Donnerstag, 10. Januar 2013

USA - 7. Tag: Las Vegas - Teil 1

 LAS VEGAS BEI TAG
๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩ ๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩

Hello, ihr Lieben!

 >> Welcome to Fabulous LAS VEGAS <<
So steht es auf dem Schild aus dem Jahr 1959 zu lesen, das wohl viele von euch schon gesehen 
haben, egal ob sie jemals in der "Stadt der Lichter" gewesen sind oder nicht. Das Foto davon 
haben wir übrigens erst am Morgen unseres letzten Vegas-Tages aufgenommen, kurz vor 
unserer Weiterreise in den Zion-Nationalpark. Da war es mit dem Traumhimmel-Wetter, das wir 
am 31. Oktober 2012 in LV hatten, schon wieder vorbei... 



Und so sieht der Himmel an unserem Hauptbesuchstag in der größten Stadt Nevadas aus:
 Der "Halloween-Himmel 2012" präsentiert sich Azurblau, Kitschblau, Blitzblau, Knallblau,
Cyanblau, unfassbar blau!
Ob das ein Teil seiner Verkleidung ist? 


(Ich habe extra ein Foto mit mir in die Collage eingefügt, auch wenn dieses Bild vom Kontrast her nicht so toll 
gelungen ist - nur damit ihr nicht glaubt, wir hätten einfach ein paar Postkarten eingescannt ;o))) Und wie ihr seht, genieße 
ich es sehr, am "Halloweentag" ärmellos durch die Weltgeschichte zu laufen - bei uns daheim geht das ja eher nicht :o))


 Abgesehen davon hege ich diesem Ort gegenüber allerdings recht gemischte Gefühle:
Selbst wenn ich die Show am Vortag wunderbar fand, selbst wenn "das Kind in mir" all die
 Nachbauten und das Bling-Bling der Glitzerstadt bestaunt und der blaue Himmel über uns 
 großartig wirkt (ist er wirklich echt? Oder schaffen sie es schon, ein solches Himmelsblau 
vorzugaukeln?) - Las Vegas ist und bleibt für mich eine der künstlichsten und 
dekadentesten Städte der Welt. *) 

Ich werde euch die dort entstandenen Bilder dennoch in zwei Postings zeigen - 
einfach, weil es unheimlich viel zu sehen gibt. 
๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩  


 
๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩  

*) Das Gras hier ist jedenfalls zum Teil aus Plastik... - oder benötigt aufgrund des Wüstenklimas 
ernorme Wassermengen. Ein Hotelkomplex versucht den anderen in Höhe, Originalität, Zimmeranzahl, 
Qualität der Shows, Pomp und Beleuchtung zu überbieten. Wegen der Leuchtreklamen, die bis 
 in die Morgendämmerung aufgedreht bleiben, sowie aufgrund der rund um die Uhr betriebenen Casinos 
und der vielen Klimaanlagen gilt Las Vegas - im Verhältnis zu seiner Größe - als der massivste Stromfresser 
dieser Erde, und auch der Wasserverbrauch der Wüstenstadt ist enorm. Eine Verschwendung, die 
so manches anderes Problem nach sich zieht.

 ๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩
Paris, New York, Venedig und Gizeh liegen hier nur wenige Geh-Minuten voneinander entfernt.
๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩ 
Herr Rostrose, der schon "vor unserer Zeit" einmal hier gewesen ist, will mir LV bereits seit Jahren zeigen, 
einfach weil er meinte, diese crazy Stadt - in der es keine öffentlichen Uhren gibt, um die spielfreudigen
Nachtschwärmer nicht an die Zeit zu erinnern, und in der zwar die Eingänge der Casinos gut sichtbar 
gekennzeichnet sind, aber nicht die Ausgänge (denn das Publikum soll hineinfinden und dann am besten so 
lange drin bleiben, bis alles Geld verspielt ist) müsse ich einfach mal erlebt haben. Doch wenn sie in unserem 
"Reisepaket" nicht integriert gewesen wäre, hätte er mir "Sin City" wohl nie schmackhaft machen können.

Weil ich schon einmal hier bin, beschließe ich, fünf gerade sein zu lassen. Denn die Verschwendung findet statt, 
ob ich nun dafür oder dagegen bin. Sie findet seit den 1930er-Jahren statt und seither waren schon viele dagegen. 
Ich kann und will nicht so tun, als würde ich die Stadt, die auch "Capitol of Second Chances" genannt wird, rundum 
toll finden, aber ich habe beschlossen, positiv zu denken und während unseres Urlaubs vor allem
die schönen Seiten dieses Ortes zu sehen. Und die gibt es zweifellos.


๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩ 


Wirklich schön finde ich das "Conservatory at Bellagio":
Das riesengroße, elegante Gewächshaus ist die Kulisse für jahreszeitlich wechselnde
Blumenarrangements und Gestaltungen. Während unseres Besuches waren natürlich
Herbstpflanzen und Kürbisse die Stars des überdachten Gartens. 
 Ebenso wie die Lagunenstadt im Venetian (siehe weiter unten) kann man sich 
diesen Genuss kostenlos gönnen.

Wenn ihr hier klickt, könnt ihr euch noch viele andere phantasievolle Arrangements in diesem schönen Wintergarten ansehen.
๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩
  
Der Schäfchenwolkenhimmel, den ihr auf der unteren Collage seht, ist nur aufgemalt.
Und auch der "Canale Grande" unter diesem Himmel ist nicht echt. Diese nachgebaute 
Lagunenstadt befindet sich im ersten Stock (!) des Venetian Hotels, das zusammen mit
 seinem Schwesterhotel "The Palazzo" 7.128 Zimmer bietet und somit den größten 
Hotelkomplex der Welt darstellt.
Ich gebe zu, ich bin beeindruckt von der Fähigkeit, mit Beton und Farbe historische Bauten und
Marmorsäulen zu kopieren, alte Meister, bronzene Löwen... Bloß Farbe, Geruch und
(das in Wahrheit ziemlich schlammige) Ufer des Canale Grande wirken alles andere als 
authentisch (aber das ist vielleicht gar nicht so schlecht ;o)) 


 ๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩
Gleich neben unserem Hotel findet an diesem Tag eine Art von "Show" statt - und zwar eine,
in der man u.a. Monster-Trucks und mit Airbrush-"Tatoos" verzierte Flitzer bestaunen und 
auch selbst in einem Rallye-Wagen als Beifahrer mitfahren kann. 



Mich persönlich fasziniert dort 
allerdings am meisten dieses spezielle Gefährt: Eine Hendee Deviant, wunderschön gearbeitet und
 offenbar nicht nur hinsichtlich der Initialen ein Tribut an die guten alten Harley Davidson Maschinen.


Liebe Frau Hummel, wäre die Hendee nicht auch etwas für dich? :o)) Ein Harley Davidson Cafe gibt's in Vegas 
übrigens auch, erkennbar an dem riesigen, aus einer Häuserfront ragenden Motorrad und einem mit Pflanzen 
bewachsenen Exemplar im Gastgarten.

 Nun, Ihr Lieben, das war's mal für heute. Eure durchaus berechtigte Frage, ob es uns 
gelungen ist, unsere nächste Weltreise durch einen Jackpot zu finanzieren, werde ich euch
im zweiten Teil meines Las-Vegas-Reiseberichtes beantworten. Und auch, ob sich die  
Leute hier (inklusive den Rostroses) zu Halloween besonders zurechtgemacht haben, 
werde ich euch in Teil zwei erzählen.
 ๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩ 

Fortsetzung folgt!

Hier geht es zum vorigen Streckenabschnitt, dem Death Valley Nationalpark, 
hier kommt ihr zum zweiten Teil des Las-Vegas-Reiseberichtes.

Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥


๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩๑๑۩

Sonntag, 6. Januar 2013

Die erste Zeit im Jahr...

Servus ihr Lieben!
**************************************************

Vielen Dank an alle, die Herrn Rostrose und mich durch die Wüste
begleitet haben - eure Kommentare haben mir eine große Freude bereitet!
So kann ich mich nun wieder ein bisschen besser dem regnerisch-stürmischen Alltag
stellen, der hier schon seit einer Weile herrscht.

Während der vergangenen Tage war in Bloggetonien viel von "Entweihnachtung" 
die Rede ;o) -  ein Begriff, den ich vor meinem Einstieg in die Bloggerwelt nicht gekannt 
hatte. Weihnachtsmänner, Hirsche, Christbaumkugeln und Ziergirlanden verschwinden
wieder für ein Jahr in ihren Aufbewahrungs-Boxen und einige von euch mögen
die Farbe "Rot" nicht mehr um sich haben und auch sonst nichts Winterliches.




Nussknacker und Christbaumschmuck sind auch hier inzwischen größtenteils
in ihre Schlaf-Kisten zurückgekehrt. Bei mir ist es mit der "Entweihnachtung" oder
"Entwinterung" trotzdem ein bisserl anders: Zwar freue ich mich so wie die meisten
Menschen auf den Frühling - meine liebste Jahreszeit - auf das allgemeine Erblühen 
und Zwitschern in meinem Garten, aber jetzt... 

... jetzt im Jänner fängt für mich der eigentliche *** Winter *** 
erst so richtig an..., die Zeit in der draußen Kälte oder Schmuddelwetter
herrscht und drinnen ein Ofen gemütlich bollert und Kerzen leuchten,
die Zeit des Schnees, der Stürme, der warmen Schals, Rodeln, Skimützen... 


 


Wärmendes Rot, wenn auch sparsam dosiert, möchte ich daher weiterhin nicht missen...,
die Punschsaison ist für mich nicht vorbei, sondern eigentlich erst so richtig eröffnet
und es ist für mich die ideale Zeit, in eine weiche Decke gekuschelt auf dem Sofa 
dicke Wälzer zu lesen, denn jetzt habe ich mehr ZEIT und RUHE, als ich vor Weihnachten hatte.
Wenn ich jetzt schon sehnsüchtig auf den Frühling zu warten beginne, dann dauert
mir das alles einfach zu lange. Dann werde ich bald ungeduldig - und ich habe der
Ungeduld doch den Kampf angesagt. 

 Dennoch konnte ich den Tulpen, die ihr auf meinen Fotos seht, 
nicht widerstehen, aber ich mag sie hier im Haus einstweilen nur in schneeweiß: 
In der Farbe von Schneeglöckchen und Schneerosen verkörpern 
sie für mich in gewisser Weise eine Verbindung zwischen Winter und Frühling.
Eine Mischung, die mich beruhigt, freut, Hoffnung ausstrahlt.


Die "Vase" für meine Tulpen ist übrigens ein Windlicht vom Schweden - aufgrund seines "Spitzenmusters" kann 
man es natürlich nicht mit Wasser befüllen, deshalb habe ich einfach ein Gurkenglas hineingestellt :o)

Der Jänner ist für mich seit Jahren die Zeit, in der für mich die Skisaison beginnt,
bald werden wir wieder so wie im vorigen Jahr über die Pisten flitzen. Ich freue mich 
darauf - und deshalb darf auch meine kleine rote Skifahrerin noch ein Weilchen
das Rostrosenhaus zieren und muss erst später wieder in die Winterkiste klettern.




Wie schön, wenn auch die mit den Weihnachts-Büchergutscheinen 
erstandene Lektüre ins Farbkonzept passt ;o) Übrigens fiel mir das Buch
aufgrund seines hübschen Einbandes auf (mal wieder - so ist es mir ja schön öfter ergangen, 
siehe zum Beispiel hier ;o)). Der Titel sprach mich ebenfalls an, 
also warf ich einen Blick hinein und fand, dass es sich gut anlässt. Inzwischen
habe ich mehr als ein Drittel davon gelesen und es gefällt mir immer noch gut.
Nach den Bewertungen zu schließen, scheinen es viele zu mögen, aber das wusste ich 
noch nicht, als ich es mir kaufte :o))




Und ein Häferl mit Punsch sowie ein Stück Lebkuchen passen meiner Meinung nach prima zu
einer winterlichen Lesestunde - egal ob nun vor oder nach Weihnachten.
 Das Herz, das auf dem Teller liegt, ist wiederum eine Erinnerung an unser Silvesterfest.
Ich habe neulich ja schon geschrieben, dass wir es 
bei unseren Freunden in Amstetten verbracht (und dort auch gleich Weihnachten nachgefeiert) 
haben - und eines der vielen schönen Geschenke, die wir von Maria und Edwin bekamen, 
ist dieses von Edwin geschmiedete Schlüsselanhänger-Herz 
(mit einem "T." für Traude und der Jahreszahl 2013):




Macht auch ihr's euch gemütlich, meine Lieben, und versucht, aus dem Winter
(der manchmal frostig ist, manchmal verregnet, manchmal tief verschneit, manchmal
ungemütlich stürmisch, an einigen Tagen kristallklar und leuchtend,
zuweilen auch schon vorfrühlingshaft und dann wieder bitter kalt)
das Beste zu machen und seine schönen Seiten zu genießen! Ich finde: So lieb wie
zur Winterszeit hat man sein schützendes Zuhause in keiner anderen Jahreszeit :o))

 ♥ Herzliche Rostrosengrüße und viele liebe Küschelbüschel, ♥
╔═════════ ღღ ══════╗
eure Traude
╚═════════ ღღ ══════╝

PS: Ein paar neue LeserInnen möchte ich auch noch ganz, ganz herzlich hier willkommen heißen!

Ich habe allerdings ein bisschen den Überblick über die Zahl verloren, denn zwei Leserinnen hatten sich hier
schon früher eingetragen und dann festgestellt, dass sie aus irgendwelchen Gründen nicht mehr
in meiner Liste waren (DANKE, dass ihr euch nochmal eingetragen habt!), 
zwei andere waren danach plötzlich weg und ein bis zwei neue "Followers" sind - glaube ich - 
inzwischen wieder dazu gekommen... Tja, ich werde dieses System nie durchschauen ;o), aber ich freue mich über alle,
die hier gerne lesen, über jeden einzelnen Kommentar und über jede stille Freude, 
die ich zu verursachen schaffe :o))

Samstag, 5. Januar 2013

USA - 6. Tag: Death Valley Nationalpark

♥ Hallo, Ihr Lieben!

Heute hab ich eine Zeitreise im Programm: Wollt ihr mit mir zum 30. Oktober 2012
zurückkehren? Seid ihr bereit, mit mir gemeinsam das "Tal des Todes" zu durchqueren?

(Keine Sorge - es klingt schlimmer, als es ist! ;o))


Am Straßenrand sehen wir einige trockenheitsliebende Pflanzen wie z.B. den
Joshua Tree (Yucca brevifolia)


Also los: Wir befinden uns "on the road again"! Je weiter wir uns von Bakersfield entfernen,
desto weniger grün ist zu erblicken, desto karger wird der Boden. Nach und nach begeben wir
 uns in die Mojave-Wüste, ein 35.000 km² großes Trockengebiet im Südwesten der USA,
dessen trockenster und heißester Ort das
Death Valley 
 ist. Die sommerlichen Durchschnittstemperaturen liegen bei 45 Grad Celsius, die höchste dort
jemals gemessene Temperatur lag bei 56,7 °C! Wenn ihr mehr über den Ursprung des Namens,
die nach wie vor dort lebende Kolonie von Timbisha Shoshone Indianern, das Klima,
 höchste und tiefste Punkte, die Fauna und Flora wissen wollt, folgt ihr (wie immer) am besten
dem unter dem Ortsnamen eingefügten Link.



Mit dem Wort "Wüste" verbindet man oft "Einöde" - und somit eine Landschaft ohne große Abwechslung. Umso 
verblüffter bin ich, als wir das Gebiet im Death Valley Nationalpark befahren: Hier scheint die Landschaft nämlich 
einem ständigen Wandel zu unterliegen.

Ich glaube ja normalerweise nicht an einen Gott, der lockere Plauderstündchen mit den Menschen abhält und den 
Wunscherfüller spielt, aber während wir diese Region durchqueren, drängt sich mir das Bild eines solchen 
Gespräches zwischen Gott und Mensch auf. 
Das Menschlein sagt zu Gott: "Lieber Gott, ich wünsche mir Berge!" 
Und Gott antwortet: "Soso, Menschlein, Berge willst du also? Welche Art von Bergen hättest du denn gerne?"
Und wie ein Architekt, der Modelle entwirft, stellt er von jedem Berg einen Prototyp in die endlos weite Wüstenlandschaft: 
"Möchtest du sanft gerundete Hügel oder spitz zulaufende Gipfel? Einzelne Berglein oder ganze Gebirgsketten? 
 Sandige Dünen oder kantige Felsen? Möchtest du braune Kuppen, rote Anhöhen, weiße Erhebungen oder graue Zinnen, 
willst du gestreifte oder unifarbene Höhenzüge? Zackige, abgeflachte oder kegelförmige? Sollen sie zerklüftet sein oder 
von einer Oberfläche, die schimmert wie Satin oder Samt? ..."

Manchmal biegen wir um eine Kurve und müssen vor Überraschung lauthals lachen, weil wir schon wieder ein neues 
Bergmodell erblicken - es ist einfach grandios, diese Vielfalt so unmittelbar hintereinander zu erleben. 
Hier ein Auszug aus dem "göttlichen Programmangebot":





Wie ihr an der Temperaturmessung beim Furnace Creek Visitor Center erkennen könnt, waren die
Temperaturen bei unserem Besuch moderat: 88 °Fahrenheit entsprechen etwa 31 °Celsius.

(Allmählich glaube ich, wir haben unsere Reise generell zu einer perfekten Zeit unternommen: In der Wüste war es 
nicht zu heiß, San Francisco soll während der Sommermonate oft nebelig und kühl sein... Aber ich kann euch natürlich 
nicht garantieren, dass es im Oktober / November immer so schön ist...)


Während unserer Reise sehen wir verblüffend viele Radfahrer - auch hier, in der Wüste. Es geht hier zuweilen heftig bergauf und bergab - 
in einem Gebiet, das ohne Anfang und ohne Ende zu sein scheint. HUT AB! Auch bei "nur"  30 Grad
im Schatten würden mich keine 10 Pferde zu solch einer Tour bringen können... Vermutlich nicht einmal 10 Kojoten ...

Apropos: Kojoten begegnen uns im Death Valley nicht - dafür hätten wir eher nachts
oder in den frühen Morgen- bzw. Abendstunden unterwegs sein müssen. Auch Klapperschlangen
sehen wir glücklicherweise keine. Nicht einmal verbleichte Tierschädel, wie sie in dieser Gegend 
vielleicht zu erwarten wären. Am nächsten kommen an diese Vorstellung noch die Baumskelette
heran, die sich unweit der Mesquite Flats Sand Dunes finden -  deshalb werden sie von uns
auch gleich ausgiebig fotografiert. Und seht nur mal unten links: Murphy umarmt sogar ein trockenes 
Stück Holz! Seltsam! Wer ihn bloß auf solche Ideen gebracht hat??? ;o))


Außerdem sacke ich hier eine Handvoll Wüstensand für meine Sammlung ein (die inzwischen aus Nordsee- und Jamaicastrandsand besteht, 
aus roter Südafrika-Erde und "Bodenproben" aus verschiedenen anderen Weltgegenden. Bloß in der Wüste Thar habe ich 
vor lauter Kamelreiten und Kamelreit-Begeisterung auf das Einpacken von Sand vergessen. 
Daher meine Bitte: Sollte irgendjemand von euch in Zukunft nach Indien reisen und dort die Wüste Thar besuchen: 
 Bitte bringt mir eine Portion Wüstensand von dort mit!!! Diese Bitte ist übrigens ernst gemeint! Vielen Dank!)


Nächster Halt:
Zabriskie Point!
Und abermals kriege ich mich vor staunender Begeisterung kaum ein: Nie zuvor habe ich
eine Landschaft wie diese gesehen. Kahle Felsen in unterschiedlichsten Farbabstufungen und
Faltenwürfen.
Die Oberfläche des Gesteins fühlt sich seltsam "soft" an, manche Felsen schimmern, manche sind
 seidenmatt und wenn man darauf klopft, ertönt ein hohler Klang.

Ein Verdacht wirft sich auf: Vielleicht ist dieses Gebirge gar keine paar Millionen Jahre alt, sondern wurde von 
Disney's oder MGM gestaltet... ;o)





Es hätte noch einige Sehenswürdigkeiten mehr gegeben in dieser gar nicht "öden" Wüste,
doch wir haben für diesen Abend noch einen ganz besonderen Plan. Deshalb reißen wir uns von der
großartigen Naturszenerie los und schalten um auf das größtmögliche Kontrastprogramm: Auf nach
Las Vegas!

Hier begeben wir uns gleich in unsere Unterkunft, das Best Western Mardi Gras Hotel
(das uns vom Stil her tatsächlich ans French Quarter der "Mardi Gras-Stadt" New Orleans erinnert 
und das vor allem durch seine besonders geräumigen Zimmer hervorsticht), und machen uns ausgehfein:

Wie ihr seht, darf mein Flower-Power-Kleid vom 1. Tag in San Francisco diesmal 
mit Hilfe eines indischen Seidenschleiers Abendkleid spielen ;o))

Und hier geht's hin: 
Ins Wynn Theater, wo wir schon von zu Hause aus Karten reserviert haben für die einfach unbeschreibliche

Fotografieren und Filmen der Show war leider verboten, aber in den Weiten des Internets
 finden sich einige sehenswerte Ausschnitte dieser märchenhaften, ästhetischen
zeitweise humorigen, immer phantasievollen und hochgradig artistischen
Mischung aus Ballett, Zirkus, Theater, Turmspringen, Synchronschwimmen, Maskerade
... bei der man nie weiß, wohin man zuerst schauen soll, weil sich an jedem Punkt der runden,
technisch ausgefeilten "Wasserbühne" etwas tut!
Wenn ihr auf den Link oberhalb der Collage klickt, könnt ihr euch ein kurzes Video der Show ansehen -
hier gibt es außerdem noch den offiziellen Werbetrailer und hier die offiziellen Fotos -
wirklich sehr schön und sehenswert!

Was wir sonst noch in Las Vegas erlebt und bestaunt haben, erfahrt ihr im nächsten Teil
meines Reiseberichtes!


Hier geht es zum vorigen Streckenabschnitt, dem Sequoia-Nationalpark.
 Hier kommt ihr zum ersten Teil des Las-Vegas-Reiseberichtes.  
Hier geht's zum Überblick über unsere Reiseroute.

Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥
 

Mittwoch, 2. Januar 2013

The Winner is ... Rostrose

♥ Servus, Ihr Lieben!


Willkommen im Neuen Jahr! 
Habt ihr auch schön gefeiert? Ein bisserl müde noch? Das habt ihr mit mir gemeinsam! 
Und mit Nina, wie man sieht! ;o)) Dagegen hilft nichts so gut, wie den Kopf auf ein Schaffell 
zu betten und noch ein bisserl zu ruhen.



 
 Ganz herzlichen Dank für eure vielen, vielen super-lieben
Neujahrsgrüße und guten Wünsche für das Neue Jahr! Ihr seid total süß!
Auch ich wünsche euch und euren Lieben nochmals viel Glück und Gesundheit
und dass dieses Jahr für euch so werden möge, 
wie ihr es euch ersehnt!

Außer euren lieben Mails und Glückwünschen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel sind bei 
mir im alten Jahr noch drei tolle Päckchen eingelangt. Denn stellt euch vor, gleich dreimal 
hintereinander hatte es zuletzt geheißen: "The winner is ... Rostrose"!

Päckchen Nummer eins kam von Ursel, der lieben "Rabenfrau". Hier habe ich dieses 
umfangreiche und inspirierende Wohnbuch gewonnen - noch dazu liebevoll verpackt, 
mit einem hübschen Blechstern und einem schönen Kärtchen versehen:


Päckchen Nummer zwei und drei trudelten ex aequo bei mir ein - beide am Silvestermorgen!
Eins der Päckchen kam aus Österreich, das andere aus Deutschland.

Im "deutschen Packerl" steckte dieser charmante Geselle: Ein Handyhüllen-Bär, gewerkelt
von der lieben "Zimtschnecke" Astrid! Übrigens hat der Kleine bereits einen Namen bekommen: 
In Anlehnung an den Josemite-Nationalpark, wo es ja Bären gibt, auch wenn wir keine "echten" 
gesehen haben, wurde er von mir auf den Namen Josy getauft!
Anstelle eines Handys steckte eine Tafel Schokolade in der Hülle - die hat in Rostrosenhausen 
jedoch ganz schlechte Überlebenschancen. Das weiß Josy allerdings noch nicht und 
versucht während des Fotoshootings mit der Milka-Kuh anzubändeln.
 
Nun wird meinem Handy nie mehr kalt!!! :o))
Und bei meiner Landsfrau und Blogfreundin der ersten Stunde Luna habe ich dieses 
putzige "Weihnachts-Eulchen" gewonnen. Ich habe die Süße allerdings kurzerhand zur
"Ganzjahres-Eule Eulalia" ernannt, denn sie soll nach der Weihnachtszeit nicht in einer 
Schachtel verschwinden müssen. Ist sie von Luna nicht wunderschön genadelt worden? 
Seht selbst:
(Ich würde mir dabei die Rostrosen-Finger brechen!)

Eulalia wird in Zukunft der Frau im Birnbaum Gesellschaft leisten - dieser Baum ist nämlich ihr neues Zuhause!

Weil sowohl Josy als auch Eulalia sehr gesellige Wesen sind, verbrachten sie Silvester 
gleich mal zusammen. Sie luden auch Murphy zum gemeinsamen Feiern ein und er ließ sich
das nicht zweimal sagen:


Best friends forever! :o))


Liebe Ursel, liebe Astrid, liebe Luna - ich danke euch herzlich für die schönen Preise, 
eure lieben Zeilen dazu und für die Freude,
die ihr mir bereitet habt!

Zum heutigen Abschluss gibt es noch eine Collage mit Bildern von einem klirrend kalten Morgen 
in unserem Garten (sie stammen vom 29. Dezember) - ich liebe es, wenn Eiskristalle sich an Blätter und Blüten
schmiegen und sie dadurch in ein silbriges Festkleid hüllen!




 Ich hoffe, ihr habt den Rutsch von 2012 nach 2013 allesamt bestens überstanden und seid gut im 
Neuen Jahr angekommen! Ich bin zwar keine Freundin solch "aufgezwungener" Festivitäten und 
schon gar nicht des damit verbundenen Lärms, aber nachdem ich kaum eine Wahl habe, versuche 
ich  eben, dieses Jahreswechselfest zu feiern, wie es fällt - und zwar im möglichst angenehmen 
Rahmen. Wir waren bei unseren Freunden im Amstetten und machten uns dort eine nette 
Silvesternacht.

Leider habe ich es noch nicht geschafft, bei euch allen persönlich vorbeizuschauen -
aber ich arbeite daran... Unangenehmerweise musste ich heute ins Büro... 
dafür geht immer so viel wertvolle Zeit und Energie drauf - zu dumm!
Zum Glück war dieser Arbeitstag aber auch 
schon wieder der letzte in dieser Woche und ich werde mich also bald noch ein bisserl 
von den langen Nächten der letzten Zeit ausrasten - und natürlich auch bloggen - können!
Macht auch ihr euch eine möglichst geruhsame restliche 1. Woche im Neuen Jahr - und
falls euch nach einer kleinen Reise zumute ist: 
Bald geht es weiter mit meinem Reisebericht! :o))

  Herzliche Rostrosengrüße und viele liebe Küschelbüschel,

╔═════════ ღღ ══════╗
eure Traude
╚═════════ ღღ ══════╝

PS: Ein paar Buch- und Filmtipps noch zum Schluss:

Am 30. Dezember haben wir uns mit Freunden den Film "Schiffbruch mit Tiger" 
(Originaltitel Life of Pi) angesehen - meiner Meinung nach eine bildgewaltige, poetische 
und starke Umsetzung des gleichnamigen Romanes, den wir schon vor ein paar Jahren 
gelesen haben!

Wenige Wochen zuvor sahen Herr Rostrose und ich den Film "Cloud Atlas"  
(auch hier könnt ihr euch zum Trailer klicken) und bekamen daraufhin Lust auf die
Romanvorlage, die in der Deutschen Übersetzung den Titel "Der Wolkenatlas" trägt. 
Ich mochte beides, das Buch und den Film - und sogar die Reihenfolge! 
Gibt viel Stoff zum Rätseln und Denken, viele Bilder, die im Kopf entstehen 
- und im Film haben mich zusätzlich die genialen Masken der Schauspieler fasziniert.

Ein hoch-interessanter, toll geschriebener Roman für die Philosophen und Psychologen 
unter euch: "Das Spinoza-Problem" von Irvin D. Yalom.

Dienstag, 1. Januar 2013

Happy New Year 2013

Bildquelle der einzelnen Postkarten: The Graphics Fairy


♥ Servus Ihr Lieben,

heute mach ich es mal extra-kurz:
Ich wünsche euch allen ein wundervolles 2013er-Jahr 
angefüllt mit schönen Erlebnissen, 
mit Liebe, Lebensfreude und Leuchtkraft, 
ein Jahr, in dem ihr Neues erprobt und euch bewährt, 
eines in dem euch das gelingt, was ihr euch vorgenommen habt 
oder was ihr vielleicht schon seit Jahren anstrebt. 
Ein Jahr mit Gelassenheit und Ausgelassenheit, 
mit  Kreativschüben und Verschnaufpausen,
mit spannenden Gedanken, interessanten Ideen, 
ein Jahr voller Freundschaft und Spaß,
Inspiration und schöpferischer Kraft!
Und falls ich einen Herzenswunsch von euch vergessen habe:
er möge in Erfüllung gehen!

Danke, dass ihr mein vergangenes Jahr so sehr bereichert habt,
danke für all eure lieben Zeilen 
und danke fürs Mit-mir-Mitreisen!
(Hier geht's übrigens zum bislang letzten Kapitel meiner USA-Schilderungen:
dem Sequoia-Nationalpark mit einer ungewöhnlichen und farbenfrohen
Tierbegegnung ;o))


╔═════════ ღღ ══════╗
~~ HAPPY NEW YEAR!!!!~~
╚═════════ ღღ ══════╝

Alles Liebe und viele Küschelbüschel,

Eure Traude