Verlauf von Jahrmillionen diese 450 Kilometer lange
Schlucht ins Gestein des Colorado-Plateaus gegraben hat.)






 Wir nehmen nicht nur das Große wahr, sondern sehen uns auch die kleinen Wunder an -
denn der Canyon hat rundum jede Menge wundervoller Natur zu bieten: herbstliche
Blätter, Blüten, einen gelben Schmetterling, weiter unten seht ihr auch wieder das Foto
eines Diademhähers - leider nicht ganz scharf, denn die hübschen blauen Vögel sind
hier genauso bitzschnell wie im Yosemite Nationalpark...


Der Watchtower beim Desert View Point liegt auf  2.267 Meter Höhe und wurde im Jahr 1932 nach historischen 
Vorbildern geschaffen. Im Inneren ist der Aussichtsturm mit Wandbildern eines Hopi-Künstlers gestaltet.
 
Leider ist der Grand Canyon trotz Schönwetters von einer Art "Dunst" verhangen. (Woran 
das liegt, werden wir im späteren Verlauf des Tages noch erfahren.) Das wirkt sich auch auf
die Leuchtkraft der Farben aus.

Vielleicht ist das der Grund dafür, dass ich ihn - trotz aller Macht und Urgewalt -
nicht ganz so "WOW" - so "atemberaubend" und "mein Herz gewinnend" - finden kann 
wie seinen "kleinen Bruder", den Bryce Canyon. 
Der Grand Canyon imponiert mir, doch in den um 200 Millionen Jahre jüngeren, 
charmanten Bryce habe ich mich heillosverknallt ♥  (Da muss auch Herr Rostrose durch ;o))




Mein Göttergatte steht übrigens nicht zum ersten Mal am Rande dieses Abgrunds:
Er war schon vor unserer gemeinsamen Zeit einmal hier, zusammen mit Freunden.
Doch er hat seit damals noch etwas offen - denn seither träumte er davon, irgendwann
einmal über den Grand Canyon zu fliegen. Da ich meine Höhenangst aus verschiedenen
Gründen während unserer Indienreise im Jahr 2010 weitgehend abgelegt habe, fand
auch ich die Vorstellung reizvoll, einen Hubschrauberflug über die riesige Schlucht 
zu unternehmen. Und so buchten wir bereits von zu Hause aus zwei Plätze für solch
eine Helikoptertour.




Wie ich euch jedoch schon in diesem Posting kurz erzählt habe, gab es dann ein Problem
mit den Gutscheinen für den Flug:

Bei der Übernahme unseres Leihwagens übergab Herr Rostrose dem "Alamo"-Mitarbeiter ein Kuvert mit
dem Buchungs-Gutschein für den Leihwagen - leider enthielt das Kuvert auch den Gutschein für unseren
 Hubschrauberflug. Ein (mühsamer) Versuch, die Sache mit der Leihwagenfirma telefonisch zu regeln, war 
bereits gescheitert. Aber - und das will ich jetzt ein für alle Mal der Welt mitteilen - Herr Rostrose ist ein 
kluger und vorausblickender Mann! 
Vor unserer Abreise nämlich hat er sämtliche Reiseunterlagen (die normalerweise er in seinem Gepäck 
aufbewahrt) kopiert und die Kopien mir zur Aufbewahrung gegeben. Und da waren auch die Kopien der 
Vouchers für unsere Tour über den großen, alten Canyon dabei. Ein Anruf bei "Maverick" (jener Gesellschaft, 
bei der wir gebucht hatten) genügte - man versicherte uns, dass die Gutschein-Kopien ausreichend wären. 





Und so steht dem ersten Helikopterflug im Leben der
Rostroses nichts mehr im Wege! :o))




Ein bisschen "Kribbeln" in der Magengrube ist natürlich dabei - aber nur vor dem Abheben.
Als wir uns dann in der Luft befinden, erscheint mir das Fliegen im Heli harmloser als
die (für mich wirklich sehr lustigen!) Tuk-Tuk-Fahrten in Indien - ehrlich, ich schwör's!
Und den Grand Canyon aus dieser Perspektive zu erleben - noch dazu im rötlichen Licht der
allmählich sinkenden Sonne - hat schon etwas Erhebendes!




Hier erfahren wir dann auch, woher all der "Dunst" kommt: In Wahrheit handelt es sich
dabei um den Rauch von Waldbränden im Canyongebiet. Unser netter Pilot Dave erklärt uns
jedoch, dass der Brand, den wir hier sehen, von den Rangern absichtlich gelegt wurde -
um eine "Schneise" zu schaffen, die - im Falle eines ungeplanten Brandes - verhindern soll,
dass sich das Feuer ungehindert ausbreitet. Die Natur scheint damit klar zu kommen - verbrannte
Erde ist fruchtbarer als andere, manche Samen können überhaupt erst nach einem Brand
Pflanzen entwickeln. Und die kleine Bisonherde, die wir auf einer Lichtung unter uns sehen,
scheint sich durch den Rauch auch nicht irritieren zu lassen:




Ja, ihr Lieben, und das war's auch schon wieder - fertig für den Landeanflug?
Schön, dass ihr es gewagt habt, mit Herrn Rostrose und mir diesen Rundflug zu
unternehmen! Ich hoffe, er hat euch gefallen!

Zur Beruhigung alljener, die nicht so viel von großen Höhen halten und sich heute nach
all den Ballon- und Hubschraubergeschichten etwas knieweich fühlen, sei noch gesagt,
dass es so natürlich nicht weitergehen wird. Unser nächstes Ziel ist viel bodenständiger -
es geht nach Flagstaff, das direkt an der berühmten Route 66 liegt - und von dort aus ins
schöne Städtchen Sedona und zu einer traumhaften Flusslandschaft im Oak Creek Canyon!
Aber das ist eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt wird!
(Fortsetzung folgt.)



Hier kommt ihr zu meinem vorangegangenen Bericht über 
 Page / Lake Powell / Antelope Canyon.   
 Hier ist der Link zur Fortsetzung: 
zum Kapitel Route 66 / Oak Creek Canyon / Sedona. 
Hier geht's zum Überblick über unsere Reiseroute.



Alles Liebe,
eure rostrosige Traude